1617_1. Sinfoniekonzert - Neue Philharmonie Westfalen

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SPIELZEIT 2016_2017
NEUE PHILHARMONIE WESTFALEN
GMD rasmus baumann
NPW
JAHRE
1. SINFONIEKONZERT_ september 2016
HAPPY BIRTHDAY, NPW!
JUBILÄUMSKONZERT
1. SINFONIEKONZERT
Begeistern
ist einfach.
HAPPY BIRTHDAY, NPW!
JUBILÄUMSKONZERT
christiane kohl_Sopran 1
manuela uhl_Sopran 2
marie heeschen_Sopran 3
gudrun pelker_Alt 1
almuth herbst_Alt 2
kor-jan dusseljee_Tenor
urban malmberg_Bariton
michael tews_Bass
opernchor des musiktheater im revier
(alexander eberle_Einstudierung)
chor der universität duisburg-essen
konzertchor unna
(hermann kruse_Einstudierung)
projektchor „sinfonie der tausend“
(christian jeub_Einstudierung)
knabenchor gütersloh
jugendkantorei gütersloh
(sigmund bothmann_Einstudierung)
neue philharmonie westfalen
GMD rasmus baumann_Leitung
sparkasse-re.de
gustav mahler (1860–1911)
Sinfonie Nr. 8 Es-Dur „Sinfonie der Tausend“
1. Teil: Hymnus Veni, creator spiritus
2. Teil: Schlussszene aus „Faust”
Wenn man einen Finanzpartner hat, der die Kultur
in der Region unterstützt.
Sonntag, 11. September 2016, 19.30 Uhr
Recklinghausen_Ruhrfestspielhaus
Montag, 12. September 2016, 19.30 Uhr
Gelsenkirchen_Emscher-Lippe-Halle
Bochumer Str. 82a · RE · www.kfz-kurt.de
Wenn’s um Geld geht
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Wir danken der KFZ_KURT GmbH, dem Hauptsponsor des
Sinfoniekonzert-Zyklus 2016_2017 in Recklinghausen,
für die freundliche Unterstützung.
KULTURELLES ENGAGEMENT
BRAUCHT PARTNER
Wir danken unseren Sponsoren und Partnern für die freundliche
Unterstützung des Jubiläumskonzerts „HAPPY BIRTHDAY, NPW!“:
gustav mahler (1860–1911)
Sinfonie Nr. 8 Es-Dur
„Sinfonie der Tausend“
Stiftung der
Stadtsparkasse Recklinghausen
zur Förderung von
Kunst und Kultur sowie
der Heimatpflege und Heimatkunde
im Gebiet der Stadt Recklinghausen
Bochumer Str. 82a · RE · www.kfz-kurt.de
„Ungeheure Massen,
die zu Lichtquellen wurden“
„So was hat die Welt bis jetzt noch nicht erlebt.“ – Gustav Mahler
übertrieb nicht, als er seiner Frau Alma aus den Vorproben zur Uraufführung der Achten Sinfonie berichtete. In jenem Juni 1910
fügte sich in München zusammen, was seit vier Jahren wegen des
ungeheuren Aufwands hatte ungehört bleiben müssen. Und auch
heute noch wird wohl niemand, der den brausenden Beginn jemals
akustisch miterlebte, sich dem berauschenden Eindruck entziehen
können. Auch wenn der Beiname „Sinfonie der Tausend“ nicht von
Mahler selbst, sondern von einem marketinggewieften Konzertagenten stammte – in der Sache hatte er recht: Ein riesiges Aufgebot von acht Solisten, Doppelchor und vollbesetztem Orchester ist
für dieses Ausnahmewerk nötig.
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s Sparkassenstiftung
Besetzung:
Solo-Stimmen: Sopran 1 bis 3, Alt 1 und 2, Tenor,
Bariton, Bass – 2 vierstimmige gemischte Chöre,
Kinderchor
5 Flöten (davon 2 auch Piccolo), 4 Oboen, 1 Englischhorn, 5 Klarinetten (davon 2 Es- und 1 Bassklarinette), 4 Fagotte, 1 Kontrafagott – 8 Hörner,
4 Trompeten, 4 Posaunen, 1 Basstuba – Pauken –
Schlagzeug – 2 Harfen – Celesta, Klavier, Harmonium, Orgel – Mandoline – Streicher
isoliert postiert: 4 Trompeten, 3 Posaunen
Über 1000 Mitwirkende waren es bei der Uraufführung am 12. September 1910 in der Münchner Ausstellungshalle: 850 Choristen (davon 350 Kinder) und 170 Orchestermusiker. Als „Monstre-Konzert“
wurde das Ereignis beworben, und der Charakter des Spektakulären macht die Achte bis heute zu einer Festmusik par excellence
– auch wenn sie alle Beteiligten bis an den Rand der Kräfte fordert.
Die Liste der Uraufführungsbesucher liest sich wie ein Who is who
der damaligen Prominenz – darunter deutscher Hochadel, die Kom-
Was hatte Mahler zu diesem metaphysischen Exzess getrieben? War
ponistenkollegen Richard Strauss, Schönberg und Webern, die Diri-
es Größenwahnsinn, Gigantomanie, wie Mahlers Kritiker meinten?
genten Bruno Walter, Willem Mengelberg und Leopold Stokowski,
Nicht nur mit der schieren Masse, sondern auch mit dem Text griff
die Schriftsteller Stefan Zweig und Thomas Mann, dem sich an die-
Mahler nach den Sternen: Nichts Geringeres als Goethes Weltthea-
sem Abend „der ernsteste und heiligste künstlerische Wille unserer
ter des „Faust II“ musste es für den zweiten Satz sein. Der erste Satz
Zeit“ offenbart habe. 30 Minuten Standing Ovations sollen der Lohn
vertont den mittelalterlichen lateinischen Pfingsthymnus „Veni,
für das „Monstre-Konzert“ gewesen sein.
creator spiritus“ des Hrabanus Maurus. Diese Anrufung „Komm,
Schöpfer Geist“ muss Mahlers Inspiration blitzartig entzündet ha-
Der „Schöpfer Geist“, den die Achte so beredt anruft, bezieht sich auf
ben. Wie Schillers „Kuss der ganzen Welt“ in Beethovens 9. Sinfonie
den spirituellen wie intellektuellen „Creator“ gleichermaßen – auf
löste die Vorstellung eines solchen „Götterfunkens“ einen mensch-
den Heiligen Geist im ersten und den Sinnsucher Faust im zweiten
heitsumarmenden Jubel in Mahler aus. Schon immer hatte er ja die
Teil. Die Ausgießung des Heiligen Geistes, der am Pfingstfest und
Ansicht vertreten, dass eine Sinfonie „wie die Welt alles umfassen“
im Hymnus des Hrabanus Maurus gefeiert wird, geschieht durch
müsse. In der Zweiten und Dritten hatte er für dieses Konzept be-
„Zungen wie von Feuern“, wie es in der Apostelgeschichte heißt.
reits Chorsänger eingesetzt: stellvertretend für die ganze Mensch-
Die flammende Rede erfasst die Jünger und sie tragen Gottes Wort
heit, die hier den Auferstehungshymnus (in der Zweiten) bzw. den
in alle Welt. Mit barocker Klangwucht des 12-stimmigen Chors und
himmlischen Lobpreis (in der Dritten) feiert. Seit diesen frühen
vollem Werk der Orgel greift der Beginn das biblische Bild auf: mit
Sinfonien hatte Mahlers Karriere immense Fortschritte gemacht
dem affirmativen fallenden Quartsprung des „Veni“, der feierlich
– er zählte zu den Mächtigsten im internationalen Musikbetrieb.
