Wirtschaftspraktikum 25.09.14 – 10.10.14 Dominic

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Wirtschaftspraktikum 25.09.14 – 10.10.14 Dominic
In diesem Bericht möchte ich beschreiben, was ich während meines Wirtschaftspraktikum bei
der Ingenieurgemeinschaft Grisard & Pehl GmbH gesehen und gelernt habe.
Inhaltsangabe:
1. Tätigkeiten der einzelnen Tage
2. HOAI
3. Berechnung eines Punktes mit den vom Tachymeter gemessenen
Daten
4. Vorgehen bei der Messung mit dem Tachymeter
5. Auswertung der Messung
Tätigkeiten der einzelnen Tage:
1. Tag Do.: Am ersten Tag meines Praktikums war meine Aufgabe den preis-leistungsmäßig
besten Laserdrucker herauszusuchen. Dies fiel mir ziemlich leicht, weil ich genau wusste auf
welche Kriterien ich zu achten habe.
Daraufhin habe ich mich mit der HOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure)
befasst. Dazu später mehr.
2. Tag Fr.: Der zweite Tag meines Praktikums fing mit einer Baubesprechung an. Ich bin
dafür mit dem Auto nach Glückstadt gefahren, wo ein Gespräch mit dem Vorarbeiter
stattgefunden hat.
Zurück im Büro habe ich mittels AutoCAD auf einem Plan von Sylt ein Stromnetz für
Lampen eingezeichnet.
3. Tag Mo.: Ich habe am dritten Tag gelernt, wie man mit mathematischer Geometrie und
Messdaten vom Tachymeter die Koordinaten von Punkten berechnen kann.
4. Tag Di.: Am Dienstag habe ich mit dem Tachymeter Punkte in Quickborn gemessen. Mit
diesen Punkten kann man die Lage von neugelegten Glasfaserkabeln bestimmen.
5. Tag Mi.: An dem Mittwoch habe ich prinzipiell den vorigen Montag mit dem Dienstag
verbunden. Ich habe mit Daten vom Dienstag mithilfe eines Programms, welches die am
Montag gelernten Rechnungen anwendet, die Koordinaten der in Quickborn gemessenen
Punkte ausgerechnet. Diese Punkte habe ich dann in AutoCAD eingefügt und so verbunden,
dass ich die Länge der Glasfaserkabel bestimmen kann.
Daraufhin habe ich eine Arbeitsanweisung für das benutzte Programm geschrieben.
Zum Schluss habe ich noch ein Feldbuch von den gemessenen Punkten in Quickborn
gezeichnet.
6. Tag Do.: Der letzte Tag der Woche (Freitag war Tag der dt. Einheit) beginn mit einem
Abgleich von zwei Plänen eines Friedhofs.
Daraufhin hab ich noch das Feldbuch fertiggestellt und ein paar Änderungen an der
Arbeitsanweisung vorgenommen.
7. Tag Mo.: Zuerst bekam ich viele neue Messdaten die ich mittels des Programms in Punkte
umrechnen sollte, dann habe ich diese in AutoCAD eingefügt und verbunden. Etwa um 12
Uhr kam mein Klassenlehrer um zu schauen ob ich während meines Praktikums nicht
ausgebeutet wird und es mir zumindest ein wenig Spaß macht. Zum Schluss habe ich noch
zwei weitere Feldbücher zu den vorherigen Punkten gezeichnet.
8. Tag Di.: Am Dienstag habe ich in Brande-Hörnerkirchen mit dem Tachymeter neue Punkte
gemessen.
9. Tag Mi.: Ich habe mir zunächst Gedanken darüber gemacht wie ich diesen Bericht
aufbauen sollte. Daraufhin habe ich die Internetseite, die über mein Praktikum berichtet,
gestaltet. Dann habe ich eine weitere Arbeitsanweisung für ein Programm geschrieben und
einen kleinen Abgleich von zwei Karten gemacht.
10. Tag Do.: Der heutige Tag startete mit einem hoffentlich letzten Abgleich, der aber schnell
fertig war. Dann habe ich angefangen diesen Praktikumsbericht zu schreiben.
11. Tag Fr.: An meinem letzten Tag ist geplant, dass wir diesen Bericht fertig stellen und was
dann noch auf mich zukommt ist noch nicht klar.
Honorarordnung für Architekten und Ingenieure
Die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (kurz
HOAI) ist eine Verordnung des Bundes zur Regelung der
Honorare für Architekten- und Ingenieurleistungen in
Deutschland. Die HOAI umfasst die Bereiche der
Architektur, der Stadtplanung und des Bauwesens.
