schulprogramm - Heinrich-Böll

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SCHULPROGRAMM
der
Heinrich-Böll-Gesamtschule Oberhausen
Stand: Schuljahr 2000 / 2001
(Beschluss der Schulkonferenz vom 31. 05. 2001)
Inhalt
Seite
1.
Leitbild
2
2.
2.1
2.2
2.3
2.4
Fachliches Lernen
Lesen, Schreiben, Medienkompetenz
Logisches Denken, Rechnen
Arbeitswelt
Arbeitstechniken
3
3
4
6
8
3
Motivation und Schulklima
10
4.
4.1
4.2
4.3
4.4
4.5
Unterrichtsorganisation
Stundentafel für die Sekundarstufe I
Differenzierungs- und Fördermaßnahmen
Wahlpflichtangebote
Unterrichtsangebote in der Sekundarstufe II
Grundsätze zur Unterrichtsverteilung und zum Stundenplan
14
14
15
17
19
20
5.
5.1
5.2
5.3
5.4
Schwerpunkte der Abteilungen
Abteilung 1 (Sek. I – Jg. 5/6)
Abteilung 2 (Sek. I – Jg. 7/8)
Abteilung 3 (Sek. I – Jg. 9/10)
Abteilung 4 (Sek. II – Jg. 11-13)
23
23
25
26
29
6.
6.1
6.2
6.3
6.4
Beratungskonzepte
Beratung durch die Sozialpädagogin
Beratung in der Abteilung 1
Beratung in der Abteilung 2
Beratung in der Abteilung 3
32
32
34
35
36
7.
7.1
7.2
7.3
7.4
7.5
Besondere Akzente
Mathematisch-naturwissenschaftlicher Schwerpunkt
Profil Sprachen / Sprachenfolge
Offener Ganztag
Schüleraustauschprogramme / Auslandspraktika
Neue Medien
37
37
39
39
41
44
-1-
Schulprogramm der HBG
1. Leitbild
Heinrich Böll war ein streitbarer Demokrat. Er kämpfte Zeit seines Lebens für
Vernunft und Toleranz im öffentlichen Leben. Sein Engagement galt immer vor
allem den Schwachen in der Gesellschaft und den politisch Verfolgten in der
ganzen Welt. Sein literarisches Werk und sein Handeln als Staatsbürger waren ein
Bekenntnis für den Frieden und gegen Gewalt und Rassismus.
Die Werte, die Heinrich Böll verkörperte, sind Leitbild für das Leben und Lernen
in unserer Schule.
Als Gesamtschule ist die Heinrich-Böll-Gesamtschule in besonderer Weise dem
Ziel der Chancengleichheit verpflichtet. Das Grundrecht auf Bildung muss
innerhalb der Gesamtschule für jedes Kind und für jeden Jugendlichen
entsprechend seiner individuellen Begabung verwirklicht werden.
-2-
Schulprogramm der HBG
2. Fachliches Lernen
2.1 Lesen und Schreiben, Medienkompetenz
Im Mittelpunkt des schulischen Lebens steht das fachliche Lernen.
Es ist ein fächerübergreifendes Lernziel allen Unterrichts an der Heinrich-BöllGe-samtschule, den Erwerb der wichtigsten Kulturtechniken an möglichst
vielfältigen Inhalten und Projekten zu fördern.
Nur wer lesen kann, hat Zugang zu Wissen und Bildung. Die Lesefähigkeit ist eine
entscheidende Voraussetzung für die selbstbestimmte und aktive Teilnahme am
Leben einer modernen, immer komplexer werdenden und immer stärker von
elektronischen Medien bestimmten Gesellschaft.
Nichts fördert die Phantasie bei Kindern und Jugendlichen besser, als das Lesen.
Lesen wird aber nur dann zum selbstverständlichen Teil des täglichen Lebens,
wenn es in der Schule nicht nur als Technik des Wissenserwerbs eingeübt wird,
sondern als eigenständiger Wert erfahren werden kann.
Ziel der Leseförderung in der Schule muss es sein, Kinder und Jugendliche zu
einer gezielten, selbstbestimmten Auswahl von Büchern, Zeitschriften und auch
elektronischen Medien zu befähigen.
Die Entwicklung der Schreibfähigkeit ist untrennbar mit der Lesefähigkeit
verbunden. Das Bedürfnis, eigene Gedanken und Gefühle in schriftlicher Form
auszudrücken, muss von der Schule frühzeitig geweckt und beständig gefördert
werden. Die Heinrich-Böll-Gesamtschule bekennt sich zu der zentralen Aufgabe
der Schreibschulung in allen Fächern.
-3-
Schulprogramm der HBG
Eine Schule, die die Lese- und Schreibfähigkeit in den Mittelpunkt ihrer
Bildungsarbeit stellt, wird dabei automatisch auch die Fähigkeit des Hörens und
des Sprechens besser entwickeln.
Deutschland entwickelt sich unaufhaltsam zur Informationsgesellschaft. Die
Schülerinnen und Schüler fit zu machen im Umgang mit den neuen Medien
gewinnt deshalb im Rahmen der Lese- und Schreibschulung immer stärkeres
Gewicht. Die Heinrich-Böll-Gesamtschule konzentriert sich beim Umgang mit
dem Computer auf die Kenntnisse und Fertigkeiten, die für die spätere
Berufsausbildung besondere Bedeutung haben.
2.2 Rechnen, logisches Denken
Bei keinem anderen Medium wird der Unterschied zwischen „Beherrschung“ des
technischen Gerätes und „Bedienung“ in gleicher Weise deutlich wie beim
Computer. Wer das Medium Computer mit seinen nahezu unbegrenzten
Kommunikationsmöglichkeiten „beherrschen“ will, muss über ein hohes Maß an
Abstraktionsvermögen, die Fähigkeit zu streng logischem Denken und zur
Präzision verfügen.
Abstraktionsvermögen, logisches Denken und Genauigkeit spielen als Lernziele in
allen
Fächern
eine
Rolle.
Vor
allem
sind
sie
aber
durchgängiges
Unterrichtsprinzip in Mathematik und in den Naturwissenschaften.
In einer dynamischen und hochtechnisierten Gesellschaft haben insbesondere
mathematische und naturwissenschaftliche Erkenntnisse sowohl bei der
persönlichen Lebensorientierung als auch in Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft und
Technik eine stetig zunehmende Bedeutung. Aus dem hohen Stellenwert der
genannten Fähigkeiten folgt für die Heinrich-Böll-Gesamtschule die Gewichtung
der Fächer des mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereichs.
-4-
Schulprogramm der HBG
Da die zukünftigen Anforderungen an Wissen und Fertigkeiten nicht annähernd
abgeschätzt werden können, ist es daher allerdings nicht möglich, einen
ausreichenden Wissensbestand, der ständig abruf- und anwendbar ist, zu
erarbeiten. Vielmehr ist es erforderlich, die Voraussetzungen zu schaffen, den
vorhandenen
Wissensbestand
neuen
Problemstellungen
anzupasssen
und
systematisch zu erweitern.
Dazu gehört ein Basiswissen, gekennzeichnet durch
–
sichere Beherrschung grundlegender Rechentechniken,
–
Übung im Umgang mit mathematischer Symbolsprache,
–
Kenntnis fundamentaler naturwissenschaftlicher Gesetzmäßigkeiten,
–
Verständnis naturwissenschaftlicher Phänomene.
Daneben benötigt man insbesondere fachmethodische Fähigkeiten, die es
ermöglichen, an beispielhaften Sachverhalten gewonnene Erkenntnisse zu
erweitern und auf neue Problemsituationen zu übertragen, wie
–
Präzision in Beobachtung und Arbeitstechnik,
–
Fähigkeit zur Abstraktion konkreter Sachverhalte; Begriffsbildung,
–
sicherer Umgang mit abstrakten Symbolen und der Formelsprache,
–
Systematisierung von Beobachtungen und Fragestellungen,
–
Mathematisierung konkreter Problemsituationen,
–
systematische
Verknüpfung
von
Begriffen
und
Modellen
durch
Instrumente der Logik.
Das Ziel „Abstraktionsvermögen“ steht nicht im Widerspruch zu dem
methodischen Prinzip, den Unterricht, vor allem bei den unteren Jahrgängen,
möglichst anschaulich zu gestalten. Seriöser Unterricht kann nicht bei dem, was
anschaulich sichtbar ist, verharren. Es ist ein Wesensmerkmal schulischen
Lernens,
den
Schritt
vom
anschaulichen
Verallgemeinerung logisch richtig zu bewältigen.
-5-
Beispiel
zur
abstrakten
Schulprogramm der HBG
2.3 Arbeitswelt
Eine der wichtigsten Aufgaben der Schule ist es, auf Arbeitswelt bzw. Studium
vorbereiten. Daher muss sich die Schule ständig den veränderten Bedingungen der
Arbeitswelt anpassen, indem sie versucht, gleichermaßen den Lehrplänen und den
Erwartungen der späteren „Abnehmer“ (Wirtschaft, Universitäten, Hochschulen)
gerecht zu werden. Dieses ist ein ständiger Prozess, denn die Arbeitswelt
verändert sich rasant, sowohl die Skala der aktuellen Berufe betreffend, als auch
mit Blick auf die Anforderungen, die an die Arbeitnehmer gestellt werden.
