Bericht zu den eolo .schen Feldarbeiten 1 84 Geologie des

Werbung
Bericht
zu den
Geologie
1 84
des Heimtjørnshoi-Gebietes
Erzvorkommen
Vorschlaege
Dr. Ralf Kru
eolo .schen Feldarbeiten
in Gesteinen
der Gulagruppe
fuer die weitere Exploration
A. Geolo
1
ie des Heimt'ørnshoi-Gebietes
All emeines
lm Sommer
1984 wurden die von uns in den Vorjahren begonnenen
hartierarbeiten
weiter nach Norden und Nordosten fortgesetzt.
Hierdurch
wurde das Gebiet
zwischen
der Armodshoi
im Osten ueber den hnatten
und die Heimtjørnshoi
dalkollen
und Erennknabben
kartiert.
jenseits
des Elgsjøbekkens,
Elgsjøtangen,
harte
bis zum Stein-
Zur Orientierung
wurde auch
d.h. im Bereich des Suedabhanges
eine Uebersichtskartierung
Die hartierung
und hnutshoi
erfolgte
durchgefuehrt.
auf Vergroesserungen
der 1:50000er
im Massstab
1:25000. Bessere larten oder luftbilder
zur Verfuegung.
nicht
Die Aufschlussverhaeltnisse
Allgemeinen
schlecht,
Heimtjørnshoi
2. Petro
ist etwas besser
des diesjaehrigen
allmaehlichen
bis nordoestlicher
Anstieg
Verschwinden
schen
Gebiet sind im
der Bereich der noerdlichen
aufgeschlossen.
Arbeitsgebietes
zeichnen sich durch
des Metamorphosegrades
Richtung,sowie
taet der 2. Schieferung
Einfluss
standen
a hie
Die Gesteine
einen
im bearbeiteten
lediglich
des
durch eine Zunahme der Intensi-
(S2) aus. Dies bewirkt
von eisenreichem
in noerdlicher
das weitgehende
Chlorit zugunsten von Biotit. Der
des Metamorphoseanstieges
ist am deutlichsten
in peliti-
Serien beobachtbar,
Vorjahre
bekannten
Neben den bereits aus den Gebieten der
Gesteinstypen sind besonders folgende Gesteine
von Interesse:
heratophyr
Noerdlich
des Brennknabben
phyrkoerper
auf, der in seiner petrographischen
stark variieren
Beanspruchung
kann. Je nach primaerer
und Verwitterungszustand
bis dunkelgrau
Haerte
bzw. der Hansatjoern
aussehen.
und haeufig
und feldspatreichen
Auffaellige
das Auftreten
tritt ein LeratoAusbildung relativ
Umwandlung,
tektonischer
kann das Gestein von weiss
Merkmale
kleiner
sind seine grosse
Granate in einer quarz-
Matrix.
Metagabbro
Am Nordostabhang
wurde
gabbro
des Gråkollen
als Einschaltung
gefunden.
3-4 mm) besteht
sowie norrdlich
in teilweise
Das relativ
alterierten
grobkoeruige
zu etwa gleichen
des Hansatjoern
Basalten ein Meta-
Gestein (Lorngroesse
Teilen aus Feldspat und gruener
/3
Hornblende
praegter
und ist, abgesehen
Schieferung,
von unterschiedlich
sehr homogen.
stark ausge-
Die Maechtigkeit
betraegt
ca. 50m.
3. Longlomerat
Noerdlich
des Hansatjoern
ratisches
Gestein beobachtet.
wurde an mehreren
Gelegentlich
eine sehr gute urspruengliche
Geroellkomponenten
neben
Rundung beobachtet werden.
Vulkanite
kann bis zu 20 cm erreichen.
und sericitreich.
hier
Massenbewegung
gefunden,
Rutschmassen
durch
etc.) gebildet wurde.
des Høghaug wurden ebensolche
Gesteine
sich bei diesem Vorkommen um die nordwestliche
der im Bereich Grønnbakken/Gåvåliseter
starh ver-
Vulkanitbrekkzie.
