Konzeption - Kindergarten Wilde Wiese

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Konzeption
Gliederung
1. Unsere Kita stellt sich vor
1.1. Träger
1.2. Kurzbeschreibung
2. Das Bild vom Kind
3. Die Rolle der Erzieherin
4. Bildungs- und Erziehungsziele
5. Einzelne Bereiche der Kita
5.1. Unser Snoezelraum
5.2. Unsere Wasserwerkstatt
5.3. Unser klingender Garten
5.4. Unsere Werkstatt
5.5. Unsere Töpferei
5.6. Unsere Bücherei
6. Zusammenarbeit
6.1. im Team
6.2. mit den Eltern
6.3. mit dem Träger
6.4. mit anderen Institutionen/Öffentlichkeitsarbeit
7.
Aktuelle Jahresvorhaben
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1.
Unser Kindergarten stellt sich vor
1.1. Träger
Kindergarten Hundham e.V.
Rathausweg 1
83730 Fischbachau /Hundham
Tel. Kindergarten: 08028-2580
Tel. Verein/Verwaltung: 08028-905265 (Montag und Dienstag Vormittag)
Fax: 08028-905264
Der Verein
Der Kindergarten Hundham e.V. ist seit 1970 ein gemeinnütziger Verein
und besteht heute aus ca. 300 Mitgliedern, zusammengestellt aus Eltern,
Kindergärtnerinnen, Großeltern, sowie anderen privaten Freunden und
Förderern. Er hat als Ziel, den Kindergarten Wilde Wiese zu erhalten, zu
verwalten, und zu unterstützen, um eine bestmögliche Förderung und
Begleitung aller Kindergartenkinder zu ermöglichen.
Der Vorstand
Der Vorstand besteht aus 5 Mitgliedern, die den Verein ehrenamtlich
vertreten, und die während der Hauptversammlung im Oktober jeweils für
zwei Jahren aus der Mitgliedschaft gewählt werden.
Aufgaben des Vorstandes
Den Kindergarten nach außen zu vertreten;
Entscheidungen, die den Kindergartenverein betreffen zu fällen und
danach zu handeln;
Die Verwaltung des Kindergartens zu gewährleisten und zu überprüfen;
Dafür zu sorgen, dass anfallende Tätigkeiten des täglichen Geschäfts
erledigt werden;
Gute Kommunikation und Vertrauen zwischen Verein und Kindergartenangestellten zu pflegen;
Öffentlichkeitsarbeit zu leisten;
Transparenz zwischen Vorstand und dem Rest des Vereins zu fördern;
Bei Kindergartenveranstaltungen und -festen zu helfen;Freundlichkeit und Offenheit nach außen zu tragen.
Kindergartenleitung, Erzieherinnen, Elternbeirat und Vorstand treffen sich
regelmäßig, um Aktuelles zu besprechen.
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Finanzierung/Spenden
Der Verein finanziert sich durch Mitgliedsbeiträge, monatliche
Kindergartenbeiträge, sowie gemeindlichen und staatlichen Zuschüssen.
Mit Hilfe des Kindergarten-Teams und der Elternbeirat verdient der
Verein auch durch Veranstaltungen wie Kleiderbasare, Flohmärkte,
Benefizkonzerte, Festen (Verkauf von Verpflegung und Tombola-Losen)
und auf dem Hundhamer Weihnachtsmarkt. Diese Verdienste haben es
dem Verein über die Jahre ermöglicht, besondere Sachen zu kaufen.
Kindergarten Hundham e.V. ist aber auch auf private Spenden angewiesen. Wenn Sie den Verein finanziell unterstützen wollen, bitten wir Sie
um eine Spende auf folgendes Konto:
Kindergarten Hundham e.V.
Raiffeisenbank Hundham
BLZ 701 695 98
Konto: 19 54 199
Bei Angabe Ihrer Anschrift auf dem Überweisungsträger erhalten Sie von
uns eine Spendenquittung.
Der Kindergartenverein bedankt sich bei allen Helfern und Spendern, die
bei der Errichtung, den Umbauten, den Aktivitäten und Festivitäten über
all die Jahre tatkräftig und finanziell geholfen haben, und ihn hoffentlich
weiterhin unterstützen werden.
Aufnahmekriterien:
Im Normalfall dürfen Kinder ab drei Jahren den Kindergarten besuchen.
