pksczep-120803 - Republika Silesia

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From: Peter K. Sczepanek Sent: Samstag, 03 Aug. 2012 - Datei /Plik: pksczep-120803.doc
Subject: Pksczep-120803-r.Sikorski, Schygulla, P.Mugay, F.W.v.Reden, hl.Anna, G.Silesius,
T.Kamusella, ROK, H.Zingsheim, von P.K. Sczepanek (Seiten -Stron -91);
Schlesisch - Christlich - Europäisch - O Śląsku, chrześcijaństwie, po europejsku - 12/47
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česko-polsko-německou pouť
Mše sv. se koná u příležitosti 20. výročí výstavby kaple v Rusíně v neděli
Index-Verzeichnis - Spis Tresci
5. srpna 2012 ve 12.00 hodin
stron - Seiten: 91
Medaillenspiegel der Olympischen Spiele 2012 in London
Horst Seehofer Heute hier, heute dort
Seehofer für starke "Achse" aus Deutschland und Polen
Unsere Zukunft heißt Europa
Friedrich Wilhelm Graf von Reden (1752-1815) Der Tichauer Bildhauer, August Dyrda - schuf in den
Jahren 2001-2002 ein Werk - ein Denkmal - „Friedrich Graf von Reden“
Die Datei - PMugay-Preuss-2012-08-Monatsbrief-11-pdf
No. 11 / August 2012:
1.8.2012 - http://www.unzensuriert.at/content/009490-Bayern-macht-Druck-f-r-Heimatvertriebenen-Gedenktag
Bayern macht Druck für Heimatvertriebenen-Gedenktag
20 Millionen verloren nach 1945 ihre Heimat
' MOST ' - Die Brucke. (Niemcy , 2008). Lektor.PL wojenny.avi… - 1.39 Stunde
http://www.youtube.com/watch?v=_O2tpULgtdI&feature=related
STALINGRAD [1993★ WOJENNY,DRAMAT] [POLSKI LEKTOR]
- 2.20 Stunde
Was ist die Dritte macht und das „letzte Bataillon“?
Der Zentralstaat als Minusgeschäft BOLZANO/ROM/BERLIN
Völkische Internationale
Die tschechische Komödie
KOPP: Deutschland sucht den Super-Slum: Erster Platz für das Ruhrgebiet
Janusgesicht des Gedenkens Die Queen weiht in London ein Denkmal zu Ehren der britischen Bomberflotte ein
"Die kämpfende Truppe ist unsere Rettung, aber allein die Bomber liefern uns das Instrument zum Sieg."
PL: Twarz Janusz-a upamiętniona Królowa zainaugurowała pomnik w Londynie na cześć brytyjskiej floty
bombowców. Jest czci poległych lotników brytyjskich, jednak ukrywa niemieckich ofiar.
Rundschreiben vom 31.07.2012: Petitionsausschuss nimmt Eingabe der AGMO e.V.
ZVR-Zahl: 366278162 Wien, am 30.7.2012 Britischer Ursprung Tschecho-Slowakischer Vertreibungspläne?
Studienfahrt "Breslau - Oels - Trebnitz" vom 08. bis 12.10.12
wir haben die neue Nummer der Internet - Zeitung
ww.silesia-schlesien.com<
Dr. Heinrich Klug - Die polnischen Nachbarn um die Jahrtausendwende und tausend Jahre danach
Hanna Schygulla und Joachim Georg Görlich
Ihre pro-Redaktion - www.pro-medienmagazin.de
Schlesische Notizen Wer weiß, wo Zmigröd liegt?
Śląskie notatki Kto wie, gdzie Żmigród?
Joachim Kardinal Meisner
Familienfest mit Kardinal Von Bärbel Voogt-Müller
http://www.odertaler.de/annaberg/annaberg/annaberg.htm
Ewald Stefan Pollok
Das Nachkriegsproblem der deutschen Schlesier
PL: Problem powojenny niemieckich Ślązaków Tajne badania Luftwaffe na Dolnym Śląsku
Kurz ostravštiny - w jezyku ostrawskim-slaskim:
česko-polsko-německou pouť Mše sv. se koná u příležitosti 20. výročí výstavby kaple v Rusíně v neděli
5. srpna 2012 ve 12.00 hodin
1
D: Was geschah nach 1945 im Sudetenland Liquidation der tschechischen Bürger, die Schuld nur der
interessante Eigentums sind.
CZ: Slezským německým svazem v Opavě otřásá skandál s rozkradenými penězi
AUGUST KOWALCZYK WYPEŁNIŁ SWOJE MISJE - Bóg czuwał
„NATÜRLICH ODER – EIN FLUSS WIRD NEU ENTDECKT“
„Synteza wspaniałych i tragicznych dziejów Śląska i Ślązaków” Została wydana pod pseudonimem literackim
Georgius Silesius.
Emila Wedla, Romualda Traugutta i generała Władysław Anders nikomu nie trzeba przedstawiać. Wszystkich łączą
niemieckie korzenie i polski patriotyzm.
Polacy z wyboru
Apel - Stowarzyszenie NWŚD
Trybunał Konstytucyjny
Warszawa
Dr hab. Tomasz Kamusella pisze do b. Premiera T. Mazowieckiego
Predestynacja Polskiemu Prawu
Trzy pytania do Marka Pl ury, posła na Sejm RP Trzeba bronić ślonskiej godki
Jerzy Gorzelik: Mamy prawo manifestować przywiązanie do regionu [WYWIAD]
WWW.rok.katowice.pl - wsparcie sektora kultury
Regionalny Ośrodek Kultury (ROK) w Katowicach
Fabryka Silesia - informacje
TYSZANIE NA SZCZYTACH HIMALAJÓW Sprawdzian na Ośmiotysięczniku
Aż się prosi, by teraz coś powiedzieć o prekursorze wypraw na szczyty świata - ….
Herta Zingsheim, dzisiaj 92-letnia kobieta z Gostyni nad rzeczką Gostynką
Nic ło powstaniach...
Ojgyn z Pnioków
4 sierpnia 2012r
- Medaillen:
http://www.gmx.net/themen/olympia/medaillenspiegel/
02.08.2012, 20:57 Uhr - Medaillenspiegel der Olympischen Spiele 2012 in London
03.08.2012, 16:13 Uhr
04.08.2012, 12:24 Uhr
Medaillenspiegel der Olympischen Spiele 2012 in London
Stand nach 114 von 302 Entscheidungen
Stand nach 114 von 302 Entscheidungen
Rang Land
Gold Silber Bronze Gesamt
1.
USA
21 10
12
43
2.
China
20 13
9
42
3.
Südkorea
9
2
5
16
4.
Großbritannien 8
6
8
22
5.
Frankreich
8
5
6
19
6.
Deutschland 5
9
6
20
7.
Italien
4
5
3
12
8.
Nordkorea
4
0
1
5
9.
Kasachstan
4
0
0
4
10. Russland
3
12
8
23
11. Südafrika
3
1
0
4
12. Neuseeland
3
0
3
6
13. Japan
2
8
11
21
2
14.
15.
16.
17.
18.
19.
Kuba
Niederlande
Ungarn
Polen
Ukraine
Australien
2
2
2
2
2
1
2
1
1
1
0
9
1
3
2
1
4
5
5
6
5
4
6
15
….
Olympia - aktuell:
http://www.gmx.net/themen/olympia/aktuelles/
http://www.gmx.net/themen/olympia/deutschesteam/429hosy-drygalla-vereinschef-ruderin-schutz
04.08.2012, 09:38 Uhr
Fall Drygalla: Vereinschef nimmt Ruderin in Schutz - London (dpa) - Die von den Olympischen
Spielen abgereiste Ruderin Nadja Drygalla hat Rückendeckung vom Vorsitzenden ihres Heimatclubs
bekommen.
Olympia 2012: Jetzt LIVE! - Alle Wettkämpfe und Entscheidungen im Live-Ticker. >
http://www.faz.net/aktuell/politik/horst-seehofer-heute-hier-heute-dort-11834178.html
Horst Seehofer
Heute hier, heute dort
27.07.2012 · Horst Seehofer ist zu viele, um nur einer zu sein: Als Bundesratspräsident weilte
er in Warschau, doch gleichzeitig war er in seinem Heimatland Bayern höchst präsent.
Von Albert Schäffer
Artikel Bilder (3) Lesermeinungen (3) © dapd
Horst Seehofer in Warschau: Ausgestattet mit der Fähigkeit der Bilokation?
Eine seltene Gabe hat Horst Seehofer in diesen Tagen bewiesen. Als Bundesratspräsident
weilte er in Warschau, doch gleichzeitig war er in seinem Heimatland Bayern höchst präsent.
Unablässig trafen an der Isar Meldungen aus Polen ein, in denen sich Seehofer zur
bayerischen Landespolitik äußerte, vom achtjährigen Gymnasium bis zum Verkauf von
Anteilen der Landesbank an einem Wohnungsunternehmen. Es drängte sich der Eindruck auf,
dass Seehofer nur in das Nachbarland aufgebrochen war, um einen klaren Blick auf die weißblauen Gegebenheiten zu gewinnen, unbelästigt von alpinen Fallwinden.
Welche Statuserhöhung damit für Seehofer verbunden ist, dazu muss gar nicht in die
Religionsgeschichte ausgegriffen werden, in der in unterschiedlichen Kulturen besonders
ausgezeichneten Persönlichkeiten die Fähigkeit der Bilokation zugeschrieben wurde - meist
mit der Erklärung, dass ihr Wunsch, segensreich zu wirken, so stark gewesen sei, dass er sich
an mehreren Orten materialisiert habe. Es genügt das Beispiel eines anderen berühmten
Bayern, des gebürtigen Fürther Henry Kissinger, der in der Hochzeit seiner „Shuttle
diplomacy“ auch an mehreren Orten gleichzeitig zu sein schien. © dapd
Horst Seehofer verabschiedet sich in Warschau vom polnischen Außenminister
Radoslaw Sikorski
3
Während Seehofer in Warschau Gespräche mit polnischen Politikern führte, wurde von ihm in
Bayern eine Debatte beendet, die einige Zeit die Gemüter erregte - über die Zukunft des
Wohnungsunternehmens GBW, das 33000 Wohnungen besitzt. Das Unternehmen gehört
mehrheitlich der Bayerischen Landesbank, die sich auf Geheiß der EU-Kommission, die in
einem Beihilfeverfahren die staatlichen Unterstützungszahlungen in Höhe von zehn
Milliarden Euro an die Bank geprüft hat, von dieser Beteiligung trennen soll.
Ob der Freistaat Bayern, dem wiederum mehrheitlich die Landesbank gehört, die
Wohnungsgesellschaft kaufen dürfe - und damit den Schutz der Mieter vor allzu
gewinnorientierten Investoren garantieren -, darüber wurde in den vergangenen Monaten
zwischen Regierung und Opposition heftig gestritten, vor allem mit Blick darauf, dass im
kommenden Jahr in Bayern gewählt wird.
Ein finales Wort aus Polen
Am Freitag traf nun das finale Seehofer-Wort in Sachen GBW aus Polen in Bayern ein: Ein
solcher Kauf sei nicht möglich, weil die EU-Kommission, die auf Rückzahlung der
staatlichen Beihilfen drängt, schriftlich fixiert habe, dass ein Erwerb von ihr in einem neuen
Beihilfeverfahren geprüft werden könnte.
Brüsseler Vorgaben sind in Bayern und insbesondere in der CSU nicht immer beliebt; aber in
diesem Fall bewahren sie Seehofer vor einer Kreislaufwirtschaft der besonderen Art: Der
Staat würde ein Unternehmen von der Landesbank kaufen, damit diese wiederum ihre
Schulden beim Staat begleichen kann.
Eine kleine Enttäuschung herrschte am Freitag in Bayern allerdings darüber, dass der bilokale
Seehofer nicht auch gleich alle offenen Fragen beim achtjährigen Gymnasium löste; er beließ
es in Warschau bei der Ankündigung, in der kommenden Woche werde es dazu ein
Spitzengespräch geben - in München, mit einer ganz gewöhnlichen Einfachpräsenz des
Ministerpräsidenten.
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Horst Seehofers Führungsstil: Gelenkte Anarchie
Länder streiten weiter über Finanzausgleich
CSU-Chef Seehofer: Crazy Horst
Seehofer für starke "Achse" aus Deutschland und Polen
CSU-Chef: Blick mehr nach Osten richten - Treffen mit Polens Außenminister
in Warschau
Foto -
Warschau (dapd-bay). Der CSU-Vorsitzende und gegenwärtige Bundesratspräsident Horst Seehofer wirbt für eine
engere Zusammenarbeit Deutschlands mit Polen. Seehofer sagte am Freitag bei seinem Besuch in Warschau, er halte eine
"starke Achse" aus beiden Ländern in der Europapolitik für wichtig. Die deutsch-französische Zusammenarbeit dürfe zwar
nicht vernachlässigt werden. Er halte es aber für erstrebenswert, "unseren Blick stärker nach Osten zu richten".
Der bayerische Ministerpräsident fügte hinzu: "In vielen Fragen denken die Polen ähnlich wie wir
Deutschen." Dies betreffe zum Beispiel die "Stabilität der Währung". Auch bei der gesamten
europäischen Integration sollten sich beide Länder gemeinsam engagieren.
4
Seehofer sprach am zweiten und letzten Tag seines Polen-Besuchs mit dem polnischen
Außenminister Radoslaw Sikorski. Anschließend berichtete der CSU-Chef, Sikorski bewege "die Form,
wie derzeit der Kapitalismus weltweit auftritt". Der polnische Außenminister meine, "dass man dies
zähmen muss".
Auch Seehofer betonte: "Wir müssen die Banken in den Griff bekommen." Die
Finanztransaktionssteuer sei dabei ein geeigneter Ansatz. In dieser Frage herrsche "totale"
Übereinstimmung" mit Sikorski.
Am Donnerstag hatte der CSU-Politiker bereits den polnischen Staatspräsidenten Bronislaw
Komorowski getroffen. Außerdem besichtigte er das Museum des Warschauer Aufstandes und legte
am Abend einen Kranz am Grabmal des Unbekannten Soldaten nieder.
Anschließend erinnerte Seehofer im Gespräch mit Journalisten an den berühmten Kniefall des
früheren Bundeskanzlers Willy Brandt (SPD) bei einer Kranzniederlegung vor dem Denkmal der
Warschauer Ghetto-Helden am 7. Dezember 1970. Damals sei ein "Prozess" im deutsch-polnischen
Verhältnis in Gang gesetzt worden, der weiter "gelebt" werden müsse - und zwar mit "echter
Freundschaft".
Seehofer zeigte sich auch tief beeindruckt von seinem Besuch am Grabmal des Unbekannten
Soldaten. In das dortige Gästebuch schrieb er: "Wir verneigen uns vor all denen, die im Kampf für die
Freiheit Polens ihr Leben gelassen haben."
Seehofer verlor allerdings auch in Polen seinen Sinn für Humor nicht. Er habe dem Staatspräsidenten
gesagt, dass die Bayern "selbstverständlich akzeptieren, dass wir nach dem Grundgesetz nach außen
von der Bundesregierung vertreten werden". Der CSU-Chef fügte hinzu: "Aber noch kein bayerischer
Ministerpräsident hat sich daran gehalten. Wir vertreten unsere Interessen auch selbst."
Seehofer berichtete, er habe dies auch Außenminister Guido Westerwelle kürzlich "noch mal gesagt".
Der FDP-Politiker habe erwidert: "Wenn wir Hilfe bräuchten, könnten wir ihn anrufen." Seehofer
antwortete nach eigenen Angaben: "Danke für das Angebot. Deine Nummer habe ich." Bis jetzt sei
ein Anruf bei Westerwelle jedoch "nicht nötig" gewesen.
Dapd
14.05.2012
27.07.2012
DER SPIEGEL 20/2012 - SPIEGEL-GESPRÄCH
Unsere Zukunft heißt Europa
Von Puhl, Jan und Follath, Erich
Polens Außenminister Radoslaw Sikorski lobt die politische Partnerschaft mit
Deutschland, will für mehr Integration in Europa auch Souveränitätsrechte
aufgeben - und fordert von Bundeskanzlerin Angela Merkel noch entschiedenere
Führung.
Sikorski, 49, ist ein Multitalent: Wissenschaftler, Journalist, Politiker - und Weltbürger.
Geboren im pommerschen Bydgoszcz, studierte er in Oxford, berichtete danach vom
Krieg in Afghanistan und zog in die USA. Seit 2007 ist Sikorski, Mitglied der liberalen
Partei "Bürgerplattform", Außenminister in Warschau.
SPIEGEL: Herr Minister, als Sie neulich in Deutschland zu Gast waren, sollen Sie sich über Ihr
Hotel beschwert haben. Worum ging es?
5
Sikorski: Man konnte da mehr als 160 Fernsehkanäle empfangen, darunter exotische aus
Afghanistan und dem Irak. Aber ein polnischer Sender war nicht darunter. Ich war darüber schon
überrascht, denn es war ein exklusives Hotel in Berlin.
SPIEGEL: Wie deuten Sie das - als deutsche Arroganz gegenüber Polen, als Interesselosigkeit?
Sikorski: Es zeigt vielleicht die Haltung mancher Berliner, von denen viele noch nicht bei uns
waren, die Polen nicht im Blickfeld haben, obwohl die Grenze nur 70 Kilometer von der deutschen
Hauptstadt entfernt liegt: Habt keine Angst, ihr seid uns willkommen. Das Hotel hat die
Fernsehkanäle übrigens nach meiner Intervention freigeschaltet - man kann da jetzt polnisches TV
empfangen. Aber ich will diese Begebenheit nicht überbewerten: Insgesamt gesehen sind die
Beziehungen zwischen Polen und Deutschland so gut wie noch nie.
SPIEGEL: Bundespräsident Joachim Gauck hat Warschau als Ziel seiner ersten Auslandsreise
gewählt.
Sikorski: Ja, das haben wir sehr geschätzt. Ein Land, das sich einen solchen, vom Widerstand
gegen den Kommunismus geprägten Freiheitskämpfer zum Staatsoberhaupt wählt, können wir
Polen nicht mehr als Bedrohung sehen. Dass unsere bilateralen Beziehungen jetzt so hervorragend
sind, hat sicher auch damit zu tun, dass die Kanzlerin und der Bundespräsident Ostdeutsche sind,
die unsere Erfahrungen teilen, die verstehen und empfinden können, wovon wir reden.
SPIEGEL: Sie haben in Ihrer Berliner Rede Deutschland aufgefordert, in Europa zu führen.
Warum?
Sikorski: Ich habe von Führung bei Reformen gesprochen. Ich fürchte Deutschlands Macht
weniger als seine Inaktivität. Und dazu stehe ich. Deutschland soll Europa nicht dominieren, aber
es darf nicht nachlassen, bei den Reformen Führungsstärke zu zeigen. Was ist denn die größte
Bedrohung für Polen? Nicht Terrorismus, ganz sicher nicht deutsche Panzer. Noch nicht einmal die
russischen Raketen, die Moskau an der EU-Grenze in unserer unmittelbaren Nachbarschaft
aufstellen will. Die größte Bedrohung für uns ist der Kollaps der Euro-Zone.
SPIEGEL: Sie nannten Deutschland die "unentbehrliche Nation". Was meinen Sie damit?
Sikorski: Die Bundesrepublik ist der größte Anteilseigner der EU und kassiert in guten Zeiten die
größte Dividende. Wenn das Unternehmen Probleme hat, trägt sie die Verantwortung, den Laden
wieder auf die Spur zu setzen. Außerdem habt ihr Deutschen die größte Fähigkeit dazu. Nichts
kann ohne euch entschieden werden - das meinte ich mit "unentbehrlich". Andererseits ist die
Bundesrepublik zu klein, um zu dominieren. Auch Berlin braucht Partner, und zwar mehr als nur
einen. Diese, darunter Polen, verlangen auch viel von den Deutschen.
SPIEGEL: Zum Beispiel?
Sikorski: Wie die Politiker in Berlin am besten wissen, sind sie nicht die unschuldigen Opfer der
Verfehlungen anderer. Deutschland hat in der Vergangenheit den Stabilitätspakt gebrochen, und
seine Banken haben verantwortungslos riskante Papiere gekauft. Weil Investoren ihre
Schuldpapiere aus besonders gefährdeten Staaten verkauften und in den vergleichsweise sicheren
Hafen flohen, sind die Zinszahlungen, die Deutschland für Kredite aufbringen muss, niedriger als zu
gewöhnlichen Zeiten. Deutschland trägt die größte Verantwortung dafür, dass die Regeln der EU
stabil bleiben. Wenn die Wirtschaft in Ihren Nachbarstaaten implodiert, werden auch Sie darunter
leiden.
SPIEGEL: Wird die Bundesregierung in der Euro-Krise ihrer Verantwortung gerecht?
Sikorski: Ja. Und ich hoffe, wir haben bald das Schlimmste hinter uns.
SPIEGEL: Aber die Franzosen und die Griechen haben sich doch bei den Wahlen gegen den
Sparkurs Berlins entschieden. Sehen Sie wirklich noch eine Zukunft für Griechenland im EuroRaum?
6
Sikorski: Da will ich wirklich nicht spekulieren. Aber richtig ist: Vor uns liegen noch viele
Hindernisse. Die Europäische Zentralbank hat mit dem Einverständnis Berlins mehr Liquidität in
den Bankensektor gepumpt. So wurde die Krise erheblich gemildert. Ich verstehe die historische
Aversion der Deutschen gegen Geldentwertung, aber wenn das Überleben der ganzen Euro-Zone
auf dem Spiel steht, muss man die Risiken abwägen und eben auch ein wenig mehr Inflation als
gewöhnlich riskieren. Vor allem aber ist diese Krise eine gute Gelegenheit, dringend notwendige
Reformen ins Werk zu setzen, sowohl in der EU als auch, um die Konkurrenzfähigkeit einiger
Mitgliedsländer wiederherzustellen.
SPIEGEL: Welchen Beitrag leistet denn Warschau?
Sikorski: Polen war in Europa eines der ersten Länder, die - schon vor 15 Jahren - eine
Schuldenbremse in die Verfassung aufgenommen haben, und wir ruhen uns nicht aus auf unseren
Lorbeeren. Bis zum Ende dieser Legislaturperiode werden wir die Voraussetzungen für eine
Mitgliedschaft in der Euro-Zone erfüllen.
SPIEGEL: Sie halten es immer noch für attraktiv, den Euro einzuführen?
Sikorski: Wir wollen, dass die Euro-Zone blüht, und wir wollen Teil von ihr sein. Was mich gefreut
hat: Ich wurde in Deutschland sehr wohl gehört. Mir wurde gesagt: Endlich beteiligt ihr euch wie
Leute, die Aktien im Unternehmen haben.
SPIEGEL: In Polen waren die Reaktionen heftig. Sie wurden von manchen Oppositionellen als
"Verräter" beschimpft.
Sikorski: Das waren nur wenige. Das Parlament hat mir mit überwältigender Mehrheit das
Vertrauen ausgesprochen.
SPIEGEL: Sie sind sicher, dass die Versöhnung zwischen den Völkern schon genauso weit ist wie in
der politischen Klasse?
Sikorski: Ich habe mit den Deutschen nicht aus der Position eines ewigen zurückgebliebenen
Opfers, sondern aus der Position eines gleichberechtigten Kollegen gesprochen. Das schätzen viele
hier. Okay, ihr Deutschen seid noch viel reicher, aber wir holen auf. Jetzt begegnen wir uns auf
Augenhöhe. Auf der Basis dessen, was wir erreicht haben und gegenwärtig erreichen, nicht
aufgrund dessen, was wir in der Geschichte erlitten haben.
SPIEGEL: Noch vor wenigen Jahren war das gegenseitige Misstrauen der Völker sehr ausgeprägt.
Wo sind die Ewiggestrigen?
Sikorski: Es gibt immer noch einige auf beiden Seiten. Ich glaube, dass die Mehrheit der Polen
sich vor den Deutschen nicht nur nicht mehr fürchtet, sondern euch nüchtern sieht. Es gibt noch
immer vieles, was bei euch besser ist, einiges, wo wir gleichauf liegen - und manches, wo die Polen
euch übertreffen. Vor allem Angela Merkel hat sich um das Verhältnis verdient gemacht. Sie hat
dafür gesorgt, dass jetzt bei dem Blick auf die Geschichte in Deutschland die Leiden der Polen
durch den Überfall Nazi-Deutschlands und die daraus resultierenden Empfindlichkeiten
berücksichtigt werden. Zum Beispiel beim "Sichtbaren Zeichen" …
SPIEGEL: … dem geplanten Dokumentationszentrum in Berlin …
Sikorski: … einem Projekt, das wir nicht ohne Bauchschmerzen gesehen haben und das immer
noch Konfliktpotential besitzt. Wir wissen nicht genau, wie Geschichte da präsentiert werden wird.
Aber aller Voraussicht nach dürfte jetzt doch auch ausführlich dargestellt werden, wer den Krieg
begonnen und wer mit der Politik der Vertreibungen angefangen hat - die Deutschen.
SPIEGEL: Ist wirkliche Versöhnung auch mit den Russen unmöglich?
Sikorski: Versöhnung, wie wir sie mit Deutschland erreicht haben und uns mit Russland wünschen,
muss auf historische Wahrheit gegründet sein. Es gibt da Fortschritte, die Duma hat das
Verbrechen von Katyń, wo Agenten des Geheimdienstes NKWD 22 000 Polen ermordeten, als
stalinistisches Verbrechen verdammt. Aber es gibt auch Probleme: Die Angehörigen der Opfer
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können im russischen Rechtssystem keine Gerechtigkeit erlangen. Demnächst erwarten wir den
Besuch des Moskauer Patriarchen, den ersten in der Geschichte. Zwischen Polen und Deutschen
waren es auch die Kirchen, die den Prozess anstießen.
SPIEGEL: Sind die Deutschen gegenüber den Russen also doch zu naiv?
Sikorski: Berlin und Warschau betreiben inzwischen eine gemeinsame Russland-Politik. Die
Deutschen interessieren sich wenigstens für den Osten, was man nicht von allen EU-Staaten sagen
kann. Man muss auch bedenken, dass Polen heute an der Außengrenze der Nato liegt, so wie vor
gut 20 Jahren die Bundesrepublik. Deshalb ist unsere Perspektive auf den Osten manchmal eine
andere als die Deutschlands.
SPIEGEL: Das zeigt sich auch an persönlichen Erfahrungen. Nehmen wir die Ihren: Sie sind durch
die Übergriffe Ihrer großen Nachbarn, den deutschen Faschismus wie den Sowjetkommunismus,
geprägt. Lässt sich so ein Trauma ganz abschütteln?
Sikorski: Es wird weniger, aber es ist immer noch da. Worüber man in Polen auch spricht, am
Ende geht es oft um den Krieg. Der Krieg hat jede Familie betroffen. Meine Eltern lebten in
Bydgoszcz (Bromberg), einer Stadt, die schon in den ersten Tagen des Krieges besetzt wurde - und
sofort begannen die Exekutionen. Für ein Wort Polnisch auf der Straße konnte man ins KZ
deportiert werden, Denunziationen führten zum Tod. Mein Onkel landete in Buchenwald, mein
Großvater wurde von den Nazis zur Zwangsarbeit verfrachtet. Fast jede polnische Familie hat so
etwas erlebt.
SPIEGEL: In Ihrem Buch "Das polnische Haus" erwähnen Sie bei allem Abscheu vor den Taten der
Nazis auch die Güte mancher Deutscher. Wie empfanden Sie danach das von Moskau gesteuerte
kommunistische Polen Ihrer Jugend?
Sikorski: Der Kommunismus hat uns politisch und kulturell unterdrückt und zwei Generationen
wirtschaftlich degradiert.
SPIEGEL: Sie haben sich als Abiturient der Gewerkschaftsbewegung Solidarność angeschlossen.
War das jugendlicher Protest, oder hatten Sie damals schon eine Vision vom Ende der Sowjetunion
und einer europäischen Gemeinschaft?
Sikorski: Der Gewerkschaft beizutreten war ein moralischer Imperativ. Niemand konnte sich
damals vorstellen, dass der Kommunismus fällt. Die Stalinisierung Europas hatte überall das
gleiche Muster. Die Machthaber kontrollierten den Sicherheitsapparat, die Jugendorganisationen,
die Presse, und sie übten Terror aus - ein Teil Deutschlands teilte ja unser Schicksal. Die
Kriegserfahrung in Polen dauerte nicht nur fünf Jahre, sie setzte sich viel länger fort. Sie dauerte
mindestens bis 1989 und endete glücklich mit unserem Beitritt zur EU 2004. Die Folgen der
Verluste, der Leiden und Erniedrigungen spüren wir noch heute.
SPIEGEL: Sie haben einige Jahre in Amerika gelebt und sich immer um ein besonderes Verhältnis
zu den USA bemüht. Polen stand im Irak-Krieg an der Seite Washingtons, kaufte amerikanische
Jagdflugzeuge. Ausgezahlt hat sich das nicht, Warschau spielt im Kalkül des Weißen Hauses kaum
eine Rolle. Ist Ihre Europa-Zuwendung auch Ausdruck der Enttäuschung über die Vereinigten
Staaten?
Sikorski: Die USA sind weiterhin ein wichtiger Verbündeter Polens, Deutschlands und ganz
Europas. Unseren beiden Ländern liegt daran, dass die Vereinigten Staaten sich weiter in
europäischen Angelegenheiten engagieren. Aber Polen liegt in Europa, und hier sind unsere
grundlegenden Interessen.
SPIEGEL: Wie sieht denn Ihr Ideal-Europa aus - noch mehr Integration?
Sikorski: Im vergangenen November stand die Euro-Zone kurz vor dem Zusammenbruch, es
zeigte sich, wie fragil Europa ist. Ich fürchte, wenn ein Prozess der Renationalisierung einsetzt,
wird er nicht mehr kontrollierbar sein. Deshalb müssen wir die Integration vorantreiben, die
demokratischen Strukturen durch Direktwahlen stärken. Unsere Zukunft heißt Europa.
8
SPIEGEL: Läuft die EU nicht Gefahr, in einen prosperierenden Norden und einen
hinterherhinkenden Süden zu zerfallen?
Sikorski: Vorsicht vor Vereinfachungen. Vor gut hundert Jahren behauptete Max Weber, die
Katholiken seien unfähig, den Kapitalismus zu verinnerlichen; heute gehören Bayern und
Norditalien zu den reichsten Regionen Europas. Polen war einst Osteuropa, jetzt ist es
Mitteleuropa. Und wenn es um die öffentlichen Finanzen geht - Nordeuropa.
SPIEGEL: So wie sich einst Deutschland als Mentor Polens für die EU sah, versuchen Sie jetzt, die
Ukraine und Weißrussland auf deren Weg nach Europa zu betreuen. Ist das angesichts der jüngsten
Verhärtungen nicht schon gescheitert?
Sikorski: Sowohl in Weißrussland wie in der Ukraine sind die Völker weiter als ihre Regierungen.
Die Politiker haben in der Tat noch einen weiten Weg vor sich.
SPIEGEL: Die Regierung Merkel wirbt wegen des Falls Timoschenko für einen EU-weiten Boykott
der Spiele in der Ukraine. Halten Sie das für eine gute Idee?
Sikorski: Wenn einige Politiker meinen, dass sich das günstig auswirkt, dann ist das ihr gutes
Recht. Wir denken jedoch, dass ein solcher Boykott eine Überreaktion wäre. Getroffen wären vor
allem die einfachen Ukrainer, die in ihrer Mehrheit proeuropäisch eingestellt sind - es sind ihre
Spiele, nicht die der Politiker. Für die Europameisterschaft haben wir ein paar schöne, moderne
Stadien und über 1000 Kilometer Autobahn gebaut. Natürlich wünschen wir uns ein Fußballfest. Es
wäre toll, wenn Polen gegen Deutschland im Finale spielt …
SPIEGEL: … und verliert.
Sikorski: Wenn, dann nur, weil auf beiden Seiten Polen spielen.
SPIEGEL: Herr Minister, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.
DER SPIEGEL 20/2012
(*) Jan Puhl und Erich Follath in Warschau.
„CDU Stadtverbände ernennen Clauser zum Beauftragten für die Landespolitik“
LangenfeldEx-MdL
Clauser soll für CDU die Landespolitik kritisch beäugen
01.08.2012
Langenfeld (RP). Die CDU-Stadtverbände von Langenfeld und Monheim wollen nach eigenen Angaben einen kritischen Blick auf
die NRW-Landespolitik werfen. Dazu haben sie den ehemaligen Landtagsabgeordneten Hans-Dieter Clauser zum Beauftragten
für Landespolitik ernannt, der bei der jüngsten Wahl dem SPD-Kandidaten Jens Geyer unterlegen war. Clauser: "Gerade in der
jetzigen Situation als Oppositionspartei ist es wichtig, den Bürgerinnen und Bürgern die unterschiedlichen politischen
Lösungsansätze zu erklären, den Finger in die Wunde zu legen und eigene Konzepte zu erläutern.
Koalitionsvereinbarung zu der
von Bayer geplanten Kohlenmonoxid-Leitung (CO-Pipeline) lese. Es sei aus
" Nach eigenen Worten bekommt Clauser "echt das Grausen", wenn er die
seiner Sicht höchste Zeit für den örtlichen Abgeordneten Jens Geyer, "Wahlversprechen einzulösen und
sich aktiv an die
Seite der Pipeline-Gegner zu stellen".
Regional, 02.08.2012
GEYER SIEHT WIDERSPRÜCHE BEI CDU -
CDU zur geplanten CO-Pipeline
„Mit großem Erstaunen“ reagiert Jens Geyer (SPD) auf die seiner Ansicht nach „widersprüchlichen Aussagen
der CDU zur geplanten CO-Pipeline“.
„Stehe weiter zu meinem Kurs“
Der neu gewählte Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis, der Monheim und Langenfeld abdeckt: „Im Landtag kann es
CDU und FDP nicht schnell genug gehen, die Pipeline in Betrieb zu nehmen. In einer extra anberaumten ´Aktuellen
Stunde´ plädierten sie erst kürzlich dafür, die Inbetriebnahme sofort zu ermöglichen, obwohl es dazu ein laufendes
Verfahren vor dem Oberverwaltungsgericht in Münster gibt. Die Sorgen und Wünsche der Bürgerinnen und Bürger
entlang der Trasse waren für die CDU-Abgeordneten im Parlament anscheinend kein Thema mehr. Ich stehe weiter zu
meinem Kurs und habe mich öffentlich eindeutig gegen die CO-Pipeline positioniert. Die Pipeline soll nach
Möglichkeit nicht so in Betrieb gehen. Aber da wir in einem Rechtsstaat leben, werden wir sowohl den
9
Urteilsspruch aus Münster als auch das Gutachten aus dem Umweltministerium abwarten, bevor weitere Schritte
folgen.“ „Besonders erstaunt“ zeigt sich der Sozialdemokrat über „den Aufruf des ehemaligen CDU-Abgeordneten
Clauser, Geyer möge sich gegen die Pipeline positionieren“. Auch sei ihm nicht mehr klar, wie denn nun eigentlich die
Haltung der CDU in dieser Frage sei; die Landtagsfraktion der Christdemokraten sei mehrheitlich für eine rasche
Inbetriebnahme, Clauser aber gegen die Pipeline.
http://monheimer.stadtmagazin-online.de/regional/artikelregional/article/fortuna-kommt-nach-malezas-auchvoronin.htmlv
Regional, 31.07.2012
FORTUNA: KOMMT NACH MALEZAS AUCH VORONIN -
JA ER KOMMT!
DÜSSELDORF. Das ist ja mal ein Kracher: Dynamo Moskau leiht offenbar den ukrainischen Nationalstürmer
Andriy Voronin an Fortuna Düsseldorf aus!
Werner: „Noch nichts hundertprozentig entschieden“
Nachdem im Laufe des gestrigen Tages bereits der griechische Nationalverteidiger Stelios Malezas einen Zwei-JahresVertrag bei den Fortunen unterschrieben hatte, verbreitete sich am Abend diese Meldung wie ein Lauffeuer unter den
Fans des Bundesligaaufsteigers: Der russische Hauptstadtklub will Offensivmann Voronin, der in der Saison 2008/09 elf
Tore für Hertha BSC erzielte, bis Juni 2013 an die Fortuna ausleihen. Der „Express“ zitierte jedoch Fortuna-Sportdirektor
Werner, wonach „noch nichts hundertprozentig entschieden“ sei, unter anderem müsse noch ein Medizincheck
absolviert werden. Sowohl Malezas als auch Voronin waren bei der EM 2012 dabei, allerdings kam nur der 33-jährige
Ukrainer zu zwei Einsätzen.
Friedrich Wilhelm Graf von Reden (1752-1815)
Eine Ausstellung der Stiftung Schlesien, Hannover
„Schlesisches Eisen - Zum 250. Geburtstag von
Friedrich Wilhelm Graf von Reden“
wurde am 14. Juli (bis 8 September 2002)
im Oberschlesischen Landesmuseum in Ratingen,
Bahnhof Str. 62 eröffnet.
Die blühenden 25 Jahre in Schlesien von Graf von Reden waren auch die blühendsten
Zeiten des Landes Oberschlesien. Reden schuf die Industriebasis der Region nicht nur im
Bergbau und Hüttenfache, er sorgte für die Infrastruktur, indem er die Transportwege
verbesserte, Wasserkanäle entwickelt, Bergarbeitersiedlungen bauen ließ, sich um die
allgemeine Schulbildung und den bergmännischen Nachwuchs kümmerte. Sein
geologischer Spürsinn ließ ihn neue Lagerstätten finden, und seine naturwissenschaftlichen
und technischen Kenntnisse erlaubten ihm, sie zu erschließen. Er führte technische
Neuerungen ein, z.B. die Gewinnung von Stahl mit Hilfe von Koks - seit 1789 oder 1788
eine englische Dampfmaschine zur Wasserhaltung im Bergbau (Tarnowitz), die dann in
Schlesien nachgebaut wurde. 1786 wurde Reden in Anerkennung seiner Verdienste um den
schlesischen Bergbau in den Grafenstand erhoben.
10
von links: Dr. Idis Hartmann, Roland von Reden,
Dr. hc Eckart von Reden, Ulf von Reden, Peter Karl Sczepanek
Was kann man über einen Bergbauminister, der vor 250 Jahren lebte, ausstellen?
Schlesisches Eisen wird präsentiert. Nicht etwa Eisenbahnschienen, sondern jene
Kostbarkeiten von filigraner Anmut, die auf Initiative von Graf Friedrich Wilhelm von
Reden in Gleiwitz gegossen wurden, Stücke der Eisenkunstgusssammlung der Stiftung
Schlesien.
Eine erlesene Auswahl an Eisenguss -Medaillen ist zu bewundern, auf denen berühmte
Zeitgenossen dargestellt sind wie Königin Luise oder Feldmarschall von Blücher. Von Graf
Friedrich Wilhelm von Reden ist eine Eiskunstguss Medaille zu sehen samt der von dem
berühmten Medailleur Posch angefertigte Ausformung in Bisquitporzellan.
Der Eisenkunstguss war eine kostengünstige Methode sowohl zeitgenossische Kunst wie
auch bekannte Kunstwerke der Vergangenheit zu reproduzieren. So findet man die
berühmte Warwickvase, das Abendmal von Leonardo da Vinci, das Blücherdenkmal nach
Daniel Rauch und das Redendenkmal nach Theodor Kalide sowie Statuetten von König
Friedrich II. und von Napoleon.
11
Chistine Czaja - Peter K. Sczepanek -Dr. hc Eckart von Reden
Graf Friedrich Wilhelm von Reden sind diese Kunstwerke zu verdanken. Er schuf die
technischen Voraussetzungen mit der Gründung der Gleiwitzer Eisengießerei und der
Angliederung einer Kunstwerkstatt, den Einsatz von Dampfmaschinen im Bergbau, was
selbst Goethe zu einem Besuch von Tarnowitz veranlasste, und durch das Anblasen des
ersten Kokshochofens auf dem Kontinent. In 20 Jahren schuf er, unterstützt von Minister
Friedrich Anton von Heinitz aus einem dahindümpelnden Bergbau in Schlesien die
progressivste Montanregion nicht nur Preußens, sondern des Kontinents.
Seine wichtigsten Wirkungsstätten lagen in Oberschlesien, wo er nicht nur vorbildliche
Gruben, schiffbare Stollen. Kanäle und Eisenhütten errichtete, sondern mit Malapane,
Tarnowitz, Gleiwitz und Königshütte den Industriebau revolutionierte, indem sich
technische Nutzbarkeit mit ästhetischer Gestaltung trafen.
Zu Redens 100. Geburtstag enthüllte König Friedrich Wilhelm IV, das Reden-Denkmal auf
dem Redenberg in Königshütte, das im 20. Jahrhundert mehrmals gestürzt und wieder
aufgerichtet wurde. Den zeitgenössischen, verkleinerten Nachguss des Denkmals stellte die
Familie von Reden, die großen Anteil an der Ausstellung nahm, als Leihgabe zur
Verfügung. In diesem Jahrhundert entstand ein Gemälde, zu dem einer der wenigen Stiche,
die von dem großen Grafen Friedrich Wilhelm von Reden vorhanden sind, als Vorbild
diente. Auch dieses Porträt, eine Leihgabe des Bochumer Bergbaumuseums, ist in dieser
interessanten Ausstellung zu sehen.
Im 19. Jh. oberschlesischen Eisenkunstguss bildete sich eine Gruppe von jungen Künstlern,
die, aus Bergmannsfamilien stammend, sich dem Eisenkunstguss widmeten. Zu nennen ist
der Modelleur Friedrich Ludwig Beyerhaus. Er hat neben der eigenen künstlerischen
Produktion noch das Verdienst, diese Garde junger Künstler für die Gleiwitzer Hütte
herangebildet zu haben, die die hohe Qualität der Eisennachgüsse erst ermöglichte.
Zu ihnen gehörte der 1801 in Königshütte geborene Erdmann Theodor Kalide. Der
wachende Löwe zierte nicht nur den Mariannenfelsen bei Fischbach im Großformat, stand
nicht nur im Königlich Geologischen Institut in Berlin, sondern ist auch auf
Briefbeschwerern im Kleinformat zu finden.
12
Auch Karl Eduard August Kiss gehörte zu den Schülern Beyerhaus´. 1802 in Paprotzan bei
Pleß in Oberschlesien geboren, erhielt er ab 1824 Modellaufträge von der Gleiwitzer Hütte
und profilierte sich mit einer 65 cm hohen Nachformung von Schlüters Reiterstandbild des
Großen Kurfürsten (Gleiwitzer Kunstguss-Museum, Ostdeutsche Galerie Regensburg).
Seine Statuette Friedrichs des Großen gehört wohl zu den Stücken, die die größte
Verbreitung fanden. Die Statuette Napoleons, auch in großer Stückzahl in Gleiwitz
gegossen, wird einmal Kiss, einmal seinem Landsmann und Lehrer in Gleiwitz W. A.
Stilarsky zugeschrieben.
Der Tichauer Bildhauer, August Dyrda - schuf in den Jahren 2001-2002 ein Werk - ein
Denkmal - „Friedrich Graf von Reden“ nach dem oberschlesischen Bildhauer Theodor
Kalide (1801-1863) von 3 Metern Höhe, dessen Reden-Denkmal am 6.Sept in Königshütte
O/S schon zum dritten Mal in der Geschichte Oberschlesiens enthüllt wird.

Damals:
Friedrich Wilhelm Graf von Reden,
geb. den 23. März 1752, gest. den 3.Juli 1815
Dem Begründer des schlesischen Bergbaus
die dankbaren Gruben- und Hütten-Gewerke und Knappschaften Schlesiens
1852.

Ab 6.9.2002 wird auf der neuen Tafel in polnischer Sprache stehen:
Friedrich Wilhelm Graf von Reden,
ur. 23. Marca 1752, zm.3.Lipca 1815
Die Rückseite:
Miłośnicy Miasta Chorzów po zniszczeniach zrekonstruowali pomnik
wielkiego człowieka, twórcy przemysłu XVIII i XIX wieku na Śląsku, oddając
tym cześć Fryderykowi Wilhelmowi Hrabiemu von Reden. Miłośnicy
Chorzowa - 6.9.2002 - Chorzów
Die Chorzow-Stadtfreunde, nach der Zerstörung, haben das Denkmal
rekonstruiert, von großem Mensch, dem Gründer in XVIII und XIX Jh. der
schlesischen Industrie, und ihm die Ehre geben wollten, dem Friedrich
Willhelm Graf von Reden. Die Stadtfreunde 6.9.2002 - Chorzow
Peter Karl Sczepanek
Alle Exponate stammen aus Eisenkunstguss - Museum Hirzenhain (HE) und Buderus Guss
GmbH
13
Zwischen 1813 bis 1815 wurden über acht
Tausend Eiserne Kreuze für die Helden des
Napoleonischen Krieges in der Gleiwitzer
Eisenhütte gegossen.
Das Eiserne Kreuz wurde von Friedrich L.
Beyerhaus (Gleiwitz) nach Karl F. Schinkel
geschaffen.