Ealksteinfragmente
Jedoch
ein scharfer,
primaer
treten hier neben basaltischen
auch horizontweise
auf. In diesem
dass die Brekkzien
diskordanter
Sedimenten
diese Verhaeltnisse
sprechen
angereichert
Bereich konnte auch beobachtet
z.T. Erosionsrinnen
und feinkoernigeren
Brekkzien
liegt auch
um ein Sediment handelt, welches
und sauren Vulkanitkomponenten
werden,
auf. Der Geroelldurchmess&r
Es handelt
Fortsetzung
breiteten
sondern
Am Nordhang
Da-
vor, sodass es sich nicht um ein
tsubaquatische
(hebenbei:
Teil quarzitisch.
Wie im Fall des Hjerkinnkonglomerats
honglomerat
Die
Die Matrix ist relativ feinkoernig
ein sog. "Matrixsupport"
normales
kann an den Geroellen
sind zum ueberwiegenden
treten felsitische
Stellen ein konglome-
hontakt
beobachtet
ausfuellen,
wobei
zwischen der Brekkzie
werden konnte. Auch
sehr stark fur einen Transport
in Form von Rutschmassen
der
auf einem geneigten Untergrund).
3, Tektonik
Grossstruktur:
Nach Ausarbeitung
der bisherigen
von uns ein N-S Querprofil
in das Gebiet
Nach dieser
klinalfalten
ENE-VSW
oestlich
jaehrigen
Arbeitsgebiet
Einschwenken
Richtung
einer 2. Faltungsphase
Faltenachse
Prinzipiell
eingemuldet
die gleiche
(s. Abb.
1).
Fl Iso-
um eine
wurden (Hjerkinnhoi-
werden. Bedingt durch das
aus einer ENE-Richtung
werden die FI-Strukturen
bis
Struktur konnte auch im dies-
festgestellt
der FI-Falten
gezeichnet
liegen nach Suedencintauchende
vor, die wæhrend
synform).
wurde vor kurzem
vom Drivdal ueber die Hjerkinnhoi
der Hjerkinnfjellstue
Interpretation
streichende
Gelaendebefunde
in eine NE-
im Bereich oestlich der Heim-
4
2 km
1
A
+
G
I
\
--
U
4-.
}-
L
//\
ii I\
i II
/ I
fl
+
.-/
../....
.....--/ -„25:
--,
A
C5c' \A
‘
11)1
/
/
......
7
VVV
T
V
/
---
--•
/
..-, .---;---------2---:::::::--;---.- /....- - - _ --
/
7
- -""
---
---
/
„„
/
/
../
__-.
/
II
/
„...
..
...
/
/
/
/
/
/
..
.--
/
/
/
/
/
/
//
/
II
//
, ....
/
/
/ / 0
/
/
//
/
0
/
./
/
/
./
/
D , , , 7,,,
„ . z,
z ...
.
.
0
zz
,- z
„ .
z
z
,,
4
y/
„
,
V
V
V
V
V
V
V
V
V
V
V
V
V
V
V
V
7
V
-V
V
V
V
v
jvv
CHLORITE
SERICITE
SCHISTS
GARNET MICA SCHISTS
VOLCANIC BRECCIAS
OUARTZITES
1, 41 META ANDESITE
1
+
2
:::/t3)
---
sl
AMPHIBOLITES
tjernshoi
jedoch durch die F2-Mulde gequert, sodass sich die
F2-Synform sukzessive nach NE in den Bereich der Gulaschiefer
verlagert (s. Abb. 2). Die in Abb. 2 dargestellte Situation ist
eine starke Vereinfachung
der natuerlichen
kleinraeumlichen
Effekte
laessigt
Das komplizierte
wurden.
Verhaeltnisse,
von F1 und F2 -Schleppfalten
hartenbild
in erster Linie auf die Interferenz
da die
vernach-
in diesem Bereich
dieser Schleppfalten
ist
zurueck-
zufuehren.
Fl Faltenphase:
Durch
die im vorherigen
Abschnitt
gibt sich als honsequenz,dass
Faltenachsen
Verhaeltnisse
voellig.
