Leserbriefe - Chanvre-Info

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LESERBRIEFE „Hanfinitiative“
Nicht erstaunliche Meinungen & Geschichtliches
LB Nr.1 - Die Hanfinitiative ist schlecht für uns
Wir bitten alle StimmbürgerInnen eindringlich, die Hanfinitiative abzulehnen.
Bei einer Annahme der Initiative würden ganz viele kleine Hanfdealer auf der Strasse ihren Broterwerb
verlieren und der Staat würde sich mit dem kontrollierten Verkauf und der Besteuerung von Hanf
massiv bereichern!
(anonyme Gassen-Zuschrift)
LB Nr.2 - Hanf ist und bleibt Kulturgeschichte
So wie „unliebsame“, in der Öffentlichkeit stehende Menschen oft weg gemobt, verbal in den Keller
geprügelt und auf übelste Weise diffamiert werden, so wird auch das Thema Cannabis gerne
verleumdet.
Mich stört es, dass die öffentliche Meinung und die Medien nicht mehr Wert auf Sachlichkeit und
Tiefgründigkeit zu aufgegriffenen Themen legen.
So wie es rote und weisse Weintrauben gibt (mit zig abweichenden, geschmacklichen Sorten), so gibt
es das auch beim Cannabis mit den zwei Hauptgruppen Sativa und Indica.
Beide Gruppen bestehen aus einer Vielzahl von unterschiedlichen Sorten & Aromen, die abweichend
wirken und duften.
Liebe SchweizerInnen, es ist Zeit, sich ernsthaft um die Hanfkultur zu kümmern, damit sich für die
Abstimmung der Hanfinitiative am 30. November 08 auch eine kohärente Volksmeinung bilden kann!
(Name & Ort)
LB Nr.3 - Gibt es das bei Kiffern auch?
Trinker sind oft laut und provozieren Schlägereien, machen Radau, kotzen und urinieren, wo sie grad
stehen (wenn sie noch stehen!) und täglich landen mindestens fünf Jugendliche mit akut
lebensgefährlicher Alkoholvergiftung in der Notaufnahme eines Schweizer Spitals.
Nicht auszudenken, würden Kiffer torkelnd, gorpsend, gröhlend, urinierend, kotzend, halb vergiftet
und auf Zoff aus durch die Gassen ziehen oder gar in die Spitalnotaufnahme eingeliefert.
Ich habe als normaler und abstinenter Bürger keine grosse Ahnung von berauschenden
Genussmitteln. Ich sehe nur, dass mir Kiffende meist mit Respekt begegnen, friedlich, eher
introvertiert und angenehm wirken.
Kann es sein, dass unsere Volksmeinung von Interessengruppen zu Gunsten des Alkohols und zu
Ungunsten von Cannabis manipuliert wurde?
(Name & Ort)
LB Nr.4 - Verrückte (Cannabis-) Welt?
Im 16. und 17. Jahrhundert hatten wir in Europa eine handfeste Drogenkrise. Das Teufelszeug
namens Kaffee wurde schändlich verleumdet und sollte für immer verboten werden.
Absinth war in der Schweiz früher mal legal, später illegal und wurde nun von der Schweizer
Regierung (vor drei Jahren!) wieder als legal erklärt.
Dass heute täglich Leute an Überdosen von Alkohol, Kokain, Medikamenten etc. sterben, ist nicht der
Verdienst der Kiffer. Am Hanfkraut (möge man es lieben oder nicht), ist selbst bei massivster
Überdosierung noch nie jemand gestorben!
Dank behördlich verfehlter Drogenpolitik gibt es jetzt keine gemütlichen Hanflädeli mehr, dafür dunkle
Gassendeals mit Cannabis in Hülle und Fülle und dazu ein kleines Probier-„Portiönli“ Kokain im Wert
von Sfr. 5-10.- als Warenmuster gratis dazu! Wahrlich ideale Zustände für das organisierte
Verbrechen. Ein deutliches Ja für die Hanfinitiative ist moralische Pflicht.
(Name & Ort)
LB Nr.5 – Unser Betäubungsmittelgesetz aus dem Jahre 1975
Der Wildwuchs offiziell verbotener, feierabendlicher Kifferei von 500-700‘000 SchweizerInnen kommt
mir vor, als wenn man 500-700‘000 Schweizerinnen ohne Fahrprüfung mit dem Auto auf der Strasse
herumfahren lassen würde.
Das kann und wird nicht gutgehen. Deshalb sind wir für die (wichtige!) Revision des Betäubungsmittelgesetzes und für ein mehr als begründetes Ja zur Hanfinitiative, damit endlich Schluss ist mit Krimi
und für alle konkrete Regeln zu konkreten Substanzen gelten. (Name & Ort)
LB Nr.6 - 6000 Jahre Hanfkultur
Oftmals wird grossmaulig so getan, als wäre Hanf eine reine, neuzeitliche und bösartige
Modeerscheinung.
In China wurde Nutz-, Medizinal- und Drogenhanf schon 4000 Jahre vor Christus angebaut.
Die älteste bekannte „Hanf-Drogenpfeife“ der Welt wurde um 1500 Jahre vor Christus in den
bronzezeitlichen Hügelgräbern in Bayern gefunden. Die Europäer (Columbus) entdeckte Amerika mit
Schiffsflotte, die mit „modernsten“ Hanfsegeln bestückt waren. Für ein grosses Segelschiff brauchte es
damals 60 bis 80 Tonnen Hanf.
In neuerer Zeit waren es vorallem Soldaten Napoleons, die den Haschisch aus Ägypten und Marokko
nach Frankreich brachten.
Im Zuge der grossen Orientmode Mitte des 19. Jahrhunderts feierte der Hanf seinen Einzug in die
europäischen Salons, Ateliers und Cafés.
Auch zur Herstellung von Papier und Textilien wurde das Kraut verwendet, so bestanden die ersten
Orginal-Levis-Jeans aus Hanffasern.
1938 verabschiedete der US-Kongress den so genannten „Marihuana Tax Act“ und läutete damit den
Kreuzzug und die Hexenjagd gegen eine der ältesten Nutzpflanzen der Menschheit ein und Europa
und die Uno haben diese Grundhaltung blindlings und kopflos kopiert.
Aufgrund vieler Lügen, Interessenpoker (Scientologen sowie Alkohol- & Chemiebranche) ist die uralte
Tradition zur Hanfnutzung in Westeuropa weitgehend verloren gegangen. In Osteuropa und Asien ist
die Einstellung zu Hanf bis auf ein paar wenige amerikahörige Länder zum Glück immer noch intakt.
(Name & Ort)
LB Nr.7 - Verbote aufheben, staatliche Ordnung schaffen!
Im 16. und 17. Jahrhundert hatten wir in Europa eine handfeste Drogenkrise. Das Teufelszeug
namens Kaffee wurde schändlich verleumdet und sollte für immer verboten werden.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts führte die USA das Alkoholverbot ein und setzte dies rigoros durch
mit der logischen wie negativen Konsequenz, dass die US-Regierung selbstverschuldet den grössten
und lukrativen Schwarzmarkt aller Zeiten züchteten, der zur Entstehung der mächtigen US-Mafia und
zu blutigen Bandenkriegen führte.
Das US-Alkoholverbot musste gezwungenermassen rückgängig gemacht werden und untersteht
heute wieder dem staatlich kontrollierten Verkauf & Regeln! Keine Frage, ein sicheres Ja für die
Hanfinitiative und ein grosses Danekschön an die, die mithelfen, diese wichtige Initiative zu einem
positiven Ergebnis zu führen.
(Name & Ort)
LB Nr.8 - Freiheitlicher Genuss & Eigenverantwortung
Die Jugend muss in Schule und zu Hause differenzierter, ehrlicher, realistischer und offensiver über
ALLE berauschenden Substanzen aufgeklärt werden.
Die Erwachsenen können wählen, ob sie sich ab und zu ein Genussmittel leisten wollen. Klar ist, wer
täglich rezeptflichtige, vom Hausarzt verschriebene Psychopharmaka konsumiert, zuviel raucht,
unangemessene Mengen Akohol trinkt oder täglich Unmengen kifft, schadet sich selbst.
Die Hanfinitiative sendet hier ein glaubwürdiges Signal aus an die Adresse der Jugend und eine
schöne Portion Gerechtigkeit für Erwachsene.
Den Rauchern die Raucherecke, den Kiffern die dafür bestimmte Tee- & Kaffestube und den Trinkern
die Bars!
(Name & Ort)
LB Nr.9 - Seid 30 Jahren Hanf-Laientheater!
Seid 30 Jahren laufen die Deals in der dunklen Gasse. Als die Hanfläden plötzlich wie Pilze aus dem
Boden schossen, gab es baldmal auf der Gasse so gut wie gar keinen Cannabismarkt mehr.
Nicht nur das.
Die gewissenhaft Ehrgeizigen unter den Hanflädeli-Besitzern führten Hanfshop-Ausweise (ab 18
Jahren!) ein, die eine vorgängige Ausweiskontrolle erforderte und damit ein seriöseres Zeichen
setzten, als unser passiver Verdrängungsstaat.
Bei den behördlich verordneten, hilflosen Kreuzzügen und Strafverfahren gegen die Hanfläden vor ein
paar Jahren, machten die Behörden dann nicht den kleinsten Unterschied zwischen (freiwillig)
seriösen Hanfläden und den unseriösen Hanf-Profiteuren.
