Ensemble 08_09

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hSFG J KEW
Sehnsucht
Ensemble 08_09
Artwork von Franziska Uhlig
Sehnsucht 22.10.08
Intendant & Tanz
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Intendant
Spielzeit kommen Kollegen
hinzu - andere wechseln in
neue Engagements. Wir wollten auch nicht liebe Gäste, die
unsere Ensembles als Partner
verstärken und die festen Mitarbeiter des Hauses trennen:
beide zusammen stehen für
die hohe Qualität des Heidelberger Theaters.
Peter Spuhler
Liebe Theater- &
Konzertfreunde!
Schon lange war es unsere
Idee, Ihnen alle Künstler, die
für Sie auf der Heidelberger
Bühne stehen, vorzustellen.
Jetzt ist es soweit! Selbstverständlich ist die Gruppe dieser
Menschen ständiger Veränderung unterworfen, denn
auch während der laufenden
Tanz
Der jetzige Stand stellt also
eine Momentaufnahme zu
Beginn der Spielzeit 08/09
dar - es werden sicher in
den nächsten Wochen und
Monaten noch weitere
Künstlerinnen und Künstler
dazu kommen. Es liegt in der
Natur der Sache, dass die
Kürze der Biografien den Verdiensten der Beschriebenen
nur bedingt gerecht wird
- über jeden ließe sich mehr
schreiben, einige legen großen
Wert darauf, Verdienste und
Auszeichnungen aus Bescheidenheit nicht zu nennen.
Ich würde mich freuen, wenn
Sie auf den folgenden Seiten
viele Begegnungen machen
mit all den Menschen, die
gemeinsam den ausgezeichneten Ruf der Heidelbergs in
der Theaterwelt ausmachen.
Vielleicht können Sie in
einigen Jahren anhand dieser
Sonder-Sehnsucht erkennen:
Ach ja, der oder die hat bei
uns in Heidelberg seine/ihre
Karriere begonnen! Denn das
Heidelberger Theater ist ein
Sprungbretttheater für junge
Bühnenkünstler. Weil sie
Ihnen vermutlich am wenigsten vertraut sind, fangen wir
mit den Kollegen von pvc Tanz
Freiburg-Heidelberg an. Viel
Vergnügen beim Blättern!
Vergessen Sie bitte beim
Lesen nicht, dass es noch
wesentlich mehr Menschen
braucht, um hervorragende
Inszenierungen und aufregende Konzerte zu machen.
Menschen, die ein gutes Recht
hätten, hier zu erscheinen:
Sie alle sind Künstler und
Experten ihrer Bereiche.
Insgesamt sind wir fast 300
Kolleginnen und Kollegen
- denken Sie an die Maske
und die Kostümabteilung, die
Requisite, die Licht-, Ton- und
Bühnentechnik, die Verwaltung, das Hauspersonal und
den Einlass. Die festen Mitarbeiter werden jedes Jahr um
weitere 100 Gäste verstärkt.
Hinzu kommen noch einmal
rund 50 Praktikantinnen und
Praktikanten, ohne die unsere
Theaterkunst nicht möglich
wäre. Ihnen allen sei an dieser
Peter Spuhler, gebürtiger Berliner, studierte in Wien Regie und
Dramaturgie und arbeitete zeitgleich an verschiedenen Wiener
Theatern. Uraufführungen und
junge Autoren waren und sind
ein Schwerpunkt seiner Arbeit.
Nach Engagements in den neuen
Bundesländern sowie beim Film
und beim Fernsehn war er Schauspieldirektor am Volkstheater
Rostock und Intendant am
Landestheater Tübingen.
Seit 2005 leitet er das Theater
und Philharmonische Orchester
der Stadt Heidelberg. Er ist Vorsitzender der Dramaturgischen
Gesellschaft und Sprecher der
Festivalgruppe der Metropolregion Rhein-Neckar.
Künstlerische Leitung
Joachim Schloemer erhielt seine Ausbildung an
der Folkwang Hochschule. Er war Direktor der
Tanztheater in Ulm, Weimar und Basel. Seit Ende
der 90er Jahre ist er als Opern- und Schauspielregisseur u. a. am Burgtheater Wien und den Salzburger
Festspielen tätig. Joachim Schloemer wird 2009 die
Intendanz in St. Pölten übernehmen. Derzeit ist er
einer der wichtigsten Choreographen und Opernregisseure sowie Kurator von pvc Tanz Freiburg
Heidelberg. In der Spielzeit 08_09 choreographiert
er „in schnee – die 6 Cello-Suiten von J. S. Bach“.
Tom Schneider war als Regieassistent und
Schauspielmusiker am Theater Basel tätig. Seit
2004 inszenierte er u. a. am Theater und Philharmonischen Orchester der Stadt Heidelberg, am
Theater Osnabrück und an der Musikakademie
Basel/Schola Cantorum Basilensis. Seit 06_07 ist
er Musiker und Regisseur von pvc Tanz Freiburg
Heidelberg. In der Spielzeit 08_09 macht er die
Musik für „Mütter. Väter. Kinder“ und die „Disco
Schnee Show“ sowie die Choreographie und Regie
für „For Love“.
Joachim Schloemer
Tom Schneider
Inga Schonlau ist Dramaturgin für Tanz und
Schauspiel. Nach dem Studium der Philosophie,
Politikwissenschaft und Psychologie an der FU Berlin war sie dort als wissenschaftliche Mitarbeiterin
tätig. Ab 2004 arbeitete sie als Dramaturgin in der
freien Szene, bei der Mobilen Akademie Berlin am
HAU Berlin und an der Volksbühne Berlin. 2007
wechselte sie an das Theater Freiburg. Seit der
Spielzeit 07_08 ist sie Dramaturgin von pvc Tanz
Freiburg Heidelberg.
Graham Smith studierte an der Idyllwild Arts
Academy in Kalifornien und an der State University
of New York. Er war u. a. am Deutschen Nationaltheater Weimar, am Theater Basel, bei den Salzburger Festspielen und am Maxim Gorki Theater in
Berlin engagiert. Seit 1994 arbeitet er mit Joachim
Schloemer zusammen, seit 06_07 ist er Mitglied
von pvc Tanz Freiburg Heidelberg. In der Spielzeit
08_09 leitet er das „Choreographische Labor“ im
Haus der Jugend und tanzt in „3x3x3“ und „For
Love“.
Inga Schonlau
Tanz
Stelle ganz ausdrücklich gedankt! Ich freue mich auf und
über ihr Interesse,
Ihr
Graham Smith
Dramaturgie & Öffentlichkeitsarbeit in Heidelberg
Yola Garbers erwarb 2007 den „Bachelor of
Arts“ im „Dance Theater“ am LABAN in London,
seit 2007 ist sie Kundalini Yoga Lehrerin. Neben
Ausbildung und Studium trat sie als Tänzerin und
Performance-Künstlerin vor allem in der freien
Szene auf und kooperierte mit verschiedenen
Künstlern bei „site specific“ Projekten. Seit Februar
2008 arbeitet sie als Tanzdramaturgin und in der
Öffentlichkeitsarbeit für pvc Tanz Freiburg Heidelberg in Heidelberg. 08_09 tanzt sie außerdem in
„Dantons Tod“ mit.
Yola Garbers
Simone Wolf absolvierte 2004 ihr Studium der
Kunstgeschichte und Romanistik an der RuprechtKarls-Universität in Heidelberg. Nach Praktika in
verschiedenen Museen, u. a. dem Louvre in Paris,
arbeitete sie in Galerien und Auktionshäusern.
Zuletzt lebte sie in Buenos Aires wo sie sich u. a.
bei Pablo Villarraza & Dana Frigoli dem Studium
des Tangos widmete. Seit der Spielzeit 08_09 ist
sie Mitarbeiterin bei pvc in Heidelberg.
Simone Wolf
Sehnsucht 22.10.08
Tanz
Tanz
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Choreographie & Regie
Gary Joplin absolvierte den „Bachelor of Fine
Arts“ an der Illinois Wesleyan University, danach
erfolgte eine Ausbildung in den Hubbard Street
Dance Studios und der Pennsylvania Academy
of Ballet. Er erhielt ein Gastengagement an der
Lyric Opera of Chicago. Von 1994 bis 1999 war er
Solist am Sarasota Ballet of Florida. 2002 wurde er
Mitglied des Tanztheaters Irina Pauls in Heidelberg.
In der Spielzeit 08_09 choreographiert er „Fast
Forward“, ein Tanzprojekt mit Jugendlichen.
Grayson Millwood studierte am Victorian College
of the Arts in Melbourne. Er arbeitete u. a. mit
William Forsythe, Luc Dunberry und Joachim
Schloemer. 1999 wurde er festes Mitglied im Ensemble von Sasha Waltz & Guests und setzt diese
Zusammenarbeit als freier Tänzer und Choreograph
fort. Er ist Mitbegründer der Splintergroup, dessen
Stück „Lawn“ von der Zeitschrift „The Australian“ zur besten Tanzproduktion des Jahres gekürt
wurde. In der Spielzeit 08_09 choreographiert und
tanzt er in „Food Chain“.
Gary Joplin
Grayson Millwood
Gavin Webber wurde nach seiner Arbeit mit
Maguy Marin Ensemblemitglied von Wim Vandekeybus „Ultima Vez“ in Brüssel. Seit seiner Rückkehr nach Australien lehrt er, neben der Arbeit als
Choreograph und Tänzer, an verschiedenen Universitäten und leitet Workshops. Er ist Mitbegründer
der Splintergroup. In der Spielzeit 08_09 choreographiert und tanzt er in „Food Chain“.
Sebastian Nübling studierte Kulturwissenschaften
und ist Mitgründer des Theaters Mahagoni in
Hildesheim. 2002 wurde er als Nachwuchsregisseur des Jahres von „Theater heute“ ausgezeichnet.
Er ist Regisseur u. a. am Theater Basel und wurde
an die Münchener Kammerspiele eingeladen
und bekam den 1. Preis des Hamburger Festivals
„Politik im Theater“ für „I Furiosi“ am Staatstheater
Stuttgart. In der Spielzeit 08_09 führt er als einer
der wichtigsten und gefragtesten Regisseure überhaupt bei „Mütter. Väter. Kinder“ Regie.
Sebastian Nübling
Tanz
Gavin Webber
Ensemble
Eun-Me Ahn studierte an der E-Wha Frauenuniversität in Seoul und an der Tisch School of the
Arts in New York. Sie war u. a. bei der Korean
Contemporary Dance Company in Seoul engagiert,
1986 begann sie mit eigenen choreographischen
Arbeiten. Zur Zeit ist sie künstlerische Leiterin der
Daegu City Dance Troupe. Seit der Spielzeit 06_07
choreographiert sie für pvc Tanz Freiburg Heidelberg. Im Sommer 2009 ist sie mit ihrem Soloauftritt
„I can not talk to you“ bei den HEIDELBERGER
SCHLOSSFESTSPIELEN zu sehen.
Murielle Elizéon studierte zeitgenössischen Tanz
am RIDC, Rencontres internationales de Danse
contemporaine, in Paris und arbeitete u. a. mit
Joachim Schloemer in der Schweiz und mit
Choreographen in Dänemark zusammen. Bei pvc
Tanz Freiburg Heidelberg gastierte sie 06_07 in
„Louder! Can you hear me“ und ist seit 07_08
Ensemblemitglied. In der Spielzeit 08_09 tanzt sie
in „tout court“, „Food Chain“ und „1001“ mit.
Eun-Me Ahn
Murielle Elizéon
Begüm Erciyas lernte während ihres Molekularbiologiestudiums zeitgenössischen Tanz kennen.
Sie beteiligte sich als Tänzerin, Choreographin und
Organisatorin an verschiedenen Projekten und war
Mitgründerin von „laboratuar“, einer Forschungsgruppe für die Darstellenden Künste in Istanbul. Sie
studierte am SEAD, Salzburg Experimental Academy
of Danse, eigene Arbeiten folgten. 2006 erhielt sie
das „DanceWeb“-Stipendium, danach ein Stipendium der Akademie Schloss Solitude. In der Spielzeit
08_09 ist sie in „tout court“ zu sehen.
Alice Gartenschläger studierte an der Folkwang
Hochschule Essen, es folgten Engagements u. a. an
der Opéra de Lille und bei Joachim Schloemer am
Theater Basel. Seit 2002 ist sie freie Tänzerin. Es
entstanden choreographische Arbeiten u. a. für das
Theater der Welt in Stuttgart und an der Musikakademie Basel. Seit 06_07 war sie Gast bei pvc Tanz
Freiburg Heidelberg. In dieser Spielzeit ist sie in
„Mütter. Väter. Kinder“ zu sehen.
Alice Gartenschläger
Begüm Erciyas
Monika Gillette ist Tänzerin und Filmemacherin
in New York. Sie ist in den USA, Europa, Japan
und im Iran aufgetreten. Sie arbeitet außerdem als
Filmcutterin und hat bei mehreren Hollywoodproduktionen mitgewirk und Tanzfilme gemacht, die
international gezeigt wurden. 2007 erhielt sie das
„DanceWeb“-Stipendium. In der Spielzeit 08_09 ist
sie in „tout court“ zu sehen.
Monika Gillette
Mia Haugland Habib studierte Choreographie am
State College of Ballet and Dance in Oslo. Sie arbeitete als Tänzerin und Choreographin in Brasilien,
Madagaskar, der Türkei, Israel, im Irak und in
vielen europäischen Ländern und beteiligte sich
u. a. an „New Nordic Choreography“, der Performance-Gruppe „L.U.N.“ und „Sweet & Tender
Collaborations“. In 2007 wurde sie von „IDEE-network“ präsentiert. Momentan ist sie Mitglied des
Vorstandes der Norwegian Opera und Ballet. In der
Spielzeit 08_09 ist sie in „tout court“ zu sehen.
Mia Haugland
Sehnsucht 22.10.08
Tanz
Sandra Hüller absolvierte ihre Ausbildung an der
Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin.
Sowohl von der Zeitschrift „Theater heute“ als auch
dem Bayerischen Filmpreis wurde sie als „Beste
Nachwuchsschauspielerin“ ausgezeichnet. Als
„Beste Darstellerin“ erhielt sie 2006 den „Preis der
deutschen Filmkritik“ und den „Silbernen Bär“ der
Berlinale. 2007 bekam sie den „Silbernen Astor“
des argentinischen Filmfestivals „Mar del Plata“. In
der Spielzeit 08_09 ist sie in „For Love“ zu sehen.
Su-Mi Jang studierte modernen Tanz, Ballett,
koreanischen Tanz und Bühnenkunst in Seoul und
Essen. Zunächst arbeitete sie in Seoul, nun ist sie
als freischaffende Tänzerin in Europa u. a. mit Joachim Schloemer und Sasha Waltz tätig. 2004 war
sie am Theater St. Gallen engagiert und realisierte
eigene Choreographien. Seit 06_07 ist sie Mitglied
von pvc Tanz Freiburg Heidelberg. In der Spielzeit
08_09 tanzt sie in „in schnee – die 6 Cello-Suiten
von J. S. Bach“, „Food Chain“und „1001“.
Su-Mi Jang
Sandra Hüller
Paea Leach arbeitet als freischaffende Tänzerin,
Choreographin und Tanzlehrerin. Ihre Ausbildung
erhielt sie an der WAAPA, Western Australian
Academy of Performing Arts, in Perth. Seit 2004
entstehen eigene choreographische Arbeiten,
daneben entwickelte sie Produktionen u. a. für die
WAAPA. 2007 wirkte sie u. a. bei Aufführungen
von Simon Ellis mit und ging mit dem Australian
Dance Theatre auf Gastspielreise. In der Spielzeit
08_09 tanzt sie in „in schnee – die 6 Cello-Suiten
von J. S. Bach“.
Maria Pires studierte an der Academia de Dança
Contemporânea de Setúbal, danach arbeitete sie in
der Companhia de Dança de Lisboa. 1991 begann
ihre Zusammenarbeit mit Joachim Schloemer am
Ulmer Theater, dem Deutschen Nationaltheater
Weimar und am Theater Basel. Sie war Protagonistin in vielen Produktionen und den Tanzfilmen
„The Platform“ für SF DRS und „Electric Boy“ für
das ZDF und ARTE. In der Spielzeit 08_09 ist sie in
„in schnee – die 6 Cello-Suiten von J. S. Bach“ zu
sehen.
Paea Leach
Maria Pires
Guilherme Garrido hat nach seinem Studium der
Bildenden Kunst an zahlreichen Tanzworkshops in
Europa teilgenommen. Er gründete ein Kulturzentrum in Porto namens „555“ und arbeitet momentan als Tänzer und Choreograph. In der Spielzeit
08_09 wirkt er in „tout court“ mit.
Daniel Jaber beendete 2004 seine Tanz-Ausbildung
am Adelaide Centre for the Arts und trat anschließend
dem Gary Stewarts Australian Dance Theatre bei.