An die meisten Ausbildungsplätze werden heute höhere Anforderungen geknüpft
als früher; gleichzeitig nimmt der Konkurrenzkampf bei der Arbeitsplatzsuche
häufig zu. Angesichts von Rationalisierung und Strukturwandel werden immer
mehr Menschen in neue oder andere Berufe eingearbeitet oder erfahren an ihrem
Arbeitsplatz eine Spezialisierung. Der Arbeitsmarkt wird angesichts der
Globalisierung immer internationaler. Vom heutigen Arbeitnehmer erwartet man
Flexibilität und Mobilität, sowie den Willen zur Weiterbildung und zum
lebenslangen Lernen.
Der Schule fällt in diesem Zusammenhang die zentrale Aufgabe zu, den
Schülerinnen und Schülern die sogenannten Schlüsselqualifikationen zu
vermitteln:
–
fachliche Kompetenzen, vor allem ein fachliches und fachübergreifendes
Grundwissen;
–
persönliche
Kompetenzen
Leistungsbereitschaft,
Konzentrationsfähigkeit,
wie
Ausdauer,
Zuverlässigkeit,
Sorgfalt,
Lern-
und
Gewissenhaftigkeit,
Verantwortungsbereitschaft,
Selbständigkeit,
Fähigkeit zu Kritik und Selbstkritik, Kreativität, Flexibilität;
–
soziale Kompetenzen wie Kooperationsbereitschaft, Teamfähigkeit,
Toleranz, Höflichkeit, Freundlichkeit, Konfliktfähigkeit.
-6-
Schulprogramm der HBG
Angesichts der angestrebten persönlichen und sozialen Kompetenzen wird sich die
Heinrich-Böll-Gesamtschule
bemühen,
ihren
Erziehungsauftrag
in
Zusammenarbeit mit dem Elternhaus auszuüben.
Bei der Umsetzung der Richtlinien und Lehrpläne wird die Heinrich-BöllGesamtschule bemüht sein, einen kontinuierlichen, aufeinander aufbauenden
Fachunterricht zu konzipieren. Durch häufige Wiederholung wichtiger Gebiete
werden die Schülerinnen und Schüler ein solides Grundwissen erwerben.
Hinsichtlich der Methode des Lernens werden bewährte Methoden nach wie vor
eingesetzt, andere aber den heutigen Bedürfnissen sinnvoll angepasst werden.
Unsere Schule wird die Schüler anleiten und befähigen, sich weiteres Wissen
selbständig anzueignen.
Die Veränderungen der Arbeitswelt waren ein wichtiger Gesichtspunkt bei der
Einrichtung
des
Schwerpunktes
Mathematik/Naturwissenschaften
an
der
Heinrich-Böll-Gesamtschule. Schule muss eine solide Grundlage schaffen, um
gleichermaßen im naturwissenschaftlichen wie im informations-technologischen
Bereich bestehen zu können.
In fast allen Berufen ist der Umgang mit dem Computer unverzichtbar. Die
Heinrich-Böll-Gesamtschule wird alle Anstrengungen unternehmen, um
–
mit allen Schülerinnen und Schülern den Umgang mit PC, Internet, usw.
zu trainieren,
–
gleichermaßen Mädchen und Jungen mit dieser Technik vertraut zu
machen,
–
bereits jüngere Schülerinnen und Schüler darin einzubeziehen.
-7-
Schulprogramm der HBG
2.4 Arbeitstechniken
Unter dem Dach der zentralen erzieherischen Werte und der fachübergreifenden
Lernziele legen die Fachkonferenzen eigenverantwortlich ihre Lernziele fest. Die
Mindestlehrpläne der einzelnen Fächer sollten gleichberechtigte inhaltliche und
methodische Elemente enthalten, die didaktisch miteinander verzahnt werden.
Neben den jahrgangsstufigen Aufbau der inhaltlichen Lehrpläne je Fach treten
daher methodische Ziele, die ebenfalls stufenbezogen aufeinander aufbauen.
Darüber hinaus verständigen sich die Fachgruppen fachübergreifend darauf,
welche Arbeitstechniken und welchen Ordnungsrahmen die Schülerinnen und
Schüler zu welchem Zeitpunkt beherrschen sollen. Anzustreben ist ein
einheitlicher Standard bei den Anforderungen an die äußere Form und die
Arbeitsorganisation und die Fertigkeiten in allen Fächern nach folgenden
Grundsätzen:
1. Es findet ständiges und systematisches Sprachtraining statt, das eine
Weiterentwicklung vom Einwortsatz zur zusammenhängenden Darstellung
zum Ziel hat.
2. Die jeweilige Fachsprache wird durch die zuständige Fachkonferenz vereinheitlicht und für die anderen Fächer transparent gemacht. Die
Schülerinnen und Schüler werden zur Anwendung der Fachsprache und zu
differenzierendem Ausdruck erzogen.
3. Methoden und Systematik der Informationsbeschaffung sind ständige
Unterrichtspraxis.
-8-
Schulprogramm der HBG
4. Die Anforderungen an ein Grundmuster von Ordnung bestehen mindestens
aus
- der
Pflicht
zum
Besitz
und
dem
Mitbringen
vollständiger
Arbeitsmaterialen,
- regelmäßiger standardisierter Heftführung,
- einer Seitengestaltung, die Datum, Thema, Aufgabe und den Bezug
zum Referenztext und der Aufgabenstellung enthalten,
- dem sicheren Umgang mit Arbeitsmaterialen und Hilfsmitteln.
5. Fachspezifische
Fachtermini,
Methoden
des
Definitionen,
Gedächtnistrainings
Merksätze,
(Vokabeln,
Ordnungsschemata,
Klassifizierungen, Axiome etc.) sind regelmäßiges Begleitprogramm
thematisch orientierter Unterrichtseinheiten.
6. Unterschiedliche Sozial- und Lernformen, jeweils abgestimmt auf die
Lerninhalte und Lernziele, erziehen die Schüler zu selbständigem
Arbeiten.
7. Selbständigkeit, Eigenverantwortung und Teamfähigkeit müssen im Fachunterricht ständig trainiert werden.
Die Fachkonferenzen der Heinrich-Böll-Gesamtschule werden beauftragt, für
jedes Schuljahr Arbeitstechniken, Sozialformen und Methoden zu benennen, die
diese Grundsätze fachspezifisch umsetzen. Sie sollen jahrgangsweise aufeinander
aufbauend trainiert werden und den Status verbindlicher Anforderungen erhalten.
-9-
Schulprogramm der HBG
3. Motivation und Schulklima
Kinder und Jugendliche lernen dann am besten, wenn sie sich für eine Sache
interessieren oder doch zumindest den Sinn der Aufgaben und Lernziele einsehen.
Entscheidend
für
die
Erhaltung
der
Leistungsmotivation
ist
der
„Erreichbarkeitsgrad“ und auch der „Neuigkeitsgrad“ der zu lösenden Probleme
und Aufgaben. Um die Lernmotivation möglichst vieler Kinder und Jugendlicher
lange zu erhalten, überprüfen die Lehrerinnen und Lehrer der Heinrich-BöllGesamtschule kontinuierlich die von ihnen ausgewählten Unterrichtsinhalte,
Lernziele,
Unterrichtsmethoden
und
Sozialformen
unter
den
folgenden
Fragestellungen: Können die Schülerinnen und Schüler den Sinn der
Unterrichtsgegenstände und Aufgaben verstehen? Wie müssen Aufgaben
formuliert und wie müssen die Bewertungsmaßstäbe konstruiert sein, damit starke
Schüler angemessen gefordert, schwächere Schülerinnen und Schüler nicht überfordert
werden?
Wie
können
Schülerinnen
und
Schüler
auch
für
Unterrichtsgegenstände motiviert werden, deren Sinnhaftigkeit und Bedeutung sie
nicht auf Anhieb erkennen?
Es muss auf Seiten der Schülerinnen und Schüler ein Bewusstsein geschaffen
werden, dass Lernen nicht nur mit Spaß, sondern mit Anstrengungen und Verantwortung für die eigene Arbeit verbunden ist.
Interessen und Neigungen der Jugendlichen ändern sich ständig. Daher sind die
Lehrerinnen und Lehrer der Heinrich-Böll-Gesamtschule bereit, in einem festen
Rahmen (z. B. Klassenstunden) im Gespräch auch mit einzelnen Kindern und
Jugendlichen zu erfahren, wo die Interessen dieser Generation liegen und zu
welcher Art von Leistung und Anstrengung sie besonders bereit sind. Dies ändert
nichts daran, dass letztlich die Lehrerinnen und Lehrer für die Festlegung der
Inhalte und Lernziele verantwortlich sind.
-10-
Schulprogramm der HBG
Unterschiedliche Inhalte, Lernziele, Unterrichtsmethoden und Sozialformen
bedingen sich wechselseitig und werden daher im Unterricht flexibel eingesetzt.
Hierbei kommt neben den – bewährten - traditionellen Unterrichtsmethoden auch
bisher ungewohnten Unterrichtsmethoden eine wachsende Bedeutung zu.
Unterricht ist aber immer auch geprägt durch die Zusammensetzung der
Lerngruppe, der Lehrerpersönlichkeit sowie durch aktuelle Rahmenbedingungen.
Deshalb verbietet sich die Festlegung auf eine generell zu bevorzugende Lernmethode.
Die Vorbildrolle der Lehrerin oder des Lehrers darf in diesem Zusammenhang
nicht unterschätzt werden. Die Motivation der Schülerinnen und Schüler gelingt
dann am besten, wenn Lehrerinnen und Lehrer engagiert den Unterricht planen
und durchführen und somit auch durch ihr eigenes Verhalten Leistungs- und
Anstrengungsbereitschaft der Schülerinnen und Schüler positiv beeinflussen. Die
Lehrerinnen und Lehrer der Heinrich-Böll-Gesamtschule agieren entsprechend.
