Willkommen in Paraguay - Paraguay Asuncion Hotels Apart

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Willkommen in Paraguay
Jeder, der Eltern oder Großeltern in einem deutschen Seniorenheim hat weiß, dass
der Aufenthalt in solch einem Heim sehr teuer ist, und die Rente selbst mit der
Zahlung aus der Pflegeversicherung nicht ausreicht!
Diese alten Menschen werden fast alle zu Sozialhilfeempfängern, und es wird ihnen
alles genommen vom Sparbuch über Wertpapiere bis zum Einfamilienhaus. Diese
Menschen, die nach dem 2.Weltkrieg Deutschland wieder aufgebaut haben, und in
den Zeiten des Wirtschaftswachstums Werte geschaffen haben, die sie ihren
Kindern und Enkeln vererben wollen, werden zu Sozialhilfeempfängern, und das
Erbe für ihre Kinder wird durch die Pflege- und Heimkosten vollkommen
verbraucht!
Wie schön ist es, wenn diese von den alten Leuten geschaffenen Werte nicht
aufgebraucht werden müssen, weil die Rente aus Deutschland voll ausreicht.
Die hat uns auf die Idee gebracht: Siehe Projekt
Senioren, Pensionisten, Rentner noch mal mit Volldampf nach Paraguay durchstarten
Senioren Siedlung Paraguay
Wir haben in Paraguay eine Aktiengesellschaft die Sudmac S.A. gegründet Wir
bieten ihnen an, sich mit Anteilen, die sie in Form von Aktien erhalten sich an
unserer Gesellschaft zu beteiligen. Bei Interesse, melden Sie sich unter folgender
Email: [email protected] . Die Beteiligung durch Aktien, ist
nach paraguayischem Recht vollkommen anonym. Es gibt zwischen der
Bundesrepublik Deutschland und dem Staat Paraguay kein Doppelsteuerabkommen.
Übrigens, der Höchststeuersatz in Paraguay beträgt nur 10%. Arbeitnehmer zahlen
überhaupt keine Steuern! Auch die Erbschaftssteuer ist in Paraguay sehr günstig
nämlich 0%! Im Gegensatz liegt sie mittlerweile in Spanien bei 81,6%! Sobald das
nötige Kapital zusammen gekommen ist, wird die Gesellschaft in Paraguay im
Großraum Asuncion ein Grundstück erwerben. Die Fertigstellung der
Seniorenhäuser hängt natürlich in erster Linie von der Kapitalbeschaffung ab.
Gedacht ist, dass die Anleger unabhängig ob Sie nach Paraguay auswandern wollen
oder nur ihr Geld anlegen wollen hier immer auf der sicheren Seite sind!
Paraguay ist ein Land der großen Freiheit! Vergleichen lässt es sich nur noch mit
der Pionierzeit in den USA und Kanada des Neunzehnten Jahrhunderts, aber nur
nicht so wild! Sondern gesittet und mit allen Vorzügen der Zivilisation ausgestattet!
Ein Paradies für diejenigen Senioren, die noch im Herzen ihre Jugendlichkeit
erhalten haben! Vergleichen Sie dieses Land mit Spanien der fünfziger und
sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts was die Lebenshaltungskosten und die
Herzlichkeit der Bevölkerung betrifft! Laut internationaler Statistik ist die
Hauptstadt Paraguays Asuncion die preiswerteste der Welt! Dadurch kommen in
den letzten Jahren immer mehr Deutsche, die sich in Spanien ein sorgloses Leben
heute nicht mehr leisten können nach Paraguay!
Deshalb wollen wir Ihnen auf den folgenden Seiten die Schilderung eines Senioren
abdrucken wie er die ersten Tage in Paraguay erlebt hat!
