Rechte Achtsamkeit - sammâ sati Im Zusammenhang mit den drei Schulungsbereichen des edlen achtfachen Pfades, Sila – Samâdhi - Pannâ steht Samâdhi für alle drei Meditationsaspekte Rechtes Bemühen Rechte Achtsamkeit Rechte Sammlung Edler achtfacher Pfad Heute wollen wir uns mit Rechter Achtsamkeit sammâ sati befassen, um vipassana (Hellblick) zu kultivieren, der den Weg zur Erleuchtung ebnet. Rechte Achtsamkeit - sammâ sati Was ist rechte Achtsamkeit? Rechte Achtsamkeit ist die Fähigkeit des Geistes unmittelbar wahrzunehmen, was ist, ohne diese Erfahrungen mit Bewertungen zu vermengen, an ihnen zu haften oder sie zu manipulieren. Wir umarmen unsere Erfahrungen mit aufmerksamer, liebevoller Gelassenheit und gewinnen aus diesen Augenblickserfahrungen Erkenntnisse über die letztendlichen Wirklichkeiten, dass alle Phänomene anicca, dukkha und anattā unterliegen. Die vier Grundlagen der Achtsamkeit - satipatthâna Dieser eine Weg, oh Mönche, führt zur Läuterung der Wesen, zur Überwindung von Kummer und Klage, zum Schwinden von Leiden und Schmerz, zur Gewinnung des rechten Weges, zur Verwirklichung des Nibbâna, nämlich die „Vier Grundlagen der Achtsamkeit.“ Welche vier? Die vier Grundlagen der Achtsamkeit - satipatthâna Da weilt man, oh Mönche, Die1.erste Grundlage Derdes Körper - kâyaeifrig, mit beim Körper –der kâyaAchtsamkeit: in Betrachtung Körpers, klarem Verständnis und achtsam, ohne Verlangen und Ablehnung für diese Welt; da verweilt man bei den Gefühlstönungen – vedanâ….., Die2.zweite Grundlage der Achtsamkeit: Die Gefühlstönungen - vedanâ 3. Geist und Herz….. und bei den 4. Objekten von Geist und Herz… DieEsdritte der Achtsamkeit: Geist und Herz - citta und wird Grundlage hier ausgedrückt, dass alle Erfahrungen im Körper Geist von innen heraus erspürt werden sollen. Wir nehmen den Körper und Geist direkt und unmittelbar wahr und nicht, indem Konzepte, Bilder oder Ideen darüber formen.von Geist und Herz Diewir vierte Grundlage der Achtsamkeit: Die Objekte - dhamma Die vier Grundlagen der Achtsamkeit - satipatthâna Die erste Grundlage: Achtsamkeit des Körpers kâyânupassanâ 1. Die Atembetrachtung – ânâpânasati. 2. Achtsamkeit in allen Körperpositionen 3. Gewahr sein der vier Elemente Die vier Grundlagen der Achtsamkeit - satipatthâna Die erste Grundlage: Achtsamkeit des Körpers kâyânupassanâ 1. Die Atembetrachtung – ânâpânasati. Wir spüren Körperempfindungen, die durch die Atmung hervorgerufen werden. Druck, Wärme-Kälte oder eine Vielzahl an anderen Empfindungen. Rechtes Bemühen bei der Atembetrachtung heißt , einzig achtsam zu spüren, wie der Atem gerade jetzt im Augenblick ist. Hier bei der sattipatthâna Atembetrachtung geht es vor allem um die Erkenntnis der Charakteristiken des Daseins. anicca, dukkha, anattā Die vier Grundlagen der Achtsamkeit - satipatthâna Die erste Grundlage: Achtsamkeit des Körpers kâyânupassanâ 2. Achtsamkeit in allen Körperpositionen Im Sitzen, Stehen, Liegen und Gehen und währen jeder Körperbewegung üben wir Achtsamkeit. Wir spüren von innen heraus, was im Körper geschieht und streben eine Moment zu Moment Achtsamkeit an. Es geht um die Erkenntnis in jedem Augenblick von: anicca, dukkha, anattā Die vier Grundlagen der Achtsamkeit - satipatthâna Die erste Grundlage: Achtsamkeit des Körpers kâyânupassanâ 3. Gewahr sein der vier Elemente – Erde Wasser Feuer Luft (Wind) Es