Als honsequenz
heutigen
Struktur ergibt
gehend
(suedlich
Grossstruktur
die Prae-F2 Streichrichtung
eine Ni E-bis NE-Richtung
diesetektonischen
FI-Antiform
beschriebene
hatte. Ausserdem
das in Abb.
aus dem ehemaligen
sich ausserdem,
er-
der F1
bestaetigen
1 skizzierte Modell
F1 Faltenverlauf
das man innerhalb
und der
der
der Hjerhinnhoi-Synform)
in stratigraphisch
nach SW bzw. W hinimmer tiefere Einheiten gelangt. Dies
erklaert, weshalb oestlich der Tverrfjell-Haup tverwerfung keine
stratigraphischen
Aequivalente der Tverrfjelllagerstaette
angetroffen werden, weil diese Einheiten nach NE eintauchen.
F2 Faltenphase:
Die Intensitaet
der F2 Faltenphase
nimmt in nordoestlicher
Richtung stark zu, sodass man bei hleinfalten haeufkg einen fast isoklinalen Faltenstil beobachtet. Das Eintauchen der F2 Faltenachsen
mehr
ist im Bereich
Tverrfjellgrube
- Vestliche Hjerkinnhoi
noch
oder weniger horizontal,
eine nordoestliche
nimmt aber weiter nach NE zusehends
Einfallsrichtung antmit etirchschnittlichen
Achseneintauchwinkeln
von ca. 20-250 .
F3 Faltenphase:
Besonders
im Bereich von maechtigen phyllitischen Einheiten kann in
den noerdlichen Gebietsteilen zusehends haeufiger eine 3. Schieferung
beobachtet werden. Diese faellt in suedoestlicher bis ostsuedoestlicher
mehr
Richtung
ein,
in der Regel unter flachen Winkeln (selten
als 30°). Die dazugehoerigen Faltenachsen zeigen nordnord-
oestliches
bis nordoestliches
Ein Effekt der F3 Faltenphase
beobachtet
Streichen bei horizontalem
auf die Grossstruktur
Einfallen.
konnte nicht
werden.
/6
B-1
TEKTONISCNE
crtut•IDsrrztAKtuR
GebsEr
DER
DIE KOMPLEXITXr
fri
KARTENIP,ILD
isr
DURCI4
blE C12,r12LAGERUNCI vOhi
EbINGt
ScHLEPPALrEN
84
Ba
5-0
25- NE)
tai
ABB,
KRUPP
2
1984-
Gulaueberschiebun
Die geologischen
Stoerendecke
unklar,
Arbeitsgebiet
gefunden
am Suedabhang
An diesen
nirgends
hingegen
aufgeschlossen
konnten
war bislang
war. Im dies-
Aufschluesse
werden und zwar noerdlich
in diesem
des Brennknabben
sowie
ca. 300 m suedlich Sjåvidhytta.
wird klar, das die Gulaueberschiebungs-
Aufschluessen
der F2 Faltungsphase
Gelaendebefunden
als liegende
(Gulaueberschiebung)
der
des Elgsjøtangen,
bahn waehrend
geschoben
im Bereich der Ueberschiebung
auf die Guladecke
da dieser bontakt
jaehrigen
Bereich
Verhaeltnisse
mitverfaltet
hat es den Anschein,
Antiklinale
wurde. Nach den
als ob die Stoerengesteine
(Isoklinalfalte)
wurde, und zwar aus westlicher
auf die Gulagruppe
auf-
bds nordwestlicher
Richtung.
Stoerungen
Im diesjaehrig
groesseren
bearbeiteten
Stoerungen
N-S Stoerungen
dieses
Huegels
Gebiet muss im wesentlichen
gerechnet
im bereich
werden:
des Enatten,
eine deutliche
mit 2
wo im Gipfelbereich
morphologische
herbe zu beobachten
ist. Von dieser
Stelle aus laesst sich die Stoerung ohne weiteres
in noerdlicher Richtung verfolgon. Hier sind an mehreren Stellen
stark zerscherte bis mylonitisierte Gesteine anzutreffen. Vom
Knatten aus nach Sueden laesst sich die Stoerung hingegen wegen
starkerglazialer
fallsrichtung
Ueberdeckung
und Versetzungssinn
vor allem westlichder
NV-SE verlaufende
sjobekken.
relativ
Stoerung,
Stoerung
abruptes
Aufhoeren
sind wegen mangelnder
Ein-
Aufschluesse,
nicht feststellbar.
zwischen Heimtjørnshoi
und Elg-
nach NE gehend stellt man ein
von Aufschluessen fest. In den letzten
sind die Gesteine
und weisen vielfach
In diesem
nicht verfolgen.