14
Flußgötterteller mit Standfuß nach K.F.Schinkel
15
Peter Karl Sczepanek
40789 Monheim am Rhein
Tel/Fax 02173-66742
[email protected]
Monheim/Rh, den 17.7.20022
www.rp-online.de
search: Sczepanek
Silesia-Info:
From: Peter Mugay To: 'Peter K. Sczepanek' Sent:July 30, 2012
Subject: AW: pksczep-120727-Olympia, Owens, Piccolo-SdP, Schatten1914, Püttmann, Pless, Chopin, S.Pollok, A.Scholtis,
817.000 Slazakow, von P.K. Sczepanek-8
Lieber Peter, Dank auch für Deine heutige Sendung. Mit dem Dank schicke ich Dir den
nächsten Preußenbrief, der es in sich hat. Wünsche einen guten Tag und eine erfolgreiche
Woche! Peter M. aus Preußen
*****
[email protected]
Triftweg 29 16552 Schildow b. Berlin
T.: 033056 / 82718 F.: 033056 / 42320
H.: 0173 70 89 448
Die Datei - PMugay-Preuss-2012-08-Monatsbrief-11-pdf
No. 11 / August 2012:
Vorweg…
…zunächst zwei Bitten: Haben Sie Anregungen, Wünsche, Kritiken
oder Lobe für die Preußischen Monatsbriefe, dann teilen Sie uns
diese doch bitte mit. Wir stellen uns gern auf Sie ein.
Und: Die Ihnen per Mail zugesandten KOSTENLOSEN Monatsbriefe
lassen sich unter dieser Internet-Adresse aufrufen:
www.Preussische-Monatsbriefe.de
Bitte geben Sie diese Adresse an wache Geister weiter. Danke
Was sind das nur für Politiker, die das Land in ein schwarzes Loch führen,
vorbei an grau-grausigen Gedenksteinen mit der Aufschrift „Aber die
Banken haben wir gerettet - mit Hunderten Milliarden.“
Kein sonst so schwülstig-beredter Präsident, keine wissenschaftlich-kühle Kanzlerin
sprach im Klartext die wahnwitzige Gefahr an, wie es Friedrich der Große
getan hätte. Und wie es der patriotisch denkende Verfassungsschutzpräsident
und Staatsrechtler Professor Hans-Jürgen Papier tat:
„Letztlich geht es um das Überleben unseres demokratischen und sozialen Rechtsstaates.“
Ergeben wie immer stimmte das Parlament (Volksvertreter?)
dem europäischen Fiskalpakt und dem Banken-Rettungsschirm ESM
zu. Professor Papier folgt mit seiner Aussage dem Patrioten Professor Otte,
der weit vor ihm aufklärte (siehe Preußischer Monatsbrief vom Juni
2012): Undemokratisch agierende Politiker der Euro-Zone würden jetzt
die Früchte ernten, deren Saat sie zu verantworten haben. „Nahezu fünf
Jahre Bankenrettung haben das Maß voll gemacht. Ein Kartell aus Rating-Agenturen,
Investmentbanken und anderen Akteuren hat Europa sturmreif geschossen.“
Letzte Zweifel über den Stellenwert der Politiker unseres Landes in der
Bestimmer-Hierarchie sollten nun verschwunden sein. Friedrich der Großen
und Bismarck fehlen dem Lande der politischen Erfüllungsgehilfen.
Die Schriftleitung
Wort des Monats
Meine Kinder verwehte der Krieg; wer bringt sie mir wieder?
Beim Klange der Lieder feiern Fürsten und Herren den Sieg. Sie
freuen sich beim Friedensschmaus, die müßgen Soldaten
16
fluchen – ich ziehe am Stabe hinaus, mein Vaterland zu suchen.
Ricarda Huch, 1894
Inhalt
Seite 2: Wer Weisheiten von Friedrich II. und Kant ignoriert
Seite 4: Verblüffende Fragen: Was wäre eigentlich wenn…
Seite 5: Der Kölner Dom
Seite 8: Preußen lebt in Lunow an der Oder
Seite 12: Einwürfe zur NSU
Seite 13: Jeweils 100 Jahre: Honecker und Strittmatter
Seite 14: Leserbriefliches
Seite 16: Preußische Daten
Seite 18: Impressum
Zuschriften - Archiv - Bestellung - Abbestellung
P.M.
1.8.2012 -
http://www.unzensuriert.at/content/009490-Bayern-macht-Druck-f-r-Heimatvertriebenen-Gedenktag
Bayern macht Druck für Heimatvertriebenen-Gedenktag
29. Juli 2012 - 1:00
Tags
Gedenktag, Bayern, Freie Wähler, CDU, CSU, FDP, Bundestag, Landtag, Charta, Heimatvertriebene,
Flucht, Vertreibung, Staatsregierung, Die Grünen, Peter Bauer, Bernhard Pohl, Zweiter Weltkrieg,
Geschichte, Deutschland, Europa
Bild:
Bereiche
Historisches
Der Freistaat Bayern macht in der Frage der Einführung eines nationalen Gedenktags für die
Opfer von Flucht und Vertreibung Druck. Obwohl der Bundestag bereits im Februar 2011
beschlossen hat, dass der 5. August als Gedenktag eingeführt werden soll, wird die
Umsetzung dieses Beschlusses bis heute blockiert. Unmittelbar nachdem sich Union und FDP
im Bundestag dafür ausgesprochen hatten, meldete eine Vielzahl mehrheitlich linker
Historiker Bedenken an.
Ein Dringlichkeitsantrag der „Freien Wähler“ im bayerischen Landtag zur Einführung eines
Tags der Heimat am 5. August ist nun im Sozialausschuss mit geringen Änderungen
einstimmig angenommen worden. Peter Bauer, sozialpolitischer Sprecher der Freie-WählerLandtagsfraktion berichtet von einem „konstruktiven Dialog“, in dem auch die Vorstellungen
der CSU und sogar der Grünen eingebaut wurden. Laut Dringlichkeitsantrag soll die
Bayerische Staatsregierung „in Ihren Bemühungen unterstützt werden, sich […] dafür
einzusetzen, dass der Beschluss des Bundestages vom 8. Februar 2011 möglichst bald –
spätestens bis Ende des Jahres 2012 – umgesetzt wird.“
20 Millionen verloren nach 1945 ihre Heimat
Als Folge des Zweiten Weltkriegs haben rund 20 Millionen Menschen ihre Heimat verloren.
Weltweit befinden sich derzeit etwa 43 Millionen Menschen auf der Flucht oder leben in einer
„flüchtlingsähnlichen“ Situation, begründen die Freien Wähler ihre Initiative. „Wir sind es
den Menschen und ihren Angehörigen schuldig, die im Zuge von Flucht und Vertreibung
17
unglaubliches Leid erdulden mussten und ihre Heimat verloren haben“ , so Bernhard Pohl,
Sprecher für Vertriebenenpolitik. Nach seiner Auffassung ist ein solcher nationaler Gedenktag
auch aus der Charta der Heimatvertriebenen abzuleiten, nach der Flucht und Vertreibung als
Teil der deutschen, europäischen und somit letztlich auch weltweiten Geschichte begriffen
werde.
1. Kommentar:
Populisten
Sorry aber ich glaube den Freien Wählern gehen die Vertriebenen am A... vorbei.Die wollten
doch mit der SPD gemeinsame Sachen machen.
Vorgestern wurde auf dem Multikulti Sender ARTE gesagt das es 80% der
Bürgerkriegsflüchtlinge Ende der 70er bis Anfang der 80er vor Kommunistischen Regimen
flohen.In der Schule hörte ich nichts davon..natürlich auch nichts(!!!)von
Ostpreußen,Pommern,Schlesiern,Sudetendeutschen,Siebenbürgersachsen,Wolga Deutschen...
2. Aus
Deutschland wurde niemand vertrieben, es kommen höchstens vertriebene nach
Deutschland. Wieso also ein nationaler Gedenktag, gibt ja eh den Weltflüchtlingstag (20. Juni).
Schon mal etwas von Ostdeutschland gehört, "mündiger Bürger" par excellence?
Kurt Scheuch
2.
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=ZF3ZaSjzO90
http://www.politaia.org/geschichte-hidden-history/geschichtsunterricht-mal-nicht-von-knopphitlers-machtergreifung-1933/
Geschichtsunterricht, mal nicht von Knopp: Hitlers Machtergreifung 1933
By admin
– 29. July 2012Veröffentlicht in: Geldsystem, Staatssimulation BRD, Verborgene Geschichte, Video, Wichtiges
1933 - Sommers Sonntag 9:
Wie war das noch mit Hitlers Machtergreifung? Waren die Ereignisse im Jahre 1933
tatsächlich so, wie Guido Knopp uns glauben machen will oder gibt es da eventuell Anlass zu
berechtigtem Zweifel? Tobias Sommer erzählt über einige Ereignisse mal in chronologischer
Folge um die Zusammenhänge besser zu erkennen.
Hier einiges an Literatur zu 1933 von Amazon:
1933: http://goo.gl/d5njg
Führergeburtstage 1933 – 1945 – Personenkult im Dritten Reich: http://goo.gl/lKKIU
Retrospect Kompendium 1890-1933:http://goo.gl/G86J5
Wenn Ihr auch mal Anregungen für ein Video habt sagt einfach bescheid, wir sehen dann,
was wir machen können. Und ein Abo auf unserem Channel würde uns natürlich sehr freuen!
18
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Nein zum 2. Versailler Schuldendiktat! -- Helga Zepp-Larouche
Merkel und die US-Freiheitsmedaille - sklaven-ohne-ketten
Deutschland und die Endzeit
1933 - Sommers Sonntag 9
http://www.youtube.com/watch?v=unWSx9OXSi4&feature=player_embedded#!
Veröffentlicht am 29.07.2012 von hoTodi
http://www.hoTodi.tv zeigt wie es geht! Wie war das noch mit Hitlers Machtergreifung? Waren die Ereignisse
im Jahre 1933 tatsächlich so, wie Guido Knopp uns glauben machen will oder gibt es da eventuell Anlass zu
berechtigtem Zweifel? Tobias Sommer erzählt über einige Ereignisse mal in chronologischer Folge um die
Zusammenhänge besser zu erkennen.
Hier einiges an Literatur zu 1933 von Amazon:
Heinz Nawratil "Der Kult mit der Schuld": http://goo.gl/4gO5D
Antony C. Sutton "Wall Street und der Ausstieg Hitlers": http://goo.gl/FrfwW
Mansur Khan "Die geheime Geschichte der amerikanischen Kriege": http://goo.gl/AVevj
Retrospect Kompendium: http://goo.gl/G86J5
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http://www.youtube.com/watch?v=f4Q1UeNcVTU&feature=related
Schyłek lata 1942r. Żołnierze batalionu szturmowego Wermachtu Fritz Reiser i Manfred Rohleder odpoczywają
na Riwierze Włoskiej po trudach kampani zbrojnej w Afryce. Urlop nie trwa jednak długo i batalion zostaje
przerzucony na front wschodni. Porucznik Hans von Witzland informuje żołnierzy, że walczyć będą o zdobycie
Stalingradu. Większość obawia się rosyjskiej zimy, ale hitlerowska propaganda twierdzi, że opór obrońców
miasta złamanie zostanie w kilka dni. Pierwszy szturm na Stalingrad okazuje się niezwykle krwawym
przedsięwzięciem. W przepełnionym lazarecie Reiser i Rohleder wymuszają na poruczniku Witzlandzie
opatrzenia w pierwszej kolejności ciężko rannego kolegi. Za to wykroczenie kapitan Haler przenosi ich do
karnego batalionu. Nastaje zima. Żołnierze 6-tej Armii gen Friedricha von Paulusa bezskutecznie usiłują
przełamać obronę Stalingradu. Por. Hans von Witzland spostrzega, że zdobycie miasta nie jest żadną militarną i
startegiczną koniecznością, lecz czysto prestiżowym politycznym przedsięwzięciem. Świadomość ta całkowicie
zmienia młodego porucznika. Z zimnego tresera żołnierzy staje się ich towarzyszem niedoli. Reiser i Rohleder
zostają zrehabilitowani i wracają do działań frontowych.
INFO:
Gatunek: Wojenny,Dramat
Rok produkcji: 1993 Reżyseria: Joseph Vilsmaier
Scenariusz: Jürgen Büscher, Christoph Fromm
Muzyka: Enjott Schneider
Zdjęcia: Peter von Haller , Rolf Greim
a)
http://www.politaia.org/internet-und-medien/aufgedeckte-lugen-in-medien-politik-und-wissenschaft-prof-dr-michael-vogt/
b):
http://ewald-hinterdenkulissen.blogspot.de/2011/10/was-ist-die-dritte-macht-und-das-letzte.html
a)
http://www.politaia.org/internet-und-medien/aufgedeckte-lugen-in-medien-politik-undwissenschaft-prof-dr-michael-vogt/
Aufgedeckte Lügen in Medien, Politik und Wissenschaft – Prof. Dr.
Michael Vogt
By admin – 29. July 2012Veröffentlicht in: Internet und Medien, Manipulation, Neue
Perspektiven, Staatssimulation BRD, Video, Wichtiges
Veröffentlicht am 28.07.2012 von WissensmanufakturNET
Mehr unter: http://www.top-info-forum.com
und http://www.wissensmanufaktur.net
Michael Friedrich Vogt, (M. A. Prof. Dr. phil.), Historiker, Kommunikations-Wissenschaftler,
unabhängiger Filmemacher und Internet-TV-Moderator berichtet über Zensur und
Pressefreiheit, über die systematischen Lügen der Mainstream-Medien und wie man sie
erkennt.
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http://www.politaia.org/politik/die-psychopaten-und-ihre-herrschaft-uber-die-welt/
Aufgedeckte Lügen in Medien, Politik und Wissenschaft - Prof. Dr. Michael Vogt
http://www.youtube.com/watch?v=qibXdmj2GqM&feature=player_embedded#at=71
20
Veröffentlicht am 28.07.2012 von WissensmanufakturNET
Mehr unter: http://www.top-info-forum.com
und http://www.wissensmanufaktur.net
Michael Friedrich Vogt, (M. A. Prof. Dr. phil.), Historiker, Kommunikations-Wissenschaftler, unabhängiger
Filmemacher und Internet-TV-Moderator berichtet über die systematischen Lügen der Mainstream-Medien und
wie man sie erkennt.
Kategorie: Nachrichten & Politik
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b)
Was ist die Dritte macht und das „letzte Bataillon“?
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By admin – 21. July 2012Veröffentlicht in: Ethik und Moral, Manipulation, Neokolonialismus, Politik, Terror, Wichtiges
Die Psychopaten und ihre Herrschaft über die Welt
Film……. Und:
Der Trick des Psychopathen: Uns glauben machen, dass Böses von
anderswo kommt
© sott.net
Psychopathen regieren unsere Welt. 6% der Menschen werden genetisch bedingt als
Psychopathen geboren. Wissen Sie, was das für den Rest von uns bedeutet?
Interview mit den Herausgebern der Les Editions Pilule Rouge Ausgabe des Buches
Politische Ponerologie
Schweizer Journalistin Silvia Cattori im Interview mit Laura Knight-Jadczyk und Henry See:
Silvia Cattori: Nachdem ich das Buch Politische Ponerologie, Eine Wissenschaft über das
Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke von Andrzej Łobaczewski
gelesen hatte, wollte ich den Autor interviewen. Weil er jedoch krank ist, konnte er auf meine
Fragen nicht antworten, außer vielleicht auf kürzeste Art, ein kurzer Paragraph. Zum Glück
war es mir möglich, Laura Knight-Jadczyk und Henry See, die Editoren dieses Buches, zu
interviewen, die sich mit dem Autor über meine Fragen telefonisch unterhielten und deshalb
in der Lage waren, für ihn zu sprechen.
Ich denke, dass jeder dieses Buch lesen sollte, da es den notwendigen Schlüssel zum
Verständnis von Ereignissen birgt, die wir sonst nicht nachvollziehen könnten. Das Buch
beschreibt die Wurzel des “Bösen” bzw. des “Übels”, das wahre Wesen davon, und illustriert,
wie es sich in der Gesellschaft verbreitet.
21
Herr Łobaczewski verbrachte Jahre damit, jene Menschen in Machtpositionen, deren
Handlungen Inkarnationen des Bösen sind, zu beobachten; Menschen, die man in
Fachbegriffen der Psychologie als A(nti)soziale, Psychopathen oder Soziopathen bezeichnet.
Das Folgende hat ein schweizer Psychiater mir gegenüber über das Buch Politische
Ponerologie erwähnt:
Ich habe noch nirgendwo anders die Dinge gelesen, die Łobaczewski beim Namen nennt.
Noch kein anderes Buch hat dieses Thema auf diese Weise bearbeitet. Es war für mich und
meine Arbeit sofort von Nutzen. Die Elemente, die er über verdorbenes/pathologisches
Verhalten anspricht – Konflikte in der Geschäftswelt genauso wie in der politischen Sphäre,
wo immer mehr Konflikte und Leute dieses Typs anzutreffen sind – halfen mir sofort, die
Funktionsweise dieser Individuen zu verstehen, die Konflikte in ihrem Tätigkeitsbereich
erzeugen und die, wohin sie auch gehen, die Stimmungsatmosphäre verschmutzen.
Silvia Cattori: Warum wählte Łobaczewski einen Titel, der so hermetisch klingt:
“Politische Ponerologie”? Und das für ein Buch, das nicht nur Psychologen und
Psychiater interessieren sollte, sondern jeden?
Laura: Zuallererst lassen Sie mich anmerken, dass eine emotionale Verbindung zwischen uns
und Dr. Łobaczewski existiert und wir uns bezüglich dieses Interviews mit ihm unterhalten
haben. Er ist schon recht bejährt und seine Gesundheit hat sich im letzten Jahr verschlechtert.
Er bedauert, dass er nicht mehr fähig ist, persönlich zu antworten; er versuchte es zwar, ist
aber nicht stark genug, um selbst die kürzesten Antworten auf schriftliche Fragen
niederzuschreiben. Und selbst wenn, ist er nach ein paar Minuten Konzentration erschöpft
und seine Aufmerksamkeit beginnt abzugleiten. Wir sind darauf bedacht, seine Gesundheit
und Wohlfahrt zu bewahren, aber wir wollten auch der Anfrage nach Antworten auf wichtige
Fragestellungen nachkommen. Andrzej hob mir gegenüber telefonisch hervor, dass er vollstes
Vertrauen in unser Verständnis des Themas hat. Er wiederholte am Telefon, sowie auch
schriftlich, dass er nach jemanden Ausschau gehalten hatte, der in die selbe Richtung geht wie
er; auf dieselbe Weise denkt; jemand, dem er sein Werk in die Hände legen konnte –
sprichwörtlich die Fackel weiterreichen, genauso wie die Werke, die er von Anderen erhalten
hatte. Er hielt jahrelang Ausschau nach jemandem; und es war unsere Arbeit, die seine
Kriterien erfüllte.
Nachdem das gesagt wurde, lassen Sie mich auf Ihre Frage eingehen: Warum wählte
Łobaczewski diesen Titel? Erstens war das Werk ursprünglich eine Sammlung von
technischen und akademischen Dokumenten aus verschiedenen Quellen. Wie Łobaczewski in
der Einleitung erklärt, geht nur sehr wenig der Arbeit auf ihn selbst zurück; er war sozusagen
nur der Zusammensteller. Akademiker neigen dazu, Titel für ihre Publikationen zu wählen,
die in akademischer Terminologie formuliert sind, und Wissenschafter sehen es als ihr
Vorrecht an, neue Begriffe zu kreieren, die ihre Entdeckungen beschreiben (wie Physiker zum
Beispiel mit Begriffen wie Quark, Muon, Lepton, etc. aufwarten); in diesem Sinne also ist
dieser Titel absolut nachvollziehbar. Der Begriff Ponerologie war ursprünglich ein obskurer
theologischer Begriff, der das Studium des Bösen beschrieb. Andrzej wusste das und
beschloss, dieses Wort für den wissenschaftlichen Gebrauch zurückzubeanspruchen und zu
rehabilitieren; denn, wie es sich herausstellt, hat unsere Wissenschaft nicht wirklich ein Wort
für das Studium des “Bösen” per se. Wir brauchen eines.
Henry: Als Łobaczewski uns das Manuskript seines Buches übermittelte, waren wir erstaunt.
Wir waren damals mit der Frage beschäftigt, warum – unabhängig von dem Ausmaß des
22
Guten Willens in der Welt – es so viel Krieg, Leiden und Ungerechtigkeit gibt. Es scheint egal
zu sein, mit welchem Plan, Religion oder Philosophie große Denker aufkommen – nichts
scheint unser Los zu verbessern. Und so ist es schon seit tausenden von Jahren, immer und
immer wieder.
Wir hatten auch für einige Jahre im Bereich der Frage über Psychopathie geforscht und einige
Artikel über das Thema auf unseren Internetseiten veröffentlicht. Wir hatten auch eine
elektronische Fassung der wegweisenden Arbeit über Psychopathie von Dr. Hervey Cleckley,
The Mask of Sanity mit Erlaubnis der Inhaber der Urheberrechte zu Forschungszwecken
transkribiert, weil es nicht mehr gedruckt wurde. Es ist solch ein relevanter und
bahnbrechender Text, dass wir ihn zum freien Download verfügbar gemacht haben. Also
hatten wir ein gutes Fundament bezüglich dieser Fragestellungen und auch eine gewisse
Ahnung, dass die Frage der Psychopathie und die düstere Situation, der wir auf unserem
Planeten gegenüberstehen, miteinander in Verbindung stehen.
Laura: Lassen Sie mich hinzufügen, dass der Grund, warum wir begonnen haben,
Psychopathie zu erforschen, darin liegt, dass wir dem Phänomen erster Hand begegnet sind.
Wir arbeiteten mit Gruppen von Menschen; und das Phänomen, dass Gruppen von
pathologisch Abweichenden korrumpiert werden, indem sie sich unter der Tarnung von
Normalität einschleichen (ein Phänomen, das Politische Ponerologie ebenfalls am Beispiel
von Gruppen bearbeitet), war uns also aus einem kleineren sozialen Maßstab bekannt. Wir
hatten diese Dynamik bereits wiederholt beobachtet und waren mit ihr auch umgegangen,
aber in diesen frühen Tagen standen wir sozusagen nur in unseren Unterhosen da. Wir
wussten, dass da etwas Merkwürdiges vor sich ging, aber wir hatten noch keine Begriffe oder
Kategorien dafür. Wir fanden einige dieser Begriffe und Kategorien in den Texten über
Psychopathologie, die aber soziale Dynamiken aussparten.
Henry: Aber Politische Ponerologie präsentiert das Thema auf radikal andere Art als die
anderen Texte über Psychopathie und schlägt vor, dass der Einfluss der Psychopathen und
anderer [psychologisch] Abweichender nicht nur einer der vielen Einflüsse auf unsere
Gesellschaft ist, sondern, unter passenden Umständen, der Haupteinfluss ist, der unsere
Lebens- und Denkweise und unser Urteilsvermögen, was rund um uns vorgeht, prägt. Wenn
man die wahre Natur dieses Einflusses zu verstehen beginnt – dass sie gewissenlos,
emotionslos, selbstsüchtig, kalt, berechnend und ohne jegliche moralische oder ethische
Standards ist – , wird man richtiggehend entsetzt; aber gleichzeitig beginnt alles, Sinn zu
machen. Unsere Gesellschaft wird immer seelenloser, weil die Menschen, die sie führen und
das Beispiel abgeben, selbst seelenlos sind – sie haben buchstäblich kein Gewissen.
Wenn man zu verstehen beginnt, dass die Zügel der politischen und wirtschaftlichen Macht in
den Händen von Leuten ruhen, die kein Gewissen, keine Fähigkeit zu echter Empathie haben,
eröffnet das eine komplett neue Sichtweise auf das, was wir als “böse” bezeichnen. “Böses”
ist nicht länger ein moralischer Standpunkt; es kann nun wissenschaftlich analysiert und
verstanden werden.
Laura: Durch Łobaczewski ist das Wort Ponerologie von seinem religiösen Begriffsinhalt
zurückerobert worden, wo es der Gesellschaft als Ganzes nicht viel Gutes beschert hat, und ist
nun die wissenschaftliche Studie über das Böse; über das wissenschaftliche Verstehen der
Wurzeln, und wie es Individuen, Gruppen und Gesellschaften wie eine Krankheit infiziert.
Wenn Psychopathen die Schmiede von politischen Linien von Regierungen und die
Vorstandsmitglieder von großen Gesellschaften sind, wird die ihre Denkweise und ihre
23
Schlussfolgerungen – ihre ‘Moral’ – allgemeine Kultur und somit auch die ‘Moral’ der
Bevölkerung, der sie vorstehen. Wenn das passiert, wir der Geist der Bevölkerung infiziert,
genauso wie ein Pathogen einen physischen Körper infiziert. Die einzige Art, uns selbst gegen
pathologisches Denken zu schützen, ist, uns dagegen zu immunisieren, und das wird
gemacht, indem man so viel über die Natur/das Wesen der Psychopathie und deren Einfluss
auf uns lernt wie nur möglich. Im Wesentlichen erblüht diese ‘Krankheit’ in einer Umwelt,
wo ihre Existenz selbst verleugnet wird; und diese Verleugnung ist geplant und absichtlich.
Während der Titel des Buches hermetisch erscheinen mag, sollte er im Kontext der großen
Schwierigkeiten verstanden werden, die Andrzej hatte, dieses Werk überhaupt einmal zu
publizieren. Die ersten beiden Manuskripte sind verloren gegangen, so wie er es in der
Einleitung des Buches beschreibt. Eines musste Minuten vor der Ankunft der Polizei bei einer
Razzia seiner Wohnung verbrannt werden. Das Zweite wurde über einen Mittelsmann an den
Vatikan gesandt, und wurde nie wieder gesehen. Die dritte Version – jene, die von Red Pill
Press herausgegeben wird – wurde geschrieben während Andrzej in den USA während der
Reagan Präsidentschaft lebte. Zbigniew Brzeszinski bot ihm an, einen Verlag zu finden, aber
nach einigen Monaten wurde klar, dass er im besten Fall nichts unternahm, und im
schlechtesten Fall sicherstellte, dass es niemals publiziert wird. Das Manuskript lag über
zwanzig Jahre daher in einer Schreibtischlade. Es war für eine professionelle Audienz
geschrieben worden und der Titel wurde in diesem Kontext gewählt. Das ist auch der Grund,
warum der Text äußerst dicht gepackt ist, und der Titel reflektiert daher auch, dass er nicht für
den Laien geschrieben wurde. Er wurde für Professionelle in einem akademischen Stil
geschrieben, der Łobaczewskis Hintergrund reflektierte.
Wir arbeiten im Moment an einer populäreren Version seiner Ideen.
Silvia Cattori: Łobaczewski hat diese Menschen nicht von einem politischen Standpunkt aus
studiert, sondern aus einem psychologischen heraus. Er hat es geschafft zu verstehen, wie es
passieren kann, dass böse Menschen, Ideologien und unterdrückende Mächte trotz ihrer
Unmenschlichkeit die Unterstützung von großen Bevölkerungszahlen erhalten. Hat nicht jeder
von uns eine verdorbene/pathologische Basis; Zeitperioden, wo man durch ein
verdorbenes/pathologisches Leben gehen muss?
Henry: Erstens muss gesagt werden, dass “böse Menschen” die Unterstützung einer großen
Bevölkerungszahl nicht brauchen; nur eine machtvolle Minderheit kann die Bevölkerung
sowohl ‘anstiften’ als auch kontrollieren. Sehen Sie sich die Umfragen in den Vereinigten
Staaten an. Bushs Popularität bewegte sich jahrelang bei etwa 30% – und das war die gesamte
Bevölkerung. Aber weil er von einer äußerst machtvollen Minorität unterstützt wird – die
Leute, denen die Medien gehören, die Waffenindustrie und deren Unterstützer beim Militär,
die Ölfirmen, und auch noch andere – spielt der allgemeine Missmut keine Rolle. Und so
lange Bushs Politik den durchschnittlichen amerikanischen Bürger nicht allzuviel negativ
tangiert, kümmert es sie nicht, etwas daran zu verändern.
Laura: In den USA – und überall in der Welt – können selbst die am meisten unterdrückten
und unfair behandelten Menschen sehr einfach von Angst kontrolliert werden. Zum Beispiel
durch Bedrohungen ihres leistbaren Materialismus: Unterhaltung, Sport, Spiele, usw. Selbst
das Versagen von Schulen, des Gesundheitssystems und von sozialen Auffangnetzen bringt
die Leute noch nicht dazu, zu hinterfragen was vor sich geht. Es ist, wie Aldous Huxley
schrieb, eine wissenschaftliche Diktatur: Brot und Spiele. Kurz gesagt, die meisten
AmerikanerInnen sind sich zwar ihrer Unterdrückung bewusst und drücken das in Umfragen
24
aus, aber Jene an der Macht haben sie erfolgreich mit einer Überfülle an Ablenkungen betäubt
– Furcht kombiniert mit Vergnügungen – gerade genug, um sie unter Kontrolle zu halten.
Henry: Es ist wie mit der Karotte an der Stock. Solange die Leute in Illusionen leben können,
werden sie das auch tun. Wenn jedoch die Illusion Sprünge bekommt, kommt der Stock ins
Spiel.
Laura: Menschen ängstigen sich davor, Wellen zu schlagen, weil sie fürchten zu verlieren,
was sie besitzen; sie fürchten sich, ihren Frieden zu verlieren und sich anstrengen zu müssen,
sich zu widersetzen. Nicht zuletzt verbraucht es ihre ganze Zeit, um die Illusion am Gang zu
halten; sie müssen sich täglich versklaven lassen um zu verhindern, dass der neu angeschaffte
Geländewagen enteignet wird, und sie wollen Zeit für das Sportprogramm an Samstagen
haben.
Henry: Die Bürger malen sich aus, dass Bush ohnedies nur ein paar Jahre Präsident sein wird.
Das System wird sich schon von selbst regulieren. Łobaczewski zeigt uns, warum das ein
naiver Denkansatz ist. Das System, das an seinem Platz sitzt, ist ein pathologisches System,
das sich auf profunde Art vom Wesen bzw. der Natur der meisten Menschen unterscheidet.
Menschen mit Gewissen werden von Menschen ohne Gewissen regiert. Dieses Faktum ist die
primäre Ungerechtigkeit und der Anfang allen Übels in der Gesellschaft.
Laura: Für viele Jahre operierte dieses System verdeckt, weil es noch gewissenhafte Leute an
hohen Positionen gab; aber mit der Zeit wurden sie alle ersetzt bzw. anderweitig beseitigt, und
nun ist die Pathologie des Systems ins Freie getreten; aber niemanden kümmert es. Wenn man
sich die Geschichte der letzten fünfzig Jahre ansieht, wird man herausfinden, dass fast jede
öffentliche Figur, die auf tragische Art umgekommen ist, Gewissen hatte, Mitgefühl für die
Leute und genug Einfluss, um Wellen gegen die pathologischen Typen zu schlagen.
Henry: Der zweite Teil Ihrer Frage ist sehr wichtig, denn es ist diese Vorstellung – dass wir
alle irgendwie eine verdorbene oder krankhafte Seite in uns haben, dass wir, in Jungs
Begriffen eine Schattenseite leben – , die als Hauptantrieb für das pathokratische System dient
und es Psychopathen erlaubt, sich in der allgemeinen Bevölkerung zu verstecken. Wir alle
sind davon überzeugt worden, dass wir nur Tiere sind und dass es jedem von uns möglich ist,
ein Hitler, ein Bush oder ein Mengele zu werden, wenn nur die Rahmenbedingungen dazu
stimmen. Wir kaufen diese Idee ab, weil jeder von uns in seinem Leben auch Dinge getan hat,
für die wir uns schämen, die wir bereuen. Wir kennen auch die Gedanken, die in Momenten
von erhitzter Emotion aufkommen, Gedanken, die besser nicht laut ausgesprochen werden
sollten. Wir fühlen, dass wir diese Schattenseite haben, einen Teil von uns, auf den wir nicht
stolz sind. Weil wir Scham und Reue über diesen unseren Aspekt von uns fühlen können,
projizieren wir diese Eigenschaft auch auf Andere. Am Punkt dieser Projektion machen wir
den entscheidenden Fehler.
Dies wirft zwei Situationen auf. Erstens, es gibt Welten Unterschied zwischen jemandem, der
in der Hitze des Gefechtes mit einem Anderen die Kontrolle verliert und diese Person
physisch oder psychisch missbraucht, und jemandem, der dasselbe mit kalter Berechnung und
Vorsatz tut. Die Handlung ist in beiden Fällen falsch. Ich versuche hier nicht, den Missbrauch
in einem emotional geladenen Moment herunterzuspielen. Aber die Person, die in einem
dunklen Moment ihre Kontrolle verliert, würde sich unmöglich vorstellen können, dieselbe
Tat mit kalter Planung zu tun. Etwas in ihm/ihr würde zusammenzucken. In einem
Psychopathen existiert diese Stimme des Gewissens nicht. Psychopathen sind fähig, einen
Völkermord – so wie heute den Mord der Palästinenser – zu planen; Menschen von Gewissen
25
können so etwas nicht. In der Hitze eines Gefechts mag ein Mensch getötet werden. Durch
kalte Planung aber können Tausende getötet werden.
Laura: Ein Weg dies zu verstehen ist zu sagen, dass es Studien gibt die zeigen, dass
Psychopathen nicht nur eine höhere Anzahl an gewalttätigen Verbrechen haben, sondern auch
andere Arten als nicht-psychopathische Täter begehen. Eine Studie zeigte, dass etwa ein
Drittel der Opfer von Psychopathen männliche Fremde waren, während zwei Drittel der Opfer
weibliche Familienmitglieder oder Bekannte waren – Verbrechen aus Leidenschaft. Normale
Menschen können gewalttätige Handlungen in Zuständen extremer emotionaler Aufwühlung
begehen, aber Psychopathen selektieren kaltblütig ihre Opfer aus Rache oder Vergeltung für
einen gewissen Zweck. In anderen Worten, psychopathische Gewalt ist instrumental, ist ein
Mittel zu einem Zweck, ist räuberisch.
Henry: Zweitens, in einer Gesellschaft, die von pathologischen Werten dominiert ist – wenn
man man sie so nennen kann – fördert die Existenz einer kleinen Gruppe von gewissenlosen
Leuten eine Kultur von Geiz und Selbstsucht und erzeugt eine Umwelt, wo das Pathologische
die Norm ist. In einer solchen Gesellschaft – wie in den Vereinigten Staaten heute, wo der
Präsident über Angelegenheiten, die über Leben oder Tod entscheiden, ungestraft lügen kann
– wird ein pathologisches Umfeld erzeugt, wo Lügen akzeptabel wird; wo Gewalt akzeptabel
wird; wo Gier akzeptabel wird. Es ist eine Nebenwirkung der Ideologie des “Amerikanischen
Traums”, wo jeder Erfolg haben kann, unabhängig davon, wieviele man verletzen muss, um
ihn zu erlangen. Und die Saat der Pathologie liegt in dem, was man tun muss, um etwas zu
erreichen. In solch einer Umwelt nehmen Menschen mit Gewissen, die schwach und leicht zu
beeinflussen sind, die Charakteristiken der [psychologisch] Pathologischen an, um zu
überleben und Erfolg zu haben. Sie sehen, dass ihre Anführer lügen und betrügen, und
schlussfolgern, dass sie, um voran zu kommen, dies ebenfalls tun können.
Laura: Ich nenne das die “Offizielle Kultur”. Linda Mealey von der Abteilung für
Psychologie auf dem College of St. Benedict in St. Joseph, Minnesota, schlägt vor, dass in
einer wettbewerblichen Gesellschaft – Kapitalismus zum Beispiel – Psychopathie
anpassungsfähig (adaptiv) wird und sich höchstwahrscheinlich vermehrt.
Psychopathie ist eine adaptive Überlebensstrategie, die in der amerikanischen Gesellschaft
extrem gut gelingt und sich daher in der Bevölkerung vermehrt. Mehr noch, als Konsequenz
einer Gesellschaft, in der sich Psychopathie anpasst, werden viele Individuen, die nicht
genetische Psychopathen (essenzielle Psychopathen) sind, ebenfalls auf ähnliche Weise
angepasst/adaptiert, und werden sogenannte effektive Psychopathen bzw. sekundäre
Psychopathen. In anderen Worten: In einer Welt von Psychopathen werden jene, die keine
genetischen Psychopathen sind, dazu veranlasst, sich ebenfalls wie Psychopathen zu
verhalten, einfach nur um zu überleben. Wenn die Regeln so aufgesetzt werden, dass die
Gesellschaft adaptiv für Psychopathie wird, dann macht das aus jedem einen Psychopathen.
Henry: Würde dieser pathologische Einfluss von der Gesellschaft eingedämmt werden,
indem man Psychopathen in Quarantäne steckt, oder indem man die Menschen mit Gewissen
über die Anzeichen von Psychopathie aufklärt – d.h., wonach man Ausschau halten muss, und
wie man mit Manipulation umgeht – , oder indem man die von Psychopathen aufgesetzten
Systeme verändert… wenn wir durch solche Methoden fähig wären, diesen ponerischen
Einfluss zu entfernen, dann würde der andere Pol, der mit Gewissen, der einflussreichere
werden, und alle Menschen würden in Richtung Altruismus und Wahrheit gravitieren, anstatt
in Richtung Selbstsüchtigkeit und Lüge.
26
Wenn wir fähig wären, den pathologischen Einfluss zu entfernen, würden wir herausfinden,
dass unsere Vorstellungen der “menschlichen Natur” falsch und unkorrekt gewichtet waren,
weil wir jene, die genetisch bedingt kein Gewissen haben, als “menschlich” bezeichneten.
Entfernt sie und ihre Handlungen aus der Datenmenge, entfernt ihren Einfluss auf die
Gesellschaft als Ganzes, und die höheren Qualitäten menschlicher Natur, die zu Gewissen
fähig sind, mögen Raum für ihren Ausdruck finden, und zwar auf Arten, die wir niemals für
möglich gehalten haben.
Silvia Cattori: Wie können wir zwischen Psychopathen und gesunden Menschen
unterscheiden? Können Sie uns das Portrait eines wahren Psychopathen zeichnen?
Welche ihrer Fähigkeiten ist problembehaftet?
Laura: Das einfachste, klarste und wirklichkeitsgetreuste Portrait eines Psychopathen wird in
den Titeln der drei wegweisenden Arbeiten über das Themengebiet, Without Conscience von
Dr. Robert Hare, The Mask of Sanity von Dr. Hervey Cleckley und Snakes in Suits von Dr.
Robert Hare und Dr. Paul Babiak gezeichnet[1]. Ein Psychopath ist nicht mehr als das:
gewissenlos. Das Allerwichtigste, woran man sich erinnern muss, ist, dass sich diese
Eigenschaft einer direkten Beobachtung durch eine Maske der Normalität (auch Maske der
Vernunft genannt) entzieht, die oft derart überzeugend ist, dass selbst Experten getäuscht
werden können und, als Resultat davon, die Psychopathen zu “Snakes in Suits” (“Schlangen
in Geschäftsanzügen”) werden, die unsere Welt kontrollieren. Das war die kurze Antwort.
Henry: Die “Offizielle Kultur” sieht Psychopathen als Charaktäre wie z.B. Hannibal Lecter
aus dem Film Das Schweigen der Lämmer, das heißt, als Serienmörder. Obwohl eine gewisse
Zahl an Psychopathen kriminell sind und mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind, oder sogar
gemordet haben, übertritt der größte Teil jedoch nicht die Schwelle des Legalen. Das sind die
Schlaueren und auch die Gefährlichsten, da sie Wege gefunden haben, wie man das System
zu ihrem Vorteil ausnutzt.
Es gibt eine Zahl an Wesenszügen, die wir in Psychopathen finden: Ein offensichtliches
Merkmal ist das vollständige Fehlen von Gewissen. Ihnen fehlt jeder Sinn von Reue oder
Empathie mit Anderen. Sie können aber extrem charmant sein und sind Experten darin sein,
wie man durch Sprache ihre Beute bezaubert und hypnotisiert. Weiters sind sie
unverantwortlich. Nichts ist jemals ihre Schuld; jemand anders oder die ganze Welt ist immer
für ihre ‘Probleme’ oder Unzulänglichkeiten zu beschuldigen. Dr. Martha Stout identifiziert in
ihrem Buch Der Soziopath von Nebenan etwas, das sie Mitleidsmasche nennt. Psychopathen
setzen Mitleid ein, um zu manipulieren. Sie überreden dich dazu, ihnen nur eine einzige
weitere Chance zu geben, aber niemandem etwas davon zu erzählen, was sie getan haben.
Also ist ein weiterer Wesenszug von ihnen – und noch dazu ein sehr wichtiger – ihre
Fähigkeit, den Fluss von Informationen zu kontrollieren.
Sie sind weiters unfähig zu tiefen Emotionen. Als Dr. Hare – ein kanadischer Psychologe, der
seine gesamte Karriere mit dem Studium von Psychopathie verbracht hat –
Gehirntomographien von Psychopathen erstellt hat, während er ihnen zwei Arten von Wörtern
zeigte – eine Gruppe voller neutraler Wörter, ohne emotionalen Assoziationen, und eine
zweite Gruppe voller emotional geladener Wörter – , sah man, dass, während bei der
nichtpsychopathischen Kontrollgruppe unterschiedliche Gehirnregionen aufleuchteten, bei
den Psychopathen beide Wortgruppen im selben Bereich im Gehirn verarbeitet wurden: das
Sprachzentrum. Sie hatten keine unmittelbare emotionale Reaktion.
27
Unser gesamtes emotionales Leben ist für sie ein Mysterium, während es aber ein gewaltiges
Werkzeug für sie zur Verfügung stellt, uns zu manipulieren. Denken Sie an jene Momente,
wo wir durch unsere Emotionen stark beeinflusst werden, und unsere Fähigkeit zu Denken
eingeschränkt ist. Stellen Sie sich nun vor, dass sie fähig dazu wären, diese Emotion
vorzutäuschen und kühl und berechnend zu bleiben, während die andere Person in einem
emotionalen Hexenkessel gefangen ist. Sie könnten Tränen oder Jammern einsetzen, um zu
bekommen, was sie wollen, während ihr Opfer wegen den Emotionen, das es durchlebt, bis in
die Verzweiflung getrieben wird.
Sie scheinen weiters keine echte Vorstellung von Vergangenheit oder Zukunft zu haben, und
leben vollständig für ihre momentanen Bedürfnisse und Verlangen. Wegen der dürren
Landschaft ihres Innenlebens suchen sie oft neue Nervenkitzel auf; dazu kann alles zählen,
angefangen von dem Machterlebnis beim Manipulieren Anderer, bis hin zum Unternehmen
von illegalen Aktivitäten; einfach nur des Adrenalin-Schubs wegen.
Eine weitere Wesensart des Psychopathen ist, was Łobaczewski das spezielle psychologische
Wissen über normale Menschen nennt. Sie haben uns studiert. Sie kennen uns besser als wir
selbst. Sie sind Experten darin zu wissen, wie man unsere ‘Maschine’ bedient, wie man
unsere Emotionen gegen uns verwendet. Aber noch darüber hinaus: sie scheinen sogar eine
gewisse hypnotische Macht auf uns zu haben. Wenn wir im Spinnennetz eines Psychopathen
gefangen werden, degeneriert unsere Fähigkeit, zu denken; sie wird benebelt. Sie scheinen
eine Art Zauber über uns zu werfen. Erst später, wenn wir nicht mehr in ihrer Gegenwart sind
– außerhalb des Einflussbereiches ihres Zaubers – , beginnt die Klarheit unserer Gedanken
zurückzukehren und wir fragen uns, wie es möglich war, dass wir unfähig waren, ihren Taten
angemessen zu begegnen oder sie zu kontern.
Viele der im englischen Raum geschriebenen Bücher über Psychopathie sprechen über
Psychopathen als eine Gruppe, die eine gemeinsame Ansammlung von Merkmalen haben.
Der am weitesten verbreitete Maßstab zur Messung von Psychopathie wurde von Dr. Hare
entwickelt. Er wird Taxonomie von unterschiedlichen Arten von Psychopathen und anderer
pathologischer Typen, und zeigt, wie ihre Abweichungen zusammenwirken, um ein
pathologisches System zu formen. Er hat Werke von europäischen Psychologen
herausgebracht, die während des Kommunismus verloren gingen.
Lesen Sie den Rest des Interviews:
http://de.sott.net/articles/show/1025-Der-Trick-Des-Psychopathen-uns-Glauben-Machendass-Boses-von-anderswo-kommt
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Leuren Moret am 14.06.2011: Mega-Tsunami, totale Kernschmelze und Stahlenkrankeiten - (deutsch) POLITAIA.ORG
From: Franz Chocholatý Gröger To: SKS - informacni stredisko Praha
Sent: Friday, August 03, 2012 4:37 PM Subject: www.german-foreign-policy.com
http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58391
Der Zentralstaat als Minusgeschäft
03.08.2012
BOLZANO/ROM/BERLIN
(Eigener Bericht) - Unter
dem Druck der Eurokrise spitzt sich der von Berlin geförderte
Autonomiekonflikt in der italienischen Provinz Bolzano/Alto Adige ("Südtirol") zu.
Die italienische Regierung muss aufgrund des deutschen Spardiktats umfangreiche
Kürzungen im Staatshaushalt vornehmen und dringt nun darauf, dass auch Südtirol
sich angemessen beteiligt. Die Regierung der Provinz, die zu den wohlhabendsten
Italiens gehört, sucht nach einem Ausweg; ein Regierungsmitglied fordert eine
wirtschaftliche "Vollautonomie", um die Mittel-Umverteilung an Süditalien zu stoppen.