Hiermit ein nachträgliches, lautes „Buuuh!“ an die Adresse behördlicher Willkür, die sich nur so an
(gewissenhaft) kiffenden Schweizerbürgern vergreifen kann, weil es keine Hanf-Gesetze gibt, ausser
dem wirkungslos gewordenen und nicht mehr ernst zu nehmenden Hanfverbot!
(Name & Ort)
LB Nr.10 - Der Preiszerfall beim Kokain lockt Teenager
„Der Feuerbrand“ in der Drogenszene breitet sich in Windeseile aus.
Der Preiszerfall von Kokain, die Droge, die noch vor nicht allzu langer Zeit eher den Reichen und
Prominenten vorbehalten war, ist „gassentauglich“ geworden und kann sich im Gegensatz zu früher
heute auch ein Teenager leisten!
So ein Zufall, dass dank behördlich angeordneter Schliessung der Hanfläden der Verkauf von Hanf
wieder den Kokainhändlern überlassen wurde.
Dass vor lauter Hatz und dem völlig unangemessenen und reichlich grotesken Verfolgungseifer auf
kleine Cannabis-Konsumenten das Kokainbusiness durch die Behörden völlig ausgeblendet, ja in
peinliche und gefährliche Vergessenheit geraten ist, wird sich in Kürze massiv und mit grossen
Kosten für den Staat rächen.
Viel Vergnügen mit dem politisch und behördlich selbstverschuldeten Schlammassel und eine volle
Kokain-Entzugstherapie-Kasse wünsche ich all jenen, die die Hanflädeli verdammt haben und
schliessen liessen.
(Name & Ort)
LB Nr.11 - Hanfinitiative: Ja es stimmt!
Hanf kann bei einem Promille-Bruchteil der aktiven Kiffer eine Psychose auslösen. Allerdings ist es
lächerlicher Unfug, dies an die grosse Glocke zu hängen, qualitativ wie quantitativ viel schlimmere
Gefahren tot zu schweigen und gleichzeitig die andern 99,95% der Kiffer, die kein Problem im
Umgang mit Cannabis haben, zu schikanieren, diffamieren, entmündigen und kriminalisieren.
(Name & Ort)
LB Nr.12 - Was ist hier falsch?
Die Kopfweh- & Schmerzpille Paracetamol wurde 1878 synthetisiert und ist also seit 130 Jahren
rezeptfrei in Menge unlimitiert frei käuflich. Ihr Wirkstoff wurde aber erst im 2005 entschlüsselt,
bez.weise aufgeklärt.
Eine merkwürdige, wie erstaunliche Vorgehensweise unseres Staates, addaptiert man solche
Vorgänge an behördliche Auflagen zum Thema (natürliches) Hanfkraut.
(Name & Ort)
Fakten, Statistiken, pragmatische & „revolutionäre“ Haltungen
LB Nr. 13 - Die Bilanz nach Schliessung der Hanfläden
Nach der schweizweit flächendeckend behördlichen Schliessung der meisten Hanfläden in den letzten
5-7 Jahren, hat die Schweizer Polizei alleine im Jahr 2007 „auf der Strasse“ acht(!) mal mehr Hanf
beschlagnahmt, als in den Jahren zuvor.
Zudem werden die 500-700‘000 KifferInnen nicht mehr von harmlosen Verkäufern (HanflädeliBesitzer) bedient, sondern wie vor der Lockerung anfang 90er Jahre wieder von den
Strassenverkäufern (Heroin- & Kokainhändler).
Der Hanf-Schwarzmarkt breitet sich seit der neuerlichen und teils schickanös verlogenen Repression
der Behörden wieder unkontrolliert aus. Ein deutlicher Rückschritt mit negativen Folgen, vorallem für
die Jugend! Ja zur Hanfinitiative, damit der behördlich verordnete Leerlauf und Wahnsinn endlich
aufhört.
(Name & Ort)
LB Nr. 14 - Wie weiter mit dem 30-jährigen Betäubungsmittelgesetz?
„Obschon die Schweiz das 30-jährige Jubiläum des Betäubungsmittelgesetzes aus dem Jahre 1975
bereits „gefeiert“ hat, florieren Konsum und Handel mit illegalen Drogen wie eh und je.
Mitverantwortlich für diese Misere ist das Bundesgericht mit seinem autoritär-repressiven
Staatsverständnis, mit lächerlicher Präjudiz zum Thema Hanf und der Missachtung von
Handelsspielräumen für eine massvollere Rechtssprechung.
Die Bilanz nach über 30 Jahren mit dem strafrechtlichen Teil des Betäubungsmittelgesetzes ist
katastrophal. Kaum verwunderlich, sind Polizei und Staatsanwälte frustriert. Auch vom beschworenen
Gesundheitsschutz kann keine Rede sein.
Im Hinblick auf den angestrebten Gesundheitschutz für die Bevölkerung wirkt das aktuelle Gesetz
nicht bloss ineffizient, sondern weitgehend kontraproduktiv!“
Dies sagt nicht etwa ein intelligenter Kiffer, sondern Prof.Dr. jur. Peter Albrecht, ehemaliger
Bundesrichter in Lausanne zur aktuellen Lage.
(Name & Ort)
LB Nr.15 - Die Hanfinitiative bringt nur Vorteile
Sie entzieht dem illegalen Schwarzmarkt die Grundlage, weil staatlich kontrolliertes, qualitativ
geprüftes und damit von der kiffenden Bevölkerung als „gesund“ empfundenes Hanf bevorzugt wird!
Sie stoppt den Geldzufluss in kriminelle Organisationen.
Sie vermindert die Kosten enorm und entlastet Polizei, Justiz und Vollzug massiv, bei gleichzeitig
freiwerdender Kapaziät für das wirklich Wichtige, wie z.B. die Verfolgung von harten Drogen und
„grossen Dealer-Fischen“.
Sie verschafft dem Staat zusätzliche Einnahmen und entlastet damit den Steuerzahler.
Sie ermöglicht klare und für jederfrau/mann geltende staatliche Auflagen und ersetzt die teure
Verbotspolitik durch eine kostengünstige Kontrollpolitik. Ein Verkaufsverbot für Minderjährige, ein
Werbeverbot und die obligatorische Weiterbildung des Verkaufspersonals, sowie vertrauensvolle
Präventions- und Beratungsstellen inklusive.
Sie gibt mündigen Erwachsenen ihre Freiheit und ihre Eigenverantwortung zurück und erteilt
Jugendlichen ein klares Stop-Signal.
Die Initiative beendet damit Ungerechtigkeiten und sorgt für mehr Rechtsgleichheit zu andern
Substanzen und ermöglicht in der Tradition einer pionierhaften, fortschrittlichen Schweiz den
Startschuss eines Milliarden-Marktes modernster, natürlicher(!) Pharmazeutika der Zukunft.
(Name & Ort)
LB Nr.16 - Vorurteile und Pöbel am Stammtisch
Ich erinnere mich gut, als ich noch mit meiner Band jeden Mittwoch zum Üben in einen
Luftschutzkeller abtauchte. Nur eins im Kopf, üben, üben üben … Musik als Droge!
Nach dem gemeinsamen Musizieren liessen ich und meine Bandkumpels jeweils in der örtlichen
Dorfbeiz bei einem Apfelsaft, Coca Cola oder Ovo den Bandabend ausklingen.
Beim Eintreten in die Dorfbeiz (4 von 5 Bandmitgliedern hatten damals lange Haare) wurde es jeweils
am Stammtisch nullkomaplötzlich still und einer gröllte oder faselte dann fast immer mit mehreren
Promille im Blut etwas von „die Drögeler! die Hascher sind da!“ in die still gewordene Beiz.
Wir waren immer wach, topfit, nüchtern und kümmerten uns ausschliesslich um Rock’n’Roll, tranken
nicht mal ein Bier; konsumierten höchstens und ausnahmsweise jedes zweite, dritte Wochende mal
etwas Cannabis. Im Zeitalter der Botteliòns staune ich über all die Verleumdungen zum Thema
Cannabis und werde am 30. Nov. - als heute abstinenter Bürger - ein überzeugtes JA für die
Hanfinitiative einlegen.
(Name & Ort)
LB Nr.17 - Cannabis - Verschobene Wahnehmung?
Es soll nicht wenige Leute geben, die glauben, ein weisser Hai sei massiv gefährlicher als eine
Kokosnuss. Falsch!
Durch herunterfallende Kokosnüsse sterben jährlich rund 15x mehr Menschen, als durch Haiangriffe.
Ähnlich verschoben ist die Wahrnehmung zum Thema Hanf. Viele Menschen glauben fest daran, dass
die staatlich kontollierte Legalisierung als ein Freipass gedeutet würde.
In der Realität wird aber genau da am wenigsten gekifft, wo es am meisten akzeptiert ist (Holland &
Spanien) und dass genau da am meisten Hanf konsumiert wird, wo das Kiffen am härtesten verfolgt
wird (Frankreich und in der Romandie).
Viele Jugendliche rauchen Cannabis, gerade weil es verboten ist und es deshalb als „kuuul“ gilt!
(Name & Ort)
LB Nr.18 - Lausige Bilanz in Sachen Cannabisbekämpfung
Der wache und kreativ agierende Teil der Strafverfolgungsbehörden ist wenig begeistert von dem jetzt
über 30-jährigen behördlichen Irrweg, Drogen zu bekämpfen.
Zwar lassen sich ab und zu einzelne spektakuläre oder zumindest medienwirksame Fahndungs- und
Beschlagnahmungserfolge erzielen; doch von einem effizienten „Kampf gegen den Drogenhandel“
kann keine Rede sein.
