IBM EMM Berichte: Installations

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IBM EMM-Berichte
Version 9 Release 1.1
26. November 2014
Installations- und
Konfigurationshandbuch
Hinweis
Vor Verwendung dieser Informationen und des darin beschriebenen Produkts sollten die Informationen unter
„Bemerkungen” auf Seite 171 gelesen werden.
Diese Ausgabe bezieht sich auf Version 9, Release 1, Modifikation 1 von IBM Berichte und alle nachfolgenden Releases und Modifikationen, bis dieser Hinweis in einer Neuausgabe geändert wird.
Diese Veröffentlichung ist eine Übersetzung des Handbuchs
IBM EMM Reports Version 9 Release 1.1 November 26, 2014, 2014, Installation and Configuration Guide,
herausgegeben von International Business Machines Corporation, USA
© Copyright International Business Machines Corporation 1999, 2014
Informationen, die nur für bestimmte Länder Gültigkeit haben und für Deutschland, Österreich und die Schweiz
nicht zutreffen, wurden in dieser Veröffentlichung im Originaltext übernommen.
Möglicherweise sind nicht alle in dieser Übersetzung aufgeführten Produkte in Deutschland angekündigt und verfügbar; vor Entscheidungen empfiehlt sich der Kontakt mit der zuständigen IBM Geschäftsstelle.
Änderung des Textes bleibt vorbehalten.
Herausgegeben von:
TSC Germany
Kst. 2877
Dezember 2014
Inhaltsverzeichnis
Kapitel 1. Installationsübersicht . . . . 1
Installationsroadmap . . . . . . .
Funktionsweise der Installationsprogramme
Installationsmodi . . . . . . . . .
Installationsdateien . . . . . . .
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Kapitel 2. Planung der Installation der
IBM EMM-Berichte . . . . . . . . . . 7
Voraussetzungen . . . . . . . . .
Voraussetzungen für eMessage-Berichte .
.
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. 7
. 8
Kapitel 3. Installieren von Berichtskomponenten . . . . . . . . . . . . . . 11
Zuweisen einer Rolle zu einem Benutzer und Entfernen einer Rolle . . . . . . . . . . . . .
Konfigurieren eines Benutzers mit der Rolle "ReportsSystem" . . . . . . . . . . . . .
Installieren von Berichtsschemas auf dem IBM
EMM-System . . . . . . . . . . . . . .
Erstellen von JDBC-Datenquellen . . . . . . .
11
11
12
13
Kapitel 4. IBM Cognos BI installieren
und testen . . . . . . . . . . . . . 15
IBM
IBM
IBM
IBM
Cognos BI-Anwendungen . . .
Cognos-BI-Installationsoptionen .
Cognos-BI-Webanwendungen und
Cognos BI und Ländereinstellung
. . . . .
. . . . .
-Web-Server
. . . . .
15
15
16
16
Kapitel 5. Integration von IBM EMM und
Cognos . . . . . . . . . . . . . . 19
Installationsprüfliste: IBM Cognos-Integration . . .
Erhalt von JDBC-Treibern für Marketing PlatformSystemtabellen . . . . . . . . . . . . .
Installieren der Berichtsmodelle und Integrationskomponenten auf dem IBM Cognos-System . . .
Erstellen von IBM Cognos-Datenquellen für IBM
EMM-Anwendungsdatenbanken . . . . . . .
Einrichten von E-Mail-Benachrichtigungen . . . .
Konfigurieren der IBM Cognos Application Firewall
für IBM EMM . . . . . . . . . . . . .
Installieren von gespeicherten Prozeduren für Deltaverarbeitung bei eMessage-Berichten . . . . . .
Erstellen von gespeicherte Prozeduren, Staging-Tabellen und Indizes für eMessage-Berichte . . . .
Laden von Vorlagen für den SQL-Berichtsgenerator
Generieren der Scripts für die Erstellung von Ansichten oder Tabellen . . . . . . . . . . .
SQL-Scripts nach Datenquelle . . . . . . .
Erstellen von Ansichten und materialisierten Ansichten für Campaign oder eMessage . . . . . . .
Erstellen von Ansichten und materialisierten Ansichten für Interact . . . . . . . . . . . . .
Erstellen und Auffüllen von Berichtstabellen für
Campaign . . . . . . . . . . . . . . .
19
20
Erstellen und Auffüllen von Berichtstabellen für Interact . . . . . . . . . . . . . . . .
Importieren des Berichtsordners in Cognos Connection . . . . . . . . . . . . . . . . .
Konfigurieren und Veröffentlichen des Datenmodells
Aktivieren von internen Links in den Berichten . .
Überprüfen und Veröffentlichen von Datenquellennamen. . . . . . . . . . . . . . . . .
Konfigurieren von Cognos-Berichtseigenschaften in
Marketing Platform. . . . . . . . . . . .
Einrichten von Berechtigungen für Berichtsordner
Konfigurieren von Berechtigungen für Berichtsordner . . . . . . . . . . . . . . .
Ausführen und Planen von gespeicherten Prozeduren für eMessage . . . . . . . . . . . .
Gespeicherte Prozeduren für Interact-Ereignismusterbericht . . . . . . . . . . . . . . .
Aktivieren gespeicherter Prozeduren für InteractEreignismusterbericht . . . . . . . . . . .
Änderung des Grads der parallelen Ausführung für
Interact-Ereignismusterbericht . . . . . . . .
Lesen der Tabelle UARI_DELTA_REFRESH_LOG für
Interact-Ereignismusterbericht . . . . . . . .
Testen der Konfiguration vor Aktivierung der Authentifizierung . . . . . . . . . . . . .
Verwendung der IBM EMM-Authentifizierung für
IBM Cognos konfigurieren . . . . . . . . .
Erstellen des Berichtssystembenutzers . . . .
Konfigurieren von Cognos-Authentifizierungseigenschaften in IBM EMM. . . . . . . . .
Konfigurieren von IBM Cognos zur Verwendung
von IBM EMM Authentication Provider . . . .
Konfigurieren von zusätzlichen Einstellungen für
Marketing Platform. . . . . . . . . . .
Testen der Konfiguration mit konfigurierter Authentifizierung . . . . . . . . . . . . . . .
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Kapitel 6. Konfigurieren der Berichterstellung . . . . . . . . . . . . . . 61
Berichterstellung und Sicherheit . . . . . . .
Berechtigungen für Berichtsordner . . . . . .
Verwenden von IBM EMM Authentication Provider zum Schutz des IBM Cognos BI-Systems . .
Referenz zu Berichtsberechtigungen . . . . .
Berichtsschemas . . . . . . . . . . . . .
SQL-Berichtsgenerator . . . . . . . . . .
Implementierungsoptionen für Berichte . . . .
Kontrollgruppen und Zielgruppen in Berichten
Zielgruppenebenen und Berichte . . . . . .
Zielgruppenschlüssel in Berichtsschemas . . .
Partitionen und Berichtsschemas . . . . . .
Framework Manager-Datenmodelle . . . . . .
Report Studio-Berichte. . . . . . . . . . .
Ordner-, Unterordner- und Zugriffseinstellungen
Stile und Darstellung von Berichten . . . . .
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iii
Einrichten von Zeitplänen zum Generieren von
Berichten . . . . . . . . . . . . . .
Anpassen von Berichtsschemas . . . . . . . .
Berichtsschema . . . . . . . . . . . .
Hinzufügen von Kontakt- oder Antwortmetriken
Hinzufügen von benutzerdefinierten Attributen
Hinzufügen von Antworttypen . . . . . . .
Hinzufügen von Kontaktstatuscodes . . . . .
Angeben von Kalenderzeiträumen für Erfolgsberichte . . . . . . . . . . . . . . .
Konfigurieren der Zielgruppenebene für Erfolgsberichte und Antwortverlauf . . . . . . .
Berichtsschemas für zusätzliche Zielgruppenebenen
oder Partitionen . . . . . . . . . . . . .
Erstellen eines Schemas "Detaillierte Aufschlüsselung der Antworten auf Kampagnenangebote". .
Erstellen eines Schemas "Statusaufschlüsselung
des Kampagnenangebotkontakts" . . . . . .
Erstellen eines Schemas "Angebotserfolg" . . .
Erstellen eines Schemas "Kampagnenerfolg" . .
Erstellen eines Schemas " "Benutzerdefinierte
Kampagnenattribute" . . . . . . . . . .
Erstellen eines Schemas "Interact-Erfolg". . . .
Anpassen des IBM Cognos-Modells . . . . . .
Hinzufügen von Attributen zu vorhandener Ansicht oder Tabelle in Datenmodell . . . . . .
Hinzufügen neuer Ansichten zum IBM CognosDatenmodell . . . . . . . . . . . . .
Anpassen oder Erstellen von Cognos-Berichten für
IBM EMM-Anwendungen . . . . . . . . .
Richtlinien für das Erstellen neuer CampaignBerichte . . . . . . . . . . . . . .
Konfigurieren des Dashboard-Portlets "Leistung
Interaktionspunkt" . . . . . . . . . . .
Richtlinien für das Erstellen neuer benutzerdefinierter Dashboardberichte . . . . . . . .
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Kapitel 7. Benutzerberechtigung für Cognos-Ordner und -Berichte . . . . . . 85
Implementieren der CJAP-Sicherheit . . . . . .
Ausführen von Sicherungen für CJAP . . . .
Bearbeiten und Synchronisieren der Eigenschaftendatei . . . . . . . . . . . . . .
Konfigurieren eines neuen Namespace-Providers
in Cognos . . . . . . . . . . . . . .
Überprüfen der Synchronisation . . . . . .
Den neuen Rollen Cognos-Berechtigungen zuordnen . . . . . . . . . . . . . . . .
Entfernen der Gruppe 'Jeder' (Everyone) aus der
Cognos-Systemadministratorrolle . . . . . .
Erteilen der Leseberechtigung in öffentlichen
Ordnern für alle Benutzer von Berichten. . . .
Schützen öffentlicher Ordner . . . . . . .
Überprüfen der Benutzerberechtigungen in Cognos . . . . . . . . . . . . . . . .
Entfernen der CJAP-Implementierung aus der Umgebung . . . . . . . . . . . . . . . .
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Kapitel 8. Konfigurieren der Berichtserstellung für mehrere Partitionen . . . . 93
IBM Cognos-Berichte für mehrere Partitionen konfigurieren . . . . . . . . . . . . . . .
Vorbedingungen für mehrere Partitionen . . . .
Ausführen des Partitionsberichtstools zum Erstellen
einer Kopie der ZIP-Datei des Berichtsarchivs . . .
Erstellen einer Kopie des Cognos-Modells für Campaign . . . . . . . . . . . . . . . .
Erstellen einer Kopie des Cognos-Modells für eMessage . . . . . . . . . . . . . . . . .
Upgrade der Berichtseigenschaften der Partition auf
IBM EMM-Seite "Konfiguration" . . . . . . .
Update der Berichtseigenschaften der Partition
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Kapitel 9. Aktualisieren von Berichten
99
Upgradevoraussetzungen . . . . . . . . .
Generieren von SQL zum Löschen von Ansichten,
materialisierten Ansichten oder Tabellen und Ausführen von SQL in Produktdatenbanken . . .
Aktualisieren von Berichtsschemas bei Marketing
Platform . . . . . . . . . . . . . .
Aktualisieren von Berichtsvorlagen in Marketing
Platform . . . . . . . . . . . . . .
Aktualisieren von IBM EMM-Integrationskomponenten. . . . . . . . . . . . . . .
Aktualisieren von Lookup-Tabellen für eMessage
und Interact . . . . . . . . . . . . .
Aktualisieren von Ansichten und Tabellen in den
Produktdatenbanken . . . . . . . . . .
. 99
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. 102
. 103
. 104
. 105
. 105
Kapitel 10. Berichte von Version 7.5.1
aktualisieren . . . . . . . . . . . . 107
Aktualisieren von Modell 7.5.1 und Installieren
neuer Berichte . . . . . . . . . . . . .
Aktualisieren der alten Berichte "Kampagnenerfolg
nach Zelle" . . . . . . . . . . . . . .
Korrigieren der objektübergreifenden Berichte
"Erfolg nach Zelle". . . . . . . . . . .
Korrigieren der objektspezifischen Berichte "Erfolg nach Zelle". . . . . . . . . . . .
Aktualisieren der alten Berichte "Übersicht über
Angebotserfolge nach Kampagne" . . . . . .
Korrigieren des objektübergreifenden Berichts
"Übersicht über Angebotserfolge nach Kampagne" . . . . . . . . . . . . . . . .
Korrigieren des Berichts für ein einzelnes Objekt
"Übersicht über Angebotserfolge nach Kampagne" . . . . . . . . . . . . . . . .
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Kapitel 11. Aktualisieren der Modelle
8.x und 9.x und Installieren neuer Berichte . . . . . . . . . . . . . . . 119
Anhang A. Konfigurationseigenschaften bei Berichten . . . . . . . . . . 125
Reports | Integrations | Cognos [version] . . . . 125
Reports | Schemas | [product] | [schema name] |
SQL Configuration . . . . . . . . . . . 128
iv
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Reports | Schemas | Campaign . . . . . . .
Reports | Schemas | Campaign | Offer Performance . . . . . . . . . . . . . . . .
Reports | Schemas | Campaign | [schema name]
| Columns | [Contact Metric] . . . . . . . .
Reports | Schemas | Campaign | [schema name]
| Columns | [Response Metric] . . . . . . .
Reports | Schemas | Campaign | Campaign Performance . . . . . . . . . . . . . . .
Reports | Schemas | Campaign | Campaign Offer
Response Breakout . . . . . . . . . . .
Reports | Schemas | Campaign | Campaign Offer
Response Breakout | Columns | [Response Type] .
Reports | Schemas | Campaign | Campaign Offer
Contact Status Breakout . . . . . . . . . .
Reports | Schemas | Campaign | Campaign Offer
Contact Status Breakout | Columns | [Contact Status]. . . . . . . . . . . . . . . . .
Reports | Schemas | Campaign | Campaign Custom Attributes | Columns | [Campaign Custom
Column] . . . . . . . . . . . . . . .
Reports | Schemas | Campaign | Campaign Custom Attributes | Columns | [Offer Custom Column] . . . . . . . . . . . . . . . .
Reports | Schemas | Campaign | Campaign Custom Attributes | Columns | [Cell Custom Column]
Reports | Schemas | Interact . . . . . . . .
Reports | Schemas | Interact | Interact Performance . . . . . . . . . . . . . . . .
Reports | Schemas | eMessage . . . . . . .
Campaign | partitions | partition[n] | reports . .
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Anhang B. Formatieren der CognosBerichte. . . . . . . . . . . . . . 145
Globale Berichtsstile . .
Berichtsseitenstile . . .
Listenberichtsstile . . .
Kreuztabellenberichtsstile
Diagrammstile . . . .
Dashboardberichtsstile .
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Anhang C. Formatieren der Campaignund eMessage-Cognos-Berichte . . . 155
Globale Berichtsstile . .
Listenberichtsstile . . .
Kreuztabellenberichtsstile
Diagrammstile . . . .
Dashboardberichtsstile .
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Anhang D. Berichte und Berichtsschemas nach Produkt . . . . . . . . . 165
Berichte und Berichtsschemas in eMessage
Berichte und Berichtsschemas in Interact .
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. 166
. 167
Vor der Kontaktaufnahme zum Technical Support von IBM . . . . . . . . 169
Bemerkungen . . . . . . . . . . . 171
Marken . . . . . . . . . . . . . . . 173
Hinweise zu Datenschutzrichtlinien und Nutzungsbedingungen . . . . . . . . . . . . . 173
Inhaltsverzeichnis
v
vi
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Kapitel 1. Installationsübersicht
Die Installation von IBM® EMM-Berichten ist abgeschlossen, wenn Sie IBM Cognos
BI installiert und für IBM EMM-Anwendungen konfiguriert haben. Das IBM EMMBerichtsinstallations- und -konfigurationshandbuch stellt Detailinformationen zur
Konfiguration von IBM Cognos BI und zur Integration von IBM Cognos BI und
IBM EMM bereit.
Falls Sie eMessage-Berichte verwenden, müssen Sie noch weitere Schritte ausführen, um Berichte zu installieren und zu aktualisieren. Darüber hinaus müssen Sie
bei der Installation bzw. dem Upgrade von eMessage-Berichten Ihren Datenbankadministrator heranziehen.
Mithilfe des Abschnitts "Installationsroadmap" gewinnen Sie einen Überblick über
die Verwendung des IBM EMM-Berichtsinstallations- und -konfigurationshandbuchs.
Installationsroadmap
Verwenden Sie die Installationsroadmap, um schnell die Informationen zu finden,
die Sie für die Installation der IBM EMM-Berichte benötigen.
Anhand der folgenden Tabelle können Sie sich einen groben Überblick über den
IBM EMM-Berichtsinstallationsprozess verschaffen. Sie enthält kurze Beschreibungen der notwendigen Schritte und Verweise auf detailliertere Anweisungen:
Tabelle 1. Installationsroadmap für Berichte.
Schritt
Beschreibung
Weitere Informationen
Installieren von Berichtskomponenten
Voraussetzungen
Informieren Sie sich über die für die Installation von
Berichten erforderlichen Systemvoraussetzungen.
Siehe IBM Enterprise Marketing
Management-Produkte - Empfohlene
Softwareumgebungen und
Mindestsystemvoraussetzungen.
Voraussetzungen für
eMessage.
Informieren Sie sich über die für die Installation von
eMessage-Berichten erforderlichen zusätzlichen Voraussetzungen.
Siehe „Voraussetzungen für
eMessage-Berichte” auf Seite 8
Installieren von IBM
EMM-Produkten.
Installieren Sie die Produkte, die die in Berichten ver- Installationshandbücher der bewendeten Daten bereitstellen.
treffenden Produkte
Einrichten eines
Systembenutzers.
Konfigurieren Sie einen Benutzer mit Zugriff auf die
Seiten Einstellungen > Konfiguration und Einstellungen > SQL-Berichtsgenerator, damit Sie sich mit
diesen Daten anmelden können, falls Sie die
Berichtseigenschaften konfigurieren und die SQLAnweisungen zum Erstellen des Berichtsschemas generieren müssen.
Siehe „Konfigurieren eines Benutzers mit der Rolle
"ReportsSystem"” auf Seite 11.
Installieren der
Berichtsschemas auf dem
System, auf dem Marketing Platform installiert
ist.
Stellen Sie das IBM Masterinstallationsprogramm
und die Installationsprogramme des Berichtspakets
in dasselbe Verzeichnis und starten Sie das
Masterinstallationsprogramm.
Siehe „Installieren von
Berichtsschemas auf dem IBM
EMM-System” auf Seite 12
1
Tabelle 1. Installationsroadmap für Berichte (Forts.).
Schritt
Beschreibung
Weitere Informationen
Erstellen von JDBCDatenquellen.
Erstellen Sie auf dem Anwendungsserver, auf dem
Marketing Platform bereitgestellt wird, für die Produkte, die Sie bei der Berichterstellung einsetzen
wollen, Verbindungen zwischen den JDBCDatenquellen und den Systemtabellendatenbanken.
Siehe „Erstellen von
JDBC-Datenquellen” auf Seite 13.
Installieren und Testen von IBM Cognos BI
Installieren von IBM
Cognos BI
Führen Sie die Installation mithilfe der Dokumentati- Siehe Kapitel 4, „IBM Cognos BI
on von IBM Cognos durch und testen Sie danach das installieren und testen”, auf Seite
System.
15.
Installieren von IBM EMM-Integrationskomponenten und Berichtsmodellen auf dem Cognos-System
Abrufen des für die Marketing PlatformSystemtabellen
verwendeten JDBC-Treibers.
Kopieren Sie den für Marketing Platform verwendeten JDBC-Treiber auf den Computer, auf dem Cognos
Content Manager installiert ist. Wenn die IBM
Authentifizierung implementiert ist, verwendet
Cognos ihn beim Abrufen von
Benutzerinformationen.
Siehe „Erhalt von JDBC-Treibern
für Marketing
Platform-Systemtabellen” auf Seite 20.
Installieren der
Berichtsmodelle und
Integrationskomponente
auf dem Cognos-System.
Speichern Sie auf dem Computer, auf dem Cognos
Content Manager installiert ist, das IBM EMMMasterinstallationsprogramm, das Marketing
Platform-Installationsprogramm und die
Installationsprogramme der Produktberichtspakete in
ein und demselben Verzeichnis und starten Sie das
Masterinstallationsprogramm.
Siehe „Installieren der
Berichtsmodelle und
Integrationskomponenten auf
dem IBM Cognos-System” auf
Seite 20.
Erstellen der CognosDatenquellen für die IBM
EMMAnwendungsdatenbanken.
Für die Berichte müssen die Cognos-Anwendungen
eine Verbindung zu den IBM EMMAnwendungsdatenquellen herstellen. Erstellen Sie
diese Datenquellen mithilfe des Bereichs "Administration" von Cognos Connection.
Siehe „Erstellen von IBM CognosDatenquellen für IBM
EMM-Anwendungsdatenbanken”
auf Seite 21.
Einrichten von E-MailBenachrichtigungen.
Wenn Sie die Möglichkeit bereitstellen möchten, Berichte als E-Mail-Anhang zu versenden, konfigurieren Sie die Benachrichtigung in Cognos
Configuration.
Siehe „Einrichten von
E-Mail-Benachrichtigungen” auf
Seite 22.
Konfigurieren der
Cognos-Firewall.
Geben Sie in Cognos Configuration das IBM EMMSystem als gültige Domäne oder gültigen Host an.
Siehe „Konfigurieren der IBM
Cognos Application Firewall für
IBM EMM” auf Seite 23.
Bei eMessage Ausführen Führen Sie die Scripts aus, die erforderlich sind, um
von Scripts zum Erstellen Staging-Tabellen, Indizes und gespeicherte Prozeduvon Staging-Tabellen, In- ren für eMessage-Berichte zu erstellen.
dizes und gespeicherten
Prozeduren.
Laden der Vorlagen für
den SQLBerichtsgenerator
2
Siehe „Erstellen von gespeicherte
Prozeduren, Staging-Tabellen und
Indizes für eMessage-Berichte”
auf Seite 25
Siehe „Laden von Vorlagen für
Zur Implementierung der Berichterstellung für
den SQL-Berichtsgenerator” auf
Campaign, eMessage und Interact erstellen Sie
Seite 25.
Berichtsansichten oder -tabellen, aus denen die Berichte dann die entsprechenden Berichtsdaten extrahieren. Die Berichtspakete enthalten Vorlagen, die
der SQL-Berichtsgenerator beim Generieren der SQLScripts für die Erstellung dieser Ansichten oder Tabellen verwendet. Bei diesem Schritt laden Sie diese
Vorlagen in die Systemtabellendatenbank der Marketing Platform.
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Tabelle 1. Installationsroadmap für Berichte (Forts.).
Schritt
Beschreibung
Weitere Informationen
Generieren der Scripts für Legen Sie die erforderlichen
die Erstellung von AnKonfigurationseigenschaften fest und generieren Sie
sichten oder Tabellen
dann mit dem SQL-Berichtsgenerator die SQL-Anweisungen für die Erstellung von Berichtsansichten
oder -tabellen.
Siehe „Generieren der Scripts für
die Erstellung von Ansichten
oder Tabellen” auf Seite 26.
Erstellen der
Berichtsansichten oder
-tabellen.
Zeigen Sie eines der folgenden
Themen an:
Erstellen Sie die Ansichten oder Tabellen in den
Systemtabellendatenbanken des IBM EMMs.
v „Erstellen und Auffüllen von
Berichtstabellen für Campaign”
auf Seite 31
v „Erstellen und Auffüllen von
Berichtstabellen für Interact”
auf Seite 32
v „Erstellen von Ansichten und
materialisierten Ansichten für
Campaign oder eMessage” auf
Seite 28
v „Erstellen von Ansichten und
materialisierten Ansichten für
Interact” auf Seite 29
.
Importieren des
Berichtsordners.
Importieren Sie in Cognos Connection die komprimierte Datei für Berichte.
Siehe „Importieren des
Berichtsordners in Cognos
Connection” auf Seite 32.
Konfigurieren und Veröffentlichen des
Datenmodells.
Wenn die Datenquellenanmeldung, die Sie beim Erstellen der Cognos-Datenquellen verwendet haben,
nicht der Eigner der IBM EMMAnwendungssystemtabellen ist, führen Sie den hier
beschriebenen Schritt aus.
Siehe „Konfigurieren und Veröffentlichen des Datenmodells” auf
Seite 33.
Aktivieren von internen
Links in den Berichten.
Die IBM EMM-Berichte haben Standardlinks. Sie aktivieren sie, indem Sie die Umleitungs-URL im
Cognos-Datenmodell konfigurieren.
Siehe „Aktivieren von internen
Links in den Berichten” auf Seite
34.
Überprüfen und Veröffentlichen von
Datenquellennamen
Dieser Schritt variiert in Abhängigkeit davon, ob Sie
die Standarddatenquellennamen in Cognos
Connection wie bei diesem Schritt beschrieben verwendet haben.
Siehe „Überprüfen und Veröffentlichen von Datenquellennamen.”
auf Seite 35.
Konfigurieren der
CognosBerichtseigenschaften in
IBM EMM.
Melden Sie sich an IBM EMM an und geben Sie die
Cognos-Berichtseigenschaften an.
Siehe „Konfigurieren von
Cognos-Berichtseigenschaften in
Marketing Platform” auf Seite 35.
Konfigurieren von Berechtigungen für
Berichtsordner.
Um Benutzer zu autorisieren, Berichte aus IBM
EMM-Anwendungen auszuführen, weisen Sie der
Standardrolle "ReportsUser" die entsprechenden
Benutzergruppen oder Benutzer zu.
Siehe „Einrichten von Berechtigungen für Berichtsordner” auf
Seite 36.
Kapitel 1. Installationsübersicht
3
Tabelle 1. Installationsroadmap für Berichte (Forts.).
Schritt
Beschreibung
Weitere Informationen
Ausführen und Planen
von gespeicherten Prozeduren für eMessage.
eMessage-Berichte verwenden Daten, die in Staging- Siehe „Ausführen und Planen
von gespeicherten Prozeduren für
Tabellen enthalten sind, die von DeltaAktualisierungsvorgänge ausführenden gespeicherten eMessage” auf Seite 37.
Prozeduren aufgefüllt werden. Die Planung der Prozeduren hängt von Ihrer Datenbank ab. Die Planung
der Prozeduren muss von einem
Datenbankadministrator ausgeführt werden, der Ihre
IBM Campaign- und eMessage-Umgebungen und
Ihre Geschäftsanforderungen kennt.
Anmerkung: Erst nachdem Sie die gespeicherten
Prozeduren ausgeführt haben, werden in eMessageBerichten Daten angezeigt.
Gespeicherte Prozeduren
für den InteractEreignismusterbericht
Der Interact-Ereignismusterbericht verwendet die Daten in Staging-Tabellen, die mit gespeicherten Prozeduren gefüllt werden. Die gespeicherten Prozeduren
führen einen Delta-Aktualisierungsvorgang aus.
Siehe „Gespeicherte Prozeduren
für
Interact-Ereignismusterbericht”
auf Seite 45.
Der Interact-ETL-Prozess löst die
Berichtsdatenaggregation automatisch aus, daher
müssen Sie Datenbankjobs nicht für eine
Deltaaktualisierung konfigurieren.
Aktivieren gespeicherter
Prozeduren für InteractEreignismusterbericht
Der Interact-Ereignismusterbericht verwendet den
Deltaaktualisierungsprozess für den
Datenaggregationsprozess, damit Berichte schneller
ausgegeben werden können.
Siehe „Aktivieren gespeicherter
Prozeduren für
Interact-Ereignismusterbericht”
auf Seite 47.
Änderung des Grads der
parallelen Ausführung für
InteractEreignismusterbericht
Erhöhen Sie den Grad der parallelen Ausführung für
den Aggregationsprozess des InteractEreignismusterberichts, um die Geschwindigkeit und
die Leistung zu verbessern.
Siehe „Änderung des Grads der
parallelen Ausführung für
Interact-Ereignismusterbericht”
auf Seite 50.
Testen der Konfiguration
bei nicht aktivierter
Authentifizierung.
Testen Sie die Installation, nachdem Sie die Berichte Siehe „Testen der Konfiguration
vor Aktivierung der
installiert und konfiguriert haben, aber vor Aktivierung der Authentifizierung, indem Sie einige Berichte Authentifizierung” auf Seite 53.
ausführen.
Konfigurieren von
Cognos zur Verwendung
der IBM EMMAuthentifizierung.
IBM EMM Authentication Provider ermöglicht den
Cognos-Anwendungen die Verwendung der IBM
EMM-Authentifizierung für die Kommunikation mit
dem Marketing Platform-System, als ob es eine weitere Anwendung in der Suite wäre. Dieser Schritt
besteht aus mehreren Unterschritten.
Siehe „Verwendung der IBM
EMM-Authentifizierung für IBM
Cognos konfigurieren” auf Seite
54.
Testen der Konfiguration
mit konfigurierter
Authentifizierung.
Testen Sie das System erneut, nachdem Sie Cognos
so konfiguriert haben, dass es die IBM EMMAuthentifizierung verwendet.
Siehe „Testen der Konfiguration
mit konfigurierter
Authentifizierung” auf Seite 58.
Zu diesem Zeitpunkt funktioniert die
Berichterstellung ordnungsgemäß und die
Beispielberichte befinden sich im Standardzustand.
Sie müssen die Berichte oder Berichtsschemas für
Campaign, Interact oder Marketing Operations unter
Umständen anpassen.
Siehe „Anpassen von
Berichtsschemas” auf Seite 71.
Anpassen von Berichten
Abschließen der Anpassung.
4
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Funktionsweise der Installationsprogramme
Bei einer Installation oder einem Upgrade eines IBM EMM-Produkts müssen Sie
das Suite-Installationsprogramm sowie das Produktinstallationsprogramm einsetzen. Beispielsweise müssen Sie, um Marketing Platform zu installieren, das IBM
EMM-Suite-Installationsprogramm und das IBM Marketing Platform-Installationsprogramm verwenden.
Stellen Sie sicher, dass die folgenden Richtlinien eingehalten werden, bevor Sie die
Installationsprogramme der IBM EMM-Suite und des Produkts verwenden:
v Das Suite-Installationsprogramm und das Produktinstallationsprogramm müssen
sich im selben Verzeichnis des Computers befinden, auf dem Sie das Produkt installieren möchten. Sind in dem Verzeichnis, in dem sich das Masterinstallationsprogramm befindet, mehrere Versionen des Produktinstallationsprogramms vorhanden, zeigt das Masterinstallationsprogramm im IBM EMMProduktbildschirm des Installationsassistenten immer die aktuellste Version des
Produkts an.
v Falls Sie direkt nach der Installation eines IBM EMM-Produkts einen Patch installieren möchten, stellen Sie sicher, dass sich das Patchinstallationsprogramm in
dem Verzeichnis befindet, in dem sich auch die Installationsprogramme der Suite und des Produkts befinden.
v Das Standardbasisverzeichnis für IBM EMM-Installationen ist /IBM/EMM für UNIX
oder C:\IBM\EMM für Windows. Sie können das Verzeichnis während der Installation jedoch ändern.
Installationsmodi
Das Installationsprogramm der IBM EMM-Suite kann im GUI-Modus, im Konsolenmodus und im unbeaufsichtigten Modus (auch unter dem Namen "nicht überwachter Modus" bekannt) ausgeführt werden. Wählen Sie bei der Installation von
Marketing Platform den Modus aus, der Ihren Anforderungen entspricht.
GUI-Modus
Verwenden Sie den GUI-Modus unter Windows oder den X Window System-Modus unter UNIX, um Marketing Platform über die grafische Benutzeroberfläche zu
installieren.
Konsolenmodus
Verwenden Sie den Konsolenmodus, um Marketing Platform über das Befehlszeilenfenster zu installieren.
Anmerkung: Damit die Bildschirme des Installationsprogramms im Konsolenmodus ordnungsgemäß angezeigt werden können, müssen Sie die Terminalsoftware
so konfigurieren, dass sie die Zeichencodierung "UTF-8" unterstützt. Andere Zeichencodierungen, beispielsweise ANSI, können den Text nicht ordnungsgemäß darstellen, daher ist ein Teil der Informationen nicht lesbar.
Unbeaufsichtigter Modus
Verwenden Sie den unbeaufsichtigten bzw. nicht überwachten Modus, um Marketing Platform mehrfach zu installieren. Der unbeaufsichtigte Modus verwendet
Antwortdateien, daher ist während der Installation keine Benutzereingabe erforderlich.
Kapitel 1. Installationsübersicht
5
Installationsdateien
Die Namen der Installationsdateien sämtlicher IBM EMM-Produkte setzen sich zusammen aus der Versionsnummer des Produkts und des Betriebssystems, auf dem
die Dateien installiert werden müssen; eine Ausnahme dieser Regel bildet allerdings UNIX. Unter UNIX werden unterschiedliche Installationsdateien verändert,
je nachdem, ob es sich um den X Window System-Modus oder den Konsolenmodus handelt.
Beispiel
Die nachfolgende Tabelle enthält Beispiele für die Benennung der Installationsdateien entsprechend der Produktversionsnummer und des Betriebssystems:
Tabelle 2. Installationsdateien.
6
Betriebssystem
Installationsdatei
Windows: GUI- und Konsolenmodus
Je nach Produkt ist der Name der
Installationsdatei
Product_N.N.N.N_win64.exe oder
Product_N.N.N.N_win.exe, wobei Product
dem Namen des Produkts entspricht und
N.N.N.N die Versionsnummer des Produkts
wiedergibt.
UNIX: X Window System-Modus
Je nach Produkt ist der Name der
Installationsdatei
Product_N.N.N.N_solaris64.bin oder
Product_N.N.N.N_solaris.bin, wobei Product
dem Namen des Produkts entspricht und
N.N.N.N die Versionsnummer des Produkts
wiedergibt.
UNIX: Konsolenmodus
Product_N.N.N.N.bin, wobei Product der
Name des Produkts ist und N.N.N.N der
Versionsnummer des Produkts entspricht.
Diese Datei kann für die Installation auf allen UNIX-basierten Betriebssystemen verwendet werden.
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Kapitel 2. Planung der Installation der IBM EMM-Berichte
Bei der Planung der Installation der IBM EMM-Berichte müssen Sie sicherstellen,
dass Sie das System ordnungsgemäß installiert und die Umgebung so konfiguriert
haben, dass Fehler bearbeitet werden können.
Voraussetzungen
Vor der Installation oder dem Upgrade eines IBM EMM-Produkts müssen Sie sicherstellen, dass der Computer sämtliche Software- und Hardwarevoraussetzungen
erfüllt.
Systemvoraussetzungen
Informationen zu den Systemvoraussetzungen finden Sie im Handbuch Empfohlene
Softwareumgebungen und Systemmindestvoraussetzungen.
Voraussetzungen für die Netzdomäne
Die IBM EMM-Produkte, die als Suite installiert werden, müssen in derselben
Netzdomäne installiert werden, um den Browsereinschränkungen zur Begrenzung
möglicher Sicherheitsrisiken durch Cross-Site Scripting zu entsprechen.
Voraussetzungen für JVM
Zu einer Suite gehörige IBM EMM-Anwendungen müssen auf einer dedizierten
Java™ Virtual Machine (JVM) implementiert werden. IBM EMM-Produkte passen
die vom Webanwendungsserver verwendete JVM an. Wenn Sie im Zusammenhang
mit der JVM auf Fehler stoßen, müssen Sie eine Oracle WebLogic- oder WebSphere-Domäne speziell für die IBM EMM-Produkte erstellen.
Wissensbezogene Voraussetzungen
Für die Installation von IBM EMM-Produkten müssen Sie über gründliche Kenntnisse der Umgebung verfügen, in der die Produkte installiert werden sollen. Hierzu gehören auch Kenntnisse über Betriebssysteme, Datenbanken und Webanwendungsserver.
Internet-Browser-Einstellungen
Stellen Sie sicher, dass im Internet-Browser die folgenden Einstellungen vorgenommen wurden:
v Der Browser darf keine Webseiten in den Cache stellen.
v Der Browser darf keine Popup-Fenster blockieren.
Zugriffsberechtigungen
Überprüfen Sie, ob Sie für die Ausführung der Installationsaufgaben über die folgenden Netzberechtigungen verfügen:
v Administrationszugriff für alle erforderlichen Datenbanken
7
v Lese- und Schreibzugriff auf die relevanten Verzeichnisse und Unterverzeichnisse des Betriebssystemkontos, das Sie zum Ausführen des Webanwendungsservers und der IBM EMM-Komponenten verwenden
v Schreibberechtigung für alle Dateien, die Sie bearbeiten müssen
v Schreibberechtigung für alle Verzeichnisse, in denen Sie eine Datei speichern
müssen, z. B. das Installationsverzeichnis und (falls Sie ein Upgrade durchführen) das Sicherungsverzeichnis
v Entsprechende Lese-/Schreib-/Ausführungsberechtigungen für die Ausführung
des Installationsprogramms
Überprüfen Sie, ob Sie das Administratorkennwort für Ihren Webanwendungsserver kennen.
Unter UNIX müssen alle Installationsdateien von IBM Produkten über vollständige
Berechtigungen verfügen, beispielsweise "rwxr-xr-x".
Umgebungsvariable JAVA_HOME
Wenn eine Umgebungsvariable JAVA_HOME auf dem Computer definiert ist, auf dem
Sie ein IBM EMM-Produkt installieren möchten, überprüfen Sie, ob die Variable auf
eine unterstützte JRE-Version verweist. Informationen zu den Systemvoraussetzungen finden Sie im Handbuch Empfohlene Softwareumgebungen und Systemmindestvoraussetzungen.
Stellen Sie sicher, dass die Umgebungsvariable JAVA_HOME auf JRE 1.7 verweist.
Wenn die Umgebungsvariable JAVA_HOME auf eine falsche JRE verweist, müssen Sie
die Variable JAVA_HOME löschen, bevor Sie die IBM EMM-Installationsprogramme
ausführen.
Sie können eines der folgenden Verfahren verwenden, um die Umgebungsvariable
JAVA_HOME zu löschen:
v Windows: Geben Sie in ein Befehlsfenster set JAVA_HOME= (leer lassen) ein und
drücken Sie die Eingabetaste.
v UNIX: Geben Sie im Terminal export JAVA_HOME= (leer lassen) ein und drücken
Sie die Eingabetaste.
export JAVA_HOME= (leer lassen)
Wenn die Umgebungsvariable gelöscht wurde, verwenden die IBM EMM-Installationsprogramme die JRE, die im Produktpaket mit den Installationsprogrammen enthalten ist. Sie können die Umgebungsvariable nach Abschluss der Installation wieder neu setzen.
Voraussetzungen für eMessage-Berichte
Wenn Sie eMessage-Berichte verwenden, müssen Sie neben den Systemvoraussetzungen für die Installation von Berichten bestimmte Vorbedingungen einhalten.
Informationen zu den Systemvoraussetzungen für die Installation von Berichten
finden Sie unter „Voraussetzungen” auf Seite 7.
Für ein besseres Leistungsverhalten ist es gegebenenfalls erforderlich, dass 40 %
der Datenmenge als Speicherplatz für temporäre Tabellen zur Verfügung stehen.
Arbeiten Sie mit Ihrem Datenbankadministrator zusammen, um die Datenbank regelmäßig zu optimieren. Die besten Ergebnisse werden erzielt, wenn die eMessage-
8
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Systemtabellen in einem separaten Tabellenbereich gespeichert werden, der sich auf
einem eigenen, nicht gemeinsam genutzten Datenträger befindet.
Einstellungen für IBM DB2
Sie müssen IBM DB2 Version 9.7.8 oder neuer verwenden.
Wichtig: Sie müssen den folgenden Wert festlegen, bevor Sie die eMessage-Berichte anwenden:
db2set DB2_COMPATIBILITY_VECTOR=ORA
Beispiel für die Dimensionierungen bei DB2
Bei einer ungefähr 600 GB großen IBM DB2 Campaign-Datenbank, bei der sich der
größte Teil der Datenmenge in den Berichtstabellen (UCC_*) befindet, können Sie
die folgenden Einstellungen verwenden:
v Seitengröße des Tabellenbereichs: 16000
v Temporärer Tabellenbereich: 250 GB
v db2 update db cfg using auto_reval DEFERRED_FORCE;
v db2 update db cfg using decflt_rounding ROUND_HALF_UP;
v db2 update db config using LOGFILSIZ 102400;
v db2 update db config using logprimary 13;
v db2 update db config using LOGSECOND 25;
v db2stop force
v db2start
Wichtig: Die Größe des Transaktionsprotokolls kann sich auf die Verarbeitung der
Berichte auswirken. Überprüfen Sie gemeinsam mit Ihrem Datenbankadministrator
die Anforderungen Ihrer Datenbankumgebung, insbesondere die Größe des Transaktionsprotokolls.
Einstellungen für Oracle
Sie müssen Oracle 11g oder neuer verwenden. Überprüfen Sie gemeinsam mit dem
Datenbankadministrator die Umgebungsanforderungen.
Beispiel für die Dimensionierungen bei Oracle
Bei einer ungefähr 650 GB großen Oracle Campaign-Datenbank, bei der sich der
größte Teil der Datenmenge in den Berichtstabellen (UCC_*) befindet, können Sie
die folgenden Einstellungen verwenden:
v Temporärer Tabellenbereich: 250 GB
v Speicherbedarf für Wiederherstellungsprotokolle: 2 GB
v Anzahl der Wiederherstellungsprotokolle: 4
Einstellungen für Microsoft SQL Server
Sie müssen Microsoft SQL Server 2008 oder neuer verwenden. Überprüfen Sie gemeinsam mit dem Datenbankadministrator die Umgebungsanforderungen.
Beispiel für die Dimensionierungen bei Microsoft SQL Server
Kapitel 2. Planung der Installation der IBM EMM-Berichte
9
Bei einer ungefähr 520 GB großen Microsoft SQL Server-Datenbank, bei der sich
der größte Teil der Datenmenge in den Berichtstabellen (UCC_*) befindet, können
Sie die folgenden Einstellungen verwenden:
v Temporärer Tabellenbereich: 250 GB
Einstellungen für Internet Explorer
Falls Sie als Browser Internet Explorer verwenden sollten, stellen Sie sicher, dass
die Sicherheitseinstellungen automatische Aufforderungen zum Herunterladen von
Dateien erlauben. Gehen Sie wie folgt vor, um zu überprüfen, ob der Browser automatische Aufforderungen zum Herunterladen von Dateien erlaubt:
1. Öffnen Sie Internet Explorer und gehen Sie zu Extras > Internetoptionen.
2. Klicken Sie auf der Registerkarte "Sicherheit" auf Stufe anpassen.
3. Blättern Sie bis zum Abschnitt Download herunter.
4. Stellen Sie sicher, dass die Option Automatische Eingabeaufforderung für Dateidownloads auf Aktivieren gesetzt ist.
10
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Kapitel 3. Installieren von Berichtskomponenten
Wenn Sie die IBM EMM-Berichterstellung für Ihre Produkte installieren wollen,
müssen Sie Berichtskomponenten installieren. Zu den Berichtskomponenten gehören IBM EMM-Integrationskomponenten und -Berichtsmodelle beim IBM CognosSystem sowie die Berichtsschemas.
Zuweisen einer Rolle zu einem Benutzer und Entfernen einer Rolle
Mithilfe des Fensters Rollen bearbeiten weisen Sie eine Rolle zu oder entfernen
Sie eine Rolle von einem Benutzer.
Gehen Sie folgt vor, um einem Benutzer eine Rolle zuzuweisen oder um eine Rolle
zu entfernen:
1. Klicken Sie auf Einstellungen > Benutzer.
2. Klicken Sie auf den Namen des Benutzerkontos, mit dem Sie arbeiten möchten.
3. Klicken Sie auf Rollen bearbeiten.
Rollen, die nicht dem Benutzer zugeordnet sind, werden auf der linken Seite
des Bildschirms im Feld Verfügbare Rollen angezeigt. Rollen, die derzeit dem
Benutzer zugeordnet sind, werden auf der rechten Seite im Feld Rollen angezeigt.
4. Wählen Sie eine Rolle im Feld verfügbare Rollen aus. Führen Sie eine der folgenden Aufgaben aus:
v Wählen Sie im Feld Verfügbare Rollen eine Rolle aus und klicken Sie auf
Hinzufügen, um einem Benutzer eine Rolle zuzuweisen.
v Wählen Sie im Feld Rollen eine Rolle aus und klicken Sie auf Entfernen, um
eine Rolle von einem Benutzer zu entfernen.
5. Klicken Sie erst auf Änderungen speichern und klicken Sie dann auf OK.
Konfigurieren eines Benutzers mit der Rolle "ReportsSystem"
Sie müssen einen Benutzer mit der Rolle "ReportsSystem" konfigurieren, um die
Berichtseigenschaften zu konfigurieren und das SQL-Script zu generieren, das zum
Erstellen von Berichtschemas verwendet wird.
Ein Benutzer mit der Rolle "ReportsSystem" hat Zugriff auf die Seiten Konfiguration und SQL-Berichtsgenerator und kann die Eigenschaften der Berichterstellung
konfigurieren und das SQL-Script generieren, das zum Erstellen von Berichtsschemas verwendet wird. Konfigurieren Sie einen Benutzer mit Zugriff auf die Seiten
IBM EMM Einstellungen > Konfiguration und Einstellungen > SQL-Berichtsgenerator, damit Sie sich mit diesen Daten anmelden können, falls Sie die Berichtseigenschaften konfigurieren und die SQL-Anweisungen zum Erstellen des Berichtsschemas generieren müssen.
Gegen Sie wie folgt vor, um einen Benutzer mit der Rolle "ReportsSystem" zu konfigurieren:
1. Erstellen Sie einen Benutzer. Sie können auch den Benutzer "platform_admin"
verwenden.
2. Wechseln Sie zu Benutzerrollen und Berechtigungen > Bericht > PartitionN
und weisen Sie die Rolle "ReportsSystem" dem von Ihnen erstellten Benutzer
zu.
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3. Stellen Sie sicher, dass der Benutzer Zugriff auf die Seiten Einstellungen >
Konfiguration und Einstellungen > SQL-Berichtsgenerator hat.
Installieren von Berichtsschemas auf dem IBM EMM-System
Verwenden Sie das IBM EMM-Masterinstallationsprogramm und die Installationsprogramme der Berichtspakete, um die Berichtsschemas auf dem System zu installieren, auf dem Marketing Platform installiert ist.
Gehen Sie wie folgt vor, um Berichtsschemas zu installieren:
1. Wählen Sie im Fenster Berichtspaket Product Komponenten Berichtsschema
aus.
2. Wenn mehrere Optionen im Fenster Auswahl des Schematyps angezeigt werden, bedeutet dies, dass die IBM Anwendung über vordefinierte benutzerdefinierte Attribute verfügt. Schließen Sie eine der folgenden Aufgaben ab, je nachdem, welche benutzerdefinierten Attribute vorhanden sind:
v Um Berichtsschemas zu installieren, die benutzerdefinierte Attribute enthalten, wählen Sie Benutzerdefiniert aus. Die Beispielberichte für die Kampagnen sind für die Verwendung von benutzerdefinierten Attributen konfiguriert. Wenn Sie also das Campaign-Berichtspaket installieren und das
ordnungsgemäße Funktionieren der Beispielberichte sicherstellen möchten,
müssen Sie Benutzerdefiniert auswählen.
v Um Berichtsschemas zu installieren, die außer eMessage keine benutzerdefinierten Attribute enthalten, wählen Sie Basis aus. Wählen Sie für eMessage
immer Benutzerdefiniert aus.
Das Installationsprogramm platziert das Berichtsschema im Dateisystem und
registriert das Schema bei Marketing Platform.
3. Gehen Sie wie folgt vor, um zu überprüfen, ob die Berichtsschemas in Marketing Platform registriert sind:
a. Melden Sie sich an dem IBM EMM-System als Benutzer "platform_admin"
an.
b. Rufen Sie Auswählen > Konfiguration auf.
c. Erweitern Sie Berichte > Schemas > ProductName.
Wenn die Schemakonfigurationseigenschaften für Ihre Anwendung angezeigt
werden, ist die Installation abgeschlossen.
Wenn die Schemakonfigurationseigenschaften für die Anwendung nicht vorhanden sind, wurde das Berichtspaket nicht registriert und Sie müssen die
Schemas manuell registrieren. Gehen Sie wie folgt vor, um die Konfigurationseigenschaften manuell zu registrieren:
a. Öffnen Sie das Script import_all aus dem Verzeichnis tools der Berichtspaketinstallation.
Das Script befindet sich im Verzeichnis tools der Berichtspaketinstallation.
b. Legen Sie als Wert für die Variable MANAGER_TOOLS_BIN_DIR den Pfad des
Verzeichnisses tools/bin in Ihrer Marketing Platform-Installation fest.
c. Führen Sie das Script import_all.bat oder das Script import_all.sh aus.
Das Script startet das Marketing Platform-Dienstprogramm configTool und
registriert die Schemas.
d. Überprüfen Sie, ob die Schemakonfigurationseigenschaften vorhanden sind.
12
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Erstellen von JDBC-Datenquellen
Sie müssen für jede IBM EMM, für die Sie die Berichterstellung aktivieren möchten, eine JDBC-Datenquelle konfigurieren. Das Tool "IBM EMMSQL-Berichtsgenerator" muss eine Verbindung zu den IBM EMM-Anwendungsdatenbanken herstellen
können, um SQL-Scripts zu generieren, die Berichtstabellen erstellen. Der SQL-Berichtsgenerator kann SQL-Scripts generieren, die Ansichten oder materialisierte Ansichten ohne Zugriff auf die Anwendungsdatenbanken erstellen. Allerdings kann
der SQL-Berichtsgenerator die SQL-Scripts ohne eine Datenquellenverbindung
nicht überprüfen.
Verwenden Sie bei der Konfiguration von JDBC-Datenquellen den in der nachfolgenden Tabelle angegebenen JNDI-Namen:
Tabelle 3. Standard-JNDI-Namen
IBM Anwendung
Standard-JNDI-Name
Campaign
campaignPartition1DS
Wenn mehrere Partitionen vorhanden sind, erstellen Sie
eine Datenquelle für jede Partition.
Interact
+
campaignPartition1DS für die Entwicklungszeitdatenbank
InteractRTDS für die Laufzeitdatenbank
InteractLearningDS für die Schulungstabellen
Sollten Sie die Standard-JNDI-Namen nicht verwenden, notieren Sie sich, welche
Namen Sie stattdessen verwendet haben. Beim Ausführen des SQL-Berichtsgenerators müssen Sie den richtigen Namen der Datenquelle angeben.
Weitere Hilfe zu dieser Aufgabe finden Sie in der Dokumentation zum Anwendungsserver.
Kapitel 3. Installieren von Berichtskomponenten
13
14
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Kapitel 4. IBM Cognos BI installieren und testen
Wenn Ihre Lizenzvereinbarung mit IBM eine IBM Cognos BI-Lizenz umfasst, können Sie den IBM Cognos BI-Installationsdatenträger von der IBM Customer Central-Webseite herunterladen.
IBM Cognos BI-Anwendungen
IBM Cognos BI ist eine Sammlung von Anwendungen, Servern und Services, die
eine mehrschichtige Architektur aufweist.
Wenn Sie IBM Cognos BI mit der IBM EMM-Suite einsetzen, verwenden Sie die
folgende Untergruppe von Cognos BI-Anwendungen:
v IBM Cognos BI Server, eine Anwendung, die Speicher für Berichte und Ordner
(sowie für die Abfragen und die Metadatenmodelle) und den Content Manager
bereitstellt.
v IBM Cognos Connection, eine Webanwendung, mit der Sie die Berichte importieren, konfigurieren und planen können. Die Anwendung stellt zudem den Zugriff
auf die folgenden zusätzlichen Komponenten bereit:
– Cognos Viewer. Wird zum Anzeigen von Berichten verwendet. Cognos Viewer ist das Modul, das die Berichte in den IBM EMM-Anwendungen anzeigt.
– Report Studio. Wird zum Anpassen vorhandener Berichte und zum Erstellen
neuer Berichte verwendet.
– Cognos Administration. Wird zum Konfigurieren von Datenquellen verwendet.
v IBM Cognos Framework Manager, das Metadaten-Modellierungstool zum Konfigurieren und Anpassen des Cognos-Datenmodells, das die IBM Cognos BI-Berichte für die IBM EMM-Anwendung unterstützt.
v IBM Cognos Configuration, das Konfigurationstool, das Sie zum Konfigurieren
einzelner Cognos BI-Komponenten verwenden.
IBM Cognos-BI-Installationsoptionen
Sie können IBM Cognos BI-Anwendungen in einer verteilten Umgebung oder alle
Anwendungen auf einem einzigen Computer installieren.
Bevor Sie IBM Cognos installieren, lesen Sie das IBM Cognos BI-Architektur- und
Implementierungshandbuch, um die verschiedenen Komponenten, Installationsoptionen und Konfigurationsansätze kennenzulernen, die von IBM Cognos empfohlen
werden.
Die IBM Cognos-Dokumentation verwendet zwei allgemeine Kategorien zur Beschreibung von Installationen (Installationen in einer verteilten Umgebung und Installation aller Komponenten auf einem einzigen Computer). Es empfiehlt sich,
nicht alle Komponenten auf einem Computer zu installieren, es sei denn, Sie möchten einen Konzeptnachweis durchführen oder es handelt sich um eine Demonstrationsumgebung.
Für die Installation der Untergruppe von IBM Cognos BI-Anwendungen, die von
der IBM Berichterstellung verwendet werden, müssen Sie zwei IBM Cognos-Installationsprogramme ausführen. Ein Programm stellt den IBM Cognos BI-Server, den
15
Content Manager, Cognos Configuration und die webbasierten Benutzeroberflächen bereit. Für die Installation von Framework Manager, dem Tool für die Metadatenmodellierung, verwenden Sie ein separates Installationsprogramm, da diese
Komponente auf einem Windows-Computer installiert werden muss.
Weitere Informationen zur Installation finden Sie in der Cognos-Dokumentation.
IBM Cognos-BI-Webanwendungen und -Web-Server
Sie können Cognos Connection und die IBM Cognos BI-Webanwendungen hosten,
indem Sie die Microsoft IIS (Internet Information Services) verwenden, oder Sie
können den Apache-HTTP-Web-Server verwenden.
IBM stellt den Web-Server, der Cognos Connection und die anderen IBM Cognos
BI-Webanwendungen hostet, nicht bereit. Für Windows wird in der Dokumentation
zu IBM Cognos angenommen, dass Sie Microsoft IIS (Internet Information Services)
verwenden. Sie können jedoch auch Apache HTTP verwenden.
Wenn Sie den Apache HTTP-Server verwenden, müssen Sie darauf achten, die
Webaliasnamen für die Cognos-Webanwendungen in der Konfigurationanweisung
VirtualHost der Apache-Datei httpd.conf richtig festzulegen. Stellen Sie sicher,
dass der erste spezifische Aliasname (der Scriptaliasname) an erster Stelle in der
Reihenfolge aufgeführt wird, und legen Sie Verzeichnisberechtigungen für jeden
Aliasnamen fest.
