23. Juni 2015

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Kapitel III Induktive Statistik
1. Einfuhrung
Das Ziel der induktiven Statistik besteht darin, aus gemessenen Zufallsgroen auf die
zugrunde liegenden Gesetzmaigkeiten zu schlieen. Im Gegensatz dazu spricht man
von deskriptiver Statistik, wenn man sich damit beschaftigt, groe Datenmengen
verstandlich aufzubereiten, beispielsweise durch Berechnung des Mittelwertes oder
anderer abgeleiteter Groen.
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c Susanne Albers
1 Einfuhrung
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2. Schatzvariablen
Wir betrachten die Anzahl X von Lesezugrien auf eine Festplatte bis zum ersten
Lesefehler und nehmen an, dass Pr[X = i] = (1 p)i 1 p, setzen also fur X eine
geometrische Verteilung an. Dahinter verbirgt sich die Annahme, dass bei jedem
Zugri unabhangig und mit jeweils derselben Wahrscheinlichkeit p ein Lesefehler
auftreten kann.
Unter diesen Annahmen ist die Verteilung der Zufallsvariablen X eindeutig festgelegt.
Allerdings entzieht sich der numerische Wert des Parameters p noch unserer Kenntnis.
Dieser soll daher nun empirisch geschatzt werden. Statt p konnen wir ebensogut E[X ]
bestimmen, da wir daraus nach den Eigenschaften der geometrischen Verteilung p
mittels p = E[1X ] berechnen konnen.
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2 Schatzvariablen
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Dazu betrachten wir n baugleiche Platten und die zugehorigen Zufallsvariablen Xi (fur
1 i n), d. h. wir zahlen fur jede Platte die Anzahl von Zugrien bis zum ersten
Lesefehler. Die Zufallsvariablen Xi sind dann unabhangig und besitzen jeweils dieselbe
Verteilung wie X . Wir fuhren also viele Kopien eines bestimmten Zufallsexperiments
aus, um Schlusse auf die Gesetzmaigkeiten des einzelnen Experiments ziehen zu
konnen. Dies ist das Grundprinzip der induktiven Statistik. Die n Messungen heien
Stichproben, und die Variablen Xi nennt man Stichprobenvariablen.
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2 Schatzvariablen
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Grundprinzip statistischer Verfahren
Wir erinnern an das Gesetz der groen Zahlen (Satz 63) bzw. den Zentralen
Grenzwertsatz (Satz 108). Wenn man ein Experiment genugend oft wiederholt, so
nahert sich der Durchschnitt der Versuchsergebnisse immer mehr dem Verhalten an,
das man im Mittel\ erwarten wurde. Je mehr Experimente wir also durchfuhren, umso
"
genauere und zuverlassigere Aussagen konnen wir uber den zugrunde liegenden
Wahrscheinlichkeitsraum ableiten. Auf diesem Grundprinzip beruhen alle statistischen
Verfahren.
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2 Schatzvariablen
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Um E[X ] empirisch zu ermitteln, bietet es sich an, aus den Zufallsvariablen Xi das
arithmetische Mittel X zu bilden, das deniert ist durch
n
X
1
Xi :
X :=
n
i=1
Es gilt
E[X ] =
n
n
1X
1X
E[X ] =
E[X ] = E[X ]:
n i=1
i
n i=1
X liefert uns also im Mittel den gesuchten Wert E[X ]. Da wir X zur Bestimmung von
E[X ] verwenden, nennen wir X einen Schatzer fur den Erwartungswert E[X ]. Wegen
der obigen Eigenschaft ist X sogar ein so genannter erwartungstreuer Schatzer.
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2 Schatzvariablen
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Denition 112
Gegeben sei eine Zufallsvariable X mit der Dichte f (x; ). Eine Schatzvariable oder
kurz Schatzer fur den Parameter der Dichte von X ist eine Zufallsvariable, die aus
mehreren (meist unabhangigen und identisch verteilten) Stichprobenvariablen
zusammengesetzt ist. Ein Schatzer U heit erwartungstreu, wenn gilt
E[U ] = :
Bemerkung:
Die Groe E[U
] nennt man Bias der Schatzvariablen U . Bei erwartungstreuen
Schatzvariablen ist der Bias gleich Null.
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2 Schatzvariablen
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Der Schatzer X ist also ein erwartungstreuer Schatzer fur den Erwartungswert von X .
Ein wichtiges Ma fur die Gute eines Schatzers ist die mittlere quadratische
Abweichung, kurz MSE fur mean squared error genannt. Diese berechnet sich durch
MSE := E[(U )2 ]. Wenn U erwartungstreu ist, so folgt
MSE = E[(U E[U ])2 ] = Var[U ].
Denition 113
Wenn die Schatzvariable A eine kleinere mittlere quadratische Abweichung besitzt als
die Schatzvariable B , so sagt man, dass A ezienter ist als B .