Um das Engagement des Lehrerkollegiums zu erhalten, sichert die Schulleitung
ein hohes Maß an unterrichtlicher und außerunterrichtlicher Kontinuität zu, sie
bietet Raum für Kommunikationsmöglichkeiten zwischen Schüler/innen, Eltern,
Lehrer/innen
und
Schulleitung
und
gestaltet
innerschulische
Entscheidungsprozesse unter Mitwirkung der Beteiligten transparent und
nachvollziehbar.
Schule hat nicht nur die Aufgabe, Kenntnisse zu vermehren und Interessen und
Fähigkeiten auszubilden. Zumindest ebenso wichtig ist die Tatsache, dass im
Umgang mit Mitschülern und Lehrern eine Reihe von Wertorientierungen,
Normen und Verhaltensweisen erlernt werden, die für das Leben in unserer
Gesellschaft wichtig sind und eine sachliche Auseinandersetzung mit Lerninhalten
erst möglich machen.
Alle Kolleginnen und Kollegen der Heinrich-Böll-Gesamtschule bemühen sich in
Absprache miteinander, dieses soziale Lernen in ihrer jeweiligen Lerngruppe zu
steuern. Dabei gilt es als oberster Grundsatz, dass die Verletzung der Menschenwürde und Gewalt jeglicher Art keinen Platz findet.
-11-
Schulprogramm der HBG
-12-
Schulprogramm der HBG
Gesellschaftliche Veränderungen haben Auswirkungen auf den schulischen
Alltag. Die Schule bemüht sich um die Erziehung junger Menschen zu
selbstverantwortlich
handelnden
Mitgliedern
der
Gesellschaft.
Dieser
Erziehungsauftrag ist jedoch nur in der Zusammenarbeit von Schule und
Elternhaus zu leisten.
Der Pflichtbereich Fachunterricht kann durch ein funktionierendes Schulleben
insofern günstig beeinflusst werden, als durch freiwillige Aktivitäten in den
Interessengebieten der Schülerinnen und Schüler die Identifikation mit der Schule
gefördert wird, was zu einer positiven Grundhaltung beiträgt. Es besteht eine
Wechselwirkung zwischen Schulleben und Schulklima, da eine generell
angenehme Atmosphäre die Akzeptanz unterrichtlicher Angebote steigert.
Die Beziehungen aller am Schulleben Beteiligten definieren sich durch die
unterschiedlichen Rollen, die sie in der Schule haben. Die z. T. stark verfestigten
Rollenerwartungen müssen bewusst gemacht werden. Dabei kommt den
Lehrerinnen und Lehrern die Aufgabe zu, überzeugende Vorbilder zu sein und,
wenn nötig, auch gegen eine gleichgültige Konsumentenhaltung anzukämpfen. Sie
sollten sich ständig um die Reflexion ihres Verhaltens bemühen, aber auch den
Rat und die Hilfe der sie umgebenden Personen beachten und annehmen, wobei
gegenseitiger Respekt die Voraussetzung einer erfolgreichen Kommunikation ist.
Die Zeit für notwendige Gespräche gerade mit Schülerinnen und Schülern, die
anscheinend keine echten Gesprächspartner haben, ist die lohnendste Investition in
die Zukunft von Kindern und Jugendlichen. Das intensive persönliche Gespräch
und das Sich-umeinander-Kümmern erfordern allerdings Zeit, Ruhe, gegenseitige
Offenheit und Vertrauen.
Ein positives Lernklima erfordert neben gegenseitiger Achtung und gegenseitigem
Vertrauen sowie einem Gefühl der Gerechtigkeit auch die Anerkennung von
Ordnung und von grundsätzlichen Regeln der Zusammenarbeit.
-13-
Schulprogramm der HBG
Die in der Schulordnung festgelegten Vereinbarungen machen Entscheidungen
transparent und entlasten soziale Konfliktsituationen. Das Schulleben muss so
gestaltet werden, dass die Einhaltung der Normen sich lohnt und dass Verstöße
gegen die vereinbarten Regeln Nachteile mit sich bringen.
Soziales Lernen und die Identifikation mit der Schule werden positiv beeinflusst
durch
die
Gestaltung
der
Gebäude
und
des
Geländes.
Praktische
Verschönerungsaktivitäten werden an der Heinrich-Böll-Gesamtschule gefördert
und unterstützt.
Um diese Grundsätze im täglichen Schulleben zu verwirklichen, gelten für
Schülerinnen und Schüler ebenso wie für Lehrerinnen und Lehrer folgende
Regeln:
1. Alle Beteiligten verpflichten sich,
- Anstrengungen zur „wohnlichen“ Gestaltung von Unterrichtsräumen,
Gebäuden und Gelände zu unternehmen bzw. zu unterstützen;
- Unterrichtsräume stets in ordentlichem und gesäubertem Zustand zu
verlassen.
2. Alle Lehrerinnen und Lehrer verpflichten sich,
- ihre
Vorbildfunktion
in
den
erwünschten
allgemeinen
Umgangsformen wahrzunehmen;
- bei erheblichen Verstößen gegen die erwünschten Umgangsformen
einzugreifen und die Konfliktsituationen aufzuarbeiten.
Bei schwerwiegenden Verstößen gegen die erwünschten Umgangsformen
können die Besinnungsstunden genutzt werden.
3. Die Zusammenarbeit von Klassen- und Jahrgangsstufenlehrerteams wird
gefördert und von der Schulleitung unterstützt.
-14-
4. Schulleben – Unterrichtsorganisation
4.1 Stundentafel für die Sekundarstufe I
Stundentafel Sekundarstufe 1 ab Schuljahr 1999/2000
Kursive Zahlen: Unterrichtsstunden in Kurskoppeln
Fach
Jg.
5
Jg.
6
4
4
Deutsch
5
5
Englisch
4
4
Mathematik
3
3
Sport
NW
3
NW
2
Biologie
Chemie
Physik
2
Erdkunde
2
Geschichte
Politik
2
2
Musik
1*)
2
Kunst
2
2
Religion
1*)
Technik
2
Wirtschaft
Wahlpflicht I
Wahlpflicht II
Unterricht
27
28
Jg.
7
Jg.
8
Jg.
9
Jg.
10
4
4
4
2
4
4
4
2
2
4
4
4
2
2
2
4
4
4
2
2
2
2
2
Summe EmpfehFach
lungen
2
2
2
4
2
3
2
3
2
24
26
24
14
9
6
6
6
8
2
6
7
12
5
4
14
4
30
31
31
177
2
2
2
2
2
2
2
2
2
2
2
2
2
4
30
22-24
23-25
22-24
17-19
NW
19-22
GL
16-20
Ku/Mu
14-18
12
AL
12-13
12-16
4-8
In den Jahrgängen 5 und 6 wird das Fach NW integriert unterrichtet.
1*) Im 5. Jahrgang werden die Fächer Technik und Kunst gekoppelt pro Halbjahr
2-stündig unterrichtet, da nur ein Technikraum in Königshardt verfügbar ist.
Im 2. Halbjahr werden die Technik- und Kunst-Kurse getauscht.
Die Fremdsprachenkurse im Fach WP II werden 4-stündig unterrichtet.
- 15 -
4.2 Differenzierungs- und Fördermaßnahmen
Die
Differenzierung
unterteilt
sich
in
Wahlpflicht-
und
Fachleistungsdifferenzierung.
Differenzierter Unterricht ist Unterricht, der nicht im Klassenverband, sondern in
neu
zusammengesetzten
Lerngruppen
stattfindet.
In
der
Fachleistungsdiffenzierung werden z. B. Grund- und Erweiterungskurse (G- und
E-Kurse) gebildet; in der Wahlpflichtdifferenzierung werden aus einem Jahrgang
(mit sechs Klassen) acht Wahlpflichtkurse gebildet. Im Überblick stellt sich diese
Differenzierung an unserer Gesamtschule wie folgt dar:
Jg.
Wahlpflicht-
Fachleistungs-
differenzierung
differenzierung
07
WP I
Englisch, Mathematik
08
WP I
Englisch, Mathematik, Deutsch
09
WP I und
WP II
Englisch, Mathematik, Deutsch, Chemie
10
WP I und
WP II
Englisch, Mathematik, Deutsch, Chemie
Zur Erläuterung: WP I = Wahlpflichtbereich I,
WP II = Wahlpflichtbereich II
Fördermaßnahmen
Jg. 5
Lese und Schreibkurs
Muttersprachlicher Unterricht
Deutsch als Zweitsprache
Mathematik – Übungsprogramme
Mathematisch-naturwissenschaftlicher Schwerpunkt
Übungsstunden, klassenbezogen
- 16 -
Schulprogramm der HBG
Jg. 6
Lese und Schreibkurs
Deutsch als Zweitsprache
Ausgleichsunterricht Mathematik, klassenbezogen
Übungsstunden, klassenbezogen
Mathematisch-naturwissenschaftlicher Schwerpunkt
Mathematik - zusätzliche Fachstunde
Englisch – Übungsprogramme
Jg. 7/8
Deutsch als Zweitsprache; Fortführung
Übungsprogramme in Deutsch, Englisch, Mathematik
Jg. 9/10
Übungsprogramme in Deutsch, Englisch, Mathematik, Spanisch, Französisch
Förderkurse im Wahlpflichtbereich II
–
„Berufsbezogener Unterricht“ (Förderunterricht, um den Hauptschulabschluss
Klasse 9 bzw. den Hauptschulabschluss Klasse 10 zu sichern)
–
Wirtschaftsmathematik“ (Förderkurs Mathematik für die Zielgruppen „schwache
E-Kurs-Schüler“ und „starke G-Kurs-Schüler“)
–
„Kommunikation“ (Förderkurs Deutsch und Englisch für die Zielgruppen
„schwache E-Kurs-Schüler“ und „starke G-Kurs-Schüler“)
Jg. 11
Englisch - zusätzliche Unterrichtsstunde
Mathematik - zusätzliche Unterrichtsstunde
Lernbox: Vermittlung grundlegender Arbeitstechniken für die Sekundarstufe II
-17-
Schulprogramm der HBG
4.3 Wahlpflichtangebote
Das Angebot des Wahlpflichtbereichs I (Jahrgänge 7 – 10) umfasst die Fächer:
Latein
Arbeitslehre
Französisch
Hauswirtschaft
Niederländisch
Naturwissenschaften
Mit der Sprache Niederländisch bieten wir als einzige Schule Oberhausens eine
besondere Fremdsprache an. Dies liegt zum Einen in der grenznahen Lage zu den
Niederlanden begründet, zum Anderen darin, dass immer mehr Schülerinnen und
Schüler an Hochschulen und Universitäten in den Niederlanden studieren wollen.