2008 arbeitete er u. a. mit Frances D’Ath und Alison
Currie zusammen. Seit 2006 schuf er auch eigene
Choreographien, darunter „The world’s smallest
stage“, „INVADED“ und „Swanhilda is a Punk“. In
der Spielzeit 08_09 ist er Protagonist in „in schnee
– die 6 Cello-Suiten von J. S. Bach“ – einer Koproduktion von pvc Tanz mit der Brüsseler Oper und
dem Lucerne Festival zu sehen.
Guilherme Garrido
Daniel Jaber
Thomas Jeker studierte Bass, Gitarre und Shakuhachi. Er ist als Komponist und Musiker tätig
und arbeitet als Multi-Instrumentalist für zeitgenössischen Tanz und Theater. So verbindet ihn auch
eine regelmäßige Zusammenarbeit mit pvc Tanz
Freiburg Heidelberg. In der Spielzeit 08_09 schuf
er die elektronische Musik für „in schnee – die 6
Cello-Suiten von J. S. Bach“ und ist auch selbst auf
der Bühne zu sehen.
António Pedro Lopes studierte Musical-Theater,
Theaterwissenschaften und Choreographie in
New Mexico, an der Universität von Évora und
am Fórum Dança in Lissabon. Er war weltweit auf
Bühnen mit u. a. João Fiadeiro und Jérôme Bel zu
sehen. Seit 2002 entwickelt er eigene choreographische Arbeiten, 2007 in dem Projekt „Sweet &
Tender Collaborations“ bei dem er u. a. die künstlerische Leitung in Porto hat. In der Spielzeit
08_09 ist er in „tout court“ zu sehen.
Thomas Jeker
António Pedro Lopes
Clint Lutes studierte Musik und Theater an der
New Paltz Staatsuniversität und Tanz an der Tisch
School of the Arts in New York. Er arbeitete mit
zahlreichen Choreographen zusammen und zeigte
eigene Arbeiten in Seoul, New York und Berlin. Er
ist Kurator der „Lucky Trimmer“ TanzperformanceSerie und arbeitet u. a. für Sasha Waltz & Friends
und die Eun-Me Ahn Company. In der Spielzeit
08_09 tanzt er in „in schnee – die 6 Cello-Suiten
von J. S. Bach“ und in „Disco Schnee Show“, für
die er auch die Choreographie schuf.
Tommy Noonan studierte Literatur und Kunstgeschichte am Vassar College/New York und
gründete die Woodshead Theater Company. 2006
war er „DanceWeb“-Stipendiat bei Impuls Tanz.
Er zeigte eigene Arbeiten u. a. auf dem Festival
„Instances“ in Frankreich. Er ist Mitorganisator von
„Sweet and Tender Collaborations“ und seit 07_08
Mitglied von pvc Tanz Freiburg Heidelberg. In der
Spielzeit 08_09 tanzt er in „Food Chain“, macht
die Dramaturgie für die „Disco Schnee Show“ und
leitet „tout court“.
Clint Lutes
Tommy Noonan
Sebastian Rowinsky studierte Tanz in Caracas
bei Adriana Urdaneta, Luz Urdaneta und Jacques
Broquet und in New York am Alvin Ailey American
Dance Center und Limon Institute. Er besuchte das
Movement Research/New York, wo er u. a. mit Kristie Simpson und Stephen Petronio arbeitete. Seit
2000 tanzt er für Joachim Schloemer, seit 06_07 ist
er im Ensemble von pvc Tanz Freiburg Heidelberg.
In der Spielzeit 08_09 ist er in „Food Chain“ und
„1001“ zu sehen.
Sebastian Rowinsky
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Jean-Baptiste Veyret-Logerias tanzte neben
seinem Linguistik-Studium am Centre Choréographique National in Tours. Er ist Sänger und
Chorleiter des Vocal-Ensembles „Les Djinns“ und
war 2005 einer der ersten Studenten des neuen
Essais-Programm am CNDC in Angers. Er gründete
die Association „La Dépose“ um eigene Arbeiten
zu produzieren, führte Regie in dem Kurzfilm „Vodka Cola“ und nahm an „Sweet & Tender Collaborations“ teil. In der Spielzeit 08_09 wirkt er in „tout
court“ mit.
Jean-Baptiste Veyret-Logerias
Sehnsucht 22.10.08
Tanz
Tanz
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Bühne, Kostüm & Lichtdesign
Andreas Grüter studierte Lichtgestaltung an der
Bayerischen Theaterakademie in München. Er war
u. a. am Bayerischen Staatsschauspiel, der Opéra
de Marseille, den Bayreuther Festspielen und der
Wiener Staatsoper tätig. Seit 2002 arbeitet Grüter
regelmäßig mit Joachim Schloemer und pvc Tanz
Freiburg Heidelberg zusammen. In der Spielzeit
08_09 gestaltet er das Licht für „in schnee – die
6 Cello-Suiten von J. S. Bach“, „Mütter. Väter.
Kinder“, „For Love“ und „1001“.
Nadia Fistarol lebt und arbeitet in Zürich. Sie
absolvierte Schauspielunterricht am Lee Strasberg
Theater Institute in New York und ihr Architekturdiplom an der ETH Zürich. Nach einigen Assistenzen
folgten eigene Arbeiten u. a. für das Studio im
Deutschen Theater in Göttingen und die Münchener Kammerspiele. Seit der Spielzeit 06_07
arbeitet sie als Kostüm- und Bühnenbildnerin bei
pvc Tanz Freiburg Heidelberg. In der Spielzeit
08_09 gestaltet sie das Bühnenbild für „1001“ und
für „Krieg“ im Schauspiel.
Nadia Fistarol
Andreas Grüter
Mark Howett studierte Lichtdesign an der Yale
School of Drama New York. Er arbeitete mit vielen
australischen und internationalen Theater-, Film-,
Tanz- und Operncompagnien, die oft auf Tournee
gingen. 2003 erhielt er den „Helpmann Award“,
2005 den „Room Award“ für bestes Lichtdesign
und 2005 den „Helpmann Award“ für das am besten gestaltete Konzert. Er gestaltet in der Spielzeit
08_09 das Licht für „tout court“, „Disco Schnee
Show” und „Food Chain“.
Franziska Jacobsen wurde in Heidelberg
geboren, studierte Ausstattung an der Akademie
Beeldende Kunsten in Maastricht/Niederlande
und arbeitete zunächst in Köln bei der Studiobühne und an den Bühnen der Stadt Köln, sowie in
Dortmund. Seit 06_07 ist sie bei pvc Tanz Freiburg
Heidelberg Assistentin für den Bereich Bühne und
Kostüm. In der Spielzeit 08_09 gestaltet sie für
„Disco Schnee Show“ und „For Love“ die Bühne
und für „1001“ die Kostüme.
Mark Howett
Franziska Jacobsen
Mascha Mazur wurde in Polen geboren und studierte Bühnenbild an der Akademie der Bildenden
Künste in Wien. Seit 2002 arbeitet sie u. a. mit
Patrick Wengenroth, Petra Lammers sowie Joachim
Schloemer an verschiedenen Häusern, u. a. den
Münchener Kammerspielen und dem Konzerthaus
Berlin. In der Spielzeit 08_09 gestaltet sie das
Bühnenbild für „in schnee – die 6 Cello-Suiten von
J. S. Bach“ und für „Food Chain“.
Gunna Meyer absolvierte ihre Ausbildung an der
Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg und am
Central St. Martin’s College in London. Zunächst
arbeitete sie als Modedesignerin, danach assistierte
sie an der Volksbühne Berlin und am Thalia Theater
in Hamburg. Seit 2004 arbeitet sie als Kostümbildnerin u. a. am Berliner HAU, am Thalia Theater
Hamburg und auf Kampnagel in Hamburg. Für „in
schnee – die 6 Cello-Suiten von J. S. Bach“ und für
das Schauspiel „Liv Stein“ von Nino Haratischwili
gestaltet sie 08_09 die Kostüme.
Mascha Mazur
Tanz
Gunna Meyer
Moritz Müller ist seit 1990 im Bereich Bühnenund Kostümbild tätig. Er arbeitete mit diversen
Regisseuren, u. a. Sascha Bunge, Milan Peschel
und Sebastian Hartmann, zusammen. Es folgten
Engagements am Deutschen Schauspielhaus in
Hamburg, am Theater an der Parkaue Berlin, dem
Maxim Gorki Theater Berlin und dem Staatstheater
Stuttgart. In der Spielzeit 08_09 gestaltet er u. a.
für „Food Chain“ und „tout court“ die Bühnenbilder und für „For Love“ die Kostüme.
Violoncello
Sebastian Diezig studierte an den Musikhochschulen von Lausanne und Basel. Er arbeitete
u. a. mit Antonio Meneses und Miklos Perényi. Aus
zahlreichen Wettbewerben ging er als Preisträger
hervor, so zuletzt bei der Internationalen Konkurrenz von Zagreb 2008. Als Solist spielte er u. a. am
Sinfonieorchester Basel und den Budweiser Philharmonikern und gastierte bei diversen Festivals.
In dieser Spielzeit spielt er 2 der 6 Cello-Suiten von
J. S. Bach in „in schnee – die 6 Cello-Suiten von
J. S. Bach“.
Moritz Müller
Sebastian Diezig
Mattia Zappa studierte am Konservatorium von
Lugano, an der Juilliard School in New York und
der Musikakademie Basel. Als Träger des Europäischen Musikförderpreises wurde er bald u. a. vom
Basler Sinfonieorchester und dem Festival Strings
Lucerne mit solistischen Aufgaben betraut, dann
in das Zürcher Tonhalle-Orchester engagiert. Als
Kammermusiker trat er u. a. in der New Yorker
Carnegie Hall und in der Berliner Philharmonie auf.
In „in schnee“ ist er in dieser Spielzeit als Cellist zu
hören und zu sehen.
Mattia Zappa
David Pia studierte bereits im Alter von dreizehn
Jahren an der Musikhochschule Basel. Er ist u.
a. Preisträger des Internationalen TschaikowskyWettbewerbs 2007 in Moskau. Als Solist und
Kammermusiker präsentierte er sich bei Festivals
wie den „Young Artists in Concert“ in Davos. David
Pia, der seit 2007 als Solocellist beim Münchner
Rundfunkorchester verpflichtet ist, spielt mit Diezig
und Zappa die 6 Cello-Suiten von J. S. Bach in „in
schnee – die 6 Cello-Suiten von J. S. Bach“.
David Pia
Sehnsucht 22.10.08
Schauspiel
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Schauspiel
Künstlerische Leitung
Axel Preuß arbeitete nach seinem Studium der
Neueren Deutschen Literatur und Philosophie als
Dramaturg in Rostock, Lübeck und Berlin und als
Chefdramaturg am Landestheater Tübingen. Seit
der Spielzeit 05_06 ist er Leitender Dramaturg für
das Schauspiel, Schauspieldirektor, Künstlerischer
Leiter des HEIDELBERGER STÜCKEMARKTS und
stellvertretender Intendant am Theater und Philharmonischen Orchester der Stadt Heidelberg.
Axel Preuß
Schauspiel
Dramaturgie
Hanna Ruckert wurde 1983 in Mannheim geboren. Nach zehn Jahren am Laientheater studierte
sie Theater-, Film- und Medienwissenschaft und
Germanistik in Frankfurt/Main. 2005 absolvierte
sie ein Praktikum, in dessen Rahmen sie an
der Organisation des 8. Deutschen Kinder- und
Jugendtheaterfestivals „Augenblick mal!“ in Berlin
beteiligt war. Nach einer Hospitanz beim HEIDELBERGER STÜCKEMARKT 08 arbeitet sie jetzt als
Dramaturgieassistentin am Heidelberger Theater.
Katrin Breschke studierte Germanistik, Romanistik und Philosophie an der TU Dresden und
anschließend Dramaturgie an der Hessischen
Theaterakademie bei Hans-Thies Lehmann. Sie
assistierte am Staatsschauspiel Dresden, am
Staatstheater Kassel sowie am schauspielfrankfurt.
Außerdem war sie Assistentin von Marion Tiedtke
und Christof Loy an der Hochschule für Musik und
Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Ab der
Spielzeit 08_09 ist sie Schauspieldramaturgin in
Heidelberg.
Katrin Breschke
Hanna Ruckert
Katrin Spira, 1978 in Basel geboren, studierte
Literatur, Rhetorik und Geschichte in Tübingen
und Aix-en-Provence. Von 2002 bis 2005 war sie
Dramaturgieassistentin am Landestheater Tübingen
und wechselte 2005 ans Heidelberger Theater, wo
sie zunächst das friedrich5 leitete und als Dramaturgieassistentin engagiert war. Seit 2006 ist sie
Schauspieldramaturgin, betreute u. a. „Michael
Kohlhaas“, „Die Räuber“, „Idioten“ und „Antigone“
und entwickelte die Theatersoap „Friedrichstraße“
sowie die enorm erfolgreiche Reihe „Tatort HD“.
Dr. Thomas Spieckermann wurde 1967 in Herne
geboren. Er studierte Theaterwissenschaft, Romanistik und Geschichte in Bochum, Wien, Pamplona
und London und schloss eine Dissertation über
Theaterprojekte von Edward Gordon Craig an
der Ruhr-Universität Bochum an. Als Dramaturg
war er am Stadttheater Würzburg, am Theater
Nordhausen, am Brandenburgischen Staatstheater
Cottbus und als leitender Dramaturg am Theater in
Bamberg engagiert. Ab der Spielzeit 08_09 ist er
Schauspieldramaturg am Heidelberger Theater.
Katrin Spira
Schauspiel
Dr. Thomas Spieckermann
Ensemble
Ute Baggeröhr studierte Schauspiel in Leipzig. Sie
war an verschiedenen Theatern engagiert, u. a. am
Theater Freiburg, schauspielfrankfurt, Theaterhaus
Jena sowie am Landestheater Tübingen. Seit 05_06
ist sie fest in Heidelberg und war u. a. als die
Marie in „Woyzeck“ und die Ellida in „Die Frau vom
Meer“ zu sehen. In dieser Spielzeit spielt sie u. a.
in „Die Räuber“, „Die fetten Jahre sind vorbei“,
„Was ihr wollt“, „Die Nibelungen“, „Iwanow“ und
„Lilly Link“.
Jessica Higgins studierte an der Otto-Falckenberg-Schule in München, spielte u. a. in München,
Rostock, Bielefeld und Hamburg und stand in
Mannheim in „Edith Piaf“ auf der Bühne. Ab der
kommenden Spielzeit ist sie fest am Landestheater
Tübingen engagiert. In Heidelberg spielte und sang
sie als Gast bei den HEIDELBERGER SCHLOSSFESTSPIELEN 08 in „Wild Roses“, das für die SCHLOSSFESTSPIELE 09 wiederaufgenommen wird.
Ute Baggeröhr
Jessica Higgins
Joanna Kitzl, 1980 in Bern geboren, studierte an
der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Nach einem Gastengagement am Deutschen
Schauspielhaus in Hamburg folgten Festengagements am Landestheater Tübingen und dem
Zürcher Theater am Neumarkt. 2002 erhielt sie den
Solopreis des Schauspielschultreffens. Ab der Spielzeit 05_06 war sie fest am Heidelberger Theater,
wo sie u. a. in „Bunbury“ und „Idioten“ zu sehen
war. 08_09 spielt sie als Gast u. a. in „Dantons
Tod“ und „Cyrano de Bergerac“.
Joanna Kitzl
Steffi König absolvierte ein Schauspiel- und Puppenspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Sie arbeitete u. a.
mit Jürgen Kuttner, Tom Kühnel, Suse Wächter und
Armin Petras und war in Berlin u. a. am Maxim
Gorki Theater, an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz und am Deutschen Theater zu sehen. In
Heidelberg steht sie als Puppenspielerin erstmalig
in „Himalaya“ auf der Bühne.
Steffi König
Sehnsucht 22.10.08
Schauspiel
Simone Mende absolvierte zunächst eine
klassische Gesangsausbildung, bevor sie Schauspielunterricht am Mecklenburger Landestheater
Parchim nahm. Sie spielte u. a. am Volkstheater
Rostock und am Theater Lübeck und war in
diversen Filmrollen zu sehen. Seit 08_09 gehört sie
fest zum Heidelberger Ensemble. In der vergangenen Spielzeit war sie bereits als Lady Bracknell in
„Bunbury – Ernst ist das Leben“ sowie in „Cyrano
de Bergerac“ zu sehen. 08_09 spielt sie u. a. die
Liv in „Liv Stein“.
Antonia Mohr studierte Schauspiel an der
Hochschule der Künste Berlin. Sie spielte am
Theater der Altmark in Stendal, den Westfälischen
Kammerspielen in Paderborn und dem Landestheater Tübingen. Seit der Spielzeit 05_06 ist sie
festes Ensemblemitglied des Heidelberger Theaters,
wo sie zuletzt in „Idioten“, „Die Mountainbiker“,
„Himalaya“ und „Cyrano der Bergerac“ zu sehen
war. 08_09 spielt sie u. a. in „Herr Lehmann“, „Liv
Stein“ und in „Dantos Tod“ den Robespierre.