geht hier um eine noch tiefere Betrachtung des Körpers und eine weitere Möglichkeit, noch unmittelbarer mit den Körperempfindungen in Kontakt zu sein und das, was direkt im Körper wahrgenommen werden kann, noch klarer zu erkennen. Es geht um die Erkenntnis in jedem Augenblick von anicca, dukkha, anattā Die vier Grundlagen der Achtsamkeit - satipatthâna Die erste Grundlage: Achtsamkeit des Körpers kâyânupassanâ Als Kohäsion cohaesum, Partizip II von: cohaerere = „zusammenhängen“) Gewahr seinman derinvier Elemente – Erde, Wasser, Feuer, LuftAtomen (Wind) bezeichnet der Physik und Chemie die Bindungskräfte zwischen sowie zwischen Molekülen innerhalb eines Stoffes. Die Kräfte sorgen für seinen Zusammenhalt. Sie wirken in Flüssigkeiten oder in Festkörpern und führen an den Oberflächen eines Stoffes zur Grenzflächenspannung (Oberflächenspannung). Die Adhäsion beruht hingegen auf Bindungskräften zwischen zwei unterschiedlichen AlsPhasen. Erdelement empfinden wir alles, was Raum einnimmt und Ursachen Druck, Spannung oder das Gegenteil hiervon erzeugt. Die Kohäsion wird durch folgende Wechselwirkungen verursacht: durch chemische Bindungen oder durch „zwischen molekulare“ Kräfte und Stoffe. Das Wasserelement kann nicht direkt erfahren werden. Es verkörpert die Kraft der Kohäsion, welche die Dinge zusammenhalten. anicca, dukkha, anattā Die vier Grundlagen der Achtsamkeit - satipatthâna Die erste Grundlage: Achtsamkeit des Körpers kâyânupassanâ Gewahr sein der vier Elemente – Erde, Wasser, Feuer, Luft (Wind) Das Feuerelement zeigt sich als Temperaturerfahrung heiß, kalt, warm, kühl oder eiskalt. Luft als Windelement lässt sich als Vibration und Bewegung wahrnehmen. Wir können fließen, pulsieren oder strömen empfinden. anicca, dukkha, anattā Die vier Grundlagen der Achtsamkeit - satipatthâna Die zweite Grundlage: Achtsamkeit der Gefühlstönungen – vedanânupassanâ Bei vedanânupassanâ geht es um die gefühlsmäßige Tönung einer Erfahrung, welche angenehm, unangenehm oder neutral sein kann. Auf die Erfahrung einer Gefühlstönung folgt meist Verlangen oder Ablehnung, denn wie sich etwas anfühlt, entscheidet, ob wir mit Verlangen oder Ablehnung reagieren. Alle Konflikte entstehen als Folge von vedanâ, wobei vedanâ nicht selbst den Konflikt hervorruft, sondern unsere Reaktion auf vedanâ. Wir haben es in der Hand, wir haben die Wahl, auf heilsame oder unheilsame Art auf vedanâ zu reagieren. anicca, dukkha, anattā Die vier Grundlagen der Achtsamkeit - satipatthâna Die zweite Grundlage: Achtsamkeit der Gefühlstönungen – vedanânupassanâ Wenn wir die Achtsamkeit auf die Erfahrung von vedanâ lenken, können wir erkennen, wie wir innerlich darauf reagieren und wie Statt Angenehmes uns diese innerliche Reaktion zu äußeren Handlungen drängt. festzuhalten und Statt den Impulsen zu folgen,Unangenehmes konzentrieren wir uns ganzzuauf die abwehren Gefühlstönungen, die wir zum Meditationsobjekt müssen, wird es uns machen. Wir erkennen, dass auch vedanâ vergänglich istzu und dies erlaubt möglich, gelassen bleiben uns, dem Unangenehmen und gelassener undSchmerzhaften weise und mitfühlend zu zu begegnen. Wir erkennen auch, dass wir kaum Kontrolle über handeln. vedanâ haben. Wir können weder angenehme noch unangenehme Gefühlstönungen festhalten und wir erkennen, dass niemand vedanâ besitzt, sondern dass es der Vergänglichkeit