punktierten Rhythmik und dem hymnischen Es-Dur, laut Christian
Als er die Achte in einem Schaffensfuror der Sommerwochen 1906
Friedrich Daniel Schubarts „Ästhetik der Tonkunst“ der „Ton der Lie-
niederschrieb, war er der „Gott der südlichen Zonen“, wie er selbst
be, der Andacht, des traulichen Gesprächs mit Gott“. Wie ein Orkan
scherzhaft formulierte, nämlich Direktor der Wiener Hofoper. Und
fegen die ersten Takte über den Hörer dahin – umso bemerkens-
als er sie 1910 endlich zur Uraufführung bringen konnte, arbeitete
werter dieser Effekt, als dass die allermeisten Orchesterinstrumente
Mahler hauptberuflich als Chef der New Yorker Philharmoniker. Er
hier zunächst gar nicht mitspielen! Die acht Solisten setzen erst bei
hatte also keine Veranlassung, klein zu denken. „Es sind nicht mehr
der späteren Passage mit einem zarten Bittgesang ein, der bald vom
menschliche Stimmen, sondern Planeten und Sonnen, welche krei-
Chor aufgenommen wird. Nach der fortissimo-Wiederholung des
sen“, befand Mahler. Das Musikwerk als tönender Kosmos – niemals
selbstgewissen „Veni, creator spiritus“ plötzlich ein Bruch: Textaus-
zuvor hatte sich eine Sinfonie mit größerem Recht als galaktische
deutend zum „Infirma nostri corporis“ („Stärke unseren schwachen
Expedition angekündigt.
Leib“) mit kammermusikalisch reduzierter Besetzung, dem wie los-
Als Dirigent weltberühmt, als Komponist aber bislang sehr umstrit-
Instabilität und dem pausendurchsetzten Gesang vermittelt sich
ten, fuhr Mahler mit der Achten den größten Erfolg seines Lebens
tatsächlich die „Schwäche“ des bisher so festgefügten Corpus. Die
ein.
stabilisierende „Veni“-Quarte und der punktierte Rhythmus schalten
sich aber immer wieder ein und „mit plötzlichem Aufschwung“ wird
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gelöst „etwas flüchtig“ zu spielenden Violinsolo, der harmonischen
die Schlüsselstelle erreicht: „Accende lumen sensibus“, was Mahler
selbst mit „Mach hell unsere Sinne“ übersetzte. Musikalisch herausgehoben wird diese plötzliche Erleuchtung mit einer kurzen Zäsur
zwischen den ersten beiden Silben („Ac-cen“), wie ein Atemholen.
Es ist tatsächlich, als würde der Lichtschalter angeknipst, nicht nur
durch diese winzige Pause, sondern auch durch die außergewöhn-
Und aus der wie im Dunklen tastenden, stockenden, scheinbar ziel-
liche harmonische Rückung von Es- nach E-Dur. Auf der zweiten
losen Bewegung knüpft sich ein Band zurück zum „creator spiritus“:
und dritten Silbe („cen-de“) fällt wieder die „Veni-Quarte“ herab und
Die gezupfte Figur der Bässe beginnt mit einer fallenden Quinte
auch der punktierte Rhythmus stellt die Verbindung zum „creator
– quasi einer Erweiterung der „Veni“-Quarte – und wird mit dem
spiritus“ wieder her. Diese Lichtmetaphorik ist für die Achte zent-
Aufstieg des „Accende lumen sensibus“ fortgesetzt. Vorausweisend
ral. Die „Accende“-Passage verstand Mahler selbst als „Brücke zum
(hier noch in Moll) klingt bereits das Motiv auf, das sich später zum
Faust“. Und wie das Licht der Erkenntnis auf den grübelnden Sinn-
hymnischen „Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis“ verbreitert.
sucher herabfällt und ihn in höhere Sphären hebt, so ist die Erleuch-
Mahler, der nie eine Oper komponiert hat, übernimmt in diesem
tung der Sinne durch die Ausgießung des Schöpfergeistes für alle
mystisch-musikdramatischen Teil sogar die originalen Szenenan-
bedürftigen Menschen das erlösende Wunder.
weisungen Goethes. Die Solisten werden nun den allegorischen
Figuren aus „Faust“ zugeordnet, beginnend mit dem Pater extaticus
Mahler räumt den Hymnus-Versen „Accende lumen sensibus / in-
und seinem „glühenden Liebesband“, dem nach leidenschaftlichem
funde amorem cordibus“ („Zünde unseren Sinnen ein Licht an, gib
Streicherschwelgen bald das „Accende lumen sensibus“-Motiv in
Liebe in unsere Herzen ein“) einen überproportional großen Raum
den Trompeten folgt. Faust selbst tritt nicht auf, wiewohl die Verse
ein: das unumschränkte Feiern der ewigen Liebe, hier wird’s Ereig-
des Pater profundus auch für ihn Geltung beanspruchen: „Erleuch-
nis, unter Einsatz der Kinderstimmen, für Mahler das Symbol der
te mein bedürftig Herz“ heißt es hier inbrünstig, ebenfalls zum
reinen, anderen, engelgleichen Welt. Das „Gloria sit Domino“ („Ehre
„Accende“-Motiv. Dieses ertönt auch zu den Worten des Kindercho-
sei dem Herrn“) wird schließlich zu der mächtigen „Veni, creator
res, der Fausts Rettung vor Mephisto besingt. In einem lieblichen
spiritus“-Musik gesungen. Immer höher türmen sich die Klangmas-
Scherzando-Teil („Jene Rosen“) führen die „Jüngeren Engel“ Fausts
sen, immer dichter verschlingen sich die Texte und melodischen
Seele der Unsterblichkeit zu. Erneut schlägt Mahler eine klare Mo-
Linien in einem tosenden kontrapunktischen Geflecht. Zu den apo-
tivbrücke zum ersten Teil: „Uns bleibt ein Erdenrest, zu tragen pein-
theotischen letzten Takten strahlt im Fernorchester aus Trompeten
lich“ (= mühevoll) erklingt zur gleichen Musik wie die um Stärkung
und Posaunen mit der „Veni“-Quarte und der aufsteigenden melo-
des schwachen Körpers bittenden Verse („Infirma nostri corporis“).
dischen Bewegung des „Accende lumen sensibus“ ein zusätzlicher
Scheinwerfer, die Pauke haut nach Leibeskräften eine Kombination
Mit heldentenoralem Schmelz besingt der Doktor Marianus (der
der „Veni“- und „Infirma nostri corporis“-Motivik heraus, um keinen
„Mariengelehrte“ – von manchen Goetheforschern auch mit Faust
Zweifel daran zu lassen, dass der Schwache nun endgültig gestärkt
identifiziert) die Himmelskönigin Maria, auch hier strahlt das „Ac-
wird. Und mit gleißendem Jubel, der die Solo- und Chorsoprane
cende lumen sensibus“-Motiv herein. Das zarte Erscheinen der
aufs hohe C führt, geht dieser Satz zu Ende. Wie Mahler nach den
Mater gloriosa war Mahler offenbar ein zentrales Anliegen: Beson-
Vorproben schrieb: „Es klingt aber wirklich überwältigend.“
ders ausgedehnt und mit Harfe, Celesta und Harmonium exquisit
Höchster Kontrast nun – eine ausgedehnte, geheimnisvolle Orches-
Gretchen selbst zu erkennen, die Faust „frisches Leben“ zuführt. Das
tereinleitung führt in die Schlusszene aus Goethes „Faust II“: In einer
hymnische „Blicket auf“ des Doktor Marianus steigert sich bald zu
Bergschlucht treffen die Anachoreten (Einsiedler) auf Faust.
ergreifender Kraft des ganzen Chors, umgeben von den Arpeggien
der Harfen.
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instrumentiert ist dieser Abschnitt. In der „Poenitentia“ (Büßerin) ist
Ein glitzerndes Flirren und Schweben führt schon in die jenseitigen
Gefilde des „Liedes von der Erde“. Dann noch einmal ein plötzlicher
Umschwung mit einem Gänsehaut-Moment, dem raunenden Einsatz des Chorus mysticus: „Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis“.