Simone Mende
Antonia Mohr
Maria Prüstel machte eine Ausbildung an der
Staatlichen Ballettschule, bevor sie Schauspiel an
der Hochschule für Musik und Theater Rostock studierte. Sie stand in Rostock, Schwerin und Zürich
auf der Bühne und erhielt 2006 den Solopreis des
Schauspielschultreffens in München. Seit 07_08 ist
sie im Heidelberger Ensemble und spielt u. a. die
Amalia in „Die Räuber“ und die Viola in „Was ihr
wollt“. In der aktuellen Spielzeit ist sie u. a. in „Lilly
Link“, „Iwanow“ und „Die Nibelungen“ zu sehen.
Jennifer Sabel studierte Schauspiel an der
Bayerischen Theaterakademie August Everding.
Am Theater Erlangen war sie u. a. in „Kabale und
Liebe“, „Reigen“ und „Platonov“ zu sehen. Seit Mai
2008 ist sie festes Ensemblemitglied in Heidelberg.
Ihre erste Rolle war die Olivia in „Was Ihr wollt“.
Zu Beginn der neuen Spielzeit ist sie u. a. in „Dantons Tod“ und als Brunhild in „Die Nibelungen“ zu
sehen .
Jennifer Sabel
Maria Prüstel
Monika Wiedemer studierte an der FU Berlin
Musikwissenschaft sowie Schauspiel am Max-Reinhardt-Seminar Wien. Sie erhielt 2005 den MartaPreis als beste Schauspielerin beim Internationalen
Schauspielschultreffen in Brünn. Seit 06_07 ist sie
fest in Heidelberg und spielte u. a. die Antigone in
„Oedipus auf Kolonos“ und „Antigone“. In dieser
Spielzeit ist sie in „Ein Teil der Gans“, „Was ihr
wollt“, „Herr Lehmann“ und „Dantons Tod“ zu
sehen und wurde zur Ensemblesprecherin gewählt.
Andreas Bichler absolviert seit 2005 ein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und
Theater Hamburg. Er spielte am Deutschen
Schauspielhaus in „Kabale und Liebe“ sowie am
Thalia Theater Hamburg in Anja Hillings „Sinn“ und
in Koltès‘ „Die Nacht kurz vor den Wäldern“. Am
Heidelberger Theater ist er in „Was ihr wollt“ als
Gast zu sehen.
Monika Wiedemer
Andreas Bichler
Björn Bonn, 1978 in Essen geboren, studierte von
2000 bis 2004 an der Folkwang Hochschule Essen/
Bochum. Nach Gastengagements an den Wuppertaler Bühnen und am Schauspielhaus Bochum war
er 04_05 am Landestheater Tübingen engagiert.
Ab der Spielzeit 05_06 war er fest am Heidelberger
Theater, wo er u. a. in „Idioten“, „Antigone“ und
„Bunbury“ auf der Bühne stand. Im friedrich5 war
er in Martin Heckmanns „Finnsch“ zu sehen. Nach
einem Wechsel an das Staatstheater Kassel spielt
er 08_09 als Gast in „Cyrano de Bergergac“.
Victor Calero studierte an der Hochschule für
Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Nach
einem Engagement am Theater Aachen arbeitet
er seit vielen Jahren als freischaffender Schauspieler u. a. in Berlin, Basel, Zürich und Dresden.
Am Heidelberger Theater war er als Gast in „Die
Mountainbiker“ und „Wir im Finale“ zu sehen. In
der Spielzeit 08_09 steht er weiterhin in „Himalaya“ auf der Bühne.
Björn Bonn
Victor Calero
Klaus Cofalka-Adami machte eine Ausbildung
zum Bankfachwirt und spielte an den Kinder- und
Jugendtheatern in Dortmund, Tübingen und Mannheim und am Landestheater Tübingen. Seit der
Spielzeit 05_06 gehört er zum Heidelberger Schauspielensemble und war u. a. als Kreon in „König
Ödipus“, „Oedipus auf Kolonos“ und „Antigone“,
als Lucky in „Warten auf Godot“, als Azdak in „Der
kaukasische Kreidekreis“ und als Clov in „Endspiel“
zu sehen. 08_09 spielt er u. a. in „Herr Lehmann“,
„Iwanow“ und „Lilly Link“.
Ronald Funke studierte Schauspiel in Rostock. Engagements hatte er u. a. in Schwerin, Magdeburg,
Mannheim, Luzern, Rostock und Osnabrück. Seit
05_06 ist er fest am Heidelberger Theater engagiert, wo er u. a. als Maximilian von Moor in „Die
Räuber“, Prospero in „Der Sturm“, Doktor Wangel
in „Die Frau vom Meer“ und Ham in „Endspiel“ auf
der Bühne stand. In dieser Spielzeit ist er u. a. in
„Lilly Link“ und „Die Nibelungen“.
Ronald Funke
Klaus Cofalka-Adami
Paul Grill machte seine Schauspielausbildung
an der Hochschule für Musik und Theater „Felix
Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig und spielte an
den Staatstheatern in Dresden und Cottbus. 2005
war er Preisträger der Max Grünebaum Stiftung
und wurde in „Theater heute“ als Nachwuchsschauspieler des Jahres nominiert. Seit 07_08 zählt
er fest zum Heidelberger Ensemble und spielt u. a.
den Franz Moor in „Die Räuber“ und den Grafen
Orsino in „Was ihr wollt“. Aktuell ist er in „Die
Nibelungen“ und „Dantons Tod“ zu sehen.
Paul Grill
Seite 7
Florian Hertweck studierte Medieninformatik
in Berlin und Schauspiel an der Hochschule für
Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam. Er
wirkte bei zahlreichen Film-, Fernseh- und Hörspielproduktionen mit und gastierte u. a. an Theatern
in Aachen, Potsdam und Berlin. Seit 06_07 fest am
Heidelberger Theater, steht er in dieser Spielzeit u.
a. als Karl Moor in „Die Räuber“, als Bob Dylan in
„The Times They Are A-Changin’“ und als Siegfried
in „Die Nibelungen“ auf der Bühne.
Florian Hertweck
Sehnsucht 22.10.08
Schauspiel
Benjamin Hille absolvierte seine Schauspielausbildung in Hannover. Nach einem Gastengagement
am Staatsschauspiel Hannover gehörte er zu den
Ensembles des Pfalztheaters Kaiserslautern und des
Theaters Heilbronn. Darüber hinaus wirkte er in
verschiedenen TV- und Filmproduktionen mit. Seit
April 2008 fest im Heidelberger Ensemble spielte
er bei den HEIDELBERGER SCHOSSFESTSPIELEN
bereits die Titelrolle in „Cyrano de Bergerac“. In
dieser Spielzeit spielt er in „Lilly Link“ und „Himalaya“ und in „Herr Lehmann“.
Heiner Junghans studierte Theaterwissenschaften
und Philosophie an der FU Berlin. Er absolvierte
eine Schauspielausbildung an der Hochschule für
Musik und Theater in Rostock, spielte als Gast am
Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin und
war am Landestheater Tübingen engagiert. Seit der
Spielzeit 08_09 ist er festes Ensemblemitglied am
Heidelberger Theater und spielt in „Herr Lehmann“, „Verzeihung, ihr Alten...“ und „Lilly Link“.
Heiner Junghans
Benjamin Hille
Jens Koch absolvierte ein Schauspielstudium am
„theater der keller” in Köln und spielte an Theatern
in Neuss, Köln, Singen, Trier und Aachen. Von
2005 bis Sommer 2008 gehörte er zum Heidelberger Schauspielensemble und war u. a. als Franz
in „Die Räuber“, Ariel in „Der Sturm“ und Dr.
Chasuble in „Bunbury – Ernst ist das Leben“ zu
sehen. In der Spielzeit 08_09 steht er als Gast in
„The Times They Are A-Changin’“ weiterhin auf der
Heidelberger Bühne.
Michael Klubertanz 1992 legte in Würzburg sein
Kapellmeisterdiplom ab. Sein erstes Vollzeitengagement hatte er ab der Spielzeit 1992_93 am
Heidelberger Theater, wo er seit 1995 Kapellmeister, Studienleiter und Assistent des Generalmusikdirektors war. Außerdem dirigiert Michael
Klubertanz regelmäßig als Gast beim Philharmonischen Staatsorchester Bremen, den Hamburger
Symphonikern und den Nürnberger Symphonikern.
Bei „Kitsch!“ und „Kitsch & Crime“ wirkt er als
Arrangeur, Pianist und Sänger mit.
Michael Klubertanz
Jens Koch
Natanaël Lienhard absolvierte bis 2008 seine
Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik
und Theater in Frankfurt. Währenddessen stand er
u. a. am schauspielfrankfurt in Schimmelpfennigs
„Für eine bessere Welt“ auf der Bühne. Ab der
Spielzeit 08_09 ist er fest am Heidelberger Theater
engagiert und war bereits als Sebastian in „Was
ihr wollt“ zu sehen. In der aktuellen Spielzeit spielt
er u. a. in „Die Nibelungen“ und den St. Just in
„Dantons Tod“.
Hagen von der Lieth studierte in Dresden
Jazz/Rock/Pop und Schauspiel in Leipzig. Er war am
Schauspiel Leipzig und am Landestheater Tübingen engagiert und gehörte von 2005 bis 2008
zum Heidelberger Ensemble. Hier war er u. a. in
„Amerika“ und „Idioten“ zu sehen. In der Spielzeit
08_09 steht er weiterhin in „The Times They Are AChangin’“ auf der Bühne. Als Regisseur inszenierte
er u. a. „Finnisch“ von Martin Heckmanns und bei
den HEIDELBERGER SCHLOSSFESTSPIELEN 08 den
Liederabend „Wild Roses“.
Natanaël Lienhard
Hagen von der Lieth
Hendrik Pape (*1972) studierte Schauspiel an
der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“
Berlin und war als freier Schauspieler u. a. am
Schauspiel Hannover, Hans-Otto-Theater Potsdam
und Jungen Theater Bremen engagiert. In Heidelberg war er in „Philotas“ bereits 2004 als Gast.
Jetzt ist er in „Die Nibelungen“ zu sehen.
Alexander Peutz studierte Schauspiel in Bern,
spielte u. a. in Peter Steins „Faust“-Inszenierung
sowie in Luzern und Tübingen. Von 2005 bis 2008
gehörte er zum Heidelberger Ensemble und spielte
u. a. den Frank ‚N’ Furter in der „Rocky Horror
Show“ sowie in „Die Räuber“, „Michael Kohlhaas“
und „Wild Roses“. Seit dieser Spielzeit ist er fest
am Theater Konstanz engagiert. Mit seinen Liederabenden „Kitsch!!!“, „Kitsch & Crime“ und „Wild
Roses“ wird er weiterhin in Heidelberg zu erleben
sein.
Alexander Peutz
Hendrik Pape
Matthias Rott studierte Schauspiel in Leipzig
und stand u. a. in Chemnitz, Darmstadt und Berlin
auf der Bühne. 1999 wirkte er an der Produktion
„Cymbelin“ mit, die mit dem Vontobel-Preis für
die beste Ensembleleistung beim Schauspielschulentreffen ausgezeichnet wurde. Er spielte in
zahlreichen Film- und TV-Produktionen und ist seit
dieser Spielzeit fest in Heidelberg engagiert, wo er
u. a. als Herr Lehmann zu sehen ist.
Daniel Stock absolvierte sein Schauspielstudium
an der Hochschule für Film und Fernsehen in
Potsdam und spielte u. a. an Theatern in Aachen,
Berlin und Aalen sowie am schauspielfrankfurt.
Darüber hinaus war er in verschiedenen Kino- und
Fernsehproduktionen zu sehen. Seit dieser Spielzeit
gehört er zum Heidelberger Ensemble und steht
in „Die Nibelungen“ in der Rolle des Volker auf
der Bühne. Außerdem ist er in „Lilly Link“ und als
Iwanow im gleichnamigen Stück von Tschechow
zu sehen.
Daniel Stock
Matthias Rott
Holger Stockhaus studierte Schauspiel in Bochum
und spielte u. a. am schauspielfrankfurt, an der
Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz und am Maxim
Gorki Theater in Berlin. Von 2007 bis 2008 war er fest
am Heidelberger Theater engagiert, wo er u. a. in der
Titelrolle in „Michael Kohlhaas“, als Figaro in „Der
tollste Tag“ und in „Bunbury – Ernst ist das Leben“ zu
sehen war. Mit Beginn der Spielzeit 08_09 wechselte
er an das Schauspiel Leipzig. In Heidelberg steht er
weiterhin in „Die Räuber“ und in „Die fetten Jahre
sind vorbei“ auf der Bühne.
Holger Stockhaus
Seite 8
Alexander Weise absolvierte seine Schauspielausbildung in Bochum. Es folgten Engagements in Bochum und Graz. Seit 2005 ist er freier Schauspieler
in Berlin und trat u. a. am Maxim Gorki Theater,
an der Schaubühne am Lehniner Platz und in den
Sophiensaelen auf sowie in Theatern in Bonn und
Kassel. Am Heidelberger Theater ist er als Gast in
der Rolle des Narren in „Was ihr wollt“ sowie in
„Die Nibelungen“ zu sehen.
Alexander Weise
Sehnsucht 22.10.08
Schauspiel
Seite 9
Frank Wiegard studierte an der Hochschule für
Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Er spielte
am Staatstheater Kassel, am schauspielfrankfurt
und am Maxim Gorki Theater Berlin. Seit 07_08 ist
er festes Ensemblemitglied in Heidelberg und war
u. a. als Jack Worthing in „Bunbury – Ernst ist das
Leben“ zu sehen. In der aktuellen Spielzeit spielt er
u. a. in „Die fetten Jahre sind vorbei“ und „Ein Teil
der Gans“. Außerdem ist er u. a. in „Die Nibelungen“ und „Dantons Tod“ zu sehen.
Frank Wiegard
Schauspiel
Regisseure
Nina Gühlstorff studierte Musik- und Sprechtheaterregie an der Bayerischen Theaterakademie
München und am GITIS in Moskau. Seit 2002 inszeniert sie als freie Regisseurin u. a. in Osnabrück,
Dresden, Tübingen und Halle. Daneben realisiert
sie gemeinsam mit Dorothea Schröder freie Projekte unter dem Namen NYX e. V. Sie war PolenScout beim HEIDELBERGER STÜCKEMARKT 06 und
übernahm 2007 kurzfristig die Inszenierung von
„Tag der Gnade“ im zwinger1. In der laufenden
Spielzeit inszenierte sie „Herr Lehmann“.
Anna Bergmann studierte Regie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin.
Sie arbeitete u. a. am Landestheater Tübingen,
am Saarländischen Staatstheater, am Deutschen
Nationaltheater Weimar, am Oldenburgischen
Staatstheater, am Deutschen Theater Göttingen
und am Theater Konstanz. Im zwinger1 inszenierte sie 05_06 die Uraufführung von Ulrike Syhas
Stück „Gewerbe“. Zuletzt war ihre Inszenierung von
„Die Frau vom Meer“ auf der Städtischen Bühne zu
sehen sowie „Himalaya“ im zwinger1.
Anna Bergmann
Nina Gühlstorff
Kerstin Lenhart studierte Kriminologie, Kinderund Jugendpsychiatrie in Heidelberg sowie Theaterwissenschaft und Sozialpädagogik in Leipzig.
Seit 2005 arbeitete sie als freie Regisseurin in
Osnabrück, Berlin und Frankfurt. In Heidelberg
eröffnete ihre Inszenierung von „Die fetten Jahre
sind vorbei“ in der Spielzeit 07_08 den zwinger1;
im zwinger3 ist weiterhin ihre Inszenierung von
„Farm der Tiere“ zu sehen.
Nino Haratischwili leitete in Tiflis die freie,
zweisprachige Theatertruppe „Fliedertheater“. Sie
studierte Regie an der Staatlichen Schule für Film
und Theater in Tiflis und an der Theaterakademie
Hamburg. Daneben schrieb sie mehrere Prosatexte
und Stücke. Mit „Liv Stein“, das sie in der aktuellen
Spielzeit im zwinger1 inszenieren wird, gewann
sie den Hauptpreis des HEIDELBERGER STÜCKEMARKTS 08. Aktuell wurde ihre Inszenierung ihres
Stückes „Agonie“ in Hamburg mit dem renommierten Rolf-Mares-Preis ausgezeichnet.
Nino Haratischwili
Kerstin Lenhart
Marc Becker studierte Theater- und Politikwissenschaft und Neuere Deutsche Literaturgeschichte.
2004 erhielt er den Preis der Bayerischen Theatertage. Als Autor wurde er 2005 mit „Wir im Finale“
zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen und
erhielt den Förderpreis für Kunst und Wissenschaft
der Stadt Nürnberg. Seit 2006 ist er Hausautor
und -regisseur am Staatstheater Oldenburg. In
Heidelberg inszenierte er zuletzt „Wir im Finale“
und „Endspiel“. In der aktuellen Spielzeit wird er
„Krieg“ von Rainald Goetz auf die Bühne bringen.
Henning Bock studierte Germanistik und Soziologie und arbeitete als Regieassistent am TAT Frankfurt und am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Er inszenierte am Staatstheater Stuttgart, am
Altonaer Theater und am Thalia Theater Hamburg,
u. a. „Momo“ von Ende. Seine Uraufführung von
Lauckes „Alter Ford Escort dunkelblau“ war 2007
bei den Mülheimer Theatertagen und beim HEIDELBERGER STÜCKEMARKT eingeladen. In Heidelberg
inszenierte der bereits „Das Ballhaus“ nach einer
Idee des Théatre de Campagnol.