Wenn Plätze frei sind, auch Kinder unter drei Jahre. Sollte es nicht genug
Plätze im Kindergarten für die Zahl der angemeldeten Kinder geben,
haben ältere Kinder Vorrang. Jedoch kann in besonderen Fällen von dieser
Regel abgewichen werden. Diesen Fall
entscheidet die Kindergartenleitung mit dem Vorstand.
1.2. Kurzbeschreibung
Unser Kindergarten ist im Ortskern von Hundham gelegen in ländlicher
Umgebung. Das Waldgebiet liegt ca. 15 „Kinder- Geh Minuten“ entfernt.
Das Einzugsgebiet reicht von Wörnsmühl über Auerberg bis nach Fischbachau.
Unsere Einrichtung bietet Platz für insgesamt 100 Kinder im Alter von
3 bis 6 bzw. 7 Jahren.
Das Haus besteht aus Keller, EG und 1. Stock. Im EG und im 1. Stock befinden sich je 2 Kindergartengruppen.
Jede Gruppe verfügt über einen Gruppenraum, einen Nebenraum (für
Kleingruppen), 1 Waschraum und Garderobe.
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Im Keller befinden sich Turnraum, Töpferraum mit Materiallager und die
Bücherei.
Das Außengelände ist großzügig und wird vom Kindergartenpersonal naturnah gestaltet. Alle Gestaltungselemente im Außenbereich sollen gleichzeitig als didaktisches Mittel zur Förderung des Natur- und Umweltbewußtseins, sowie zum Erfahren der Schönheit und Zweckmäßigkeit unserer
Natur dienen.
2. Das Bild vom Kind
Das Kind soll Akteur seiner eigenen Entwicklung sein.
Einen wichtigen Rahmen dazu bildet bei uns die Eingewöhnungszeit. Jedes
Kind bekommt so viel Zeit, wie es benötigt.
Wir bieten vielfältige Möglichkeiten und Bedingungen, damit das Kind
Schöpfer seiner Umwelt wird. Das Kind hat das Bedürfnis seine Welt zu
erforschen und zu begreifen. Es will sich sprachlich äußern, eigenständig
tätig sein und ist bereit, etwas zu lernen.
Wir schaffen vielseitige Wahrnehmungsmöglichkeiten und geben Hilfestellungen, Informationen zu verstehen, gedanklich zuzuordnen und in
Beziehung zueinander zu setzen.
Das Kind ist Subjekt seiner Entwicklung. Wir sehen das Kind, das kreativ
und selbständig ist, das Zuneigung, Gefühle und den Wunsch etwas zu
lernen, auszudrücken vermag. Es braucht Freiheit in der Wahrnehmung,
aber ebenso Anleitung und Hilfe zur Strukturierung seiner Wahrnehmung.
Die Erzieherinnen stehen nicht über dem Kind sondern hinter ihm,
beobachten, beraten, begleiten es und lassen Fehler zu. Wir bewahren
dem Kind die Freude am Spiel, am Tun, am Erzählen, Denken, Lernen,
Verstehen und seiner Kreativität.
Wir lassen das Kind – Kind sein.
3. Die Rolle der Erzieherin
Die Erzieherin nimmt die Bedürfnisse, Interessen und Wünsche der Kinder
ernst und macht sie zum Ausgangspunkt ihrer Arbeit. Durch das tägliche
Miteinander, die gemeinsamen Überlegungen und Unternehmungen ist es
möglich, individuelle Bedürfnisse herauszukristallisieren.
Durch gezielte Einzelbeobachtungen wird der aktuelle Entwicklungsstand
und die nötige Förderung ermittelt.
In erster Linie sind die Erzieherinnen Partner und Vertrauenspersonen
der Kinder. Sie leben und lernen gemeinsam mit den Kindern, begleiten
sie in ihrer Entwicklung und schaffen Bedingungen zur aktiven Teilnahme
am Gruppenalltag.
Um den Kindergarten als einen Ort qualitätsorientierter Pädagogik zu gestalten, erweitern die Erzieherinnen kontinuierlich ihr Fachwissen.