Der Nachschub illegaler Stoffe in den Gassen funktioniert nämlich bestens, jedenfalls besser, als
dessen Bekämpfung. Bei Polizei und Gerichten mehren sich die Zweifel an der eigenen Tätikeit und
es stellt sich die mehr als berechtigte Frage: Wem nützt eigentlich das bisherige, rigide Hanfverbot
überhaupt?
Und so findet sich bei ganzheitlichem Nachdenken schnell eine pragmatisch nüchterne Antwort;
es nützt praktisch nur dem Schwarzmarkt und den Drogendealern auf der Strasse!
(Name & Ort)
LB Nr.19 - „Strafbare Selbstgefärdung“ rechtlich fragwürdig!
Die aktuelle drogenpolitische Auseinandersetzung leidet unter Mangel an Respekt gegenüber der
Verfassung.
Die Umsetzer verharren allzu sehr auf der Ebene eines instrumentellen Effizienzdenkens und
vernachlässigen gleichzeitig die grundrechtliche Dimension.
Das zeigte sich besonders deutlich bei der nationalrätlichen Debatte um die Hanf-Initiative.
So wurde heftig und endlos darüber gestritten, inwieweit Strafnormen geeignet sind, den Missbrauch
tatsächlich einzudämmen.
Ausgeblendet bleibt dabei die massgebende Vorfrage, ob die hinter den angedrohten Strafsanktionen
stehenden Verhaltensnormen überhaupt legitim sind. Woher nimmt der Staat das Recht, jemandem
den Gebrauch gewisser Stoffe zu verbieten?
Der Betäubungsmittelkonsum ist im Hinblick auf das Individualrechtsgut der menschlichen Gesundheit
als Akt der Selbstgefährdung zu betrachten, also ein Verhalten, das in unserer Rechtsordnung (weil
ohne Gefährdung Dritter!) üblicherweise nicht bestraft wird und zwar bis hin zum (versuchten)
Selbstmord.
Der Entscheid, wie gefährlich jemand leben will, ist als Ausdruck der verfassungsrechtlich geschützten
persönlichen Freiheit anerkannt. Denken wir dabei an riskante Sportarten, an das Autofahren oder an
das Trinken hochprozentiger Alkaholika – alles Verhaltensweisen, die rechtlich erlaubt sind.
Dieselben Prinzipien müssen nun konsequenterweise ebenso für Betäubungsmittel gelten. In diesem
Sinne ist das existierende „Hanfverbot“ verfassungswidrig.
(Name & Ort)
LB Nr.20 - Hanf links und rechts vom Röschtigraben
In der französischen Schweiz wird deutlich härter gegen Cannabiskonsumenten vorgegangen als in
der Deutschschweiz.
Die höhere Repression zahlt sich aber gemäss diverser Studien nicht aus. Die Repression provoziert
das pure Gegenteil.
In der Romandie kiffen 7% mehr Menschen, als in der loyaleren Deutschschweiz. Das deckt sich mit
den Fakten im Ausland. Holland ist gegenüber Cannabis am loyalsten, Frankreich am strengsten.
In Frankreich wird massiv mehr gekifft, als in Holland.
Auch bestätigt die Mehrheit der Befragten, dass Repression und Cannabis-Verbote keinen Einfluss auf
ihr Genussmittel-Konsumverhalten haben. 70% sind gar der Meinung, verbotener Konsum sei
verlockender als legaler.
(Name & Ort)
LB Nr.21 - Cannabis & Schizophrenie
Immer und immer wieder lese ich „Cannabis kann das Risiko zur Entstehung von Schizophrenie
erhöhen!“ Ok! Na und?
Jede siebte in der Schweiz lebende Person kifft. Vielleicht ist jede 10‘000ste Person die kifft
(eventuell) riskobehaftet. Sicher ist, es sind extrem wenige!
Bei mir kommt eher die Vermutung auf, Gesellschaft und Behörden sind schizophren, weil sie
gewisse harte(!) Drogen wie Spirituosen, rezeptpflichtige Medikamente und PS-geschwängerte
Gaspedale (mit gravierenden Folgen von zig tausend Toten und Gefärdung Dritter!) locker akzeptiert
haben und gleichzeitig dem weichen Cannabis (für Erwachsene mit gesundem Menschenverstand
ungefährlich und gänzlich ohne Todesfälle!) den Garaus machen will. Nicht mit uns!
(Name & Ort)
LB Nr.22 - Cannabis ist ein gesellschaftliches Phänomen
Die Schätzungen des aktuellen europäischen Cannabismarktes gehen von 500-800‘000
Konsumenten in der Schweiz, von 4-6 Mio. in Deutschland und von 40-45 Mio. kiffenden Menschen in
Westeuropa aus. So halt, wie andere Bier trinken.
Ob Kiffen legal wird oder illegal bleibt, wird dem Konsumenten auch in Zukunft ziemlich egal sein.
Nicht egal ist es dem gut organisierten Apparat der Gassendealer und den Schwarzmarkthändlern.
Wer gegen das Kiffen ist, müsste aus einer pragmatischen Haltung heraus ein deutliches Ja zur
Hanfinitiative einlegen, um den Gassendeals, bez.weise dem Schwarzmarkt eine klare Absage zu
erteilen, denn eins ist klar: Wird die Hanfinitiative abgelehnt, wird das organisierte Verbrechen in naher
Zukunft grosse Feste feiern und noch mächtiger werden.
(Name & Ort)
LB Nr.23 - Menschen versenken!
Ich bin in der Langzeitpflege tätig. Es ist sehr traurig (aber nichts neues!), dass wir immer weniger
Pflegepersonal für immer mehr Pflegebedürftige haben.
Das bequeme und hilflose Gegenmittel unserer Vorgesetzten und Behörden: Wo für die einsamen,
alten Menschen Personal fehlt, werden anstatt Zuneigung, Streicheleinheiten und etwas Zeit zum
Reden, ruhigstellende, starke Psychopharmaka verabreicht.
Das nennt sich dann im Pflegefach-Slang „Patient versenken!“, bez.weise in so starken Rauschzustand versetzen, dass seine Bedürfnisse „abgetötet“ werden!
Ich kann nicht verstehen, wieso das natürliche und nützliche Hanfkraut verboten sein (und bleiben)
soll, wenn an anderer Stelle – notabene staatlich verordnet! – solch unmenschlichen (Rausch-)
Zustände auf rein chemischer Basis befohlen werden, die weder angebracht noch konstruktiv sind.
Wie weit kann uns der Staat noch anlügen, bis es zu einer massiven Volksrebellion kommt?
(Name & Ort)
LB Nr.24 - Das Schweizervolk & die Hanfinitiative
Ich glaube fest daran (und bitte darum!), dass das Schweizervolk vernünftig und pragmatisch
abstimmen wird, trotz oder gerade wegen all den 30-jährigen Lügengeschichten zum Thema Hanf.
Ein kleine Erinnerung zu der Schweiz im 2007: Das Autofahren produzierte mit 384 Toten und 5235
Leicht- bis Schwerverletzten inkl. lebenslänglichen Krüppeln und Rollstuhlfahrern enormes Leid.
Dazu 8000 Alkoholtote im 2007.
Hanf-Experten haben manchmal auch unterschiedliche Meinungen, aber in einem Punkt sind sie sich
alle einig: Sich zu Tode saufen ist keine Kunst. Sich zu Tode kiffen ist hingegen auch bei extremer
Überdosierung nicht nur ein Kunststück, sondern schlicht unmöglich! Wo also bitte sehr ist das
Problem?
(Name & Ort)
LB Nr.25 - Cannabis: Von wegen „Einstiegsdroge“!
Es gibt gefährliche und weniger gefährliche Süchte. Es gibt legale und illegale Süchte. Nicht alles was
illegal ist, ist auch gefährlich! Hingegen sind einige legale(!) Sachen sehr gefährlich, wenn nicht
lebensbedrohlich!
Meine Einstiegsdroge war, dass ich geboren wurde. Danach rauchte ich mit 12 heimlich meine ersten
„Nielen“ im Wald.
Die „Einstiegsdroge Niele“ führte mich zur Zigarette, die Zigarette war meine realitätsbezogene
„Einstiegsdroge“ zum Hanfkonsum. Na und?
Ich würde nie was anderes konsumieren, auch wenn ich beim Kauf von Cannabis auf der Gasse öfter
„angemacht“ werde, doch „ein bisschen weisses Pulver“ zu probieren.
Das Hanfgeschäft muss endlich von der Strasse weg zurück in die Hanflädeli, in die Tee- &
Philosphen-Stuben, an die Kioske und/oder in die Schweizer Apotheken.
(Name & Ort)
LB Nr.26 - Hanfinitiative: Bleiben wir doch einfach bei den Fakten!
Die Dosis macht das Gift. Oder haben Sie schon mal gesehen, dass jemand eine Flasche Schnaps
wie eine Flasche Bier trinkt?
So gesehen sind die stupid herumgeisternden Aussagen um die Frage „ist Cannabis heute um ein
vielfaches stärker als früher?“ als irrelevant entlarvt.
Cannabis, Alkohol und andere Drogen (nicht wenige Menschen nennen diese Substanzen auch ganz
selbstbewusst und liebevoll Genussmittel!) bedürfen keiner weiteren Tabuisierung, sondern dem
frühzeitigen Vorbeugen und Aufklären in der Schule und im Alltag der Erwachsenenwelt.
