Signalverarbeitung in Sinneszellen

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Signalverarbeitung in Sinneszellen:
Die Verarbeitung ist aufgeteilt in verschiedene Bereiche / Modalitäten. Als nächste
Kathegorie darunter gibt es die Submodalitäten / Qualitäten ( z.B. Rezeptor für Glutamat).
Signale werden proportional zur Reizintensität ( Konzentration, Photonenintensität,
Auslenkung...) weiter gegeben. Hierzu muß es einen Schwellenwert geben, der auch
adäquater Reiz genannt wird, das ist genau der Reiz, der nötig ist, um eine Reaktion
auszulösen. Ein nicht adäquater Reiz ist, wenn man z.B. Sternchen sieht, nicht weil man sie
sieht, sondern weil man ein auf die Mütze bekommen hat.
Das Weiterleiten von Reizen ist aber nicht nur an den auslösenden Schwellenwert gebunden,
sondern auch an die Empfindlichkeit des Rezeptors. Der Rezeptorschwellenwert wird mit
„sensorische Schwelle So „ benannt ( Intensität, wo der Rezeptor anfängt zu arbeiten ).
Die Übertragung von Signalen findet dann im Arbeitsbereich statt, der sich direkt an die
sensorische Schwelle angliedert. Der Arbeitsbereich endet mit einer Sättigung, wo keine
Steigerung mehr möglich ist ( blauer als blau kann man nicht sehen ).
Für die Verrechnung von Reizen bedient sich der Körper zwei verschidener Formen:
- halblogarithmisch:
Für das Abdecken großer Arbeitsbereiche ( kleiner Reiz, große Wirkung )
- linear:
Für die Übertragung in kleinen Arbeitsbereichen, oder Bereichen, wo nur eine direkte
Übertragung sinn macht (Schmerz, Gleichgewicht)
 Kennlinien
Reiz-Kaskade:




Adäquater Reiz
Permeabilitätsänderung
Ionenstrom
De- oder Hyperpolarisation
- Rezeptorpotential
- Generatorpotential AP`s
( Für Prüfung wichtig, beliebte Frage:)
Es gibt zwei Typen Sinneszellen:
1. Primäre Sinneszellen:
Sie bilden selber APe ( spez. Nervenzellen )
2. Sekundäre Sinneszellen:
Bildenselner keine AP´s, setzen aber Transmitter frei, die docken an einen Rezeptor und
lösen in dem primären Neuron ein AP aus.
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Laterale Inhibition:
Nervenzellen liegen in verschiedenen Schichten im Körper. Diese Schichten sind längs ( von
oben nach unten) und quer (rechts nach links = lateral) miteinander verbunden.
Kommt es zu einer Reizentwicklung, wird dieser über alle Verbindungen weitergeleitet.
Wenn dabei alle Verbindungen weiterleiten, breitet sich das Signal über alle Neuronen aus.
Die laterale Inhibition verhindert, daß Neuronen, die nebeneinander liegen, den Reiz auch
quer weitergeben, sondern nur nach unten. Damit ist auch eine Lokalisation des Reizes
möglich (Kontrastverschärfung).
Für eine Kontrastverschärfung gibt es verschiedene Möglichkeiten:
-
distale Inhibition:
Es werden die Eingänge aus der zentralen Kontrollstelle (ZNS) gehemmt. = Regulation im
Nervensystem
-
Feedback-Inhibition:
Die Rückkopplung von Neuronen (A gibt Reiz an B, B gibt ihn nicht zurück) wird
unterbunden.
-
Feedforward-Inhibition:
Nur die direkt untereinander liegenden Neuronen geben das AP weiter. => gradlinige
Weitergabe, nicht in der eigenen Schicht. (Winner takes it all)
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