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4. Bildungs- und Erziehungsziele
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Sprachliche Bildung und Förderung
Mathematische Bildung
Naturwissenschaftliche und technische Bildung
Umweltbildung und -erziehung
Informationstechnische Bildung, Medienbildung und -erziehung
Ästhetische, bildnerische und kulturelle Bildung und Erziehung
Musikalische Bildung und Erziehung
Bewegungserziehung und -förderung, Sport
Gesundheitserziehung
Ethische und religiöse Bildung und Erziehung
Wir streben eine ganzheitliche elementare Förderung der Kinder an, unter
Berücksichtigung der jeweiligen Alters- und Entwicklungsstufe. Um die im
Rahmen der im BayKiBiG (Bayrisches Kinderbildungs- und
Betreuungsgesetz)
formulierten
Erziehungsund
Bildungsziele
verwirklichen zu können, ist eine Mindestbuchungszeit von 5 Std. nötig.
5. Pädagogische Schwerpunkte
In den ein bis drei Jahren Kindergartenzeit versuchen wir die Kinder zu
den folgenden drei Punkten zu befähigen:

für sich selbst verantwortlich zu denken, zu handeln und zu entscheiden (Ich-Kompetenz)

soziale und gesellschaftliche Sachverhalte erfassen zu können; Toleranz, Achtung und Verantwortung gegenüber anderen zu entwickeln
(Sozialkompetenz)

dass die Kinder sich die sachlichen Bereiche der Umwelt erschließen
können und dabei urteils- und handlungsfähig sind (Sachkompetenz)
5.1. Besonderheiten des pädagogischen Ansatzes
Die Erzieherin leitet ihre Ziele und Inhalte aus der Analyse des konkreten
Entwicklungsstandes des Kindes und der Kindergruppe ab.
Kinder lernen in realen Lebenssituationen. Erlebnisse und Fragen der Kinder werden aufgegriffen und Gegenstand des Gruppenlebens.
Die Kinder erhalten die Möglichkeit, Erlebtes zu verstehen und aufzuarbeiten.
Eine anregungsreiche Umgebung fördert die Lust der Kinder am Entdecken
und Experimentieren. So erschließen sie nach und nach unsere
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Einrichtung und das Umfeld des Kindergartens. Begleitet wird diese
Eigenschaft durch gruppenübergreifende Angebote.
Wir sind weltanschaulich nicht gebunden.
5.2. Stellenwert des Spiels
Das Spiel ist für die Entwicklung der Kinder eine wichtige Voraussetzung.
Hier setzt es sich aktiv mit seiner Umwelt auseinander und entwickelt geistige und körperliche Fähigkeiten. Ausdauer, Konzentration und die Bereitschaft, sich anzustrengen bilden sich dadurch immer mehr aus.
Das Kind baut soziale Beziehungen auf, übt sich darin, Absprachen zu
treffen, Rücksicht auf andere zu nehmen und von anderen zu lernen.
Wir schaffen für unsere Kinder einen angemessenen Spielraum für freies
und angeleitetes Spiel.
Durch gezielte Beobachtungen erfahren wir, welche Bedeutung bestimmte
Themen, Rollen, Gegenstände oder Figuren für die Kinder haben.
Die Erzieherinnen stellen Material, Raum und Zeit zur Verfügung, oder
steuern Ideen bei, aber allein die Kinder bestimmen den Verlauf eines
Spielprozesses.
5.3. Projekte, Feste und Feiern
Gruppenübergreifende Projektarbeit wird ein immer festerer Bestandteil
unserer Arbeit.
Projekte entstehen auf verschiedene Art und Weise. So können sie sich
spontan aus einer bestimmten Situation heraus ergeben, sie entwickeln
sich aus einer Idee oder werden von der Erzieherin initiiert.
Die Thematik orientiert sich immer an den Interessen der Kinder. Die Planung, Durchführung und Auswertung erfolgt gemeinsam mit den Kindern
und allen anderen Projektbeteiligten. Kreativität und Phantasie entwickeln
sich. Die Kinder können sich erproben und erfassen Zusammenhänge mit
all ihren Sinnen.
Diese Höhepunkte im Kindergartenalltag ermöglichen darüber hinaus auf
besondere Art die Einbeziehung der Eltern und der Öffentlichkeit, wenn
das Ergebnis z. B. bei einem Fest vorgestellt wird.
Neben den traditionellen Festen wie St. Martin, Nikolaus, Fasching, Ostern
usw. sind uns auch andere wichtig, z.B.:
 Kartoffelfest
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 Maifest
 Spiel- od. Sportfest
 Spontane Jahreszeitenfeste
Der Geburtstag jedes Kindes wird in der jeweiligen Gruppe gefeiert und
dort zu einem besonderen Ereignis.