unterliegt. anicca, dukkha, anattā Die vier Grundlagen der Achtsamkeit - satipatthâna Weiter gilt es zu sehen, dass alle geistigen Die dritte Grundlage: Achtsamkeit der und Durch das Gewahr seinihren dieser Prozessegemäß in Körper emotionalen Zustände Ursachen Geisteszustände cittânupassanâ und Geist ergründen wir somit die Selbst die Achtsamkeit, Gewahr sein, länger: ist Teil entstehen und Gesetzmäßigkeiten Ist zum Beispielihren Angsteigenen da,das sagen wir edle nicht Durch Achtsamkeit wird unsderen klar, dass selbst Wahrheit vom Leiden und Ende. des Tanzes. Auch sie unterliegt nicht unserer folgen. Sie gehorchen nicht dem eigenen Willen. „Ich bin ein ängstlicher Mensch!“ Wir sind mit der ganzen Fülle Hier geht es umangenehme die Bewusstseinszustände, die Eigenschaften und gute, Bewusstseinszustände nicht Hier ist es äußerst wichtig, sowohl die Kontrolle, denn sonst könnten wirdie ja bestimmen, Das Beobachten der Bewusstseinszustände Geschickter Umgang mit den Zuständen vonund Stattdessen erkennen wir einfach von emotionalen, Funktionen, die präsent sind in Herz und Geist cittâ Unsere tief verwurzelte Tendenz, sich miteines den dauern und nicht die Macht haben, bleibende Anwesenheit als auch die Abwesenheit wann sie da sein sollte und wann nicht. ihrer Dynamik, die vielerlei Faktoren unterliegen, Herz und Geist sowie Desidentifikation dank momentane Anwesenheit von Angst und funktionellen und kognitiven Bewusstseinszuständen zu identifizieren, wird Dazu gehören – Befriedigung oder Erfüllung zu vermitteln. bestimmtem Zustandes wahrzunehmen, Dann wäre vieles einfacher. führt zu der Einsicht, dass sie nicht mir gehören unmittelbarer Erfahrung ihrer Merkmale von erkennen Prozessen ebenso, deren Abwesenheit undsein in Kontakt und hier gelockert und durchschaut. Gefühle wie Liebe und Hass, Grausamkeit und Mitgefühl So wird durch dukkha unser schaffendes Entstehen und Vergehen. Dann erkennen wir, dass selbst die Achtsamkeit und ich nicht sie bin. Sonst könnte ich ja es. anicca – dukkha anattâ , Leid darum geht Vergänglichkeit. spüren,und welche Leiden Bewusstseinszustände wie Sammlung und Zerstreutheit, Wachheit festhalten an„Ich angenehmen Zuständen Das Verständnis der Vergänglichkeit kann helfen, in Abhängigkeit von Ursache und Wirkung und bestimmen: hätt jetzt gerne Achtsamkeit Ebenso erkennen wir wenn Liebe da ist und schaffen und welche uns von und Schläfrigkeit, Erkenntnis und Verblendung und Achtsamkeit gemindert. uns nicht länger mit körperlichen oder Bedingungen kommt und geht. und Mitgefühl, Weisheit und Liebe und ihr wenn sie fehlt. Leiden befreien und zu Glück selbst. anderen, emotionalen Zuständen zu identifizieren. Neid und Eifersucht und Habgier führen Wir betrachten, wie sie jetzt alle kommen verschwindet bitte! und gehen, erscheinen und wieder verschwinden und erkennen deren Vergänglichkeit, Unbeständigkeit und Existenzlosigkeit. anicca, dukkha, anattā Die vier Grundlagen der Achtsamkeit - satipatthâna Die vierte Grundlage: Achtsamkeit der Geistesobjekte - dhammas – dhammânupassanâ Hier geht es um das Gewahr sein der sogenannten Geistesobjekte, ihrer Anwesenheit oder Abwesenheit und der Bewusstheit ihrer speziellen Funktionen und Wirkungen. 