Henning Bock
Marc Becker
Matthias Huhn arbeitete als DJ und war
Mitbegründer eines Plattenladens in Hamburg.
Regiearbeiten entstanden am Staatstheater Kassel,
am Maxim Gorki Theater Berlin, den Münchner
Kammerspielen sowie am HAU in Berlin und am
Kleistforum Frankfurt/Oder. Am Heidelberger
Theater inszenierte er 2008 als Koproduktion mit
dem Maxim Gorki Theater Berlin „Verzeihung ihr
Alten, wo finde ich Zeit, Liebe und ansteckenden
Irrsinn?“.
Davud Bouchehri arbeitete als Regisseur und
Dramaturg in Hamburg, Kiel und Basel und gehörte
von 1996 bis 2000 zur Künstlerischen Leitung des
Staatstheaters Darmstadt. Seit 2000 arbeitet er als
freier Regisseur. Seine Heidelberger Inszenierung
von „Die Leiden des jungen Werther“ wurde 2002
zu den „Baden-Württembergischen Theatertagen“
in Ulm sowie zur „Woche junger Schauspieler“
in Bensheim eingeladen. In der Spielzeit 08_09
inszeniert er Büchners „Dantons Tod“ und entwirft
dafür auch das Bühnenbild.
Davud Bouchehri
Matthias Huhn
Sehnsucht 22.10.08
Schauspiel
Seite 10
Heiner Kondschak ist Musiker, Schauspieler,
Regisseur und Autor. Als Musikalischer Leiter war
er am Jungen Theater Göttingen und am Landestheater Tübingen engagiert. Für das Heidelberger
Theater schrieb und inszenierte er den Bob Dylan
Abend „The Times They Are A-Changin’“ sowie
„Des Knaben Wunderhorn“ bei den HEIDELBERGER
SCHLOSSFESTSPIELEN. In Heidelberg war er als
Bandleader und Musikalischer Leiter in der „Rocky
Horror Show“ sowie in seinem eigenen Bob Dylan
Abend „The Times They Are A-Changin’“ zu sehen.
Mareike Mikat studierte Regie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin.
Seit 1998 realisiert sie Inszenierungen u. a. in
Kassel, Halle und Berlin. Am Heidelberger Theater
inszenierte sie „Ulzanas Rache“, „Antigone“ und
„Ein Teil der Gans“. In der aktuellen Spielzeit wird
sie gemeinsam mit Martin Laberenz und Johannes
Schmidt die kleine Spielstätte Skala des Centraltheaters in Leipzig leiten.
Mareike Mikat
Heiner Kondschak
Ila Schnier arbeitete als Regieassistentin am
Theater Osnabrück, am Landestheater Tübingen
und am Heidelberger Theater. Hier realisierte sie
im friedrich5 eigene Arbeiten in der Reihe „Der
Joker“ sowie eine Inszenierung von „furchtlos
wird’s golden“. Außerdem führte sie Regie bei den
Liederabenden „Kitsch!!!“ und „Kitsch & Crime“
mit Alexander Peutz und Michael Klubertanz auf
der Städtischen Bühne.
Martin Nimz war als Schauspieler und Regisseur
u. a. in Gera, Eisenach, Rostock und Berlin engagiert. Von 2002 bis 2004 war er Schauspieldirektor
und Regisseur am Staatstheater Kassel. Außerdem
inszenierte er u. a. am Landestheater Tübingen
und am schauspielfrankfurt. Nach „Die Räuber“,
„Effi Briest“, „Woyzeck“ und „Michael Kohlhaas“
zeigte er in der Spielzeit 07_08 in Heidelberg „Die
Räuber – Neue Fassung!“. In der aktuellen Spielzeit folgen „Die Nibelungen“ und „Wallenstein“.
Ila Schnier
Martin Nimz
Sebastian Schug ist seit der Spielzeit 07_08
Hausregisseur in Heidelberg. Er studierte Regie an
der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“
in Berlin. Seine Abschlussinszenierung „Sobald
fünf Jahre vergehen“ gewann 2005 den Preis der
Akademie der Darstellenden Künste und wurde zum
Internationalen Theaterfestival Warschau eingeladen. In Heidelberg inszenierte er zuletzt „Idioten“
und „Was ihr wollt“. In der aktuellen Spielzeit folgen
„Iwanow“ und eine Shakespeare-Tragödie. Daneben
arbeitet er in Bremen, Kassel und Wien.
Patrick Wengenroth arbeitete als Regieassistent
u. a. mit Dimiter Gotscheff, Johan Simons, Christoph
Marthaler, Frank Castorf und Meg Stuart. Er ist Gründungsmitglied des „Theaterdiscounters“, für den er
das Theater-Show-Format „Planet Porno“ entwickelte, mit dem er auch in Heidelberg zu Gast war und
das in die Vorauswahl des Berliner Theatertreffens
aufgenommen wurde. Zuletzt inszenierte er an den
Münchner Kammerspielen das Projekt „P(l)ay. Ein
Geldstück“. In Heidelberg wird er in dieser Spielzeit
„Deutschland Porno Total“ auf die Bühne bringen.
Sebastian Schug
Patrick Wengenroth
Orazio Zambelletti ist ausgebildeter Schauspieler
und inszenierte u. a. in Tübingen, Bochum, Bonn,
Hamburg, Bielefeld und Mannheim. Zur Eröffnung
des HEIDELBERGER STÜCKEMARKTES 07 inszenierte er die Deutschsprachige Erstaufführung
von Michal Walczaks „Das erste Mal“ sowie in der
vergangenen Spielzeit das STÜCKMARKT-Preisträgerstück „Die Mountainbiker“. Mit „Lilly Link“ wird
er auch in dieser Spielzeit wieder einen STÜCKEMARKT-Preisträger zur Uraufführung bringen.
Orazio Zambelletti
Schauspiel
Bühnen- und Kostümbildner
Cornelia Brückner absolvierte eine Schreinerausbildung und arbeitete als Sängerin, Bühnen- und
Kostümbildnerin bei freien Theater- und Musikprojekten. Sie war Ausstattungsassistentin am
Staatstheater Kassel und arbeitet seit 2004 als
freie Bühnen- und Kostümbildnerin u. a. mit Nina
Gühlstorff, Bettina Bruinier, Olaf Altmann und
Martin Nimz zusammen. Am Heidelberger Theater
entwirft sie die Kostüme für „Die Nibelungen“.
Cornelia Brückner
Miriam Grimm studierte Bühnen- und Kostümbild in Dresden, Mailand und Berlin. Sie entwarf
u. a. Bühnen- und Kostümbilder für Nuran David
Calis und Marc Prätsch sowie für Rabea Kiel, Eva
Veiders, Johann Bott, Melanie Mederlind und
DRAMA KÖLN. Für das Theater Heidelberg realisierte Miriam Grimm Bühne und Kostüme für „Die
Mountainbiker“. In der aktuellen Spielzeit macht
sie die Ausstattung für „Lilly Link“.
Miriam Grimm
Sehnsucht 22.10.08
Schauspiel
Stephanie Karl, geboren 1982 in Sonneberg/
Thüringen, studierte Bildende Kunst und Kunstgeschichte. Sie hospitierte mehrfach am Landestheater Coburg und arbeitete 2007 bei den
„Barockopern auf Schloss Waldegg“ in Solothurn,
wo sie das Bühnenbild für „Orphée et Euridice“
mitbaute. Seit April 2008 ist sie Ausstattungsassistentin am Heidelberger Theater. Für die Reihe
„Tatort HD“ gestaltete sie das Bühnenbild der
letzen beiden Folgen. In dieser Spielzeit wird sie die
Neugestaltung des friedrich5 übernehmen.
Justina Klimczyk studierte Bühnen- und Kostümbild in Stuttgart. Sie arbeitete als Ausstattungsassistentin am Staatstheater Stuttgart und am Thalia
Theater Hamburg. Seit 2003 ist sie freischaffende
Bühnen- und Kostümbildnerin. Sie arbeitete u. a.
am Thalia in der Gaußstraße sowie am Theater
Freiburg und am Theaterhaus Jena. In Heidelberg
entwarf sie die Kostüme für „Die Räuber – Neue
Fassung!“ und „Endspiel“.
Justina Klimczyk
Stephanie Karl
Ilona Lenk ist seit 1994 freischaffende Bühnenbildnerin und Malerin, mit wechselndem Wohnsitz in Rom und Berlin. Sie entwarf Bühne und
Kostüme u. a. für die Staatsoper Stuttgart und das
Theater Lindenhof. Für die Städtische Bühne stattete Ilona Lenk den Bob-Dylan-Kultabend „The Times
They Are A-Changin’“ von Heiner Kondschak aus.
Marouscha Levy studierte an den Akademien
für Bildende Künste in Amsterdam, Maastricht
und Wimbledon (London). Sie assistierte bei Jan
Verswyveld (Toneelgroep Amsterdam) und Marc
Warning und arbeitete mehrfach am Theater Osnabrück. Mit der Ausstattung für „Herr Lehmann“ im
zwinger1 arbeitet sie bereits zum fünften Mal mit
Nina Gühlstorff zusammen.
Marouscha Levy
Ilona Lenk
Christine Mayer studierte in Hamburg Modedesign. Sie entwarf zahlreiche Kostümbilder für
Ballett, Theater und Oper u. a. an der Komischen
Oper Berlin, dem Bremer Theater und dem Ballett
der Staatsoper Hannover. 2004 eröffnete sie ihren
ersten eigenen „Showroom“ in Berlin-Mitte und
managt seither die Produktion sowie den Vertrieb
der eigenen Modekollektion in Europa, Japan und
Übersee. In Stuttgart realisierte sie die Kostüme
für „Hamlet. Der Tag der Morde“. In Heidelberg
entwarf sie die Kostüme für „Dantons Tod“.
Silke Rudolph studierte an der Berliner Universität
der Künste Bühnen- und Kostümbild in der Klasse
von Achim Freyer. Danach war sie für einige Zeit
Assistentin am Wiener Burgtheater. Als Bühnenund Kostümbildnerin arbeitet sie u. a. in Dresden,
Hamburg, Hannover, Helsinki und Wien. In Heidelberg wird sie „Liv Stein“ im zwinger1 ausstatten.
Christine Mayer
Silke Rudolph
Julia Scholz studierte Bühnen- und Kostümbild
in London. Danach war sie als Ausstattungsassistentin in Köln, Stuttgart und Hamburg tätig. Als
freischaffende Bühnenbildnerin arbeitet sie u. a.
am Thalia Theater Hamburg, am Schauspiel Leipzig, am Staatstheater Wiesbaden, am Volkstheater
München und am schauspielfrankfurt. In Heidelberg hat sie die Bühne für „Die Räuber“ entworfen.
Maike Storf machte zunächst eine Ausbildung zur
Damenschneiderin in München und studiert seit
2003 Bühnenbild an der Universität der Künste
Berlin. Seit 2005 arbeitet sie als Ausstatterin u. a.
mit Mareike Mikat zusammen und realisierte mit
ihr Inszenierungen im HAU, an der Volksbühne am
Rosa-Luxemburg-Platz und im bat in Berlin. Für das
Heidelberger Theater entwarf sie die Ausstattung
für „Ulzanas Rache“, „Antigone“ und „Ein Teil der
Gans“.
Julia Scholz
Maike Storf
Nicole Zielke sammelte nach einem Bühnenkostüm-Studium an der Universität der Künste
Berlin Erfahrungen in der Ausstattung von Film,
Musikvideo und Werbung sowie Theater und Oper.
2003 wurde sie beim „International Film Festival
Rio de Janeiro“ ausgezeichnet sowie 2005 mit
dem Bensheimer Theaterpreis für Lorcas „Sobald
fünf Jahre vergehen“. In Heidelberg gestaltete
sie die Kostüme für „Was ihr wollt“; es folgen mit
„Iwanow“ und einer Shakespeare-Tragödie weitere
Arbeiten mit Sebastian Schug.
Michael Böhler studierte Freie Kunst in Weimar
und Bühnenbild in Hamburg. Als freier Bühnenbildner arbeitete er u. a. mit Kerstin Lenhart, Matthias
Kaschig und Matthias von Hartz. Als Künstler
arbeitet Michael Böhler mit Franz Höfner, Markus
Lohmann und Harry Sachs zusammen. Nach der
Tanz-Produktion „Der zweifelhafte Wunsch der
Zärtlichkeit“ für die HEIDELBERGER SCHLOSSFESTSPIELE 07 entwarf er auch Bühne und Kostüme für
„Die fetten Jahre sind vorbei“.
Michael Böhler
Nicole Zielke
Markus Karner studierte Medizin, Theaterwissenschaft und Neuere Deutsche Literatur. Er assistierte
u. a. an der English National Opera in London.
Als Bühnen- und Kostümbildner arbeitet er u. a.
am Deutschen Theater Berlin, an der Komischen
Oper Berlin, dem Staatstheater Braunschweig und
am Staatsschauspiel Dresden. In Heidelberg schuf
er die Ausstattung für „Verzeihung, Ihr Alten, wo
finde ich Zeit, Liebe und ansteckenden Irrsinn?“.
Markus Karner
Seite 11
Christian Kiehl studierte Bühnenbild an der UdK
Berlin. Am Nationaltheater Weimar realisierte er u.
a. „Bambiland“ von Elfriede Jelinek. Mit Sebastian
Schug arbeitete er zuletzt am Staatstheater Kassel
bei „5x2“ und am Theater Bremen bei „Früchte
des Nichts“. In Heidelberg entwarf er die Bühnenbilder zu „4.48 Psychose“ und „Was ihr wollt“. In
der laufenden Spielzeit folgen „Iwanow“ und eine
Shakespeare-Tragödie.
Christian Kiehl
Sehnsucht 22.10.08
zwinger3
zwinger3
Seite 12
Künstlerische Leitung
Die gebürtige Dresdnerin Annette Büschelberger
studierte Schauspiel an der Theaterhochschule
„Hans Otto“ in Leipzig. Sie spielte u. a. in Dresden
und am Nationaltheater Weimar, an dem sie bis
2001 engagiert war. Ab 1989 unterrichtete sie an
Kunsthochschulen in Berlin, Leipzig und Weimar
und übernahm 2002 die Leitung des zwinger3, wo
derzeit u. a. ihre Inszenierungen „Ben liebt Anna“
und „Kreis Kugel Mond“ zu sehen sind. 08_09
führt sie Regie bei der Uraufführung „SeeLandLuft“
und beim Weihnachtsstück „Armer Ritter“.
Annette Büschelberger
zwinger3
Dramaturgie, Theaterpädagogik, Öffentlichkeitsarbeit
Alexandra Luise Gesch studierte Publizistik,
Theaterwissenschaften und Philosophie. Neben
Projektleitungen im Bereich Kunst-, Kultur- und
Musikmanagement, arbeitete sie bei der FIDENA
und leitete den Jugendclub am Kinder- und
Jugendtheater Dortmund. Dort machte sie eine
Ausbildung zur Theaterpädagogin am TPZ Ruhr
und arbeitete als Dramaturgin und Theaterpädagogin am Kinder- und Jugendtheater Dortmund. Sie
ist in diesen Bereichen seit der Spielzeit 06_07 am
zwinger3 engagiert.
Nach ihrer Mitarbeit in der Verwaltung und Organisation des theaterpädagogischen Zentrums Köln
absolvierte Barbara Perau eine Vollzeitausbildung
zur Theaterpädagogin und arbeitete anschließend
als solche im Kinder- und Jugendtheater „Ömmes
& Oimel“ in der Comedia Köln, leitete zahlreiche
Projekte und war Regieassistentin bei Angie-Hiesl
Produktionen. Seit der Spielzeit 03_04 ist sie
Theaterpädagogin und Verantwortliche für die
Bereiche Organisation und Theaterpädagogik am
zwinger3.
Alexandra Luise Gesch
Barbara Perau
Claudia Villinger ist Übersetzerin für die spanische und englische Sprache und bereits seit
1992 am Heidelberger Theater engagiert. Bis zum
Sommer 1999 war sie Assistentin bei den
HEIDELBERGER SCHLOSSFESTSPIELEN, danach
folgten drei Jahre Elternzeit. Seit Oktober 2002 ist
sie am zwinger3 als Assistentin/Schulkoordinatorin tätig und arbeitet in den Bereichen Organisation und Öffentlichkeitsarbeit mit.
Claudia VIllinger
zwinger3
Ensemble
Marianne Kittel absolvierte eine Ausbildung
als Fremdsprachenkorrespondentin, studierte
von 1999 bis 2003 an der Berliner „Ernst Busch“
Hochschule für Schauspielkunst und wirkte in diversen Film- und Fernsehproduktionen mit. Seit der
Spielzeit 05_06 ist sie am zwinger3 engagiert und
spielte u. a. Lady Milford in „Kabale und Liebe“,
Rosetta in „Leonce und Lena“ und Iphigenie in
„Iphigenie auf Tauris“. In „Picknick im Felde“ ist sie
als Frau Tepan zu sehen.