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Home
Projekt
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Projektestart
Entwicklung
Seniorenbericht
Liebe Landsleute aus Europa, mein Name ist Hans Altmann. Am 20.6.2006 checkte
ich in Frankfurt am Flugplatz ein! Ich hatte ohne mein Handgepäck mit meiner
Reisetasche und dem Koffer 26 Kilo Gepäck auf die Waage gebracht. Mir war etwas
bang, dass ich zuzahlen musste, aber die freundliche Dame übrigens eine
Paraguayerin von der brasilianischen Fluggesellschaft der Varig legte mein
übergewichtiges Gepäck mit einem Lächeln im Gesicht auf das Fließband. Mit
zwanzig Minuten Verspätung hob die Boeing 747 von der Rollbahn ab. Der Flug ging
durch die Nacht und das erste Ziel war Sao Paulo in Brasilien. Nach einem
Aufenthalt von knapp fünf Stunden ging es mit einer anderen Fluggesellschaft der
brasilianischen TAM weiter. Über Wälder, Flüsse und Seen ging der Flug weiter. Die
Weite des Landes von oben war beeindruckend. Hier wäre noch viel Platz für
Menschen aus dem übervölkertem Europa Endlich nach einer Flugzeit von über
zwanzig Stunden landete unser Flugzeug auf dem Flugplatz von Asuncion in
Paraguay: Auf dem Flug von Sao Paulo verteilte die weibliche Flugbegleiterin
Formulare für die Behörden des Landes. Die Fragen wurden in spanischer Sprache
gestellt, die ich nicht konnte! Aber ich hatte vom Internet [email protected] die Übersetzung schon runter geladen, so dass es mir leicht fiel, das
Formular aus zu füllen! Am Flughafen wurde ich schon von Freunden erwartet. Die
ersten Schritte außerhalb eines Flughafens auf diesem südamerikanischen
Kontinent, waren ein neues Gefühl von Freiheit! Als erstes fiel mir auf, dass es eine
Reihe von Autos auf den Straßen gab, die ohne amtliches Kennzeichen herum
fuhren. Wie mir meine Freunde sagten, ist es möglich vorübergehend im Bereich
der Hauptstadt damit zu fahren bis das amtliche Kennzeichen erteilt wird. Obwohl
an den Straßen Schilder standen, die anzeigten, dass eine Geschwindigkeit von nur
50 Km pro Stunde gestattet ist, rasten viele der Autos mit etwa 100 km pro Stunde
über die Straßen. Ich hatte den Eindruck, dass Geschwindigkeitskontrollen hier
unbekannt sind! Hin und wieder sieht man wie das eine oder andere Auto während
der Fahrt richtig durchwippt. Um die Raserei etwas einzudämmen hat der Staat
Bodenwellen in den Asphalt eingearbeitet Die Hauptstraßen waren alle asphaltiert,
während die Nebenstraßen, an Straßen mit ihrer holprigen Pflasterung an
Dorfstraßen aus dem europäischem Mittelalter erinnerten. Links und rechts dieser
Straßen sieht man schmucke Bungalows, Villen und auch Mehrfamilienhäuser, und
dazwischen auch ältere Häuser ärmerer Menschen. Was einem männlichen Besucher
dieses Landes sofort auffällt, ist, dass er im Durchschnitt mehr schöne junge Frauen
sieht als in Deutschland. Die meisten sind dunkelhaarig, denen man den
indianischen Einschlag von ihren Vorfahren noch ansieht. Bei einem Spaziergang am
nächsten Tag kam ich mit der einheimischen Bevölkerung in näheren Kontakt. Als
erstes fiel mir auf, dass ich keine griesgrämigen Gesichter wie in Europa sah. Ob es
nun an der Sonne liegt, oder auch an der anderen Lebenseinstellung, die Menschen
sind alle hilfsbereit und freundlich. Paraguay hat auch die niedrigste
Kriminalitätsrate von ganz Südamerika. Was ich schon nach wenigen Tagen
feststellte, ich fühlte mich gesundheitlich wesentlich wohler als Tage vorher im
alten Deutschland. Ich denke, dass es auch viel an der Ernährung liegt, denn das
Obst ist hier noch vitaminreicher, da die Böden noch nicht chemisch gedüngt
werden! Ob man Bananen, Erdbeeren oder andere Früchte und Gemüse isst, alles
schmeck noch richtig nach Natur.
Interessant war auch der Markt in der Nähe des Hafens. Die Markthändler sind fast alle noch
echte Indianer, die ihre selbst gemachten Produkte anbieten. Ob Lederarbeiten, Tischdecken,
Schmuck, Kleidung und Kunstgegenstände, man staunt, was diese Menschen, die von vielen
Weißen leider als primitiv angesehen werden, für fantastische Handwerker und Künstler sind!
Es ist auch möglich diese Indianer in ihrem Reservat zu besuchen, um zu sehen, wie diese
heute noch leben. Auch ein Besuch zu den größten Wasserfällen der Erde den Iguazu
Wasserfällen lohnt sich im Dreiländereck zwischen Brasilien, Paraguay und Argentinien, mit
dem zur Zeit noch größtem Wasserkraftwerk der Welt.