1. Die fünf Hemmnisse - nîvarana 2. Die fünf Daseinsgruppen - khanda 3. Die zwölf Sinnesgrundlagen - âyatana 4. Die sieben Erleuchtungsfaktoren - bojjhanga 5. Die vier edlen Wahrheiten - sacca anicca, dukkha, anattā Die vier Grundlagen der Achtsamkeit sattipatthâna Dhammānupassanā: Hindernisse (3) Geist mit dem Hindernis Sinnesverlangen Dhammānupassanā: (5) (2) Dhammānupassanā: Hindernisse (1) Geist mit dem Hindernis Übelwollen(4) Dhammānupassanā: Hindernisse Hassgruppe Die vierte Grundlage: Achtsamkeit der Citta Giergruppe Citta GeistesDosa - Hass Eine der 2 Arten von Lobha - Gier Eine der 8 Arten von Hindernis Issā - Neid Geistesobjekte dhammas – dhammânupassanâ in Hass wurzelndem Noch vorhanden faktorGeistesfaktor GeistesHindernis Geistesfaktor Hindernis Diṭṭhi - falsche Ansicht in Gier wurzelndem Macchariya - Geiz (nīvaraṇa) Hindernis Bewusstsein Noch vorhanden Noch Māna Stolz Bewusstsein (cetasika) Noch vorhanden Hindernis Geistes-aktor (cetasika) (nīvaraṇa) (cetasika) - Gewissensbisse (nīvaraṇa) 1.Kukkucca Achtsamer undfaktor weiser Umgang mit Hemmnissen:(dosamūla Wenn citta) wir merken, Noch vorhanden (lobhamūla citta) (nīvaraṇa) (cetasika) UniverselleEvtl. (cetasika) (nīvaraṇa) unheilsame Geistesfaktoren: dass Hemmnisse weise mit ihnen umgehen. weitere Geistesfaktoren Gelegentliche Geistesfaktoren – nâma aktiv sind, können wirEvtl. Geistesfaktoren Gelegentliche– Verblendung (moha), Geistefaktoren Mit Mit allem allem Bewusstsein Bewusstsein Ruheder Hass-Gruppe: der Gier-Gruppe: Universelle unheilsame Ruhe-losigkeit Universelle unheilsame Geistesfaktoren: Übelwollen Hass (dosa) Geistefaktoren Sinnesverlangen (lobha) SinnenverlangenGier – Sinnenlust untrennbar untrennbar verbunden verbunden pakinnnaka – Schamlosigkeit (ahirika), Einspitzigkeit Neid/Eifersucht Falsche Ansicht (issā) (diṭṭhi) pakinnnaka 11(uddhacca) vedana Geistesfaktoren: Verblendung (moha), vedana –– Gefühl Gefühl losigkeit kâmacchanda Zweifel Zweifel Müdigkeit Müdigkeit (byāpāda) (kāmacchanda) 22 sannâ Rücksichtslosigkeit (anottapa) sannâ –– Wahrnehmung Wahrnehmung ekaggatâ oder Geiz (macchariya) oder Dünkel (māna) Verblendung (moha), Schamlosigkeit (ahirika), 33 cetanâ cetanâ –– Wille Wille (uddhacca) (vicikicchā) und Mattheit (thīna) Ablehnung -(vicikicchā) Hass – Übelwollen 44 phassa phassa –– Bewusstseinseindruck Bewusstseinseindruck oder Gewissensbisse Schamlosigkeit Rücksichtslosigkeit (anottapa) Evtl. Geistesfaktoren der (ahirika), Gier-Gruppe: Erst wenn wir die Glücksgefühl 55 manasikâra manasikâra – Aufmerken Aufmerken vitakka – Gedankenfassung vyâpâda (thīnaGier (lobha), (kukkucca) Rücksichtslosigkeit Universelle unheilsame vitakka – Gedankenfassung Ruhelosigkeit (uddhacca) vicarâ - (anottapa) Discursives Denken sukha Hemmnisse und den Aus vicarâ Discursives Denken Aus Abhidhamma Abhidhamma adhimokkha – Entschluss Geistige Starrheit – Mattheit – Trägheit falsche Ruhelosigkeit Ansicht (diṭṭhi) oder Dünkel (māna) (uddhacca) middha) Mattheit Geistesfaktoren: 66 samâdhi adhimokkha samâdhi -- ekagattâ – Sammlung Sammlung viriya – Energie– Entschluss Evtl. Geistesfaktoren der Gier-Gruppe: thina und middha weisen Umgang damit 77 jîvita viriya – Energie Interesse jîvita –– Geistige Geistige Vitalität, piti – Interesse UniverselleVerzückung, unheilsame Verblendung (moha), Oder evtl. Geistesfaktoren der Hass-Gruppe: (thīna) Gier (lobha), Lebensfähigkeit piti – Interesse Lebensfähigkeit chanda - Absicht Geistesfaktoren: Ruhelosigkeit, Aufgeregtheit, Zerstreutheit einigermaßen pîti(māna) im