Eine Schatzvariable heit konsistent im quadratischen Mittel, wenn MSE ! 0 fur
n ! 1 gilt. Hierbei bezeichne n den Umfang der Stichprobe.
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2 Schatzvariablen
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Fur X erhalten wir wegen der Unabhangigkeit von X1 ; : : : ; Xn
"
n
1X
MSE = Var[X ] = Var
Xi
n
= n12
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n
X
i=1
#
i=1
Var[Xi ] = n1 Var[X ]:
2 Schatzvariablen
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Bei jeder Verteilung mit endlicher Varianz folgt MSE = O(1=n) und somit MSE ! 0
fur n ! 1. Der Schatzer X ist also konsistent.
Aus der Konsistenz von X im quadratischen Mittel konnen wir mit Hilfe des Satzes
von Chebyshev (siehe Satz 61) folgende Konsequenz ableiten. Sei " > 0 beliebig, aber
fest. Dann gilt
X]
!0
Pr[jX j "] = Pr[jX E[X ]j "] Var[
2
"
fur n ! 1. Fur genugend groe n liegen also die Werte von X beliebig nahe am
gesuchten Wert = E[X ]. Diese Eigenschaft nennt man auch schwache Konsistenz, da
sie aus der Konsistenz im quadratischen Mittel folgt.
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2 Schatzvariablen
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Als nachstes betrachten wir eine weitere von X abgeleitete Schatzvariable:
S :=
v
u
u
t
1
n
X
n 1 i=1
(Xi X )2 :
Wir zeigen, dass S 2 ein erwartungstreuer Schatzer fur die Varianz von X ist. Sei
:= E[X ] = E[Xi ] = E[X ].
(
Xi
X )2 = (Xi
= (Xi
+ X )2
)2 + ( X )2 + 2(Xi
)2 + (
Xi
= (
=
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n
2
n
Xi
(
X )2
)2 + (
2
n
X
n j =1
X )2
2 Schatzvariablen
)(
(
Xi
2
)(Xj
X
n j 6=i
X)
(
Xi
)
)(Xj
):
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Fur je zwei unabhangige Zufallsvariablen Xi , Xj mit i 6= j gilt
E[(Xi )(Xj )] = E[Xi ] E[Xj ]
= (E[Xi ] ) (E[Xj ] ) = 0 0 = 0:
Daraus folgt
n 2
E[(Xi )2] + E[( X )2]
n
= n n 2 Var[Xi ] + Var[X ]:
E[(Xi X )2 ] =
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2 Schatzvariablen
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Wegen Var[Xi ] = Var[X ] und Var[X ] = n1 Var[X ] folgt nun
E[(Xi X )2 ] =
n 1
Var[X ];
n
und somit gilt fur S 2
E[S 2 ] =
1
n
X
E[(Xi X )2 ]
n 1 i=1
= n 1 1 n n n 1 Var[X ] = Var[X ]:
S 2 ist also eine erwartungstreue Schatzvariable fur die Varianz von X .
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2 Schatzvariablen
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Die vorangegangene Rechnung erklart, warum man als Schatzer nicht
n
1X
(X
n i=1
i
!
X )2 6= S 2
verwendet, wie man vielleicht intuitiv erwarten wurde.
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2 Schatzvariablen
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Denition 114
Die Zufallsvariablen
X :=
n
n
1X
1 X
Xi und S 2 :=
(Xi X )2
n
n 1
i=1
i=1
heien Stichprobenmittel bzw. Stichprobenvarianz der Stichprobe X1 ; : : : ; Xn . X und
S 2 sind erwartungstreue Schatzer fur den Erwartungswert bzw. die Varianz.
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2 Schatzvariablen
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2.1 Maximum-Likelihood-Prinzip zur Konstruktion von Schatzvariablen
Wir betrachten nun ein Verfahren zur Konstruktion von Schatzvariablen fur Parameter
von Verteilungen. Sei
X~ = (X1 ; : : : ; Xn ):
Bei X1 ; : : : ; Xn handelt es sich um unabhangige Kopien der Zufallsvariablen X mit der
Dichte f (x; ). Hierbei sei der gesuchte Parameter der Verteilung. Wir setzen
f (x; ) = Pr[X = x];
wobei ein Parameter der Verteilung ist.
Wenn wir den Parameter explizit angeben wollen, so schreiben wir dafur auch
f (x; ) = Pr [X = x]. Eine Stichprobe liefert fur jede Variable Xi einen Wert xi .
Diese Werte fassen wir ebenfalls zu einem Vektor ~x = (x1 ; : : : ; xn ) zusammen.
