Astroflyer 07-2

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165 Der Sternenhimmel im Herbst - Multimedialer Abend im Planetarium
mit Dr. Michael A. Rappenglück M.A.
Die Projektion auf eine Großleinwand vermittelt das Gefühl mitten unter einem prächtigen Sternenhimmel zu
sitzen. Mit einem modernen multimedialen Computerplanetarium zeigen wir Ihnen die wichtigsten Sternbilder
im Herbst und welche besonderen Himmelsobjekte mit bloßem Auge, Feldstecher oder größerem Teleskop dort
zu sehen sind: Offene Sternhaufen, Kugelsternhaufen, Gas- und Staubnebel, Planetarische Nebel und Galaxien.
Sie erfahren, was sich die alten Völker weltweit über die Gruppierungen der Sterne am Herbsthimmel erzählten.
Wir folgen den Bewegungen des Mondes und der Planeten Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Uranus, Neptun sowie
einiger Zwergplaneten. Wir sehen, wo Meteorströme („Sternschnuppen“) auftauchen. Anschließend, bei klarem
Himmel, können wir mit dem 0,5m-Newton-Spiegelteleskop noch ausgewählte Himmelsobjekte beobachten.
1 x / Fr, 16.10.15, 19.00-20.30 Uhr * Gilching, vhs, Landsberger Str. 17 a, Fachraum 106 * Gebühr:
9,- € * 8-20 Personen
166 Der Sternenhimmel im Winter - Multimedialer Abend im Planetarium
mit Dr. Michael A. Rappenglück M.A.
Die Projektion auf eine Großleinwand vermittelt das Gefühl mitten unter einem prächtigen Sternenhimmel zu sitzen. Mit einem modernen multimedialen Computerplanetarium zeigen wir Ihnen die
wichtigsten Sternbilder im Winter und welche besonderen Himmelsobjekte mit bloßem Auge, Feldstecher oder größerem Teleskop dort zu sehen sind: die Milchstraße, Offene Sternhaufen, Gas- und
Staubnebel, Planetarische Nebel und Galaxien. Sie erfahren, was sich die alten Völker weltweit über
die Gruppierungen der Sterne am Winterhimmel erzählten. Wir folgen den Bewegungen des Mondes
und der Planeten sowie einiger Zwergplaneten. Wir sehen, wo Meteorströme („Sternschnuppen“)
auftauchen. Anschließend, bei klarem Himmel, können wir mit dem 0,5m-Newton-Spiegelteleskop
noch ausgewählte Himmelsobjekte beobachten.
1 x / Fr, 29.01.16, 19.00-20.30 Uhr * Gilching, vhs, Landsberger Str. 17 a, Fachraum 106 * Gebühr:
9,- € * 8-30 Personen
168 Faszinierender Sternenhimmel: Eine leicht verständliche Einführung in die Himmelskunde
mit Bernd Kramer, Dipl.Ing. Luft- und Raumfahrttechnik
Mittels eines Computerplanetariums lernen Sie den Himmelsanblick in den verschiedenen Jahreszeiten, an
unterschiedlichen Orten sowie den Lauf von Sonne, Mond und Planeten und einige notwendige Grundbegriffe
der Himmelskunde kennen. Sie erfahren, was z.B. Sterne, Gas- und Staubnebel, Offene Sternhaufen und
Kugelsternhaufen, Galaxien und Galaxienhaufen sind. Wir zeigen Ihnen zudem in Grundzügen, wie man
sich heute den Aufbau des Kosmos vorstellt. Sie erhalten Tipps zur Himmelsbeobachtung mit bloßem Auge,
Fernglas und Fernrohr und zur Funktion von Teleskopen, letzteres wichtig auch für den Kauf von Geräten. Bei
klarem Himmel beobachten wir mit dem großen Newton-Spiegel (0,5 m) der Sternwarte. Festes Schuhwerk
und warme Kleidung sind erforderlich!
1 x / Do, 22.10.15, 19.00-22.00 Uhr * Gilching, vhs, Landsberger Str. 17 a, Fachraum 106 * Gebühr:
15,- € * 8-20 Personen
14. deutschlandweiter Astronomietag 2016
am Samstag, 19. März 2016, von 15.00-24.00 Uhr
Das Programm finden Sie in unserem Programmheft und im Internet.
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Erde mit ihren riesigen Ozeanen flüssigen Wassers so nicht. Wie muss man sich die Riesenmolekülwolke
vorstellen, aus der sich vor mehr als 4,6 Milliarden Jahren das Sternentstehungsgebiet bildete, aus dem die
Sonne und das Sonnensystem entstanden? Was weiß man über den Sonnennebel, seine Zusammensetzung
und seine Struktur? Wie haben sich die Planeten, Zwergplaneten, Planetoiden, Monde und Kometen in der
protoplanetaren Scheibe gebildet? Wie kam die heutige Verteilung der Planeten (Abstände, Größen, Massen,
Drehimpuls, Zusammensetzung des Materials) mit Bezug auf die Sonne zustande? Wie schauen Exoplanetensysteme aus? Wie verlief der Entwicklungsweg der Sonne seit ihrer Entstehung und wie wird sie sich bis
in ferne Zukunft verändern? Welche Katastrophe und Instabilitäten gab es in der Frühzeit und welche könnte
es in ferner Zukunft geben?
