Tätigkeitsbericht VDI-GBG 2008-2009

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Gesellschaft
Bauen und Gebäudetechnik
Gestaltung von Lebensräumen Aktivitäten 2008 + 2009
VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik
VDI-Platz 1
40468 Düsseldorf
Telefon: 02 11 / 62 14 – 251 und 577
Fax:
02 11 / 62 14 – 177
E-Mail: [email protected]
Editorial
VDI – Wir verbinden Kompetenz
Dieser Leitspruch des VDI seit dem Weltingenieurtag im Jahr 2000 in Hannover, ist
das Programm der neuen VDI-Fachgesellschaften, die in den letzten Monaten ihre
Arbeit aufgenommen haben.
Die neue VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik wird als erstes Treffen der vier VDIFachbereiche Architektur, Bautechnik, Technische Gebäudeausrüstung und Facility-Management zur
1. Jahrestagung der Gesellschaft nach Erfurt einladen, dies ist gleichzeitig die 17. Jahrestagung für
Technische Gebäudeausrüstung. Folgen Sie der Einladung zum „Rendezvous in der Mitte
Deutschlands“- in Erfurt. Das ausführliche Programm zu unserer Jahrestagung finden Sie im Internet
unter: www.vdi.de/gbg.
Thüringen feiert 2009 das 90. Jubiläum der Gründung des Staatlichen Bauhauses. Weimar, Apolda,
Jena und Erfurt sind Mittelpunkt des Bauhaus-Jahres. Die Zeugnisse des Bauhauses gehören zu den
Klassikern internationalen Designs des 20. Jahrhunderts, das moderne Bauen hat hier seinen Ursprung.
Für die Stadt Erfurt bildet das Ereignis den Anlass 2009 den Kulturschwerpunkt "90 Jahre Bauhaus Beginn der Moderne in Deutschland" mit einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm zu würdigen.
Noch im Juli 2009 wurde der neue Fachbeirat Facility-Management konstituiert, ein Arbeitsprogramm
für die nächsten Monate ist im Rahmen einer ersten Sitzung abgesteckt worden. Die Kollegen im
Fachbereich Bautechnik haben sich bereits im Juni zu einer Klausurtagung zurückgezogen und
mögliche Themen für die nächsten Monate ausgewählt. Auch die ersten Kontakte zu Fachkollegen im
Bereich Architektur sind vielversprechend, von allen Seiten besteht breites Interesse an unserer neuen
Plattform, für alle Ingenieure, die an Planung, Bau und Betrieb von Gebäuden beteiligt sind.
Wir möchten Sie als VDI-Mitglied oder Freund unserer neuen VDI-Fachgesellschaft einladen, dieses
neue Forum zu nutzen, machen Sie mit, werden Sie Teil des Netzwerkes und profitieren Sie von den
neuen Möglichkeiten der Begegnung im VDI, gerne auch im Rahmen unserer Jahrestagung vom 08.
bis 10. Oktober 2009 in Erfurt. Bringen Sie Fachkollegen mit nach Erfurt und berichten Sie auch in
Ihrem Umfeld von den neuen Möglichkeiten im VDI, dann wird unsere neue VDI-Gesellschaft an die
Erfolge der VDI-TGA anknüpfen können.
Prof. Dr.-Ing. Uwe Franzke ist Vorsitzender der VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik und
Vorsitzender des Fachbereichs Technische Gebäudeausrüstung
Inhaltsverzeichnis
1. Neue VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik und Vorstellung der neuen Fachbereiche
2. Gremien der VDI-GBG
3. Arbeitskreise in den Bezirksvereinen
4. Mitglieder
5. Nachwuchsförderung
6. Ehrungen
7. Stellungnahmen
8. Richtlinienhandbücher
9. Neue Richtlinienprojekte
10. Publikationen
11. Messeauftritte
12. Nationale Kontakte
13. Internationale Kontakte
14. Veranstaltungen
15. Ansprechpartner in der Geschäftsstelle
16. Jahrestagung 2009
-
16.1 Programm
-
16.2 Vortrag Dipl.-Ing. Florian Dittel, Träger des Albert Tichelmann Preises 2008:
„Wirtschaftlichkeit von Schleusensystemen für Mitarbeiter in Reinräumen“
-
16.3 Vortrag Prof. Dr.-Ing. Lothar Rouvel VDI „Was bedeutet der Begriff „Kühllast“? –
Aspekte der neuen VDI Kühllastregeln“
-
16.4 Vortrag Dipl.-Ing. Klaus Scherer „Fraunhofer-inHaus-Zentrum: Innovationswerkstatt für
die Prozessoptimierung durch integriert Raum- und Gebäudesysteme“
-
16.5 Vortrag Prof. Dr.-Ing. Uwe Franzke VDI „Solare Klimatisierung“
1 Neue VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik
Neuausrichtung der Fachgesellschaften des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI)
Im Rahmen der Umstrukturierung der technisch-wissenschaftlichen Arbeit des VDI wurden die VDIGesellschaften Bautechnik (VDI-Bau) und Technische Gebäudeausrüstung (VDI-TGA) zu der neuen VDIGesellschaft Bauen und Gebäudetechnik (VDI-GBG) verschmolzen. Die fachlichen Aktivitäten der VDI-GBG
gliedern sich in die vier Fachbereiche Architektur, Bautechnik, Technische Gebäudeausrüstung und FacilityManagement, denen die einzelnen Fach- und Arbeitsausschüsse zugeordnet sind.
Ziele der Fachgesellschaft Bauen und Gebäudetechnik
Architekten, Bauingenieure und die Ingenieure der Technischen Gebäudeausrüstung stehen in einer
gemeinsamen Verantwortung für die Schaffung einer lebenswerten Umwelt in Form der Straßen, Brücken,
Infrastruktur und natürlich den Gebäuden. Gemeinsam mit den Ingenieuren des Facility-Managements sind sie
verantwortlich für die Realisierung einer ressourcenschonenden Errichtung und einem kostengünstigen Betrieb
innerhalb des gesamten Lebenszyklus. Die neue Struktur des VDI in der Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik
bietet eine Plattform, um diese Themen gemeinsam zu bearbeiten und einer breiten Öffentlichkeit zur Kenntnis
zu geben. Ingenieure dieser Disziplinen gestalten die Welt in der wir leben!
40 % am Endenergiebedarf der Bundesrepublik entfallen auf Gebäude. Ziel muss es sein, bei Sicherstellung der
Nutzbarkeit bei geeigneter Konditionierung, den Energieverbrauch spürbar zu reduzieren. Eine der großen
Herausforderungen wird in der Sicherung der Qualität unserer Gebäude gesehen. Trotz aller Individualität und
Einzigartigkeit der Gebäudeentwürfe müssen die Effizienz bei der Gebäudeerrichtung erhöht und die
Fehlerhäufigkeit reduziert werden.
Bei aller Fokussierung auf das Gebäude werden aber auch bisher eigenständige Themen, z. B. im Bereich des
Straßen- und Tiefbaus, weiterentwickelt.
1.1
Fachbereich Architektur
Die Anforderungen an die Architektur steigen. Nicht nur Neubauten, sondern auch ältere Gebäude sollen den
wachsenden Anforderungen genügen.
Bei aller Notwendigkeit durchdachter Planung: Architektur ist darauf nicht zu reduzieren. Grundlage für jedes
ästhetisch und in der Ausführung gelungene Gebäude ist eine tragende Idee, ein überzeugendes kreatives
Konzept. Der neue Fachbereich Architektur befasst sich zurzeit mit folgenden Themen:
•
•
•
•
1.2
Barrierefreiheit
Bauen im Bestand
Fassaden
Technikzentralen
Fachbereich Bautechnik
Die Bauindustrie ist ein bedeutender Wirtschaftszweig in Deutschland. Das Volumen der
Bauinvestitionen erreichte in den letzten Jahren fast 10% des Bruttoinlandsproduktes, direkt oder
indirekt hängt jeder 10. Arbeitsplatz von der Bauindustrie ab. Der Fachbereich Bautechnik befasst sich
mit folgenden Themen:
•
Konstruktiver Ingenieurbau
•
Baubetrieb und Bauvertragswesen
•
Wasserbau und Umwelt
•
Baustoffkunde und Bauphysik
•
Bauinformatik
•
Verkehrsinfrastrukturbau
•
Baumaschinentechnik
1.3
Fachbereich Technische Gebäudeausrüstung
Erst die TGA macht ein Gebäude nutzbar, die Anforderungen an diese Technik sind enorm gestiegen:
Im Vordergrund steht die Funktion, Räume sollen aber auch in jeder Hinsicht nutzerfreundlich und
komfortabel gestaltet sein. Gleichzeitig muss den vielfältigen Forderungen der Gesellschaft nach
Umweltschutz und Ressourcenschonung entsprochen werden. Entsprechend vielfältig sind die
Aufgaben der Ingenieure in dieser Branche.
Die Fachausschüsse im Fachbereich TGA befassen sich mit folgenden Themen:
•
Aufzugstechnik
•
EDV in der TGA
•
Elektro- und Gebäudeautomation
•
Energetische Bewertung
•
Heizungstechnik
•
Raumlufttechnik
•
Reinraumtechnik
•
Sanitärtechnik
1.4 Fachbereich Facility Management
Gebäude müssen nicht nur wirtschaftlich erstellt, sondern auch wirtschaftlich betrieben werden. Die
Lebenszykluskosten eines Gebäudes werden durch ein effizientes Facility-Management gesenkt, die
Verfügbarkeit wird erhöht und der Wert der Liegenschaft erhalten.
Die Themen des neuen Fachbereichs sind derzeit:
•
Betreiben von Gebäuden
•
Inbetriebnahmemanagement
•
Energieverbrauchsstatistik
2. Gremien
2.1 Beirat/Vorstand GBG
Der Beirat, der auch die Aufgaben des Vorstands in
Personalunion wahrnimmt, wurde am 27.03.2009
konstituiert. Dem Beirat der GBG gehören an:
Brunk, Marten F.; Prof. Dr.-Ing.; RWTH-Aachen
Clauß, Wilfried; Dr.-Ing.; IQ Real Estate, Düsseldorf
Franzke, Uwe; Prof. Dr.-Ing.; ILK Dresden (Vorsitzender)
Hertle, Robert; Dr.-Ing.; Ingenieurbüro, Gräfeling
Kuhlmann, Ulrike; Prof. Dr.-Ing.; Universität Stuttgart
Kunkel, Klaus; Dr.-Ing.; Kunkel und Partner, Düsseldorf
Riedle, Nicole; Dr.-Ing.; Ingenieurbüro Balneartechnik,
Wiesbaden
Rudat, Klaus; Prof.; Technische Fachhochschule Berlin
Schlüter, Franz-Hermann; Dr.-Ing. SMP Ingenieure, Karlsruhe
Steinhagen, Peter; Dipl.-Ing.; Züblin AG, Stuttgart
Tenhumberg, Jürgen; Prof. Dr.-Ing.; Fachhochschule Trier
Wokittel, Andreas; Dipl.-Ing.; Hochtief Facility Management, Erlangen
2.2 Fachbeirat TGA
Mitglieder sind:
Bauer, Michael; Dr.-Ing.; DS-Plan; Stuttgart
Brunk, Marten F.; Prof. Dr.-Ing.; RWTH-Aachen
Büchel, Manfred; Prof. Dr.; FH Gelsenkirchen
Czepuck, Knut; Dipl.-Ing.; Ministerium Bauen und Verkehr NRW Düsseldorf
Finke Ulrich; Dr.-Ing.; Klimakonzept; Berlin
Franzke, Uwe; Prof. Dr.- Ing.; Institut für Luft- und Kältetechnik; Dresden (Vorsitzender)
Hirschberg, Rainer; Prof. Dr.-Ing.; Fachhochschule Aachen
Kasperkowiak, Frank; Dipl.-Ing.; Viega GmbH & Co KG, Attendorn
Kranz, Hans; Dipl.-Ing.; HAK-Ingenieurberatung; Forst
Kronenberg, Peter; Dipl.-Ing.; Imtech Deutschland GmbH & Co KG; Hamburg (ab 01.10.2009)
Kunz, Udo; Dipl.-Ing.; WILO GmbH; Dortmund
Laarmann, Rene; Dipl.-Ing.; Neuss
Richter, Bernd; Dipl.-Ing.; Ingenieurbüro Beritec; Magdeburg
Riedle, Nicole; Dr.-Ing.; Ingenieurbüro Balneatechnik; Wiesbaden (Vorstand)
Rudat, Klaus; Prof. Dipl.-Ing.; Technische Fachhochschule Berlin (Vorstand)
Schmidt, Michael; Prof. Dr.-Ing.; Universität Stuttgart
Smets, Bernhard; Dipl.-Ing.; Infracor GmbH; Marl
Sproten, Hans-Peter; Dipl.-Ing.; Fachverband SHK; Düsseldorf
Tenhumberg, Jürgen; Prof. Dr.-Ing.; Fachhochschule Trier (Vorstand)
Timmer, Heiko; Dr.-Ing.; Ingenieurbüro Timmer und Reichel, Haan
Wassmuth, Roger; Dipl.-Ing.; Wassmuth Ingenieure; Schwalbach
Weißsieker, Horst; Dr.; TÜV Cleancert GmbH; Köln
Wehmeier, Daniel; Münster (Vertrer SuJ)
Wieland, Karl; Dipl.-Ing.; IBW Ingenieurbüro Wieland GmbH; Rastatt
Wokittel, Andreas; Dipl.-Ing.; Hochtief Facility Management GmbH, Erlangen (Vorstand)
2.3 Fachbeirat Bautechnik
Mitglieder sind:
Andrä, Hans-Peter, Dr.-Ing.; Leonhardt, Andrä und Partner GmbH, Berlin
Brandin, Thomas, Dr.-Ing.; A. STIHL AG & Co., Waiblingen
Clauß, Wilfried, Dr.-Ing.; IQ Real Estate gmbH, Düsseldorf (Vorsitzender)
Chlosta, Benedikt, Dipl.-Ing.; (Vertr. Studenten und Jungingenieure), Mühlheim
Da Cunha, Ronald Max, Dipl.-Kfm.; Deutsch Bahn ProjektBau GmbH, Karlsruhe
Feldwisch, Wolfgang, Dipl.-Ing.; Deutsche Bahn Netz AG, Frankfurt/Main
Fischer, Oliver, Dr.; Bilfinger Berger AG, München
Funke, Günther, Dipl.-Ing.; Oevermann GmbH & Co. KG, Münster
Harte Reinhard, Univ.-Prof. Dr.-Ing.; Bergische Universität, Wuppertal
Hauke, Bernhard, Ph.D.; Bauen mit Stahl e.V. Düsseldorf
Hertle, Robert, Dr.-Ing.; Ingenieurbüro für Bauwesen, Gräfeling (Vorstand)
Hinkers, Eva-Maria, Dipl.-Ing. Arup GmbH, Düsseldorf
Jösch, Günter, Dipl.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing.;Studiengemeinschaft für Fertigbau e.V., Koblenz
Kuhlmann, Ulrike, Prof. Dr.-Ing.; Institut für Konstruktion und Entwurf, Universität Stuttgart (Vorstand)
Kunkel, Klaus, Dr.-Ing.; Kunkel + Partner KG Ingenieurbüro, Düsseldorf (Vorstand)
Müller, Harald S., Prof. Dr.-Ing.; Institut für Massivbau und Baustofftechnologie, Universität Karlsruhe
Schlüter, Franz-Hermann, Dr.-Ing.; SMP Ingenieure im Bauwesen GmbH, Karlsruhe (Vorstand)
Schmieskors, Ernst, Dipl.-Ing.; Ministerium für Bauen und Verkehr NRW, Düsseldorf
Steinhagen, Peter, Dipl.-Ing.; Ed. Zueblin AG, Stuttgart (Vorstand)
Stolle, Claus-Dieter, MDirig Dipl.-Ing.; Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Bonn (?)