Hauswirtschaft wird neben Arbeitslehre als eigenständiges Fach angeboten.
Sicherheitsgründe
begrenzen
in
Naturwissenschaft,
Technik
Hauswirtschaftslehre die Kursstärke. Dies macht ggf. Umwahlen erforderlich.
-18-
und
Schulprogramm der HBG
Das Angebot des Wahlpflichtbereichs II (Jg. 9 – 10) umfasst zur Zeit die Fächer:
Latein
Spanisch
Informatik
Naturwissenschaften
Technik
Sport
Tastschreiben
berufsbezogener Unterricht
(Maschinenschreiben
(Förderkurs zur Unterstützung
auf dem Computer)
des Hauptschulabschlusses)
Kaufmännisches Rechnen
Kommunikation
(Förderkurs Mathematik)
(Förderkurs Deutsch/Englisch)
Die Förderkurse werden abschlussbezogen eingerichtet.
Die Wahl des WP II-Faches sollte unter folgenden Gesichtspunkten getroffen
werden:
–
Die Wahl sollte der Neigung und Eignung des Kindes entsprechen.
–
Bei
der
Wahl
sollte
der
angestrebte
Schulabschluss
(eventuell
einschließlich bestimmter beruflicher Vorstellungen) mit berücksichtigt
werden.
–
Eine spätere Umwahl auf eigenen Wunsch ist nicht möglich.
–
Die Wahl einer weiteren Fremdsprache setzt eine besondere Eignung für
Fremdsprachen voraus.
-19-
Schulprogramm der HBG
4.4 Unterrichtsangebote in der Sekundarstufe II
Das Unterrichtsangebot umfasst die Fächer Deutsch, Fremdsprachen (siehe dort),
Kunst, Musik, Literatur (nur im 12. Jahrgang), Geschichte, Sozialwissenschaften,
Erdkunde, Philosophie, Mathematik, Biologie, Chemie, Physik, Religion und
Sport.
In der Sekundarstufe II werden folgende Fremdsprachen unterrichtet
–
als erste Fremdsprache:
–
als zweite Fremdsprache
Englisch
fortgeführt aus der Sek. I:
–
Französisch, Spanisch, Niederländisch
oder neu einsetzend (von 11 - 13)
bzw. als dritte Fremdsprache:
Spanisch (vierstündig)
Die Sprachkurse Spanisch ab Jg. 9 und Spanisch ab Jg. 11 werden in jedem Fall
angeboten; Kurse in den übrigen Sprachen können nur eingerichtet werden, wenn
genügend Meldungen eingehen.
Der mathematisch-naturwissenschaftlichen Schwerpunktsetzung der Schule
entsprechend wird der naturwissenschaftliche Unterricht im 11. Jahrgang dadurch
gestärkt,
dass
alle
Schülerinnen
und
Schüler
einen
Koppelungskurs
Biologie/Chemie belegen müssen. Im 12. Jahrgang können dann in den Fächern
Biologie
und
Chemie
Leistungskurse
belegt
werden.
Das
andere
naturwissenschaftliche Fach kann als Grundkurs fortgeführt werden. Schülerinnen
und Schüler, die in der Sekundarstufe II eine zweite Fremdsprache zu belegen
haben, müssen damit auf eine breite naturwissenschaftliche Grundbildung nicht
verzichten.
-20-
Schulprogramm der HBG
Die Leistungskurse werden von den Schülerinnen und Schülern aus dem Angebot
der Schule gewählt. In den vergangenen Jahren sind regelmäßig in den Fächern
Deutsch, Englisch, Biologie, Mathematik, Geschichte und Chemie Leistungskurse
gebildet worden. Das Leistungskursangebot im Fach Chemie akzentuiert die
naturwissenschaftliche Schwerpunktsetzung der Schule, weil ein solcher Kurs im
Vergleich zu anderen Schulen keineswegs selbstverständlich ist.
4.5 Grundsätze zur Unterrichtsverteilung
und zum Stundenplan
1. Vorrangig ist die Erteilung des stundentafelgebundenen Unterrichts in den
Jahrgängen 5 und 11. Über die Besetzung des Unterrichts in diesen beiden
Jahrgängen muss entschieden sein, bevor über alle weiteren Schritte
nachgedacht wird.
2. Ein Pendeln zwischen der Zweigstelle in Königshardt und dem Hauptgebäude
sollte vermieden werden.
3. Um in dem differenzierten Kurssystem der Gesamtschule ein Minimum an
Stabilität der Schüler-/ Lehrerbeziehung zu sichern, werden Lehrerwechsel in
Klassen und Kursen möglichst vermieden.
4. Die Lehrerinnen und Lehrer begleiten ihre Klasse, wenn irgend möglich, nach
Jahrgang
6
ins
Hauptgebäude.
Dies
gilt
vor
allem
für
Klassenlehrerinnen/Klassenlehrer und deren Stellvertreter.
5. Nach Jahrgang 7 oder 8 findet nach Möglichkeit ein Klassenlehrerwechsel
statt, sofern die betroffene Kollegin/der betroffene Kollege dies wünscht.
-21-
Schulprogramm der HBG
6. Sofern Klassen bzw. Kurse neu zu besetzen sind, machen die jeweiligen
Fachgruppen einen Vorschlag. Der Ganztagskoordinator erstellt eine Liste der
fortzuführenden Arbeitsgemeinschaften mit einem Besetzungsvorschlag.
7. Fachfremder Unterricht kommt nur als Ausnahme unter Einhaltung folgender
Bedingungen in Betracht: Die betreffende Kollegin/der betreffende Kollege
erklärt, dass sie/er über eine ausreichende Fachkompetenz verfügt; in dem
betreffenden Fach herrscht Lehrermangel.
8. Die
Zweigstelle
in
Königshardt
muss
mit
ausreichend
vielen
Lehrerwochenstunden versorgt werden, um dort Ganztagsaktivitäten,
Aufsichten und Vertretungen sicherzustellen.
9. Beim Deputat der einzelnen Kollegin/des einzelnen Kollegen ist folgendes zu
berücksichtigen: kein ausschließlicher Einsatz in sogenannten Bändern; kein
ausschließlicher Einsatz in einem einzigen Jahrgang (Ausnahme Abteilung I):
In den Jahrgängen 9 und 10 im Klassenverband möglichst keine
Parallelklassen im gleichen Fach.
10. Besondere Belastungen (z. B. Klassenlehrertätigkeit, hohe Zahl von
Korrekturen, Unterricht in heterogenen
Klassenverbänden) sollten nach
sorgfältiger Abwägung möglichst gleichmäßig auf das ganze Kollegium
verteilt werden.
11. Die Klassenlehrerinnen/Klassenlehrer unterrichten die Schülerinnen und
Schüler ihrer Klasse in den Fächern, für die sie die Lehrbefähigung besitzen.
Falls sie ausdrücklich zustimmen, kann im Einzelfall auch fachfremder
Unterricht in Betracht kommen. Bei differenzierten Kursen erhält die
Klassenlehrerin/der Klassenlehrer eine Option, welchen Kurs sie/er
unterrichten möchte. In der Regel wird dies derjenige Kurs sein, in dem mehr
Schülerinnen bzw. Schüler der betreffenden Klasse versammelt sind.
-22-
Schulprogramm der HBG
12. Alle Kolleginnen und Kollegen übernehmen nach Möglichkeit eine
„Besinnungsstunde“ als Aufsicht.
13. In den Jahrgängen 5 und 6 dürfen keine Doppelstunden in den Hauptfächern
Deutsch,
Englisch
und
Mathematik
eingeplant
werden,
auch
in
Biologie/Physik/Naturwissenschaften sollten sie vermieden werden. In den
Fächern Sport, Technik und Kunst sollten möglichst immer Doppelstunden
eingeplant werden. Der Unterricht in den Hauptfächern sollte möglichst
sinnvoll über die ganze Woche verteilt werden.
14. In den Jahrgängen 7 bis 10 sind Doppelstunden, außer in den Fächern Sport,
Technik, Kunst und in den praxisorientierten Wahlpflichtfächern, möglichst
zu vermeiden. Der Unterricht in den Hauptfächern sollte möglichst sinnvoll
über die ganze Woche verteilt werden.
15. Für die Sekundarstufe II gilt bei Leistungskursen: eine Doppelstunde – drei
Einzelstunden; bei Grundkursen: eine Doppelstunde – eine Einzelstunde.
16. Der stundentafelgebundene Unterricht wird soweit wie möglich auf die 1. bis
6. Stunde gelegt. Je älter die Schülerinnen und Schüler werden, desto eher ist
Fachunterricht auch in der 8. und 9. Stunde vertretbar.