Beispiel: Codeausschnitt aus "httpd.conf"
Das folgende Beispiel stammt aus einer Apache-Installation in einem WindowsSystem. Der Apache-Server wird am Standardport 80 ausgeführt.
<VirtualHost *:80>
ScriptAlias /ibmcognos/cgi-bin "C:/cognos/cgi-bin"
<Directory "C:/cognos/cgi-bin">
Order allow,deny
Allow from all
</Directory>
Alias /ibmcognos "C:/cognos/webcontent"
<Directory "C:/cognos/webcontent">
Order allow,deny
Allow from all
</Directory>
</VirtualHost>
Anmerkung: Das Datei-Snippet httpd.conf ist nur ein Beispiel. Stellen Sie sicher,
dass die Webaliasnamen für Ihre Systeme korrekt konfiguriert sind.
IBM Cognos BI und Ländereinstellung
Sie können eine länderspezifische Version des IBM EMM-Anwendungsberichtspakets (eine andere Version als Englisch) installieren, indem Sie für die Produktsprache und das Anwendungsberichtspaket dieselbe Sprache festlegen.
Öffnen Sie auf dem System, auf dem der Cognos Content Manager ausgeführt
wird, IBM Cognos Configuration und wählen Sie Actions > Edit Global Configuration (Aktionen > Globale Konfiguration bearbeiten) aus. Konfigurieren Sie die
Ländereinstellung für das IBM Cognos BI-System. Weitere Informationen finden Sie
im IBM Cognos Configuration-Benutzerhandbuch, das Sie über das Hilfemenü im Configuration Manager aufrufen können.
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IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Sie können die Produktsprache für einen bestimmten Benutzer ändern, indem Sie
für die Produktsprache und das Anwendungsberichtspaket dieselbe Sprache festlegen. Öffnen Sie zum Festlegen der Produktsprache Cognos Connection und legen
Sie unter User Preferences (Benutzervorgaben) die entsprechende Produktsprache
fest. Sie dürfen die Inhaltssprache nicht ändern. Wird die Inhaltssprache geändert,
muss auch der entsprechende xpath für die Berichte geändert werden.
Kapitel 4. IBM Cognos BI installieren und testen
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18
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Kapitel 5. Integration von IBM EMM und Cognos
Nach der IBM Cognos-Installation müssen Sie die IBM EMM-Suite mit IBM Cognos integrieren.
Installationsprüfliste: IBM Cognos-Integration
Hier finden Sie Informationen zum Integrieren von IBM Cognos mit IBM EMMAnwendungen durch das Erstellen von IBM Cognos-Datenquellen und das Konfigurieren der IBM Cognos Application Firewall. Sie müssen zudem Berichte erstellen, Cognos-Berichtseigenschaften in Marketing Platform konfigurieren und IBM
Cognos für die Verwendung der IBM EMM-Authentifizierung konfigurieren und
testen.
Die folgende Liste enthält eine allgemeine Ansicht über die Installation und Konfiguration der IBM Komponenten und Berichte im IBM Cognos-System:
1. „Erhalt von JDBC-Treibern für Marketing Platform-Systemtabellen” auf Seite
20.
2. „Installieren der Berichtsmodelle und Integrationskomponenten auf dem IBM
Cognos-System” auf Seite 20.
3. „Erstellen von IBM Cognos-Datenquellen für IBM
EMM-Anwendungsdatenbanken” auf Seite 21.
4. „Einrichten von E-Mail-Benachrichtigungen” auf Seite 22.
5. „Konfigurieren der IBM Cognos Application Firewall für IBM EMM” auf Seite
23
6. „Installieren von gespeicherten Prozeduren für Deltaverarbeitung bei
eMessage-Berichten” auf Seite 23.
7. „Erstellen von gespeicherte Prozeduren, Staging-Tabellen und Indizes für
eMessage-Berichte” auf Seite 25.
8. „Laden von Vorlagen für den SQL-Berichtsgenerator” auf Seite 25.
9. „Generieren der Scripts für die Erstellung von Ansichten oder Tabellen” auf
Seite 26
10. „Erstellen von Ansichten und materialisierten Ansichten für Campaign oder
eMessage” auf Seite 28
11. „Erstellen von Ansichten und materialisierten Ansichten für Interact” auf Seite
29
12. „Erstellen und Auffüllen von Berichtstabellen für Campaign” auf Seite 31
13. „Erstellen und Auffüllen von Berichtstabellen für Interact” auf Seite 32
14. „Importieren des Berichtsordners in Cognos Connection” auf Seite 32
15. „Konfigurieren und Veröffentlichen des Datenmodells” auf Seite 33.
16. „Aktivieren von internen Links in den Berichten” auf Seite 34.
17. „Überprüfen und Veröffentlichen von Datenquellennamen.” auf Seite 35.
18. „Konfigurieren von Cognos-Berichtseigenschaften in Marketing Platform” auf
Seite 35.
19. „Einrichten von Berechtigungen für Berichtsordner” auf Seite 36.
20. „Ausführen und Planen von gespeicherten Prozeduren für eMessage” auf Seite 37
19
21. „Testen der Konfiguration vor Aktivierung der Authentifizierung” auf Seite
53.
22. „Verwendung der IBM EMM-Authentifizierung für IBM Cognos
konfigurieren” auf Seite 54.
23. „Testen der Konfiguration mit konfigurierter Authentifizierung” auf Seite 58.
Erhalt von JDBC-Treibern für Marketing Platform-Systemtabellen
Sie müssen sich den JDBC-Treiber für die Marketing Platform-Systemtabellen besorgen, damit Cognos die Benutzerinformationen aus den Marketing Platform-Systemtabellen erhalten kann. Cognos benötigt die Benutzerinformationen für die IBM
EMM-Authentifizierung.
Besorgen Sie sich die JDBC-Treiber und alle erforderlichen zugehörigen Dateien,
die Sie bei der Konfiguration des IBM EMM-Systems zum Konfigurieren der JDBCDatenquelle für die Marketing Platform-Systemtabellen verwendet haben. Sie müssen auch Cognos konfigurieren, damit Sie später die IBM EMM-Authentifizierung
verwenden können.
Kopieren Sie den JDBC-Treiber auf den Computer, auf dem der Cognos Content
Manager installiert ist, in das Verzeichnis webapps\p2pd\WEB-INF\AAA\lib der Cognos-Installation.
Installieren der Berichtsmodelle und Integrationskomponenten auf
dem IBM Cognos-System
Sie müssen die Berichtsmodelle und Integrationskomponenten auf dem IBM Cognos-System installieren. Sollte es sich bei der Installation von Cognos um eine verteilte Installation handeln, müssen Sie die Berichtspakete auf dem Server installieren, auf dem auch Cognos installiert ist.
Wichtig: Wenn Sie eMessage-Berichtspakete auf der IBM DB installieren, stellen
Sie sicher, dass Sie den folgenden Wert festlegen, bevor Sie mit der Anwendung
der eMessage-Berichte beginnen:
db2set DB2_COMPATIBILITY_VECTOR=ORA
Gehen Sie wie folgt vor, um das Berichtspaket zu installieren:
1. Speichern Sie auf dem Server, auf dem Cognos Content Manager installiert ist,
die folgenden IBM EMM-Installationsprogramme in ein und demselben Verzeichnis:
v IBM EMM-Masterinstallationsprogramm
v Marketing Platform
v Installationsprogramm für Berichtspakete oder Installationsprogramme für
die Produkte, für die Sie die Berichterstellung implementieren möchten
2. Führen Sie das IBM EMM-Masterinstallationsprogramm aus und wählen Sie
Marketing Platform sowie die zu installierenden Berichtspakete aus.
3. Befolgen Sie die Eingabeaufforderungen und geben Sie die Verbindungsinformationen für die Marketing Platform-Systemtabellendatenbank ein.
4. Wenn das Marketing Platform-Installationsprogramm gestartet und das Fenster
Platform-Installationskomponenten angezeigt wird, wählen Sie die Option Berichte für IBM Cognos 10 BI aus und wählen die anderen Optionen ab.
20
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
5. Wenn Sie vom Marketing Platform-Installationsprogramm dazu aufgefordert
werden, den Pfad zum JDBC-Treiber einzugeben, geben Sie den vollständig
qualifizierten Pfad des JDBC-Treibers ein, den Sie auf das Cognos-System kopiert haben.
6. Wenn das Marketing Platform-Installationsprogramm Sie nach der Position der
IBM Cognos-Installation fragt, wechseln Sie durch Eingabe oder Navigation zur
obersten Ebene des IBM Cognos-Installationsverzeichnisses.
Der in diesem Feld angegebene Standardwert ist ein statischer Wert, der nicht
auf der tatsächlichen Dateistruktur des IBM Cognos-Systems basiert.
7. Wenn die Installationsprogramme für Berichtspakete Installationsoptionen anzeigen, wählen Sie das Product-Berichtspaket aus und heben Sie die Auswahl
der Option für die Berichtsschemas auf.
Diese Option kopiert das Berichtsarchiv auf den Cognos-Computer. Dieses Archiv müssen Sie später importieren.
Erstellen von IBM Cognos-Datenquellen für IBM EMM-Anwendungsdatenbanken
Für die IBM Cognos-Anwendungen sind eigene Datenquellen erforderlich, die die
Quelle der Daten für die IBM EMM-Anwendungsberichte ermitteln.
Die IBM Cognos-Datenmodelle, die in den IBM EMM-Berichtspaketen bereitgestellt
werden, sind so konfiguriert, dass sie die Datenquellennamen entsprechend der
nachfolgenden Tabelle verwenden:
Tabelle 4. Cognos-Datenquellen
IBM EMM-Anwendung
Cognos-Datenquellennamen
Campaign
CampaignDS
eMessage
eMessageTrackDS
Interact
InteractDTDS für die Entwicklungszeitdatenbank
InteractRTDS für die Laufzeitdatenbank
InteractLearningDS für die Schulungsdatenbank
InteractETLDS für ETL-Datenbank
Marketing Operations
MarketingOperationsDS
Leads
LeadsDS für die Datamarttabellen
Distributed Marketing
CollaborateDS für die Distributed Marketing-Datenbank
CustomerDS für die Kundendatenbank
CampaignDS für die Campaign-Datenbank
Richten Sie sich nach den folgenden Anleitungen, um Cognos-Datenquellen für die
IBM Anwendungsdatenbanken zu erstellen:
v Verwenden Sie den Abschnitt "Administration" in Cognos Connection.
v Verwenden Sie die Standarddatenquellennamen, die in der Cognos-Datenquellentabelle aufgeführt sind. Auf diese Art müssen Sie das Datenmodell nicht ändern.
Kapitel 5. Integration von IBM EMM und Cognos
21
v Der von Ihnen ausgewählte Datenbanktyp muss mit dem der IBM Anwendungsdatenbank übereinstimmen. Verwenden Sie die Dokumentation und die Hilfethemen zu Cognos, um zu bestimmen, wie die datenbankspezifischen Felder gefüllt
werden sollen.
Für Campaign und eMessage ist die geeignete Datenbank Campaign.
v Stellen Sie sicher, dass Sie die IBM EMM-Anwendungsdatenbank und nicht den
Cognos Content Store angeben.
v Wenn Sie den Abschnitt Anmeldung konfigurieren, wählen Sie die Optionen
Kennwort und Anmeldung erstellen, die die Gruppe "Jeder" verwenden kann
aus.
v Geben Sie im Abschnitt Anmeldung die Benutzerberechtigungen für den IBM
EMM-Anwendungsdatenbankbenutzer an.
v Ziehen Sie die Cognos-Datenquellentabelle zu Rate und stellen Sie sicher, dass
Sie alle Datenquellen erstellen, die das Datenmodell für die zu konfigurierenden
Berichte benötigt. So befinden sich beispielsweise die Berichtsdaten für Interact
in drei Datenbanken, Sie müssen also separate Cognos-Datenquellen für jede Datenbank erstellen.
v Wenn das Campaign-System mehrere Partitionen umfasst, erstellen Sie separate
Datenquellen für jede Partition. Sind Campaign und eMessage beispielsweise für
mehrere Partitionen konfiguriert, erstellen Sie eine eigene Campaign- und eMessage-Datenquelle für jede Partition.
v Überprüfen Sie mit der Funktion Verbindung testen, ob Sie die einzelnen Datenquellen ordnungsgemäß konfiguriert haben.
Weitere Informationen zur Konfiguration von Cognos-Datenquellen finden Sie im
IBM Cognos-Administrator- und Sicherheitshandbuch und in der Cognos-Onlinehilfe.
Einrichten von E-Mail-Benachrichtigungen
Sie können IBM Cognos so konfigurieren, dass IBM EMM-Berichte als E-Mail-Anhänge versendet werden. Dieser Schritt ist optional. Wenn ein IBM Cognos-Bericht
in der IBM EMM-Benutzeroberfläche angezeigt wird, enthält die Cognos ViewerSymbolleiste im Fenster eine Option, mit der Sie den Bericht als Anhang einer EMail senden können.
Fordern Sie die folgenden Informationen an, bevor Sie E-Mail-Benachrichtigungen
einrichten:
v Hostname oder IP-Adresse Ihres SMTP-Servers
v Benutzername und Kennwort für das Konto auf diesem Server
v E-Mail-Adresse für die Standardabsender-E-Mail-Adresse
Gehen Sie wie folgt vor, um E-Mail-Benachrichtigungen einzurichten:
1. Wählen Sie im Fenster Cognos-Konfiguration Datenzugriff > Benachrichtigung aus.
2. Geben Sie Hostnamen oder IP-Adresse des SMTP-Mail-Servers und des Ports in
einem der folgenden Formate an:
v host:port
v IPAddress:port
Beispiele: serverX:25 oder 192.168.1.101:25. Der Standard-SMTP-Port ist normalerweise 25.
22
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
3. Um den Benutzernamen und das Kennwort des Kontos festzulegen, klicken Sie
auf die Spalte Wert und dann auf das Stiftsymbol, um das Dialogfenster Wert
zu öffnen.
4. Geben Sie den Standardabsender in dem Format [email protected] ein.
Konfigurieren der IBM Cognos Application Firewall für IBM EMM
IBM Cognos Application Firewall analysiert und überprüft Anforderungen, bevor
sie von IBM Cognos-Servern verarbeitet werden. Zur Konfiguration von IBM Cognos Application Firewall für IBM EMM müssen Sie das IBM EMM-System als gültige Domäne oder gültigen Host angeben.
Führen Sie die folgenden Aufgaben aus, um IBM Cognos Application Firewall für
IBM EMM zu konfigurieren.
1. Wählen Sie im Fenster Cognos Configuration Sicherheit > IBM Cognos Application Firewall aus.
2. Geben Sie im Fenster Eigenschaft für gültige Domänen und Hosts den vollständig qualifizierten Computerhostnamen (einschließlich Domäne und Port)
für den Computer ein, auf dem Marketing Platform ausgeführt wird. Beispiel:
serverXYZ.mycompany.com:7001
Wichtig: Wenn Sie eine verteilte IBM EMM-Umgebung verwenden, müssen Sie
den vorherigen Schritt für jeden Computer ausführen, auf dem ein IBM EMMProdukt installiert ist, das Cognos-Berichte ausgibt.
Zum Beispiel stellen Marketing Platform, Campaign und Marketing Operations
Berichte bereit.
3. Speichern Sie die Konfiguration.
4. Starten Sie den IBM Cognos-Service neu.
Installieren von gespeicherten Prozeduren für Deltaverarbeitung bei
eMessage-Berichten
IBM eMessage-Berichte benötigen Staging-Tabellen, die den eMessage-Systemtabellen zugeordnet sind. Die Systemtabellen sind Teil des Campaign-Schemas. Sie müssen regelmäßig gespeicherte Prozedur ausführen, die Nachrichtenantwortdaten für
die Verwendung in eMessage-Berichten verarbeiten.
Weitere Informationen zu Schemaänderungen finden Sie in IBM eMessage Systemtabellen und Datenverzeichnis.
Die Erstkonfiguration der gespeicherten Prozeduren von eMessage basiert auf den
folgenden neuen Datenbankscripts:
v acer_indexes_dbname.sql
v acer_scripts_dbname.sql
v acer_tables_dbname.sql
Die Datenbankscripts befinden sich im Verzeichnis Campaign_reportspack_home\
cognos10\emessage-ddl für Oracle-, IBM DB2- und Microsoft SQL Server-Datenbanken.
Die Scripts richten Indizes, Tabellen, Ansichten und gespeicherte Prozeduren ein.
Die gespeicherten Prozeduren aktualisieren Nachrichtendaten zum Füllen der Sta-
Kapitel 5. Integration von IBM EMM und Cognos
23
ging-Tabellen. Die Stapelverfahren müssen regelmäßig ausgeführt werden, um die
Staging-Tabellen zu füllen. Die Ausführung der gespeicherten Prozeduren wird als
Deltaverarbeitung bezeichnet.
Die ersten Ausführungen der gespeicherten Prozeduren von eMessage können je
nach dem in den Tabellen enthaltenen Datenvolumen längere Zeit dauern. Auch
eine nachfolgende Deltaverarbeitung kann sehr zeitaufwendig sein. Sie können die
Verarbeitungszeit signifikant verringern, indem Sie die von den gespeicherten Prozeduren verarbeitete Anzahl der Mailinginstanzen (Container) einschränken.
Standardmäßig werden die Daten der letzten 90 Tage verarbeitet. Diesen Standardwert können Sie jedoch ändern. Sie können den Standardwert vor oder nach dem
Ausführen der SQL-Scripts für eMessage ändern. Weitere Informationen zu den
SQL-Scripts finden Sie in „Erstellen von gespeicherte Prozeduren, Staging-Tabellen
und Indizes für eMessage-Berichte” auf Seite 25.
Das folgende Beispiel veranschaulicht, welche Änderungen Sie an dem Script
acer_tables vornehmen können, um bei einer Oracle-Datenbank die Verarbeitung
auf die letzten 30 Tage zu beschränken:
Anmerkung: Die Änderungen beinhalten das Ändern der Ansicht UARE_MAILING_MASTER.
Definition der aktuellen Ansicht
CREATE VIEW UARE_MAILING_MASTER AS
(
(SELECT UCC_CONTAINER.CAMPAIGNID,UCC_CONTAINER.CONTAINERID,
substr(UCC_CONTAINERATTR.STRINGVALUE,1,100) AS CAMPAIGN_NAME,
UCC_CONTAINER.CONTAINERNAME AS MAILING_INST,
UCC_CONTAINER.CREATED AS MAILING_CREATED,
UCC_CONTAINER.CONTAINERTYPEID CONTAINERTYPEID,
UCC_CONTAINER.CONTCHANNELTYPEID CONTCHANNELTYPEID
FROM
UCC_CONTAINER,UCC_CONTAINERATTR
WHERE
UCC_CONTAINERATTR.CONTAINERID=UCC_CONTAINER.CONTAINERID AND
UCC_CONTAINERATTR.ATTRIBUTENAME=’CampaignName’ AND
UCC_CONTAINER.CREATED >= sysdate - 91
)
Definition der geänderten Ansicht für den oben beschriebenen Anwendungsfall
(Oracle-Datenbank)
CREATE VIEW UARE_MAILING_MASTER AS
(
SELECT UCC_CONTAINER.CAMPAIGNID, UCC_CONTAINER.CONTAINERID,
substr(UCC_CONTAINERATTR.STRINGVALUE,1,100) AS CAMPAIGN_NAME,
UCC_CONTAINER.CONTAINERNAME AS MAILING_INST, UCC_CONTAINER.CREATED AS
MAILING_CREATED FROM UCC_CONTAINER,UCC_CONTAINERATTR WHERE
UCC_CONTAINERATTR.CONTAINERID=UCC_CONTAINER.CONTAINERID AND
UCC_CONTAINERATTR.ATTRIBUTENAME=’CampaignName’
AND
UCC_CONTAINER.CREATED >= sysdate - 30
)
Wenn Sie sämtliche verfügbare Berichtsdaten erneut anzeigen wollen, entfernen Sie
in der Ansicht "UARE_MAILING_MASTER" die Datenfilter und aktualisieren Sie
alle materialisierten Ansichten von Oracle und DB2. In dem oben gezeigten Beispiel für das Erstellen einer Ansicht würden Sie beispielsweise die folgenden Zeilen entfernen:
24
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
UCC_CONTAINER.CREATED >= sysdate - 30
Erstellen von gespeicherte Prozeduren, Staging-Tabellen und Indizes
für eMessage-Berichte
Bevor Sie eMessage-Berichte ausgeben, führen Sie bestimmte SQL-Scripts aus,
nachdem Sie Berichtsvorlagen installiert oder aktualisiert haben. Die SQL-Scripts
erstellen gespeicherte Prozeduren und Staging-Tabellen.
Das Verzeichnis Campaign_reportspack_home\cognos10\emessage-ddl befindet sich
auf dem Server, der den IBM Cognos Content Manager hostet. Es enthält die folgenden Datenbankscripts für Oracle, IBM DB2 und Microsoft SQL Server:
v acer_indexes_dbname.sql
v acer_scripts_dbname.sql
v acer_tables_dbname.sql
Gehen Sie wie folgt vor, um die Datenbankscripts auszuführen:
1. Führen Sie das folgende Script auf der Campaign-Datenbank aus:
acer_indexes_dbname.sql
Stellen Sie sicher, dass Sie den Zeitraum groß genug bemessen, damit das Script
vollständig ausgeführt werden kann. Wie viel Zeit das Script benötigt, hängt
davon ab, wie groß das Datenvolumen ist, das in den eMessage-Systemtabellen
gespeichert ist. Weitere Informationen finden Sie unter „Installieren von gespeicherten Prozeduren für Deltaverarbeitung bei eMessage-Berichten” auf Seite 23.
2. Führen Sie das folgende Script auf der Campaign-Datenbank aus:
acer_tables_dbname.sql
Dieses Script erstellt die Staging-Tabellen der Deltaverarbeitung im eMessageSystemschema.
3. Führen Sie das folgende Script auf der Campaign-Datenbank aus:
acer_scripts_dbname.sql
Dieses Script erstellt die gespeicherten Prozeduren, die Sie nach der Installation
der Berichte für eMessage konfigurieren müssen.
Handelt es sich bei der Datenbank um DB2, ändern Sie während der Verwendung des Scripts das Abschlusszeichen von ; (Semikolon) in ! (Ausrufezeichen).
Anmerkung: Sie müssen die gespeicherten Prozeduren so konfigurieren, dass sie
regelmäßig ausgeführt werden, um die Staging-Tabellen zu füllen. Sie können Daten in Berichten erst dann sehen, wenn Sie die gespeicherten Prozeduren für eMessage-Berichte ausgeführt haben.
Weitere Informationen zur Ausführung und Planung von gespeicherten Prozeduren
finden Sie in „Ausführen und Planen von gespeicherten Prozeduren für eMessage”
auf Seite 37.
Laden von Vorlagen für den SQL-Berichtsgenerator
Die Berichtspakete für IBM EMM-Anwendungen, die über Berichtsschemas verfügen, enthalten ein SQL-Script, das Vorlagen für SQL-SELECT-Anweisungen in die
Tabelle "uar_common_sql" lädt. Der SQL-Berichtsgenerator verwendet diese Vorlagen beim Generieren von SQL-Scripts zum Erstellen von Berichtsansichten oder
-tabellen.
Kapitel 5. Integration von IBM EMM und Cognos
25
Führen Sie das Script aus, das die Vorlagen lädt:
1. Navigieren Sie zum Verzeichnis schema in Ihrer Berichtspaketinstallation und
suchen Sie das Script templates_sql_load.sql.
2. Führen Sie das Script templates_sql_load.sql in der Marketing Platform-Datenbank aus.
Generieren der Scripts für die Erstellung von Ansichten oder Tabellen
Sie können Berichtsansichten und -tabellen mithilfe des Scripts für die Erstellung
von Ansichten und Tabellen generieren. Berichte können berichtspflichtige Daten
aus den Berichtsansichten und -tabellen extrahieren. Verwenden Sie den SQL-Berichtsgenerator, um Scripts für die Erstellung von Ansichten und Tabellen zu erstellen.
Wenn Sie eMessage-Berichte verwenden, stellen Sie sicher, dass Sie die SQL-Scripts
für die Campaign-Datenbank zum Erstellen der Staging-Tabellen und der Stapelverfahren ausgeführt haben. Weitere Informationen finden Sie in „Erstellen von gespeicherte Prozeduren, Staging-Tabellen und Indizes für eMessage-Berichte” auf
Seite 25.
Gehen Sie wie folgt vor, um Scripts zur Erstellung von Ansichten und Tabellen zu
erstellen:
1. Melden Sie sich an IBM EMM als Benutzer mit der Rolle "ReportsSystem" an.
Machen Sie mit Schritt 2 weiter, falls Sie nicht die Standard-JNDI-Namen für
die JDBC-Datenquellen verwendet haben.
Machen Sie mit Schritt 3 weiter, falls Sie die Standard-JNDI-Namen für die
JDBC-Datenquellen verwendet haben.
2. Gehen Sie wie folgt vor, falls Sie nicht die Standard-JNDI-Namen für die
JDBC-Datenquellen verwendet haben:
a. Wählen Sie Einstellungen > Konfiguration > Berichte > Schemas > ProductName aus.
b. Ändern Sie die Standardwerte der JNDI-Eigenschaft so, dass sie mit den
JNDI-Namen übereinstimmen, die Sie für die JDBC-Verbindungen vergeben haben.
3. Wählen Sie Einstellungen > SQL-Berichtsgenerator.
4. Wählen Sie im Feld Produkt die entsprechende IBM Anwendung aus.
5. Wählen Sie im Feld Schema ein oder mehrere Berichtsschemas aus.
6. Wählen Sie den Datenbanktyp aus.
7. Wählen Sie im Feld Typ generieren die entsprechende Option aus (Ansichten,
materialisierte Ansichten oder Tabellen).
Anmerkung:
v Sie können keine materialisierten Ansichten auswählen, falls der Datenbanktyp Microsoft SQL Server ist.
v Nur für eMessage. Für Oracle und IBM DB2 benötigt eMessage materialisierte Ansichten. Bei SQL Server sind für eMessage Ansichten erforderlich.
Weitere Informationen zum Erstellen von Ansichten oder materialisierten Ansichten für eMessage finden Sie in „Erstellen von Ansichten und materialisierten Ansichten für Campaign oder eMessage” auf Seite 28.
26
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Wichtig: Wenn die JNDI-Datenquellennamen falsch sind oder nicht konfiguriert wurden, kann der SQL-Berichtsgenerator keine SQL-Scripts auswerten,
mit denen Tabellen erstellt werden.
8. Stellen Sie sicher, dass Drop-Anweisung generieren auf No steht.
9. Klicken Sie zum Überprüfen des generierten SQL-Scripts auf Generieren. Der
SQL Generator erstellt das Script und zeigt es im Browserfenster an.
10. Klicken Sie auf Download.
Der SQL-Generator erstellt das Script und fordert Sie zur Angabe der Position
für die zu speichernde Datei auf. Wenn Sie im Feld Schema ein einzelnes Berichtsschema ausgewählt haben, entspricht der Scriptname dem Namen des
Schemas, beispielsweise eMessage_Mailing_Performance.sql. Falls Sie mehrere
Berichtsschemas ausgewählt haben, wird für den Namen des Scripts der Produktname, beispielsweise Campaign.sql, verwendet.
Anmerkung: Falls Sie ein Script ausführen, das materialisierte Ansichten auf
einer DB2-Datenbank erstellt, wird von der Datenbank eventuell der folgende
Fehler zurückgegeben:
"SQL20059W Die MQT Tabellenname darf nicht für die Optimierung der
Abfrageverarbeitung verwendet werden."
Die materialisierte Ansicht wird jedoch erfolgreich erstellt.
Anmerkung: Wenn Sie ein Script ausführen, das materialisierte Ansichten auf
einer DB2-Datenbank erstellt, zeigt die Datenbank möglicherweise den folgenden Fehler an:
SQL20059W Die MQT Tabellenname darf nicht für die Optimierung der
Abfrageverarbeitung verwendet werden.
11. Geben Sie an, wo das Script gespeichert werden soll, und klicken Sie auf Speichern. Wenn Sie den Namen der Datei ändern, achten Sie darauf, dass die
ausgewählten Schemas klar aus dem Namen ersichtlich sind.
12. Wiederholen Sie die Schritte 5 bis 12 für jedes Script, das generiert werden
soll.
Anmerkung: Die Interact-Berichtsschemas verweisen auf mehrere Datenquellen. Generieren Sie für jede Datenquelle ein separates SQL-Script.
SQL-Scripts nach Datenquelle
Sie können separate SQL-Scripts verwenden, um Ansichten oder materialisierte
Ansichten für die einzelnen Datenquellen zu erstellen.
Die nachfolgende Tabelle stellt Informationen über die Scripts bereit, die Sie für die
Datenquellen generieren müssen, über die sich daraus ergebenden Scriptnamen
und über die Scripts, die zur Erstellung von Ansichten oder materialisierten Ansichten auf der IBM EMM-Anwendungsdatenbank ausgeführt werden müssen:
Anmerkung:
v Die Tabelle enthält die Standardnamen der Datenquellen und generierten Scripts;
Sie haben diese Namen möglicherweise geändert.
v Die Interact-Berichtsschemas verweisen auf mehrere Datenquellen. Generieren
Sie für jede Datenquelle ein eigenes SQL-Script.
Kapitel 5. Integration von IBM EMM und Cognos
27
Tabelle 5. SQL-Scripts nach Datenquelle
Berichtsschema
Datenquelle (Standardnamen)
Scriptname (Standardnamen)
Alle Campaign-Berichtsschemas
Campaign-Systemtabellen
Campaign.sql, wenn Sie nicht für jedes Berichtsschema ein eigenes Script
generiert haben. In diesem Fall wird
jedes Script nach dem entsprechenden Schema benannt.
(campaignPartition1DS)
eMessage Mailing Performance
eMessage-Überwachungstabellen
(dies sind die CampaignSystemtabellen)
eMessage_Mailing_ Performance.sql
(campaignPartition1DS)
Interact-Bereitstellungsverlauf,
Interact-Leistung und Interact-Ansichten
Interact-Entwicklungszeitdatenbank
Interact Learning
Interact Learning-Tabellen
Interact.sql
(campaignPartition1DS)
Interact_Learning.sql
(InteractLearningDS)
Interact-Laufzeit
Interact-Laufzeitdatenbank
Interact_Runtime.sql
(InteractRTDS)
Erstellen von Ansichten und materialisierten Ansichten für Campaign
oder eMessage
Sie können SQL-Scripts verwenden, um Ansichten oder materialisierte Ansichten
für Campaign oder eMessage zu erstellen. Berichte verwenden Ansichten oder materialisierte Ansichten zur Extraktion berichtsfähiger Daten.
Anmerkung: Bei Oracle und DB2 sind für eMessage materialisierte Ansichten erforderlich. Bei SQL Server sind für eMessage Ansichten erforderlich.
Gehen Sie wie folgt vor, um Ansichten oder materialisierte Ansichten für Campaign oder eMessage zu erstellen:
1. Suchen Sie die SQL-Scripts, die Sie zuvor generiert und gespeichert haben.
2. Verwenden Sie Ihre Datenbankadministrationstools, um die geeigneten Scripts
für die geeigneten Anwendungsdatenbanken für das Berichtspaket, das Sie
konfigurieren, auszuführen.
Anmerkung: Falls Sie ein Script ausführen, das materialisierte Ansichten auf einer DB2-Datenbank erstellt, wird von der Datenbank eventuell der folgende
Fehler zurückgegeben:
SQL20059W Die MQT Tabellenname darf nicht für die Optimierung der
Abfrageverarbeitung verwendet werden. Die materialisierte Ansicht wird jedoch erfolgreich erstellt.
Fahren Sie für Campaign mit einer DB2-Datenbank mit Schritt 3 fort.
Fahren Sie für eMessage mit Schritt 4 fort.
3. Für Campaign mit einer DB2-Datenbank: Erhöhen Sie die Größe des DB2-Heapspeichers auf mindestens 10240. Die Standardgröße des Heapspeichers ist 2048.
Verwenden Sie den folgenden Befehl, um die Größe des Heapspeichers zu erhöhen:
db2 update db cfg for databasename using stmtheap 10240
28
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Dabei steht databasename für den Namen der Campaign-Datenbank.
Durch die Vergrößerung des Heapspeichers wird sichergestellt, dass IBM Cognos keine SQL-Fehlernachrichten anzeigt, wenn ein Benutzer beim Ausführen
eines Berichts, beispielsweise der "Finanzübersicht", alle Kampagnen auswählt.
4. Schließen Sie für eMessage die folgenden Aktionen ab:
a. Suchen Sie im Verzeichnis ReportsPackCampaign\tools der Installation des
Berichtspakets das Script uare_lookup_create_DB_type.sql, wobei DB_type
dem für Ihre Installation von Campaign geeigneten Datenbanktyp entspricht.
b. Bearbeiten Sie die betroffene Version des Scripts, entfernen Sie die Anweisungen zum Löschen von Tabellen und speichern Sie das Script.
c. Führen Sie die geeignete Version des Scripts auf Ihrer Campaign-Systemtabellendatenbank aus.
Einrichten der Datensynchronisation
Stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Datenbankverwaltungstools verwenden, um eine regelmäßige Ausführung von Datensynchronisierungsprozessen zwischen den Produktionsdatenbanken der IBM EMM-Anwendung und den materialisierten Ansichten zu planen.
Bei eMessage werden die materialisierten Ansichten für Oracle und DB2 von gespeicherten Prozeduren aktualisiert. Gespeicherte Prozeduren aktualisieren außerdem die Tabelle "uare_delta_refresh_log". Falls der Aktualisierungsprozess von DB2
fehlschlägt, wird in der Protokolltabelle ein Fehler angezeigt. Informationen zu gespeicherten Prozeduren finden Sie unter „Ausführen und Planen von gespeicherten
Prozeduren für eMessage” auf Seite 37.
Erstellen von Ansichten und materialisierten Ansichten für Interact
Sie können SQL-Scripts verwenden, um Ansichten und materialisierte Ansichten
für Interact zu erstellen. Berichte verwenden Ansichten oder materialisierte Ansichten zur Extraktion berichtsfähiger Daten.
Stellen Sie sicher, dass die Spracheinstellung des Computers, von dem aus Sie das
Script lookup_create SQL ausführen, UTF-8 lautet, bevor Sie Ansichten oder materialisierte Ansichten für Interact erstellen. Die nachfolgende Tabelle stellt eine Anleitung bereit, wie Sie die Spracheinstellung auf UTF-8 ändern können:
Kapitel 5. Integration von IBM EMM und Cognos
29
Tabelle 6. Ändern der Spracheinstellung in Oracle und DB2
Datenbanktyp
Anleitungen
Oracle
Gehen Sie wie folgt vor, wenn es sich bei
der Datenbank um eine Oracle-Datenbank
handelt:
1. Schließen Sie alle geöffneten Oracle-Sitzungen.
2. Öffnen Sie den Registrierungseditor.
3. Navigieren Sie zu
HKEY_LOCAL_MACHINE > SOFTWARE > ORACLE und öffnen Sie den
Ordner des OracleAusgangsverzeichnisses, beispielsweise
KEY_OraDb10g_home1.
4. Suchen Sie die Einstellung "NLS_LANG".
5. Stellen Sie sicher, dass der letzte Teil des
angegebenen Werts "UTF8" lautet. Beispiel: AMERICAN_AMERICA.UTF8.
DB2
Gehen Sie wie folgt vor, wenn es sich bei
der Datenbank um eine DB2-Datenbank handelt:
1. Öffnen Sie auf dem Computer, auf dem
das Script ausgeführt wird und auf dem
der DB2-Client installiert ist, ein DB2Befehlsfenster. Führen Sie dann den folgenden Befehl aus:
db2set
2. Suchen Sie in der Ausgabe nach dem folgenden Variable/Wert-Paar:
DB2CODEPAGE=1208.
3. Führen Sie den folgenden Befehl aus,
falls die Variable DB2CODEPAGE=1208 nicht
gesetzt wurde:
db2 db2set db2codepage=1208
4. Schließen Sie das Sitzungsfenster, damit
die Änderung wirksam werden kann.
Gehen Sie wie folgt vor, um Ansichten und materialisierte Ansichten für Interact
zu erstellen:
1. Suchen Sie die SQL-Scripts, die Sie zuvor generiert und gespeichert haben.
2. Verwenden Sie Ihre Datenbankadministrationstools, um die geeigneten Scripts
für die geeigneten Anwendungsdatenbanken für das Berichtspaket, das Sie
konfigurieren, auszuführen.
Anmerkung: Falls Sie ein Script ausführen, das materialisierte Ansichten auf einer DB2-Datenbank erstellt, wird von der Datenbank eventuell der folgende
Fehler zurückgegeben:
"SQL20059W Die MQT Tabellenname darf nicht für die Optimierung der
Abfrageverarbeitung verwendet werden."
Die materialisierte Ansicht wird jedoch erfolgreich erstellt.
30
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
3. Stellen Sie fest, wo sich das Unterverzeichnis tools im Installationsverzeichnis
des Berichtspakets befindet, und suchen Sie das Script lookup_create für Ihren
Datenbanktyp. Beispiel: Das Script für SQL hat den Namen uari_lookup_create_MSSQL.sql.
4. Führen Sie das Script lookup_create auf der Interact-Entwicklungszeitdatenbank aus. Stellen Sie sicher, dass das Datenbanktool, das Sie verwenden, die
Änderungen festschreibt. So müssen Sie möglicherweise für die Option für automatisches Festschreiben in der Datenbank den Wert true festlegen.
5. Navigieren Sie zu dem Ordner <Interact_ReportPack_Installer_Home>\Cognos10\
interact-ddl\<DBType>\.
6. Legen Sie für DB2 den Parameter db2set DB2_COMPATIBILITY_VECTOR=ORA fest.
7. Führen Sie das Schript acir_tables_<DB Type>.sql für die ETL-Datenbank aus.
Einrichten der Datensynchronisation
Stellen Sie sicher, dass Sie die ETL-Methode (Extraktion, Transformation und Laden) oder eine beliebige benutzerdefinierte Methode verwenden, um eine regelmäßige Datensynchronisierung zwischen den Produktionsdatenbanken der IBM
EMM-Anwendung und den neuen Berichtstabellen zu planen.
Erstellen und Auffüllen von Berichtstabellen für Campaign
Für das Erstellen und Auffüllen von Berichtstabellen für Campaign können Sie
SQL-Scripts verwenden. Berichte verwenden Berichtstabellen, um berichtsfähige
Daten zu extrahieren.
Gehen Sie wie folgt vor, um Berichtstabellen für Campaign zu erstellen:
1. Erstellen Sie die Berichtsdatenbank.
2. Suchen Sie die SQL-Scripts, die Sie zuvor generiert und gespeichert haben.
3. Verwenden Sie Ihre Datenbankadministrationstools, um die geeigneten Scripts
für die geeigneten Anwendungsdatenbanken für das Berichtspaket, das Sie
konfigurieren, auszuführen.
4. Für Campaign mit einer DB2-Datenbank: Erhöhen Sie die Größe des DB2-Heapspeichers auf mindestens 10240. Die Standardgröße des Heapspeichers ist 2048.
Verwenden Sie den folgenden Befehl, um die Größe des Heapspeichers zu erhöhen:
db2 update db cfg for databasename using stmtheap 10240
Dabei steht databasename für den Namen der Campaign-Datenbank.
Durch die Vergrößerung des Heapspeichers wird sichergestellt, dass IBM Cognos keine SQL-Fehlernachrichten anzeigt, wenn ein Benutzer beim Ausführen
eines Berichts, beispielsweise der "Finanzübersicht", alle Kampagnen auswählt.
5. Stellen Sie fest, wo sich das Unterverzeichnis db/calendar im Marketing Platform-Installationsverzeichnis befindet, und suchen Sie nach dem Script ReportsCalendarPopulate, das für den Datenbanktyp geeignet ist. Das Script
ReportsCalendarPopulate erstellt die folgenden Tabellen:
v UA_Calendar
v UA_Time
6. Führen Sie das Script ReportsCalendarPopulate für die neue Datenbank aus,
die Sie mit dem Script zur Tabellenerstellung erstellt haben.
7. Gehen Sie wie folgt nur für DB2 vor:
v Führen Sie das Script mit dem folgenden Befehl von der Befehlszeile aus:
Kapitel 5. Integration von IBM EMM und Cognos
31
db2 [email protected] -vf ReportsCalendarPopulate_DB2.sql
v Ändern Sie bei Verwendung der DB2-Clientschnittstelle das Abschlusszeichen
im Feld Abschlusszeichen für Anweisungen in @.
8. Verwenden Sie die Datenbankadministrationstools, um die entsprechenden Daten aus der Produktionssystemdatenbank in die neuen Tabellen zu füllen.
Anmerkung: Für diesen Schritt müssen Sie Ihre eigenen Tools verwenden. Das
SQL wird vom SQL Generator nicht für Sie generiert.
Einrichten der Datensynchronisation
Stellen Sie sicher, dass Sie die ETL-Methode (Extraktion, Transformation und Laden) oder eine beliebige benutzerdefinierte Methode verwenden, um eine regelmäßige Datensynchronisierung zwischen den Produktionsdatenbanken der IBM
EMM-Anwendung und den neuen Berichtstabellen zu planen.
Erstellen und Auffüllen von Berichtstabellen für Interact
Für das Erstellen und Auffüllen von Berichtstabellen für Interact können Sie SQLScripts verwenden. Berichte verwenden Berichtstabellen, um berichtsfähige Daten
zu extrahieren.
Gehen Sie wie folgt vor, um Berichtstabellen für Interact zu erstellen:
1. Erstellen Sie die Berichtsdatenbanken.
2. Verwenden Sie Ihre Datenbankadministrationstools, um die geeigneten Scripts
für die geeigneten Anwendungsdatenbanken für das Berichtspaket, das Sie
konfigurieren, auszuführen.
3. Führen Sie das Script lookup_create auf der Interact-Entwicklungszeitdatenbank aus. Stellen Sie sicher, dass das Datenbanktool, das Sie verwenden, die
Änderungen festschreibt. So müssen Sie möglicherweise für die Option für automatisches Festschreiben in der Datenbank den Wert true festlegen.
4. Stellen Sie fest, wo sich das Unterverzeichnis tools im Installationsverzeichnis
des Berichtspakets befindet, und suchen Sie das Script lookup_create für Ihren
Datenbanktyp. Beispiel: Das Script für SQL hat den Namen uari_lookup_create_MSSQL.sql.
5. Verwenden Sie die Datenbankadministrationstools, um die entsprechenden Daten aus der Produktionssystemdatenbank in die neuen Tabellen zu füllen.
Anmerkung: Für diesen Schritt müssen Sie Ihre eigenen Tools verwenden. Das
SQL wird vom SQL Generator nicht für Sie generiert.
Einrichten der Datensynchronisation
Stellen Sie sicher, dass Sie die ETL-Methode (Extraktion, Transformation und Laden) oder eine beliebige benutzerdefinierte Methode verwenden, um eine regelmäßige Datensynchronisierung zwischen den Produktionsdatenbanken der IBM
EMM-Anwendung und den neuen Berichtstabellen zu planen.
Importieren des Berichtsordners in Cognos Connection
Die IBM EMM-Anwendungsberichte befinden sich in der komprimierten Datei
(.zip), die das Installationsprogramm für Berichtspakete auf den IBM Cognos-Computer kopiert hat. Sie müssen die komprimierte Datei in Cognos Connection importieren.
32
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Gehen Sie wie folgt vor, um die komprimierte Datei, die Berichte enthält, in Cognos Connection zu importieren:
1. Navigieren Sie zum Verzeichnis Cognosnn in der Berichtspaketinstallation auf
dem IBM Cognos-Computer (dabei steht nn für die Versionsnummer).
2. Kopieren Sie die komprimierte Berichtsarchivdatei (z. B. Unica Reports for
Campaign.zip) in das Verzeichnis, in dem die Cognos-Bereitstellungsarchive
gespeichert sind. In einer verteilten IBM Cognos-Umgebung ist dies eine Position in dem System, in dem der Content Manager ausgeführt wird.
Die Standardposition ist das Implementierungsverzeichnis in der IBM CognosInstallation, die im Tool "Cognos Configuration" angegeben wurde, das mit
dem Cognos Content Manager installiert wird. Beispiel: cognos\deployment.
3. Suchen Sie das Unterverzeichnis Cognosnn\ProductNameModel in der Berichtspaketinstallation auf dem Cognos-Computer.
4. Kopieren Sie das gesamte Unterverzeichnis in ein beliebiges Verzeichnis in
dem System, in dem Cognos Framework Manager ausgeführt wird und auf
das der Framework Manager Zugriff hat.
5. Öffnen Sie Cognos Connection.
6. Klicken Sie auf der Seite Willkommen auf Cognos-Inhalte verwalten.
Wenn die Seite Willkommen inaktiviert ist, aktivieren Sie sie in den Benutzervorgaben von Cognos Connection.
7. Klicken Sie auf die Registerkarte "Konfiguration".
8. Wählen Sie Inhaltsadministration aus.
(Neuer Import) in der Symbolleiste.
9. Klicken Sie auf das Symbol
10. Befolgen Sie diese Anleitungen, wenn Sie die einzelnen Schritte im Assistenten für neue Importe ausführen:
a. Wählen Sie das Berichtarchiv aus, das Sie im vorherigen Schritt kopiert haben.
b. Wählen Sie in der Liste mit den Inhalten der öffentlichen Ordner alle Optionen aus, einschließlich des Pakets selbst (der blaue Ordner).
c. Wenn Benutzer noch keinen Zugriff auf das Paket und die zugehörigen
Einträge erhalten sollen, wählen Sie Nach Import inaktivieren aus. Wählen Sie diese Option aus, wenn Sie die Berichte testen möchten, bevor Sie
sie den Benutzern der IBM EMM-Anwendung zur Verfügung stellen.
Konfigurieren und Veröffentlichen des Datenmodells
Wenn Sie die IBM EMM-Systemtabellen als Cognos-Datenquelle eingerichtet haben,
haben Sie sich eventuell als ein Benutzer angemeldet, der nicht Eigner der IBM
EMM-Anwendungssystemtabelle ist. In einem solchen Fall müssen Sie das Datenmodell konfigurieren und veröffentlichen.
Anmerkung: Sie müssen das Datenmodell nicht konfigurieren und veröffentlichen,
falls es sich bei der Datenquellenanmeldung um den Eigner der IBM EMM-Anwendungssystemtabelle handelt.
Bei eMessage-Berichten ist dieser Schritt optional.
Gehen Sie wie folgt vor, um das Datenmodell zu konfigurieren und zu veröffentlichen:
1. Suchen Sie in der Installation des Berichtspakets nach dem Verzeichnis Model
und kopieren Sie alle Dateien im Verzeichnis Model an einen beliebigen SpeiKapitel 5. Integration von IBM EMM und Cognos
33
cherort im Installationsverzeichnis von Cognos Framework Manager. Die Dateien stellen das anwendungsspezifische Datenmodell dar.
2. Öffnen Sie in Framework Manager die Projektdatei. Die Projektdatei weist die
Erweiterung .cpf auf und der Dateiname enthält den IBM EMM-Anwendungsnamen, z. B. ProductNameModel.cpf.
3. Öffnen Sie das Datenmodell der Anwendung und gehen Sie wie folgt vor:
a. Erweitern Sie im Project Viewer Datenquellen.
b. Klicken Sie auf die Datenquelle der Anwendung.
c. Aktualisieren Sie die Datenquelle wie in der folgenden Tabelle angegeben:
Tabelle 7. Datenquelle.
Datenbank
Felder
SQL Server
v Katalog: Geben Sie den Namen der IBM EMMAnwendungsdatenbank ein.
v Schema: Geben Sie den Schemanamen der IBM EMMAnwendungsdatenbank ein. Beispiel: dbo.
Oracle
v
DB2
v Schema: Geben Sie den Schemanamen der IBM EMMAnwendungsdatenbank ein.
Schema: Geben Sie den Schemanamen der IBM EMMAnwendungsdatenbank ein.
4. Speichern Sie das Paket und veröffentlichen Sie es erneut.
Weitere Informationen zum Veröffentlichen eines Pakets in IBM Cognos finden
Sie im Cognos Framework Manager-Benutzerhandbuch.
Aktivieren von internen Links in den Berichten
Die IBM EMM-Anwendungsberichte weisen Standardlinks auf. Sie müssen die IBM
Cognos Application Firewall konfigurieren, damit die Links ordnungsgemäß funktionieren können. Außerdem müssen Sie die Umleitungs-URL im Cognos-Datenmodell für die IBM EMM-Anwendungsberichte konfigurieren.
Anmerkung: Dieser Schritt ist für eMessage-Berichte nicht erforderlich.
Gehen Sie wie folgt vor, um die Umleitungs-URL im Cognos-Datenmodell für die
IBM EMM-Anwendungsberichte zu konfigurieren:
1. Navigieren Sie vom Cognos Framework Manager zum Unterverzeichnis
<productName>Model, das Sie in die Framework Manager-Verzeichnisstruktur kopiert haben, und wählen Sie die .cpf-Datei aus. Beispiel: CampaignModel.cpf.
2. Wählen Sie Parameterübersichten > Umgebung aus.
3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Umgebung und wählen Sie Definition bearbeiten aus.
4. Wählen Sie im Abschnitt Umleitungs-URL das Feld Wert aus. Bearbeiten Sie
den Servernamen und die Anschlussnummer so, dass sie für das IBM EMMSystem korrekt sind. Lassen Sie den Rest der URL unverändert. Gemäß der
Konvention schließt der Servername den Domänennamen ein.
Beispiel für Campaign:
http://serverX.ABCompany.com:7001/Campaign/
redirectToSummary.do?external=true&
Beispiel für Marketing Operations:
http://serverX.ABCompany.com:7001/plan/callback.jsp?
34
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
5. Speichern Sie das Modell und veröffentlichen Sie das Paket wie folgt:
a. Erweitern Sie in der Navigationsstruktur den Knoten Pakete des Models.
b. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Paketinstanz und wählen Sie
Paket veröffentlichen aus.
Überprüfen und Veröffentlichen von Datenquellennamen.
Wenn Sie das Modell aus Framework Manager im Cognos Content Store veröffentlichen, muss der Name, der als Datenquelle für die Berichte im Modell angegeben
ist, mit dem Namen der Datenquelle übereinstimmen, die Sie in Cognos Connection erstellt haben. Sie müssen überprüfen, ob die Datenquellennamen übereinstimmen.
Falls Sie die Namen der Standarddatenquellen verwendet haben, stimmen die Datenquellennamen überein. Falls Sie nicht die Namen der Standarddatenquellen verwendet haben, müssen Sie die Datenquellennamen im Modell ändern.
Gehen Sie wie folgt vor, um die Datenquellennamen im Modell zu ändern:
1. Bestimmen Sie in Cognos Connection die Namen der Datenquellen, die Sie erstellt haben.
2. Wählen Sie im Framework Manager die Option Projekt öffnen aus.
3. Wechseln Sie zum Unterverzeichnis <productName>Model, das Sie in die Framework Manager-Verzeichnisstruktur kopiert haben, und wählen Sie die .cpf-Datei
aus. Beispiel: CampaignModel.cpf.
4. Erweitern Sie den Eintrag Datenquellen und überprüfen Sie die Namen der
Datenquellen. Stellen Sie sicher, dass sie mit den Namen übereinstimmen, die
Sie in Cognos Connection vergeben haben.
a. Wenn Sie übereinstimmen, ist diese Aufgabe abgeschlossen.
b. Wenn Sie nicht übereinstimmen, wählen Sie die Datenquelleninstanz aus
und bearbeiten Sie den Namen im Abschnitt Eigenschaften. Speichern Sie
die Änderungen.
5. Veröffentlichen Sie das Paket im Cognos Content Store.
Konfigurieren von Cognos-Berichtseigenschaften in Marketing Platform
Es gibt mehrere Gruppen von Eigenschaften für die Konfiguration der Berichterstellung in IBM EMM. Einige Eigenschaften geben Parameterwerte für die Berichtskomponenten in Marketing Platform an und andere Eigenschaften URLs oder andere Parameter für das IBM Cognos-System. Die Eigenschaften, die
Parameterwerte angeben, werden bei der Generierung der Scripts für die Ansichtsoder Tabellenerstellung angegeben. Sie müssen Eigenschaften angeben, die URLs
und andere Parameter für das IBM Cognos-System festlegen.
Gehen Sie wie folgt vor, um Eigenschaften zu konfigurieren, die URLs und andere
Parameter für das IBM Cognos-System angeben:
1. Melden Sie sich als Benutzer "platform_admin" oder als Benutzer mit der Rolle
ReportsSystem an IBM EMM an.
2. Wählen Sie Einstellungen > Konfiguration > Berichte > Integration > Cognos
version aus.
3. Legen Sie den Eigenschaftswert Aktiviert auf True fest.
Kapitel 5. Integration von IBM EMM und Cognos
35
4. Legen Sie den Eigenschaftswert Domäne auf den Namen der Unternehmensdomäne fest, auf der das IBM Cognos-System ausgeführt wird. Beispiel: xyzCompany.com.
Wenn Ihr Unternehmen Unterdomänen verwendet, muss der Wert in diesem
Feld die Unternehmensdomäne und die Unterdomäne enthalten.
5. Legen Sie den Eigenschaftswert Portal-URL auf die URL des Cognos-Verbindungsportals fest. Verwenden Sie einen vollständig qualifizierten Hostnamen
einschließlich des Domänennamens und möglicherweise vorhandener Unterdomänen (wie in der Eigenschaft Domäne angegeben). Beispiel:
http://MyCognosServer.xyzCompany.com/cognos10/cgi-bin/cognos.cgi
Sie finden diese URL im Cognos-Konfigurationsdienstprogramm unter Lokale
Konfiguration> Umgebung.
6. Im Feld Dispatch-URL geben Sie die URL des primären Cognos Content Manager-Dispatchers an. Verwenden Sie einen vollständig qualifizierten Hostnamen
einschließlich des Domänennamens und möglicherweise vorhandener Unterdomänen (wie in der Eigenschaft Domäne angegeben). Beispiel:
http://MyCognosServer.xyzCompany.com:9300/p2pd/servlet/dispatch
Sie finden diese URL im Cognos-Konfigurationsdienstprogramm unter Lokale
Konfiguration> Umgebung.
7. Legen Sie Authentifizierungsmodus auf Anonym fest.
8. Speichern Sie die Einstellungen.
Einrichten von Berechtigungen für Berichtsordner
Wenn Sie das System für die Verwendung des Modus "Authentifiziert nach Benutzer" konfigurieren, stellen Sie sicher, dass die betreffenden IBM-Benutzer die Berichte aus den IBM EMM-Anwendungen heraus ausführen können. Der einfachste
Weg hierzu ist die Zuordnung der Standardrolle "ReportsUser" für die entsprechenden Benutzergruppen oder Benutzer.
Konfigurieren von Berechtigungen für Berichtsordner
Neben der Steuerung des Zugriffs auf das Menüelement Analyse und die Registerkarten Analyse für Objekttypen (beispielsweise Kampagnen und Angebote) können Sie Berechtigungen für Gruppen von Berichten konfigurieren, die auf der Ordnerstruktur basieren, in der die Berichte auf dem IBM Cognos-System gespeichert
sind.