Carla Weingarten absolvierte ihre Ausbildung
an der HMT Hannover und brachte u. a. mit der
Abteilung Kulturwissenschaften der Universität
Hildesheim „Heiser geschwiegen“ nach Murakamis
„Mister Aufziehvogel“ zur Uraufführung. Seit der
Spielzeit 07_08 ist sie Mitglied des zwinger3Ensembles und spielt u. a. in der Uraufführung
„Kreis Kugel Mond“, Fräulein Grubach in Kafkas
„Process“ und Qieker in „Die Farm der Tiere.“
Ihre erste Premiere in der aktuellen Spielzeit ist
„SeeLandLuft“ für die 2- bis 5-Jährigen.
Marianne Kittel
Carla Weingarten
Die gebürtige Österreicherin Sigrid Meßner
absolvierte am Franz Schubert Konservatorium in
Wien ihre Schauspielausbildung. Parallel zu ihrer
Arbeit als Schauspielerin studierte sie Germanistik, Theaterwissenschaft und Philosophie und
schloss das Studium im Mai 2004 ab. 2002 kam
sie an den zwinger3 und spielte u. a. die Luise in
„Kabale und Liebe“, die Präsidentin in „Leonce und
Lena“ und Anne Frank. Ihre erste Premiere in der
laufenden Spielzeit ist „SeeLandLuft“ für die 2- bis
5-Jährigen.
Sigrid Meßner
Massoud Baygan absolvierte eine Ausbildung als
Bürokaufmann und studierte Geschichte, Deutsch
und Spanisch an der Universität Mannheim, wo er
in Studententheatergruppen seine ersten Schauspielerfahrungen sammelte. 1990 begann er als
Regieassistent am Heidelberger Theater. In „Katzelmacher“ übernahm er seine erste Rolle. Seit 1991
gehört er zum zwinger3-Ensemble. Er spielte
u. a. König Peter in „Leonce und Lena“ und Thoas
in „Iphigenie auf Tauris.“ In „Picknick im Felde“ ist
er als Herr Tepan zu sehen.
Massoud Baygan
Sehnsucht 22.10.08
zwinger3
Dominik Knapp ist gelernter Zimmerer und hat an
der Schauspielschule in Freiburg studiert. Während
der Ausbildung spielte er bereits im KIEW und
am Marienbad in Freiburg, wo er u. a. in Ödön
von Horváths „Jugend ohne Gott“ mitwirkte. Seit
der Spielzeit 07_08 ist er Mitglied des zwinger3Ensembles und spielt in der Uraufführung „Kreis
Kugel Mond“ für die 2-5-Jährigen. In „Picknick im
Felde“ ist er als Zapo zu sehen und im Weihnachtsstück spielt er den armen Ritter.
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Der gebürtige Schweizer Cédric Pintarelli
arbeitete nach der Ausbildung zum Typograph als
Regieassistent, Bühnenbildner und Schauspieler in
Bern und absolvierte seine Schauspielausbildung
in Freiburg. Zudem ist er Graffiti-Sprayer und Theaterautor. „Sky ist the limit“ und „Zombies“ wurden
im zwinger3 uraufgeführt. 08_09 ist er u. a. in
„Armer Ritter“ und „Odysseus´ Sohn“ zu sehen. In
der Spielzeit 07_08 erhielt er den Preis des Freundeskreises für junge, engagierte Künstler.
Cédric Pintarelli
Dominik Knapp
Der gebürtige Schweizer Michael Schwyter
schloss sein Schauspielstudium an der Hochschule
für Musik und Theater Bern ab, trat sein erstes
Engagement am Jungen Theater Göttingen an und
ist seit der Spielzeit 05_06 Mitglied des zwinger3Ensembles. Er konzipiert und spielt Soloabende,
entwirft dazu Puppen und spielte mit ihnen u. a.
„Faust eins“ und „Rotkäppchen.“ Im zwinger3 ist
er zudem auch als Regisseur tätig. In der Spielzeit
07_08 erhielt er den Preis des Freundeskreises für
junge, engagierte Künstler.
Benedikt Selzner erhielt seine Schauspielausbildung in Frankfurt/Main und spielte zunächst im
Schlosstheater Celle. Von 2004 bis 2007 war er
am zwinger3 engagiert, wo er u. a. in „Ben liebt
Anna“ zu sehen war. Er spielte dann am FritzRémond Theater Frankfurt in „Mirandolina“ von
Carlo Goldoni und in „Lulu“ von Frank Wedekind.
Im Herbst steht die Deutsche Erstaufführung von
„Yann und Béatrice“ von Carole Fréchette an den
Mainzer Kammerspielen an, und ab November wird
er bei uns als Gast in „Armer Ritter“ zu sehen sein.
Benedikt Selzner
Michael Schwyter
zwinger3
Regisseure
Ulrike Stöck studierte Jüdische Studien und Germanistik, assistierte am Hans-Otto-Theater in Potsdam
und gründete u. a. die freie professionelle Theatergruppe „Kompanie“. Sie inszenierte u. a. „Das Kind“
von Lothar Trolle und „Chronist der Winde“ nach
Henning Mankell. 2007 leitete sie die Theaterakademie „Ich/Neu Ich“ im Rahmen des Kammer Machen
Festivals Weltecho Chemnitz. Sie inszenierte an der
Commedia Köln „Der Feind bist du“ und am zwinger3 in eigener Fassung „Heidi“. Bei uns führt sie in
der aktuellen Spielzeit bei „Max & Moritz“ Regie.
Der gebürtige Engländer Lee Beagley arbeitet
als Regisseur und Lehrer an der ESMAE in Porto,
Portugal. Von 1978 bis 2001 war er Künstlerischer
Leiter von Kaboodle Productions und tourte mit
über 40 Produktionen innerhalb Englands wie
auch international. Er gewann vier „Best Production Awards“ in Manchester und Liverpool und
arbeitet für verschiedene Theater in ganz Deutschland. In Kürze wird er „Viel Lärm um Nichts“ für
die Bremer Shakespeare Company inszenieren und
„Odysseus´ Sohn“ für den zwinger3.
Ulrike Stöck
zwinger3
Lee Beagley
Marco Ober war Mitglied des Amateurtheaters
Beckum, wo er spielte und organisierte. Er absolvierte eine Ausbildung zum Theaterpädagogen,
die er 2001 erfolgreich abschloss. Anschließend
arbeitete er als Regieassistent am Deutschen
Theater Göttingen, wo seine ersten Inszenierungen
entstanden. Seit der Spielzeit 06_07 ist er als
Regieassistent, Theaterpädagoge, Projektbetreuer und Schauspieler am zwinger3. Momentan
arbeitet er an seinem ersten Theaterstück, bei dem
er auch Regie führen wird.
Bühnen- & Kostümbildner
Nach einer Lehre als Maschinenbauzeichnerin
arbeitete Susanne Cholet u. a. als Requisiteurin,
Theatermalerin und Werbegrafikerin an den Theatern Altenburg, Gera und Freiberg. Es schloss sich
ein Bühnen- und Kostümbildstudium an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden und eine
Ausstattungsassistenz am Nationaltheater Weimar
an. Seit 2005 arbeitet sie freischaffend u. a. für die
Theater in Dortmund, Düsseldorf und Heidelberg,
wo sie 08_09 „SeeLandLuft“ und „Armer Ritter“
ausstattet.
Marco Ober
Susanne Cholet
Nach dem Besuch der Pädagogischen Fachhochschule Menzingen besuchte die gebürtige Schweizerin Brigit Kofmel die Fachklasse Bühnenbild an
der Kunstschule S11 in Solothurn und Grenchen. Sie
war u. a. in der Ausstattung des Hans Otto Theaters
Potsdam, der Komischen Oper Berlin und dem
schauspielhannover tätig. Sie hat „Heidi“ für die
HEIDELBERGER SCHLOSSFESTSPIELE 08 ausgestattet und wird in dieser Spielzeit für „Max & Moritz“
ein weiteres Mal bei den HEIDELBERGER SCHLOSSFESTSPIELEN Bühne und Kostüme entwerfen.
Brigit Kofmel
Anna Siegrot studierte Theaterdesign an der Central School of Speech and Drama in London. Seit
1999 arbeitet sie als freischaffende Ausstatterin
an verschiedenen Bühnen, darunter Amsterdam,
London und Salvador de Bahia, Brasilien. Zudem
ist sie als Librettistin, Übersetzerin und Autorin
tätig. Seit 2003 ist sie Gastdozentin im Bereich
Bühnenbild an der ESMAE Porto und arbeitet als
Produzentin und Ausstatterin für „P.S.: Produções
Suplementares“. „Odysseus´ Sohn“ ist ihre erste
Arbeit am zwinger3.
Anna Siegrot
Sehnsucht 22.10.08
Oper
Oper
Künstlerische Leitung
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Generalmusikdirektor
Cornelius Meister wurde 1980 in Hannover
geboren und studierte in seiner Heimatstadt und in
Salzburg Klavier und Dirigieren. Seit 2005 ist er Generalmusikdirektor der Stadt Heidelberg, mehrfach
wurde er seitdem in der Zeitschrift Opernwelt für
den Titel „Dirigent des Jahres“ nominiert. In dieser
Spielzeit leitet Cornelius Meister neben zahlreichen
Premieren und Vorstellungen in Heidelberg u. a.
auch Aufführungen an den Staatsopern Hamburg
und Müchen, der Deutschen Oper Berlin, der Nationaloper Riga und der Basler Oper.
Bernd Feuchtner war ab 1992 zuerst verantwortlicher Redakteur beim Berliner Tagesspiegel, dann
bei der Opernwelt und arbeitete daneben u. a.
als Korrespondent für die Frankfurter Allgemeine
Zeitung und die Süddeutsche Zeitung. Als Lehrbeauftragter wirkte er an der Universität Frankfurt,
der Freien Universität Berlin und Universität Heidelberg. Seit der Spielzeit 05_06 ist er Operndirektor
am Theater und Philharmonischen Orchester der
Stadt Heidelberg. Ab nächster Spielzeit wechselt er
als Operndirektor an das Landestheater Salzburg.
Bernd Feuchtner
Oper
Cornelius Meister
Dramaturgie
Ulrich Volz studierte Theater- und Kulturwissenschaften in Leipzig, Berlin und Paris und anschließend Dramaturgie an der Hessischen Theaterakademie bei Hans-Thies Lehmann in Frankfurt. In der
Spielzeit 06_07 war er dramaturgischer Mitarbeiter
beim spartenübergreifenden Projekt „Das neue
Wunderhorn“. Seit der Spielzeit 07_08 ist er
Operndramaturg am Theater und Philharmonischen
Orchester der Stadt Heidelberg.
Heiko Voss, geboren 1982, studierte Musiktheaterdramaturgie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Bereits während seines Studiums
übernahm er in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Theaterakademie „August Everding“ die
Produktionsdramaturgie mehrerer Musiktheaterprojekte. Zudem arbeitete er als künstlerischer Berater
einer Spielfilmproduktion. Ab der Spielzeit 08_09
ist er als Dramaturg am Heidelberger Theater tätig.
Ulrich Volz
Oper
Heiko Voss
Ensemble
Die argentinische Mezzosopranistin Rosa Domínguez begann ihre musikalischen Studien an der
Rijkmuziekakademie in Antwerpen in Belgien.
1990 ging sie nach Europa und beendete ihre
Studien bei René Jacobs. Nach „Motezuma“ und
„Die Olympiade“ wird sie auch in dieser Spielzeit in
Vivaldis „Tito Manlio“ als Gast beim Barockfestival
WINTER IN SCHWETZINGEN zu erleben sein.
Carolyn Frank wurde in Georgia/USA geboren.
Nachdem sie am Converse College in South Carolina ihr Diplom „Bachelor of Music“ mit Auszeichnung erworben hatte, setzte sie ihre Studien am
Curtis Institute of Music in Philadelphia fort. Seit
1986 ist sie Solistin am Heidelberger Theater. In
dieser Spielzeit übernimmt sie u. a. die Titelpartie
in Hans Werner Henzes „Phaedra“.
Carolyn Frank
Rosa Domínguez
Angela Kerrison studierte in Kapstadt Gesang
und gewann 2005 den Preis als „Musikerin des
Jahres“ in Botswana, ihrem Heimatland. Seit 2006
ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios
am Opernhaus Zürich. Im März 2007 war sie
Finalistin in „La Voce Liedwettbewerb“ in Ansbach
un im Juni 2008 beim „Concours International
D‘Art Lyrique“ in Straßburg. In Heidelberg gibt sie
ihr Debüt als Servillia in Mozarts Oper „Titus“ und
ist Ilia in „Idomeneo“ und Susanna im „Figaro für
Kinder“.
Geboren in Kurgan in Russland, studierte Larissa
Krokhina von 1994 bis 2000 Gesang an der Chorkunstakademie in Moskau. Ein DAAD-Stipendium
ermöglichte ihr weitere Studien an der Staatlichen
Hochschule für Musik und am Institut für Musiktheater in Karlsruhe. In der letzten Spielzeit feierte
sie als Mimi in Puccinis „La Bohème“ und als
Tatjana in Tschaikowskis „Eugen Onegin“ große
Erfolge. In dieser Spielzeit wird sie als Vitellia in
Mozarts „Titus“ zu erleben sein, bevor sie an das
Nationaltheater Weimar wechselt.
Larissa Krokhina
Angela Kerrison
Jana Kurucová wurde 1982 in Kezmarok in der
Slowakei geboren. Sie studierte zunächst am
Konservatorium von Banska Bystrica Orgelspiel,
Chorleitung und Operngesang und anschließend
Gesang an der Universität für Musik und Darstellenden Kunst Graz. Seit 06_07 ist sie Ensemblemitglied in Heidelberg. In dieser Spielzeit ist ihr
außerordentliches Talent u. a. als Sesto in Mozarts
„Titus“ und als Pepa in „Goyescas“ zu erleben. Am
Ende der Spielzeit wechselt sie an die Deutsche
Oper Berlin.
Jana Kurucová
Maraile Lichdi studierte Gesang bei Maria Venuti,
Charlotte Lehmann, Hilde Zadek und Carmen
Duran sowie Musik-Kinästhesie bei Dr. Ernst
Huber-Contwig. Ihr Operndebüt gab sie 1998 am
Staatstheater Stuttgart. Seit 2000 ist Maraile Lichdi
fest am Heidelberger Theater engagiert, wo sie
in der letzten Spielzeit u. a. als Elektra in Mozarts
„Idomeneo“ zu erleben war. In dieser Spielzeit
steht sie u. a. als Aphrodite in Hans Werner Henzes
„Phaedra“ und als Vitellia in Mozarts „Titus“ auf
der Bühne.
Maraile Lichdi
Sehnsucht 22.10.08
Oper
Olga Privalova studierte Gesang am Mozarteum
in Salzburg bei Martha Sharp. 2006 war sie Halbfinalistin beim Neunten Internationalen MozartWettbewerb in Salzburg. In der Spielzeit 07_08
war sie Ensemblemitglied am Luzerner Theater.
Mit der Rolle der Olga in Tschaikowskis „Eugen
Onegin“ gab sie als Gast in der letzten Spielzeit ihr
Debüt in Heidelberg. In dieser Spielzeit ist sie als
Annio in „Titus“ und weiterhin in „Eugen Onegin“
zu erleben.
Silke Schwarz studierte Gesang an der Hochschule für Musik in Freiburg. Die Sopranistin ist u. a.
Preisträgerin des Förderpreises beim 53. ARD-Wettbewerb. Beim Paula-Salomon-Lindberg-Wettbewerb und beim Würzburger Mozartfestwettbewerb
2002 erhielt sie den 1. Platz. Seit 05_06 ist sie
Ensemblemitglied am Heidelberger Theater. In der
dieser Spielzeit ist sie u. a. als Servilia in Mozarts
„Titus“, als Nedda in „Der Bajazzo“ und als Rosario
in „Goyescas“ zu erleben. Sie wurde mehrfach als
„Nachwuchssängerin des Jahres“ nominiert.
Silke Schwarz
Olga Privalova
Yosemeh Adjei begann 2002 ein Gesangsstudium
an der Musikhochschule in Köln bei Kai Wessel.
Er ist Preisträger des Wettbewerbs für Alte Musik
in Brügge und Finalist des Deutschen Musikwettbewerbs in Bonn. In dieser Spielzeit gibt er in der
Rolle der Artemis in Hans Werner Henzes „Phaedra“ als Gast sein Debüt in Heidelberg, außerdem
ist er in Vivaldis „Tito Manlio“ beim WINTER IN
SCHWETZINGEN zu erleben.
Bassbariton Alejandro Armenta wurde in Mexiko
City geboren. Im Sommer 2004 begann er bei
Francisco Araiza und Maria de Francesca-Cavazza
seine Ausbildung in Gesang. Zurzeit absolviert er
sein Studium für Opern- und Konzertgesang an der
Hochschule für Musik und Theater in München bei
Prof. Sylvia Greenberg. In dieser Spielzeit gibt er
als Gast sein Debüt in der Rolle des Minotauros in
Hans Werner Henzes „Phaedra“.