Alles in allem habe ich mich entschlossen hier in diesem wunderbaren Land zu bleiben, und
mich von der Sonne dabei verwöhnen lassen, wenn es in Winter in Europa stürmt und schneit,
oder neblig trübe ist!
Darum rate ich allen, die noch glauben dass das Leben auch schöne Seiten hat, verbringen sie
doch einmal ihren Urlaub hier in Paraguay! Gerade die Senioren sollten dieses Land darauf
testen, ob sie nicht ihr letztes Drittel Erdenleben hier in Paraguay verbringen wollen.
Ich habe mich dazu entschlossen, denn ich habe dieses Land mit ihren freundlichen Menschen
und seiner wunderbaren Natur bereits nach wenigen Tagen lieb gewonnen!
Ihr Hans Altmann
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Projekt
Paraguay
Paraguay: Das grüne Herz Südamerikas
Als Binnenland liegt Paraguay mit einer Fläche von 406.752 qkm - das entspricht
etwa der Größe der Bundesrepublik Deutschlands, Luxemburgs und der Schweiz
zusammen - zwischen 54° und 62° westlicher Länge und 19° und 27° südlicher
Breite. Paraguay wird im Norden und Nordwesten von Bolivien,im Osten von
Brasilien,im Südosten,Süden und Südwesten von Argentinien umrahmt.
Der Paraguay-Strom - aus der Guaranisprache : Der Papageienfluß - teilt das Land
in einen 159.828 qkm großen fruchtbaren Ostteil (39% des Landes), in dem fast die
ganze Bevölkerung lebt und einen 246.926 qkm großen trockenen Westteil (61% des
Landes), welcher aus dem nahezu menschenleeren Chaco besteht.
Das flache Land ist stellenweise von Hügelformationen durchzogen, deren höchste
Erhebung nur circa. 800 m erreicht. Der mit einer Höhe von 1000 m höchste Berg
Cerro-Leon befindet sich im Chaco.
Die Bevölkerung des Landes umfaßt 6,34 Millionen Menschen. Somit leben nur ca.
15 Menschen auf dem Quadratkilometer. 20% der Bevölkerung leben im Großraum
Asuncion dem Departemento Central.
Die am 15.august 1537 von Juan de Salazar y Espinoza am Ufer des Rio Paraguay
gegründete Hauptstadt des Landes Asuncion ist mit 513.000 Einwohnern
überschaubar und gilt mit ihren vielen Grünflächen als grünste Hauptstadt der
Welt.
Amtssprachen sind: Spanisch und Guarani .
Die Währung ist der Guarani.
Leben in Paraguay.
Der Paraguaystrom ist die Lebensader des Landes ,dem er seinen Namen gegeben
hat.Das Fließen des Wassers kann man auch metaphorisch sehen. So wie das Leben
in Paraguay meist ruhig und beschaulich dahinfließt, aber auch turbulent sein kann
wie in den pulsierenden Städten des Landes.
Die Menschen hier verstehen zu leben und das mag an ihrem Zeitbegriff liegen, der
ein anderer ist als in Europa.Es herrscht Muße bei Allem, was die Menschen hier
tun.
Und doch ist Paraguay eines der produktivsten Länder in Südamerika, sowohl in
wirtschaftlicher wie in kultureller Hinsicht.
Diese angenehme Mischung aus Modernität und Tradition, Eifer und Gelassenheit ist
es, die den Reiz des Landes ausmacht.
Wir laden sie ein, sich selbst davon zu überzeugen.
Entdecken Sie Paraguay, das Land voller Natur, Tradition und Freundlichkeit- seine
Kultur,Geschichte und Gegenwart.
Wasser- Quelle des Lebens
Jungfräuliche Urwälder,riesige Rinderweiden und Getreidefelder, Palmenhaine,
Eukalyptusalleen und immergrüne tropische Wälder: ja Paraguay ist ein fruchtbares
Land. Seit jeher prägt Wasser das Gesicht des Landes. Wasser ist das Synonym für
Natur, das wertvollste Gut des Landes. Mit diesen Ressourcen wird äußerst
schonend umgegangen.
Wasser ist aber auch eine wirtschaftliche Kraft und eine unerschöpfliche
Energiequelle in diesem "Garten der Welt". Paraguay hat seine Lehren aus den
begangenen Irrtümern der Vergangenheit gezogen und ist der Entwicklung der
Industriestaaten gefolgt. Es hat große Leistungen auch im Umweltschutz vollbracht.
