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16.06.2010
Diabetes ? die unterschätze Gefahr für die Augen
Rund vier Millionen Menschen leiden in Deutschland an Diabetes. Was viele nicht wissen: Die Krankheit ist eine ernsthafte Gefahr für die
Augen.
Diabetes ist in den meisten Fällen eine schleichende Krankheit. Zunächst verursacht sie keine Beschwerden, daher bleibt sie oft lange unerkannt ?
mit weitreichenden Folgen. Denn die Stoffwechselerkrankung schädigt auf die Dauer die kleinen Blutgefäße im Körper. Besonders ernste
Auswirkungen kann diese Schädigung auf die Augen haben. ?Rund 60 Prozent aller Menschen mit Typ II-Diabetes entwickeln eine Erkrankung der
Netzhaut, die sogenannte Diabetische Makulo- bzw. Retinopathie?, sagt Dr. med. Jörn Kuchenbecker, Chefarzt der Klinik für Augenheilkunde im
HELIOS Klinikum Berlin-Buch. Und die kann gravierende Folgen haben: ?Neben dem grünen Star ist die Diabetische Retinopathie in Deutschland
die häufigste Ursache für eine Erblindung.? In Deutschland erblinden daran jährlich rund 6.000 Menschen.
Bei der Diabetischen Retinopathie unterscheidet man zwischen zwei Formen. Bei der leichter verlaufenden Form, der ?nichtproliferativen
Retinopathie?, werden die Blutgefäße in der Netzhaut geschädigt. Es kommt zu Durchblutungsstörungen und zu geringen und vereinzelten
Blutungen in die Netzhaut. Die schwerere Form - die ?proliferative Retinopathie?, ist dadurch gekennzeichnet, dass sich neue Blutgefäße bilden, die
in die Netzhaut bzw. den Glaskörper hineinwachsen. Ein Symptom kann hier eine plötzliche Sehverschlechterung durch eine Blutung in den
Glaskörper sein. Bei dieser Form ist die Gefahr der Netzhautablösung und damit der Erblindung sehr hoch.
Damit es nicht soweit kommt, ist eine frühe Diagnose entscheidend. ?Jeder Patient mit Diabetes sollte unbedingt regelmäßig zur Kontrolle zum
Augenarzt überwiesen werden?, sagt Dr. Kuchenbecker.
Wichtig ist hier auch die Zusammenarbeit mit den Diabetologen. ?Die wichtigste Vorsorge die man treffen kann, ist ein gut eingestellter Blutzucker?,
erklärt Dr. med. Sybille Wunderlich, Diabetologin im HELIOS Klinikum Emil von Behring in Berlin-Zehlendorf. ?Ist der Stoffwechsel optimal reguliert,
kommt es häufig gar nicht erst zu einer Beteiligung der Augen. Aber auch bei einer bestehenden ?Retinopathie? kann ein Fortschreiten der
Erkrankung möglicherweise verhindert werden.?
Ein weiterer wichtiger Faktor gegen das Fortschreiten der Krankheit ist zudem die gute Einstellung des Blutdrucks.
Die beiden Berliner HELIOS Kliniken bieten das gesamte Spektrum der Behandlung der Begleiterkrankungen des Diabetes mellitus. Werden die
Veränderungen an den Augen früh erkannt, gibt es verschiedene Möglichkeiten der Behandlung. ?Wir haben in der Klinik für Augenheilkunde ein
umfassendes Spektrum an diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten und ein Team mit langjähriger Erfahrung in der Behandlung von
Augenerkrankungen?, sagt Chefarzt Kuchenbecker. Mit Hilfe eines Lasers können beispielsweise die neu gebildeten Gefäße verödet werden, in
manchen Fällen hilft auch eine medikamentöse Behandlung. Ist die Netzhaut schon zu stark geschädigt, ist eine Operation, bei der Teile des
Glaskörpers im Auge entfernt werden (die sogenannte Vitrektomie), meist unumgänglich.
Klinikkontakt:
HELIOS Klinikum Berlin-Buch
Klinik für Augenheilkunde, Tel. (030) 94 01-540 00, E-Mail: [email protected], Internet: www.helios-kliniken.de/berlin
HELIOS Klinikum Emil von Behring
Klinik für Innere Medizin II, Gastroenterologie und Diabetologie,
Tel. (030) 81 02-15 32, E-Mail: [email protected], Internet: www.helios-kliniken.de/klinik/berlin-zehlendorf.html
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 61 eigene Kliniken, darunter 42 Akutkrankenhäuser und 19 Rehabilitationskliniken. Mit fünf
Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 61 eigene Kliniken, darunter 42 Akutkrankenhäuser und 19 Rehabilitationskliniken. Mit fünf
Maximalversorgern in Berlin-Buch, Erfurt, Krefeld, Schwerin und Wuppertal nimmt HELIOS im deutschen Klinikmarkt eine führende Position bei der
Privatisierung von Kliniken dieser Größe ein. Darüber hinaus hat die Klinikgruppe 24 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und vier
Seniorenresidenzen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet
Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der HELIOS Konzernzentrale ist Berlin.
HELIOS versorgt jährlich mehr als zwei Millionen Patienten, davon rund 600.000 stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über mehr als
18.500 Betten und beschäftigt über 33.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2009 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von 2,4 Milliarden Euro. Die
Klinikgruppe gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius SE.
Pressekontakt:
Natalie Erdmann
Leiterin Unternehmenskommunikation und Marketing
Region Berlin-Brandenburg
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