Marketing im Agrotourismus

Werbung
Marketing
BFS, Fachgruppe Agrotourismus Schweiz, 2014
Marketing
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis ...................................................................................................................... 1
1 Was ist Marketing? ................................................................................................................ 2
1.1 Das Marketingkonzept ........................................................................................................... 2
2 Situationsanalyse (SWOT Analyse) ...................................................................................... 3
3 Marketingstrategie ................................................................................................................. 4
3.1 Zielpublikum, Kunden- oder Gästesegment ........................................................................... 4
3.2 Positionierung am Markt / Wettbewerbsstrategie ................................................................... 4
3.3 Grobziele ............................................................................................................................... 5
3.4 Externe Beeinflusser ............................................................................................................. 5
3.5 Massnahmenschwerpunkte ................................................................................................... 6
4 Marketing-Mix......................................................................................................................... 6
5 Tourismusstrukturen / Vertriebskanäle (am Beispiel Bern) ................................................ 8
6 Tourismusstrukturen / Vertriebskanäle (am eigenen Beispiel) ........................................ 10
7 Netzwerk Tourismus ............................................................................................................ 11
8 Bedeutung des Angebotes in der jeweiligen Region bzw. im Kundensegment .............. 12
9 Vermarktungsstrukturen Tourismus (am Beispiel Bern) .................................................. 14
10 Vermarktungsstrukturen Tourismus (am eigenen Beispiel) ............................................. 17
11 Erfolgskontrolle ................................................................................................................... 18
12 Quellenangabe ..................................................................................................................... 18
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Marketing
1 Was ist Marketing?
Wer erfolgreich verkaufen will, braucht ein optimales Marketing1. Dabei ist Marketing viel mehr als
reine Werbung - es behandelt alle Aspekte, die für die erfolgreiche Vermarktung eines Produkts
oder einer Dienstleistung notwendig sind (siehe Grafik).
Marketing im Agrotourismus heisst also, alle Überlegungen werden auf die Bedürfnisse und
Wünsche der Gäste ausgerichtet.
Marketing heisst - Kunden gewinnen und halten.
1.1
Das Marketingkonzept
Die Grundlage für jedes Marketingkonzept ist die Unternehmensstrategie. Das Marketingkonzept
ist also für die gewählte Unternehmensstrategie der konkrete Umsetzungsplan. Er sieht vor,
welche Märkte mit welchen Produkten und Dienstleistungen des Betriebes bedient werden sollen.
Das Marketingkonzept stützt sich auf die in Abbildung 1 dargestellten Teilbereiche.
Abbildung 1: Inhalte Marketingkonzept (Quelle: www.agrigate.ch)
1
Der Begriff bezeichnet zum einen den Unternehmensbereich, dessen Aufgabe (Funktion) es ist, Waren und
Dienstleistungen zu vermarkten; zum Anderen beschreibt dieser Begriff ein Konzept der ganzheitlichen,
marktorientierten Unternehmensführung zur Befriedigung der Bedürfnisse und Erwartungen der Kunden. (Definition nach
Wikipedia)
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2 Situationsanalyse (SWOT Analyse)
Verknüpfen der Stärken / Schwächen mit den Chancen und Risiken
Betriebliche und persönliche Faktoren
Stärken
SWOT für das
Projekt
………………
Umfeldfaktoren
Chancen
Betrieb
Schwächen
Person
Auflistung der Stärken
................
................
................
................
................
................
................
Strategie
Stärken-Chancen
Betrieb
Person
Auflistung der Schwächen
................
................
................
................
................
................
................
................
Strategie
Schwächen-Chancen
Auflistung der Chancen
................
................
................
................
Risiken
Wie sind die eigenen Stärken umzusetzen,
damit die vorhanden Chancen genutzt werden
können??
Strategie
Stärken-Risiken
Wie sind die eigenen Schwächen zu
überwinden, damit die vorhanden Chancen
genutzt werden können??
Strategie
Schwächen-Risiken
Auflistung der Risiken
................
................
................
................
Wie sind die internen Stärken zu
verwenden, um die bestehenden Risiken zu
vermeiden ??
Wie sind die eigenen Schwächen zu
reduzieren (= minimieren), damit die
bestehenden Risiken vermieden werden
können??
Abbildung 2: Schema SWOT-Analyse (Quelle: HAFL, Zollikofen)
Bevor eine Strategie entwickelt werden kann, bedarf es einer sorgfältigen Analyse der gesamten
Situation. Aus der SWOT Analyse werden konkludierend aus den Stärken und Schwächen sowie
den Risiken und Gefahren die Stoßrichtung bzw. die weitere Strategie abgeleitet.