Die Schätze der Natur gilt es zu bewahren.Darum ist sorgsames Wirtschaften gerade
in den Ökosystemen Paraguay´s wichtig. Monumentales Beispiel ist die schonende
Energiegewinnung in den Wasserkraftwerken von Itaipú, Yacyretá und Acaray.
Itaipú - "der singende Stein" - ein Gemeinschaftsprojekt von Brasilien und Paraguay
und eine Meisterleistung der Ingenieurskunst ist noch immer das größte
Wasserkraftwerk der Welt. Es produziert eine derart gewaltige Energiemenge (12,6
Gigawatt),daß sich Paraguay zum weltgrößten Stromexporteur entwickelt hat. Nur
3% der Leistung benötigt das Land selbst.
Das Wasserkraftwerk Yacyretá - "Tal des Mondes" - wurde 1998 in Kooperation mit
Argentinien in Betrieb genommen Es erreicht ein Drittel der Leistung Itaipús.
Für die beim Bau von Kraftwerken solchen Ausmaßes zwangsläufig entstehenden
massiven Eingriffe in die Natur,hat jedoch Paraguay von Beginn an Konzepte dafür
entwickelt, Flora und Fauna wiederherzustellen.
Große Gebiete um die Stausseen wurden wieder aufgeforstet. Inzwischen sind
wieder viele Tierarten in ihre Heimat zurückgekehrt oder neu zugewandert.
Die Wasserqualität wird ständig untersucht. Ja sogar Fischfahrstühle wurden
eingerichtet, damit die inzwischen über 50 Fischarten ihre Laichgründe erreichen
können.
Auch im Tourismusgewerbe geht Paraguay andere Wege . Es geht nicht darum, so
viele Reisende wie möglich durch das Land zu "schleusen". Vielmehr ist die
wichtigste Aufgabe, ein Bewußtsein für die Reichtümer der Natur zu wecken.
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Klima
Das Klima in Paraguay
Das Klima ist im Frühling (Sept.-Dez.) mit Tagestemperaturen um 25 Grad angenehm warm. Im
Sommer (Dez.-März)kann es bei Temperaturen von 40 Grad und mehr sehr heiß werden. Im
Herbst (April-Juni) kann es sehr wechselhaft sein (18-30 Grad) und der Winter (Juni-Sep.) kann
neben warmen Tagen, mit Temperaturen um die 10 Grad und einer hohen Luftfeuchtigkeit
recht naßkalt sein.
Klimatabelle
Monat
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
Min. Temp °C
22
22
21
18
14
12
12
14
16
17
18
21
Max. Temp °C
35
34
33
29
25
22
23
26
28
30
32
34
Feuchtigkeit %
69
69
70
73
76
75
70
66
62
62
64
62
Regentage
8
6
6
7
6
6
5
4
7
8
8
7
Bei den monatlich angegebenen Zahlen handelt es sich um Durchschnittswerte die sich aus
einem Beobachtungszeitraum heraus errechnet haben.
Warme Sachen, wie Pullover, Jacken und Mäntel, empfehlen sich in dieser Zeit. Im Sommer
sollte die Kleidung aus leichten Baumwollhemden, Shorts und Sandalen bestehen und bei
aufziehenden Gewitter ist es ratsam, an einen dünnen Regenschutz oder an einen Regenschirm
zu denken. Von einem Sonnenbad ist abzuraten, da die Sonneneinstrahlung sehr intensiv ist.
Im paraguayischen Sommer (Okt.-März) besteht ein Zeitunterschied von 4 Stunden zu
Deutschland, im Winter (März- Sep.) sind es 6 Stunden.
Geschichte von Paraguay
Spanische Kolonialzeit 15. bis 18. Jahrhundert bis Heute
1537 gründen Spanier am Río Paraguay (bedeutet auf Guaraní Papageienfluss die Stadt Nuestra
Señora Santa María de la Asunción, die heutige Hauptstadt Paraguays. Jesuiten beginnen im
Auftrag der spanischen Krone mit der Christianisierung der Guaraní-Indianer.
1543 wird das Gebiet des heutigen Paraguay dem spanischen Vizekönigreich Perú angegliedert.
Gouverneur der Kolonie wird Domingo Martínez de Irala, der die Verschmelzung zwischen
spanischen Einwanderern und den Guaraní fördert. Er selbst geht mit "gutem Beispiel" voran,
nimmt sich 70 Guaraní-Frauen, mit denen er unzählige Kinder in die Welt setzt. Die aus diesen
Verbindungen hervorgehenden Mestizen zählen sich selbst zur weißen Oberschicht und
unterdrücken die Guaraní zunehmend.