Dies kann nur erreicht werden, wenn wir ALLE Drogen nach den gleich fairen Kriterien beurteilen und
auch danach handeln. Cannabis gehört längst enttabuisiert und entkriminalisiert.
Es kann nicht sein, dass jeder siebte(!) in der Schweiz lebende Bürger einmal kriminell war, noch
immer ist, oder es in Zukunft weiterhin sein wird.
(Name & Ort)
LB Nr.27 - Cannabis erzeugt ausschliesslich friedliche Stimmung!
Wird von Populisten das Gegenteil vorgeführt, ist die (scheinbare) "Sachlage" entweder unwahr oder
es handelt sich um Personen mit Panaschier-Effekt, also einem Verhalten, bei welchem Alkohol,
Medikamente, Cannabis und oft verschiedene andere Substanzen vermischt eingenommen werden.
Die öffentliche Schuldzuweisung solcher Exzesse kann dann spielend leicht zu 100% dem Hanf in die
Schuhe geschoben werden. Nicht mehr lange. Ja zur Hanfinitiative!
(Name & Ort)
LB Nr.28 - Verkehrte Schweiz
Ich gehöre zu den 100‘000den von SchweizerInnen, die gerne staatlich kontrolliertes Hanf geniessen
möchten, anstatt vom Untergrund gepanschte Ware, die wohl oft nicht mehr viel mit der natürlichen
Hanfpflanze zu tun hat.
Beim Alkohol, der mir wesentlich gefährlicher scheint, ist staatliche Kontrolle möglich (damit z.B. kein
Frostschutz drin ist!), während der Hanf aus diffusen und fadenscheinigen Gründen unterdrückt wird.
Man stelle sich nur mal vor, Haschischkonsum würde nur einen einzigen Toten pro Jahr produzieren.
Verkehrte Schweiz mit dem sehr gefährlichen und falschen behördlichen und politischen Signal an die
Jugend, die so von der Erwachsenenwelt schon früh sugeriert bekommt: „Gleich und gleich ist nicht
gleich“!
(Name & Ort)
LB Nr.29 - Unsere Jugend wird unnötiger Gefahr ausgesetzt!
Cannabis ist verboten. Alleine das Diskutieren und die Fragen jugendlicher „Gwundernasen“ zu
Drogen wird oft verhönt, abgeschmettert, bagatellisiert und tabuisiert.
Von „hilflosen“ Eltern, Schule, Arbeitgeber und Behörden. Auf der andern Seite müssen Jugendliche
zusehen, was andere (legale) Genussmittel für Unheil anrichten, welches sie von Cannabis schlicht
nicht kennen.
Eine wahrlich goteske, schizophrene Haltung der Erwachsenenwelt gegenüber der wissbegierigen
und übermütigen Jugend, die das Hanfverbot als falsches, unfaires und verlogenes Signal unserer
Gesellschaft und Behörden wahrnimmt und sich deshalb zusehens von unserem Staat abwendet, weil
dieser so seine Unglaubwürdigkeit zementiert und realistisch gesehen nicht mehr ernst genommen
werden kann.
Der Jahrzehnte alte Kampf gegen das Kiffen zeigt heute deutlicher den je: Gekifft wir so oder so, legal
oder illegal, kleinlicher Repression, Schickane und Willkür zum Trotz!
So stellt sich für die SchweizerInnen lediglich noch die Frage, ob „sie staatlich kontrollierte Teestuben
mit Hanfecke“ als Verkaufsstellen wollen oder ob sie die Heroin- & Kokain-Schwarzmarkthändler auch
weiterhin bevorzugen. Diese Frage kann am 30. Nov. mit der Hanfinitiative beantwortet werden.
(Name & Ort)
LB Nr.30 - Ein JA zur Hanfinitiative, der Jugend zuliebe
… ist deshalb so wichtig, weil sich sehr viele Jugendliche zum Konsum hingezogen fühlen aus
vielseitigen Gründen.
Die eindeutigen, widerkehrenden und sachlichen Grundlagen der Forschung sagen wie bei fast keiner
andern Substanz aus: Kiffen für Jugendliche im Entwicklungs- und Wachstumsalter ist schädlich,
unverantwortlich und bei Dauerkonsum ernsthaft gefährlich wie Alkohol.
Für Erwachsene hingegen ist Kiffen vergleichsweise etwas vom Harmlosesten überhaupt, weil es
eben vorallem in die Wachstums- und Entwicklungprozesse Jugendlicher eingreift.
Die logische Konsequenz bei tiefgründiger Betrachtungsweise kann deshalb nur staatliche Kontrolle
und damit ein Ja zur Hanfinitiative sein.
(Name & Ort)
Studenten - Intellektuelles – Elitäres - Provokatives - Rechtliches
LB Nr.31 - Ein Recht auf Rausch?
Für Erwachsene ja. Für Jugendliche muss alles getan werden, um einen natürlichen Respekt und
Umgang (Abstinenz durch Entabuisierung!) mit „schwieriger Materie“ zu fördern und zu lernen.
Ist es Zufall, dass sich Kiffende an Parties, Open Air Festivals etc. seit der unangemessenen
Schliessung der Hanfläden vorallem dem Koma-Saufen widmen und damit dem behördlich
verordneten Alkoholkonsum Folge leisten?
Seit der Schliessung der Hanfläden hat sich der Alkoholkonsum der 16-40-jährigen so gut wie
verdoppelt.
Ein Recht auf gelegentlichen Rausch scheint in einer von globalem Chaos, Kriegen, Verlogenheit,
Leistungsdruck und Heuschrecken-Mentalität geprägten Gesellschaft ein starkes Bedürfnis.
So bleibt lediglich die Frage, Cannabis oder Alkohol? Ich ziehe Hanf schon alleine meines guten
Zustandes am Morgen danach vor.
(Name & Ort)
LB Nr.32 - Wirre Staatsmacht Schweiz
Es ist wahrlich schwer geworden, unseren staatlichen Organen gut gesinnt zu begegnen, wenn die
Schweizer Behörden so ein Tamtam machen bezüglich dem Zigaretten rauchen und sogar darüber
diskutieren, auf Zigarettenpäckli in naher Zukunft Fotos von „verkohlten Lungen, Krebsgeschwüren
etc.“ abzudrucken.
Als logische Folge wäre die sofortige, behördliche Massnahme angezeigt, Frontschutzscheiben von
käuflichen Autos mit Warnungen wie „Autofahren kann Ihnen binnen Tausendstelsekunden schwere
Schäden oder den Verlust des Lebens zufügen!“ inkl. Bildern mit Blutlachen, abgerissenen
Körperteilen und „menschlichen Krüppeln“ in Rollstühlen anzubringen.
So gesehen ist das langjährige Hanfverbot lächerlich, der Rechtsgleichheit unwürdig, ein falsches
Signal und überhaupt eine bodenlose Frechheit!
(Name & Ort)
LB Nr.33 - Es ist Zeit umzudenken!
Irgendwo hab ich gelesen, das Albert Hoffmann (Erfinder der Droge LSD) im Alter von 102(!) Jahren
gestorben ist, obschon dieser über Jahrzehnte sporadisch LSD konsumierte und sich bis kurz vor
seinem Tod in bester gesundheitlicher Verfassung befand.
Einige Zeit später kommt mir die neuste, von der Universität Bristol erarbeitete „DrogengefährlichkeitsHitparade“ in die Hände und da lese ich, dass bezüglich Suchtgefahr, bezüglich Gesundheitsrisiko
und bezüglich den sozialen Langzeitauswirkungen auf die Gesellschaft, LSD „nur“ auf Platz 14,
Cannabis auf Platz 11, Tabak auf Platz 9, Akohol auf Platz 5 und Barbiturate (vom Psychiater
verschriebene, starke Beruhigungsmittel) auf Platz 3 gelandet ist.
Beim Alkohol wurde gar eine Anmerkung gemacht, dass die Gruppe Spirituosen die in unserer
Gesellschaft einzig legale harte(!) Droge sei und dass Platz 11 für Cannabis „relativ zu bewerten“ sei,
weil Cannabis für Jugendliche ganz vorne in den Gefährlichkeitsrängen sein müsste, für Erwachsene
aber nicht unter den ersten 20, also so gut wie harmlos ist.
Ich bin so irritiert über meine bisherige Meinung zur Gefährlichkeit verschiedener RauschmittelSubstanzen, dass ich wohl ernsthaft umdenken muss und dies auch für nicht wenige Schweizer
angezeigt wäre.
(Name & Ort)
LB Nr.34 - Staatlich kontrollierte Hanf-Legalisierung falsch?
In der Info-Broschüre der Hanfinitiative lese ich, dass politische Exponenten jeder Partei von links bis
rechts - auch der SVP! - für die Annahme der Initiative sind.
Der frühere Bundesrat (vor der Ära Blocher) und der frühere Ständerat waren für ein Ja staatlich
konrollierter Hanf-Legalisation und damit für ein Ja zur Hanfinitiative..
Die aktuelle bürgerliche FDP hat gar die Hanfinitiative zur Annahme empfohlen. Der St.Galler
Staatsanwalt Thomas Hansjakob plädiert offen für ein Ja zur Hanfinitiative und unterstreicht damit die
Aussagen von Prof. Dr. jur. Peter Albrecht, hochgeachteter ehemaliger Schweizer Bundesrichter, der
die 30 Jahre alte Drogengesetzgebung, bez.weise dessen rechtliche Umsetzung an den Gerichten
„als kläglich gescheitert“ betrachtet.