Bevor Sie die Synchronisation der Berichtsordnerberechtigungen durchführen, müssen Sie sicherstellen, dass die folgenden Bedingungen erfüllt sind:
v Die Berichterstellung ist aktiviert.
v Der Cognos-Server, auf dem Berichte konfiguriert werden, ist betriebsbereit.
Gehen Sie wie folgt vor, um die Berichtsordnerberechtigungen zu konfigurieren:
1. Melden Sie sich als Campaign-Administrator mit der Rolle ReportSystem an.
2. Wählen Sie Einstellungen > Synchronisation der Berichtsordnerberechtigungen aus.
Das System ruft die Namen der Ordner auf allen Partitionen des IBM CognosSystems ab. (Dies bedeutet, dass Sie Ordnerberechtigungen für alle Partitionen konfigurieren müssen, auch wenn Sie dies nur für eine Partition möchten.)
3. Wählen Sie Einstellungen > Benutzerrollen & Berechtigungen > Kampagne
aus.
36
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Wählen Sie die erste Partition unter dem Knoten Campaign aus.
Wählen Sie Rollen hinzufügen und Berechtigungen zuordnen.
Wählen Sie Berechtigungen speichern und bearbeiten.
Erweitern Sie Berichte auf dem Formular Berechtigungen.
Der Eintrag "Berichte" ist erst vorhanden, nachdem Sie die Option Synchronisation der Berichtsordnerberechtigungen das erste Mal ausgeführt haben.
8. Erteilen Sie der geeigneten Rolle die Berechtigung für Erfolgsberichte.
9. Konfigurieren Sie die Zugriffseinstellungen für die Berichtsordner nach Bedarf
und speichern Sie die Änderungen.
10. Wiederholen Sie die Schritte 4 bis 8 für jede Partition.
4.
5.
6.
7.
Ausführen und Planen von gespeicherten Prozeduren für eMessage
eMessage-Berichte verwenden die Daten in Staging-Tabellen, die mit gespeicherten
Prozeduren gefüllt werden. Die gespeicherten Prozeduren führen einen Delta-Aktualisierungsvorgang aus. Führen Sie die gespeicherten Prozeduren mindestens einmal am Tag aus. Wenn Sie die Prozeduren häufiger ausführen, verhindert der Delta-Aktualisierungsvorgang mehrere parallele Ausführungen.
In der nachfolgenden Tabelle finden Sie Informationen zu den gespeicherten Prozeduren und den mithilfe der Prozeduren abgeschlossenen Aufgaben:
Tabelle 8. Gespeicherte Prozeduren für eMessage
Gespeicherte Prozedur
Aufgabe
sp_runid
Diese gespeicherte Prozedur erstellt eine
eindeutige Ausführungs-ID. Die Liste der
Ausführungs-IDs wird in der Tabelle
"UARE_Runid" gespeichert.
sp_update_ucc_tables_stats
Diese gespeicherte Prozedur aktualisiert die
statistischen Daten der "ucc_tables". Sie können dieses Script vor den "sp_populate_*"Scripts ausführen.
sp_populate_mailing_contacts
Diese gespeicherte Prozedur verarbeitet die
Mailing-Kontaktdaten, die seit dem letzten
Ausführen gespeicherter Prozeduren erhalten wurden.
sp_populate_mailing_responses
Diese gespeicherte Prozedur verarbeitet die
Mailing-Antwortdaten, die seit dem letzten
Ausführen gespeicherter Prozeduren erhalten wurden.
sp_populate_sms_contacts
Falls die SMS-Funktion aktiviert ist, verarbeitet diese gespeicherte Prozedur die SMSKontaktdaten, die seit dem letzten
Ausführen gespeicherter Prozeduren erhalten wurden.
sp_populate_sms_responses
Falls die SMS-Funktion aktiviert ist, verarbeitet diese gespeicherte Prozedur die SMSAntwortdaten, die seit dem letzten
Ausführen gespeicherter Prozeduren erhalten wurden.
Kapitel 5. Integration von IBM EMM und Cognos
37
Tabelle 8. Gespeicherte Prozeduren für eMessage (Forts.)
38
Gespeicherte Prozedur
Aufgabe
sp_get_delta_mailing_contacts
Diese gespeicherte Prozedur wird intern
von der Prozedur
"sp_populate_mailing_contacts" aufgerufen
und ist verantwortlich für das Abrufen der
Mailingkontakte, die seit dem letzten Ausführen der gespeicherten Prozeduren gesendet wurden.
sp_generate_mailing_contacts
Diese gespeicherte Prozedur wird intern
von der Prozedur
"sp_populate_mailing_contacts" aufgerufen
und ist für die Mailings, die seit dem letzten Ausführen der gespeicherten Prozeduren ausgeführt wurden, verantwortlich für
das Abrufen der Zählungen auf Mailingund Linkebene bei den kontaktierten Kunden.
sp_get_delta_mailing_responses
Diese gespeicherte Prozedur wird intern
von der Prozedur
"sp_populate_mailing_responses" aufgerufen
und ist für das Abrufen der Antworten verantwortlich, die seit dem letzten Ausführen
der gespeicherten Prozeduren erhalten wurden.
sp_generate_mailing_responses
Diese gespeicherte Prozedur wird intern
von der Prozedur
"sp_populate_mailing_responses" aufgerufen
und ist verantwortlich für das Abrufen der
Antworten auf Mailing- und Linkebene, die
seit dem letzten Ausführen der gespeicherten Prozeduren erhalten wurden.
sp_get_delta_sms_contacts
Diese gespeicherte Prozedur wird intern
von der Prozedur
"sp_populate_sms_contacts" aufgerufen und
ist verantwortlich für das Abrufen der SMS
seit dem letzten Ausführen der gespeicherten Prozeduren.
sp_generate_sms_contacts
Diese gespeicherte Prozedur wird intern
von der Prozedur
"sp_populate_sms_contacts" aufgerufen und
ist verantwortlich für das Abrufen der Zählungen auf Mailing- und Linkebene zu kontaktierten Kunden seit dem letzten
Ausführen der gespeicherten Prozeduren.
sp_get_delta_sms_responses
Diese gespeicherte Prozedur wird intern
von der Prozedur
"sp_populate_sms_responses" aufgerufen
und ist verantwortlich für das Abrufen der
SMS-Antworten seit dem letzten Ausführen
der gespeicherten Prozeduren.
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Tabelle 8. Gespeicherte Prozeduren für eMessage (Forts.)
Gespeicherte Prozedur
Aufgabe
sp_generate_sms_responses
Diese gespeicherte Prozedur wird intern
von der Prozedur
"sp_populate_sms_responses" aufgerufen
und ist verantwortlich für das Abrufen der
SMS-Antworten auf Mailing- und Linkebene
seit dem letzten Ausführen der gespeicherten Prozeduren.
sp_populate_mobile_responses
Diese gespeicherte Prozedur verarbeitet die
Antwortdaten mobiler Geräte, die seit dem
letzten Ausführen gespeicherter Prozeduren
erhalten wurden.
sp_get_delta_mobile_responses
Diese gespeicherte Prozedur wird intern
von der Prozedur
"sp_populate_mobile_responses" aufgerufen
und ist für das Abrufen der Antworten verantwortlich, die seit dem letzten Ausführen
der gespeicherten Prozeduren erhalten wurden.
sp_generate_mobile_responses
Diese gespeicherte Prozedur wird intern
von der Prozedur
"sp_populate_mobile_responses" aufgerufen
und ist für das Abrufen der Antworten mobiler Geräte verantwortlich, die seit dem
letzten Ausführen der gespeicherten Prozeduren erhalten wurden.
Richtlinien zur Ausführung gespeicherter Prozeduren für eMessage
Gehen Sie wie folgt vor, um gespeicherte Prozeduren auszuführen:
v Sie müssen "sp_populate_mailing_contacts" und "sp_populate_mailing_responses" so steuern, dass sie mindestens 10 Minuten nach dem Planen von "sp_runid" ausgeführt werden.
v Berücksichtigen Sie die Größe der Tabellen und Indizes Ihrer Installation. Bei
größeren Tabellen erhöht sich der Zeitaufwand für die Aktualisierung. Achten
Sie darauf, dass der für die Verarbeitung von Kontakt- und Antwortdaten vorgesehene Zeitraum groß genug ist. Beim ersten Ausführen ist wahrscheinlich mehr
Zeit erforderlich als bei den nachfolgenden Läufen.
v Da die Ausführung der gespeicherten Prozeduren sehr viel Zeit in Anspruch
nehmen kann, führen Sie die Prozeduren am besten zu Zeiten aus, an denen die
Systemaktivität gering ist, beispielsweise nachts.
v Sie können den für die Aktualisierung der Berichtsdaten erforderlichen Zeitraum
verringern, indem Sie den Umfang der zu verarbeitenden Berichtsdaten eingrenzen.
v Bei der Erstellung der gespeicherten Prozeduren für die Datenbank müssen Sie
die Scripts verwenden, die zusammen mit den Installationsdateien bereitgestellt
werden.
Wurden die Scripts erfolgreich ausgeführt, wird abschließend der Rückgabecode
"0" angezeigt.
Kapitel 5. Integration von IBM EMM und Cognos
39
Beispielkonfiguration gespeicherter Prozeduren für Oracle
Gehen Sie wie folgt vor, wenn Sie gespeicherte Prozeduren für eine Oracle-Datenbank konfigurieren:
v IBM empfiehlt, Oracle Automatic Memory Management (AMM) zu verwenden.
Weitere Informationen finden Sie unter http://docs.oracle.com/cd/B28359_01/
server.111/b28310/memory003.htm.
v Erstellen Sie gespeicherte Prozeduren mithilfe eines Datenbankdienstprogramms
wie SQL Plus.
v Planen Sie die Prozedur "sp_runid" so, dass sie mindestens 10 Minuten vor den
anderen Scripts ausgeführt wird.
Das folgende Beispiel veranschaulicht das Erstellen eines Jobs und einer Ausführungs-ID. Das Beispiel stellt außerdem die Job-ID bei Abschluss des Jobs dar.
Beispiel für das Erstellen einer Ausführungs-ID
Das folgende Beispiel zeigt die Vorgehensweise, wenn täglich um 21 Uhr ohne
Endtermin eine Jobnummer abgerufen werden soll. Der Job beginnt am 29. November 2014:
declare
jobno number;
BEGIN
DBMS_JOB.submit (job =>:jobno,
what => ’sp_runid;’,
next_date => to_date(’29-Nov-2014 21:00’,’DD-MON-YYYY HH24:MI’ ),
interval => ’sysdate+1’);
commit;
END;
/
Beispiel für die Verarbeitung von E-Mail-Kontaktdaten
Das folgende Beispiel zeigt die Vorgehensweise beim Planen eines Batch-Jobs zur
Verarbeitung von Kontaktdaten. Der Job wird täglich um 21 Uhr ausgeführt:
declare
jobno number;
BEGIN
DBMS_JOB.submit (job =>:jobno,
what => ’sp_populate_mailing_contacts;’,
next_date => to_date(’29-Nov-2014 21:10’,’DD-MON-YYYY HH24:MI’ ),
interval => ’sysdate+1’);
commit;
END;
/
Beispiel für die Verarbeitung von E-Mail-Antwortdaten
Das folgende Beispiel zeigt die Vorgehensweise beim Planen eines Batch-Jobs zur
Verarbeitung von Antwortdaten. Der Job wird täglich um 21 Uhr ausgeführt:
declare
jobno number;
BEGIN
DBMS_JOB.submit (job =>:jobno,
what => ’sp_populate_mailing_responses;’,
next_date => to_date(’29-Nov-2014 21:10’,’DD-MON-YYYY HH24:MI’ ),
40
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
interval => ’sysdate+1’);
commit;
END;
/
Beispiel für die Verarbeitung von SMS-Kontaktdaten
Wichtig: Die SMS-Funktion gehört nicht zum Standardberichtsangebot. Für diese
Funktion ist der Erwerb einer separaten Lizenz erforderlich. Allerdings findet die
Deltaplatzierung unabhängig davon statt, ob Sie die SMS-Funktion erworben haben oder nicht.
Das folgende Beispiel zeigt die Vorgehensweise, wenn täglich um 21 Uhr ohne
Endtermin eine Jobnummer abgerufen werden soll. Der Job beginnt am 29. November 2014:
BEGIN
DBMS_JOB.submit (job =>:jobno,
what => ’sp_populate_SMS_contacts;’,
next_date => to_date(’29-Nov-2014 21:10’,’DD-MON-YYYY HH24:MI’ ),
interval => ’sysdate+1’);
commit;
END;
/
Beispiel für die Verarbeitung von SMS-Antwortdaten
Das folgende Beispiel zeigt die Vorgehensweise, wenn täglich um 21 Uhr ohne
Endtermin eine Jobnummer abgerufen werden soll. Der Job beginnt am 29. November 2014:
BEGIN
DBMS_JOB.submit (job =>:jobno,
what => ’sp_populate_SMS_responses;’,
next_date => to_date(’29-Nov-2014 21:10’,’DD-MON-YYYY HH24:MI’ ),
interval => ’sysdate+1’);
commit;
END;
/
Beispiel für die Verarbeitung von Antwortdaten mobiler Geräte
Das folgende Beispiel zeigt die Vorgehensweise, wenn täglich um 21 Uhr ohne
Endtermin eine Jobnummer abgerufen werden soll. Der Job beginnt am 29. November 2014:
BEGIN
DBMS_JOB.submit (job =>:jobno,
what => 'sp_populate_MOBILE_responses;',
next_date => to_date('29-Aug-2014 21:10','DD-MON-YYYY HH24:MI' ),
interval => 'sysdate+1');
commit;
END;
/
Beispielkonfiguration gespeicherter Prozeduren für Microsoft
SQL Server
Gehen Sie wie folgt vor, wenn Sie gespeicherte Prozeduren für die Microsoft SQL
Server-Datenbank konfigurieren:
v Erstellen Sie neue Jobs für jede gespeicherte Prozedur mithilfe von SQL Server
Agent.
Kapitel 5. Integration von IBM EMM und Cognos
41
v Planen Sie die Jobs so, dass sie täglich oder häufiger ausgeführt werden. "sp_runid" muss mindestens 10 Minuten vor den anderen Scripts ausgeführt werden.
v Gehen Sie in der Benutzeroberfläche von SQL Server Agent bei jedem Job wie
folgt vor:
1. Geben Sie als Schritttyp Transact-SQL-Script (T-SQL) an.
2. Wählen Sie die Campaign-Datenbank aus.
Beispiel für das Erstellen einer Ausführungs-ID
Definieren Sie den folgenden Befehl:
DECLARE @return_value int
EXEC @return_value = [dbo].[SP_RUNID]
SELECT ’Return Value’ = @return_value
GO
Beispiel für die Verarbeitung von E-Mail-Kontaktdaten
Definieren Sie den folgenden Befehl:
DECLARE @return_value int
EXEC @return_value = [dbo].[SP_POPULATE_MAILING_CONTACTS]
SELECT ’Return Value’ = @return_value
GO
Planen Sie den Job so, dass er mindestens 10 Minuten nach dem Job ausgeführt
wird, der die Ausführungs-ID generiert.
Beispiel für die Verarbeitung von E-Mail-Antwortdaten
Definieren Sie den folgenden Befehl:
DECLARE @return_value int
EXEC @return_value = [dbo].[SP_POPULATE_MAILING_RESPONSES]
SELECT ’Return Value’ = @return_value
GO
Planen Sie den Job so, dass er mindestens 10 Minuten nach dem Job ausgeführt
wird, der die Ausführungs-ID generiert.
Beispiel für die Verarbeitung von SMS-Kontaktdaten
Definieren Sie den folgenden Befehl:
DECLARE @return_value int
EXEC @return_value = [dbo].[SP_POPULATE_SMS_CONTACTS]
SELECT ’Return Value’ = @return_value
GO
Beispiel für die Verarbeitung von SMS-Antwortdaten
Definieren Sie den folgenden Befehl:
DECLARE @return_value int
EXEC @return_value = [dbo].[SP_POPULATE_SMS_RESPONSES]
SELECT ’Return Value’ = @return_value
GO
Beispiel für die Verarbeitung von Antwortdaten mobiler Geräte
Definieren Sie den folgenden Befehl:
42
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
DECLARE @return_value int
EXEC @return_value = [dbo].[SP_POPULATE_MOBILE_RESPONSES]
SELECT 'Return Value' = @return_value
GO
Beispielkonfiguration gespeicherter Prozeduren für IBM DB2
Gehen Sie wie folgt vor, wenn Sie gespeicherte Prozeduren für die IBM DB2-Datenbank konfigurieren:
v Bei der Datenbank muss es sich um DB2 Version 9.7.8 oder neuer handeln.
v Erstellen Sie in DB2 Administrative Task Scheduler (ATS) neue Jobs.
v Planen Sie die Jobs so, dass sie täglich oder häufiger ausgeführt werden. "sp_runid" muss mindestens 10 Minuten vor den anderen Scripts ausgeführt werden.
Gehen Sie vor der Konfiguration gespeicherter Prozeduren für IBM DB2 wie folgt
vor:
1. Aktivieren Sie die Registrierung.
Setzen Sie die Registry-Variable DB2_ATS_ENABLE auf "YES", "TRUE", "1" oder
"ON". Starten Sie nach dem Festlegen des Werts der Variablen die DB2-Datenbank neu.
2. Erstellen Sie den Tabellenbereich "SYSTOOLSPACE".
Dieser Bereich kann von Benutzern erstellt werden, die zu den Gruppen "SYSADM" oder "SYSCTLR" gehören. Verwenden Sie die folgende Abfrage, um sicherzustellen, dass der Bereich tatsächlich vorhanden ist:
SELECT TBSPACE FROM SYSCAT.TABLESPACES WHERE TBSPACE = 'SYSTOOLSPACE'
3. Weisen Sie Berechtigungen zu. Verwenden Sie für das folgende Beispiel die für
Ihre Umgebung geeigneten Werte:
EMESSAGE: Datenbank, die die eMessage-Systemtabellen enthält
USER1: Besitzer der EMESSAGE-Datenbank
DB2ADMIN: DB2-Benutzer mit Verwaltungsaufgaben
Administrator: Superuser
4. Stellen Sie als Benutzer mit Verwaltungsaufgaben eine Verbindung zu DB2 her
und führen Sie die folgenden "Grant"-Befehle aus:
v db2 GRANT DBADM ON DATABASE TO USER DB2ADMIN
v db2 GRANT DBADM ON DATABASE TO USER USER1
v db2 grant all on table SYSTOOLS.ADMINTASKS to USER1
v db2 grant all on table SYSTOOLS.ADMINTASKS to DB2ADMIN
5. Ist die Tabelle "SYSPROC.ADMIN_TASK_ADD" vorhanden, führen Sie die folgenden "Grant"-Befehle aus:
v db2 grant execute on procedure SYSPROC.ADMIN_TASK_ADD to USER1
v db2 grant execute on procedure SYSPROC.ADMIN_TASK_ADD to DB2ADMIN
Beispiel für das Erstellen einer Ausführungs-ID
Dieses Beispiel zeigt die Vorgehensweise, wenn täglich um 20:50 Uhr ohne Endtermin eine Jobnummer abgerufen werden soll.
call SYSPROC.ADMIN_TASK_ADD(’RunID_Job’,null,null,
null,’50 20 * * *’,’USER1’,’SP_RUNID’,null,null,null)
Beispiel für die Verarbeitung von Mailing-Kontaktdaten
Kapitel 5. Integration von IBM EMM und Cognos
43
Dieses Beispiel zeigt die Vorgehensweise beim Planen eines Batch-Jobs zur Verarbeitung von Kontaktdaten. In diesem Beispiel wird der Job täglich um 21 Uhr ausgeführt.
call SYSPROC.ADMIN_TASK_ADD(’Email_Contact_Job’,null,null,null,’00 21 * * *’,
’USER1’,’SP_POPULATE_MAILING_CONTACTS’,null,null,null)
Planen Sie den Job so, dass er mindestens 10 Minuten nach dem Job ausgeführt
wird, der die Ausführungs-ID generiert.
Beispiel für die Verarbeitung von Mailing-Antwortdaten
Dieses Beispiel zeigt die Vorgehensweise beim Planen eines Batch-Jobs zur Verarbeitung von Antwortdaten. In diesem Beispiel wird der Job täglich um 21 Uhr ausgeführt.
call SYSPROC.ADMIN_TASK_ADD(’Email_Response_Job’,null,null,
null,’00 21 * * *’,’USER1’,’SP_POPULATE_MAILING_RESPONSES’,null,
null,null)
Planen Sie den Job so, dass er mindestens 10 Minuten nach dem Job ausgeführt
wird, der die Ausführungs-ID generiert.
Beispiel für die Verarbeitung von SMS-Kontaktdaten
Dieses Beispiel zeigt die Vorgehensweise beim Planen eines Batch-Jobs zur Verarbeitung von Kontaktdaten. In diesem Beispiel wird der Job täglich um 21 Uhr ausgeführt.
call SYSPROC.ADMIN_TASK_ADD('SMS_Contact_Job',null,null,null,'00 21 * * *',
'USER1','SP_POPULATE_SMS_CONTACTS',null,null,null)
Planen Sie den Job so, dass er mindestens 10 Minuten nach dem Job ausgeführt
wird, der die Ausführungs-ID generiert.
Beispiel für die Verarbeitung von SMS-Antwortdaten
Dieses Beispiel zeigt die Vorgehensweise beim Planen eines Batch-Jobs zur Verarbeitung von Antwortdaten. In diesem Beispiel wird der Job täglich um 21 Uhr ausgeführt.
call SYSPROC.ADMIN_TASK_ADD('SMS_Response_Job',null,null,
null,'00 21 * * *','USER1','SP_POPULATE_SMS_RESPONSES',null,
null,null)
Dieses Beispiel zeigt die Vorgehensweise beim Planen eines Batch-Jobs zur Verarbeitung von Kontaktdaten. In diesem Beispiel wird der Job täglich um 21 Uhr ausgeführt.
call SYSPROC.ADMIN_TASK_ADD('SMS_Response_Job',null,null,null,'00 21 * * *',
'USER1','SP_POPULATE_MAILING_RESPONSES',null,null,null)
Planen Sie den Job so, dass er mindestens 10 Minuten nach dem Job ausgeführt
wird, der die Ausführungs-ID generiert.
Beispiel für die Verarbeitung von Antwortdaten mobiler Geräte
Dieses Beispiel zeigt die Vorgehensweise beim Planen eines Batch-Jobs zur Verarbeitung von Antwortdaten. In diesem Beispiel wird der Job täglich um 21 Uhr ausgeführt.
44
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
call SYSPROC.ADMIN_TASK_ADD('MOBILE_Response_Job',null,null,
null,'00 21 * * *','USER1','SP_POPULATE_MOBILE_RESPONSES',null,
null,null)
Gespeicherte Prozeduren für Interact-Ereignismusterbericht
Der Interact-Ereignismusterbericht verwendet die Daten in Staging-Tabellen, die
mit gespeicherten Prozeduren gefüllt werden. Die gespeicherten Prozeduren führen
einen Delta-Aktualisierungsvorgang aus.
Daten für Interact-Ereignismusterberichte werden in zwei Schritten bereitgestellt.
Im ersten Schrtt wandelt der Interact-ETL-Prozess die BLOB-Daten der Zielgruppe
in ETL-Datenbanktabellen um. Im zweiten Schritt aggregiert der Berichtsaggregator
die Daten für jeden Mustertyp schrittweise in einer vorkonfigurierten parallelen
Ausführung. Dies ist eine Funktion des Interact-Berichtspakets.
Beide Prozessse sind in den Datenbanktrigger der Tabelle UACI_ETLPATTERNSTATERUN integriert. Dieser Trigger wird nach der erfolgreichen Ausführung des
ETL-Prozesses gelöscht. Dieser Trigger übergibt Datenbankjobs zum Aggregieren
der Berichtsdaten.
In der nachfolgenden Tabelle finden Sie Informationen zu den gespeicherten Prozeduren und den Aufgaben, die sie ausführen:
Tabelle 9. Gespeicherte Prozeduren für Interact-Ereignismusterbericht
Gespeicherte Prozedur
Aufgabe
SP_GENERATE_PATTERN_MATCHALL
Diese gespeicherte Prozedur wird intern
von der Prozedur
SP_POPULATE_PATTERN_MATCHALL
aufgerufen und ist für das Abrufen der Daten für die Muster "Alle stimmen überein"
(Match All) verantwortlich, die seit dem
letzten Ausführen der gespeicherten Prozeduren ausgeführt wurden.
SP_GENERATE_PATTERN_COUNTER
Diese gespeicherte Prozedur wird intern
von der Prozedur
SP_POPULATE_PATTERN_COUNTER aufgerufen und ist für das Abrufen der Daten
für die Muster "Zähler" (Counter) verantwortlich, die seit dem letzten Ausführen der
gespeicherten Prozeduren ausgeführt wurden wurden.
SP_GENERATE_PATTERN_WC
Diese gespeicherte Prozedur wird intern
von der Prozedur
SP_POPULATE_PATTERN_WC aufgerufen
und ist für das Abrufen der Daten für die
Muster "Gewichteter Zähler" (Weighted
Counter) verantwortlich, die seit dem letzten Ausführen der gespeicherten Prozeduren ausgeführt wurden.
SP_POPULATE_PATTERN_MATCHALL
Diese gespeicherte Prozedur verarbeitet die
Daten des Mustertyps "Alle stimmen überein", die seit dem letzten Ausführen gespeicherter Prozeduren erhalten wurden.
Kapitel 5. Integration von IBM EMM und Cognos
45
Tabelle 9. Gespeicherte Prozeduren für Interact-Ereignismusterbericht (Forts.)
Gespeicherte Prozedur
Aufgabe
SP_POPULATE_PATTERN_COUNTER
Diese gespeicherte Prozedur verarbeitet die
Daten des Mustertyps "Zähler", die seit dem
letzten Ausführen gespeicherter Prozeduren
erhalten wurden.
SP_POPULATE_PATTERN_WC
Diese gespeicherte Prozedur verarbeitet die
Daten des Mustertyps "Gewichteter Zähler",
die seit dem letzten Ausführen gespeicherter
Prozeduren erhalten wurden.
SP_UPDATE_UACI_TABLES_STATS
SP_UPDATE_UACI_TABLES_STATS wird
vom Trigger aufgerufen, um erst die
Datenbankstatistikdaten zu aktualisieren
und dann die Datenbankjobs für die
Berichtsdatenaggregation zu übergeben.
Diese gespeicherte Prozedur aktualisiert die
Statistikdaten für die folgenden ETL-Tabellen:
v UACI_ETLPATTERNSTATE
v UACI_ETLPATTERNSTATEITEM
v UACI_ETLPATTERNEVENTINFO
SP_POPULATE_PATTERN_LOCK
(p_parallel_degree)
Diese Prozedur aktualisiert die Tabelle
UARI_PATTERN_LOCK mit dem Grad der
konfigurierten parallelen Ausführung.
p_parallel_degree ist der Grad der parallelen Ausführung der Aggregationsprozesse.
SP_AGGR_RUN_STATUS
Diese Prozedur wird vom Interact-ETL-Prozess aufgerufen, bevor der
Aggregationsprozess gestartet wird, um den
Sperrstatus der laufenden gespeicherten
Prozeduren zu überprüfen. Diese Prozedur
wird für die Tabelle
UARI_PATTERN_LOCK ausgeführt.
SP_REFRESH_PATTERNINFO
Nur für Oracle und DB2.
Diese gespeicherte Prozedur aktualisiert die
Tabelle UARI_PATTERNSTATE_INFO, um
Informationen zum Status und zur
Zielgruppenebene für die ICs und Kategorien zu erhalten.
Der Aufruf für diese Prozedur erfolgt durch
einen Trigger vor dem Starten der
Aggregationsprozeduren.
Da Mviews für SQL Server nicht unterstützt
werden, gilt diese Prozedur nicht für SQL
Server.
46
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Tabelle 9. Gespeicherte Prozeduren für Interact-Ereignismusterbericht (Forts.)
Gespeicherte Prozedur
Aufgabe
SP_UARI_REBIND_PACKAGES
Nur für DB2.
Diese gespeicherte Prozedur bindet die Pakete neu, die dem Trigger und den Prozeduren für die Aggregation zugeordnet sind.
Diese Prozedur wird von dem Trigger nach
dem Aufruf der Prozedur
SP_UPDATE_UACI_TABLES_STATS aufgerufen.
Tabelle 10. Datenbanksequenz
Gespeicherte Prozedur
Aufgabe
SQ_UARI_RUN
Für Oracle und DB2: Diese Sequenz erstellt
eine eindeutige Ausführungs-ID. Die Liste
der Ausführungs-IDs wird in der Tabelle
UARI_RUNS gespeichert.
Für SQL Server: Für SQL Server werden Ausführungs-IDs unter Verwendung der
Eigenschaft IDENTITY der Spalte RunId generiert, wodurch für jede Ausführung
eine neue ID generiert wird.
Tabelle 11. Datenbanktrigger
Gespeicherte Prozedur
Aufgabe
TR_AGGREGATE_DELTA_PATTERNS
Wurde die Tabelle
UACI_ETLPATTERNSTATERUN mit dem
Wert 3 aktualisiert, wird der Trigger durch
Übergeben der Jobs aufgerufen, die die gespeicherten Prozeduren für die
Datenaggregation aufrufen.
Aktivieren gespeicherter Prozeduren für Interact-Ereignismusterbericht
Der Interact-Ereignismusterbericht verwendet den Deltaaktualisierungsprozess für
den Datenaggregationsprozess, damit Berichte schneller ausgegeben werden können.
Neben den Schritten zur Aktivierung von Berichten müssen Sie die folgenden
Schritte ausführen, um den Interact-Ereignismusterbericht zu aktivieren:
1. Navigieren Sie zu dem Ordner <Interact_ReportPack_Installer_Home>\
Cognos10\interact-ddl\<DB Type>\.
2. Legen Sie für DB2 die folgenden Parameter fest:
v db2set DB2_COMPATIBILITY_VECTOR=ORA
v db2set DB2_ATS_ENABLE=YES
Sie können die Ausführung mit dem folgenden Befehl überprüfen, wenn die
Datenbank aktiv ist:
db2 list active databases.
Sie können die folgende Lösung verwenden, um DB2 explizit zu aktivieren:
a. Stoppen Sie die Anwendung, die auf dieser Instanz läuft, mit dem Befehl
db2 force application all.
Kapitel 5. Integration von IBM EMM und Cognos
47
b. Stoppen Sie DB2 mit dem Befehl db2stop force.
c. Starten Sie die Datenbank mit dem Befehl db2start.
d. Aktivieren Sie die Datenbank explizit mit dem Befehl db2 activate db <Datenbankname>.
Die folgende Nachricht erscheint: DB20000I Der Befehl ACTIVATE DATABASE
wurde erfolgreich ausgeführt.
e. Überprüfen Sie mit dem Befehl db2 list active databases, ob die Datenbank
aktiviert wurde.
Es escheint eine Ausgabe, die ähnlich wie die folgende Ausgabe aussieht.
Aktive Datenbanken
Datenbankname
= <Datenbankname>
Aktuell verbundene Anwendungen
= 0
Datenbankpfad = /data04/<DB instance owner>/NODE0000/SQL00001/
Diese Prozedur muss immer ausgeführt werden, wenn die Instanz neu gestartet
wird.
ATS hängt vom Tabellenbereich zum Speichern von Protokoll- und Konfigurationsdaten ab. Wollen Sie überprüfen, ob der Tabellenbereich in der Datenbank
definiert ist, oder den Tabellenbereich erstellen, finden Sie weitere Informationen in http://www.ibm.com/developerworks/data/library/techarticle/dm0809see/.
Soll der geplante Job aus Task Scheduler ausgeführt werden, muss die Datenbank aktiv sein. Weitere Informationen finden Sie in dem developerWorks-Artikel unter http://www.ibm.com/developerworks/data/library/techarticle/dm0809see/.
ADMIN_TASK_STATUS ist eine Verwaltungsansicht, die beim ersten Aufrufen
der Prozedur ADMIN_TASK_ADD erstellt wird. Diese Ansichten müssen in der
Datenbank vorhanden sein. Fehlen die Ansichten, erstellen Sie die Ansichten
mit der Hilfe des Datenbankadministrators.
Sie müssen Zugriffsberechtigung für die Verwaltungsansicht ADMIN_TASK_STATUS haben.
Weitere Informationen finden Sie unter http://www-01.ibm.com/support/
knowledgecenter/api/content/SSEPGG_9.7.0/com.ibm.db2.luw.admin.gui.doc/
doc/t0054396.html und http://www.ibm.com/developerworks/data/library/
techarticle/dm-0809see/.
3. Führen Sie die folgenden Scripts nacheinander für die ETL-Datenbank aus:
a. acir_tables_<DB Type>.sql
b. acir_scripts_<DB Type>.sql
Anmerkung: Sie müssen die Scripts acir_tables_<DB Type>.sql ausführen,
wenn sie vorher noch nicht ausgeführt wurden.
Führen Sie für SQL Server das Script acir_jobs_sqlserver.sql aus. Das Script
erstellt Datenbankjobs für Grad 2. Wollen Sie den Grad ändern, finden Sie weitere Informationen in „Änderung des Grads der parallelen Ausführung für
Interact-Ereignismusterbericht” auf Seite 50.
Anmerkung: Stellen Sie sicher, dass der SQL Server-Agent aktiv ist.
4. Bevor der ETL-Prozess startet, führen Sie den folgenden Befehl für die ETLDatenbank aus, um Sätze mit dem Grad der parallelen Batch-Ausführung in
der Tabelle UARI_PATTERN_LOCK zu erstellen:
v Führen Sie für Oracle den Befehl execute SP_POPULATE_PATTERN_LOCK(2) aus,
wobei Grad 2 verwendet wird.
48
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
v Führen Sie für DB2 den Befehl call SP_POPULATE_PATTERN_LOCK(2) aus, wobei Grad 2 verwendet wird.
v Führen Sie für SQL Server den Befehl EXEC
[dbo].[SP_POPULATE_PATTERN_LOCK] @p_parallel_degree = 2 aus, wobei
Grad 2 verwendet wird.
Haben Sie das Script ausgeführt, wird die Tabelle UARI_PATTERN_LOCK mit
den gespeicherten Prozeduren mit dem Gradwert gefüllt. Dieser Gradwert ist
konfigurierbar. Erhöhen Sie den Grad der parallelen Ausführung für den Aggregationsprozess des Interact-Ereignismusterberichts, um die Antwortzeit zu
verringern. Wenn der Grad auf einen höheren Wert gesetzt wird, steigen auch
die Anforderungen an die Hardwareressourcen proportional. Die Anzahl von
Prozeduren, die für die Datenaggregation ausgeführt werden, hängt von dem
Gradwert ab.
Bei der ersten Ausführung setzt der ETL-Prozess keine Werte in die entsprechende Muster-ID (PatternID) der Tabelle UARI_DELTA_PATTERNS ein, da alle
Muster neu oder Deltamuster sind. Der Berichtsaggregationsprozess sammelt
alle Muster-IDs der ETL-Tabellen und fügt sie in die Tabelle UARI_DELTA_PATTERNS ein.
Der ETL-Prozess ruft die Prozedur SP_AGGR_RUN_STATUS auf. Die Prozedur
SP_AGGR_RUN_STATUS überprüft die Tabelle UARI_PATTERN_LOCK auf
laufende Job-IDs. Die Job-ID enthält den Flag 'Y' bei laufenden oder fehlgeschlagenen Szenarios. Bei fehlgeschlagenen Jobs setzt die Prozedur den Flag auf
'N'. Bei laufenden Jobs bleibt der Wert auf 'Y'. Der ETL-Prozess überprüft immer den Status der Berichtsaggregation, indem der Status der übergebenen Jobs
überprüft wird. Wenn der ETL-Prozess laufende Berichtsaggregationen findet,
startet der ETL-Prozess seine Ausführung nicht. Der ETL-Prozess wird später
nach Plan neu gestartet.
Der ETL-Prozess überprüft die Tabelle UARI_PATTERN_LOCK auf die Anzahl
der Job-IDs mit dem Wert ‘Y’. Der ETL-Prozess startet nur, wenn die Anzahl
der Job-IDs mit dem Wert 'Y' gleich 0 ist. Ist die Anzahl der Job-IDs mit dem
Wert 'Y' größer als 0, wird der ETL-Prozess übersprungen und bei dem nächsten geplanten Intervall ausgeführt. Weitere Informationen zum ETL-Prozess finden Sie im IBM Interact-Administratorhandbuch.
Ab dem zweiten Lauf aufwärts aktualisiert der ETL-Prozess die Tabelle UARI_DELTA_PATTERNS mit dem Aktualisierungsflag für die aktualisierte MusterID, und für aktualisierte Daten wird die Muster-ID mit 'U' markiert. Für gelöschte Daten wird die Muster-ID mit 'D' markiert. Neu hinzugefügte Muster
werden vom Berichtsaggregationscode identifiziert und dann mit dem Flag 'P'
in die Tabelle UARI_DELTA_PATTERNS eingefügt. Der ETL-Prozess aktualisiert
die Flags in der Tabelle UARI_DELTA_PATTERNS für die vorhandenen MusterIDs, und neu hinzugefügten Muster-IDs werden verarbeitet und durch den Berichtsaggregationsprozess in die Tabelle UARI_DELTA_PATTERNS eingefügt.
Der Aggregationsprozess erfolgt nur für die mit dem Flag 'U' oder 'D' markierten Muster-IDs.
Wurde der ETL-Prozess erfolgreich abgeschlossen, wird der Status in der Tabelle
UACI_ETLPATTERNSTATERUN in 3 aktualisiert, und der Trigger TR_AGGREGATE_DELTA_PATTERNS wird aufgerufen. Der Trigger ruft die gespeicherte Prozedur für den festgelegten Grad der parallelen Ausführung auf.
Anmerkung: Es ist möglich, dass die erste Berichtsaggregation länger dauert als
nachfolgende Berichtsaggregationen, da das System versucht, zum ersten Mal alle
Daten zu aggregieren.
Kapitel 5. Integration von IBM EMM und Cognos
49
Anmerkung: Sie können den Aggregationsprozess bei laufender ETL-Funktion jederzeit ausschalten, indem Sie den Trigger inaktivieren, damit die Berichtsaggregation nicht aufgerufen wird.
Führen Sie den folgenden Befehl in der entsprechenden Datenbank aus, um den
Trigger zu inaktivieren:
Für DB2 finden Sie weitere Informationen unter http://www.ibm.com/
developerworks/data/library/techarticle/0211swart/0211swart.html.
Geben Sie für Oracle den Befehl alter trigger TR_AGGREGATE_DELTA_PATTERNS disable ein.
Geben Sie für SQL Server den Befehl Disable Trigger TR_AGGREGATE_DELTA_PATTERNS on uaci_etlpatternstaterun ein.
Wollen Sie die Berichtsaggregation einschalten, geben Sie den Befehl alter trigger TR_AGGREGATE_DELTA_PATTERNS enable ein.
Geben Sie für SQL Server den Befehl Enable Trigger TR_AGGREGATE_DELTA_PATTERNS on uaci_etlpatternstaterun ein.
Änderung des Grads der parallelen Ausführung für Interact-Ereignismusterbericht
Dieser Gradwert ist konfigurierbar. Erhöhen Sie den Grad der parallelen Ausführung für den Aggregationsprozess des Interact-Ereignismusterberichts, um die Antwortzeit zu verringern. Wenn der Grad auf einen höheren Wert gesetzt wird, steigen auch die Anforderungen an die Hardwareressourcen proportional.
Konfigurieren Sie den Grad, mit dem der Aggregationsprozess ausgeführt wird,
damit der Interact-Ereignismusterbericht schneller ausgegeben werden kann.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um den Gradwert zu ändern, mit dem der
Aggregationsprozess parallel ausgeführt werden kann:
Führen Sie je nach Datenbank die folgenden Schritte aus, um Datenbankjobs für
Grad 3 zu konfigurieren:
Tabelle 12. Zur Änderung des Grads der parallelen Ausführung auszuführende Befehle
50
Datenbanktyp
Auf die ETL-Datenbank anzuwendender Befehl
Oracle
Wollen Sie Grad 3 konfigurieren, führen Sie den Befehl
execute SP_POPULATE_PATTERN_LOCK(3) für die Interact-ETL-Datenbank
aus.
IBM DB2
Wollen Sie Grad 3 konfigurieren, führen Sie den Befehl
call SP_POPULATE_PATTERN_LOCK(3) für die Interact-ETL-Datenbank aus.
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Tabelle 12. Zur Änderung des Grads der parallelen Ausführung auszuführende Befehle (Forts.)
Datenbanktyp
Auf die ETL-Datenbank anzuwendender Befehl
SQLServer
Haben Sie das Standardscript acir_jobs_sqlserver.sql ausgeführt, werden Datenbankjobs für Grad 1 und 2 erstellt. Die Muster mit den
Gradwerten 1 und 2 werden in der Tabelle
UARI_PROCESSED_PATTERNS aggregiert.
Wollen Sie den Grad für das Muster "Alle stimmen überein" (Match All
Pattern) in 3 ändern, kopieren Sie den Beispielcode für Grad 1 und führen Sie die folgenden Schritte aus:
1. Geben Sie für @job_name den Wert JOB_MA_3 an.
2. Geben Sie für @p_parallel_degree den Wert 3 an.
Wenden Sie den folgenden Befehl auf die Interact-ETL-Datenbank an:
Befehl für das Muster "Alle stimmen überein" (Match All Pattern) mit
Grad 3
DECLARE
@jobId BINARY(16),
@status int,
@schedule_name varchar(16),
@dbname varchar(100)
set @dbname= (SELECT DB_NAME());
EXEC msdb.dbo.sp_add_job @job_name=N’JOB_MA_3’,
@job_id = @jobId OUTPUT;
EXEC msdb.dbo.sp_add_jobstep @[email protected], @step_name=N’first’,
@command=N’EXEC [dbo].[SP_POPULATE_PATTERN_MATCHALL]
@p_parallel_degree = 3’,
@databa[email protected];
EXEC msdb.dbo.sp_add_jobserver @[email protected],
@server_name=N’(local)’;
GO
Sie können den Grad für das Muster "Zähler (Counter Pattern) oder "Gewichteter Zähler" (Weighted Counter Pattern) erstellen und die Befehle
für die ETL-Datenbank ausführen.
Wollen Sie den Grad für das Muster "Zähler" (Counter Pattern) in 3 ändern, kopieren Sie den Beispielcode für Grad 1 und führen Sie die folgenden Schritte aus:
1. Geben Sie für @job_name den Wert JOB_C_3 an.
2. Geben Sie für @p_parallel_degree den Wert 3 an.
Wollen Sie den Grad für das Muster "Gewichteter Zähler" (Weighted
Counter Pattern) in 3 ändern, kopieren Sie den Beispielcode für Grad 1
und führen Sie die folgenden Schritte aus:
1. Geben Sie für @job_name den Wert JOB_WC_3 an.
2. Geben Sie für @p_parallel_degree den Wert 3 an.
Lesen der Tabelle UARI_DELTA_REFRESH_LOG für Interact-Ereignismusterbericht
Die Tabelle UARI_DELTA_REFRESH_LOG enthält die Protokollinformationen für
alle Prozeduren.
Kapitel 5. Integration von IBM EMM und Cognos
51
Wird die Aggregation mit Grad 2 ausgeführt, erscheinen die folgenden Protokollnachrichten in der Tabelle.
Überprüfen des Status des Aggregationsprozesses
MESSAGE_LINE:
<Mustertyp> patterns delta refresh completed for parallel degree <Gradwert>
Aggregation of the patterns with degree value is started.
MESSAGE_LINE:
<Mustertyp> patterns delta refresh completed for parallel degree <Gradwert>
Aggregation of the patterns with degree value is completed.
Dabei ist <Mustertyp> der Typ des Musters ("Alle stimmen überein", "Zähler" oder
"Gewichteter Zähler"), und <Gradwert> ist der Wert, mit dem Muster parallel verarbeitet werden.
Beispiel:
MatchAll
MatchAll
MatchAll
MatchAll
patterns
patterns
patterns
patterns
delta
delta
delta
delta
refresh
refresh
refresh
refresh
started for parallel degree 1
completed for parallel degree 1
started for parallel degree 2
completed for parallel degree 2
Überprüfen der Aktualisierung der Tabelle UARI_PATTERNSTATE_INFO
MESSAGE_LINE:
Pattern State information refresh procedure started
--The procedure to refresh the data in UARI_PATTERNSTATE_INFO is running.
MESSAGE_LINE:
Pattern State information refresh procedure completed
--The procedure to refresh the data in UARI_PATTERNSTATE_INFO is completed.
Überprüfen der Sperr-Flags auf Zurücksetzung durch Prozedur
SP_AGGR_RUN_STATUS
MESSAGE_LINE:
patterns lock has been reset for parallel degree <Gradwert>
Die Spalte OBJECT der Tabelle UARI_DELTA_REFRESH_LOG enthält den Namen
der Prozedur, für die die Sperre zurückgesetzt wird.
Dabei ist <Gradwert> der Wert, mit dem Muster parallel verarbeitet werden.
Beispiel:
patterns lock has been reset for parallel degree 1
Überprüfen der abgeschlossenen Pakete auf erneutes Binden
(nur DB2)
MESSAGE_LINE:
Rebind of packages started
--Rebinding of the packages started
MESSAGE_LINE:
52
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Rebinding of packages completed successfully on <datetime>
--Rebinding of the packages completed successfully on the given date.
Überprüfen der Statistikdaten auf Aktualisierung in ETL-Tabellen
MESSAGE_LINE:
Table statistics update started
--Update statistics on the ETL tables is in process
MESSAGE_LINE:
Statistics on Tables UACI_ETLPATTERNSTATE UACI_ETLPATTERNSTATEITEM
UACI_ETLPATTERNEVENTINFO and indexes have been updated successfully
on <Datum/Uhrzeit>
--Statistics are updated on the mentioned ETL tables on the given date.
Überprüfen des Grads der parallelen Ausführung
MESSAGE_LINE:
Pattern aggregation processing Parallel degree is set to <Gradwert>
--Parallel degree with which report aggregation will run is set to 2.
Beispiel:
Pattern aggregation processing Parallel degree is set to 2.
Testen der Konfiguration vor Aktivierung der Authentifizierung
Nachdem die Berichte installiert und konfiguriert wurden, müssen Sie die Konfiguration testen, bevor Sie die Authentifizierung aktivieren. Sie können die Konfiguration testen, indem Sie einige Berichte ausführen.
Führen Sie die folgenden Aufgaben aus, um die Konfiguration vor der Aktivierung
der Authentifizierung zu testen:
1. Stellen Sie sicher, dass IBM EMM und der IBM Cognos BI-Service ausgeführt
werden.
2. Melden Sie sich als Benutzer mit Anwendungszugriff an IBM EMM an und erstellen Sie einige Daten. (Andernfalls wird in den Berichten nichts angezeigt.)
3. Öffnen Sie Cognos Connection.
4. Navigieren Sie zu den Berichtsordnern, die Sie importiert haben, und klicken
Sie auf den Link zu einem Basisbericht. Wählen Sie z. B. für Campaign Öffentliche Ordner > Kampagne > Kampagne > Kampagnenübersicht aus.
Wenn das Generieren des Berichts fehlschlägt, überprüfen Sie, ob Sie die Cognos-Datenquelle für die IBM EMM-Anwendungsdatenbank ordnungsgemäß
konfiguriert haben. Siehe „Erstellen von IBM Cognos-Datenquellen für IBM
EMM-Anwendungsdatenbanken” auf Seite 21.
5. Klicken Sie auf einen Link im Bericht.
Wenn die internen Links in den Berichten nicht funktionieren, ist die Umleitungs-URL nicht ordnungsgemäß konfiguriert. Siehe „Aktivieren von internen
Links in den Berichten” auf Seite 34.
6. Melden Sie sich als Benutzer mit Anwendungszugriff an der IBM EMM-Anwendung an und rufen Sie die Seite Analyse auf.
Kapitel 5. Integration von IBM EMM und Cognos
53
Wenn Sie die URL für die IBM EMM-Anwendung angeben, stellen Sie sicher,
dass Sie einen vollständig qualifizierten Hostnamen mit Ihrer Unternehmensdomäne (und Unterdomäne, falls erforderlich) verwenden. Beispiel:
http://serverX.ABCompany.com:7001/unica
7. Klicken Sie auf den Link zu demselben Bericht, den Sie in Cognos getestet haben.
Wenn Sie den Bericht nicht anzeigen können, ist es wahrscheinlich, dass die
IBM Cognos-Firewall nicht ordnungsgemäß konfiguriert ist. Siehe „Konfigurieren der IBM Cognos Application Firewall für IBM EMM” auf Seite 23.
Falls Sie einen eMessage-Bericht nicht anzeigen können, überprüfen Sie, ob die
gespeicherten Prozeduren von eMessage vor kurzem ausgeführt wurden.
8. Klicken Sie auf einen Link im Bericht.
Wenn die internen Links in den Berichten nicht funktionieren, ist die Umleitungs-URL nicht ordnungsgemäß konfiguriert. Siehe „Aktivieren von internen
Links in den Berichten” auf Seite 34.
9. Öffnen Sie ein einzelnes Element, klicken Sie auf die Registerkarte "Analyse"
und überprüfen Sie, ob der Bericht korrekt ist.
Verwendung der IBM EMM-Authentifizierung für IBM Cognos konfigurieren
Der IBM EMM Authentication Provider ermöglicht den Cognos-Anwendungen die
Verwendung der IBM EMM-Authentifizierung für die Kommunikation mit dem
IBM EMM-System, als ob es eine IBM EMM-Anwendung in der Suite wäre.
Bevor Sie mit der Konfiguration von IBM Cognos zur Verwendung der IBM EMMAuthentifizierung beginnen, müssen Sie entscheiden, welchen Authentifizierungsmodus Sie konfigurieren möchten ("Authentifiziert" oder "Authentifiziert nach Benutzer").
Erstellen des Berichtssystembenutzers
Sie müssen einen Berichtssystembenutzer erstellen, falls Sie den Modus "Authentifiziert" zur Authentifizierung verwenden. Bei der Erstellung des Berichtssytembenutzers können Sie die Benutzer- und Datenquellenberechtigungsnachweise für
den Benutzer erstellen, der über die Anmeldeinformationen für IBM Cognos BI
verfügt. Falls Sie den Modus "Authentifiziert nach Benutzer" zur Authentifizierung
verwenden, müssen Sie keinen Berichtssystembenutzer erstellen.
Bei der Erstellung des Berichtssystembenutzers können Sie die folgenden Berechtigungsnachweise für diesen Benutzer konfigurieren:
v Eine Gruppe von Berechtigungsnachweisen für das IBM System: Der Benutzername und das Kennwort werden für den Berichtssystembenutzer angegeben (cognos_admin)
v Eine Gruppe von Berechtigungsnachweisen für IBM Cognos BI: Der Benutzername und das Kennwort werden als Berechtigungsnachweise für Datenquelle des
Berichtssystembenutzers angegeben
Gehen Sie wie folgt vor, um den Berichtssystembenutzer zu erstellen:
1. Melden Sie sich an IBM EMM als Benutzer "platform_admin" an.
2. Wählen Sie Einstellungen > Benutzer aus.
3. Erstellen Sie einen IBM Benutzer mit den folgenden Attributen:
a. Benutzername: cognos_admin
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IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
b. Kennwort: admin
4. Erstellen Sie eine Datenquelle für den Benutzer mit den folgenden Attributen:
a. Datenquelle: Cognos
b. Datenquellenbenutzername: cognos_admin
Stellen Sie sicher, dass der Benutzername für die Datenquelle exakt dem
Benutzernamen des IBM Benutzers entspricht, den Sie in Schritt 3 erstellt
haben.
c. Datenquellenkennwort: admin
5. Fügen Sie die Berichtssystemrolle zum Benutzer hinzu.
6. Wenn IBM EMM so konfiguriert ist, dass Benutzerkennwörter ablaufen, melden
Sie sich ab und melden Sie sich wieder an als Berichtssystembenutzer (cognos_admin). So wird sichergestellt, dass Sie die IBM Sicherheitsaktion "Kennwort
ändern" verwenden und das Kennwort zurücksetzen, bevor Sie sich in einer
späteren Aufgabe als dieser Benutzer bei IBM Cognos anmelden.
Konfigurieren von Cognos-Authentifizierungseigenschaften in
IBM EMM
Sie müssen die Cognos-Authentifizierungseigenschaften in IBM EMM so konfigurieren, dass die IBM EMM-Anwendungen mit den Cognos-Anwendungen kommunizieren können, falls die IBM EMM-Anwendung und die Cognos-Anwendung in
unterschiedlichen Netzdomänen installiert sein sollten.
Schließen Sie die folgenden Aufgaben ab, um Cognos-Authentifizierungseigenschaften in IBM EMM zu konfigurieren:
1. Melden Sie sich an IBM EMM als Benutzer "platform_admin" an.
2. Wählen Sie Einstellungen > Konfiguration aus.
3. Erweitern Sie Berichte > Integrationen > Cognos version.
4. Setzen Sie den Wert für die Eigenschaft Authentifizierungsmodus, indem Sie
entweder authenticated oder authenticatedPerUser auswählen, je nachdem,
was für Ihr System geeignet ist.
Nur für "authenticated". Prüfen Sie, ob die Werte in den Feldern Benutzername für Authentifizierung und Datenquellenname für Authentifizierung mit
den Werten für den Benutzer und für die Datenquelle übereinstimmen, die Sie
in der vorherigen Aufgabe erstellt haben (siehe „Erstellen des
Berichtssystembenutzers” auf Seite 54).
6. Legen Sie den Eigenschaftswert Formularauthentifizierung aktivieren fest.
Diese Einstellung gibt an, dass die IBM EMM-Sicherheit die formularbasierte
Authentifizierung statt Cookies verwendet. Legen Sie für diese Eigenschaft True
fest, wenn eine der folgenden Bedingungen zutrifft.
v IBM EMM ist nicht in derselben Netzdomäne installiert wie die Cognos-Anwendungen.
5.
v Wenn auf Cognos über eine IP-Adresse (innerhalb derselben Netzdomäne)
anstatt über den vollständig qualifizierten Hostnamen (der für den Zugriff
auf die IBM EMM-Anwendungen verwendet wird) zugegriffen wird, auch
wenn sich die IBM EMM-Anwendungen und die Cognos-Installation auf
demselben Computer befinden.
Ist der Wert True gesetzt, gibt das Anmeldeverfahren zu Cognos Connection allerdings den Anmeldenamen und das Kennwort im Klartext weiter und ist daher nicht sicher, es sei denn, die Konfiguration von Cognos und IBM EMM
sieht die Verwendung einer SSL-Kommunikation vor.
Kapitel 5. Integration von IBM EMM und Cognos
55
Auch wenn SSL konfiguriert ist, werden der Benutzername und das Kennwort
in Klartext im HTML-Quellcode angezeigt, wenn Sie die Quelle in einem angezeigten Bericht einsehen. Daher sollten Sie Cognos und IBM EMM in derselben
Netzdomäne installieren.