1604 wird die erste von später rund 30 "Jesuitenreduktionen" gegründet. Dies sind
Dorfgemeinschaften für bis zu 10.000 Guaraní, zu denen Mestizen und weiße Siedler keinen
Zugang haben. Offiziell untersteht dieser "Jesuitenstaat" zwar der spanischen Oberherrschaft,
besitzt jedoch eine eigene Verwaltung und ist nach außen hermetisch abgeriegelt. Die Guaranì
sind ein fleißiges Bauernvolk, das das Land kennt, und so produzieren sie bald große
landwirtschaftliche Überschüsse. Dieser Erfolg ist den spanischen Kolonialherren ein Dorn im
Auge, ´ die deshalb nichts gegen Übergriffe von Sklavenjägern unternehmen. Die Konflikte
zwischen Jesuiten und Kolonisten spitzen sich immer mehr zu, bis 1767 die Reduktionen
geschlossen und die Jesuiten auf Befehl des spanischen Königs aus Mittel- und Südamerika
vetrieben werden.
1776 wird Paraguay dem neu gegründeten spanischen Vizekönigreich des Río de la Plata mit
dem heutigen Argentinien und Bolivien angegliedert.
Im Mai 1954 putscht sich General Alfredo Stroessner, Sohn eines Bayern aus Hof und einer
Einheimischen, an die Macht. Er stürzt Präsident Federico Chaves und regiert das Land bis 1989
trotz einer demokratischen Verfassung mit diktatorischer Härte. Aufgrund seines strikt
antikommunistischen Kurses wird er trotz vielfacher Menschenrechtsverletzungen lange Zeit
von verschiedenen westlichen Regierungen unterstützt.
Aufgrund eines Abkommens mit Japan siedeln sich 1959 etwa 8.000 Japaner in Paraguay an. Sie
erhalten von der Regierung Land und beginnen mit dem Anbau von Obst und Gemüse. Ab 1968
werden rund 10.000 weitere Mennoniten, vor allem Wolgadeutsche, zur Besiedelung und
Kultivierung des kargen Chaco-Gebietes nach Paraguay geholt.
1976 beginnen Brasilien und Paraguay gemeinsam mit dem Bau des Groß-Wasserkraftwerkes
Itaipú am Fluss Paraná, das 1984 in Betrieb genommen wird. Ein zweites Großwasserwerk,
Yacyretá entsteht zwischen Argentinien und Paraguay am Paraná-Fluß und wird 1998 in Betrieb
genommen. Unter diesen Bauten sind die Saltos del Guairá Wasserfälle und die ApipéWasserfälle ausgelöscht worden.
1989 wird Diktator Alfredo Stroessner nach 35 Jahren durch einen Militärputsch gestürzt und
des Landes verwiesen. Der Anführer der Putschisten, General Andrés Rodríguez, wird neuer
Präsident Paraguays. Er hebt die Medienzensur auf. Es dauert aber bis 1992, bevor eine neue
demokratische Verfassung proklamiert wird (u.a. unterbindet sie die unmittelbare Wiederwahl
des Präsidenten).
Am 9. Mai 1993 geht die Colorado-Partei bei den ersten demokratischen Wahlen seit der
Gründung des Staates als Sieger hervor und Juan Carlos Wasmosy Monti wird neuer Staats- und
Regierungschef Paraguays.
1995 gründen Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay den "Gemeinsamen Markt des
Südens" (Mercosur/"Mercado Común del Cono Sur"), der u. a. den schrittweisen Abbau der Zölle
zwischen den Mitgliedern vorsieht. Verwaltungssitz der Organisation ist Montevideo (Uruguay).
Im Mai 1996 kommt es zu einem landesweiten Generalstreik mit blutigen Auseinandersetzungen
zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften. Die Oppositionsparteien sowie die
Gewerkschaften fordern nachdrücklich den Rücktritt von Präsident Juan Carlos Wasmosy Monti,
gegen den ein Korruptionsverfahren läuft, sowie vorgezogene Neuwahlen. Ein Putschversuch
von General Lino César Oviedo Silva schlägt fehl, Oviedo wird zu 10 Jahren Haft verurteilt.
