20161023_pm_lzh_fwj_final

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P RE S S E M I T TE I L U N G
Erfolgreich in die sechste Runde:
Freiwilliges Wissenschaftliches Jahr am
LZH
Eine Entscheidungsgrundlage für die Studienfachwahl zu
schaffen oder schon bei Studienbeginn auf praktische
Erfahrungen zurückgreifen zu können – das sind nur zwei
Gründe, sich für ein Freiwilliges Wissenschaftliches Jahr
(FWJ) zu bewerben. Bereits zum sechsten Mal nutzen
Abiturientinnen und Abiturienten die Möglichkeit, am Laser
Zentrum Hannover e.V. (LZH) die Faszination der
Forschungspraxis in der direkten Zusammenarbeit mit
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu erfahren.
 Pressemitteilung
Hannover, 23. November 2016
 Kontakt
Dr. Nadine Tinne
Marketing & Communications
+49 511 2788-238
presse@lzh.de
In diesem Jahr haben sich fünf Jungen und zwei Mädchen
entschieden, das mit einem Schnupperstudium kombinierte
Orientierungsjahr am LZH zu absolvieren.
Die MINT-Fächer liegen in der Familie
Eine davon ist Nushin Pashaei Fathri. Viele ihrer
Familienmitglieder haben sich für ein Studium im MINT-Bereich
entschieden. Die Wege führten in die Pharmazie und die
Mathematik, in die Physik oder die Ingenieurwissenschaften.
Wohin es für sie selbst gehen wird, weiß sie noch nicht so
genau. Die Zeit am LZH soll ihr Klarheit bringen.
Von „Jugend forscht“ zu „Ingenieure ohne Grenzen“
Ganz anders bei Antje Burckhardt: Sie erwägt später für
„Ingenieure ohne Grenzen“ arbeiten, für ein konkretes
Studienfach möchte aber auch sie sich erst während des FWJ
entscheiden. Bei ihr gaben der Physiklehrer und „Jugend
forscht“ den Ausschlag für ihr Interesse an den MINT-Fächern.
Gemeinsame Einstiegsphase
Bevor sich die Absolventinnen und Absolventen den
Forschungsprojekten widmen, an denen sie in den nächsten
Redaktion:
Dr. Nadine Tinne | Marketing & Communications | +49 511 2788-238 | presse@lzh.de
Laser Zentrum Hannover e.V. | Hollerithallee 8 | 30419 Hannover | +49 511 2788-0 | www.lzh.de
Monaten mitarbeiten werden, durchlaufen sie gemeinsam eine
Einstiegsphase. Im Mittelpunkt des Begleitseminars an der
Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) stehen dabei die
Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens. Das Seminar soll
den Freiwilligen aber auch die Möglichkeit bieten, sich
miteinander auszutauschen.
Im LZH hat diese gemeinsame Phase den Schwerpunkt im
praktischen Arbeiten. Neben der Einführung in die
Lasersicherheit geht es um Handwerkliches, wie zum Beispiel
die Grundlagen des Lötens. Aber auch der Umgang mit der
Entwicklungsumgebung LabVIEW soll gelernt werden.
FWJ oft entscheidend für künftige Laufbahn
In den letzten fünf Jahren haben 30 Absolventinnen und
Absolventen ihr Freiwilligenjahr am LZH absolviert. Viele von
ihnen studieren mittlerweile Physik oder
Ingenieurwissenschaften. Dr. Marco Jupé ist
Hauptansprechpartner für die Jungforscher im LZH und hat alle
Jahrgänge begleitet. Er berichtet: „Die jungen Leute sind
unglaublich gut und hochmotiviert. Am Ende wissen sie genau,
welche Fähigkeiten für eine wissenschaftliche Laufbahn
entscheidend sind, wie sich die Praxis im Labor, in der
Forschung und Entwicklung anfühlt und ob sie diesen Weg
gehen wollen“.
Mehr Infos zum FWJ unter www.mh-hannover.de/FWJ.html
Zu dieser Pressemitteilung gibt es drei Bilder.
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Bildunterschrift Bild 1: Nushin Pashaei Fathri und Antje Burckhardt haben sich noch nicht für einen Studiengang
entschieden. (Foto: Schaarschmidt)
Bildunterschrift Bild 2: Sieben Abiturientinnen und Abiturienten absolvieren in diesem Jahr ihr FWJ am LZH.
(Foto: Schaarschmidt)
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Bildunterschrift Bild 3: Dr. Marco Jupé (Mitte) ist der Hauptansprechpartner für die Jungforscher im LZH. (Foto:
Schaarschmidt)
Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)
Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für
innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft,
Arbeit und Verkehr geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem
Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen über 170 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter am LZH.
Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische
Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von
Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen
verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu
Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder
den Leichtbau im Automobilsektor. 17 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH
schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung
und Industrie.
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