Sezessionistenkreise preschen voran, verlangen ein Referendum über die vollständige
Abspaltung Südtirols von Italien und schließen den Anschluss an Österreich nicht aus.
Die Autonomiebestrebungen in Teilen der deutschsprachigen Minderheit Norditaliens
werden seit Jahrzehnten aus der Bundesrepublik gefördert - teilweise von
Vorfeldorganisationen der deutschen Außenpolitik, teilweise von Aktivisten der
extremen Rechten. Für die 1960er Jahre wird außerdem von direkten Kontakten
höchstrangiger bundesdeutscher Politiker zu Südtirol-Terroristen berichtet. Unter
dem Krisendruck nähern sich die damaligen Bemühungen ihrem Ziel stärker denn je
zuvor
Eine Folge des Spardiktats
Ursache für die neuen Autonomie- und Sezessionsforderungen der deutschsprachigen Minderheit Norditaliens ist das
von Berlin in der Eurokrise durchgesetzte Spardiktat, das Italien zu massiven Haushaltskürzungen zwingt. Von
diesen ist auch die norditalienische Provinz Bolzano/Alto Adige ("Südtirol") betroffen, eine der wohlhabendsten
Provinzen des Landes, die bereits seit mehreren Jahrzehnten außergewöhnlich umfangreiche Autonomierechte innehat.
Bolzano ist nun aber nicht bereit, die von Rom geforderte Summe zur Etatsanierung beizutragen; diese übersteige die
Mittel, die die italienische Regierung ihrerseits in Südtirol ausgebe, und verursache damit für die Provinz ein
Minusgeschäft, heißt es zur Begründung. Die Provinzregierung sucht nun nach Möglichkeiten, die Forderungen Roms
abzuwehren - und findet diese im Streben nach noch größerer Autonomie.
Wirtschaftlich nicht vergleichbar
Bereits im Januar ist der Südtiroler Wirtschaftslandesrat Thomas Widmann mit der Forderung nach einer
"Vollautonomie" in Sachen Wirtschaft vorgeprescht. Widmann verlangte, Südtirol solle ökonomisch gänzlich von Rom
unabhängig sein; nur noch die Außen- und die Verteidigungspolitik dürften von der Zentralregierung gestaltet werden.
Bekomme Südtirol eine solche "Vollautonomie", dann sei man bereit, die Provinz mit einem einmaligen Beitrag zur
Tilgung der Schulden Italiens gleichsam freizukaufen. Die "Vollautonomie" in Wirtschaftsfragen werde es ermöglichen,
die im gesamtstaatlichen Vergleich recht kräftige Südtiroler Ökonomie von jeglicher Notwendigkeit zur Rücksichtnahme
auf den schwächeren Süden zu befreien und ihr ein Wachstum zu verschaffen, das demjenigen Österreichs oder
Deutschlands nahekomme. Auch könne man dann Unternehmen, die wegen der hohen Steuerbelastung ins Ausland
abgewandert seien, nach Südtirol zurückholen. Das alles aber "geht nur, wenn wir uns selbst verwalten", erklärte
Widmann bereits zu Jahresbeginn.[1] Anlässlich der jüngsten Herabstufung von 13 Banken und von 23 lokalen
Körperschaften in Italien durch die Ratingagentur Moody's hat der Wirtschaftslandesrat seine Forderung jetzt bekräftigt.
29
Im Falle Südtirols sei, äußert er, die Herabstufung "völlig ungerechtfertigt, weil unsere Wirklichkeit mit jener der
anderen Regionen Italiens absolut nicht vergleichbar" sei.[2]
Los von Rom
Die Lage droht zu eskalieren. Der Südtiroler Landeshauptmann Luis Durnwalder zieht in Betracht, Österreich, das sich
als Schutzmacht der deutschsprachigen Minderheit Italiens begreift, gegen die Forderungen der italienischen Regierung
zu mobilisieren: "Wir werden die österreichische Bundesregierung informieren und notfalls Wien einschalten, sollte Rom
nicht einlenken."[3] Noch weiter gehen traditionell deutsch-völkische Kräfte, die seit je die Abspaltung Südtirols von
Italien ("Los von Rom") und gegebenenfalls seinen Anschluss an Österreich ("Wiedervereinigung Tirols") fordern. "Mit
diesem Staat gibt es keine Zukunft für Südtirol", heißt es bei der Separatistenpartei "Süd-Tiroler Freiheit" [4]: Man
müsse deshalb staatliche "Selbstbestimmung einfordern" [5]. Die "Süd-Tiroler Freiheit" gehört zur Organisation
"European Free Alliance", die im Europaparlament mit Bündnis 90/Die Grünen in einer Fraktionsgemeinschaft kooperiert
(german-foreign-policy.com berichtete [6]). Der Traditionsverband "Südtiroler Schützenbund" plädiert für ein
Referendum über die Abspaltung Südtirols von Italien und den Anschluss des Gebiets an Österreich: "Wir Schützen
treten ganz klar für die Wiedervereinigung mit Tirol ein", teilt der Schützen-Landeskommandant mit; ein Verbleib bei
Italien sei für ihn "nicht mehr vorstellbar". Ihm zufolge werden ganz ähnliche Pläne hinter den Kulissen auch in der
bisher dominierenden Polit-Organisation Südtirols diskutiert: "Ich weiß, dass auch in der Südtiroler Volkspartei schon
hinter vorgehaltener Hand über eine Loslösung von Italien nachgedacht wird."[7]
Völkische Internationale
Die Südtiroler Volkspartei (SVP), die - in Abgrenzung zum offenen völkischen Separatismus - seit je als Partei des
Verbleibs in Italien bei allerdings weitestreichender Südtiroler Autonomie galt, hält enge Beziehungen nach Deutschland.
So kooperiert sie mit der bayerischen Regierungspartei CSU; ihr Personal ist in der "Föderalistischen Union Europäischer
Volksgruppen" (FUEV) aktiv, die in Flensburg beheimatet ist, kräftig aus staatlichen deutschen Haushalten unterstützt
wird und sich für ethnisch begründete Sonderrechte von Sprachminderheiten ("Volksgruppen") einsetzt.[8] Innerhalb
der FUEV sind deutschsprachige Minderheiten aus ganz Europa und Zentralasien in einem eigenen Verband
zusammengeschlossen; an dieser "Deutschtums"-Internationale, die politisch direkt an das Bundesinnenministerium
angeschlossen ist (german-foreign-policy.com berichtete [9]), nehmen für die Autonome Provinz Südtirol Politiker der
SVP teil. Dass mittlerweile sogar aus dieser Partei von offenen Sezessionsgelüsten berichtet wird, lässt klar erkennen,
dass der "Deutschtums"-Avantgarde staatliche Grenzen auch im Westen Europas nicht mehr als unveränderlich gelten.
Damit kommen Abspaltungspläne wieder ins Gespräch, die in den 1960er Jahren in Südtirol von Terroristen verfolgt
wurden - mit Bombenanschlägen, unterstützt auch aus der Bundesrepublik.
Zünder aus Deutschland
Wie jüngere Recherchen bestätigen, handelte es sich bei dieser Unterstützung nicht nur um diverse Aktivitäten
insbesondere aus dem Milieu ultrarechter Burschenschafter, von denen einige bis heute unbehelligt im deutschen Exil
leben, obwohl sie in Italien wegen Sprengstoffverbrechen und Mord zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden sind.
Zu den Kontaktpersonen der einstigen Südtirol-Terroristen gehörten laut einer aktuellen Buchpublikation etwa der
Völkerrechtler Felix Ermacora, dessen Werke über ein angebliches Recht auf staatliche Selbstbestimmung für ethnischrassistisch definierte Blutsgemeinschaften in der völkischen deutschen Rechten bis heute eine spürbare Rolle spielen.
"Eine wichtige Bezugsperson" für Bombenleger in Südtirol sei beispielsweise der CSU-Politiker Josef Ertl gewesen, seit
1961 Bundestagsabgeordneter, später Landwirtschaftsminister: Er habe "flüchtigen Tirolern mit
Aufenthaltsgenehmigungen, Arbeit und Unterkunft" ausgeholfen. Der CSU-Politiker Franz Josef Strauß, zeitweise
Bundesverteidigungsminister, hat demnach Terroristen in Südtirol nicht nur über Kontaktleute, sondern auch persönlich
unterstützt. Er sei, heißt es, einmal "bei einer Probesprengung vorbeigekommen", die Südtirol-Terroristen zur Übung
abhielten, und er habe sich erkundigt, "ob alles in Ordnung sei". Auf die Antwort, "die Zünder seien nicht gut", habe er
"versprochen, bessere zu liefern".[10] Das Ergebnis: "Eine Serie zumindest kam tatsächlich aus Deutschland." Unter
dem Druck der Krise droht die damalige Saat nun aufzugehen.
Bitte lesen Sie auch unsere Doppelrezension zum Thema Südtirol-Terrorismus.
[1] Landesrat will Südtirol um 15 Milliarden "freikaufen"; diepresse.com 12.01.2012
[2] Auch Südtirol von Moody's herabgestuft; www.tt.com 18.07.2012
[3] "Notfalls muss ich Wien einschalten"; www.tt.com 18.07.2012
[4] "Südtiroler Freiheit": Mit diesem Staat gibt es keine Zukunft; www.stol.it 11.07.2012
[5] Autonomie war Zwischenlösung - Jetzt gemeinsam Selbstbestimmung einfordern! www.suedtiroler-freiheit.com
25.07.2012
[6] s. dazu Europa driftet (II)
[7] Schützen wollen Volk befragen; www.tt.com 28.07.2012
[8] s. dazu Hintergrundbericht: Die Föderalistische Union Europäischer Volksgruppen und Tragsäulen der Zukunft (IV)
[9] s. dazu Beziehungen pflegen
[10] Hans Karl Peterlini: Feuernacht. Bozen 2011. S. dazu unsere Doppelrezension
From: "Franz Chocholatý Gröger" <[email protected]>
Sent: Friday, August 03, 2012 10:45 PM Subject: WG: Fundsache
30
Aus der FAZ To se pobavís - ale pro obcany Cech to není novinka,
i kdyz je dobre napsaná..... Kris
www.google.de
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.08.2012, Nr. 178, S. 32
Feuilleton
Die tschechische Komödie
Wie wir mit Schwejks Gemütlichkeit im europäischen Krisentheater mitspielen. Ein
Sittenbild aus dem Nachbarland. Von Jaroslav Rudis
Nirgendwo haben Hollywood-Produzenten größere Konkurrenz als hier bei uns in Tschechien. Und
auch die größten Filmstars müssen sich zuweilen hinter den normalen Tschechen mit ihren
Bierbäuchen verstecken, weil die bei uns mit viel Erfolg in Geschichten aus dem ganz gewöhnlichen
Leben mitspielen. Kritiker dieser oft tragikomischen Filme rümpfen manchmal die Nase, weil sie
ihnen langweilig und hinterwäldlerisch vorkommen. Die Leute bei uns lieben diese ...
Komödien aber oft mehr
als amerikanische Kassenknüller - wohl weil sie sich wiedererkennen. Bei uns spielen
sich eher die .undramatischen Geschichten äb, über die man jenseits der
Grenzen kaum etwas mitbekommt' Mir kommt es aber so vor' dass in Böhmen
und Mähren gerade eine Komödie gedreht wird, die auch anderswo in Europa
die Menschen interessieren könnte' Einen bestimmten Drehbuchautor gibt
es nicht; wir schreiben alle kollektiv am Skript, und das klappt ganz.vorzügtit!'
Die genialsten Tsctiechen sind nämlich schoä längst keine ,,Putzflecken" mehr,
die sich wie der brave Soldat Schwejk in Ha5eks Roman mit dem Verkauf geklauter
Hunde ernähren. Nein, wir haben j etzt endlich einen eigenen Staat, in dem wir
in aller Freiheit Gben können. Wir haben uns entwickelt und emanzipiert' Und
nicht einmal vor Deutschland haben wir mehr AngSt, schließlich sind wir mit un-
Wir bewundern die Leute im Hintergrund mit den Schlössern im Grünen. Das
sind die Übertschechen.
seren westlichen Nachbarn ökonomisch eng zusammengewachsen. Und unseren
eiglnen, vertriebenen Deutsch.l- bauen *It gerade sogar ein Museum in Usti nad
Labem/Aussig an der Elbe.
Wir haben auch schnell herausbekommen, wie die Dinge im Ausland laufen'
Imrner öfter schummeln wir ganz elegant Fördergelder aus europäischen Fonds in
unser tand herüber. Wir können bereits teurere Autobahnen bauen als die Deutschen,
obwohl unsere Bauarbeiter viel weniger verdienen. Wir haben es gelernt, uns.
i. Rechnungen so zu formulieren, dass das gar nicht auffällt- Ebensowenig -wie
das Bestechungsgeld, das
wir mit großem Sachverstand ümleiten können - zut Not
aufs Konto von unseren Mütterchen' Einiirgendwo
haben HollYwood-Prodüzenten größere Konkurrenz als
hier bei uns in Tschechien. Und den. Und unser schönes pilsen ist nichimehr
nur benihmt ftir das Bier; sondern für seine juristische Fakultät, wo man
einen Doktortitel in einem halben Jahr erwerben_konnte. Einige Glückspilze mit
guten Kontakten haben es sogarichneller geschafft. In den wenigen Jahren, die uns
zur Verfügung standen, haben wir ganze Landschaften rund um unsere Großstädte
mit grauen Würfeln von Lagerhäusern und Logistik-Centern zubetoniert. Wir
wissen, dass die Politik, die.so etwas möglich macht, einem Versteckspiel gleicht.
Wir bewundern die Leute im Hintergrund, die die Marionetten bewegen und
auf gut bewachten Schlössern im Grünen leben. Das sind die Ubertschechen.
Was Europa anbelangt, sind wir immer noch genauso zerrissen wie die Kameraden
von unserem Schwejk im Ersten Weltkrieg - etliche kämpften für OsterreichUngarn, etliche dagegen. Das war keine üble Arbeitsteilung, denn so standen wir
in jedem Fall auf der Seite der Sieger. Nach derselben Methode haben wir uns
ein proeuropäisches Parlament gewählt, während unser Präsident der berühmteste
Anti-Europäer überhaupt ist. Ansonsten interessieren wir uns hauptsächlich für
den eigenen Bauch; und Europa dient uns als Geldquelle. Wenn es aber um Solidarität
31
geht, verschwinden wir in unsere Wälder und sammeln Pilze. Wir mögen es
einfach nicht, wenn uns jemand in unser Heimwerkerleben hereinredet.
Die Übertschechen fahren dieweil mit überhöhter Geschwindigkeit auf unseren
holprigen tschechischen Autobahnen.
Furchtlos schlängeln sie sich in Geländewagen mit abgedunkelten Scheiben zwischen
Lastwagen mit spanischen Tomaten, ungarischen Paprika und polnischen
Hühnchen hindurch und fahren dabei ihre auffälligen Kennzeichen spazieren.
Die haben durchgehende Nummern wie 1171,,6666 oder 7777 . Ausländische Touristen
sollten sich vor solchen Neureichen-Nummern besser in Sicherheit
bringen. Anders als in Deutschland kann man in Tschechien solche Kennzeichen
auf legalem.Weg nämlich nicht erhalten.. Alle diese Ubertschechen - wir nennen
sie wegen ihrer muskulösen Nacken auch ,,Dickhälse" - mtissen sich ihr Sonderzeichen
im Verkehrsamt mit einer satten Aufzahlung unter der Hand besorgen.
Das ist nw eine Kleinigkeit, aber eine vielsagende.
Wer so ein Nummernschild hat, der ruft in die Welt hinaus: Ich bin wer!
Nimm dich vor mir in Acht! Das Zeichen sagt aber auch gartz offen: Ich bin ein
Betrüger. Fiir Nummern hat auch der Prager Geschäftsmann
Roman Janou5ek eine Schwäche. Der anmutige Luxusgeländewagen,
mit dem er sich in unserer Hauptstadt bewegt, verbirgt im Nummernschild
diskret sein Geburtsdatum. Viel Glück hat es ihm nicht gebracht. Der Übertscheche
Janou5ek, der ursprünglich Kellner war, ist bekannt als einer der einflussreichsten
ODS. Diesen Frtihling
rammte er in Prag aul einer Kreuzur volltrunken den wagen einer Fahrer
und verletzte sie. vom unfallort versucl te er wie ein kleiner Junge davonzular
fen. Und was geschah darin? Nichts. Di Polizei li_eß ihn, als sie ihn gefunden ha
t€, eine weile telefonieren und bracht ihn hinterher auf der wache zu einem Se
tenausgätrg, damit ihm die Journaliste. nicht die Laune verdürben. zum guter
Schluss nahm man ihm noch nicht einma den Führerschein ab. Ein Normaltsche
che wäre hinter Gittern gelandet. Der beste Freund von Janousek heiß
Paten der rechtsgerichteten Regierungspartei
Pävel Bdm. Als früherer Prager Bürgermeister - Primator heißt das bei uns
spielt er ftir die ODS in unserem Film mit. An seine Amtszeit erinnern sich am liebsten
die Obdachlosen, denen er lächelnd jede Weihnachten auf dem Altstädter
Ring die traditioneue rrscnsuppe servterte. Man sagt, die sei sehr gut gewesen.
Bdm machte sich auch als unerschrockener Jäger betnigerischer Taxifahrer einen
Namen, als er sich einen Schnurrbart ankle te und als falscher Italiener ihre
Dienste überpnifte. So läuft unser Kabarett nun mal.
Böm könnte auch gut die Rolle des furchtlosen. Bergführers übernehmen.
Für einen Ubertschechen wie ihn ist unser Riesengebirge selbstverständlich viel
zuflach. Er ist unsterblich durch seine Besteigung des Mount Everest, aber auch
weil er als gelernt er Arzt seine Stadt gehörig zur Ader ließ. Von allen geniai-en
Projekten erinnern wir uns noch gut an jenen immer noch unvollendeten Straßentunnel
mit dem poetischen Mädchennamen Blanka, der (oder die?) bei den
Bauarbeiten bereits mehrere Male zusammenkrachte.
In derselben Zeit, in der man den Prager Bühnen die Zuschüsse
Der Regionspräsident wurde mit einer Weinkiste
ertappt - darin fanden sich sieben Millionen Kronen.
dermaßen zusammenstrich, dass sie jetzt ums nackte Überleben kämpfen, verteuerte
sich dieser Tunnel um immer neue Milliarden Kronen. Wahrscheinlich wurde da
noch ein Privattunnel mit einem Ausgang in garz tiefe Taschen gebohrt.
Es waren die Gebnider Josef und Karel Öapek, die dem Tschechischen und den
Weltsprachen das Wort ,,Roboter" schenk.
t'en. Und es sind die Übertschechen von heute, die unsere wohlklingende Sprache
nun um ein weiteres schönes Wort bereichert haben, das mit ihren Tricks zusammenhängt:
Untertunnelung. Diese unterirdische Methode, Geld umzuleiten, könnten
wir uns weltweit patentieren lassen. ge von uns können sogar fiktive Firmen
Eine tschächische-Römooie spritzigen lebr von Dialogen. und griuäu ü kum- pelhafte Duo Ja-nousek und B6m hat
sie uns ge-schrieben;
wir finden ,i. in den polizeilichen Abhörprotokori.", oi.
seit Monaten bei uns in dän
Medien u.tür.itet
32
werden. Dig pgsgrzich e zeugen nicht nur von einer bnideilichen
geäeliil; dern son- auch vom Einfluss der
r"ü6visten
auf den Geschäiftsgang i"
n"Jöi nen- nen sich unsere Fräunäe bei rior.numen, mit welchen es sich in
keineiärä.r.r,
Sprache so schön arbeiten lässt wie im Tschechischen: Katerchen, Schoßhünd- chen, Kolibrichen, Weltreid;ä;;-
' (zum
Iimalaya), fapitä1l (im C.rä"ä*agen).
Diese Ausdnici<e sinä l.trt richtig utrtr- tümlieh geworden. "
Alterdings sollten unsere Übertschechen mit dem Alkohol vorsichtiger umgehen.
Der gute alte Schwejk trank noch-Bier. Doch unsere Volksvertreter haben
bei ihren Reisen dtuch Europa gelernt, teure Weine zu verkosten. Unser benihmtester
Sommelier ist der Regionspräsident von Mitteltschechien, David Rath. In
seinem Heimatkreis herrschte der Sozialdemokrat unbeschränkt wie ein sibirischer
Oligarch. Jedenfalls so lange, bis ihn die Gesetzeshüter mit einer Weinkiste
ertappten - einer Geschenkbox, in der sich aber gar keine Flaschen befanden,
sondern sieben Millione;l Kronen in bar. WoN die Gebtihr für di;ine oder an-dere Untertunnelungt
Die Attüoii-u"t?ie Frage: Y.tr denn im rr"rr.t ä;h;thitqhen Fil-mknüller Regie
f'uru,, iääiiitt ä"t Hand' Das macht der Herr infi"nieut Professor Präsident
Väclav Klaus, der Hüter des Tschechentums.
In unserer Komödie muss er unbedingt auch noch eines von seinen Zauber
kunststticken vorftihren, das bereits im Internet Millionen von Bewunderern gefunden
hat: Wie Klaus beim Staatsbesuch in Chile vor den Augen der Fernsehkameras
einen Füllhalter im Handumdrehen in der eigenen Tasche verschwinden ließ.
In den Hauptrollen des Films treten hauptsächlich Politiker auf. Es
sind
schließlich diese besten aller Tschechen, die wir alle vierJahre zumWohl des VaterlandS
wählen. Wir anderen sitzen dieweil als Komparsen in der Kneipe und schwören
beim Bier, das wir solche Leute niemals wählen würden. Und dann wählen
wir genau dieselben Leute wieder. Wir schimpfen heute, wie wir einst auf die
Kommunisten geschimpft haben. Und selbstverständlich schimpfen wir jetzt
auch auf die Europäische Union, der wir alle vor ein paar Jahren nicht schnell genug
beitreten konnten, bewegt und begeistert von der Rückkehr in die europäische
Familie. Heute vergleicht der eine oder andere
Brüssel mit Moskau zuZeiten von Leonid Breschnew. ,,Das liegt an dieser lJnion",
so hört man Tschechen oft voll Selbstmitleid
seufzen, wenn irgendwas nicht klappt. Es ist seit Jahrhunderten dasselbg
und gehört zur erträglichen Leichtigkeit unseres Seins, dass wir am liebsten Fremdherrscher
fär unsere Probleme verantwortlich machen. LJnsere eigenen Regierenden
dagegen sind manchmal weniger, aber immer öfter auch sehr lächerlich.
Das hat sich seit Schwejk nicht geändert. Die einzige Gewissheit bleibt unser Bier,
das natärlich das beste der Welt ist. Europa ist indessen schwer erschüttert,
und wer weiß, was noch alles kommt. Aber warum sollten wir uns nicht noch
ein Weilchen mit unserer tschechischen Komödie amüsieren? Denn mit Komödien
als Genre lebt es sich in Zeiten der Krise am besten. Vielleicht dreht Hollywood
nach unserem Vorbild bald ein Remake,Hauptsache, es ist ironisch. Oder
besser noch: selbstironisch. Diese tschechische Selbstironie ist unser wahrhaftiger
Beitrag zu Europ&, und das ist keine Kleinigkeit. Immerhin hat sie uns zwischen
Prag und Brünn lange Zeitvor dem Selbstmord bewahrt. Und wenn die Dinge
schlimmer kommen, dann haben wir Tschechen ftir alle einen guten Rat. Machen
wir es wie Schwejk und treffen uns auch nach dem Ende Europas abends um
sechs in der Prager Kneipe ,,Zvm Kelch" auf ein Bier. ZumWohl!
Aus dem Tschechischen von Dirk Schümer. Jaroslav Rudi5, Jahrgang 1972, ist einer der bekanntesten
tschechischen Schriftsteller.
Auf Deutsch erschien in diesem Jahr der Roman ,,Die Stille in Prag' und, gemeinsam mit dem Zeichner
Jaromir 99, die Graphic Novel ,Alois Nebel". Von Ohober an unterrichtet RudiS als Gastprofessor an
der Berliner Humboldt-Universität.
33
KOPP:
Deutschland sucht den Super-Slum: Erster Platz für das Ruhrgebiet
Torben Grombery
Ratten, Roma, Razzien - das ist aus der einst boomenden Metropole zwischen Dortmund und Leverkusen geworden. Der Niedergang der einst blühenden
Landschaft ist wohl unumkehrbar. Das Ruhrgebiet ist das größte deutsche Multikulti-Getto, wo Depressionen noch zu den positivsten Erscheinungen zählen.
mehr
Nahrungsmittelindustrie auf Dummenfang
Edgar Gärtner
In den Lebensmittelregalen gibt es immer mehr Produkte, die von Natur aus laktosefrei sind. Wo der Hinweis extra aufgedruckt wird, da wird es für die
Verbraucher richtig teuer.
mehr
Video: So werden Wildpinkler vertrieben
Torben Grombery
»Wildpinkeln« ist die umgangssprachliche Bezeichnung für das Urinieren in freier Wildbahn. Es gibt anrüchige Örtlichkeiten, wo viele dieser Zeitgenossen
ihre Spuren hinterlassen. In den USA hat ein Geschäftsmann nun eine wirksame Abhilfe gefunden...
mehr
Fair Trade: Das gute Geschäft mit dem schlechten Gewissen
Christine Rütlisberger
Beim Einkaufen die Welt verbessern; das gibt verantwortungsbewussten Kunden ein gutes Gefühl. Großhandelsketten und Lebensmittelhersteller haben das
längst erkannt. Doch viele Produkte mit Sozialsiegeln, die einen fairen Handel suggerieren, sind reiner Etikettenschwindel.
mehr
Die Libor-Mafia: Endstation Hedgefonds
Michael Brückner
Einige der Hauptverdächtigen im Skandal um den jahrelang manipulierten Referenzzinssatz Libor haben inzwischen neue lukrative Jobs erhalten - bei
Hedgefonds in der Schweiz. Damit zieht die Affäre weitere Kreise: Haben die Hedgefondsmanager vom Insiderwissen rund um die Zins-Tricksereien
gewusst? Nun drohen Rekordstrafen und Festnahmen.
mehr
»2045 Initiative«: Die ewige Zukunft des Wesens Mensch?
Andreas von Rétyi
Ein russischer Medienmogul, über den sonst so gut wie nichts bekannt ist, hat im vergangenen Jahr eine utopische Initiative gestartet und nun kürzlich in
einem offenen Brief an Milliardäre um Unterstützung für sein ehrgeiziges Projekt gebeten: Dabei geht es um vollständig funktionsfähige, holografische
menschliche Avatare als Gehirn-Computer-Schnittstellen, geplant ist der Erhalt von Bewusstseinsinhalten über den Tod hinaus.
mehr
Strategische Kaufchance bei Goldaktien
Christian Wolf
»Wohin nur mit meinem Geld?« Diese Frage bewegt die mit pekuniärer Potenz ausgestatteten Deutschen mehr denn je, seitdem die Berliner MöchtegernRegierung die Ersparnisse ihrer Bürger - das Wort kommt halt sinnigerweise von Bürge - in immer absurderen Rettungsversuchen für den Euro aufs Spiel
setzt. Die Panik der um ihre Posten besorgten Politiker ist verständlich, hat doch die Euro-Titanic den Eisberg schon gerammt. Wenn sie untergeht, sollte
man das Boot verlassen haben.
mehr
Wollen wir diesen Weg wirklich bis zum bitteren Ende gehen?
Michael Morris
Immer mehr Europäer kaufen ihre Lebensmittel nicht mehr in Supermärkten, sondern klauben sie heimlich nachts aus den Mülltonnen hinter den Geschäften.
Sie haben nicht mehr genügend Geld, um sich und ihre Kinder zu ernähren. Immer mehr Europäer schlafen auf der Straße, weil sie ihre Arbeit und damit
auch ihr Zuhause verloren haben. Wir sprechen hier von teils hoch gebildeten Menschen, die bis vor Kurzem noch mitten im sozialen Leben standen.
mehr
Merkels große Bankersause: Das Kanzleramt als Event-Agentur
Christine Rütlisberger
Das Bundeskanzleramt wehrt sich weiterhin gegen die Veröffentlichung der Namen jener Personen, die der frühere Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann
zu seinem 60. Geburtstag auf Kosten der Steuerzahler ins Kanzleramt eingeladen hat.
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mehr
Nordrhein-Westfalen: Das Paradies für Kriminelle
Christine Rütlisberger
In keinem deutschen Bundesland wird von der Politik so wenig gegen Kriminelle getan wie in Nordrhein-Westfalen. Das sieht inzwischen auch die Polizei so.
mehr
Bulb Fiction: Das Komplott gegen die Glühbirne
Gerhard Wisnewski
Dass das Glühbirnenverbot der EU auf dubiosen Machenschaften von selbsternannten Umweltschützern und Lampenkonzernen beruht, hat wohl jeder schon
mal gehört. Aber noch niemand hat es so lückenlos bewiesen wie Christoph Mayr in seinem aufsehenerregenden Dokumentarfilm Bulb Fiction. Die gute
Nachricht: Es gibt ihn jetzt auch auf DVD.
mehr
So wenig bekommen Asylbewerber in anderen Ländern
Udo Ulfkotte
Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts bekommen Asylbewerber in Deutschland von sofort an monatlich Leistungen in Höhe von 336 Euro, von
denen 130 Euro bar ausbezahlt werden. Doch wie sieht es in anderen europäischen Staaten aus?
mehr
Gerichtsurteil im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen unterstellt britische
Anwohner unbefristet der Befehlsgewalt des Militärs
Patrick Henningsen und Daisy Jones
Nun ist es offiziell: In England gilt nicht länger das altehrwürdige Prinzip: »My Home is My Castle«.
Mit einem Schritt, der schon in Kriegszeiten höchst ungewöhnlich wäre und dies umso mehr in Friedenszeiten ist, wurde dem Militär in England das Recht
eingeräumt, sich ohne Erlaubnis oder Ankündigung in Wohngebieten »einzuquartieren«, das heißt Privatbesitz zu besetzen.
mehr
Cyber-Krieg: Mit Computerviren in den stillen Ruin
Michael Brückner
Der digitale Angriff hat längst begonnen: Amerikaner und Israelis legten mit einem aggressiven Computervirus im Jahr 2010 Teile einer iranischen
Atomanlage vorübergehend lahm. Doch das ist erst der Anfang. Unsere vernetzte Welt hat die Voraussetzungen für eine Kriegsführung der ganz besonderen
Art geschaffen. Cyber-Krieger zerstören die lebenswichtige Infrastruktur der Menschen, manipulieren Börsenkurse, verbreiten Propaganda und können durch
Sabotage einstmals mächtige Unternehmen in den Ruin treiben. Lesen Sie einen topaktuellen Report über die perfiden Kriege von morgen.
mehr
Eine Intelligence-Analyse über militärische Drohnen: Nutzlast, Gegenmaßnahmen und mehr
Mike Adams
In Amerika erleben wir zurzeit, wie der geplante Einsatz von Drohnen - für Spionage, militärische Zwecke und zur Beobachtung - geradezu explosionsartig
zunimmt, und zwar sowohl für die polizeiliche Überwachung als auch für den militärischen Gebrauch.
mehr
Steuererhöhungen in Israel sollen Kriegshaushalt in Höhe von 25 bis 30 Milliarden Dollar
finanzieren helfen
Redaktion
Am 30. Juli wird das israelische Kabinett zusammenkommen und ein Sparpaket samt Steuererhöhungen beschließen. Darin eingeschlossen ist ein
fünfprozentiges, alle Haushaltsbereiche umfassendes Kürzungsprogramm im Umfang von einer Milliarde NIS (Neuen israelischen Schekel) oder 250
Millionen Dollar. Weitere zusätzliche Einnahmen in Höhe von drei Milliarden NIS oder 750 Millionen Dollar werden aus Steuererhöhungen veranschlagt.
Beide Maßnahmen zusammengenommen sollen der Staatskasse etwa eine Milliarde Dollar zusätzlich einbringen.
mehr
200 Polizisten gegen 100.000 Gangmitglieder - in Chicago wütet der Bandenkrieg
J. D. Heyes
Mord ist ja - leider - nichts Neues für die Großstadt Chicago, doch in den letzten Jahren eskaliert das Problem dermaßen, dass einige Kriminalexperten
mittlerweile zu Recht von einer Epidemie sprechen.
mehr
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Bleibt der Euro, scheitert Europa
Udo Ulfkotte
Angela Merkel wird in den Geschichtsbüchern wohl einmal mit den Worten zu finden sein: »Scheitert der Euro, scheitert Europa«. Historiker werden dann
nach den nächsten europäischen Kriegen auf die falsche Verknüpfung hinweisen. In den Geschichtsbüchern wird stehen, warum es zu den neuen
europäischen Kriegen kam - weil der Euro zu lange blieb und gegen den Willen der Bevölkerung mit aberwitzigen Summen künstlich am Leben erhalten
wurde.
mehr
Denver: War der »Amoklauf« ein Staatsverbrechen?
Gerhard Wisnewski
Der Zufälle sind das ein bisschen viele: Genau wie bei anderen Attentaten der letzten Jahre fand auch bei dem Amoklauf von Denver gleichzeitig eine
Katastrophenübung statt, die ein ganz ähnliches Szenario zum Inhalt hatte. Sind kriminelle Behörden in das Massaker verstrickt?
mehr
+++ Europäische Zentralbank bereit zu neuem Aufkauf von Staatsanleihen +++ Peter
Gauweiler zu Zukunft Europas: »Alles so großtuerisch, so herzlos und leer! « +++ Syrien:
Kämpfe um Aleppo gehen weiter - Rebellen beschießen Militärflugplatz +++
Redaktion
mehr
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/mike-adams/eine-intelligence-analyseueber-militaerische-drohnen-nutzlast-gegenmassnahmen-und-mehr.html
…. Die [US-Luftfahrtbehörde] FAA hat die Genehmigung dafür erteilt, dass Zehntausende von Drohnen am Himmel über
Amerika fliegen dürfen, und Unternehmen wie Raytheon arbeiten an winzigen Waffen (Raketen), mit denen Drohnen
ausgerüstet werden können. Es folgt meine persönliche Analyse darüber, was Drohnen in Zukunft werden leisten und welche
Gegenmaßnahmen getroffen werden können; ich stütze mich dabei auf Informationen aus veröffentlichten Artikeln und meine
persönliche Kenntnis der militärischen Taktik und des Vorgehens von Polizei und Justiz.
www.google.de
..nächste Arten von Psychopathen und anderer pathologischer Typen: W.CHURCHILL:
… nie zolnierz przeciw zolnierzowi a bombardowanie kobiet i dzieci i niszczyc kulture
pksczep.
„Janusgesicht des Gedenkens” Thomas Kielinger London Queen
http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article107284113/Janusgesicht-des-Gedenkens.html
Janusgesicht des Gedenkens
Die Queen weiht in London ein Denkmal zu Ehren der britischen Bomberflotte ein. Es ehrt
die gefallenen britischen Flieger, verschweigt jedoch die deutschen Opfer.
Von Thomas Kielinger
Es hätte heute gleich zu zwei delikaten Höhepunkten in den deutsch-britischen Beziehungen
kommen können. Doch die englischen Fußballer verspielten die Chance des erneuten
Kräftemessens mit dem deutschen Angstgegner im Halbfinale der FußballEuropameisterschaft. Bleibt ein anderes Ereignis mit weitaus größerer politischer
Sprengkraft: die Einweihung eines Denkmals zu Ehren der britischen Bomberflotte, die im
Zweiten Weltkrieg eine um die andere deutsche Stadt in Schutt und Asche legte, mit rund
600.000 Toten unter der Zivilbevölkerung. Das Monument soll an die 55.573 Piloten und
Navigateure des Bomber Command erinnern, die bei diesen Einsätzen ihr Leben verloren.
Zwischen Dünkirchen, Mai 1940, und der Landung in der Normandie im Juni 1944 war das Bomber
Command die einzige britische Militärgattung, die fähig war, Hitler-Deutschland zu treffen. Die Zahl
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der Opfer - man vergisst das leicht - lag noch über der Zahl der durch deutsche Bomben während des
Zweiten Weltkriegs auf britischem Boden umgekommenen Zivilisten, rund 42.000. Das alles ist jetzt
fast 70 Jahre her, aber noch immer wollen die alten Wunden sich nicht schließen - ein Widerspruch
zur friedlichen Mission solcher Monumente. Aber die Flächenbombardierung Deutschlands im letzten
Krieg war in Großbritannien nie Thema für einen ungebrochenen Patriotismus. Im Gegenteil: Arthur
"Bomber" Harris, der verantwortliche Leiter der Vernichtung aus der Luft, weckte auf der Insel noch
während des Krieges mehr Zweifel als Zustimmung für seine Vergeltungsstrategie in den Kreisen, die
wussten, wie wenig durch die Bombardierung die Moral der deutschen Zivilbevölkerung sich in die
Knie zwingen ließ. Hinzu kam das Entsetzen über die vielen eigenen Opfer, was Harris schon bald
den Beinamen "The Butcher", der Schlächter, eintrug.
Aber die tragische Konsequenz des totalen Krieges, die Bilder der Zerstörung Deutschlands, hatten
den Zweifel an der Zeckmäßigkeit der Vernichtungsstrategie bestärkt, war diese doch weniger auf
kriegsentscheidende Ziele als auf die wehrlose Bevölkerung abgestellt - auch wenn massenhafte
Tötung von Zivilisten noch nicht als international geächtete Kriegsführung galt. Mehr Beschämung als
Begeisterung machte sich nach dem Krieg breit. Hatte man sich gar, verleitet von Hass und Rache,
mit der Flächenbombardierung Deutschlands auf die Ebene des degenerierten Gegners begeben?
Die Überlebenden des Bomber Command jedenfalls erhielten, anders als die übrigen Militärgattungen,
keine Erinnerungsmedaillen. Arthur Harris wurde die Beförderung ins Oberhaus versperrt, verbittert
zog er sich nach Südafrika zurück, erst 1992 erhielt er auf Betreiben der Queen Mother eine Statue in
London.
Churchill selber ist ein sprechender Beleg für den Wandel der britischen Haltung. Folgt man den
Notizen, die sich Stalin nach dem Treffen mit ihm im August 1942 in Moskau machte, dann hatte der
britische Besucher unter anderem gesagt: "Wenn es sein muss, hoffen wir, fast jedes Haus in jeder
deutschen Stadt zerstören zu können." Am 31. Mai des Jahres war der erste "1000 Bomber"-Angriff
des Bomber Command auf eine deutsche Metropole geflogen worden, auf Köln. Stalin war
beeindruckt, und Churchill nutzte dies, um dem russischen Diktator in seinem Abwehrkampf gegen die
deutschen Invasoren Mut zu machen. Doch als man ihm 1943 Fotos von den Verwüstungen in
Deutschland vorlegte, fragte Churchill mehr rhetorisch als entschlossen: "Gehen wir nicht zu weit?"
Sein Memorandum vom 28. März 1945 an General Ismay, den Vorsitzenden des britischen
Generalstabs, fiel eindeutiger aus: "Der Moment scheint mir gekommen, wo die Frage der
Bombardierung deutscher Städte einfach zum Zwecke der Erhöhung des Schreckens, auch wenn wir
andere Vorwände nennen, überprüft werden sollte. Die Zerstörung Dresdens bleibt eine ernste Frage
an die alliierte Bombardierungspolitik."
Man muss zur Erklärung der Fortsetzung der Luftangriffe darauf hinweisen, dass in der Schlussphase
des Krieges deutsche V1- und V2-Waffen weiter Verwüstungen anrichteten. Eine V2 schlug noch am
27. März 1945 in London ein und tötete 134 Menschen. Die Öffentlichkeit in Großbritannien hätte es
nicht verstanden, wenn die Führung auf Schonung des Gegners geschaltet hätte. Schließlich hatte
Hitler bereits am 4. September 1940 mit England im Blick verkündet: "Wir werden ihre Städte
ausradieren! Wir werden diesen Nachtpiraten das Handwerk legen, so wahr uns Gott helfe."
Mit der Einweihung des Memorials soll so etwas wie ein Schlussstrich unter die kontroverse Debatte
gezogen werden, wie der Fliegertoten des Bomber Command zu gedenken sei. Niemand anderes als
die Queen selber, begleitet von Prinz Philip, Prinz Charles, der Herzogin von Cornwall sowie den drei
weiteren Kindern Anne, Andrew und Edward werden an diesem staatlichen Memento teilnehmen und
dem Akt damit das höchste königliche Imprimatur verleihen. Von den Toten auf deutscher Seite
allerdings ist inzwischen nicht mehr die Rede.
Das 7,5 Millionen Pfund teure Denkmal, aus privaten Spenden finanziert, steht an einem der
prominentesten Plätze Londons, am westlichen Rand des Green Park, nicht weit entfernt vom
Wellington Arch, dem Triumphbogen zum Sieg über Napoleon. An der gegenüberliegenden
Straßenseite stand früher das Haus 145 Piccadilly, die Stadtresidenz des Herzogs und der Herzogin
von York, der Eltern der Queen, die 1937 als König und Königin in den Buckingham-Palast
umgezogen waren. Eine deutsche Bombe zerstörte das Anwesen 1940.
Das Monument aus grauem Portlandstein, der Signatur von Londons Repräsentationsbauten, verrät
die klassizistische Vorliebe seines Architekten Liam O'Connor. Gewaltige 80 Meter zieht es sich in die
Länge, wobei ein steinerner durchlässiger Pavillon von dorischen Säulen flankiert wird, verbunden
durch eine schmale Balustrade. In der steinernen Mitte das von Philip Jackson gemeißelte
Gruppenstandbild der sieben alliierten Flieger, wie heimgekehrt von einer neuerlichen Mission. Aber
das Denkmal ist noch vor der Einweihung durch die Queen unter heftigen Beschuss geraten.
Architektonisch fühlt sich ein Kritiker des Londoner "Evening Standard" an "faschistischen Bombast"
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erinnert, der - so eine Stimme in der "Times" - Mussolini alle Ehre gemacht hätte. Auch wird nicht ganz
klar, ob hier nur des Heroismus der Freiwilligen - Durchschnittsalter 22 Jahre - gedacht werden soll,
die kaum eine 50-zu-50-Chance hatten, heil zurückzukehren, oder nicht doch ein Monument zu Ehren
des Bomber Command selber vor dem Betrachter steht, in seiner ganzen überdimensionierten
Einschüchterung.
Darauf lässt schließen, was man in den Marmor des zentralen Pavillons eingemeißelt hat einen Satz Winston Churchills aus dem September 1940, über den Höhepunkt der Luftschlacht
über England:
"Die kämpfende Truppe ist unsere Rettung, aber allein die Bomber liefern uns
das Instrument zum Sieg."
So argumentierte Churchill 1945 längst nicht mehr, und die Erbauer dieses Denkmals tun einem
Großen der Geschichte unrecht, indem sie ihn auf einen Moment der Krise festnageln und ihn dafür in
Haft nehmen wollen. Eine Erinnerungskultur mit Fragezeichen. Rowan Moore im "Observer" legt den
Finger auf die eigentliche Wunde: das Janusgesicht des Gedenkens. Hier die Anerkennung für den
Mut und die Opfer der jungen Flugzeugbesatzungen, dort "das Schreckliche, das auszuführen sie
beauftragt waren". Übrigens ohne dass man die Mannschaften darüber aufklärte, dass die
Bombenlast nicht industriellen Zielen, sondern Wohngebieten zugedacht war. "Wenn denn dieses
Denkmal gebaut werden sollte", so setzt der Kritiker fort, "hätte man auf eine Nuance gehofft,
irgendeinen Hinweis auf die moralische Komplexität, eine Andeutung des Bedauerns, eine Einladung
zum Nachdenken." Doch sein Resümee fällt eindeutig aus: "Nichts davon findet sich an diesem
Denkmal, das die Königin heute einweihen will. Stattdessen führt es seine erbarmungslose Symmetrie
in die Schlacht unbeschadet irgendwelcher Hindernisse. Ein unfreiwilliges Echo des fixierten Denkens,
mit dem man an die Planierung der deutschen Städte ging." Moore vergleicht mit diesem in seinen
Augen missglückten Denkmal die Noblesse des Vietnam Memorial in Washington D.C., in dem sich
die Anerkennung für die Opfer mit der Erkenntnis der Zweischneidigkeit des Krieges zu singulärer
Würde vereint.