Griff Schamlosigkeit (ahirika), Hass (dosa), chanda - Absicht falsche Ansicht (diṭṭhi) oder Dünkel uddhacca Neid/Eifersucht (issā) oder Geiz (macchariya) Verblendung (moha), Rücksichtslosigkeit (anottapa) haben, beginnt anhaltende universelle unheilsame Moha - Verblendung universelle unheilsame Sonstige (evtl.) Oder Geistesfaktoren der Hass-Gruppe: oderevtl. Gewissensbisse (kukkucca) Schamlosigkeit (ahirika), Ruhelosigkeit (uddhacca) Gewissensunruhe Besorgnis Aufmerksamkeit Sonstige (evtl.) Geistesfaktoren –– Ahirika - Schamlosigkeit Geistesfaktoren Meditation. Thīna - Müdigkeit Hass (dosa), Rücksichtslosigkeit Thīnavicâra - Müdigkeit kukkucca kommen ininjedem Anottappa - Rücksichtslosigkeit Oder evtl. sonstiger kommen jedem Middha - (anottapa) Mattheit Neid/Eifersucht (issā) Geistesfaktoren: oder Geiz (macchariya) Middha - Mattheit unheilsamen Geist vor Ruhelosigkeit (uddhacca) Uddhacca Zweifelsucht - Unruhe unheilsamen Geist vor Vicikcha - Zweifel Zweifel (vicikicchā) – skeptischer Zweifel Gedankenfassung vicikicchâ oder Gewissensbisse (kukkucca) vitakka Die vier Grundlagen der Achtsamkeit - satipatthâna Die vierte Grundlage: Achtsamkeit der Geistesobjekte - dhammas – dhammânupassanâ 2. Achtsamer und weiser Umgang mit den fünf Daseinsgruppen khanda - skandha Körper Form rûpa GefühlsTönung Wahrnehmung Bildekräfte Geistesformationen sankhâra der Anhäufung Bewusstsein vedanâ sannâ „Gleich wie bei Teile vinnâna Für alle Wesen, mit Ausnahme des arahat, sind man da von einem Wagen spricht, diese fünf Gruppen sehen hören braucht man, sobald die Gruppen da sind, “Gruppen des Anhaftens“ den populären Namen Mensch.“ und zwar in dem Sinne, dass sie Objekte des Anhaftens bilden tasten schmecken anicca, dukkha, anattā riechen Geist Die vier Grundlagen der Achtsamkeit - satipatthâna Die vierte Grundlage: Achtsamkeit derbesteht, diese Dinge „Was da , o Bruder, an Gefühl, Wahrnehmung und Bewusstsein sind verbunden, nicht unverbunden, und nicht kann man diese Dinge einzeln Geistesobjekte - dhammas – dhammânupassanâ voneinander trennen und ihre Verschiedenheit zeigen. Denn was man und , o Bruder, fühlt,Umgang das nimmtmit manden wahrfünf und was man wahrnimmt, Achtsamer weiser Daseinsgruppen dessen ist man sich bewusst.“ khanda - skandha Körper Form GefühlsTönung Wahr -nehmung Erde –fest rûpa Bedingte vedanâ Gefühle Sehgefühl Hörgefühl Riechgefühl Schmeckgefühl Tastgefühl Geisteindruck Wahrnehmsannâ ungen Form Ton Geruch Geschmack Körpereindruck Geistobjekt Wasser verbinden Feuer erhitzen Luft bewegen Bildekräfte Bewusstsein Geistesformationen Willensäuße sankhâra vinnâna rungen sehen hören riechen Form Ton Geruch Geschmack Körpereinschmecken tasten Geist druck Geistobjekt Die vier Grundlagen der Achtsamkeit - satipatthâna Die vierte Grundlage: Achtsamkeit der Geistesobjekte - dhammas – dhammânupassanâ Was immer es Bewusstsein gibt, an Körperlichkeit, Gefühl, Achtsamer und weiser Wahrnehmung, Umgang mit den fünf Daseinsgruppen Geistesformation Bewusstsein, vinnâna khanda -und skandha ob vergangen, gegenwärtig, oder zukünftig, eigen oder Körperfremd,GefühlsWahrBildekräfte grob oder fein, edel oder gemein, fernBewusstsein oder nahe, Form Tönung nehmung Geistesda sollte man der Wirklichkeit gemäß in rechter Einsicht formationen rûpa vedanâ sannâerkennen: sankhâra vinnâna „Das gehört mir nicht, das bin ich