1 x / Mi, 23.09.15, 19.30-21.30 Uhr * Gilching, vhs, Landsberger Str. 17 a, Fachraum 106 * Gebühr:
12,- € * 8-20 Personen
Bei schönem Wetter besteht im Anschluss an den Vortrag die Möglichkeit der Himmelsbeobachtung auf der
vhs-Sternwarte (ohne Gebühr).
178 Welteninseln
mit Christian Rausch
Welteninseln - Galaxien - sind Strukturen, die im uns bekannten Universum in schier unzähliger Anzahl und
Vielfalt vorkommen und zudem auch „fast“ immer schon existiert haben, d.h. über 13 des heute auf knapp 14
Milliarden Jahre alt geschätzten Universums. Der Referent behandelt unter anderem die folgenden Themen:
Historisches aus der Erforschung der merkwürdigen „Nebelgebilde“ oder besser „Spiralnebel“ am Himmel
aus den 16., 17. und 18. Jahrhundert, „Spannendes“ aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, in der es zu
bahnbrechenden Erkenntnissen in Bezug auf Galaxien gekommen ist und Aktuelles, insbesondere auch Erkenntnisse aus der Ära des Hubble-Weltraumteleskopes. Dabei wird der Bezug zur visuellen Astronomie in
den Mittelpunkt gestellt, das heißt der Bezug zu dem, was der Beobachter mit eigenen Augen am Fernrohr
sehen kann.
1 x / Mi, 28.10.15, 19.30-21.30 Uhr * Gilching, vhs, Landsberger Str. 17 a, Fachraum 106 * Gebühr:
12,- € * 8-20 Personen
Bei schönem Wetter besteht im Anschluss an den Vortrag die Möglichkeit der Himmelsbeobachtung auf der
vhs-Sternwarte (ohne Gebühr).
179 Das Rätsel der Zeit
mit Dr. Andreas Müller
Die Zeit diktiert unser Leben und regiert unseren Alltag. Wir benutzen die periodischen Zyklen von Erde,
Mond und Sonne, um unseren Alltag und das ganze Leben zeitlich zu ordnen. Aber was ist überhaupt Zeit?
Können wir ihr Wesen begreifen? Warum hat Zeit nur eine Richtung? Die Fundamente der Zeit haben
offenbar viel mit den Naturwissenschaften zu tun. Selbst das Universum hatte einen Anfang vor knapp 14
Milliarden Jahren und begann im Urknall. Mit Teleskopen unternehmen Astronomen Zeitreisen in fernste
Vergangenheiten und bauen mosaikartig ein naturwissenschaftliches Bild von der Entstehung der Welt auf.
Aber kann man beliebig weit zur frühesten Zeit blicken? Und wie sieht es mit der Zukunft des Universums
und dem Schicksal der Zeit aus? Gibt es die Zeit vielleicht nur dadurch, weil Menschen sie wahrnehmen?
Diesen Fragen wird im Vortrag nachgegangen.
1 x / Mi, 13.01.16, 19.30-21.30 Uhr * Gilching, vhs, Landsberger Str. 17 a, Fachraum 106 * Gebühr:
12,- € * 8-20 Personen
Im Anschluss an die Vorträge der Astrogilde (s. Seite 7) besteht bei schönem
Wetter die Möglichkeit der Himmelsbeobachtung auf der vhs-Sternwarte.
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180 Himmlische Reiseführer: Wie die alten Kulturen sich in Raum und Zeit orientierten
mit Dr. Michael A. Rappenglück M.A.
Dauerhaftigkeit und Wechsel sind nötig für die Stabilität und die Entwicklung sowohl des einzelnen Menschen
wie auch einer menschlichen Gesellschaft . Der größte Teil der menschlichen Evolution ist dadurch charakterisiert, dass es nomadische oder halbnomadische Wirtschaftsformen gegeben hatte: Migration ist ein wesentliches
Element der menschlichen Entwicklung gewesen. Und auch heute wieder sind wir alle „unterwegs“. Dabei
benötigen Menschen einerseits stabile Lebensbedingungen. Diese werden durch feste raumzeitliche Bezugssysteme gegeben, die um das Subjekt herum aufgebaut werden und damit das Zentrum und den Horizont von
Wahrnehmung, Bewertungen, Ordnung und Bedeutung bilden: ein Weltgehäuse, in dem sie sich einbetten
können, eine Heimat und Sinn finden. Andererseits ist es für Menschen nötig, eine Dynamik zu entfalten, die
sie über die Grenzen dieses statischen Weltgehäuses hinaus führt. Für unterschiedliche Kulturen weltweit und
je nach Epoche verschieden bot der Himmel Phänomene, die einerseits die Stabilität und andererseits den
Wandel vor Augen führten und so ein hervorragendes Modell für das menschliche Leben und die Vorgänge
in der Natur allgemein abgaben. Das Weltgehäuse konnte in Zelten, Häusern und Kultbauten im Kleinen
wiedergegeben werden. Der Umzug von einem Lebensraum zu einem anderen fand seinen Niederschlag in
Migration und Reisen. Dabei leiteten die himmlischen Phänomene Menschen auf ihren Wanderungen: Orientierung und Navigation. Man nutzte Himmelsphänomene, wie beispielsweise die Bewegung der Sonne, des
Mondes, bestimmter Sterne und Sterngruppen oder auch der Milchstraße, um den Zeitpunkt und /oder den Ort
zu bestimmen, Zentren zu fixieren und ein raumzeitliches Bezugssystem aufzubauen, das es erlaubte, bestimmte
Wege immer wieder aufzufinden und auch im übertragenen Sinne das einzelne oder auch gemeinschaftliche
Leben zu leiten: Reisen über Land, zu Wasser, in der Luft und dann auch im Weltraum, aber auch die Wege
in Mythen und Ritualen. Was wissen wir heute darüber?