Anmerkung: Wenn die Eigenschaft Formularauthentifizierung aktivieren auf
True gesetzt ist, verhält sich die Eigenschaft Authentifizierungsmodus automatisch so wie bei der Einstellung authentifiziert, und Sie müssen den für diesen
Modus erforderlichen Schritt ausführen, der unter „Erstellen des
Berichtssystembenutzers” auf Seite 54 beschrieben ist.
7. Speichern Sie die neuen Einstellungen.
8.
Nur für "authenticatedPeruser". Weisen Sie die Rolle ReportUser dem Standard-asm_admin-Benutzer zu. Sie führen diesen Schritt durch, damit Sie Berichte testen können. Sie benötigen einen Benutzer mit Zugriff sowohl auf die IBM
EMM-Anwendung als auch auf Berichtsdaten. Der Benutzer "platform_admin"
hat keinen Zugriff auf die IBM EMM-Anwendungsfunktionen.
Konfigurieren von IBM Cognos zur Verwendung von IBM EMM
Authentication Provider
Sie müssen die Anwendungen Cognos Configuration und Cognos Connection einsetzen, um die IBM Cognos BI-Anwendungen so zu konfigurieren, dass sie IBM
EMM Authentication Provider verwenden.
Schließen Sie die folgenden Aufgaben ab, um IBM Cognos so zu konfigurieren,
dass IBM EMM Authentication Provider verwendet wird:
1. Öffnen Sie Cognos Configuration auf dem Computer, auf dem der Cognos
Content Manager läuft.
2. Wählen Sie Lokale Konfiguration > Sicherheit > Authentifizierung aus.
3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Authentifizierung und wählen Sie
Neue Ressource > Namespace aus.
4. Füllen Sie die Felder wie folgt aus und klicken Sie dann auf OK:
a. Name: Unica
b. Typ: Benutzerdefinierter Java-Provider.
5. Füllen Sie auf der Seite Ressourceneigenschaften die Felder wie folgt aus und
speichern Sie anschließend die Änderungen:
a. Namespace-ID: Unica
b. Java-Klassenname:
com.unica.report.adapter.UnicaAuthenticationProvider
6. Stoppen Sie den IBM Cognos BI-Service und starten Sie ihn erneut.
Auf einem Windows-System zeigt die Cognos-Benutzeroberfläche manchmal
an, dass der Service gestoppt wurde, obwohl dies nicht so ist. Stellen Sie sicher, dass der Service wirklich gestoppt wurde, indem Sie die Windows-Verwaltungstools zum Stoppen des Service verwenden.
7. Klicken Sie unter Lokale Konfiguration > Sicherheit > Authentifizierung mit
der rechten Maustaste auf Unica und wählen Sie Test aus.
Wenn Cognos Connection einen Fehler anzeigt, untersuchen Sie die Datei
cogserver.log im Verzeichnis logs der Cognos-Installation, um das Problem
zu bestimmen.
8. Melden Sie sich an Cognos Connection wie folgt an, um zu prüfen, ob derIBM
EMM-Authentifizierungsprovider ordnungsgemäß konfiguriert ist:
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IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
v Wenn Sie den Cognos-Authentifizierungsmodus in den IBM EMM-Konfigurationseigenschaften auf authenticated gesetzt haben, melden Sie sich als
cognos_admin (Berichtssystem) an.
v Wenn Sie den Authentifizierungsmodus in den IBM EMM-Konfigurationseigenschaften auf authenticatedPerUser gesetzt haben, melden Sie sich als
asm_admin an.
Wenn IBM Cognos den Fehler "Der Fremdanbieter-Provider hat eine nicht behebbare Ausnahmebedingung zurückgegeben" anzeigt, erweitern Sie die Fehlernachricht. Falls "Ungültige Berechtigungsnachweise" ausgegeben wird, haben Sie bei der Eingabe Ihrer Benutzerberechtigungsnachweise einen Fehler
gemacht. Versuchen Sie es erneut. Falls jedoch "Kennwort abgelaufen" ausgegeben wird, hat IBM EMM das Kennwort ablaufen lassen. Melden Sie sich an
der Anwendung IBM EMM als Benutzer des Berichtssystems an und setzen
Sie das Kennwort zurück. Versuchen Sie dann erneut, sich an Cognos Connection anzumelden.
Wenn Sie sich immer noch nicht an Cognos Connection anmelden können, untersuchen Sie die Datei cogserver.log im Verzeichnis logs der Cognos-Installation, um das Problem zu bestimmen.
9. Wenn Sie sich erfolgreich an Cognos Connection anmelden können, öffnen Sie
Cognos Configuration erneut.
10. Wählen Sie Lokale Konfiguration > Sicherheit > Authentifizierung > Cognos
aus.
11. Inaktivieren Sie den anonymen Zugriff auf IBM Cognos BI, indem Sie Anonymen Zugriff zulassen? auf false setzen.
12. Speichern Sie Ihre Änderungen.
13. Stoppen Sie den IBM Cognos-Service und starten Sie ihn erneut.
Wenn der IBM Cognos-Service nicht erfolgreich mit dem Authentifizierungsprovider kommunizieren kann, kann er nicht gestartet werden. Falls der Start
des IBM Cognos-Service fehlschlägt, prüfen Sie die Konfiguration, indem Sie
die Schritte im hier beschriebenen Verfahren zurückverfolgen.
14. Nur verteilte Systeme. Wenn das IBM Cognos-System über Backup-Content
Manager verfügt, die für die Unterstützung der Funktionsübernahme konfiguriert sind, wiederholen Sie das hier beschriebene Verfahren auf allen Servern
mit installiertem Content Manager.
An dieser Stelle muss jeder Benutzer, der sich im Cognos-System an einer Anwendung anmeldet, von IBM EMM authentifiziert werden. Darüber hinaus wird der
Authentifizierungs-Namespace Unica nun in der IBM Cognos-Benutzeroberfläche
für Anmeldung und in den Aufgaben zur Administration von Sicherheitsfunktionen angezeigt.
Konfigurieren von zusätzlichen Einstellungen für Marketing
Platform
Zusätzliche Konfigurationen sind erforderlich, wenn IBM Marketing Platform mit
einem LDAP-Server, mit Windows Active Directory (integrierte Windows-Anmeldung) oder mit einem System zur Webzugriffskontrolle wie Tivoli oder SiteMinder
integriert wird.
Schließen Sie die folgenden Aufgaben ab, um zusätzliche Einstellungen für Marketing Platform zu konfigurieren:
1. Setzen Sie in Cognos Configuration das Flag Wählbar für Authentifizierung
für den Unica-Authentifizierungsnamespace auf false.
Kapitel 5. Integration von IBM EMM und Cognos
57
Wenn Sie dieses Flag auf false setzen, können Cognos Connection und Cognos
Administration für die Authentifizierung nicht auf den Unica-Namespace zugreifen. IBM EMM-Anwendungen können jedoch über die Cognos-SDK-API
auf den Unica-Namespace zugreifen (beispielsweise, wenn Benutzer CognosBerichte aus IBM EMM-Anwendungen heraus anzeigen).
2. Gehen Sie folgendermaßen vor, wenn Sie authentifizierten Zugriff auf die Cognos-URL benötigen:
a. Konfigurieren Sie in Cognos Configuration einen Namespace unter Verwendung des entsprechenden Authentifizierungsproviderpakets.
b. Legen Sie für Wählbar für Authentifizierung die Einstellung true fest.
c. Verwenden Sie diesen neuen Namespace für die Cognos-URL.
Testen der Konfiguration mit konfigurierter Authentifizierung
Sie müssen die Konfiguration von IBM Cognos BI testen, nachdem Sie die IBM Authentifizierung konfiguriert haben.
Gehen Sie wie folgt vor, um die Konfiguration von IBM Cognos BI zu testen:
1. Stellen Sie sicher, dass IBM EMM und der IBM Cognos-Service ausgeführt werden.
2. Öffnen Sie Cognos Connection.
3. Navigieren Sie zu den Berichtsordnern, die Sie importiert haben, und klicken
Sie auf den Link zu einem Basisbericht. Wählen Sie z. B. für Campaign Öffentliche Ordner > Kampagne > Kampagne > Kampagnenübersicht aus.
Wenn das Generieren des Berichts fehlschlägt, überprüfen Sie, ob Sie die IBM
Cognos-Datenquelle für die IBM Anwendungsdatenbank ordnungsgemäß konfiguriert haben. Siehe „Erstellen von IBM Cognos-Datenquellen für IBM
EMM-Anwendungsdatenbanken” auf Seite 21.
4. Klicken Sie auf einen Link im Bericht.
Wenn die internen Links in den Berichten nicht funktionieren, ist die Umleitungs-URL nicht ordnungsgemäß konfiguriert. Siehe „Aktivieren von internen
Links in den Berichten” auf Seite 34.
5. Melden Sie sich an IBM EMM an und rufen Sie die Seite Analyse auf.
Wenn Sie die URL für die IBM Anwendung angeben, stellen Sie sicher, dass Sie
einen vollständig qualifizierten Hostnamen mit der Unternehmensdomäne (und
gegebenenfalls der Unterdomäne) verwenden. Beispiel: http://
serverX.ABCompany.com:7001/unica
6. Klicken Sie auf den Link zu demselben Bericht, den Sie in IBM Cognos getestet
haben.
Wenn Fehlernachrichten zur Sicherheit angezeigt werden, ist der IBM Authentifizierungsprovider wahrscheinlich nicht ordnungsgemäß konfiguriert. Siehe
„Verwendung der IBM EMM-Authentifizierung für IBM Cognos konfigurieren”
auf Seite 54.
Wenn Sie aufgefordert werden, Berechtigungsnachweise für eine Authentifizierung einzugeben, ist es wahrscheinlich, dass der Domänenname in einem Ihrer
URLs fehlt. Melden Sie sich als Benutzer mit Administratorberechtigungen an
IBM EMM an. Wählen Sie dann Einstellungen > Konfiguration aus und stellen
Sie sicher, dass die URLs in den folgenden Eigenschaften den Domänennamen
und gegebenenfalls den Unterdomänennamen enthalten.
v Berichte > Integration > Cognos > Portal-URL und Versand-URL
v Alle URL-Eigenschaften für die IBM Anwendungen, wie z. B. Kampagne >
Navigation > serverURL
58
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
7. Klicken Sie auf einen Link im Bericht.
Wenn Sie aufgefordert werden, Berechtigungsnachweise für eine Authentifizierung einzugeben, ist es wahrscheinlich, das der Domänenname in einem der
URLs fehlt.
8. Öffnen Sie ein einzelnes Element, klicken Sie auf die Registerkarte "Analyse"
und überprüfen Sie, ob der Bericht korrekt ist.
Wenn Fehlernachrichten zur Sicherheit angezeigt werden, ist der IBM Anwendungsanbieter wahrscheinlich nicht ordnungsgemäß konfiguriert.
Jetzt funktioniert die Berichterstellung ordnungsgemäß, und die Beispielberichte
befinden sich im Standardzustand. Haben Sie die Konfiguration des tatsächlichen
Datendesigns Ihrer IBM EMM-Anwendungen fertiggestellt (beispielsweise Kampagnencodes, benutzerdefinierte Kampagnenattribute, Antwortmetriken usw.), müssen Sie zur Berichterstellung zurückkehren, da Sie möglicherweise die Berichte
oder die Berichtsschemas anpassen müssen.
Wenn Sie Campaign oder Interact verwenden, lesen Sie das Kapitel "Konfigurieren
der Berichterstellung".
Falls Sie Marketing Operations verwenden, lesen Sie das Kapitel "Berichte verwenden" im IBM Marketing Operations-Administratorhandbuch.
Wenn Sie die Berichterstellung für eMessage konfiguriert haben, ist die Konfiguration der Berichterstellung abgeschlossen.
Kapitel 5. Integration von IBM EMM und Cognos
59
60
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Kapitel 6. Konfigurieren der Berichterstellung
Nach der Installation oder dem Upgrade Ihrer Berichtspakete müssen Sie Ihre Berichtsinstallation konfigurieren.
Zur Bereitstellung von Berichtsfunktionen wird IBM EMM mit IBM Cognos, einer
Business-Intelligence-Anwendung eines anderen Herstellers, integriert. Für die Berichtsfunktion sind die folgenden Komponenten erforderlich:
v Eine IBM Cognos-Installation
v Ein Satz von IBM EMM-Komponenten, die IBM Enterprise-Anwendungen in
die IBM Cognos-Installation integrieren
v Für mehrere IBM EMM-Anwendungen: Berichtsschemas, die Ihnen die Erstellung von Berichtsansichten oder -tabellen in den IBM Systemtabellen der Anwendung ermöglichen
v Die Beispielberichte für die IBM EMM-Anwendung, die mit IBM Cognos Report
Studio erstellt wurden
Wenn Sie IBM EMM-Anwendungen installieren, registriert sich jede Anwendung
selbst bei Marketing Platform. Während der Registrierung fügt jede Anwendung
dem Menüelement Analyse einen Eintrag für sich selbst hinzu.
Nachdem das Berichtspaket für die Anwendung konfiguriert wurde, ist Folgendes
gegeben:
Das Menüelement Analyse der Anwendung bietet Zugriff auf die objektübergreifenden Berichte.
v Die Einzelobjektberichte werden dann auf den Registerkarten Analyse der entsprechenden Objekte angezeigt.
v
v
Die Dashboardberichte für die Anwendung können in Dashboards aktiviert und
verwendet werden.
In der Regel werden die Berichtspakete für die IBM EMM-Produkte zusammen mit
den IBM EMM-Anwendungen installiert. Nicht alle Berichtspakete umfassen Berichtsschemas, in allen sind jedoch die folgenden IBM Cognos BI-Komponenten
enthalten:
Ein anpassbares IBM Cognos-Metadaten-Berichtsmodell für die IBM EMM-Anwendungsberichte
v Anpassbare IBM EMM-Anwendungsberichte, die mit IBM Cognos BI Report
Studio erstellt wurden
v
v
Referenzliteratur mit Beschreibungen des Berichtsdatenmodells und der Berichte.
Das IBM Cognos-Modell bezieht sich auf die Berichtsansichten (oder -tabellen) in
der IBM EMM-Anwendungsdatenbank und stellt diese Daten den IBM Cognos-Berichten zur Verfügung, die auch in IBM EMM-Berichtspaketen enthalten sind.
Unmittelbar nach der Installation liegen die Berichte im Standardstatus vor und
sind als Beispielberichte zu betrachten. Warum? Weil viele IBM EMM-Anwendungen über einen Satz Objekte, Attribute oder Metriken verfügen, die hinzugefügt
oder angepasst werden können. So können Sie in Campaign beispielsweise Antworttypen, benutzerdefinierte Kampagnenattribute und zusätzliche Zielgruppene-
61
benen hinzufügen. Nachdem das Datendesign Ihres Systems implementiert wurde,
können Sie die Berichterstellung erneut aufrufen, um die Beispielberichte anzupassen und neue Berichte zu erstellen.
Wie Sie die Berichte nach der Datendesignphase der Implementierung konfigurieren, hängt davon ab, welche IBM EMM-Anwendungen in Ihrem IBM EMM-System
vorhanden sind.
v Für Campaign und Interact müssen Sie die Berichtsschemas anpassen und dann
die Ansichten oder Berichtstabellen aktualisieren, die während der Installation
erstellt wurden. An diesem Punkt synchronisieren Sie das Cognos-Datenmodell
mit den neu aktualisierten Berichtsansichten und veröffentlichen das geänderte
Modell im Cognos Content Store. Nun stehen die neuen benutzerdefinierten Attribute in Report Studio zur Verfügung und Sie können sie den Beispielberichten
hinzufügen oder neue Berichte mit diesen Attributen erstellen.
v Für IBM EMM-Anwendungen, die keine Berichtsschemas zur Verfügung stellen,
und für eMessage (dessen Schemas nicht angepasst werden können) konfigurieren Sie nur die IBM Cognos-Berichte.
In diesem Abschnitt werden das Sicherheitsmodell, die Schemas, die Datenmodelle
und die Berichte beschrieben.
Berichterstellung und Sicherheit
Die Berichtsfunktion wird zur Sicherheit durch bestimmte Zugriffskontrollmechanismen gesteuert.
Die folgenden Zugriffskontrollmechanismen sind vorhanden:
v Zugriffskontrolleinstellungen der Anwendung. Die Möglichkeit für Benutzer, Berichte von der IBM EMM-Benutzeroberfläche aus auszuführen, hängt von den
Berechtigungen ab, die von den Zugriffseinstellungen der IBM EMM-Anwendung gewährt werden. Bei Campaign, eMessage und Interact können Sie zudem
den Zugriff auf Gruppen von Berichten gewähren oder verweigern, und zwar
basierend auf der Ordnerstruktur des IBM Cognos-Systems.
v Marketing Platform-Zugriffskontrolleinstellungen. Die Möglichkeit eines Administrators, die Schemas anzupassen oder den SQL-Berichtsgenerator auszuführen, hängt von den für Marketing Platform konfigurierten Berechtigungen ab.
v IBM EMM-Authentifizierung. Sie können das IBM Cognos BI-System auch so
konfigurieren, dass es die IBM EMM-Authentifizierung verwendet. Auf diese
Weise steuern Sie den Zugriff auf die IBM Anwendungsdaten vom IBM Cognos
System aus.
Berechtigungen für Berichtsordner
Die IBM Cognos-Berichtspakete, die Sie auf dem IBM Cognos-System installieren,
enthalten die Berichtsspezifikationen für die IBM Anwendungen, die in Ordnern
organisiert sind. So ist Interact Reports der Name des Ordners für Interact, und
die Berichtsspezifikationen befinden sich im Ordner Interact Reports des IBM
Cognos-Systems.
Bei Campaign, eMessage und Interact können Sie Berechtigungen für Gruppen von
Berichten konfigurieren und dabei die Ordnerstruktur zugrunde legen, in der die
Berichte auf dem IBM Cognos-System gespeichert sind.
62
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Synchronisieren mit dem IBM Cognos-Dateiverzeichnis
Um dem IBM System nach der Installation der Berichterstellung die Berichtsordner
auf dem IBM Cognos-System zur Kenntnis zu bringen, führen Sie die Option Synchronisation der Berichtsordnerberechtigungen im Menü Einstellungen der IBM
Benutzeroberfläche aus. Bei Auswahl dieser Option wird eine Verbindung zum
IBM Cognos-System hergestellt und ermittelt, welche Ordner vorhanden sind. Anschließend wird ein Eintrag in den Listen mit Benutzerberechtigungen für die
Campaign-Partitionen erstellt. Der Eintrag trägt den Namen Berichte und wird in
den Berechtigungslisten zwischen den Einträgen Protokoll und Systemtabellen angezeigt. Wenn Sie den Eintrag erweitern, werden die Namen der Berichtsordner
angezeigt; sie stellen nun Berechtigungen dar.
Die Standardeinstellung für die neuen Berechtigungen lautet "nicht gewährt". Daher müssen Sie nach Ausführung der Option Synchronisation der Berichtsordnerberechtigungen Berechtigungen für die Berichtsordner konfigurieren. Andernfalls
kann niemand mehr auf die IBM Cognos-Berichte zugreifen.
Partitionen und Ordnerpartitionen
Bei dem Prozess zur Ordnersynchronisierung werden die Namen aller Ordner auf
dem Cognos-System für alle Partitionen abgerufen. Dies bedeutet, wenn Sie Berechtigungen für Berichtsordner für eine Partition konfigurieren, müssen Sie Berechtigungen für alle Partitionen konfigurieren.
Verwenden von IBM EMM Authentication Provider zum Schutz
des IBM Cognos BI-Systems
Standardmäßig ist das Cognos-System nicht gesichert, denn jeder, der Zugriff auf
die IBM Cognos-Anwendungen hat, kann auf die Daten von der IBM EMM-Anwendungsdatenbank aus zugreifen. Sie können das Cognos-System mithilfe von
IBM EMM Authentication Provider sichern.
Wenn das IBM EMM-System mit dem IBM Cognos BI-System integriert ist, stellt
das IBM Cognos-System auf die folgenden Arten Zugriff auf die IBM EMM-Anwendungsdaten bereit:
v Über die IBM EMM-Anwendungen: Wenn ein Benutzer einen Bericht von der
IBM EMM-Benutzeroberfläche aus anfordert, kontaktiert das IBM EMM-System
das IBM Cognos-System. Dieses fragt daraufhin die Berichtsansichten oder -tabellen ab und sendet den Bericht an die IBM EMM-Benutzeroberfläche zurück.
v Über die IBM Cognos-Anwendungen: Wenn Sie in Framework Manager mit dem
Datenmodell der IBM EMM-Anwendung oder in Report Studio mit den Anwendungsberichten arbeiten, stellen Sie eine Verbindung zur Datenbank der IBM
EMM-Anwendung her.
Wenn IBM Cognos für die Verwendung der IBM EMM-Authentifizierung konfiguriert ist, kommuniziert der auf dem IBM Cognos BI-System installierte IBM EMMAuthentifizierungsprovider mit der Marketing Platform-Sicherheitsschicht, um Benutzer zu authentifizieren. Um Zugriff zu erhalten, muss der Benutzer ein gültiger
IBM EMM-Benutzer sein und einer Rolle zugewiesen sein, die eine der folgenden
Berechtigungen gewährt:
v report_system – Diese Berechtigung gewährt auch Zugriff auf die Konfigurationsoptionen für Berichte in der IBM EMM-Benutzeroberfläche. Die Rolle ReportsSystem gewährt diese Berechtigung.
Kapitel 6. Konfigurieren der Berichterstellung
63
v report_user – Diese Berechtigung gewährt Zugriff auf die Berichte, nicht jedoch
auf Konfigurationsoptionen für Berichte in der IBM EMM-Benutzeroberfläche.
Die Rolle ReportsUser gewährt diese Berechtigung.
Die folgenden Authentifizierungsoptionen sind vorhanden:
v Authentifiziert
v Authentifiziert nach Benutzer
Modus "Authentifiziert"
Im Authentifizierungsmodus "Authentifiziert" wird die Kommunikation zwischen
dem IBM EMM-System und dem IBM Cognos-System auf Computerebene gesichert. Sie müssen einen Berichtssystembenutzer konfigurieren und ihn in den Konfigurationseinstellungen der Berichterstellung angeben, um den authentifizierten
Modus für einen Benutzer verwenden zu können.
Gehen Sie wie folgt vor, um einen Berichtssystembenutzer zu konfigurieren:
1. Erstellen Sie den Benutzer und weisen Sie ihn der Rolle "ReportsSystem" zu,
die Zugriff auf alle Berichtsfunktionen gewährt.
2. Speichern Sie die Berechtigungsnachweise für das IBM Cognos-System in einer
Benutzerdatenquelle.
3. Weisen Sie ihr einen Namen zu, konventionsgemäß (nicht erforderlich) cognos_admin.
IBM EMM Authentication Provider verwendet die folgende Methode, um einen
Berichtssystembenutzer zu authentifizieren:
v Jedes Mal, wenn ein IBM EMM-Benutzer versucht, einen Bericht anzuzeigen,
verwendet Marketing Platform die im Datensatz des Berichtssystembenutzers
gespeicherten Berechtigungsnachweise für die Kommunikation mit dem CognosSystem. Der Authentifizierungsprovider überprüft die Benutzerberechtigungen.
v Berichtersteller melden sich als Berichtssystembenutzer (cognos_admin) bei den
IBM Cognos-Anwendungen an; der Authentifizierungsprovider überprüft die
Benutzerberechtigungsnachweise.
Modus "Authentifiziert nach Benutzer"
Im Authentifizierungsmodus nach Benutzer verwendet das Berichtssystem keinen
Berichtssystembenutzer und wertet bei jedem einzelnen Benutzer die Berechtigungsnachweise aus. IBM EMM Authentication Provider verwendet im Authentifizierungsmodus nach Benutzer die folgende Methode:
v Jedes Mal, wenn ein IBM EMM Benutzer versucht, einen Bericht anzuzeigen,
verwendet Marketing Platform die Benutzerberechtigungsnachweise für die
Kommunikation mit dem Cognos-System. Der Authentifizierungsprovider überprüft die Benutzerberechtigungen.
v Berichtersteller melden sich mit dem eigenen Konto bei den IBM Cognos-Anwendungen an und der Authentifizierungsprovider überprüft ihre Berechtigungsnachweise.
Im Authentifizierungsmodus nach Benutzer muss allen Benutzern entweder die
Rolle "ReportsUser" oder "ReportsSystem" zugewiesen sein, um die Berichte sehen
zu können. In der Regel weisen Sie die Rolle "ReportsSystem" einem oder zwei
Administratoren und die Rolle "ReportsUser" der Gruppe von IBM EMM-Benutzern zu, die Berichte in der IBM EMM-Benutzeroberfläche anzeigen können müssen.
64
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Außer der Validierung der Berichtsberechtigungen führt der Authentifizierungsprovider keine weiteren Autorisierungsprüfungen durch. Berichtersteller, die sich bei
den Cognos-Anwendungen anmelden, haben Zugriff auf alle Berichte auf dem Cognos-System, unabhängig davon, welche Berichtsordnerberechtigungen für sie auf
dem IBM EMM-System festgelegt sind.
Referenz zu Berichtsberechtigungen
Der Zugriff auf die Konfigurationsfunktionen für Berichte sowie auf die Berichte
selbst kann über die Einstellungen auf der Seite Konfiguration erfolgen.
Der Zugriff auf die Konfigurationsfunktionen für Berichte sowie auf die Berichte
selbst wird mit den folgenden Einstellungen gesteuert.
Benutzeroberflächenelement
Zugriffssteuerung
Option Konfiguration des Menüs Einstellungen (Sie
können Berichtsschemas auf der Seite Konfiguration
konfigurieren)
Die Platform-Berechtigung Zugriff auf Konfiguration
unter Einstellungen > Benutzerrollen & Berechtigungen
> Platform
Optionen SQL-Berichtsgenerator und Synchronisation
der Berichtsordnerberechtigungen im Menü Einstellungen
Die Berichtsberechtigung report_system unter Einstellungen > Benutzerrollen & Berechtigungen > Bericht
Menü Analyse
Einstellungen für den Anwendungszugriff, die wie folgt
nach Produkt variieren:
Die Standardrolle "ReportsSystem" gewährt diese Berechtigung.
v
Für Campaign, eMessage und Interact die Berechtigung Administration > Zugriff auf Analysebereich
auf der Kampagnenpartitionsebene von Einstellungen
> Benutzerrollen & Berechtigungen.
v
Für Marketing Operations und Distributed Marketing
die Analyseberechtigungen in den
Sicherheitsrichtlinien.
Registerkarten "Analyse"
Die Berechtigungen zur Analyse in den
Sicherheitsrichtlinien der einzelnen Objekte.
Von den Berichten angezeigte Daten
Wenn als Authentifizierungsmodus des Cognos-Systems
die Authentifizierung auf Benutzerbasis festgelegt ist,
müssen Benutzer entweder die Rolle "ReportsSystem"
oder "ReportsUser" haben, um die Daten in einem Bericht sehen zu können.
Berichtsschemas
Zur Implementierung der Berichterstellung für Campaign, Interact und eMessage
müssen Sie eine Berichtsansicht oder Berichtstabellen erstellen. Berichte können
berichtsfähige Daten in die Berichtsansichten oder -tabellen extrahieren. Die Berichtspakete für Campaign, Interact und eMessage enthalten Berichtsschemas, die
der SQL-Berichtsgenerator für SQL-Scripts verwendet, die Berichtsansichten und
-tabellen erstellen.
Für Campaign und Interact müssen Sie die Schemavorlagen anpassen, damit die
Daten, die in die Berichte aufgenommen werden sollen, dargestellt werden. Sie
können den SQL-Berichtsgenerator ausführen, nachdem Sie die Schemavorlagen
Kapitel 6. Konfigurieren der Berichterstellung
65
angepasst haben. Sie können die vom SQL-Berichtsgenerator erstellten SQL-Scripts
auf den Anwendungsdatenbanken ausführen.
Sie können die eMessage-Berichtsschemas nicht anpassen. Sie müssen jedoch das
SQL-Script erstellen, das für die Erstellung der Berichtansichten oder -tabellen verwendet wird, und dann die Scripts auf den eMessage-Datenbanken ausführen.
Die Berichtsschemas vereinfachen die Verwendung von Berichtstools anderer Anbieter für die Untersuchung von IBM Anwendungsdaten. Wenn Sie jedoch Berichte
in der Benutzeroberfläche von IBM EMM anzeigen wollen, muss die Installation in
IBM Cognos BI integriert sein.
SQL-Berichtsgenerator
Der SQL-Berichtsgenerator bestimmt anhand der Berichtsschemas die Analyselogik,
die zum Extrahieren von Daten aus der IBM EMM-Anwendung erforderlich ist.
Anschließend generiert der SQL-Berichtsgenerator das SQL-Script, das Ansichten
oder Berichtstabellen erstellt, die diese Logik implementieren. Dies ermöglicht es
Business Intelligence-Tools, berichtspflichtige Daten zu extrahieren.
Während Installation und Konfiguration haben die Systemimplementierer Datenquelleneigenschaften konfiguriert, die die IBM EMM-Anwendungsdatenbanken
identifizieren. Der SQL-Berichtsgenerator setzt Verbindungen zu den Anwendungsdatenbanken für folgende Zwecke ein:
v Zur Validierung von Scripts, die Ansichten oder materialisierte Ansichten erstellen
v Zur Bestimmung der richtigen Datentypen für Scripts, die Berichtstabellen erstellen
Wenn die JNDI-Datenquellennamen falsch sind oder nicht konfiguriert wurden,
kann der SQL-Berichtsgenerator die Scripts, die Berichtstabellen erstellen, nicht
überprüfen.
Implementierungsoptionen für Berichte
Sie können eine Implementierungsoption auswählen, wenn Sie den SQL-Berichtsgenerator ausführen.
Wenn Sie den SQL-Berichtsgenerator ausführen, geben Sie an, ob mit dem Script
Ansichten, materialisierte Ansichten oder Tabellen erstellt werden sollen. Die geeignete Implementierungsoption hängt von der im System enthaltenen Datenmenge
ab.
v Bei kleineren Implementierungen können Berichtsansichten ausreichend sein, die
die Produktionsdaten direkt abfragen. Falls diese Ihre Anforderungen nicht erfüllen, erstellen Sie materialisierte Ansichten.
v Für mittelgroße Implementierungen sollten Sie entweder materialisierte Ansichten für die Produktionssystemdatenbank verwenden oder Berichtstabellen in einer eigenen Datenbank einrichten.
v Bei großen Implementierungen konfigurieren Sie eine eigene Berichtsdatenbank.
Bei allen Implementierungen können Sie mithilfe von Cognos Connection Administration planen, dass Berichte, die große Datenmengen abrufen, in Nebenzeiten ausgeführt werden.
66
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Materialisierte Ansichten und Microsoft SQL Server
Die Berichtsfunktion unterstützt keine materialisierten Ansichten für Microsoft SQL
Server.
In SQL Server werden materialisierte Ansichten als "indizierte Ansichten" bezeichnet. Die Definition, die einen Index in einer SQL Server-Ansicht erstellt, kann jedoch bestimmte, in den Berichtsansichten enthaltene Aggregationen, Funktionen
und Optionen nicht verwenden. Aus diesem Grund müssen Sie bei Verwendung
einer SQL Server-Datenbank Ansichten oder Berichtstabellen erstellen.
Anmerkung: Für eMessage müssen Sie Ansichten verwenden.
eMessage und Oracle
Wenn Ihre Installation eMessage beinhaltet und Sie eine Oracle-Datenbank verwenden, müssen Sie materialisierte Ansichten oder Berichtstabellen verwenden.
eMessage und IBM DB2
Wenn Ihre Installation eMessage beinhaltet und Sie eine IBM DB2-Datenbank verwenden, müssen Sie materialisierte Ansichten oder Berichtstabellen verwenden.
Datensynchronisierung
Legen Sie bei einer Implementierung mit materialisierten Ansichten oder Berichtstabellen fest, wie häufig die Daten mit den Daten des Produktionssystems synchronisiert werden sollen. Planen Sie dann mit Ihren eigenen Datenbankadministrationstools die entsprechenden Datensynchronisierungsprozesse, um die
Berichtsdaten regelmäßig zu aktualisieren.
Die Ansichten für eMessage werden automatisch aktualisiert, wenn Sie die für
eMessage-Delta-Aktualisierungsvorgänge zuständigen gespeicherten Prozeduren
ausführen. Weitere Informationen finden Sie in „Ausführen und Planen von gespeicherten Prozeduren für eMessage” auf Seite 37.
Kontrollgruppen und Zielgruppen in Berichten
Die IBM Cognos -Beispielberichte aus den Berichtspaketen enthalten sowohl Daten
aus Zielgruppen als auch aus Kontrollgruppen. Damit diese Berichte verwendet
werden können, verfügen die Berichtsschemas über zwei Spalten für jeden der
standardmäßigen Kontakt- und Antwortverlaufsmetriken sowie die standardmäßigen Antworttypen. Eine Spalte stellt die Antwort aus der Kontrollgruppe dar, die
andere Spalte die Antwort aus der Zielgruppe.
Wenn Sie beabsichtigen, die Beispielberichte zu erweitern oder eigene neue Berichte zu erstellen, ermitteln Sie, ob Ihre Berichte Antwortinformationen aus beiden
Gruppen (Ziel- und Kontrollgruppe) enthalten müssen. Wenn dies der Fall ist und
Sie Metriken oder Antworttypen hinzufügen, erstellen Sie im Berichtsschema zwei
Spalten für dieses Element, eine für die Ziel- und eine für die Kontrollgruppe.
Wenn dies nicht der Fall ist, erstellen Sie nur die Zielgruppenspalte im Berichtsschema für dieses Element.
Kapitel 6. Konfigurieren der Berichterstellung
67
Zielgruppenebenen und Berichte
Sie können die Zielgruppenebene in Ihren Berichten ändern, indem Sie die Erfolgsund Antwortschemas so bearbeiten, dass sie sich auf die Systemtabellen für die
korrekte Zielgruppenebene beziehen.
Standardmäßig beziehen sich die Berichtsschemas auf die Systemtabellen der einzigen vordefinierten Zielgruppenebene (Kunde), die im Campaign-Lieferumfang enthalten ist. Dies bedeutet, dass sich Erfolgs- und Antwortverlaufsberichte standardmäßig auf die Zielgruppenebene "Kunde" beziehen.
Sie können die Zielgruppenebene in Ihren Berichten ändern, indem Sie die Erfolgsund Antwortschemas so bearbeiten, dass sie auf die Systemtabellen für die korrekte Zielgruppe verweisen.
Darüber hinaus können Sie für Campaign und Interact Berichtsschemas für zusätzliche Zielgruppenebenen hinzufügen. Zum Erstellen der Berichtsschemas aus Vorlagen verwenden Sie die Seiten Einstellungen > Konfiguration. Fügen Sie die zusätzlichen Berichtsansichten zum Cognos-Datenmodell hinzu und ändern dann die
Cognos-Berichte, sodass sie die zusätzlichen Zielgruppenebenen enthalten.
Zielgruppenschlüssel in Berichtsschemas
Geben Sie den Zielgruppenschlüssel für die Zielgruppenebene an, wenn Sie die
Zielgruppenebene für Erfolgsberichte und den Antwortverlauf konfigurieren oder
neue Berichtsschemas für zusätzliche Zielgruppenebenen erstellen.
Bei Schlüsseln, die mehrere Datenbankspalten umfassen (manchmal als "MultikeyZielgruppenschlüssel" bezeichnet), trennen Sie die Spaltennamen mit Kommas. Beispiel: ColumnX,ColumnY.
In das Feld Audience Key eines Berichtsschemas dürfen Zeichenfolgen von maximal
255 Zeichen Länge eingegeben werden. Wenn der Zielgruppenschlüssel mehr als
255 Zeichen umfasst, können Sie diese Einschränkung im generierten SQL-Script
umgehen. Geben Sie die ersten 255 Zeichen des Schlüssels in das Feld Audience
Key ein und generieren Sie das SQL-Script wie gewohnt. Öffnen Sie dann das generierte Script in einem Editor und verwenden Sie die Suchen-und-Ersetzen-Funktion, um alle Vorkommen des abgeschnittenen Zielgruppenschlüssels durch die vollständige Zeichenfolge zu ersetzen.
Partitionen und Berichtsschemas
Wenn Campaign mehrere Partitionen hat, können Sie den einzelnen Partitionen
Berichtsschemas hinzufügen. Erstellen Sie die Berichtsschemas aus den Vorlagen
auf den Konfigurationsseiten "Schemas".
Wenn Campaign über mehrere Partitionen verfügt, konfiguriert der Systemimplementierer ein Berichtspaket für jede Partition auf dem Cognos-System. Nach der
Implementierung des Datendesigns Ihres Systems müssen Sie jedoch die Berichtsansichten oder -tabellen für jede Partition erneut aufrufen.
Framework Manager-Datenmodelle
Ein IBM Cognos-Modell berichtet Metadaten, die physische Datenbankobjekte und
ihre Beziehungen zu Abfragesubjekten und Abfrageelementen beschreiben. In IBM
Cognos 10 BI Report Studio werden Berichte aus Abfragesubjekten und -elementen
erstellt, die im Datenmodell beschrieben sind.
68
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Das Datenmodell für eine IBM EMM-Anwendung bezieht sich auf die Berichtsansichten in der IBM EMM-Anwendungsdatenbank und stellt diese Daten den Cognos 10-Berichten zur Verfügung, die auch im IBM EMM-Berichtspaket enthalten
sind.
Wenn Sie den Berichtsansichten zusätzliche Attribute, Metriken und Antworttypen
hinzufügen, synchronisieren Sie das Cognos-Berichtsmodell mit den Berichtsansichten und veröffentlichen das geänderte Modell im Cognos Content Store. An diesem
Punkt werden diese neuen Attribute in Report Studio verfügbar, und Sie können
sie den IBM EMM-Berichten hinzufügen.
Das IBM Cognos 10-Modell aus einem IBM EMM-Berichtspaket stellt die IBM
EMM-Anwendungsmetadaten in den folgenden drei Kategorien (Ordnern) dar:
v Importansicht. Auf dieser Ebene werden die Daten aus den Berichtsschemas in
der IBM EMM-Anwendungsdatenbank dargestellt. Sie verwenden diese Ansicht,
um das Datenmodell über die Datenquellenverbindung mit den Datenbankansichten, materialisierten Ansichten oder Berichtstabellen von IBM EMM zu synchronisieren.
v Modellansicht. Dies ist der Arbeitsbereich, in dem Sie grundlegende Metadatentransformationen ausführen. Sie richten Beziehungen zwischen Objektentitäten
ein, die durch Abfragesubjekte dargestellt werden, und erstellen so Bausteine für
die Verwendung in der Geschäftsansicht.
v Geschäftsansicht. Auf dieser Ebene werden Abfragesubjekte in Form von Geschäftsobjekten organisiert, um die Berichterstellung zu vereinfachen. Diese Informationen werden angezeigt, wenn Sie einen IBM EMM-Anwendungsbericht
in Report Studio öffnen.
Die Campaign- und eMessage-Modelle enthalten Verknüpfungen von der Modellansicht zur Geschäftsansicht. Im Interact-Modell werden Verknüpfungen nicht auf
diese Weise verwendet, da einige Abfragesubjekte sich über zwei Datenquellen erstrecken.
Anmerkung: Verwenden Sie bei der Erstellung eines Projekts in IBM Cognos Configuration die Option Projekt öffnen, um ein Projekt zu erstellen. Wenn Sie die
Option Erstellen öffnen verwenden, wird der Abfragemodus auf Kompatibel gesetzt. Verwenden Sie nicht die Option Neues Projekt erstellen. Bei der Option
Neues Projekt erstellen wird die Standardvorlage verwendet, die den Abfragemodus auf Dynamisch setzt.
Report Studio-Berichte
Jedes IBM EMM-Berichtspaket enthält mehrere Berichte für die Anwendung, die
mit IBM Cognos Report Studio erstellt wurde. Wurde die Anwendung installiert,
können Sie einen Beispielbericht in der anwendungsübergreifenden Benutzeroberfläche der IBM EMM-Suite auswählen und ausführen.
Führen Sie einen Beispielbericht aus den folgenden Positionen in der anwendungsübergreifenden Benutzeroberfläche der IBM EMM-Suite aus:
v Berichte für mehrere Objekte können über das Menü Analyse aufgerufen werden.
v Berichte für ein einzelnes Objekt werden auf der Registerkarte "Analyse" von
Elementen wie Kampagnen und Angeboten angezeigt.
v Zudem enthalten Berichtspakete für Campaign, Marketing Operations, eMessage
und Interact vorkonfigurierte Portlets (Berichte) für die Verwendung mit IBM
Kapitel 6. Konfigurieren der Berichterstellung
69
EMM-Dashboards. Informationen über das Arbeiten mit Dashboards finden Sie
im IBM Marketing Platform Administratorhandbuch.
Ordner-, Unterordner- und Zugriffseinstellungen
Die Berichte der einzelnen IBM EMM-Anwendungen sind in Ordnern und Unterordnern organisiert, deren Namen sowohl die Anwendung als auch den Zweck des
Berichts im Bereich "Öffentliche Ordner" angeben.
Während der Installation haben die Systemimplementierer das Berichtsarchiv der
IBM EMM-Anwendung in Cognos Connection in den Bereich "Öffentliche Ordner"
importiert.
Die Ordner und untergeordneten Ordner werden auch vom Sicherheitszugriffskontrollmodell für Campaign, Interact und eMessage genutzt, das Sicherheitseinstellungen für die Berichte je Ordner umfasst. Das heißt, die Sicherheitsrichtlinien für
diese Anwendungen gewähren Benutzern Zugriff auf alle Berichte in einem Ordner. Das Zugriffskontrollmodell für Marketing Operations bietet diese Zugriffsebene nicht. In Marketing Operations haben Sie entweder Zugriff auf alle Berichte
oder auf gar keinen Bericht.
Als bewährtes Verfahren sollten Sie Ordner und Unterordner in der IBM Cognos
Connection-Oberfläche nicht umbenennen. Andernfalls müssen Sie die IBM Anwendung so konfigurieren, dass sie die geänderten Ordnernamen erkennt.
v Für Campaign, eMessage und Interact wählen Sie Einstellungen > Konfiguration aus und bearbeiten Sie dann die Werte der Berichtsordnereigenschaften unter
Campaign > Partitionen > [Partitionsname] > Berichte, sodass sie den tatsächlichen Namen der Ordner entsprechen.
v Für Marketing Operations öffnen Sie die Datei plan_config.xml und bearbeiten
Sie die Werte der Konfigurationseinstellungen reportsAnalysisSectionHome und
reportsAnalysisTabHome.
Stile und Darstellung von Berichten
Verwenden Sie das Style-Sheet GlobalReportStyles.css, um einheitliche Stile für
Berichte in allen IBM EMM-Anwendungen einzurichten.
Dieses Style-Sheet legt allgemeine Berichtsstile für alle Berichte in allen IBM EMMAnwendungen fest. Hinweise zu Stilen finden Sie in Anhang B, „Formatieren der
Cognos-Berichte”, auf Seite 145. Dieser Anhang enthält die folgenden Angaben für
die verschiedenen Arten von Berichten.
v Die Stile, die von der Datei GlobalReportStyles.css implementiert werden.
v Stilformatierungen, die Sie beim Erstellen eines Berichts manuell vornehmen
müssen, da einige Stile nicht vom Style-Sheet implementiert werden können.
Der Bindestrich ("-") hat in IBM EMM-Berichten eine besondere Bedeutung: Er bezeichnet nicht zutreffende Berechnungen. Beispiel: Wenn in einer Summenzeile die
eindeutige Anzahl nicht berechnet werden kann, wird dies durch ein "-" angezeigt.
Einige Berichte werden auf Systemen mit wenigen oder keinen Dateien nicht optimal dargestellt. Beispiel: In einem Liniendiagramm mit einem einzigen Datenpunkt
kann keine Linie angezeigt werden, sodass das Diagramm leer aussieht. Weiterhin
werden in grafischen Darstellungen von Zusammenfassungsdaten für Datenpunkte
ohne Daten keine Datums-/Zeitangaben angezeigt. Beispiel: Wenn Sie einen Datumsbereich angeben, in dem jedoch nur ein Tag Daten enthält, wird im Diagramm
nur dieses eine Datum angezeigt.
70
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Sie können die Berichte anpassen, um den Diagrammtyp zu verwenden, der für
die Daten aus Ihren Systemen am besten geeignet ist.
Einrichten von Zeitplänen zum Generieren von Berichten
In IBM Cognos Connection können Sie die automatische Durchführung Ihrer Berichte planen. Für jeden Bericht können Sie die Ausführungshäufigkeit, Formatoptionen, Zustellungsmethoden und Positionen auswählen.
Sie können beispielsweise planen, einen Bericht jeden Montag um 9:00 vormittags
durchzuführen und den fertigen Bericht mit einer automatisch generierten E-Mail
an eine bestimmte Gruppe von Empfängern zu versenden.
Einzelheiten zur Planung und Übermittlung von Berichten finden Sie im Kapitel
zur Planung im IBM Cognos Connection-Benutzerhandbuch.
Anpassen von Berichtsschemas
Sie können die Berichte so anpassen, dass in den Berichten benutzerdefinierte Daten angezeigt werden.
Führen Sie die Schritte in den Prozeduren des folgenden Abschnitts den Berichtszielen des Systems entsprechend aus:
v „Berichtsschema”
v „Hinzufügen von Kontakt- oder Antwortmetriken”
v
v
v
v
v
„Hinzufügen von benutzerdefinierten Attributen” auf Seite 72
„Hinzufügen von Antworttypen” auf Seite 73
„Hinzufügen von Kontaktstatuscodes” auf Seite 73
„Angeben von Kalenderzeiträumen für Erfolgsberichte” auf Seite 74
„Konfigurieren der Zielgruppenebene für Erfolgsberichte und Antwortverlauf”
auf Seite 74
Berichtsschema
Die Auswahl des Berichtsschemas hängt davon ab, welche Berichte Sie anpassen
möchten. Im Anhang "Berichte und Berichtsschemas nach Produkt" stehen Tabellen
zur Verfügung, die angeben, welche Berichtsschemas die in den Berichtspaketen
bereitgestellten Beispielberichte unterstützen.
Legen Sie fest, welche Berichte Sie anpassen möchten, und sehen Sie sich dann die
entsprechende Zuordnung von Bericht und Berichtsschema an.
v Anhang D, „Berichte und Berichtsschemas nach Produkt”, auf Seite 165
v „Berichte und Berichtsschemas in Interact” auf Seite 167
v „Berichte und Berichtsschemas in eMessage” auf Seite 166
Anmerkung: Sie können die eMessage-Berichtsschemas nicht anpassen, aber Sie
können eMessage-Berichte ändern und neue eMessage-Berichte erstellen.
Hinzufügen von Kontakt- oder Antwortmetriken
Den Berichtsschemas "Kampagnenerfolg" und "Angebotserfolg" können Kontaktoder Antwortmetriken hinzugefügt werden.
Bevor Sie beginnen, ermitteln Sie Folgendes:
Kapitel 6. Konfigurieren der Berichterstellung
71
v Welches Berichtsschema den Bericht unterstützt, dem Sie die Metrik hinzufügen
möchten. Weitere Informationen finden Sie im Anhang Anhang D, „Berichte und
Berichtsschemas nach Produkt”, auf Seite 165.
v Ob Sie dem Berichtsschema zusätzlich zur Zielgruppenspalte eine Spalte für die
Kontrollgruppe hinzufügen müssen. Siehe „Kontrollgruppen und Zielgruppen in
Berichten” auf Seite 67.
v Wie die Metrik berechnet wird. Sie kann beispielsweise durch Bildung der Summe oder des Durchschnitts berechnet oder gezählt werden.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um Kontakt- oder Antwortmetriken hinzuzufügen:
1. Wählen Sie Einstellungen > Konfiguration aus und erweitern Sie Berichte >
Schemas > Campaign > name of the appropriate reporting schema.
2. Erweitern Sie den Knoten Spalten und wählen Sie entweder Kontaktmetrik
oder Antwortmetrik aus.
3. Klicken Sie im Formular auf der rechten Seite auf Neuer Kategoriename und
geben Sie den Namen der Kontakt- oder Antwortmetrik ein.
4. Geben Sie in das Feld Spaltenname den Namen ein, der im Berichtsschema für
das Attribut verwendet werden soll. Verwenden Sie nur Großbuchstaben ohne
Leerzeichen.
5. Geben Sie im Feld Funktion an, wie die Metrik berechnet bzw. bestimmt werden soll.
6. Geben Sie in das Feld Eingabespaltenname den Namen der Spalte für dieses
Attribut aus der entsprechenden Tabelle in der IBM Anwendungsdatenbank
ein. Bei Eingabespaltennamen muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden.
7. Geben Sie in das Feld Kontrollbehandlungsflag die Ziffer 0 (Null) ein, um anzugeben, dass diese Spalte im Berichtsschema die Zielgruppe darstellt.
8. Klicken Sie auf Änderungen speichern.
9. Wiederholen Sie dieses Verfahren bei Bedarf, um dem Berichtsschema eine
Spalte für die Kontrollgruppe hinzuzufügen. Geben Sie dieses Mal die Ziffer 1
(eins) ein, um anzuzeigen, dass diese Spalte die Kontrollgruppe darstellt.
Hinzufügen von benutzerdefinierten Attributen
Sie können dem Berichtsschema "Benutzerdefinierte Kampagnenattribute" benutzerdefinierte Kampagnen-, Angebots- und Zellattribute hinzuzufügen.
Bevor Sie beginnen, ermitteln Sie Folgendes:
v Den Wert aus der Spalte AttributeID des Attributs in der Tabelle UA_CampAttribute, UA_CellAttribute oder UA_OfferAttribute
v Den Datentyp des Attributs: Zeichenfolgewert, Zahlenwert oder Datums-/
Uhrzeitwert
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um benutzerdefinierte Attribute hinzuzufügen:
1. Wählen Sie Einstellungen > Konfiguration aus und erweitern Sie Berichte >
Schemas > Campaign > Benutzerdefinierte Kampagnenattribute > Spalten.
2. Wählen Sie den Spaltentyp aus, der dem hinzuzufügenden Attributtyp entspricht.
3. Klicken Sie im Formular auf der rechten Seite auf Neuer Kategoriename und
geben Sie den Namen des benutzerdefinierten Attributs ein.
72
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
4. Geben Sie in das Feld Spaltenname den Namen ein, der im Berichtsschema für
das Attribut verwendet werden soll. Verwenden Sie nur Großbuchstaben ohne
Leerzeichen.
5. Geben Sie in das Feld Attribut-ID die ID dieses Attributs ein.
6. Geben Sie in das Feld Wertetyp den Datentyp des Attributs an.
Anmerkung: Wenn Sie ein Attribut hinzufügen, das einen Währungswert enthält, geben Sie NumberValue im Feld Wertetyp an. Wenn Sie ein Attribut hinzufügen, für das in Campaign die Option Formularelementtyp auf Select Box String gesetzt wurde, geben Sie StringValue im Feld Wertetyp an.
7. Klicken Sie auf Änderungen speichern.
Hinzufügen von Antworttypen
Dem Schema "Detaillierte Aufschlüsselung der Antworten auf Kampagnenangebote" können Antworttypen hinzugefügt werden.
Bevor Sie beginnen, ermitteln Sie Folgendes:
v Ob Sie dem Berichtsschema zusätzlich zur Zielgruppenspalte eine Spalte für die
Kontrollgruppe hinzufügen müssen. Siehe „Kontrollgruppen und Zielgruppen in
Berichten” auf Seite 67.
v Den Antworttypcode aus der Tabelle UA_UsrResponseType.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um Antworttypen hinzuzufügen:
1. Wählen Sie Einstellungen > Konfiguration aus und erweitern Sie Berichte >
Schemas > Campaign > Detaillierte Aufschlüsselung der Antworten auf
Kampagnenangebote > Spalten > Antworttyp aus.
2. Klicken Sie im Formular auf der rechten Seite auf Neuer Kategoriename und
geben Sie den Namen des Antworttyps ein.
3. Geben Sie in das Feld Spaltenname den Namen ein, der im Berichtsschema für
den Antworttyp verwendet werden soll.
4. Geben Sie im Feld Antworttypcode den aus drei Buchstaben bestehenden Code
für diesen Antworttyp ein. Bei Antworttypcodes muss die Groß-/
Kleinschreibung beachtet werden.
5. Geben Sie in das Feld Kontrollbehandlungsflag die Ziffer 0 (Null) ein, um anzugeben, dass diese Spalte im Berichtsschema die Zielgruppe darstellt.
6. Klicken Sie auf Änderungen speichern.
7. Wiederholen Sie dieses Verfahren bei Bedarf, um dem Berichtsschema eine
Spalte für die Kontrollgruppe hinzuzufügen. Geben Sie dieses Mal die Ziffer 1
(eins) ein, um anzuzeigen, dass diese Spalte die Kontrollgruppe darstellt.
Hinzufügen von Kontaktstatuscodes
Dem Schema "Statusaufschlüsselung des Kampagnenangebotkontakts" können
Kontaktstatuscodes hinzugefügt werden. Sie können den Kontaktstatuscode in der
Tabelle UA_ContactStatus ermitteln.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Kontaktstatuscodes hinzuzufügen:
1. Wählen Sie Einstellungen > Konfiguration aus und erweitern Sie Berichte >
Schemas > Campaign > Statusaufschlüsselung des Kampagnenangebotkontakts > Spalten > Kontaktstatus.
2. Klicken Sie im Formular auf der rechten Seite auf Neuer Kategoriename und
geben Sie den Namen des Kontaktstatustyps ein.
Kapitel 6. Konfigurieren der Berichterstellung
73
3. Geben Sie in das Feld Spaltenname den Namen ein, der im Berichtsschema für
den Kontaktstatustyp verwendet werden soll.
4. Geben Sie in das Feld Kontaktstatuscode den aus drei Buchstaben bestehenden
Code für diesen Kontaktstatus ein. Bei Kontaktstatuscodes wird die Groß- und
Kleinschreibung berücksichtigt.
5. Klicken Sie auf Änderungen speichern.
Angeben von Kalenderzeiträumen für Erfolgsberichte
Zu den Standardberichten für Campaign und Interact gehören Erfolgsberichte, die
Daten über Kalenderzeiträume zusammenfassen.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um für diese Berichte andere Zeiträume als
die Standardvarianten anzugeben.
1. Wählen Sie Einstellungen > Konfiguration aus, erweitern Sie Berichte > Schemas und wählen Sie dann entweder Campaign oder Interact aus.
2. Wählen Sie das gewünschte Erfolgsberichtsschema aus.
3. Klicken Sie auf Einstellungen bearbeiten.
4. Wählen Sie im Abschnitt Schemaeinstellungen die entsprechenden Werte in
der Liste Varianten im Zeitverlauf aus.
5. Klicken Sie auf Änderungen speichern.
Konfigurieren der Zielgruppenebene für Erfolgsberichte und
Antwortverlauf
Sie können die Campaign- und Interact-Berichtsschemas so anpassen, dass in den
Berichten benutzerdefinierte Daten angezeigt werden.