Truss, Wolfgang, Dipl.-Ing. (FH); Flörsheim
Twardy, Sabine, Dipl.-Ing.; Ingenieurbüro für Tragwerksplanung, Leipzig
Vetter, Eike, Dipl.-Ing.; Ingenieurbüro Salveter-Vetter, Netphen
Vogt, Norbert, Prof. Dr.-Ing.; Zentrum Geotechnik TU München
Werner, Dieter, Dr.-Ing.; ARCUS Planung + Beratung Bauplanungsgesellschaft mbH, Cottbus
Zilch, Konrad, Prof. Dr.-Ing.; Lehrstuhl für Massivbau, TU München
2.4 Fachbeirat Facility Management
Der Fachbeirat Facility Management wurde am 3. Juli 2009
konstituiert. Als Gründungsmitglieder waren anwesend:
Brunk, Marten F., Prof. Dr.-Ing.; RWTH-Aachen
(Vorsitzender)
Czepuck, Knut; Dipl-Ing.; MBV NRW, Düsseldorf
Glauche, Ulrich; Dipl.-Ing.; Rödl & Partner GbR, Nürnberg
Hardt, Hartmut; Kanzlei RA Hardt, Witten
Hecker, Tomas; ALKO THERM GmbH, Jettingen-
Scheppach
Knuf, Holger; i2fm GmbH, Oberhausen
Miller, Ronald; Dr.-Ing.; HSG Zander GmbH, Stuttgart
Mügge, Günter; Prof. Dr.-Ing.; Hochschule Lausitz (FH), Cottbus
Wokittel, Andreas; Dipl.-Ing.; Hochtief Facility Management, Erlangen
2.5 Fachbeirat Architektur
Der Fachbeirat Architektur soll zum Jahresende 2009 konstituiert werden. Interessenten werden gebeten, sich
in der VDI Geschäftstelle zu melden.
3 GBG-Arbeitskreise in den VDI-Bezirksvereinen
Die Arbeitskreise sind Bestandteile der Bezirksvereine. Sie bieten den Mitgliedern die Möglichkeit zur
Vernetzung vor Ort. Die VDI-GBG unterstützt die Arbeitskreise in fachlicher Hinsicht. Die
Arbeitskreisobleute treffen sich auf Einladung der VDI-GBG einmal im Jahr auf der Jahrestagung. Die
Obleute der Arbeitskreise geben regelmäßig Einladungen zu ihren regionalen Veranstaltungen
(Weiterbildung und Kontakte werden meist kostenlos angeboten) heraus. Alle Veranstaltungen und
Ihre regionalen Ansprechpartner finden Sie tagesaktuell im Internet auf www.vdi.de/gbg im Menü
unter „Kompetenz vor Ort“.
Derzeit bestehen in 32 Bezirksvereinen Arbeitskreise für Bautechnik, in 39 Bezirksvereinen
Arbeitskreise für TGA sowie Arbeitskreise für Architektur in Leipzig und für Facility Management in
Ostfriesland.
4 Mitglieder der VDI-GBG
VDI Mitglieder können sich bis zu vier von 60 VDI Fachbereichen oder einer Fachgesellschaft
zuordnen. Zum 01.09.2009 sind den Fachbereichen der VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik
zugeordnet:
Architektur:
Bautechnik:
Technische Gebäudeausrüstung
Facility Management
541 Mitglieder
7.011 Mitglieder
9.003 Mitglieder
706 Mitglieder
4.1 Mit dem VDI nach Dubai - VDI-Bildungsreise vom 02.-06.10.2009
Vom 02.-06.10.2009 fand die vom VDI-Fachbereich Bautechnik in Zusammenarbeit mit dem
Touristik-Partner „The Pinnacle GmbH, Düsseldorf“ organisierte Bildungsreise nach Dubai statt. Der
VDI als Mitveranstalter bürgte für die baufachliche Qualität von Programm, Besichtigungen,
Exkursionen und Erfahrungsaustausch. Als exzellenter Kenner der Region und der bautechnischen
Highlights vor Ort konnte Prof. Dr.-Ing. Fritz Gehbauer für die fachliche Betreuung der Reise
gewonnen werden. Er ist Leiter des Instituts für Technologie und Management im Baubetrieb der TU
Karlsruhe. „Faszinierend ist die Konzentration und Bündelung so vieler Baumaßnahmen der
Superlative auf engstem Raum“, so Gehbauer. Insofern wurde den Reiseteilnehmern eine umfassende
Leistungsschau moderner Architektur und effizienter Bauverfahren geboten unter Berücksichtigung
neuester Erkenntnisse in der Bautechnik, sei es im Hochhausbau, im Wasserbau, bei Sportstätten oder
bei Projekten und Bauwerken der Infrastruktur.
Dubai ist die wachstumsstärkste Region der Erde und wird häufig als „Stadt der Zukunft“ bezeichnet.
Mit dem englischen Slogan „From Rags to Riches“ (Von Lumpen zu Reichtum) aus dem Munde von
Prof. Gehbauer, lässt sich die bautechnische, wirtschaftliche, kulturelle und touristische Entwicklung
in Dubai treffend beschreiben. Neben dem kosmopolitischen Lebensstil bietet Dubai vor allen Dingen
einzigartige Bauwerke, die dort in jüngster Zeit entstanden sind oder gegenwärtig realisiert werden:
Burj Dubai im Stadtzentrum, bespiellose Projekte wie The Palm, The World, Dubailand und Dubai
Waterfront. Der Bau der U-Bahn in Dubai ist ein weiteres aktuelles Großprojekt zur Bewältigung der
innerstädtischen Verkehrsprobleme.
4.2 VDI-Mitglieder wissen mehr!
Wählen Sie als Studierender, Angestellter oder Selbständiger Ihren individuellen Einstieg und
entdecken Sie Ihre Möglichkeiten als VDI-Mitglied.
VDI-Campus
VDI-Karriere
VDI-Selbständigkeit
VDI-Wissen
VDI-Service
VDI-Campus - Studieren auf der Überholspur
Unser voller Einsatz gilt Ihnen: den Entwicklern von morgen, den künftigen Motoren der Wirtschaft.
Als Begleiter und Förderer Ihres Studiums geben wir Ihnen Antworten auf Ihre Fragen. VDIMitglieder erhalten exklusiv Tipps rund um das Thema Bewerbung.
VDI-Karriere - Ihr Weg nach oben
Ob persönlich oder technisch: Entwicklung ist ein kontinuierlicher Prozess. Den Grundstein haben Sie
gelegt. Doch welcher Weg führt auf der Karriereleiter nach oben? Der VDI unterstützt Sie während
Ihrer gesamten Karriere und gibt die nötigen Antworten zu den wichtigsten Fragen. Für VDIMitglieder stehen zahlreiche FAQs mit Statements von Karriereexpertinnen und -experten zu den
Themen Bewerbung, Auswahl, Vertrag, Arbeiten im Ausland, Karriereschritte, Kündigung,
Weiterbildung und Selbst-Coaching sowie ein Beratungsservice zur Verfügung.
VDI-Selbständigkeit - Unternehmererfolg im Fokus
Existenzgründer und junge Unternehmen sind der Antrieb technologischer und wirtschaftlicher
Entwicklung. Wir unterstützen die Menschen, die hinter der Innovation stehen und den Mut haben,
eigene Wege zu gehen. Der VDI stellt Ihnen die nötigen Informationen zu den Themen Businessplan,
Fördermittel, Finanzplanung, Technik, Forschung und Entwicklung zur Verfügung. Als VDI-Mitglied
erhalten Sie Zugriff auf Kontaktmöglichkeiten zu Experten zu den Themen Finanzierung /
Unternehmensnachfolge, Recht rund um das Unternehmen, Patent- / Gebrauchsmuster- / Markenrecht,
Personal und Coaching. Weiterhin können Sie an unseren Befragungen zum Thema Selbständigkeit
teilnehmen und Auswertungen der bisherigen Befragungen einsehen.
VDI-Wissen - Schritte zum Wissen
Der VDI verschafft Ihnen Zugang zu den entscheidenden Wissensquellen. Unsere Spezialisten aus
Wissenschaft und Praxis stellen dabei sicher, dass die Informationen für Sie immer auf den neuesten
Stand gebracht werden. Als VDI-Mitglied haben Sie Zugriff auf exklusive Konditionen unserer
Servicepartner zu verschiedenen Online-Datenbanken und Publikationen.
VDI-Service - Exklusive Serviceleistungen für VDI-Mitglieder
Nutzen Sie alle Vorteile einer VDI-Mitgliedschaft, lassen Sie sich beraten hinsichtlich
Versicherungsschutz, Altersvorsorge oder Vermögensaufbau. Als VDI-Mitglied erhalten Sie Zugriff
auf exklusive Konditionen unserer Servicepartner zum Thema Mietwagen, Mobilfunk und zur VDIVISA Business-Card
Einen Aufnahmeantrag finden Sie im Internet auf www.vdi.de/mitgliedschaft
5 Nachwuchsförderung
Legen Sie heute das Fundament für Ihr erfolgreiches Studium
Informationen zum Studium und zur Nachwuchsförderung in der GBG finden Sie auch im Internet unter
www.vdi.de/gbg, im Menü „Mitgliedschaft“ zum Beispiel:
•
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Berufsbilder
Studienberatung
VDI-Bewerbungshandbuch
Praktikantenbörse
Vortragsmaterial zur Nachwuchsgewinnung
Nachwuchs-Preise
5.1 Albert-Tichelmann-Preis
Zur Förderung des Nachwuchses verleiht die VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik den AlbertTichelmann-Preis an Absolventen von Fachhochschulen und Universitäten für herausragende Arbeiten
auf dem Gebiet der Technischen Gebäudeausrüstung.
Als herausragende Arbeit ist pro Universität oder Fachhochschule maximal eine deutschsprachige
Diplom-, Bachelor-oder Masterarbeit (Fachhochschule) bzw. eine Diplom-, Bachelor-, Master- oder
Studienarbeit (Universität) pro Jahr vom jeweiligen Betreuer mit einem Gutachten dem VDI
vorzuschlagen.
Das Gutachten muss nicht nur das hervorragende fachliche Niveau der eingereichten Arbeit, sondern
auch Fremdsprachenkenntnisse, Teamfähigkeit und Führungseignung des Vorgeschlagenen bestätigen.
Es wird maximal ein Preis jährlich vergeben. Er wird bei der Abschlussfeier zur Übergabe der
Abschlusszeugnisse vom Vorsitzenden der VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik überreicht.
Alle Vorschläge müssen der VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik bis zum 1. August eines
Jahres vorliegen. Die Auswahl unter den eingereichten Arbeiten trifft der Fachbeirat TGA auf Vorschlag
des Ehrungsausschusses. Hier wird ein zweites Gutachten angefertigt.