1 x / Mi, 02.12.15, 19.30-21.30 Uhr * Gilching, vhs, Landsberger Str. 17 a, Fachraum 106 * Gebühr:
12,- € * 8-20 Personen
181 Wie lässt sich der Kosmos enträtseln? - Johannes Keplers (1571-1630) Begegnung mit
dem Weltgeheimnis
mit Dr. Michael A. Rappenglück M.A.
Johannes Kepler war es, der mit seinem damals revolutionären Gedanken, dass sich die Planeten auf
Ellipsenbahnen um die Sonne bewegen, das heliozentrische Weltbild tatsächlich etablierte. Der in Folge
kulturell-politische Umbruch, der die mittelalterliche spekulative Weltanschauung durch die neuzeitliche,
auf naturwissenschaftlicher Forschung basierende Methode ersetzte, müsste daher eher keplersche Revolution
statt kopernikanische Revolution heißen. Mit ihm wurde das Weltsystem auf einer physikalischen Grundlage
verständlich. Auf der Basis gründlicher Beobachtungen formuliert Kepler die Planetengesetze (Keplerschen
Gesetze). Als Mathematiker entwickelte er ein numerisches Verfahren das Volumen von Fässern zu berechnen (Integralverfahren; Fassregel). Er führte das Rechnen mit Logarithmen ein. Kepler forschte intensiv im
Bereich der Optik und entwickelte das astronomische Teleskop weiter (Keplersches Fernrohr). Er war aber
nicht nur rationaler Wissenschaftler: Kepler erhielt eine Ausbildung als Theologe und musste sich beruflich als
Astrologe verdingen. Trotz seiner Ablehnung der Astrologie, war Kepler auf der Suche nach einer ursprünglichen Harmonie des Kosmos, gestützt auf hermetischer, pythagoräischer und platonischer Anschauung. Er
glaubte fest an die göttliche Vorsehung und dachte, dass sich in der natürlichen Welt, die Ideen eines göttlichen
Schöpfers widerspiegeln, die der menschliche Geist, zumindest hie und da erkennen kann.
1 x / Mi, 03.02.16, 19.30-21.30 Uhr * Gilching, vhs, Landsberger Str. 17 a, Fachraum 106 * Gebühr:
12,- € * 8-20 Personen
Beachten Sie auch unser Programm am 14. deutschlandweiten Astronomietag am 19.3.16:
Alle Veranstaltungen sind kostenfrei!
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162 Auf Spritztour durch den Himmel - Coole Sterngucker (Jugendliche von 11-15 Jahren
und ihre Eltern) entdecken den Kosmos
mit Bernd Kramer, Dipl.Ing. Luft- und Raumfahrttechnik
Mit dem großen Newton-Spiegelteleskop der Volkssternwarte der vhs Gilching kann man gut 5300 mal
mehr Licht sammeln als das menschliche Auge. Das heißt, der ferne Planetoid Pluto ist durch unser Fernrohr als schwacher Lichtpunkt zu sehen, ohne dass man fotografieren muss. In einer wirklichen klaren
Nacht und wenn kein Streulicht stört, könnte man mit dem großen Teleskop noch sehr lichtschwache
Galaxien (andere „Milchstraßen“), die Millionen oder gar Milliarden Lichtjahre weit von uns entfernt
sind beobachten. Wir wollen an diesem Abend, wenn es das Wetter erlaubt, mit diesem „Lichtsauger“
den Himmel beobachten. Ins Blickfeld unserer „Riesenlupe“ kommen der Mond, die Planeten Uranus,
Neptun mit seinen Monden, offene Sternhaufen, Gas- und Staubnebel, Reste von Sternexplosionen (Planetarische Nebel), Kugelsternhaufen und weit entfernte Galaxien („Milchstraßen“). Dazu lernen wir, wie
man sich am Himmel orientiert und was da alles mit bloßem Auge, einem Feldstecher oder einem kleinen
Fernrohr zu sehen ist. Sollte das Wetter an diesem Abend die Beobachtung durch das große Teleskop
nicht zulassen, reisen wir mit Hilfe eines besonderen Computer-Planetariums in die Tiefen des Weltalls
und schauen uns die faszinierende Welt himmlischer Erscheinungen genauer an. In jedem Falle gibt es
für jeden Teilnehmer ein kleines Erinnerungsbild mit einem besonderen Himmelsobjekt, so wie man es
durch das große Teleskop fotografieren kann.
1 x / Fr, 27.11.15, 19.00-21.00 Uhr * Gilching, vhs, Landsberger Str. 17 a, Fachraum 106 * Gebühr:
Einzelperson 8,- €; 1 Erw. + 1 Jugendlicher 11,- €; jeder weitere Jugendliche 5,- € * 8-24 Personen
164 Unendliche Weiten, wir schreiben das Jahr 2015 ... Kosmische Reisen mit bloßem Auge, Teleskop, Raumsonde und Computer - Multimedialer Abend
mit Dr. Michael A. Rappenglück M.A.