Kriterien / Faktoren:
• Teilmärkte und Marktsegmente
• Beeinflusser
• Umweltfaktoren
• Vertriebskanäle
• Konkurrenz / Mitbewerber
• Eigenes Unternehmen / Betrieb
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Marketing
3 Marketingstrategie
3.1
Zielpublikum, Kunden- oder Gästesegment
Nicht jedes Angebot passt zu jedem Gast!
Welche Gäste spreche ich mit meinem Angebot
an?
(z.B. Familien, Naturfreunde, Outdoorsportler)
Welche Nutzen können meine Gäste erwarten?
Welche Bedürfnisse werden durch mein Angebot
gedeckt?
Kann ich mein Angebot weiterentwickeln oder
neu gestalten, wenn die Nachfrage nachlässt?
3.2
Positionierung am Markt / Wettbewerbsstrategie
• Me too Strategie:
Mit dem kopierten Produkt des Konkurrenten auch Erfolg haben.
• Tiefpreis-Strategie:
Immer billiger sein als der Konkurrent!
• Profilierungsstrategie:
Anbieten von hervorragenden, einzigartigen Dienstleistungen und Argumenten, um sich von
den anderen Anbietern zu unterscheiden und abzuheben.
(dies verlangt Produktvorteile und psychologische Vorteile)
USP = Unique Selling Proposition (einzigartiger Verkaufsvorteil)
• Wachstumsstrategie:
Die Ansoff – Matrix wird im Marketing als Planungsinstrument für die Wachstumsstrategien
eines Unternehmens oder Betriebes eingesetzt. Die Matrix setzt jedoch voraus, dass die
Wachstumsmöglichkeiten des Unternehmens durch seine Situation am Absatzmarkt und durch
sein Produkt bestimmt werden.
Abbildung 3: Ansoff - Matrix
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Marketing
Wir suchen neue Produktideen! So oder so ähnlich lautet oft die Aussage eines Betriebes. Leider
ist diese Ideenfindungsaufgabe noch viel zu unpräzise, um als Grundlage einer Ideenproduktion
dienen zu können. So gilt es die klaren Ziele herauszufinden, um das Suchfeld einzugrenzen.
Eines der bekanntesten Portfolio-Diagramme ist die Ansoff-Matrix. Die Achsen dieser Matrix
heißen Produkt und Markt; beide unterscheiden zwischen bestehenden und neu zu entwickelnden
Produkten bzw. Märkten.
Diese Unterscheidung liefert vier Quadranten, die unterschiedliche Strategien darstellen:
Marktdurchdringung = Wachstum in einem bestehenden Markt anstreben, indem der
Marktanteil erhöht wird. Absatzfördernde Massnahmen werden eingesetzt (keine
eigentliche Innovation).
Produktentwicklung = Wachstum durch neue oder verbesserte Angebote im bestehenden
Markt anstreben. Durch Innovation wird ein bestehendes Produkt gegenüber der
Konkurrenz attraktiver gemacht. Mit komplementären und ergänzenden Angeboten können
neue Umsätze entstehen.
Markterweiterung = Neue Zielgruppen werden angesprochen, die sich für ein
bestehendes oder allenfalls leicht angepasstes Produkt interessieren.
Diversifikation = Es werden neue Produkte in neuen Märkten eingeführt. Dies ist der
riskanteste Quadrant, der aber auch die grössten Chancen enthält.
3.3
Grobziele
Quantitative Ziele
Qualitative Ziele
(z.B. für jedes der nächsten 4 Jahre)
(z.B. für jedes der nächsten 4
Jahre)
Absatzmenge
Umsatz
Deckungsbeitrag
Marktanteil
Anzahl Gäste
-
3.4
Bekanntheitsgrad bei der Zielgruppe (in %)
Wie viele kennen das Soll-Image des Produktes (in
%)
Wie viele haben die gewünschte Einstellung zum
Produkt (in %)
Wie viele kaufen das Produkt regelmässig (in %)
Externe Beeinflusser
Externe Beeinflusser sind Dritte, welche einen grossen Einfluss auf das Kaufverhalten haben, z.B.
Berater, Ärzte, Verbandsvertreter, Konsumentenvertreter, Politiker, Meinungsbildner, Medienleute.