Bevor Sie beginnen, ermitteln Sie Folgendes:
v Die Namen der Kontaktverlaufs-, detaillierten Kontaktverlaufs- und Antwortverlaufstabelle für die gewünschte Zielgruppe
v Den Zielgruppenschlüssel für die Kontaktverlaufs- und detaillierte Kontaktverlaufstabelle. Siehe „Zielgruppenschlüssel in Berichtsschemas” auf Seite 68.
Führen Sie dann die folgenden Prozeduren für jedes der entsprechenden Berichtsschemas aus:
v Für Campaign: Angebotserfolg, Kampagnenerfolg, Detaillierte Aufgliederung der
Antworten auf Kampagnenangebote und Statusaufschlüsselung des Kampagnenangebotkontakts
v Für Interact: Interact-Erfolg
1. Wählen Sie Einstellungen > Konfiguration aus und erweitern Sie Berichte >
Schemas > ProductName > SchemaName.
2. Klicken Sie im Formular auf der rechten Seite auf Einstellungen bearbeiten.
3. Bestimmen Sie im Abschnitt Eingabetabellen die Systemtabellen für die Zielgruppenebene und den Zielgruppenschlüssel.
Anmerkung: Denken Sie daran, bei einem Multikey-Zielgruppenschlüssel die
Spaltennamen durch Kommas zu trennen. Weitere Informationen finden Sie in
„Zielgruppenschlüssel in Berichtsschemas” auf Seite 68.
4. Klicken Sie auf Änderungen speichern.
74
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Berichtsschemas für zusätzliche Zielgruppenebenen oder Partitionen
Anhand der folgenden Informationen können Sie Berichtsschemas für zusätzliche
Zielgruppenebenen oder Partitionen erstellen.
Die Erstellung zusätzlicher Berichtsschemas kann aus folgenden Gründen erforderlich sein:
v Sie möchten Berichte für mehrere Zielgruppenebenen erstellen. Möglicherweise
planen Sie die Erstellung von Berichten, die Daten für mehrere Zielgruppenebenen enthalten, oder Sie fügen Filter hinzu, die Benutzer auffordern, eine von
mehreren Zielgruppenebenen anzugeben. Deshalb sind Schemas erforderlich, die
auf eine zusätzliche Gruppe von Kontakt- und Antwortverlaufstabellen verweisen.
v Sie konfigurieren die Berichterstellung für mehrere Partitionen und müssen für
jede Gruppe von Partitionssystemtabellen andere Schemaanpassungen implementieren.
Bevor Sie beginnen, ermitteln Sie Folgendes:
v Zu erstellendes Berichtsschema
– Für Campaign: Detaillierte Aufschlüsselung der Antworten auf Kampagnenangebote, Angebotserfolg, Kampagnenerfolg, Statusaufschlüsselung des Angebotkontakts und Benutzerdefinierte Kampagnenattribute
– Für Interact: Interact-Erfolg
v Die Namen der folgenden Tabellen für die jeweilige Zielgruppenebene
– Für Campaign: Kontaktverlaufstabelle, detaillierte Kontaktverlaufstabelle und
Antwortverlaufstabelle
– Für Interact: Detaillierte Kontaktverlaufstabelle und Antwortverlaufstabelle
v Den Namen der Zielgruppenschlüsselspalten für die jeweilige Zielgruppenebene
v Legen Sie einen kurzen, aus zwei oder drei Buchstaben bestehenden Code als
Namen für die Zielgruppenebene fest. Diesen Code verwenden Sie, wenn Sie die
Tabellen- oder Ansichtsnamen für das neue Berichtsschema angeben.
Führen Sie die Schritte in den folgenden Verfahrensanweisungen entsprechend Ihren Berichtszielen aus.
Erstellen eines Schemas "Detaillierte Aufschlüsselung der
Antworten auf Kampagnenangebote"
Sie können Berichtsschemas für zusätzliche Zielgruppenebenen oder Partitionen erstellen, wenn Sie Berichte für mehrere Zielgruppenebenen oder Partitionen konfigurieren wollen.
1. Wählen Sie Einstellungen > Konfiguration aus und erweitern Sie Berichte >
Schemas > > Campaign > Detaillierte Aufschlüsselung der Antworten auf
Kampagnenangebote (Sternschema).
2. Geben Sie in das Feld Neuer Kategoriename einen beschreibenden Namen für
das Berichtsschema ein, der die Zielgruppenebene angibt. Beispiel: Campaign
Offer Response Household.
3. Geben Sie im Abschnitt Eingabetabellen den Namen der Antwortverlaufstabelle für diese Zielgruppenebene ein und klicken Sie dann auf Änderungen
speichern.
Im Konfigurationsbaum wird ein neuer Knoten für das Schema angezeigt. Der
Name des Knotens kann nicht geändert werden.
Kapitel 6. Konfigurieren der Berichterstellung
75
4. Wählen Sie unter dem neuen Knoten Spalten > Antworttyp aus und konfigurieren Sie dann die Antworttypen für diese Zielgruppenebene.
Hilfe für diesen Schritt finden Sie unter „Hinzufügen von Antworttypen” auf
Seite 73.
5. Wählen Sie unter dem neuen Knoten SQL-Konfiguration > Detaillierte Aufschlüsselung der Kampagnenantworten aus und klicken Sie auf Einstellungen bearbeiten.
6. Bearbeiten Sie in dem daraufhin angezeigten Formular den Namen im Feld
Tabellen-/Anzeigename so, dass er den Code für die Zielgruppenebene enthält. Der Name darf maximal 18 Zeichen umfassen und nur aus Großbuchstaben bestehen. Wenn der Name der Zielgruppenebene beispielsweise "Haushalt" lautet, können Sie UARC_CRBO_HH_ angeben.
Weitere Informationen zu Namenskonventionen für Tabellen und Ansichten
finden Sie unter „Reports | Schemas | [product] | [schema name] | SQL
Configuration” auf Seite 128.
7. Klicken Sie auf Änderungen speichern.
8. Wählen Sie unter dem neuen Knoten SQL-Konfiguration > Detaillierte Aufschlüsselung der Antworten auf Kampagnenangebote aus und klicken Sie
auf Einstellungen bearbeiten.
9. Bearbeiten Sie den Namen im Feld Tabellen-/Anzeigename so, dass er den
Code für die Zielgruppenebene enthält. Der Name darf maximal 18 Zeichen
umfassen und nur aus Großbuchstaben bestehen. Beispiel: UARC_CORBO_HH_.
10. Klicken Sie auf Änderungen speichern.
Erstellen eines Schemas "Statusaufschlüsselung des Kampagnenangebotkontakts"
Sie können Berichtsschemas für zusätzliche Zielgruppenebenen oder Partitionen erstellen, wenn Sie Berichte für mehrere Zielgruppenebenen oder Partitionen konfigurieren wollen.
1. Wählen Sie Einstellungen > Konfiguration aus und erweitern Sie Berichte >
Schemas > > Campaign > Detaillierte Aufschlüsselung der Antworten auf
Kampagnenangebote (Sternschema).
2. Geben Sie in das Feld Neuer Kategoriename einen beschreibenden Namen für
das Berichtsschema ein, der die Zielgruppenebene angibt. Beispiel: Campaign
Offer Contact Status Household.
3. Geben Sie im Abschnitt Eingabetabellen den Namen der Antwortverlaufstabelle für diese Zielgruppenebene ein und klicken Sie dann auf Änderungen
speichern.
Im Konfigurationsbaum wird ein neuer Knoten für das Schema angezeigt. Der
Name des Knotens kann nicht geändert werden.
4. Wählen Sie unter dem neuen Knoten Spalten > Kontaktstatuscode und konfigurieren Sie dann die Kontaktstatuscodes für diese Zielgruppenebene.
Hilfe für diesen Schritt finden Sie unter „Hinzufügen von Kontaktstatuscodes”
auf Seite 73.
5. Wählen Sie unter dem neuen Knoten SQL-Konfiguration > Kontaktverlauf
des Kampagnenkontaktstatus aus und klicken Sie auf Einstellungen bearbeiten.
6. Bearbeiten Sie in dem daraufhin angezeigten Formular den Namen im Feld
Tabellen-/Anzeigename so, dass er den Code für die Zielgruppenebene enthält. Der Name darf maximal 18 Zeichen umfassen und nur aus Großbuchsta-
76
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
ben bestehen. Beispiel: Wenn der Name der Zielgruppenebene "Household"
lautet, können Sie Folgendes angeben: UARC_CCSBO_HH_.
7. Klicken Sie auf Änderungen speichern.
8. Wählen Sie unter dem neuen Knoten SQL-Konfiguration > Kontaktverlauf
des Kampagnenangebotkontaktstatus aus und klicken Sie auf Einstellungen
bearbeiten.
9. Bearbeiten Sie den Namen im Feld Tabellen-/Anzeigename so, dass er den
Code für die Zielgruppenebene enthält. Der Name darf maximal 18 Zeichen
umfassen und nur aus Großbuchstaben bestehen. Beispiel: UARC_COCSBO_HH_.
10. Klicken Sie auf Änderungen speichern.
Erstellen eines Schemas "Angebotserfolg"
Verwenden Sie zum Erstellen eines Schemas "Angebotserfolg" die Option Sternschema Angebotserfolg.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um ein Schema "Angebotserfolg" zu erstellen:
1. Wählen Sie Einstellungen > Konfiguration aus und erweitern Sie Berichte >
Schemas > Campaign > Sternschema Angebotserfolg.
2. Geben Sie in das Feld Neuer Kategoriename einen beschreibenden Namen für
das Berichtsschema ein, der die Zielgruppenebene angibt. Beispiel: Offer
Performance Household.
3. Bestimmen Sie im Abschnitt Eingabetabellen die Tabellen, die die Zielgruppenebene und den Zielgruppenschlüssel unterstützen.
4. Wählen Sie im Abschnitt Schemaeinstellungen die zutreffenden Optionen in
der Liste Varianten im Zeitverlauf aus und klicken Sie dann auf Änderungen
speichern.
Im Konfigurationsbaum wird ein neuer Knoten für das Schema angezeigt. Der
Name des Knotens kann nicht geändert werden.
5. Wählen Sie unter dem neuen Knoten im Konfigurationsbaum Spalten > Kontaktmetrik aus und konfigurieren Sie dann die Kontaktmetriken für diese
Zielgruppenebene.
Hilfe für diesen Schritt finden Sie unter „Hinzufügen von Kontakt- oder
Antwortmetriken” auf Seite 71.
6. Wählen Sie unter dem neuen Knoten Spalten > Antwortmetrik aus und konfigurieren Sie dann die Antwortmetriken für diese Zielgruppenebene.
Hilfe für diesen Schritt finden Sie unter „Hinzufügen von Kontakt- oder
Antwortmetriken” auf Seite 71.
7. Erweitern Sie unter dem neuen Knoten den Eintrag SQL-Konfiguration, wählen Sie das erste Element (Angebotskontaktverlauf) aus und klicken Sie auf
Einstellungen bearbeiten.
8. Bearbeiten Sie in dem daraufhin angezeigten Formular den Wert im Feld
Tabellen-/Anzeigename so, dass er den Code für die Zielgruppenebene enthält. Der Name darf maximal 18 Zeichen umfassen und nur aus Großbuchstaben bestehen. Beispiel: Wenn der Name der Zielgruppenebene "Household"
lautet, können Sie Folgendes angeben: UARC_OCH_HH_.
9. Klicken Sie auf Änderungen speichern.
10. Wiederholen Sie die Schritte 7 bis 9 für jedes Element, das im Abschnitt SQLKonfiguration des neuen Berichtsschemas aufgeführt wird.
Kapitel 6. Konfigurieren der Berichterstellung
77
Erstellen eines Schemas "Kampagnenerfolg"
Verwenden Sie zum Erstellen eines Schemas "Kampagnenerfolg" die Option Sternschema Campaign-Leistung.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um ein Kampagnenerfolgsschema zu erstellen:
1. Wählen Sie Einstellungen > Konfiguration aus und erweitern Sie Berichte >
Schemas > Campaign > Sternschema Campaign-Leistung.
2. Geben Sie in das Feld Neuer Kategoriename einen beschreibenden Namen für
das Berichtsschema ein, der die Zielgruppenebene angibt. Beispiel: Campaign
Performance Household.
3. Bestimmen Sie im Abschnitt Eingabetabellen die Tabellen, die die Zielgruppenebene und den Zielgruppenschlüssel unterstützen.
4. Wählen Sie im Abschnitt Schemaeinstellungen alle Optionen in der Liste Varianten im Zeitverlauf aus und klicken Sie dann auf Änderungen speichern.
Im Konfigurationsbaum wird ein neuer Knoten für das Schema angezeigt. Der
Name des Knotens kann nicht geändert werden.
5. Wählen Sie unter dem neuen Knoten Spalten > Kontaktmetrik und konfigurieren Sie dann die Kontaktmetriken für diese Zielgruppenebene.
Hilfe für diesen Schritt finden Sie unter „Hinzufügen von Kontakt- oder
Antwortmetriken” auf Seite 71.
6. Wählen Sie unter dem neuen Knoten Spalten > Antwortmetrik aus und konfigurieren Sie dann die Antwortmetriken für diese Zielgruppenebene.
Hilfe für diesen Schritt finden Sie unter „Hinzufügen von Kontakt- oder
Antwortmetriken” auf Seite 71.
7. Wählen Sie unter dem neuen Knoten SQL-Konfiguration und dann das erste
Element Kampagnenkontaktverlauf aus.
8. Bearbeiten Sie in dem daraufhin angezeigten Formular den Wert im Feld
Tabellen-/Anzeigename so, dass er den Code für die Zielgruppenebene enthält. Der Name darf maximal 18 Zeichen umfassen und nur aus Großbuchstaben bestehen. Beispiel: Wenn der Name der Zielgruppenebene "Household"
lautet, können Sie Folgendes angeben: UARC_CCH_HH_.
9. Klicken Sie auf Änderungen speichern.
10. Wiederholen Sie die Schritte 8 und 9 für jedes Element, das im Abschnitt SQLKonfiguration des neuen Berichtsschemas aufgeführt wird.
Erstellen eines Schemas " "Benutzerdefinierte Kampagnenattribute"
Sie benötigen für jede Partition lediglich ein Schema "Benutzerdefinierte Kampagnenattribute". Für alle Zielgruppenebenen wird das gleiche Schema verwendet.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um ein Schema "Benutzerdefinierte Kampagnenattribute" zu erstellen.
1. Wählen Sie Einstellungen > Konfiguration aus und erweitern Sie Berichte >
Schemas > Campaign > Benutzerdefinierte Kampagnenattribute.
2. Geben Sie in das Feld Neuer Kategoriename einen beschreibenden Namen für
das Berichtsschema ein, der die Partition angibt. Beispiel: Campaign Custom
Attributes Partition 2.
78
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
3. Erweitern Sie im Konfigurationsbaum unter dem neuen Knoten den Eintrag
Spalten und fügen Sie dann die benutzerdefinierten Kampagnen-, Zell- und
Angebotsattribute hinzu, die von der Partition, für die Sie dieses Berichtsschema erstellen, benötigt werden.
Hilfe für diesen Schritt finden Sie unter „Hinzufügen von benutzerdefinierten
Attributen” auf Seite 72.
4. Optional: Sie können die Ansichts- oder Tabellennamen bearbeiten. Erweitern
Sie unter dem neuen Knoten den Eintrag SQL-Konfiguration, wählen Sie die
einzelnen Elemente aus und überprüfen Sie die Ansichts- oder Tabellennamen.
Wenn Sie die Namen ändern möchten, dürfen die Namen maximal 18 Zeichen
umfassen, nur aus Großbuchstaben bestehen und keine Leerzeichen enthalten.
5. Klicken Sie auf Änderungen speichern.
Erstellen eines Schemas "Interact-Erfolg"
Verwenden Sie zum Erstellen eines Schemas "Interact-Leistung" die Option Interact-Leistung (Sternschema).
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um ein Schema "Interact-Leistung" zu erstellen:
1. Wählen Sie Einstellungen > Konfiguration aus und erweitern Sie Berichte >
Schemas > Interact > Interact-Leistung Sternschema.
2. Geben Sie in das Feld Neuer Kategoriename einen beschreibenden Namen für
das Berichtsschema ein, der die Zielgruppenebene angibt. Beispiel: Interact
Performance Household.
3. Bestimmen Sie im Abschnitt Eingabetabellen die Tabellen, die die Zielgruppenebene und den Zielgruppenschlüssel unterstützen.
4. Wählen Sie im Abschnitt Schemaeinstellungen alle Optionen in der Liste Varianten im Zeitverlauf aus und klicken Sie dann auf Änderungen speichern.
Im Konfigurationsbaum wird ein neuer Knoten für das Schema angezeigt. Der
Name des Knotens kann nicht geändert werden.
5. Wählen Sie unter dem neuen Knoten SQL-Konfiguration und dann das erste
Element "Kontaktverlauf Angebote interaktiver Kanäle (Übersicht)" aus.
6. Bearbeiten Sie in dem daraufhin angezeigten Formular den Wert im Feld
Tabellen-/Anzeigename so, dass er den Code für die Zielgruppenebene enthält.
Der Name darf maximal 18 Zeichen umfassen und nur aus Großbuchstaben bestehen. Beispiel: Wenn der Name der Zielgruppenebene "Household" lautet,
können Sie Folgendes angeben: UARI_ICP_OCH_HH_.
7. Klicken Sie auf Änderungen speichern.
8. Wiederholen Sie die Schritte 6 und 7 für jedes Element, das im Abschnitt SQLKonfiguration des neuen Berichtsschemas aufgeführt wird.
Anpassen des IBM Cognos-Modells
Wenn Sie ein IBM EMM-Berichtsschema anpassen, indem Sie zusätzliche Metriken,
Attribute oder Zielgruppenebenen hinzufügen, und anschließend die Berichtsansichten oder -tabellen ändern, die auf diesem Schema basieren, müssen Sie das
IBM Cognos BI-Modell ebenfalls bearbeiten.
Verwenden Sie die Funktionen von IBM Cognos Framework Manager, um die Ansichten oder Tabellen abzufragen und die zusätzlichen Elemente anschließend in
das Datenmodell zu importieren.
Kapitel 6. Konfigurieren der Berichterstellung
79
Die Vorgehensweise zum Aktualisieren des Cognos-Modells hängt von den Änderungen ab, die Sie in den IBM EMM-Berichtsansichten und -tabellen vorgenommen
haben.
Wenn Sie vorhandenen Ansichten Spalten für Attribute, Metriken oder Antworttypen hinzugefügt haben, importieren Sie die neuen Spalten, indem Sie das Abfrageobjekt aktualisieren, das die zugehörige Ansicht repräsentiert.
v Wenn Sie die Variationen im Zeitverlauf für Erfolgs- oder Laufzeitberichte geändert oder neue Berichtsschemas für zusätzliche Zielgruppenebenen erstellt haben, wurden dadurch neue Ansichten hinzugefügt. Verwenden Sie in diesem Fall
den Framework Manager MetaData Wizard, um die Ansichten in das Datenmodell zu importieren.
v
In diesem Abschnitt finden Sie Beispiele, die Sie als Anleitung für das Hinzufügen
von Anpassungen zum Cognos-Modell verwenden können. Weitere Informationen
finden Sie im IBM Cognos BI Framework Manager User Guide und in der Onlinehilfe
zu Framework Manager.
Hinzufügen von Attributen zu vorhandener Ansicht oder Tabelle in Datenmodell
Sie können Attribute zu einer vorhandenen Ansicht oder Tabelle in einem Datenmodell hinzufügen, indem Sie IBM Cognos Report Studio verwenden.
Im folgenden Beispielverfahren wird beschrieben, wie Sie einer vorhandenen Ansicht im IBM Cognos-Modell ein Element hinzufügen. Gehen Sie für dieses Beispiel
davon aus, dass Sie der Campaign-Datenbank ein benutzerdefiniertes Angebotsattribut hinzufügen und dieses dann in einen Bericht aufnehmen müssen. Die folgenden Aufgaben haben Sie bereits ausgeführt:
v Erstellen des Angebotsattributs in der Tabelle UA_OfferAttribute.
Hinzufügen des Angebotsattributs zum Berichtsschema "Benutzerdefinierte
Kampagnenattribute".
v Generieren des Ansichtserstellungsscripts mit dem SQL-Berichtsgenerator.
v Ausführen des generierten Scripts auf die Campaign-Datenbank zur Aktualisierung der Berichtsansicht für benutzerdefinierte Angebotsattribute (UARC_OFFEREXTATTR).
v
Jetzt müssen Sie die folgenden Schritte ausführen, um dem Cognos Campaign-Modell das neue Angebotsattribut hinzuzufügen.
1. Erstellen Sie eine Sicherung des Campaign-Modells. Navigieren Sie hierzu zum
Verzeichnis Cognos/models und kopieren Sie das Unterverzeichnis CampaignModel. In einer verteilten Cognos-Umgebung befindet sich das Verzeichnis models
in einer Position auf dem System, auf dem Content Manager ausgeführt wird.
2. Öffnen Sie in Framework Manager die Datei Campaign. cpf (das Projekt), und
erweitern Sie den Knoten Importansicht.
3. Wählen Sie unter Importansicht das Abfrageobjekt aus, das die Berichtsansicht
für benutzerdefinierte Angebotsattribute darstellt: Importansicht > Benutzerdefinierte Kampagnenattribute > UARC_OFFEREXTATTR.
4. Wählen Sie Tools > Objekt aktualisieren. Cognos aktualisiert die unter dem
Knoten für die Ansicht aufgeführten Spalten, damit alle Spalten angezeigt werden, die derzeit in der Berichtsansicht UARC_OFFEREXTATTR in der Campaign-Datenbank enthalten sind.
80
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
5. Erweitern Sie die Modellansicht und wählen Sie den Knoten aus, der benutzerdefinierte Angebotsattribute in der Ansicht Modellansicht > Benutzerdefinierte
Kampagnenattribute > Benutzerdefinierte Angebotsattribute darstellt.
6. Doppelklicken Sie auf den Knoten Benutzerdefinierte Angebotsattribute, um
das Dialogfenster für die Abfragesubjektdefinition (Query Subject Definition)
zu öffnen.
7. Suchen Sie die neue Spalte und fügen Sie sie der Modellansicht hinzu. Ändern
Sie dann den Namen des Abfrageelements in einen gut lesbaren Namen. Die
Spalte, die in der Importansicht des Campaign-Datenmodells den Namen
LASTRUNDATE hat, wird in der Modellansicht beispielsweise unter dem Namen
Datum der letzten Ausführung angezeigt.
Anmerkung: Da die Geschäftsansicht eine Verknüpfung zum Knoten Benutzerdefinierte Angebotsattribute in der Modellansicht aufweist, steht das neue
Abfrageelement nun in der Geschäftsansicht zur Verfügung, ohne dass Sie es
manuell hinzufügen müssen.
8. Speichern Sie das Modell.
9. Veröffentlichen Sie das Paket im Cognos Content Store.
Jetzt können Sie das Attribut mit IBM Cognos Report Studio dem entsprechenden Bericht hinzufügen.
Hinzufügen neuer Ansichten zum IBM Cognos-Datenmodell
Sie können dem IBM Cognos-Datenmodell neue Ansichten oder Tabellen hinzufügen. Verwenden Sie Funktionen von IBM Cognos Framework Manager, um die Ansichten oder Tabellen abzufragen und die zusätzlichen Elemente anschließend in
das Datenmodell zu importieren.
Im folgenden Beispielverfahren wird beschrieben, wie Sie dem IBM Cognos-Datenmodell neue Ansichten oder Tabellen hinzufügen. Gehen Sie für dieses Beispiel davon aus, dass Sie die Option "Varianten im Zeitverlauf" für das Berichtsschema
"Kampagnenerfolg" geändert haben und nun die Änderung in das Cognos-Modell
importieren müssen. Die folgenden Aufgaben haben Sie bereits ausgeführt:
v Ändern des Schemas Kampagnenerfolg durch Hinzufügen der Einstellung Vierteljährlich zur Option Varianten im Zeitverlauf.
v Generieren des Ansichtserstellungsscripts mit dem SQL-Berichtsgenerator. Dieses
Script enthält nun Anweisungen zur Erstellung der folgenden zusätzlichen Berichtsansichten: UARC_CCCH_QU, UARC_CCH_QU, UARC_CCRH_QU,
UARC_COCH_QU, UARC_CORH_QU und UARC_CRH_QU
v Anwenden des generierten Scripts auf die Campaign-Datenbank zur Erstellung
der zusätzlichen Berichtsansichten
Jetzt müssen Sie die folgenden Schritte ausführen, um dem Cognos Campaign-Modell die neuen Berichtsansichten hinzuzufügen.
1. Erstellen Sie eine Sicherung des Campaign-Modells.
Navigieren Sie hierzu zum Verzeichnis Cognos/models und kopieren Sie das Unterverzeichnis CampaignModel. In einer verteilten Cognos-Umgebung befindet
sich das Verzeichnis models in einer Position auf dem System, auf dem Content
Manager ausgeführt wird.
2. Öffnen Sie in Framework Manager das Campaign-Projekt und erweitern Sie
den Knoten Importansicht.
3. Wählen Sie den Ordner Kampagnenerfolg aus und starten Sie den Metadata
Wizard (Aufruf über das Kontextmenü).
Kapitel 6. Konfigurieren der Berichterstellung
81
4. Importieren Sie die neuen Ansichten mit dem Metadata Wizard.
5. Erweitern Sie den Knoten Modellansicht > Kampagnenerfolg und modellieren
Sie einen neuen Eintrag namens Campaign Performance by Quarter.
Wenn Sie Hilfe bei diesem Schritt benötigen, ziehen Sie die anderen Einträge
als Referenz heran. Achten Sie darauf, die gleiche Struktur und die gleichen Beziehungen wie in den übrigen Knoten für Varianten im Zeitverlauf zu verwenden. Informieren Sie sich zudem im Cognos BI Framework Manager User Guide
über Folgendes:
v Erstellen eines Namespace.
v Erstellen von Sternschemagruppierungen.
v Hinzufügen von Verknüpfungen.
6. Erweitern Sie die Geschäftsansicht und erstellen Sie eine Verknüpfung zum
Knoten Campaign Performance by Quarter in der Modellansicht.
7. Speichern Sie das Modell.
8. Veröffentlichen Sie das Paket im Cognos Content Store.
9. Öffnen Sie Report Studio und erstellen Sie einen neuen Bericht mit den Objekten aus dem erstellten Schema Campaign Performance by Quarter.
Anpassen oder Erstellen von Cognos-Berichten für IBM EMM-Anwendungen
Sie können die Beispielberichte anpassen und Ihre benutzerdefinierten Daten verwenden oder Sie können neue Berichte erstellen. In Cognos Connection können Sie
Optionen für die Berichte konfigurieren, ihre regelmäßige Ausführung planen und
sie mit Report Studio anpassen.
In den folgenden Quellen finden Sie Informationen zur Planung und Implementierung Ihrer Berichte.
v Die Benutzerhandbücher der IBM EMM-Anwendungen enthalten Kurzbeschreibungen aller Berichte des IBM EMM-Berichtspakets für das jeweilige Produkt.
v Die IBM EMM-Berichtspakete stellen Referenzdokumentation zur Verfügung, in
der die Spezifikationen der einzelnen Berichte im Paket sowie das Framework
Manager-Metadatenmodell, das die Berichte unterstützt, beschrieben werden. Sie
finden die Referenzliteratur im Installationsverzeichnis des Berichtspakets an einem Speicherort, der so ähnlich aufgebaut ist wie der folgende:
<ReportsPackInstallationDirectory>/cognos10/<Product>Docs.
Die Dokumentation zum IBM EMM Campaign-Berichtspaket finden Sie möglicherweise im Installationsverzeichnis des Berichtspakets unter /IBM/EMM/
ReportsPackCampaign/cognos10/CampaignDocs.
Lesen Sie diese Dokumente, bevor Sie einen Bericht anpassen oder modellieren.
Sie müssen den Aufbau eines Berichts verstehen, bevor Sie Änderungen an ihm
vornehmen.
v Ausführliche Informationen über das Erstellen und Bearbeiten von IBM Cognos
BI-Berichten sind in der IBM Cognos BI-Dokumentation enthalten, insbesondere
im IBM Cognos BI Report Studio - Benutzerhandbuch für professionelles Authoring.
v Anhang B, „Formatieren der Cognos-Berichte”, auf Seite 145 enthält Informationen über die zu verwendenden Berichtsstile.
v Weitere Informationen über das Anpassen von Marketing Operations-Berichten
finden Sie im Marketing Operations-Administratorhandbuch.
82
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Richtlinien für das Erstellen neuer Campaign-Berichte
Das IBM EMM-Berichtspaket für Campaign enthält Beispielberichte. Verwenden Sie
Report Studio zum Erstellen eines neuen Berichts oder zum Ändern eines vorhandenen Berichts.
Beachten Sie beim Erstellen neuer Berichte für Campaign in IBM Cognos Report
Studio die folgenden Richtlinien:
v Lesen Sie die Referenzdokumentation, in der das Metadatenmodell und die Spezifikationen der Beispielberichte aus dem Campaign-Berichtspaket beschrieben
werden. Sie befindet sich im Unterverzeichnis CampaignReportPack\cognosN\docs
im Installationsverzeichnis der Berichtspakete, wobei N die Versionsnummer Ihrer Cognos-Installation ist.
v Erstellen Sie mit Report Studio einen neuen Bericht oder kopieren und verändern Sie einen bereits bestehenden Bericht. Weitere Einzelheiten finden Sie in der
Cognos Report Studio-Dokumentation.
v Vergewissern Sie sich, dass Sie den Aufbau des Berichts verstehen, wenn Sie eine
Kopie eines bereits bestehenden Berichts verändern (oder den Bericht selbst).
Dann können Sie Ihre benutzerdefinierten Attribute und Metriken hinzufügen
und die Objekte und Abfrageelemente entsprechend ändern, indem Sie die Symbolleiste und das Eigenschaftsfenster in Report Studio verwenden. Informationen
zur Verwendung von Report Studio finden Sie in der Cognos Report Studio-Dokumentation. Informationen zu den Objekten und Abfrageelementen in einem
Beispielbericht finden Sie in der Referenzdokumentation des Berichtspakets.
v Bei objektspezifischen Berichten, die auf der Registerkarte "Analyse" erscheinen,
erstellen Sie eine Parameter-ID, die den übergebenen Wert vom Objekt akzeptiert. Erstellen Sie bei einem systemweiten Bericht, der auf der Seite Analyse erscheint, eine Eingabeaufforderung, die alle Objektwerte für Kampagnen und Angebote enthält. Weitere Einzelheiten finden Sie in der Cognos Report StudioDokumentation.
v Speichern Sie den neuen Bericht in dem entsprechenden Ordner unter Öffentliche Ordner, um ihn in Campaign sichtbar zu machen.
– Soll der Bericht auf der Registerkarte "Analyse" erscheinen, speichern Sie ihn
im Ordner Campaign - objektspezifische Berichte.
– Soll der Bericht auf der Seite Analyse erscheinen, speichern Sie ihn im Ordner
Campaign.
– Wenn Sie den Bericht einem Dashboard-Portlet hinzufügen wollen, speichern
Sie ihn im Ordner Unica Dashboards\Campaign.
Konfigurieren des Dashboard-Portlets "Leistung Interaktionspunkt"
Interact umfasst einen IBM Cognos-Dashboardbericht: Interaktionspunktübersicht.
Da Dashboardberichte Benutzer nicht zur Eingabe von Abfrageparametern auffordern, handelt es sich bei der Kanal-ID des interaktiven Kanals im Bericht "Leistung
Interaktionspunkt" um einen statischen Wert. Die Kanal-ID für diesen Bericht ist
standardmäßig auf 1 gesetzt. Wenn die Kanal-ID für Ihre Implementierung nicht
korrekt ist, können Sie den Bericht anpassen und die Kanal-ID im Filterausdruck
des Berichts ändern.
Zum Anpassen der IBM Cognos-Berichte benötigen Sie Kenntnisse in der Erstellung von IBM Cognos-Berichten. Ausführliche Informationen zum Erstellen und
Bearbeiten von IBM Cognos BI-Berichten finden Sie in der IBM Cognos BI-Dokumentation, insbesondere im Handbuch IBM Cognos BI Report Studio Professional Authoring User Guide für die von Ihnen verwendete Cognos-Version.
Kapitel 6. Konfigurieren der Berichterstellung
83
Informationen zu den Abfragen und Datenelementen im Bericht "Leistung Interaktionspunkt" finden Sie in der im Interact-Berichtspaket enthaltenen Referenzdokumentation.
Wenn Sie ein Diagramm für mehrere interaktive Kanäle im Dashboard anzeigen
müssen, erstellen Sie eine Kopie des Dashboards "Leistung Interaktionspunkt", und
ändern Sie die Kanal-ID. Erstellen Sie dann ein neues Dashboard-Portlet für den
neuen Bericht und fügen Sie es Ihren Dashboards hinzu.
Richtlinien für das Erstellen neuer benutzerdefinierter Dashboardberichte
Die IBM EMM-Berichtspakete für Campaign, Interact, eMessage und Marketing
Operations enthalten vorkonfigurierte Berichte (Portlets), die speziell für die Verwendung mit IBM EMM-Dashboards formatiert wurden.
Details zum Arbeiten mit Dashboards und zum Verwenden dieser vorkonfigurierten Portlets finden Sie im IBM Marketing Platform Administratorhandbuch.
Halten Sie sich an die folgenden Richtlinien, wenn Sie neue benutzerdefinierte
Dashboardberichte in Cognos Report Studio erstellen möchten.
v Lesen Sie die Referenzdokumentation, in der das Metadatenmodell und die Spezifikationen der Beispielberichte aus dem Berichtspaket beschrieben werden. Sie
befindet sich im Unterverzeichnis ProductNameReportPack\cognosN\docs im Installationsverzeichnis des Berichtspakets, wobei N für die Versionsnummer der
Cognos-Installation steht.
v Speichern Sie alle Dashboardberichte im entsprechenden Produktunterverzeichnis unter dem Hauptordner Unica Dashboards.
v Formatierung und Größe des Berichts müssen so festgelegt werden, dass er ordnungsgemäß in einem Dashboard-Portlet angezeigt werden kann. In
„Dashboardberichtsstile” auf Seite 153 finden Sie eine Beschreibung der Formatierung, die Sie verwenden müssen.
v Nehmen Sie keinen Titel in einen Dashboardbericht auf. Der Bericht erhält seinen Titel von dem Portlet, in dem er erscheint.
v Nehmen Sie keine Hyperlinks in einen Dashboardbericht auf.
v Nehmen Sie keine Seitenzahlen in einen Dashboardbericht auf.
Wollen Sie ein neues Dashboard-Portlet erstellen und dem Dashboard-Portlet den
Bericht hinzufügen, finden Sie Informationen hierzu im IBM EMM Marketing Platform Administratorhandbuch.
84
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Kapitel 7. Benutzerberechtigung für Cognos-Ordner und -Berichte
Ein Custom Java Authentication Provider (CJAP) stellt die Autorisierung für Benutzer zum Zugriff auf Cognos-Berichtsordner und -Berichte bereit. Sie können diese
Funktion nach der Implementierung des IBM EMM-Authentifizierungsproviders
implementieren, der eine Single-Sign-on-Authentifizierung zwischen IBM EMMAnwendungen und Cognos bereitstellt.
Einschränkungen des IBM EMM-Authentifizierungsproviders
Wurde Cognos für die Verwendung des IBM EMM-Authentifizierungsproviders
konfiguriert, werden Benutzer automatisch in Cognos authentifiziert, wenn sie auf
Berichte in einer IBM EMM-Anwendung zugreifen. Wenn ein Benutzer auf die Cognos-URL in der Browsersitzung zugreift, die auch zum Zugriff auf IBM EMMProdukte verwendet wird, fordert Cognos den Benutzer nicht erneut auf, sich anzumelden.
Ein an der Cognos-Benutzeroberfläche angemeldeter Benutzer wird Teil der Cognos-Gruppe Jeder (Everyone). Dies ist die Standardimplementierung für den Cognos-Namespace. Die Gruppe Jeder (Everyone) hat in Cognos standardmäßig Systemadministratorberechtigung. Dies ist ein Sicherheitsrisiko, da jeder Benutzer zu
einem Benutzer mit Administratorberechtigung wird. Ein böswilliger Benutzer
kann diese Berechtigung ausnutzen, um Berichte in öffentlichen Ordnern zu löschen oder zu bearbeiten.
Der IBM EMM-Authentifizierungsprovider authentifiziert Benutzer in Cognos, aber
er autorisiert sie nicht in Cognos. Um diese Einschränkung zu korrigieren, macht
die CJAP-Implementierung Benutzer im Sicherheitsabschnitt des Cognos-Namespace sichtbar. Ist dies erfolgt, können Sie Benutzerrollen und -berechtigungen in
Cognos verwalten.
Übersicht über die CJAP-Implementierung
Die CJAP-Implementierung bringt alle Benutzer in der IBM EMM-Anwendung, die
auf Berichte zugreifen können, in einen von Ihnen angegebenen Cognos-Namespace. CJAP ordnet IBM EMM-Benutzer auf der Basis ihres Zugriffs auf IBM EMMProdukte Cognos-Gruppen zu. Benutzer mit der Rolle ReportsUser in IBM EMM
erhalten Lesezugriff auf Cognos-Ordner und -Berichte. Benutzer mit der Rolle ReportsSystem in IBM EMM erhalten Administratorberechtigung in Cognos. Sie können auch Gruppen und Rollen anpassen, um benutzerdefinierte Berichte und Berichtsordner in Cognos zu schützen.
CJAP-Vorbedingung
Vor der CJAP-Implementierung müssen Sie sicherstellen, dass der IBM EMM-Authentifizierungsprovider implementiert und getestet wurde.
Implementieren der CJAP-Sicherheit
Mit den Prozeduren in diesem Abschnitt wird die CJAP-Sicherheit implementiert.
85
Bevor Sie mit der Implementierungsprozedur beginnen, lesen Sie diesen Abschnitt,
um sich mit bestimmten Aspekten vertraut zu machen, die möglicherweise für Ihre
Umgebung beachtet werden müssen.
Authentifizierungsmodus
Wenn Sie den IBM EMM-Authentifizierungsprovider konfigurieren, können Sie den
Wert der Eigenschaft Authentifizierungsmodus festlegen, indem Sie authenticated
oder authenticatedPerUser auswählen.
Haben Sie authenticated ausgewählt, werden alle Benutzer mit demselben Benutzerkonto authentifiziert.
Die folgenden Aspekte müssen bei der Verwendung der Option authenticated beachtet werden.
v Standardmäßig ist Cognos_admin das Benutzerkonto, das das System zur Authentifizierung verwendet. Bei der Implementierung der CJAP-Authentifizierung
ist es ein bewährtes Verfahren, für den Benutzer Cognos_admin die Rolle ReportUser in IBM EMM zu vergeben.
v Sie müssen die folgenden Prozeduren in diesem Kapitel nicht ausführen. Diese
Prozeduren gelten nur, wenn Sie authenticatedPerUser für den IBM EMM-Authentifizierungsprovider auswählen.
– Erteilen der Leseberechtigung in öffentlichen Ordnern für alle Benutzer von
Berichten
– Schützen öffentlicher Ordner
– Überprüfen der Benutzerberechtigungen in Cognos
Ausführen von Sicherungen für CJAP
Sichern Sie vor der CJAP-Implementierung die Cognos-Umgebung.
1. Stoppen Sie den Cognos-Service.
2. Verwenden Sie die Exportoption im Menü Für die Cognos Configuration-Datei
(Cognos Configuration File), um die Cognos-Konfiguration zu sichern.
3. Sichern Sie die Inhaltsdatenbank.
4. Sichern Sie den Ordner webapps\p2pd\WEB-INF\AAA der Cognos-Installation manuell.
Bearbeiten und Synchronisieren der Eigenschaftendatei
Mit der Eigenschaftendatei wird festgelegt, welche Gruppen in IBM EMM in Cognos dupliziert werden. Sie bearbeiten die Eigenschaftendatei, um die Marketing
Platform-Gruppen anzugeben, die in Cognos synchronisiert werden sollen.
Erstellen Sie zunächst den erforderlichen Berichtszugriff in Marketing Platform
durch das Erstellen von Gruppen, das Zuordnen der entsprechenden Rollen zu den
Gruppen und das Definieren von Benutzern als Gruppenmitglieder.
Führen Sie die folgende Prozedur bei gestopptem Cognos-Service aus und starten
Sie den Service nach dem Bearbeiten der Eigenschaftendatei neu. Sie müssen den
Cognos-Service neu starten, nachdem Sie Änderungen an der Eigenschaftendatei
vorgenommen haben.
1. Suchen Sie die Datei ReportSecurityConfig.properties im Ordner
\webapps\p2pd\WEB-INF\AAA\lib\ der Cognos-Installation und öffnen Sie sie in
einem Texteditor.
86
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
2. Führen Sie die Anweisungen in der Datei zum Festlegen der Eigenschaften aus.
Sie können die Eigenschaften beispielsweise wie folgt festlegen.
v useFolderSecurity=true
v createEMMProductReportGroupsToSecureCognosReportFolders=Campaign
In Cognos werden Unterordner unter dem hier angegebenen Ordner erstellt.
v createCampaignReportsSyncFolderPermissionGroups=true
v createUserGroupInCognosSameAsPlatformGroup=Test_grp
Hier angegebene Gruppen müssen in Marketing Platform vorhanden sein.
v createUserGroupInCognosWithPlatformUserRole=User_Defined_Role01
Hier angegebene Rollen müssen in Marketing Platform vorhanden sein.
3. Starten Sie den Cognos-Service neu.
4. Klicken Sie in der IBM EMM-Benutzeroberfläche auf Einstellungen > Synchronisation der Berichtsordnerberechtigungen, um die Eigenschaftendatei zu synchronisieren.
Konfigurieren eines neuen Namespace-Providers in Cognos
Hier finden Sie Informationen zum Konfigurieren eines neuen Namespace-Providers in Cognos für CJAP.
1. Navigieren Sie in Cognos Configuration zum Ordner Sicherheit > Authentifizierung (Security > Authentication).
2. Fügen Sie dem Ordner Authentifizierung (Authentication) eine neue Namespace-Ressource hinzu.
3. Geben Sie dem Namespace einen Namen.
4. Wählen Sie Benutzerdefinierter Java-Provider (Custom Java Provider) im
Menü Typ (Type) aus und klicken Sie auf OK.
Damit wird ein neuer Namespace für den Sicherheits-CJAP (CJAP = Custom
Java Authentication Provider) erstellt.
5. Wählen Sie den neuen Namespace aus und geben Sie den Namen ein, den Sie
dem Namespace als ID für den Provider gegeben haben.
6. Geben Sie com.ibm.emm.cognos.provider.EMMSuiteSecurityCJAP als Klassenname ein.
Stellen Sie sicher, dass keine führenden oder abschließenden Leerzeichen vorhanden sind.
7. Setzen Sie die Eigenschaft Zur Authentifizierung auswählbar? (Selectable for
authentication?) zu Testzwecken auf True.
v True - Ermöglicht den Benutzern die Anmeldung an Cognos mit IBM
EMM-Berechtigungsnachweisen.
Externe Benutzer können sich ohne Kennwort anmelden, daher wird diese
Vorgehensweise für die Produktion nicht empfohlen.
v False - Dieser Namespace ist für die Authentifizierung auf der Cognos-Benutzeroberfläche nicht verfügbar, aber die IBM EMM-Integration funktioniert.
Ändern Sie die Einstellung nach dem Abschluss des Tests in diese Einstelllung.
8. Melden Sie sich unter dem neuen Namespace mit einem IBM EMM-Konto an
Cognos an, das die Rolle Report_System in IBM EMM hat.
Die URL sieht ähnlich aus wie http://host:port/ibmCognos/cgi-bin/
Cognos.cgi.
Kapitel 7. Benutzerberechtigung für Cognos-Ordner und -Berichte
87
Wenn Sie die Cognos-Anwendung sehen können, bedeutet dies, dass der neue
Authentifizierungsprovider funktioniert.
9. Navigieren Sie in IBM EMM zu der Seite Einstellungen > Konfiguration und
setzen Sie die Konfigurationseigenschaft Berichte | Integrationen | Cognos
10 | Namespace Authentifizierung auf den Namen, den Sie auch in Cognos
festgelegt haben.
10. Überprüfen Sie, ob die Cognos-Berichte in IBM EMM ordnungsgemäß laufen.
Überprüfen der Synchronisation
Sie müssen überprüfen, ob Gruppen, Benutzer und Rollen wie erwartet im Cognos-Namespace vorhanden sind.
1. Klicken Sie in Cognos Connection auf Starten > Cognos Administration
(Launch > Cognos Administration).
2. Klicken Sie auf der Registerkarte "Sicherheit" (Security) auf Benutzer, Gruppen
und Rollen (Users, Groups, and Roles).
3. Wählen Sie den erstellten Namespace aus.
4. Klicken Sie auf den Ordner Groups und überprüfen Sie wie folgt, ob Gruppen
ordnungsgemäß synchronisiert wurden.
v Überprüfen Sie, ob die drei folgenden Standardgruppen vorhanden sind und
die erwarteten Mitglieder haben.
– EMM_Report_System_Admin_User
Benutzer mit der Rolle ReportsSystem in IBM EMM sind Mitglieder dieser Gruppe.
– EMM_Report_User_Role_Users
Benutzer mit der Rolle ReportsUser in IBM EMM sind Mitglieder dieser
Gruppe.
– EMM_Report_Access_All_Users
Benutzer mit der Rolle ReportsUser in IBM EMM sind Mitglieder dieser
Gruppe.
v Überprüfen Sie, ob die in der Datei ReportSecurityConfig.properties angegebenen Gruppen vorhanden sind und die erwarteten Mitglieder haben.
5. Klicken Sie auf den Ordner Users und überprüfen Sie, ob alle Benutzer mit der
Rolle ReportsSystem oder ReportsUser in Marketing Platform in diesem Ordner aufgelistet sind.
Achtung: Benutzer, denen die Berechtigungen für Berichte über die Gruppenzugehörigkeit erteilt wurde, erscheinen in Cognos, nachdem sie in IBM EMM
auf Berichte zugegriffen haben. Zudem werden neue Benutzer aufgelistet, nachdem Cognos neu gestartet wurde oder nachdem der Benutzer auf Berichte in
IBM EMM zugegriffen hat.
6. Klicken Sie auf den Ordner Roles und überprüfen Sie wie folgt, ob die erwarteten Rollenmitglieder vorhanden sind.
v Alle Benutzer mit der Rolle ReportsSystem in Marketing Platform haben die
Rolle Reports_System_Role in Cognos.
v Alle Benutzer mit der Rolle ReportsUser in Marketing Platform haben die
Rolle Reports_User_Role in Cognos.
Den neuen Rollen Cognos-Berechtigungen zuordnen
Mit dieser Prozedur können Sie den Cognos-Rollen Reports_System_Role und Report_User_Role in Cognos Berechtigungen zuordnen, die den Marketing PlatformRollen ReportSystem und ReportUser entsprechen.
88
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
1. Klicken Sie in Cognos Connection auf Starten > IBM Cognos Administration.
2. Klicken Sie auf der Registerkarte "Sicherheit" auf Benutzer, Gruppen und Rollen.
3. Navigieren Sie zu Verzeichnis > [Ihr_Namespace] > Rollen.
4. Klicken Sie auf das Symbol Report_User_Role und vergeben Sie für diese Rolle
wie folgt Leseberechtigung.
a. Klicken Sie auf der Registerkarte "Berechtigungen" auf Hinzufügen > Cognos-Namespace.
b. Wählen Sie die Gruppe Alle authentifizierten Benutzer aus und klicken Sie
auf Hinzufügen. Klicken Sie dann auf OK.
c. Erteilen Sie die Berechtigungen Lesen, Ausführen und Transit.
d. Verweigern Sie die Berechtigungen Schreiben und Richtlinie festlegen.
e. Klicken Sie auf OK.
5. Klicken Sie auf das Symbol für Reports_System_Role und vergeben Sie für diese Rolle wie folgt alle Berechtigungen.
a. Klicken Sie auf der Registerkarte "Berechtigungen" auf Hinzufügen > Cognos-Namespace.
b. Wählen Sie die Gruppe Alle authentifizierten Benutzer aus und klicken Sie
auf Hinzufügen. Klicken Sie dann auf OK.
c. Erteilen Sie die Berechtigungen Lesen, Schreiben, Ausführen, Richtlinie
festlegen und Transit.
d. Klicken Sie auf OK.
Entfernen der Gruppe 'Jeder' (Everyone) aus der Cognos-Systemadministratorrolle
Standardmäßig sind alle authentifizierten Benutzer Mitglieder der Gruppe Jeder
(Everyone) in Cognos, und Mitglieder dieser Gruppe haben in Cognos die Rolle
Systemadministratoren (System Administrators). Dadurch erhalten alle Benutzer in
Cognos standardmäßig Administratorberechtigungen. Bei dieser Prozedur wird die
Gruppe EMM_ Report_System_Admin_User oder die Rolle Reports_System_Role
in Cognos als Administrator zugeordnet, und die Gruppe Jeder (Everyone) wird
aus der Cognos-Rolle Systemadministratoren (System Administrators) entfernt.
1. Klicken Sie in Cognos Connection auf Starten > IBM Cognos Administration
(Launch > IBM Cognos Administration).
2. Klicken Sie auf der Registerkarte "Sicherheit" (Security) auf Benutzer, Gruppen
und Rollen (Users, Groups, and Roles).
3. Klicken Sie auf den Cognos-Namespace.
4. Suchen Sie die Rolle Systemadministratoren (System Administrators), klicken
Sie auf das Symbol Eigenschaften festlegen (Set properties) und ändern Sie die
Gruppe Jeder (Everyone) wie folgt.
a. Klicken Sie auf die Registerkarte "Mitglieder" (Members).
Die Gruppe Jeder (Everyone) ist aufgelistet.
b. Klicken Sie auf Hinzufügen (Add) und dann auf den Namespace.
c. Fügen Sie die Gruppe EMM_Report_System_Admin_User oder die Rolle
Reports_System_Role hinzu.
d. Klicken Sie auf OK.
e. Wählen Sie die Gruppe Jeder (Everyone) aus und klicken Sie auf Entfernen
(Remove).
Kapitel 7. Benutzerberechtigung für Cognos-Ordner und -Berichte
89
Erteilen der Leseberechtigung in öffentlichen Ordnern für alle
Benutzer von Berichten
Machen Sie Benutzer mit den Marketing Platform-Rollen ReportSystem und ReportUser zu Mitgliedern der Gruppe EMM_Report_Access_All_Users. Erteilen Sie
Mitgliedern dieser Gruppe Lesezugriff auf öffentliche Ordner in Cognos.
Anmerkung: Die Gruppe EMM_Report_System_Admin_User hat Systemadministratorberechtigungen in Cognos. Einem IBM EMM-Benutzer kann diese Berechtigungsstufe in Cognos erteilt werden, wenn er Mitglied der Gruppe EMM_Report_System_Admin_User wird.
1. Klicken Sie in Cognos Connection auf das Symbol zum Festlegen von Eigenschaften für öffentliche Ordner (Set properties for Public Folders).
2. Klicken Sie auf der Registerkarte "Berechtigungen" (Permissions) auf Hinzufügen (Add), dann auf Ihren Namespace und dann auf Gruppen (Groups).
3. Fügen Sie die Gruppe EMM_Report_Access_All_Users aus dem Namespace
hinzu.
4. Entfernen Sie alle anderen Rollen und Gruppen aus den Berechtigungen.
5. Erteilen Sie die Berechtigungen Lesen (Read), Ausführen (Execute) und Transit
(Traverse).
6. Verweigern Sie die Berechtigungen Schreiben (Write) und Richtlinie festlegen
(Set Policy).
7. Klicken Sie auf OK.
Schützen öffentlicher Ordner
Um sicherzustellen, dass der Zugriff auf öffentliche Ordner in Cognos kontrolliert
werden kann, führen Sie diese Prozedur für alle öffentlichen Ordner aus (auch für
die Ordner, die für die einzelnen IBM EMM-Produktberichtspakete erstellt wurden).
In dem Beispiel unten steht fff für einen beliebigen öffentlichen Ordner, der einer
Benutzergruppe im Namespace zugeordnet werden muss.
1. Wählen Sie Eigenschaften von fff Ordner festlegen (Set properties of fff folder)
aus und klicken Sie auf die Registerkarte "Berechtigungen" (Permissions).
Standardmäßig sind die Berechtigungen die Gruppenberechtigungen EMM_Report_Access_All_Users, die Sie in einem vorherigen Schritt für alle Ordner bereitgestellt haben.
2. Klicken Sie auf das Kontrollkästchen Die vom übergeordneten Eintrag erhaltenen Zugriffsberechtigungen überschreiben (Override the access permissions
acquired from the parent entry) und geben Sie wie folgt eine andere Gruppe
an.
a. Klicken Sie auf Hinzufügen (Add), dann auf den Namespace, dann auf
Gruppen (Groups) und dann auf Auswählen und gewünschte Gruppe hinzufügen (Select, and add your desired group).
b. Fügen Sie die gewünschte Gruppe hinzu und klicken Sie auf OK.
c. Entfernen Sie alle anderen Gruppen und erteilen Sie die gewünschten Berechtigungen für die neu hinzugefügte Gruppe.
d. Klicken Sie auf OK.
3. Überprüfen Sie, ob Benutzer in der ausgewählten Gruppe den erwarteten Zugriff auf den Ordner haben, und stellen Sie sicher, dass Benutzer, die nicht Mitglieder der Gruppe sind, keinen Zugriff auf den Ordner haben.
90
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Überprüfen der Benutzerberechtigungen in Cognos
Überprüfen Sie, ob die CJAP-Implementierung wie erwartet funktioniert.
Die Cognos-Authentifizierung basiert auf Cookies. Zur Ausführung dieser Tests
müssen Sie die Cognos-Cookies löschen und ein neues Browserfenster verwenden,
wenn Sie zwischen Benutzern umschalten.
1. Melden Sie sich mit einem Konto mit der Rolle Report_User_Role in Cognos
an.
2. Überprüfen Sie, ob dieser Benutzer den folgenden Zugriff hat.
v Kein Zugriff auf IBM Cognos Administration.
v Kein Zugriff auf den geschützten, öffentlichen Ordner.
v Die Schaltflächen Ausschneiden (Cut), Einfügen (Paste) und Löschen (Delete) sind inaktiviert.
v Der Benutzer kann kopieren, aber nur im Ordner des Benutzers unter Meine
Ordner (My Folders) einfügen.
v Der Benutzer kann einen Ordner unter Meine Ordner (My Folders), aber
nicht unter Öffentliche Ordner (Public Folders) hinzufügen.
3. Überprüfen Sie, ob die Mitglieder von Marketing Platform-Gruppen, die in der
Eigenschaftendatei angegeben wurden, sich in den erwarteten Gruppen befinden und die erwarteten Berechtigungen haben.
4. Verwenden Sie die folgenden Informationen als Hilfe bei der Lösung von Problemen.
v Kann ein Benutzer nicht auf Berichte zugreifen, überprüfen SIe, ob dieser Benutzer die Rolle Report_User_Role oder Reports_System_User in Cognos
hat.
v Aktivieren Sie alle Protokolle in der Eigenschaftendatei, indem Sie den Pfad
zu der Protokolldatei bereitstellen.