Von der Heimtjernshoi
Aufschluessen
sprucht
im Gelaende
haeufig
stark tektonisch beaneinen mylonitischen Charakter auf.
Bereich
sollte auch auf Grund der geologischen Larte
in der Arbeit von Odd Nilsen (1978) eine von Nordwesten in das
Arbeitsgebiet
hineinstreichende
grosse Stoerung vorliegen
Stoer-ung). Auch hier kann weder ueber Einfallsrichtung
setzungssinn eine Aussage getroffen werden.
(Vinstra-
noch Ver-
/8
4.
Er
.orkommen
ln dem bearbeiteten
Erze gefunden,
sjetangen
wobei die Vorkommen
der Heimtjørnshoi
exhalative
und des Elg-
sind. Von SW nach NE konnten diese Erze,
es sich aller Wahrscheinlichkeit
nach um nur einen ein-
zigen Horizont
dulaupbekken,
tjernshoi,
handelt,
dem NE-Abhang
gefunden
zur chemischen
innerhalb
Im Skridulaupbekken
des Skri-
an der Heim-
der Senke suedoestlich
am S- und SE-Abhang des Elg-
und kartiert werden. Eine Reihe von
Analyse
Im 1,nutshoibekken handelt
dissemination
des hnutshoibekken,
der Heimtjørnshoi,
und schliesslich
im Gelaende
wurden
im Unterlauf
dem Bereich des alten Versuchsstollens
des Steindalkollen
Proben
wurden vielfach vulkanogen
die wichtigsten
bei denen
sjetangen
Gebiet
abgeliefert.
es sich um eine schwache Pyrit-
von stark alterierten
liegen bereits
basaltischen
Gesteinen.
massive Pyriterze vor von ca.
30 cm Maechtigkeit
Amphibolit
(Probe 300), die hier stark disharmonisch mit einem
bzw.evtl. einem stark zerscherten Metagabbro verfaltet
sind. Ueber den Verlauf der Erzzone
an der Heimtjørnshoi
im Bereich des Versuchsstollens
liegt ein aelterer
Von hier aus laesst sich die Erzzone
NW-Gipfel
der Heimtjørnshoi
die Mineralisierung
werden.
Schuerfe
bzw. Versuchsstollen
Pyriterze
in Maechtigkeiten
Ebenso
weiter verfolgen ueber den
Am SE-Abhang
des Elgsjetangen
angelegt,
Erze zwar haeufig
groessere
bis zu lm aufgeschlossen
Erzvorkommen
Berichten
Maechtigkeiten
praktisch
lagerstaetten
des vulkanogen-exhalativen
fuehrende
Heimtjørnshoi-Vorkommen
der Vererzung,
einer
laterale
zumindest
erkannt werden.
Typs die eigentliche
der Zufuhrspalten
Voraussetzungen
Bunt-
der
waehrend Pyrit/Magnet-
Verbreitung
besitzen. FUr das
ergibt sich daraus die Aufgabe, das Zentrum
d.h. den Bereich
der Zufuhrkanaele,
zu finden. In
"vent area" sollte man vor allem eine starke Alteration
Nebengesteins
Bunt-
ist bei vielen Erz -
("vent area") begrenzt,
eine sehr viel weitere
konnten
(Proben
erreichen, dassaber
Andererseits
Erzzone auf den Bereich
Hydrothermalloesungen
kies
fehlen.