Kommen Sie mit auf eine faszinierende Reise in die Tiefen des Weltraums zu den Planeten und Monden
im Sonnensystem, zu unserer Sonne und anderen Sternen, durch die Milchstraße zu Gas- und Staubnebeln,
Sternhaufen, exotischen Gebilden wie z.B. schwarzen Löchern, zu anderen Galaxien (Milchstraßen),
Superhaufen aus Galaxien und zum Ursprung des Kosmos. Farbenprächtige Bilder, aufgenommen durch
gigantische Teleskope und Raumsonden in verschiedenen Bereichen des elektromagnetischen Spektrums
und aufwändige Computersimulationen entführen Sie in ferne Welten. Es gibt dazu Tipps wie Sie was
mit bloßem Auge, Feldstecher, kleinem Fernrohr oder bei der vhs Gilching mit dem großen Teleskop der
Volkssternwarte beobachten können.
1 x / Do, 19.11.15, 19.00-22.00 Uhr * Gilching, vhs, Landsberger Str. 17 a, Fachraum 106 * Gebühr:
9,- € * 8-25 Personen
Bildcollage: Michael A. Rappenglück, 2012.
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158 Ich schau heute in den Himmel ... Besondere Führung auf der Sternwarte und im Computerplanetarium für Familien mit Kindergartenkind (4-6 Jahre)
mit Bernd Kramer, Dipl.Ing. Luft- und Raumfahrttechnik
Wir lernen Sternbilder am Himmel zu finden. Mit dem großen Fernrohr der Sternwarte schauen wir uns die
Landschaften des Mondes an und werfen einen Blick auf die fremden Welten des Uranus und Neptun. Wir
entdecken, dass sich Sterne in Haufen sammeln und finden eigenartige nebelige Flecken am Himmel. Wir
vermitteln kindgerechte Blicke zum Sternenhimmel und bieten eine spezielle Führung auf der vhs-Sternwarte
und dem Computerplanetarium für Familien mit Kindergartenkind von 4 bis 6 Jahren an. Jüngere oder ältere
Geschwister können leider nicht mitkommen. Um den Kleinen gerecht zu werden, soll die Gruppe nicht mehr
als ca. 14 Personen umfassen.
1 x / Fr, 20.11.15, 18.30-20.00 Uhr * Gilching, vhs, Landsberger Str. 17 a, Fachraum 106 * Gebühr:
15,- € für Familie mit 1 Kindergartenkind; 11,- € für 1 Elternteil mit 1 Kindergartenkind; 5,- € jedes
weitere Kind * 8-14 Personen
182 Die vhs besucht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt
Das DLR ist das nationale Forschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland für Luft- und Raumfahrt.
Es erforscht Erde und Sonnensystem, um Wissen für den Erhalt der Umwelt zur Verfügung zu stellen. An
16 Standorten werden umweltverträgliche Technologien für Energieversorgung, Mobilität, Kommunikation
und Sicherheit entwickelt. Am Standort Oberpfaffenhofen konzentriert sich das DLR auf Luft- und Raumfahrt. In zehn Instituten und Einrichtungen sind rund 1700 Menschen beschäftigt. Während der Führung
erhalten Sie einen Einblick in aktuellen Forschungsarbeiten in Oberpfaffenhofen und besuchen das Deutsche
Raumfahrtkontrollzentrum. Dort können Sie von der Besucherbrücke aus einen Blick in die Kontrollräume
werfen. Bitte unbedingt beachten: Finden Sie sich pünktlich ca. 15 Minuten vor Beginn der Führung beim
Pförtnerhaus des DLR ein. * Da Sie auf dem DLR-Gelände an verschiedene Punkte geführt werden, sollten
Sie gut zu Fuß sein und bequemes Schuhwerk tragen. Für Gehbehinderte ist diese Führung nicht geeignet. *
Die wissenschaftlichen Erklärungen finden zum Teil in Räumen ohne Sitzmöglichkeit statt.
1 x / Mi, 03.02.16, 15.00-17.00 Uhr * Treffpunkt: Oberpfaffenhofen, Eingang DLR, Pförtner * Gebühr:
5,- €, Verwaltungsgebühr, keine Ermäßigung
159 Ich schau heute in den Himmel ... Besondere Führung auf der Sternwarte und im Computerplanetarium für Familien mit Kindergartenkind (4-6 Jahre)
mit Bernd Kramer, Dipl.Ing. Luft- und Raumfahrttechnik
Wir lernen Sternbilder am Himmel zu finden. Mit dem großen Fernrohr der Sternwarte schauen wir uns die
Landschaften des zunehmenden Mondes an und werfen einen Blick auf die fremde Welt des Uranus mit seinen
Monden. Wir entdecken, dass sich Sterne in Haufen sammeln und finden eigenartige nebelige Flecken am
Himmel. Wir vermitteln kindgerechte Blicke zum Sternenhimmel und bieten eine spezielle Führung auf der
vhs-Sternwarte und dem Computerplanetarium für Familien mit Kindergartenkind von 4 bis 6 Jahren an.
Jüngere oder ältere Geschwister können leider nicht mitkommen. Um den Kleinen gerecht zu werden, soll
die Gruppe nicht mehr als ca. 12 Personen umfassen.