Yosemeh Adjei
Alejandro Armenta
Gabriel Urrutia Benet wurde 1976 in Valencia,
Spanien, geboren. Nach einem Gitarren-, Klavier- und Kompositionsstudium am Conservatorio
Elemental de Musica de Valencia begann er sein
Gesangsstudium, das er nach dem Beginn in seiner
Heimatstadt 2004 an der Berliner Universität der
Künste abschloss. In dieser Spielzeit ist er u. a. in
der Titelrolle von Tschaikowskis „Eugen Onegin“
und als Tonio in „Der Bajazzo“ zu sehen.
Geboren in Ulm, erhielt Sebastian Geyer seine
Gesangsausbildung an der Hochschule für Musik in
Würzburg, anschießend an der Opernschule
in Mannheim und der Universität Mainz. Er ist
Preisträger mehrerer Wettbewerbe, u. a. des
Mozart-Fest-Gesangswettbewerbs in Würzburg
und des Internationalen Gesangswettbewerbs in
Rheinsberg. Seit 06_07 ist er festes Ensemblemitglied und in dieser Spielzeit u. a. als Tito in Vivaldis
„Tito Manlio“ sowie in „Der Bajazzo“ und „Drei
Wünsche“ zu erleben.
Sebastian Geyer
Gabriel Urrutia Benet
Aaron Judisch wurde in Iowa/USA geboren und
absolvierte seine Gesangsausbildung am Luther
College und an der Northwestern University. Der
Bariton war von 2004 bis 2007 Mitglied des
Opernensembles in Heidelberg und zuletzt in der
Titelrolle in Rossinis „Der Barbier von Sevilla“ bei
den HEIDELBERGER SCHLOSSFESTSPIELEN zu
erleben. In dieser Spielzeit wird er in Benjamin
Brittens Kirchenoper „Die Jünglinge im Feuerofen“
zu erleben sein.
Tenor Winfrid Mikus wurde in Paderborn geboren. Ab 1991 ist er als Spieltenor, ab 2002 als
Charaktertenor und jugendlicher Heldentenor in
Heidelberg engagiert. 07_08 war er u. a. als Prinz
in Adams’ „Ein blühender Baum“, als Lenski in
Tschaikowskys „Eugen Onegin“ und als Idomeneo
in Mozarts gleichnamiger Oper zu erleben. In
dieser Spielzeit ist er u. a. in Mozarts „Titus“ und
„Idomeneo“ in der Titelrolle, und weiterhin als
Lenski in „Eugen Onegin“ zu erleben.
Winfrid Mikus
Aaron Judisch
Der mexikanische Tenor Emilio Pons studierte zunächst Klavier und Jura, anschließend Gesang am
Conservatory of Music in Mexico. Er ist Preisträger
des Irma Cooper Palm Beach, des Pavel Lisitsian
und des Belvedere-Wettbewerbs. Seit der letzten
Spielzeit gehört er fest zum Heidelberger Opernensemble. Er ist u. a. als Lenski in Tschaikowskys „Eugen Onegin“, als Hippolyt in Hans Werner Henzes
„Phaedra“ und als Nemorino im „Der Liebestrank“
auf der Bühne zu erleben.
Wilfried Staber studierte Gesang an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Graz
und an der Hochschule für Musik und Theater in
München. Von 2004 bis 2007 war Wilfried Staber
Mitglied des Opernensembles am Heidelberger
Theater. Seit 07_08 ist er Ensemblemitglied an der
Oper Köln. In dieser Spielzeit ist er als Gast in „Eugen Onegin“ als Fürst Gremin bei uns zu erleben.
Emilio Pons
Wilfried Staber
Ortrun Wenkel gehört zu den bedeutendsten
Altistinnen unserer Zeit. Mittlerweile hat sie drei
Kontinente bereist und mit nahezu allen namhaften
Dirigenten – z. B. Boulez, Gielen, Muti, Jordan
und Harnoncourt – und Regisseuren wie Friedrich,
Chéreau und Wernicke zusammengearbeitet. In
Heidelberg gab sie 1971 ihr Debüt mit „Orpheus“
und kehrte in der vergangenen Spielzeit in der
Rolle der Amme in Tschaikowskis „Eugen Onegin“
zurück, die sie weiterhin verkörpert.
Ortrun Wenkel
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Hubert Wild wurde in Karlsruhe geboren und
studierte an der Musikhochschule Köln/Aachen
bei Rudolf Bautz sowie an der Hochschule der
Künste Berlin bei Dietrich Fischer-Dieskau. In der
vergangenen Spielzeit wurde er in Mark Moebius’
Kinderoper „Pinienkerne wachsen nicht in Tüten“
in der Rolle der „Zeit“ umjubelt. In Mozarts „Titus“
übernimmt er in dieser Spielzeit als Gast die Partie
des Publio.
Hubert Wild
Sehnsucht 22.10.08
Oper
Oper
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Regisseure
Daniel Cremer ist Autor und Regisseur und wurde
1983 in Mönchengladbach geboren. Er war u. a.
als Regieassistent an den Bühnen der Stadt Köln
tätig. Neben der Zusammenarbeit mit Albrecht
Hirche, Olaf Altmann und Michael Thalheimer,
entstanden eigene Arbeiten als Autor/Regisseur in
Köln, u. a. „Eva, das intrigante Stück“ und „Feral
City, Schurkenstadt“. Ihn verbindet eine regelmäßige Zusammenarbeit mit dem Regisseur Benedikt
von Peter. Mit Henzes „Phaedra“ gibt er in dieser
Spielzeit sein Regiedebüt in Heidelberg.
Solvejg Franke Nach ihrem Studium der Schulmusik und Germanistik in Berlin studierte sie Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik „Hanns
Eisler“ Berlin. In den Spielzeiten 05-06 bis 07_08
war sie Regieassistentin an der Heidelberger Oper
und inszenierte in dieser Zeit mit großem Erfolg
drei Kirchenopern von Benjamin Britten: 05_06
„Saint Nicolas“ , 06_07 „Der verlorene Sohn“ und
07_08 „Am Möwenfluss“. Für die Wiederaufnahme
des „Studentenprinzen“ kehrt sie in dieser Spielzeit
als Gast zurück.
Solveijg Franke
Daniel Cremer
Tobias Heyder studierte Musiktheater-Regie an
der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg,
u. a. bei Peter Konwitschny, Willy Decker und
Martin Kusej. Anschließend machte er seinen
Master-Abschluss in „Arts Administration“ in
Zürich. Seit dieser Spielzeit ist er als Regieassistent
am Heidelberger Theater tätig und wird Benjamin
Brittens Kirchenoper „Die Jünglinge im Feuerofen“
inszenieren.
Hendrik Müller studierte Theater- und Musikwissenschaften, machte Assistenzen bei Klaus Michael
Grüber, Peter Mussbach, Reinhild Hoffmann und
vor allem bei Achim Freyer. Er war von 2003 bis
2005 Stipendiat der „Akademie Musiktheater heute“. Er ist Preisträger im Europäischen OpernregieWettbewerb 2003, erhielt 2005 den Förderpreis
im Wettbewerb „ring.award.05“ in Graz und 2006
den 3. Preis im „ring.award.06“ in Budapest. Mit
Vivaldis „Tito Manlio“ gibt er sein Regiedebüt beim
diesjährigen WINTER IN SCHWETZINGEN.
Tobias Heyder
Hendrik Müller
Holger Müller-Brandes, geboren 1969 in Bremerhaven, ist freier Opernregisseur. Er studierte
Musiktheater-Regie bei Götz Friedrich in Hamburg
und assistierte bei der Schauspielregisseurin Elke
Lang u. a. am TAT Frankfurt und der Oper Bonn.
Zusammen mit der Bühnenbildnerin Katrin Lea
Tag ist er Erster Preisträger des 1.Internationalen
Regie- und Bühnenbildwettbewerbes des RichardWagner-Forums und der Vereinigten Bühnen Graz.
Als Regisseur von Martinus „Drei Wünsche“ gibt er
in dieser Spielzeit sein Debüt in Heidelberg.
Benedikt von Peter studierte Musikwissenschaft,
Germanistik, Jura und Gesang. Er war Assistent
von Luca Ronconi und Peter Mussbach und
Regiemitarbeiter von Christof Loy. In diesem Jahr
wurde ihm der Götz-Friedrich-Preis für seine herausragende Heidelberger Inszenierung von Hans
Zenders „Chief Joseph“ verliehen, für „Theseus“
an der Komischen Oper wurde er in der „Opernwelt“ als „Regisseur des Jahres“ nominiert. Seine
„Eugen Onegin“-Inszenierung ist in dieser Spielzeit
ebenfalls zu sehen.
Benedikt von Peter
Holger Müller-Brandes
Arila Siegert erhielt zunächst ihre Ausbildung als
Ausdruckstänzerin bei Gret Palucca in Dresden.
Zu ihren prägenden Erfahrungen als Choreographin
zählt die Zusammenarbeit mit Ruth Berghaus in
der Oper. Mit Peter Konwitschny brachte sie 1987
Kurt Weills „Sieben Todsünden“ in Dresden heraus.
Sie hat viele Auszeichnungen erhalten: u. a. den Kritikerpreis für Tanz 1989, das Bundesverdienstkreuz
1993. Sie ist Mitglied der Akademie der Künste. Mit
Mozarts „Idomeneo“ gab sie ihr Debüt in Heidelberg.
Christian Sedelmayer begann nach seiner Zeit
als Assistent von Jürgen Rose an den Münchner
Kammerspielen und den Bayreuther Festspielen
seine Karriere als Bühnen- und Kostümbildner. Er
arbeitete u. a. an der Berliner Volksbühne, dem
Schauspiel Frankfurt, den Münchner Kammerspielen und der Staatsoper Unter den Linden. Im Jahr
2000 begann er in seinen eigenen Ausstattungen
auch selbst zu inszenieren und gibt mit Mozarts
„Titus“ sein Debüt als Regisseur und Ausstatter
sein Debüt in Heidelberg.
Arila Siegert
Christian Sedelmayer
Aron Stiehl studierte an der Hochschule für Musik
und Theater in Hamburg unter der Leitung von
Götz Friedrich das Fach „Musiktheater-Regie“, das
er mit Auszeichnung abschloss. Von 1996 bis 2001
war er als Spielleiter an der Bayerischen Staatsoper
engagiert, wo er 2001 „Dido und Aeneas“ und
2005 „Medusa“, ein Auftragswerk der Staatsoper,
inszenierte. Nach seiner erfolgreichen Inszenierung von Mozarts „Die Hochzeit des Figaro“ in
Heidelberg wird er in dieser Spielzeit die Regie für
„Bajazzo/Goyescas“ übernehmen.
Aron Stiehl
Sehnsucht 22.10.08
Oper
Oper
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Claudia Doderer studierte an der Hochschule der
Künste Berlin „Bühnenbild“ in der Klasse von
Achim Freyer. Seit 1986 arbeitet sie als freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin im Bereich
Musiktheater und Klanginstallation. Für das
Gärtnerplatztheater in München entwickelte sie
mit Mozarts „Idomeneo“ und Lortzings „Udine“
ihre ersten eigenen Regiearbeiten. In Heidelberg
gibt sie in dieser Spielzeit ihr Debüt als Ausstatterin mit Vivaldis „Tito Manlio“ beim WINTER IN
SCHWETZINGEN.
Ausstattung / Kostüm
Geraldine Arnold studierte von 2003 bis 2007
Kostümbild an der Hochschule für Angewandte
Wissenschaften in Hamburg. In dieser Zeit entstanden bereits eigene Kostümbilder am Monsun
Theater, auf Kampnagel Hamburg und am Thalia
Theater Hamburg, sowie für „Tagebuch eines
Wahnsinnigen“ am Deutschen Theater Berlin. Für
die Kostüme von Benedikt von Peters Heidelberger
„Eugen Onegin“ wurde sie in diesem Jahr als „Kostümbildnerin des Jahres“ bei der Kritikerumfrage
der „Opernwelt“ nominiert.
Claudia Doderer
Hans Dieter Schaal ist in Ulm geboren. Er
arbeitet als Architekt und Ausstellungsgestalter
(z.B. Deutscher Pavillon zur Architektur-Biennale
Venedig, 1995., aber auch als Bühnenbildner
(u. a. mit Ruth Berghaus „Les Troyens“ an der
Oper Frankfurt, „Lulu“ in Brüssel sowie „Tristan
und Isolde“ in Hamburg; In diesem Jahr wurde er
für „Tiefland“ an der Deutschen Oper Berlin als
„Bühnenbildner des Jahres“ in der Kritkerumfrage
der „Opernwelt“ nominiert. In Heidelberg schuf er
das Bühnenbild zu Arila Siegerts „Idomeneo“.
Geraldine Arnold
Amélie Sator wurde 1979 in Stuttgart geboren
und studierte an der Fachhochschule in Trier
Modedesign. Von 2005 bis 2008 war sie an den
Städtischen Bühnen in Köln als Kostümassistentin
tätig. In dieser Zeit entwarf sie die Kostüme für
die Schauspielproduktionen „Eva, das intrigante
Stück“, „Feral City, Schurkenstadt“, beides Uraufführungen von Daniel Cremer. In Heidelberg gibt
sie ihr Debüt als Kostümbildnerin mit Hans Werner
Henzes „Phaedra“.
Hans Dieter Schaal
Viola Schütze stammt aus Potsdam. Nach einem
Studium der Kostüm- und Modegestaltung an der
Hochschule für Bildende Künste in Dresden und
an der FHTW in Berlin war sie u. a. als Kostümassistentin an der Volksbühne am Rosa-LuxemburgPlatz in Berlin und am Nationaltheater Weimar
tätig. Seit der Spielzeit 06_07 leitet sie die Kostümabteilung des Heidelberger Theaters. In dieser
Spielzeit wird sie die Kostüme für „Bajazzo/
Goyescas“ entwerfen.
Amélie Sator
Bettina Schanz-von Koch studierte an der
Pforzheimer Fachhochschule für Gestaltung Modedesign. Anschließend war sie Assistentin an der
Bayerischen Staatsoper und am Berliner Ensemble.
Mit Christian Sedelmayer arbeitete sie u. a. am
Theater am Gärtnerplatz in München bei „Der
Bajazzo“ zusammen. In Heidelberg entwarf sie
in dieser Spielzeit die aufwendigen Kostüme und
Masken für Mozarts „Titus“.
Viola Schütze
Katrin Wittig kommt aus Berlin und hat dort bei
Peter Schubert an der Kunsthochschule Berlin Weißensee sowie in Dresden Bühnen- und Kostümbild
studiert. Mit Benedikt von Peter arbeitete sie
schon in Heidelberg bei der vielgelobten Inszenierung von Hans Zenders „Chief Joseph“ und an
der Komischen Oper Berlin bei Händels „Theseus“
zusammen. Sie gestaltete das Bühnenbild für
Benedikt von Peters vielgelobter Heidelberger
Inszenierung von „Eugen Onegin“.
Bettina Schanz-von Koch
Marie Luise Strandt begann nach dem Modestudium in Ost-Berlin 1970 ihre Tätigkeit als Theatermalerin. Ihr Debüt als Opernausstatterin hatte sie
1978 an der Berliner Staatsoper mit ‚„La clemenza
di Tito“. Bei dieser Produktion begann ihre bis zu
deren Tod 1996 andauernde Zusammenarbeit mit
Ruth Berghaus, aus der neben Theaterarbeiten
u. a. ein Mozart-Zyklus an der Staatsoper hervorgingen. Mit Arila Siegert verbindet sie schon
eine lange Zusammenarbeit.
Katrin Wittig
Jürgen Kirner lebt und arbeitet als freier Bühnen- und Kostümbildner in Berlin. Er studierte
Visuelle Kommunikation und Bühnenbild in Kassel,
Hamburg und Berlin und assistierte u. a. bei
Florian Etti und Robert Wilson. Seit 1999 ist er mit
bildnerischen Arbeiten für Schauspiel, Musiktheater und Tanz u. a. in Berlin, Hamburg, Amsterdam,
Salzburg und Wien tätig. In der Spielzeit 06_07
übernahm er die Ausstattung von Mozarts „Die
Hochzeit des Figaro“, in dieser Spielzeit für
„Bajazzo/Goyescas“ in Heidelberg.
Marie Luise Strandt
Ben Baur studierte an der Kunsthochschule BerlinWeißensee Bühnen- und Kostümbild bei Peter
Schubert. 2006 erreichte er die Endrunde des Bühnenbild-Preises „Offenbacher Löwe“. Eigene Arbeiten waren bisher am Staatstheater Saarbrücken,
dem ballhaus Ost und dem Maxim Gorki Theater
in Berlin zu sehen. In Heidelberg entwarf er die
Bühnenbilder für „Bunbury – Ernst ist das Leben“
und „Himalaya“. In dieser Spielzeit gestaltet er die
Bühne für Hans Werner Henzes „Phaedra“.