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2.1 Maximum-Likelihood-Prinzip zur Konstruktion von Schatzvariablen
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Der Ausdruck
L(~x; ) :=
n
Y
i=1
f (xi ; ) =
n
Y
i=1
Pr [Xi = xi ]
= Pr [X1 = x1 ; : : : ; Xn = xn ]
unabh.
entspricht der Wahrscheinlichkeit, dass wir die Stichprobe ~x erhalten, wenn wir den
Parameter mit dem Wert belegen.
Wir betrachten nun eine feste Stichprobe ~x und fassen L(~x; ) somit als Funktion von
auf. In diesem Fall nennen wir L die Likelihood-Funktion der Stichprobe.
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2.1 Maximum-Likelihood-Prinzip zur Konstruktion von Schatzvariablen
315/460
Es erscheint sinnvoll, zu einer gegebenen Stichprobe ~x den Parameter so zu wahlen,
dass L(x; ) maximal wird.
Denition 115
Ein Schatzwert b fur den Parameter einer Verteilung f (x; ) heit
Maximum-Likelihood-Schatzwert (ML-Schatzwert) fur eine Stichprobe ~x, wenn gilt
L(~x; ) L(~x; b) fur alle :
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2.1 Maximum-Likelihood-Prinzip zur Konstruktion von Schatzvariablen
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Beispiel 116
Wir konstruieren mit der ML-Methode einen Schatzer fur den Parameter p der
Bernoulli-Verteilung. Es gilt Prp [Xi = 1] = p und Prp [Xi = 0] = 1 p. Daraus
schlieen wir, dass Prp [Xi = xi ] = pxi (1 p)1 xi , und stellen die Likelihood-Funktion
n
Y
L(~x; p) = pxi (1 p)1 xi
i=1
auf.
Wir suchen als Schatzer fur p den Wert, an dem die Funktion L maximal wird. Wir
erhalten
n
ln L(~x; p) =
X
i=1
(xi ln p + (1 xi ) ln(1 p))
= nx ln p + (n nx) ln(1 p):
P
Hierbei bezeichnet x das arithmetische Mittel n1 ni=1 xi .
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2.1 Maximum-Likelihood-Prinzip zur Konstruktion von Schatzvariablen
317/460
Beispiel (Forts.)
Wir nden das Maximum durch Nullsetzen der Ableitung:
d ln L(~x; p)
dp
= npx n1 npx = 0:
Diese Gleichung hat die Losung p = x.
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2.1 Maximum-Likelihood-Prinzip zur Konstruktion von Schatzvariablen
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Beispiel 117
Die Zufallsvariable X sei N (; 2 )-verteilt, und wir suchen Schatzvariablen fur die
Parameter und . Nach Denition der Likelihood-Funktion gilt
L(~x; ; 2 ) =
p1
2
n
n
Y
i=1
exp
(xi )2 :
2 2
Durch Logarithmieren erhalten wir
X
p
ln L(~x; ; 2 ) = n(ln 2 + ln ) +
i=1
n DWT
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(xi )2 :
2 2
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Beispiel 117
Fur die Nullstellen der Ableitungen ergibt sich
also
n
@ ln L X
= xi2 =! 0;
@
i=1
n
(xi )2 =! 0;
@ ln L
n X
=
+
@
i=1 3
= x und 2 =
n
1X
(x
n i=1
i
)2 :
Wir haben also durch die ML-Methode fast\ das Stichprobenmittel und die
"
Stichprobenvarianz erhalten. Allerdings besitzt der Schatzer fur die Varianz hier den
Vorfaktor n1 statt n 1 1 . Die ML-Schatzvariable fur die Varianz ist somit nicht
erwartungstreu.
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2.1 Maximum-Likelihood-Prinzip zur Konstruktion von Schatzvariablen
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3. Kondenzintervalle
Bei der Verwendung von Schatzvariablen geht man davon aus, dass der erhaltene
Schatzwert nahe\ beim gesuchten Parameter liegt. Die Schatzungen werden
"
besser\, je groer die betrachtete Stichprobe ist. Diese Angaben sind aus
"
quantitativer Sicht naturlich unbefriedigend, da nicht erkennbar ist, wie gut man sich
auf den Schatzwert verlassen kann.
Die Losung dieses Problems besteht darin, statt einer Schatzvariablen U zwei Schatzer
U1 und U2 zu betrachten. U1 und U2 werden so gewahlt, dass
Pr[U1 U2 ] 1 :
Die Wahrscheinlichkeit 1 heit Kondenzniveau und kann dem
Sicherheitsbedurfnis\ angepasst werden.
"
DWT
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3.0 Maximum-Likelihood-Prinzip zur Konstruktion von Schatzvariablen
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Wenn wir fur eine konkrete Stichprobe die Schatzer U1 und U2 berechnen und davon
ausgehen, dass 2 [U1 ; U2 ] ist, so ziehen wir hochstens mit Wahrscheinlichkeit einen
falschen Schluss. [U1 ; U2 ] heit Kondenzintervall.