Die externen Beeinflusser müssen im Marketingkonzept berücksichtigt werden (z. B. in der
Kommunikation). Beispielsweise kann man durch fundierte positive Botschaften in eigenen
Werbemitteln (Flyer, Website) die Meinungsbildung in Bezug auf Lebensqualität (naturnaher
Tourismus) unterstützen.
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Marketing
3.5
Massnahmenschwerpunkte
Nachdem das Zielpublikum, die Strategie, die Grobziele usw. bekannt sind, gilt es den MarketingMix zu erarbeiten.
• Wie sieht unser konkurrenzfähiges Angebot aus?
• Welche Preispolitik verfolgen wir?
• Wie kommunizieren wir unsere Botschaften?
Budget
Wie hoch wird der erwartete Ertrag und der Aufwand eingesetzt? Welche Massnahmen werden
daraus abgeleitet?
4 Marketing-Mix
Ein Marketing-Mix ist eine Kombination von Produkt-Mix, Preis-Mix, Kommunikations-Mix und
Distributions-Mix.
Produkt-Mix
• Umfasst die Produkt- und Angebotsgestaltung, die Ausgestaltung der Dienstleistung. (Qualität,
Design usw.). Er beeinflusst wesentlich die Absatzmöglichkeiten.
Preis-Mix
• Umfasst alle vertraglichen Vereinbarungen über Preise, Rabatte, Zahlungsbedingungen, und
Kreditgewährung. Im Mittelpunkt steht der Preis!
Kommunikations-Mix
• Umfasst alle Massnahmen, welche die Nachfrage nach der Dienstleistung positiv beeinflussen.
Dazu gehören die Werbung, die Öffentlichkeitsarbeit, Verkaufskontakte, Massnahmen der
Verkaufsförderung.
Distributions-Mix
•
Für die Verteilung der Güter und Leistungen vom Hersteller zum Kunden (Gast) gibt es
verschiedene Absatzmethoden.
Diese Absatzmethoden sind abhängig
– vom Produkt selbst (Beschaffenheit)
– von der Grösse des Betriebes
– vom Standort des Betriebes
– von der Lieferfähigkeit des Betriebes
– von der Anzahl der Abnehmer
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Distribution / Vertrieb (Distributions-Mix)
„Gekauft wird nicht das Angebot, sondern dessen Wirkung!“
Der Vertrieb von Angeboten kann auf zwei Arten erfolgen:
direkt oder indirekt
Beim indirekten Vertrieb (Fremdvertrieb) wird das Angebot über branchenspezifische oder
branchenfremde Absatzwege vermarktet.
•
•
•
•
•
•
Kantonale, regionale oder lokale Tourismusverbände
Tourist-Informationen oder Center
Reiseveranstalter, Spezialveranstalter
Busunternehmen
Reisebüros
Vermittlungsinstitutionen (z.B. die Buchungszentrale von Agrotourismus Schweiz,
agrotourismus.ch, e-domizil etc.)
Die Zusammenarbeit mit den kantonalen, regionalen und lokalen Tourismusorganisationen ist ein
wichtiger Erfolgsfaktor. Ein weiterer Vorteil ist der Zugang zu einer gut besuchten Web-Site.
Branchenfremd:
• Verbände
• Freizeit- und Sporthändler
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5 Tourismusstrukturen / Vertriebskanäle (am Beispiel Bern)
Der Schweizer Tourismus-Verband STV vertritt als nationaler
touristischer Dachverband die Interessen des Schweizer
Tourismus und seiner Leistungserbringer gegenüber Politik,
www.swisstourfed.ch
Behörden und Öffentlichkeit.
www.quality-our-passion.ch
Tourismusplattform für Anbieter in der Schweiz.
Verschiedenste Organisationen können Mitglied bei Schweiz
Tourismus sein.
Vertretung des schweizerischer Tourismus im Ausland
www.schweiztourismus.ch
www.MySwitzerland.com
Destinationen
Die Schweiz ist aufgeteilt in 13 Regionen:
• Basel Region
• Berner Oberland
• Fribourg Region
• Genf
• Genferseegebiet (Waadtland)
• Graubünden
• Jura & Drei-Seen-Land
• Ostschweiz / Liechtenstein
• Bern Region
• Tessin
• Wallis
Im Kanton Bern sind ab dem Jahr 2013 statt 10 noch folgende 5
Destinationen für die touristische Marktbearbeitung zuständig:
•
•
•
•
•
Interlaken-Jungfrau-Haslital
Berner Oberland Mitte
Gstaad Saanenland
Bern
Jura / Drei-Seen-Land
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Subregionen
An die Destination Bern zum Beispiel sind folgende Subregionen
angeschlossen:
•
•
•
•
•
Bern Capital City
Bern Gantrisch
Bern Laupen
Bern Emmental
Bern Oberaargau
Die Subregionen erfassen und bündeln die touristischen Angebote
und machen diese ersichtlich. Sie sind ebenfalls in der Vermarktung
tätig, z.B. regional und dies abgestimmt mit der Destination.