1 x / Fr, 15.01.16, 19.00-20.30 Uhr * Gilching, vhs, Landsberger Str. 17 a, Fachraum 106 * Gebühr:
15,- € für Familie mit 1 Kindergartenkind; 11,- € für 1 Elternteil mit 1 Kindergartenkind; 5,- € jedes
weitere Kind * 8-12 Personen
160, 161: Wir gehen auf Entdeckungsreise am Himmel - mit dem Computerplanetarium und dem
großen Spiegelteleskop der Volkssternwarte Gilching
ein Abend für junge Leute von 6-10 Jahren und ihre Eltern
mit Bernd Kramer, Dipl.Ing. Luft- und Raumfahrttechnik
Mit einem Computer-Planetarium gehen wir auf Entdeckungsreise in die Tiefen des Weltalls, unabhängig
vom Wetter. Welche Sterne und Sternbilder gibt es am nächtlichen Himmel zu sehen? Wie kennt man sich
da oben aus? Woraus besteht das matt schimmernde Lichtband der Milchstraße? Warum verändert der Mond
seine Gestalt und verfinstert sich sogar gelegentlich? Was sind Planeten und wie findet man sie am Himmel?
Was geht da vor, wenn Sternschnuppen (Meteore) vom Himmel fallen oder Schweifsterne (Kometen) sichtbar sind? Was sind Sterne und ist die Sonne auch einer? Himmelsforscher reden von braunen und weißen
Zwergen, roten und blauen Riesen, von offenen Haufen, Kugelhaufen, Nebeln oder Galaxien. Was meinen
sie damit? Wenn das Wetter gut ist, beobachten wir mit dem großen Spiegelteleskop die Himmelsobjekte.
160: 1 x / Fr, 25.09.15, 20.00-21.30 Uhr * Gilching, vhs, Landsberger Str. 17 a, Fachraum 106 * Gebühr:
Einzelperson 8,- €; 1 Erw. + 1 Kind 11,- €; jedes weitere Kind 5,- € * 8-20 Personen
161: 1 x / Fr, 22.01.16, 19.00-20.30 Uhr * Gilching, vhs, Landsberger Str. 17 a, Fachraum 106 * Gebühr:
Einzelperson 8,- €; 1 Erw. + 1 Kind 11,- €; jedes weitere Kind 5,- € * 8-20 Personen
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Die Völker Ozeaniens sind seit Jahrtausenden hervorragende Navigatoren. Orientierungsleistungen
in Raum und Zeit, basierend auf natürlichen Sinnesleistungen sowie technischen Hilfsmitteln
bestimmen das Leben menschlicher Kulturen seit Jahrzehntausenden nachhaltig.
Bildcollage: Michael A. Rappenglück, 2011.
Haben Sie Lust auf die Sterne?
Möchten Sie bei unserer Astrogilde Fürstenfeldbruck & Gilching mitarbeiten?
Wir betreuen die Volkssternwarte der vhs Gilching und die Sternwarte der vhs Stadt Fürstenfeldbruck.
Sie finden bei uns eine engagierte und begeisterte Gemeinschaft jeden Alters und jeder Berufssparte, die
sich mit Themen rund um die Astronomie und Ihren Nachbarwissenschaften in populärer und wissenschaftlicher Form beschäftigt.
Kommen Sie doch einfach unverbindlich einmal zu einem unserer Treffen (Termine siehe dieser Flyer).
Die Mitgliedschaft in der Astrogilde ist nicht mit einer Mitgliedsgebühr verbunden.
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Volkssternwarte Gilching an der vhs
Landsberger Str. 17 a, Fachraum 106 (Naturwissenschaften) und Sternwarte /
Plattform
Astro-Flyer
Herbst / Winter 2015/16
Öffnungszeiten / Beobachtungsabende:
Termine nach Vereinbarung bzw. im Anschluss an die Treffen der
Astrogilde in Gilching (siehe S. 7), Gebühr: 6,- €
Möchten Sie die Volkssternwarte der vhs besuchen, z.B. mit Ihrer Firma, einer Geburtstagsrunde, Ihrem privaten Freundeskreis, Ihrer Kindergartengruppe oder Schulklasse ...
Sprechen Sie mit uns! vhs Gilching, Telefon 08105-7795-0, Email: [email protected]
und vereinbaren Sie einen Termin. Wir freuen uns, Sie auf eine Reise durch den Kosmos
mitnehmen zu dürfen.
Setzen Sie sich doch einfach mit uns in Verbindung.
Und so kommen Sie zu den Sternwarten:
Gilching, Erwachsenenbildungszentrum der vhs, Landsberger Str. 17a, Raum 106 (Fachraum Naturwissenschaften) und Dachterrasse mit Kuppel: Eingang und Aufgang beschildert.
Fürstenfeldbruck, Hauptschule Nord, Theodor-Heuss-Str. 5, Raum 202 im 2. Stock und
Dachterrasse mit Kuppel über Eingang der vhs (beschildert) im linken Gebäudetrakt.
Kontakt und Information:
Dr. Michael A. Rappenglück M.A., vhs Gilching, Landsberger Str. 17a, 82205 Gilching,
Tel. 08105-7795-0, Fax 08105-779577, Email: [email protected], [email protected] oder alternativ über vhs Stadt Fürstenfeldbruck, Niederbronner Weg 3/II, Tel.