17. Die Übungsstunden finden in Jahrgang 5 und 6 im Klassenrahmen statt. Die
Stunden liegen im Mittagsbereich (6. oder 7. Stunde). In den Jahrgängen 7 bis
10 finden fachbezogene Übungsprogramme statt.
-23-
Schulprogramm der HBG
5. Schwerpunkte der Abteilungen
Unsere Schule ist organisatorisch in vier Abteilungen aufgeteilt. Die Abteilung 1
(Jg. 5/6) ist in einem eigenen Gebäude im Ortsteil Königshardt untergebracht, ca.
2 km vom Hauptgebäude entfernt. Die Betreuung des 5. und 6. Jahrgangs in
Königshardt hat für die Kinder den Vorteil, dass sie behutsam in ein größeres
Schulsystem wie die Gesamtschule eingeführt werden. Ab Klasse 7 ziehen die
Kinder zusammen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern in das Hauptgebäude um.
Die Abteilungen 2 – 4 befinden sich im Hauptgebäude im Ortsteil
Schmachtendorf. Hier ist jede Abteilung (Jg. 7/8; Jg. 9/10; Jg. 11-13) in einem
eigenen Gebäudeteil untergebracht.
Jede Abteilung wird von einem Abteilungsleiter/einer Abteilungsleiterin geleitet;
den Abteilungen 1 bis 3 sind zusätzlich feste Beratungslehrerinnen zugeordnet.
Unterstützt wird diese Arbeit durch eine Sozialpädagogin, die vorwiegend im
Hauptgebäude (Schmachtendorf) arbeitet.
5.1 Abteilung 1 (Sek. I – Jg. 5/6)
Um den Grundschülerinnen und –schülern den Übergang in die Heinrich-BöllGesamtschule zu erleichtern, werden nach der Anmeldung mit Hilfe der
Grundschulen Klassenverbände gebildet, die möglichst konfliktfrei und damit
positiv für die Lernentwicklung der Kinder sind.
Zunächst findet der gesamte Unterricht im Klassenverband statt. Ergänzt wird
dieser Unterricht durch die Angebote / Aktivitäten:
–
Nach einer Beobachtungsphase werden den Kindern grundlegende
Förderkurse angeboten.
–
In Übungsstunden werden ihnen Hilfestellungen gegeben, um zu
selbstständigem Arbeiten zu gelangen.
-24-
Schulprogramm der HBG
–
In den Klassenstunden werden Techniken eingeübt, um Konflikte zu
verarbeiten oder ganz zu vermeiden.
–
Das Sozialtraining wird in möglichst allen Klassen der Orientierungsstufe
durchgeführt.
–
In Kleingruppen wird 'Lernen lernen' eingeübt.
Gleich zu Beginn des 5. Schuljahres werden die Schülerinnen und Schüler in der
Stadtteilbücherei Schmachtendorf mit dem Gebrauch einer öffentlichen Bibliothek
vertraut gemacht.
Eine besonders wichtige Aktion im Zusammenhang mit der Leseschulung ist die
Teilnahme am Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des deutschen Buchhandels.
Im Verlauf des zweiten Halbjahres des 6. Jahrgangs wird durch intensive
Information und Beratung die Wahl des ersten Wahlpflichtfachs (viertes
Hauptfach) vorbereitet und durchgeführt.
Die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrerinnen und Lehrer verfügen in
Königshardt über die gleiche Infrastruktur wie im Hauptgebäude:
–
Klassenräume
–
Fachräume für Naturwissenschaften, Technik, Musik (und demnächst auch
für Informatik)
–
zwei Sporthallen
–
Mensa
–
sehr große Pausenflächen mit viel Grün
–
ein ständig besetztes Sekretariat
-25-
Schulprogramm der HBG
5.2 Abteilung 2 (Sek. I – Jg. 7/8)
Entgegen dem vorher nur im Klassenverband erteilten Unterrichtsangebot wird ab
Jahrgang 7 der Unterricht differenziert erteilt, d. h. in Englisch und Mathematik
wird
auf
zwei
unterschiedlichen
Anspruchsebenen
(G-Kurse,
E-Kurse)
unterrichtet; auch für das Wahlpflichtfach I wird der Unterricht im normalen
Klassenverband durch ein Unterrichten in unterschiedlichen Lerngruppen,
geblockt durch den ganzen Jahrgang und zusammengesetzt nach den jeweiligen
Wahlen der Schüler, gebildet.
Die
Entscheidung
über
die
Kurszugehörigkeit
der
Schüler
trifft
die
Zeugniskonferenz am Ende des Jahrganges. Über diese erste Differenzierung wird
die Laufbahn der Schüler eingeleitet, d. h. Vorentscheidungen über mögliche
Abschlüsse werden vorbereitet, denn das Erreichen unterschiedlicher Abschlüsse
nach Jahrgang 10 ist von der Kurszugehörigkeit und den entsprechenden Noten
abhängig.
Durch die Zuweisung der Schülerinnen und Schülern zu G-Kursen oder E-Kursen
wird nicht bereits jetzt der Abschluss an der Gesamtschule festgelegt.
Umstufungen sind bis Ende Klasse 9 jeweils am Schuljahresende möglich.
Um den Schülern eine Aufstufung zu ermöglichen oder eine bereits
vorgenommene abzusichern oder aber auch um eine eventuelle Abstufung zu
vermeiden, werden in den Jahrgängen 7 und 8 Förderprogramme in den Fächern
“Deutsch”, “Englisch” und “Mathematik” durchgeführt.
Neben diesen leistungsorientierten Gesichtspunkten einer Schülerlaufbahn stehen
in dieser Abteilung vor allem pädagogische Aspekte im Mittelpunkt der Arbeit.
Die Kinder befinden sich in einer für sie recht schwierigen und vielfach mit
großen Problemen verbundenen Umbruchphase, in der es dringend und unbedingt
einer pädagogisch sinnvollen Unterstützung bedarf, nicht nur um einen optimalen
Weg für ihren späteren beruflichen Werdegang zu finden, sondern um auch den
-26-
Schulprogramm der HBG
Weg zu sich selbst und mit sich selbst zu finden. Um sie in dieser schwierigen
pubertären Phase zu unterstützen und um sie nicht nur auf einen sinnvollen Weg
zu bringen sondern auch den Verbleib auf diesem zu gewährleisten, erfolgt eine
enge Zusammenarbeit mit der an der Schule tätigen Sozialpädagogin. Auch die in
der Abteilung tätige Beratungslehrerin ist bemüht, die Schüler beim Erreichen
dieser Ziele zu unterstützen.
Neben
den
bereits
erwähnten
Beratungspersonen
(Beratungslehrerin/Sozialpädagogin) erfolgt in der Abteilung eine rege und
intensive Zusammenarbeit mit Trägern außerschulischer Förderungen. Alle diese
Bemühungen haben jedoch ein gemeinsames Ziel: die Kinder in ihrer
individuellen
Entwicklung zu unterstützen und sie gemäß ihrer eigenen
Voraussetzungen zu fördern, um ihnen an der Gesamtschule einen ihren eigenen
Fähigkeiten und Möglichkeiten entsprechenden Abschluss zu ermöglichen.
5.3 Abteilung 3 (Sek. I – Jg. 9/10)
Die Berufswahlorientierung als wichtige Aufgabe von Schule steht im Mittelpunkt
der pädagogischen Konzepte und Laufbahnberatung in der Jahrgangsstufe 9/10,
die
die
Schüler
bei
ihrer
Berufswahl
und
Realisierung
von
Ausbildungsentscheidungen mit Blick auf die komplexen Anforderungen des
Arbeitsmarktes unterstützen und stärken sollen.
Um die Entscheidungen für den Übergang ins Erwerbsleben vorzubereiten und
selbstverantwortlich treffen zu können, erhalten die Schüler ab Klasse 9
vierteljährlich eine Information darüber, welcher Schulabschluss z. Zt. am Ende
der Schulpflichtzeit prognostiziert werden kann. Grundlage dieser Prognose ist die
Notenlage und Kurszugehörigkeit in den differenzierten Fächern Deutsch,
Englisch, Mathematik und Chemie.
-27-
Schulprogramm der HBG
Berufswahlvorbereitung durch Schule und Arbeitsamt
Die Vorbereitung der zukünftigen Arbeitnehmer auf die Anforderungen und
Erwartungen von Wirtschaft und Arbeitswelt erfolgt in der Schule auf
verschiedenen Ebenen insbesondere durch
–
Abfassung
von
Lebenslauf
und
Bewerbungsschreiben
im
Deutschunterricht
–
Training eines Einstellungstests durch das Arbeitsamt
–
Simulation von Vorstellungsgesprächen in Klassenstunden
–
Training von Vorstellungsgesprächen
–
Üben von Einstellungstests, insbesondere in den Fächern Deutsch,
Mathematik und Wirtschaft
–
inhaltliche Planung, Betreuung und Auswertung eines 3-wöchigen
Betriebspraktikums in Jahrgang 9 im Wirtschaftsunterricht
–
Einsatz von Datenverarbeitungssystemen in allen Fächern
–
Informationsveranstaltungen
für
Schüler
und
Eltern
zu
Abschlussbedingungen, zur gymnasialen Oberstufe und zum Angebot an
berufsbildenden Schulen
–
Berufswahlvorbereitung als Thema des Wirtschaftsunterrichts
–
Möglichkeit, die „Tage der offenen Tür“ von Firmen und berufsbildenden
Schulen zu besuchen
–
Berufsinformationsbörse: Vertreter aus Handel, Industrie und Handwerk
stellen ihr Berufsfeld vor.