haben
hervor, dassdie exhalativen
metallgehalte
metall
sind dagegen wieder
die relativ frische massive
keine Cu-, Pb- und Zn-Minerale
geht aus vorhandenen
Hier kann
nur anhand der Eisernen Hut-Bildung
310, 311 a,b, 312). Bei saemtlichen
makroskopisch
Bericht vor.
bis hinab wum Steindalkollen.
allerdings
verfolgt
detaillierter
sowie Anzeichen
einer Waermequelle
liegen in dem Gebiet noerdlich
des
erwarten. Diese
der Hansatjørni
vor:
/9
- 9 Dort treten sowohl groessere
Basalte
Mengen
stark hydrothermal
(hoher Chlorit- und Sericitanteil,
auf sowie ein an mehreren
als Hinweis
viel lalziumkarbonat)
Stellen nachweisbarer
fuer ein lokales Vulkanzentrum
Auf Grund dieser Gelaendebefunde
alterierter
Yeratophyr,
verstanden
der
werden kann.
ist es daher am vahrscheinlichsten,
die "vent area" luer die Heimtjernshoi-Erzvorkommen
hier zu finden.
/10
-
B. Erzvorkommen
Entlang
in Gesteinen
der Gul
der E6 sind suedlich
aufschluessen
halative
Hjerkinn
zu beobachten,
gen vorkommen.
Es handelt
10 -
in denen stratiforme Mineralisierun-
sich hierbei um synsedimentaer-ex-
Vorkommen mit Magnetkies
einer kieseligen
Matrix,
Die Maechtigkeit
der Erzhorizonte
einem
als vichtigstem
die aås
Erzmineral
und
"chert" bezeichnet werden kann.
liegt bei einigen cm bis zu
Meter (in den Aufschluessen).
starken
eine Reihe von Strassen-
Die Erzfuehrung
reicht von
Disseminationen
bis hin zu massivem Erz (Proben 302,
N und 303 Avsjøen S). Meben Magnetkies treten makroskopisch
Avsjøen
erkennbar
Chalcopyrit und Bleiglanz
lang von Harnischflaechen
Es wurde versucht,
verfolgen
Avs'øen
auf. Letztere sind auch ent-
mobilisiert
und angereichert
die Erzhorizonte
worden.
im Gelaende weiter
, wobei sich fuer den wichtigsten
Erzhorizont
zu
bei
eine Mindesterstreckung
von der E6 nach Osten von ca.
1.5 km ermitteln liess (Anlage 5). Es scheint, dass der Erzhori-
zont hier durch den vermutlich
der grossen Gabbrointrusion
dieser
abgeschnitten
Horizont wegen Ueberdeckung
Aufschluesse
keit
leicht diskordanten Mordkontakt
konnte eine kontinuierliche
von Osten nach Westen
gestellt
wird. Mach Westen ist
nicht kartierbar. Aufgrund der
(also bis zum Strassenanschnitt)
Erzhorizont
an der E6 bei Avsjøen tritt der
2mal auf, in einem Abstand
auf eine F1-Falte zurueckzufuehren.
in kleinerem
Massstab verfaltet
Im Abstand von ca. 200-300
ein weiteres
eine
breitere
Erze
fuehren.
suedoestlich
m noerdlich
befindet
dieser Erzzone
auf. Es handelt
tritt
sich um
die jedoch keine massiven
sich bei dem Strassenparkplatz
Hier handelt es sich um einen kiesemit FeS-Dissemination,
der aber eine vergleichsweise
Vererzung
darstellt
(Probe 308).
Stelle
ein ca. 3 cm starkar
Magnetkiesgehalt
eines
(s. Skizzen, Abb. 3)
des Geitberget.
Von der letztgenannten
andere
Ebenso ist der Erzhorizont
Zone mit FeS-Disseminationen,
Horizont
nochmals
von ca. 100 m. Dies ist
Niveau mit Mineralisierungen
Ein weiteres,Vorkommen
schwache
fest-
werden.
In dem Strassenaufschluss
ligen
Zunahme der Erzmaechtig-
auf.
weiter nach Nordosten
kieseliger
Die Rostzonen
tritt
Horizont mit geringem
noerdlich hiervon haben dagegen
Ursachen:
Hier tritt eine ca. 60 bis 100 m breite Zone
Metagabbros auf, der einige Mineralisierungen enthaelt.