Der Preis besteht aus mehreren Teilen:
•
•
•
•
•
Urkunde für den Preisträger
Urkunde für die Hochschule
Der Preisträger wird zur nachfolgenden VDI GBG-Jahrestagung eingeladen und hält dort über
seine Arbeit einen Vortrag.
Die Arbeit wird von der VDI-GBG in einer gesonderten Schriftenreihe veröffentlicht.
Der Preisträger wird zu einem international bedeutsamen Kongress im Ausland eingeladen. Die
Kosten hierfür sind Teil des Preises.
5.2 VDI Entwurfswettbewerb Rheinbrücke
Präsentation der Spitzenentwürfe und Preisverleihung
Am 20. Februar 2009 wurden die Spitzenentwürfe des studentischen VDI-Wettbewerbs Rheinbrücke in
Karlsruhe öffentlich vorgestellt. Den siegreichen Teams wurden die mit insgesamt 11.000 € dotierten
Preise überreicht. Die Veranstaltung fand am 20.02.2009 im Regierungspräsidium am Rondellplatz in
Karlsruhe statt. Im Foyer wurden die Entwürfe der fünf Spitzenteams eine Woche lang ausgestellt.
Die besten studentischen Brückenbauer kommen aus Dresden. Stefanie Reinke und Sebastian Merkel von
der TU Dresden lieferten mit ihrer Konstruktion einer Bogenbrücke über den Rhein die überzeugendste
Vorstellung und gewannen den mit 5.000 € dotierten ersten Preis des VDI-Wettbewerbs. Der Entwurf
überzeugte die Juroren mit seinem stimmigen Gesamtkonzept aus Design, Innovationsgrad und
Wirtschaftlichkeit.
Der zweite Platz ging an Michael Klippel, Kimmo Jebens und Frederik Teworte von der RWTH Aachen,
die mit ihrem Entwurf einer futuristischen Schrägkabelbrücke mit aufgelöstem Fachwerkpylon aus
ultrahochfestem Beton ins Rennen gegangen waren. Platz drei belegte ein Gespann der Universität
Stuttgart: Daniel Adolphs und Johannes Schneider. Ihr Entwurf einer Bogenbrücke mit einem einzelnen,
kräftigen im Mittelbereich fachwerkartig aufgelösten Bogen bestach besonders durch seine dynamische
Linienführung.
1. Preis (2er-Team der TU Dresden)
Preisverleihung in Karlsruhe
Die angehenden Bauingenieure und Architekten setzten sich in den vergangenen Monaten mit der
intensiven Planung und Konstruktion sowie den verschiedensten Baukriterien auseinander. Denn die
fiktive Rheinbrücke sollte nicht nur attraktiv aussehen, sondern auch funktionell und wirtschaftlich zu
betreiben sein. Fünf der teilnehmenden Teams aus dem gesamten Bundesgebiet waren zur
entscheidenden Jurysitzung am 25.11.2008 in das ZÜBLIN-Haus nach Stuttgart eingeladen worden und
präsentierten ihre Entwürfe überzeugend. Daher fiel der Jury die Platzierung der einzelnen studentischen
Teams besonders schwer. „Alle Entwürfe bestechen durch ihre Hochwertigkeit und Detailtreue“, betonte
die Juryvorsitzende, Frau Professor Ulrike Kuhlmann. Auf Grund dessen verständigten sich die Juroren
darauf, auch die jeweils viert- und fünftplazierten Teams mit Sonderpreisen zu bedenken, um das große
Engagement der jungen Konstrukteure zu belohnen. So durfte sich das zweite Dresdner Team um Bastian
Gerke, Martin Scheller und Markus Dörre am Ende über einen Sonderpreis von 1.000 € freuen, mit dem
die Jurymitglieder insbesondere die Praxisnähe sowie das durchdachte Konstruktionsprinzip ihres
Entwurfes würdigten. Der zweite Sonderpreis honorierte das gestalterische Konzept der Berliner
Studenten Ronny Dittmann, Simon Knapp und Rico Severin, die eine Kombination aus Schrägseil- und
Balkenbrücke konstruierten. Diese außergewöhnliche „Extradosed-Bauweise“ wurde mit 500 € belohnt.
„Ich freue mich sehr über das hohe Niveau der präsentierten Brückenentwürfe und kann den Teams nur
gratulieren und sie zu ihren Konstruktionen beglückwünschen“, brachte Frau Professor Kuhlmann die
Meinung der Jury auf den Punkt.
Ob von den studentischen Ideen Impulse auf die „echte“ Rheinbrücke ausgehen, wird sich erst in den
kommenden Monaten herausstellen, da das offizielle Planfeststellungsverfahren erst vor kurzem
begonnen hat. Bei der Präsentations- und Verleihungsveranstaltung werden Vertreter der öffentlichen
Bauherren über den aktuellen Stand des konkreten Brückenbauvorhabens berichten.
6 VDI-Ehrungen
VDI-Ehrungen werden nach der
Ehrungsordnung des VDI (EO
vom 30.11.1977) und nach den
„Richtlinien für die Vergabe
und Abwicklung von Ehrungen
und Preisen“ (REO vom
30.11.1977) verliehen.
In den letzten Jahrzehnten
wurden folgende Mitglieder der
Gesellschaft Bauen und
Gebäudetechnik geehrt:
Ehrenzeichen des VDI
Gestiftet zur 75-Jahrfeier 1931
für Ingenieure, die besondere
Leistungen aufzuweisen oder
sich Verdienste auf dem Gebiet
technisch-wissenschaftliche
Gemeinschaftsarbeit im In- und
Ausland erworben haben.
1973 Bruno Regenscheit
1977 Max Mengeringhausen
1980 Helmut Lasko
1983 Helmut Bockholt
1993 Hans Vießmann
1996 Horst Esdorn
2000 Heinz Bach
2000 Bertram Canzler sen.
2001 Klaus W. Usemann
2002 Tibor Rácóczy
Ehrenring des VDI
Gestiftet 1934 für Ingenieure bis
zum vollendeten 40. Lebensjahr,
die sich durch ihre Arbeit auf
technisch-wissenschaftlichem
Gebiet ausgezeichnet haben.
1960 Heinz Beck
1969 Siegfried Schattulat
1975 Jürgen Masuch
1977 Heinz Brockmeyer
1999 Uwe Franzke
2000 Madjid Madjidi
2001
2002
2004
2005
Michael Bauer
Markus Ewert
Nicole Riedle
Dirk Müller
Ehrenmedaille des VDI
Die Ehrenmedaille des VDI
(Gold) wird an besonders
verdiente Mitglieder von
Bezirksvereinen und Mitarbeiter
von Fachgliederungen verliehen.
1961 Wilhelm Raiss
1963 Max Mengeringhausen
1964 Otto Krischer
1967 Hans-Bert Chowanetz
1967 Friedrich Schiele
1969 Helmut Laakso
1970 Albrecht Kolmar
1974 Werner Linke
1974 Arthur Röhnisch
1975 Eberhard Sprenger
1976 Hubert Lenz
1976 Eberhard Jacobi
1977 Helmut Bockholt
1977 Rud. Chowanetz
1978 Gerd Labohm
1978 Bernard Dreiner
1978 Werner Krüger
1978 Günther Rexroth
1979 Helmut Pfaar
1981 Horst Esdorn
1984 Karl Steinfeld
1987 Hans Vießmann
1988 Walter Bilger
1988 Dieter Jungwirth
1988 Günter Kühlmann
1989 Wilhelm Zellner
1990 Wilhelm Linkerhägner
1990 Rolf Windels
1991 Roland Idler
1991 Franz John
1992 Otto Stenger
1993 Rudolf Klasen
1994 Georg Dröge
1994 Siegfried Mängel
1995 Gerhart Mathis
1996 Leonhard Jussen
1997 Paul Bornemann
1997 Gerhard Brüsehaber
1997 Günter Thäle
1998 Hartwig Beiche
2001 Günter Albers
2002 Horst Falkner
2004 Johann Christoph Kröhan
2004 Wolfgang Schneider
2004
2005
2007
2007
Wolfgang Polhaus
Albrecht Memmert
Dieter Eschenfelder
Klaus Peter Keuntje
Hermann-Rietschel-Ehrenmedaille
Die Hermann-Rietschel-Ehrenmedaille des VDI wird seit 1991
vom VDI-Fachbereich Technische
Gebäudeausrüstung in Würdigung
der hervorragenden und
beispielhaften Persönlichkeit des
Namensgebers verliehen als
Auszeichnung für besonders
verdiente ehrenamtliche
Mitarbeiter oder Ingenieure, die
auf dem Gebiet der Technischen
Gebäudeausrüstung besondere
Verdienste erworben haben.
1991 Lothar Siebert
1991 Klaus W. Usemann
1992 Uichi Inouye
1993 Heinz Bach
1994 Heribert Schmitz
1995 Bertram Canzler sen.
1996 Tibor Rákóczy
1997 P. Ole Fanger
1998 Hermann Berger
2000 Rüdiger Detzer
2001 Bernd Pasterkamp
2002 Rainer Hirschberg
2003 Jürgen Diehl
2004 Michael Schmidt
2005 Frank Zimmermann
2006 Tatsuaki Tanaka
2007 Harald Bitter
2007 Jochen Opländer
2008 Achim Keune
2009 Lothar Rouvel
Albert-Tichelmann-Preis
Dieser Preis wird für eine
Abschlussarbeit des Studiums im
Fachgebiet der TGA vergeben.
2003 Tobias Burkard
2004 Nicole Henerichs
2005 Florian Keppler
2006 Alexander Adloch
2007 Sebastian Schramm
2008 Florian Dittel
1982
1982
1982
1982
1984
1984
1984
1984
1984
Ehrenplakette des VDI
1984
Die Ehrenplakette des VDI wird
1985
an verdiente Mitglieder von
Bezirksvereinen und Mitarbeiter von 1985
1986
Fachgliederungen verliehen.
1986
1950 Fritz Imhoff
1986
1956 Otto Hetzel
1986
1958 Louis Opländer
1987
1959 Bruno Regenscheid
1987
1960 Helmut Laakso
1987
1961 Gerd Labohm
1988
1962 Otto Heinz Brandi
1988
1963 Hans Bilden
1988
1964 Eberhard Jacobi
1989
1965 Eberhard Sprenger
1989
1966 Werner Halbig
1989
1966 Alfred Popp
1990
1968 Albrecht Kollmar
1990
1969 Hubert Lenz
1991
1969 Heinz Roth
1992
1969 Ernst Ferdinand Thon
1994
1970 Bernhard Dreiner
1994
1971 Helmut Bockholt
1994
1971 Bertram Canzler sen.
1995
1972 Paul Holl
1995
1973 Jürgen Lehmann
1996
1973 Georg Wendel
1996
1975 J.H.A. Kaldschmidt
1996
1975 Meno Pfister
1997
1976 Eduard Merkle
1997
1976 Hermann Pütz
1997
1977 Horst Esdorn
1997
1977 Claus Willi Hövel
1997
1978 Günter Kühlmann
1997
1978 Hans Heinrich Timmer
1997
1979 Johannes Baden
1997
1980 Heinz Beck
1998
1980 Heinz Kein
1998
1980 Friedrich Pape
1998
1981 Heinz Bach
1998
1981 Harald Kopp
1998
1981 Klaus-Dietrich Laabs
1998
1981 Hannes G. Rödiger
1998
1981 Lothar Siebert
1999
1981 Klaus W. Usemann
Gruson-Ehrenplakette
Die Gruson-Ehrenplakette des
VDI wird vom Magdeburger
Bezirksverein verliehen und der
Ehrenplakette des VDI gleich
gewertet.
1996 Georg Nachtwei
Gottfried Flatow
Helmut Hampel
Günther Reichow
Heribert Schmitz
Adolf Bornschlegl
Frank Dehli
Paul Gluch
Leonhard Jussen
Wolfgang Salzwedel
Ernst Schmidt Schäffer
Hermann Berger
Karl Knapp
Karl-Hubert Kuebel
Gerhart Mathis
Werner Sell
Josef Stein
Helmut Börstinghaus
Peter Diesterhaupt
Tibor Rákóczy
Karl-Heinz Birke
Franz Hörmann
Heinz Otten
Wolfgang Collmann
Hans Schiebold
Fritz Starp
Wolfgang Schneider
Klaus Schulte-Bonsfeld
Fritz Wagner
Hans-Dieter Kondermann
Dieter Arndt
Winfried Cremer
Dieter Wolff
Rüdiger Detzer
Frank Zimmermann
Wolfgang Gießelmann
Bernd Pasterkamp
Gerhard Salveter
Bernhard Fritzsche
Rainer Hirschberg
Norbert Kröschel
Paul Möllers
Wolfgang Morenz
Hans-Jürgen Niemeyer
Helmut Pokern
Michael Schmidt
Jürgen Diehl
Gerhard Frisch
Carl-Ludwig Kruse
Jürgen Masuch
Hildegard Tesch
Harald Bitter
Klaus Franz
Lothar Gail
1999
1999
1999
1999
2000
2000
2000
2000
2001
2001
2001
2002
2002
2002
2002
2002
2003
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2003
2003
2003
2004
2004
2004
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2005
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2005
2005
2006
2006
2006
2006
2006
2007
2007
2007
2007
2007
2007
2008
2008
2008
2009
2009
2009
Klaus Fitzner
Edwin Hadré
Hartmut Lückemeyer
Günter Reuther
Achim Keune
Rainer Kryschi
Wolfgang Richter
Chan-Suk Lee
Peter Lein
Günter Mügge
Heinz-Jürgen Tenhumberg
Erich Koops
Nikolaus Rosmanitz
Hans R. Kranz
Eberhard Oesterle
Klaus Rudat
Marten F. Brunk
Adolf Heeb
Gerold Hillig
Rüdiger Krampe
Bjarne Olesen
Ulrich Busweiler
Sigmar Hesslinger
Klaus Peter Keuntje
Hans-Peter Prömper
Horst Schuhose
Günther Volz
Michael Weise
Friedhelm Meermann
Martin Schata
Franz-Peter Schmickler
Bernd Wattenberg
Günther Keller
Manfred Pikart
Horst-Georg Schmalfuß
Bernhard Smets
Manfred Zeller
Heinz Eberhard
Manfred Büchel
Wolfram Klingsch
Martin Krone
Udo Kunz
Franz-Hermann Schlüter
Michael Bauer
Arnold Brunner
Uwe Franzke
Günter Ohl
Karin Rühling
Olli Seppanen
7 Stellungnahmen
Der VDI-Fachbereich Technische Gebäudeausrüstung hat in den letzten 12 Monaten Stellungnahmen
zu aktuellen Themen der Branche formuliert und den betreffenden Stellen zugeleitet, z.B.