–
Information zum Thema „Deutsche Sozialversicherung“ durch Vertreter
der Krankenkassen
–
Besuch des Infomobils der Metall- und Elektroindustrie
-28-
Schulprogramm der HBG
Zur Feststellung von individuellen Qualifikationen, Fähigkeiten und Fertigkeiten
erfolgt die Berufswahlorientierung in enger Zusammenarbeit und Abstimmung mit
dem zuständigen Berufsberater des Arbeitsamtes durch
–
BIZ-Besuche in Jahrgang 9 und 10
–
monatliche Sprechstunden des Berufsberaters
–
Testtraining
Besondere Fördermaßnahmen
Am Ende der 10. Klasse erhalten Schülerinnen und Schüler, die in die
Sekundarstufe II der Heinrich-Böll-Gesamtschule übergehen, einen Sonderplan
mit einem speziellen Methodentraining, insbesondere in den Fächern Deutsch,
Englisch und Mathematik.
Besondere Veranstaltungen
–
In der Jahrgangsstufe 10 findet eine Abschlussfahrt statt.
–
Die Abschlussfeier für die Abgänger am Ende von Klasse 9 bzw. 10 wird
von den Schülern eigenständig geplant und gestaltet.
-29-
Schulprogramm der HBG
5.4 Abteilung 4 (Sek. II – Jg. 11-13)
Im Mittelpunkt der Unterrichtsarbeit in der Sekundarstufe II steht das fachliche
Lernen, das auf einen in der gymnasialen Oberstufe erreichbaren Schulabschluss
vorbereitet. Fachliches Lernen meint dabei die Verbindung von gegenwarts- und
zukunftsbedeutsamen
fachlichen
Inhalten
mit
dem
Erwerb
von
Methodenkompetenz, die zusammen auf eine zunehmend selbstverantwortete
Lerntätigkeit hinzielen. Der Unterricht bereitet sowohl auf das Studium an einer
Fachhoch-schule oder Universität vor wie auf die Aufnahme einer qualifizierten
Berufsausbildung.
In besonderer Weise bemüht sich die Heinrich-Böll-Gesamtschule darum,
Schülerinnen und Schülern, die von anderen Schulen der Sekundarstufe I in die
gymnasiale Oberstufe wechseln, eine erfolgreiche Schullaufbahn zum Abitur zu
ermöglichen.
Es gibt in jeder Jahrgangsstufe einen Beratungslehrer, der Ansprechpartner nicht
nur für die schulischen Fragen ist und den Jahrgang bis zum Abitur begleitet.
Eingangsvoraussetzungen
Wenn im Abschlusszeugnis des 10. Jahrgangs einer allgemeinbildenden Schule
die Fachoberschulreife (FOR) mit Qualifikationsvermerk bescheinigt ist, sind die
Voraussetzungen für die Aufnahme in die Sekundarstufe II (gymnasiale
Oberstufe) erfüllt. Bei der Aufnahme darf man jedoch noch nicht älter als 18 Jahre
sein. Weitere Aufnahmebeschränkungen (z.B. eine begrenzte Platzzahl) gibt es
nicht.
Bedingungen für die Fächerwahl zu Beginn des 11. Jahrgangs
-30-
Schulprogramm der HBG
Aus dem Fächerangebot der Schule müssen gemäß der Ausbildungs- und
Prüfungsordnung für die gymnasiale Oberstufe (APO-GOSt) eine Reihe von
Fächern verpflichtend gewählt werden, das sind: Deutsch, Englisch, Kunst oder
Musik, eine Gesellschaftswissenschaft, Mathematik, eine Naturwissenschaft,
Religion und Sport. Als neuntes Fach kommen entweder eine zweite
Naturwissenschaft oder eine zweite Fremdsprache hinzu. Wer aus der Sek. I nicht
Unterricht in einer zweiten Fremdsprache über eine Gesamtdauer von vier Jahren
nachweisen kann, muss für das Abitur die zweite Fremdsprache (neu einsetzend
oder fortgeführt aus der Sek. I) belegen. Aus dem Kreis der übrigen Fächer ist ein
weiteres zu wählen.
Nach Beschlussfassung in der Schulkonferenz sind zudem weitere Vorgaben zu
beachten:
1. Im Bereich der Gesellschaftswissenschaften sind entweder das Fach
Geschichte oder Sozialwissenschaften zu belegen.
2. Im Bereich der Naturwissenschaft ist im 11. Jahrgang anstelle eines
naturwissenschaftlichen Faches der Koppelungskurs Biologie/Chemie von
allen Schülerinnen und Schülern zu belegen. Mit dieser Regelung wird der
naturwissenschaftlichen Schwerpunktsetzung der Schule entsprochen.
Zusätzliche Fördermöglichkeiten
Im 11. Jahrgang erhalten alle Schülerinnen und Schüler in den Fächern Englisch
und Mathematik je eine Stunde pro Woche zusätzlichen Unterricht. Damit sollen
unterschiedliche Lernvoraussetzungen ausgeglichen werden, zugleich wird auf die
Anforderungen in der Qualifikationsphase im 12./13. Jahrgang vorbereitet.
Zusätzlich besuchen alle Schülerinnen und Schüler die Lernbox, die der
Vermittlung
grundlegender
und
auf
selbständiges
Arbeitsmethoden dient.
Weitere Maßnahmen zur Unterstützung des Lernens
-31-
Lernen
zielender
Schulprogramm der HBG
Für den Unterricht können fach- oder projektbezogen die vielfältigen
Möglichkeiten der automatischen Datenverarbeitung für den Unterrichtsbetrieb
genutzt werden. Das reicht von einfachen Internet-Recherchen bis hin zur
Erstellung umfangreicher Ausarbeitungen unter Nutzung von Textverarbeitungsund Grafikprogrammen. Die Schule verfügt im Oberstufenbereich über zwei voll
ausgestattete Computerräume mit den entsprechenden Installationen und
Internetanschluss. Darüber hinaus ist geplant,
jeden Kursraum in der
Sekundarstufe II mit einer eigenen Computeranlage auszustatten.
Im Schulgebäude ist zudem eine Zweigstelle der Stadtbibliothek Oberhausen
untergebracht. Buchbeschaffung und -ausleihe können so ohne großen Aufwand
erledigt werden. Für die Einzel- und Stillarbeit stehen Arbeitsmöglichkeiten bzw.
-tische im Bibliotheksbereich zur Verfügung.
Sonstige Schulveranstaltungen
Im 11. Jahrgang wird eine fachbezogene Projektwoche durchgeführt, zudem
besteht zum Ende des ersten Halbjahres die Möglichkeit, an einem einwöchigen
Ski-Kompaktkurs teilzunehmen.
Im 12. Jahrgang findet eine Berufs- und Studienorientierungswoche statt, in der
Erkundungen an benachbarten Hochschulen und in Ausbildungsbetrieben
durchgeführt werden. Dabei wird die Zusammenarbeit mit Betrieben und
Einrichtungen in der Nachbarschaft der Schule und der Stadt Oberhausen gepflegt
und vertieft.
An den umliegenden Hochschulen übernehmen ehemalige Abiturienten der Schule
Patenschaften und sorgen für erste Orientierungen im Hochschulbetrieb.
Gebunden an einen Leistungskurs wird der Unterricht durch eine einwöchige
Studienfahrt ergänzt.
-32-
Schulprogramm der HBG
-33-
Schulprogramm der HBG
6. Beratungskonzepte
Die Beratungsarbeit wird an der Heinrich-Böll-Gesamtschule im vernetzten
System durchgeführt. Gerade bei mehreren Gebäuden ist ein kontinuierlicher
Informationsfluss unerlässlich. Aus diesem Grund hat das Beratungsteam die
Arbeit mit der Sozialpädagogin und den Abteilungsleitern vernetzt. Auf diesem
Wege wird ein ständiger Austausch zwischen den Abteilungen sichergestellt. Das
Beratungsteam entwickelt langfristige Strategien zur Behebung von Problemen im
Schulalltag.
6.1 Beratung durch die Sozialpädagogin
Die Sozialpädagogin ist überwiegend in den Jahrgängen 7 und 8 eingesetzt. Sie
arbeitet im Team vorwiegend mit den Beratungslehrerinnen, aber auch mit den
Abteilungsleitern. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Beratung und
Unterstützung des 7. und 8. Jahrgangs und in der Betreuung des Freizeitbereichs.
Beratung und Unterstützung
Angeboten wird Beratung bei Erziehungs-, Lern- und Verhaltensschwierigkeiten
Unterstützt wird diese Beratung auch von außerschulischen Einrichtungen wie z.
B. Psychologische Beratungsstelle der Stadt, Erziehungsberatungsstellen, Kinderund Jugendpsychiater, Jugendamt, Suchtberatungsstelle, Ergotherapeuten.
Bei diesen Hilfsangeboten gilt das Prinzip der freiwilligen Inanspruchnahme.
Alles Anvertraute unterliegt der Schweigepflicht.
-34-
Schulprogramm der HBG
Freizeitbereich
Die Sozialpädagogin plant und betreut den Freizeitbereichs der Schule. Der
Spieleraum der Mensa ist täglich während der 5. bis 7. Unterrichtsstunde geöffnet
(für Schülerinnen und Schüler Gelegenheit zum Klönen, Spielen, Musik hören,
Essen und Trinken, usw.). Auf dem Schulhof können in den Unterrichtspausen
Spiel- und Sportgeräte genutzt werden.