/11
51.1DLICPP
EQ-2 -2-0Na
Ni
•J‘‘
?<'
c
/
NORDLICUE
Ez2-2.01.1
2 I
Aba.
3
ER..Z.ZONE
1321
4113]
ei6E
/12
- 12 Bei diesen handelt
einer
es sich um mylonitische
(oder mehrerer)
ziert verfaltet
nitzonen
wurden.
intensive
Strassenaufschluss
des Gabbros
vermuten
ein intrusiver
3 m kontaktmetamorphe
Aureole),
der Gulaschiefer
z.T. kompli-
Magnetkiesimpraegnation
Kupferkiesgehalten
ist vermutlich
laesst.
kontkkt
die wæhrend
oft bis ca. 50 cm dicken Mylo-
z.T. mit untergeordneten
305). Die Ausdehnung
Ueberschiebung
Deformationsphasen
In diesen
ist eine teilweise
zu beobachten,
offepbar
spaeterer
Scherzonen,
(Probe
groesser als der
Vaehrend an der Nordseite
vorliegt
(chilled margin, mind.
ist an der Suedseite eine lokale
auf den Gabbro erfolgt. Die
Ueberschiebungsflaeche
sodass
faellt flach nach Westen bis Suedwesten ein,
sich der Gabbro zur Tiefe hin erheblich verbreitern kann.
Veiterhin
wurden
2 alte Schuerfe
sucht und zwar im Bereich
Bei dem westlich
des øyabekken
Vorkommen
mit z.T. massiver
aufge-
(siehe auch Nilsen,
1978).
Schurf liegt eine schwache disseminierte
(Probe 306) in einem kieselige Lagen enthal-
Schiefer vor. Sporadisch
Das oestliche
Hjerkinn
gelegenen
Magnetkiesvererzung
tenden
suedoestlich
besteht
wurde Chalcopyrit
beobachtet.
aus einem ca. 1m maechtigen
Magnetkiesvererzung
Chert
(Probe 307).
/13
- 13 C
Vorschlae
1. Heimt
e fuer die weitere
ørnshoi
Ex loration
ebiet
Auf Grund der ausEedehnten
hoi und des Elgsjøtangen
Pyritvererzung
im Bereich der Heimtjørns-
scheint
dieses Gebiet ein gutes Potential
interessante Lagerstaette zu besitzen,
fuer eine wirtschaftlich
da hier offensichtlich
intensiv und lange Zeit Hydrothermalsysteme
Auf Grund der Gelaendebefunde in Verbindang mit
taetig waren.
aelteren
geoelektrischen
die relativ
tjørni
Messungen
starke geoelektrische
zu bohren
Anomalie
suedwestlich
auf
der Hansa-
(s. Anlage
4). Diese Anomalie wird aller Vahrnach darch den Erzhorizont der Heimtjørnshoi verur-
scheinlichkeit
sacht, der hier im Scheitelpunkt
muesste.
(Turam) wird vorgeschlagen,
An dieser
einer Fl Isoklinalfalte
Stelle scheint der Erzhorizont
einer sehr nahen Position
vorliegen
urspruenglich
in
zu der "vent arean gelegen zu haben,
sodass hier am ehesten mit einer Buntmetallfuehrung
zu rechnen ist.
Diese Anomalienzone
sollte in jedem Fall erbohrt werden und
zwar trotz der unguenstigen Hangneigung von einer Position nordwestlich
der Anomalie
bohrung.