Hier schließt sich ein Kreis. Schon in seinem Klassiker von 1979, "Bomber Command", hatte Max
Hastings geschrieben: "Die Auslöschung deutscher Städte noch im Frühjahr 1945 ist ein bleibender
Schandfleck." Hastings beschrieb schon damals "das wachsende Entsetzen der vorrückenden
alliierten Truppen über die physische Vernichtung Deutschlands." Wenige Jahre später pflichtete ihm
John Grigg in seinem Buch "The Victory That Never Was" bei: Die Ausradierung deutscher Städte qua
Flächenbombardement "war ebenso nutzlos wie bestialisch". Und vor wenigen Jahren hatte der
genannte Rowan Moore nach einem Besuch Dresdens geschrieben: "Ob die Einäscherung der Stadt
vergeben werden kann oder nicht - als tragischer Fehler im Krieg gegen die Barbarei erinnert sie uns
noch heute auf schockierende Weise, wie viel grausame Rohheit die Nation des warmen Biers und
des Krickets ihrerseits entfesseln konnte." Das Bomber-Command-Denkmal weicht seiner eigenen
Ambivalenz aus, die längst zum intellektuellen Bestand Großbritanniens gehört, und fällt damit in alte
Reflexe zurück, die der Cambridger Historiker Adam Tooze einmal so beschrieben hat: "Im Gegensatz
zu den Deutschen haben die Briten, so glaube ich, ihre Rolle als Vollstrecker massenhafter Gewalt
während des Zweiten Weltkrieges viel stärker unterdrückt, könnte es doch das unschuldige Gefühl,
gesiegt zu haben, das wir in Bezug auf diesen Krieg kultivieren, beflecken." Dieses Denkmal will die
eigenen Toten ehren und hochhalten, was alle, auch die Kritiker, verstehen. Doch durch Ausweichen
vor der Kehrseite weckt es doch wiederum den Rekurs auf Heldentum und Sieg, auf "Britain's finest
hour", auch wenn diesmal hinter der "finest hour" ein Gran tiefen Zweifels herrscht, wie gerade viele
englische Kritiker anmerken.
Last but not least fällt das Mahnmal auch hinter die bewegenden Worte zurück, welche die
Queen bereits auf ihrem Staatsbesuch in Deutschland 2004 im Berliner Zeughaus fand, als sie
vom "entsetzlichen Leid des Krieges auf beiden Seiten" sprach und den Wiederaufbau der
Dresdener Frauenkirche, an dem auch eine britische Stiftung beteiligt war, als "eine
Inspiration für uns alle" pries. In diese Kategorie das Bomber-Command-Memorial
einzureihen fällt selbst vielen britischen Zeitgenossen schwer. © Axel Springer AG 2012.
Alle Rechte vorbehalten
OPFERZAHLEN BRITISCHER UND
AMERIKANISCHER LUFTANFRIFFE IM ZWEITEN WELTKRIEG:
38
Hamburg - 40.000 bis 45.000
Dresden
- 22.000 bis 25.000
Berlin
- 20.000 bis 25000
Pforzheim - 20.000
Darmstadt -13.500
Kassel
- 12.000
Nordhausen - 9.000
Hannover
- 6.800
Würzburg - 5.500.
Quelle Die Welt Infograf / eigene Recherche
http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article107284113/Janusgesicht-des-Gedenkens.html
PL:
Twarz Janusz-a upamiętniona
Królowa zainaugurowała pomnik w Londynie na cześć brytyjskiej floty bombowców. Jest czci poległych
lotników brytyjskich, jednak ukrywa niemieckich ofiar.
Thomas Kielinger
To już teraz do tej samej wysokości do dwóch delikatnych punktów w stosunkach niemiecko-brytyjskich.
Ale angielscy piłkarze szansa na ponowne zabawy próby sił z niemieckim zespołem strasznemu w półfinale
Mistrzostw Europy UEFA. Jeśli kolejne wydarzenie z daleko większą siłę polityczną wybuchowym:
Inauguracja pomnika na cześć brytyjskiej floty bombowca, który leżał w II wojnie światowej, inny do
niemieckiego miasta w gruzach, z około 600.000 zgonów wśród ludności cywilnej. Pomnik upamiętnia
55 573 pilotów i Navigateure z Dowództwa Bombowego, którzy stracili życie w tych operacjach.
Między Dunkierką maja 1940, zaś lądowanie w Normandii w czerwcu 1944 roku, Brytyjskiego Dowództwa
Bombowego, wojskowe jedynym gatunkiem, który był w stanie spełnić Niemcy Hitlera. Liczba ofiar zapomnieć łatwe - wciąż leżała na wielu niemieckich bomb w czasie II wojny światowej na brytyjskich
cywilów zginęło gleby, 42.000. Wszystko to już prawie 70 lat temu, ale nadal chcesz stare rany nie
zamykają - sprzeczność do misji pokojowej takich zabytków. Ale bombardowanie obszar Niemiec w czasie
ostatniej wojny nigdy nie było problemem w Wielkiej Brytanii nieprzerwanym patriotyzmu. Wręcz
przeciwnie, Arthur "Bomber" Harris, lider odpowiedzialny za zniszczenie z powietrza obudził się na wyspie
w czasie wojny wątpienia bardziej jako zgody na jego odwet strategii w społeczności, który wiedział za mało
bombardowania i morale niemieckiej ludności cywilnej na kolana w lewo. Dodano do horroru podszedł wielu
ofiar własnych, które wkrótce przydomek Harris "rzeźnika", rzeźnika.
Ale tragiczna konsekwencja wojny totalnej, obrazy zniszczenia Niemiec, miał wątpliwości, zachęcać
Zeckmäßigkeit Strategia zagłady, było to jeszcze mniej zdecydować wojna ma jak bezbronnych ludzi
wolnych - nawet jeśli masowe zabijanie ludności cywilnej, a nie jako międzynarodowy zdelegalizować wojny
została uznana. Więcej zawstydzania niż entuzjazm zaczął się rozprzestrzeniać po wojnie. Czy patrzeć na
wszystko kuszony przez nienawiści i zemsty, wydany przez bombardowania obszaru Niemiec do poziomu
zdegenerowanego przeciwnika? Ocaleni z Dowództwa Bombowego były w każdym przypadku, w
przeciwieństwie do pozostałych klas wojskowych, nie medale pamiątkowe. Arthur Harris został
zablokowany transport do izby wyższej, rozgoryczony, on udał się do Afryki Południowej, w 1992 roku, był
za namową figurą Matki Królowej w Londynie.
Churchill sam jest wymownym świadectwem przemiany brytyjskiej pozycji. Według wyjaśnień, że Stalin po
spotkaniu z nim w sierpniu 1942 roku w Moskwie, następnie brytyjski gość powiedział m.in.: "Jeśli zajdzie
taka potrzeba, mamy nadzieję być w stanie zniszczyć prawie każdy dom w każdym niemieckim mieście."
Na dzień 31 Może w tym roku, pierwszy "bombowiec 1000" był atak Komenda Bomber na niemieckiej
metropolii został przewieziony do Kolonii. Stalin był pod wrażeniem i Churchill wykorzystał to do rosyjskiego
dyktatora w jego obronnej walce przeciwko niemieckiej odwagi najeźdźców. Ale kiedy został
zaprezentowany w 1943 roku zdjęcia zniszczeń w Niemczech, Churchill zapytał retorycznie jako bardziej
stanowczy: "Czy nie idziemy za daleko?" Jego umowa z dnia 28 Marca 1945 Ismay Generalny, prezes
39
brytyjskiego sztabu generalnego, spadł z jasne. "Chwila wydaje mi się, gdy kwestia bombardowania
niemieckich miast po prostu w celu zwiększenia terroru, nawet jeśli nazwiemy innych pretekstów, należy
sprawdzić, Zniszczenie Drezna pozostaje poważne pytanie do polityki aliantów bombardowania ".
Jeden musi ponieść, aby wytłumaczyć kontynuację nalotów, że w fazie zamykania wojny niemiecko V1 i V2
były przyczyną broni dalszą dewastacją. V2 była nadal bije w dniu 27 Marca 1945 w Londynie, zabijając
134 osób. Opinia publiczna w Wielkiej Brytanii nie zrozumiałby gdyby przywództwo byłby włączony do
zachowania przeciwnika. W końcu Hitler był już w dniu 4 Września 1940 ogłosił z Anglią na myśli:
"Będziemy wykorzenić swoje miasta, będziemy ustawić to noc rzemiosło pirackie, tak nam dopomóż Bóg."
Z inauguracji pomnika jest coś kresu kontrowersyjnym debata odbędzie się, tak jak piloci bombowców było
upamiętnienie zmarłych Command. Nikt oprócz Królowej sama, w towarzystwie księcia Filipa, księcia
Karola, księżna Kornwalii, a trzech innych dzieci: Ania, Andrzej i Edward weźmie udział w tej publicznej
memento i dać czynność najwyższy królewski imprimatur. Z martwych po niemieckiej stronie, jednak nie
jest już wymieniona.
7,5 milionów funtów pomnik, finansowane przez prywatnych darowizn, jest jednym z najbardziej znanych
miejsc w Londynie, na zachodnim skraju Green Park, niedaleko Wellington Arch, łuk triumfalny do
zwycięstwa nad Napoleonem. Stanął po przeciwnej stronie drogi przed Dom 145 Piccadilly, City Residence
księcia i księżnej Yorku, rodziców królowej, który przeprowadził się w 1937 roku jako króla i królowej w
Pałacu Buckingham. Niemiecki bomba zniszczyła 1940th nieruchomości
Pomnik z szarego kamienia, Portland podpisu budynków prestiżowych londyńskich ujawnia pasją
neoklasycznej architekta Liam O'Connor. Ogromny przenosi ją do długości 80-metrów, z kamienia
przezroczysty pawilon jest otoczony przez doryckich kolumn, połączonych wąskim balustradą. W środku
kamiennej rzeźby autorstwa Philip Jackson grupy pomnik lotników alianckich siedmiu wrócił z ostatniej
misji. Ale pomnik jest nadal zalecane przed otwarciem przez królową pod ciężkim atakiem.
Architektonicznie czuje krytyka londyńskiego "Evening Standard" do "faszystowskiej bombast", wspomina Mussolini zrobiłby kredytu - jako głos w "Times". Nie jest też jasne, czy tylko heroizm z ochotników - średnia
wieku 22 lat - powinny być pomyślał, że ledwo miał 50-do-50 szansę powrotu bezpiecznie, czy jest to
pomnik ku czci Dowództwa Bombowego się przed obserwator jest w całej swej zastraszania
ponadgabarytowych.
Sugerowanie, co jest wyryte w marmurze centralnego pawilonu posiada - zestaw
Winstona Churchilla z września 1940 kulminacyjnym bitwy o Anglię:
"siła walki jest nasze zbawienie, ale tylko bombowce moga nam dostarczyć
dokument do zwycięstwa ".
Chcesz jak Churchill twierdził w 1945 roku już nie, i budowniczowie tego pomnika to wielkie historyczne źle
przez niego przybity do momentu kryzysu i zabrać go do aresztu. Kultura pamięci ze znakiem zapytania.
Rowan Moore w "obserwatora" kładzie palec na prawdziwym rany: twarz Janus upamiętnienia. Tu uznanie
odwadze i poświęceniu młodych załóg tam "straszne, że oni zostali pouczeni, aby wykonać". Przy okazji
mają bez oświecony jest o zespołach, że bomba obciążenia nie-przemysłowych cele, ale był mieszkalnych.
"Jeśli z powodu tego zabytku należy budować", powiedział krytyk kontynuuje, "byśmy sobie tego życzyli do
niuansów wszelkie odniesienia do moralnej złożoności, cienia żalu, zaproszenie do myślenia." Ale jego
życiorys mówi sam za siebie .. "Nic z tego nie można znaleźć na ten pomnik, królowa zainauguruje dzisiaj
zamiast wykonuje nieustające symetrię do bitwy bez uszczerbku dla wszelkich przeszkód mimowolny
reakcji stałego umysłu, w którym jeden z niwelacji niemieckie miasta udał ". Moore porównuje z tym
nieudanym pomnika w oczach szlachty w Wietnamie Memorial w Waszyngtonie, który łączy w sobie
uznanie dla ofiar z wiedzy o obosieczny charakter wojny o szczególnej godności.
To zamyka koło. Nawet w swej klasycznej z 1979 roku, "Command Bomber" Max Hastings pisze:
"wymieranie niemieckich miastach na wiosnę 1945 roku, jest stałym paskudztwo". Hastings opisane w tym
czasie "rośnie strach postępujących wojsk alianckich na ich fizyczne zniszczenie w Niemczech." Kilka lat
później, zgodził się z Johnem Grigg, w swojej książce "Victory że nigdy nie był" pod adresem:
bombardowania niemieckich miast zacieranie się qua obszar "był tak samo bezużyteczny jak bestialski". A
kilka lat temu wezwał Rowan Moore napisał po wizycie w Dreźnie: "Czy kremacja miasta można wybaczyć
czy nie - jako tragiczną pomyłkę w wojnie przeciw barbarzyństwu przypomina nam dziś w szokujący
sposób, jak bardzo naród okrutny brutalność ciepłego piwa i krykieta może uwolnić z ich strony. " Pomnik
Komenda Bomber różni się od własnej ambiwalencji, że od dawna intelektualny akcji Wielkiej Brytanii, a
więc wraca do starych odruchów, opisanych przez Cambridge historyka Adama Tooze ten sposób: "W
przeciwieństwie do Niemców, Brytyjczyków, Wierzę, tłumione ich rolę jako egzekutorów masowej przemocy
w czasie II wojny światowej, wiele więcej, może to jednak, że niewinne uczucie wygrać, dbamy w
odniesieniu do tej wojny nalotem ". Ten pomnik będzie szanować i pielęgnować ich umarłych, który
40
wszyscy rozumieją, a nawet krytyków. Ale poprzez unikanie negatywnych skutków niego, ale z kolei
przywołuje urok bohaterstwa i zwycięstwo ", godzinę najlepszych w Wielkiej Brytanii", choć tym razem za
"godzina najlepszych" jest ziarno głębokiej wątpliwości, aby pamiętać, jak wiele angielskich krytyków.
Last but not least, jest z powrotem pomnik za poruszających słów, które królowa była już na jej stan wizyty
w Niemczech w 2004 roku w Arsenalu Berlina, ponieważ są "przerażające cierpienie wojny po obu
stronach" i powiedział, przebudowę Dresden Frauenkirche, gdzie który obejmuje Brytyjski dobroczynność
był zaangażowany, jak "inspiracją dla nas wszystkich", chwalił. Sklasyfikowane w tej kategorii Pamięci
Komenda bombowiec sam w sobie jest trudne dla wielu brytyjskich rówieśników. © Axel Springer AG
2012th Wszelkie prawa zastrzeżone
OFIARY brytyjskich i amerykańskich nalotow powietrznych( LUFTANFRIFFE ) podczas II wojny
światowej:
Hamburg - 40000-45000
Drezno - 22000-25000
Berlin - 20000-25000
Pforzheim - 20.000
Darmstadt -13 500
Kassel - 12.000
Nordhausen - 9,000
Hanover - 6.800
Würzburg - 5.500.
Informacje Źródło WELT / własne badania
Dlatego do konca w Poczdamie 1945 - nie bylo juz Churchill - wycofal go rzad
brytjyski by nie zaognic to co on narobil w Niemczech!I decydowal już tylko
Stalin,co z nami zrobic, bo Trumann nie był tak w temacie…
- pksczep.
29.7.2912:
http://terragermania.wordpress.com/2012/07/29/olympiade-2012-versus-1936/
Olympiade 2012 versus 1936
29. Juli 2012 - Die Hitler-Owens-Lüge: endgültig geplatzt
From: AGMO e.V. To: [email protected] Sent: July 31, 2012
Subject: AGMO e.V. - Rundschreiben vom 31.07.2012: Petitionsausschuss
der AGMO e.V. an
nimmt Eingabe
AGMO e.V. - Gesellschaft zur Unterstützung der Deutschen in Schlesien,
Ostbrandenburg, Pommern, Ost- und Westpreußen
Breite Str. 25, 53111 Bonn, Tel. 0228/636859, Fax 0228/690420, Mail: [email protected]
Sehr geehrter Herr Sczepanek,
vor bald anderthalb Jahren erreichte die AGMO e.V. ein Schreiben der Vorsitzenden des
Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages, Kersten Steinke (Die Linke), mit der
ablehnenden Beschlussempfehlung bezüglich der AGMO-Petition aus dem Jahre 2008
(http://www.agmo.de/aktuelles/mitteilungen/63-petition-an-den-deutschen-bundestag-zum-thema-deutschekindergaerten-und-grundschulen).
In einem Rundschreiben vom November 2008, welches Bundestagspräsident Prof. Dr.
Lammert an den Petitionsausschuß des Deutschen Bundestages weiterleitete, hatte die AGMO
e.V. verschiedene Amts- und Mandatsträger auf bundespolitischer Ebene gebeten, die
fehlenden deutschen Kindergärten und Grundschulen für die Kinder der deutschen
41
Volksgruppe in der Republik Polen im Rahmen kommender Gesprächstreffen der deutschpolnischen Regierungskonsultationen zu thematisieren.
Die zentrale Aussage der ablehnenden Beschlussempfehlung, die vom Deutschen Bundestag
im Januar 2011 ohne Gegenstimmen angenommen wurde, lief darauf hinaus, dass
Forderungen der deutschen Volksgruppe nach eigenen deutschen Kindergärten und
Grundschulen nicht bekannt seien und daher der Forderung des Petenten, der AGMO e.V.,
nicht entsprochen werden könne (http://www.agmo.de/aktuelles/mitteilungen/62-wortlautder-begruendung-des-petitonsausschusses-fuer-die-ablehnung-der-petition).
Die AGMO e.V. wandte sich infolgedessen an Sie als Unterstützer ihrer Arbeit, an den
Präsidenten des „Verbandes der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen“ (VdG),
Bernard Gaida und an Bundestagspräsident Prof. Dr. Lammert und bat bezüglich des nicht
akzeptablen Ergebnisses des bisherigen Petitionsverfahrens zu intervenieren. Besonders all
denjenigen von Ihnen, die sich mit eigenen Briefen an die zuständigen Stellen des Deutschen
Bundestages gewandt haben, sei nochmals herzlich gedankt
(http://www.agmo.de/aktuelles/mitteilungen/66-ablehnung-der-agmo-petition-mit-grosserresonanz).
Bernard Gaida, Präsident des VdG, trat daraufhin am 12.03.2012 mit einem engagierten
Schreiben an den Präsidenten des Deutschen Bundestages heran und belegte eindeutig, dass
bereits über ein Jahr zuvor entsprechende Forderungen der deutschen Volksgruppe im
Rahmen der deutsch-polnischen „Rundtischgespräche“ schriftlich vorgelegt worden waren.
Danach wurde dank dieses Briefes und der nochmaligen Eingabe durch die AGMO e.V.
sowie aufgrund der Initiative von Prof. Dr. Lammert eine erneute Überprüfung des
Petitionsverfahrens vorgenommen. Die AGMO e.V. hatte im Rahmen eines persönlichen
Gesprächs im Juli 2011 Gelegenheit, dem Bundestagspräsidenten für seine Unterstützung zu
danken (http://www.agmo.de/aktuelles/mitteilungen/89-vorstand-der-agmo-ev-zu-besuch-beibundestagspraesident-lammert).
Am 12. Juli 2012 traf nunmehr unter der Nummer Pet 3-17-05-008-019939 die vom 6. des
Monats datierende erneute Beschlussempfehlung des Petitionsausschusses des Deutschen
Bundestages in der Geschäftsstelle der AGMO e.V. ein (vgl. dazu den Wortlaut auf der
AGMO-Internetseite unter: http://www.agmo.de/aktuelles/mitteilungen/141beschlussempfehlung-des-petitionsausschuss-des-deutschen-bundestags). Ein Fortschritt ist
insofern zu verzeichnen, als dass das mit der Petition verbundene Begehren nach deutschen
Kindergärten und Grundschulen nicht mehr rundheraus abgelehnt wird, sondern vielmehr die
Petition der Bundesregierung, vorliegend dem Auswärtigen Amt, als Material übersandt
werden soll. Auf diese Weise, so die Beschlussempfehlung, könne die Petition und das darin
artikulierte Anliegen in die Verhandlungen am „Runden Tisch“, an denen Bundesregierung,
polnische Regierung sowie Vertreter der deutschen Volksgruppe in der Republik Polen und
Verbände der polnischsstämmigen Bevölkerungsgruppe in der Bundesrepublik Deutschland
beteiligt sind, eingebracht werden.
Fernerhin teilt man mit, dass entsprechende Forderungen nach der Unterstützung der
Deutschen in der Republik Polen bei der Einrichtung deutscher Vor- und Grundschulen zum
Zeitpunkt der ersten Beschlussempfehlung zur Petition vorgeblich in der aktuellen Klarheit
nicht vorgelegen hätten. Dies überrascht ein wenig, da die schriftliche Forderung der
Deutschen in der Republik Polen nach entsprechenden Bildungseinrichtungen, wie Gaida in
42
seinem Schreiben vom 12.03.2011 belegte, seit Februar 2010 vorlag. Die erste
Beschlussempfehlung des Petitionsausschusses stammte jedoch erst aus dem Januar 2011.
Dadurch wird auch eine weitere Aussage in der nun aktuellen zweiten Beschlussempfehlung
konterkariert, die darauf hinausläuft, der Petitionsausschuss ginge davon aus, die Gespräche
am „Runden Tisch“ würden „transparent“ geführt. Gerade der Mangel an Transparenz war es
nach Einschätzung der AGMO e.V. freilich, der zu der Nichtbeachtung der bereits im Februar
2010 schriftlich vorgetragenen Forderungen der Deutschen in Polen geführt haben dürfte.
Insgesamt ist der neuerliche Beschluss, ungeachtet der weiterhin enthaltenen Mängel, ein
wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Die AGMO e.V. dankt Ihnen allen, die sich in der
Angelegenheit engagiert haben, ausdrücklich für den wichtigen Einsatz im Zusammenhang
mit dem nun abgeschlossenen Petitionsverfahren. Die AGMO e.V. wird nunmehr besonders
den Fortgang der Gespräche am „Runden Tisch“ aufmerksam verfolgen und Sie auf dem
laufenden halten.
Um auf diese Weise weiterhin für unsere Landsleute tätig sein zu können, freuen wir uns über
Ihre Unterstützung. Sie können das Rundschreiben z.B. an Ihren eigenen Mailverteiler
weiterleiten oder die Arbeit der AGMO e.V. in Form von Spenden fördern:
Spendenkonto: Empfänger: AGMO e.V. Konto-Nr.:
Kreditinstitut: Commerzbank Bonn
Mit herzlichen Grüßen
22 666 11 00 BLZ:
370 800 40
Tobias Körfer / Vorsitzender
FRom: SLOE Pressedienst Sent: July 31, 2012
Slowakischer Vertreibungspläne?
Subject: SdP-Britischer Ursprung Tschecho-
Sudetendeutscher Pressedienst (SdP) Redaktion, Herausgeber, Medieninhaber:
Sudetendeutsche Landsmannschaft in Österreich (SLÖ)
Bundespressereferat: A-1030 Wien, Steingasse 25 Telefon: 01/ 718 59 19 * Fax: 01/ 718 59 23
E-Mail: [email protected]
www.sudeten.at
ZVR-Zahl: 366278162
Wien, am 30.7.2012
Britischer Ursprung Tschecho-Slowakischer Vertreibungspläne?
In einem 2006 erschienenen Buch1 überrascht der britische Historiker Martin David Brown mit der
Enthüllung, nicht Tschechen sondern Engländer hätten die menschenrechtsverletzenden NachkriegsVertreibungspläne für die tschechoslowakische Regierung entwickelt. Dies begann im September
1939 am ‘Royal Institute for International Affairs/Königliches Institut für Internationale
Angelegenheiten’ (RIIA) an der Balliol Universität in Oxford mit einer von der britischen Regierung in
Auftrag gegebenen Denkschrift zu Bevölkerungtransfers, im Zusammenhang mit Studien von
Problemen, die bei einer Friedensregelung nach dem Krieg zu erwarten waren, und wurde später in
dem Foreign Office/Außenministerium ange-gliederten Foreign Research and Press
Service/Auslandsforschungs und -pressedienst (FRPS) vollendet.
Eines der zu behandelnden Themen war ‘Transfer von Minderheiten/Transfers of Minorities’ und sollte
Antworten auf Fragen finden wie: ‘Welche deutsche und/oder nichtdeutsche Minderheiten plant Hitler
zu transferieren? Welche Minderheitenprobleme können durch Bevölkerungsverschiebungen geregelt
werden? Welche Bedeutung haben die in den 1920er Jahren durchgeführten Greco-türkischen und
andere Bevölkerungsaustausche auf potentielle Nachkriegsprobleme? Verantwortung für die
Behandlung dieses Themas trug Sir John Hope Simpson, der gerade eine gründliche Studie über
43
Flüchtlingsprobleme in Europa mit Hilfe eines Assistenten, John David Mabbott, vollendet hatte. Am
Ende war es Mabbott und nicht Simpson, der eine Stellungnahme zu anstehenden Problemen zu
Papier brachte.
Mabbott, ein mit Minderheitenproblemen in Osteuropa vertrauter Akademiker und politischer
Philosoph, betitelte seine Arbeit, die er Ende Mai 1940 vorlegte, ‘Der Austausch von Minderheiten/The
Transfers of Minorities’. Darin kommt er zu dem folgenschweren Schluss, dass BevölkerungsTransfers nicht nur durchführbar sind, wie die in den 1920er Jahren stattgefundenen
Bevölkerungsaustausche und Hitlers Ansichten dazu beweisen, sondern dass es für die von der
ethnischen deutschen Minderheit in der Tschechoslowakei verursachten Probleme nicht nur die beste,
sondern vermutlich auch die einzig mögliche Lösung darstellt. Mabbott diskutierte viele Einzelheiten
der ‘Transfers’, unter anderem eine damit zusammenhängende moralische Verurteilung, Bewertung
sozialer Konsequenzen und finanzielle Kosten. Er empfahl, groß angelegte ‘Transfers’ nur mit
internationaler Zustimmung und unter multinationaler Zusammenarbeit durchzuführen.
Mabbotts Arbeit wurde in mindestens zwei getrennten Sitzungen in der Balliol Universität am 20. und
24. Mai 1940 beraten, wahrscheinlich in Anwesenheit Benešs, mit folgender Schluss-folgerung:
Mit Bevölkerungsaustausch verbundene Für und Wider erfordern eingehende Beratungen.
Es war nicht Herrn Mabbotts und seiner Berater Absicht, politische Empfehlungen zu machen. Zwar
sollten sie alle möglichen, mit Bevölkerungsaustauschen verbundenen Probleme erörtern, nicht aber
ihre Anwendung zu empfehlen.
Die einfach erscheinende Methode eines Bevölkerungsaustauschs zur Lösung von
Minderheitenproblemen darf nicht leicht genommen werden; sie sollte überhaupt nur dann in Betracht
gezogen werden, wenn ein Minderheitenproblem international so gefährlich oder so hoffnungslos
geworden ist, dass jede andere angemessenere Lösung aussichtslos erscheint. Nur wenn
Nationalismus in seinen extremsten Formen existiert, oder wenn aus historischen oder anderen
Gründen es überhaupt keine Chance einer Kooperation zwischen Mehrheit und Minderheit geben
kann, sollte solch eine Gewaltlösung wie Bevölkerungstransfer in Betracht gezogen werden.
Zwar war Mabbotts Richtlinienbericht damals (noch) nicht Teil offizieller britischer Vertreibungspolitik,
er war eine erste systematische Untersuchung, ob und wie Massenver-treibungen ethnischer
Deutscher in Ost-Mitteleuropa nach dem Krieg durchzuführen sind.
Leider setzte sich bei einer steigenden Zahl von Beamten im britischen Außenministerium während
der 1940er Jahre die Überzeugung durch, dass die ‘Sudetendeutschen Frage’ ein in solchem Masse
schwierig gewordenes Problem geworden war, dass nur Bevölkerungs-transfer als Lösung in Frage
kam
.
Damit wurden Ende 1940 Pläne für eine brutale Zwangsausweisung der sudetendeutschen
Bevölkerung fester Bestandteil britischer Außenpolitik. Im Dezember 1943 folgte dann die Gründung
eines ‘Interministeriellen Komitees zum Transfer der deutschen Bevölkerungen /Interdepartmental
Committee on the Transfer of German Populations’ unter Troutbeck, das sich mit der
Vertreibungsfrage offiziell beschäftigte.
Es war der britische Historiker, Tschechophile und Mitarbeiter im Foreign Office, R.W. Seton-Watson2,
der Beneš eine Kopie von Mabbotts ‘streng geheim’ gestempelter Originalschrift in die Hände spielte.
Ähnlichkeiten zwischen Mabbotts Ansichten und Benešs endgültigen Vertreibungsplänen beweisen,
dass sie auf ‘fruchtbaren’ Boden fielen3. Die Tschechen und Slowaken brauchten sich um die
Entwicklung einer praktischen Vertreibungspolitik kaum Gedanken machen; die Briten besorgten es
für sie. Tschechen und Slowaken konnten ihre ganze Energie auf die Brutalität konzentrieren, mit der
sie die Deutschen entrechten, enteignen und vertreiben wollten.
Welchen Einfluss Beneš persönlich auf die Entwicklung der britischen Vertreibungspläne nahm, ist
anhand von Browns Schilderungen schwer festzustellen. Er erwähnt allerdings, (auf S. 271, 3rd Par.),
dass das erste Mabbott-Dokument aus einer Reihe von Begegnungen Benešs mit britischen ‘radical
thinkers/Radikaldenkern’ hervor gegangen ist. Eine nähere Erklärung darüber bleibt Brown uns zwar
schuldig, aber die Vermutung liegt nahe, dass Benešs Einfluss beachtlich gewesen war. Nachweisbar
hat Beneš die Massenvertreibung Sudetendeutscher als Lösung des tschechoslowakischen
Minderheitenproblems zum ersten Mal in einer Rede vor der Royal Society am 22. Januar 1940
erwähnt. Er wiederholte diese mögliche Lösung auf von RIIA veranstalteten Konferenzen in Oxford am
44
8. März und 4. April. Das, so folgert Brown, ‘erwies sich als eine bedeutungsvolle Entwicklung, weil sie
Gegen-stand einer Forschungsarbeit im vom Außenministerium finanzierten FRPS wurde’. Somit
scheint es erwiesen, dass das britische Außenministerium und die tschechoslowakische Exilregierung
bei der Vorbereitung des Völkermords an den Sudetendeutschen Hand in Hand gearbeitet haben.
___________________________________________________________
1David
Martin Brown “Dealing with Democrats-The British Foreign Office and the Czechoslovak Emigres in
Great Britain, 1939-1945" Peter Lang GmbH Europäischer Verlag der Wissenschaften, Frankfurt am Main 2006,
413 S.
2Eine
besondere Schlüsselfigur im Außenministerium in jener Zeit wurde der Tschechophile Robert SetonWatson, ein enger Freund des ersten tschechoslowakischen Präsidenten T. G. Masaryk und Benešs. Masaryk
und Seton-Watson begegneten sich ein einmal im Herbst 1914 in Rotterdam. Masaryks Holland-Besuch diente
damals der Errichtung einer ‘provisorischen Propaganda Zentrale mit Hilfe Henry Wickham Steeds, politischer
Redakteur der Times und davor lange Zeit Korrespondent dieser Zeitung in Wien. Steed ging 1913 nach London
zurück und hatte als britischer Experte für Österreich-Ungarn und Auslandsredakteur der Times gute
Beziehungen zum Foreign Office, in das er Seton-Watson einführte. Steed kannte Masaryk seit langem und
lieferte ihm häufig Staatsgeheimnisse Österreich-Ungarns aus, die der Spion Masaryk, in seinen Schuhsolen oder
im Korsett seiner Tochter versteckt über die Grenze schmuggelte. Im Herbst 1914 war Steed verhindert und
delegierte Seton-Watson, sich mit Masaryk zu treffen, um ihm eine Menge, zum Teil ‘sensationelle’,
Geheiminformationen zu übergeben (nachzulesen in Josef Kalvoda "Genesis of Czechoslovakia", East European
Monographs 1986, 673 Seiten).
Seton-Watson war einer der Befürworter der Zerstörung Österreich-Ungarns und Unterstützer der Idee der
Gründung nationaler unabhängiger Staaten in Mitteleuropa. Mit Nicolson und Vansittart reiste er 1919 nach Paris,
um an den Verhandlungen über die Grenzen der neuen Tschechoslowakei und die Eingliederung gegen ihren
Willen von dreieinhalb Millionen ethnischer Deutscher in diesen Staat teil zu nehmen. Somit gehörte der
Tschechophile Seton-Watson zur britischen Elite, die gegen Ende des Ersten Weltkriegs und für Jahrzehnte
danach britische Außenpolitik in Mitteleuropa pro-tschechisch und anti-deutsch beeinflusste. Das war besonders
bedeutsam für die sich entwickelnde ‘Sudetendeutsche Frage’, in der verschiedene der früheren PID Angestellten
hervorragende, wenngleich unerkannte Rollen spielen sollten. Beneš und seine Vertreibergehilfen brauchten den
Prinzipien der Vertreibung weniger Aufmerksamkeit zollen, als bisher angenommen wurde. Das besorgten die
Briten für sie.
3Fünf
Jahre vor dem Bekanntwerden mit Browns Buch entdeckte ich im Archiv der Hoover Institution on War,
Revolution and Peace an der Stanford Universität in Palo Alto unter den Taborsky-Papieren den Entwurf einer
Arbeit “Minority Regimes and the Transfer of Populations in Central Europe after this War”. Er war ohne Datum
und ohne Unterschrift, könnte aber aufgrund seines Inhalts und nach dem neuesten Stand der Erkenntnisse eine
der von J.D.Mabbotts verfassten Denkschriften zum Vertreibungsproblem sein.
Dr. Rudolf Pueschel
Roseville, Kalifornien/USA
Informieren Sie sich im Internet unter: http://hausderheimat.npage.de/
ZVR-Zahl: 366278162
Wien, am 31.7.2012
Die Zeit heilt nicht alle Wunden
Utl.: Traumatisierung der heimatvertriebenen noch immer aktuell
Dass die Zeit nicht alle Wunden heilt, wer wüsste dies nicht besser als die Heimatvertriebenen als
Opfer nach dem 2. Weltkrieg.
Heute stehen in solchen Fällen Fachkräfte zur Seite, in Bad Reichenhall gar ein Zentrum für
Psychotraumatologie.
In einem Beitrag der Fachschrift „Sicherheitsreport“ befasst sich der leitende psychologische
Psychotherapeut, Gerhard Wolfrum, des Zentrums für Psychotraumatologie (ZfP), mit dieser
Thematik. Er schreibt u.a.:
„Immer wieder läuft das erlebte Grauen wie ein Film im Kopf der Betroffenen ab“. „Sie können die
Erinnerungen nicht stoppen, ziehen sich zurück und früher oder später halten Sie sich selbst für
verrückt.
45
Als Traumafolgestörungen entwickeln die Betroffenen zum Beispiel Schlafstörungen und Albträume.
Sie sind schreckhaft und gereizt, haben Schwierigkeiten Nähe und Distanz zu regulieren. Als Folge
sind sie den Anforderungen von Arbeitsalltag und Familienleben oft über lange Zeit nicht mehr
gewachsen.
„Im Zentrum traumatischer Erfahrungen stehen ein oder mehrere, ‚eingefrorene’, affektiv hoch
aufgeladene Zustände“, erklärt Wolfrum. Neurobiologische Erkenntnisse und Verfahren der letzten
zehn Jahre haben gezeigt, dass diese Erfahrungen nicht wie andere einfach vom
Stressverarbeitungssystem „ad acta“ gelegt werden können. „Die Zeit heilt eben nicht alle Wunden.“
„Während das Hirn immer wieder mit Erinnerungs-Abszessen“ kämpfe, blieben auf der Körperebene
Muskelgruppen dauerhaft angespannt. Dies könne zum Beispiel zu chronischen Schmerzsyndromen
führen. Wolfrum: „Eine reine Gesprächstherapie reicht hier meistens nicht aus, um die traumatischen
Erlebnisse zu verarbeiten.“
Informieren Sie sich im Internet unter: http://hausderheimat.npage.de/
ZVR-Zahl: 366278162
Wien, am 26. Juli 2012
Belvedere: 150 Jahre Klimt
Die Jubiläumsausstellung 150 Jahre Klimt im Wiener Belvedere ist bis 6. Jänner
2013 geöffnet. Es werden alle Klimt-Gemälde der Sammlung, aber auch Klimts Briefe
an seine Freundin, die Modeschöpferin Emilie Flöge, bis zum Jahr 1899 gezeigt.
Weitere Aspekte der Schau sind Klimt und die Frauen und die Erfolge seiner
historistischen Malerei (Burgtheaterstiegenhäuser, Kunsthistorisches usw.)
Gustav Klimts böhmische Wurzeln
Gustav Klimt wurde am 14. Juli 1862 in Baumgarten in Wien als zweites von sieben
Kindern von Anna und Ernst Klimt geboren. Der Vater stammte aus Böhmen und war
Ziseleur. Gustav Klimt starb am 6. Feber 1918. Er hatte entscheidend zur kulturellen
Entwicklung des 20. Jahrhunderts beigetragen. Er zählte zu den hervorragendsten
Künstlern der Wiener Moderne.
Wir erinnern:
26.7.1888: Liebisch, Albin H. in Rumburg (B), gest. ?: Entwickelte und
produzierte das längste Serienmotorad (´Böhmerland´) der Welt in Schönlinde
(1925/39).
27.7.1839: Oser, Leopold in Lundenburg (M), gest. 22.8.1910 in Wien: Schüler
von Skoda/Oppolzer, Prof. Univ./Wien (Magen/Darm), Osersche Magenschlauch.
27.7.1847: Perutz, Otto in Teplitz Schönau (B), gest. 18.1.1922 in München: Gründung
einer Trockenplattenfabrik, die erstmals farbliche Fotographie erschwinglich machte. 1.
Röntgenaufnahme auf Perutzplatten (1896), Verkauf der neugegr. Perutz-Werke/München
an AGFA-GAEVERT (1964).
29.7.1787: Sedlnitzky, Leopold (v.) in Geppersdorf (M), gest. 25.3.1871 in Berlin: Wegen
Vorwürfen sich der Glaubenslehre entfernt zu haben, Wechsel in Provinzialkonsist./Breslau.
Dompropst (1830), Fürstbischof (Breslau/1836)
Informieren Sie sich im Internet unter: http://hausderheimat.npage.de/
Sudetendeutsche Landmannschaft | SLÖ | Volksdeutsche Landsmannschaften
| VLÖ
Willkommen auf der Website
Haus der Heimat - Kulturzentrum in 1030 Wien, Steingasse 25
From: Reinhard Hanke ent: Saturday, August 04, 2012 12:03 AM
Subject: Hanke, Berlin: Aktuelle Veranstaltungen
46
Liebe Landsleute, liebe Interessenten,
sehr geehrte Damen und Herren,
1) unsere
Studienfahrt "Breslau - Oels - Trebnitz" vom 08. bis 12.10.12
hat mehr Interesse gefunden als wir ursprünglich annehmen konnten; so
stehen jetzt 23 Teilnehmer fest, 7 weitere Plätze könnten (theoretisch) noch
besetzt werden (Obergrenze der verfügbaren Übernachtungsplätze); die erste Folge
von dem großen Interesse: wir fahren mit einem "eigenen" Bus.
Sollten Sie also noch Lust haben, an der Fahrt teilzunehmen, so melden Sie
sich umgehend bei mir an!
2) Freitag, 10. August 2012, 19.00 Uhr:
Vortrag von Roswitha Schieb: Literaturstadt Breslau.
in der AG Ostmitteleuropa,
Bürgertreff, im Bahnhof Lichterfelde West
3) Sonnabend, dem 11.08.12, Tagesfahrt nach Goslar.
Wir besuchen das Erzbergwerk Rammelsberg, das rund 1000 Jahre bis 1988 in
Betrieb war und die mittelalterliche Altstadt von Goslar - alles das steht auf der
Weltkulturerbeliste der UNESCO.
Zum Abschluss - und wenn die Zeit ausreicht - besuchen wir noch das benachbarte Bad
Harzburg.
Kosten: € 45,00 / für Gäste € 50,00; Eintritte anteilmäßig: € 5,00.
Wir haben voraussichtlich noch 1-2 Plätze frei!
Ich hoffe, dass unsere Angebote Ihr Interesse finden und ich Sie hier oder da begrüßen kann!
Mit freundlichen landsmannschaftlichen Grüßen
Reinhard M.W. Hanke
Ruf: 030-215 54 53, Fax: 030-21 91 3077; Büro Di 10-12 Uhr, Ruf: 030-257 97 533
silesia-schlesien
Mit Freude teilen wir Ihnen mit, dass die letzte Nr. der Zeitung SILESIA 100.000 Leser angeklickt
haben. Wir danken und freuen uns auf weitere neue Leser.
wir haben die neue Nummer der Internet - Zeitung
ww.silesia-schlesien.com< veröffentlicht.
- Prof. R. M. Douglas (USA) - Praktiken in Nachkriegslagern
- DEUTSCHE POLITIKER SAGTEN
- Prof. Antoni Golly - Immer lustig und vergnügt, bis..., na ja, Sie wissen schon!
- Herbert Jeschioro - Sühne-Demokratie und sündige Demokraten
- Barbara Berger - Deutschland
47
- Dr. Heinrich Klug - Die polnischen Nachbarn um die Jahrtausendwende und tausend
Jahre danach
- Prof. Antonius Golly - Einige skurrile Gedanken eines heimattreuen Oberschlesiers
Lesen Sie bitte unsere Artikel.
[email protected]
Dr. Heinrich Klug - Die polnischen Nachbarn um die Jahrtausendwende und tausend
Jahre danach
Zwischen den Jahren 800 und 1000 n. Ztw. setzten Wikinger aus Skandinavien die Menschen in den
Küstenregionen von Europa durch ihre räuberischen und mordenden Raubzüge in Angst und
Schrecken. Aber auch die kargen Böden in Norwegen und Schweden veranlassten vor allem die
jüngeren und unternehmungsfähigen Nordländer zu Entdeckungs- und Eroberungszügen.
So erreichte und eroberte der Wikinger Herzog Dago Miseko mit seinem Bruder Sigibur und seiner
Schwester Athleit aus Ringerike, Süd-Norwegen, mit seinem Gefolge im Jahre 960 die Gegend von
Posen und Gnesen im Wartheland. Hier gründetet er sein neues Herzogtum, das
„Miseko Riki“(Reich). Das dünn besiedelte Gebiet der Polanen und Goplanen, Nachkommen der
Goten und Wandalen, der Ostgermanen, wurde mit Gnesen und Posen zum Machtzentrum des neuen
Herrschaftsbereich der Dagonen. Der Name der Polanen kommt aus dem Gotischen und erinnert
auch heute noch an den germanischen Ursprung: „lan“ ist das Land, die Ebene und „po“ kommt heute
noch in Scandinavien vor und bedeutet an, bei, auf. Somit sind die Polanen die Bewohner auf der
Ebene, dem flachen Land.
Bereits drei Jahre nach der Besitznahme vom Wartheland setzte der Wikinger Miseko seine
Beutezüge nach Wikingerart nach Nordwesten und in die Lausitz fort. Markgraf Gero konte jedoch
weitere Raubzüge nach Westen verhindern.
Das Land östlich der Elbe war um das Jahr 1000 heidnisches, herrenloses Niemandsland, genannt
„Sclavonia“, das Land der Sclavi, der gottlosen Heiden – abgeleitet von „Sclavonoi“.
Adam von Bremen 1000-1072 beschreibt das Gebiet zwischen Elbe und Weichsel als „am-plissima
Germaniae provintia“, als reichste Provinz Germaniens.
Als Nachbar zur christlichen Ordnungsmacht des Römischen Reiches deutscher Nation war Dago
Miseko als heidnischer Herzog isoliert und chancenlos in seinen weiteren Eroberungsund Raubzügen.
Mit der Taufe im Jahre 966 sicherte sich Miseko unter dem Vorwand Hei-denland zu missionieren,
weitere Machtausdehnung in Sclavonia. Seine „gottgefälligen“ Schwertmissionen richtete er jetzt
gegen die germanischen „Po“-meranen – die am Meer Wohnenden. Bis zum Jahre 972 war Pommern
bis Wollin und Kolberg erbeutet worden.
Kurz vor seinem Tode setzte er seine Raub- und Eroberungszüge gegen den böhmischen Herzog
Boleslaw II in Nord- und Teile Mittelschlesiens fort. Dieses Gebiet gehörte bis 907 zum
Großmährischen Reich.
Misekos Sohn Boleslaw I setzte die Eroberungs- und Raubzüge gegen den böhmischen Herzog fort
und eroberte im Jahr 999 die oberschlesischen Gaue Oppeln und Tessin, sowie das Krakauer Land
der Wislanen. Wisla (Weichsel), die an der Weichsel Wohnenden. Der Fürst der Wislanen wurde aus
der Burg Krakau vertrieben und das Gebiet an das Miseko Riki angegliedert. Alles was an das
Heidentum hätte erinnert können, die Religion, Sitten, Moral, Kultur, alles was den Heiden heilig war,
wurde vernichtet. Die alten Landschaften, die „regiones“ wurden zu Verwaltungsbezirken „pagi“
umgenannt und umfunktioniert. Die Macht der Wikinger Herrscher wurde mit Vertrauensleuten aus der
persönlichen Gefolgschaft gesichert.
48
Burgen als Machtzentrum errichtet. Grundbesitz und einträgliche Ämter wurden an Gefolgsleute
vergeben. Die alte Gauordnung durch eine Kastellani-Verfasssung ersetzt.
Im Jahr 1002 eroberte Boleslaw I die Lausitz und Meißen. Im folgenden Jahr griff er Böhmen an und
nahm Prag ein. Im Jahr 1018 kämpfte er im Osten gegen die Waraeger und eroberte
Kiew. Auch hier machte er seinem Namen Boleslaw „Chrobry“- der Beutemacher- Ehre.
