EVITA PERON

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EVITA PERON
von Copi
(Uraufführung: 1971, Théâtre de l'Epée-de-Bois, Paris)
Diese komische, bitterböse Satire über die Gemeinheiten von Macht und Herrschsucht,
dreht sich um Maria Eva Duarte de Perón, eine der schillerndsten Persönlichkeiten
des letzten Jahrhunderts.
Es ist eine schwarze Komödie, in der Copi ein ganz anderes Bild der „Heiligen“ EVITA
zeichnet. Copi ist ja unter anderem ein anerkannter Comic Zeichner.
Er ist aus seinem Mutterland Argentinien emigriert, um in Paris zu leben.
Er rechnet ab mit dem Peronismus und der Ikone Evita Peron; er sieht sie berechnend,
grausam, egoistisch und selbst ihren Mann und ihre Mutter hassend.
In dem Stück hat sich Evita mit ihrem Mann, dem Präsidenten Peron, dem Vertrauten Ibiza,
ihrer Mutter und ihrer Krankenschwester eingeschlossen.
Sie gibt vor schwer Krebs krank, kurz vor ihrem Tode, zu sein.
Wenn sie stirbt, soll sie ein Staatsbegräbnis erhalten.
In dieser Tatsache sieht sie ihre Chance, endlich ihrer untragbar gewordenen Situation zu
entkommen und mit Hilfe ihres, in der Schweiz gehorteten Geldes, ein neus Leben
anzufangen, befreit von ihrem verhassten Mann und dem Amt, welches ihr zur Bürde
geworden ist. Um dieses Ziel zu verwirklichen, ermordet sie gemeinsam mit Ibiza die
Krankenschwester, der sie zuvor ihr Kleid angezogen hat. Die tote Krankenschwesterr wird
entsprechend geschminkt und bekommt Evitas Perücke. Der wirklichen Evita zum
Verwechseln ähnlich, soll sie einbalsamiert und den wartenden, trauernden Volksmassen
präsentiert werden, bevor sie endgültig begraben wird…
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COPI - Raúl Damonte Botana
Copi ist der Künstlername des argentinischen Comiczeichners Raúl Damonte Botana
(geb. 20.11.1939 in Buenos Aires / gest. 14.12. 1987 in Paris)
Copi kam 1962 nach Paris, um hier als Schriftsteller, Dramatiker und Zeichner zu arbeiten.
Ab 1965 veröffentlichte er in der Wochenzeitung Le Nouvel Observateur regelmäßig Comic
Strips über seine Frauenfigur „La Femme assise“.
Etliche Arbeiten erschienen in dem Satire – Magazin Hara-kiri und in der Tageszeitung
„Libération“.
In Deutschland veröffentlichte Carlsen Comics 1986 und 1987 in der Reihe Carlsen Cartoon
Comics von Copi. Seine Zeichnungen stellen die Figuren mit einem dünnen, wackligen
anmutenden Strich dar. Bewegung wird nur sehr spärlich eingesetzt, der Schwerpunkt liegt
auf den Dialogen.
( Wikipedia)
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EVITA – Maria Eva Duarte de Perón (1919 – 1952)
galt an der Seite ihres Mannes – des argentinischen Volkstribuns Juan Perón bereits zu Lebzeiten als die Mutter der Armen und wurde wie eine Heilige verehrt.
Selbst aus armen Verhältnissen stammend, wusste sie um die Not der Massen.
Im Alter von 33 Jahren starb sie an Gebärmutterhalskrebs.
(Wikipedia)
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JUAN DOMINGO PERÓN SOSA (1895 – 1974)
War zwei Mal Präsident Argentiniens und in zweiter Ehe mit „Evita“ – Maria Eva Duarte de
Perón verheiratet.. Nach einer Laufbahn als General und Minister in einer Militärregierung
gewann er 1946 die Präsidentschaftswahlen.
Nach der Wiederwahl 1951 wurde er 1955 vom Militär gestürzt. Wenige Monate vor seinem
Tod wurde er im September 1973 wieder als Präsident ins Amt gewählt.
(Wikipedia)
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LUCY MCEVIL (Evita)
Diseuse und Schauspielerin
Die Kunstfigur Lucy McEvil ist mehr als ein Mann in Frauenkleidern.