Und wieder schließt sich eine unerhörte klangliche Steigerung an,
nicht weniger eindrucksvoll als der Schluss des ersten Satzes: „Das
Ewig-Weibliche zieht uns hinan“ mit der fanfarenartigen Überkrö-
Gustav Mahler:
Sinfonie Nr. 8 Es-Dur
„Sinfonie der Tausend“
Gesangstexte
nung des „Veni, creator spiritus“-Motivs, das die letzten, sich zu ungeheurer Klangpracht aufgipfelnden Orchestertakte einleitet.
I. Teil
Das gnadenhaft erlösende „Ewig-Weibliche“ war für Gustav Mahler
Text: Hrabanus Maurus (ca. 780–856) zugeschrieben
wohl beides: die irdische wie marianische Liebe. Als die Achte im
(Reihenfolge und Kürzungen von Gustav Mahler)
Sommer 1906 entstand, fühlte er sich der Liebe seiner Frau Alma
sicher. Im Sommer 1910, unmittelbar vor der Uraufführung, hatte
sich die Katastrophe ereignet: Alma Mahler war eine Beziehung mit
dem jungen Architekten Walter Gropius eingegangen. Am Boden
zerstört, suchte Mahler Rat bei Sigmund Freud, nur wenige Tage vor
den Endproben zur Achten. Freud schrieb später, er habe Mahler
„insbesondere seinen Marienkomplex (Mutterbindung) aufgedeckt“. Die „Maria“ war Mahler zugleich die vergötterte Frau Alma,
deren Liebe er nun zu verlieren drohte. „Es war immer latent in mir,
dieser Hang zu dir – Freud hat ganz recht – du warst mir immer das
Licht und der Centralpunkt!“ bekannte er Alma in einem Nebensatz
des Probenberichts. Das Marianische beschäftigte ihn auch im religiösen Sinn, wie Alma in ihren Erinnerungen bestätigt: „Er neigte
übrigens stark zum katholischen Mystizismus. Er konnte an keiner
Kirche vorbei, ohne hineinzugehen, er liebte Weihrauchgeruch, die
gregorianischen Gesänge. Er war Juden-Christ und hatte es schwer.“
Erst nach der Entdeckung der Gropius-Affäre kam es zur Widmung
der Achten an Alma Mahler. Der verzweifelte Liebesbeweis blieb
nicht gänzlich ungehört. Alma reiste rechtzeitig zur Uraufführung
an und überlieferte eine angesichts der lichtentzündenden Metaphorik dieses faustischen Erlösungswerks durchaus treffende Beobachtung: „Mahler, dieser göttliche Dämon, bezwang hier ungeheure
Massen, die zu Lichtquellen wurden.“
Dr. Kerstin Schüssler-Bach
Veni, creator spiritus, mentes tuorum visita, imple superna gratia,
quae tu creasti pectora. Komm, Schöpfer Geist,
suche die Gesinnungen der Deinen auf,
erfülle mit der Gnade von oben
die Herzen, die Du erschaffen hast.
Qui Paraclitus diceris, donum Dei altissimi, fons vivus, ignis, caritas
et spiritalis unctio.
Der Du Fürsprecher genannt wirst,
Geschenk des höchsten Gottes,
lebendige Quelle, Feuer, Liebe
und geistliche Salbung.
Infirma nostri corporis virtute firmans perpeti, accende lumen sensibus, infunde amorem cordibus.
Die Hinfälligkeit unseres Körpers
durch fortwährende Tugend stärkend,
zünde den Sinnen Licht an,
gieße Liebe in die Herzen.
Hostem repellas longius pacemque protinus dones. Praevio te ductore sic
vitemus omne pessimum. Stoße den Feind weiter zurück
und schenke fortwährenden Frieden.
Unter Deiner vorausgehenden Führung
mögen wir alles Böse meiden.
Tu septiformis munere, digitus paternae dexterae. Du Siebengestaltiger im Amt,
Finger der väterlichen Rechten.
Per te sciamus da Patrem, noscamus atque Filium.
[Teque utriusque Spiritum Per te] credamus omni tempore.
Dass wir durch Dich den Vater verstehen
und auch den Sohn erkennen.
[Lass uns an Dich, beider Geist,]
zu jeder Zeit glauben!
Da gaudiorum praemia,
da gratiarum munera, dissolve litis vincula, astringe pacis foedera. Gewähre uns die Belohnung der Freuden,
gewähre uns das Geschenk der Gnade,
löse die Fesseln des Streits,
stärke die Bündnisse des Friedens.
Gloria Patri Domino natoque qui a mortuis surrexit, ac Paraclito in saeculorum saecula. Ehre sei dem Vater, dem Herrn,
und dem Sohn, der von den Toten
auferstanden ist, und auch dem Fürsprecher
von Zeitalter zu Zeitalter!
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Hymnus „Veni, creator spiritus“
II. Teil
Schlussszene aus „Faust“
Text: Johann Wolfgang von Goethe, Schlussszene aus „Faust. Eine Tragödie.“
Kürzungen und Adaptionen von Gustav Mahler.
CHOR und ECHO
Waldung, sie schwankt heran,
Felsen, sie lasten dran,
Wurzeln, sie klammern an,
Stamm dicht an Stamm hinan.
Woge nach Woge spritzt,
Höhle, die tiefste, schützt.
Löwen, sie schleichen stummFreundlich um uns herum,
Ehren geweihten Ort
Heiligen Liebeshort.
PATER EXTATICUS
auf und abschweifend
Ewiger Wonnebrand,
Glühendes Liebeband,
Siedender Schmerz der Brust,
Schäumende Gotteslust.
Pfeile, durchdringet mich,
Lanzen, bezwinget mich,
Keulen, zerschmettert mich,
Blitze, durchwettert mich;
Dass ja das Nichtige
Alles verflüchtige,
Glänze der Dauerstern
Ewiger Liebe Kern.
PATER PROFUNDUS
tiefe Region
Wie Felsenabgrund mir zu Füßen
Auf tiefem Abgrund lastend ruht,
Wie tausend Bäche strahlend fließen
Zum grausen Sturz des Schaums
der Flut,
Wie strack, mit eig‘nem kräft‘gen
Triebe,
Der Stamm sich in die Lüfte trägt,
So ist es die allmächtige Liebe,
Die alles bildet alles hegt.
Ist um mich her ein wildes Brausen,
Als wogte Wald und Felsengrund,
Und doch stürzt, liebevoll im Sausen,
Die Wasserfülle sich zum Schlund,
Berufen gleich das Tal zu wässern;
Der Blitz, der flammend
niederschlug,
Die Atmosphäre zu verbessern,
Die Gift und Dunst im Busen trug:
Sind Liebesboten, sie verkünden,
Was ewig schaffend uns umwallt.
Mein Innres mög’ es auch
entzünden,
Wo sich der Geist, verworren kalt,
Verquält in stumpfer Sinne
Schranken,
Scharf angeschloss‘nem Kettenschmerz.
O Gott! beschwichtige die Gedanken,
Erleuchte mein bedürftig Herz!
ENGEL
schwebend in der höhern Atmosphäre,
Faustens Unsterbliches tragend
Gerettet ist das edle Glied
Der Geisterwelt vom Bösen:
„Wer immer strebend sich bemüht,
Den können wir erlösen.“
Und hat an ihm die Liebe gar
Von oben teilgenommen,
Begegnet ihm die selige Schar
Mit herzlichem Willkommen.
12 I 13
BERGSCHLUCHTEN, WALD,
FELS, EINÖDE.
HEILIGE ANACHORETEN
Gebirgauf verteilt, gelagert zwischen
Klüften
Hände verschlinget euch
Freudig zum Ringverein,
Regt euch und singet
Heil‘ge Gefühle drein!
Göttlich belehret,
Dürft ihr vertrauen;
Den ihr verehret,
Werdet ihr schauen.
CHOR DER JÜNGEREN ENGEL
Der obern Welt.
Sei er zum Anbeginn,
Steigendem Vollgewinn,
Diesen gesellt!
DIE SELIGEN KNABEN
Freudig empfangen wir
Diesen im Puppenstand;
Also erlangen wir
Englisches Unterpfand.