Jürgen Kirner
Christina Müller, geboren 1979 in Heidelberg,
studierte Kunstgeschichte und Germanistik in ihrer
Heimatstadt und gleichzeitig Szenografie an der
Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe bei Michael Simon, bei dem sie u. a. am Theater Bonn und
am Schauspiel Düsseldorf assistierte. Seit dieser
Spielzeit ist sie Bühnenbildassistentin in Heidelberg und wird die Ausstattung von Benjamin Brittens „Die Jünglinge im Feuerofen“ übernehmen.
Ben Baur
Christina Müller
Sehnsucht 22.10.08
Oper
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Oper
Chorleitung
Aus Salzburg stammend, lernte Jan Schweiger
Chordirigieren bei Professor Karl Kamper und
Orchesterdirigieren an der Universität Mozarteum
Salzburg. Im Rahmen seines Studiums dirigierte er
u. a. das Brucknerorchester Linz, das Mozarteum
Orchester Salzburg und den Chor des Landestheaters Salzburg. Seit September 2007 ist er Chordirektor am Heidelberger Theater und verantwortlich
für die Einstudierung von Chor, Extrachor und
Kinderchor in Oper und Konzert.
Jan Schweiger
Oper
Musikalische Leitung & Einstudierung
Annemarie Herfurth studierte in ihrer Heimatstadt Leipzig Instrumentale Korrepetition und Klavier. Sie nahm an zahlreichen Kammermusik- und
Liedgestaltungskursen teil, begleitet Sänger und
Instrumentalisten bei internationalen Wettbewerben und wirkt regelmäßig als Continuocembalo bei
barocken Aufführungen des Leipziger Ensembles
Amici musicae mit. In der Spielzeit 06_07 war
sie Mitglied im Internationalen Opernstudio des
Staatstheaters Nürnberg, seit der vergangenen
Spielzeit ist sie Solo-Repetitorin in Heidelberg.
Unsere 2. Kapellmeisterin Joanna Mallwitz
begann im Alter von fünf Jahren mit Violin- und
Klavierunterricht. 2000 wurde sie als Schülerin
im Frühstudiengang der Hochschule für Musik
und Theater Hannover aufgenommen, ab 2004
studierte sie dort Dirigieren. Seit der Spielzeit
06_07 arbeitet sie als Dirigentin und Korrepetitorin
in Heidelberg. In dieser Spielzeit wird sie u. a. die
Kirchenoper „Die Jünglinge im Feuerofen“ sowie
das „2. Familienkonzert“ musikalisch leiten und
assistierte Cornelius Meister bei Mozarts „Titus“.
Der in Ostfildern bei Stuttgart geborene Pianist
und Dirigent Ivo Hentschel ist seit 2007 Korrepetitor und Dirigent in Heidelberg; in der laufenden
Spielzeit wird er u. a. das „5. Familienkonzert“
dirigieren. Der Preisträger im Internationalen
Jorma-Panula-Dirigierwettbewerb studierte an der
Musikhochschule Mannheim Klavier und Dirigieren. Seit 2005 ist Ivo Hentschel Stipendiat im
Dirigentenforum des Deutschen Musikrats.
Dietger Holm studierte Violine und Dirigieren in
Hamburg. Bereits während seines Studiums dirigierte er zahlreiche Opernproduktionen im Jungen
Forum Musiktheater Hamburg. Sein erstes Engagement führte ihn als Kapellmeister ans Staatstheater
Schwerin. Seit 2007 ist er als 1. Kapellmeister
und stellvertretender Generalmusikdirektor am
Heidelberger Theater engagiert. Er übernimmt u. a.
die Musikalische Leitung von „Phaedra“ und „Drei
Wünsche“ und dirigiert das „3. Familienkonzert“.
Annemarie Herfurth
Joana Mallwitz
Ivo Hentschel
Dietger Holm
Der in Los Angeles geborene Pianist und Dirigent
Timothy Schwarz studierte an der University of
Washington. Er ist Preisträger des Joanna Hodges
International Piano Wettbewerbs und Mitglied der
California Young Artist Guild. Seit 1998 ist Timothy
Schwarz als Dirigent und Studienleiter am Theater
und Philharmonischen Orchester der Stadt Heidelberg tätig. In dieser Spielzeit wird er u. a. das
„2. Familienkonzert“ leiten.
Timothy Schwarz
Sehnsucht 22.10.08
Oper
Seite 19
Opernchor
Beate Heimann studierte Gesang an der Hochschule für Musik und bildende Kunst
Berlin. Danach war sie Mitglied des Kammerchors Ernst Senff in Berlin. Seit 1978 singt
sie im Heidelberger Opernchor.
Tarik Akman wurde in Duisburg geboren und studierte Gesang bei Prof. Phillip
Langshaw und dem Tenor Xavier Moreno. Er war an den Opernhäusern Wuppertal und
Hagen engagiert. Seit der Spielzeit 05_06 ist er Mitglied im Heidelberger Opernchor.
Ulrike Machill erhielt ihre Gesangsausbildung an der Musikschule ihrer Heimatstadt
Ludwigshafen. Sie nahm 1995 am Wiener Belvedere-Gesangswettbewerb teil. Konzertreisen führten Sie nach Hamburg und Lübeck. Seit 1989 ist sie Mitglied des Heidelberger Opernchores, wo sie auch immer wieder Solopartien übernimmt, u. a. als Barbarina
in „Figaros Hochzeit“.
Filippo Deledda studierte am Konservatorium in Cagliari. Das erste Engagement als
Chorsänger erhielt er am Stadttheater Pforzheim. Seit der Spielzeit 05_06 ist er als
Tenor Mitglied des Heidelberger Opernchors.
Jana Krauße studierte zunächst Vokalpädagogik, später Gesang in Berlin und Boulder
(USA). Meisterklassen bei Martin Isepp und Thomas Quasthoff ergänzten das Studium.
Erste Engagements führten u. a. ans Volkstheater Rostock. Mit namhaften Chören wie
denen des SFB, des BR und dem Kammerchor Stuttgart sang sie im In- und Ausland.
David Otto wurde in New York/USA geboren. Vom Curtis Institute of Music über die
University of Delaware kam Otto durch ein Stipendium des Deutsch-Amerikanischen
Frauenklubs 1975 an die Hochschule für Musik in Würzburg, wo er 1980 seinen
Abschluss in Gesang machte. Seit 1980 ist Otto Mitglied des Heidelberger Opernchores,
wo er immer wieder auch Solopartien übernimmt.
Siglinde Kuchiba absolvierte ihr erstes Berufsjahr am Landestheater Coburg. Anschließend führte sie ein Engagement an das Theater im Revier Gelsenkirchen. Seit der
Spielzeit 72_73 ist sie Mitglied des Heidelberger Opernchores.
Philipp Stelz stammt aus Osnabrück. Bervor er sich dem Gesang zuwandte, studierte er
Horn in Hannover. Er besuchte Meisterkurse bei Peter Anton Ling und Kurt Widmer. Von
1996 bis 2002 war er Mitglied des Jungen Vokalensembles Hannover. Er wirkt u. a. regelmäßig bei den Festwochen Herrenhausen mit. Seit 04_05 singt er im Heidelberger Opernchor.
Galina Lis studierte an der Musikakademie in Kassel und war Mitglied des Opernchores des Staatstheaters Kassel. Seit dieser Spielzeit ist sie Mitglied des Heidelberger
Opernchores.
Tokuichi Toyota absolvierte sein Gesangsstudium an der Kunstuniversität Tokio. In
Deutschland studierte er am Robert Schumann Konservatorium in Düsseldorf bei Prof. Bautz.
Seit 1979 ist er Mitglied des Heidelberger Opernchores.
Grazyna Polinska stammt aus Polen und studierte Gesang an der Warschauer Chopin
Akademie. Nach einem Solovertrag an der Warschauer Kammeroper wirkte sie u. a. bei
Opernproduktionen und Festspielen in Bregenz, Ludwigsburg und Rimini mit. Seit 1986
singt sie im Opernchor des Heidelberger Theaters.
Hans Voss wurde in Ottawa, Kanada geboren und ist in Dartmouth, Nova Scotia
aufgewachsen. Er studierte zunächst an der York-University in Toronto Querflöte und
später Gesang am Royal Conservatory of Music in Toronto. Seit 1996 ist er Mitglied des
Heidelberger Opernchores.
Claudia Schumacher absolvierte ihre Gesangsausbildung an der Musikhochschule Maastricht in den Niederlanden, wo sie 2001 ihr Opern- und Konzertexamen ablegte. 1999
war sie Finalistin bei der „International Vocal Competition” in Den Bosch. Sie nahm u. a.
an Meisterkursen von Inge Borkh, Ingeborg Hallstein und Francisco Araiza teil.
Young-Kyong Won ist 1971 in Seoul geboren. Er studierte in Italien an der Academia
Musicale di Pescara bei Elio Battaglia und Lucio Gallo. Seit 2000 ist er Mitglied des
Heidelberger Opernchores.
Manuela Sonntag studierte Gesang an der Hochschule für Musik in Detmold und dem
Welsh College of Music and Drama in Cardiff. Dort war sie Schülerin von Janet Price. Sie
nahm an Fernseh- und Rundfunkaufnahmen für HTV Wales und die BBC Nordirland teil.
Seit 91_92 ist sie Mitglied des Heidelberger Opernchores.
Ekaterina Streckert sang schon als Kind mehrere Jahre im Moskauer Rundfunkchor
mit. 1997 schloss sie ihr Studium an der Moskauer Chorkunst-Akademie ab. Seit 1999
ist sie Mitglied des Heidelberger Opernchores, wo sie immer wieder auch Solopartien
übernimmt.
Elena Trobisch sang nach ihrer Gesangsausbildung an der Musikhochschule „Hanns
Eisler“ in Berlin in den Chören der Theater in Eisenach, Leipzig und Franfurt/Oder. Seit
1998 singt sie im Heidelberger Opernchor.
Brigitte van der Velden studierte Gesang an der Musikhochschule Saarbrücken und
Frankfurt. Von 1984 bis 1985 war sie Mitglied des Opernchores am Saarländischen
Staatstheater. Seit der Spielzeit 85_86 ist sie Mitglied des Heidelberger Opernchores.
Seung-Kwon Yang studierte von 1991 bis 1998 an der Seoul National Universität
mit Hauptfach Gesang. Seine Studien ergänzte er von 2000 bis 2001 in Parma an der
Accademia di Musica. Vor seinem Engagement in Heidelberg war er als Chorsänger am
Teatro alla Scala in Mailand engagiert.
Michael Zahn erhielt seine Ausbildung in Mainz und bekam 1993 den 1. Preis im
Bayreuth-Wettbewerb. Er ist Mitglied des Heidelberger Opernchores und übernimmt
immer wieder Solopartien.
AP Zahner wurde in Stuttgart ausgebildet und war parallel in der freien Theaterszene
tätig. Seit 1986 ist er Mitglied des Heidelberger Opernchors. AP Zahner ist Co-Autor
von „Figaro für Kinder“ und wird auch in dieser Spielzeit die szenische Einrichtung und
Moderation in mehreren Familienkonzerten übernehmen.
Dagang Zhang geboren in Jilin, China, studierte Gesang am Mozarteum in Salzburg
bei Prof. Ingrid Janser-Mayr. Nach dem Abschluss seines Studiums studierte er weiter
in der Liedklasse bei Prof. Wolfgang Holzmair und bei Prof. Heiner Hopfner für Gesang.
Seit dieser Spielzeit ist er festes Mitglied des Heidelberger Opernchores.
Sehnsucht 22.10.08
Konzert
Konzert
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In Crailsheim geboren, schlug Sabine Meyer nach
Studien in Stuttgart und Hannover zunächst die
Orchesterlaufbahn ein und wurde Mitglied des
Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks.
Es folgte ein Engagement als Solo-Klarinettistin
der Berliner Philharmoniker. Heute gehört Sabine
Meyer weltweit zu den renommiertesten Solisten
überhaupt. Beim „7. Philharmonischen Konzert“
wird sie mit zwei Rhapsodien für Klarinette und
Orchester zu erleben sein.
Konzertsolisten
Die in München geborene Geigerin Viviane
Hagner ist seit ihrem Debut im Alter von nur
zwölf Jahren eine gefeierte Konzertsolistin. Sie
arbeitete u. a. mit den Berliner Philharmonikern,
dem Bayerischen Staatsorchester, dem Leipziger
Gewandhausorchester und dem Chicago Symphony
Orchestra zusammen. 2007 erschien ihre erste
Solo-CD. In Heidelberg wird sie das Violinkonzert
von William Walton im Rahmen des „4. Philharmonischen Konzerts“ interpretieren.
Sabine Meyer
Elena Zhidkova wurde in St. Petersburg geboren,
1997 holte sie Götz Friedrich ins Festengagement
an die Deutsche Oper Berlin, 2001 debütierte sie
bei den Bayreuther Festspielen. Elena Zhidkova
hat an den bedeutenden Opernhäusern in Europa
und in Japan gastiert, sie war ferner konzertant in
der Londoner Barbican Hall und im Lincoln Center
New York zu hören. Die Partie der Brangäne, die
sie auch im „3. Philharmonischen Konzert“ singen
wird, interpretierte sie in der vergangenen Spielzeit
mit großem Erfolg in Madrid.
Viviane Hagner
Die amerikanische Sopranistin Linda Watson
ist als Wagner-Sängerin auf den wichtigsten
Opernbühnen weltweit zu hören. 2006 und 2008
übernahm Linda Watson die Rolle der Brünnhilde
bei den Bayreuther Festspielen. Die Partie der
Isolde sang sie unter Dirigenten wie Zubin Mehta,
James Levine, Valery Gergiev, Christian Thielemann
und Kent Nagano. Im Rahmen des „3. Philharmonischen Konzerts“ wird sie auch in Heidelberg die
Isolde verkörpern.
Elena Zhidkova
Der holländische Bassist Robert Holl studierte
bei Hans Hotter und wurde im Alter von 26 Jahren
an die Bayerische Staatsoper München engagiert.
Heute ist er gleichermaßen als Liedinterpret wie
als Sänger von großen Wagner-Partien berühmt.
Er wird im „3. Philharmonischen Konzert“ die
Partie des König Marke übernehmen, die er zuletzt
in diesem Sommer bei den Bayreuther Festspielen
gesungen hat.
Linda Watson
Herbert Feuerstein studierte bereits während
seiner Schulzeit am Salzburger Mozarteum Klavier,
Cembalo und Komposition. Das Studium endete
jedoch abrupt mit einem Rauswurf wegen Beleidigung des Hochschulpräsidenten. Weil er diesen
Rauswurf bis heute nicht verkraftet hat, macht Feuerstein seit sechs Jahren die Konzertsäle zwischen
Bremen und Wien mit Klassik-Präsentationen unsicher. Wer Herbert Feuerstein bisher nur aus dem
Fernsehen kannte, kann ihn beim Neujahrskonzert
live auf der Städtischen Bühne erleben.
Robert Holl
International Furore machte Daniel Müller-Schott
bereits im Alter von 15 Jahren, als er den 1. Preis
beim Internationalen Tschaikowsky Wettbewerb für
junge Musiker in Moskau gewann. Als Stipendiat
genoss er die persönliche Förderung und Unterstützung von Anne-Sophie Mutter innerhalb ihrer
Stiftung. Mittlerweise konzertiert er weltweit unter
renommierten Dirigenten und mit international bedeutenden Orchestern. In Heidelberg wird er beim
„6. Philharmonischen Konzert“ das C-Dur-Cellokonzert von Joseph Haydn interpretieren.
Herbert Feuerstein
Der Name unseres Solocellisten Reimund Korupp
ist mit zahlreichen Ur- und Erstaufführungen
zeitgenössischer Werke verbunden, u.a. von Sofia
Gubaidulina und Tan Dun. Seit 1987 ist er Mitglied
des Philharmonischen Orchesters, in zahlreichen
Konzerten war er auch solistisch zu erleben. In
dieser Spielzeit wird Reimund Korupp im „3. Philharmonischen Konzert“ den Cellopart Messiaens
„Quatuor pour la fin du temps“ interpretieren.
Daniel Müller-Schott
Thierry Stöckel wurde in Thionville, Frankreich,
geboren und ist seit 1989 Erster Konzertmeister
des Philharmonischen Orchesters Heidelberg.
Er spielte als Konzertmeister in verschiedenen
Orchestern in Dijon, Avignon und Marseille und
gründete das Festival de Musique Sacrée von
Mauriac. Zahlreiche Rundfunkaufnahmen dokumentieren seine Arbeit. Im „3. Philharmonischen
Konzert“ wird Thierry Stöckel in Messiaens
„Quatuor pour la fin du temps“ den Violinpart
übernehmen.
Reimund Korupp
Sascha Stinner ist seit 1993 Soloklarinettist des
Philharmonischen Orchesters Heidelberg. Er studierte an der Folkwang Hochschule in Essen, darauf
folgte ein einjähriges Praktikum im Gürzenich-Orchester Köln. Neben seiner Orchestertätigkeit tritt er
in verschiedenen Kammermusikformationen auf. Bei
den zurückliegenden HEIDELBERGER SCHLOSSFESTSPIELEN war Sascha Stinner mit Werken von Rossini
und Milhaud als Solist zu hören, im Dezember wird
er mit Messiaens „Quatuor pour la fin du temps“ in
kammermusikalischer Besetzung auftreten.