5. Sind alle Tests abgeschlossen, navigieren Sie in Cognos Configuration zu dem
Ordner Sicherheit > Authentifizierung (Security > Authentication) und setzen
Sie in dem für CJAP verwendeten Namespace die Eigenschaft Zur Authentifizierung auswählbar? (Selectable for authentication?) auf False.
Entfernen der CJAP-Implementierung aus der Umgebung
Mit dieser Prozedur können Sie eine Rollback-Operation für Ihre Umgebung
durchführen, wenn Sie die CJAP-Sicherheit implementiert haben und in Ihrer Umgebung nur den IBM EMM-Authentifizierungsprovider verwenden wollen.
1. Führen Sie die folgenden Schritte, mit denen Sie CJAP implementiert haben, in
umgekehrter Reihenfolge aus.
a. Stellen Sie die Datei reportSecurityConfig.properties aus der Sicherung
wieder her und klicken Sie auf Einstellungen > Synchronisation der Berichtsordnerberechtigungen in der IBM EMM-Benutzeroberfläche, um die
Eigenschaftendatei zu synchronisieren.
b. Fügen Sie der Gruppe Jeder im Cognos-Namespace die Rolle Cognos-Administratoren hinzu.
Bei der CJAP-Konfiguration haben Sie diese Rolle aus der Gruppe Jeder im
Cognos-Namespace entfernt. Sie müssen sie wieder hinzufügen, oder es gibt
in Cognos keine Benutzer mit Administratorberechtigungen. In diesem Fall
müssen Sie eine neue Datenbank zum Speichern von Inhaltsdaten einrichten
oder den Content Store aus der Sicherungsdatenbank wiederherstellen.
2. Stoppen Sie den Cognos-Service und starten Sie ihn neu.
Kapitel 7. Benutzerberechtigung für Cognos-Ordner und -Berichte
91
92
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Kapitel 8. Konfigurieren der Berichtserstellung für mehrere
Partitionen
Sie können die Berichterstellung einrichten, nachdem Sie mehrere Partitionen in
Campaign und eMessage konfiguriert haben.
Anweisungen zur Konfiguration von Partitionen in Campaign und eMessage finden Sie im IBM Campaign-Administratorhandbuch.
IBM Cognos-Berichte für mehrere Partitionen konfigurieren
Wenn Sie Campaign, eMessage und/oder Interact mit mehreren Partitionen verwenden, müssen Sie IBM Cognos-Berichtspakete für jede Partition konfigurieren.
Das Dienstprogramm partition_tool.sh wird verwendet, um Berichte für mehrere
Partitionen zu konfigurieren.
Das Dienstprogramm partition_tool.sh führt folgende Aufgaben aus:
v XML-Dateien aus dem Original-ZIP-Berichtsarchiv kopieren.
v Paketverweise in den XML-Dateien ersetzen, um auf neue Pakete in dem angegebenen neuen Ordner zu verweisen.
v Neue Dateien in einem neuen Archiv komprimieren und den neuen Partitionsnamen an das Ende des Dateinamens anhängen.
Nachdem Sie das Dienstprogramm partition_tool.sh ausgeführt haben, erstellen
Sie in Cognos Connection einen Ordner mit dem von Ihnen angegebenen Namen
und importieren Sie das neue Archiv in diesen Ordner. Danach kopieren Sie die
Original-Projektdatei (die das Modell enthält), damit Sie die Datenquelle so ändern
können, dass sie auf die neue Partition verweist, und stellen anschließend das Modell im neuen Ordner bereit.
Vorbedingungen für mehrere Partitionen
Das Partitionsberichtsdienstprogramm ist ein UNIX-Shell-Script mit dem Namen
partition_tool.sh. Sie können IBM Cognos-Berichtspakete mit dem Dienstprogramm partition_tool.sh für mehrere Partitionen konfigurieren.
Führen Sie vor der Ausführung des Dienstprogramms die folgenden Schritte aus:
Werte für Eingabeparameter festlegen
Das Partitionsberichtstool hat zwei Eingabeparameter: den Namen des Partitionsordners, den Sie in Cognos erstellen möchten, und den Speicherort des zu kopierenden Berichtsarchivs.
v Legen Sie einen Namen für den Partitionsordner der obersten Ebene fest, den Sie
in Cognos erstellen möchten. Dieser Name wird in Cognos für die Paketverweise verwendet. Beispiel: "Partition2".
v Notieren Sie den Pfad zum Original-Berichtsarchiv. Beispiel:
IBM\Unica\ReportsPacksCampaign\cognos<version>\Unica Reports for
Campaign.zip
93
Nur Windows: Shell-Script-Simulator abrufen
Wenn Cognos unter Windows ausgeführt wird, müssen Sie das Script aus einem
Shell-Script-Simulator (z. B. Cygwin) heraus ausführen.
Wenn auf dem Computer, auf dem Cognos Content Manager ausgeführt wird,
noch kein Shell-Script-Simulator installiert ist, laden Sie ihn jetzt herunter und installieren Sie ihn.
Sicherstellen, dass ein ZIP-Dienstprogramm installiert ist
Das Partitionsberichtstool erstellt ein ZIP-Archiv für die neuen Partitionsberichte.
Damit dieser Schritt erfolgreich durchgeführt werden kann, muss auf dem CognosSystem ein ZIP-Dienstprogramm installiert sein.
Wenn auf dem Computer, auf dem Cognos Content Manager ausgeführt wird,
noch kein ZIP-Programm installiert ist, laden Sie es jetzt herunter und installieren
Sie es.
Ausführen des Partitionsberichtstools zum Erstellen einer Kopie der
ZIP-Datei des Berichtsarchivs
Sie müssen eine Kopie der ZIP-Datei des Berichtsarchivs erstellen, indem Sie das
Dienstprogramm partition_tool.sh für jede Partition ausführen.
Führen Sie die folgenden Schritte für jede Partition Ihres Systems aus.
1. Navigieren Sie von der Shell oder vom Shell-Simulator aus zum Verzeichnis
IBM\Unica\Platform\tools\cognos<version>\bin.
2. Führen Sie das Dienstprogramm partition_tool.sh aus und geben Sie die Werte für die Parameter "Partitionsname" und "Archivpfad" an.
Beispiele
Für ein CampaignBerichtsarchiv
partition_tool.sh Partition2 "IBM\Unica\ReportsPacksCampaign\
cognos<version>\Unica Reports for Campaign.zip"
Für ein eMessageBerichtsarchiv
partition_tool.sh Partition2 "IBM\Unica\ReportsPackseMessage\cognos10\
Unica Reports for eMessage.zip"
Anmerkung: Sie müssen die Parameterwerte wie bei den Archivpfaden im Beispiel oben in Anführungszeichen setzen, wenn sie Leerzeichen enthalten.
3. Kopieren Sie jede neue ZIP-Datei in das Cognos-Implementierungsverzeichnis.
Wenn Sie den Partitionsnamen aus dem Beispiel oben verwendet haben, wird
die neue ZIP-Datei wie folgt benannt:
v Campaign - Unica Reports for Campaign_Partition2.zip
v eMessage - Unica Reports for eMessage_Partition2.zip
4. Öffnen Sie Cognos Connection.
5. Erstellen Sie unter "Öffentliche Ordner" einen Ordner für die Berichtspartition.
Beispiel: Campaign Partition 2.
6. Importieren Sie jedes neue ZIP-Archiv und wählen Sie dabei den Ordner aus,
den Sie in Schritt 5 als Zielposition im Importassistenten angegeben haben.
Wenn Sie dem Beispiel gefolgt sind, ist der Zielordner "Campaign Partition 2".
94
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Erstellen einer Kopie des Cognos-Modells für Campaign
Erstellen Sie eine Kopie des IBM Cognos-Datenmodells für die neuen CampaignBerichte. Sie müssen sicherstellen, dass das Modell auf den korrekten Datenquellennamen verweist.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, wenn Sie vorhaben, Campaign-Berichte in
mehreren Partitionen zu verwenden:
1. Überprüfen Sie, ob Sie eine IBM Cognos-Datenquelle für diese Partition erstellt
haben. Wenn Sie noch keine Datenquelle für diese Partition erstellt haben, lesen
Sie „Erstellen von JDBC-Datenquellen” auf Seite 13.
2. Öffnen Sie mit Framework Manager das Campaign-Projekt (CPF-Datei) über
die Datei CampaignModel.cpf.
3. Kopieren Sie mit Speichern unter das Projekt CampaignModel und geben Sie
ihm einen neuen Namen, der darauf hinweist, für welche Partition es verwendet wird. Beispiel: CampaignModelPartition2.
4. Erweitern Sie im Project Viewer den Knoten Datenquellen und wählen CampaignDS aus.
Wenn das Fenster Eigenschaften nicht standardmäßig angezeigt wird, wählen
Sie Ansicht > Eigenschaften aus.
5. Klicken Sie in das Feld Name und ersetzen Sie den Wert der Standarddatenquelle (CampaignDS) durch den korrekten Datenquellennamen für diese Kampagnenpartition. Beispiel: CampaignDS_partition2.
6. Klicken Sie in das Feld Content Manager-Datenquelle und ersetzen Sie den
Wert der Standarddatenquelle (CampaignDS) durch denselben Wert, den Sie im
vorherigen Schritt eingegeben haben.
In diesem Beispiel ist der Wert CampaignDS_partition2.
7. Speichern Sie die Änderungen.
8. Stellen Sie das Paket im Content Store bereit. Wenn der Bereitstellungsassistent
das Fenster Positionstyp auswählen anzeigt, navigieren Sie zu dem Ordner, in
den Sie bei der vorherigen Aufgabe das Berichtsarchiv in Cognos Connection
importiert haben, und geben diesen Ordner an.
Im Beispiel heißt der Ordner Campaign Partition 2.
Erstellen einer Kopie des Cognos-Modells für eMessage
Sie müssen eine Kopie des Cognos-Modells für eMessage erstellen, wenn Sie eMessage-Berichte in mehreren Partitionen verwenden wollen. Erstellen Sie eine Kopie
des IBM Cognos-Datenmodells für die neuen eMessage-Berichte und stellen sicher,
dass das Modell auf den korrekten Datenquellennamen verweist.
1. Überprüfen Sie, ob Sie eine IBM Cognos-Datenquelle für diese Partition erstellt
haben. Wenn Sie noch keine Datenquelle für diese Partition erstellt haben, lesen
Sie „Erstellen von JDBC-Datenquellen” auf Seite 13.
2. Öffnen Sie mit Framework Manager die eMessage-Projektdatei eMessageModel.cpf.
3. Kopieren Sie mit Speichern unter das Projekt eMessageModel und geben Sie
ihm einen neuen Namen, der darauf hinweist, für welche Partition es verwendet wird. Beispiel: eMessageModelPartition2.
4. Erweitern Sie im Project Viewer den Knoten Datenquellen und wählen eMessageTrackDS aus.
Wenn das Fenster Eigenschaften nicht standardmäßig angezeigt wird, wählen
Sie Ansicht > Eigenschaften aus.
Kapitel 8. Konfigurieren der Berichtserstellung für mehrere Partitionen
95
5. Klicken Sie in das Feld Name und ersetzen Sie den Wert der Standarddatenquelle (eMessageTrackDS) durch den korrekten Datenquellennamen für diese
eMessage-Partition.
6. Klicken Sie in das Feld Content Manager-Datenquelle und ersetzen Sie den
Wert der Standarddatenquelle (eMessageTrackDS) durch den Wert, den Sie im
vorherigen Schritt eingegeben haben.
In diesem Beispiel ist der Wert eMessageTrackDS_partition2.
7. Speichern Sie die Änderungen.
8. Stellen Sie das Paket im Content Store bereit. Wenn der Bereitstellungsassistent
das Fenster Positionstyp auswählen anzeigt, navigieren Sie zu dem Ordner, in
den Sie bei der vorherigen Aufgabe das Berichtsarchiv in Cognos Connection
importiert haben, und geben diesen Ordner an.
Im Beispiel heißt der Ordner Campaign Partition 2.
Upgrade der Berichtseigenschaften der Partition auf IBM EMM-Seite
"Konfiguration"
Jede Partition besitzt eine Gruppe von Berichtseigenschaften für die Angabe des
Pfads der Berichtsordner. Sie müssen die Werte der einzelnen Berichtseigenschaften
so bearbeiten, dass der tatsächliche Pfad der Ordner angegeben wird. Dazu fügen
Sie die Zeichenfolge ein, die den neuen Partitionsordner auf der obersten Ebene
angibt.
Campaign-Beispiel
Wurde dem neuen Partitionsordner in Cognos Connection z. B. der Name "Campaign Partition 2" zugewiesen, bearbeiten Sie die Einstellungen der Berichtseigenschaften wie in dem folgenden Beispiel.
folder[@name='Campaign Partition 2']/
Um beispielsweise die Eigenschaft offerAnalysisTabCachedFolder zu aktualisieren,
müssen Sie folgende Wertänderung vornehmen:
/content/folder[@name='Affinium Campaign - Object Specific
Reports']/folder[@name='offer']/folder[@name='cached']
in
/content/folder[@name='Campaign Partition 2']/folder[@name='Affinium
Campaign - Object Specific Reports']/folder[@name='offer']/
folder[@name='cached']
eMessage-Beispiel
Wurde dem neuen Partitionsordner in Cognos Connection z. B. der Name "Campaign Partition 2" zugewiesen, bearbeiten Sie die Einstellungen der Berichtseigenschaften wie in dem folgenden Beispiel.
folder[@name='Campaign Partition 2']/
Um beispielsweise die Eigenschaft campaignAnalysisTabEmessageOnDemandFolder zu
aktualisieren, müssen Sie folgende Wertänderung vornehmen:
96
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
/content/folder[@name='Affinium Campaign']/folder[@name='eMessageReports']
in
/content/folder[@name='Campaign Partition 2']/folder[@name='Affinium
Campaign']/folder[@name='eMessage Reports']
Update der Berichtseigenschaften der Partition
Sie müssen die Werte der einzelnen Berichtseigenschaften der Partition so bearbeiten, dass der tatsächliche Pfad der Ordner angegeben wird, indem Sie die Zeichenfolge einfügen, die den Partitionsordner der obersten Ebene angibt.
Melden Sie sich an IBM EMM als Benutzer "platform_admin" an.
Wählen Sie Einstellungen > Konfiguration aus.
Erweitern Sie Campaign > Partitionen > partitionName > Berichte
Bearbeiten Sie den Wert der einzelnen Eigenschaften so, dass er den tatsächlichen Pfad zu den Berichtsordnern enthält.
5. Speichern Sie die Änderungen.
6. Wiederholen Sie die Schritte 3 bis 5 für die einzelnen Partitionen.
1.
2.
3.
4.
Kapitel 8. Konfigurieren der Berichtserstellung für mehrere Partitionen
97
98
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Kapitel 9. Aktualisieren von Berichten
Sie können die vorhandene Version der IBM EMM-Berichte aktualisieren, um über
die neuesten Funktionen zu verfügen.
In IBM EMM gehört die Berichterstellung zu den Komponenten, die von Marketing Platform bereitgestellt werden.
Bei einem Upgrade aktualisieren das Installationsprogramm und die Datenbankscripts auch die Berichtsfunktion, wobei die Konfigurationseinstellungen für
Campaign- und Interact-Berichtsschemas beibehalten werden.
Upgradeszenarios
Quellenproduktversion Upgradepfad
Älter als Version 7.5.1
Wenn Sie eine IBM EMM-Anwendung mit einer älteren Version
als 7.5.1 aktualisieren, gibt es keinen Upgradepfad für die
Berichterstellung. Lesen Sie stattdessen „Installationsroadmap”
auf Seite 1.
7.5.1
Wenn Sie eine IBM EMM-Anwendung Version 7.5.1 aktualisieren,
gehen Sie vor wie in den folgenden Themen beschrieben:
v „Upgradevoraussetzungen”
v Kapitel 10, „Berichte von Version 7.5.1 aktualisieren”, auf Seite
107
Anmerkung: Da es keinen Upgradepfad für eMessage von Version 7.5.x auf 8.x und spätere Versionen gibt, gibt es auch keinen
Upgradepfad für die eMessage-Berichte.
8.x und 9.x
Wenn Sie eine IBM EMM-Anwendung Version 8.x oder Version
9.x aktualisieren, gehen Sie vor wie in den folgenden Themen
beschrieben:
v „Upgradevoraussetzungen”
v Kapitel 11, „Aktualisieren der Modelle 8.x und 9.x und Installieren neuer Berichte”, auf Seite 119
Für eMessage werden folgende Upgradepfade unterstützt:
v Von Version 8.6.0.4 oder höheren Fixpacks auf Version 9.1.
v Von Version 9.0 oder höheren Fixpacks auf Version 9.1.
Anmerkung: Wenn Sie Ihre eMessage-Berichte bereits angepasst
haben, müssen Sie weniger Anpassungen bei Berichten vornehmen, wenn Sie auf Version 9.0 anstatt auf Version 8.6.0.4 oder
höhere Fixpacks aktualisieren.
Wenn Sie eMessage mit Oracle oder IBM DB2 verwenden, müssen Sie materialisierte Ansichten verwenden.
Upgradevoraussetzungen
Bevor Sie die Version der IBM EMM-Berichte aktualisieren, müssen Sie bestimmte
Aufgaben abschließen.
99
Benutzer mit der Rolle "ReportsSystem"
Wenn Sie von Version 7.x aus aktualisieren, müssen Sie einen IBM EMM-Benutzer
mit den entsprechenden Berechtigungen für die Berichterstellung erstellen. Wenn
Sie von Version 8.x aus aktualisieren, ist dieser Benutzer wahrscheinlich bereits
vorhanden.
Wenn Sie diesen Berichtsbenutzer konfigurieren müssen, finden Sie Anweisungen
hierzu unter „Konfigurieren eines Benutzers mit der Rolle "ReportsSystem"” auf
Seite 11.
Upgradevoraussetzungen für IBM Cognos BI
Aktualisieren Sie die Version von IBM Cognos BI auf die Version, die die installierten Berichtspakete unterstützt. In der Umgebungsunterstützungsmatrix finden Sie
weitere Informationen zu der unterstützten Version von IBM Cognos BI.
Hilfe zu dieser Aufgabe finden Sie in der Dokumentation zu IBM Cognos BI.
Führen Sie nach dem Upgrade von Cognos die im Installationskapitel dieses Handbuchs beschriebenen Cognos-Konfigurationsaufgaben aus.
Sicherungsvoraussetzungen für das Cognos-Modell und Berichtsarchiv
Führen Sie auf dem IBM Cognos BI-System die folgenden Aufgaben durch:
v Sichern Sie das Modellunterverzeichnis. Stellen Sie fest, wo sich das vom Installationsprogramm des IBM EMM-Berichtspakets installierte Anwendungsmodell
befindet, und kopieren Sie das gesamte Modellunterverzeichnis, um eine Sicherung zu erstellen.
v Verwenden Sie die Exportfunktion in Cognos Connection, um eine Sicherung des
Berichtarchivs der Anwendung zu erstellen. Exportieren Sie den gesamten Content Store.
v Löschen Sie die alten Modelle und Ordner in der Cognos-Benutzeroberfläche.
Löschen Sie sie nicht in der Dateiverzeichnisstruktur oder in Cognos Framework
Manager.
Zusätzliche Voraussetzungen
Bevor Sie die Version der IBM EMM-Berichte aktualisieren, müssen Sie außerdem
die folgenden Aufgaben abschließen:
1. Generieren von SQL-Scripts zum Löschen von Tabellen und Ausführen von
SQL-Scripts in Produktdatenbanken.
2. Aktualisieren von Berichtsschemas von Marketing Platform.
3. Aktualisieren von Berichtsvorlagen von Marketing Platform.
4.
5.
6.
7.
8.
Aktualisieren von Lookup-Tabellen für eMessage und Interact.
Erstellen von Datenbankobjekten mithilfe der Scripts "acer_*.sql" für eMessage.
Erstellen und Ausführen von gespeicherten Prozeduren für eMessage.
Aktualisieren der Ansichten und Tabellen in den Produktdatenbanken.
Aktualisieren der IBM EMM-Integrationskomponenten.
Details zu den Aufgaben finden Sie im jeweiligen Abschnitt zur Aufgabe.
100
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Zusätzliche Anforderungen an eMessage-Berichte
Siehe „Voraussetzungen für eMessage-Berichte” auf Seite 8, um mehr über die zusätzlichen Voraussetzungen für eMessage-Berichte zu erfahren.
Generieren von SQL zum Löschen von Ansichten, materialisierten Ansichten oder Tabellen und Ausführen von SQL in Produktdatenbanken
Mithilfe des SQL-Berichtsgenerators können Sie SQL-Anweisungen zum Löschen
von Tabellen generieren und auf der erforderlichen Produktsystemtabellendatenbank ausführen. Führen Sie die Aufgabe aus, bevor Sie Berichtsschemas aktualisieren.
Diese Prozedur bezieht sich nur auf Campaign, eMessage und Interact.
In der folgenden Tabelle wird gezeigt, ob die Objekttypen in Campaign, eMessage
und Interact für Oracle-, DB2- und SQL Server unterstützt werden.
Tabelle 13. Unterstützte Objekttypen
Oracle
Campaign
eMessage
Interact
Ansichten
Materialisierte Ansichten
Ansichten
Materialisierte Ansichten
Tabelle
DB2
Ansichten
Materialisierte Ansichten
Tabelle
Materialisierte Ansichten
Tabelle
SQL Server
Ansichten
Tabelle
Materialisierte Ansichten
Ansichten
Materialisierte Ansichten
Tabelle
Ansichten
Ansichten
Tabelle
Gehen Sie wie folgt vor, um SQL zu generieren und auszuführen:
1. Melden Sie sich als Benutzer "platform_admin" (oder als ein anderer Benutzer
mit Zugang zum Menüelement für den SQL-Berichtsgenerator) an IBM EMM
an.
2. Führen Sie die folgenden Schritte nur aus, wenn Sie die Standard-JNDINamen für die JDBC-Datenquellen, die Sie in einem vorherigen Arbeitsschritt erstellt haben, nicht verwendet haben.
a. Wählen Sie Einstellungen | Konfiguration | Berichte | Schemas | ProductName aus.
b. Ändern Sie die Standardwerte der JNDI-Eigenschaft so, dass sie mit den
JNDI-Namen übereinstimmen, die Sie für die JDBC-Verbindungen in einem früheren Schritt vergeben haben.
3. Wählen Sie Einstellungen | SQL-Berichtsgenerator aus.
4. Wählen Sie im Feld Produkt die entsprechende IBM Anwendung aus.
5. Wählen Sie im Feld Schema ein oder mehrere Berichtsschemas aus.
6. Wählen Sie den Datenbanktyp aus.
Kapitel 9. Aktualisieren von Berichten
101
7. Wählen Sie im Feld Typ generieren die entsprechende Option aus (Ansichten,
materialisierte Ansichten oder Tabellen).
Materialisierte Ansichten stehen nicht als Option zur Verfügung, wenn der
Datenbanktyp auf "Microsoft SQL Server" gesetzt ist.
Wenn die JNDI-Datenquellennamen falsch sind oder nicht konfiguriert wurden, kann der SQL-Berichtsgenerator die SQL-Scripts, mit denen Tabellen erstellt werden, nicht überprüfen.
8. Stellen Sie sicher, dass Drop-Anweisung generieren auf Yes steht.
9. Optional: Klicken Sie zum Überprüfen des zu generierenden SQL-Scripts auf
Generieren. Der SQL Generator erstellt das Script und zeigt es im Browserfenster an.
10. Klicken Sie auf Download.
Der SQL Generator erstellt das Script und fordert Sie zur Angabe einer Position für die Datei auf. Wenn Sie ein einziges Berichtsschema im Feld Schema
ausgewählt haben, stimmt der Scriptname mit dem Namen des Schemas überein (z. B. eMessage_Mailing_Performance.sql). Wenn Sie mehrere Berichtsschemas ausgewählt haben, wird als Scriptname nur der Produktname verwendet
(z. B. Campaign.sql). Eine vollständige Namensliste finden Sie unter „SQLScripts nach Datenquelle” auf Seite 27.
11. Geben Sie die Position für das Script an. Wenn Sie den Namen der Datei ändern, achten Sie darauf, dass die ausgewählten Schemas klar aus dem Namen
ersichtlich sind. Klicken Sie dann auf Speichern.
12. Wiederholen Sie Schritt 5 bis 12 für jedes Script zum Löschen von Tabellen,
das Sie generieren müssen.
Anmerkung: Die Interact-Berichtsschemas verweisen auf mehrere Datenquellen. Generieren Sie für jede Datenquelle ein separates SQL-Script.
In einigen Situationen möchten Sie möglicherweise die Scriptüberprüfung inaktivieren. Dies kann z. B. dann der Fall sein, wenn Marketing Platform keine
Verbindung zur IBM Anwendungsdatenbank herstellen kann, Sie die Scripts
aber trotzdem generieren möchten. Löschen Sie zum Inaktivieren der Validierung die Datenquellennamen aus den Datenquellenfeldern (siehe Schritt 3
oben). Beim Generieren der Scripts gibt der SQL Generator die Warnung aus,
dass er keine Verbindung zur Datenquelle herstellen kann, das SQL-Script
wird jedoch trotzdem generiert.
13. Führen Sie die SQL-Anweisung zum Löschen von Tabellen in der Systemtabellendatenbank des Produkts aus. Wiederholen Sie den Vorgang für jedes Produkt, bei dem Sie die Berichte aktualisieren.
Aktualisieren von Berichtsschemas bei Marketing Platform
Sie müssen das IBM EMM-Masterinstallationsprogramm mit den Berichtspaketinstallationsprogrammen ausführen, um die Berichtsschemas und die Konfigurationseigenschaften der Berichtsintegration zu aktualisieren.
Führen Sie das IBM EMM-Masterinstallationsprogramm zusammen mit dem entsprechenden Berichtspaketinstallationsprogramm auf dem Computer aus, auf dem
Marketing Platform installiert ist, und wählen Sie die Installationsoption IBM
EMM Product Berichtsschemas aus.
Nachdem Sie die Berichtsschemas aktualisiert haben, können Sie das Upgrade
überprüfen, indem Sie die folgenden Aufgaben ausführen:
1. Melden Sie sich am IBM EMM-System als Benutzer platform_admin an.
102
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
2. Wählen Sie Einstellungen > Konfiguration aus.
3. Erweitern Sie Berichte > Schemas > ProductName.
Falls die Schemakonfigurationskategorien der Anwendung noch nicht aktualisiert wurden, haben Sie die Berichte von Marketing Platform noch nicht aktualisiert.
Anmerkung: Wenn Sie Marketing Operations aktualisieren, überspringen Sie
diesen Schritt (Marketing Operations verfügt nicht über Berichtsschemas).
4. Erweitern Sie Berichte > Integrationen.
Wenn die Schemakonfigurationskategorien aktualisiert wurden und die aktuelle
Berichtsinstallation einer früheren Version als 8.6.0 entspricht, wird eine neue
Kategorie für die Cognos 10-Konfiguration angezeigt. Ihre Kategorie Cognos 8
wird inaktiviert, jedoch für Verweise beibehalten, um Sie beim Festlegen der
Konfigurationseigenschaften für Cognos 10 zu unterstützen. Nachdem Sie Ihre
Berichtsaktualisierung vollständig konfiguriert und getestet haben, müssen Sie
mit dem Link Kategorie löschen die Cognos 8-Konfigurationskategorie entfernen.
Aktualisieren von Berichtsvorlagen in Marketing Platform
Sie müssen vor dem Upgrade von Berichten Berichtsvorlagen in Marketing Platform aktualisieren. Wenn Sie Berichte für Marketing Operations aktualisieren, aktualisieren Sie die Berichtsvorlagen nicht, da Marketing Operations nicht über Berichtsschemas verfügt.
Haben Sie das Installationsprogramm für Berichtspakete ausgeführt, führen Sie die
folgenden Aufgaben aus:
1. Navigieren Sie zum Verzeichnis Unica\productReportsPack\schema, suchen Sie
das Script templates_sql_load.sql und führen Sie es in der Marketing Platform-Systemtabellendatenbank aus.
2. Stellen Sie sicher, dass Marketing Platform ausgeführt wird.
3. Melden Sie sich als Benutzer mit Administratorberechtigungen an IBM EMM
an.
4. Weisen Sie sich selbst unter Einstellungen > Benutzer die Rolle ReportsSystem
zu. Melden Sie sich dann ab und wieder an.
5. Nur Campaign.
Das Datenbankschema zum Hinzufügen neuer Kampagnenattribute wurde in
Campaign Version 8.0.0 geändert. Gehen Sie deshalb wie folgt vor, falls die Anpassung der Berichtsschemas zusätzliche Kampagnenattribute umfasste:
a. Verwenden Sie die Datenbankadministrationstools, um die Werte aller Attribute in der Spalte AttributeID in der Tabelle UA_CampAttribute zu ermitteln.
b. Wählen Sie in IBM EMM Einstellungen > Konfiguration aus und erweitern
Sie Berichte > Schemas > Kampagne > Benutzerdefinierte Kampagnenattribute > Spalten > Kampagne aus.
c. Löschen Sie die vorhandenen benutzerdefinierten Kampagnenattribute, die
für diese Installation hinzugefügt wurden, aber löschen Sie nicht die standardmäßigen benutzerdefinierten Kampagnenattribute. (Die standardmäßigen benutzerdefinierten Kampagnenattribute wurden vom Installationsprogramm aktualisiert.)
d. Erstellen Sie die gelöschten Attribute erneut. Geben Sie die ID des Attributs
in das Feld Attribut-ID ein.
Kapitel 9. Aktualisieren von Berichten
103
Aktualisieren von IBM EMM-Integrationskomponenten
Sie müssen die Installationsprogramme auf dem Computer ausführen, auf dem Cognos Content Manager installiert ist, um die IBM EMM-Integrationskomponenten
zu aktualisieren.
Gehen Sie wie folgt vor, um die IBM EMM-Integrationskomponenten zu aktualisieren:
1. Laden oder kopieren Sie auf dem IBM Cognos BI-System, auf dem der Cognos
Content Manager ausgeführt wird, die folgenden IBM EMM-Installationsprogramme in ein einziges Verzeichnis:
v IBM EMM-Masterinstallationsprogramm
v Marketing Platform-Installationsprogramm
v IBM EMM Installationsprogramme der Anwendungsberichtspakete
2. Führen Sie das IBM EMM-Masterinstallationsprogramm aus. (Das Installationsprogramm startet Unterinstallationsprogramme für Marketing Platform sowie
die Berichtspakete in dieser Reihenfolge).
3. Stellen Sie im ersten Fenster Produkte sicher, dass sowohl Marketing Platform
als auch die Berichtspakete ausgewählt sind.
4. Geben Sie im Fenster Platform-Datenbankverbindung die erforderlichen Informationen zum Herstellen einer Verbindung mit den Systemtabellen von Marketing Platform ein.
5. Wenn das Fenster Platform-Installationskomponenten angezeigt wird, wählen
Sie die Option Berichte für IBM Cognos aus und wählen Sie die Auswahl der
anderen Optionen ab.
6. Wenn Sie vom Marketing Platform-Installationsprogramm dazu aufgefordert
werden, den Pfad zum JDBC-Treiber einzugeben, geben Sie den vollständig
qualifizierten Pfad des JDBC-Treibers ein, den Sie während der Erstinstallation
der Berichterstellung auf das Cognos-System kopiert haben.
Weitere Informationen finden Sie in „Erhalt von JDBC-Treibern für Marketing
Platform-Systemtabellen” auf Seite 20.
7. Wenn das Marketing Platform-Installationsprogramm Sie nach der Position der
IBM Cognos-Installation fragt, navigieren Sie zur obersten Verzeichnisebene des
IBM Cognos-Installationsverzeichnisses oder geben Sie das Verzeichnis ein.
Der in diesem Feld angegebene Standardwert ist ein statischer Wert, der nicht
auf der tatsächlichen Dateistruktur des IBM Cognos-Systems basiert.
8. Wenn das Installationsprogramm für Berichtspakete ausgeführt wird und die
Installationsoptionen anzeigt, wählen Sie die Option IBM Cognos-Paket für
IBM EMM [Produkt] aus und wählen Sie die Auswahl der Option für Berichtsschemas ab. Mit dieser Installationsoption wird das Berichtarchiv auf den Cognos-Computer kopiert. Sie importieren dieses Archiv manuell zu einem späteren Zeitpunkt.
9. Kopieren Sie nach Abschluss der Installation den JDBC-Treiber für die Marketing Platform-Datenbank in das Verzeichnis IBM Cognos webapps\p2pd\WEBINF\AAA\lib.
Stellen Sie sicher, dass Sie den Treiber kopieren. Schneiden Sie den Treiber nicht
aus, um ihn dann wieder einzufügen.
104
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Aktualisieren von Lookup-Tabellen für eMessage und Interact
Falls Sie für eMessage und Interact Berichte verwenden, müssen Sie die LookupTabellen aktualisieren. Setzen Sie den Datenbankclient ein, um bestimmte UpgradeScripts auf den Systemtabellendatenbanken auszuführen.
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
v Gehen Sie wie folgt vor, wenn Sie Version 8.6.0.4 oder 9.0 für eMessage aktualisieren:
1. Suchen Sie im Verzeichnis ReportsPackCampaign\tools der Installation des
Berichtspakets das Script uare_lookup_create_DB_type.sql, wobei DB_type
dem für Ihre Installation von Campaign geeigneten Datenbanktyp entspricht.
v Gehen Sie für Interact wie folgt vor.
1. Suchen Sie im Verzeichnis ReportsPackInteract\tools der Installation des
Berichtspakets das Script uari_lookup_create_DB_type.sql, wobei DB_type
dem für Ihre Installation von Campaign geeigneten Datenbanktyp entspricht.
2. Führen Sie die geeignete Version des Scripts auf Ihrer Interact-Entwicklungszeitdatenbank aus.
Aktualisieren von Ansichten und Tabellen in den Produktdatenbanken
Für ein erfolgreiches Upgrade Ihrer Version der Berichte müssen Sie ein aktualisiertes SQL-Script generieren und in den Produktdatenbanken Ansichten und Tabellen
aktualisieren.
Anmerkung: Für eMessage können Sie diesen Abschnitt überspringen.
Gehen Sie wie folgt vor, um in den Produktdatenbanken Ansichten und Tabellen
zu aktualisieren:
1. Generieren Sie aktualisierte SQL-Scripts wie in „Generieren der Scripts für die
Erstellung von Ansichten oder Tabellen” auf Seite 26 beschrieben.
2. Führen Sie die bereits generierten SQL-Scripts für die Systemdatenbanktabellen
des Produkts aus.
3. Erstellen Sie für Campaign und Interact Berichtsansichten oder -tabellen unter
Verwendung der neuen SQL-Scripts und der SQL-Scripts, die mit dem Berichtspaket bereitgestellt werden.
Kapitel 9. Aktualisieren von Berichten
105
106
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Kapitel 10. Berichte von Version 7.5.1 aktualisieren
Stellen Sie sicher, dass Sie alle Voraussetzungen für ein Upgrade erfüllen, bevor Sie
die Berichte der Version 7.5.1 aktualisieren. Die IBM EMM-Berichterstellung wird
nicht mehr wie in Affinium Reports 7.5.x als separate Webanwendung bereitgestellt.
Wichtig: Sie können die eMessage-Berichte Version 7.5.1 bis 9.1 nicht aktualisieren.
Bei eMessage müssen Sie zuerst die Berichtsversion 8.6.0.4 installieren und dann
auf Version 9.1 aktualisieren.
Bei der Installation des IBM Cognos-Berichtarchivs aus dem Berichtspaket wird ein
Upgrade-Script ausgeführt, dass Ihre Anpassungen am Cognos-Datenmodell bewahrt. Sie müssen jedoch die Berichte der Version 7.5.1 durch die neuen Berichte
ersetzen. Obwohl die meisten älteren Berichte mit den aktualisierten Cognos-Modellen kompatibel sind, enthalten die neuen Berichtspakete neue und verbesserte
Berichte. Die meisten Pakete enthalten auch Dashboardberichte. Sie erhalten die
neuen oder verbesserten Berichte nur, wenn Sie das neue Berichtarchiv installieren,
wodurch die vorhandenen Berichte überschrieben werden.
Es bestehen also die folgenden Möglichkeiten zum Upgrade der Berichte:
v Sichern Sie die alten Berichte, installieren Sie die neuen Berichte, nehmen Sie die
Anpassungen erneut vor und verwenden Sie dabei die alten Berichte als Referenz.
v Sichern Sie die alten Berichte und installieren Sie die neuen Berichte. Vergleichen
Sie die neuen Berichte mit den älteren und untersuchen Sie Ihre Anpassungen.
Wenn Sie sicher sind, dass ein angepasster Bericht im neuen Datenmodell ordnungsgemäß funktioniert, kopieren Sie den alten angepassten Bericht wieder in
den Berichtsordner zurück.
Anmerkung: Die Version 7.5.1 der Berichte "Kampagnenerfolg nach Zelle" und der
Berichte "Angebotserfolgsübersicht nach Kampagne" funktioniert nur nach manuellem Eingreifen. Außerdem enthalten die neuen Versionen vieler alter Berichte Verbesserungen und kleinere Fehlerbehebungen. Um diese Änderungen zu erhalten,
müssen Sie die neuen Berichtsversionen verwenden.
Gehen Sie wie folgt vor, um Berichte der Version 7.5.1 zu aktualisieren:
1. Aktualisieren Sie das 7.5.1-Modell und installieren Sie die neuen Berichte.
2. Aktualisieren Sie die alten Berichte "Kampagnenerfolg nach Zelle".
3. Aktualisieren Sie die alten Berichte "Kampagnenerfolg nach Zelle".
Jeder dieser Schritte wird in einem eigenen Abschnitt erläutert.
Aktualisieren von Modell 7.5.1 und Installieren neuer Berichte
Das Upgrade des Modells 7.5.1 und die Installation der neuen Berichte stellen die
ersten Schritte zum Upgrade der 7.5.1-Berichte dar.
Die neuen Berichtspakete enthalten neue und geänderte Berichte sowie Dashboardberichte für die meisten IBM EMM-Anwendungen. Obwohl Sie das Modell aktualisieren können, ist dies für die 7.5.1-Berichte nicht möglich. Sie müssen die neuen
Berichte installieren und dann die an 7.5.1 vorgenommenen Anpassungen erneut
erstellen oder die alten Berichte in den Ordner kopieren.
107
Gehen Sie wie folgt vor, um das Modell 7.5.1 zu aktualisieren und neue Berichte
zu installieren:
1. Stellen Sie sicher, dass Sie das Modell sowie die alten Berichte gesichert haben.
2. Navigieren Sie zum Verzeichnis ProductNameReportsPack\CognosN in dem Verzeichnis, in dem IBM EMM installiert ist.
Das N in der Pfadangabe bezieht sich auf die Versionsnummer von Cognos.
3. Kopieren Sie die komprimierte Berichtarchivdatei (beispielsweise Unica
Reports for Campaign.zip) in das Verzeichnis, in dem Ihre Cognos-Bereitstellungsarchive gespeichert sind.
Die Standardposition ist das Implementierungsverzeichnis Ihrer IBM EMM
Cognos-Installation. Das Verzeichnis wird im Tool Cognos Configuration angegeben, das mit Cognos Content Manager installiert wird.
Beispiel: cognosN\deployment.
Das N in der Pfadangabe bezieht sich auf die Versionsnummer von Cognos.
In einer verteilten IBM Cognos-Umgebung ist dies eine Position in dem System, in dem der Content Manager ausgeführt wird.
4. Falls sich das Installationsverzeichnis des Berichtspakets und Framework Manager auf unterschiedlichen Computern befinden, navigieren Sie zum Verzeichnis cognosN\model im Installationsverzeichnis des Berichtspakets und kopieren Sie es in das Verzeichnis des Computers, auf dem Framework Manager
installiert ist.
Das N in der Pfadangabe bezieht sich auf die Versionsnummer von Cognos.
5. Nur wenn Sie das IBM EMM-Produkt nicht im Standardverzeichnis (C:\Unica
unter Windows) installiert haben, müssen Sie einige Upgradescripts wie im
Folgenden beschrieben ändern.
Sie müssen die hier aufgeführten Scripts aktualisieren. Welche Scripts aktualisiert werden müssen, hängt vom Berichtspaket ab (siehe unten).
Alle Scripts befinden sich im Verzeichnis ProductNameReportsPack\cognosN\
ProductNameModel der IBM EMM-Produktinstallation.
Das N in der Pfadangabe bezieht sich auf die Cognos-Versionsnummer.
Campaign
v
v
v
v
v
upgrade80to81.xml
upgrade81to85.xml
upgrade85to86.xml
upgrade86to90.xml
upgrade90to91.xml
v upgrade91to911.xml
Interact
v upgrade80to81.xml
v upgrade81to85.xml
v upgrade85to86.xml
v upgrade86to90.xml
v upgrade90to91.xml
v upgrade91to911.xml
Leads
v upgrade81to85.xml
v upgrade86to90.xml
108
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
v upgrade90to91.xml
v upgrade91to911.xml
Campaign mit Marketing Operations
v upgrade80to81.xml
v upgrade82to85.xml
v upgrade86to90.xml
v upgrade90to91.xml
v upgrade91to911.xml
Marketing Operations
v upgrade75to80.xml
v upgrade80to81.xml
v upgrade81to82.xml
v
v
v
v
v
v
upgrade82to85.xml
upgrade85to86.xml
upgrade86to90_DB2.xml (nur für DB2-Datenbank)
upgrade86to90_Oracle.xml (nur für Oracle-Datenbank)
upgrade86to90_Sqlserver.xml (nur für SQL Server-Datenbank)
upgrade90to91.xml
v upgrade91to911.xml
Bearbeiten Sie in allen Scripts die Pfade, die auf Verzeichnisse verweisen, in
denen lokalisierte Versionen der Modelle gespeichert sind, und geben Sie den
korrekten Installationspfad an. Führen Sie diese Änderung für jede von den
Benutzern benötigte Sprache durch. Beispiel:
install_directory \ReportsPackCampaign\cognosN\CampaignModel\
translations\L\translations.txt
Das N in der Pfadangabe bezieht sich auf die Versionsnummer von Cognos.
Das L im Pfad steht für eine der folgenden Sprachenkennungen.
v fr
v de
v es
v it
v ja
v ko
v pt
v ru
v zh
6. Öffnen Sie Cognos Connection.
7. Wählen Sie Cognos-Inhalte verwalten > Konfiguration > Inhaltsadministration aus.
und
8. Klicken Sie auf die Schaltfläche Neuer Import auf der Symbolleiste
importieren Sie das Berichtsverzeichnis.
9. Öffnen Sie Cognos Framework Manager und wählen Sie das Ihren alten Berichten zugehörige Projekt aus.
10. Wählen Sie Projekt > Script ausführen aus.
11. Führen Sie die folgenden Scripts der neuen Version für die alten Berichte aus.
Kapitel 10. Berichte von Version 7.5.1 aktualisieren
109
Sie müssen die hier aufgeführten Scripts ausführen. Welche Scripts ausgeführt
werden müssen, hängt vom Berichtspaket ab (siehe unten).
Alle Scripts befinden sich im Verzeichnis ProductNameReportsPack\cognosN\
ProduktnameModel der IBM EMM-Produktinstallation.
Das N in der Pfadangabe bezieht sich auf die Versionsnummer von Cognos.
Campaign
v preUpgrade_86_fromanyversion.xml
v upgrade75to751.xml
v upgrade751to80.xml
v upgrade80to81.xml
v upgrade81to85.xml
v upgrade85to86.xml
v upgrade86to90.xml
v upgrade90to91.xml
v upgrade91to911.xml
Interact
v preUpgrade_86_fromanyversion.xml
v upgrade75to751.xml
v upgrade751to80.xml
v upgrade80to81.xml
v upgrade81to85.xml
v
v
v
v
upgrade85to86.xml
upgrade86to90.xml
upgrade90to91.xml
upgrade91to911.xml
Leads
v upgrade75to80.xml
v upgrade81to85.xml
v upgrade86to90.xml
v upgrade90to91.xml
v upgrade91to911.xml
Campaign mit Marketing Operations
v upgrade80to81.xml
v upgrade81to82.xml
v upgrade82to85.xml
v upgrade86to90.xml
v upgrade90to91.xml
v upgrade91to911.xml
Marketing Operations
v upgrade75to80.xml
v upgrade80to81.xml
v upgrade81to82.xml
v upgrade82to85.xml
v upgrade85to86.xml
v upgrade86to90_DB2.xml (nur für DB2-Datenbank)
110
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
v upgrade86to90_Oracle.xml (nur für Oracle-Datenbank)
v upgrade86to90_Sqlserver.xml (nur für SQL Server-Datenbank)
v upgrade90to91.xml
v upgrade91to911.xml
12. Veröffentlichen Sie das Paket im Cognos Content Store.
13. Erstellen Sie einen Bericht, um sicherzustellen, dass das Paket ordnungsgemäß
funktioniert.
14. Wenn die Berichte der Version 7.5.1 angepasst wurden, nehmen Sie diese Anpassungen erneut vor.
Alternativ können Sie den alten Bericht zurückkopieren, wenn Sie sicherstellen
können, dass ein alter Bericht im aktualisierten Modell ordnungsgemäß funktioniert.
Weitere Informationen dazu, wie Sie die alten Berichte "Kampagnenerfolg
nach Zelle" und "Angebotserfolg nach Kampagne" korrigieren können, damit
sie im neuen Datenmodell funktionieren, finden Sie in den weiteren Prozeduren in diesem Abschnitt.
15. Wenn Sie Berichte für mehrere Partitionen installiert haben, konfigurieren Sie
Berichtspakete für die weiteren Partitionen anhand der Anweisungen in dem
Kapitel, in dem die Konfiguration mehrerer Partitionen beschrieben wird.
16. Optional: Informationen zum Authentifizierungsmodus auf Benutzerbasis finden Sie in „Verwendung der IBM EMM-Authentifizierung für IBM Cognos
konfigurieren” auf Seite 54.
Aktualisieren der alten Berichte "Kampagnenerfolg nach Zelle"
Nachdem Sie das Campaign-Modell von Version 7.5.1 auf Version 8.x aktualisiert
haben, funktionieren die alten Berichte "Kampagnenerfolg nach Zelle' nicht mehr
ordnungsgemäß. Wenn Sie lieber die alten Berichte "Kampagnenerfolg nach Zelle"
verwenden möchten, müssen Sie diese manuell aktualisieren.
Sie müssen die folgenden Berichte manuell aktualisieren und korrigieren:
v Objektübergreifender Bericht "Übersicht über Angebotserfolge nach Kampagne"
v Bericht für ein einzelnes Objekt "Übersicht über Angebotserfolge nach Kampagne"
Korrigieren der objektübergreifenden Berichte "Erfolg nach
Zelle"
Wenn Sie die Berichte der Version 7.5.1 manuell aktualisieren wollen, müssen Sie
die objektübergreifenden Berichte "Erfolg nach Zelle" manuell aktualisieren und
korrigieren, damit die Berichte mit dem neuen Datenmodell funktionieren können.
Sie müssen die folgenden Berichte korrigieren:
v Kampagnenerfolgszusammenfassung nach Zelle
v Kampagnenerfolgszusammenfassung nach Zelle (mit Umsatz)
v Kampagnen-Erfolgsübersicht nach Zelle und Initiative
Gehen Sie wie folgt vor, um die Berichte zu korrigieren:
1. Öffnen Sie den Bericht in IBM Cognos Report Studio.
2. Klicken Sie auf das Sperrsymbol in der Symbolleiste, um den Bericht zu entsperren.
Kapitel 10. Berichte von Version 7.5.1 aktualisieren
111
3. Wählen Sie den Abfragenexplorer aus und öffnen Sie die Berichtsabfrage, um
eine Liste aller Abfrageelemente im Bericht anzuzeigen.
4. Ordnen Sie bei allen drei Berichten die Abfrageelemente entsprechend den Informationen der nachfolgenden Tabelle neu zu:
Tabelle 14. Zuordnung für Abfrageelemente
Abfrageelement
Zuweisung
Anzahl Angebote
[Kampagnenerfolgszusammenfassung].[KampagnenzellenKontaktverlauf mit Steuerelementen (Übersicht)].[Anzahl
Angebote]
Antworttransaktionen
[Kampagnenerfolgszusammenfassung].[Campaign Cell RH with
Controls Summary].[Antworttransaktionen]
Eindeutige Empfänger
[Kampagnenerfolgszusammenfassung].[KampagnenzellenKontaktverlauf mit Steuerelementen
(Übersicht)].[Eindeutige Empfänger]
Eindeutige Interessenten
[Kampagnenerfolgszusammenfassung].[Campaign Cell RH with
Controls Summary].[Eindeutige Interessenten]
Eindeutige Empfänger aus [Kampagnenerfolgszusammenfassung].[Kampagnenzellender Kontrollgruppe
Kontaktverlauf mit Steuerelementen (Übersicht)].[Anzahl
eindeutiger Empfänger aus der Kontrollgruppe]
Eindeutige Antwortende
aus der Kontrollgruppe
[Kampagnenerfolgszusammenfassung].[KampagnenzellenAntwortverlauf mit Steuerelementen
(Übersicht)].[Eindeutige Antwortende aus der
Kontrollgruppe]
5. Weisen Sie das Element Bruttoumsatz für den Umsatzbericht wie folgt erneut
zu:
[Campaign Performance Summary].[Campaign Cell RH with Controls
Summary].[Gross Revenue]
6. Aktualisieren Sie die Formel für das Element Interessentenquote aus Kontrollgruppe wie im Folgenden beschrieben:
IF(([Unique Responders Control Group]/([Unique Recipients Control Group]
* 1.00)) is missing)
THEN (0)
ELSE(([Unique Responders Control Group]/([Unique Recipients Control Group]
* 1.00)))
7. Wählen Sie in der Liste Detailfilter den ersten Detailfilter aus und bearbeiten
Sie den Filter wie folgt:
[Campaign Performance Summary] . [Campaign] . [Campaign ID] in
(?CampaignIds?)
8. Löschen Sie in der Liste Detailfilter den zweiten Detailfilter. Er sieht wie folgt
aus:
[Campaign Performance Summary].[Responder Rate Control Group at Cell
Level].[Campaign ID] in (?CampaignIds?)
9. Sperren Sie den Bericht.
10. Führen Sie in Report Studio für jeden Bericht die folgenden Schritte aus:
a. Wechseln Sie zu Datei > Berichtspaket.
b. Wählen Sie Unica Campaign-Paket aus und klicken Sie auf OK.
c. Füllen Sie die Eingabeaufforderungen im Bericht je nach Bedarf aus.
d. Nachdem der Bericht validiert wurde, klicken Sie im Fenster Validierungsrückmeldung auf Schließen.
11. Speichern Sie den Bericht und führen Sie ihn aus.
112
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Korrigieren der objektspezifischen Berichte "Erfolg nach Zelle"
Wenn Sie die Berichte Version 7.5.1 manuell aktualisieren wollen, müssen Sie den
objektspezifischen Bericht "Erfolg nach Zelle" manuell aktualisieren und korrigieren, damit der Bericht mit dem neuen Datenmodell funktionieren kann.
Sie müssen die folgenden Berichte korrigieren:
v Kampagnenerfolgszusammenfassung nach Zelle
v Kampagnenerfolgszusammenfassung nach Zelle (mit Umsatz)
Gehen Sie wie folgt vor, um den Bericht zu korrigieren:
1. Öffnen Sie den Bericht in IBM Cognos Report Studio.
2. Klicken Sie auf das Sperrsymbol in der Symbolleiste, um den Bericht zu entsperren.
3. Wählen Sie den Abfragenexplorer aus und öffnen Sie die Berichtsabfrage, um
eine Liste aller Abfrageelemente im Bericht anzuzeigen.
4. Ordnen Sie bei beiden Berichten die Abfrageelemente entsprechend der Informationen der nachfolgenden Tabelle neu zu:
Tabelle 15. Zuordnung für Abfrageelemente
Abfrageelement
Zuweisung
Anzahl Angebote
[Kampagnenerfolgszusammenfassung].[KampagnenzellenKontaktverlauf mit Steuerelementen (Übersicht)].[Anzahl
Angebote]
Antworttransaktionen
[Kampagnenerfolgszusammenfassung].[Campaign Cell RH with
Controls Summary].[Antworttransaktionen]
Eindeutige Empfänger
[Kampagnenerfolgszusammenfassung].[KampagnenzellenKontaktverlauf mit Steuerelementen
(Übersicht)].[Eindeutige Empfänger]
Eindeutige Interessenten
[Kampagnenerfolgszusammenfassung].[Campaign Cell RH with
Controls Summary].[Eindeutige Interessenten]
Eindeutige Empfänger aus [Kampagnenerfolgszusammenfassung].[Kampagnenzellender Kontrollgruppe
Kontaktverlauf mit Steuerelementen (Übersicht)].[Anzahl
eindeutiger Empfänger aus der Kontrollgruppe]
Eindeutige Antwortende
aus der Kontrollgruppe
[Kampagnenerfolgszusammenfassung].[KampagnenzellenAntwortverlauf mit Steuerelementen
(Übersicht)].[Eindeutige Antwortende aus der
Kontrollgruppe]
5. Weisen Sie das Abfrageelement Bruttoumsatz für den Umsatzbericht wie folgt
erneut zu:
[Campaign Performance Summary].[Campaign Cell RH with Controls
Summary].[Gross Revenue]
6. Aktualisieren Sie die Formel für das Element "Interessentenquote aus Kontrollgruppe" wie im Folgenden beschrieben:
IF(([Unique Responders Control Group]/([Unique Recipients Control Group]
* 1.00)) is missing)
THEN (0)
ELSE(([Unique Responders Control Group]/([Unique Recipients Control Group]
* 1.00)))
7. Wählen Sie in der Liste Detailfilter den ersten Detailfilter aus und bearbeiten
Sie den Filter wie folgt:
Kapitel 10. Berichte von Version 7.5.1 aktualisieren
113
[Campaign Performance Summary].[Campaign].[Campaign ID] in
(?CampaignIds?)
8. Löschen Sie den zweiten Detailfilter, der wie folgt aussieht:
[Campaign Performance Summary].[Responder Rate Control Group at Cell
Level].[Campaign ID] in (?CampaignIds?)
9. Sperren Sie den Bericht.
10. Führen Sie in Report Studio für jeden Bericht die folgenden Schritte aus.
a. Wechseln Sie zu Datei > Berichtspaket.
b. Wählen Sie Unica Campaign-Paket aus und klicken Sie auf OK.
c. Füllen Sie die Eingabeaufforderungen im Bericht je nach Bedarf aus.
d. Nachdem der Bericht validiert wurde, klicken Sie im Fenster Validierungsrückmeldung auf Schließen.
11. Speichern Sie den Bericht und führen Sie ihn aus.
Aktualisieren der alten Berichte "Übersicht über Angebotserfolge nach
Kampagne"
Nachdem Sie das Campaign-Modell von Version 7.5.1 auf Version 8.x aktualisiert
haben, funktionieren die alten Berichte "Angebotserfolg nach Kampagne" nicht
mehr ordnungsgemäß. Wenn Sie lieber die alten Berichte "Übersicht über Angebotserfolg nach Kampagne" verwenden möchten, müssen Sie diese manuell aktualisieren.