„Änderungsvorschläge und Fragestellungen zur Novellierung der Trinkwasserverordnung im
März 2009 an das Bundesgesundheitsministerium“
Novellierung der Trinkwasserverordnung
Stellungnahme der VDI-Gesellschaft Technische Gebäudeausrüstung
Die Novellierung der Trinkwasserverordnung, insbesondere die vorgenommenen
Klarstellungen, werden von der VDI-Gesellschaft Technische
Gebäudeausrüstung begrüßt. Folgende Potentiale zur Verbesserung sehen wir im
vorliegenden Referentenentwurf:
1. Qualifikation von Personen zur Sicherstellung der Qualität in der
Trinkwasser-Installation
Bezüglich der Qualifikation von Personen, die Trinkwasser-Installationen planen,
errichten und betreiben wünschen wir uns einen Verweis auf die anerkannten
Regeln der Technik. Die Erarbeitung der VDI-Richtlinie 6023 „Hygiene in
Trinkwasser-Installationen“ ist in der Erstausgabe von 1999 vom
Bundesministerium für Gesundheit initiiert und gefördert worden. Die enge Verbindung der TrinkwV
mit der VDI 6023 hat sich sehr bewährt, in der VDI 6023 hat die Branche neben den fachlichen
Inhalten ein Qualifizierungsprogramm festgelegt, dass allgemeine Anerkennung findet. Mit
Unterstützung der Sanitärindustrie und vielen hochrangigen Fachleuten finden seit 2006 in großem
Umfang und in freiwilliger Selbstverpflichtung Schulungen zur Qualifizierung von Personen statt.
Nur mit dieser Sensibilisierung für Fragen der Hygiene in der Trinkwasser-Installation von Gebäuden,
kann die Branche der Planer, Errichter und Betreiber von Trinkwasser-Installationen erreicht werden,
ohne dass beim Verbraucher unbegründet Besorgnis erzeugt wird und lokale Gesundheitsämter diese
Besorgnisse wieder abbauen müssen. Wir schlagen dazu eine Ergänzung des §4 Abs.1 vor: „
Trinkwasser muss so beschaffen sein, dass… Dieses Erfordernis gilt als erfüllt, wenn … bei Planung,
Bau und Betrieb von Trinkwasser-Installationen die Anforderungen der VDI 6023 eingehalten
werden.“
2. Kaltwassertemperatur
Der physikalische Parameter der Kaltwassertemperatur von maximal 25°C könnte bezüglich der
Rückschlüsse auf die Wassereintrittstemperatur ins Gebäude detaillierter beschrieben werden. Diese
Präzisierung kann in der Verordnung erfolgen, könnte aber bei der nächsten Aktualisierung der VDI
6023 auch in der anerkannten Regel der Technik behandelt werden.
3. Wasser für den menschlichen Bedarf
In der Praxis werden derzeit häufig Betriebswasseranlagen (Regenwasser, Grauwasser) in Gebäuden
installiert. Unabhängig von der Frage der wirklichen Notwendigkeit derartiger Anlagen, ist eine
Präzisierung der Begriffe „Trinkwasser“ und „Wasser für den menschlichen Gebrauch“ in diesem
Zusammenhang anzustreben. Ziel der Verordnung sollte es sein, die Qualität und den Umgang mit
Trinkwasser zu regeln, nicht die Verwendung anderer Wässer zu reglementieren. Mit einem Verweis
auf die anerkannten Regeln der Technik zur Trennung von Trinkwasser-Installationen von anderen
Anlagen könnte die Verordnung präzisiert werden.
Die in der Neufassung entfallene Anforderung an Wässer für Lebensmittelbetriebe sollte hingegen
wieder aufgenommen werden, da andernfalls erheblicher Bedarf an Neuregulierungen in der
Lebensmittelindustrie entstehen würde, der inhaltlich nicht gerechtfertigt ist.
8 Richtlinienhandbücher der VDI-GBG
Alle Richtlinien sind grundsätzlich einzeln, als Druckversion oder elektronisch erhältlich. In den
Handbüchern werden sinnvolle Kompendien zusammengestellt, die auch abonniert werden können:
Bezug der Richtlinien durch Beuth Verlag, 0 30 / 26 01 / 22 60, E-Mail: [email protected],
oder im Download unter www.beuth.de.
Ihr Ansprechpartner für fachliche Fragen der VDI-Mitglieder in der VDI-Gesellschaft Bauen und
Gebäudetechnik: Dipl.-Ing. (FH) Björn Düchting, Telefon: 02 11 / 62 14 – 4 70, Fax: 02 11 / 62 14
-1 77, E-Mail: [email protected].
Die vollständigen Inhaltsverzeichnisse der Richtlinien können im Internet unter www.vdi.de/gbg
nachgelesen werden. Verbesserungsvorschläge zu den Richtlinienentwürfen sind unter Wahrung
der Einspruchsfrist an die VDI-GBG-Geschäftsstelle zu richten.
Zu bestimmten Themengebieten gibt es zusätzlich Richtlinien-Handbücher, die alle zum
Fachgebiet gehörenden Richtlinien umfasst. Die neuen Richtlinien-Hanbücher sind ab Januar 2010
verfügbar.
9 Neue Richtlinienprojekte und laufende Überarbeitungen
9.1 Fachbereich Architektur
• VDI 6202 Schadstoffsanierung
• VDI 2050 Anforderungen an
Technikzentralen
• VDI 6205 Transportankersysteme für
Bauteile
• VDI 6000 Ausstattung von und mit
Sanitärräumen
• VDI 6210 Abbruch und Rückbau von
Bauwerken
• VDI 6008 Barrierefreie Lebensräume
9.2 Fachbereich Bautechnik
• VDI 6200 Standsicherheit von Bauwerken
• VDI 2035 Vermeidung von Schäden in
Warmwasserheizungs- und
Trinkwasseranlagen
• VDI 2052 Raumlufttechnische Anlagen für
Küchen
• VDI 2053 Raumlufttechnische Anlagen für
Garagen
• VDI 2067 Wirtschaftlichkeit
gebäudetechnischer Anlagen
• VDI 2070 Betriebswassermanagement für
Gebäude
9.3 Fachbereich Technische
Gebäudeausrüstung
• VDI 2071 Wärmerückgewinnung in
Raumlufttechnischen Anlagen
• VDI 2073 Hydraulische Schaltungen in
Heiz- und Raumlufttechnischen Anlagen
• VDI 2078 Kühllast klimatisierter Räume
• VDI 2082 Technische Gebäudeausrüstung
in Verkaufsstätten - Raumlufttechnik
• VDI 2083 Reinraumtechnik
• VDI 2086 RLT-Anlagen für Druckereien
• VDI 2089 Technische Gebäudeausrüstung
von Schwimmbädern
• VDI 2169 Funktionsprüfung von
Solaranlagen
• VDI 6012 Dezentrale Energiesysteme im
Gebäude
• VDI 3551 EMV in der TGA
• VDI 6016 Luftbefeuchtung
• VDI 3802 RLT-Anlagen für
Fertigungsstätten
• VDI 6018 Abnahme von Kälteanlagen für
die Raumlufttechnik
• VDI 3805 Produktdatenaustausch in der
TGA
• VDI 6019 Entrauchung
• VDI 3809 Prüfung gebäudetechnischer
Anlagen - Heizungstechnik
• VDI 6020 Anforderungen an
Rechenverfahren zur Gebäude- und
Anlagensimulation
• VDI 3811 Modernisierung heiztechnischer
Anlagen
• VDI 6021 Datenaustausch für die
thermische Lastberechnung von Gebäuden
• VDI 3812 Home-Automation –
Assistenzfunktionen zum Wohnen
• VDI 6025 Betriebswirtschaftliche
Berechnungen für Investitionsgüter und
Anlagen
• VDI 3813 Raumautomation
• VDI 3814 Gebäudeautomation
• VDI 3817 Denkmalwerte Gebäude Technische Gebäudeausrüstung
• VDI 6034 Auslegung von Kühlflächen
• VDI 6035 Dezentrale Lüftungsfassaden
• VDI 6036 Befestigung von Heizkörpern
• VDI 3819 Brandschutz in der
Gebäudetechnik
• VDI 6037 Planung elektrischer Anlagen in
Gebäuden – Notstrom / Ersatzstrom.
• VDI 4700 Begriffe in der TGA
• VDI 6038 Raumlufttechnik –
Raumluftqualität
• VDI 4704 Luftfiltersysteme in RLTAnlagen - Planung, Ausführung und
Betrieb
• VDI 6040 Lüftung in Schulen
• VDI 4705 Aufzüge - Notrufmanagement
9.4 Fachbereich Facility
Management
• VDI 4706 Kriterien für das
Innenraumklima
• VDI 2077 Heizkostenabrechnung
• VDI 4707 Aufzüge - Energieeffizienz
• VDI 3922 Energieberatung für Industrie
und Gewerbe
• VDI 4708 Druckhaltung in
Heizungsanlagen
• VDI 3807 Verbrauchskennwerte für
Gebäude
• VDI 4710 Meteorologische Grundlagen für
die Technische Gebäudeausrüstung
• VDI 3810 Betreiben von
gebäudetechnischen Anlagen
•
• VDI 4703 Lebenszykluskosten
VDI 6002 Solare Trinkwassererwärmung
• VDI 6007 Thermisches Verhalten von
Gebäuden – Rechenkern
• VDI 6010 Sicherheitstechnische
Einrichtungen
• VDI 4709 Zentralstaubsauganlagen
• VDI 6039 Inbetriebnahmemanagement
Informationen über neue Richtlinien finden Sie im Internet unter www.vdi.de/gbg bei den jeweiligen
Fachbereichen oder bestellen Sie den kostenlosen Richtlinien-Newsletter des VDI im Internet unter
www.vdi.de/richtlinien.
Interesse zur Mitarbeit bekunden Sie bitte in der Geschäftsstelle der
VDI-GBG unter 02 11 / 62 14 – 2 51.