Zähle ich die Summe „was spricht dafür und was dagegen?“ zusammen, gibt es zig mal mehr Gründe
für die staatlich kontrollierte Legalisierung von Hanf, denn für weitere 30 Jahre willkürliche Irrfahrt zum
Thema, was nur der naiven und übermütigen Jugend und damit der Gesellschaft schadet.
(Name & Ort)
LB Nr.35 - Cannabisverbot verstösst gegen Rechtsgleichheit!
Die verfassungsrechtliche Problematik ist mit der elementaren Unterscheidung zwischen illegalen und
legalen Drogen verknüpft. So sind zum Beispiel generell der Konsum von Cannabisprodukten und der
medizinisch nicht indizierte Gebrauch von Opiaten strafbar, während der Umgang mit Alkohol und
Nikotin vom Strafrecht nur schwach tangiert wird.
Unter dem Gesichtspunkt der Gesundheitsgefährdung lässt sich diese Unterscheidung nicht
begründen.
Namentlich das besonders strenge Verbot hinsichtlich Cannabis verstösst gegen das Gebot der
Rechtsgleichheit. Leicht gewinnt man den Eindruck, das uralte Gesetz diene mit seinem selektiven
und zudem ineffizenten Abstinenzgebot letzlich gar nicht dem Schutz der menschlichen Gesundheit,
sondern eher der symbolischen Bekräftigung der in der schweizerischen Gesellschaft vorherrschenden Drogenkultur, die von unseren Behörden naiv und blindlings von ausländischen Beschlüssen
addaptiert wurde ohne sichtlichen Erfolg und Sinn dahinter.
(Name & Ort)
LB Nr.36 - Das geltende Betäubungsmittelgesetz
Das geltende BetmG unterliegt nicht nur verfassungsrechtlichen Bedenken, es ist vielmehr durch
gravierende Systemwidersprüche gekennzeichnet.
Die nun wirklich langjährigen Erfahrungen mit den leidvollen Auswirkungen von reinen
Drogenverboten belegen (falls man die Augen nicht verschliesst!), dass unsere Gesetzgebung hier in
sich höchst widersprüchlich ist und sogar kriminogene Züge ausweist.
So droht z.b. das veraltete Betäubungsmittelgesetz dem unbefugten Drogenhandel aus Gründen der
allgemeinen Abschreckung hohe Strafen an, währenddem dasselbe Gesetz durch seine Verbote
einen aufgeblähten Schwarzmarkt zu verantworten hat, der verlockende Anreize für Dealer schafft.
Das Schweizervolk muss deshalb bei genauem Hinschauen anerkennen, dass die massenhaft
begangenen Zuwiderhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz zu einem wesentlichen Teil
durch die staatliche Drogenpolitik provoziert oder zumindest stark begünstigt wird.
Daraus folgere ich 2x Ja für die Revision des BetmG und für die Hanfinitiative.
Fakt ist: Die Drogenjustiz hat bis heute keinen Gesundheitsschutz erreicht. Das Strafrecht für private
Polizeianliegen wird missbraucht und mit dem „Strafrecht auf Vorrat“ wurde der Behördeneinfluss
erweitert!
(Name & Ort)
LB Nr.37 - Schweizer Behördendelirium in Sachen Drogen
Bundesrichter spucken gerne zur Abwechslung mal Journalisten an. Dafür werden zentrale
Streitfragen zu Cannabis höchstrichterlich autoritativ „gelöst“ (unausgegorene, willkürliche Präjudiz)
und die kantonalen Instanzen halten sich trotz mancher Skepsis gehorsam an die vorgegebenen
Interpretationsrichtlinien.
Diese sind so schändlich ausgelegt, dass selbst reiner Nutzhanf(!) – ohne berauschende Wirkung! –
nach willkürlichem Gutdünken beschlagnahmt werden kann.
Einfach nur lächerlich.
Die Drogenjustiz, so wie sie derzeit agiert, empfinde ich insgesamt stark als Arroganz staatlicher
Machausübung, partiell trägt sie sogar botanikverachtende Züge, namentlich gegenüber
zig hunderttausenden Schweizer Hanfkonsumenten, die nun mal keinen Bock auf Alkohol haben.
Es scheint, dass die verantwortlichen Schweizer Behörden zusehens eine Geringschätzung der in der
Verfassung verankerten Freiheitsrechte entwickeln. Das wird eines Tages in massivem Widerstand
„Bevölkerung gegen Behörden“ und im Chaos enden! (Name & Ort)
LB Nr.38 - Stell Dir vor
Alkohol wäre ab sofort in der Schweiz verboten. Überall wo’s bisher Alkohol gab, gibt es ab sofort nur
noch Cannabis zu kaufen.
Du hast aber keine Lust auf Cannabis. Du möchtest gerne ein (illegales) Bier! Was tust du?
Genau! Der Kokain- & Heroinhändler verkauft dir gerne ein illegales Bier und macht Dich bei dieser
Gelegenheit auch liebend gerne auf seine „andern Angebote“ aufmerksam, denn (schwarzes)
Geschäft ist (schwarzes) Geschäft und das basierend auf der seit Jahrzehnten unveränderten und
veralteten Drogengesetzgebung.
Allerdings heute mit weit grösserer krimineller Energie, als je zuvor.
Ein Ja zur Hanfinitiative ist ethische Pflicht, alleine schon der Jugend zuliebe!
(Name & Ort)
LB Nr.39 - Hanfinitiative und die UNO/EU
Das herumgeisternde Argument, die Initiative sei nicht vereinbar mit der Uno-Charta ist ein weiterer
scheinheiliger Witz bestimmter behördlicher Exponenten.
Dann wäre ja Spanien oder Holland auch nicht in der Uno, weil dort das Kiffen so gut wie legal,
bez.weise toleriert ist.
Es gibt genügend gegenteilige Anzeichen, dass die (veraltete) Uno-Strategie zum Thema Drogen in
naher Zukunft revidiert werden muss und wird.
Die Luftverschmutzung und andere gravierende Probleme raffen jährlich und weltweit 100‘000de von
Menschen dahin. Das weis auch die UNO und die EU.
Auf europäischer Ebene wird die kontrollierte Hanflegalisierung zusehens thematisiert und im
europäischen Parlament in Brüssel von den europäischen Hanf-Interessenvertreter encod.com
gebündelt und hartnäckig im Gespräch gehalten.
Und – falls die Uno zu heftig nerven sollte, bleibt der Schweiz immer noch der Ausstieg aus der Uno.
Es geht nicht an, dass eine natürliche Pflanze als illegal erklärt wird.
(Name & Ort)
LB Nr.40 - Realitätsfremd! Reizwort Hanf!
Wenn Coop ein Hanfbrot ins Regal stellt, häufen sich Anfragen von besorgten Bürgern, ob diese Brote
bedenkenlos gegessen werden können.
Die oft gleichen besorgten Bürger essen dann mit Genuss und ohne kritische Fragen zu stellen
Mohnbrötli (aus dessen Samen man Opium/Heroin herstellen kann).
Selbst das Veterinäramt des Bundes ist der peinlichen Hysterie und dem grotesken Lügen-Feldzug
gegen Cannabis erlegen.
Obschon CH-Bauern in gewissen Regionen traditionell seit über 100 Jahren und mit grossem Erfolg
kränkelnden Kühen (als wirksames „pflanzliches Antibiotika“) etwas Hanf ins Heu mischen, wurde dies
vom Veterinäramt nun offizell verboten. Als Reaktion dieses behördlichen Fehltritts errechnete ein
findiger Hanfexperte mit Professorentitel, dass aufgrund der (eher gesunden, den schädlichen!) THCRückstände in der Milch ein Milchkonsument rund 30‘000 Liter Milch innert 24 Std. trinken müsste,
wollte er damit einen minimalen Rauschzustand erlangen. Dies zeigt auf, wie realitätsfremd und
lächerlich Hanf heute allgemein behandelt wird. Gute Besserung Schweiz! (Name & Ort)
LB Nr.41 - Arrogante Behörden und Bundesgericht
Wenn mir zu Ohren kommt, dass eine Grossmutter(!) mit drei Enkelkindern und Gärtnerei in Brienz,
die aus Hanfkraut erfolgreich Öle, Hanfseife, Hanfschoggi, Hanfkäse und eine ganze Reihe
hochwirksamer Medizinal-Heilmittel herstellte, die Polizei & Behörden dies seit Jahren wussten, ja sich
sogar regelmässig zu Hanffragen von ihr beraten liessen und die gleiche Polizei dann von einem Tag
auf den andern mit über 40(!) Polizisten - die Hälfte davon mit kugelsicheren(!!!) Westen - ihre
Gärtnerei umstellt, alles beschlagnahmt, Stromsteckdosen mutwillig zerschmettert, ja sogar die
Sparschweinchen der drei Enkelkinder mit lakonisch-hämischem Kommentar des verantwortlichen
Fandungseinsatzleiters „da ist ja eh nur Drogengeld drin!“ beschlagnahmt und abtransportiert, dann
erinnert mich das verdächtig an die Willkür und Arroganz von diktatorisch übelst unterdrückten
Drittweltländern und die Wut auf unsere Behörden und das verlogene System, das ich schlicht nicht
mehr ernst nehmen kann, steigt gefährlich an, nicht nur bei mir!
Wollten sich solche Personen vor Bundesgericht mit Anwalt - spezialisiert auf Hanf-Gerichtsfälle –
verteidigen lassen, erklären die selbstherrlichen Bundesrichter überheblich, Anwälte mit Spezialgebiet
Hanf seinen unnötig und unerwünscht!