Längst ist sie kein Geheimtipp mehr. Die Sängerin und Schauspielerin hat sich in nur wenigen
Jahren von einer provokanten Diva der Subkultur zu einer ernst zu nehmenden Künstlerin
entwickelt, die bereits im ganzen deutschsprachigen Raum Kultstatus genießt.
(Stephanus Domanig)
Autorin diverser Theaterstücke, Drehbücher, Songtexte etc.
Konzerte in in Wien, Berlin, Dortmund, Marrakesch, Alexandropolis, Salzburg u.v.a.
Model für Paco Rabanne, Gianfranco Ferre u.a.
Theaterrollen (Auswahl):
Als personifizierter Chor in „Die Perser“ von Aischylos / Festspielhaus Bregenz
(Regie: Martin Gruber, Aktionstheater Ensemble)
Polly Peachum in einer Bearbeitung der Beggar’s Opera: „Peachums Traum“
Uraufführung im Festpielhaus Bregenz (Regie: Martin Gruber, Aktionstheater Ensemble)
Mutter Oberin in der Franzobel-Uraufführung „Schwalbenkönig“ (Regie: Martin Gruber /
Aktionstheater Ensemble)
Puck in Shakespeares „Sommernachtstraum“ / Zeisse Hallen , Hamburg (Regie: Matthias
Engelmann)
Hauptdarstellerin der Kult-Comedy „Villa Valium“
Als Sängerin in „Die 20 Hüte des G. W. Bush“ von Hubsi Kramar / 3raum-anatomietheater
(Regie: Hubsi Kramar)
Soloprogramme:
„Der Tod und das Flittchen“ (Regie: Rüdiger Hentzschel)
„Drinking again“ (Regie: Rüdiger Hentzschel)
„Winterreise“ nach Franz Schubert und Wilhelm Müller (Regie: Rüdiger Hentzschel)
Dokumentarfilm: „Lucy McEvil – Diseuse auf Winterreise“ (Regie: Stepanus Domanig,
2006 , ZDF/3Sat)
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HUBSI KRAMAR (Peron)
Geboren 1948 in Scheibbs (NÖ), zählt Hubsi Kramar seit Jahrzehnten als Aktionist,
Schauspieler (Bühne und Film) und Regisseur zu den wichtigsten Protagonisten der freien
Theaterszene, dessen Werk politischem Engagement zutiefst verbunden ist.
Kramar besuchte in den 70er Jahren das Reinhardt Seminar und die Filmhochschule Wien
und studierte kulturelles Management in Harvard (USA). Neben seiner intensiven
Auseinandersetzung mit experimentellem Theater, zahlreiche Schauspiel-Engagements an
großen Häusern (Burgtheater, Staatsoper, Theater in der Josefstadt, Schauspiel Bochum,
Nationaltheater Heidelberg u.a.).
Ab 1979 eigenständige Theaterarbeiten und Gründung des Theater der SHOWinisten,
dessen Ensemble 1995 mit der Gründung des Weard Theater und des TAT t.atr (1997) noch
erweitert wurde.
Zu den letzten Produktionen zählen Mein Kampf (George Tabori; Nestroypreis 2003), die
Gunter Falk Gala und Schüler Hitler sowie:
„AUSVERKAUF“ – Kein Theater Theater 1 (April/Mai 2004)
„WONDERFUL – Urlaub wie noch nie“ – Kein Theater Theater 2 (Filmprojekt 2004)
„DER GROSSINQUISITOR“ – Dostojewskij (Dezember 2004 – Mai 2005)
„ÜBERLEBENSKÜNSTLER 2: Helmut Zilk im Gespräch mit Jesus Christus (2005)
„HOLLIDÄ IM EIS“ – Das andere Sommertheater (Juni/Juli 2005)
„OH MEIN GOTT“ – mit Lilly Walden, Teil 3 des Zyklus „Brandreden“ (August 2006)
„DER LEBENDE ADVENTKALENDER“ (Dezember 2005)
„WONDERFUL2 – Urlaub wie noch nie“ – Obdachlose machen Ferien (Filmprojekt 2006)
„GUGGING GOES BALLHAUSPLATZ“ (April 2006)
„DIE 20 HÜTE DES GEORGE W. BUSH“ (2006)
„DIE WALZERMEMBRANE“ (2007)
„WONDERFUL 3 – Asylanten machen Ferien“ (Filmprojekt 2007)
„SCHWINDLIG“ mit Heli Deinboek u.a. (2007)
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TAMARA STERN (Krankenschwester)
wurde in Berlin geboren und wuchs ab ihrem 12. Lebensjahr in Jerusalem auf. Sie
absolvierte die Schauspielschule in Tel-Aviv und spielte dann im Ensemble des
renommierten Gesher Theater.