Von Oktober 2008 bis September 2009 sind 14 Richtlinienentwürfe und 21 Weißdrucke neu
erschienen:
•
VDI 3819/1 Brandschutz in der
Gebäudetechnik - Gesetze,
Verordnungen, Technische Regeln
•
VDI 4700 Begriffe der Technischen
Gebäudeausrüstung mit Hinweisen zur
Gestaltung von Benennungen und
Definitionen
VDI 6034 Raumkühlflächen Planung, Bau und Betrieb
•
VDI 4706/1 Kriterien für das
Innenraumklima (VDILüftungsregeln)
VDI 3814/5 Gebäudeautomation (GA)
- Hinweise zur Systemintegration
•
VDI 4710/3 Meteorologische
Grundlagen für die technische
Gebäudeausrüstung - t,x-Korrelationen
der Jahre 1991 bis 2005 für 15
Klimazonen in Deutschland
•
VDI 6007/2 Berechnung des
instationären thermischen Verhaltens
von Räumen und Gebäuden Fenstermodell
•
VDI 3551 Elektromagnetische
Verträglichkeit (EMV) in der
Technischen Gebäudeausrüstung
Entwürfe:
•
•
•
•
VDI 6200 Standsicherheit von
Bauwerken
VDI3812/1 Assistenzfunktionen zum
Wohnen - Bedarfsermittlung für
Elektroinstallation und
Gebäudeautomation
•
VDI 2082 Raumlufttechnik Verkaufsstätten (VDI-Lüftungsregeln)
•
VDI 3810/2 Betreiben und
Instandhalten von gebäudetechnischen
Anlagen - Sanitärtechnische Anlagen
•
VDI 2083/13.3 Reinraumtechnik Qualität, Erzeugung und Verteilung
von Reinstwasser - Pharmazie und
anderer Life-Science-Anwendungen
•
VDI 2083/16 Reinraumtechnik Barrieresysteme (Isolatoren, MiniEnvironments, Reinraummodule) Wirksamkeit und Zertifizierung
Weißdrucke:
•
VDI 2166/1 Elektrische Anlagen in
Gebäuden - Anforderungen aus dem
Energiecontrolling
•
VDI 2083/5_2 Reinraumtechnik Betrieb von Reinräumen Dekontamination von MehrwegReinraumbekleidung
•
•
•
•
•
•
•
•
VDI 2160 Abfallsammlung in
Gebäuden und auf Grundstücken Anforderungen an Behälter,
Standplätze und Transportwege
•
VDI 3805/18 Produktdatenaustausch
in der Technischen
Gebäudeausrüstung - Flächenheizung/kühlung
VDI 6017 Aufzüge - Steuerung für
den Brandfall
•
VDI 4710/1 Meteorologische
Grundlagen für die Technische
Gebäudeausrüstung Außereuropäische Klimadaten
VDI 3805/32 Produktdatenaustausch
in der Technischen
Gebäudeausrüstung Verteiler/Sammler
•
VDI 2083/13_1 Reinraumtechnik Qualität, Erzeugung und Verteilung
von Reinstwasser – Grundlagen
VDI 6004/3 Schutz der Technischen
Gebäudeausrüstung - Vandalismus und
Zerstörung
•
VDI 2083/8_1 Reinraumtechnik Molekulare Verunreinigung der
Reinraumluft (AMC)
•
VDI 3814/2 Gebäudeautomation (GA)
- Gesetze, Verordnungen, Technische
Regeln
•
VDI 6019/2 Ingenieurverfahren zur
Bemessung der Rauchableitung aus
Gebäuden – Ingenieurmethoden
•
VDI 2035/2 Vermeidung von Schäden
in Warmwasser-Heizungsanlagen Wasserseitige Korrosion
•
VDI 2089/2 Technische
Gebäudeausrüstung von
Schwimmbädern - Effizienter Einsatz
von Energie und Wasser in
Schwimmbädern
•
VDI 6035 Raumlufttechnik Dezentrale Lüftungsgeräte Fassadenlüftungsgeräte (VDILüftungsregeln)
VDI 2083/13_2 Reinraumtechnik Qualität, Erzeugung und Verteilung
von Reinstwasser - Mikroelektronik
und andere technische Anwendungen
VDI 3819/3 Brandschutz in der
Gebäudetechnik - Brandschutzplanung
und -einweisung - Pflichten, Inhalt und
Dokumentation
VDI 6002/2 Solare
Trinkwassererwärmung Anwendungen in
Studentenwohnheimen,
Seniorenheimen, Krankenhäusern,
Hallenbädern und auf Campingplätzen
VDI 2077 Bbl.
Verbrauchskostenabrechnung für die
Technische Gebäudeausrüstung Verfahren zur Berücksichtigung der
Rohrwärmeabgabe
•
VDI 3804 Raumlufttechnik Bürogebäude (VDI-Lüftungsregeln)
•
VDI 4707/1 Aufzüge –
Energieeffizienz
10 Publikationen
Organzeitschriften der VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik
HLH
Die Fachzeitschrift „HLH“ ist
eine Zeitschrift des Vereins
Deutscher Ingenieure und das
Organ der VDI-GBG für
Technische
Gebäudeausrüstung. Hier
finden sich praxisnahe und
dennoch wissenschaftlich
fundierte Beiträge vor allem über Heiz-,
Raumluft- und Sanitärtechnik und
Gebäudeautomation.
Bauingenieur
Die Fachzeitschrift
„Bauingenieur“, die sich
schwerpunktmäßig den Themen
Massivbau, Stahlbau,
Geotechnik, Glas- und Holzbau,
Brücken, Tunnel, Baudynamik,
Brandschutz, Informatik,
Normen und Management
widmet, ist das Organ der VDI-GBG für
Bautechnik.
REHVA-Guidebooks
Bezug der englischen Originale durch:
Beuth Verlag GmbH
Telefon 030 2601-2260
www.beuth.de
Bezug der deutschen
Fassungen als pdf Datei
durch die VDI-GBG
Guidebook No. 1
Displacement ventilation
1. Auflage 2002
Guidebook No. 2
Ventilation Effectiveness
1. Auflage 2004
Guidebook No. 6
Indoor Climate and Productivity
1. Auflage 2006
Guidebook No. 3
Electrostatic Precipitators
1. Auflage 2004
Guidebook No. 7
Low temperature heating and high temperature
cooling
1. Auflage 2007
Guidebook No. 4
Ventilation and Smoking
1. Auflage 2005
Guidebook No. 8
Cleanliness of ventilation systems
1. Auflage 2007
Guidebook No. 5
Chilled Beam Application
1. Auflage 2005
Guidebook No. 9
Hygiene requirements for ventilation and airconditioning
1. Auflage 2007
Die Rehva-Bücher Nr 1 „Quelllüftung“ und Nr 8 „Sauberkeit von Lüftungssystemen sind auch in
deutscher Sprache verfügbar. Bestellungen per email an: [email protected]
11 Messeauftritte
Alle Leistungsangebote der VDI-Gruppe sind jährlich auf der Hannovermesse zu sehen. VDIMitglieder erhalten eine Einladung zur Messe.
Die VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik präsentiert ihr umfangreiches Service- und
Beratungsangebot im jährlichen Wechsel auf den Fachmessen ISH und Light+Building und auf der
Messe Bau in München.
Besuchen Sie den VDI auf dem Messestand der L&B vom 11. bis 16. April 2010 in
der Messe Frankfurt. Treffen Sie hochrangige Experten und informieren Sie sich
über Bücher, Richtlinien, Seminare, Tagungen, Zeitschriften und Ihre Vorteile als
Mitglied im VDI.
Der VDI-Fachbereich Bau präsentiert sich alle zwei Jahre auf der Fachmesse BAU – Besuchen Sie uns
vom 17. bis 22. Januar 2011 in München.
12 Nationale Kontakte der VDI-GBG
Nachstehend finden Sie eine Liste anderer Vereine und Verbände des Fachgebiets
AMEV im BMVBS
Arbeitskreis Maschinen- und
Elektrotechnik
staatlicher und kommunaler
Verwaltung
Krausenstr. 17-20
10117 Berlin
Tel.: (0 30) 20 008 77 22
Fax: (0 30) 20 008 19 73
Internet:
www.amev-online.de
BHKS
Bundesindustrieverband
Heizungs-,
Klima-,
Sanitärtechnik/Technische
Gebäudesysteme e. V.
Hinter Hoben 149
53129 Bonn
Tel.: (02 28) 94 91 70
Fax: (02 28) 94 91 - 7 17
Internet: www.bhks.de
ASUE
Arbeitsgemeinschaft für
sparsamen und
umweltfreundlichen
Energieverbrauch
Bismarckstr. 16
67655 Kaiserslautern
Tel.: (06 31) 36 09 07-0
Fax: (06 31) 36 09 07-1
Internet: www.asue.de
BIngK
Bundesingenieurkammer
e.V.
Kochstr. 22
10969 Berlin
Tel.: (0 30) 25 34-29 00
Fax: (0 30) 25 34-29 03
Internet:
www.bundesingenieurkamm
er.de
BDH
Bundesindustrieverband der
Deutschen
Heizungsindustrie e. V.
Frankfurter Str. 720 - 726
51145 Köln
Tel.: (0 22 03) 9 35 93-0
Fax: (0 22 03) 9 35 93-22
Internet: www.bdh-koeln.de
Bundesfachverband
Öffentliche Bäder e. V.
Alfredstr. 73
45130 Essen
Tel.: (02 01) 8 79 69-0
Fax: (02 01) 8 79 69-20
Internet: www.boeb.de
BGW
Bundesverband der
Deutschen Gasund Wasserwirtschaft e. V.
Reinhardtstr. 14
10117 Berlin
Tel.: (0 30) 28041-0
Fax: (0 30) 28041-5 20
Internet: www.bgw.de
Deutscher Städtetag
Lindenallee 13 - 17
50968 Köln
Tel.: (02 21) 37 71-0
Fax: (02 21) 37 71-1 28
Internet: www.staedtetag.de
Deutscher Verband für
Wohnungswesen,
Städtebau und
Raumordnung e. V.
Georgenstr. 21
10117 Berlin
Tel.: (0 30) 20 61 32 50
Fax: (0 30) 20 61 32 51
Internet:
www.deuscher-verband.org
DIN
Deutsches Institut für
Normung e. V.
10772 Berlin
Tel.: (0 30) 26 01-23 51
Fax: (0 30) 26 01-11 64
Internet: www.din.de
DKE
Deutsche Kommission
Elektrotechnik
Elektronik
Informationstechnik
im DIN + VDE
Stresemannallee 15
60596 Frankfurt / Main
Tel.: (0 69) 63 08 - 0
Fax: (0 69) 6 31 29 25
Internet: www.dke.de
DKV
Deutscher Kälte- und
Klimatechnischer
Verein e. V.
Striehlstraße 11
30159 Hannover
Tel.: (07 11) 6 85 32 00
Fax: (07 11) 6 85 32 42
Internet: www.dkv.org
DVGW
Deutscher Verein des
Gas- und Wasserfaches e. V.
Josef-Wirmer-Str. 1-3
53123 Bonn
Tel.: (02 28) 91 88-5
Fax: (02 28) 91 88-9 90
Internet: www.dvgw.de
DWD
Deutscher Wetterdienst
Frankfurter Str. 135
63067 Offenbach
Tel.: (0 69) 80 62 0
Fax.: (0 69) 8062-4484
Internet: www.dwd.de
FGK
Fachinstitut Gebäude-Klima
e. V.
Danziger Str. 20
74321 Bietigheim-Bissingen
Tel.: (0 71 42) 5 44 98
Fax: (0 71 42) 6 12 98
Internet: www.fgk.de
FVLR
Fachverband Tageslicht und
Rauchschutz e.V.
Ernst-Hilker-Straße 2
32758 Detmold
Tel.: (0 52 31) 30959 - 0
Fax: (0 52 31) 30959 - 29
Internet: www.fvlr.de
GDV
Gesamtverband der
Deutschen
Versicherungswirtschaft e.
V.
Friedrichstr. 191
10177 Berlin
Tel.: (0 30) 20205000
Fax: (0 30) 20206000
Internet: http://www.gdv.de
GdW
Bundesverband Deutscher
Wohnungs- und
Immobilienunternehmen
e.V.
Mecklenburgische Str. 57
14197 Berlin
Tel.: (0 30) 82403-0
Fax: (0 30) 82403-199
Internet: http://www.gdw.de
GG
Gesundheitstechnische
Gesellschaft e. V.
Postfach 45 02 81
12172 Berlin
Tel.: (0 30) 81294527
Fax: (0 30) 81294528
Internet:
http://www.ggberlinde.
Hauptverband der
gewerblichen
Berufsgenossenschaften
(HVBG)
Alte Heerstraße 111
53754 Sankt Augustin
Tel.: (0 22 41) 2 31 01
Fax: (0 22 41) 2 31 13 33
Internet: http://www.hvbg.de
LiTG
Deutsche Lichttechnische
Gesellschaft e.V.
Burggrafenstraße 6
10787 Berlin
Tel.: (0 30) 26 01-24 39
Fax: (0 30) 26 01-12 55
Internet: www.litg.de
VBI
Verband Beratender
Ingenieure e.V.
Budapester Str. 31
10787 Berlin
Tel.: (0 30) 26 06 20
Internet: www.vbi.de
VDE
Verband der Elektrotechnik,
Elektronik,
Informationstechnik e.V.
Stresemannallee 15
60596 Frankfurt / Main
Tel.: (0 69) 63 08 - 0
Fax: (0 69) 6 31 29 25
Internet: www.vde.de
VDEW
Verband der
Elektrizitätswirtschaft e. V.
Robert-Koch-Platz 4
10115 Berlin
Tel.: (0 30) 726147-0
Fax: (0 30) 726147-140
Internet: www.strom.de/
VDMA
Verband Deutscher
Maschinenund Anlagenbau e. V.
Lyoner Str. 18
60528 Frankfurt am Main
Tel.: (0 69) 66 03-0
Fax: (0 69) 66 03-511
Internet: www.vdma.org
VdTÜV
Verband der Technischen
Überwachungsvereine e. V.
Friederichstraße 136
10117 Berlin
Internet: www.vdtuev.de
VdZ
Vereinigung der Deutschen
Zentralheizungswirtschaft
e. V.
Josef-Wirmer-Str. 1-3, Haus
1
53123 Bonn
Tel.: (02 28) 68848-0
Fax: (02 28) 68848-29
Internet: www.vdzev.de
VfS
Verband
für
Sicherheitstechnik e.V.
Hammer Deich 63
20537 Hamburg
Tel.: (0 40) 21 97 00 10
Fax: (0 40) 21 97 00 19
Internet: www.vfs-hh.de
ZDB
Zentralverband
Deutsches
Baugewerbe e.V.
Kronenstr. 55 - 58
10117 Berlin
Tel.: (0 30) 20 31 40
Fax: (0 30) 20 31 44 20
Internet: www.zdb.de
ZVEI
Zentralverband
Elektrotechnik- und
Elektronikindustrie e. V.