(Chrobry ist abgeleitet vom germanischen Wort „Hrouber“ was Räuber bedeutet). Er machte reiche
Beute und verschleppte mehrere tausend Menschen, um sie an den Grenzburgen anzusiedeln. Auf
dem Rückzug plünderte und verbrannte er zahlreiche Ortschaften und Dörfer.
Vor seinem Tod im Jahr 1025 wurde er für das zusammengeraubte Heidenland, das er mit Feuer und
Schwert mit der Brutalität des Mittelalters christianisierte, mit Hilfe des Papstes zum König in seinem
Land gekrönt.
Bis zur Zerstörung seiner Grabplatte im Dom zu Posen im Jahre 1422 war die Inschrift zu lesen:
„Regnum Sclavorum, Gothorum sive Polonorum“= Königstum der Sclavi (Heiden), Gothen oder
Polonen.
Ungefähr 1000Jahre später lag Deutschland zweimal besiegt am Boden, wehrlos und machtlos den
gnadenlosen Bedingungen der Siegermächte ausgeliefert. Die historische Stunde der Polen, das
Großpolnische Reich zu errichten, worauf sie tausend Jahre gewartet hatten, war gekommen. Ihre
Vorbilder dafür waren die Wikinger Dago Miseko und Boleslaw
Chrobry, die berühmt berüchtigten Christianisierer der Heiden in Ostgermanien. In der Chro-nica
polonorum vom Jahre 1208 machte Wolf Gottlobonis, der sich als Bischof von Krakau Vinzent
Kadlubek nannte, aus den Wikingern ein bodenständiges Fürstengeschlecht, die Piasten. Diese
Legende, eine Geschichtsmanipulation, die die Wahrheit über die Herkunft des polnischen
Herrschergeschlechtes verbirgt, bescherte den Polen einen aus dem Volke geborenen König. Die
„Urpolen“ Miseko und Boleslaw Chrobry (B.der Räuber) mussten jetzt mithelfen die „urpolnischen
Westgebiete“ wiederzuerobern. Bereits in den 20iger Jahren des 20 igsten Jahrhunderts erschienen in
Polen zahlreiche Zeitungen, Schriften, Bücher, Reden und Predigten, die an die „Großtaten“ der
tapferen und glorreichen „Piasten“ erinnerten. Sie wurden die Vorbilder für das künftige
imperialistische Großpolen.
So in einem Schulbuch vom Verlag Busczynski in den 20iger Jahren: „Boleslaw führte viele Kriege, er
schlug die Russen (Waraeger), Deutschen, Preußen und verschiedene Heiden …“
Und der Pfarrer Mieczki im Gebet für das polnische Volk: „Unsere Seele ist die selbe wie vor tausend
Jahren, sie haßt den Feind und verzeiht ihm nicht…“.(Gebet eines katholischen!! Priesters). Der
Pfarrer und Professor J.A.Lukaszkiewicz in Graudenz im Jahre 1929: „Chrobry lehrt, daß, wenn ein
Volk leben will, es ein großes Ziel vor Augen haben muß …
ein Vegetieren in engen Grenzen bedeutet Rückschritt und Vernichtung“. Und seine Hymne:
„Das Erbe der Piasten und Jagielonen/ Erneure wieder ganz aufs schnellste/ Die Ostsee und das
Schwarze Meer/ Mit Oder und Dnjepr wirst Du, Gott, uns zurückgeben/ Denn Du gabst sie uns doch,
und daher ist unsere heutige Bitte,/ Hilf uns, sie wiederzuerwerben Heiliger, Mächtiger Herr!“. So
wurde das polnische Volk indoktriniert, um den großen, kommenden Kampf um die „urpolnischen“
Gebiete mit dem Deutschen Reich zu bestehen.
Die Gebete der Nachkommen der Daglinger/Piasten und der Polanen wurden vom „Allmäch-tigen
Herren“, der heiligen Jungfrau Maria und von allen polnischen Heiligen im Jahre 1945 gehört und
erhört. Jetzt endlich konnte sich der Geist der Piasten, der ehemaligen Wikinger,
entfalten und verwirklicht werden. Nicht die Tapferkeit der alten Piasten war gefragt, sondern der
legendäre Ruhm des Beutemachers Boleslaw Chrobry war gefordert. Jedoch die Erober- ung des
49
ostdeutschen Landes besorgten nicht die Nachkommen der Piasten, sondern die Nach kommen der
Waraeger, die Russen. Millionen davon sind für für Großpolen geopfert worden.
Den Nachkommen der Piasten wurde es überlassen, das eroberte Land in Besitz zu nehmen.
Hunderttausende von Glücksrittern, Beutemachern, Kriminellen, aber auch Gotteskriegern unter der
Führung von Primas Augustin Kardinal Hlond und Umsiedler aus den ehemaligen ukrainischen
Westgebieten ließen sich im deutschen Eigentum nieder.
Während sich die Daglinger/Piasten noch die Arbeit machten, die besiegten Volksstämme auf ihre Art
zu missionieren, sparten sich die heutigen Piasten die Katholisierung der ostdeut-schen Bevölkerung.
Die polnischen Christen und Kommunisten vertrieben ganz einfach mit Unterstützung der christlichen
Sieger mindestens 8 Millionen Ostdeutsche aus ihrer seit jahrhunderten angestammten Heimat mit
20kg ausgeraubten Handgepäck in das ausgebommte und zerstörte Restdeutschland zu der bereits
hungernden Bevölkerung. Wem das Schicksal noch härter traf wurde ermordet, vergewaltigt, zur
Zwangsarbeit verurteilt oder landete in den Vernichtungslagern von Lamsdorf oder Zgoda in
Schwientochlowitz. Ingesamt kamen durch die Kriegsereignisse und den polnischen Größenwahn
mindestens 2,0 Millionen Menschen im Osten Deutschlands um. Die berühmt berüchtigte Wikingerart
der Daglinger/Piasten wurde durch ihre Grausamkeit und Brutalität ihrer Nachkommen weit
übertroffen. An materiellen Werten wurde alles was an die deutsche Kultur, Geschichte und Religion
erinnerte, ein-schließlich der deutschen Friedhöfe, total vernichtet. Und das alles geschah 1000 Jahre
nach der Christianisierung der Polonen, den jetzigen katholischen Polen.
Die „Wiedergewinnung der polnischen Westgebiete“ habe ich als Jugendlicher 1945/ 1946 persönlich
erlebt. Mir kann heute kein polnischer Historiker oder Professor erzählen wie es damals angeblich
gewesen war! - Wer die Vergangenheit nicht kennt, versteht die Gegenwart nicht und verliert sich in
der Zukunft!
Hanna Schygulla und Joachim Georg Görlich
http://www.deutsches-filminstitut.de/
und hier:
4.8.2012: Dominik Graf zu Gast im Filmmuseum
10.8.2012: Autokino in Gateway Gardens
http://www.filmportal.de/df/ea/Uebersicht,,,,,,,,AB2C8E26EC424BA0BAEDEDA54CA923BA,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,
,,,,,,,.html
Hanna Schygulla im Film „Lili Marleen“, 1980 Regie: Rainer Werner Fassbindre - Er: Ab 1967
Mitarbeit (erst als Schauspieler, später als Regisseur und Autor) beim Action-Theater, einer freien
Schauspielgruppe in München; 1968 erstes Bühnenstück: "Katzelmacher". Im gleichen Jahr zusammen mit u.a.
Hanna Schygulla, Peer Raben und Kurt Raab Gründung des antiteater. Fassbinders erster Spielfilm
"Liebe ist kälter als der Tod" wird auf der Berlinale 1969 reserviert aufgenommen. Mit der Verfilmung seines
Theaterstücks "Katzelmacher" gelingt ihm im gleichen Jahr der künstlerische Durchbruch; Fassbinder erhält
zahlreiche Auszeichnungen (u.a. den Bundesfilmpreis) und wird vom Feuilleton als "Wunderkind des deutschen
Films" gefeiert. Vor allem seine erstaunliche Produktivität erregt Aufsehen: 1969/70 dreht Fassbinder mit dem
antiteater-Ensemble – neben seiner Theater- und Rundfunkarbeit - elf Filme.
Frei nach dem Leben der Lale Andersen. 1938: Willie (Hanna Schygulla), eine junge, noch erfolglose deutsche
Sängerin liebt Robert (Giancarlo Giannini), einen begabten Schweizer Musiker, der häufig nach Deutschland
reist, um im Auftrag einer von seinem Vater geleiteten Organisation gefährdeten Juden zu helfen.
Der Krieg bringt die Liebenden auseinander. Willie macht Karriere nach der zufälligen Entdeckung ihrer
Schallplattenaufnahme von "Lili Marleen" beim deutschen Soldatensender Belgrad. Robert arbeitet weiter in der
Hilfsorganisation; bei einem erneuten Auftrag wird er in Deutschland verhaftet und schließlich ausgetauscht.
50
Auch Willie, deren Liebe zu Robert der Gestapo bekannt ist, gerät direkt ins Räderwerk der Politik, für Robert
besorgt sie auf einer ihrer Tourneen Informationen über deutsche Vernichtungslager im Osten; die Gestapo
verbietet ihr weitere Auftritte, weil ihr Lied als defätistisch gilt, zwingt sie aber bald wieder in die Öffentlichkeit,
nachdem der britische Soldatensender "Calais" ihre Verhaftung und Ermordung gemeldet hatte. Willie und Robert
überleben den Krieg; als Willie nach Zürich fährt, sieht sie Robert mit einer anderen Frau, er ist verheiratet.
Nutzung mit freundlicher Genehmigung von Wilhelm Roth.
Hanna Schygulla, geboren am 25 Dezember 1943 in Königshütte, dem heutigen Chorzow in Polen, zieht 1945
mit ihrer Mutter nach München. Nach dem Abitur und einem Jahr als Au-pair-Mädchen in Paris studiert sie
ab 1964 in München Germanistik und Romanistik, daneben nimmt sie 1966/67 Schauspielunterricht.
Durch Rainer
Werner Fassbinder kommt sie 1967 zum Action-Theater und gründet 1968 gemeinsam mit
Fassbinder, Peer Raben und anderen das antiteater. Bis 1969 ist sie in zahlreichen Fassbinder-Inszenierungen
zu sehen, während sie erste kleinere Filmrollen bei Jean-Marie Straub, Peter Fleischmann und Reinhard
Hauff spielt. In "Liebe ist kälter als der Tod" spielt sie zum ersten Mal in einem Film Fassbinders und wird dafür
1970 mit dem Bundesfilmpreis ausgezeichnet. Bis 1972 ist sie mit einer Ausnahme in allen Fassbinder-Filmen zu
sehen, außerdem in vielen seiner Bühnen-Inszenierungen. Bald wird sie als "Superstar der Subkultur" gefeiert.
Fassbinders Fernsehserie "Acht Stunden sind kein Tag" macht sie auch einem breiteren Publikum bekannt. Nach
dem ersten gemeinsamen Kassenerfolg "Fontane Effi Briest" kommt es jedoch zu einer Aufkündigung der
Zusammenarbeit.
Bis 1977 spielt sie in Filmen anderer Regisseure, so zum Beispiel in "Falsche Bewegung" von Wim
Wenders
(1975 Bundesfilmpreis für das Ensemble) und in "Ansichten eines Clowns" von Vojtech Jasny. 1978 arbeitet
sie erneut unter der Regie von Fassbinder im Nachkriegs-Melodram "Die Ehe der Maria Braun", für den sie
abermals hoch dekoriert wird: Sie erhält den Bundesfilmpreis 1979 und den Silbernen Bär in Berlin. Auch
im Ausland findet der Film große Beachtung, genauso wie 1980 "Lili Marleen". Im gleichen Jahr spielt sie die Eva
in Fassbinders großer Döblin-Adaption "Berlin Alexanderplatz".
1979 spielt Schygulla an den Münchner Kammerspielen, 1976 und 1980 folgen Tourneen. Sporadisch tritt sie in
internationalen Produktionen auf, unter anderen in Filmen von Jean-Luc Godard, Carlos Saura,
Margarethe von Trotta und Andrzej Wajda. 1983 wird sie für ihre Rolle in "Storia di Piera" (Marco
Ferreri) in Cannes ausgezeichnet. 1985 ist sie erstmalig in einer amerikanischen Produktion zu sehen: Sie
verkörpert Zarin Katharina die Große im TV-Mehrteiler "Peter the Great". Danach spielt sie immer wieder in
höchst unterschiedlichen Produktionen in Europa und den USA.
Schygulla, die in Paris lebt, gibt zahlreiche Liederabende in Theatern, singt Chansons nach Kompositionen von
Jean-Marie Sénia. "Die Werckmeisterschen Harmonien" (2000)führt in die Zirkuswelt in einer ungarischen
Kleinstadt. Nach längerer Drehpause kehrt Schygulla zum deutschen Film zurück. In "Die blaue Grenze" (2005),
einer leisen, tragisch-komischen Liebesgeschichte, spielt sie an der Seite von Dominique Horwitz der Beginn eines erfolgreichen Leinwand-Comebacks. In Hans
Steinbichlers "Winterreise" spielt sie an der
Bierbichler die duldsame Frau eines Manisch-Depressiven. Eine Mutter, die in Istanbul
Abschied von ihrer toten Tochter nehmen will, spielt Schygulla in Fatih Akins vielfach ausgezeichnetem "Auf
Seite von Sepp
der anderen Seite". Beim Deutschen Filmpreis 2008 wird sie dafür als Beste weibliche Darstellerin in einer
Nebenrolle nominiert.
02.11.2007: Schauspielpreis für Hanna Schygulla beim Filmfest Braunschweig
Auf dem 21. Internationalen filmfest Braunschweig, das vom 6. bis 11. November stattfindet, wird erstmals der
neue europäische Schauspielpreis "Die Europa" verleihen.
Erste Preisträgerin ist Hanna Schygulla, die für ihre langjährigen herausragenden darstellerischen Leistungen
ausgezeichnet wird. Der Preis beinhaltet neben dem von der Volkswagen Bank gestifteten Preisgeld von 10.000
Euro auch die Statue "Die Europa", die von der renommierten Braunschweiger Künstlerin Sabine Hoppe
geschaffen wurde. Die Preisverleihung findet am Sonntag, 11. November im Cinemaxx Braunschweig statt.
Begleitend zur Preisverleihung würdigt das filmfest Hanna Schygulla mit einer sechsteiligen Reihe ihrer Filme:
"Lili Marleen" und "Die Ehe der Maria Braun" von Rainer Werner Fassbinder, "Passion" von JeanLuc Godard, "Heller
Wahn" von Margarethe von Trotta, "Die Geschichte der Peira" von Marco Ferreri und
"Eine Liebe in Deutschland" von Andrej Wajda.
Auf dem 21. Internationalen filmfest Braunschweig werden rund 170 Lang- und Kurzfilme, darunter 60 Premieren
im Publikumswettbewerb "Der Heinrich", dem deutsch-französischen Jugendfilmpreis KINEMA, dem Kurzfilm-
51
Musikpreis "Der Leo", den Reihen "Neues Internationales Kino", "Neue Deutsche Filme" sowie "Musik und Film"
gezeigt.
Weitere Informationen unter: www.filmfest-braunschweig.de
From: proKOMPAKT To: Peter K. Sczepanek Sent: August 02, 2012 Subject: proKOMPAKT
31|2012
Lesen Sie jetzt in proKOMPAKT 31|2012:
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Heribert Prantl in der Kritik
Causa Prantl: "Süddeutsche Zeitung" entschuldigt sich
Impuls: Leuchtturm
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Der Christliche Medienverbund KEP e.V. ist ein gemeinnütziger Verein.
Vorsitzende: Margarete Hühnerbein | Geschäftsführer: Wolfgang Baake - Amtsgericht Wetzlar, VR 1399
http://www.oberschlesien-aktuell.de/presse/presse/schlesien/041001.pdf
52
Schlesische Notizen
Wer weiß, wo Zmigröd liegt?
Es ist so, wie in kommunistischer Zeit, als alle überlieferten
deutschen Ortsnamen nur in der polnischen Sprache genannt werden durften. Beispiel:
Tagung Evangelische Akademie Görlitz, Tagung „Schlesische Toleranz?". Verantwortliche
Tagungsleiter der beim Schlesischen Museum zu Görlitz angestellte „Kulturreferent
für Schlesien", Tobias Weger. Auflösung des Fragezeichens: Zmigröd ist der polnische
Name für Trachenberg im Kreise Militsch.
Aus Trachenberg kommt der evangelische Pfarrer des Augsburger Bekenntnisses.
Diese Bezeichnung ist wenigstens in deutscher Sprache wiedergegeben. Aber
hinter dem Ortsnamen Zmigröd steht noch nicht einmal als Zusatz oder in Klammern
der deutsche Ortsname! Breslau und Teschen geht es genau so schlecht, sie heißen
für den „Kulturreferenten für Schlesien" nur Wroclaw und Cieplice. So geht man in
Görlitz mit dem schlesischen Kulturerbe um, denn die deutschen Ortsnamen gehören zur
deutschen Geschichte und zur Gegenwart!
Śląskie notatki
Kto wie, gdzie Żmigród?
To jak w czasach komunistycznych, kiedy wszyscy żyjący
można nazwać niemieckie nazwy miejscowości tylko w języku polskim. Przykład:
Konferencja Akademii Ewangelickiej Goerlitz, Kongres "tolerancja Śląska". Menedżer
Przewodniczący Konferencji w Muzeum Śląskim w Görlitz rachunek "kulturową doradcą
dla Śląska ", Tobias Weger rozdzielczość znakiem zapytania. Żmigród jest polski
Nazwa okręgu Trachenberg Milich.
Trachenberg pochodzi od ewangelicznego pastora-Augsburskiego.
Termin ten jest przynajmniej grał w języku niemieckim. Ale
za nazwy Żmigrodzie miejsce nie jest nawet jako uzupełnienie lub w nawiasach
Niemiecka nazwa miejsce! Wrocław i Cieszyn jest tak samo złe, są one nazywane
dla "kultura języka śląskiego" tylko Wrocław i Cieplice. Jak to jest w
Görlitz ze śląskiego dziedzictwa kulturowego w porządku, bo niemieckie nazwy miejscowości należą do
Niemiecka historia i teraźniejszość!
•
Auf dem Friedhof von St. Annaberg in Oberschlesien Gedenkstein für deutsche
Soldaten des Zweiten Weltkrieges aufgestellt.
Es waren Hunderte von Toten aus dem nahe liegenden Lazarett hier begraben
worden. Zwei bescheidene Grabhügel gaben Kunde davon. Jetzt wurden die Grabstellen
zusammengelegt und ein großes Granitkreuz errichtet, mit der Aufschrift „Massengrab
deutscher Soldaten", in polnisch und deutsch. Professor Dr. Michael Pietsch, Präsident
der Schlesischen Landesversammlung, hielt eine Ansprache, unter
Anwesenheit der beiden deutschen Abgeordneten im Warschauer Sejm. Besonderen
Dank sei man den Familien Böhnisch und Migas schuldig, die die beiden Gräber
die Jahrzehnte hindurch gepflegt haben. Das Grabkreuz konnte dank der Bemühungen
von AGMO, Gesellschaft zur Unterstützung in Schlesien und Ostdeutschland errichtet
werden. Die in Gleiwitz ansässige katholische Studentenverbindung Salia-Selesia der
CV waren in studentischem Gewand mit einer ehrenden Abordnung wie auch die Deutschen
Freundschaftskreise anwesend.
•
Na cmentarzu Annaberg na Górnym Śląsku pomnik niemiecki
Żołnierze II wojny światowej siedzibę.
Setki martwych z pobliskiej pochowany szpitalu
było. Dwa skromne kopiec grób dał im klientów. Teraz, miejsca pochówku
złożone i wzniósł duży krzyż granitu z napisem "masowym grobie
Niemieccy żołnierze, "w polskiej i niemieckiej. Profesora Michaela Pietscha, prezes
Śląski Zgromadzenie państwo, wygłosił przemówienie na
Obecność dwóch niemieckich posłów w Sejmie w Warszawie. Specjalny
Dzięki niech będą do rodzin i Migas Böhnisch przyznał się do dwóch grobów
utrzymywali przez dziesięciolecia. Grób nie może przekroczyć dzięki wysiłkom
przez AGMO zbudowany w celu wsparcia społeczeństwa na Śląsku iw Niemczech Wschodnich
być. Katolicki Student Association, z siedzibą w Gliwicach Salia-Selesia
53
CV były uczeń-sukni z honorowego formie delegacji, jak i niemiecki
Koła Przyjaźni przedstawić.
Wann war Schlesien überhauptdeutsch?
Das Zweite Deutsche Fernsehen kündigte für den 28. September und 5. Oktober
zwei Filme unter dem Obertitel „Im Schlesischen Himmelreich" an. Der erste
Film heißt „Der Graf und die Kohlendiebe" (u.a. ein Porträt von Graf Ballestrem), der
zweite Film „Wo der Westen den Osten trifft".
Erläuternd schreibt das ZDF: „Oberschlesien, eine Region, in der die Menschen 1000
Jahre lang Opfer der machtpolitischen Interessen von Böhmen, Habsburgern, Preußen
und Polen waren". Darum die berechtigte Frage, ob Schlesien nicht 700 Jahre
deutsch gewesen ist, seit dem Zweiten Weltkrieg bald 60 Jahre unter zuerst polnischer
Verwaltung und jetzt Oberhoheit. Zu den drei schlesisch benannten heutigen Woiwodschaften
die richtige Bemerkung des ZDF:
„Im Alltag spricht man in Polen einfach nur von Nieder- und Oberschlesien", wie bekanntlich
so auch bis 1945.
•
Kiedy Śląsk był niemiecki w ogóle?
Drugi niemieckiej telewizji ogłosił w dniu 28 Września i 5 Październik
dwa filmy pod tytułem "Śląskie niebo". pierwsze
Film nazywa się "Hrabia i złodzieje węgla" (w tym portret hrabiego Ballestrema)
Drugi film "Gdzie Zachód spotyka Wschód".
Ilustracyjny pisze ZDF: "Górnego Śląska, regionu 1000, w którym ludzie
Lata, ofiar politycznych interesów Czech, Habsburgów, Prus
i Polska. "Więc uzasadnione pytanie, czy Śląska, a nie 700 lat
były niemiecki jest od czasu II wojny światowej prawie 60 lat pod pierwszym polskim
Administracja i teraz regułą. Spośród trzech nazwie dzisiaj województwie śląskim
prawidłowa obserwacja ZDF:
"W życiu codziennym w Polsce mówi się po prostu z Dolnego i Górnego Śląska", znany jako
w tym do 1945 roku.
Niederschlesien bevorzugte Anlaufadresse für deutsche Firmen. Auf einer
Pressekonferenz teilte der stellvertretende Generalkonsul Horst Oskar Siffrin mit, dass
in letzter Zeit „vier riesige deutsche Firmen hervortraten, die ein Interesse an finanziellen
Vorhaben in Polen aufzeigen und nicht nur Niederschlesien in Erwägung ziehen".
Dutzende mittelgroßer und kleiner Firmen warten in den Startlöchern auf interessante
Geschäftsangebote und Informationen über investitionsfähiges Erschließungsgelände.
Oberschlesien werde ein wenig gemieden, wie auf der Pressekonferenz in Oppeln
ausgeführt wurde, weil viele Facharbeiter bereits in Deutschland oder Holland
arbeiten und weil der Durchschnittslohn in Oberschlesien höher liegt als andernorts. Es
wurde angeregt, dass die Deutsche Minderheit mit dem Amt des Marschalls
(Selbstverwaltung im Oppelner Schlesien) einen gemeinsamen Katalog mit Wirtschaftsangaben
konzipieren sollte.
•
Ein Schweizer zusammen mit der Landsmannschaft Schlesien auf Spurensuche.
Der Landesvorsitzende der Landsmannschaft Schlesien Baden-Württemberg,
Günther Zimmermann, teilte in einem Reisebericht mit: „Professor Dr. Giovanni Bertea,
emeritierter Hochschullehrer für Geschichte in Locarno, nahm an unserer Schlesienfahrt
teil, um die Heimat seiner verstorbenen Frau, einer gebürtigen Neisserin,
kennen zu lernen. Er nahm erstmalig die Heimat seiner Frau sehr intensiv wahr und war,
wie er gestand, ergriffen von diesem .Erlebnis Schlesien'." Folgerung, er wolle Mitglied der
Landsmannschaft Schlesien werden und auch weiterhin an Schlesienreisen teilnehmen.
Professor Bertea hat bereits eine Bibliothek mit 400 Bänden zum Thema Schlesien,
die er testamentarisch der Landsmannschaft Schlesien vererben wolle.
•
WDR entspricht dem offiziellen Sprachenkurs der Bundesregierung.
Seit Jahrzehnten steht die Sendung „Alte und neue Heimat" im Programm des Westdeutschen
Rundfunks in Köln. Leider hat oft der Sendeplatz gewechselt, jetzt sonntags im 5. Programm
von 9.20 bis 10 Uhr, zuletzt geleitet von der Schlesierin Gudrun Schmidt. Jetzt
sagt man noch eingangs „Alte und neue Heimat", aber dann heißt es bereits regierungskonform
„Osteuropäisches Magazin". Ostdeutschland, die Heimat der aus ihrer Heimat
vertriebenen Deutschen, wird ständig durch die Länder des Ostens in der EU oder
durch Berichte über Roma und Sinti verdrängt.
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Wo bleibt eigentlich ein Aufbegehren des Bundes der Vertriebenen? SN
O / S - INFO
Joachim Georg Görlich - Musikland Oberschlesien:
Im 20. Jahrhundert Komponisten zur Weltspitze
Neben vielen Komponisten „im zweiten Glied“ zu ihnen gehörte vor allen Dingen Rudolf
Halaczinsky (*1926 auf Emmagrube bei Rybnik) und Piotr (ursprünglich Peter) Warzecha
(*1941 in Beuthen OS) gelangten nun in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts oberschlesische
Komponisten an die Weltspitze. Schon während des „polnischen Tauwetters“ 1956 zählte der
sonders herausgegeben „Informator“ über westliche Avantgarde-Komponisten (Herausgeber
der polnische Komponist Boguslaw Schaeffer) den Avantgarde-Mann
Günther Bialas (*1907) dazu.
Die neue kompositorische Kaderschmiede wurde nach 1945 Ostoberschlesien mit der
Kattowitzer Musikhochschule. Von dort kam Witold Szalonek (*1927 Czechowitz/Czechowice), der dann 1970 an der „Hochschule für Künste in Westberlin“, die Kompositionsprofessur, die von bekannten Boris Blacher übernahm und voriges Jahr in der alten Heimat
verstarb.
Aus Lemberg nach Kattowitz kam als polnischer Ostvertriebener gleich 1945 Wojciech Kilar
(*1932). Er wurde u.a. bekannt durch Solokonzerte „Herbsttag“ (original deutsch) nach
Worten von Rainer Maria Rilke. Nach Erfolg in der sakralen Musik avancierte mein alter
Schulkamerad aus dem Kattowitzer Elite-Musikgymnasium zum erfolgreichen
Filmkomponisten von Hoolywood, lebt aber ständig in Oberschlesien.
All dies wird im neuen Rundbrief März 2009 des „Arbeitskreises Schlesische Musik“ leider
kaum erwähnt.
Um so umfangvoller und wohlwollender ist dann der Beitrag zum 100. Geburtstag des aus
Kattowitz stammenden Komponisten und SED-Barden Kurt Schwaen (gest. 2007).
Angeblich kannte ihn in der DDR jedes Kind. In Oberschlesien und Polen eher niemand und
es gibt auch kein Bekenntnis des KPD-Genossen zur alten Heimat OS und ihrer Kultur.
Der Autor erinnert sich nur, dass er als Asta-Vorsitzender der Breslauer Musikhochschule
während des „Tauwetters“ 1956 ein „Werkstattsgespräch“ über die DDR-Komponisten, ihre,
seichten lobhudelnden Musikelaborate, „Massenlieder“, und auch über Schwaen, leitete.
Zwar mussten auch im damaligen Polen Massenlieder komponiert werden, aber so verblödet
war man dort nicht, dass man sie z.B. der sauzüchtenden Genossin der Kolchose oder gar
Stalin widmete. Das einzige DDR-Massenlied, das in Polen fast Pflicht war, war von Hannss
Eisler (Komponist der DDR-Hymne): „Ami go home“. In Oberschlesien durfte er allerdings
nicht deutsch gesungen werden.
Mag. Joachim Georg Görlich
Juni 2009
- in dem Jahr in OKTOBER ist J.G. Görlich gestorben
pksczep.
„Gedenkveranstaltung für:
Renata Schumann - „Hedwig von Schlesien Eine Frau für Europa“
http://www.vdg.pl/de/index.php?option=com_frontpage&Itemid=1&limit=8&limitstart=24
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Die deutsche Minderheit aus Südtirol
ist Europameister!
Vergangenes Wochenende wurde feierlich die in der Oberlausitz ausgetragene Europeada (Festballeuropameisterschaft
der nationalen Minderheiten) beendet. Im Turnier triumphierte die deutsche Minderheit aus Südtirol, welche die Roma
aus Ungarn 3-1 geschlagen hat. Den dritten Platz belegte die kroatische Minderheit aus Serbien, die im Spiel gegen die
Slowenen aus Kärnten 1-0 gewann. Wir gratulieren den Siegern!
Europeada 2012: DMi aus Polen ausgeschieden, die Deutschen aus Südtirol spielen
um den Titel
Während der gerade andauernden Europeada – der Fußballeuropameisterschaft der nationalen Minderheiten konnte es
die deutsche Minderheit aus Polen nicht schaffen sich für die KO-Runde zu qualifizierten. Die Deutschen in Polen
belegten den 3 Platz in Gruppe A vor der Minderheitenauswahl aus Estland und hinter der slowenischen Minderheit aus
Kärnten und den Lausitzer Sorben. Heute finden die Halbfinalspiele statt. Die einzige deutsche Minderheit, die es
geschafft hat unter die besten vier Mannschaften zu kommen sind die Deutschen aus Südtirol, die gegen die kroatische
Minderheit in Serbien antreten werden.
Buchpremiere: "Hedwig von Schlesien - Eine Frau für Europa"
Der Verband der deutschen Gesellschaften und die Caritas Zentralbibliothek in Oppeln (20.06.2012) Buchpremiere
von „Hedwig von Schlesien – Eine Frau für Europa” ein. -im Sitz der Caritas Zentralbibliothek in Oppeln (Szpitalna 7a).
Die Premiere des Buches wird mit Erinnerungen an die kürzlich verstorbene, bekannte, schlesische Schriftstellerein
Renata Schumann verbunden sein. Die heutigen Referenten sind Sebastian Fikus, Alfred Theisen und Erzbischof
Alfons Nossol
Nossol Hedwigs-Buch
http://www.oberschlesien-aktuell.de/presse/presse/schlesien/070301.pdf
http://de.wikipedia.org/wiki/Joachim_Meisner
Joachim Kardinal Meisner
(* 25. Dezember 1933 in Breslau, Niederschlesien) ist seit 1989 Erzbischof von Köln und
Metropolit der Kölner Kirchenprovinz. Zuvor war er von 1980 bis 1989 Bischof von Berlin.
Herkunft und kirchliche Laufbahn in der DDR
Joachim Meisner rechts mit (v.r.) Joseph Kardinal Ratzinger, Bischof Gerhard Schaffran und
Bischof Karl Lehmann auf dem Dresdner Katholikentreffen 1987
Joachim Kardinal Meisner (rechts) mit dem DDR-Staatsratsvorsitzenden Erich Honecker,
1987
Wappen des Kardinals als Bischof von Berlin
Joachim Meisner wurde im Breslauer Stadtteil Lissa (heute poln. Leśnica) geboren. Er wuchs
mit drei Brüdern in einem stark katholisch geprägten Umfeld auf.
Nach der Vertreibung 1945 aus Schlesien und dem Tod seines Vaters im selben Jahr lebte
Meisner im thüringischen Körner. Nach einer Lehre als Bankkaufmann trat Meisner 1951 ins
Priesterseminar für Spätberufene Norbertinum in Magdeburg ein und holte hier zunächst das
Abitur nach. Von 1959 bis 1962 studierte er Philosophie und Theologie in Erfurt und wurde
dort am 8. April 1962 zum Diakon und am 22. Dezember 1962 zum Priester geweiht. Er war
Kaplan in Heiligenstadt und Erfurt, danach Rektor des Erfurter Caritasverbandes.
1969 wurde er von der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom zum Dr. theol. promoviert.
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Am 17. März 1975 wurde er zum Titularbischof von Vina und Weihbischof des Bischöflichen
Amtes Erfurt-Meiningen ernannt und am 17. Mai desselben Jahres durch den Apostolischen
Administrator von Erfurt Hugo Aufderbeck zum Bischof geweiht. Zum Bischöflichen Amt
gehörte unter anderem das Eichsfeld, das eine katholische Enklave innerhalb der traditionell
protestantisch und seit DDR-Zeiten zunehmend atheistisch geprägten ostdeutschen
Glaubenslandschaft ist. Dort fand Meisner ein ähnlich intensives katholisches Gemeindeleben
wie in seiner schlesischen Heimat vor.
Am 22. April 1980 ernannte ihn Papst Johannes Paul II., den er seit Jahren persönlich kannte,
zum Bischof von Berlin. In dieses Amt wurde er am 17. Mai 1980 eingeführt. Das Bistum
Berlin mit seinen Ost- und Westteilen galt in der Zeit der Deutschen Teilung als eines der
kirchenpolitisch schwierigsten europäischen Bistümer.
Von 1982 bis 1989 saß Meisner der Berliner Bischofskonferenz vor.
Am 2. Februar 1983 nahm ihn Johannes Paul II. als Kardinalpriester mit der Titelkirche Santa
Pudenziana in das Kardinalskollegium auf.
Berufung zum Erzbischof von Köln [:]
Wappen von Kardinal Meisner als Erzbischof von Köln
Nach dem Tod Joseph Kardinal Höffners im Jahr 1987 war das Amt des Kölner Erzbischofs
neu zu besetzen. Traditionell besitzt das Domkapitel seit dem Jahr 1200 das Recht zur Wahl
des Erzbischofs. Gemäß dem Staatskirchenvertrag zwischen dem Heiligen Stuhl und dem
Freistaat Preußen aus dem Jahr 1929 hat das Kapitel eine Liste von „kanonisch geeigneten
Kandidaten“ bei der Bischofskongregation in Rom einzureichen, um auf diese Weise die
Mitsprache der römischen Kurie und des Papstes sicherzustellen. Ebenso können die Bischöfe
auf dem Gebiet des ehemaligen Preußen Vorschläge nach Rom schicken.
Gemäß den Bestimmungen des preußischen Konkordates stellt der Papst „unter Würdigung
dieser Listen“ einen Dreiervorschlag (Terna) zusammen, aus dem dann das Domkapitel einen
Kandidaten zu wählen hat.[1] Freilich ist der Papst danach nicht an die eingereichten
Vorschläge gebunden. Aufgrund des Dreiervorschlages aus Rom gelang dem Kölner
Domkapitel keine Einigung, da nach den Statuten des Kölner Domkapitels eine absolute
Mehrheit der Mitglieder des Kapitels für einen neuen Erzbischof stimmen musste. Nachdem
Dompropst Bernard Henrichs dem päpstlichen Nuntius die nicht erfolgte Wahl mitgeteilt
hatte, stellte sich Rom auf den Standpunkt des im Kirchenrecht vorgesehenen
Devolutionsrechts, das besagt, dass die Entscheidung an die nächsthöhere Ebene fällt, wenn
eine untere Ebene zu keiner Entscheidung kommt.
Diesen Standpunkt vertrat der Heilige Stuhl auch gegenüber den Konkordatspartnern, den
Ländern Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Die Ministerpräsidenten Johannes Rau
und Bernhard Vogel waren dagegen der Auffassung, dass das Preußen-Konkordat zwingend
eine Wahl vorschreibe und dass der völkerrechtliche Vertrag Vorrang habe vor dem
kirchlichen Eigenrecht. Erst auf Druck der Ministerpräsidenten lenkte der Vatikan ein und
ließ das Kapitel neuerlich wählen.
Dazu änderte Papst Johannes Paul II. die Kölner Wahlordnung gemäß den Regeln des
allgemeinen Kirchenrechts, wonach im dritten Wahlgang nur noch eine relative Mehrheit der
Stimmen erforderlich war. Mit sechs Ja-Stimmen bei zehn Enthaltungen wurde Meisner
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schließlich gewählt und am 20. Dezember 1988 vom Papst zum Erzbischof von Köln ernannt.
Am 12. Februar 1989 wurde er in sein neues Amt eingeführt.
Theologen aus ganz Deutschland protestierten gegen das Vorgehen des Papstes; unter
anderem mit der Kölner Erklärung „Wider die Entmündigung – für eine offene
Katholizität“.[2] Daneben wurde in katholischen Kreisen Kölns kritisiert, Meisner passe nicht
in das traditionell liberale Klima des sogenannten „rheinischen Katholizismus“ und habe eine
für die Kölner Ortskirche zu fremde Mentalität.
Meisners Wahlspruch lautet Spes nostra firma („Unsere Hoffnung für Euch steht fest“) und
entstammt dem 2. Korintherbrief (2 Kor 1,7 EU).
Meisners Wirken als Erzbischof von Köln [:]
Foto…Joachim Kardinal Meisner bei Einzug zur Vigil anlässlich des fünften Jubiläums des
Weltjugendtags 2005 in Köln
Joachim Kardinal Meisner
Kardinal Meisner ist derzeit Vorsitzender der Liturgiekommission der Deutschen
Bischofskonferenz[3] und der Solidaritätsaktion Renovabis.[4] Weiterhin ist er Mitglied
mehrerer Dikasterien der römischen Kurie. Im November 2008 wurde sein Rücktrittsgesuch,
das er dem Kanonischen Recht[5] entsprechend bei Abschluss des 75. Lebensjahres dem Papst
offerierte, von Benedikt XVI. bis auf weiteres abgelehnt.[6]
Theologische und politische Positionen Meisners und Kritik daran [:]
Für seine theologischen und politischen Positionen bzw. wie er sie vorträgt wurde Meisner
von einigen Politikern und Journalisten kritisiert. So bezeichneten ihn der Kölner
Bundestagsabgeordnete Volker Beck (Grüne) und der Kölner Stadtrat Claus Ludwig (Linke)
als Hassprediger bzw. sagten, er betätige sich als ein solcher.[7][8]
Hiergegen erließ das Landgericht Köln auf Antrag des Erzbistums eine Einstweilige
Verfügung. Beck erhob negative Feststellungsklage vor dem Landgericht Berlin.[9] Das
Verfahren endete mit einer außergerichtlichen Einigung der beiden Parteien.[10]
Ökumene und Interreligiöser Dialog [:]
Im Jahr 2003 veröffentlichte die Deutsche Bischofskonferenz ihre „Leitlinien für
multireligiöse Feiern von Christen, Juden und Muslimen“[11].
2006 gab Kardinal Meisner eine Richtlinie heraus, die die Durchführung solcher Feiern an
den katholischen Schulen mit der Begründung verbot, dass das Gottesbild der
nichtchristlichen Religionen nicht identisch mit trinitarischen Gottesverständnis sei.
Multireligiöse Feiern von Schülern seien daher, aufgrund des noch nicht vollständig
entfalteten Glaubens von Jugendlichen, nicht angebracht.[12]
Meisner wurde seinerzeit für dieses Vorgehen kritisiert; der Hamburger Weihbischof Jaschke
stellte klar, dass Meisner nicht gegen die Leitlinien der Bischofskonferenz verstoße.[13]
Mittlerweile hat die Bischofskonferenz bekanntgegeben, dass die Leitlinien einer Revision
unterzogen werden.[14]
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Im Streit um den Bau einer Großmoschee in Köln-Ehrenfeld hat Kardinal Meisner
Verständnis für die Pläne der Muslime geäußert. Auch müsse man ganz schlicht und ehrlich
sagen, dass aus traditioneller islamischer Sicht Versuche, der Scharia graduell immer mehr
Raum in unseren Breiten zu verschaffen, legitim und verständlich seien. Er hält es jedoch für
unmöglich, dass Muslime gemeinsame Veranstaltungen mit Christen in deren Kirchen
abhalten, da die Kirche danach islamisiert wäre. Der Test für die Glaubwürdigkeit der DİTİB,
welche die Großmoschee in Köln baut, sei die Reaktion in der Türkei: Ob dort nun kleinere
Kirchenbauten genehmigt werden und ob Türken in der Türkei die Religionsfreiheit von
Christen dort verteidigen.[15]
Scharf kritisierte Meisner den ökumenischen Kirchentag 2003 in Berlin, da von ihm aus ein
„großer Desorientierungs- und Verwirrungsschub“ ausgegangen sei.[16]
Familie und Sexualität [:]
Meisner kritisierte mehrfach in drastischer Sprache die Gleichstellung eingetragener
Lebenspartnerschaften mit der heterosexuellen Ehe. Dafür wurde er vielfach kritisiert.[17] In
einem Beitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 1. August 2009 sprach er sich
gegen ein Adoptionsrecht für homosexuelle Paare aus.[18]
Kardinal Meisner kritisierte im März 2007 wie zuvor der damalige Augsburger Bischof
Walter Mixa die Familienpolitik der Bundesregierung unter Familienministerin Ursula von
der Leyen als „Scheckbuchpolitik“[19] und forderte einen Mentalitätswandel. Er erwähnte
hierbei die im Vergleich zu den westlichen Bundesländern zu diesem Zeitpunkt niedrigere
Geburtenrate in den östlichen Bundesländern Deutschlands, wo deutlich mehr Krippenplätze
zur Verfügung stünden.
Zur Dreikönigspredigt am 6. Januar 2005 deutete Meisner eine Parallele zwischen
Schwangerschaftsabbruch und dem Holocaust am jüdischen Volk an:
„Es ist bezeichnend: Wo der Mensch sich nicht relativieren und eingrenzen lässt, dort verfehlt
er sich immer am Leben: zuerst Herodes, der die Kinder von Bethlehem umbringen lässt,
dann unter anderem Hitler und Stalin, die Millionen Menschen vernichten ließen, und heute,
in unserer Zeit, werden ungeborene Kinder millionenfach umgebracht. Abtreibung und
Euthanasie heißen die Folgen dieses anmaßenden Aufbegehrens gegenüber Gott. Das sind
nicht soziale Probleme, sondern theologische. Hier kommt das erste Gebot ins Spiel: „Du
sollst keine fremden Götter neben mir haben“, d. h. du sollst dich nicht selbst zum Gott
machen, der sich Verfügungsrecht über seinen eigenen Leib und über das Leben anderer
anmaßt. „Das Licht leuchtet in die Finsternis“ (Joh 1,5), das ist kein harmloses Geschehen.
Entweder nehme ich es auf, dann gehe ich erleuchteter durch die Welt oder ich verschließe
mich ihm und werde noch dunkler als bisher.“
Während das Forum Deutscher Katholiken erklärte, der Kardinal verharmlose oder mindere
in keiner Weise die Verbrechen der Nationalsozialisten an den Juden, sondern bringe vielmehr
das millionenfache Unrecht der Ermordung von Menschen nachdrücklich ins Bewusstsein,
erregte die Ansprache den Unmut der breiten Öffentlichkeit und brachte Meisner den Vorwurf
der Verharmlosung des Holocaust ein. Er nahm seine Äußerung daraufhin teilweise öffentlich
zurück.
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Von der CDU forderte der Kardinal wegen deren Haltung zur Gesetzgebung bezüglich des
Schwangerschaftsabbruchs, auf das „C“ in ihrem Parteikürzel zu verzichten, da sie keine
christliche Partei mehr sei.[20]
Dem Lektor der Päpstlichen Glaubenskongregation und in Lublin habilitierten Neuthomisten
David Berger wurde von Meisner dessen kirchliche Lehrerlaubnis zur Erteilung von
katholischem Religionsunterricht mit der Begründung entzogen, sein Vertrauen in Bergers
Übereinstimmung von Lehre und Lebensführung mit den moralischen und gesetzlichen
Normen der Kirche sei zerstört.[21] Berger hatte sich als homosexuell geoutet[22] und ein Buch
mit dem Titel „Der heilige Schein“ veröffentlicht.