08141-501420, Fax 08141-5014216, Email [email protected] Sie finden uns auch im Internet
unter www.astrogilde.de und erreichen uns unter der Email-Adresse [email protected]
VidSudP: Dr. Michael A. Rappenglück M.A., vhs Gilching e.V
Daten zum Titelfoto:
Objekt::
Fernrohr/Objektiv:
Kamera/CCD:
Montierung:
Guiding:
Belichtungszeit:
Datum/Uhrzeit/Ort:
Messier 8 - Lagunennebel
TS Photoline 107 f/5.6 APO
Atik 460 EXm mit EFW2
Avalon LineAR
Off-Axis mit Lodestar
H-alpha 7x600 s
03.08.2015 Gilching
©:Max Kiermayer & Thomas Rose
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Anmeldungen für die Veranstaltungen bei
vhs Gilching, Landsberger Str. 17a, 82205 Gilching
Tel. 08105-7795-0, Fax 08105-779577
Internet: www.vhs-gilching.de
vhs Stadt Fürstenfeldbruck, Niederbronnerweg III, 82256 Fürstenfeldbruck
Tel. 08141-501420, Fax 08141-5014216,
Internet: www.vhs.ffb.org/fuerstenfeldbruck
Die Termine für die Treffen der Astrogilde sowie die Teilnahmebedingungen finden Sie auf Seite 7.
Beobachtungs- und Öffnungszeiten der Sternwarte bei schönem Wetter im Anschluss daran!
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175 Kosmischer Planetenschmuck: Ringe um Planeten, Zwergplaneten und Planetoiden
mit Dr. Michael A. Rappenglück M.A.
Wer einmal Saturn mit seinem Ringssyetm im Fernrohr gesehen hat , ist zutiefst bezaubert von diesem Anblick.
Dass in unserem Planetensystem aber drei weitere Planeten und mittlerweile (2014) sogar ein Planetoid (10199
Chariklo) mit einem Ringsystem entdeckt wurden, ist weniger bekannt. Die Ringgebilde sind meist scheibenförmig und bestehen aus Milliarden Staub- und Eisteilchen in Partikelgröße, aber auch hausgroßen Gesteins- und
Eisbrocken. Häufig sind mehrere Ringe (bis zu einigen Hundert) um einen Planeten vorhanden (konzentrisches
Ringsystem). Die Zusammensetzung, die Helligkeit, die Lücken und die interne Struktur unterscheiden sich bei den
bisher bekannten Ringsystemen von Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und dem Planetoiden Chariklo. Was wissen
wir heute über den Aufbau der Planetenringe? Wie sind sie entstanden? Was sichert ihre Stabilität? Wie alt sind
sie und wann lösen sie sich auf? Was ist die Funktion der so genannten „Schäferhundmonde“? Wie erklärt man
sich zopfartige Ringe? Können auch die terrestrischen Planeten, zum Beispiel Erde und Mars, Ringe erhalten?
1 x / Mi, 11.11.15, 19.30-21.30 Uhr * Gilching, vhs, Landsberger Str. 17 a, Fachraum 106 * Gebühr:
12,- € * 8-20 Personen * Bei schönem Wetter besteht im Anschluss an den Vortrag die Möglichkeit der
Himmelsbeobachtung auf der vhs-Sternwarte (ohne Gebühr).
176 Schweifsterne am Himmel: Kometen / mit Beobachtung von CATALINA (C/2013 US10)
mit Dr. Michael A. Rappenglück M.A.
Am 19. 12., frühmorgens, gibt es eine gute Möglichkeit den Kometen CATALINA (C/2013 US10) vielleicht
mit bloßem Auge, aber ganz sicher im Feldstecher oder Teleskop zu beobachten. Am 17.1.2016 wird er sich
der Erde bis auf 108 Millionen km nähern. Der kleine Himmelskörper stammt aus der Oortschen Kometenwolke, die sich von jenseits der Bahn des Zwergplaneten Pluto bis zu 1,2 Lichtjahren in den Weltraum
erstreckt. Er hatte auf seiner ursprünglichen Bahn mehrere Millionen Jahre zu einer Umrundung der Sonne
benötigt und wird nach der Passage unseres Zentralgestirns am 15.11.2015 das Sonennsysetm verlassen.
Was wissen wir über die Schweifsterne? Wie, wo und wann sind sie entstanden? Auf welchen Bahnen
bewegen Sie sich? Woraus bestehen sie und wie sind sie aufgebaut? Welche Kometentypen gibt es? Was
passiert mit einem Kometen während der Annäherung an die Sonne? Welche Auswirkungen hat es, wenn
Kometen auf Planeten (z.B. Jupiter oder die Erde) bzw. in die Sonne stürzen? Seit wann haben Menschen
die Schweifsterne beobachtet? Wie wurden sie in den verschiedenen Kulturen bewertet? Mit Beobachtung
des Kometen, sofern es das Wetter zulässt, durch das große 50-cm-Newton-Teleskop der Volkssternwarte.
1 x / Sa, 19.12.15, 6.00-7.00 Uhr * Gilching, vhs, Landsberger Str. 17 a, Fachraum 106 * Gebühr: 6,- €
* 8-20 Personen
177 Turbulenzen, Katastrophen und Stabilität: Bildung, Aufbau und Zukunft unseres
Sonnensystems
mit Dr. Michael A. Rappenglück M.A.