Arbeitsgemeinschaften - Mädchenförderung
Für die Mädchen des 7. und 8. Jahrgangs wird eine Arbeitsgemeinschaft zum
Thema „Selbstbehauptung und Selbstverteidigung“ angeboten. Sie erlernen einige
wenige, aber wirkungsvolle Techniken zur Selbstverteidigung. Sie können lernen,
ihre Chancen richtig einzuschätzen, ihr Selbstwertgefühl zu steigern und Ängste
abzubauen.
Projekte
Mitarbeit bei der Konzeption und Durchführung zu spezifischen Themen und
Aktivitäten in ganzen Klassen und Jahrgängen wie z. B.:
–
Suchtvorbeugung,
–
Soziales Lernen,
–
Mädchen- und Jungenarbeit.
-35-
Schulprogramm der HBG
6.2 Beratung in der Abteilung 1
1. Fallberatungen von Schülern, Eltern, Kollegen, und zwar
–
in Gesprächen
–
in der Weitervermittlung an verschiedene Institutionen (Beratungsstellen,
Krankenhäuser, usw.)
–
Mitarbeit beim Verfahren zur Feststellung des sonderpädagogischen
Förderbedarfs (VOSF); Begleitung und Betreuung von Schülern beim
Wechsel in Sonderschulen (z. B. für Erziehungshilfe, Lernbehinderungen,
Schwerhörige, Sprachbehinderungen)
–
WP I-Beratung (Wahlpflichtbereich I)
2. Übergang Grundschule – Gesamtschule
–
Gespräche mit den Schülern Ende Klasse 4
–
Kontakte zu den „alten“ Klassenlehrern
–
Informationen der Eltern Ende Klasse 4
–
„Beratungsheft“ für die „neuen“ Klassenlehrer für die erste Schulwoche
3. Förderkonzepte
–
Fachspezifische Förderung
–
Struktur der Übungsstunde
–
Konzept „Lernen lernen“ in Kleingruppen
–
Sozialtraining (Soziales Lernen im Klassenverband)
-36-
Schulprogramm der HBG
6.3 Beratung in der Abteilung 2
1. Fallberatungen von Schülern, Eltern, Kollegen, und zwar
–
Einzelfall- und Gruppenberatung, z. B. bei auffälligen Verhaltensweisen
–
Entwicklung von intensiven Betreuungskonzepten in besonderen Fällen
–
Organisation von Helferkonferenzen
–
enge Zusammenarbeit mit den Beratungsteams der anderen Abteilungen
–
In Einzelfällen Einleitung des sonderpädagogischen Förderbedarfs
(VOSF);
Begleitung und Betreuung von Schülern beim Wechsel in
Sonderschulen
–
WP II-Beratung (Wahlpflichtbereich II)
2. Schullaufbahnberatung
–
Begleitung
der
Klassen
beim
Wechsel
von
Königshardt
nach
Schmachtendorf ins Hauptgebäude
–
Begleitung der Klassen beim Übergang in das differenzierte Kurssystem
(in Deutsch, Englisch, Mathematik, Wahlpflicht I)
3. Förderkonzepte
–
Struktur der Übungsstunde
–
Unterstützung,
Begleitung,
Umsetzung
der
angebotenen
Fördermaßnahmen
–
Hilfe bei der Integration von Schülerinnen und Schülern mit besonderen
Problemen - in diesen Fällen kontinuierliche Elternberatung
-37-
Schulprogramm der HBG
6.4 Beratung in der Abteilung 3
1. Fallberatungen von Schülern, Eltern, Kollegen, und zwar
–
Einzelfall- und Gruppenberatung, z. B. bei auffälligen Verhaltensweisen,
Problemen, usw.
–
enge Zusammenarbeit mit dem Beratungsteam
2. Schullaufbahnberatung
–
laufbahnorientierte, abschlussbezogene Beratung
3. Berufswahlvorbereitung
–
enge Kooperation mit der Berufsberatung des Arbeitsamtes
–
Kooperation mit den berufsbildenden Schulen
–
Informationen von Eltern, Schülern und Kollegen über Veranstaltungen (z.
B. des Handwerks), Betriebsbesichtigungen mit Kleingruppen
4. Förderkonzepte
–
Fachspezifische Förderung
–
Unterstützung,
Begleitung,
Umsetzung
Fördermaßnahmen
-38-
der
angebotenen
Schulprogramm der HBG
7. Besondere Akzente
7.1 Mathematisch-naturwissenschaftlicher Schwerpunkt
Der Schwerpunkt Mathematik / Naturwissenschaften ist ein Förderkonzept für
naturwissenschaftlich interessierte Schülerinnen und Schüler, denen über den
Regelunterricht hinaus zusätzliche Inhalte und Methoden im mathematischnaturwissenschaftlichen Bereich angeboten werden sollen.
Das Angebot umfasst zusätzliche Unterrichtsveranstaltungen im Umfang von je
zwei Wochenstunden in den Jahrgängen 5 und 6. In den Jahrgängen 7 bis 10 wird
die
Arbeit
in
Schwerpunkt-Erweiterungskursen
Mathematik
und
im
Wahlpflichtfach Naturwissenschaften weitergeführt.
Der Schwerpunkt M/NW ist Teil eines Gesamtkonzeptes zur Förderung aller
Schülerinnen und Schüler gemäß ihren Begabungen und Neigungen. Während
andere Angebote eher den Ausgleich von Lerndefiziten zum Ziel haben, richtet
sich der Schwerpunkt vor allem an die leistungsstärkeren Schülerinnen und
Schüler.
Der Schwerpunkt M/NW wurde in der derzeitigen Form im Schuljahr 1993/94 in
das Förderprogramm aufgenommen, um die Schülerinnen und Schüler intensiver
auf die gymnasiale Oberstufe und berufliche Bildungsgänge vorzubereiten. In
unserer gymnasialen Oberstufe haben die Naturwissenschaften einen besonderen
Stellenwert; insbesondere wird die Einrichtung von Leistungskursen in Biologie
und Chemie garantiert.
-39-
Schulprogramm der HBG
Ziel des Schwerpunktunterrichts in den Jahrgängen 5/6 ist es, den Schülerinnen
und Schülern
–
typische
Arbeitstechniken
der
Naturwissenschaften
intensiver
zu
vermitteln,
–
mathematische Strukturen deutlich zu machen, um so das Verständnis zu
erweitern und logisches Denken zu fördern.
Stets wird ein möglichst selbständiges Arbeiten der Schülerinnen und Schüler
vom Experiment über seine Auswertung bis hin zur Modellbildung und
Anwendung angestrebt.
Die Schwerpunkt-Erweiterungskurse Mathematik in den Jahrgängen 7 - 10
werden
nach
einem
erweiterten
Lehrplan
unterrichtet,
der
auf
die
Schwerpunktschülerinnen und -schüler ausgerichtet ist und insbesondere die
Stochastik einbezieht. Der Unterricht bemüht sich um vertiefende Betrachtungen
bezüglich mathematisch-naturwissenschaftlicher Begriffsbildung und Methodik.
In den Schwerpunkt M/NW aufgenommen werden maximal 56 Schülerinnen und
Schüler eines Jahrgangs in zwei Kursgruppen. Die Auswahl der Teilnehmer
erfolgt nach Eignung und Neigung. Kriterien sind dabei neben der Anmeldung
durch die Erziehungsberechtigten die Vorschläge der naturwissenschaftlichen
Fachlehrerinnen und Fachlehrer.
-40-
Schulprogramm der HBG
7.2 Profil Sprachen / Sprachenfolge
Für das Abitur sind zwei Fremdsprachen erforderlich. Mit der zweiten
Fremdsprache kann an der Heinrich-Böll-Gesamtschule im 7., 9. oder 11.
Schuljahr begonnen werden. Vor diesem Hintergrund haben wir die Sprachenfolge
wie folgt gestaltet
Angebote in der Sekundarstufe I
Pflichtsprache ab Klasse 5:
Englisch
Angebote im Wahlpflichtbereich I
(ab Kl. 7):
Französisch, Latein, Niederländisch
Angebote im Wahlpflichtbereich II
(ab Kl. 9):
Spanisch, Latein
Angebote in der Sekundarstufe II
fortgeführt aus Klasse 9:
Spanisch, Französisch, Niederländisch
neu ab Klasse 11:
Spanisch
7.3 Offener Ganztag
Die schulische Betreuung über die durch die Stundentafel gebundene Zeit hinaus
ist für einen Teil unserer Schülerschaft notwendig und sinnvoll. Ein ganz
erheblicher Teil unserer Eltern und Schüler wünscht diese Betreuung aber nicht,
zumindest nicht an mehreren Nachmittagen in der Woche. Diesen sehr
unterschiedlichen Bedürfnissen haben wir in unsrem Ganztagskonzept Rechnung
getragen, indem die Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften, Übungsstunden und
Fördermaßnahmen prinzipiell freiwillig ist.
-41-
Schulprogramm der HBG
-42-
Schulprogramm der HBG
Administrativer Zwang ist sinnvoll, wenn es z. B. um die mündliche und
schriftliche Beherrschung der Muttersprache geht. Dieser Zwang ist aber
pädagogisch nicht sinnvoll bei musisch-künstlerischen, sportlichen und technischmanuellen Aktivitäten im Rahmen des Ganztagsbereiches.
Das gleiche gilt in unserer Schule auch für das individuelle Üben und für die
Fördermaßnahmen. Langjährige Erfahrungen an unserer Schule haben bestätigt,
dass Schüler und Eltern sehr wohl in der Lage sind, auf unsere Empfehlungen hin
selbständig zu entscheiden, ob sie das Angebot annehmen oder nicht. Die
Freiwilligkeit der Teilnahme ist auch notwendige Voraussetzung dafür, dass im
Bereich der Ganztagsaktivitäten optimale Gruppenzusammensetzungen und
Gruppengrößen möglich sind.