In vielen Fallen verwendet man nur eine Schatzvariable U und konstruiert mittels
U1 := U und U2 := U + ein symmetrisches Kondenzintervall [U ; U + ].
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3.0 Maximum-Likelihood-Prinzip zur Konstruktion von Schatzvariablen
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Sei X eine N (; 2 )-verteilte Zufallsvariable, und seien X1 ; : : : ; Xn n zugehorige
Stichprobenvariablen. Gema der Additivitat der Normalverteilung (siehe Satz 106) ist
2
das Stichprobenmittel X ebenfalls normalverteilt mit X N (; n ). Wir suchen fur X
ein symmetrisches Kondenzintervall.
Nach Satz 93 ist
standardnormalverteilt.
DWT
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p X Z := n 3.0 Maximum-Likelihood-Prinzip zur Konstruktion von Schatzvariablen
322/460
Fur Z betrachten wir das Kondenzintervall [ c; c] fur ein geeignetes c > 0 und setzen
Pr[ c Z c] =! 1 :
Auosen nach ergibt
Pr X
pcn
X + pcn =! 1 :
Das gesuchte Kondenzintervall lautet also
K = [X
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pcn ; X + pcn ] :
3.0 Maximum-Likelihood-Prinzip zur Konstruktion von Schatzvariablen
323/460
Den Parameter c wahlen wir wie folgt:
Pr[ c Z c] = (c) ( c) =! 1 :
Wegen der Symmetrie von gilt ( x) = 1
(x) und wir erhalten
(c) ( c) = 2 (c) 1 =! 1 () (c) = 1 2 ;
also
DWT
c Susanne Albers
c= 1 1
2 :
3.0 Maximum-Likelihood-Prinzip zur Konstruktion von Schatzvariablen
324/460
Denition 118
X sei eine stetige Zufallsvariable mit Verteilung FX . Eine Zahl x mit
FX (x ) = heit -Quantil von X bzw. der Verteilung FX .
Denition 119
Fur die Standardnormalverteilung bezeichnet z das -Quantil.
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3.0 Maximum-Likelihood-Prinzip zur Konstruktion von Schatzvariablen
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Damit konnen wir das gesuchte Kondenzintervall angeben durch
K= X
DWT
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z(1 2 ) z(1 2 ) pn ; X + pn :
3.0 Maximum-Likelihood-Prinzip zur Konstruktion von Schatzvariablen
326/460
4. Testen von Hypothesen
4.1 Einfuhrung
Bislang haben wir versucht, Parameter von Verteilungen zu schatzen. In der Praxis ist
man jedoch oft an der eigentlichen Kenntnis dieser Parameter gar nicht interessiert,
sondern man mochte gewisse, damit zusammenhangende Behauptungen uberprufen.
Im Folgenden stellen wir die Bestandteile eines statistischen Tests anhand eines
abstrakten Beispiels vor. Wir betrachten dazu eine Zufallsvariable X mit
Pr[X = 1] = p und Pr[X = 0] = 1 p. Durch einen Test soll uberpruft werden, ob
p < 1=3 oder p 1=3 gilt.
DWT
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4.1 Einfuhrung
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Denition eines Tests
Wir betrachten eine Stichprobe von n unabhangigen Stichprobenvariablen X1 ; : : : ; Xn ,
die dieselbe Verteilung wie die Zufallsvariable X besitzen. Zu einem zugehorigen
Stichprobenvektor ~x mussen wir nun die Frage beantworten, ob wir fur diesen
Versuchsausgang die Hypothese p 1=3\ annehmen oder ablehnen.
"
Sei
K := f~x 2 Rn ; ~x fuhrt zur Ablehnung der Hypotheseg:
K nennen wir den Ablehnungsbereich oder den kritischen Bereich des Tests.
DWT
c Susanne Albers
4.1 Einfuhrung
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Gewohnlich wird K konstruiert, indem man die Zufallsvariablen X1 ; : : : ; Xn zu einer
neuen Variablen T , der so genannten Testgroe, zusammenfasst. Dann unterteilt man
den Wertebereich R von T in mehrere Bereiche, die entweder zur Ablehnung der
Hypothese fuhren sollen oder nicht. Dabei betrachtet man meist ein einzelnes
halboenes oder abgeschlossenes Intervall und spricht dann von einem einseitigen bzw.
von einem zweiseitigen Test.
e R enthalte die Werte von T , die zur Ablehnung der Hypothese f
Die Menge K
uhren
sollen. Da wir Tests immer uber eine Testgroe denieren, werden wir der Einfachheit
e als Ablehnungsbereich bezeichnen. K
e R entspricht direkt dem
halber auch K
1
n
e
Ablehnungbereich K = T (K ) R , wie wir ihn oben festgelegt haben.
DWT
c Susanne Albers
4.1 Einfuhrung
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