Thierry Stöckel
John Treleaven ist als einer der berühmtesten
Heldentenöre gefragter Gast an bedeutenden internationalen Bühnen. Er studierte in London und
Neapel und sang zunächst überwiegend in seinem
Heimatland, u. a. an der Covent Garden Opera
London, Welsh National Opera und an der English
National Opera London. Die Rolle des Tristan in
Richard Wagners „Tristan und Isolde“ interpretierte
er u. a. unter der Leitung von Claudio Abbado,
Simon Rattle und Donald Runnicles.
Sascha Stinner
John Treleaven
Sehnsucht 22.10.08
Konzert
Konzert
Generalmusikdirektor
Seite 21
Konzert
Cornelius Meister wurde 1980 in Hannover geboren
und studierte in seiner Heimatstadt und in Salzburg
Klavier und Dirigieren. Seit 2005 ist er Heidelberger
Generalmusikdirektor, 2007 erhielten er und das Orchester den Preis für das beste Konzertprogramm des
Deutschen Musikverleger-Verbands. Als Konzertdirigent ist er in der laufenden Spielzeit im „1., 3., 7.“ und
„8. Philharmonischen Konzert“ zu erleben, im „3.“ und
im „8. Philharmonischen Konzert“ tritt er zusätzlich
als Pianist auf. Darüber hinaus leitet er Konzerte in
Dresden, Düsseldorf, Großbritannien und Paris.
KOMPONIST FÜR HEIDELBERG
Der in Jordanien geborene Komponist Saed
Haddad studierte Philosophie in Belgien und
anschließend Komposition in Jordanien, Israel und
Großbritannien. Er erhielt Kompositionsaufträge der
führenden Ensembles für zeitgenössische Musik. Für
die Jahre 08-10 erhält er ein Stipendium der Villa
Medici in Rom. Als KOMPONIST FÜR HEIDELBERG ist Saed Haddad mit zwei Uraufführungen in
den Philharmonischen Konzerten vertreten, darüber
hinaus wird er sein Werk auch bei Publikumsgesprächen und öffentlichen Proben vermitteln.
Cornelius Meister
Saed Haddad
KOMPONIST FÜR HEIDELBERG wird ermöglicht durch
Konzert
Gastdirigenten
Für die Dirigentin Shi-Yeon Sung begann die steile
internationale Karriere 2006 mit dem 1. Preis beim
Internationalen Dirigentenwettbewerb „Sir Georg
Solti“. Bald darauf wurde sie von James Levine
als Assistant Conductor für das Boston Symphony
Orchestra engagiert. In diesem Sommer debütierte mit großem Erfolg sie beim renommierten
Tanglewood Music Festival. In Heidelberg war Shi
Yeon Sung bereits im März 2008 zu erleben, in der
laufenden Spielzeit wird sie das „4. Philharmonische Konzert“ leiten.
Der in Essen geborene Dirigent Gerd Albrecht war
1963 Deutschlands jüngster Generalmusikdirektor
in Lübeck. Seitdem kamen zahlreiche Leitungspositionen hinzu: In Kassel, in der Deutschen Oper
Berlin, an der Tonhalle Zürich und an der Hamburgische Staatsoper, außerdem stand er der Tschechischen Philharmonie in Prag, dem dänischen
Radio-Symphonieorchester sowie von 1998-2007
dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra in Tokio
vor. Das Philharmonische Orchester Heidelberg
leitet er im „5. Philharmonischen Konzert“.
Gerd Albrecht
Shi-Yeon Sung
Der gebürtige Mainzer Michael Form studierte Flöte
an der Hochschule für Musik in Köln. Weitere Studien
führten ihn an das Rotterdams Conservatorium und
an die Schola Cantorum Basiliensis, wo er sich auf
die Musik des Mittelalters und der Renaissance spezialisierte. 2002 begann Michael Form eine zweite
Karriere als Dirigent. Seitdem leitet er regelmäßig
das Orchester der Schola Cantorum Basiliensis. Nach
Vivaldis „Motezuma“ und „Die Olympiade“ wird er
diesmal die Deutsche Erstaufführung von „Tito
Manlio“ beim WINTER IN SCHWETZINGEN dirigieren.
Seit 1986 ist der Dirigent, Organist und Cembalist Christian Kabitz Künstlerischer Leiter des
Bachchores Heidelberg. In dieser Funktion leitet er
in dieser Spielzeit drei gemeinsame Konzerte von
Bachchor und Philharmonischem Orchester. Seine
Ausbildung als Kirchenmusiker und Dirigent absolvierte er in München. 1979 wurde Kabitz als Leiter
des Bachchores und Bachorchesters Würzburg
berufen und verantwortet dort jährlich die überregional bekannten Bachtage, seit 2008 ist er zudem
Künstlerischer Leiter des Mozartfests Würzburg.
Christian Kabitz
Michael Form
Alexander Mickelthwate, Chefdirigent des
kanadischen Winnipeg Symphony Orchestras
wurde in Deutschland geboren und studierte
zunächst Klavier und Dirigieren in Karlsruhe, bevor
er feste Engagements beim Atlanta Symphony
Orchestra und Los Angeles Philharmonic Orchestra
erhielt. Alexander Mickelthwate dirigierte in den
vergangenen Jahren zahlreiche große Orchester in
Nordamerika; in Europa war er u. a. in Hamburg,
Monte Carlo, Stuttgart und Bremen zu Gast. Er leitet
das „2. Philharmonische Konzert“.
Alexander Mickelthwate
Der amerikanische Dirigent Scott Parkman studierte in Michigan und San Francisco und war bis
zu diesem Sommer Assistant Conductor des Saint
Louis Symphony Orchestra und gleichzeitig Direktor
des renommierten Saint Louis Symphony Youth
Orchestra. In dieser Spielzeit ist er für Dirigate beim
New Zealand Symphony Orchestra, beim Hong
Kong Chamber Orchestra sowie beim Queensland
Conservatorium engagiert. In Heidelberg leiter er
das „6. Philharmonische Konzert“.
Scott Parkman
Sehnsucht 22.10.08
Konzert
Konzert
Orchester
Die Heidelberger Philharmoniker prägen seit 1889 als städtisches Orchester mit
zahlreichen Opernvorstellungen und Konzerten das Musikleben der Stadt. Zweimal
wurden sie mit dem Preis für das „Beste Konzertprogramm“ des Deutschen Musikverleger-Verbands ausgezeichnet, zuletzt 2007. Konzertreisen führten das Philharmonische
Orchester in den letzten Jahren in die Kölner Philharmonie, nach Antwerpen und nach
Ravenna. Regelmäßig werden Konzerte vom Deutschlandfunk und SWR mitgeschnitten.
Das Philharmonische Orchester zeichnet sich durch seine stilistische Flexibilität aus.
Seit 2006 beschäftigen sich die Philharmoniker mit historischer Aufführungspraxis. Eine
lange Tradition hat das Engagement für Neue Musik: Mehrere Werke sind dem Philharmonischen Orchester gewidmet.
Konzert
Seite 22
Seit 2005 arbeitet das Orchester besonders intensiv mit einem jährlich wechselnden
KOMPONISTEN FÜR HEIDELBERG zusammen. Die Musikvermittlung ist dem Orchester
besonders wichtig. Sechs Familienkonzerte pro Saison werden ergänzt durch Besuche
in Schulen und Kindergärten. „Das neue Wunderhorn“ wurde mit dem „junge-OhrenPreis“ ausgezeichnet. Zusätzlich präsentieren sich die Philharmoniker regelmäßig in
wechselnden Formationen in Kammerkonzerten. Der ehemalige Generalmusikdirektor
Mario Venzago ist seit 2007 der erste Ehrendirigent. Unmittelbare Vorgänger von Cornelius Meister, der seit 2005 das Orchester leitet, waren Volker Christ, der Initiator der
„Philharmonic Wonders“-Konzerte, und Thomas Kalb, der mit dem „Brahmsfest“ den
Vorläufer des „Heidelberger Frühlings“ ins Leben rief.
Dirigenten
Der Pianist und Dirigent Ivo Hentschel ist seit
2007 Korrepetitor und Dirigent in Heidelberg. Der
Preisträger im Internationalen Jorma-Panula-Dirigierwettbewerb studierte in Mannheim Klavier
und Dirigieren. Seit 2005 ist Ivo Hentschel Stipendiat im Dirigentenforum des Deutschen Musikrats.
In dieser Spielzeit wird er u. a. das „1. Familienkonzert“ dirigieren. Außerdem gastiert er mit der
Württembergischen Philharmonie Reutlingen am
Landestheater Tübingen.
Unsere Zweite Kapellmeisterin Joana Mallwitz
begann im Alter von fünf Jahren mit Violin- und
Klavierunterricht. 2000 wurde sie als Schülerin
im Frühstudiengang der Hochschule für Musik
und Theater Hannover aufgenommen, ab 2004
studierte sie dort Dirigieren. Seit der Spielzeit
06_07 arbeitet sie als Dirigentin und Korrepetitorin in Heidelberg, seit 07_08 als 2. Kapellmeisterin
und Assistentin des Generalmusikdirektors. Als
Konzertdirigentin leitet sie in dieser Spielzeit u. a.
das „2. Familienkonzert“.
Joana Mallwitz
Ivo Hentschel
Dietger Holm studierte Violine und Dirigieren
in Hamburg. Sein erstes Engagement führte ihn
als Kapellmeister ans Staatstheater Schwerin.
Seit 2007 ist er als 1. Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor am Theater und
Philharmonischen Orchester der Stadt Heidelberg
engagiert. Im Konzert ist er in dieser Spielzeit u. a.
im „3. Familienkonzert“ mit dem Stummfilm „Die
Abenteuer des Prinzen Achmed“ zu erleben.
Der in Los Angeles geborene Pianist und Dirigent
Timothy Schwarz studierte an der University of
Washington. Er ist Preisträger des Joanna Hodges
International Piano Wettbewerbs und Mitglied
der California Young Artist Guild. Seit 1998 ist
Timothy Schwarz als Dirigent und Solo-Repetitor
am Theater und Philharmonischen Orchester der
Stadt Heidelberg tätig, seit 07_08 zusätzlich als
Studienleiter.
Dietger Holm
Timothy Schwarz
Sehnsucht 22.10.08
Konzert
Konzert & Festivalorganisation
Seite 23
Konzert- & Theaterpädagogik
Dramaturgie
Ann-Christine Mecke studierte Philosophie,
Musikwissenschaft und Physik und promovierte im
Fach Musikwissenschaft mit einer Arbeit über die
Aufführungspraxis von geistlicher Chormusik. Seit
2003 arbeitet sie als freie Dramaturgin, von 2005
bis 2007 war sie Stipendiatin der Akademie Musiktheater Heute. Im vorigen Jahr erforschte AnnChristine Mecke an der Technischen Hochschule
in Stockholm die Akustik der Kinderstimme, seit
Beginn dieser Spielzeit ist sie Konzertdramaturgin
an unserem Haus.
Sabine Georg absolvierte ein Studium der Musikwissenschaft, Anglistik und Deutschen Philologie
an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz.
Währenddessen war sie in der Musiktheaterpädagogik an der Jungen Oper der Staatsoper Stuttgart
beschäftigt und führte eigene musikpädagogische
Projekte am Staatstheater Mainz durch. Seit September 08 ist sie Opern- und Konzertpädagogin in
Heidelberg.
Ann-Christine Mecke
Sabine Georg
Sarit Streicher absolvierte 2006 das Studium der
Theaterpädagogik an der Hogeschool voor Kunsten
Arnhem in den Niederlanden. Als freiberufliche
Theaterpädagogin unterrichtete sie an Berufsschulen, Jugendkunstschulen und leitete Deutsch/Niederländische Austauschprojekte. Seit der Spielzeit
08_09 ist sie Schauspielpädagogin am Heidelberger Theater.
Sarit Streicher
Festivalorganisation
Daniel Kunz ist seit der Spielzeit 07_08 Organisator des HEIDELBERGER STÜCKEMARKTS und des
Barockfestivals WINTER IN SCHWETZINGEN. Nach
seinem Studium der Musikwissenschaft, BWL und
Italienisch in Mainz und Bologna arbeitete er als
Dirigent, Organist sowie Produktionsleiter von freien Opernproduktionen. 2006 war er Mitglied der
Direktion des internationalen Chorfestivals „Europa
Cantat XVI“.
Daniel Kunz
Der gebürtige Ukrainer Pavlo Stroblja hat an der
Universität Heidelberg den Masterstudiengang
„Deutsches Recht“ absolviert. Seit der Spielzeit
07_08 arbeitet er als Organisator der HEIDELBERGER SCHLOSSFESTSPIELE und unterstützt er die
Organisation des WINTER IN SCHWETZINGEN und
des HEIDELBERGER STÜCKEMARKTS. Während
seines Studiums stand er in der Theater-Kult-Soap
„Friedrichstraße“ und als Gastschauspieler in „Viel
Lärm um Nichts“ bei den HEIDELBERGER SCHLOSSFESTPIELEN 06 auf der Bühne.
Pavlo Stroblja
Sehnsucht 22.10.08
Theaterkasse & Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Seite 24
Theaterkasse Theaterstraße 4, 69117 Heidelberg,
Tel. 06221.5820000, Fax 06221.584620000,
tickets@theater.heidelberg.de, Mo-Fr 11.00-19.00, Sa 10.00-15.00
Theaterkasse
Abobüro – Für alle Ihre Fragen
in der Theaterkasse, Frau Müller, Tel. 06221.5835222,
abo@theater.heidelberg.de,
Di & Mi 11.00-16.00, Do & Fr 13.00-18.00, Sa 10.00-15.00
Wir freuen uns sehr, dass die
Theaterkasse jetzt wieder direkt
zum Theater und Philharmonischen Orchester gehört - und
zwar mit einem verbesserten
Service! Viele Ihnen vertraute
Gesichter an der Theaterkasse
sehen Sie wieder - und neue
Kolleginnen verstärken die telefonische Erreichbarkeit, Beratung
und Betreuung – speziell für die
Abonnenten ist Frau Müller da.
Tanja Kaul
Leiterin der Theaterkasse
Terri Braun
Leiterin Kundenbetreuung
Irmgard Müller
Abonnentenbetreuerin
Iris Allenberg
Telefon
Klaudia Bleiler
Kundenbetreuung
Felix El Sayed Auf
Kundenbetreuung & Telefon
Claudia Ernst
Telefon
Graciela Graf
Telefon
Monika Mayer-Windmühl
Telefon
Silena Schade
Kundenbetreuung & Telefon
Monika Stotz
Kundenbetreuung
Erik Strengfeld
Kundenbetreuung & Telefon
Tatjana Volkmer
Kundenbetreuung
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Anja Scholtyssek entdeckte ihre Leidenschaft
für Theater Ende der achtziger Jahre in Berlin.
Zunächst startete sie in der Dramaturgie der
Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. 1992, mit
Beginn der Intendanz Frank Castorfs, wechselte sie
zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Im Jahr 2000
kam sie als Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ans Heidelberger Theater. Dorthin kehrte
sie nach einer Zwischenstation am Thalia Theater
Halle 2005 zurück.
Mitarbeiter der Künstlerischen Leitung, die Dramaturgie & Öffentlichkeitsarbeit
des Theaters und Philharmonischen Orchesters der Stadt Heidelberg erreichen Sie
in der Regel unter vorname.nachname@heidelberg.de
Impressum
Verantwortlich für den Inhalt: Theater und Philharmonisches Orchester der Stadt Heidelberg,
Friedrichstraße 5, 69117 Heidelberg
Redaktion / Texte: Intendanz, Dramaturgie, Öffentlichkeitsarbeit
Fotos: Dietrich Bechtel, Rosa Frank, Stefan Kresin, Danica Schlosser, Stephan Walzl u. a.
E-Mail: theater@heidelberg.de – Internet: www.theater.heidelberg.de
Anja Scholtyssek
Leiterin Öffentlichkeitsarbeit
Shiva Hamid studierte Kulturwirtschaft an der
Universität Passau. Im Laufe des Studiums wirkte
sie u. a. in einer Theatergruppe als Regieassistentin
mit. Im argentinischen Córdoba organisierte sie im
Rahmen eines Praktikums Fotoausstellungen, ein
Festival der Neuen Künste und betreute ein Schauspielensemble. Im Frühjahr 2007 engagierte sie sich
als Praktikantin in der Kulturabteilung der Deutschen Botschaft in Buenos Aires. Seit 08_09 ist sie
Mitarbeiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.
Ulrike Annecke ist seit der Spielzeit 07_08
Mitarbeiterin der Öffentlichkeitsarbeit für das
Marketing. Sie hat Soziologie, Anglistik, Ethnologie
und Theatermanagement an der Universität Trier
und am Trinity College Dublin studiert. Neben
ihrem Studium war sie als Regieassistentin am
Theater Trier und als Pressesprecherin freier
Theatergruppen tätig. Bei uns betreut sie unter
anderem den Freundeskreis und organisiert
Benefizveranstaltungen zur Rettung des Theaters.
Shiva Hamid
Pressearbeit
Ulrike Annecke
Marketing
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