Der Ganztagsbereich besteht aus:
–
freiwillige Arbeitsgemeinschaften, Förderkursen, Übungsprogrammen an
vier Nachmittagen,
–
speziellen Fördermaßnahmen in Deutsch, Englisch, Mathematik, Physik
und Chemie.
Die Schule empfiehlt und die Eltern entscheiden, ob sie diese Angebote nutzen.
-43-
Schulprogramm der HBG
7.4 Schüleraustauschprogramme / Auslandspraktika
„Lindenholt College“ in Nijmegen / Niederlande
Seit 1985 ist das „Lindenholt College“ in Nijmegen / Niederlande unsere
Partnerschule. Es finden vielfältige Begegnungen statt,
–
regelmäßige wechselseitige Besuche,
–
E-Mail-Projekte,
–
Teilnahme deutscher Lehrer an Abitur-Sprachprüfungen (in Nijmegen) im
Fach Deutsch,
–
intensiver Gedankenaustausch zwischen den Schulleitern / Schulleitungen,
–
wechselseitige Beiträge bei Schulfesten,
–
gemeinsame Projekte im Rahmen des europäischen Comenius-Programms;
z.
B.
gemeinsame
Theateraufführungen
mit
englischen
und
niederländischen Schulen.
„Collège du Solrézis“ in Solre-le-Château / Frankreich
Seit 1991 bestehen intensive Kontakte der Heinrich-Böll-Gesamtschule zu
französischen Partnerschulen im Nordosten Frankreichs. Über die offiziellen
schulischen Verbindungen hinaus konnten intensive freundschaftliche Kontakte zu
den französischen Sprachlehrerkollegen entwickelt und gepflegt werden, die
Garant für die regelmäßigen wechselseitigen Besuche von Schülergruppen sind,
zunächst mit einer Partnerschule in Jeumont, zur Zeit mit dem „Collège du
Solrézis“ in Solre-le-Château / Frankreich.
Zur Vorbereitung dieser Besuche wird bereits ab der Jahrgangsstufe 7 im Rahmen
des Französichunterrichts die „elektronische“ Verbindung via E-Mail geknüpft;
der Schüleraustausch selbst findet in den Jahrgangsstufen 9 und 10 statt.
-44-
Schulprogramm der HBG
„Instituto A Sardiñeira“ in La Coruña / Spanien.
Seit 1997 hat die Heinrich-Böll-Gesamtschule Kontakt mit der Partnerschule
„Instituto A Sardiñeira“ im Nordwesten Spaniens (in La Coruña – Galicien). Es
finden
regelmäßige
jährliche
Besuche
von
Schülergruppen
aus
dem
Wahlpflichtbereich II – Spanisch (Jg. 10) statt. Außerdem findet ein regelmäßiger
Austausch im Rahmen von Lehrerbesuchen statt. So haben im Laufe von 3 Jahren
8 Kolleginnen/Kollegen unserer Heinrich-Böll-Gesamtschule die spanische
Partnerschule besucht; umgekehrt waren 5 Kolleginnen/Kollegen aus La Coruña
zu Gast in unserer Schule.
Im Rahmen des Comenius-Projektes fanden gemeinsame Aktivitäten statt, so z. B.
eine gemeinsame Wanderung im Rahmen einer internationalen Schüler- und
Lehrergruppe auf dem Jakobsweg (Pilgerweg nach Santiago de Compostela).
Ähnliche Projekte sollen fortgesetzt werden.
„Escola Familia Agricola de Sobradinho“ (EFAS) / Brasilien
Die Schule „Escola Familia Agricola de Sobradinho“ (EFAS) in Brasilien wurde
1989 für die Kinder von Kleinbauern gegründet, die durch das Staudammprojekt
von Sobradinho umgesiedelt bzw. vertrieben wurden. Die EFAS wird seit ihrem
Bestehen von einer Initiativgruppe der evangelischen Kirche unterstützt, bei der
auch Lehrerinnen der Heinrich-Böll-Gesamtschule seit vielen Jahren engagiert
mitarbeiten. In Arbeitsgemeinschaften und Schulklassen werden seit über 10
Jahren Spenden-Aktionen vielfältigster Art für die EFAS durchgeführt.
Seit 1996 ist die EFAS offizielle Partnerschule der Heinrich-Böll-Gesamtschule.
Zwei brasilianische Lehrerdelegationen haben die Heinrich-Böll-Gesamtschule
besucht; zuletzt besuchte (im Frühjahr 2001) der Schulleiter der Heinrich-BöllGesamtschule die EFAS in Brasilien.
-45-
Schulprogramm der HBG
Jg. 11/12: Auslandspraktikum
Für die Oberstufe (Jg. 11) werden Auslandspraktika angeboten bzw. geplant. Das
Betriebspraktikums in England wird in Norwich (Norfolk) durchgeführt und
dauert zwei Wochen. Es beginnt in der letzten Woche der Herbstferien und endet
am Ende der ersten Woche nach den Ferien; die eine Ferienwoche wird mit
einbezogen, um die Abwesenheit der betreffenden Schülerinnen und Schüler vom
Unterricht zu reduzieren.
Die betreffenden Firmen stellen den Schülern nach Abschluss des Praktikums ein
kurzes Zeugnis zur weiteren Verwendung aus.
Die Unterbringung erfolgt entweder in einem Studentenheim (University of East
Anglia) oder in der Jugendherberge am Ort.
Dieses Betriebspraktikum soll künftig regelmäßig im Herbst durchgeführt werden
und auch auf andere Länder (Niederlande, Spanien) ausgedehnt werden.
Für Spanien liegt eine feste Zusage einer deutschen Firma vor; diese Firma
unterhält in La Coruña, wo unsere spanische Partnerschule ist, eine Tochterfirma
und wird dort Schülerinnen der Heinrich-Böll-Gesamtschule in Herbst 2001 zum
Praktikum aufnehmen.
-46-
Schulprogramm der HBG
7.5 Neue Medien
Die Heinrich-Böll-Gesamtschule verfügt über eine sehr gute Computerausstattung.
In Königshardt wird im Sommer 2001 ein Computerraum (Mehrzweckraum) für
die Jahrgänge 5 und 6 entstehen; im Hauptgebäude sind (für Jg. 7 – 13) drei
Computerräume vorhanden; einer davon wird im Sommer neu ausgerüstet.
Geplant ist für den Computerraum in Königshardt der Einsatz von 10 Notebooks.
Bisheriger Einsatz der Computerräume im Hauptgebäude (Jg. 7 – 13):
1) Für Klassen und Kurse
–
Deutsch: Zeitungsprojekt (Jg. 8) – Klassen planen Berichte einer
Klassenzeitung im Deutschunterricht und erstellen die Klassenzeitung per
Computer. Diese Arbeit wird als Klassenarbeit gewertet
–
Englisch: Umgang mit Vokabel-Lernprogrammen (Jg. 6/7)
–
Englisch: Schulung im fremdsprachlichen Bereich (Sek. II) mit Software
(über einen Teil der USA) in Verbindung mit dem Zugriff auf das Internet
–
Niederländisch (Wahlpflichtbereich I): Arbeit im Internet
–
E-Mail-Projekte
mit
der
niederländischen
Partnerschule
(Wahlpflichtbereich I)
–
E-Mail-Projekte mit der englischen Partnerschule (geplant)
–
Geschichte: Recherchen im Internet und Umgang mit Lernsoftware
–
Informatik (Wahlpflichtbereich II)
–
Tastschreiben (Wahlpflichtbereich II): Arbeit mit einem Schreib-Lern-Programmen
–
Hauswirtschaft
(Wahlpflichtbereich
I):
intensives
Arbeiten
mit
computeranimierten Programmen zu Themen wie Eiweiß, Fette,
Kohlenhydrate.
–
Technik (Kernbereich und Wahlpflicht-Kurse): technisches Zeichnen am
Computer
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Schulprogramm der HBG
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Schulprogramm der HBG
2) Homepage der Heinrich-Böll-Gesamtschule (nw.schule.de/ob/HBG
–
Darstellung einzelner Projekte“
–
Texte eines Geschichts-Leistungskurses Jg. 11 über den „Jakobsweg
(Pilgerweg nach Santiago de Compostela) und das Zusammenwachsen
Europas im Mittelalter“ im Rahmen des Comenius-Programms
–
Elterninitiative „Eltern für Eltern“
–
Homepage des Sportbeobachters (hbg-oberhausen.de; oder per Link über
die Homepage der Heinrich-Böll-Gesamtschule anklickbar): Darstellung,
Berichterstattung über die langjährige, traditionsreiche und erfolgreiche
Arbeit der Fachgruppe Sport an der Heinrich-Böll-Gesamtschule
3) Lehrerfortbildung
–
42 Kolleginnen und Kollegen nehmen im Schuljahr 2000/2001 an der
INTEL-Fortbildung teil
–
Seit 1994 finden kontinuierlich Internetkurse statt
–
Im Rahmen der Aktion „Schulen ans Netz“ ist die Heinrich-BöllGesamtschule Stützpunktschule. In den Räumen der Heinrich-BöllGesamtschule
haben
in
der
Vergangenheit
Schulungen
für
19
weiterführende Schulen in Oberhausen stattgefunden
–
In den vergangenen Jahren sind Projektleiter anderer Oberhausener
Schulen hier ausgebildet worden
4) Videokonferenzen
Diese Kommunikationsmöglichkeit wird bislang nur in Schulungen eingesetzt.
Beabsichtigt ist zukünftig auch der Einsatz in Klassen und Kursen.
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