Löset die Flocken los,
Die ihn umgeben,
Schon ist er schön und groß
Von heiligem Leben.
Jene Rosen, aus den Händen
Liebend-heil‘ger Büßerinnen,
Halfen uns den Sieg gewinnen
Uns das hohe Werk vollenden,
DOCTOR MARIANUS
Diesen Seelenschatz erbeuten.
in der höchsten, reinlichsten Zelle
Böse wichen, als wir streuten,
Teufel flohen, als wir trafen.
Hier ist die Aussicht frei,
Statt
gewohnter Höllenstrafen
Der Geist erhoben.
Überschäumend
wie Champagner
Fühlten Liebesqual die Geister;
Dort ziehen Fraun vorbei,
Selbst der alte Satans-Meister
Schwebend nach oben.
Festlicher
Bläserglanz
und staatstragender
Charakter:
das ist der EinWar
von spitzer
Pein durchdrungen.
Die Herrliche,
mittenin,
Jauchzet
auf!
es ist gelungen.
Im Sternenkranze,
druck der
ersten
Takte von Schostakowitschs
„Festlicher Ouvertüre“.
Die Himmelskönigin,
Doch so pompös geht es nicht weiter. Eine vorwitzige BläsergirlanIch seh’s am Glanze.
de VOLLENDETEREN
reißt Glanz undENGEL
Gloria mit sich und löst sich in einem wirbelnDIE
Entzückt
den Galopp auf. Das zweite lyrische
Thema in Horn und Celli wird
Uns bleibt ein Erdenrest
vom
Sogpeinlich.
der Ereignisse fortgespült.
Ein typisches
SchostakowitschZu
tragen
Höchste
Herrscherin
der Welt!
Und
wär’ er– von
Lasse mich, imallerdings
blauen
Scherzo
mitAsbest
Ironie und Anführungszeichen,
ohne den
Er ist nicht reinlich.
Ausgespannten Himmelszelt
bitteren Grimm, der diesem Typus in seinen Sinfonien anhaftet. Als
Wenn starke Geisteskraft
Dein Geheimnis schauen.
Künstler
und Mensch musste sich
Schostakowitsch
Die
Elemente
Bill‘ge
was des Mannes den
Brust MechaAn
sich
herangerafft,
Ernst
und
zart
bewegt
nismen eines totalitären Systems stellen. Seine Werke sind immer
Kein Engel trennte
Und mit heil‘ger Liebeslust
Reaktion
auf staatliche Verordnungen
und Zwänge.
Geeinte
Zwienatur
Dir entgegen
trägt! Und sein PatriDer
innigen
Unbezwinglich
Mut,
otismus
istbeiden;
weder blind noch aufoktroyiert
– wasunser
in der
Beurteilung
Die ewige Liebe nur
Wenn du hehr gebietest,
seiner Musik zu Missverständnissen führte. Doppelbödigkeit und
Vermag‘s zu scheiden.
Plötzlich mildert sich die Glut,
Gebrochenheit schwingt bei diesem
von
erst geWenn
duder
uns Sowjetunion
befriedest.
Jungfrau, rein
immit.
schönsten Sinne,
kreuzigten, dann geheiligten Komponisten
stets
DIE JÜNGEREN ENGEL
Mutter, Ehren würdig,
Uns erwählte Königin,
Ich
spür‘die
so eben,
ebenbürtig.
Auch
„Festliche Ouvertüre“ Göttern
reagierte
auf einen offiziellen
nebelnd um Felsenhöh,
Anlass: den Jahrestag der Oktoberrevolution, der im November
Ein Geister-Leben.
[bei Mahler: CHOR]
1954 mit
Festakt im Moskauer Bolschoi-Theater beganRegend
sicheinem
in der Näh,
Seliger
Knaben,sollte. Was zur Feier Dir,
derfehlte,
Unberührbaren,
gen werden
noch
war eine passende
Seh‘ ich bewegte Schar,
Ist es nicht benommen
Ouvertüre.
Hilfesuchend
wandte
sich
der
Dirigent
Vasili NebolLos von der Erde Druck,
Dass die leicht Verführbaren
Im
gesellt,
Traulich zu dir kommen.
sinKreis
an Schostakowitsch.
Die sich erlaben
In die Schwachheit hingerafft
Am neuen Lenz und Schmuck
Sind sie schwer zu retten;
Wer zerreißt aus eigner Kraft
Der Gelüste Ketten?
Wie entgleitet schnell der Fuß
Schiefem, glattem Boden?
Bei der vierzigjähr‘gen Buße,
Der ich treu in Wüsten blieb,
Bei dem seligen Scheidegruße
Den im Sand ich niederschrieb –
MATER GLORIOSA
schwebt einher
ZU DREI
CHOR DER BÜSSERINNEN
Du schwebst zu Höhen
Der ewigen Reiche,
Vernimm das Flehen
Du Gnadenreiche
Du Ohnegleiche!
MAGNA PECCATRIX
Bei der Liebe, die den Füßen
Deines gottverklärten Sohnes
Tränen ließ zum Balsam fließen,
Trotz des Pharisäer-Hohnes;
Beim Gefäße, das so reichlich
Tropfte Wohlgeruch hernieder,
Bei den Locken, die so weichlich
Trockneten die heil’gen Glieder –
MULIER SAMARITANA
Bei dem Bronn,
Zu dem schon weiland Abram
Ließ die Herde führen;
Bei dem Eimer, der dem Heiland
Kühl die Lippe durft‘ berühren;
Bei der reinen, reichen Quelle,
Die nun dorther sich ergießet,
Überflüssig, ewig helle,
Rings durch alle Welten fließt –
Die du großen Sünderinnen
Deine Nähe nicht verweigerst,
Und ein büßendes Gewinnen
In die Ewigkeiten steigerst,
Gönn’ auch dieser guten Seele,
Die sich einmal nur vergessen,
Die nicht ahnte, dass sie fehle,
Dein Verzeihen angemessen!
UNA POENITENTUM
sonst Gretchen genannt, sich anschmiegend
Neige, neige
Du Ohnegleiche,
Du Strahlenreiche,
Dein Antlitz gnädig meinem Glück!
Der früh Geliebte
Nicht mehr Getrübte
Er kommt zurück.
SELIGE KNABEN
in Kreisbewegung sich nähernd
Er überwächst uns schon
An mächt‘gen Gliedern;
Wird treuer Pflege Lohn
Reichlich erwidern.
Wir wurden früh entfernt
Von Lebechören,
Doch dieser hat gelernt:
Er wird uns lehren.
MARIA AEGYPTIACA
Bei dem hochgeweihten Orte,
Wo den Herrn man niederließ,
Bei dem Arm, der von der Pforte
Warnend mich zurücke stieß;
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CHOR SELIGER KNABEN
um die höchsten Gipfel kreisend
007_Konzert_AZ-88x190_Dirigent 05.07.16 14:34 Seite 1
Erstklassisch!
ELE fördert die Musik in der Region.
UNA POENITENTUM
Gretchen
DOCTOR MARIANUS
auf dem Angesicht anbetend
Vom edlen Geisterchor umgeben,
Wird sich der Neue kaum gewahr,
Er ahnet kaum das frische Leben,
So gleicht er schon der heil‘gen Schar.
Sieh, wie er jedem Erdenbande
Der alten Hülle sich entrafft,
Und aus ätherischem Gewande
Hervortritt erste Jugendkraft!
Vergönne mir, ihn zu belehren!
Noch blendet ihn der neue Tag.
Blicket auf zum Retterblick,
Alle reuig Zarten,
Euch zu sel‘gem Glück
Dankend umzuarten!
Werde jeder bess‘re Sinn
Dir zum Dienst erbötig;
Jungfrau, Mutter, Königin,
Göttin bleibe gnädig!
CHORUS MYSTICUS
MATER GLORIOSA
Komm! hebe dich zu höhern
Sphären,
Wenn er dich ahnet, folgt er nach.