Der Grund hierfuer
(SE-Flanke
sodass man mit einem Einfallen
wird empronlen,
der Hansatjørni
auf zu kurzen
die geophysikalischen
die geoelektrische”
weiter nach SE fortzusetzen,
Profilen
Messungen
erfolgt
da die aelteren
Verhaeltnisse
wo die Profilnach beiden Seiten
der tektonischen
dass das Niveau
nordoestlich
Struktur kann damit gerechnet werden,
der Heimtjørnshoi-Vererzung
ca. 1200-1300 m nord-
(ca. 300) der Hansatjørni
genau dort, wo die geoelektrischen
Bereich
noch einmal auftaucht,
Profile
eine elektromagnetische
aufhoeren.
hoi-Erzhorizont
handeltp
Anomalie
Sollte sich
um den Heimtjørms-
der auch dort in einer proximalen
zur "vent area" vorliegen
sollte
also
Anomalie ergeben, so
gilt auch fuer diesep das es sich moeglicherweise
zuweisende
im
werden muessten.
Infolge
in diesem
Messungen
sind. Das gleiche gilt fuer
am Elgsjotangen,
auf Grund der geologischen
verlaengert
des
nach NW rechnen muss, selbst wenn
in diesem Bereich moeglicherweise nach SE einfaellt.
Zum zweiten
linien
Situation
der Kleinfalten
die Schleferung
Messungen
Schraeg-
liegt in der tektonischen
der F2-Synklinale),
Faltenspiegels
Bereich
durch eine nach SE gerichtete
sollte. Eine dort gegebenenfalls
Position
nach-
daher in jedem Fall auch abgebohrt werden.
/
14
Allerdings
in diesem
muss an dieser Stelle darauf hingeweisen werden, dass
Bereich auch die grosse Verwerfung (Vinstra-Stoerung)
zu erwarten
ist, sodass die tatsaechlichen
vorhersehbar sind.
2. Mineralisierun
en in den Gulaschiefern
Da bei dem mineralisierten
Maechtigkeit
Horizont
und Intensitaet
lich zunimmt,
Verhaeltnisse
schwer
bei Avs øen
am Nordrand
des Avsjø die
der Vererzung
sollte die Vererzung
von E nach W kontinuiervom letzten Aufschluss an der
E6 aus nach W weiter untersucht werden. Da in diesem Bereich kaum
Aufschluesse vorhanden sind und auch eine mehr oder weniger geschlossene Ueberdeckung durch Terassenmaterial vorliegt, erscheint
es EUII sinnvollsten, zunaechst die elektromagnetischen Messungen auf
dieses
Gebiet auszudehnen,
der Vererzungen
Veitere
Auf Grund
da diese bisher nur den oestlichen
erfasst haben( Anlage 6).
Ex loration
Teil
im Bereich der Tverrf'ell-Grube
der tektonischen
Grossstruktur,
wie sie sich aus unseren
Vorarbeiten ergeben und durch die diesjaehrigen hartierarbeiten
bestaetigt -hat,, muss man davon ausgehen, dass der andesitische
Extrusivkiperper westlich der Tverrfjell-Grube den Kern einer FlAntiform
bildet und dass damit die Abfolgennoerdlich und suedlich
des Andesitkoerpers
miteinander korreliert werden muessen. Hieraus
ergibt
sich, dass der mineralisierte
Horizont,der
von der Nord-
flanke bekannt ist und nach Osten
in den Tverrfjell-Erzkoerper
uebergeht, grundsaetzlich auch auf der Suedflanke des Andesitkoerpers auftreten kann. Dies wird stark durch die elektromagnetischen Messungen
Suedflanke
nachgeweisen
und geringe
wiesen.
in diesem Bereich unterstuezt,
des Andesitkoerpers
ein starker
da auch auf der
elektrischer
Leiter
wurde.
Dieser wurde auch durch die Bohrung 17 erbohrt
Vererzungen, vor allem von Magnetkies, wurden nachge-
Die Bohrung
33, die vermutlich
auf den gleichen Horizont
abgeteuft
sodass
wurde, ist leider nur noch fragmentarisch vorhanden,
sie keine Aussagen mehr zulaesst. Da diese elektromagnetische
Anomalie auf mehrere
Bohrungen untersucht
km Laenge bisher ueberhaupt noch nicht durch
wurde, sollte dies angesichts der neuen Erkennt-
nisse ueber die tektonische Struktur und der sich ergebenden stratigraphischen Parallelisierung der N-und S-Flanke unbedingt nachgeholt
werden.
Herunterladen
Explore flashcards