5.4. Vorschulerziehung
Kinder lernen vor allem durch Beobachten, Experimentieren, Nachahmen
und Spielen. Dies geschieht durch alle Sinne.
Vorschulblätter sind in unseren Augen Tests, bei denen die Fähigkeit des
Kindes, Wissen auf Papier zu übertragen, abgefragt wird.
Je mehr Erfahrungen ein Kind macht, um so mehr Verknüpfungen bilden
sich und um so schneller kommt es zu einem „AHA“- Effekt.
Um eine sinnvolle, entwicklungsgemäße Förderung zu erreichen, führen
wir Entwicklungsbögen. Gute, differenzierte Beobachtung ist ein wichtiger
Bestandteil unserer Vorschulerziehung.
Beispiel:
Es wurde beobachtet, dass ein Kind nicht auf der Linie schneiden kann.
Im „Normalfall“ übt man mit dem Kind das Schneiden bis zum Umfallen,
setzt aber damit an seinen Schwächen an (Selbstwert sinkt) und zerstört
seine Motivation.
Wir fragen:
Sieht das Kind die Linie, kann es sie wahrnehmen?
Kann es überhaupt auf einer Linie laufen (vorwärts und rückwärts)?
Kann es den Raum erfassen?
 Wahrnehmungsförderung (Linien und Bilder legen, Linien vorwärts und
rückwärts gehen)
Durch Förderung der Sinne zur Schulfähigkeit
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
Der Gleichgewichtssinn wirkt durch die Bewegung auf den Gehörsinn
ein. Der Gehörsinn ist ausschlaggebend für das Kurzzeitgedächtnis
(hören, abspeichern, abrufen).
Der Gleichgewichtssinn hat Einfluß auf den Sehsinn. Nur wenn das
Gleichgewicht stimmt, können die Kinder in der Zeile, auf der Linie
schreiben.
Nur wer rückwärts gehen kann, ist auch fähig, rückwärts zu rechnen.
Die Körperwahrnehmung (Tastsinn) ist wichtig, um oben, unten, links
und rechts zu unterscheiden.
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
Nur wer sich selbst richtig spürt, kann Raum erfahren, kann Buchstaben und Formen richtig schreiben.
5.5. Weitere Förderbereiche
Sozialerziehung
Als Kindergarten haben wir uns die Aufgabe gestellt, die Sozialerziehung,
die in den Familien erfolgt, in ergänzender Weise zu unterstützen.
Die Gruppen sind altersgemischt aufgebaut, so dass die älteren Kinder der
Gruppe lernen, auf jüngere Kinder Rücksicht zu nehmen, sie zu unterstützen und ihnen zu helfen. Ältere Kinder erfahren dadurch auch eine Stärkung ihres Selbstbewusstseins.
Die Kinder lernen grundlegende soziale Verhaltensmuster.
Dazu gehören z. B.:
 Verhalten gegenüber Mitmenschen
 Umgang mit eigenen und fremden Gefühlen
 Kennen und beachten von Regeln des Zusammenlebens
 Kommunikationsfähigkeit
 Kenntnis von Konfliktlösungsmöglichkeiten
Spracherziehung
Spracherziehung im Kindergarten bedeutet u.a., die Sprachlust, das Mitteilungsbedürfnis und die Freude an der Sprache zu wecken. Dies gelingt uns durch genaue
Beobachtung, die eine gezielte Förderung ermöglicht.
Es werden verschiedene Spielformen angewendet, wie z. B. Kreis- und Rollenspiele,
musikalisch–rhythmische Betätigungen sowie logopädisches Spielmaterial.
Erziehung zur Selbständigkeit
Die Kinder werden angeregt, sich allein an– und auszuziehen, kleinere Aufgaben zu
übernehmen und selbständig durchzuführen, z.B. unsere „Dienste“ wie abspülen des
Geschirrs und das Abwischen der Tische.
Dadurch werden die Kinder sehr in ihrem Selbstvertrauen gestärkt, sind stolz auf
das, was sie schon können und lernen für sich und andere zu handeln.
Wahrnehmungsförderung
Wahrnehmungsförderug durchzieht den gesamten Tagesablauf , z. B.
 Eine anregungsreiche Umgebung, in der unterschiedliche „Sinnesreize“ zum betrachten, fühlen, riechen usw. einladen.
 Rituale, die Sicherheit und Halt im Alltag geben
 Ausreichend Platz zur Körpererfahrung durch Toben, Bewegen und Balancieren,
natürlich auch mal zum Lachen und Lärmen.