Alles Vergängliche
Ist nur ein Gleichnis;
Das Unzulängliche
Hier wird’s Ereignis;
Das Unbeschreibliche
Hier ist es getan;
Das Ewig-Weibliche
Zieht uns hinan.
16 I 17
www.ele.de
christiane kohl_Sopran
Die Sopranistin
christiane kohl studier-
te am Salzburger Mozarteum bei Lilian Sukis
und Elisabeth Wilke und bestand 2003 ihr Diplom mit Auszeichnung. Sie ist Preisträgerin
verschiedener Wettbewerbe, u.a. des Wiener
Belvedere-Wettbewerbs. Sie gastierte u.a. an
den Opernhäusern von Basel und Frankfurt,
an der Deutschen und der Komischen Oper
Berlin, der Volksoper Wien oder dem Théâtre des Champs-Élysées
Paris. Konzerttätigkeiten führten Kohl u.a. an das Konzerthaus Berlin,
die Dresdner Frauenkirche, das KKL Luzern, die Tonhalle Zürich, die
Laeiszhalle Hamburg, das Konzerthaus Dortmund oder die Berliner
Philharmonie. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Franz Welser-Möst,
Michel Plasson, Adam Fischer, Philippe Jordan oder Bernard Haitink
sowie den Regisseuren Claus Guth, Helmut Lohner, Andreas Homoki
und Stefan Herheim.
manuela uhl_Sopran
Die Sopranistin
manuela uhl studierte in
Salzburg, Zürich und Freiburg und war zunächst an den Opernhäusern in Kiel und Karlsruhe, danach an der Deutschen Oper Berlin,
der sie auch weiterhin als regelmäßiger Gast
verbunden ist, festes Ensemblemitglied. Seit
2011 ist Uhl international freischaffend tätig
und gehört heute zu den gefragtesten Interpretinnen der Werke von Richard Strauss und Richard Wagner sowie
von Opern der spätromantischen Epoche, wie etwa von Korngold,
Schreker oder Zemlinsky. In den kommenden Spielzeiten wird Manuela Uhl u.a. in Berlin (Salome, Elsa), Tokio (Elsa), Düsseldorf (Marschallin)
sowie Dresden (Herzogin von Parma/Dr. Faust, Chrysothemis), Madrid und São Paolo (Chrysothemis) zu hören sein. Zahlreiche CDs und
18 I 19
DVDs mit Manuela Uhl wurden in den letzten Jahren veröffentlicht.
Aufeinander abgestimmte Instrumente
ergeben ein gutes Konzert.
marie heeschen_Sopran
Das Zusammenspiel vieler Instrumente erfordert eine präzise
Abstimmung und viel Training. Das Ergebnis wird für Sie zum
Hörgenuss.
marie heeschen studierte an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Chris-
Eine gute Abstimmung sollte auch für Ihre persönliche Absicherung erfolgen. Das gilt ganz besonders, wenn es um Ihre
Versicherungen, Vorsorge und Ihr Vermögen geht. Bei mir,
Ihrem Allianz Fachmann, werden Sie dazu umfassend und in
aller Ruhe beraten. Setzen wir uns doch einmal zusammen.
toph Prégardien und Prof. Lioba Braun und
Burkhard Hillebrand e. K .
kischen Musiksommers, auf dem Oude Muziek
ist heute bei Prof. David Smeyers im Masterstudiengang für Interpretation Neue Musik
eingeschrieben. Als Solistin hörte man sie in
Konzerten und Opernproduktionen des frän-
Generalvertretung der Allianz
Halterner Str. 5, 45657 Recklinghausen
Fest Utrecht, Zeiträume Basel, als auch auf dem Acht-Brücken Festival
[email protected]
sendern, wie dem WDR, SWR und DLF. Sie ist Preisträgerin des Paula
Tel. 0 23 61.1 26 56, Fax 0 23 61.1 21 25
Salomon-Lindberg Lied-Wettbewerbs 2015, ihr Alte-Musik-Ensemble
Paper Kite gewann den Biagio Marini Wettbewerb 2013 und den Premio Selifa 2015. Gemeinsam mit ihrem Ensemble BruCH ist sie Stipendiatin des Deutschen Musikrats. Seit dieser Spielzeit ist sie Ensemblemitglied der Oper Bonn.
08.03.16 14:04
gudrun pelker_Alt
Eine außerordentliche Vielseitigkeit kennzeichnet die Karriere der Mezzosopranistin
gudrun pelker, die sowohl auf der
Konzert- als auch auf der Opernbühne ein
gefragter Gast ist. Sie absolvierte an der Musikhochschule Köln in der Meisterklasse Josef Metternich ihre Gesangsausbildung und
schloss diese mit Auszeichnung ab. Nach ihrem Debüt 1988 als Carmen bei den Internationalen Festspielen auf
Schloss Weikersheim folgten Festengagements in Gelsenkirchen und
Frankfurt, wo sie sich alle Partien ihres Faches (Erda, Küsterin, Amme
u.v.a.) erarbeitete. Gastengagements führten sie u.a. nach Wiesbaden, Zürich, Wien, Köln, Basel, Mainz, zu den Wiener Festwochen, der
Münchner Biennale, den Schwetzinger Festspielen, dem Wagnerfestival Budapest. 2007 wurde sie als Professorin für Gesang an die Hochschule Hannover berufen.
20 I 21
ge_Konzert_88x93_4c Hillebrand.indd 1
in Köln, im Musiktheater im Revier Gelsenkirchen (MiR) und Rundfunk-
Kinder
brauchen
Kultur.
Wir brauchen
Ihre Hilfe!
Helfen Sie durch:
· Spenden
· Ehrenamtliches Engagement
· Projektideen
· Zustiftung zum Vermögensstock der Stiftung
almuth herbst_Alt
almuth herbst studierte Theologie in
Münster sowie Gesang bei Kammersänger
Prof. Leisenheimer (Köln) und absolvierte
Meisterkurse u.a. bei Kurt Moll und Siegfried
Jerusalem. Es folgten solistische Konzerte
u.a. mit der Musikfabrik NRW, der Philharmonie Baden-Baden oder dem Nederlands
Bach Ensemble, Rundfunkproduktionen mit
dem WDR, SWR und Radio 4 NL sowie ein Lehrauftrag an der Uni
Dortmund. Ihr Debüt im Konzerthaus Dortmund gab sie mit der Alt-
Überschäumend wie Champagner
Rhapsodie von Brahms und Mahlers Kindertotenliedern. Verschie-
Festlicher Bläserglanz und staatstragender Charakter: das ist der Ein-
ver, das Grand Théâtre de la Ville Luxembourg, das Aalto-Theater, die
druck der ersten Takte von Schostakowitschs „Festlicher Ouvertüre“.
Oper Dortmund oder die Ruhrtriennale. Seit 2009 ist sie Mitglied des
Doch so pompös geht es nicht weiter. Eine vorwitzige Bläsergirlan-
Soloensembles am MiR Gelsenkirchen. Darüber hinaus konzertierte
de reißt
Glanz
und Gloria mit sich und löst sich in einem wirbelnAnna
Karácsonyi
Herbst in New York, Brunswick und dem Hudson Opera House.
den Galopp auf. Das zweite lyrische Thema in Horn und Celli wird
vomFür
Sogtelefonische
der Ereignisse
fortgespült.