Die Behörden züchten geradezu eine Zukunft mit massiven Wiederstand und Chaos.
(Name & Ort)
LB Nr.42 - Aktuelle Schweizer Regierung zu feige!
In den 90er Jahren war die Schweizer Regierung mehrheitlich für die staatlich kontrollierte
Legalisierung von Hanf. In Windeseile warf man sich sodann der Uno an den Hals, welche von
Nordamerika hauptfinanziert, ergo dementsprechend dirigiert wurde und immer noch wird.
Dass die Schweizer Landesregierung heute aus hauptsächlich formalen Gründen gegenüber dem
Ausland (mit knappem Mehr!) die Hanfinitiative zur Ablehnung empfiehlt, unterstreicht die Feigheit und
die Kurzsichtigkeit der Neinsager.
Frau und Herr Schweizer Politiker bevorzugen und fördern lieber das illegale Treiben der Gassendeals
(bis eine irreversible Mafia-Szene vorherrscht!) und spielen dem überschwappenden und gefährlichen
Hanf-Schwarzmarkt mit Milliardenumsätzen auch weiterhin in die Hände, anstatt traditionell typisch
autonome, kreative, wirksame und starke Positionen der Schweiz auch gegenüber dem Ausland (aus
guten und handfesten Gründen!) zu vertreten.
Ich kann nur hoffen, dass das Schweizervolk diesem Treiben mit einem Ja zur Hanfinitiative endlich
einen Riegel schiebt!
(Name & Ort)
LB Nr.43 - Eine unglaubwürdige Politik
... wird vorgängig von Hanfgegnern gemacht!
Was und wieviel wird unternommen um die beängstigend hohen, täglichen Dosen an Gift,
Schwermetall- und Antibiotika-Aufnahme in konventionellen Lebensmitteln einzuschränken?
Eine äusserst unglaubwürdige Politik, uns weis machen zu wollen, im Sinne von "möglichst vielen,
gesunden Bürgern" bestimmte Sachen zu verbieten, während der Interessen-Millionenpoker an
andern Stellen ungebremst wuchert und die Bevölkerung (gesundheitlich) in den nächsten Jahren und
Jahrzehnten arg dafür büssen wird, was JETZT in Politik & Medien schief läuft.
Antibiotika-Resistenzen, irreversible Schwermetallablagerungen im Rückenmark, Atommüll ewig ohne
Lösung, der oberflächliche und leichtsinnige Irrglaube 300‘000 Feinstaubtote in Europa pro Jahr(!)
seinen weniger schlimm als null Cannabistote und vieles mehr … gebt endlich das Hanf frei!
Das Schweizervolk hat ja jetzt zum Glück das letzte Wort. Hanf wird siegen!
(Name & Ort)
LB Nr. 44 - Hetzjagd auf AHV-Hanfkonsumenten!
Im März 2004 wurde das seit über 50 Jahren verheiratete Paar Inge & Werner von Allmen (73 & 74j.)
aus Yverdon wegen illegalem Hanfanbau zu Eigenbedarfzwecken massiv bestraft.
Inge von Allmen erkrankte vor einigen Jahren an Krebs. Die Brust musste amputiert werden.
Jahrelang schluckte sie daraufhin Tabletten. Die Schmerzen blieben.
Bis sie darüber hörte, dass Cannabis bei Krebs sehr positiv wirken kann. Sie sähten die Hanfsamen in
ihrem kleinen Garten an und tatsächlich stellte sich mit dem täglichen Konsum eines abendlichen
Hanftee eine vorher nicht gekannte Linderung der starken Schmerzen ein.
Bei einer Nacht-und-Nebel-Aktion der örtlichen Polizei wurden die paar Hanfpflanzen kurzerhand
konfisziert und dem AHV-Paar eine Gesamtbusse von Sfr. 900.- auferlegt.
Ich frage mich und ich frage die Leser dieser Zeitung, leben wir hier unterdessen in „Somalia“ oder in
einem „gesichtslos naiven Heidiland“, welchem zu ganz bestimmten Themen jegliche Verhältnismässigkeit und Sensivität abhanden gekommen ist?
Die ausführenden Behörden haben es zu weit getrieben, jetzt ist ein deutliches Ja zur Hanfvolksinitiative ein Muss!
(Name & Ort)
LB Nr.45 - Hanfinitiative: Die Gegner spielen mit dem Feuer!
Seit der Schliessung der Hanfläden vor rund fünf Jahren hat der Kokainkonsum massiv zugenommen.
Die Preise für Kokain haben sich in dieser Zeit halbiert und die 14-jährigen gehen zwar auf die Gasse,
um sich für’s Weekend „ein Rauchi“ (Cannabis) zu kaufen und kommen dann immer öfter nach dem
Verschwenden eines läppischen Zwanzigernötlis mit „Koks“, anstatt mit Cannabis nach Hause.
Wäre das Bier illegal, würde man dies auch beim Kokainhändler kaufen.
Das haben wir alles unseren Politikern und einer verschobenen, unrealistischen Wahrnehmung zu
verdanken.
Die Neinsager und die uneinsichtigen Exponenten der Hanfinitiative haben dieses Desaster der
letzten fünf Jahre zu verantworten und falls die Hanfinitiative am 30. Nov. nicht angenommen wird,
kümmert das die Kiffer wenig bis gar nicht, aber die Mütter zukünftiger und immer jünger werdender
Drogenkinder um so mehr; und das organisierte Verbrechen wird die abgelehnte Hanfinitiative
abfeiern und kräftig frohlocken. Das Komitee der Hanfinitiative nennt sich nicht umsonst „PRO
Jugendschutz – GEGEN Drogenkriminalität“! (Name & Ort)
LB Nr.46 - Es geht nicht nur um Cannabis
Mann muss nicht mal selbst kiffen um zu erkennen, dass die Politik und die bundesgerichtliche
Auslegung das Thema Cannabis mehrheitlich noch nicht begriffen hat.
Das leidige Thema ist Sinnbild und zugleich Spitze des Eisberges eines verunsicherten, eingerosteten
und teils gesichtlos gewordenen (Behörden-)Heidilandes, das nur eigene Interessen verfolgt oder
schäfchennickend reagiert, anstatt kreativ agiert.
Es geht längst nicht mehr um das böse, böse Hanfkraut, sondern um viel mehr. Aufwachen!
Ein Beispiel auf anderer Ebene: Vor Jahren hat das Schweizervolk den Solarrappen abgelehnt.
Heute büssen wir heftig dafür. Selbst im äusserst konservativen Österreich gibt es 4x mehr
Solarzellen und mehr technisches Know-How auf Hausdächern als in der Schweiz.
Die Hanfinitiative abzulehnen heisst, Augen verschliessen vor der komplexen Realität, die uns schon
bald brutal einholen wird. Dazu muss man nur ausleuchten, wie negativ sich der Hanf-Schwarzmarkt
seit der schweizweiten Schliessung der Hanfläden ausgebreitet hat. Dies alleine müsste Grund genug
sein, der Hanfinitiative zuzustimmen.
(Name & Ort)
LB Nr.47 - Revision des Betäubungsmittelgesetzes
Die aktuelle Debatte um die Revision des BetmG dreht sich völlig einseitig um Cannabis.
Dabei gibt das Herzstück der Vorlage, die gesetzliche Verankerung der Vier-Säulen-Politik des
Bundes (Prävention - Therapie - Schadensminderung - Repression), die über ein Jahrzehnt erfolgreich
angewandt, breit abgestützt und vom Ausland grösstenteils bewundert oder zumindest respektiert
wurde und wird, seit 2003 ein klägliches Mauerblümchen-Dasein ab. Ein magerer Leistungsausweis
der verantwortlichen Politiker.
Bezüglich der Hanfinitiative sympathisieren wir mit gutem Gewissen für das Opportunitätsprinzip,
rigorosem Schutz der Jugend, Konsumfreiheit für Erwachsene bei gleichzeitiger Trennung des
weichen und harten Drogenmarktes, legalem Anbau für Eigenkonsum, staatlicher Lizenzierung inkl.
Steuereinnahmen nach THC-Stärke, aktive und kreative Forschung, seriöse Ausbildung,
realitätsbezogene Aufklärung und strikte Qualitätssicherung.
Es gibt so gut wie gar keine Gründe, Hanf weiterhin unterdrückt zu halten. Hanfinitiative Ja.
Betäubungsmittel-Gesetzesrevision Ja. Ein Nein freut nur die Dealer und den Schwarzmarkt. (Name & Ort)
LB Nr.48 - Weiches Cannabis anstatt hartes Antibiotika
Die neusten Erkenntnisse der als Genuss- & Heilmittel bekannten Cannabispflanze zeigt bei
italienischen und englischen Forschern gegen hochresistente Bakterien überraschend erfreuliche
Resultate.
Die italienischen Forscher sprechen gar von der natürlichsten und schonendsten Entkeimung ganzer
Spitäler und Lebensmittelindustriezweige.
Auch auf die mit Feuerbrand befallenen Obstbäume kann mittels Besprühen mit einem Cannabissud
gänzlich auf Antibiotika/Chemie verzichtet werden, was nicht nur dem Apfel essenden Menschen
zugute kommt, sondern auch der antibiotikafreien (Apfel-)Blütenhonigproduktion und Bienenzucht.