Sie müssen die folgenden Berichte aktualisieren und korrigieren:
v Objektübergreifender Bericht "Übersicht über Angebotserfolge nach Kampagne"
v Bericht für ein einzelnes Objekt "Übersicht über Angebotserfolge nach Kampagne"
Korrigieren des objektübergreifenden Berichts "Übersicht
über Angebotserfolge nach Kampagne"
Wenn Sie die Berichte Version 7.5.1 manuell aktualisieren wollen, müssen Sie den
objektübergreifenden Bericht "Übersicht über Angebotserfolge nach Kampagne"
manuell aktualisieren und korrigieren, damit der Bericht mit dem neuen Datenmodell funktionieren kann.
Gehen Sie wie folgt vor, um den Bericht zu korrigieren:
1. Öffnen Sie den Bericht in IBM Cognos Report Studio.
2. Wählen Sie den Abfragenexplorer aus und öffnen Sie die Berichtsabfrage, um
eine Liste aller Abfrageelemente im Bericht anzuzeigen.
3. Konfigurieren Sie die Aggregation für die folgenden Abfrageelemente zur
Zählung auf Kampagnenebene wie im Folgenden beschrieben.
Tabelle 16. Aggregatfunktionen für Abfrageelemente zur Zählung auf Kampagnenebene.
114
Abfrageelement
Aggregatfunktion
RollupAggregatfunktion
Anzahl Angebote
Keine
Automatisch
Antworttransaktionen
Keine
Automatisch
Eindeutige Empfänger
Keine
Automatisch
Eindeutige Interessenten
Keine
Automatisch
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Tabelle 16. Aggregatfunktionen für Abfrageelemente zur Zählung auf
Kampagnenebene (Forts.).
Abfrageelement
Aggregatfunktion
RollupAggregatfunktion
Nicht kontaktierte Interessenten
Keine
Automatisch
Antworten nach Ablauf
Keine
Automatisch
Eindeutige Empfänger aus der Kontrollgruppe
Keine
Automatisch
Eindeutige Antwortende aus der Kontrollgruppe
Keine
Automatisch
4. Konfigurieren Sie die Aggregation für die folgenden Abfrageelemente zur
Zählung auf Kampagnenebene wie im Folgenden beschrieben.
Tabelle 17. Aggregatfunktionen für Abfrageelemente zur Zählung auf Kampagnenebene.
Abfrageelement
Aggregatfunktion
RollupAggregatfunktion
Rücklaufquote
Automatisch
Automatisch
Interessentenquote
Automatisch
Automatisch
Interessentenquote der Kontrollgruppe
Automatisch
Automatisch
Differenz zwischen diesem Angebot und dem bes- Automatisch
ten Angebot
Automatisch
Differenz zu schlechtestem Angebot
Automatisch
Automatisch
Differenz zur Kontrollgruppe
Automatisch
Automatisch
5. Konfigurieren Sie die folgenden Abfrageelemente zur Zählung auf Angebotsebene wie im Folgenden beschrieben.
Tabelle 18. Aggregatfunktionen für Abfrageelemente zur Zählung auf Angebotsebene.
Abfrageelement
Aggregatfunktion
RollupAggregatfunktion
Anzahl Angebote - Angebot
Keine
Automatisch
Eindeutige Interessenten - Angebot
Keine
Automatisch
Nicht kontaktierte Interessenten - Angebot
Keine
Automatisch
Antworten nach Ablauf - Angebot
Keine
Automatisch
Eindeutige Antwortende aus der Kontrollgruppe - Keine
Angebot
Automatisch
6. Ändern Sie den Ausdruck für das Abfrageelement Antworttransaktionen Angebot wie im Folgenden angegeben.
[Übersicht über Angebotserfolg].[Übersicht über Angebotsantwortverlauf].
[Antworttransaktionen] / Anzahl ([Kampagnenname] für [Angebots-ID])
7. Konfigurieren Sie die folgenden Abfrageelemente zur Zählung auf Angebotsebene wie im Folgenden beschrieben.
Tabelle 19. Aggregatfunktionen für Abfrageelemente zur Zählung auf Angebotsebene.
Abfrageelement
Aggregatfunktion
RollupAggregatfunktion
Antworttransaktionen - Angebot
Gesamt
Automatisch
Eindeutige Empfänger - Angebot
Gesamt
Automatisch
Kapitel 10. Berichte von Version 7.5.1 aktualisieren
115
Tabelle 19. Aggregatfunktionen für Abfrageelemente zur Zählung auf
Angebotsebene (Forts.).
Abfrageelement
Aggregatfunktion
RollupAggregatfunktion
Eindeutige Empfänger aus der Kontrollgruppe Angebot
Gesamt
Automatisch
8. Konfigurieren Sie die folgenden Abfrageelemente zur Zählung auf Angebotsebene wie im Folgenden beschrieben.
Tabelle 20. Aggregatfunktionen für Abfrageelemente zur Zählung auf Angebotsebene.
Abfrageelement
Aggregatfunktion
RollupAggregatfunktion
Rücklaufquote - Angebot
Automatisch
Automatisch
Interessentenquote - Angebot
Automatisch
Automatisch
Interessentenquote aus Kontrollgruppe - Angebot
Automatisch
Automatisch
Differenz zu Kontrollgruppe - Angebot
Automatisch
Automatisch
9. Ändern Sie den Ausdruck für Antworttransaktionen gesamt für die Zählung
auf Berichtsgesamtebene wie folgt:
total ([Response Transactions-Offer])
10. Bestätigen Sie für Antworttransaktionen gesamt auch, dass die Aggregatfunktion und die Rollup-Aggregatfunktion jeweils auf Automatic gesetzt
sind.
11. Sperren Sie den Bericht.
12. Führen Sie in Report Studio für jeden Bericht die folgenden Schritte aus:
a. Wechseln Sie zu Datei > Berichtspaket.
b. Wählen Sie Unica Campaign-Paket aus und klicken Sie auf OK.
c. Füllen Sie die Eingabeaufforderungen im Bericht je nach Bedarf aus.
d. Nachdem der Bericht validiert wurde, klicken Sie im Fenster Validierungsrückmeldung auf Schließen.
13. Speichern Sie den Bericht und führen Sie ihn aus.
Korrigieren des Berichts für ein einzelnes Objekt "Übersicht
über Angebotserfolge nach Kampagne"
Wenn Sie die Berichte Version 7.5.1 manuell aktualisieren wollen, müssen Sie den
Bericht für ein einzelnes Objekt "Übersicht über Angebotserfolge nach Kampagne"
manuell aktualisieren und korrigieren, damit der Bericht mit dem neuen Datenmodell funktionieren kann.
Gehen Sie wie folgt vor, um den Bericht zu korrigieren:
1. Öffnen Sie den Bericht in IBM Cognos Report Studio.
2. Wählen Sie den Abfragenexplorer aus und öffnen Sie die Berichtsabfrage, um
eine Liste aller Abfrageelemente im Bericht anzuzeigen.
3. Konfigurieren Sie die Aggregation für die Abfrageelemente zur Zählung auf
Kampagnenebene entsprechend der nachfolgenden Tabelle:
116
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Tabelle 21. Aggregatfunktionen für Abfrageelemente zur Zählung auf Kampagnenebene.
Abfrageelement
Aggregatfunktion
RollupAggregatfunktion
Anzahl Angebote
Keine
Automatisch
Antworttransaktionen
Keine
Automatisch
Eindeutige Empfänger
Keine
Automatisch
Eindeutige Interessenten
Keine
Automatisch
Nicht kontaktierte Interessenten
Keine
Automatisch
Antworten nach Ablauf
Keine
Automatisch
Eindeutige Empfänger aus der Kontrollgruppe
Keine
Automatisch
Eindeutige Antwortende aus der Kontrollgruppe
Keine
Automatisch
4. Konfigurieren Sie die Aggregation für die Abfrageelemente zur Zählung auf
Kampagnenebene entsprechend der nachfolgenden Tabelle.
Tabelle 22. Aggregatfunktionen für Abfrageelemente zur Zählung auf Kampagnenebene.
Abfrageelement
Aggregatfunktion
RollupAggregatfunktion
Rücklaufquote
Automatisch
Automatisch
Interessentenquote
Automatisch
Automatisch
Interessentenquote der Kontrollgruppe
Automatisch
Automatisch
Differenz zwischen diesem Angebot und dem bes- Automatisch
ten Angebot
Automatisch
Differenz zu schlechtestem Angebot
Automatisch
Automatisch
Differenz zur Kontrollgruppe
Automatisch
Automatisch
5. Konfigurieren Sie die Aggregation für die Abfrageelemente zur Zählung auf
Angebotsebene entsprechend der nachfolgenden Tabelle.
Tabelle 23. Aggregatfunktionen für Abfrageelemente zur Zählung auf Angebotsebene.
Abfrageelement
Aggregatfunktion
RollupAggregatfunktion
Anzahl Angebote - Angebot
Keine
Automatisch
Eindeutige Interessenten - Angebot
Keine
Automatisch
Nicht kontaktierte Interessenten - Angebot
Keine
Automatisch
Antworten nach Ablauf - Angebot
Keine
Automatisch
Eindeutige Antwortende aus der Kontrollgruppe - Keine
Angebot
Automatisch
6. Ändern Sie den Ausdruck für das Abfrageelement Antworttransaktionen Angebot wie im Folgenden angegeben.
[Übersicht über Angebotserfolg].[Übersicht über Angebotsantwortverlauf].
[Antworttransaktionen] / Anzahl ([Kampagnenname] für [Angebots-ID])
7. Konfigurieren Sie die Aggregation für die Abfrageelemente zur Zählung auf
Angebotsebene entsprechend der nachfolgenden Tabelle.
Kapitel 10. Berichte von Version 7.5.1 aktualisieren
117
Tabelle 24. Aggregatfunktionen für Abfrageelemente zur Zählung auf Angebotsebene.
Abfrageelement
Aggregatfunktion
RollupAggregatfunktion
Antworttransaktionen - Angebot
Gesamt
Automatisch
Eindeutige Empfänger - Angebot
Gesamt
Automatisch
Eindeutige Empfänger aus der Kontrollgruppe Angebot
Gesamt
Automatisch
8. Konfigurieren Sie die Aggregation für die Abfrageelemente zur Zählung auf
Angebotsebene entsprechend der nachfolgenden Tabelle.
Tabelle 25. Aggregatfunktionen für Abfrageelemente zur Zählung auf Angebotsebene.
Abfrageelement
Aggregatfunktion
RollupAggregatfunktion
Rücklaufquote - Angebot
Automatisch
Automatisch
Interessentenquote - Angebot
Automatisch
Automatisch
Interessentenquote aus Kontrollgruppe - Angebot
Automatisch
Automatisch
Differenz zu Kontrollgruppe - Angebot
Automatisch
Automatisch
9. Sperren Sie den Bericht.
10. Führen Sie in Report Studio für jeden Bericht die folgenden Aufgaben aus.
a. Wechseln Sie zu Datei > Berichtspaket.
b. Wählen Sie Unica Campaign-Paket aus und klicken Sie auf OK.
c. Füllen Sie die Eingabeaufforderungen im Bericht je nach Bedarf aus.
d. Nachdem der Bericht validiert wurde, klicken Sie im Fenster Validierungsrückmeldung auf Schließen.
11. Speichern Sie den Bericht und führen Sie ihn aus.
118
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Kapitel 11. Aktualisieren der Modelle 8.x und 9.x und Installieren neuer Berichte
Das Upgrade des Modells 8.x oder 9.x und die Installation der neuen Berichte sind
die ersten Schritte zum Upgrade der Berichte.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um das Modell 8.x oder 9.x zu aktualisieren
und neue Berichte zu installieren:
1. Navigieren Sie zum Verzeichnis Unica\ProductNameReportsPack\CognosN, wobei "N" für die Version der Cognos-Installation steht.
2. Kopieren Sie die komprimierte Berichtarchivdatei, beispielsweise Unica
Reports for Campaign.zip, in das Verzeichnis, in dem die Cognos-Bereitstellungsarchive gespeichert sind.
Die Standardposition ist das Implementierungsverzeichnis Ihrer IBM CognosInstallation. Das Verzeichnis wird im Tool Cognos Configuration angegeben,
das mit Cognos Content Manager installiert wird. Beispiel: cognos\deployment.
In einer verteilten IBM Cognos-Umgebung ist das Verzeichnis eine Speicherposition des Systems, auf dem Content Manager ausgeführt wird.
3. Kopieren Sie die Version des Campaign-Modells von vor dem Upgrade in ein
Verzeichnis des Servers, in dem Framework Manager installiert ist. Sollten sich
das Installationsverzeichnis des Berichtspakets und Framework Manager auf
verschiedenen Servern befinden, suchen Sie im Installationsverzeichnis des
Berichtspakets nach dem aktualisierten Verzeichnis cognos10\model und kopieren Sie die benötigten upgrade.xml-Dateien in das Verzeichnis des Servers, auf
dem Framework Manager installiert ist. Kopieren Sie außerdem den Ordner
"Translation" eines aktualisierten Modells in das alte Modell, das in das Verzeichnis auf dem Server kopiert wird, auf dem Framework Manager installiert
ist. Wenn Sie gefragt werden, ob die Daten ersetzt werden sollen, klicken Sie
auf Ja.
4. Sollten sich das Installationsverzeichnis des Berichtspakets und Framework
Manager auf verschiedenen Servern befinden, suchen Sie im Installationsverzeichnis des Berichtspakets nach dem Verzeichnis cognos10\model und kopieren Sie die benötigten upgrade.xml-Dateien in das Verzeichnis des Servers, auf
dem Framework Manager installiert ist.
5. Kopieren Sie den Ordner translation des aktualisierten Campaign-Modells in
das alte Modell, das Sie in ein Verzeichnis auf dem Server kopiert haben, auf
dem Framework Manager installiert ist. Wenn Sie gefragt werden, ob die Dateien ersetzt werden sollen, klicken Sie auf Ja.
6. Haben Sie das IBM EMM-Produkt nicht in dem Standardverzeichnis C:\Unica
unter Windows installiert, müssen Sie die Upgrade-Scripts aktualisieren.
Bearbeiten Sie in allen Scripts die Dateipfade, die auf Verzeichnisse verweisen,
in denen lokalisierte Sprachversionen der Modelle gespeichert sind, um die
Produktinstallationsposition widerzuspiegeln. Ändern Sie den Dateipfad in jedem Script für jede Sprache, die die Benutzer benötigen. Beispiel:
install_directory\ReportsPackCampaign\cognosN\CampaignModel\
translations\L\translations.txt
Das N in der Pfadangabe bezieht sich auf die Versionsnummer von Cognos.
Das L im Pfad steht für eine der folgenden Sprachenkennungen:
v fr
119
v
v
v
v
v
de
es
it
ja
ko
v pt
v ru
v zh
Bearbeiten Sie die folgenden Upgrade-Scripts:
Campaign
v upgrade80to81.xml
v upgrade81to85.xml
v upgrade85to86.xml
v upgrade86to90.xml
v upgrade90to91.xml
v upgrade91to911.xml
eMessage
v upgrade86to90.xml
v upgrade8604to91.xml
v upgrade90to91.xml
v upgrade91to911.xml
v upgrade9102to911.xml (Für Upgrade von Version 9.1.0.x.0.0 (x >= 2) und
wenn nicht 9.1.0.2 Berichte Feature-Pack 1 angelegt wurde)
v upgrade910201to911.xml (Für Upgrade von Version 9.1.0.x.0.1 (x >= 2) und
wenn 9.1.0.2 Berichte Feature-Pack 1 angelegt wurde)
Interact
v upgrade80to81.xml
v upgrade81to85.xml
v upgrade85to86.xml
v upgrade86to90.xml
v upgrade90to91.xml
v upgrade91to911.xml
Leads
v upgrade81to85.xml
v upgrade86to90.xml
v upgrade90to91.xml
v upgrade91to911.xml
Campaign mit Marketing Operations
v upgrade80to81.xml
v upgrade82to85.xml
v upgrade86to90.xml
v upgrade90to91.xml
v upgrade91to911.xml
Marketing Operations
v upgrade75to80.xml
120
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
v
v
v
v
v
upgrade80to81.xml
upgrade81to82.xml
upgrade82to85.xml
upgrade85to86.xml
upgrade86to90_DB2.xml (nur für DB2-Datenbank)
v upgrade86to90_Oracle.xml (nur für Oracle-Datenbank)
v upgrade86to90_Sqlserver.xml (nur für SQL Server-Datenbank)
v upgrade90to91.xml
v upgrade91to911.xml
7. Öffnen Sie Cognos Connection.
8. Wählen Sie Cognos-Inhalte verwalten > Konfiguration > Inhaltsadministration aus.
und
9. Klicken Sie auf die Schaltfläche Neuer Import auf der Symbolleiste
importieren Sie das Berichtsverzeichnis.
10. Öffnen Sie Cognos Framework Manager und öffnen Sie das Projekt der Version, die aktualisiert wird.
11. Wählen Sie Projekt > Script ausführen aus.
12. Führen Sie die folgenden Scripts der neuen Version Ihres Produkts aus:
Anmerkung: Für die zu aktualisierende Version 8.x oder 9.x müssen Sie die
folgenden Punkte beachten:
v Sie müssen keine Scripts aktualisieren, die sich auf frühere Versionen beziehen. Wenn Sie z. B. Campaign-Berichte von Version 8.5.0 aktualisieren, müssen Sie die Scripts upgrade80to81.xml und upgrade81to85.xml nicht aktualisieren.
v Sie müssen das Script preUpgrade_86_fromanyversion.xml zum Upgrade aller Versionen außer 8.6 ausführen.
v Es ist nicht möglich, ein Upgrade für Berichte von einer beliebigen Quellenversion auf eine Zielversion durchführen. Soll beispielsweise ein Upgrade
für Berichte von Version 9.0.0 zu Version 9.1.1 durchgeführt werden, müssen Sie zuerst ein Upgrade von Version 9.0.0 auf Version 9.1 und dann von
Version 9.1 auf Version 9.1.1. durchführen.
v Nur für eMessage-Berichte ist ein Upgrade von Version 8.6.0.4 oder höher
direkt auf 9.1 möglich.
Campaign
v preUpgrade_86_fromanyversion.xml
v upgrade80to81.xml
v upgrade81to85.xml
v upgrade85to86.xml
v upgrade86to90.xml
v upgrade90to91.xml
v upgrade91to911.xml
eMessage
v upgrade86to90.xml
v upgrade8604to91.xml
v upgrade90to91.xml
v upgrade91to911.xml
Kapitel 11. Aktualisieren der Modelle 8.x und 9.x und Installieren neuer Berichte
121
v upgrade9102to911.xml (Für Upgrade von Version 9.1.0.x.0.0 (x >= 2) und
wenn nicht 9.1.0 Berichte Feature-Pack 1 angelegt wurde)
v upgrade910201to911.xml (Für Upgrade von Version 9.1.0.x.0.1 (x >= 2) und
wenn 9.1.0 Berichte Feature-Pack 1 angelegt wurde)
Interact
v preUpgrade_86_fromanyversion.xml
v upgrade80to81.xml
v upgrade81to85.xml
v upgrade85to86.xml
v upgrade86to90.xml
v upgrade90to91.xml
v upgrade91to911.xml
Leads
v upgrade81to85.xml
v upgrade86to90.xml
v upgrade90to91.xml
v upgrade91to911.xml
Campaign mit Marketing Operations
v upgrade80to81.xml
v upgrade81to82.xml
v upgrade82to85.xml
v upgrade86to90.xml
v upgrade90to91.xml
v upgrade91to911.xml
Marketing Operations
v
v
v
v
upgrade75to80.xml
upgrade80to81.xml
upgrade81to82.xml
upgrade82to85.xml
v upgrade85to86.xml
v upgrade86to90_DB2.xml (nur für DB2-Datenbank)
v upgrade86to90_Oracle.xml (nur für Oracle-Datenbank)
v upgrade86to90_Sqlserver.xml (nur für SQL Server-Datenbank)
v upgrade90to91.xml
v upgrade91to911.xml
Alle Scripts befinden sich im Verzeichnis ProductNameReportsPack\cognosN\
ProductNameModel der IBM EMM-Produktinstallation, wobei N die CognosVersionsnummer ist.
13. Führen Sie die folgenden Schritte aus, wenn Sie eMessage-Berichte aktualisieren:
Anmerkung: Handelt es sich bei der Datenbank um DB2, ändern Sie das Abschlusszeichen der Anweisung und ersetzen Sie ; (Semikolon) durch ! (Ausrufezeichen).
a. Navigieren Sie zu Campaign_ReportPack_Installer_Home\Cognos10\
emessage-ddl\DB Type\Upgrade.
b. Führen Sie die angezeigten Scripts in der angegebenen Reihenfolge aus:
122
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
v Bei einem Upgrade von eMessage 8.6.0.4 oder höher auf eMessage 9.1:
acer_tables_upgrade_dbname.sql. Suchen Sie nach dem Namen der Basisversion und führen Sie das folgende Script aus:
--8.6.0.4 Updates-v Bei einem Upgrade von eMessage 9.0 oder höher auf eMessage 9.1:
– acer_tables_upgrade_dbname.sql. Suchen Sie nach dem Namen der
Basisversion und führen Sie das folgende Script aus:
--9.0.x Updates-– acer_indexes_upgrade_dbname.sql. Suchen Sie nach dem Namen der
Basisversion und führen Sie das folgende Script aus:
--9.0.x Updates-v Bei einem Upgrade von eMessage 9.1.0.x.0.0 (x >= 0) auf eMessage 9.1.1:
acer_tables_upgrade_dbname.sql. Suchen Sie nach dem Namen der Basisversion und führen Sie das folgende Script aus:
--9.1.0.x Updates (nicht zutreffend für 9.1.0 Feature-Pack 1
Upgrade)-Anmerkung: Wenn Sie das 9.1.0 Feature-Pack 1 angelegt haben, müssen
Sie Tabellen- oder Index-Upgrade-Scripts nicht ausführen.
c. Navigieren Sie zu Campaign_ReportPack_Installer_Home\Cognos10\
emessage-ddl\DB Type und führen Sie das folgende Script aus:
acer_scripts_dbname.sql
Anmerkung: Sie müssen das Script acer_scripts_dbname.sql für eine
neue Installation von Berichten und für ein Upgrade ausführen.
Anmerkung: Wenn Sie Microsoft SQL Server verwenden, müssen Sie die
Prozeduren der Version 8.6.0.4 löschen, bevor Sie diesen Schritt ausführen.
d. Verwenden Sie den SQL-Berichtsgenerator, um Scripts für Berichtsansichten zu generieren. Generieren Sie für Microsoft SQL Server Ansichten. Erstellen Sie für Oracle und IBM DB2 materialisierte Ansichten.
e. Führen Sie die gespeicherten Prozeduren aus. Planen Sie die Ausführung.
Anmerkung: Um eine korrekte Leistung der Berichte sicherzustellen, müssen Sie die regelmäßige Ausführung der gespeicherten Prozeduren planen.
Weitere Informationen zu gespeicherten Prozeduren von eMessage finden
Sie unter „Ausführen und Planen von gespeicherten Prozeduren für
eMessage” auf Seite 37.
14. Veröffentlichen Sie das Paket im Cognos Content Store.
15. Führen Sie für alle IBM EMM-Produkte die folgenden Schritte aus:
a. Wechseln Sie zu Datei > Berichtspaket.
b. Wählen Sie das entsprechende Berichtspaket Ihrem Produkt entsprechend
aus und klicken Sie auf OK.
c. Füllen Sie die Eingabeaufforderungen im Bericht je nach Bedarf aus.
d. Nachdem der Bericht validiert wurde, klicken Sie im Fenster Validierungsrückmeldung auf Schließen.
16. Führen Sie einen Bericht aus, um das Upgrade zu testen.
Kapitel 11. Aktualisieren der Modelle 8.x und 9.x und Installieren neuer Berichte
123
124
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Anhang A. Konfigurationseigenschaften bei Berichten
Die Berichtskonfigurationseigenschaften für IBM EMM befinden sich in Einstellungen > Konfiguration > Berichte.
Zur Erstellung von Berichten wird die IBM EMM-Suite mit IBM Cognos integriert,
einer Business-Intelligence-Anwendung eines anderen Herstellers. Verwenden Sie
die Eigenschaften unter Integrationen > Cognos, um Ihr IBM Cognos-System zu
ermitteln. Danach müssen Sie für Campaign, eMessage und Interact zusätzliche
Konfigurationseigenschaften einrichten und die Berichtsschemas anpassen.
Reports | Integrations | Cognos [version]
Die IBM EMM-Suite ist zum Erstellen von Berichten mit IBM Cognos integriert.
Diese Seite zeigt Eigenschaften an, die URLs und andere Parameter angeben, die
vom IBM System verwendet werden.
Integrationsname
Beschreibung
Schreibgeschützt. Gibt an, dass IBM Cognos das Drittanbieter-Tool für die
Berichterstellung oder Analyse ist, das von IBM EMM zum Anzeigen der
Berichte verwendet wird.
Standardwert
Cognos
Anbieter
Beschreibung
Schreibgeschützt. Gibt an, dass IBM Cognos der Name des Unternehmens
ist, das die von der Eigenschaft "Integrationsname" angegebene Anwendung zur Verfügung stellt.
Standardwert
Cognos
Version
Beschreibung
Schreibgeschützt. Gibt die Produktversion der Anwendung an, die von der
Eigenschaft "Integrationsname" angegeben wird.
Standardwert
<version>
Aktiviert
Beschreibung
Gibt an, ob IBM Cognos für die Suite aktiviert ist.
Standardwert
125
False
Gültige Werte
True | False
Integrationsklassenname
Beschreibung
Schreibgeschützt. Gibt den vollständig qualifizierten Namen der Java™Klasse an, die die Integrationsschnittstelle erstellt, die für die Verbindung
zu der von der Eigenschaft Integration Name angegebenen Anwendung
verwendet wird.
Standardwert
com.unica.report.integration.cognos.CognosIntegration
Domäne
Beschreibung
Gibt den vollständig qualifizierten Namen der Unternehmensdomäne an,
in der Ihr Cognos-Server ausgeführt wird. Beispiel: myCompanyDomain.com.
Wenn Ihr Unternehmen eine Unterdomäne verwendet, muss der Wert in
diesem Feld auch die entsprechende Unterdomäne enthalten.
Standardwert
[CHANGE ME]
Gültige Werte
Zeichenfolge nicht länger als 1024 Zeichen.
Portal-URL
Beschreibung
Gibt die URL des IBM Cognos Connection-Portals an. Verwenden Sie einen
vollständig qualifizierten Hostnamen einschließlich des Domänennamens
(und den der Unterdomäne, falls zutreffend), der in der Eigenschaft Domäne angegeben ist. Beispiel: http://
Berichtsserver.Unternehmensdomäne.com/cognos<version>/cgi-bin/
cognos.cgi.
Die URL finden Sie in IBM Cognos Configuration unter: Lokale Konfiguration > Umgebung.
Standardwert
http://[CHANGE ME]/cognos<version>/cgi-bin/cognos.cgi
Gültige Werte
Eine gut zusammengesetzte URL.
Versand-URL
Beschreibung
Gibt die URL des IBM Cognos Content Managers. Verwenden Sie einen
vollständig qualifizierten Hostnamen einschließlich des Domänennamens
(und den der Unterdomäne, falls zutreffend), der in der Eigenschaft Domain
126
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
angegeben ist. For example: http://
MyReportServer.MyCompanyDomain.com:9300/p2pd/servlet/dispatch
Die URL finden Sie in Cognos Configuration unter: Lokale Konfiguration
> Umgebung.
Standardwert
http://[CHANGE ME]:9300/p2pd/servlet/dispatch
9300 ist die Standardportnummer für den Cognos Content Manager. Vergewissern Sie sich, dass die angegebene Portnummer mit der Portnummer
übereinstimmt, die in der Cognos-Installation verwendet wird.
Gültige Werte
Eine gut zusammengesetzte URL.
Authentifizierungsmodus
Beschreibung
Gibt an, ob die IBM Cognos-Anwendung den IBM Authentifizierungsprovider verwendet, wodurch sie von der Marketing Platform-Authentifizierung abhängig wäre.
Standardwert
anonymous
Gültige Werte
v anonymous: bedeutet, dass die Authentifizierung inaktiviert ist.
v authenticated: bedeutet, dass die Kommunikation zwischen dem IBM
System und dem Cognos-System auf Computerebene gesichert ist. Sie
konfigurieren einen einzigen Berichtssystembenutzer und identifizieren
diesen in den Konfigurationseinstellungen für Berichte. Gemäß der Konvention wird dieser Benutzer "cognos_admin" genannt.
v authenticatedPerUser: bedeutet, dass das System individuelle Benutzerberechtigungsnachweise auswertet.
Namespace für Authentifizierung
Beschreibung
Schreibgeschützt. Der Namespace des IBM Authentifizierungsproviders.
Standardwert
Unica
Benutzername für Authentifizierung
Beschreibung
Gibt den Anmeldenamen des Berichtssystembenutzers an. Die IBM Anwendungen melden sich an Cognos als dieser Benutzer an, wenn Cognos so
konfiguriert ist, dass der Unica-Authentifizierungsprovider verwendet
wird. Dieser Benutzer hat auch Zugriff auf IBM EMM.
Diese Einstellung gilt nur, wenn die Eigenschaft Authentifizierungsmodus
auf authenticated festgelegt ist.
Standardwert
cognos_admin
Anhang A. Konfigurationseigenschaften bei Berichten
127
Datenquellenname für Authentifizierung
Beschreibung
Gibt den Namen der Datenquelle für den Berichtssystembenutzer an, die
die Cognos-Berechtigungsnachweise enthält.
Standardwert
Cognos
Formularauthentifizierung aktivieren
Beschreibung
Gibt an, ob eine Formular-basierte Authentifizierung aktiviert ist. Setzen
Sie diese Eigenschaft auf True, wenn eine der beiden folgenden Bedingungen zutrifft:
v Wenn die IBM EMM nicht in derselben Domäne wie die IBM CognosAnwendungen installiert ist.
v Wenn auf IBM Cognos über eine IP-Adresse (in derselben Netzdomäne)
zugegriffen wird und nicht über den vollständig qualifizierten Hostnamen (der verwendet wird, um auf die IBM EMM-Anwendungen zuzugreifen), obwohl die IBM EMM-Anwendungen und die IBM CognosInstallation sich auf demselben Computer befinden.
Bei dem Wert True gibt das Anmeldeverfahren an Cognos Connection den
Anmeldenamen und das Kennwort in Klartext weiter und ist daher nicht
sicher, wenn die Konfiguration von IBM Cognos und IBM EMM keine Verwendung einer SSL-Kommunikation vorsieht.
Auch wenn SSL konfiguriert ist, werden der Benutzername und das Kennwort in Klartext im HTML-Quellcode angezeigt, wenn Sie die Quelle in einem angezeigten Bericht einsehen. Daher müssen Sie IBM Cognos und
IBM EMM in derselben Domäne installieren.
Standardwert
False
Gültige Werte
True | False
Reports | Schemas | [product] | [schema name] | SQL Configuration
Das SQL-Script erstellt Ansichten oder Tabellen für die Berichtsschemas. Die Eigenschaft Reports | Schemas | [product] | [schema name] | SQL Configuration
stellt Informationen zu dem Namen der Ansichten oder Tabellen bereit.
Tabellen-/Ansichtsname
Beschreibung
Gibt den Namen der Ansicht oder Tabelle an, die das von Ihnen generierte
SQL-Script für dieses Berichtsschema erstellt. Es ist üblich, den Standardnamen einer Tabelle/Ansicht nicht zu verändern. Sollten Sie doch einen
Namen verändern, müssen Sie auch den Namen der Ansicht im CognosModell des IBM Cognos Framework Manager ändern.
Wenn Sie ein neues Berichtsschema für eine neue Zielgruppenebene erstellen, müssen Sie die Namen aller neuen Berichtstabellen/-anzeigen angeben.
128
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Standardwert
Variiert je nach Schema
Gültige Werte
Eine Zeichenfolge mit den folgenden Beschränkungen.
v Sie kann nicht länger als 18 Zeichen sein.
v Sie darf nur aus Großbuchstaben bestehen.
Sie müssen die folgende Namenskonvention verwenden:
v Beginnen Sie den Namen mit den Buchstaben "UAR".
v Fügen Sie einen aus einem Buchstaben bestehenden Code hinzu, der die
IBM EMM-Anwendung darstellt. Die Liste der Codes befindet sich weiter unten.
v Fügen Sie einen Unterstrich hinzu.
v Fügen Sie den Tabellennamen hinzu, einschließlich eines Codes aus einem oder zwei Buchstaben, der die Zielgruppenebene angibt.
v Schließen Sie mit einem Unterstrich ab.
Der SQL-hängt, falls erforderlich, einen Zeitdimensionscode an. Die Liste
der Codes befindet sich weiter unten.
Beispiel: UARC_COPERF_DY ist der Name der Berichtsanzeige oder -tabelle für
den Campaign-Angebotserfolg nach Tag.
Im Folgenden finden Sie eine Liste mit IBM EMM-Anwendungscodes.
v Campaign: C
v
v
v
v
eMessage: E
Interact: I
Distributed Marketing: X
Marketing Operations: P
v Leads: L
Im Folgenden finden Sie eine Liste mit vom Generator hinzugefügten Zeitdimensionscodes.
v Stunde: HR
v
v
v
v
v
Tag: DY
Woche: WK
Monat: MO
Quartal: QU
Jahr: YR
Reports | Schemas | Campaign
Die Eigenschaft Reports | Schemas | Campaign stellt Informationen zu der Datenquelle bereit, die die Campaign-Datenbank identifiziert.
Eingabedatenquelle (JNDI)
Beschreibung
Gibt den Namen der JNDI-Datenquelle an, mit der die Campaign-Datenbank (genauer gesagt die Systemtabellen) identifiziert wird. Diese Datenquelle muss existieren, wenn Sie das SQL-Generierungstool zum Generieren von Scripts verwenden möchten, die Berichtstabellen erstellen. Das
Anhang A. Konfigurationseigenschaften bei Berichten
129
SQL-Generierungstool kann Scripts generieren, die Berichtsansichten ohne
diese Datenquelle erstellen, kann sie aber nicht validieren.
Der Datenbanktyp dieser Datenquelle muss dem Datenbanktyp entsprechen, den Sie auswählen, wenn Sie die SQL-Scripts für die Campaign-Ansichten oder -Berichtstabellen generieren.
Standardwert
campaignPartition1DS
Reports | Schemas | Campaign | Offer Performance
Das Schema "Angebotserfolg" gibt Kontakt- und Antwortverlaufsmetriken für alle
Angebote sowie für Angebote nach Kampagne aus. In der Standardkonfiguration
generiert das Schema eine Übersichtsansicht (oder -tabelle) für die gesamte Zeit.
Zielgruppenschlüssel
Beschreibung
Gibt den Namen der Spalte an, die den Zielgruppenschlüssel für die Zielgruppenebene enthält, die von diesem Berichtsschema unterstützt wird.
Standardwert
CustomerID
Gültige Werte
Zeichenfolgewert nicht länger als 255 Zeichen.
Trennen Sie bei Schlüsseln, die mehrere Spalten umfassen, die Spaltennamen mit Kommas. Beispiel: ColumnX,ColumnY.
Kontaktverlaufstabelle
Beschreibung
Gibt den Namen der Kontaktverlaufstabelle für die Zielgruppenebene an,
die von diesem Berichtsschema unterstützt wird.
Standardwert
UA_ContactHistory
Ausführliche Kontaktverlaufstabelle
Beschreibung
Gibt den Namen der detaillierten Kontaktverlaufstabelle für die Zielgruppenebene an, die von diesem Berichtsschema unterstützt wird.
Standardwert
UA_DtlContactHist
Antwortverlaufstabelle
Beschreibung
Gibt den Namen der Antwortverlaufstabelle für die Zielgruppenebene an,
die von diesem Berichtsschema unterstützt wird.
Standardwert
UA_ResponseHistory
130
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Varianten im Zeitverlauf
Beschreibung
Gibt die Kalenderzeiträume an, die von Berichten im Zeitverlauf verwendet und von diesem Schema unterstützt werden.
Standardwert
Day, Month
Gültige Werte
Day, Week, Month, Quarter, Year
Reports | Schemas | Campaign | [schema name] | Columns | [Contact
Metric]
Verwenden Sie die Eigenschaft Reports | Schemas | Campaign | [schema name]
| Columns | [Contact Metric], um den Berichtsschemas "Kampagnenerfolg" oder
"Angebotserfolg" Kontaktmetriken hinzuzufügen.
Spaltenname
Beschreibung
Gibt den Namen an, der in der Berichtsansicht oder -tabelle für die Spalte
verwendet wird, die im Feld Eingabespaltenname angegeben ist.
Standardwert
[CHANGE ME]
Gültige Werte
Der Name darf maximal 18 Zeichen umfassen, nur aus Großbuchstaben bestehen und keine Leerzeichen enthalten.
Funktion
Beschreibung
Gibt an, wie die Kontaktmetrik bestimmt bzw. berechnet wird.
Standardwert
count
Gültige Werte
count, count distinct, sum, min, max, average
Eingabespaltenname
Beschreibung
Der Name der Spalte, die die Kontaktmetrik angibt, die Sie zu dem Berichtsschema hinzufügen.
Standardwert
[CHANGE ME]
Gültige Werte
Der Name der Spalte in den Tabellen "Kontaktverlauf" und "Detaillierter
Kontaktverlauf".
Anhang A. Konfigurationseigenschaften bei Berichten
131
Kontrollbehandlungsflag
Beschreibung
Wenn Sie die Beispielberichte von IBM Cognos verwenden oder Ihre eigenen benutzerdefinierten Berichte erstellen, die Kontrollgruppen enthalten,
muss jede Kontaktmetrik zwei Spalten in dem Berichtsschema aufweisen.
Eine Spalte stellt die Metrik für die Kontrollgruppe dar, die andere Spalte
die Metrik für die Zielgruppe. Der Wert in Kontrollbehandlungsflag gibt
an, ob die Spalte in der Ansicht die Kontrollgruppe oder die Zielgruppe
darstellt.
Wenn Ihre Berichte keine Kontrollgruppen beinhalten, brauchen Sie die
zweite Spalte für die Kontrollgruppe nicht.
Standardwert
0
Gültige Werte
v 0: die Spalte stellt die Zielgruppe dar.
v 1: die Spalte stellt die Kontrollgruppe dar.
Reports | Schemas | Campaign | [schema name] | Columns | [Response Metric]
Verwenden Sie die Eigenschaft Reports | Schemas | Campaign | [schema name]
| Columns | [Response Metric], um die Antwortmetrik, die Sie in Ihre Berichte
aufnehmen wollen, den Berichtsschemas "Kampagnenerfolg" oder "Angebotserfolg"
hinzuzufügen.
Spaltenname
Beschreibung
Gibt den Namen an, der in der Berichtsansicht oder -tabelle für die Spalte
verwendet wird, die im Feld Eingabespaltenname angegeben ist.
Standardwert
[CHANGE ME]
Gültige Werte
Der Name darf maximal 18 Zeichen umfassen, nur aus Großbuchstaben bestehen und keine Leerzeichen enthalten.
Funktion
Beschreibung
Gibt an, wie die Antwortmetrik bestimmt bzw. berechnet wird.
Standardwert
count
Gültige Werte
count, count distinct, sum, min, max, average
Eingabespaltenname
Beschreibung
132
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Der Name der Spalte, die die Antwortmetrik angibt, die Sie zu dem Berichtsschema hinzufügen.
Standardwert
[CHANGE ME]
Gültige Werte
Der Name der Spalte in der Tabelle "Antwortverlauf".
Kontrollbehandlungsflag
Beschreibung
Wenn Sie die Standardberichte von IBM Cognos verwenden oder Ihre eigenen benutzerdefinierten Berichte erstellen, die Kontrollgruppen enthalten,
muss jede Antwortmetrik zwei Spalten in dem Berichtsschema aufweisen.
Eine Spalte stellt die Antwort aus der Kontrollgruppe dar, die andere Spalte die Antwort aus der Zielgruppe. Der Wert in Kontrollbehandlungsflag
gibt an, ob die Spalte in der Ansicht die Kontrollgruppe oder die Zielgruppe darstellt.
Wenn Ihre Berichte keine Kontrollgruppen beinhalten, brauchen Sie die
zweite Spalte für die Kontrollgruppe nicht.
Standardwert
0
Gültige Werte
v 0: die Spalte stellt die Zielgruppe dar.
v 1: die Spalte stellt die Kontrollgruppe dar.
Reports | Schemas | Campaign | Campaign Performance
Das Schema "Kampagnenerfolg" gibt Kontakt- und Antwortverlaufsmetriken auf
Kampagnen-, Kanpagnenangebots- und Kampagnenzellebene aus.
Zielgruppenschlüssel
Beschreibung
Gibt den Namen der Spalte an, die den Zielgruppenschlüssel für die Zielgruppenebene enthält, die von diesem Berichtsschema unterstützt wird.
Standardwert
CustomerID
Gültige Werte
Zeichenfolgewert nicht länger als 255 Zeichen.
Trennen Sie bei Schlüsseln, die mehrere Spalten umfassen, die Spaltennamen mit Kommas. Beispiel: ColumnX,ColumnY.
Kontaktverlaufstabelle
Beschreibung
Gibt den Namen der Kontaktverlaufstabelle für die Zielgruppenebene an,
die von diesem Berichtsschema unterstützt wird.
Standardwert
Anhang A. Konfigurationseigenschaften bei Berichten
133
UA_ContactHistory
Ausführliche Kontaktverlaufstabelle
Beschreibung
Gibt den Namen der detaillierten Kontaktverlaufstabelle für die Zielgruppenebene an, die von diesem Berichtsschema unterstützt wird.
Standardwert
UA_DtlContactHist
Antwortverlaufstabelle
Beschreibung
Gibt den Namen der Antwortverlaufstabelle für die Zielgruppenebene an,
die von diesem Berichtsschema unterstützt wird.
Standardwert
UA_ResponseHistory
Varianten im Zeitverlauf
Beschreibung
Gibt die Kalenderzeiträume an, die von Berichten im Zeitverlauf verwendet und von diesem Schema unterstützt werden.
Standardwert
Day, Month
Gültige Werte
Day, Week, Month, Quarter, Year
Reports | Schemas | Campaign | Campaign Offer Response Breakout
Das Schema "Detaillierte Aufschlüsselung der Antworten auf Kampagnenangebote"
unterstützt Berichte mit Antworten nach Kampagnendetails, aufgegliedert nach
Antworttyp und Angebotsdaten. Die Schemavorlage gibt verschiedene Antwortanzahlen für jeden benutzerdefinierten Antworttyp für Kampagnen und nach Kampagne gruppierten Angeboten vor.
Dieses Schema
Antwortverlaufstabelle
Beschreibung
Gibt den Namen der Antwortverlaufstabelle für die Zielgruppenebene an,
die von diesem Berichtsschema unterstützt wird.
Standardwert
UA_ResponseHistory
134
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Reports | Schemas | Campaign | Campaign Offer Response Breakout |
Columns | [Response Type]
Verwenden Sie die Eigenschaft Reports | Schemas | Campaign | Campaign Offer Response Breakout | Columns | [Response Type], um benutzerdefinierte Antworttypen, die Sie in Ihre Berichte aufnehmen wollen, dem Berichtsschema hinzuzufügen.
Spaltenname
Beschreibung
Gibt den Namen an, der in der Berichtsansicht oder -tabelle für die Spalte
verwendet wird, die im Feld Antworttypcode angegeben ist.
Standardwert
[CHANGE ME]
Gültige Werte
Der Name darf maximal 18 Zeichen umfassen, nur aus Großbuchstaben bestehen und keine Leerzeichen enthalten.
Antworttypcode
Beschreibung
Der Antworttypcode für den angegebenen Antworttyp. Dieser Wert befindet sich in der Spalte ResponseTypeCode in der Tabelle UA_UsrResponseType.
Standardwert
[CHANGE ME]
Gültige Werte
Die beispielhaften Antworttypcodes sind:
v EXP (durchsuchen)
v CON (prüfen)
v CMT (bestätigen)
v
v
v
v
FFL
USE
USB
UKN
(erfüllen)
(verwenden)
(abmelden)
(unbekannt)
Ihre Campaign-Installation verfügt möglicherweise über zusätzliche benutzerdefinierte Antworttypcodes.
Kontrollbehandlungsflag
Beschreibung
Wenn Sie die im IBM EMM-Berichtspaket enthaltenen Standardberichte
von IBM Cognos verwenden oder Ihre eigenen benutzerdefinierten Berichte erstellen, die Kontrollgruppen enthalten, muss jeder Antworttyp zwei
Spalten in dem Berichtsschema aufweisen. Eine Spalte stellt den Antworttyp aus der Kontrollgruppe dar, die andere Spalte den Antworttyp aus der
Zielgruppe. Der Wert in Kontrollbehandlungsflag gibt an, ob die Spalte in
der Ansicht die Kontrollgruppe oder die Zielgruppe darstellt.
Anhang A. Konfigurationseigenschaften bei Berichten
135
Wenn Ihre Berichte keine Kontrollgruppen beinhalten, brauchen Sie die
zweite Spalte für die Kontrollgruppe nicht.
Standardwert
0
Gültige Werte
v 0: die Spalte stellt die Zielgruppe dar.
v 1: die Spalte stellt die Kontrollgruppe dar.
Reports | Schemas | Campaign | Campaign Offer Contact Status
Breakout
Das Schema "Statusaufschlüsselung der Kampagnenangebotkontakte" unterstützt
das Berichten von Kontakten nach Kampagnendetails, die nach Kontaktstatustyp
und Angebotsdaten aufgeschlüsselt sind. Die Schemavorlage gibt verschiedene
Kontaktanzahlen für jeden benutzerdefinierten Kontaktstatustyp für Kampagnen
und nach Kampagne gruppierten Angeboten vor.
Standardmäßig verwendet keiner der Campaign-Beispielberichte dieses Schema.
Zielgruppenschlüssel
Beschreibung
Gibt den Namen der Spalte an, die den Zielgruppenschlüssel für die Zielgruppenebene enthält, die von diesem Berichtsschema unterstützt wird.
Standardwert
CustomerID
Gültige Werte
Zeichenfolgewert nicht länger als 255 Zeichen.
Trennen Sie bei Schlüsseln, die mehrere Spalten umfassen, die Spaltennamen mit Kommas. Beispiel: ColumnX,ColumnY.
Kontaktverlaufstabelle
Beschreibung
Gibt den Namen der Kontaktverlaufstabelle für die Zielgruppenebene an,
die von diesem Berichtsschema unterstützt wird.
Standardwert
UA_ContactHistory
Ausführliche Kontaktverlaufstabelle
Beschreibung
Gibt den Namen der detaillierten Kontaktverlaufstabelle für die Zielgruppenebene an, die von diesem Berichtsschema unterstützt wird.
Standardwert
UA_DtlContactHist
136
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Reports | Schemas | Campaign | Campaign Offer Contact Status
Breakout | Columns | [Contact Status]
Verwenden Sie die Eigenschaft Reports | Schemas | Campaign | Campaign Offer Contact Status Breakout | Columns | [Contact Status], um den Kontaktstatus,
den Sie in Ihre Berichte aufnehmen wollen, dem Berichtsschema hinzuzufügen.
Spaltenname
Beschreibung
Gibt den Namen an, der in der Berichtsansicht oder -tabelle für die Spalte
verwendet wird, die im Feld Kontaktstatus angegeben ist.
Standardwert
[CHANGE ME]
Gültige Werte
Der Name darf maximal 18 Zeichen umfassen, nur aus Großbuchstaben bestehen und keine Leerzeichen enthalten.
Kontaktstatuscode
Beschreibung
Der Name des Kontaktstatuscodes. Dieser Wert befindet sich in der Spalte
ContactStatusCode in der Tabelle UA_ContactStatus.
Standardwert
[CHANGE ME]
Gültige Werte
Die beispielhaften Kontaktstatustypen sind:
v
v
v
v
CSD (Kampagne gesendet)
DLV (übermittelt)
UNDLV (nicht übermittelt)
CTR (Kontrolle)
Ihre Campaign-Installation verfügt möglicherweise über zusätzliche benutzerdefinierte Kontaktstatustypen.
Reports | Schemas | Campaign | Campaign Custom Attributes | Columns | [Campaign Custom Column]
Verwenden Sie die Eigenschaft Reports | Schemas | Campaign | Campaign Custom Attributes | Columns | [Campaign Custom Column], um benutzerdefinierte
Kampagnenattribute, die Sie in Ihre Berichte aufnehmen wollen, dem Berichtsschema hinzuzufügen.
Spaltenname
Beschreibung
Gibt den Namen an, der in der Berichtsansicht oder -tabelle für das Attribut verwendet wird, das im Feld Attribut-ID angegeben ist.
Standardwert
Anhang A. Konfigurationseigenschaften bei Berichten
137
[CHANGE ME]
Gültige Werte
Der Name darf maximal 18 Zeichen umfassen, nur aus Großbuchstaben bestehen und keine Leerzeichen enthalten.
Attribut-ID
Beschreibung
Der Wert aus der Spalte AttributeID des Attributs in der Tabelle UA_CampAttribute.
Standardwert
0
Wertetyp
Beschreibung
Der Datentyp des Kampagnenattributs.
Standardwert
StringValue
Gültige Werte
StringValue, NumberValue, DatetimeValue
Wenn dieses Kampagnenattribut einen Währungswert enthält, wählen Sie
NumberValue aus.
Wenn der Formularelementtyp dieses Kampagnenattributs auf Select Box
- String in Campaign festgelegt wurde, wählen Sie StringValue aus.
Reports | Schemas | Campaign | Campaign Custom Attributes | Columns | [Offer Custom Column]
Verwenden Sie die Eigenschaft Reports | Schemas | Campaign | Campaign Custom Attributes | Columns | [Offer Custom Column], um benutzerdefinierte Angebotsattribute, die Sie in Ihre Berichte aufnehmen wollen, dem Berichtsschema
hinzuzufügen.
Spaltenname
Beschreibung
Gibt den Namen an, der in der Berichtsansicht oder -tabelle für das Attribut verwendet wird, das im Feld Attribut-ID angegeben ist.
Standardwert
[CHANGE ME]
Gültige Werte
Der Name darf maximal 18 Zeichen umfassen, nur aus Großbuchstaben bestehen und keine Leerzeichen enthalten.
Attribut-ID
Beschreibung
138
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Den Wert aus der Spalte AttributeID des Attributs in der Tabelle UA_OfferAttribute.
Standardwert
0
Wertetyp
Beschreibung
Der Datentyp des Angebotsattributs.
Standardwert
StringValue
Gültige Werte
StringValue, NumberValue, DatetimeValue
Wenn dieses Angebotsattribut einen Währungswert enthält, wählen Sie
NumberValue aus.
Wenn der Formularelementtyp dieses Angebotsattributs auf Select Box String in Campaign festgelegt wurde, wählen Sie StringValue aus.
Reports | Schemas | Campaign | Campaign Custom Attributes | Columns | [Cell Custom Column]
Verwenden Sie die Eigenschaft Reports | Schemas | Campaign | Campaign Custom Attributes | Columns | [Cell Custom Column], um benutzerdefinierte Zellenattributen, die Sie in Ihre Berichte aufnehmen wollen, dem Berichtsschema hinzuzufügen.
Spaltenname
Beschreibung
Gibt den Namen an, der in der Berichtsansicht oder -tabelle für das Attribut verwendet wird, das im Feld Attribut-ID angegeben ist.
Standardwert
[CHANGE ME]
Gültige Werte
Der Name darf maximal 18 Zeichen umfassen, nur aus Großbuchstaben bestehen und keine Leerzeichen enthalten.
Attribut-ID
Beschreibung
Den Wert aus der Spalte AttributeID des Attributs in der Tabelle UA_CellAttribute.
Standardwert
0
Anhang A. Konfigurationseigenschaften bei Berichten
139
Wertetyp
Beschreibung
Der Datentyp des Zellattributs.
Standardwert
StringValue
Gültige Werte
StringValue, NumberValue, DatetimeValue
Reports | Schemas | Interact
Die Interact-Berichtsschemas beziehen sich auf drei separate Datenbanken (Entwicklungszeit-, Laufzeit- und Lerndatenbanken). Verwenden Sie die Eigenschaft
Reports | Schemas | Interact, um die JNDI-Namen der Datenquellen für diese
Datenbanken anzugeben.
Die auf dieser Seite angegebenen Datenquellen müssen vorhanden sein, wenn Sie
das SQL-Generierungstool für die Berichterstellung zum Generieren von Scripts
verwenden möchten, die Berichtstabellen erstellen. Das SQL-Generierungstool kann
Scripts generieren, die Berichtsansichten ohne diese Datenquellen erstellen, kann
die Scripts jedoch nicht validieren.
Der Datenbanktyp der Datenquellen muss dem Datenbanktyp entsprechen, den Sie
auswählen, wenn Sie die SQL-Scripts für die Ansichten oder Berichtstabellen generieren.
Interact Design-Datenquelle (JNDI)
Beschreibung
Gibt den Namen der JNDI-Datenquelle an, die die Interact-Entwicklungszeitdatenbank angibt, die auch die Campaign-Systemtabellen darstellt.
Standardwert
campaignPartition1DS
Interact Laufzeitumgebungs-Datenquelle(JNDI)
Beschreibung
Gibt den Namen der JNDI-Datenquelle an, die die Interact-Laufzeitdatenbank angibt.
Standardwert
InteractRTDS
Interact Lern-Datenquelle(JNDI)
Beschreibung
Gibt den Namen der JNDI-Datenquelle an, die die Interact-Lerndatenbank
angibt.
Standardwert
InteractLearningDS
140
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Reports | Schemas | Interact | Interact Performance
Das Schema "Interact-Leistung" gibt Kontakt- und Antwortverlaufsmetriken auf
den Ebenen Kanal, Kanal - Angebot, Kanal - Segment, Kanal - Interaktionspunkt,
interaktive Zelle, interaktive Zelle - Angebot, interaktive Zelle - Interaktionspunkt,
interaktives Angebot, interaktives Angebot - Zelle und interaktives Angebot - Interaktionspunkt aus.
Zielgruppenschlüssel
Beschreibung
Gibt den Namen der Spalte an, die den Zielgruppenschlüssel für die Zielgruppenebene enthält, die von diesem Berichtsschema unterstützt wird.
Standardwert
CustomerID
Gültige Werte
Zeichenfolgewert nicht länger als 255 Zeichen.
Trennen Sie bei Schlüsseln, die mehrere Spalten umfassen, die Spaltennamen mit Kommas. Beispiel: ColumnX,ColumnY.
Ausführliche Kontaktverlaufstabelle
Beschreibung
Gibt den Namen der detaillierten Kontaktverlaufstabelle für die Zielgruppenebene an, die von diesem Berichtsschema unterstützt wird.
Standardwert
UA_DtlContactHist
Antwortverlaufstabelle
Beschreibung
Gibt den Namen der Antwortverlaufstabelle für die Zielgruppenebene an,
die von diesem Berichtsschema unterstützt wird.