Stresemannallee 19
60596 Frankfurt am Main
Tel.: (0 69) 63 02 - 0
Fax: (0 69) 63 02 - 3 17
Internet: www.zvei.de
13 Internationale Kontakte
Mitgliedschaften
Die VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik ist in folgenden Organisationen Mitglied:
ICCCS - International Committee of Contamination Control Societies; Internet: http://www.icccs.org/
REHVA - Federation of European Heating and Air-Conditioning Associations
Washington street 40, 1050 Brussels, BELGIEN
Tel.: (+32 2) 5 14 11 71
Fax: (+32 2) 5 12 90 62
Internet: www.rehva.eu
Aktivitäten in Zusammenarbeit mit REHVA sind:
ƒ
Die Arbeit an den REHVA Guidebooks (siehe Publikationen)
ƒ
Die Übersetzung des REHVA International HVAC Dictionary (Ziel: 12000 Fachbegriffe, 21
Sprachen), das unter www.rehvadictionary.eu frei verfügbar ist.
ƒ
Mitwirkung am REHVA World Congress Clima 2010 in Antalya (Türkei).
Kooperationen
Die VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik pflegt seit vielen Jahren mit ausländischen
Institutionen und Verbänden die technisch-wissenschaftliche Zusammenarbeit.
#902 Science Center Bldg.
ABOK - Rußland
Association of Engineers in Heating, Ventilation,
Airconditioning, Heat Supply & Building Thermal
Physics
Rohzdestvenka str. 11
RUSSIA - 103754 MOSKAU
Tel.:
(+7 095) 9 28 86 47
E-Mail: [email protected]
Internet: www.abok.ru
ASHRAE – USA American Society of Heating,
Refrigerating and Air-Conditioning Engineers,
INC
1791 Tullie Circle NE
ATLANTA GA 30329 / USA
Tel.: 1 404 6 36 84 00
Fax: 1 404 3 21 54 78
Internet: http://www.ashrae.org/
CIBSE – GB The Chartered Institution of
Building Services Engineers
Delta House
222 Balham High Road
LONDON SW12 9BS
GREAT BRITAIN
Tel.:
(+44 1 81) 6 75 52 11
E-Mail: [email protected]
Internet: http://www.cibse.org/
SAREK – Korea: The Society of AirConditioning
and Refrigerating Engineers of Korea
635-4 Yeoksam-dong, Gangnam-gu
Seoul 135-703, KOREA
(Tel) +82 2 568 7853
(Fax) +82 2 552 3929
E-mail: [email protected]
Internet: www.sarek.or.kr
SHASE – Japan: The Society of Heating,
Air-Conditioning & Sanitary Engineers of Japan
Nakajima Building No. 8-1, 1-Chome,
Kita Shinjuku, Shinjuku-ku
TOKYO 169 / JAPAN
Tel.: (+81 3) 33 63 82 61
Internet: www.shasej.org
TVVL – NL: Nederlandse technische
vereniging voor installaties in gebouwen
De Mulderij 12
Postbus 311
3830 AJ LEUSDEN/NIEDERLANDE
Tel.:
(+31 33) 434 57 50
E-Mail: [email protected]
Internet : www.tvvl.nl
TTMD, Türkei: - Turkish Society of
HVAC & Sanitary Engineers
Bestekar Sok. Çimen Apt. No:15/2
Kavaklıdere-Ankara/ Türkiye
Tel : +90 312 419 45 71
E-mail: [email protected]
Internet: http://www.ttmd.org.tr
14 Veranstaltungen
Die VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik ist fachlicher Träger von Tagungen und Seminaren
der VDI-Wissensforum GmbH. Anmeldung und Informationen zu allen VDI-Fachtagungen und
Seminaren:
VDI Wissensforum Kundenzentrum, Postfach 10 11 39, 40002 Düsseldorf, E-Mail:
[email protected], Telefon: + 49 (0) 211 62 14-201, Telefax: +49 (0) 211 62 14-154.
14.1 Internationale Kongresse:
Der VDI-Fachbereich Technische Gebäudeausrüstung unterstützt folgenden internationalen Kongress:
2010: “Clima 2010” TR – Antalya
Mai 2010
Der 10. REHVA Weltkongress, der vom 9.-12. Mai 2010 in Antalya stattfindet, bietet
Wissenschaftlern, Ingenieuren, Architekten, Hauseigentümern, Unternehmen sowie Beratern und
politischen Entscheidungsträgern eine Plattform für den Austausch neuester wissenschaftlicher
Erkenntnisse und technischer Entwicklungen.
Das Thema der Veranstaltung lautet "Sustainable Energy Use in Buildings". Aufgrund der
zurückgehenden Energieresourcen auf der ganzen Welt, erhöht sich der Bedarf an erneuerbaren
Energien und der Schutz der Umwelt zwingt uns zu einem ökologisch bewussteren Leben aus
Rücksicht auf die kommenden Generationen.
Der Kongress befasst sich mit allen Bereichen der HVAC Technologien und konzentriert sich auf den
Einsatz neuester Forschungsergebnisse und technischer Innovationen in der Praxis. Der Fokus liegt
auf dem Einsatz erneuerbarer Energien in allen Anwendungen der HVAC und allen Arten von
Gebäuden.
Ausführliche Informationen zu den Themen des Kongresses finden Sie unter www.clima2010.org
14.2 Schulungen zu VDI Richtlinien
Schulungen zur Reinraumtechnik nach VDI 2083
Partner der VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik:
Stand: September 2009
Anbieter
Ansprechpartner Termine
TÜV SÜD Cleancert GmbH
Mitglied der Geschäftsleitung
Waffenschmidtstrasse 4
D-50767 Köln
Telefon: +49 (0) 2217 7 09 00 66-2
E-Mail: [email protected]
Internet: http://www.tuevsued.de/cleancert
VDI Wissensforum
VDI Platz 1
40468 Düsseldorf
Telefon: +49 (0) 211 62 14-2 01
Telefax: +49 (0) 211 62 14-1 54
E-Mail: [email protected]
Internet: www.vdi-wissensforum.de
Dr. Horst
Weißsieker
Termine auf
Anfrage
Termine auf
Anfrage
Hygieneschulungen nach VDI 6022 und VDI 6023
Mit Förderung des Bundesministeriums für Gesundheit wurden im VDI-Fachbereich Technische
Gebäudeausrüstung die Richtlinien VDI 6022 "Hygiene-Anforderungen an Raumlufttechnische
Anlagen und -Geräte" und VDI 6023 "Hygiene-Anforderungen an Trinkwasser-Installationen“
erarbeitet. Da VDI-Richtlinien alle fünf Jahre auf Aktualität geprüft und ggf. an den Stand der Technik
angepasst werden, liegen die Richtlinien VDI 6022 und VDI 6023 nun bereits in der "zweiten
Generation" vor
Mit der Erstellung dieser Richtlinien wurden zudem die Inhalte und Abläufe der Schulung aller mit
Planung, Bau und Betrieb von Trinkwasser-Installationen und RLT-Anlagen betrauten Personen
definiert. Die VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik führt diese Schulungen nicht durch. Sie
bietet jedoch natürlichen und juristischen Personen eine Schulungspartnerschaft mit
Qualitätssicherung an. Sie organisiert einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch zwischen den
Schulungspartnern und den Richtlinienausschüssen. Schulungsinstitute, die das VDI-Zertifikat
aushändigen, unterliegen einer regelmäßigen Kontrolle und werden ständig über aktuelle Neuerungen
informiert. Zielgruppe dieser Schulungen sind, neben den Betreibern, Planer, Hersteller sowie
Anlagenbauer aus Handwerk und Industrie. Die Qualifizierung nach dieser Schulung ist freiwillig,
leistet jedoch einen entscheidenden Beitrag zur Rechtssicherheit und zur Qualitätssicherung. Durch
VDI-Schulungspartner qualifiziertes Personal hebt sich fachlich vom Wettbewerb ab. Nur wenn die
Lehrinhalte gemäß der Richtlinie vermittelt wurden, besteht bei einem Rechtsstreit die Sicherheit
qualifiziertes Personal eingestellt zu haben, da der Lehrplan durch die offene Erstellung als VDIRichtlinie anerkannt ist. Alle Partner und Schulungstermine finden Sie unter:
www.vdi.de/hygieneschulungen.
Schulungen zur Qualifizierung von Personal im Aufzugsbereich nach VDI 2168
Partner der VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik:
Anbieter
Ansprechpartner
VFA Verband für Aufzugstechnik
Hinschenfelder Stieg 17
22041 Hamburg
Telefon: +49 (0) 40 72 73 01 50
E-Mail: [email protected]
Internet: www.vfainterlift.de/weiterbildung.php
Technische Akademie Lausitz (TAL)
Am Technologiepark 1
03099 Kolkwitz
Telefon: +49 (0) 355 78 41-6 80
E-Mail: [email protected]
Internet: http://www.tal-online.de/
Jürgen Berndt
15 Ansprechpartner in der VDI-GBG-Geschäftsstelle
Name
Telefon
Aufgabe
(+49 / 2 11) 62 14Terhorst, Thomas;
Dipl.-Ing. (FH)
- 4 66
Düchting, Björn;
Dipl.-Ing. (FH)
- 4 70
technisch-wissenschaftlicher Mitarbeiter TGA
Raumlufttechnik, Wärme-/Heiztechnik
Jesorsky, Reinhold;
Dipl.-Ing.
- 3 13
technisch-wissenschaftlicher Mitarbeiter TGA
Richtlinien Sanitärtechnik, Fachbereich
Bautechnik
Wollstein, Thomas;
Dipl.-Phys.
- 5 00
technisch-wissenschaftlicher Mitarbeiter
energetische Bewertung von Gebäuden
und Gebäudetechnik, Reinraumtechnik,
Schallschutz
Güntner, Christiane
-5 77
Sekretärin Fachbereiche Architektur und
Technische Gebäudeausrüstung
Teloy, Tanja
- 2 51
Sekretärin Fachbereiche Bautechnik und
Facility Management
VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik
Besucheradresse:
VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Postanschrift:
E-Mail:
Internet:
Geschäftsführer
Fax:
02 11 / 62 14 – 177
Postfach 10 11 39, 40002 Düsseldorf
[email protected]
www.vdi.de/gbg
16. Jahrestagungen
08. bis 10. Oktober 2009 im Mercure Hotel Altstadt, Erfurt
Dom St. Marien und Severi-Kirch Foto: Landeshauptstadt Erfurt, Stadtverwaltung (www.erfurt.de)
7.-9. Oktober 2010 im Ruhrgebiet
Info unter www.vdi.de/gbg-jahrestagung
Fachvorträge zur Jahrestagung:
16.2 „Wirtschaftlichkeit von Schleusensystemen für Mitarbeiter in Reinräumen“
Dipl.-Ing. Florian Dittel, Träger des Albert-Tichelmann Preises 2008
Was ist Reinraumtechnik?
Reinraumtechnik ist die angewandte Technologie, welche notwendig ist, um partikuläre und/ oder
mikrobiologische Kontaminationen durch Verwendung reiner Räume zu kontrollieren, ebenso wie die
Parameter Temperatur, Druck und Feuchte.
Funktionsprinzip reiner Räume / Schleusensysteme:
turbulentarme Verdrängungsströmung
unclean area
clean area
turbulente Verdünnungsströmung
gerichtete Strömung
Warum werden Schleusensysteme benötigt?
•
•
•
•
•
Um den Eintritt in eine höhere Reinheitsklasse zu ermöglichen ohne den darin ablaufenden
Prozess zu beeinflussen
Zum Ein- und Ausschleusen von Personen
Zum Ein- und Ausschleusen von Gegenständen
Zur Lagerung und Bereitstellung der Reinraumkleidung
Um das Eindringen partikulärer- sowie mikrobiologischer Kontaminationen zu vermeiden
Besonderheit:
Abtragen angehefteter Partikel von Kleidungsoberflächen in Anblasschleusen
Welche Kostenfaktoren gibt es?