 Bewegungs- und Entspannungsgeschichten.
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Kreativitätserziehung
Die Kinder sollen sich mit verschiedensten Materialien und Methoden auseinandersetzen und eigenständig arbeiten. Dem gestalterischen Handeln
stehen wir beratend, vor allem aber anregend bei.
Wir trauen dem Kind zu, etwas Eigenständiges zu tun, selbst Lösungen zu
finden, eigene schöpferische Gedanken umzusetzen.
6.
Einzelne Bereiche des Kindergartens
6.1. Unser Snoezelraum
Der Snoezelraum ist ein speziell eingerichteter Raum, der den Kindern
eine entspannte, erholsame Atmosphäre bieten soll. Der Snoezelraum ist
eingerichtet mit Materialien, die bestimmte Sinneswahrnehmungen anregen können. Beim Snoezeln ist es möglich, sich auf einzelne Sinneswahrnehmungen, wie z. B. nur das Tasten, zu konzentrieren. Das Reizangebot
ist so angelegt, dass es dem Kind angenehme, lustvolle Sinneswahrnehmungen ermöglicht.
6.2. Unsere Wasserwerkstatt
Wasser zieht Kinder magisch an. Weil Wasser auch gefährlich oder unangenehm sein kann und nicht verschwendet werden soll, erleben die Kinder
viele Verbote rund ums Wasser. In unserer Wasserwerkstatt kann das
Naturelement Wasser mit allen Sinnen entdeckt werden. Das kostbare
„Nass“ wird gefärbt, gefiltert, umgeleitet und umgefüllt. Feste Regeln verhindern Überschwemmungen. Durch den intensiven Umgang lernen die
Kinder, wie wichtig für sie Wasser ist, warum sie es zum Leben brauchen
und warum sie es schützen müssen.
6.3. Unser klingender Garten
Während der "Herstellungsphase" arbeiteten 26 Vorschulkinder aus der
Einrichtung zusammen; Ideen wurden gesammelt, die Umsetzung
besprochen. Bis zur Fertigstellung unseres klingenden Gartens konnten
zahlreiche Fähigkeiten wie Materialkenntnis, motorisches Geschick,
Ausdauer oder ordentliches Arbeiten erlernt und vertieft werden. Die
verschiedenen Klangkörper werden jetzt gemeinsam benutzt, gepflegt und
bei Bedarf ergänzt. Der klingende Garten bietet Kleingruppen die
Möglichkeit zu entdecken, auszuprobieren, zubauen, zu spielen, zur
Bewegung und zum Entspannen.
6.4. Unsere Werkstatt
Die Kinder machen sich beim Werken durch Erforschen und Erleben mit
verschiedenen Gestaltungsformen, Arbeitsgeräten, Arbeitstechniken und
Werkstoffen vertraut:
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

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


Unterschiede zwischen Werkstoffen kennen lernen (Holz, Papier, Draht,
Karton)
Differenzierte Arbeitsabläufe ausführen
Eigenschaften von Werkstoffen ertasten und erleben
Hände als Werkzeuge einsetzen
Gefahrenquellen erkennen
Arbeitstechniken (Sägen, Bohren, Kleben, Stechen, Nageln usw.) üben
Freude haben am Ausprobieren und dem fertigen Objekt
6.5. Unsere Töpferei
Kinder sind von Natur aus kreativ, sie leben in einer ganz besonderen
Phantasiewelt.
Im Töpferraum können die Kinder vielfältige Erfahrungen sammeln, anregende Erfahrungen eigenständig umsetzen, schöpferisch-künstlerisch tätig
werden oder einfach nur den weichen, glitschigen Ton in und zwischen den
Händen spüren.
6.6. Unsere Bücherei
Kindern Bücher vorzulesen ist von großer Bedeutung. Neben der geistigen
Anregung durch Wissensvermittlung werden Sprachverständnis und
sprachlicher Ausdruck gefördert, Phantasie und Freude am Lesen geweckt.
Literarische Bucherlebnisse in der Kindheit bestimmen die spätere
Einstellung zu Büchern.