Standardwert
UA_ResponseHistory
Varianten im Zeitverlauf
Beschreibung
Gibt die Kalenderzeiträume an, die von Berichten im Zeitverlauf verwendet und von diesem Schema unterstützt werden.
Standardwert
Hour, Day
Gültige Werte
Hour, Day, Week, Month, Quarter, Year
Anhang A. Konfigurationseigenschaften bei Berichten
141
Reports | Schemas | eMessage
Die Eigenschaft Reports | Schemas | eMessage gibt den Namen der Datenquelle
an, die die eMessage-Überwachungstabellen identifiziert, die sich in den Campaign-Systemtabellen befinden.
eMessage Tracking-Datenquelle (JNDI)
Beschreibung
Gibt den Namen der JNDI-Datenquelle an, die die eMessage-Überwachungstabellen angibt, die sich in den Campaign-Systemtabellen befinden.
Diese Datenquelle muss existieren, wenn Sie das Reports SQL-Generierungstool zum Validieren von Scripts verwenden möchten, die Berichtstabellen erstellen. Das SQL-Generierungstool kann Scripts generieren, die
Berichtsansichten ohne diese Datenquelle erstellen, kann sie aber nicht validieren.
Der Datenbanktyp dieser Datenquelle muss dem Datenbanktyp entsprechen, den Sie auswählen, wenn Sie die SQL-Scripts für die Ansichten oder
Berichtstabellen generieren.
Standardwert
campaignPartition1DS
Campaign | partitions | partition[n] | reports
Die Eigenschaft Campaign | partitions | partition[n] | reports definiert die unterschiedlichen Typen von Ordnern für Berichte.
offerAnalysisTabCachedFolder
Beschreibung
Die Eigenschaft offerAnalysisTabCachedFolder gibt die Position des Ordners an, der die Informationen für Bursting-Angebotsberichte (erweiterte
Angebotsberichte) enthält, die auf der Registerkarte "Analyse" aufgeführt
sind, wenn Sie den Ordner durch Klicken auf den Link "Analyse" im Navigationsbereich öffnen. Der Pfad wird mithilfe der XPath-Schreibweise angegeben.
Standardwert
/content/folder[@name='Affinium Campaign - Object Specific
Reports']/folder[@name='offer']/folder[@name='cached']
segmentAnalysisTabOnDemandFolder
Beschreibung
Die Eigenschaft segmentAnalysisTabOnDemandFolder gibt die Position des
Ordners an, der die Segmentberichte enthält, die auf der Registerkarte
"Analyse" eines Segments aufgeführt sind. Der Pfad wird mithilfe der
XPath-Schreibweise angegeben.
Standardwert
/content/folder[@name='Affinium Campaign - Object Specific
Reports']/folder[@name='segment']/folder[@name='cached']
142
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
offerAnalysisTabOnDemandFolder
Beschreibung
Die Eigenschaft offerAnalysisTabOnDemandFolder gibt die Position des
Ordners an, der die Angebotsberichte enthält, die auf der Registerkarte
"Analyse" eines Angebots aufgeführt sind. Der Pfad wird mithilfe der
XPath-Schreibweise angegeben.
Standardwert
/content/folder[@name='Affinium Campaign - Object Specific
Reports']/folder[@name='offer']
segmentAnalysisTabCachedFolder
Beschreibung
Die Eigenschaft segmentAnalysisTabCachedFolder gibt die Position des
Ordners an, der die Informationen für Bursting-Segmentberichte (erweiterte Segmentberichte) enthält, die auf der Registerkarte "Analyse" aufgeführt
sind, wenn Sie den Ordner durch Klicken auf den Link "Analyse" im Navigationsbereich öffnen. Der Pfad wird mithilfe der XPath-Schreibweise angegeben.
Standardwert
/content/folder[@name='Affinium Campaign - Object Specific
Reports']/folder[@name='segment']
analysisSectionFolder
Beschreibung
Die Eigenschaft analysisSectionFolder gibt die Position des Stammordners an, in dem Berichtinformationen gespeichert werden. Der Pfad wird
mithilfe der XPath-Schreibweise angegeben.
Standardwert
/content/folder[@name='Affinium Campaign']
campaignAnalysisTabOnDemandFolder
Beschreibung
Die Eigenschaft campaignAnalysisTabOnDemandFolder gibt die Position des
Ordners an, der die Kampagnenberichte enthält, die auf der Registerkarte
"Analyse" einer Kampagne aufgeführt sind. Der Pfad wird mithilfe der
XPath-Schreibweise angegeben.
Standardwert
/content/folder[@name='Affinium Campaign - Object Specific
Reports']/folder[@name='campaign']
campaignAnalysisTabCachedFolder
Beschreibung
Die Eigenschaft campaignAnalysisTabCachedFolder gibt die Position des
Ordners an, der die Informationen für Bursting-Kampagnenberichte (erweiterte Kampagnenberichte) enthält, die auf der Registerkarte "Analyse" auf-
Anhang A. Konfigurationseigenschaften bei Berichten
143
geführt sind, wenn Sie den Ordner durch Klicken auf den Link "Analyse"
im Navigationsbereich öffnen. Der Pfad wird mithilfe der XPath-Schreibweise angegeben.
Standardwert
/content/folder[@name='Affinium Campaign - Object Specific
Reports']/folder[@name='campaign']/folder[@name='cached']
campaignAnalysisTabEmessageOnDemandFolder
Beschreibung
Die Eigenschaft campaignAnalysisTabEmessageOnDemandFolder gibt die Position des Ordners an, der die eMessage-Berichte enthält, die auf der Registerkarte "Analyse" einer Kampagne aufgeführt sind. Der Pfad wird mithilfe
der XPath-Schreibweise angegeben.
Standardwert
/content/folder[@name='Affinium Campaign']/folder[@name='eMessage
Reports']
campaignAnalysisTabInteractOnDemandFolder
Beschreibung
Zeichenfolge für Berichtsserverordner für Interact-Berichte.
Standardwert
/content/folder[@name='Affinium Campaign']/folder[@name='Interact Reports']
Verfügbarkeit
Diese Eigenschaft ist nur anwendbar, wenn Interact installiert wird.
interactiveChannelAnalysisTabOnDemandFolder
Beschreibung
Zeichenfolge für Berichtsserverordner für Berichte über die Registerkarte
zur Analyse des interaktiven Kanals.
Standardwert
/content/folder[@name='Affinium Campaign - Object Specific Reports']/
folder[@name='interactive channel']
Verfügbarkeit
Diese Eigenschaft ist nur anwendbar, wenn Interact installiert wird.
144
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Anhang B. Formatieren der Cognos-Berichte
Verwenden Sie die Stile aus der Datei GlobalReportStyles.css mit einigen zusätzlichen manuellen Formatierungen für die neuen IBM Cognos-Berichte für die IBM
EMM-Anwendungen.
Die IBM Cognos-Berichtsintegrationskomponenten enthalten das globales BerichtsStyle-Sheet GlobalReportStyles.css. Auf diese Weise entsprechen die Stile in den
neuen Berichten den Stilen der Berichte in den IBM EMM-Berichtspaketen.
Dieser Anhang enthält die folgenden Angaben für die verschiedenen Arten von Berichten (Listen, Diagramm usw.).
v Die Stile, die mit der Datei GlobalReportStyles.css implementiert werden.
v Stilformatierungen müssen Sie beim Erstellen eines Berichts manuell vornehmen, weil es bestimmte Fälle gibt, bei denen der Stil nicht vom Style-Sheet bereitgestellt werden kann.
Globale Berichtsstile
Verwenden Sie die Stile im globalen Style-Sheet für Berichte (GlobalReportStyles.css) für den neuen IBM Cognos-Bericht. Die Stile in den neuen Berichten müssen mit den Stilen übereinstimmen, die von den in den IBM EMM-Berichtspaketen
bereits bereitgestellten Berichten verwendet werden.
Tabelle 26. Globale Berichtsstile.
Element
CSS-Klassenname
Stil
Allgemeine Schriftfamilie
pg, pp
Schriftfamilie: Arial, ...
Berichtstitel
ta
font-size:10pt;
Seite - Kopfzeile
ph
padding-bottom:10px;
font-size:8pt;
font-weight:bold;
Seite - Fußzeile
pf
padding-top:10px;
font-size:8pt;
font-weight:bold;
Feldset-Bezeichnungen
fs
font-size:8pt;
Tabelle
tb
border-collapse:collapse
145
Tabelle 26. Globale Berichtsstile (Forts.).
Element
CSS-Klassenname
Stil
Tabelle - Titelzelle
Listenspalte
lt
text-align:left;
background-color:#F2F2F2; /*light grey*/
font-weight:bold;
border-top:1px solid silver;
border-left:1px solid silver;
border-bottom:1.5pt solid black;
border-right:1px solid silver;
padding-top: 13px;
Tabelle - Textzelle
Listenspalte
lc, lm
border:1px solid silver;
Tabelle - Äußere Kopfzeile oh
background-color:#FFFFCC; /*light yellow*/
Tabelle - Listenfußzeile
of, os
border-top:1.5pt solid black;
Crosstab
xt
border-collapse:collapse;
Kreuztabelle - StandardMesszelle
xm
border-top:1px solid silver;
border-left:1px solid silver;
border-bottom:1.5pt solid black;
border-right:1.5pt solid black;
Kreuztabelle ml
Elementbezeichnungszelle
background-color: transparent;
border:1px solid silver;
Kreuztabelle - Summe äu- ol
ßere Ebene
Kreuztabelle Abstandshalter
xs
background-color:#F7F7F7; /*offwhite*/
background-color: transparent;
font-weight:bold;
Diagramm
ch
Diagramm - Titel
ct
border:1pt solid #E4E4E4;
font-size:10pt;
font-weight:bold;
Diagramm Achsenbezeichnung
al
font-size:10pt;
Diagramm - Achsenlinie
at
color:#939393;
Diagramm – Farbverlauf
In XMLBerichtsspezifikation
Fügen Sie vor dem schließenden Diagramm-Tag (</
combinationChart>) in der XML-Berichtsspezifikation Folgendes
ein:
<fillEffects>
<chartGradient direction="up" fromColor="#F2F2F2"
toColor="#FFFFFF"/>
</fillEffects>
146
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Tabelle 26. Globale Berichtsstile (Forts.).
Element
CSS-Klassenname
Stil
Diagramm Diagrammpalette
In XMLBerichtsspezifikation
Fügen Sie vor dem schließenden Diagramm-Tag (</
combinationChart>) in der XML-Berichtsspezifikation Folgendes
ein:
<chartPalette>
<chartColor value="#00508A"/>
<chartColor value="#376C37"/>
<chartColor value="#FB9A4D"/>
<chartColor value="#B8351F"/>
<chartColor value="#69817B"/>
<chartColor value="#473E9A"/>
<chartColor value="#5384AE"/>
<chartColor value="#61C2A3"/>
<chartColor value="#FF5656"/>
<chartColor value="#A583BB"/>
<chartColor value="#506079"/>
<chartColor value="#A0A080"/>
<chartColor value="#F1EDC1"/>
<chartColor value="#A6A6A6"/>
<chartColor value="#818181"/>
</chartPalette>
Berichtsseitenstile
Verwenden Sie die Stile im globalen Style-Sheet für Berichte (GlobalReportStyles.css) für die Berichtsseite.
Tabelle 27. Berichtsseitenstile.
Element
Stil
Text
Schriftart Arial
Berichtstitel-Text
Arial 10 pt
Seitenfußzeilen-Text
Arial 8 pt
Feldset-Bezeichnungen
Arial 8 pt
Listenberichtsstile
Verwenden Sie die Stile im globalen Style-Sheet für Berichte (GlobalReportStyles.css) für den Listenbericht.
Anhang B. Formatieren der Cognos-Berichte
147
In der folgenden Tabelle wird die Formatierung mit dem Style-Sheet
GlobalStyleSheet.css gezeigt.
Tabelle 28. Listenberichtsstile
Element
Stil
Zellen
Silberfarbene Rahmenlinien mit einer Stärke
von 1 px (sofern nicht anders angegeben)
Spaltenüberschrift
Hellgrauer Hintergrund, schwarze Linie mit
einer Stärke von 1,5 pt trennt
Spaltenüberschrift vom Rest der Tabelle
Zusammenfassende Überschriftenzeilen
(Listenkopfzeilen)
Hellgelber Hintergrund
Summenzeile am Ende
Dunkelgrauer Hintergrund, schwarze Linie
mit einer Stärke von 1,5 pt trennt Zeile vom
Rest der Tabelle
Beim Erstellen eines neuen Listenberichts führen Sie außerdem die folgenden
Schritte aus, um ihn an die vorhandenen Berichte anzupassen:
v Verwenden Sie Listenkopfzeilen (nicht Listenfußzeilen) zum Anzeigen von Zusammenfassungen auf Objektebene.
v Richten Sie alle in Listenkopfzeilen angezeigten Zahlen manuell rechtsbündig
aus. Im Gegensatz zu Listenfußzeilen werden Listenkopfzeilen nicht in äußere
Komponente und Zusammenfassungskomponente unterteilt; diese sind standardmäßig rechtsbündig ausgerichtet. Wenn Sie also Informationen in einer Listenkopfzeile zusammenfassen, müssen Sie diesen zusätzlichen Schritt ausführen
und die Werte rechtbündig ausrichten.
v Fügen Sie optional durchgezogene schwarze Rahmen mit einer Stärke von 1,5 pt
zum Gruppieren von Spalten hinzu.
Nachfolgend sehen Sie einen Listenbericht, in dem die globalen Stile nicht verwendet werden.
148
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Nachfolgend sehen Sie einen Listenbericht, in dem die globalen Stile verwendet
werden.
Datumsformate der für den globalen Einsatz geeigneten Versionen
Wenn Sie eine für den globalen Einsatz geeignete Version des IBM EMM-Berichtspakets verwenden, sehen Sie je nach Ländereinstellung ein anderes Datumsformat
in den Listenberichten. In Cognos-Listenberichten wird der mittlere Datumsstil verwendet.
In der folgenden Tabelle werden die Datumsformate für Listenberichte für alle verfügbaren Ländereinstellungen gezeigt.
Tabelle 29. Datumsformate von Cognos-Listenberichten der für den globalen Einsatz geeigneten Versionen
Ländereinstellungen
Beispiel für Datumsformate in CognosListenberichten
Englisch
Mar 18, 2014
Anhang B. Formatieren der Cognos-Berichte
149
Tabelle 29. Datumsformate von Cognos-Listenberichten der für den globalen Einsatz geeigneten Versionen (Forts.)
Ländereinstellungen
Beispiel für Datumsformate in CognosListenberichten
Portugiesisch (Brasilien)
18/03/2014
Französisch
18 mars 14
Deutsch
18.03.2014
Italienisch
18/mar/2014
Japanisch
2014/03/18
Koreanisch
2014-03-18
Russisch
18.03.2014
Vereinfachtes Chinesisch
2014-3-18
Spanisch
18-Mar-14
Kreuztabellenberichtsstile
Verwenden Sie die Stile im globalen Style-Sheet für Berichte (GlobalReportStyles.css) für die Kreuztabellenberichte.
Kreuztabellenberichte beziehen die folgenden Formatierungen aus der Datei GlobalStyleSheet.css.
Tabelle 30. Kreuztabellenberichtsstile.
Element
Stil
Zellen
Transparenter Hintergrund; silberfarbene
Rahmenlinien mit einer Stärke von 1 px
Messzelle (oben links)
Schwarze Linie mit einer Stärke von 1,5 pt
trennt die Zelle vom Rest der Kreuztabelle
Summen äußere Ebene
Grauer/grauweißer Hintergrund
Beim Erstellen eines neuen Listenberichts führen Sie außerdem die folgenden
Schritte aus, um ihn an die vorhandenen Berichte anzupassen.
v Verwenden Sie schwarze Rahmen mit einer Stärke von 1,5 pt, um Zusammenfassungen von Messwerten zu trennen.
Verwenden Sie schwarze Rahmen mit einer Stärke von 1,5 zum Gruppieren logischer Spaltengruppierungen.
v Allgemeine Richtlinie: Vermeiden Sie die Zusammenfassung von Spalten und
Zeilen im gleichen Bericht.
v
Nachfolgend sehen Sie einen Kreuztabellenbericht, in dem die globalen Stile nicht
verwendet werden.
150
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Nachfolgend sehen Sie einen Kreuztabellenbericht, in dem die globalen Stile verwendet werden und der Rahmen mit einer Stärke von 1,5 px hat, um Spaltengruppierungen anzuzeigen.
Diagrammstile
Verwenden Sie die Stile im globalen Style-Sheet für Berichte (GlobalReportStyles.css) für die Diagramme.
Diagramme beziehen die folgende Formatierung aus der Datei GlobalStyleSheet.css.
Tabelle 31. Diagrammstile.
Element
Stil
Diagramme
Hellgrauer Rahmen mit einer Stärke von 1
pt
Titel und Beschriftungen
10 pt, fett
Beim Erstellen eines neuen Diagramms führen Sie außerdem die folgenden Schritte
aus, um es an die vorhandenen Diagrammberichte anzupassen.
v Verwenden Sie die Standardbreite, wenn der Bericht nicht mehrere Diagramme
enthält. Wenn Sie mehrere Diagramme in einen einzigen Bericht aufnehmen, setzen Sie die Diagrammbreite auf 750 px.
v Kopieren Sie zur Verwendung von Farbverläufen und Farbpaletten die Zeichenfolgen aus der Tabelle in „Globale Berichtsstile” auf Seite 145 und fügen sie in
die XML-Berichtsspezifikation ein.
Anhang B. Formatieren der Cognos-Berichte
151
v
Allgemeine Richtlinie: Wählen Sie den Diagrammtyp basierend auf den Daten
aus, deren Rückgabe Sie erwarten.
– Verwenden Sie Liniendiagramme nur dann als Diagrammtyp, wenn sichergestellt ist, dass für den Bericht kontinuierliche Daten abgerufen werden.
– Wenn mehrere Datenreihen vorhanden sind, ist ein Stapelbalkendiagramm
besser geeignet als ein Nicht-Stapelbalkendiagramm.
–
Es ist üblich, nur dann Prozentsätze zu verwenden, wenn der Gesamtprozentsatz 100 % entspricht. Kreisdiagramme können schnell zu Verwirrung
beim Betrachter führen, wenn ihre Summe nicht 100 % ergibt.
v
Wenn ein Diagramm nur zwei Datenreihen enthält und sowohl die Y1- als auch
die Y2-Achse angezeigt werden, müssen die Farben nach gängiger Praxis mit
den ersten zwei Palettenfarben für die Achsenbeschriftungen übereinstimmen.
Nachfolgend sehen Sie ein Diagramm, in dem die globalen Stile nicht verwendet
werden.
Nachfolgend sehen Sie ein Diagramm, in dem die globalen Stile verwendet werden
und auf das zusätzliche Formatierungen angewendet wurden.
152
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Datumsformate der für den globalen Einsatz geeigneten Versionen
Wenn Sie eine für den globalen Einsatz geeignete Version des IBM EMM-Berichtspakets verwenden, sehen Sie je nach Ländereinstellung ein anderes Datumsformat
in den Diagrammberichten. In Cognos-Diagrammberichten wird der kurze Datumsstil verwendet.
In der folgenden Tabelle werden die Datumsformate für Diagrammberichte für alle
verfügbaren Ländereinstellungen gezeigt.
Tabelle 32. Datumsformate von Cognos-Diagrammberichten der für den globalen Einsatz
geeigneten Versionen
Ländereinstellungen
Beispiel für Datumsformate in CognosDiagrammberichten
Englisch
3/18/14
Portugiesisch (Brasilien)
18/03/14
Französisch
18/03/14
Deutsch
18.03.14
Italienisch
18/03/14
Japanisch
14/03/18
Koreanisch
14-03-18
Russisch
18.03.14
Vereinfachtes Chinesisch
14-3-18
Spanisch
18/03/14
Dashboardberichtsstile
Dashboardberichte verwenden die globalen Stile sowie einige manuelle Formatierungen.
Formatieren Sie Berichte für die Anzeige im Dashboard den folgenden Richtlinien
entsprechend, damit sie ordnungsgemäß in Dashboard-Portlets passen.
Tabelle 33. Dashboardberichtsstile.
Element
Stil
Hintergrundfarbe
Behalten Sie für den Hintergrund die Farbe
Grau bei (Hex-Wert F2F2F2).
Größe
Geben Sie die Größe nach Möglichkeit mit
Prozentsatzen an. Wenn die Größenangabe
mit Prozentsatzen nicht möglich ist, legen
Sie eine Größe von 323 Pixel (Breite) mal 175
Pixel (Höhe) fest.
Untertitel
Platzieren Sie Untertitel auf der linken Seite.
Datumsangaben
Platzieren Sie Datumsangaben auf der rechten Seite.
Legenden
Zentrieren Sie Legenden unter dem Diagramm.
Linien in Liniendiagrammen
Zeigen Sie nur horizontale Linien an. Zeigen
Sie keine vertikalen Linien an.
Anhang B. Formatieren der Cognos-Berichte
153
Tabelle 33. Dashboardberichtsstile (Forts.).
154
Element
Stil
Achsenlinienfarbe
Behalten Sie für Achsenlinien die Farbe
Schwarz bei.
Rasterlinienfarbe
Behalten Sie für Rasterlinien die Farbe Grau
bei (Hex-Wert D9D9D9).
Listen (Tabellen)
Zeigen Sie maximal 10 Zeilen an.
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Anhang C. Formatieren der Campaign- und eMessage-Cognos-Berichte
Es erfolgt eine zusätzliche Formatierung mit Stilen für Campaign- und eMessageCognos-Berichte. Die globalen Berichtsstile werden geändert und enthalten zusätzliche Klassen, um die Formatierung vorhandener Klassen zu überschreiben und die
Darstellung und Funktionsweise von Campaign- and eMessage-Berichten zu verbessern.
Die Seitenklasse newpg wird für den Stil von Campaign- und eMessage-Berichten
erstellt. Alle Berichte werden geändert und verwenden die Klasse newpg für den
Seitenstil. Der übergeordneten Klasse newpg werden in dem Style-Sheet
GlobalReportStyles.css untergeordnete Klassen hinzugefügt.
Verwenden Sie die Klasse für eine neue Seite (newpg) zum Erstellen neuer Berichtsseiten beim Formatieren von Campaign- und eMessage-Cognos-Berichten.
Dieser Anhang enthält die folgenden Angaben für die verschiedenen Arten von Berichten (Listen, Diagramm usw.).
v
v
Die Stile, die mit der Datei GlobalReportStyles.css implementiert werden.
Stilformatierungen müssen Sie beim Erstellen eines Berichts manuell vornehmen, weil es bestimmte Fälle gibt, bei denen der Stil nicht vom Style-Sheet bereitgestellt werden kann.
Globale Berichtsstile
Verwenden Sie die Stile im globalen Style-Sheet für Berichte (GlobalReportStyles.css) für den IBM Campaign- und eMessage-Cognos-Bericht.
Tabelle 34. Globale Berichtsstile.
Element
CSS-Klassenname
Stil
Seite - Kopfzeile
ph
padding-bottom:10px;
font-size:8pt;
font-weight:bold;
Seite - Fußzeile
pf
padding-top:10px;
font-size:8pt;
font-weight:bold;
155
Tabelle 34. Globale Berichtsstile (Forts.).
Element
CSS-Klassenname
Stil
Tabelle - Titelzelle
Listenspalte
lt
text-align:left;
background-color:#FFF;
font-weight:bold;
border-left:0px solid silver;
border-bottom:1.5pt solid black;
border-right:1px solid silver;
vertical-align; top;
padding-top: 3px 5px;
Tabelle - Textzelle
Listenspalte innen
lci
border-top:1px solid #A0A0A0;
border-bottom:1px solid #A0A0A0;
background-color: white !important;
text-align: right;
padding: 3px 5px;
vertical-align: middle;
Tabelle - Textzelle
Listenspalte
lc
border-top:1px solid #ddd;
border-bottom:1px solid #ddd;
padding: 3px 5px;
text-align: left;
vertical-align: middle;
Tabelle - Messzelle Text
Listenspalte
lm
vertical-align: top;
border:1px solid #ddd;
border-right: 0;
border-left: 0;
padding: 3px 5px;
text-align: right;
Kreuztabelle - Summe erste tr
Zeile
border-left: 2px solid black;
background-color: #bebebe !important;
font-weight:bold;
padding: 3px 5px;
156
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Tabelle 34. Globale Berichtsstile (Forts.).
Element
CSS-Klassenname
Stil
Komplexe Gesamttabelle neue Klasse hinzugefügt
ctth
color: #000000;
background-color: #bebebe;
border-bottom:2px solid black;
padding: 3px 5px;
border-left: 2px solid #bebebe;
Gesamttabelle Zeile
ttr
color: #000000;
background-color: #bebebe;
padding: 3px 5px;
border-left: 2px solid #bebebe;
Gesamttabelle Zeile
ctr
color: #000000;
font-weight:bold;
border-left: 2px solid black;
background-color: white;
border-bottom:1px solid #a2a2a2;
Gesamttabelle Kopfzeile
cth
color: #000000;
border-bottom:2px solid black;
border-left:1.5px solid white;
border-right:1.5px solid white;
font-weight: 100;
Liste - Innere
Kopfzeilenzelle
ih
border-top:1px solid #A0A0A0;
border-bottom:1px solid #A0A0A0;
padding: 3px 5px;
vertical-align: middle;
Liste - Äußere
Kopfzeilenzelle
oh
font-weight:bold;
vertical-align: top;
background-color: #ddd;
border: 1px solid #CCCCCC;
border-right: 0;
border-left: 0;
padding: 3px 5px;
word-break:keep-all;
Anhang C. Formatieren der Campaign- und eMessage-Cognos-Berichte
157
Tabelle 34. Globale Berichtsstile (Forts.).
Element
CSS-Klassenname
Stil
Äußere Kopfzeilenzelle mit
oberem Rand
ohl
font-weight:bold;
vertical-align: top;
background-color: #ddd;
padding: 3px 5px;
word-break:keep-all;
border-top:2px solid black;
border-left:1.5px solid #ddd;
border-right: 5pt solid #ddd;
border-style:solid;
border-bottom:none;
Kreuztabelle
xt
border-bottom: 2px solid black;
Kreuztabelle Elementbezeichnungszelle
ml
font-style: normal !important;
color: black;
font-weight: 300;
height: 30px;
border-left: none;
border-right: none;
border-bottom:1px solid #a2a2a2;
Kreuztabelle Elementbezeichnungszelle
cht
vertical-align: top;
background-color:transparent;
padding: 3px 5px;
text-align: left;
Kreuztabelle Elementwertzelle
mv
vertical-align: top;
white-space: nowrap;
border: 1px solid #a2a2a2;
padding: 3px 5px;
text-align: right;
border-left:none;
border-right:none;
158
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Tabelle 34. Globale Berichtsstile (Forts.).
Element
CSS-Klassenname
Stil
Feldsatz
fs
display: -moz-inline-block;
display: inline;
text-align: left;
font-size:8pt;
margin-right: 1446px;
Diagramm
ch
border:1pt solid #E4E4E4;
Diagramm - Titel
ct
font-size:10pt;
font-weight:bold;
Diagramm Achsenbezeichnung
al
font-size:10pt;
Diagramm - Achsentitel
at
font-weight:bold;
text-align:center;
font-size:10pt;
color:#939393;
Anhang C. Formatieren der Campaign- und eMessage-Cognos-Berichte
159
Tabelle 34. Globale Berichtsstile (Forts.).
Element
CSS-Klassenname
Stil
Diagramm Diagrammpalette
In XMLFügen Sie vor dem schließenden Diagramm-Tag (</
Berichtsspezifikation combinationChart>) in der XML-Berichtsspezifikation Folgendes
ein:
<chartPalette>
<chartColor value="#C7E0E9"/>
<chartColor value="#A8C9E5"/>
<chartColor value="#59A0BD"/>
<chartColor value="#497C91"/>
<chartColor value="#C9C6E4"/>
<chartColor value="#B1ADD8"/>
<chartColor value="#8D88C7"/>
<chartColor value="#7B78A4"/>
<chartColor value="#F0EEBB"/>
<chartColor value="#EEEA99"/>
<chartColor value="#E8E667"/>
<chartColor value="#B7B35C"/>
<chartColor value="#C0D0A0"/>
<chartColor value="#A8C179"/>
<chartColor value="#677E13"/>
<chartColor value="#768B4E"/>
</chartPalette>
Listenberichtsstile
Verwenden Sie die Stile im globalen Style-Sheet für Berichte (GlobalReportStyles.css) für den Listenbericht.
In der folgenden Tabelle wird die Formatierung mit dem Style-Sheet
GlobalStyleSheet.css gezeigt.
Tabelle 35. Listenberichtsstile.
160
Element
Stil
Zellen
1 px durchgezogener, ganz hellgrauer Rand
oben und unten
Spaltenüberschrift
Weißer Hintergrund, schwarze Linie mit einer Stärke von 1,5 pt unten trennt
Spaltenüberschrift vom Rest der Tabelle
Zusammenfassende Überschriftenzeilen
(Listenkopfzeilen)
Hellgrauer Hintergrund
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Tabelle 35. Listenberichtsstile (Forts.).
Element
Stil
Summenzeile am Ende
Dunkelgrauer Hintergrund
Nachfolgend sehen Sie einen Listenbericht, in dem die globalen Stile verwendet
werden.
Datumsformate der für den globalen Einsatz geeigneten Versionen
Wenn Sie eine für den globalen Einsatz geeignete Version des IBM EMM-Berichtspakets verwenden, sehen Sie je nach Ländereinstellung ein anderes Datumsformat
in den Listenberichten. In Cognos-Listenberichten wird der mittlere Datumsstil verwendet.
In der folgenden Tabelle werden die Datumsformate für Listenberichte für alle verfügbaren Ländereinstellungen gezeigt.
Tabelle 36. Datumsformate von Cognos-Listenberichten der für den globalen Einsatz geeigneten Versionen
Ländereinstellungen
Beispiel für Datumsformate in CognosListenberichten
Englisch
Mar 18, 2014
Portugiesisch (Brasilien)
18/03/2014
Französisch
18 mars 14
Deutsch
18.03.2014
Italienisch
18/mar/2014
Japanisch
2014/03/18
Koreanisch
2014-03-18
Russisch
18.03.2014
Vereinfachtes Chinesisch
2014-3-18
Spanisch
18-Mar-14
Kreuztabellenberichtsstile
Verwenden Sie die Stile im globalen Style-Sheet für Berichte (GlobalReportStyles.css) für die Kreuztabellenberichte.
Anhang C. Formatieren der Campaign- und eMessage-Cognos-Berichte
161
Kreuztabellenberichte beziehen die folgenden Formatierungen aus der Datei GlobalStyleSheet.css.
Tabelle 37. Kreuztabellenberichtsstile.
Element
Stil
Zellen
Weißer Hintergrund; 1 px mittlerer hellgrauer Rand oben und unten
Messzelle (oben links)
1 px hellgrauer Rand unten
Komplexe Tabellenzeile (ctr)
2 px durchgezogener schwarzer Rand links,
fette Schrift
Komplexe Gesamttabelle (ctt)
Grauer Hintergrund, 2 px durchgezogener
schwarzer Rand links
Komplexe Gesamttabelle (ctth)
Grauer Hintergrund; 2 px durchgezogener
schwarzer Rand unten
Tabellengesamtzeilen (ttr)
Grauer Hintergrund
Nachfolgend sehen Sie einen Kreuztabellenbericht, in dem die globalen Stile verwendet werden.
Diagrammstile
Verwenden Sie die Stile im globalen Style-Sheet für Berichte (GlobalReportStyles.css) für die Diagramme.
Diagramme beziehen die folgende Formatierung aus der Datei GlobalStyleSheet.css.
Tabelle 38. Diagrammstile.
Element
Stil
Diagramme
Hellgrauer Rahmen mit einer Stärke von 1
pt
Titel und Beschriftungen
10 pt, fett
Beim Erstellen eines neuen Diagramms führen Sie außerdem die folgenden Schritte
aus, um es an die vorhandenen Diagrammberichte anzupassen.
v Verwenden Sie die Standardbreite, wenn der Bericht nicht mehrere Diagramme
enthält. Wenn Sie mehrere Diagramme in einen einzigen Bericht aufnehmen, setzen Sie die Diagrammbreite auf 750 px.
162
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
v
Kopieren Sie zur Verwendung von Farbverläufen und Farbpaletten die Zeichenfolgen aus der Tabelle in „Globale Berichtsstile” auf Seite 155 und fügen sie in
die XML-Berichtsspezifikation ein.
v
Wenn ein Diagramm nur zwei Datenreihen enthält und sowohl die Y1- als auch
die Y2-Achse angezeigt werden, müssen die Farben nach gängiger Praxis mit
den ersten zwei Palettenfarben für die Achsenbeschriftungen übereinstimmen.
Nachfolgend sehen Sie ein Diagramm, in dem die globalen Stile verwendet werden
und auf das zusätzliche Formatierungen angewendet wurden.
Datumsformate der für den globalen Einsatz geeigneten Versionen
Wenn Sie eine für den globalen Einsatz geeignete Version des IBM EMM-Berichtspakets verwenden, sehen Sie je nach Ländereinstellung ein anderes Datumsformat
in den Diagrammberichten. In Cognos-Diagrammberichten wird der kurze Datumsstil verwendet.
In der folgenden Tabelle werden die Datumsformate für Diagrammberichte für alle
verfügbaren Ländereinstellungen gezeigt.
Tabelle 39. Datumsformate von Cognos-Diagrammberichten der für den globalen Einsatz
geeigneten Versionen
Ländereinstellungen
Beispiel für Datumsformate in CognosDiagrammberichten
Englisch
3/18/14
Portugiesisch (Brasilien)
18/03/14
Französisch
18/03/14
Deutsch
18.03.14
Italienisch
18/03/14
Japanisch
14/03/18
Koreanisch
14-03-18
Russisch
18.03.14
Vereinfachtes Chinesisch
14-3-18
Spanisch
18/03/14
Anhang C. Formatieren der Campaign- und eMessage-Cognos-Berichte
163
Dashboardberichtsstile
Dashboardberichte verwenden die globalen Stile sowie einige manuelle Formatierungen.
Formatieren Sie Berichte für die Anzeige im Dashboard den folgenden Richtlinien
entsprechend, damit sie ordnungsgemäß in Dashboard-Portlets passen.
Tabelle 40. Dashboardberichtsstile.
164
Element
Stil
Größe
Geben Sie die Größe nach Möglichkeit mit
Prozentsatzen an. Wenn die Größenangabe
mit Prozentsatzen nicht möglich ist, legen
Sie eine Größe von 323 Pixel (Breite) mal 175
Pixel (Höhe) fest.
Untertitel
Platzieren Sie Untertitel auf der linken Seite.
Datumsangaben
Platzieren Sie Datumsangaben auf der rechten Seite.
Legenden
Zentrieren Sie Legenden unter dem Diagramm.
Linien in Liniendiagrammen
Zeigen Sie nur horizontale Linien an. Zeigen
Sie keine vertikalen Linien an.
Achsenlinienfarbe
Behalten Sie für Achsenlinien die Farbe
Schwarz bei.
Rasterlinienfarbe
Behalten Sie für Rasterlinien die Farbe Grau
bei (Hex-Wert D9D9D9).
Listen (Tabellen)
Zeigen Sie maximal 10 Zeilen an.
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Anhang D. Berichte und Berichtsschemas nach Produkt
Sie können die Berichtsschems im Campaign-Berichtspaket durch das Hinzufügen
von Kontakt- oder Antwortmetriken, Attributen oder Antworttypen anpassen.
Die Berichtsschemas im Campaign-Berichtspaket können folgendermaßen angepasst werden:
v Hinzufügen von Kontakt- oder Antwortmetriken
v Hinzufügen benutzerdefinierter Kampagnen-, Angebots- oder Zellattribute
v Hinzufügen von Antworttypen
v Konfigurieren der Zielgruppenebene für Erfolgsberichte
v Erstellen von Berichtsschemas für zusätzliche Zielgruppenebenen
Die folgende Tabelle ordnet die einzelnen IBM Cognos-BI-Berichte im CampaignBerichtspaket den Berichtsschemas zu, die sie unterstützen.
Tabelle 41. Zuordnen von IBM Cognos BI-Berichten zu dem Berichtsschema
"Was wenn"Finanzübersichtsbericht
zum Angebot
Kampagnenansichtsschema
Benutzerdefinierte
KampagnenattributeKampagnenerSchema
folgsschema
Angebotserfolgsschema
X
X
X
Detaillierte
Aufgliederung der
Antworten
auf Kampagnenangebote
Detaillierte Aufgliederung
X
der Angebotsantworten zur
Kampagne
X
X
Aufgliederung der
Angebotsantworten,
Dashboardversion
X
X
X
Finanzübersicht zur Kampagne nach Angebot (Ist)
X
X
X
Kampagnenvergleich
Investitionsertrag
X
X
X
Kampagnenangebotserfolg
nach Monat
X
X
Kampagnenerfolgsvergleich X
X
Kampagnenvergleich
Rücklaufquote
X
X
Kampagnenerfolgsvergleich X
mit Umsatz
X
Kampagnenerfolgsvergleich X
nach Initiative
X
Kampagnenerfolgszusammenfassung nach Zelle
X
X
Statusaufschlüsselung
des Angebotkontakts
165
Tabelle 41. Zuordnen von IBM Cognos BI-Berichten zu dem Berichtsschema (Forts.)
Kampagnenansichtsschema
Kampagnenerfolgszusam
menfassung nach Zelle mit
Umsatz
Benutzerdefinierte
KampagnenattributeKampagnenerSchema
folgsschema
Angebotserfolgsschema
X
X
Kampagnenerfolgszusam
X
menfassung nach Zelle und
Initiative
X
Kampagnenerfolgszusam
menfassung nach Angebot
X
X
Kampagnenerfolgszusam
menfassung nach Angebot
mit Umsatz
X
X
Kampagnenvergleich Umsatz nach Angebot
X
X
Kampagnenübersicht
X
Angebote zur Kampagne
X
Angebotserfolgsmetrik
X
X
Angebotserfolg nach Tag
X
X
Angebotsantworten in den
letzten 7 Tagen
X
X
Vergleich des
Angebotserfolgs
X
X
Rücklaufquote
Angebotsantworten
X
X
Übersicht des
X
Angebotserfolgs nach Kampagne
X
Detaillierte
Aufgliederung der
Antworten
auf Kampagnenangebote
Statusaufschlüsselung
des Angebotkontakts
X
Die folgende Berichte beruhen auf dem standardmäßigen Satz von Kontakt- und
Antwortmetrikattributen, die Sie in Campaign finden:
v "Was wenn"-Finanzübersicht zum Angebot
v Detaillierte Aufschlüsselung der Antworten auf Kampagnenangebote
v Finanzübersicht zur Kampagne nach Angebot (tatsächlich)
v Kampagnenerfolgsvergleich mit Umsatz
v Kampagnenerfolgszusammenfassung nach Zelle mit Umsatz
v Kampagnenerfolgszusammenfassung nach Angebot mit Umsatz
Berichte und Berichtsschemas in eMessage
Unterschiedliche Berichte (beispielsweise 'Nachrichtenübersicht', 'Detaillierter Zellverknüpfungsbericht', die Übersicht über die eMessage-Berichtsverarbeitung und
der Übersichtsbericht für SMS-Nachrichten) sind im eMessage-Berichtspaket enthalten.
166
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Die folgende Tabelle ordnet die einzelnen IBM Cognos-BI-Berichte im eMessageBerichtspaket den IBM Berichtsschemas zu, die diese unterstützen.
Tabelle 42. eMessage-Berichte und -Berichtsschemas
Mailing-Leistungsschema
Bericht
'Nachrichtenüberblick'
X
Detaillierter
Verknüpfungsbericht
X
Detaillierter
Zellverknüpfungsbericht
X
Detaillierter Bounce-Bericht
X
A/B-Test Leistungsbericht
X
Überblick eMessageBerichtsverarbeitung
X
Übersichtsbericht SMS-Nach- X
richten
Berichte und Berichtsschemas in Interact
Die Berichte im Interact-Berichtspaket werden von IBM Berichtsschemas unterstützt. Sie können die Schemas anpassen, um Zeiträume anzugeben, Zielgruppenebenen zu konfigurieren und zusätzliche Leistungsberichtsschemas zu erstellen.
Sie können die Berichtsschemas im Interact-Berichtspaket folgendermaßen anpassen:
v Angeben von Kalenderzeiträumen für Erfolgsberichte
v Konfigurieren der Zielgruppenebene für Erfolgsberichte
v Erstellen von zusätzlichen Leistungsberichtsschemas für zusätzliche Zielgruppenebenen
Die folgende Tabelle ordnet die einzelnen IBM Cognos-BI-Berichte im Interact-Berichtspaket den IBM Berichtsschemas zu, die diese unterstützen.
Interaktives
Ansichtsschema
Interaktiver
Kanal/Verlauf
Interact-Leistung der CampaignAnsichtsschema Bereitstellung
Campaign – VerX
lauf der interaktiven
Kanalbereitstellung
Interact-Laufzeit
Ansichtsschema
Interact-Learning
Ansichtsschema
X
Kampagne – Erfolg von interaktiven Zellen im
Zeitverlauf
X
X
X
Kampagne – Erfolg von interaktiven Zellen nach
Angebot
X
X
X
Anhang D. Berichte und Berichtsschemas nach Produkt
167
Interaktives
Ansichtsschema
Interaktiver
Kanal/Verlauf
Interact-Leistung der CampaignAnsichtsschema Bereitstellung
Interact-Laufzeit
Ansichtsschema
X
X
X
Kampagne – ErX
folg der interaktiven Angebote nach
Zelle
X
X
Kampagne – Erfolg der interaktiven Angebote im
Zeitverlauf
Kampagne –
X
Lerndetails des
interaktiven Angebots
Anstiegsanalyse
der interaktiven
Zelle
X
X
X
Interaktiver KaX
nal – Verlauf der
Kanalbereitstellung
X
X
X
Interaktiver Kanal – Bericht zur
Aktivitätsübersicht
der
Kanalereignisse
Interaktiver Kanal – Übersicht
zum Interaktionspunkterfolg des
Kanals
X
X
X
X
X
Interaktiver Kanal – Bestandsaufnahme der
Behandlungsregeln
des Kanals
Interaktives Segment –
Anstiegsanalyse
X
X
X
Leistung
Interaktionspunkt
X
X
X
168
Interact-Learning
Ansichtsschema
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
X
Vor der Kontaktaufnahme zum Technical Support von IBM
Sollte sich ein Problem nicht mithilfe der Dokumentation beheben lassen, können
sich die für den Support zuständigen Kontaktpersonen Ihres Unternehmens telefonisch an den technischen Support von IBM wenden. Damit wir Ihnen möglichst
schnell und erfolgreich helfen können, beachten Sie dabei bitte die Anleitungen in
diesem Abschnitt.
Wenn Sie wissen möchten, wer die für den Support zuständige Kontaktperson Ihres Unternehmens ist, wenden Sie sich an Ihren IBM Administrator.
Anmerkung: Der Technical Support schreibt oder erstellt API-Scripts nicht. Benötigen Sie Unterstützung bei der Implementierung unserer API-Angebote, wenden Sie
sich an IBM Professional Services.
Zusammenzustellende Informationen
Halten Sie folgende Informationen bereit, wenn Sie sich an den technischen Support von IBM wenden:
v Kurze Beschreibung der Art Ihres Problems
v Detaillierte Fehlernachrichten, die beim Auftreten des Problems angezeigt werden.
v Schritte zum Reproduzieren des Problems
v Entsprechende Protokolldateien, Sitzungsdateien, Konfigurationsdateien und Daten
v Informationen zu Ihrer Produkt- und Systemumgebung von , die Sie entsprechend der Beschreibung unter „Systeminformationen“ abrufen können.
Systeminformationen
Bei Ihrem Anruf beim technischen Support von IBM werden Sie um verschiedene
Informationen gebeten.
Sofern das Problem Sie nicht an der Anmeldung hindert, finden Sie einen Großteil
der benötigten Daten auf der Info-Seite. Dort erhalten Sie Informationen zu Ihren
installierten IBM Anwendungen.
Sie können über Hilfe > Info auf die Info-Seite zugreifen. Wenn Sie nicht auf die
Info-Seite zugreifen können, überprüfen Sie, ob sich die Datei version.txt im Installationsverzeichnis Ihrer Anwendung befindet.
Kontaktinformationen für den technischen Support von IBM
Wenn Sie sich an den Technical Support von IBM wenden möchten, finden Sie weitere Informationen auf der Website des Technical Support für IBM Produkte
(http://www.ibm.com/support/entry/portal/open_service_request).
Anmerkung: Um eine Supportanforderung einzugeben, müssen Sie sich mit einem
IBM Account anmelden. Dieser Account muss mit Ihrer IBM Kundennummer verknüpft sein. Weitere Informationen zum Zuordnen Ihres Accounts zu Ihrer IBM
Kundennummer erhalten Sie unter Unterstützungsressourcen > Gültige Softwareunterstützung im Support-Portal.
169
170
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
Bemerkungen
Die vorliegenden Informationen wurden für Produkte und Services entwickelt, die
auf dem deutschen Markt angeboten werden.
Möglicherweise bietet IBM die in dieser Dokumentation beschriebenen Produkte,
Services oder Funktionen in anderen Ländern nicht an. Informationen über die gegenwärtig im jeweiligen Land verfügbaren Produkte und Services sind beim zuständigen IBM Ansprechpartner erhältlich. Hinweise auf IBM Lizenzprogramme
oder andere IBM Produkte bedeuten nicht, dass nur Programme, Produkte oder
Services von IBM verwendet werden können. Anstelle der IBM Produkte, Programme oder Services können auch andere, ihnen äquivalente Produkte, Programme
oder Services verwendet werden, solange diese keine gewerblichen oder anderen
Schutzrechte von IBM verletzen. Die Verantwortung für den Betrieb von Produkten, Programmen und Services anderer Anbieter liegt beim Kunden.
Für die in diesem Handbuch beschriebenen Erzeugnisse und Verfahren kann es
IBM Patente oder Patentanmeldungen geben. Mit der Auslieferung dieses Handbuchs ist keine Lizenzierung dieser Patente verbunden. Lizenzanforderungen sind
schriftlich an folgende Adresse zu richten (Anfragen an diese Adresse müssen auf
Englisch formuliert werden):
IBM Director of Licensing
IBM Europe, Middle East & Africa
Tour Descartes
2, avenue Gambetta
92066 Paris La Defense
France
Trotz sorgfältiger Bearbeitung können technische Ungenauigkeiten oder Druckfehler in dieser Veröffentlichung nicht ausgeschlossen werden. Die hier enthaltenen Informationen werden in regelmäßigen Zeitabständen aktualisiert und als Neuausgabe veröffentlicht. IBM kann ohne weitere Mitteilung jederzeit Verbesserungen und/
oder Änderungen an den in dieser Veröffentlichung beschriebenen Produkten und/
oder Programmen vornehmen.
Verweise in diesen Informationen auf Websites anderer Anbieter werden lediglich
als Service für den Kunden bereitgestellt und stellen keinerlei Billigung des Inhalts
dieser Websites dar. Das über diese Websites verfügbare Material ist nicht Bestandteil des Materials für dieses IBM Produkt. Die Verwendung dieser Websites geschieht auf eigene Verantwortung.
Werden an IBM Informationen eingesandt, können diese beliebig verwendet werden, ohne dass eine Verpflichtung gegenüber dem Einsender entsteht.
Lizenznehmer des Programms, die Informationen zu diesem Produkt wünschen
mit der Zielsetzung: (i) den Austausch von Informationen zwischen unabhängig
voneinander erstellten Programmen und anderen Programmen (einschließlich des
vorliegenden Programms) sowie (ii) die gemeinsame Nutzung der ausgetauschten
Informationen zu ermöglichen, wenden sich an folgende Adresse:
171
IBM Corporation
170 Tracer Lane
Waltham, MA 02451
U.S.A.
Die Bereitstellung dieser Informationen kann unter Umständen von bestimmten
Bedingungen - in einigen Fällen auch von der Zahlung einer Gebühr - abhängig
sein.
Die Lieferung des in diesem Dokument beschriebenen Lizenzprogramms sowie des
zugehörigen Lizenzmaterials erfolgt auf der Basis der IBM Rahmenvereinbarung
bzw. der Allgemeinen Geschäftsbedingungen von IBM, der IBM Internationalen
Nutzungsbedingungen für Programmpakete oder einer äquivalenten Vereinbarung.
Alle in diesem Dokument enthaltenen Leistungsdaten stammen aus einer kontrollierten Umgebung. Die Ergebnisse, die in anderen Betriebsumgebungen erzielt werden, können daher erheblich von den hier erzielten Ergebnissen abweichen. Einige
Daten stammen möglicherweise von Systemen, deren Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist. Eine Gewährleistung, dass diese Daten auch in allgemein verfügbaren Systemen erzielt werden, kann nicht gegeben werden. Darüber hinaus wurden
einige Daten unter Umständen durch Extrapolation berechnet. Die tatsächlichen Ergebnisse können davon abweichen. Benutzer dieses Dokuments sollten die entsprechenden Daten in ihrer spezifischen Umgebung prüfen.
Alle Informationen zu Produkten anderer Anbieter stammen von den Anbietern
der aufgeführten Produkte, deren veröffentlichten Ankündigungen oder anderen
allgemein verfügbaren Quellen. IBM hat diese Produkte nicht getestet und kann
daher keine Aussagen zu Leistung, Kompatibilität oder anderen Merkmalen machen. Fragen zu den Leistungsmerkmalen von Produkten anderer Anbieter sind an
den jeweiligen Anbieter zu richten.
Aussagen über Pläne und Absichten von IBM unterliegen Änderungen oder können zurückgenommen werden und repräsentieren nur die Ziele von IBM.
Alle von IBM angegebenen Preise sind empfohlene Richtpreise und können jederzeit ohne weitere Mitteilung geändert werden. Händlerpreise können unter Umständen von den hier genannten Preisen abweichen.
Diese Veröffentlichung enthält Beispiele für Daten und Berichte des alltäglichen
Geschäftsablaufs. Sie sollen nur die Funktionen des Lizenzprogramms illustrieren
und können Namen von Personen, Firmen, Marken oder Produkten enthalten. Alle
diese Namen sind frei erfunden; Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Namen und Adressen sind rein zufällig.
COPYRIGHTLIZENZ:
Diese Veröffentlichung enthält Beispielanwendungsprogramme, die in Quellensprache geschrieben sind und Programmiertechniken in verschiedenen Betriebsumgebungen veranschaulichen. Sie dürfen diese Beispielprogramme kostenlos kopieren,
ändern und verteilen, wenn dies zu dem Zweck geschieht, Anwendungsprogramme zu entwickeln, zu verwenden, zu vermarkten oder zu verteilen, die mit der
Anwendungsprogrammierschnittstelle für die Betriebsumgebung konform sind, für
die diese Beispielprogramme geschrieben werden. Diese Beispiele wurden nicht
unter allen denkbaren Bedingungen getestet. Daher kann IBM die Zuverlässigkeit,
Wartungsfreundlichkeit oder Funktion dieser Programme weder zusagen noch
gewährleisten. Die Beispielprogramme werden ohne Wartung (auf "as-is"-Basis)
172
IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
und ohne jegliche Gewährleistung zur Verfügung gestellt. IBM übernimmt keine
Haftung für Schäden, die durch die Verwendung der Beispielprogramme entstehen.
Wird dieses Buch als Softcopy (Book) angezeigt, erscheinen keine Fotografien oder
Farbabbildungen.
Marken
IBM, das IBM Logo und ibm.com sind Marken oder eingetragene Marken der IBM
Corporation in den USA und/oder anderen Ländern. Weitere Produkt- und Servicenamen können Marken von IBM oder anderen Unternehmen sein. Eine aktuelle Liste der IBM Marken finden Sie auf der Webseite "Copyright and trademark
information" unter www.ibm.com/legal/copytrade.shtml.
Hinweise zu Datenschutzrichtlinien und Nutzungsbedingungen
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zur Produktnutzung zu erfassen, die Endbenutzererfahrung zu verbessern und Interaktionen mit dem Endbenutzer anzupassen oder zu anderen Zwecken. Ein Cookie ist ein Datenelement, das von einer Website an Ihren Browser gesendet wird
und dann als Tag auf Ihrem Computer gespeichert werden kann, mit dem Ihr
Computer identifiziert wird. Häufig werden von diesen Cookies keine personenbezogenen Daten erfasst. Für den Fall, dass Sie mit einem von Ihnen genutzten Softwareangebot mit Cookies und ähnlichen Technologien personenbezogene Daten
erfassen können, informieren wir Sie nachstehend über die entsprechenden Spezifikationen.
Abhängig von den implementierten Konfigurationen kann dieses Softwareangebot
Sitzungscookies und permanente Cookies verwenden, mit denen der Benutzername
des Benutzers und andere personenbezogene Daten zum Zwecke des Sitzungsmanagements, zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit und zu anderen funktionsbezogenen Zwecken sowie zur Nutzungsüberwachung erfasst werden. Diese
Cookies können inaktiviert werden, wodurch dann aber die von ihnen unterstützte
Funktionalität nicht mehr zur Verfügung steht.
In verschiedenen Rechtsordnungen ist die Erfassung personenbezogener Daten
durch Cookies und ähnliche Technologien gesetzlich geregelt. Falls die für dieses
Softwareangebot implementierte Konfiguration Ihnen als Kunden die Möglichkeit
zur Erfassung personenbezogener Daten mit Cookies und anderen Technologien
bietet, sollten Sie sich über eventuell geltende Gesetze zu einer solchen Datenerfassung beraten lassen. Diese Beratung sollte gegebenenfalls auch Anforderungen hinsichtlich erforderlicher Hinweise oder Zustimmungen berücksichtigen.
IBM setzt voraus, dass Kunden folgende Bedingungen erfüllen: (1) Sie stellen einen
klar erkennbaren und auffälligen Link zu den Nutzungsbedingungen der Kundenwebsite (z. B. Datenschutzerklärung) bereit. Dieser Link muss wiederum einen
Link zu der Vorgehensweise von IBM und des Kunden bei der Datenerhebung und
Datennutzung umfassen. (2) Sie weisen darauf hin, dass Cookies und Clear GIFs/
Web-Beacons von IBM im Auftrag des Kunden auf dem Computer des Besuchers
platziert werden. Dieser Hinweis muss eine Erläuterung hinsichtlich des Zwecks
dieser Technologie umfassen. (3) Sie müssen in dem gesetzlich vorgeschriebenen
Umfang die Einwilligung von Websitebesuchern einholen, bevor Cookies und
Clear GIFs/Web-Beacons vom Kunden oder von IBM im Auftrag des Kunden auf
den Geräten der Websitebesucher platziert werden.
Bemerkungen
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der Verwendung von Cookies zu diesen Zwecken finden Sie im IBM Online Privacy Statement unter der Webadresse http://www.ibm.com/privacy/details/us/en
im Abschnitt mit dem Titel "Cookies, Web Beacons and Other Technologies".
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IBM EMM Berichte: Installations- und Konfigurationshandbuch
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