Fragen
stehenEin
wirtypisches SchostakowitschIhnen
jederzeit
zur Verfügung:
Scherzo
– mit
Ironie gern
und Anführungszeichen,
allerdings ohne den
Gerd und Brigitte Kluth
bitteren Grimm, der diesem Typus in seinen Sinfonien anhaftet. Als
privat: 0 23 65 / 3 41 45
Künstler
[email protected]
Mensch musste sich Schostakowitsch den MechaE-Mail:
www.kluth-stiftung.de
nismen eines totalitären Systems stellen. Seine Werke sind immer
Spendenkonto:
Reaktion
auf staatliche Verordnungen und Zwänge. Und sein PatriDE75 4265 0150 1113 0157 94
otismus
ist weder
blind
noch aufoktroyiert – was in der Beurteilung
Sparkasse
Vest
Recklinghausen
seiner Musik zu Missverständnissen führte. Doppelbödigkeit und
denste Engagements führten Herbst u.a. an die Staatsoper Hanno-
kor-jan dusseljee_Tenor
kor-jan dusseljee, der für seine Leistung
als Hermann in „Pique Dame“ von der „Welt
am Sonntag“ als bester Sänger 2014 in NRW
nominiert wurde, arbeitete mit wichtigen Dirigenten wie Marek Janowski, Kirill Petrenko
oder Valery Gergiev sowie mit zahlreichen
Orchestern wie dem Concertgebouw Orkest
Gebrochenheit schwingt bei diesem von der Sowjetunion erst ge-
Amsterdam, dem Scottish Chamber Orchest-
kreuzigten, dann geheiligten Komponisten stets mit.
ra, der Staatskapelle Dresden und den Bamberger Symphonikern zusammen. Zu seinen großen Erfolgen zählen Hermann in „Pique Dame“
Auch die „Festliche Ouvertüre“ reagierte auf einen offiziellen
an der Komischen Oper Berlin und am Teatro Regio Torino, Beetho-
Anlass: den Jahrestag der Oktoberrevolution, der im November
vens Florestan, ebenfalls in Turin, Verdis Otello an der Sächsischen
1954 mit einem Festakt im Moskauer Bolschoi-Theater beganZur Zeit fördern wir:
gen Kulturmäuse
werden sollte.e.V.
Was· Marler
zur Feier
noch fehlte, war eine passende
Debüt
JugendHilfesuchend
musiziert · Schulprojekte
Ouvertüre.
wandte sich der Dirigent Vasili Nebol-
Staatsoper Dresden, Lohengrin am Staatstheater Braunschweig, im
sin an Schostakowitsch.
Wien, Paris und London.
Weiteren eine Tournee mit Beethovens Neunter mit dem Gewand18 I 23
22
19
hausorchester Leipzig unter der Leitung von Riccardo Chailly nach
urban malmberg_Bariton
urban malmberg wurde in Stockholm
geboren und debütierte 1980 im Chor des
dortigen Opernhauses, wo er zudem mit mehreren solistischen Partien auftrat. Von 1983 bis
1997 war er an der Hamburgischen Staatsoper
u.a. als Leporello (Don Giovanni), Figaro (Il Barbiere di Siviglia) und Marcello (La Bohème) zu
Häusern wie der Staatsoper Unter den Linden Berlin, der Oper Leipzig, der Opéra du Rhin, der Nederlandse Opera und der Semperoper
Dresden mit Partien wie Don Pizarro (Fidelio), Alberich (Das Rheingold), Amonasro (Aida), Wozzeck, Méphistophélès (Gounods „Faust“)
oder Pentheus (Die Bassariden). Ferner ist er als Konzert- und Liedsänger sowie als Dirigent tätig. Urban Malmberg ist ab der Spielzeit
2016_2017 festes Ensemblemitglied am MiR.
michael tews_Bass
michael tews besuchte zunächst eine
Schauspielschule in seiner Heimatstadt Hamburg, bevor er an der Musikhochschule in
Frankfurt/Main Gesang studierte. Nach dem
erfolgreichen Abschluss wurde er Ensemblemitglied am Landestheater Coburg, gefolgt
von Engagements in Krefeld/Mönchengladbach, Osnabrück, Erfurt, Wuppertal und Gelsenkirchen. Gastspiele führten ihn u.a. an das Opernhaus Amsterdam,
das Lincoln Center Festival New York, die Opéra de Lausanne, das
Teatro La Fenice in Venedig und an das Nationaltheater Mannheim.
Kürzlich absolvierte Tews eine Konzerttournee mit Frans Brüggen und
dem Orchestra of the 18th Century durch die Niederlande und Belgien. Außerdem wirkte er in den Uraufführungen „La Porta della Legge“
von Salvatore Sciarrino und „Waiting For The Barbarians“ von Philipp
Glass mit, von der auch eine CD-Aufnahme vorliegt.
24 I 25
unsere kunden sind
die beste werbung.
erleben. Seit 1999 gastiert er an bedeutenden
opernchor des musiktheater im revier
Seit Eröffnung des Gelsenkirchener Hauses 1959 gibt es den
Opernchor am Musiktheater im Revier. Das Ensemble hat fünfundzwanzig Mitglieder aus mehr als zehn Nationen. Die großen
Chorpartien des klassischen Opernrepertoires gehören ebenso zum Aufgabenbereich der professionellen Sängerinnen und
Sänger, wie Operette, Musical oder Konzert. Von Saison zu Saison
meistern sie Musik unterschiedlichster Epochen, Stile und Sprachen. Zuletzt war der Chor in Vincenzo Bellinis „Norma“, Amilcare
Ponchiellis „La Gioconda“ oder auch im Schalke-Musical „Kennst
Du den Mythos …?“ zu erleben. Neben Homogenität und Klangschönheit wird das Ensemble in der Presse regelmäßig für Spielfreude und Bühnenpräsenz gelobt. 2013 wurden die Musiker mit
dem Theaterpreis der Sparkasse Gelsenkirchen ausgezeichnet.
Chordirektor ist derzeit Alexander Eberle.
www.musiktheater-im-revier.de/Menschen/Musiktheater/Chor/
chor der universität duisburg-essen
Der Chor der Universität Duisburg-Essen ist seit 1987 ein engagierter Laienchor, seit 15 Jahren unter der Leitung von Dr. Hermann Kruse. Er besteht aus aktuellen und ehemaligen Angehörigen der Universität sowie weiteren sangesfreudigen Menschen.
Der Chor pflegt kein festes Repertoire – das einzig Sichere für
das jeweils nächste Semester ist der Wandel. So gab es in den
letzten Jahren so unterschiedliche Programme wie eine Karibische Messe mit Steeldrum-Orchester, den „Messias“ sowie „Fluch
der Karibik“ mit der Neuen Philharmonie Westfalen, eine Jahrhundert-Revue, ein Oratorium über Anne Frank oder eine MikisTheodorakis-Gala. Den Ritterschlag erhielt der Unichor damit,
auf Einladung im April 2016 als Teil eines Großchores mit Palmeris „Misa Tango“ in der Carnegie Hall in New York aufzutreten.
26 I 27
www-stud.uni-essen.de/~sh1053/
konzertchor unna
Dem Chor des Musikvereins Unna e.V., seit 2013 KonzertChor
Unna, gehören derzeit mehr als 110 Sängerinnen und Sänger
an. Das Repertoire umfasst alle klassischen Werke der Oratorienliteratur. Im Dezember 2006 wurde Dr. Hermann Kruse Künstlerischer Leiter. Unter ihm wurden Kompositionen von Bach bis
Orff, bevorzugt aber Chorwerke zeitgenössischer Komponisten
VESTTAFEL - DAS RESTAURANT IN DER ENGELSBURG
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wir freuen uns auf Sie!
aufgeführt, u.a. von John Rutter, Ariel Ramírez, Paul McCartney, Martín Palmeri und John McClure. Mit dem Unichor Essen
entstanden gemeinsame Projekte wie „Very British – A Proms
Köstlich speisen, das Ambiente genießen, anregende
Gespräche führen - diese Wünsche führen Sie zu uns und
wir wollen sie erfüllen!
Night“ sowie Konzerte mit Werken von Leonard Bernstein und
Wir bieten Ihnen eine neue deutsche und internationale
Küche mit Pfiff. Unsere ständig variierende Speisekarte,
Tagesempfehlungen und Aktionswochen versprechen
Abwechslung. Ob Taufe, Kommunion, Geburtstags-,
Hochzeits- oder Familienfeier - wir bieten mit den drei
Veranstaltungsräumen in der Engelsburg und unserem
Restaurant den adäquaten Rahmen für Ihr Fest! Gemäß
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einen unvergesslichen Tag
oder Abend erleben.
Hall im April 2016.
