309 Savelli, R., S ulvaloregen é ticodelprocessodi „ J o

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Vererbung.
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Savelli, R., S u l v a l o r e g e n é t i c o d e l p r o c e s s o d i „ J o n o l i s i" d e i g a m e t i . Ebenda 421—424.
—, V a l o r e g e n é t i c o e p r o b a b i l e e s t e n s i o n e d e l m é ­
t o d o d i „ M u t a z i o n e e l e t t r i c a " . Ebenda 579—585.
In der ersten dieser Mitteilungen vergleicht Verf. einige Kesultate
P i r ö v a n o s mit denen von H e r t w i g betreffs der Einwirkung
des Radiums und anderer chemischer Agentien und sieht in ersteren nur
einen besonderen Fall des allgemeineren von H e r t w i g erörterten Pro­
blems. Er bezeichnet als „attenuierte Gameten" diejenigen, in denen irgend­
welche Wirkung die sexuelle Bedeutung vermindert habe, sei es im Sinne
der Amphimixis, sei es in dem der generativen Fähigkeit. Er hebt besonders
hervor, daß die von P i r ö v a n o angewandten physikalischen Agentien
nur auf die männlichen Teile wirken, so daß jede beliebige Mutation in den
männlichen Gameten bei der Bindung der so mutierten Gameten mit
einem normalen weiblichen zu einer Hybridisation führt. Wird eine Mutation
in dem männlichen Gameten angenommen, so muß seine Kopulierung mit
einem normalen Ei zu den sog. Mutationshybriden oder Semimutanten
führen, die sich bekanntlich spalten und die sog. Massenmutation bilden.
Es leuchtet ferner ein, daß bei Kopulierung eines mutierten männlichen mit
einem normalen weiblichen Gameten die rezessiven Mutationen in Fj nicht
erscheinen, sondern nur in F zum Vorschein kommen, nachdem die Spaltung
vor sich gegangen ist. P i r ö v a n o hat alles das übersehen und folgt in
seinen Versuchen genetisch nicht genügend ausgebildeten Methoden. Er
gibt als neue und überraschende Mutationen einige teratologische, schon
bekannte Resultate: z. B. die phyllogenen Sprosse des S o l a n u m L y c o p e r s i c u m , d i e D u c h a r t r e schon im Jahre 1853 beschrieben hat.
Die zweite Mitteilung ist eine Kritik der von P i r ö v a n o studierten
vermeintlichen Mutationen und der von O e n o t h e r a her bekannten
Erscheinungen, die sich nach P i r ö v a n o s Meinung durch ein Sonnen­
bad der Pollenkörner erklären lassen würden. Der komplizierte Prämutations­
prozeß modifiziert die Anzahl der Chromosomen und ist daher anders auf­
zufassen. Sollten P i r ö v a n o s Versuche wiederholt werden, so würde
der Hauptverdienst darin bestehen, das Prämutationsstadium auf eine be­
schränkte Phase zu reduzieren, die nur wenige Stunden dauert und experi­
mentell bestimmbar ist.
Die dritte Mitteilung betrachtet die sog. „Elektromutation" als eine
innige idioplasmatische Modifikation qualitativer chemischer Natur und
setzt diesen Begriff demjenigen der Mutation gegenüber, der eine Verdoppe­
lung oder eine Modifikation der Anzahl der Chromosomen voraussetzt. Verf.
hebt hervor, daß nur eine gründliche Erforschung des genetischen Verhaltens
des Pollens gegenüber dem elektrischen Reize und der kolloidalen Natur
des Plasmas dazu führen kann, die Erforschung der Mutationen zu fördern.
Das Experiment, neue Mutanten zu bekommen, müßte sich nicht auf die ruhen­
den Gameten, sondern auf die Gonotokonten erstrecken und zwar in dem
Momente der Reduktionsteilung, die den Übergang von der Zygophase (diploid) zur Gamophase (haploid) darstellt.
G. Lopriore
(Portid).
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Savelli, R., D i u n e f f e t t o c o l l a t e r a l e e d i u n r á p i d o
m é t o d o d i s t u d i o d e l l a „ j o n o l i s i " d e l p o l l i n e . Atti
Accad. Lincei 1925. 2. Ser. 6, 53—61.
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