Investitionskosten
- Allgemeinen Gebäudemietkosten
- Investitionskosten der einzelnen Gewerke
Betriebskosten
- Personenbezogene Kosten
- Reinigungskosten
- Wartungskosten
- Betriebskosten der RLT- Anlage
Aufbau und Entstehung des Rechenmodells:
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
Untersuchungen der einzelnen Kostenpunkte
Herleitung der mathematischen Gleichungen, welche die einzelnen Kostenpunkte beschreiben
Ermittlung der Kosten und alle weiteren Größen
3.1 Versuche
3.2 Firmenkontakte
Zusammenfassung der Gleichungen und „Optimierung“ der endgültigen Form der jährlichen
Gesamtkosten
Erstellen eines graphischen Auswerteverfahren
Erstellen eines Programms zur Berechnung der optimalen Grundfläche
Erstellen eines Tabellenschemas für die optimale Grundfläche
Erstellen unterschiedlicher Auswerteverfahren:
Kostenzusammensetzung
800.000
jährliche Kosten / €
700.000
Graphisches Auswerteverfahren
600.000
500.000
400.000
300.000
200.000
100.000
0
0
50
100
150
200
250
300
Grundfläche der Personalschleuse / m²
Betriebskosten der Anlage
Wartungskosten
Reinigungskosten
Personenbezogene Kosten
Investitionskosten der Gew erke
Gebäudemietkosten
Gesamtkosten kges
k ges = A ⋅ a ges1 +
Ableitung 1. Ordnung:
a
d
1
[k ( A )] = k ' ( A ) = a ges 1 + ges 2 ⋅ 1 − a P 3 ⋅ f A ⋅
dA
2
n Sch
( f A ⋅ A − 1,35 )2
A
Ableitung 2. Ordnung:
A ⋅ a ges2 +
1
Grundfunktion:
( f A ⋅ A − 1,3 5m ² ) ⋅ n Sch
−
a
d
[k ' ( A )] = k ' ' ( A ) = − ges 2 ⋅ A
dA
4
Newtonsches Näherungsverfahren: An +1 = An −
k ' ( An )
k ' ' ( An )
3
2
2
+
2 ⋅ a P3 ⋅ f A
1
⋅
n Sch
( f A ⋅ A − 1,35 )3
Faktoren zur Optimierung
a ges1
jährliche Gesamtkosten
der Personalschleuse
Ergebnis Ableitung 1. Ordnung
k
478.493,95 €
k'
⋅ a P 3 + a ges4
949,48
a ges 2
385,00
0,00
aP3
11393768,75
Ergebnis Ableitung 2. Ordnung
k''
15,86
a ges 4
238405,41
optimale Grundfläche
Aopt
124,75
n Sch
2,00
fA
0,40
Programmiertes Berechnungsverfahren
Optimale Grundfläche der Personalschleuse für den kostengünstigsten Betrieb in m²
◦ Durchschnittliche Annahmen für alle Kostenpunkte
◦ Raumhöhe 3,0m
◦ Luftwechsel bei Reinraumklasse D und C 20 1/h
◦ Luftwechsel bei Reinraumklasse B 25 1/h
Anzahl der Arbeitsschichten
2
1
gesamte
Anzahl
der
Mitarbeiter
3
5
4
Einschleusen in die Reinraumklasse nach EN c'GMP
D
C
D
B
B
C
D
C
B
C
D
B
D
C
B
Durchschnittliche Lohnkosten [ € ]
16 25 34 16 25 34 16 25 34 16 25 34 16 25 34 16 25 34 16 25 34 16 25 34 16 25 34 16 25 34 16 25 34 16 25 34 16 25 34 16 25 34 16 25 34
6
8
10 12 14 16 18 22 25
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
10
11 14 16 18 22 25 28 34 39
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
15
16 19 22 26 31 36 40 50 58
9
11 12 14 17 20 22 26 30
-
-
-
-
-
-
-
-
-
20
21 25 29 33 41 47 53 65 76 11 14 16 18 22 25 28 34 39
8
10 11 13 16 18 20 24 27
-
-
25
25 31 36 41 50 58 65 81 94 14 17 19 22 27 30 34 42 48 10 12 13 16 19 21 24 29 33
8
9
30
30 37 43 48 59 69 78 96 112 16 19 22 26 31 36 40 50 58 11 14 14 18 22 25 28 34 39
9
11 12 14 17 20 22 26 30
9
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
10 13 15 17 19 23 26
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
8
9
35 43 50 55 67 79 90 112 130 18 22 26 30 36 41 47 57 67 13 16 18 21 25 29 32 39 45 10 12 14 16 20 22 25 30 35
8
10 11 14 16 18 21 25 28
39 49 57 63 78 90 103 128 149 21 25 29 33 41 47 53 65 76 14 17 20 23 28 32 36 45 51 11 14 16 18 22 25 28 34 39
9
11 13 15 18 21 23 28 32
45
44 55 64 70 87 101 115 143 167 23 28 33 34 45 52 59 73 85 16 19 22 26 31 36 40 50 58 12 15 17 20 24 28 31 38 44 10 12 14 17 20 23 25 31 36
50
49 61 71 78 97 112 128 159 185 25 31 36 41 50 58 65 81 94 17 21 25 28 34 40 45 55 64 14 17 19 22 27 30 34 42 48 11 14 16 18 22 25 28 34 39
55
54 67 78 85 106 123 140 175 203 28 34 40 44 55 63 71 89 103 19 23 27 31 37 43 49 60 70 15 18 21 24 29 33 37 46 53 12 15 17 20 24 27 30 37 43
60
58 73 84 93 115 134 153 190 222 30 37 43 48 59 69 78 96 112 21 25 29 33 41 47 53 65 76 16 19 22 26 31 36 40 50 58 13 16 18 21 26 29 33 40 47
65
63 79 91 100 125 145 165 206 240 32 40 46 52 64 74 84 104 121 22 27 32 36 44 50 57 70 82 17 21 24 28 33 39 43 54 62 14 17 20 23 27 31 35 43 50
70
68 84 95 108 134 156 178 221 258 35 43 50 55 69 79 90 112 130 24 29 34 38 47 54 61 76 88 18 22 26 31 36 41 47 57 67 15 18 21 24 29 34 38 47 54
75
73 90 105 115 144 167 190 237 277 37 45 53 59 73 85 96 120 140 25 31 36 41 50 58 65 81 94 19 24 28 31 38 44 50 61 71 16 19 22 26 31 36 40 50 58
80
77 96 112 123 153 178 203 253 295 39 49 57 63 78 90 103 128 149 27 33 38 43 53 61 69 86 100 21 25 29 33 41 47 53 65 76 17 21 24 27 33 38 43 53 61
85
90
95
Tabellenschema zum „schnellen“ Auswerten
10 12 14 16 18 22 25
35
40
82 102 119 130 162 189 215 268 313 42 52 60 67 83 96 109 136 158 28 35 41 45 56 65 74 91 106 22 27 31 35 43 49 56 69 80 18 22 25 29 35 40 45 56 65
87 108 126 138 172 200 228 284 331 44 55 64 70 87 101 115 143 167 30 37 43 48 59 67 78 96 112 23 28 33 37 45 52 59 73 85 19 23 27 30 37 42 48 59 68
92 114 133 145 181 211 240 300 350 47 58 67 74 92 107 121 151 176 32 39 45 50 62 72 82 102 118 24 30 34 39 48 55 62 77 89 20 24 28 32 39 45 50 62 72
100
96 120 140 153 190 222 253 315 368 49 61 71 78 97 112 128 159 185 33 41 48 53 65 76 86 107 124 25 31 36 41 50 58 65 81 94 21 25 29 33 41 47 53 65 75
105
101 126 147 160 200 133 265 331 386 51 64 74 82 101 117 134 167 194 35 43 50 55 69 79 90 112 130 27 33 38 42 52 60 68 85 99 22 27 31 35 42 49 55 68 79
110
106 132 154 168 209 244 278 347 404 54 67 78 85 106 123 140 175 203 36 45 52 58 72 83 94 117 137 28 34 40 44 55 63 71 89 103 23 28 32 36 44 51 58 71 83
115
111 138 161 175 219 255 290 362 423 56 70 81 89 111 129 146 182 213 38 47 55 60 75 87 99 122 143 29 36 41 46 57 66 75 93 108 23 29 33 38 46 53 60 75 87
120
115 144 168 183 228 266 303 378 441 58 73 84 93 115 134 153 190 222 39 49 57 63 78 90 103 128 149 30 37 43 48 59 67 78 96 112 24 30 35 39 48 55 63 78 90
125
120 150 174 190 237 276 315 394 459 61 76 88 97 120 140 159 198 231 41 51 59 65 81 94 107 133 155 31 39 45 50 62 71 81 100 117 25 31 36 41 50 58 65 81 94
130
125 156 181 198 247 287 328 409 478 63 79 91 100 125 145 165 206 240 43 53 61 68 84 98 111 138 161 32 40 46 52 64 74 84 104 121 26 32 38 42 52 60 68 84 98
135
130 162 188 206 256 298 340 425 496 66 82 95 104 129 151 171 214 249 44 55 64 70 87 101 115 143 167 34 42 48 54 66 77 87 108 126 27 34 39 43 54 62 70 87 101
140
134 168 195 213 266 309 353 441 514 68 84 98 108 134 156 178 221 258 46 57 66 73 90 105 119 149 173 35 43 50 55 69 79 90 112 130 28 35 40 45 56 64 73 90 105
145
139 174 202 221 275 320 365 456 533 70 87 102 112 139 161 184 229 267 47 59 68 75 94 109 124 154 179 36 45 52 57 71 82 93 116 135 29 36 42 46 57 66 75 93 109
150
144 179 209 228 284 331 378 472 551 73 90 105 115 144 167 190 237 277 49 61 71 78 97 112 128 159 185 37 46 53 59 73 85 96 120 140 30 37 43 48 59 69 78 96 112
Schlusswort:
Um die jährlichen Kosten einer Personalschleuse, seien es Betriebs- oder Investkosten, möglichst gering zu
halten, ist es notwendig alle Einflussfaktoren bereits im frühen Stadium der Konzeptionierung und Auslegung
aufzuzeigen, zu bewerten und in den weiteren Verlauf der Planung zu transferieren.
16.3 Was bedeutet der Begriff "Kühllast"? - Aspekte der neuen VDI-Kühllastregeln
Prof. Dr.-Ing- habil. Lothar Rouvel, Extraordinarius i.R. für Elektrische
Gebäudeenergietechnik an der Technischen Universität München, Fachgebiet
Energietechnik und -versorgung, Thermische Gebäudesimulation
Eines der wesentlichen Ziele der Überarbeitung und Weiterentwicklung der VDI-Kühllastregeln (VDI 2078) ist
das Zusammenwirken zwischen dem thermischen Verhalten des Gebäudes und den TGA-Anlagen
(einschließlich Sonnenschutz und Beleuchtung) realitätsnahe abzubilden. Die Art, Steuerung und Betriebsweise
der Kälteabgabe der unterschiedlichen TGA-Anlagen sind in ihrer Wirkung zu berücksichtigen.
Dabei sollen auch die zulässigen Toleranz- und Schwankungsbereiche für die Raumtemperatur bis hin zur frei
schwingenden Raumtemperatur (ohne Kühlung) einbezogen werden. Es ist nicht nur die Raumlufttemperatur,
sondern auch die operative (empfundene) Temperatur in die Bewertung aufzunehmen. Grundsätzliche
Regelungsstrategien sind in ihrer Auswirkung zu betrachten.
Die "Kühllast" bildet dabei als Bilanzgröße die Schnittstelle zwischen den beiden Bilanzbereichen "Gebäude"
und "TGA" und berücksichtigt die Rückwirkungen zwischen den beiden Bilanzbereichen.
Aus diesen Überlegungen leitet sich fast automatisch die Frage ab:
Kann die „Kühllast“ eine Gebäudeeigenschaft sein, wie es bisher häufig postuliert wurde?
Auf die Kühllast wirkt ein Bukett von Einflussgrößen ein, das sich in zwei Gruppen zusammenfassen lässt
(siehe Bild 1):
- zum einen der „Hardware“-Bereich, bestehend aus:
• Bauweise, vor allem Art und Umfang der Verglasung, Himmelsrichtung, thermische Bauschwere
• Anlagen der TGA mit unterschiedlicher Art des Kälteeintrags in den Raum, wie RLT-Anlagen mit
weitgehend konvektivem Kälteeintrag und Flächenkühlsystemen mit wesentlichem strahlenden Anteil,
sowie Anlagen, deren verfügbare Kühlleistung z.B. von der sich einstellenden Raumtemperatur abhängt
(z.B. Lüftungsanlagen mit vorgegebener Luftmenge und Zulufttemperatur sowie Flächenkühlsysteme).
Aber auch Sonnenschutz und Beleuchtung sind in diesem Zusammengang zu betrachten.
• das Außenklima, das im mitteleuropäischen Bereich bei den Extremwerten nicht „eingeschwungen“ ist.
Daher wird in der VDI 2078 eine Cooling Design Period (CDP) mit dem Cooling Design Day (CDD) als
letztem Tag definiert. Selbstverständlich kann auch für energetische Belange und für die Beurteilung des
Sommerlichen Wärmeschutzes ein Testreferenzjahr (TRY) betrachtet werden.
- zum anderen der „Software“-Bereich, bestehend vor allem aus:
• der Nutzung der Räume mit dem Zeitgang der Innenlasten und
• den Anforderungen an das Raumklima, vor allem an die Raumlufttemperatur und die operative
(empfundene) Temperatur sowie
•
Betriebsweise und Regelungsstrategien der TGA-Anlagen. Hierunter ist die tägliche Betriebszeit ebenso zu
verstehen wie die Ausnutzung der zulässigen Toleranz- und Schwankungsbereiche für die Raumtemperatur,
Vorsteuerung der verfügbaren Kühlleistung und Berücksichtigung des grundsätzliches Reglerverhaltens wie Proportional- oder 2-Punkt-Regelung -, das die Leistungscharakteristik der TGA-Anlagen wesentlich
prägt.
Außenklima
(CDP)
Nutzung
Innenlasten
Betriebsweise
Regelungsstrategie
Kühllast
Bauweise
(CDD)
Thermisches
Raumklima
TGA - Anlage
Bild 1: Einflussgrößen auf die Kühllast nach VDI 2078
Selbstverständlich ist darauf zu achten, dass die verschiedenen Einflüsse nur soweit und differenziert
berücksichtigt werden sollen, wie sie in ihrer Wirkung auf die Kühllast relevant sind.
Die Ergebnisse sind häufig auch für Fachleute überraschend. In Bild 2a ist beispielhaft der Einfluss der
Betriebsweise und der Regelungsstrategie für den Typraum M der VDI 2078 dargestellt. Dabei ist für alle
betrachteten Varianten eine rein konvektive Kühllast vorausgesetzt. Die Regelung der Raumlufttemperatur
erfolgt auf unterschiedliche Weise mit und ohne Schwankungsbereich für die Raumlufttemperatur. Aber in allen
Fällen wird der Bereich zwischen 22°C und 26°C eingehalten.