Der heutige Zustand des Sonnensystems erscheint uns, von der einen oder anderen Ausnahme abgesehen,
einigermaßen geordnet und stabil zu sein. Auch die Auswertung der ca. 1200 Exoplanetensysteme (Stand:
6.5.2015) zeigt, dass es bei uns außergewöhnlich ordentlich zugeht. Das war in der turbulenten Frühgeschichte
des sich formenden Sonnensystems allerdings nicht der Fall. Als sich vor mehr als 4,6 Milliarden Jahren
die Protosonne und die protoplanetare Scheibe infolge der Eigengravitation der Bestandteile (Gas, Staub)
und angestoßen durch nahe Supernovae, damals noch als Teil eines Sternhaufens von 1000-10000 Sternen
verdichtete, waren es die großen Gasplaneten, Jupiter, Saturn , aber auch Uranus und Neptun, die auf anderen Bahnen als heute um den jungen Stern sich bildeten und dann an die heutigen Positionen wanderten.
Sie sorgten für Turbulenz in den Bahnen der kleinen und kleinsten Bauteile des Sonnensystems und trugen
dazu bei, das Sonnensystem zu seiner heutigen Gestalt „aufzuräumen“. Ohne diese Entwicklung gäbe es die
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170 Wissenschaft und Astrofotografie - Wie kommen wir vom Bild zu Messwerten wie Position,
Helligkeit, Spektrum?
mit Otto Büttner-Jacobs
Amateurastronomen können einen wichtigen Beitrag zur Wissenschaft leisten, denn Fachastronomen benötigen für Ihre Fragestellungen häufig Messungen, die von den großen Sternwarten nicht bearbeitet werden
können. Die Messung von Sternhelligkeiten, die Erforschung von Kleinplaneten oder die Spektroskopie
veränderlicher Sterne sind Aufgaben, mit denen sich Amateurastronomen beschäftigen. Braucht man eine
teure Ausrüstung, um als Sternfreund Wissenschaft zu betreiben? Nein! Zunächst gilt es, physikalische und
mathematische Grundlagen zu verstehen, damit wir bei der Auswahl der Ausrüstung und bei der Aufnahme der
Bilder keine Fehler machen. Wenn wir danach mit Sternkarten sowie Computerprogrammen zur Aufbereitung
und Auswertung der Bilder arbeiten, müssen wir die Verfahren kennen, um die Fehler unserer Messungen
abzuschätzen. Detaillierte Anleitungen für die Bildauswertungen geben astronomische Gesellschaften, die auch
die Messwerte sammeln. Voraussetzung: Grundkenntnisse in Astrofotografie (z.B. Kurs des letzten Semesters).
1 x / Mi, 25.11.15, 19.30-21.30 Uhr * Gilching, vhs, Landsberger Str. 17 a, Fachraum 106 * Gebühr:
12,- € * 8-20 Personen * Bei schönem Wetter besteht im Anschluss an den Vortrag die Möglichkeit der
Himmelsbeobachtung auf der vhs-Sternwarte (ohne Gebühr).
172 Wandern durch das Weltall- Auf dem Münchner Planetenweg vom Deutschen Museum
zum Tierpark Hellabrunn - Wanderführung
mit Dr. Ing. Dieter Huttenloher
Immer an der Isar entlang, fast ausschließlich auf Fußwegen, spazieren wir auf dem Münchner Planetenweg
vom Deutschen Museum zum Tierpark Hellabrunn (ca. 4,5 km). Nebenbei erfahren wir viel Überraschendes über die Planeten in unserem Sonnensystem und erleben dabei ihre unvorstellbare Winzigkeit bei den
riesigen Entfernungen zu unserer Sonne. Direkt am Wegrand liegend besuchen wir den Rosengarten der
Stadt München mit ihren Pflanzenzüchtungen und entdecken mit interessanten Details zur nahen Isar auf
unserem Spaziergang nebenbei auch Besonderheiten unserer eigenen Erde.
1 x / Sa, 10.10.15, 10.00-13.30 Uhr * Treffpunkt: München, am Deutschen Museum * Gebühr: 12,- €
* 10-20 Personen
173 Rubinroter Mond am Morgenhimmel - Die totale Mondfinsternis am 28. September 2015
In der Nacht zum 28. September 2015 ist nach längerer Pause wieder einmal eine totale Mondfinsternis
zu sehen. Der Mond tritt auf der geografischen Breite von Gilching gegen 3h 7m MESZ in den Kernschatten der Erde, den er um 6h 27m wieder verlässt. Die Mondfinsternis ist in ihrer ganzen Länge von
Gilching aus beobachtbar. Seit Jahrtausenden faszinierten die kosmischen Licht- und Schattenspiele
von Sonnen- und Mondfinsternissen die Menschen. Angst, Neugier und Ehrfurcht riefen sie hervor. Wie
kommen Finsternisse zustande? Was wissen wir heute über den Mond, seine Entstehung und seinen
Aufbau? Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten gibt es zwischen dem Erdmond und den anderen
Monden im Sonnensystem? Wie entstehen Ebbe und Flut? Die erste Stunde des Abends erhalten Sie
Antworten auf diese Fragen. Anschließend beobachten wir gemeinsam die Mondfinsternis. Wir geben
auch Tipps zur Fotografie des besonderen Ereignisses mit der Digitalkamera. Sie können auch gerne
Ihren Feldstecher mitbringen. Zwischendurch ist es möglich, auch andere Himmelsobjekte an diesem
Abend durch das große Teleskop der Volkssternwarte zu beobachten.
1 x / Mo, 28.09.15, 2.00-6.30 Uhr * Gilching, vhs, Landsberger Str. 17 a, Fachraum 106 * Gebühr: 6,- €
* 10-60 Personen
Bitte beachten Sie aktuelle Hinweise in den Tageszeitungen, anderen Presseorganene und im Internet!