Unsere Kindergartenbücherei ist im Keller eingerichtet. Dort können
immer dienstags von 12:30 Uhr bis 13:30 Uhr beim Büchereiteam des
Kindergartenpersonals Bücher verschiedener Kategorien, zum Beispiel
Bilderbücher, Sachbücher, Geschichtenbücher, gemeinsam mit den
Kindern ausgesucht und ausgeliehen werden. Die von uns verfasste
Büchereiordnung mit Informationen bezüglich Ausleihgebühren, Rückgabe,
Büchertaschen zur Aufbewahrung der Bücher usw. ist in der Bücherei
einzusehen.
6.7 Unsere Forscherwerkstatt
Experimente begeistern Kinder! Sie entdecken dabei etwas Neues, sind
wissbegierig, versuchen Lösungsvorschläge zu finden und für sich zu
erklären.
Unsere Forscherwerkstatt ist unter anderem ausgestattet mit:
 Einem Leuchttisch, um Dinge bewußter und genauer zu betrachten,
Farben zu mischen...
 Unterschiedlichsten Magneten, um Erfahrungen mit Magnetismus zu
sammeln.
 Einem Mikroskop, um Dinge aus der Natur aus anderer Sichtweise zu
betrachten.
 Vielen Alltagsgegenständen, die zum Untersuchen, selbständigem
Ausprobieren und Konstruieren ermuntern und anregen sollen.
Wir geben Impulse und Anregungen damit die Kinder ihre eigenen Ideen
und Erfindungen ausprobieren und verwirklichen können.
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7.
Zusammenarbeit
7.1. im Team
In unserem Team arbeiten derzeit 7 Mitarbeiterinnen.
Laufend finden kurze Absprachen zur Vorbereitung und Durchführung der
pädagogischen Arbeit statt.
Bei wöchentlich stattfindenden Teamsitzungen wird gemeinsam über
Schwerpunkte der täglichen Arbeit, anstehende Projekte oder Veranstaltungen beraten sowie über Ergebnisse der Arbeit reflektiert.
Um die tägliche Arbeit ständig mit neuen Erkenntnissen zu bereichern,
werden regelmäßig Fortbildungen besucht, im Team deren Inhalte weitergegeben und ausgewertet.
7.2. mit den Eltern
Die Erzieherinnen streben eine intensive Zusammenarbeit mit den Eltern
an. Nur dadurch ist ein einheitliches, kind-orientiertes Handeln möglich.
Die Eltern haben täglich Zugang zu unseren Gruppenräumen und können
aktiv an der Gruppenarbeit teilnehmen.
Das ist möglich durch:
 Hospitation
 Aktive Elternhilfe bei Projekten und Festen
Informationen über die Arbeit im Kindergarten erfolgen an die Eltern auf
verschiedene Weise:
 Persönliche Gespräche zwischen Erzieherinnen und Eltern
 Elternbriefe
 Aushänge in der Einrichtung (Gruppentüren und Pinwand)
 Elternabende
Gemeinsame Feste und Feiern, „Tag der offenen Tür“, Bastelnachmittage
und Ausstellungen von Kinderarbeiten usw. nutzen wir um einen guten
Kontakt mit den Eltern zu pflegen.
Einen Terminkalender mit allen Veranstaltungen geben wir am Anfang des
Kindergartenjahres heraus.
7.3. mit dem Träger
Bei
monatlichen
Besprechungen
mit
dem
Vorstand
organisatorische und pädagogische Themen behandelt.
.
11
werden
7.4. mit anderen Institutionen/Öffentlichkeitsarbeit
In unserem Kindergarten sind die Erziehrinnen sehr darum bemüht, Kindern und Eltern bei besonderen Frage- und Aufgabenstellungen zu helfen.
Dazu gehört die Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachdiensten wie:
 Logopädie
 Kinderärzte
 Ergotherapie
 Erziehungsberatungsstelle
 Frühförderung
Wir arbeiten eng mit diesen Fachkräften zusammen, um eine gezielte
Entwicklungsunterstützung und Frühförderung der Kinder zu ermöglichen.
Weiterhin bauen die Erzieherinnen einen engen Kontakt zur Grundschule
auf. Vor Beginn der Schulzeit werden gemeinsame Treffen zwischen Vorschulkindern und Lehrern organisiert.
Unsere Einrichtung pflegt Kontakte zu örtlichen Vereinen, Sponsoren und
Nachbarkindergärten. Besichtigungen und Erfahrungsaustausch mit Erzieherinnen aus anderen Einrichtungen finden ebenfalls statt
8.
Aktuelle Jahresvorhaben
Siehe Terminkalender im Anhang
12
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