Kult und Kultur [:]
Kardinal Meisner (Bildmitte) am Roncalliplatz nach der Feier eines Pontifikalhochamtes im
Kölner Dom aus Anlass seines 75. Geburtstags
Im September 2007 erklärte Meisner bei einer Ansprache zur Eröffnung des Neubaus des
Erzbischöflichen Diözesanmuseums, dass er die Kultur an die Gottesverehrung gebunden
sehe:
„Vergessen wir nicht, dass es einen unaufgebbaren Zusammenhang zwischen Kultur und Kult
gibt. Dort, wo die Kultur vom Kultus, von der Gottesverehrung abgekoppelt wird, erstarrt der
Kultus im Ritualismus, und die Kultur entartet. Sie verliert ihre Mitte.“
Dieser Satz wurde wegen der begrifflichen Nähe zum nationalsozialistischen Idiom der
„Entarteten Kunst“, aber auch wegen der inhaltlichen Aussage[23] durch Parteien, Medien und
das Zentralkomitee der deutschen Katholiken kritisiert. Das Erzbistum Köln wies die Kritik
zurück.[24] Der Tagesanzeiger[25] sowie der Zentralrat der Juden[26] nannte ihn einen
„notorischen geistigen Brandstifter“. Meisners Formulierung erntete den dritten Platz für das
Unwort des Jahres 2007.[27]
Kurz zuvor hatte Meisner Aufsehen erregt, als er das vom Hohen Metropolitan-, Kathedralund Domkapitel zu Köln in Auftrag gegebene, von dem Künstler Gerhard Richter abstrakt
gestaltete, am 25. August 2007 eingeweihte neue Südquerhausfenster des Kölner Doms
missbilligte. Dieses spiegele nicht deutlich den katholisch-christlichen Glauben wider. „Das
Fenster passt nicht in den Dom. Es passt eher in eine Moschee oder ein Gebetshaus“, befand
der Erzbischof.[28]
Vergleich Richard Dawkins mit Nationalsozialisten [:]
Meisner zog in seiner Allerheiligenpredigt 2009 Parallelen zwischen einer Auffassung des
Biologen und Atheisten Richard Dawkins und einer der Nationalsozialisten, indem er sagte:
„Ähnlich wie einst die Nationalsozialisten im einzelnen Menschen primär nur den Träger des
Erbgutes seiner Rasse sahen, definiert auch der Vorreiter der neuen Gottlosen, der Engländer
Richard Dawkins, den Menschen als ‚Verpackung der allein wichtigen Gene‘, deren
Erhaltung der vorrangige Zweck unseres Daseins sei.[29]“
60
Opus Dei [:]
Joachim Meisner gilt als Unterstützer des Opus Dei.[30] Laut einer Predigt Meisners vom 19.
Januar 2002 sei der Dom in Köln „fast eine Escrivá-Gedenkstätte“ und er fügte wörtlich
hinzu:
„[ ] ich bin meinen Vorgängern, Joseph Kardinal Frings und Joseph Kardinal Höffner, von
Herzen dankbar, dass sie die damals hier ausgestreute Saat dann auch in unsere Erzdiözese
Köln eingebracht haben, indem das Opus Dei, das Werk Escrivás, bei uns Fuß fassen konnte.
Seine Gefährten und Gefährtinnen sind aus dem Leben und Wirken unserer Erzdiözese und
unseres Vaterlandes heute nicht mehr wegzudenken.“
– JOACHIM MEISNER, 19. JANUAR 2002 IN KÖLN[31].
Presseberichten zufolge fördere Meisner die Stellung von Opus Dei in seinem Kölner Umfeld
auch aktiv durch seine Personalpolitik. So habe er zusammen mit seinem Generalvikar,
Dominik Schwaderlapp, die Ablösung eines liberalen Pressesprechers durch ein Mitglied des
Opus Dei forciert.[32][33][34] Der neue Pressesprecher Stephan Georg Schmidt sei dabei auch
neuer Chefredakteur der Kirchenzeitung in Köln. Meisner begegnet Kritik an dieser
Doppelbesetzung mit der Aussage, dass sich das Erzbistum „Synergieeffekte“ für die Presseund Öffentlichkeitsarbeit erwarte.[35] Für dieses Vorgehen wird der Kardinal nicht zuletzt
kirchenintern heftig kritisiert[36].
Mitgliedschaften [:] Römische Kurie [:]
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Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung (seit 1983[37])
Kongregation für die Bischöfe (seit 1995[38])
Kongregation für den Klerus (seit 1991[39])
Kongregation für das Katholische Bildungswesen (1983[40]–1993)
Päpstlicher Rat für die Gesetzestexte (seit 2002[41])
Päpstlicher Rat für den Interreligiösen Dialog (1990[42]–2000)
Päpstlicher Rat für die Kultur (1993[43]–1998)
Päpstliche Kommission «Iustitia et Pax» (1984[44]–1988)
Päpstliches Sekretariat für die Nichtglaubenden (1983[45]–1993)
Präfektur für die ökonomischen Angelegenheiten des Heiligen Stuhls (seit 1991[46])
Kardinalsrat zur Untersuchung der organisatorischen und wirtschaftlichen
Angelegenheiten des Heiligen Stuhles und des Staates der Vatikanstadt
Deutsche Bischofskonferenz [:]
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Ständiger Rat
Liturgiekommission
Kommission Weltkirche
Ehrungen [:] Ehrendoktorwürden [:]
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1996 Universität Breslau
2005 Katholische Universität Lublin
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Ehrenbürgerschaften [:]
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2000 Trzebnica (dt. Trebnitz, Polen)
2006 Levoča (dt. Leutschau, Slowakei)
Orden [:]
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1998 Orden des Weißen Löwen III. Klasse der Tschechischen Republik
2003 Großes Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland mit Stern und
Schulterband
Großes Goldenes Ehrenzeichen der Republik Österreich
Ehrenritter des Deutschen Ordens
Ehrenplakette des Bundes der Vertriebenen
http://www.wz-newsline.de/lokales/kreis-mettmann/velbert/familienfest-mit-kardinal-1.1055011
Familienfest mit Kardinal
Von Bärbel Voogt-Müller
Schon um 9 Uhr war es Sonntag im und rund um den Dom proppenvoll. Die traditionelle
Wallfahrt der Schlesier lockt jedes Jahr mehr Gläubige an.
Großbild Großbild Simone Bahrmann, Bild 1 von 2
Joachim Kardinal Meisner nahm nach der Messe ein Bad in der Menge und freute sich über
die vielen Begegnungen mit den Gläubigen.
Neviges. Der Gesang will nicht enden. Inbrünstig erklingt noch immer das Lied „Über die
Berge schallt lieblich durch Flur und Wald“. Nach anderthalb Stunden Festmesse sind die
mehr als 2000 Besucher aus ganz Nordrhein-Westfalen fast enttäuscht, dass der Gottesdienst
zur Mutter-Anna-Wallfahrt schon beendet ist. Auch Joachim Kardinal Meisner sagt in der
Sakristei zu Konzelebranten und Ministranten: „Schade, die Messe ist schon vorüber.“
Joachim Kardinal Meisner nahm sich Zeit für Bratwurst und Gespräche
Für den Erzbischof, selbst gebürtiger Schlesier, beginnt jetzt der zweite Teil der traditionellen
Wallfahrt der Schlesier: Das Bad in der Menge. Der Würdenträger aus Köln ist gerade von
einem Ferienaufenthalt in der Nähe von Altötting zurückgekehrt und bestens erholt.
Damian Spielvogel, der die St. Anna-Wallfahrt seit 1995 organisiert, begleitet den
Würdenträger, der mit dem roten Pileolus, dem Scheitelkäppchen, in der Menge stets gut
auszumachen ist. „Ich brauche heute nichts zu essen“, verkündet der Kardinal. Es macht
nichts, wenn ich mal eine Mahlzeit ausfallen lasse.“ Doch der Vorsatz ist bald vergessen. Von
allen Seiten wird Meisner bestürmt, die Krakauer oder ein Bier zu verkosten (letzteres schlägt
er übrigens aus).
Doch viel Zeit und Muße, die schlesische Wurstspezialität zu probieren, bleibt dem
Würdenträger nicht. Schnell ist die Bank neben ihm besetzt. Handykameras sind auf den
Kardinal gerichtet. Und auch Oliver Boss, Domvikar und Geheimsekretär, ist ein begehrtes
Fotomotiv. „Den kennen wir auch ganz gut“, sagt eine Besucherin aus Ratingen.
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Dorothea Walda aus Wülfrath ist wenn möglich immer dabei
Die oberschlesischen Bergmänner bringen ein Ständchen: „In Schlesien, da liegt meine
Heimat“, singen sie und der Kardinal revanchiert sich mit dem Lied „Hat Spaß gemacht“ und
applaudiert. Kurz darauf bewundert der Gast aus Köln die Trachtengruppen. Die Wülfrather
Schauspielerin Dorothea Wald hat die Tracht aus dem Riesengebirge angelegt. Ece (9) von
der Tanzgruppe „Schöne grüne Linde“ tanzt mit der fünfjährigen Katharina. Vater Frank
Grüne hat das Töchterchen schon im Babyalter mit zur Schlesier-Wallfahrt genommen.

Namenstag
Skulpturengruppe
Wallfahrt
Die heilige Anna ist die Mutter von Maria. Zeitnah zu ihrem Namenstag am 26. Juli wird in
Neviges die Mutter-Anna-Wallfahrt gefeiert.
Im Mariendom hat die Heilige ihren Platz im Kunstwerk Anna Selbstdritt.
Seit 1995 organisiert Damian Spielvogel die Wallfahrten.
„Neviges ist für mich immer etwas Besonderes, man ist hier der Gottesmutter nahe“, sagt der
Kardinal. Er reist später gleich zum anderen Marienwallfahrtsort nach Kevelaer weiter. Die
beiden könne man aber nicht miteinander vergleichen. Nur eines hätten sie gemeinsam: Die
Gnadenbilder wären ähnlich klein. Doch, so sagt der Erzbischof, in Neviges werde das Bild
der Gottesmutter in der Mariensäule besonders schön präsentiert.
Die Gläubigen erleben nach der Kirmes noch die Marienandacht. „Der Tag bleibt
unvergessen“, sagt Renate Schwarz aus Solingen. „Der Kardinal hat gut gepredigt. Anna, die
Mutter von Maria, hält nicht nur ihr Kind in den Armen, sondern jeden Christen. Diese Worte
haben mich berührt.“ 2013 will sie wieder nach Neviges kommen.
http://www.odertaler.de/annaberg/annaberg/annaberg.htm
Ewald Stefan Pollok
Das Nachkriegsproblem der deutschen Schlesier
Nach der Vertreibung einer Vielzahl von Oberschlesiern, verminderte sich die Zahl der deutsch sprechenden Pilger um
Hunderttausende. Während einer Konferenz auf dem St. Annaberg hat es ein Wissenschaftler treffend erklärt: „Wie bekannt,
hat das Schicksal bewirkt, daß viele treue Söhne und Töchter dieses Landes, aus verschiedenen Gründen, auch durch
ungewollte Vertreibung Schlesien verlassen mussten und sich in den heutigen deutschen Gebieten angesiedelt haben. Mit den
geistlichen Werten und den schlesischen Traditionen „nahmen“ sie auch die Verehrung der Hl. Anna mit“. Ihren Platz
nahmen Polen aus dem Osten, und die polnischen Rückkehrer aus dem Westen wie auch Polen aus Zentralpolen ein.
Für die Polen aus dem Osten, aus den Gebieten hinter dem Fluß Bug, war die Verehrung der Hl. Anna wenig bekannt.
Deshalb hat die katholische Kirche alles Mögliche getan, um für die neuen Bewohner Schlesiens den St. Annaberg attraktiv
zu gestalten. In einer Kapelle der Kirche wurde ein Bild der Mutter Gottes aus Tschenstochau aufgestellt und gleich daneben
ein Glasfenster mit dem Bildnis des Hl. Hyazynth (polnisch Jacek) von Odrowaz. An der Decke vor dem Altar sind Szenen
aus dem Leben der Hl. Anna dargestellt
Schlesier, die ihre Heimat verlassen mußten, beschlossen um wenigstens einen kleinen Ersatz zu haben, einen eigenen St.
Annaberg auf dem Gebiet der Bundesrepublik zu errichten. In der Ortschaft Haltern (etwa 20 km von Münster entfernt) ist
ein Stadtteil Annaberg, in dem seit vielen Jahren eine kleine Hl. Anna Kirche stand. Seit 1945 pilgern die Schlesier aus
Deutschland hierher zum Fest der Hl. Anna. In den 70-ger Jahren wurde an die kleine Kirche eine große Kapelle und vor der
Kirche ein kleines Amphitheater gebaut, denn die Kirche und die Kapelle hatten zu wenig Platz für alle Pilger. Während des
Hl. Anna Festes können die Pilger unter dem freien Himmel an der Hl. Messe teilnehmen und es kommen oft zwischen 5 bis
20 Tausend Schlesier angereist, je nach Wetterlage.
In einem schönen Buchenwald wurde ein Altenheim unter dem Namen der Hl. Anna errichtet. Während des Hl. Anna Festes
spielt ein in Deutschland aus Schlesiern gebildetes Blasorchester oder ein Orchester aus einer der nahgelegenen Zechen. Auf
dem Altar der Kirche steht eine Kopie der Hl. Anna Selbsdritt. In deutscher Sprache werden Lieder aus dem schlesischen
Annaberg gesungen. Im Jahre 1995 predigte und zelebrierte der Oppelner Bischof Alfons Nossol die Messe.
Im Jahre 1999 sprach zu den Gläubigen Kardinal Joachim Meisner von der Erzdiözese Köln, der gebürtig aus Breslau ist.
Das Wetter war prächtig und daher kamen über 10 Tausend Pilger zum Fest der Hl. Anna, so daß bei der Hl. Kommunion es
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zu wenig Hostien gab, denn niemand rechnete mit so einer großen Zahl von Menschen die die Kommunion empfangen
wollten. Man entschuldigte sich bei den Pilgern und der Kardinal kommentierte diese ungewöhnliche Situation, indem er
sagte: „Alle, die nicht die Hl. Kommunion empfangen konnten,, obwohl sie es wollten, werden in den Herzen sich so fühlen,
als ob sie die Hl. Kommunion empfingen und Christus in Herzen hatten“.
Im Jahre 2002 war hier Kardinal Leo Scheffczyk, der in seiner Predigt sagte „Diese drei, die gewiß in ihrer Würde sehr
voneinander zu unterscheiden sind, verkörpern doch je auf ihre Weise das Geheimnis der Erlösung und der Erlösungsgnade.
In St. Anna deutetet sich der Anfang der Erlösung und der Gnade an; in Maria erfuhr die Erlösung eine Steigerung; in
Christus aber gelangte sie zur Vollendung“.
Außer in Annaberg bei Haltern treffen sich die Schlesier auch in Annaberg bei Burrweiler in der Pfalz und in Königstein im
Taunus sowie in Altötting in Bayern. Hier wurde in den Jahren 1910-1912 eine große Basilika zu Ehren der Hl. Anna gebaut.
Am Abend vor den Festfeierlichkeiten findet eine Prozession mit brennenden Kerzen statt. Im Jahre 1999 sprach zu den
Pilgern der Gleiwitzer Bischof J. Wieczorek.
In Königstein befindet sich eine Menschengroße Figur der Hl. Mutter Gottes der Vertriebenen, zu der mit ihren Sorgen die
Gläubigen aus Schlesien, Pommern u. Ostpreußen kommen.
Jedes Jahr treffen sich die Schlesier auch in Neviges in Westfallen, in der Kirche der Maria der Friedenskönigin. Im Innern
der Kirche, die äußerlich wie Gebirgsspitzen aussieht, befindet sich eine Kapelle mit einer Figur der sitzenden Hl. Anna,
neben der Hl. Maria und dazwischen steht der kleine Jesus. In Jahren 1999 und 2000 konzelebrierte dort die Hl. Messe der
Abt des Benendigtiner Klosters Maria Laach bei Koblenz, Adalbert Kurzeja. Er wurde in Blechhammer bei Ratibor geboren
und ist bis heute mit Schlesien eng verbunden. Beim Eingang in die Kirche trugen vor den Geistlichen Bergmänner Fahnen
von Schlesien und Oberschlesien. Es folgten Frauen und Männer in schlesischen Trachten.
In jedem Ort in Deutschland, wo Messen zu Ehren der Hl. Anna stattfinden, sind immer Bergmänner, Frauen und Männer in
schlesischen Trachten mit Fahnen aus Schlesien sowie Oberschlesien dabei und auch Fahnen aus den Kirchen, die an den
Messen teilnehmen. Der Abt Kurzeja sagte u.a.: „Während meines letzten Aufenthaltes in Gleiwitz war ich beim Treffen mit
dem Papst Johannes Paul II, der uns mitteilte, daß die Schlesier gut singen können. Wenn ich nur an die Vespergottesdienste
am St. Annaberg zurückdenke. Und wieder heute hatte ich den Beweis, daß die Schlesier wirklich gut singen können“.
In der Kirche in Neviges hängt auch eine Kopie des Bildes der Mutter Gottes aus Tschenstochau, das der Kardinal Stefan
Wyszynski während seines Aufenthaltes im Jahre 1977 der Kirche schenkte. Im Juni jedes Jahres pilgern zu ihrer
„Schwarzen Madonna“ die in Westfalen wohnenden Polen. Vor dem Gemälde steht eine große brennende Kerze mit der
Aufschrift „Polen Neviges 1999“, hier kann man auch vor dem Bild der schlesischen Hl. Hedwig beten. Vor dem
wunderbaren Bild hängt eine Messingtafel, die an den Aufenthalt von Kardinal Karol Wojtyla in Juni 1977 und am 23.
September 1978 erinnert. 24 Tage später ist Karol Wojtyla Papst geworden.
Während aller Feierlichkeiten, die mit der Hl. Anna verbunden sind, werden immer zwei bekannte Lieder aus dem
schlesischen St. Annaberg gesungen: „Sankt Anna voll der Gnaden... Wir lieben Dich, St. Anna, heil´ge Mutter! Sankt Anna,
bitt´ für uns ... und am Ende der Messe, beim Verlasen der Kirche von den Geistlichen, Bildern und Fahnen, das Lied: „Über
die berge schalt lieblich durch Flur und Wald, Glöcklein dein Gruß...
In dem in Deutschland veröffentlichten Album über die Pilgerfahrten zu den europäischen Heiligstätten, steht geschrieben:
„Vierzig Jahre ist es her, daß die Schlesier wie so viele andere Vertriebene verschiedenster Nationen, ihre Heimat verlassen
mußten. Vieles mögen sie seither vergessen haben - nicht aber den Annaberg.
Annaberg, daß ist für sie noch heute ein allen gemeinsamer Begriff für Heimart, für ein durch Frömmigkeit und
Gemeinsamkeit geregeltes Jahr. Hätten sonst die in der neuen Heimat zu neuer Tradition erblühten Anna-Wallfahrten einen
so großen Zulauf, würde man sonst, wie etwa bei der alljährlichen Anna-Walfahrt nach Altötting die Glocken des Annabergs
beim Einzug ins Heiligtum vom Band abspielen“
Die deutschen Schlesier aus der Bundesrepublik kommen in der letzten Zeit häufig zum schlesischen St. Annaberg, und seit
der im Jahre 1989 eingeführten Sonntagsmessen in deutscher Sprache, sind immer mehr Autos mit deutschen Kennzeichen
sichtbar. Trauungen für deutsche Jungverheiratete finden immer häufiger statt. Es wäre schön, wenn eines Tages auch wieder
Messen in der tschechischen und mährischen Sprache gehalten werden könnten, so wie es früher gewesen war.
In den Jahren 1951-1980 verließ Schlesier im Rahmen der Familienzusammenführung mit den Angehörigen in der
Bundesrepublik eine große Zahl von Bewohner dieses Landes. Die Diözese Oppeln zählte damals 1800 Tausend Einwohner,
davon waren 50% hiesige Schlesier, 30% Polen aus dem Osten und 20% Polen aus anderen Teilen von Polen.
In Deutschland unweit der holländischen Grenze liegt das Städtchen Kevelaer, in das jedes Jahr Tausende Pilger zum Bild
der Mutter Gottes vom Luxemburg kommen.
Für die Holländer, die hier jedes Jahr in der Anzahl von 250 Tausend Personen kommen, ist es der größte religiöse Pilgerort
für die Menschen aus Holland. In den Kirchen, Kapellen auf den Kirchplätzen, überall sieht man Beschriftungen in deutscher
und holländischer Sprache. Die Messen werden ebenfalls in beiden Sprachen zelebriert. Beichten werden außerdem in
italienischer, englischer, französischer, polnischer Sprache und in vielen anderen gehört, auch in der vietnamesischen
Sprache. Auch eine Zeitschrift unter dem Titel „KEVELAER“ wird in deutscher und holländischer Sprache veröffentlicht.
In Italien, im Dreiländereck; Österreich, Slovenien, Italien, unweit des Ortes Camporosso, auf dem 1776 Meter hohen Berg
Monte San di Lussari, befindet sich ein Kloster und eine Kirche, die von Franziskanern betreut wird. Hier ist ein Treffpunkt
dreier Kulturen; der romanischen, slawischen und germanischen Kultur. In der Kirche werden Messen in drei Sprachen
gehalten, die Informationen sind ebenfalls in drei Sprachen zu lesen und über den Beichstühlen sind Beschriftungen: Italiano,
Slovenski, Deutsch.
In Belgien, in der Ortschaft Benneux, wo sich im Jahre 1933 die Hl. Mutter Gottes zeigte, kann man polnisch beichten und
die Messe wird auch in der polnischen Sprache gehalten. Auch in der belgischen Ortschaft Beauring kann man ebenfalls in
der polnischen Sprache beichten und beten.
Als im Jahre 1989 auf dem schlesischen Hl. Annaberg die Sonntagsnachmittagsmesse in deutscher Sprache eingeführt wurde,
sagten viele Polen: „schaut mal her, wie tolerant wir sind“, und die deutsche Minderheit wie auch die deutschen Touristen
freuten sich, daß so viel erreicht wurde. Das Beispiel der anderen Länder sollte die alten annabergischen Traditionen
herbeiführen, als die Sprache kein Hindernis gewesen war. Polen wird im Jahre 2004 ein vollständiges Mitglied der EU und
deshalb sollten auch die Polen die Toleranzgrundsätze beachten, die in der Mehrheit der EU Länder Alltag sind. Auf dem
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schlesischem St. Annaberg fehlen Beschriftigungen in deutscher und anderen Sprachen, denn viele Gläubige, die diesen Ort
besuchen sind der polnischen Sprache nicht kundig. Nur auf der Tafel mit den Messen ist zu lesen, daß jeden Sonntag um
16.00 Uhr Messe in Deutsch ist.
Ist das nicht zu wenig? U.a. in Lourdes, Fatima, Alltötting, Neviges singen die Gläubigen auch polnisch und keinen stört
dieser Gesang.
Übersetz Dr. Gisela Nowicka
PL: Ewald Stefan Pollok Problem powojenny niemieckich Ślązaków
Po wydaleniu wielu Górnym Śląsku, liczba pielgrzymów niemieckojęzycznych spadł o setkach tysięcy.
Podczas konferencji w St Anna badacz trafnie stwierdził: "Jak wiadomo, ma los tym, że wiele lojalni
synowie i córki naszego kraju, z różnych powodów, musiał opuścić przez przymusowe wydalenie Śląsku iw
aktualny niemiecki obszary uregulowane. Z duchowych wartości i tradycji śląskiej "wziął" im czci Św. Anne"
Polska miała swoje miejsce na Wschodzie, a polskie powracających z zachodniej i centralnej Polski z
Polski.
Dla Polaków ze wschodu, z pól leżących nad rzeką Bug, kult Św. Anny był mało znany. Dlatego Kościół
katolicki uczynił wszystko co możliwe, aby nowych mieszkańców Śląska do św Annaberg atrakcyjne. W
kaplicy kościoła był obraz Matki Bożej Częstochowskiej i umieszczony tuż obok szybę z wizerunkiem św
Hyazynth czyli Jacek) z Odrowąża. Na suficie, naprzeciwko ołtarza są sceny z życia Św przedstawione
Ślązacy, którzy musieli opuścić swoją ojczyznę, zdecydował się mieć przynajmniej trochę wolnego, aby
zbudować swój własny św Annaberg na terytorium Republiki Federalnej Niemiec. (O 20 mil z Munster) w
wiosce rolników jest dzielnica Annaberg, w którym stał przez wiele lat małe St Anne Kościoła. Od 1945 roku
Śląski przybywa tu z Niemiec na Święto Św.Anny. W latach 70-tych małego kościoła zbudowano dużą
kaplicę i mały amfiteatr z przodu kościoła, ponieważ kościół i kaplica nie było dość miejsca dla wszystkich
pielgrzymów. Podczas święta św Anny, pielgrzymi mogą uczestniczyć w otwartej przestrzeni na Mszy
Świętej, i to często podróżował między 5 do dwudziestu tysięcy Ślązaków, w zależności od warunków
pogodowych.
W pięknym lesie bukowym domu opieki pod nazwą św Anny został zbudowany. Podczas święta św Anny
grał w Niemczech ze Śląska założyli zespół lub orkiestra z pobliskiej kopalni węgla. Na ołtarzu kościoła
znajduje się kopia Św Selbsdritt. W niemieckich piosenek z śląskiego Annaberg być śpiewane. W 1995 r.
głosił i obchodzony Opole Biskup Alfons Nossol fair.
W 1999 roku mówił do wiernych, kardynała Joachima Meisnera z archidiecezji kolońskiej, który jest rodem z
Wrocławia. Pogoda była wspaniała i byłaby więc ponad dziesięć tysięcy pielgrzymów na święto św Anny,
tak, że kiedy Komunia Święta, było zbyt mało gospodarze, bo nikt nie spodziewał się otrzymać z tak dużej
liczby ludzi do komunii. Przeprosili pielgrzymów i kardynał skomentował tej niezwykłej sytuacji, mówiąc:
"Wszyscy ci, którzy nie mogą przyjmować Komunii świętej, choć chciała być w sercu czuję jakby, St
Komunia i otrzymał Chrystusa do serca ".
W 2002 roku było tu kardynał Leo Scheffczyk, który powiedział w swoim kazaniu "Są trzy, które z
pewnością różnią się w swej godności siebie, ale każdy na swój sposób, ucieleśniają tajemnicę odkupienia i
łaski odkupienia. St Anna deutetet na początku odkupienia i łaski, w Maryi dowiedziałem się, że wzrost
odkupienia w Chrystusie, ale dotarli do końca ".
Z wyjątkiem posiadaczy Annaberg Śląskiej spotkają się w Annaberg w Burrweiler w Palatynacie i w
Königstein im Taunus w Altötting w Bawarii. Ten zbudowany w 1910-1912 duża bazylika ku czci Św. W
przeddzień uroczystości festiwalowe odbywają się w procesji z zapalonymi świecami. W 1999 roku mówił
do pielgrzymów z Gliwic bp J. Wieczorek.
Königstein jest wielką postacią ludzi Matki Boskiej wysiedleńców, którzy przychodzą z ich obaw do
wiernych ze Śląska, Pomorza i Prus Wschodnich.
Każdy rok, Ślązacy spotykają się w Neviges w zachodnich spraw w Kościele NMP Królowej Pokoju.
Wewnątrz kościoła, który wygląda na zewnątrz jak szczyty gór, znajduje się kaplica z figurą siedzącej św
Anny, w pobliżu NMP i małego Jezusa stoi między nimi. W 1999 i 2000 nie koncelebrowanej Mszy, opat
klasztoru Maria Laach Benendigtiner koło Koblencji, Adalbert Kurzeja. Urodził się w Blechhammer w
Raciborza i jest związana ściśle do dnia dzisiejszego ze Śląska. Przy wejściu do kościoła przed kapłan
nosił flagi górników ze Śląska i na Górnym Śląsku. Następnie przez kobiety i mężczyzn w śląskim stroju.
W każdym mieście w Niemczech, gdzie targów organizowanych ku czci św Anny, zawsze są ludzie gór,
kobiety i mężczyźni w strojach z flagami ze Śląska, Śląska i Śląska Górnego i on również flagi z kościołów
uczestniczących w targach. Opat Kurzeja stwierdził: "Podczas mojego ostatniego pobytu w Gliwicach
byłem na spotkaniu z papieżem Janem Pawłem II, który powiedział nam, że Ślązacy mogą śpiewać dobrze.
Kiedy myślę tylko do nieszporów w St Annaberg. I znowu dzisiaj miałem dowód, że Ślązacy mogą śpiewać
bardzo dobrze. "
W kościele wisi w Neviges kopia obrazu Matki Boskiej Częstochowskiej, Kardynał Stefan Wyszyński, w
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czasie jego pobytu w 1977 roku oddali kościół. W czerwcu każdego roku przybywa na jego "Czarnej
Madonny", żyjącego Polacy w Westfalii. Przed obraz jest duży płomień świecy, który mówi "Polska Neviges
1999", tutaj można również modlić się przed wizerunkiem Jadwigi Śląskiej ul Przed cudowny obraz wisi
tablica z mosiądzu, który w rezydencji kardynała Karola Wojtyły w czerwcu 1977 r. i 23 Września 1978
wspomina. 24 dni później Karol Wojtyła został papieżem.
Podczas wszystkich uroczystości związanych z św Anny, zawsze dwa dobrze znane utwory z śląskiego św
Anny będzie śpiewał: "Santa Anna pełen łaski ... Kochamy cię, St Anne, matka święty! St Anne, módl się za
nami ... i pod koniec Mszy, kiedy duchowni Kościoła Verlasen, zdjęcia, transparenty piosenka "Over górach
skarcił przez piękne łąki i lasy, dzwonkiem pozdrowienia ...
Album wydany w Niemczech na pielgrzymki do miejsc świętych Europy, jest napisane: "Czterdzieści lat
temu, zostawiając że Ślązacy jak wiele innych wysiedlonych ludzi z różnych narodów, miał swój dom.
Podobnie jak one zostały już zapomniane - ale nie Annaberg.
Annaberg jest to, że dla wszystkich są one teraz wspólny termin dla Niigata, dla społeczności
kontrolowanego przez pobożności i roku. W przeciwnym razie miałby w nowym domu do nowej tradycji dała
początek Anna pielgrzymki tak dużej podaży, bo inaczej grasz, jak podczas dorocznej pielgrzymki do
Altötting Anna Anny kiedy dzwony wejścia w sanktuarium przez zespół "
Niemiecki Ślązacy od Republiki Federalnej Niemiec w ostatnich czasach często przychodzą do Śląskiego
św Annaberg, aw 1989 roku wprowadzono od niedzielnych mszy w języku niemieckim, coraz więcej
samochodów z niemieckimi tablicami rejestracyjnymi są widoczne. Małżeństwa dla niemieckich
nowożeńców odbywają się częściej. Byłoby miło, gdyby jeden dzień, znów pokazuje się w język czeski i
morawski mógłby się odbyć, jak to było wcześniej.
W latach 1951-1980 Ślązacy w lewo pod zjeździe rodzinnym z krewnymi w Niemczech, duża liczba
mieszkańców tego kraju. Diecezja Opolska w tamtym czasie było 1800 tysięcy mieszkańców, z czego 50%
stanowili lokalny Śląsk, Polska ze Wschodu, 30% i 20% Polaków z innych części Polski.
W Niemczech w pobliżu granicy z Holandią jest miasto Kevelaer, chodź Co roku tysiące pielgrzymów z
wizerunkiem Matki Boskiej z Luksemburga.
Dla Holendrów, którzy przyjeżdżają tu każdego roku w liczbie 250 tysięcy osób, jest największym religijnych
pielgrzymek ludzi z Holandii. W kościołach, kaplicach na placach kościelnych, wszędzie widać napisy w
języku niemieckim i holenderskim. Masy są również obchodzone w obu językach. Wyznania są również
usłyszeć w innych włoskich, w wietnamskiej języku angielskim, francuskim, polskim i wielu innych. Nawet
czasopismo pod tytułem "Kevelaer" została opublikowana w języku niemieckim i holenderskim.
We Włoszech, gdzie spotykają się trzy kraje, Austria, Słowenia, Włochy, w pobliżu miejscowości Campo al
Mare, w 1776 metrowej wysokości góra Monte San di Lussari, znajduje się klasztor i kościół, który jest
prowadzony przez franciszkanów. Oto styku trzech kultur: kultury rzymskiej, słowiańskie i germańskie. W
odpustowych odbywają się w trzech językach, informacje są odczytane w trzech językach, a także na
etykietach są Beichstühlen: Italiano, Slovenski, niemiecki.
W Belgii, w miejscowości Benneux, gdzie była w 1933 roku, Święta Matko Boża, można wyznawać i
polerować fair jest również odbywają się w języku polskim. Również w belgijskim Beauring miasta można
również wyspowiadać się modlić w języku polskim.
Kiedy został wprowadzony w 1989 roku na Śląsku na św Annaberg Mass niedzielne popołudnie w języku
niemieckim, że wielu Polaków, "wyglądają tu jak tolerancyjny jesteśmy", a mniejszość niemiecka, jak i
niemieccy turyści byli zachwyceni, że tak wiele udało się osiągnąć . Przykład innych krajów powinna
przynieść stare tradycje Annaberg, a język nie był przeszkodą. Polska w 2004 r. pełnoprawnym członkiem
UE i dlatego powinny również pamiętać, że Polacy polityka tolerancji, które są w większości krajów UE
codziennego. Śląskiej św Annaberg Beschriftigungen brakuje w języku niemieckim i innych, ponieważ wielu
wierzących, którzy nie odwiedzają to miejsce języka polskiego kompetentnie. Tylko na stole z targów jest
odczytanie tego zegara w każdą niedzielę o 16:00 Msza w języku niemieckim.
Czy to nie wystarczy? Na przykład Lourdes, Fatima, Alltötting, Neviges śpiewają wierni także polskie i nie
ingerować w tej piosence.
tłumaczyła na niemiecki dr Gisela Nowickiej
From: Franz Chocholatý Gröger To: Peter K. Sczepanek Sent:July 28 2012 Subject: Nasze Sudety
a) Tajne badania Luftwaffe na Dolnym Śląsku
b) Fanatycy. Werwolf i podziemie zbrojne na Dolnym Śląsku 1945-1948
WWW.naszesudety.pl
Aktualności - 30.7.2012
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Laboranci i Walończycy - Wakacje z przyrodą i przygodą
-Link
W środę 25.07.2012 r. odbyła się wycieczka organizowana przez Karkonoski Park Narodowy
w ramach cyklu „Wakacje z przyrodą i przygodą” pod nazwą „Laboranci i Walończycy, czyli
Dolina Wilczego Potoku”
……Śladami Walończyków, którzy w Sowiej Dolinie niegdyś poszukiwali skarbów młodsi uczestnicy
próbowali szczęścia płucząc złoto w Łomniczce…
Ostatni klaps na planie
W piątek, 6 lipca zapadł ostatni klaps na planie zdjęciowym filmu „Riese. Tajemnice wykute
w skale”, który był kręcony w Górach Sowich, m.in. na ul. Fabrycznej w Ludwikowicach Kł.
oraz w kompleksie „Włodarz”
Powstaje pomnik ofiar Jesioników
W opuszczonym kamieniołomie, przy szlaku prowadzącym z Červenohorskiego sedla do
Vřesovej studánki w Jesionikach powstaje pomnik ofiar tych gór. Będzie mniejszą kopią
kaplicy, która stała kiedyś przy Vřesovej studánce
Fanatycy. Werwolf i podziemie zbrojne na Dolnym Śląsku 1945-1948
http://naszesudety.pl/?p=artykulyShow&iArtykul=9850
Jest to książka o wychodzeniu z otchłani II wojny światowej i powolnej drodze do
zwyczajnego życia. Przy całej widocznej na dawnych kronikach filmowych euforii, w
ludziach nie było wówczas poczucia nagłego przełomu. Strzelanie, zabijanie, mordowanie
ludzi przez ludzi wcale się jeszcze całkowicie nie skończyło...
Julian Bartosz:
''Fanatycy. Werwolf i podziemie zbrojne na Dolnym Śląsku 1945-1948''. Agencja Wydawnicza CB, Warszawa 2012. Okładka
miękka, format 14,5 x 20,5 cm, stron 168, czarno-białe ilustracje
badania Luftwaffe na Dolnym Śląsku
http://naszesudety.pl/?p=artykulyShow&iArtykul=9852
Książka jest pierwszą publikacją w całości poświęconą tajnym badaniom naukowym
pułkownika profesora Hubertusa Strugholda, prowadzonym na Dolnym Śląsku. W latach
1935-1945 był on dyrektorem Instytutu Badawczego Medycyny Lotniczej Ministerstwa
Lotnictwa III Rzeszy w Berlinie (po wojnie tworzył w USA podstawy medycyny
kosmicznej). Po nasileniu się nalotów alianckich na stolicę III Rzeszy Instytut został
przeniesiony na Dolny Śląsk. Dokąd? - o tym przez długi czas nikt nie miał pojęcia,
ponieważ miejsce otoczono ścisłą tajemnicą.
Od kilkunastu lat różni polscy autorzy (m.in. J. Lamparska, J. Rostkowski, I.
Witkowski) wysuwają niczym nie poparte hipotezy, że prof. Strughold kontynuował swoje
badania w podziemiach zamku Książ. Po jakimś czasie J. Rostkowski rozwinął swoje
hipotezy - nadal nie poparte żadnymi dowodami - twierdząc, że Instytut przeniesiono do
tzw. Starego Zamku Książ bądź do Szczawna Zdroju. Różnie polscy autorzy całkowicie
bezpodstawnie oskarżali prof. Strugholda, że prowadził zbrodnicze eksperymenty
medyczne na Więźniach obozu koncentracyjnego w Dachau.
S. Wrzesiński obala te mity i udowadnia (na podstawie wspomnień, publikacji
naukowych, niepublikowanych maszynopisów wspomnień byłych niemieckich
mieszkańców Dolnego Śląska, sprawozdań powojennych itp.), że Instytut prof.
Strugholda przeniesiono z Berlina do pałacu w Rząsinach koło Gryfowa Śląskiego.
Przedstawia również dzieje tej rezydencji, która należała m.in. do feldmarszałka Iwana
Dybicza, który tłumił powstanie listopadowe w 1831 r. Cennym uzupełnieniem tekstu są
liczne zdjęcia dokumentalne i przedwojenne widokówki ukazujące opisywane
miejscowości i budynki okolic.
Szymon Wrzesiński:
''Tajne badania Luftwaffe na Dolnym Śląsku. Za kulisami eksperymentów prof. Hubertusa Strugholda''. Agencja Wydawnicza
CB, Warszawa 2012. Okładka miękka, format 14,5 x 20,5 cm, stron 104 + 32 strony zdjęć
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Kurz ostravštiny - w jezyku ostrawskim-slaskim:
http://www.jezci.com/?id=ostravak/kurz_ostravstiny
Kurz ostravštiny
červen 2008
Bo se mě hafo lidi furt pta, co je to cyp, hajcman, buty a podobně, ukažu Vam, kaj je
možne se fajně ostravsky naučit. Po absolvovani kursu byste měli byt schopni bez
problemu přeložit aji take perly, jako přislovi 'Čumiš jak ščur do ryny', 'Vydupali haviřa,
nedali mu haliřa' nebo zehni se vole, bo zje na dole'.
Hlavni zasadou je, že ostravština nema dluhe samohlasky a už vubec ni suhlasky.
Všechna slova se vyslovuji razně a kratce, bo na vic neni čas.
Specificke je použivani předložky 'do'. Ostravak nikdy neřekne 'jdu k holiči' nebo 'jdu k
doktorovi', ale vždy a jedině 'idu do holiča' či ' idu do doktora'. Zde je pravděpodobně
patrny vliv anglicky: 'go to the (hell)'.
V ostravštině take zcela chybi předložka 's', jež je ve všech znamych připadech
nahrazena ostravskou předložkou 'z'.
Velmi časta je debata, zda některa slova psat s 'y' nebo 'i'. Sama ostravština, podobně
jako život a prace obyvatel, kteři ji hovoři, je tvrda. Nazornym přikladem sporu je svar o
podobu slova 'cycek'. Nebo 'cicek'?
Po vyčerpavajici debatě autoři došli k zavěru, že rozhodujici je velikost. Menši, do
velikosti č. 3, jsou tvrdši, a tedy 'y'. Velke - čisla 4 až 10 - jsou přirozeně měkči a tedy
pišeme i vyslovujeme 'i'. U slova 'cyp - cip' je to přesně naopak, hranici je velikost 12
centimetrů.
Zajimava je změna, ke ktere dochazi při tvorbě přidavnych jmen slovesnych. Třeba
sloveso 'pustit' ma stejny tvar, jako ve spisovne češtině, ale 'puštěny' je na Ostravsku
'pusceny'. Tohle sloveso je vůbec interesantni, protože se neřika 'zapnout televizi', ale
'pustit televizu, radyjo, vodu'. Trpny rod v ostravštině zcela chybi.
Ostravaci se oslovuji zasadně prvnim padem jednotneho čisla. 'Ty, Jarek.'. Vyplyva z
toho, že ostravština si vystači s pouhymi šesti pady. Přizvuk je zasadně na předposledni
slabice, a tim bohužel vznikaji problemy se spravnym akcentem u slov jednoslabičnych,
kdy se přizvuk přesouva vlastně na posledni slabiku předchazejiciho slova, ktere pak ma
akcent na předposledni a posledni slabice najednou. Vyslovnost je v takovych připadech
dosti obtižna. Zvlaštnosti ve vyslovnosti je změna 'v' na 'f' : sfeter, fčela, sfička.
Unikatem, nemajicim v českych dialektech obdoby, je vyslovovani i psani pismene 'y' po
'ř'. V ostravske vyslovnosti se (viz vyše) měkke 'i' vyskytuje sporadicky (bijok, ist, liščit),
a tak je logicke, že se vyslovuje i piše 'břyla, křyvy, břydky' apod.
Slovnik
Chuj z tym! (Nevadi)
Dřevo na stojato a baba na ležato vydrža všecko. (Úslovi)
Šrame ti v pale. (Straši ti ve věži)
Kantuj se! (Vypadni)
Štrykoval nohami. (Pletl nohama)
Cyp jak lampa. (Pitomec)
Kvader cypa. (Idiot na kvadrat)
Bulaty, jak chleba kulaty. (Úplně blby)
Lezt do peněz. (Byt drahe)
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Polub mě v kapsu! (Polib mi zadek)
Kuřiš, jak bys koňa prodal. (Zapaluješ si jednu od druhe)
Měl plne ryny. (Byl opily)
Zaleži, jak leži. (Úslovi, důležita je poloha)
Marně gatě rozpinatě, jak vas neznam, tak vam nědam. (Úslovi se sexualnim podtextem)
Pil jak o dušu. (Pil přes miru, nehleděl na zdravi)
Jak jabko, tak rajske, jak babu, tak z Prajzke. (Úslovi)
Braly mě mory. (Šly na mě mrakoty)
Děvucha bez břucha jak kastrol bez ucha. (Úslovi)
Kuřil, jak když chudobny topi. (Hulil jak fabrika)
Drži se pipy jak cycka. (Nemůžou ho dostat z hospody)
Čumiš jak ščur do ryny. (Hlediš jako nevěřici Tomaš)
Vydupali haviřa, nedali mu haliřa. (Úslovi)
Zehni se vole, bo zje na dole! (Na šachtě je třeba davat si pozor, aby se člověk neuhodil do hlavy)
Čim hlupši sedlak, tym větši kobzole. (Úslovi)
Vajco se robi chytřejši, jak kura. (Úslovi)
Popij vudky, bo čas krutky! (Úslovi)
http://www.jezci.com/?id=ostravak
Ježci Ostraváci
Ježci si na svých pravidelných poutích všimli, že také někteří lidé pravidelně putují do
Řepišť. Začali tedy věc zkoumat a zjistili, že lidé z velkého města u Řepišť (nazývají je
"Ostravacy") putují z jakésiho, ježkům neznámého, důvodu na jistou dobu do Prahy a
pak zase na pár dnů zpátky. Výsledky jejich zkoumání jsou uvedeny na této stránce, »bo
buh je vysoko a Praha daleko«.
bo buh je vysoko a Praha daleko«.
- 15 opowiadan w mowie ostrowsko-slaskiej
[Jak Ostravak vidí Pražáka]
[Kurz ostravštiny]
[Vtipy směrem Ostrava]
[Ostrava!!!]
[A nepičuj do mě...]
[Ostrava v pohybu]
[Řepiště přitahují mladé]
[Ostravak]
[Jak je na tom Ostravák]
[Baník, pičo!]
[Skákal pes přes oves]
[Životopis]
[Bacha na Valachy]
[Jak sbalit babu v Ostravě]
[Černé Ostravsko]
poutích
-
Uvedení pojmů na pravou míru:
Protože si lidé některé pojmy mylně vysvětlují a některé zvyky považují za lidské, i když
jsou to původně prastaré ježčí zvyky, je zde uvedeno jejich podrobné vysvětlení a
uvedení na pravou míru.
Konstatování
Všichni ježci jsou bráchové.
Omyl č. 1
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O ježkovi se říká, že si napichuje jablka na ostny, ale je to omyl.
Každý ježek přece ví, že ježci jablka neradi.
Omyl č. 2
Ježci nedupou
Vánoce
Vánoce ježci nazvali podle slova vánice. Lidem se zvyk slavení vánoc líbil, a tak jej
od ježků převzali. Dnes už ho považují za vlastní.
Ježíšek
Byl to první ježek na Zemi, který se narodil a žil dřív než se narodil první člověk.
Pouť
Název vznikl od slova putovat. Ježci jednou za rok putují z různých míst země,
aby se všichni sešli na jednom místě - na Pouti v Řepištích.
Zvlášť váženými hosty jsou Ježci z Ježkovic a z dalších prastarých sídelních měst.
iJezek
Ježčí Internet se jmenuje iJezek. Přístup na něj mají pouze ježci a ti si do něho
nenechají lidmi zasahovat.
Rusín
http://mapy.cz/#x=17.860065&y=50.157258&z=9&t=s&q=Rus%25C3%25ADn%252C%2520okres%2520Brun
t%25C3%25A1l&qp=17.701100_50.190788_17.818096_50.228308_12
Miedzy KRNOV a Głubczyce: - Rusín, okres Bruntál
Rusín okres Bruntál
Kaple Rusín - nachází se na kopci Klobouk a je zdařilou replikou původní kapličky, která…
T.J. Rusín -
Rusín 21, Bruntál Provoz tělovýchovné jednoty.