Beispiel Gemeinden oder
lokale Verkehrsverbände
Aeschi Tourismus liegt in der Destination Berner Oberland Mitte. Es
ist ein Verein mit dem Zweck, die Tourismusangebote der Kleinregion
zu vermarkten und ersichtlich zu machen.
In Orten ohne Tourismusverein haben häufig Gemeinden die
touristischen Angebote auf der Gemeinde-Website aufgeführt.
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6 Tourismusstrukturen / Vertriebskanäle (am eigenen
Beispiel)
Destinationen
(Beispiele)
Subregionen
(Beispiele)
Gemeinden oder
lokale Verkehrsverbände
(Beispiele)
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7 Netzwerk Tourismus
Im Internet:
• Beurteilen Sie folgende Seiten – ist sofort klar um welches Angebot es sich handelt und wie
gefällt Ihnen persönlich der Internetauftritt?
• Suchen Sie im Weiteren Angebote in Ihrer Region, welche ebenfalls in die Konkurrenzanalyse
aufzunehmen sind oder mit welchen eventuell eine Zusammenarbeit angestrebt werden könnte.
Adresse
Dienstleistung / Produkt
Beurteilung des
Auftritts
www.roemerhof-buehl.ch
www.bergli-erlebnis.ch
www.molkenbad.ch
www.kuhleasing.ch
www.bruffhof.ch
Was finden Sie in Ihrer Region?
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8 Bedeutung des Angebotes in der jeweiligen Region bzw. im
Kundensegment
Für ein erfolgreiches Marketing muss das Marktgebiet abgesteckt und bestimmt werden. Die
Bedeutung des Tourismus muss in diesem Gebiet herauskristallisiert und eigene Produkte darin
positioniert werden. Wo kann das eigene Produkt ein bestehendes ergänzen oder welche
Marktlücke kann das eigene Produkt schliessen?
Das Kundensegment, das angesprochen werden soll, muss bestimmt werden. So kann die
entsprechende Marketingschiene gewählt werden. Es können Schwerpunkte in der Werbung
gesetzt werden. Sollen mehrheitlich Familien und / oder Einzelpersonen, Paare, Sportler, etc.
angesprochen werden. Dies kann vor allem in der Startphase helfen, an die Kundschaft zu
kommen. Die Werbung soll auch durch Vernetzung und Positionierung das eigene Angebot mit
dem Agrotourismus / Tourismus der betreffenden Region verbinden. Deshalb kann es nützlich
sein, sich der regionalen Tourismusorganisation und Agrotourismus Schweiz anzuschliessen. Es
gibt noch weitere einfache Instrumente und Plattformen, die genutzt werden können.
Später nimmt die Mund-zu-Mund-Werbung an Bedeutung zu Kundenzufriedenheit ist wichtig!
Die Zufriedenheit der Kundschaft ist ebenfalls ein effizientes Marketinginstrument, denn zufriedene
Kunden kommen wieder.
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Erfassen Sie für Ihre Region das Tourismusnetzwerk!
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9 Vermarktungsstrukturen Tourismus (am Beispiel Bern)
Dachverband Agrotourismus Schweiz:
Verein „Ferien auf dem Bauernhof“: Mitgliedschaft,
Qualitätskontrolle,
Kommunikation:
Katalog,
Messeauftritte, Homepage
www.bauernhof-ferien.ch
Verein „schlaf im Stroh“:
Mitgliedschaft, Qualitätskontrolle, Kommunikation:
Katalog, Messeauftritte, Homepage
www.schlaf-im-stroh.ch (Stand 2014: in Auflösung)
Der Verein „Ländlicher Tourismus“ bietet
gegen Bezahlung eine Internetplattform
für agrotouristische Angebote.
www.tourisme-rural.ch
aufgelöst)
(Stand
2014:
bereits
Die drei Agrotouristischen Vereine werden zurzeit
zu Agrotourismus Schweiz zusammengeschlossen,
mit dem Ziel, künftig einen einheitlichen und
gemeinsamen Auftritt mit einer Geschäftsstelle zu
haben. Somit soll der Agrotourismus in der
Schweiz gestärkt und besser vermarktet werden.
www.agrotourismus.ch (Stand 2014: im Aufbau)
Schweizerische Anbieter:
Vereine oder Firmen, die ein Angebot
gegen Bezahlung vermarkten.