nicht, das ist nicht mein Selbst“. sehen hören riechen schmecken tasten Geist anicca, dukkha, anattā Die vier Grundlagen der Achtsamkeit - satipatthâna Die vierte Grundlage: Achtsamkeit der Geistesobjekte - dhammas – dhammânupassanâ 3. Achtsamer und weiser Umgang mit den zwölf Sinnesgrundlagen – âyatana 1 - 6 Sehorgan sehen - Bewusstsein Sehobjekt Hörorgan hören - Bewusstsein Hörobjekt Riechorgan riechen - Bewusstsein Riechobjekt Die vier Grundlagen der Achtsamkeit - satipatthâna Die vierte Grundlage: Achtsamkeit der Geistesobjekte - dhammas – dhammânupassanâ 3. Achtsamer und weiser Umgang mit den zwölf Sinnesgrundlagen – âyatana 7 - 12 Schmeckorgan schmecken - Bewusstsein Schmeckobjekt Körperorgan tasten – empfinden - Bewusstsein Körpereindruck Geistgrundlage denken – fühlen - Bewusstsein Geistobjekt Die vier Grundlagen der Achtsamkeit - satipatthâna 4. Die sieben Erleuchtungsfaktoren - bojjhanga Aufweckende stimulierende Faktoren 2. Ergründen dhamma vicaya 3. Bemühen viriya 4. Interesse, Freude piti 1. Achtsamkeit, Gewahr sein sati sambojjhanga Weiß, was präsent ist, erkennt, welche Faktoren gestärkt werden müssen. Verhindert desinteressierte Dumpfheit Verhindert „Sinken des Geistes“ Schafft averbale Tiefe Fokussiert die Energie Entspannende zentrierende Faktoren 5. Ruhe passaddhi 6. Sammlung samâdhi 7. Gelassenheit upekkhâ Verhütet Gleichgültigkeit und Apathie Schützt vor Anhaften anicca, dukkha, anattā Indriya - Die fünf spirituellen Fähigkeiten Indriya - Indra = Herrscher über alle Götter WennAchtsamkeit Vertrauen stark entwickelt satiist, aber BemühenEnergie Erkenntnis fehlt, dann kann viriya blindes Vertrauen Vertrauen entstehen und umgekehrt saddha kann die Einsicht keine tiefe Veränderung bewirken BemühenEnergie viriya Sammlung samâdhi Vertrauen saddha Weisheit - Erkenntnis panna Achtlosigkeit Sammlung samâdhi Zweifel – Angst – Sorge – Achtsamkeit sati Niedergeschlagenheit Mangel an Hingabe Wenn viel Energie da ist, aber die Sammlung fehlt, Schläfrigkeit - Trägheit kann sich Ruhelosigkeit und Zerstreutheit entwickeln und bei starker Zerstreutheit - Ruhelosigkeit Sammlung und nur wenig Weisheit - Erkenntnis Energie kann der Geist im panna Objekt versinken. Unwissenheit - Verblendung anicca, dukkha, anattā Die vier Grundlagen der Achtsamkeit - satipatthâna Die vierte Grundlage: Achtsamkeit der Geistesobjekte - dhammas – dhammânupassanâ 5. Achtsames Erkennen der vier edlen Wahrheiten - sacca Ist da Leiden? Was ist die Ursache dieses Leidens? Worin liegt das Aufhören dieses Leidens? Was immer erfahren wird, soll vor dem Hintergrund der vier edlen Wahrheiten gesehen werden. Jeder der vier Wahrheiten erkennt man der Wirklichkeit Welcher Pfad gemäß. beendet Leiden? Die vier Grundlagen der Achtsamkeit - satipatthâna Die vierte Grundlage: Achtsamkeit der Geistesobjekte - dhammas – dhammânupassanâ 6. Das Betrachten der drei Merkmale Immer wieder wird darauf verwiesen, worauf im Besonderen geachtet werden soll, damit Leiden zu einem Ende geführt werden kann. Ob die Moment zu Moment Erfahrung bleibend oder vergänglich erfüllend oder letztlich unerfüllend und ob ein Selbst involviert ist oder nicht. In dem Erfahren und der Erkenntnis, dass alle Phänomene anicca, dukkha und anattā in jedem Augenblick unseres Daseins unterliegen liegt der Schlüssel zur Leidensbefreiung, zu unserem Glück und zur Erleuchtung.