Die Elite schweizerischer Cannabisforscher sagen: Ein schweizerisches Cannabis-Forschungsinstitut
könnte die Schweiz innert eines Jahrzehnts zur weltweit führenden Nation natürlicher und rein
pflanzlicher Heilmittel katapultieren und die Schweizer Wirtschaft mit einem globalen Umsatzvolumen
von zig Milliarden Schweizerfranken beglücken. Liebe Schweiz, weiterschlafen oder aufstehen und am
30. Nov. ein Ja einlegen?
(Name & Ort)
LB Nr.49 - Die neuen Süchte
Tabak, Alkohol und Medikamente sind die erfolgreichsten Suchtmittel. Doch Suchtmittel sind
keinesfalls stoffgebunden.
Die neuen Suchtmittel heissen Arbeitssucht, Internetsucht, Kaufsucht, Gaspedalsucht, Sexsucht,
Statussucht, Profilierungssucht, Spielsucht, Esssucht und einiges mehr.
Während bei den stoffgebundenen Süchten die Abstinenz als Ziel im Vordergrund steht, ist bei den
neuen Süchten nicht die Abstinenz, sondern der Lernprozess eines selbstkontrollierten Umgangs der
einzige Weg, dem Problem entgegen zu treten.
Es spricht nichts dagegen, diese Eigenverantwortung auf Hanftee, Hanfbäder und Hanfzigaretten für
Erwachsene auszudehnen, denn wir müssen lernen mit Süchten umzugehen!
(Name & Ort)
LB Nr.50 - Jugendlicher Konsumationsrausch
Die Gruppe junger und immer jünger werdender Menschen konsumieren am unkontrolliertesten und
übermässigsten Cannabis und sehen in keiner Weise ein, daran was zu ändern.
Daran ist das jetzige Staatswesen, der uneinsichtige Teil der PolitikerInnen, fahrlässig nach
Einschaltquoten lechzende Medienexponenten und verleumderische Kreise und Einzelakteure zum
Thema in wesentlichem Umfange mitverantwortlich !!!
Wenn die Verantwortlichen nur dort ihre Position wahrnehmen, wo es sich vorallem zu eigennützigen
Zwecken lohnt, oder gar gelogen oder Fakten in einen unlauteren Kontext gebracht werden, kann von
der Jugend wohl kaum "erwachseneres Verhalten" erwartet werden.
Schluss mit drei Jahrzehnten Dauerkrimi und Ja zur Hanfinitiative!
(Name & Ort)
LB Nr.51 - Aufwachen!
Der Tabakkonsum kann aus logischer Begründung der Einstieg zu Cannabis sein.
Cannabis hat als Einstieg zu andern Drogen allerdings kaum realitätsbezogene Bedeutung; ausser
dass es unseren staatlichen Organen zu verdanken ist, dass Cannabis immer noch ausschliesslich
von Schwarzmarktdealern (die auch harte Drogen anbieten!) verkauft wird, anstatt von seriös
kontrolliert lizenzierten Hanfladen-Betreibern!).
Solange sich die Politik der Trennung von weichen und harten Drogenumschlagplätzen verweigert
(Hanfinitiative Ja!), solange wird sich die Lage in ihrer Dramatik weiter zuspitzen.
Alkohol, Tabak und Hanf sind allesamt sowohl Genuss-, als auch Rauschmittel, die längst eine
gleichwertige, gesetzliche Behandlung verlangen!
Spirituosen sind nebst gewissen Medikamenten die einzig legalen harten Drogen!
Hallo Schweizer Stimmbürger! Aufwachen!
(Name & Ort)
LB Nr.52 – „Aktuelle“ Drogenpolitik?
Die aktuelle Drogenpolitik auf politischer und rechtlicher Ebene leistet dem nicht zu verdrängenden
Schwarzmarkt und der organisierten Kriminalität in beträchtlichem Masse Vorschub.
Die Einzigen, die nach dem Nationalratsentscheid „Nichteintreten!“ vom 14. Juni 2004 wirklich
frohlockten, waren die Dealer & Nutzniesser des organisierten Verbrechens! … UND vier Jahre
später?… der Schwarzmarkt ist noch gefährlicher geworden und er wird wieder frohlocken, sollten die
Schweizer Bürger kein mehrzähliges JA zur Hanf-Initiative einlegen!
(Name & Ort)
LB Nr.53 - Lieber bekifft als betrunken!
Während man sich in Fachkreisen längst einig ist, dass sich Alkohol und Hanf auf der Ebene
psychischer Abhängigkeit kaum unterscheiden, gibt es auf der Ebene der körperlichen Abhängigkeit
im Vergleich der zwei Genussmittel einen gravierenden Unterschied:
Zu starken Ungunsten des Alkohols!
Die Experten sind sich hier geschlossen einig: Ein Bekiffter ist weitaus weniger gefärdet und
gefährlich, als ein Betrunkener.
(Name & Ort)
LB Nr.54 - Medien & Hanf
Ich möchte mit meinem Leserbrief eindringlich an die (nach Einschaltquoten und Auflagesteigerung
lechzenden) Medien appellieren, verschobenen Sichtweisen weniger Platz einzuräumen und wieder
die Realität in den Vordergrund zu stellen!!!
UND - es müsste klar sein, dass in der Debatte um berauschende Substanzen ehrlicherweise nur
noch über Genussmittel, Rauschmittel oder Drogen geredet wird, aber NIEMALS MEHR über "Drogen
& Alkohol", wie das zur Zeit täglich überall zu hören und zu lesen ist! Hallo Medien! „Wecki-Wecki“ !!!
(Name & Ort)
LB Nr.55 - Hanf-Delikte?
Der grösste Teil aktueller Verurteilungen zu Hanf-"Delikten" ist sachlich nicht mehr haltbar, ja
geradezu peinlich und abstrakt, ethisch und medizinisch fragwürdig, fördert den Schwarzmarkt und die
Kriminalität, ist damit als unrealistisch entlarvt und führt vor allem nicht zu dem Ziel, das von der
Gruppe "Nicht Eintreten" angedacht und erhofft wurde.
Alles „Schnee von vorgestern“. Vier Jahre nach dem knappen nationalrätlichen Mehr für „Nicht
Eintreten!“ sind wir keinen Schritt weiter, sondern drauf und dran noch mehr Desaster in der
Betäubungsmittelpolitik zu provozieren.
Weg mit den 700‘000 Kiffern (mit einem Ja zur Hanfinitiative!) und klare Signale an Behörden, Richter,
Polizei und grossen Dealern. Mit 2x Ja zur Revision des BetmG und zur Hanfinitiative.
(Name & Ort)
LB Nr.56 - Hanfinitiative: Cool down!
Als gesamtheitlich denkende SchweizerInnen finden wir uns vorerst wieder in einer globalen
Gesellschaft, die gewisse harte(!) Drogen wie Spirituosen, rezeptpflichtige Medikamente und PSgeschwängerte Gaspedale (mit gravierenden Folgen!) locker akzeptiert hat und gleichzeitig der
weichen Droge Cannabis (für Erwachsene mit gesundem Menschenverstand ungefährlich!) den
Garaus machen will.
Viele SchweizerbürgerInnen wünschen sich für die Zukunft eine realistischere Drogenpolitik.
Politisch geschürte Emotionen und Vorurteile sind wenig hilfreich in einer Debatte, die Anstand,
Ehrlichkeit und spezifisches Fachwissen verlangt. (Name & Ort)
Zum Schmunzeln
LB Nr.57 - Ueli Maurer's Garten
Seit die Hanfpflanze gar illegal in Ueli Maurer's Garten eingewandert ist, müsste eigentlich selbst der
SVP klar sein, dass die Realität zum Anfassen (oder Ausreissen?) ist.
(Name & Ort)
LB Nr.58 - Für US-Gouverneur Schwarzenegger ist Hanf keine Droge
Angesprochen auf ein Foto, das den einstigen Bodybuilder in den 70er Jahren Marihuana rauchend in
seinem Fitnessstudio zeigt, sagte der über 60-jährige Republikaner wohlwissentlich: „Das ist keine
Droge, das ist ein Pflanze. Meine Droge war Gewichtheben, glauben sie mir!“
(Name & Ort)
LB Nr. 59 - Alkoholikerpartei SVP
Die SVP hat bez. der Hanfinitiative „die einstimmige Ablehnung“ beschlossen. Gratulation!
Wie kann das sein, wenn es doch in der SVP ebenfalls Befürworter der Hanfinitiative gibt? Maulkorb?
Diktat? Gruppenzwang?
Dann hoffen wir doch, dass all die SVP-Sauberfrauen und -Männer nicht mit drei Promille im Blut an
die Urne torkeln, um gorpsend gegen die Hanfinitiative, bez.weise gegen die bösen, bösen Kiffer zu
stimmen, bez.weise das Hanfblatt noch negativ zu wenden ;-) (Name & Ort)
LB Nr. 60 - Kanadas Premierminister will Marihuana rauchen!
Es kommt nicht alle Tage vor, dass ein amtierender Regierungschef die Absicht verkündet, Haschisch
zu rauchen.
Der ehemalige Premierminister Jean Chrétien, der noch vor seinem geplanten Abtritt von der
politischen Bühne die Entkriminalisierung des Besitzes kleiner Mengen von Cannabis durchs
Parlament bringen wollte, hat in einem Presseinterview zu verstehen gegeben, er wolle „nachher“ das
Rauschmittel selbst einmal probieren, damit er überhaupt wisse, von was er rede, wenn er darüber
debattiere.