Rusín - obecní úřad -
Rusín 53, Bruntál
První písemná zpráva pochází z roku 1266. Obec se
nachází v nadmořské…
Rusín Matějovická jeskyně - Jedná se o volně přístupnou pseudokrasovou jeskyni se dvěma
chodbami o…
Rusín - kostelík Navštívení Panny Marie - Původní Rusínský kostelík stával od roku 1841 na
výrazném vršku nad okolní…
ŘÍMSKOKATOLICKÁ FARNOST
HROZOVÁ - RUSÍN
A
OBEC RUSÍN
vás srdečně zvou na
česko-polsko-německou pouť
Mše sv. se koná u příležitosti 20. výročí výstavby kaple v Rusíně v neděli
5. srpna 2012 ve 12.00 hodin
doprovodné akce
sobota 4. srpna 2012: Memoriál Pavla Vendolského
od 20.00 hod. - taneční zábava s živou hudbou
neděle 5. srpna 2012: ve 14.00 vyhodnocení soutěže
v 15.00 beseda o historii Rusína k 750ti letému výročí s ing. B. Fajkusem (před obecním úřadem)
ŘÍMSKOKATOLICKÁ FARNOST
HROZOVÁ – RUSÍN
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Jak po roce 1945 probíhala v Sudetech likvidace českých občanů, kteří se provinili pouze tím,
že vlastnili zajímavý majetek.
http://www.sinagl.cz/z-nasi-korespondence/jak-po-roce-1945-probihala-v-sudetech-likvidace-ceskych-obcanukteri-se-provinili-pouze-tim-ze-vlastnili-zajimavy-majetek.html
Jak po roce 1945 probíhala v Sudetech likvidace českých občanů, kteří se provinili pouze tím,
že vlastnili zajímavý majetek.
http://www.sinagl.cz/z-korespondence/2150-jak-po-roce-1945-probihala-v-sudetech-likvidace-ceskych-obcanu-kteri-seprovinili-pouze-tim-ze-vlastnili-zajimavy-majetek.html
Jak po roce 1945 probíhala v Sudetech likvidace českých občanů, kteří se provinili
pouze tím, že vlastnili zajímavý majetek.
Z naší korespondence
Úterý, 31 Červenec 2012
Pan Alois Šauer byl živnostníkem v obci Vroutek 101 poblíž Podbořan. V červnu 1945 byl pro svůj majetek pravděpodobně zavražděn. Dodnes nebylo místo
jeho posledního odpočinku zjištěno a jeho úmrtí nebylo zapsáno do matriční knihy, což mělo zřejmě navodit dojem, že Alois nikdy nežil. Poté byl na jeho
poněmčené jméno Schauer, stal se někým jiným, vystaven falešný konfiskační výměr a jeho majetku se zmocnil tehdejší MNV ve Vroutku.
Vdova po Aloisi, paní Marie, v roce 1949 dosáhla revize údajné konfiskace a Zemský národní výbor v Praze vydal rozhodnutí, ve kterém je doslova zapsáno,
že “předmětný majetek nepodléhá konfiskaci a ani konfiskován nebyl”! Přesto se aktéři tohoto zločinu nechtěli ukořistěného majetku nevzdát a trpělivě čekali
až zemře poslední přímý potomek Šauerů. Tomu se ale na onen svět nechtělo a proto byl ze svého rodného domu, kde z vůle MNV žil v bývalé pekárně,
vystěhován do jiného domu ve Vroutku, který obývali noví obyvatelé Sudet cikánského původu. Jak jinak, po čase pobytu v nezvyklém prostředí a mezi cizími
lidmi, se pan Josef částečně zbláznil. Aby toho nebylo málo a zmizel z očí, byla panu Josefovi přikázána práce nočního hlídače dobytka v jedné obci poblíž
Lubence. Tam také byl na Nový rok 1967 nalezen mrtvý a na kost zmrzlý na pastvině uprostřed stáda krav.
Dodnes vzpomínají někteří občané Vroutku na pana Josefa jako na dobrého člověka a šikovného řezníka a uličku okolo domu 101 stále nazývají uličkou “U
Šauerů”.
Po roce 1989 a po 12 let trvajícím zmanipulovaném soudním sporu o majetek se věc konečně dostala před soud odvolací. Čtyři dny před prvním jednáním
odvolacího soudu však žalobkyně náhle umírá v nemocnici, kde byla hospitalizována s podezřením na otravu a zřejmě i týrání.
Přesto, že je dodnes Alois Šauer, 67 let po své smrti, stále zapsán v knize vlastnictví vedené u katastr. úřadu v Žatci jako faktický vlastník nemovitostí ve
Vroutku 101 a 310, úřady a soudy v Lounském okrese odmítají tento fakt vzít na vědomí a majetek Aloise vydat jeho potomkům.
Dnes majetek Aloise Šauera užívá, zjevně bez právního důvodu, MěÚ ve Vroutku a nerušeně v něm provozuje Domov pro seniory. Nikomu to nevadí. Nevadí
to ani soudu a státnímu zástupci a ani PČR. Zřejmě byla zvolena stejná taktika vyčkávání jako v případě rodiny Šauerů.
Karel Samolák,
31.7.2012
D: Was geschah nach 1945 im Sudetenland Liquidation der tschechischen Bürger, die
Schuld nur der interessante Eigentums sind.
Aus unserer Korrespondenz Dienstag, 31 Juli, 2012
Herr Alois Sauer war ein Freiberufler im Dorf in der Nähe Podbořany Vroutek 101. Im Juni 1945, für ihr
Eigentum wahrscheinlich ermordet. Bis zum heutigen Tag war nicht seine letzte Ruhestätte gefunden und
sein Tod in der Registrierung Buch, das wahrscheinlich geben sollte den Eindruck, dass Alois nie gelebt
wurde aufgezeichnet. Er war dann an seinen Namen germanisiert Schauer, wurde jemand anders, die
falschen Mengen und Einziehung seines Vermögens zur Zeit in MNV Vroutku beschlagnahmt ausgesetzt.
Aloisi Witwe, Marie, im Jahr 1949 reichende Revision des angeblichen Beschlagnahmung und die
Provinzial Volkskomitee in Prag eine Entscheidung erlassen, in dem es wörtlich geschrieben steht, dass
"die Eigenschaft, verfallen und beschlagnahmte oder nicht"! Dennoch haben sich die Akteure nicht, dass
ein Verbrechen gefangen Eigentum nicht aufgeben und wartete geduldig, bis der letzte direkte Nachkomme
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starb Sauer. Dies ist aber auf der anderen Seite und war daher nur ungern aus ihrer Heimat nach Hause,
wo der Wille der MNV in einer ehemaligen Bäckerei wohnte, wurde in ein anderes Haus in Vroutku bewegt,
dass neue Bewohner im Sudetenland von den Zigeunern gelebt. Wie sonst im Laufe der Zeit in einer
ungewöhnlichen Umgebung und unter Fremden bleiben, Mr. Joseph teilweise verrückt. Erschwerend
kommt hinzu und aus dem Blickfeld verschwunden war, wurde Herr Joseph von einem Nachtwächter Arbeit
Vieh in einem Dorf nahe Lubenec geboten. Es hat sich auch auf das neue Jahr 1967 tot aufgefunden und
gefrorenen bis auf die Knochen in der Mitte der Weide Herde Kühe gewesen.
Einige erinnern sich noch an Vroutku an Herrn Joseph als guter Mensch und Metzgerei geschickt im Haus
und 101 Seitenschiff Seitenschiff ist noch unter dem Namen "Der Sauer".
Nach 1989 und dauerte 12 Jahre lang manipuliert das Vermögen der Prozessführung, der Fall kam
schließlich vor dem Berufungsgericht. Vier Tage vor dem ersten Akt der Court of Appeal hat die Klägerin
plötzlich im Krankenhaus, wo er mit Verdacht auf Vergiftung und möglicherweise Missbrauch im
Krankenhaus war gestorben.
Trotzdem ist es immer noch Sauer Alois, 67 Jahre nach seinem Tod, noch in dem Buch mit Landbesitz
gehalten geschrieben. Saaz Büro in der wahren Eigentümer der Immobilie Vroutku 101 und 310, Behörden
und Gerichte im Bezirk Louny weigern, dieser Tatsache Rechnung und Eigentum Alois Ausgabe seiner
Nachkommen zu nehmen.
Heute, Alois Sauer Immobilien, verwendet offenbar ohne rechtliche Grund betreibt der Stadtrat Vroutku und
es ruhig nach Hause für ältere Menschen. Niemand habe nichts dagegen. Macht nichts, dass weder das
Gericht und der Staatsanwalt noch PCR. Offenbar war sie die gleiche Taktik wie im Fall des Wartens
Übersetz.bearb.: pksczep
Familien Sauer gewählt. Karel Samolák, 31. Juli 2012
CZ: Slezským německým svazem v Opavě otřásá skandál s rozkradenými penězi
http://www.novinky.cz/krimi/274808-slezskym-nemeckym-svazem-v-opave-otrasa-skandal-s-rozkradenymipenezi.html
Slezským německým svazem v Opavě otřásá skandál s rozkradenými penězi
Kvůli zpronevěře, která je vyčíslena na bezmála sto tisíc korun, policie stíhá bývalou ekonomku Slezského
německého svazu v Opavě. Žena je obviněna z toho, že si během několika let přivlastnila prostředky, které
občanské sdružení získává na svůj provoz a aktivity prostřednictvím dotací od německého státu. V účetnictví
pak chybějící peníze ekonomka vykazovala jako fiktivní výdaje.
Dnes 8:45 - Opava
Informaci o trestním stíhání ekonomky jedné z největších organizací, sdružující zástupce německé menšiny v ČR,
potvrdilo Okresní státní zastupitelství v Opavě. „V současné době je vedeno trestní stíhání proti obviněné, která v
postavení ekonomky poškozeného Slezského německého svazu měla odčerpat ve svůj prospěch částku téměř 90
tisíc korun, a to pomocí nepravdivých výdajových pokladních dokladů,“ potvrdil náměstek okresního státního
zástupce v Ostravě Michal Koflák.
Podle informací Práva obviněná ekonomka v účetnictví Slezského německého svazu v Opavě vykazovala od roku
2008 až do nedávné minulosti služby, které ale organizaci nebyly poskytnuty. Šlo například o peníze na péči o
pietní místa na památku Němců, padlých během druhé světové války, přednášky, semináře, kurzy němčiny či na
různé služby v souvislosti s běžným provozem této organizace. Finance si nejspíš ponechala pro vlastní potřebu.
Policie se zabývala i vážným podezřením, že za zpronevěrou peněz, poskytnutých německým velvyslanectvím, stojí
více osob, na něž byly doklady rozepsány, a také škoda podle původních informací, kterými policie disponovala,
byla daleko vyšší. To se ale zatím nepodařilo jednoznačně prokázat. ….
D: Schlesischen Deutschen Vereinigung in Opava schüttelt Skandal geklauten Geld
Aufgrund von Betrug, der an fast hunderttausend Kronen geschätzt wird, verfolgt die Polizei ehemaliger
Ökonom schlesischen Deutschen Vereinigung in Opava. Eine Frau wird vorgeworfen, in ein paar Jahren
bewilligter Mittel an die Bürgervereinigung angeklagt erhält für seine Operationen und Aktivitäten durch
Zuschüsse vom deutschen Staat. In den Berichten zeigte einen Mangel an Geld als Ökonom fiktive
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Aufwendungen.
Heute 08.45 - Opava
Informationen über die Verfolgung von einem der größten Ökonomen Organisationen, die Vertreter der deutschen Minderheit
in der Tschechischen Republik Bezirksstaatsanwaltschaft bestätigte in Opava. "Derzeit ist eine Strafverfolgung gegen den
Angeklagten, dass das Opfer in der Position der Ökonom schlesischen Deutschen Vereinigung einen Abfluss zu seinen
Gunsten in Höhe von fast 90 Tausend Kronen, mit falschen Quittungen die Ausgaben hatten", sagte der stellvertretende
Bezirksstaatsanwalt Michael Koflák in Ostrava.
Nach Angaben der Rechte des Angeklagten Buchhalter in Buchhaltung Verband Deutscher Schlesien in Opava zeigten von
2008 bis in die jüngste Vergangenheit Verdienste um die Organisation aber nicht erbracht wurden. Es war so Geld für die
Gedenkstätte zur Erinnerung an den Deutschen während des Zweiten Weltkriegs getötet kümmern, Vorträge, Seminare,
Kurse in deutscher Sprache oder in verschiedene Dienstleistungen im Zusammenhang mit dem normalen Betrieb des
Unternehmens. Haben wahrscheinlich für den persönlichen Gebrauch gehalten zu finanzieren.
Die Polizei mit einem ernsthaften Verdacht, dass die Unterschlagung von Geld von der deutschen Botschaft zur Verfügung
gestellt, weitere Personen kostet, an die die Dokumente erstellt wurden gebrochen, und Schäden nach dem Original zur
Verfügung stehenden Informationen die Polizei befasste, war weit höher. Aber das ist noch nicht eindeutig
nachgewiesen…..usw…
Zomrel posledný žijúci člen skupiny väzňov, ktorí ušli z Osvienčimu
http://www.sme.sk/c/6477205/zomrel-posledny-zijuci-clen-skupiny-vaznov-ktori-usli-z-osviencimu.html
Zomrel posledný žijúci člen skupiny väzňov, ktorí ušli z Osvienčimu
Augustovi Kowalczykovi sa podarilo ujsť z Osvienčimu spolu s deviatimi ďalšími väzňami v
roku 1942.
VARŠAVA. Zomrel posledný žijúci člen skupiny väzňov, ktorí v roku 1942 ušli z nemeckého nacistického
koncentračného tábora Osvienčim. Oznámil to v pondelok Pawel Sawicki, hovorca múzea v Osvienčime na juhu
Poľska.
August Kowalczyk zomrel v nedeľu vo veku 90 rokov v hospici, ktorý pomáhal založiť v meste Osvienčim, kde sa
počas druhej svetovej vojny nachádzal bývalý tábor smrti.
Kowalczyka priviezli do Auschwitzu (Osvienčimu) v decembri 1940. V júni 1942 bol medzi 50 poľskými väzňami,
ktorí sa pokúsili z tábora ujsť a využili na to čas, keď pracovali na poliach. Väčšinu väzňov pri pokuse zabili a
útek sa podaril iba deviatim. Kowalczyk bol posledným známym žijúcim členom tejto skupiny.
Kowalczyk sa stal populárnym hercom a život trávil aj rozprávaním svojho príbehu mladším generáciám.
V Auschwitzi zabili nacisti v rokoch 1940-1945 približne 1,5 milióna ľudí, väčšinou Židov.
Associated Press
Zdroj:
31.7.2012 - : http://www.tychy.pl/twojetychy/tt_245.pdf - www. tychy.pl T w o j e t y c h y 31 lipca czerwca 2012:
AUGUST KOWALCZYK WYPEŁNIŁ SWOJE MISJE -
Bóg czuwał
Data smierci -29.07.- Augusta Kowalczyka wstrząsająco łaczy sie z kilkoma faktami. Wielki aktor był
autorem idei budowy hospicjum-pomnika. Przed laty wymyslił aby uczcic wszystkich tych
mieszkanców Oswiecimia, którzy w czasie okupacji pomagali wiezniom Auschwitz.
August Kowalczyk był zdania, ze zamiast stawiac kolejny pomnik, trzeba zbudowac hospicjum,
które bedzie służyło mieszkancom. W tym celu została załozona fundacja a hospicjum zostało
wybudowane i otwarte pod koniec czerwca, na miesiac przed smiercia aktora…
10 czerwca, w 70. rocznice buntu Karnej Kompanii w Auschwitz i jednoczesnie w rocznice swej ucieczki z obozu, August
Kowalczyk na terenie Birkenau, w miejscu gdzie zaczeła sie ucieczka, wystapił z opowiadającym o tym jego dokumentalnym
monodramem.
Zrobił to po raz 6 804. Ta liczba, to jego numer obozowy. Przed laty August Kowalczyk za swa misje uznał dawac
świadectwo zbrodni oswiecimskiej własnie tyle razy. 10 czerwca, na półtora miesiaca przed swoja smiercia, te misje
wypełnił… Pod koniec czerwca odbyło się oficjalne otwarcie Pomnika-Hospicjum Miastu Oswiecim. W trzy tygodnie
pózniej August Kowalczyk z zaawansowanym rakiem płuc, został jego pacjentem… Osoba, która bardzo często odwiedzała
w hospicjum Augusta Kowalczyka, była Teresa Wodzicka, dyrektor MDK nr 1. – Do konca swoich dni wypełniał swoje
dwie misje – wystapienie z monodramem 6804 razy i wybudowanie pomnika-hospicjum. Obie wypełnił tuz przed smiercia –
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mówi Teresa Wodzicka. Trzecim jego marzeniem było wydanie po raz czwarty jego ksiazki „Refren kolczastego drutu.”
Materiały poszły do drukarni w piatek, 28 lipca. Razem z dyrektor hospicjum Helena Wisła, w ciagu jednego wieczoru
zebrałysmy brakujaca kwote pieniedzy dla drukarni. W ostatnim tygodniu byłam w hospicjum codziennie.
Z Helena Wisła, towarzyszyłyśmy Augustowi Kowalczykowi po kilka godzin dziennie. Warunki pobytu miał tam
fantastyczne; wzruszające było jak opiekowały sie nim siostry. Do konca rozumiał, co sie do niego mówi, choc miał
trudnosci z artykułowaniem odpowiedzi. Często trzymałysmy go za reke, bardzo potrzebował takiego fizycznego kontaktu.
Nie bede wiecej mówic…
Foto:
August Kowalczyk wielokrotnie odwiedzał Tychy. Miał tu przyjaciół
tak wsród widzów jak i kolegów ze sceny.
MAREK CISZAK - 31.7.2012 - : http://www.tychy.pl/twojetychy/tt_245.pdf - www. tychy.pl T w o j e t y c h y 31
lipca czerwca 2012:
http://monheimer.stadtmagazin-online.de/regional/artikelregional/article/natuerlich-oder-ein-fluss-wird-neuentdeckt.html
Von links nach rechts: Rudi Pawelka (Bundesvorsitzender der Landsmannschaft Schlesien), Gisela
Scholl-Wegner, Silke Findeisen (Mitarbeiterin Haus Schlesien) und Rüdiger Scholz (Vorsitzender
Bund der Vertriebenen Leverkusen). Foto: zur Verfügung gestellt von R. Scholz
Regional, 27.07.2012
„NATÜRLICH ODER – EIN FLUSS WIRD NEU ENTDECKT“
LEVERKUSEN. Wegen des regen Interesses an der Ausstellung „Natürlich Oder – Ein Fluss wird neu entdeckt“
im Haus Upladin in Opladen wurde diese jetzt bis zum 29.8.12 verlängert.
Fotos von Willy Sinn
Ursprünglich sollte die von der Kreisgruppe Leverkusen der Schlesischen Landsmannschaft organisierte Ausstellung am
29. Juli enden. In der Ausstellung „Natürlich Oder – Ein Fluss wird neu entdeckt“ steht der Fluss im Mittelpunkt, der
durch die beiden Leverkusener Partnerstädte Ratibor und Schwedt fließt. Der Fotograf Willy Sinn hat die Vielfalt des
Flusses von Frankfurt (Oder) bis nach Gleiwitz aus unterschiedlichen Perspektiven festgehalten. Die teilweise
ursprüngliche landschaftliche Schönheit kommt dabei genauso zum Tragen wie die Silhouetten wichtiger Städte,
prägnante Brückenbauwerke und interessante Details von Schleusen und Kraftwerken. Insgesamt ist die
Fotoausstellung eine reizvolle Fahrt durch die „Lebensader Schlesiens“, die dazu beitragen möchte, die Oder neu zu
entdecken. Die Vorsitzende der Schlesischen Kreisgruppe, Gisela Scholl-Wegner, freut sich: „Schon im vergangenen
Jahr haben wir die Ausstellung zu den schlesischen Städtebildern um einen Monat verlängern müssen. Uns motiviert
natürlich das große Interesse. Für das kommende Jahr bereiten wir eine Ausstellung zu schlesischen Spuren in
Leverkusen vor.“
Die Ausstellung ist täglich von 8 bis 18 Uhr im Haus Upladin, Opladener Platz 8, 51379 Leverkusen, zu sehen.
From: Jerzy Manka To: Peter K. Sczepanek Sent: July 28, 2012
Subject: Re: pksczep-120727-Olympia, Piccolo-SdP, Moody's, Schatten1914, Püttmann, Pless, Chopin, S.Pollok-Polska,
817.000 Slazakow, von P.K. Sczepanek-1
Nowa książka o dziejach Śląska i Ślązaków Dodane 28 lipca 2012 r.
Właśnie ukazała się książka pt.
„Synteza wspaniałych i tragicznych dziejów Śląska i Ślązaków ”.
Została wydana pod pseudonimem literackim Georgius Silesius.
Autor pisze:
"Nie łudźmy się Bracia i Siostry, że sama sprawiedliwość obdarzy nas sprawiedliwością!"
"Nikogo nie oskarżam ani nie potępiam! Stwierdzam tylko fakty i potwierdzone zdarzenia.
Ku
pokrzepieniu dusz i serc Ślązaków."
"Ideą przewodnia tej syntezy jest ukazanie w ogólnym zarysie prawdziwych losów Śląska i Ślązaków na
przestrzeni minionych wieków. Chodzi tu o poznanie losów, zdarzeń i faktów uwolnionych od implikowanych
Ślązakom przez różnych polityków i historyków mitów i przekłamań historycznych.
Poznanie prawdziwego oblicza Śląska i narodów kreujących przez wiele wieków obraz i kształt Śląska , jego
gospodarki, rozwoju infrastruktury i miast, cywilizacji i kultury pozwoli żyjącym jeszcze na Śląsku rdzennym
Ślązakom sięgnąć głębiej do swoich korzeni i wyzbyć się wszelkiego rodzaju fobii i kompleksów narodowopolitycznych i tak jak ich przodkowie poczuć się pełnowartościowymi i autentycznymi Europejczykami.
W historii Śląska tkwią wartości, o których nie wolno zapominać."
Pozycja ma objętość 525 stron
74
formatu B5 i dostępna jest w siedzibie Bractwa w cenie 40 zł.
Pozdrawiam, Jerzy Mańka
-
www.gwarkowie.pl
Dzięki Jerzy, dzięki Bractwu Gwarków,
z przyjemnością przedstawię moim czytelnikom tę wartościową publikację:
pksczep.:
pt. „Synteza wspaniałych i tragicznych dziejów Śląska i Ślązaków”.
Dobrze jest, gdy po obu stronach rzeki Odry zapanuje ten sam duch krystalizujący nasze przyszłości.
Niech właśnie w duchu otwartości i prawdy historycznej dojdziemy do wspólnych dróg, by potomni
nasi mogli żyć spokojniej w tej części Europy. A byliśmy przecież przykładem wyjątkowym w Europie 400 lat granic bez wojen.
Dlatego niech w kontynuacji Augusta Kissa (1802-1865) z jego "St. Georg na koniu walczący z
przeciwnościami nam zsyłanych"
i do tego naszego śląskiego mistyka Angeles-a S., świetnego śląskiego baroku - jak to autora
nazwano:
Georgius Silesius...
da nadzieję na kontynuacje śląskich tolerancji w latach wzlotów i upadków. By przetrwać... co i moim
jest często dążeniem...
Dla autorów z Bractwa śląskich Gwarków te wspomniane w waszym opisie wartości - jakie nas
cechowały - niech posypią się dalej z rogu obfitości - jak to dla każdego państwa świata pokazali
właśnie na londyńskiej olimpiadzie sportowej.
A ta skromność, jaka do tej pory naszych tu sportowców w zdobywaniu medali cechuje - niech
zaowocuje na finiszu igrzysk.
Byśmy jak to się mówi:... and last but not least... i nasi - Ślązacy / Oberschlesier w świecie się
pokazywali, liczyli i przekazywali ich wartości pozostałym - jak to tak właśnie w naszych dziejach było
realizowane. Po to jesteśmy dalej potrzebni innym!
Glück auf - Szczęść Boże
Peter Karl Sczepanek
PS.
Nie od parady ostatnie zdanie rozpoczyna się od słów "Po to...",
co w słowniku polskich wyrazów występują słowa rozpoczynające się na litery "po-".... najczęściej z
wszystkich słów... Niech i to ma wymowę naszego postępowania.
pksczep.
http://warszawa.gazeta.pl/warszawa/56,34862,12072637,Anders__Wedel___Niemcy__ktorzy_stali_sie_Polakami.html
Jerzy S. Majewski 05.07.2012 ,
Emila Wedla, Romualda Traugutta i generała Władysław Anders nikomu nie trzeba
przedstawiać. Wszystkich łączą niemieckie korzenie i polski patriotyzm.
Polacy z wyboru
Druga wojna światowa sprawiła, iż zapomnieliśmy, że przez kilkaset lat Niemcy przybywali do Warszawy nie w
mundurach wrogich armii, lecz dobrowolnie. I byli to nie tylko rzemieślnicy, kupcy i przemysłowcy. Wystarczy wspomnieć
choćby nazwiska artystów. Architekci: Efraim Schröger, Jan Chrystian Schuch, Szymon Bogumił Zug, Jan Fryderyk
Heurich, Stefan Szyller stworzyli budowle do dziś będące wizytówkami Warszawy: królewski ogród w Łazienkach,
kościół ewangelicki na pl. Małachowskiego, most Poniatowskiego czy gmach Zachęty. Stefan Szyller, którego rodzina
znana była w Warszawie już w XVIII stuleciu, na przełomie XIX i XX wieku był wręcz obsesyjnym poszukiwaczem
architektury narodowej, polskiej, zaś jego syn poległ w wojnie z bolszewikami w 1920 r. Inni wybitni Polacy i
warszawiacy o niemieckich korzeniach to malarze: Zygmunt Vogel, Józef Brandt, Wojciech Gerson, muzycy, np.
nauczyciel Chopina Józef Elsner, naukowcy: Oskar Kolberg, Samuel Bogumił Linde, Joachim Lelewel czy wojskowi i
działacze niepodległościowi.
75
O tych rodzinach opowiada album "Polacy z wyboru, rodziny pochodzenia niemieckiego w Warszawie w XIX i XX wieku"
Tomasza Markiewicza, Tadeusza Świątka i Krzysztofa Wittelsa.
Jednym z jego bohaterów jest gen. Władysław Anders. Wywodził się z rodziny inflanckich Niemców wywodził się też
generał Władysław Anders. Jego rodzina była już od pokoleń spolszczona. Gimnazjum kończył w Warszawie, jak wielu
mieszkańców naszego miasta studiował na politechnice w Rydze. W 1939 r., uczestnicząc w walkach grupy operacyjnej
kawalerii, trafił do sowieckiej niewoli i więziony był we Lwowie oraz w Moskwie. Został wypuszczony na mocy układu
Sikorskiego z Majskim i rozpoczął tworzenie armii polskiej w ZSRR, którą w latach 1942-43 ewakuowano do Persji. To
jego żołnierze walczyli potem pod Monte Cassino. W czasach stalinowskich dla wielu Polaków był symbolem wolności.
Foto Fukier
- Henryk Maria Fukier, ostatni z rodu staromiejskich winiarzy w kamienicy przy Rynku Starego
Miasta w 1936 r. Był przedstawicielem jednej z najstarszych rodzin warszawskich, zmarł w 1959 r. Fukierzy osiedli w
naszym mieście w 1515 r., gdy Warszawa była jeszcze stolicą Księstwa Mazowieckiego. Od 1810 r. mieli kamienicę na
Rynku Starego Miasta ze słynną winiarnią i jednym z najstarszych na świecie składów win - najstarsze trunki datowano
na XVII wiek! Henryk Fukier tak pisał o swych przodkach, bankierskiej rodzinie Fuggerów: "Fuggerowie odegrali
prawdopodobnie na Wawelu pewną rolę doradczą, podsuwając królowi myśl przeniesienia stolicy do Warszawy jako do
centrum Polski, położonego też nad Wisłą a bliżej morza. Myśl ta zrealizowana została później za Zygmunta III Wazy w
1596 r.". W Warszawie Fukierowie zawierali małżeństwa z córkami patrycjuszy, ziemian, o nazwiskach niemieckich,
polskich i włoskich.
……….Eugenia z Böhmów Wedlowa, żona Emila Wedla, z córką Eleonorą ok. 1900 r. Wedlowie pochodzili z Turyngii.
To nazwisko do dziś budzi słodkie skojarzenia. Firmę założył w 1851 r. Karol Ernest Wedel. Działała w dawnym pałacu
Chodkiewiczów na Miodowej. W sklepie urządzonym przy wytwórni handlowano własnego wyrobu ciastkami, tortami,
cukierkami i oczywiście czekoladą do picia. Po przejęciu firmy przez syna Ernesta, Emila Wedla (1841-1919), dokupiono
place na Szpitalnej i tam rozbudowano fabrykę. To za jego czasów fabryka stała się sławna na całą Polskę, a
wedlowskie czekolady nie miały sobie równych. Emil wraz z synem Janem (jego matką była Eugenia z Böhmów)
przenieśli w latach międzywojennych produkcję do nowych budynków na Kamionku.
Apel - Stowarzyszenie NWŚD
Stowarzyszenia Nasz Wspólny Śląski Dom.
Do wszystkich działkowców.
Szanowni Działkowcy.!
Wyrok Trybunału Konstytucyjnego w sprawie uchylenia ustawy o rodzinnych ogrodach działkowych
nie pozostawia żadnych wątpliwości , że istnieją w Polsce potężne siły chcące zlikwidować ogrody
działkowe i pozbawić działkowców należnych im praw.
Jakkolwiek partie polityczne przymilają się działkowcom w gołosłownych obietnicach, to prawda jest
brutalna - likwidacja wielu ogrodów działkowych w najbliższych latach jest wysoce prawdopodobna.
Zapobiec temu można jedynie poprzez zwiększenie praw użytkowników działek na które w pełni
zasługują.
Stowarzyszenia Nasz Wspólny Śląski Dom , chyba jako jedyne w Polsce poparło stanowisko
działkowców , zgodnie ze swoimi celami statutowymi, w tym zwłaszcza odnoszącymi się do
osiągania wyższego stopnia sprawiedliwości społecznej i wspomagania demokracji. To w rodzinnych
ogrodach działkowych występuje demokracja w wyborze władz na Walnych Zebraniach oraz
kultywowane są postawy obywatelskie chociażby w postaci czynów społecznych .
Podtrzymujemy wniosek, aby do nowej ustawy o rodzinnych ogrodach działkowych wprowadzić
zapisy chroniące w większym niż dotychczas stopniu prawo działkowców do swojej używanej działki.
Podstawowy zapis w nowej ustawie musi stanowić, że użytkownik działki jest jej właścicielem.
Brak tego zapisu stwarzać będzie możliwość rugowania działkowca z użytkowanej ziemi za bardzo
niską, symboliczną rekompensatę, a sam proces likwidacji ogrodów działkowych będzie bardzo łatwy
do przeprowadzenia. Przykład działkowców ze Słowacji jest tego dobitnym potwierdzeniem.
Nowa ustawa o rodzinnych powinna jednoznacznie określić, że wszyscy działkowcy otrzymują na
własność ziemię bezpłatnie lub za symboliczną opłatą.
Stoimy na stanowisku, że postanowienia tej ustawy mogą opierać się na następujących zapisach :
1. Po okresie 20 lat użytkowania działki przez działkowca / wliczając w ten okres użytkowania jej
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przez najbliższych krewnych – pradziadków, dziadków, rodziców, rodzeństwo, ojczyma, macochę
itd. to jest osób zaliczanych do I grupy podatkowej / działka poprzez zasiedzenie staje się bez
jakichkolwiek kosztów / opłat/ czyli bezpłatnie - własnością działkowca.
Do okresu użytkowania działki zaliczyć okres użytkowania : innej działki w tym samym ogrodzie oraz
działki użytkowanej przez osoby zaliczonej do I grupy podatkowej w ogrodach zlikwidowanych.
2. Na jednostce organizacyjnej chcącej wdrożyć proces likwidacji ogrodu lub jego części powinien
ciążyć obowiązek doprowadzenia ogrodu zastępczego do stanu infrastruktury co najmniej takiej jaka
występuje w ogrodzie likwidowanym - bez pobierania od działkowców jakichkolwiek opłat.
3. W ustawie o podatkach i opłatach lokalnych wprowadzić postanowienie, że zwalnia się od podatku
od nieruchomości- teren ogrodów działkowych.
Nadmieniamy, że roczne stawki podatku od nieruchomości ustalają Rady Miast / Gmin /.
W przypadku gruntów sklasyfikowanych w ewidencji gruntów i budynków jako tereny rekreacyjno –
wypoczynkowe i nie związane z prowadzeniem działalności gospodarczej aktualnie stawka ta wynosi
około 20 groszy od metra kwadratowego powierzchni.
Dalej jesteśmy otwarci na wsparcie wszelkich działań na rzecz rozwoju rodzinnych ogrodów
działkowych oraz innych służących pomyślności ogółu obywateli.
Przeprowadźmy na forach internetowych solidarną akcję sprzeciwu wobec fałszywych lub
zmanipulowanych twierdzeniom szkalujących działkowców oraz nawołujących do likwidacji
ogrodów działkowych.
Prosimy o współpracę , zapisywanie się do naszego Stowarzyszenia NWŚD oraz rozpowszechnienie
niniejszego Apelu … wśród znajomych.
Stowarzyszenie NWŚD
Prezes
Paweł Helis
Trybunał Konstytucyjny
Warszawa
[email protected]
dot: zaskarżenia całej ustawy
o rodzinnych ogrodach działkowych
Stanowisko Stowarzyszenia „Nasz Wspólny Śląski Dom”
W związku ze sprawą zaskarżenia całej ustawy o rodzinnych ogródkach działkowych
stanowczo i w pełni popieramy stanowisko Krajowej Rady Polskiego Związku Działkowców
zawartego w apelu do wszystkich członków PZD oraz w piśmie do Działkowców ///z
informacją o ustanowieniu 23-29 czerwca 2012 roku Tygodniem protestu Polskich
Działkowców// z dnia 29 maja 2012 r..
Wnioskujemy, aby do ustawy o rodzinnych ogródkach działkowych wprowadzić zapisy
chroniące w większym niż dotychczas stopniu prawo działkowców do swej używanej z
pietyzmem działek niejednokrotnie ratującej normalną egzystencję całych rodzin..
W szczególności celowym i niezbędnym jest wprowadzenie do w/w ustawy następujących
zapisów:
1. Po okresie 20 lat użytkowania działki przez Działkowca /wliczając w ten okres użytko-wania jej przez najbliższych krewnych-pradziadków, dziadków, rodziców, rodzeństwo,
ojczyma, macochę/ działka poprzez zasiedzenie może stać się, bez jakichkolwiek koszt
tów/opłat/ czyli bezpłatnie – własnością działkowca.
2. Na jednostce organizacyjnej chcącej wdrożyć proces likwidacji ogrodu lub jego części
powinien ciążyć obowiązek doprowadzenia do stanu prawnego określonego powyżej
bez pobierania od działkowców jakichkolwiek opłat.
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Ponadto prosimy o podanie do publicznej wiadomości osobę lub instytucję która zainicjowała
wszczęcie haniebnej procedury likwidacji prawa kilkumilionowej rzeszy ludzi w większości
najbiedniejszej , utrzymującej się z niełatwej pracy na działce..
Czy w Polsce nie można załatwiać spraw społecznych w cywilizowany sposób gdy zachodzi
taka potrzeba..
Stowarzyszenie NWŚD
Pawł Helis
Rudolf Kołodziejczyk Subject: Nowinki ZLNS 27.07.2012
From: Rudolf Kołodziejczyk To: [email protected] ; [email protected] ;
[email protected] ; 'Stow. Osób Narodowości Śląskiej'
Sent: Wednesday, August 01, 2012 8:22 AM Subject: FW: Nowinki ZLNS 27.07.2012
From: zlns7 Gazeta.pl [mailto:[email protected]] Sent: July 27, 2012To: [email protected]
Rybnik 25 czerwca 2012 r.
9 razy wzrosła ilość osób używających język śląski
Z 56,6tys. w 2002 r. do 509 tys. wzrosła ilość używających języka śląskiego
według częściowych danych GUS ze Spisu Powszechnego w 2011 r.
We Polsce je nos już 817 tysiyncy, a 509 tauzynōw godo po
ślōnsku
Dōł naszyj zajty smiyniōł sie i terozki je naszrajbowane "We Polsce je nos
już 817 tysiyncy, a 509 tauzynōw godo po ślōnsku".
Dzisioj GUS sztajgnōł Slōnzokōw ze 809 na 817 tauzynōw. I te
porachowanie je finito.
GUS podoł tyż co 509 tauzynōw godo po ślōnsku, a 106 tysiyncy godo po
kaszebsku. Rachowanie godkōw bydzie jeszcze robiōne.
Szyjny gyszynk nōm sie trefiōł na ôdpust Sanktus Any i we piōntym roku
ôd zaszrajbowanio ślōnskij godki na liście godkōw welta (18.07.2007)
Jedyne wydawnictwo, kere wydowo buchy po ślōnsku je NOS "Ślōnsko
Nacyjowo Ôficyna" (Narodowa Oficyna Śląska).
http://www.zlns.ubf.pl/news.php
Apelacja w sprawie SONŚ
Jak podaje strona internetowa Sądu Okręgowego w Opolu Wydział VI
Gospodarczy termin rozprawy apelacyjnej w sprawie Stowarzyszenia Osób
Narodowości Śląskiej w Kotorzu Małym został wyznaczony na 7 września godz.
11.45 sala nr 301 ul. Daszyńskiego 1 w Opolu.
http://www.zlns.ubf.pl/news.php
Błąd na stronie sejmowej
Na sejmowej stronie
http://www.sejm.gov.pl/Sejm7.nsf/PrzebiegProc.xsp?id=95EDBDA61BAC2CE0C1
257A38005438A3
można się dowiedzieć, że poselski projekt ustawy o zmianie ustawy o
mniejszościach narodowych i etnicznych oraz o języku regionalnym, a także
niektórych innych ustaw druk nr 567 został skierowany w dniu 11.07.2012 do
sejmowej Komisji Mniejszości Narodowoych. Fakty jednak są inne. Na
posiedzeniu Komisji Mniejszości w dniu 12.07.2012 nikt o tym nie wiedział, w
rozmowie Marszałek Sejmu z przedstawicielami ZLNS, Ferajny i innych struktur
śląskich na holu w Sejmie nie było mowy, że projekt już został skierowany do I
czytania. Z powodu nieskierowania projektu do I czytania środowiska śląskie
wystosowały w dniu 12.07 specjalne pismo, które Marszałek E. Kopacz wręczono.
78
http://www.zlns.ubf.pl/news.php
Uprzejmie informujemy naszych czytelników, że po raz pierwszy naszą gazetę SILESIA
czytało ponad 100.000 osób z 36 krajów. Dla nas bardzo przyjemna wiadomość, ponieważ
świadczy o tym, że to o czym piszemy interesuje czytelników. Nasza gazeta jest coraz
popularniejsza i jak wiemy, w różnych dyskusjach na internetowych forach bardzo często
cytowani są nasi autorzy i tematy.
http://www.silesia-schlesien.com/
Dr hab. Tomasz Kamusella pisze do b. Premiera T. Mazowieckiego
WSzP Tadeusz Mazowiecki
Doradca Prezydenta RP
Kancelaria Prezydenta RP
Wiejska 10
00-902 Warszawa
21 lipca 2012 r.
Szanowny Panie Premierze,
Piszę do Pana, bowiem otrzymałem zaproszenie na uroczystość wręczenia Panu nagrody
Złoty Most Dialogu w najbliższy poniedziałek (23 lipca 2012 r) w Urzędzie Marszałkowskim
Województwa Opolskiego.
Pański rząd, a szczególnie Pan i śp. Minister Krzysztof Skubiszewski położyliście podwaliny
pod pojednanie polsko-niemieckie dzięki traktatowi granicznemu z roku 1990. Co więcej
traktat ten zlikwidował główną linię zimnowojennego podziału Europy, i tym samym
przygotował grunt pod rozszerzenia NATO i Unii Europejskiej na wschód.
Korzystając z dobrodziejstw wolności uzyskanej po upadku komunizmu i nastaniu
demokracji w Polsce, powyżej wspomniane przełomowe wydarzenia i ich nadspodziewanie
pozytywne następstwa obserwowałem z oddali, na studiach w RPA i Pradze. Po powrocie do
kraju, poza pracą naukową na Uniwersytecie Opolskim, po nominacji na Pełnomocnika
Wojewody Opolskiego ds. Integracji Europejskiej, jako pierwszy w kraju urzędnik szczebla
regionalnego działałem na rzecz przygotowania województwa opolskiego do efektywnego
korzystania z przyszłego członkostwa RP w Unii Europejskiej. Po reformie samorządowej
pracowałem jako Doradca Marszałka Opolskiego ds. Współpracy z Zagranicą. Jednak po
kolejnym przetasowaniu politycznym, okazało się, że nie ma dla mnie – jako bezpartyjnego
fachowca – miejsca w Urzędzie Marszałkowskim.
Wolałem pozostać bezpartyjny – dlatego powróciłem do pracy naukowej. Aby coś z mego
doświadczenia urzędniczego pozostało w opolskim Urzędzie Marszałkowskim i Urzędzie
Wojewódzkim, na wejście Polski do UE przygotowałem Polsko-angielsko-niemiecki
glosariusz regionalny województwa opolskiego (2004, Opole, Oficyna Piastowska). W
wydawnictwie tym, w „Dodatku historyczno-statystycznym”, który ilustruje skomplikowane i
często tragiczne dzieje regionu (wciąż tak mało znane i w Opolu i gdzie indziej w Polsce), na
s. 117 przedstawiłem dwie odmienne formalno-prawne interpretacje statusu granicy polskoniemieckiej w okresie 1945-1990/1992, jeden podzielany przez PRL i ZSRS, a drugi przez
RFN i Aliantów Zachodnich.
Rozbieżność tą usunął polsko-niemiecki traktat-graniczny wynegocjowany przez Pański rząd,
podpisany w roku 1990, a ratyfikowany dwa lata później. Sądziłem, że dla spokojnej i
79
dostatniej przyszłości nas wszystkich, o przeszłości regionu, Polski i Europy trzeba
„powiedzieć sobie wszystko”, tak jak mawiał Jan Józef Lipski a propos stosunków polskoniemieckich.
Myliłem się.
W województwie opolskim, 14 lat po podpisaniu traktatu, nie wolno było wspominać o
poglądzie Aliantów Zachodnich i RFN na kwestię polskiej granicy zachodniej. Jej tabuizacja
pozostała niezmieniona, jakby w tym względzie w Opolu wciąż trwał PRL.
Reakcja mediów i całego spektrum politycznego (łącznie z mniejszością niemiecką) była
jednoznaczna – potępienie bez dyskusji i prawa do obrony. Odgórnie zaordynowano mą
śmierć publiczną. Wicemarszałek Opolski Ryszard Galla w mediach nawoływał do spalenia
całego nakładu glosariusza (http://www.emetro.pl/emetro/1,85648,2064147.html), Rektor
Uniwersytetu Opolskiego – mego ówczesnego pracodawcy – publicznie wyrażał żal, iż nie
posiada żadnego instrumentu, który pozwoliłby mu mnie ukarać
(http://wiadomosci.gazeta.pl/kraj/1,34309,2067889.html), a Wydział Filologiczny UO wydał
oszczercze oświadczenie na temat mej osoby (Nowa Trybuna Opolska, 13 maja 2004 r., s.
14).
Nagonka, jakby rodem z niesławnego roku 1968, nabierała rozpędu. Nic jej nie mogło już
zatrzymać. Oczywiście, ani dziennikarze, ani moi ówcześni i byli pracodawcy nie
kontaktowali się ze mną, bo przebywałem wtedy na stypendium badawczym w Bibliotece
Kongresu w Waszyngtonie. Przecież lepiej się dokonuje „character destruction” pod
nieobecność samego zainteresowanego, a i łatwiej wtedy można „dotrzymywać” rzetelności
dziennikarskiej. UM nakazał wydawcy zniszczenie całego nakładu glosariusza, co ten
niezwłocznie uczynił („Glosariusz idzie na przemiał”. Nowa Trybuna Opolska, 14 maja 2004
r.). Ponadto UM złożył doniesienie do prokuratury, iż wspominając o zachodnio-alianckiej i
zachodnioniemieckiej interpretacji statusu granicy polsko-niemieckiej rzekomo dokonałem
nieznanego polskiemu prawodawstwu „przestępstwa naruszenia polskiej racji stanu”.
Prokuratura oddaliła zarzut jako bezzasadny, ale informację tą podano dopiero w styczniu
2005 r. (http://wiadomosci.gazeta.pl/kraj/1,34309,2498609.html;
http://wiadomosci.gazeta.pl/kraj/1,34309,2502511.html). W międzyczasie zniszczono mą
reputację jako naukowca i urzędnika, moja córka była szykanowana za „ojca rewanżystę” w
szkole polskiej przy Ambasadzie RP w Waszyngtonie, a żonie starano się uniemożliwić
kontynuowanie pracy w dawnym miejscu zatrudnienia po powrocie do kraju. W Opolu, ani
nigdzie indziej w Polsce, nikt nie stanął w mej obronie, albo chociaż w obronie wolności
słowa oraz wolności badań naukowych. Jedynie charyzmatyczny założyciel i pierwszy
dyrektor Domu Współpracy Polsko-Niemieckiej, śp. Thaddäus Schäpe, zdecydowanie odciął
się od tej nagonki. Chciał zorganizować debatę z mym uczestnictwem na temat historii i
statusu granicy polsko-niemieckiej w latach 1945-1990/1992, lecz niespodziewana śmierć
przeszkodziła mu w realizacji tego planu.