Ingenieurleistungen in den Bereichen
Umweltverträglichkeit, Bauphysik, Bodenmechanik und
Vermessung sind von der HOAI nicht eingeschränkt.
Ich habe gelernt, dass das Honorar abhängig von den
Gesamtkosten des Auftrags und sowohl von der Objektsart,
als auch von der Komplexität des Objektes abhängig ist.
Dabei haben Ingenieure auch die Möglichkeiten durch
Zusatzleistungen, wie z.B. örtliche Bauüberwachung, ihr
Honorar um einige wenige Prozente zu erhöhen.
Berechnung eines Punktes mit den vom Tachymeter gemessenen Daten
Das Ziel dieser Rechnung ist die
Koordinaten vom Punkt D zu
errechnen. Punkt A beschreibt den
Standort des Tachymeters. Die
Punkte B und C sind zwei
koordinatenmäßigbekannte Punkte.
Zunächst sei gesagt, dass ein
Ingenieur nicht in 360 Grad rechnet
sondern in 400 Gon rechnet.
1. Die Strecken b und c sind in der
Messdatei noch in SchrägStrecken
angegeben, bei diesen muss mittels
Pythagoras noch die Höhe des
Tachymeters abgezogen werden.
[b=SQRT(145,012^21,3^2)=145,006m
c=SQRT(74,672^2-1,3^2)=74,66m]
2. Das erste was errechnet werden
muss ist der Winkel alpha. Dadurch,
dass der Restwinkel durch die Messung gegeben ist, ist dies einfach:
[alpha=400-(368,1815-77,599)=109,41]
3. Durch die Koordinaten von C und B kann man a errechnen:
[a=SQRT((xB-xC)^2+(yB-yC)^2)=172,06m]
4. Winkel gamma errechnet man daraufhin mit dem Sinussatz:
[sin^-1(sin(gamma))=sin^-1(c:(a:sin(alpha)))=28,23gon]
5. Winkel p errechnet man durch den einfachen Sinussatz:
[tan^-1(tan(p)=tan^-1(delta(x):delta(y))=15,88gon]
6. Da die Strecken delta(y) und delta(xn) rechtwinklig zueinander liegen kann man dadurch
den Winkel epsilon errechnen:
[epsilon=100-(15,88+28,23)=55,89gon]
7. Durch den einfachen Sinussatz kommt man nun auf die Strecke delta(yn):
[delta(yn)=sin(epsilon)*b=111,569m]
8. Auch auch delta(xn) kommt man durch den Sinussatz:
[delta(xn)=cos(epsilon)*b=92,623m]
9. Da delta(xn) und delta(yn) der Unterschied vom Punkt C zu dem Punkt A ist muss man die
Koordinaten nur aufaddieren:
[xA=xC+92,623=5963311,364m yA=yC+111,569=3556616,86m]
10. Um nun auf den Punkt D zu kommen muss man diese Rechnung für das Dreieck ADB
wiederholen.
Vorgehen bei der Messung mit dem Tachymeter:
1. Man stellt das Tachymeter genau über einen festgelegten
Punkt auf.
2. Mithilfe einer Liebelle sorgt man dafür, dass das
Tachymeter senkrecht steht.
3. Der Standpunkt des Tachymeters muss dann benannt
werden.
4. Man misst mit dem Tachymeter zwei bekannte Punkte,
damit man die Position des Tachymeters errechnen kann.
Das Tachymeter sendet dafür Schallwellen aus die von
einem Prisma, welcher genau über de Punkten gehalten
wird, reflektiert werden. Dadurch kann das Tachymeter die
Entfernung und den Höhenunterschied des Prismas
errechnen.
5. Nachdem man die zwei bekannten Punkte gemessen hat,
kann man nun mit dem Prisma an einen beliebigen Punkt
gehen um diesen zu messen und die Koordinaten diesen
Punktes zu errechnen.
Auswertung der Messung
Die Auswertung der Messung findet im Büro statt. Nachdem die Messdaten vom Tachymeter
auf den PC übertragen wurden gibt es ein
Programm in das man eine
Koordinatendatei eingibt, die alle schon
errechnete Koordinaten beinhaltet. Auch
die Messdatei wird in das Programm
eingefügt. Aus diesen Messdateien
errechnet das Programm die Koordinaten
der gemessenen Punkte.
Diese Punkte werden dann in AutoCAD in
eine Karte eingetragen und je nach Fall
verbunden.
Zum Schluss fertigt man noch ein
Feldbuch an, damit der Auftraggeber sich
mithilfe diesen Feldbuches sich an den
Punkten orientieren kann und auch die
errechneten Strecken nachvollziehen kann.
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