B & B: Eintrag im Katalog, Homepage,
Online Buchung
www.bnb.ch
Erlebnis Schweiz: Eintrag im Katalog
(meist verpackt in einem Tagesangebot),
Homepage, Buchung der Angebote
www.erlebnis-schweiz.com
E-domizil; ist ein kommerzieller Vermittler von
Ferienwohnungen.
www.e-domizil.ch
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Marketing
Weitere:
www.booking.com /
www.holidayfarm.ch
Regionale Anbieter:
www.myswitzerland.com
/
Firmen, die touristische Angebote
koordinieren und vermarkten, Partner
handeln mit den Firmen die Angebote und
Preise aus.
www.emmental-tours.ch
www.berger-reisen.ch
Regionale Vereinigungen:
Verein „Rund um Bern“ bietet Mitgliedern eine
Plattform: Prospekt, Homepage
www.rundumbern.ch
Verein „Agrotourismus Emmental-Oberaargau“ ist
im Aufbau, Vermarktung wird gebündelt über die
beiden regionalen Tourismusplattformen Emmental
und MyOberaargau.
Andere Anbieter:
Die BLS oder Railaway bieten Reisenden auch
immer besondere Angebote.
www.bls.ch
www.railaway.ch
Schweiz Mobil hat auf der Homepage und in den
Büchern immer auch Adressen der Parahotellerie
aufgeführt. Unter Schweiz Mobil ist der gesamte
Langsamverkehr wie Wandern, Velofahren,
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Marketing
Kanufahren etc. abgebildet.
www.schweizmobil.ch
www.veloland.ch
SwissTrails verknüpft die Schweiz Mobil Routen mit
weiteren Angeboten. Bietet unter anderem in
Zusammenarbeit mit Schlaf im Stroh die
Strohtouren an.
www.swisstrails.ch
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10 Vermarktungsstrukturen Tourismus (am eigenen Beispiel)
Regionale Anbieter:
(Beispiele)
Regionale Vereinigungen:
(Beispiele)
Andere Anbieter:
(Beispiele)
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Beim direkten Vertrieb (Eigenvertrieb) steht der Katalogverkauf oder Direktverkauf im
Vordergrund.
Eine neuere Möglichkeit ist der Direktvertrieb über die eigene Web-Site im Internet mit
Buchungsmöglichkeit.
Hierzu wichtige Fragen sind:
Wie vertreiben meine Mitbewerber ihr
Angebot?
Welche Vertriebsart ist für meine Kundschaft
am einfachsten zu handhaben?
Welche Faktoren sind bei
Verkaufskooperationen zu berücksichtigen
(Kommissionen, Abhängigkeiten, Margen
usw.)
11 Erfolgskontrolle
Beim Festlegen der Marketingstrategie entscheiden Sie sich für bestimmte Kundensegmente und
Teilmärkte. Dazu nehmen Sie eine Positionierung des Betriebes vor, formulieren Ziele, legen
Absatzkanäle fest, nennen Massnahmenschwerpunkte und erstellen ein Grobbudget.
In vorher bestimmten Intervallen wird nun Punkt für Punkt geprüft.
•
•
•
•
Welche Ziele wurden erreicht? War ein grösserer Verkaufserfolg messbar?
Wo sind die Resultate besser als die Vorstellungen in der Planung waren?
Wo sind Schwachstellen?
Wo lassen sich allenfalls Kosten senken oder Margen, neue Kundengruppen und
„Absatzkanäle“ erhöhen?
Die Schwachstellen werden untersucht
• Weshalb wurden die Ziele nicht erreicht? (Wurde zum Beispiel auf die falsche
Zielgruppe gesetzt?)
Entsprechend den Resultaten werden neue Ziele gesetzt.
12 Quellenangabe
www.agrigate.ch
Wirz Handbuch, Agridea, Betrieb und Familie, Kapitel Marketing
Von der Idee zum Markt, Marketing für Landtourismus, Sächsisches Staatsministerium für Umwelt
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