2000 wurde sie mit dem Israelischen Theaterpreis als
Nachwuchsschauspielerin ausgezeichnet. Es folgten Gastspiele in Europa.
2003 kehrte sie nach Berlin zurück. Unter anderem sah man sie in den letzten Jahren in der
Dreigroschenoper als Polly und im letzten Jahr unter der Regie von Dominique Horwitz
(mit dem sie 2005 auch in Berlin schon zusammen arbeitete) als Spelunken Jenny.
Tamara Stern lebt seit diesem Jahr in Wien. Sie wirkte in der Inszenierung von Gerhard
Fresacher "Dark City " im 3raum-anatomietheater mit und spielt diesen Sommer in den
Faust- Inszenierungen von Torsten Fischer bei den Bad Hersfelder Festspielen.
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ELISABETH PROHASKA (Mutter)
Geboren in Wien
Studium Germanistik / Theaterwissenschaft in Wien (1980 – 81)
Schauspielstudium am Reinhardt-Seminar / Wien (1981 – 85)
Engagements (Auswahl):
Burgtheater/Wien, Schauspielhaus Graz, Volkstheater / Wien, Salzburger Festspiele,
Schauspielhaus Bochum, Theater der Jugend/ Wien, Theater mbH / Wien, dietheater
Künstlerhaus/Wien, Hebbeltheater/Berlin, TAG/Wien u.v.a.
Rollen (Auswahl):
Klageweib in „Das wird schon. Nie mehr lieben“ von Sibylle Berg (Regie: M. Mezgolich)
TAG/Wien (2006)
Marko Milosevic in „Die Milosevics“ (Regie: Yosi Wanunu) Theaterverein Toxic Dreams
dietheater Künstlerhaus (2005)
Frau Wurm in „Der Himmel mein Lieb meine sterbende Beute“ von Werner Schwab
(Regie: Barbara Neureiter), Rabenhoftheater (2002)
Emilie in „Zu ebener Erd und erster Stock“ von J.N. Nestroy (Regie: Karl Welunschek),
Rabenhoftheater (2001)
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ANDREAS ERSTLING (Ibiza)
Geboren am 28.11.1970 in Düsseldorf
Schauspielausbildung am Konservatorium der Stadt Wien (1993-1996)
Schauspieler in Haupt- und Nebenrollen
Moderator des Hotel Ostblick
Künstlerischer Leiter des Centrums Reiner Gestik CRG
Initiator und Mitbegründer der Performance-Gruppe Ampe Geusau
Engagements:
Stadttheater Erlangen, TAG Theater an der Gumpendorferstrasse / Wien,
dietheater Wien, Theater der Jugend / Wien, Rabenhof/ Wien, Theater Kosmos / Bregenz,
Volkstheater /Wien, Jugendstiltheater / Wien, Stadtlabor Kabelwerk / Wien,
TAT Frankfurt am Main, Theaterhaus Frankfurt am Main, 3raum-anatomietheater u. a.
Regiearbeiten (Auswahl):
„Das is ja toll hier“ / TAG Theater an der Gumpendorferstrasse / Wien (2006)
„Nehmt uns unseren Luxus weg“ von Robert Woelfl beim DramaX
Vierundzwanzigstundenwerk im Stadtlabor Kabelwerk / Wien (2005)
„Geschichten aus dem Wiener Wald“
von Ödön von Horváth für CRG im dietheater Künstlerhaus / Wien,
Theater im Bahnhof /Graz und Festival Theaterland Steiermark (2004/05)
„Der zerbrochne Krug“
von Heinrich von Kleist für CRG im Stadtlabor Kabelwerk / Wien (2002)
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