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174 Eisriesen im Planetensystem: Uranus und Neptun
mit Dr. Michael A. Rappenglück M.A.
1781 entdeckte Wilhelm Herschel mit einem selbst geschliffenen Spiegel einen neuen Planeten, jenseits der
klassischen Wandelsterne (Merkur bis Saturn): Uranus (ca. 51000 km Durchmesser) ist durchschnittlich 2,87
Milliarden km von der Sonne entfernt. Er braucht ca. 84 Jahre um sie zu umrunden. Ein Uranustag dauert 17
h 14 min 24 s. Die Rotationsachse des Planeten ist um 97,77° zur Bahnebene geneigt: Uranus ‚rollt‘ daher auf
seiner Bahn und seine größten Monde bewegen sich annähernd senkrecht dazu. Er hat eine dichte Atmosphäre,
ein Magnetfeld mit Polarlichtern, ein Ringsystem und 27 Monde (10 – 1600 km Durchmesser). Neptun (ca. 49000
km Durchmesser) wurde 1846 durch Johann Gottfried Galle beobachtet, nachdem Berechnungen (John Adams,
Urbain Le Verrier) zuvor seine Existenz und Position vorausgesagt hatten. Nach der „Entthronung“ Plutos ist
Neptun, ca. 4,5 Milliarden km entfernt, der letzte Planet im System der Sonne. Neptun hat eine dichte Atmosphäre,
ein Magnetfeld, ein Ringsystem und 13 Monde, darunter den sehr großen Trabanten Triton, auf dessen Oberfläche
Geysire nachweisbar sind. Was wissen wir heute über Uranus und Neptun? Welche Rolle spielten sie während
der Entstehung des Planetensystems? Wenn es das Wetter erlaubt, schauen wir uns beide Planeten im Teleskop
bei hoher Vergrößerung genauer an.
1 x / Mi, 07.10.15, 19.30-21.30 Uhr * Gilching, vhs, Landsberger Str. 17 a, Fachraum 106 * Gebühr:
12,- € * 8-20 Personen
Fürstenfeldbruck & Gilching
Die Treffen der Astrogilde finden auch dieses Semester noch einmal ausschließlich statt in:
vhs Gilching, Gilching, Landsberger Str. 17 a, Fachraum Naturwissenschaften 106.
Gegen eine Gebühr von 9,- € können Sie an den Vorträgen teilnehmen und bei schönem Wetter ab
21:45 Uhr auf der Sternwarte beobachten.
Veranstaltungsvorschau für September 15 bis Februar 16
September, Mi, 23.09.2015, 19.30 Uhr, vhs Gilching: (177): Turbulenzen, Katastrophen und Stabilität: Bildung, Aufbau und Zukunft unseres Sonnensystems (Dr.
Michael Rappenglück)
Oktober, Mi, 07.10.2015, 19.30 Uhr, vhs Gilching: (174): Eisriesen im Planetensystem: Uranus und Neptun (Dr. Michael Rappenglück)
Oktober, Mi, 28.10.2015, 19.30 Uhr, vhs Gilching: (178): Welteninseln (Christian
Rausch)
November, Mi, 11.11.2015, 19.30 Uhr, vhs Gilching: (175): Kosmischer Planetenschmuck: Ringe um Planeten, Zwergplaneten und Planetoiden (Dr. Michael Rappenglück)
November, Mi, 25.11.2015, 19.30 Uhr, vhs Gilching: (170): Wissenschaft und
Astrofotografie - Wie kommen wir vom Bild zu Messwerten wie Position, Helligkeit,
Spektrum? (Otto Büttner-Jacobs)
Dezember, Mi, 02.12.2015, 19.30 Uhr, vhs Gilching: (180): Himmlische Reiseführer:
Wie die alten Kulturen sich in Raum und Zeit orientierten (Dr. Michael Rappenglück)
Dezember, Mi, 16.12.2015, 19.30 Uhr, vhs Gilching: (009): Astronomische Kleider
machen Leute: Himmlische Mode in der Kulturgeschichte (Dr. Michael Rappenglück)
Januar, Mi, 13.01.2016, 19.30 Uhr, vhs Gilching: (179): Das Rätsel der Zeit (Dr.
Andreas Müller)
Oben: Neptun mit Ringen und Monden, Kompositbild, 2013. Foto: NASA, ESA M. Showalter SETI
Institut. Links: Uranus mit Ringen und Wolken. Hubble-Teleskop (HST), 2005. Foto: NASA, ESA, M.
Showalter SETI Institut, PD-USGOV, PD-USGOV-NASA.
Wir arrangieren gerne Führungen für Kindergärten, Schulen und andere Gruppen.
Interessierte Einzelpersonen bitten wir, sich bei uns zu melden. Wir schlagen einen
Führungstermin vor, sobald uns mindestens 5 Vormerkungen vorliegen.
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Januar, Mi, 27.01.2016, 19.30 Uhr, vhs Gilching: (008): Cosmic Players: Himmelserscheinungen in Spielen erfasst (Dr. Michael Rappenglück)
Februar, Mi, 03.02.2016, 19.30 Uhr, vhs Gilching: (181): Wie lässt sich der Kosmos
enträtseln? - Johannes Keplers (1571-1630) Begegnung mit dem Weltgeheimnis (Dr.
Michael Rappenglück)
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