Aus den regulären Neuwahlen 1998 geht der neue Führer der Colorado-Partei, Raúl Cubas Grau,
mit rund 54 Prozent der Stimmen als Sieger hervor. Drei Tage nach seinem Amtsantritt
beschwört Staatspräsident Raúl Cubas Grau mit der Begnadigung und Freilassung von ExGeneral Lino César Oviedo Silva eine schwere innenpolitische Krise herauf. Die
Oppositionsparteien (Wasmosy-Anhänger) bezeichnen das Vorgehen von Cubas, dessen neue
Regierung überwiegend aus Oviedo-Anhängern besteht, als verfassungswidrig und drohen ihm
mit der Einleitung eines Amtsenthebungsverfahren.
Im März 1999 wird Vizepräsident Luis María Argaña in Asunción auf dem Weg zu seinem Büro im
Stadtzentrum von zwei vermummten Männern auf offener Straße erschossen. Argaña galt als
einer der erbittertsten innerparteilichen Gegner von Staatspräsident Raúl Cubas Grau.
Unmittelbar nach dem Mord brechen in der paraguayischen Hauptstadt schwere Unruhen aus.
Es kommt zu Straßenschlachten zwischen den Anhängern Argañas und Cubas bzw. Oviedas
sowie zu blutigen Zusammenstößen mit der Polizei.
Wenige Tage später spricht sich das paraguayanische Abgeordnetenhaus mit großer Mehrheit
für ein Absetzungsverfahren gegen Präsident Raúl Cubas Grau wegen Amtsmissbrauchs aus.
Darüber hinaus werden er und der ehemalige Heereschef Lino César Oviedo Silva von der
Opposition beschuldigt, in das Attentat gegen Vizepräsident Luis María Argaña verwickelt zu
sein. Nach dem Rücktritt des Präsidenten wird Senatspräsident Luis Ángel González Macchi als
Übergangspräsident vereidigt. Ex-Heereschef Lino César Oviedo Silva setzt sich nach
Argentinien ab und wird in der Nähe von Buenos Aires festgenommen. Oviedo beantragt in
Argentinien politisches Asyl.
Der Generalstaatsanwalt erläßt auch gegen Raúl Cubas Grau Haftbefehl. Dieser entzieht sich
einer Festnahme mit der Flucht in die Botschaft Brasiliens in Asunción. Seiner Bitte um
politisches Asyl wird nachgekommen, und man fliegt ihn nach Brasilien aus.
Unter Präsident Carlos Saúl Menem lehnt Argentinien das Gesuch Paraguays auf Auslieferung
von Lino César Oviedo Silva ab. Daraufhin zieht Paraguay seinen Botschafter aus Buenos Aires
ab, worauf Argentinien wiederum ebenfalls mit dem Rückruf seines Botschafters aus Asunción
reagiert. Am 7. Dezember 1999, wenige Tage vor Amtsantritt des neuen argentinischen
Präsidenten Fernando de la Rúa, setzt sich Oviedo aus seinem argentinischen Exil ab, da
Präsident Fernando de la Rúa sich bereits für seine Auslieferung an Paraguay ausgesprochen
hatte. Nach Bekanntwerden der Flucht Oviedos stellt Paraguay einen internationalen
Haftbefehl aus.
Im Mai 2000 wird ein Putschversuch von Anhängern des paraguayischen Ex-Heereschefs Oviedo
Silva von regierungstreuen Truppen niedergeschlagen. Die Regierung in Asunción verhängt
einen zweimonatigen Ausnahmezustand. Oviedo Silva wird im Juni von brasilianischen
Sicherheitskräften festgenommen. Bei der Direktwahl des paraguayischen Vizepräsidenten im
August 2000 erringt der Oppositions-Kandidat César Franco Gómez mit knapp 48 Prozent kaum
100.000 Stimmen mehr als sein Kontrahent von der regierenden Colorado-Partei, Félix Argaña,
ein Sohn des im Vorjahr ermordeten Vizepräsidenten Luis María Argaña.
Ende 2001 lehnt das Oberste Gericht Brasiliens das Auslieferungsgesuch Paraguays für Oviedo
Silva ab. Oviedo wird auf freien Fuß gesetzt. Drei Monate später wird in Asunción ExStaatspräsident Raúl Cubas Grau festgenommen, nachdem er "aus Heimweh" illegal aus seinem
dreijährigen Exil in Brasilien nach Paraguay zurückgekehrt war.
Am 15.August wurde Nicanor Duarte Frutos durch freie Wahlen als Präsident eingeführt. Im
Jahre 2003 kam Ex-Präsident Cubas Grau nach Paraguay zurück und steht unter Hausarest. 2004
kam auch Lino Oviedo aus Brasilien zurück und wurde arrestiert.
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