PARKHOTEL
ENGELSBURG
Mikis Theodorakis. Besonderer Höhepunkt war die Teilnahme an
einem internationalen Chorprojekt in der New Yorker Carnegie
www.musikverein-unna.de
knabenchor gütersloh
Der Knabenchor Gütersloh nahm seine Arbeit im Januar 2007
unter der Leitung von Ernst Leopold Schmid und Sigmund
Bothmann auf. Inzwischen singen rund 80 Jungen und Männer
in fünf nach Alter gegliederten Chorgruppen. Erste Höhepunkte
im Jahr 2007 waren eine Konzertreise nach Turin und ein Fernsehauftritt im ZDF. 2008 gestaltete der Chor einen Rundfunkgottesdienst sowie das Weihnachtskonzert der Landesvertretung
NRW in Berlin. Bereits 2010 legte der Knabenchor seine erste
vielbeachtete CD-Aufnahme mit „So ein Struwwelpeter“ von Tilo
Medek vor, 2013 folgte eine zweite CD mit Werken von Benjamin Britten. Inzwischen konzertiert der Chor im In- und Ausland.
Weitere Infos und Reservierungen unter:
Beim 6. Erwitter Kinder- und Jugendchorwettbewerb erhielt der
Vesttafel · Das Restaurant in der Engelsburg
Knabenchor Gütersloh den 1. Preis und den Sonderpreis „Bester
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Knabenchor“.
www.knabenchor-gt.de
20 I 29
28
21
Augustinessenstraße 10 · 45657 Recklinghausen
VITA
jugendkantorei gütersloh
Die Jugendkantorei wurde zusammen mit der Choralsingschule Gütersloh zur musikalischen Entwicklung von Kindern und
Jugendlichen ins Leben gerufen. Sie bildet einen wichtigen Bestandteil in der Nachwuchsarbeit für den Bachchor Gütersloh.
Die Jugendkantorei ist ein Chor der evangelischen Kirchengemeinde Gütersloh; die geistliche Musik bildet die tragende Säule
im Repertoire. Trotzdem kommt auch die Bandbreite der weltlichen Chorliteratur zur Geltung. Wie überzeugend das Ensemble
beide Bereiche abdeckt, unterstreichen seine Platzierungen bei
überregionalen Wettbewerben wie etwa der 1. Preis beim 6. Landeschorwettbewerb NRW 2001 in Hamm. Weitere Erfolge ersang
sich die Jugendkantorei im Rahmen des Deutschen Chorwettbewerbs mit dem 1. Platz beim Landesentscheid 2005 in Siegen
und mit dem 3. Preis beim bundesweiten Finale in Kiel 2006.
www.bachchor-gt.de/jugendkantorei
NEUE PHILHARMONIE WESTFALEN
Die Neue Philharmonie Westfalen entstand 1996 aus der Fusion
zweier Orchester des nördlichen Ruhrgebiets, des Westfälischen
Sinfonieorchesters Recklinghausen und des Philharmonischen
Orchesters der Stadt Gelsenkirchen. Das Orchester zählt zu den
größten Klangkörpern in Nordrhein-Westfalen und bewältigt pro
Saison nahezu 300 Veranstaltungen im In- und Ausland. Das mit
rund 130 Musikerinnen und Musikern besetzte Orchester ist im
Stande, die gesamte Palette der Orchesterliteratur vom Barock bis
hin zur Moderne abzudecken. Auch Film- oder Crossover-Konzerte
mit Pop-, Rock- oder Jazzmusik gehören zum Repertoire. Neben
der Bespielung des Musiktheaters im Revier Gelsenkirchen, dessen
Opernorchester das Ensemble ist, Sinfoniekonzerten im gesamten
Ruhrgebiet und darüber hinaus, nimmt die Arbeit für Kinder und
Jugendliche großen Raum in der Tätigkeit des Orchesters ein.
Die Neue Philharmonie Westfalen hat sich in der jüngsten Vergan-
GMD rasmus baumann_Leitung
genheit zunehmend auch als Tourneepartner für Solisten von Weltruhm etabliert: Konzerten mit Lucia Aliberti, Elīna Garanča, Lang
Nach Studien in Essen (Klavier), Frankfurt
Lang, Herbie Hancock, Erwin Schrott oder Anna Netrebko folgte im
(Dirigieren) und Bochum (Kirchenmusik)
Jahr 2013 eine Tournee mit Angela Gheorghiu nach Frankfurt am
führten seine Engagements Rasmus Bau-
Main und Hamburg.
mann über das Aalto-Theater Essen und
das Staatstheater Kassel zurück ins Ruhr-
Generalmusikdirektor Rasmus Baumann hat im Sommer 2014 die
gebiet, wo er 2008 zum Chefdirigenten
Nachfolge von Heiko Mathias Förster angetreten, der das Orchester
des Musiktheater im Revier Gelsenkirchen
von 2007 bis 2014 leitete. Träger des Orchesters sind die Städte Gel-
berufen wurde. Seit Rasmus Baumann im
senkirchen und Recklinghausen sowie der Kreis Unna. Darüber hi-
Sommer 2014 das Amt des Generalmusikdirektors der Neuen
naus wird die NPW vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe und
Philharmonie Westfalen antrat, brachte er zahlreiche innovati-
dem Land Nordrhein-Westfalen als das größte der drei Landesor-
ve Projekte mit seinem Orchester auf den Weg, wie z.B. die pro-
chester gefördert, um Städte und Gemeinden zu bedienen, die über
grammatische Neu-Konzeption des Sinfoniekonzert-Zyklus, die
kein eigenes Sinfonieorchester verfügen.
Ausweitung der Crossover-Konzerte oder die Etablierung neuer
Konzertreihen. Gastdirigate diverser renommierter Orchester
harmoniker, der Orchester in Duisburg, Kassel und Bochum oder
der NDR Radiophilharmonie runden seine Tätigkeit ab.
30 I 31
wie z.B. des London Symphony Orchestra, der Stuttgarter Phil-
BESETZUNG 1. SINFONIEKONZERT
NEUE PHILHARMONIE WESTFALEN
jinwoo lee
Kontrabass
istvan karacsonyi
gunnar polansky
ludovic trutz
michael gawriloff
tamas angyan
frank hanewinkel
malwina bernagiewicz
jörg koslowski
alexander gyulai
Violine II
seo jin kim
markus wallrafen
eckhard kleindopf
nicola borsche
johannes porfetye
sophie kühn
ariane reaves
tibor bamberger
ilona seifert
ana-maria andreea campianu
theodora staneva
julie-ann clarke-fuchs
dan tarna
david crowe
viktoria velika
ilarie dinu
nikolaus hampel
Viola martin ramhorst
atsuhiko iwabuchi*
Oboe
rainer nörenberg
andré ziemons
claudia hellbach
régis vincent
thomas jüdt
norbert göller
tim kieselhofer*
sayaka nakajima
Fagott
shunji kamo
cristina ceja
naoko matsutani*
christian otto
Klarinette
cristina silvia lalescu
naoko hamatsu
verena nassall
milica zivanic
ji-hee kang
wojciech michalski
andreas kosinski
fabio corró
sandra klein
jan kornacki
knut knappe
sophie guérin
pavel strugalev
uwe rebers
wolfgang fabri
bärbel tirler
susanne pieper
susanne schmickler
christoph tentrup
Flöte Violoncello
walter gödde
susanne wahmhoff
mark mefsut
juliette froissart
daniel hoffmann
karolin scholz
mikhail tolpygo
javier pocovi*
n.n.*
Horn
markus schleich
minsung kim
sietske van wieren
ralph breitenbach
bernd eiteneuer
günter kahlenbach
roland vesper
doohyun eum*
andreas de witt
32 I 33
Violine I
BESETZUNG 1. SINFONIEKONZERT
Trompete
CHÖRE
björn kjer
martin rommelfanger
johannes potzel
Posaune
opernchor des musiktheater im revier
manfred hof
carsten kittan
alexander ribbat
gerd schnackenberg
ferenc mausz*
holger hansen
flavius petrescu*
martin wrede
dmitri trofimovitch*
michael dieing
martin jannasch
n.n.*
oliver aigner, birgit brusselmanns, jan ciesielski, sabina detmer, heike einhorn, gabriele ernesti, sergey fomenko, bernd
frings, wiltrud maria gödde, georg hansen, byeong-il yun,
sina jacka, apostolos kanaris, wolf rüdiger klimm, lisa maria
laccisaaglia, charles e.j. moulton, silvia oelschläger, patricia
palmer, jeong hun seo, ewa stachurska, katrin stösel, artavazd zakaryan
Tuba
thomas tirler
Harfe
birgit gieschke
n.n.*
chor der universität duisburg-essen
Schlagzeug
Pauke
alexander bock
nikolas mareske
robert jambor
fanny backhaus, agnes bankfalvi, sibylle bartels, holger
bartosch, sanaz begdelikomitaki, ulrike behrens, christa
beulen, karin beyer, katharina biewener, sara bigdelikomitaki, verena blaschke, helga block, antje böger, marianne
felix kohnke
bohn, barbara boje, dirk florian bönte, èlia bosch borràs,
dagmar braun, franziska brendel, anna brückner, astrid büchert, frauke busch, manuela carta, monika cziesla, pia da-
Mandoline
Tasteninstrumente
n.n.*
alexander eberle*
askan geisler*
annette reifig*
thomas rimes*
gasan, chiara damiolini, frank daske, marcel drath, dagmar
flores, marie fromm, monika gauselmann, urban geisthoff,
elisabeth geselle, elisabeth gierse, birgit goitowski, monika grätsch, tobias grömke, ursula gubisch, ulrike gundlach,
manfred gunkel, wiebke günschmann, hajo heckelei, christoph hein-kropp, bernd heitmeier, jutta helmig-molitor, susanne heming-fuchs, susanne henrich, gisela herre, bernd
hoffmann, margret holthaus-dierkes, marie hörnemann,
jost, sigrid kasper, ulla keina, rosemarie kerbusk, christina
Änderungen vorbehalten!