Jak można się domyślić, ani moja rodzina, ani ja „nie mieliśmy życia” w Polsce. Pracowałem
na różnych uczelniach za granicą, a po trzech latach na Trinity College w Dublinie, w roku
2010 sądziłem, że czasy i ludzie na tyle już się zmienili, że mogę wrócić do kraju. Ze
zdumieniem stwierdziłem jak głęboko się myliłem - tym co naruszyli polską rację stanu nigdy
się nie wybacza, a tym bardziej, jeśli jej wcale nie naruszyli. Po wygraniu konkursu na
stanowisko adiunkta w Uniwersytecie Ekonomicznym w Krakowie, musiałem skompilować
całe dossier wyciągów z glosariusza i prasy, aby przed podpisaniem umowy dowieść
80
Rektorowi, iż nie pisałem nieprawdy, ani nie zostałem skazany za „naruszenie polskiej racji
stanu”.
Okazało się, że w Polsce już nigdy nie będę postrzegany przez pryzmat moich badań,
monografii i osiągnięć naukowych, a jedynie przez soczewkę oszczerczych pomówień sprzed
prawie dekady. Wydano mi „wilczy bilet”. Dlatego osiadłem na stałe w Szkocji, i prowadzę
tam badania i wykłady na najstarszym szkockim uniwersytecie, University of St Andrews. Na
tej uczelni liczy się mój dorobek i osiągnięcia, a nie kalumnie.
W styczniu tego roku (2012), sprawdzając w elektronicznym katalogu Biblioteki Narodowej
bibliografię do artykułu, nad którym pracowałem, zauważyłem, iż – wedle podanej informacji
– dwa obowiązkowe egzemplarze glosariusza w zbiorach biblioteki są nie udostępniane na
polecenie UM z Opola. Czyli 20 lat od upadku komunizmu, w Opolu zaprowadzono
pozaprawnie wykonywaną cenzurę „na telefon”, jakiej nawet nie było za PRLu. A decyzji
wydanej w Opolu bez szemrania poddała się Biblioteka Narodowa (BN) w samej stolicy,
choć żaden zapis prawny tego od niej nie wymaga.
Zwróciłem się z tą sprawą do prasy. I nagle UM zezwolił BN na zdjęcie zapisu cenzorskiego
na glosariusz, a BN niezwłocznie udostępniła glosariusz czytelnikom. Oczywiście, ani z UM
ani z BN nie można było się dowiedzieć kto podjął i kto wykonał ten pozaprawny zapis
cenzorski (http://www.nto.pl/apps/pbcs.dll/article?AID=/20120115/REGION/853367746/;
http://www.nto.pl/apps/pbcs.dll/article?AID=/20120118/POWIAT01/688188352).
Pewna dziennikarka – autorka paru artykułów na temat glosariusza – kiedy, analizując wraz z
nią przyczyny i przebieg nagonki, przedstawiłem jej dwa poglądy na temat statusu granicy
przed rokiem 1990/1992, stwierdziła, iż absolutnie nic o tym nie wiedziała. Wtedy spytałem
czy wie po co w takim razie zawierano polsko-niemiecki traktat graniczny. Tylko wzruszyła
ramionami. Lecz zaraz dodała na usprawiedliwienie siebie i kolegów, że o „takich sprawach”
nie można otwarcie pisać i dyskutować. Najpierw trzeba do nich przygotować czytelników,
aby „dorośli” do tematu. Odparłem wtedy pytaniem czemu dziennikarze nic nie robili w tej
sprawie przez 15 lat, które minęły już od zawarcia traktatu. Nic na to nie odpowiedziała.
Wydarzenia te były dla mej rodziny i dla mnie samego tak bolesne, że aby choć trochę coś
dobrego po nich zostało, na dwudziestą rocznicę zawarcia traktatu napisałem artykuł
poświęcony ewolucji dwóch odmiennych poglądów na status polsko-niemieckiej granicy w
latach 1945-1990/1992 („The Twentieth Anniversary of the German-Polish Order Treaty of
1990: International Treaties and the Imagining of Poland’s Post-1945 Western Order [s. 120146]. 2010. Journal of Borderlands Studies. Nr ¾).
Po co o tym wszystkim piszę?
Ani p. Poseł Ryszard Galla, obecnie Przewodniczący Zarządu Domu Współpracy PolskoNiemieckiej, ani Urząd Marszałkowski, ani Uniwersytet Opolski nigdy mnie nie przeprosili
za powyżej opisane wydarzenia i za udział w nagonce na moją osobę. Nigdy nie wyrazili
wątpliwości, że może się mylili nie dając wiary w istnienie dwóch odmiennych interpretacji
statusu polskiej granicy zachodniej przed zawarciem traktatu granicznego. Nie potępili też
stosowania pozaprawnej cenzury, ani nie wyrazili ubolewania, że swym postępowaniem
naruszyli poszanowanie dla wolności słowa i wolności badań naukowych.
Zakrawa na smutny żart, że nagrodę Złoty Most Dialogu będzie wręczał Panu p Poseł
Ryszard Galla w sali opolskiego UM. Jaki widać z powyżej opisanych wydarzeń, swymi
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czyny ani p Galla, ani UM nie podzielają Pańskiego przeświadczenia w takie demokratyczne
wartości jak wolność słowa i potrzebę ciągłego dialogu, spierania się na argumenty, ale w
pełnym poszanowaniu dla osób mających inne zdanie. Ponadto ani p Galla ani UM nie wiedzą
dlaczego i po co Pański rząd zawarł traktat graniczny z Niemcami w roku 1990.
Czy będzie chciał Pan przyjąć ta nagrodę z ich rąk?
Z wyrazami szacunku,
Tomasz Kamusella
http://www.zlns.ubf.pl/readarticle.php?article_id=58
Predestynacja Polskiemu Prawu
Wyrok Trybunału Konstytucyjnego w sprawach związanych z Rodzinnymi Ogrodami
Działkowymi ogłoszonego w dniu 11 lipca 2012 r w Warszawie .to kompromitacja systemu
tworzenia i egzekwowania prawa w Polsce. Nie wyobrażam sobie, aby zespół orzekający
Trybunału Konstytucyjnego w tej sprawie uległ sugestiom rządzących, gorąco szukających
ratunku swej nieudolności w kieszeniach wielomilionowej rzeszy ludzi od dziesięcioleci
związanych z racjonalnym zagospodarowaniem ziemi , w tym nieużytków.
Wyrok Trybunału Konstytucyjnego to krzyk rozpatrzy który daje ogromne poparcie
Ministrowi Sprawiedliwości Jarosławowi Gawinowi w jego pracy nad rekonstrukcją systemu
wymiaru sprawiedliwości w Polsce .
System jest chory z wielu powodów i dlatego należy natychmiast:
1. Pozbawić stanowisk osobom z wykształceniem prawniczym i nie tylko tych , którzy
tworzyli, doradzali lub w inny sposób wpływali na kształt skompromitowanej przez TK
ustawy ( cofnąć licencje, cofnąć mianowania – wyeliminować ich dożywotnio z sfery systemu
tworzenia i przestrzegania prawa bez jakichkolwiek gratyfikacji). Ci ludzie nie mogą być
radcami, adwokatami, sędziami i profesorami .Należy pozbawić ich posad państwowych,
skazywać na wysokie kary pieniężne i stosować inne sankcje prawem przewidziane.
2. Dokonać weryfikacji wszystkich sędziów (na podstawie skutecznych apelacji, odwołań, i
innych cech i wiarygodnych informacji, których na tony można znaleźć w publicznym
obiegu) pod kątem przestrzegania konstytucyjnej zasady wymiaru sprawiedliwości, zgodnie z
którą sędzia rozstrzygając sprawę, nie podlega żadnym naciskom i żadnym zależnościom z
zewnątrz, szczególnie ze strony władzy wykonawczej.
Wg TK na niezawisłość sędziowską składają się następujące elementy:
- bezstronność w stosunku do uczestników postępowania,
- niezależność wobec organów (instytucji) pozasądowych,
- samodzielność sędziego wobec władz i innych organów sądowych,
- niezależność od wpływu czynników politycznych,
- wewnętrzna niezależność sędziego.
Przestrzeganie powyższego, a zwłaszcza kontrolę sądownictwa uzasadnia się interesem ogółu
społeczeństwa !!!. Brzmi to dumnie, ale społeczeństwo co najmniej śmieszy .
3. Ograniczyć zatrudnienie w całym wymiarze nauki, tworzenia i przestrzegania prawa o
kilkadziesiąt procent. Prawo rządzące efektywnością i sprawnością układów organizacyjnych
jest odwrotnie proporcjonalna do ilości zatrudnionych w tych układach, stąd wydłużające się
terminy wokand, nieuzasadniona i prymitywna korespondencja, żądania uzupełnień
świadczące o braku umiejętności czytania ze zrozumieniem i wiele innych kuriozalnych
zachowań, a zwłaszcza wszechobecnej niekompetencji dającej pętającym się pracownikom
zajęcie, a petentów zmuszających do wielotysięcznych wpłat, jako rekompensaty wysiłku
włożonego w analizę materiałów dowodowych!
4. Likwidacja lub generalne ograniczenie, bardzo kosztownych służb ochroniarskich. Jedna z
wizyt w gmachu Sądu Okręgowego na Śląsku przebiegała następująco: aby wejść do
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budynku trzeba było na wejściu pokonać czterech strażników i bramkę, następnie lustrowanie
na skrzyżowaniu każdego piętra przez cicho ciemnego. Na dodatek przed każdą z sal rozpraw
jedna lub dwie osoby udawały petentów ( a okazało się – byli to cicho ciemni) . Czegoż się
boją SSO i liczna rzesza ich pomagierów.
Robert Anthony Eden hrabia, brytyjski polityk, premier Wielkie Brytanii, trzykrotny minister
spraw zagranicznych dojeżdżał do pracy … publicznymi środkami lokomocji i można to było
obejrzeć w polskiej prasie.
5. Zbędne budynki po Sądach przeznaczyć na domy dla osób pokrzywdzonych przez polski
wymiar sprawiedliwości, w tym po 18 miesiącach dla działkowców wykolegowanych przez
nieudolnych prawników. kabaretom
Największe dochody na „transformacjach” w Polsce w ostatnim dwudziestoleciu skorzystali
prawnicy i wszystkie zawody korzystające z uchybień niewydolnego systemu podatkowego,
nieuzasadnionej ekonomicznie prywatyzacji i z innych powodów ( o czym informowała i
informuje prasa, internet, rodio i telewizja )
Zwracam się do przedstawicieli władców na wszystkich szczeblach oraz partii wiodącej,
czy nie jest Wam wstyd ?. Czy nie jest Wam wstyd gdy straszycie emerytów, rencistów,
działkowców i innych biedaków a źródła wielomiliardowych dochodów macie na
wyciągnięcie ręki u potężnych korporacji, banków i innych fortun indywidualnych i
zbiorowych, z wszechobecnego nepotyzmu z oszustw podatkowych i innych znanych
Wam cwaniactw.
Źródło zła tkwi w wszechobecnej maksymie, że tylko głupcy w Polsce płacą podatki której
wyznawcami są także rządzący i ich rodziny
Jocham
Śląsk lipiec 2012 r.
MAREK CISZAK - 31.7.2012
lipca czerwca 2012:
- : http://www.tychy.pl/twojetychy/tt_245.pdf - www. tychy.pl T w o j e t y c h y 31
Trzy pytania do Marka Pl ury, posła na Sejm RP
Trzeba bronić ślonskiej godki
Poseł Marek Plura rozesłał do wszystkich radnych miast i gmin województw śląskiego i opolskiego
apel, aby rady podjęły uchwały w sprawie przyznania mowie śląskiej statusu języka regionalnego.
TT: Skąd pomysł na taki apel?
MAREK PLURA: Zainspirowała mnie postawa radnych powiatu pszczyńskiego, którzy podjęli taką uchwałę. Zadzwoniła
do mnie w dniu podejmowania tej uchwały jej inicjatorka, radna z Pszczyny i poinformowała o swoim pomyśle,
bo jej zdaniem śląska mowa jest czymś urokliwym i autentycznym.
Co chce Pan uzyskać poprzez apel?
Po pierwsze mam nadzieję, że pozytywne odpowiedzi ze strony radnych obu województw pokażą, że ci, którzy są
najbliżej mieszkańców tej ziemi, są też zainteresowani sprawą języka śląskiego. Po drugie mam nadzieję, że to
zainteresowanie – w które wierzę – będzie autentycznym wsparciem dla prac nad zmianą w ustawie o mniejszościach
narodowych. Nie chciałbym angażować siebie i całego Parlamentu w rzeczy, które nie stoją w centrum zainteresowania
mieszkańców Śląska i ten apel to także swoisty test dla tej sprawy.
Dlaczego sprawa uzyskania
dla śląskiej godki statusu języka regionalnego, jest tak ważna?
Język regionalny to pojęcie prawne stworzone przez Radę Europy, które opisuje zjawisko kultury regionalnej, ale też
częściowo narodowej, mieszczące się pomiędzy odrębnym językiem a gwarą.
Niezależnie od tego jak traktować śląską mowę w kontekście językoznawczym, to z całą pewnością wymaga ona ochrony
i wsparcia we współczesnej Europie, która się bardzo mocno unifikuje pod względem języka i kultury. Za chwilę być może
wszyscy zaczniemy na co dzień mówić jakimś pseudoangielskim językiem, a z drugiej strony możemy utracić coś,
co mentalnie wiąże i wiązało Ślązaków przez wieleset lat różnorodnej administracji na śląskiej ziemi.
83
To, po czym Ślązacy poznają, że są Ślązakami, to jest śląsko godka. Choć brzmi ona różnorodnie, jest bardzo bogata
w wiele odmian, dlatego warto ją chronić w całym jej bogactwie. Umożliwi to uczenie języka śląskiego w szkołach, a także
podkreśli tożsamość Ślązaków, którzy z dziada, pradziada na tej ziemi mieszkają u siebie. To, czego obecnie oczekują
od Rzeczypospolitej, z którą nierozłącznie się związali, to przede wszystkim uznania i szacunku dla nieco odrębnej
tradycji kulturowej i historycznej. Dodam, że kształcenie w języku kaszubskim, obecnie jedynym regionalnym języku w
Polsce powoduje, że budżet państwa wspiera samorządy lokalne opłacając lekcje kaszubskiego w kwocie około 60 mln zł,
a oprócz tego wsparciem cieszą się organizacje kultywujące ten język, naukowcy go badający, wydawnictwa, Radio Kaszebe,
czy bieżąca prasa kaszubska, strony internetowe i imprezy kulturalne.
Rozmawiał
Mar ek Ciszak
Andryjas,
jo szkryflom te Buchsztab-y w gachnych myngach, do wieluch ludzisk-eli-institutow z roznych branzow
i o poziomach wyksztalcynio.
Nawet sugeruja im by sciongali u mje, im pasujonce INFO - do poszyrzynio ich dalszyj wiedzy. Bo
wiadomo, z niemieckij dokumentacji mozno sie ca. 60 -80 % wiyncy dowiedziec o Slonsku nizli z
polskij. Polska niy dokumyntowala wiela lot, setki lot, bo niy istniaua.. pod zaborami, abo piyrwyjjeszcze niy pisata - kas 3-4 wieki skorzij niz ci z westu i o Slonsku wiela niy wiedziala w wiekach.
Ale jo im dawom strawa, w znajdzionyk ksionszkach, o jakik wielu wielu niy snilo. Te nasze narzyndzie
- internet - to pozwol, w tym i mowa sloncko - jako jom wdycki popiyrom, lansuja, propaguja na lewo i
prawo. Przeca byla to moja piyrsza szpracha - suowiansk-germansko jakom ek operowol ino tom - do
10 roku zycia. Potym psziszle insze mowy i language i Sprachen.
Ale ta piyrszo zostaua do konca - i jom propaguja w mojik rostomajtyk publikacyjak.
Piyrszo moja "Oberschlesien - anders" i jyj przetuplikowanie na "Gorny Slonsk w barwach czasu" mo kilka stron mowy slonski - jako niyliczny z piyrwszyj w Nimymcak splodzonyj literatury
powojennych-po 1981 u spyjtausidlerow.
Moje popiyranie mowy slonski datuje sie jednak uot 1995, kiedy wydawolek te i insze ksionczki. A
dzisioj moje co-tydniowe info-blatty
som na to istnym dowodym - uot 9-u lot.
I w nik szkryflom te artykuliki i do znudzynio - podawom, jak to Slonske Piasty torowauy drogi do swoji
mowy - znaczy sie Firsty mieli zachodnio mowa - w 90% niymiecko, zas narod slonski w tolerancyji
moznowadcow swojik i sonsiednik Landow - jako isz darowane byly dlo pszikuadu Bytonsko i
Pszczynsko ziymia, po ustalyniak naszego kajzera Barbarossy z biskupami krakowskimi - za te
darowizny za poniesione ksziwdy - mogli kszewic liturgia w ik jynzyku - slowianskim z lot XII-go
wieku.... I tak szlo do 1820 roku, kiej koscioly nasze przeszuy pod liturgio z Breslau, czyli niymiecko,
choc ksiynza przez kardinaua Gyjorga Koppa byli dali zmuszani polskigo sie uczyc - bo chmary
Polokow sie pojawiauy na nowych stanowsikach pracy w slonkij indistrii i po chszescijnsku nasz
kosciou miou ik tysz w uopiyce! Ani piyrwyj, zodnym nie szkodzilo slonsko mowa wyniszczyc i
zaiste je uona do dzisioj.
To isz Slonsk w wiekach, grou rola jak hellwecki kantony, niezalezne prowincyje - ze swojom mowom,
to momy jom wdycki - co i jo mojom robotom wdycki to udowodniom i popiyrom.
A isz jo je magister fizyk, choc insi niekierzy mje tytuujom - wszyskimi masciami - co mje wystarczy
dali robic swoje...jak stoji w powiydzonku - guos ludu to guos Boga - i cza sie tego czimac.
Glück auf
Peter K. Sczepanek
http://tychy.naszemiasto.pl/artykul/1071619,jerzy-gorzelik-mamy-prawomanifestowac-przywiazanie-do,id,t.html
Jerzy Gorzelik: Mamy prawo manifestować przywiązanie do
regionu [WYWIAD]
2011-09-08Teresa Semik
Rozmowa z dr. Jerzym Gorzelikiem, szefem Ruchu Autonomii Śląska, wicemarszałkiem woj.
śląskiego.
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Martwi pana agresja Ślązaka wobec Ślązaka tylko dlatego, że ma inne plany na przyszłość?
Agresja rzadko przejawia się w dyskusji publicznej o Śląsku, w której każdy występuje pod
własnym nazwiskiem. Nie przejawia się podczas imprez, które organizuje Ruch Autonomii
Śląska. Występuje głównie w dyskusjach prowadzonych anonimowo w internecie i pod tym
względem spory o Śląsk nie są, niestety, wyjątkowe.
Nie ma pan ochoty powiedzieć sympatykom RAŚ - zmieńmy język naszych wypowiedzi,
także w internecie?
Tu pomóc mogą nie apele, tylko dobry przykład. Tymczasem politycy zbyt często stosują na
co dzień język bliski temu z forów internetowych, co rodzi przekonanie, że używanie
inwektyw jest w sferze publicznej dopuszczalne. Staram się analizować styl własnego
środowiska i jestem przekonany, że ze strony reprezentantów RAŚ tej agresji nie ma.
Żartuje pan? Nawet pod nazwiskiem i na łamach gazet zwolennicy RAŚ piszą, że argumenty
profesora językoznawcy w sprawie kodyfikacji gwary śląskiej "som ło rzyć roztrzaść". Albo
taki z niego Ślązak "jak z kozi rzici tromba". To się panu podoba?
Nie i żaden z przedstawicieli RAŚ w publicznych dyskusjach tego typu argumentów nie
używa.
Trudno jednak monitorować wypowiedzi wszystkich naszych członków, nie mówiąc już o
zwolennikach. Do RAŚ należy sporo osób o różnym poziomie kultury.
Ślązacy skoczyli sobie do oczu sprowokowani właśnie przez RAŚ, który coraz śmielej
zawłaszcza sobie prawo do śląskości.
Nie zgadzam się z tą diagnozą. Mamy prawo manifestować nasze przywiązanie do regionu.
Nie jest to żadne zawłaszczanie ani prowokacja, lecz korzystanie ze swobód, które
przysługują nam jako obywatelom.
Nie zmienia to faktu, że podział Ślązaków zaczął się w 1996 roku wraz ze sporem o
narodowość śląską, a został wywołany także przez pana.
Ślązacy byli podzieleni już w II Rzeczpospolitej i tamte spory zostały tylko w śląskiej
społeczności zahibernowane. Nie miały szans się ujawnić, bo przez kilkadziesiąt lat nie
korzystaliśmy z dobrodziejstw wolności słowa, ale ludzie myśleli swoje.
Myśleli, że są narodem śląskim?
Badania prowadzone przez socjologów po 1989 roku tylko potwierdziły, że od przedwojnia
przetrwała spora grupa Górnoślązaków, która stanowczo odrzuca alternatywę, że można być
tylko Polakiem albo Niemcem. Gdyby nasi polityczni oponenci - wzburzeni moją deklaracją,
że za swoją ojczyznę uważam Górny Śląsk, a nie Polskę czy Niemcy - znali publikację Marii
Szmei pt. "Niemcy? Polacy? Ślązacy!", wiedzieliby, że znajduję się w całkiem sporym gronie
Górnoślązaków, którzy tak właśnie odpowiadają na pytanie o swoją ojczyznę.
Nie chce pan zauważyć, że spory wyłącznie przybierają na sile, a właściwie na inwektywach?
Być może przybierają. Nie zgodzę się jednak z tezą, że to my byliśmy stroną agresywną.
Pierwszy Związek Ludności Narodowości Śląskiej, w którym brałem udział, i którego byt
zakończył się wraz z przegraną rozprawą w Strasburgu w 2004 r., nikomu nie narzucał
tożsamości. Spór był prowadzony w sposób merytoryczny i wyważony. Tamten ZLNŚ
konsekwentnie głosił, że ludzie, którzy poczuwają się do narodowości śląskiej, mają prawo
się zrzeszać i mają prawo do tego, by państwo polskie ich tożsamość uznało.
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Rozeszły się drogi RAŚ i Związku Ludności Narodowości Śląskiej Andrzeja Rocznioka?
Tak. Ze strony drugiego ZLNŚ niejednokrotnie padały słowa - w moim przekonaniu nieodpowiedzialne, choć nie takie, które mogłyby prowokować konflikt etniczny.
RAŚ nikomu nie narzuca swoich poglądów, tak pan sądzi?
Tak, i nie jest stroną agresywną w tym sporze.
Nie zauważyłam, żeby RAŚ troszczył się o Ślązaków, którzy - na pytanie o narodowość odpowiadają: polska. Nie sądzi pan, że tak podzielony Śląsk jest mniejszą siłą?
Prawdziwa linia podziału przebiega na Śląsku między tymi, którzy uważają, że można komuś
narzucać tożsamość, a tymi, którzy uważają, że każdy ma prawo do samookreślenia.
Nieprawda. Mamy podziały na Ślązaków, którzy uważają się za Polaków, albo bliżej im do
opcji niemieckiej, oraz Ślązaków, którzy przyjmują opcję wyłącznie śląską. I ci - rzekomo
"prawdziwi Ślązacy" - odmawiają prawa do bycia innym Ślązakiem.
Wciąż się nie zgadzamy, co jest skutkiem, a co przyczyną. To tej grupie, która przyznaje się
do narodowości śląskiej, odmawia się oficjalnie prawa do własnej tożsamości. W RAŚ
działają ludzie różnych narodowych opcji i nie powoduje to między nami sporu.
CAŁY WYWIAD PRZECZYTASZ W DZIENNIKU ZACHODNIM
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wsparcie sektora kultury
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Fabryka Silesia - informacje
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Redakcja:
Redaktor Naczelny: Jan F. Lewandowski
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Co Dalej z Kulturą 2014-2020
Regionalny Ośrodek Kultury w Katowicach oraz Biuro Regionalne Województwa Śląskiego
w Brukseli rozpoczynają przygotowania do cyklu spotkań, szkoleń i konferencji "Co dalej
z kulturą? 2014-2020" dotyczących finansowania kultury ze środków europejskich po
roku 2013, kiedy to kończy się realizacja obecnie zaprogramowanej polityki 2007-2013.
Już teraz zbieramy najświeższe informacje dotyczące rozporządzeń, projektów
dokumentów, kierunków oraz programów grantowych. Informacje spływające prosto z
Brukseli od partnera naszego projektu - Biura Regionalnego Województwa Śląskiego,
będą publikowane na specjalnej stronie internetowej, którą uruchomimy niebawem.
Strona Biura Regionalnego w Brukseli
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- 31.7.2012
- : http://www.tychy.pl/twojetychy/tt_245.pdf - www. tychy.pl T w o j e t y c h y 31 lipca czerwca 2012:
TYSZANIE NA SZCZYTACH HIMALAJÓW
Sprawdzian na Ośmiotysięczniku
Artur Małek i Mateusz Grobel mają za sobą sezon intensywnego zimowego wspinania w Tatrach.
Artur Małek (33 lata) i Mateusz Grobel (22 lata) zostali zaproszeni do udziału w wyprawie na Cho Oyu (8201 m n.p.m.)
przez twórcę programu, Artura Hajzera (do niego należy m.in. pierwsze zimowe zdobycie Annapurny).
On też będzie kierował wyprawą.
Trzy do zdobycia – Właściwie idea programu „Polski Himalaizm Zimowy” pochodzi od Krzysztofa Wielickiego,
ale to Hajzer wprowadził go w życie – wyjaśnia Artur Małek. – Celem jest dokonanie w ciągu tych pięciu lat zimowych
wejść na te ośmiotysięczniki, które nie były jeszcze zimą zdobyte. A pozostały już tylko trzy: K2, Broad Peak i Nanga
Parbat. Warto zaznaczyć, że zimą zostało już zdobytych 11 ośmiotysięczników, z czego aż dziewięć wejść należy do
Polaków. Jednak zanim kolejni młodzi himalaiści dostaną szansę zapisania się w historii, muszą się „wykazać”.
Bowiem oprócz przypieczętowania polskiej dominacji w himalaizmie zimowym, program Polski Himalaizm Zimowy 2010–
2015 ma na celu wyłowienie młodych talentów polskiego himalaizmu w ogóle. – W ramach programu są organizowane
wyjazdy unifikacyjne. Polegają na tym, że ktoś doświadczony jedzie z kimś, kto jeszcze tego doświadczenia nie
ma. Taka właśnie będzie nasza wyprawa na Cho Oyu. W trakcie tych wyjazdów następuje „naturalna selekcja” i zostaną
wyłonione osoby, które będą uczestniczyły w wyprawach zimowych. Dla mnie i Mateusza wyjazd na Cho Oyu będzie tym,
czym dla Adama Bieleckiego była wyprawa z Arturem Hajzerem na Makalu, parę miesięcy przed zdobyciem Gasherbrum I.
Cel: Cho Oyu Dwaj tyszanie mają dotąd na koncie wejścia na szczyty sześciotysięczne. Mają też za sobą sezon
intensywnego zimowego wspinania w Tatrach, na „ścianie ścian” za jaką przez miłośników wspinaczki jest uważana
tatrzańska Kazalnica Mięguszowiecka. Obaj są członkami Katowickiego Klubu Wysokogórskiego. W marcu
tego roku, po spektakularnym sukcesie Bieleckiego i Gołębia, zgłosili swoje kandydatury do programu Polski Himalaizm
Zimowy i zostali zakwalifikowani. Teraz czeka ich sprawdzian. Od tego, jak poradzą sobie jesienią na Cho Oyu, zależy ich
ewentualny udział w wyprawach zimowych.
Na razie jednak nie myślą o tym, co będzie dalej. Teraz czeka ich próba zdobycia pierwszego w życiu ośmiotysięcznika. –
wyjazd jest zaplanowany na koniec sierpnia – mówi Artur Małek. – To dla nas szansa, żeby się sprawdzić. Szczyt nie jest
trudny technicznie, ale jest to już wysokość. Nie wiemy, czy na ośmiu tysiącach nas nie „rozedmie”. Nie chcemy na razie
planować co będzie dalej. Program „Polski Himalaizm Zimowy 2010–2015” objął swoim patronatem Prezydent RP
Bronisław Komorowski.
- 31.7.2012 - : http://www.tychy.pl/twojetychy/tt_245.pdf - www. tychy.pl T w o j e t y c h y 31 lipca czerwca 2012:
TYSZANIE NA SZCZYTACH HIMALAJÓW
Sprawdzian na Ośmiotysięczniku
Ziemi Plesskiej - wtedy!
Dzisiaj mieszka koło Bonn, ale wspomina, jak wtedy tam jako dziecko mieli swoje kąpielisko
w Gostynce. Ojciec jej był Ober-Foersterem -nadlesniczym w lasach Pless miedzy Pless a
Tychami.
(dla przypomnienia - naszych 50-latków po Liceum LO-Tychy - Maciek Grochowski mi teraz
opowiadal, gdy miałem dla nich pokaz przezroczy na temat tej tu ziemi z Augustem Kissem rzeźbiarzem znad też Gostynki) ze jego ojciec, gdy przyjechali na G.Sląsk -otrzymał tę
właśnie posadę w Wyrach!). Tak to się zazębia moja tu historyjka….
Młoda Herta ukończyła gimnazjum już w Pszczynie (polskiej), A w 1933 roku ojcies dostał
skierowanie ksoęcia Pless Heinz-a Heinricha XV. na ziemię Wałbrzyską, czyli wtedy do
Waldenburg-u, by własach między Fuestenstein- (Książa) Sudetami objąć posadę w tym
rewirze księcia Pless.
Po 6-u latach wybucha wojna, panna Herta Z. tuła się po Europie przez 7 lat, tym razem jako
łącznik telefoniczny i nie tylko. Więc wtedy pracowała od 1940 w Norwegii -Oslo,
Jugosławii, Litwie -Ryga w Nachrichten-Agentur jako telefonistka.
Rok 1945 zasał ją w Norwegii, skąd został internowana do Bilefeld w Wetfallii, gdzie
spędziła razem z lagrem nad Morzem Wschodnim, czyli Bałtykiem - 2 lata.
Rodzice w 1945 zostali z lasów księcia wypędzeni do Niemiec. Więzy rodzinne się urwały,
przy poszukiwaniach przez Czerwony Krzyż DRK - znajduje rodziców i zamieszkuje w
Bonn. Tam otrzymuje posade w zwiazkach zawodowych Deutschen Beamtenbund w Bad
Godsdorf koło Bonn.
Jako, powiedzmy globtroter nie skończyła z jej wędrowaniem. Mając 72 lata jeszcze zdobywa
Kilimandzaro afrykańskie5896 metów. Jako członek Alpen-Verein e.V. zwiedzanie Alp
wsdłuż i wszerz, było jej jak by chlebem codziennym. Zdobywała 4-ro tysięczniki jeden za
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drugim. Nepal - Himalaje - Arlaporna - były jej kilkakrotnymi wyprawami, zdobywała
szczyty w Jugosławii, m.in. Trgilow i 20 innych Bergów po kolei zaliczała. Nie wyłączając
Rysy w Tatrach, gdzie w Zakopanym bywała kilkakrotnie, zaliczając perły kultury jak
Krakow, Wieliczkę, czy jej ziemię Pszczyńską z oczywiście jej heimatem Gostynia - między
Łaziskami a Wyrami i Mikołowem, a do Paprocan i Promnic - zameczku myśliwskiego,
siedzibą kiedyś pięknej Angielki Daisy - nad jeziorem Paprocańskim - chodziła piechotą.
Do jej wypadów zaliczała również republiki radzieckie - jakich w sumie zwiedziła - 12 - w jej
hobbystycznych górskich wspinaczkach z jej ferajny.
Dzisiaj, pozostało jej słuchanie radia zawsze w niedziele o 9.15 WDR-5, by w audycjach
„Alte und neue Heimat” wracać myślami w jej strony… poleca pani Herta każdemu tę
audycje, bo wie, że wielu z Górnego Sląska przestali w ogóle interesować się ich stronami
rodzinnymi. Ona sama bierze czynny udział w spotkaniach Nieder-Schlesier w Bonn ,
utrzymuje kontakty wraz z jej 71-letnim siostrzeńcem z Wałbrzychem, ich po ojcu z
rodzinami myśliwskimi, na byłych lasach Pless i Fuestenstein- Ksiaż. A że ja, może dnia 15.
września zachaczę o zamek Książ, gdzie odbywa się z Dolnej Saksoni i Sląska jedno ze
spotkań - będzie jak by powiązanie spraw pani Herty Zingsheim - i moich zamiłowań
związanych ze Slaskiem.
Sama Herta oczekuje na 2. wrzesnia - gdzie co rocznie w Bonn, będą czcili spiewami „Tag
der Heimat” - co i ja będę robil w Leverkusen o 11.00 - spiewajac goscinnie w chorze z
Ostpreussen - piesni hajmatowe - takie jak w zalaczniku - „Im Osten liegt mein Vaterhaus”
Ale, wspolczesni „uciekinierzy” - w 95% tego nie znaja…. Bo zgrywaja role „bezkorzeniowca” , sa po prostu zagubieni.
Pksczepanek - 3.8.2012 11.50 Monheim
PS.
Jeżeli by tak grupe himalajskiej w Tychach, kiedyś przyszło na myśl, by spotkać się z 92
letnia Hertą Zingsheim w Tychach - bardzo chętnie przyjadę z nią na takie spotkanie - decyzja
leży w waszej gestii, niech Krzysztofa Wielickiego i wasza i Herty Zingsheim - będzie
ogniwami zdobywania szczytów świata - wspólnych zainteresowań, już prawie 70 lat
realizowanych - z naszej ziemi!
- pksczep.
From: ojgyn.interia To: Peter K. SczepanekSent: August 01, 2012 Subject: kónsek na sobota
Witej! I zarozki wciepuja mój nowy sobotni konsek.
Pozdrowióm ze Chorzowa i winszuja fajnistyj rajzy na Ślónsk Ojgyn z Pnioków
Nic ło powstaniach...
Ojgyn z Pnioków
4 sierpnia 2012r
Nó, tóż mómy już siyrpiyń, tyn kosokowy miesiónc. I zarôzki kca sam pedzieć, iże blank nic
niy byda gôdôł ło żôdnych powstaniach. Ani ło tym warszawskim, ani ło tych naszych,
ślónskich. Połozprawióm ło... UFO i ło tych zielyniatych kasprach, ftorzi nôs nawiydzajóm
zawdy bez lato, przi srogij hicy, gynał jak ta gowiynda, potwora ze Loch Ness. To, ło czym
kca sam dzisiôj rzóńdzić, na isto przitrefióło mi sie jakiesik łoziym lôt tymu nazôd.
– Jezderkusie! Sto pierónów. Przeca to już dzisiôj strzoda, pra? Doczkej. Ja, we pióntek po
połedniu moja Erna wylazła ino na trzi godziny do swojij kamratki. Mieli tam cosik
heklować, sztikować, sprawiać jakiesik sztepdeki na gyszynk dlô jejich kamratki, kierô
łostała terôzki starkóm. Niyskorzij bół ino telefółn, tela, co na ta iptowato „poczta głosowo”.
Jesce jakisik SMS, kieregoch blank niy poradziół spokopić. Wiym, wiym, iże we sobota
poszołech do Zigi, bo już dwa tydnie tymu ugôdali my sie do kupy ze Edkiym na szkata. Niy
rzykna nic złygo, blank fajnie sie napoczło, tela ino, co po piyrszym granie bez dwióch i ze
kóntróm niy stykło nóm już gorzôły. Edek pylnół sie na tansztela i przismycół cheba ze śtyry
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flaszecki, coby – jak gôdôł – stykło do rana. We sobota, blank z rańca przikwanckôłech sie do
dóm a sam we chałpie prózno. Baby mojij niy ma, śniôdaniô niy ma, bali i jednyj flaszki piwa
we kilszranku żech niy znod. Nó, Sodóma i Gómora! Skôranie boskie.... – gôdô mój jedyn
kamrat, kiery łapnół ci mie we szynku u Pyjtra.
– Nó i coch miôł robić? – cióngnół dalszij tyn kamrat. – Poszołech wartko do szynku na
Krojcce i trefiółech ci tam Mańka łochlapusa. A wiysz Ojgyn, iże stary chyrtóń, podanie jak
starô fóra łod Wańdlicha, trza festelnie szmarować, nó.... tóżmy i ździebko tam pośmiyrowali.
I dalszij – jak to haszkowy Szwejk zawdy gôdôł – jak tam bóło, tak tam bóło, zawdy jakosik
bóło i jesce nigdy tak niy bóło, coby jakosik niy bóło. Kiejech sie deczko spamiyntôł, glingali
już we „Józefce” na srogie; niydziela. We chałpie nic do szlukniyńciô, żôdnego piwa, ani
jakigosik zeltra, ani kropki wody; jedne co ino bóło wilgłe, to sztrachecle, kiere mi do haźlika
ślecieli. Anich sie tyż niy łoszpluchtôł, inoch tak jak stôł, gibym poszołech, co jô gôdóm?
zaciorôłech sie do pyjtrowego szynku. – dociep kamrat, szluknół deczko ze zajdla, i cióng
dalszij.
– Jezderkusie! Łeb choby kalfas, lynzyk jak śtyry dni niy pranô fuzekla, nic ino na isto
prziszło mi sam kipnóńć! I tak jakosik pomaluśku, pomaluśku, sznaps i piwo, sznaps i piwo i
jakosik prziszôłech do sia... podwiyl kole mie niy stanół, wiysz tyn fric glacaty choby świynty
Antónik – rzóndzi dalszij tyn mój kamrat. – I tak, anich sie niy spodzioł, kiejech bół nazôd
dóma i przikarycyła ci sie moja świekra; łóna zawdy, ale to zawdy sie przikotasi we
pyndziałek na wieczór coby mi narychtować côłki waszkorb praniô do mangli. I łóna tyż sie
niy skapła, iże mojij Erny niy ma we chałpie. Abo co wiedziała, cy jak? A mie mory bieróm,
bo na tyj mojim dioseckim mobilnioku móm ci tego SMS-a, że moja starô do kupy ze
kamratkami polazła kajsik do tyjatru, na tego magika, co to te roztomajte kónsztiki bajstluje.
Takech sie znerwowôł, bo mi jesce kamraty cosik sam fandzolyli, iże we telewizyji ta côłko
Drzizga gôdała ło jakimś UFO, kiere poradzi roztomajtych ludzi drapsnóńć i porwać tam
kajsik we kosmos. Ojgyn! Ludzie roztomiyłe! Kiejbych tak jô tak móg, jak niy moga!
Dugo jesce mi tyn mój kamrat jamrowôł, wajôł i cosik tam bamónciół:
– Wiysz Ojgyn, eeep, wiysz, miarkujesz, na zicher ta moja Erna UFO porwało i wykludzióło
jóm ci kajsik we kosmos. Jô ci gôdóm, tak jak we tym programie „Rozmowy ło ptôku”, cy jak
sie to tam mianuje. I gynał fandzolyli ło tym do kupy ze tóm Yjwóm Drzizgóm.
– Wiysz – gôdóm ci do tego kamrata, kierego sam dalszij niy byda mianowôł – fulosz choby
mulôrz a ze zadnij kabzy ci miszóng kido! A możno to tyn David Copperfield, tyn magik,
całber, kiery sam do nôs, do Polski przijechôł cosik tam zmachlowôł, zacałbrowôł i tela, a niy
żôdne tam take dioseckie UFO? A kiej już przikarycyła sie yntlich ta twoja Erna do chałpy, to
łobejzdrzołeś chocia gynał jak łóna na isto wyglóndała?
– Co jak wyglóndała, co jak wyglóndała – wrzesknół tyn mój kamrat – przeca tako ci bóła
boroka bez tych „ufoludków” ścioranô, iże jô jij wartko zarôzki narychtowôł woda we
badywannie, narychtowôłech dobrygo tyju ze sznapsym, coby ździebko prziszła do sia...
Nó, możno to i te zielóniate cwergi byli, ale mie by moja Elaza takich gupot niy poradziyła
pedzieć, a... możno mi sie tak ino zdô, bo kôżdô, ale to kôżdô baba poradzi wypokopić
roztomajte gupoty, coby chopa za balek wciś.
Chocia, wiycie, jô tyż miôł kiejsik taki szpasowny fal. Cheba ze trzidziyści pôrã lôt tymu
nazôd prziszôłech ci do chałpy letko chycóny. A bóło to bez zima, kiej sie pierónym drabko
ćma robi, tela, co jô, tak na łodwieczerz, kiej sie już gryfnie we kachloku hajcowało,
łotwiyrôłech zawdy jedne łokno do mola, coby deczko izba przeluftować. Wlazuja ci do
antryja, pomaluśku sie seblykóm i kiejech bół przi sebuwaniu szczewików, słysza łorôz choby
cosik ćwiyrkolóło abo co. Nale, jak to ździebko natintany, niy dołech tam tela pozór i kiejech
ci sie już blank seblyk, ino we samyj podblyczce, wlazuja do izby. Jescech niy szkyrtnół
szaltra, tela coch ino ździebko dźwiyrze napocznół łoztwiyrać, a sam jak mi cosik na łeb, a ze
łeba na gnyk niy prasknie. Cosik mi fukło na kark i chyciyło za kudły. Ludzie! Tóż to przeca
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idzie do galot naprać. Ćma, cicho, żôdnego niy ma we chałpie, cowiek letko na fleku a sam
cosik ci fuknie na kark, na gynik. Wtynczôs sie jesce tela ło tym UFO niy gôdało, bo to bóła
srogo tajymnica (u nôs, na isto u nôs, bo Hamerikóny bezmać tam cosik rugowali), chocia
nasze strzigi i heksy zawdy na mietłach furgali, ale to byli bery starych ludzi. Nó i rzykna ino
tela, co strachu miołech połno rzić, ale pomaluśku, opaternie biera tak gracóm po ścianie,
trefiółech yntlich na tyn szalter, szkyrtnółech, i kiej ino blyndło światło, to te cosik pofurgło
na krónlojchter. I Wiycie co to yntlich bóło? To bół gryfny papagaj, kiery kómuś ze klôtki
pitnół, i kiej sie już ćmiyło, wkarowôł ci dó mie do izby skuli tego, co bóło łotwarte łokno. I
coch miôł robić? Anó jesce jedyn sztamperlik, tego papagaja do neca, a jô do prykola...
Nó, tóż jesce wic skuplowany ze babami.
Jedyn istny, Poznaniôk (skómpidusza, jak miarkujecie) pływo se gryfnym szifym po morzu
karaibskim. Napasztnół go jedyn kamrat we gryfnistym szynku na tym ausflugowym szifie.
– A łóni, to możno we interesach, za gyszeftym na tym szifie, pra?
– A dyć, kaj tam. To jes moja rajza poślubnô, naobkoło świata. Jô côłkie życie medikowôłech
ło takij rajzie.
– A to do kupy ze babóm, pra? A kaj łóna jes? Możno legła sie coby deczko łoddychnóńć?
– Kaj tam, kaj, moja starô łostała w dóma.
– Niy gôdejcie! Baba łostała dóma, a łóni we poślubnyj rajzie? Niy moge być!
– Moge być, moge. Łóna już rółz bóła we poślubnyj rajzie!... Jô sie łożyniół ze gdowóm!
Ojgyn z Pnioków
Bilder -obrazy -Fotos
1.-Gruss aus Gleiwitz
2.-Hanna Schygulla ale Lili Marleen,
3.-6.-Kattowitz, Myslowitz, Gleiwitz - 1900-1914
7.Landkarte Germania und Rom
8.-Kulturpreis Scvhlesi- 36 - des landes NiederSachsen - mit korrekten unh nicht… Wappen
9.-11.- Georgius Silesius, -Fuggier - Winnica u Fukiera W-wa
12.-Marsch (6) für die Autonomie
13.-Lied - Im Osten liegt mein Vaterhaus” - singen wir am 2.9. am „Tag der heimat“
14.-Joachim Kardinal Meisner - Anna-Fest in Neviges
15.-Friedrich Wilhelm Graf von Reden
16.-29.-Kriese, Kriege, R.Sikorski
30.-Higgs Zwilinge
31.-Slunski Cajtung - 2012 - Liepiec- „keta niy puscila“
32.-Herta Zingsheim aus Plesser Land - Alpinistin, heute 92 Jahre alt.
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From: Peter K. Sczepanek Sent: Samstag, 03. August 2012 - Datei /Plik: pksczep-120803.doc
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Subject: Pksczep-120803-r.Sikorski, Schygulla, P.Mugay, F.W.v.Reden, hl.Anna, G.Silesius,
T.Kamusella, ROK, H.Zingsheim, von P.K. Sczepanek (Seiten -Stron -91);
Schlesisch - Christlich - Europäisch - O Śląsku, chrześcijaństwie, po europejsku - 12/47
Glück auf
Peter Karl Sczepanek
91
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