Da Hanf gemäss seiner Gesetzesvorlage zwar entkriminalisiert, aber nicht legalisiert werden soll,
müsste Chrétien damit rechnen, dass ihm die Polizei eine Geldstrafe aufbrummen könnte, falls er
ertappt würde.
Angesichts dieser Gefahr fügte der damals 69-jährige Politiker scherzhaft hinzu, er werde also in der
einen Hand den Joint, in der andern das Strafgeld bereithalten.
Der anscheinend wohlüberlegte Scherz des Premiers hat einen bitter ernsten Beigeschmack, da er
vor dem Hintergund der konstanten, beissenden Kritik aus Washington an der „dekadenten
Drogenpolitik Ottawas“ spielt.
Durch liberale Gerichtsentscheide kanadischer Richter und Gerichte wurde die kanadische Regierung
inzwischen gezwungen, in eigener Regie Cannabisprodukte aus medizinischen Gründen an Patienten
abzugeben.
(Name & Ort)
LB Nr.61 - Die Bilanz nach 30 Jahren Drogenjustiz
Die zunehmede Erosion des Rechtsstaates geht unvermindert weiter.
Ja, die heutige Jugend beobachtet das Zeitgeschehen sensitiver als man glaubt, ist nicht dumm und
hat längst erkannt, das oft genau die Bürger (von der Droge Alkohol zugedröhnt!) unangebrachte
Handlungen begehen, die am nächsten Tag mit den Fingern auf die sogenannten „Drögeler“ zeigen,
ohne zu differenzieren.
Alle in den gleichen Topf werfen ohne nachzudenken und mit eigener Schlacke am Fussknöchel
womöglich mit satten drei Promille im Blut an die Urne torkeln, um gorpsend gegen die Hanfinitiative,
bez.weise gegen die bösen, bösen Kiffer zu stimmen. DAS MUSS AUFHÖREN! SOFORT!
30 Jahre übelstes Verleumdungs-Theater gegen eine altehrenwürdige, Nutz-, Kultur- und
Medizinalpflanze reicht!
Wir brauchen endlich klare Hanf-Regeln, nicht nur des hinterhältigen Schwarzmarktes wegen.
(Name & Ort)
LB Nr.62 - Kurferien in Amsterdam
Wer schon mal zu Cannabis-Kurferien nach Amsterdam ausgerückt ist, weiss, dass echte
Hanfkonsumenten lieber Tee, Kaffee, heisse Schoggi, Wasser und Fruchtsäfte trinken und Alkohol
meiden.
Ich finde es schade, dass die Medien nie über die verschiedenen „Brauchtümer und kulturellen
Aspekte von Hanf“ berichten. Kiffen hat ganz viele tiefgründige kulturelle Eigenschaften. Ich vertrage
z.B. gar keinen Alkohol, der bei mir starke Übelkeit und am Tag darauf grässliche Kopfschmerzen
verursacht.
Zudem glaube ich anhand der eindeutigen Signale meines Körpers, dass Alkohol ganz schön
gefährlich sein kann, während ich – wie andere 100‘000de von SchweizerInnen noch nie Probleme
hatte mit dem Kiffen! Peace a alli Schwizer
(Name & Ort)
LB Nr.63 - Meine Erfahrungen mit Cannabis
Besinnlichkeit, Nachdenklichkeit, verlangsamtes Sein bei gleichzeitiger, zusätzlicher Stimmulanz der
Intelligenz (erhöht vernetztes Denken!), Liebenswürdigkeit (Slow-Life!), Meditationshilfe und kreative
Höhenflüge und Denkprozesse sind für mich die angenehmen Folgen sporadischen Hanfkonsums
(allerdings nur, wenn man’s nicht übertreibt!).
Ja sogar als Aphrodisiaka und als (gesunden!) Ersatz für Viagra ist Cannabis ein überraschend
positiver Höhenflug, mit dem Vorteil … wirk auch sehr erotisierend auf die Frau ! ;-)
Es gibt sogar eine Studie darüber die belegt, Cannabis-KonsumentInnen sind die markant besseren
LiebhaberInnen.
(Name & Ort)
LB Nr.64 - Lottogewinn für Profidealer?
Mit üppig florierendem Geschäft sitzen die Profidealer heute - vier Jahre nach dem fatalen
nationalrätlichen Entscheid „Nichteintreten“ - sattelfest und mit mehr Umsatz den je im
Schwarzmarktgeschäft.
Den kleinen Amateur- & Eigenbedarf-Hanfkultivierern wurde die abstruse behördliche Hetze zu heiss.
Jetzt haben die ausländischen Profiddealer die Lücke gefüllt.
„Immer mehr Banden, die auch mit gefährlichen und harten Drogen handeln, kümmern sich um den
grossen Cannabismarkt“ weis der Fahndungschef der Stadt Zürich zu berichten.
Hanf kann also weder durch Verbote, noch „Nichteintretensentscheide“, noch härteste Strafen
zurückgebunden werden, das sollte jetzt nach drei Jahrzehnten Einbahnstrasse klar sein.
Bleibt also mit der Hanfinitiative nur noch die Frage, will die Schweizer Bevölkerung weitere Jahre die
wachsende Drogenmafia mit viel Geld füttern (Hanfinitiative NEIN) oder will sie staatlich kontrollierte
Hanfläden mit zusätzlichem Steuergeld und weniger Kosten? Ich hoffe sehr, dass das Schweizervolk
den Lottogewinn unserem Staat zuspricht und nicht den Dealern! (Hanfinitiative JA)
(Name & Ort)
LB Nr.65 - Freispiel für Kiffer an Fussball EM
Als sich die Abteilung Sicherheit an der EM 2004 in Portugal zu Beratungen zusammen fand, um zu
klären, auf welche Gruppe (Hooligans, randalierende Feuerwerker, Betrunkene, Kiffer und andere
Gruppierungen) wie zu reagieren sei, war für das Sicherheitskader schnell mal klar: Kiffer sollen ihren
Joint rauchen dürfen, hingegen wird in allen andern Fällen hart durchgegriffen.
Hinter dem Freispiel für Kiffer steckte die Einsicht, die die erfahrenen Polizisten widerkehrend
gewonnen haben: Marihuana, ob als Gras oder Haschisch konsumiert, wirkt in aller Regel
besänftigend, selbst auf ruppige, junge Männer.
Das Phänomen ist aus der Musikszene bekannt. Wenn am Rande von Rockkonzerten Bier konsumiert
wird, wappnet sich das Sicherheitspersonal bezüglich Ausschreitungen.
Handelt es sich um psychadelisch orientierte Musik, bei dem das Publikum den passenden Drogen
zuspricht, geht es friedlich zu. Aus eigener, langjähriger Erfahrung muss ich davon ausgehen, dass
die Schweizer Behörden von den portugiesischen Behörden noch einiges lernen müssen.
Die Hanfinitiative ist ein grosser Schritt, die Schweizer Behörden allumfassend in die Pflicht zu
nehmen.
(Name & Ort)
LB Nr.66 - Verboten? Nicht verboten? Legal? Illegal? Scheissegal!
Als Schweizer BürgerIn darf ich legal Muskatnuss-Joints rauchen (erzeugt ähnlichen Rausch wie
Hanf!), ich kann legal hochgiftige Fliegenpilze oder Stechäpfel und einige andere berauschende
Substanzen einnehmen (ist garantiert tödlich), ich kann mich legal zu Tode saufen (Alkoholvergiftung),
ich kann legal supergefährliche Extremsportarten betreiben, ich kann legal Lösungsmittel und
Klebstoff schnüffeln, der zum Vollrausch und Kreislaufkolaps oder gar zu sicherem Krebs führt, ich
kann legal Zigaretten rauchen bis die Organe aussetzen, ich kann mir als Simulant mit Leichtigkeit
beim Hausarzt rezeptflichtiges Viagra und die härtesten Psychopharmaka besorgen, ich kann mir legal
das Leben nehmen oder gar mit dem Auto nicht nur mich töten, sondern auch unschuldige Dritte. Alles
kein Problem!
Für meinen friedlichen Feierabend-Joint (nicht für Jugendliche, aber für Erwachsene eine der
harmlosesten Substanzen!) werde ich allerdings seit längerer Zeit massiv verfolgt und unterdrückt!
Sich zu Tode kiffen ist erwiesenermassen schlicht UNMÖGLICH!
Ich frage das Schweizervolk und die ausführenden Organe, wo ist die Logik und die Verhältnismässigkeit? Ein bisschen mehr Gerechtigkeit mit einem Ja für die Hanfinitiative! (Name & Ort)
LB Nr.67 - Die Ernte aus 30 Jahren Hanf-Ignoration
Im Frühling 2008 wurden 30 von 32(!) Personen einer Rekrutenschule in Dailly VD von der
Militärpolizei positiv auf Cannabis getestet.
Davon wurden zwei Personen als Händler überführt. Wahrlich ein extrem negatives Beispiel und auch
das Resultat 30-jähriger (behördlicher) Ignoration zum Thema Cannabis.
Die Ignoration und das “Nichteintreten“ auf ein dringliches und gefährliches Problem vom Nationalrat
im 2004, sowie die Schliessung fast aller Hanfläden hat keine Besserung gebracht, sondern mehr
Unheil, Ärger und Leerlauf.
Die Schweizer Polizei hat auf all diese grobfahrlässigen, politischen und behördlichen Handlungen,
alleine im 2007 auf der Gasse acht(!) mal mehr Hanf beschlagnahmt, als in früheren Jahren,
bez.weise als die Hanfläden noch offen waren.
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