Abweichende Besetzungsgröße aufgrund der Platzverhältnisse möglich.
Stand: 31. August 2016
klenner, reinhold kloos, andreas kluth, yanti kraatz, philipp
krauledat, elena krisp, david krusche, michael kruzewicz,
34 I 35
petra irmscher, dagmar jilleck, claudia johänning, christiane
* Gastmusiker/in
christiane kunkel, udo küppers, marlis lehmann, maria leipold, birgit lentz, corinna lieb, andrea linge, silvia lorbach,
judith lorch, susanne lotz, steffen ludwig, mareike mathieu, birgit matrisch-dinkler, claudia meier, marietta meister,
waldtraut mertins, pauline metternich, hanna möller, renate
moltrecht, helga neumann-schillings, mario nolte, irmtraud
nüllmann-hannig, kristina nyström, dirk paguyo, michaela pastoors-koudaimi, renate peitsch, petra katharina peterman, hanne plewa, rainer plewa, gertie preuß, michael
probst, gudrun reichert, claus rickert, karsten riedl, brigitte
rittmann-bauer, heike rosum, georg sattler, michael scheele, marina schock, judith schonnefeld, claudia schrepper,
manuela schwarzkopf, antje selge, eva silberer, ulla smidtberner, regina stötzel, evelyn straberg, karin strotbaum,
monika strothe, meike sturm, carin theißen, anja timmer,
andreas totzeck, corinna von erdmannsdorff, diana vollenbroich, rainer vom stein, monika von minding-geiger, johanna voß, petra wagemann, swen wagner, daniel wahlers, ke-
sigrid kruse, johanna langenkämper, uta leymann, karin lilie,
georg linz, helga linz-pichottka, ingrid mattusch, roswitha mutz, hartmut müller, helga müller, regina müller,
ellen nast, andrea nolte, heinz-josef peters, inge pfeifer,
margaretha plümer, elisabeth pöttgen, doris richter, angela rohn, philipp rohn, ellen rupieper, hans-peter rößler,
marie-louise schlüter, jutta schulte, karin schumann, brigitte schwenkenbecher, anne schäpermeier, annegret sieger, angelika solty, sarah stiller, cristina stumpf, iris veith,
hiltrud viebahn, heidrun vollradt, barbara wachenberg,
wolfgang e. weick, susanne weidebach, reinhart weiß, helga wetzel, heike wiehagen, bärbel wittig, angelika zander
vin walsh, rebecca wanzl, sabine weiler, julia welke, mareike
weseloh, gabi weskamp, sibylle widmaier, anke wiedemann,
carina wiesen, guyanne wilson, meret wünnemann, semira
zoghlami
projektchor „sinfonie der tausend“
shi bo, jasmin dommen, gereon grundmann, maximilian
haschemi, johanna heinen, natalie hüskens, sun min kang,
florian kersten, peter kertesz, laura kriese, esther kunze,
konzertchor unna
reiner adler, karin allroggen, hildegard arnoldi, rosemarie bahn, eva baumann-kraft, marion beier, beate berns,
hanneliese birkigt, reinhard birkigt, otfried bisplinghoff,
hermann bley, ingrid braasch, anne conradi, ute deland,
robin liebwerth, sungwon lee, xiangyi long, martin lukaß,
mirjiana mladenov, katharina penner, pelagia psaltapoulo,
lorenz rommelspacher, walther rösler, anna-christin sayn,
felix schmidt, luise schmidt, joel urch, birgit walter, qi wang,
miriam wentz, dimitrios zamantzas, alexander zaun
gisela diercks, ana-maria donning, margund dreps, olga
drygalov, sabine eckelsbach, dietmar elliger, nike elligerkuhn, claudia enners-dauber, nicole grenda, udo grenda,
ernst-walter grieger, bettina großebüter, veronika hoffmann, klaus hofmann, ulrike hoppenheit, gabriele huwe,
vekorn, hans-ulrich knies, sibylla kroes, hermann kruse,
36 I 37
hannelore hüser, monika jargstorf, beate kispal, reni klö-
moritz adam, jason albrecht, orpheus bothmann, jannik
breulmann, finn eifler, henry finke, henri flöttmann, jakob
fullick, jan oliver gehling, jan grünewald, constantin holzer,
clemens husemann, jan-erik imort, gustav jacobsen, johann
kaßmann, ole kleßmann, mattis kraft, christian krifo, gabriel lihotzky, luca maaskerstingjost, jacob marek, felix reinkemeier, georg reinkemeier, ludwig reinkemeier, leonhard
rulla, justin-alexander sautner, sebastian schönborn, aaron
stolzmann, carlos ben thomas, aykan topbac, jonas traeger,
jakob wolf
impressum
knabenchor gütersloh
Herausgeber
Neue Philharmonie Westfalen
Landesorchester NRW
Geschäftsführer Dr. jörg hillebrand
GMD rasmus baumann
Castroper Straße 12 c · im Depot
D-45665 Recklinghausen
Fon_02361 I 48 86-0
[email protected]
web_www.neue-philharmonie-westfalen.de
Redaktion
lioba krause
Bild- und Fotonachweis
Neue Philharmonie Westfalen, beate kazimirowicz,
pedro malinowski, nadine targiel
charlotte anthony, veronika borkowski, pauline bürgel,
Visuelle Konzeption, Layout, Satz
jana deppermann, henrike eifler, carla flöttmann, carolina
Sitesmedia Marketing & Kommunikation
www.sitesmedia.de
holzer, claudia jacobfeuerborn, ankea kirschbaum, maria
marek, amélie peters, sophia proempeler, clara schoop, noa
sofie vornholt, janine wenner
Verkaufspreis: 2,- Euro
Auflage: 2000 Stück
Stand: September 2016
www.neue-philharmonie-westfalen.de
Kulturelles Engagement braucht Partner
38 I 39
jugendkantorei gütersloh
Wir danken den beteiligten Künstleragenturen
und Fotografen für die freundliche Unterstützung.
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