Die Unterschiede bezüglich der erforderlichen maximalen Kühllast sind nicht einige Prozent, sondern eine
Relation von bis zu
1:3
Dagegen wirkt sich für den hier betrachteten Fall die Bauschwere nur vergleichsweise wenig aus (Bild 2b)
80
[%]
100
80
60
Kühllast
100
[%]
120
Kühllast
120
60
40
40
20
20
0
0
A
B
C
24-h-Betrieb
D
E
F
12-h-Betrieb
G
XL-Raum
L-Raum
M-Raum
S-Raum
Regelungstyp A 12-h-Betrieb
Bild 2a: Einfluss der Betriebsweise und der Regelungsstrategie bei Bauweise M
XS-Raum
Regelungsstrategie:
A: ϑRL = 22 °C konstant
B:
ϑRL = 22 / 26 °C Knickpunkt bei ϑa = 26 °C
C:
ϑRL = 22 °C + 4 K
(2-Punkt-Regelung)
D:
ϑRL = 22 °C + 4 K
(Proportional-Regelung)
E:
ϑRL = 22 / 24 °C + 2 K
Knickpunkt bei ϑa = 18 °C
(2 Punkt-Regelung)
F:
ϑRL = 22 / 24 °C + 2 K
Knickpunkt bei ϑa = 18 °C
(Proportional-Regelung)
G:
durch Begrenzung von Qmax auf ϑRL = 26 °C begrenzt
Kühllastzone 4 – Großstadt-Zentrum
Kühllast 100% konvektiv
Bild 2b: Einfluss der Bauschwere bei 12h-Betrieb
Regelungsstrategie A: θRL = 22 °C
Kühllastzone 4 – Großstadt-Zentrum
Kühllast 100% konvektiv
Wie noch gezeigt wird, verstärkt sich der Einfluss der Bauschwere mit zunehmendem Schwingenlassen der
Raumtemperatur.
Raumluft-Temperatur
28
[°C]
26
operative Temperatur
28
[°C]
26
Fall B (12 h/d)
24
24
22
22
20
20
Kühllast am CDD
120
[%]
100
Fall B (12 h/d)
Fall B (12 h/d)
80
60
40
20
10
20
Außentemp.
30
[°C]
40
0
10
40
0
operative Temperatur
Raumluft-Temperatur
28
[°C]
26
20
30
Außentemp. [°C]
28
[°C]
26
Fall F (12 h/d)
4
8
12
Uhrzeit
16
[h]
20
24
Kühllast am CDD
120
[%]
100
Fall F (12 h/d)
Fall F (12 h/d)
80
24
24
22
22
20
20
60
40
20
10
20
30
Außentemp. [°C]
40
0
10
20
30
Außentemp. [°C]
40
0
Bild 3: Rückwirkung der Nutzungsvorgabe auf Raumtemperatur und Kühllastgang
Regelungsstrategie B und F (ohne und mit Schwankungsbereich für θRL
Kühllastzone 4 – Großstadt-Zentrum
Kühllast 100% konvektiv
Bauschwere M
12h-Betrieb
4
8
12
Uhrzeit
16
[h]
20
24
Die Rückwirkungen der Regelungsstrategie auf die Raumtemperatur (Lufttemperatur und operative Temperatur)
sowie auf den Zeitgang der Kühllast sind für zwei Fälle (ohne und mit Schwankungsbereich für die
Raumlufttemperatur) in Bild 3 aufgezeigt.
Selbst wenn der Sollwert der Raumlufttemperatur exakt eingehalten wird (Fall B), gibt es einen
Schwankungsbereich für die operative Temperatur – abhängig von den jeweiligen Lasten und deren
Vorgeschichte. Der Zeitgang der Kühllast entspricht in beiden Fällen nicht mal näherungsweise dem Zeitgang
der inneren und äußeren Lasten im Raum.
Im Fall B (ohne Schwankungsbereich für die Raumlufttemperatur) ist eine ausgeprägte Spitze am Vormittag zu
sehen, die verursacht ist durch den - niedrigen - Sollwert der Raumlufttemperatur von 22°C am Vormittag
aufgrund der noch relativ kühlen Außentemperatur kombiniert mit der Notwendigkeit, den Raum morgens
herunterzukühlen, da er am Vorabend und damit auch während der Betriebspause in der Nacht sehr warm war.
Lässt man einen Schwankungsbereich für die Raumlufttemperatur von 2 K zu (Fall F), lässt sich die
Leistungsspitze praktisch vollständig abbauen und es gibt einen nahezu ausgeglichenen Leistungsgang über den
Tag.
Somit besteht auch die Möglichkeit, den Zeitgang der Kühllast an die besonderen Eigenschaften der jeweils
ausgewählten TGA-Anlage aufeinander abzustimmen, ohne dabei unzulässige Rückwirkungen auf das
Raumklima zu erhalten.
Der Einbezug der Regelungsstrategie bei der Ermittlung der Kühllast ermöglicht daher
Optimierungsmöglichkeiten sowohl für die TGA-Anlagen, als auch für die Bauweise. Gerade bei dieser Option
werden die Rückwirkungen zwischen den Bilanzbereichen „Gebäude“ und „TGA“ besonders evident.
Ein weiterer Komplex für die Einflüsse auf die Kühllast ist die Art der Abgabe der Kühlleistung der TGAAnlage ( siehe Bild 4 )
140
120
[%]
100
Kühllast
80
60
40
20
operative Temp. 22 °C,
Kühllast 50% strahlend
operative Temp. 22 °C,
Kühllast 100% konvektiv
Raumluft-Temp. 22 °C,
Kühllast 50% strahlend
Raumluft-Temp. 22 °C,
Kühllast 100% konvektiv
0
XL-Raum
L-Raum
M-Raum
S-Raum
XS-Raum
Bild 4: Einfluss der Regelung nach Raumlufttemperatur / operativer Temperatur
sowie der Art der Kälteabgabe der TGA: konvektiv / strahlend
Kühllastzone 2
12h-Betrieb
Während Nur-Luft-Anlagen den Raum rein konvektiv über die mit Untertemperatur eingebrachte Zuluft kühlen,
geben beispielsweise Kühldecken und Systeme der Bauteilkühlung etwa die Hälfte der Kühlleistung über
Strahlung ( langwellig ) ab. Systembedingt ist dabei die in den Raum zugeführte Kühlleistung – zeitlich gesehen
– nicht identisch mit der im Raum zeitgleich wirksamen Kühlleistung. So wird i.d.R. am Morgen ein Teil der
zugeführten Leistung in den Raum-Bauteilen gespeichert. Daher muss in diesem Zeitbereich mehr Leistung
zugeführt werden als bei rein konvektiven Systemen. Am Abend wird dagegen der Raum noch gekühlt, wenn
die Leistungszufuhr bereits abgeschaltet ist. Dieser Effekt ist umso stärker wirksam, je thermisch schwerer der
Raum ist.
Ähnliche Wirkung hat die Art des Sollwertes für die Regelung der Raumtemperatur. Üblicherweise wird nach
der Raumlufttemperatur, d.h. nach einer rein konvektiven Größe, geregelt. Bei Regelung nach der operativen (
empfundenen ) Temperatur ist eine strahlende Komponente zu 50 % wirksam. Somit wird auch das
„Langzeitgedächtnis“ des Raumes ( Wärmekapazität ) stärker wirksam. Dies führt i.d.R. zu höheren Kühllasten
morgens und geringeren abends mit dem Effekt, dass die maximale Kühllast nahezu unabhängig von der
thermischen Bauschwere wird.
Die Überlagerung beider Effekte in Bild 4 bewirkt einen Unterschied von knapp 20 Prozentpunkten bei leichter
Bauweise auf fast 50 Prozentpunkte bei schwerer Bauweise, bezogen auf die sonstigen Randbedingungen für
Bild 4.
Die Notwendigkeit, für das zur Auslegung einer TGA-Anlage zugrunde zu legende Außenklima nicht den
eingeschwungenen Zustand zu wählen, zeigt deutlich Bild 5.
140
120
[%]
100
Kühllast
80
60
CDD eingeschwungen
40
CDP mit CDD
20
0
XL-Raum
L-Raum
M-Raum
S-Raum
XS-Raum
Bild 5: Einfluss der Cooling Design Period (CDD) bei unterschiedlicher Bauschwere
Kühllastzone 4 – Großstadt-Zentrum
Kühllast 100% konvektiv
12h-Betrieb
Regelungsstrategie F: mit Schwankungsbereich für θRL
Erst durch die Betrachtung des aperiodischen Falles wirken sich die Vorteile einer thermisch schweren
Bauweise aus. Denn im „eingeschwungenen“ Zustand sind die Kühllasten bzw. die Raumtemperaturen im
Tagesmittel gleich, nur die Amplitude unterscheidet sich etwas. In der Realität bleibt aber ein Raum umso weiter
vom eingeschwungenen Zustand entfernt, je größer seine thermische Trägheit ist. Im Extremfall merkt man in
einem „Erdhaus“ kaum mehr die Auswirkungen der Jahreszeiten.
Wenn auch die „neue“ VDI 2078 weiterhin „VDI-Kühllastregeln“ genannt wird, sollen damit aber nicht nur
Räume bzw. Gebäude mit Kühlung, sondern auch das Gros der Gebäude ohne Kühlung mit natürlicher
Belüftung berechnet und bewertet werden können. Die „neue“ VDI 2078 ist mit dem Rechenkern nach VDI
6007-1 so ausgelegt, dass sie realitätsnah auch den Nachweis des Sommerlichen Wärmeschutzes mit einer
Optimierung des sommerlichen Raumklimas durch bauliche Maßnahmen durchführen kann.
[°C]
45
operative Temperatur
50
40
keine Fensterlüftung
0-facher LW
Fensterlüftung:
1-facher LW
Fensterlüftung:
1 bis 3-facher LW
35
30
25
20
XL-Raum
L-Raum
M-Raum
S-Raum
XS-Raum
Bild 6: Einfluss der Bauschwere auf die Raumtemperatur
Frei schwingende Raumtemperatur (ohne Kühlung)
Kühllastzone 2
In Bild 6 ist abhängig von der Bauschwere die erwartbare maximale Raumtemperatur (operative Temperatur)
am Cooling Design Day ( CDD ) dargestellt.
Für diesen typischen Fall der frei schwingenden Raumtemperaturen wird der Einfluss der Bauschwere sehr
deutlich. Aber es überlagert sich der Effekt der natürlichen Lüftung ( Fensterlüftung ). Denn die Fensterlüftung
ist in diesem Fall eine Art „Raumkühlung“, die jedoch umso weniger Auswirkungen hat, je mehr die
Bauschwere ein „Wegpendeln“ der Raumtemperaturen verhindert.
Werden anstelle der Außenklimadaten der Cooling Design Period (CDD) die Außenklimadaten eines
Testreferenzjahres (TRY) verwendet, lässt sich die Häufigkeit des Überschreitens von Grenzwerten der
Raumtemperatur ( z.B. 26 °C ) zur Bewertung des Sommerlichen Wärmeschutzes für ein TRY ermitteln.
Aus diesen punktuellen Darstellungen lässt sich folgern, dass sich die Definition der Kühllast gegenüber der
„alten“ VDI 2078 geändert hat und auch geändert werden musste. Die neue Definition ist in Bild 7
wiedergegeben.
Die
Die Kühllast
Kühllast nach
nach VDI
VDI 2078
2078
ist
istdie
diein
inden
den Raum
Raum konvektiv
konvektiv und/oder
und/oderstrahlend
strahlend
--durch
durcheine
eine TGA-Anlage
TGA-Anlage––
eingebrachte
eingebrachteKühlleistung
Kühlleistung::
••
••
••
Sie
Sieist
istnotwendig,
notwendig,um
umeine
einevorgegebene
vorgegebeneRaumsolltemperatur
Raumsolltemperatur
bzw.
bzw.einen
einenvorgegebenen
vorgegebenenSolltemperatur-Bereich
Solltemperatur-Bereicheinzuhalten.
einzuhalten.
Bei
Beibegrenzt
begrenztverfügbarer
verfügbarerKühlleistung
Kühlleistungweicht
weichtdie
dieberechnete
berechnete
Raumtemperatur
Raumtemperatur(Isttemperatur)
(Isttemperatur)zeitweise
zeitweisevon
vonder
der
Solltemperatur
Solltemperaturab.
ab.
Steht
Stehtkeine
keineKühlleistung
Kühlleistungzur
zurVerfügung,
Verfügung, wird
wirddie
diefrei
frei
schwingende
schwingendeRaumtemperatur
Raumtemperaturermittelt.
ermittelt.
Bild 7: Der Begriff der „Kühllast“ in der VDI 2078
Entscheidende Punkte sind:
o Es wird nicht nur eine konvektive Kühllast betrachtet, die nur auf die Raumlufttemperatur wirkt. Denn
daraus kann man nicht auf die durch die TGA-Anlage einzubringende Kühlleistung schließen. Allein
eine Nur-Luft-Anlage, deren Leistungseintrag rein konvektiv ist, wäre damit zu bewerten.
o Es lassen sich Konfigurationen von Anlagen, die punktgenau die Raumsollwerte einhalten, bis hin zu
Anlagen, die keinerlei Kühlung aufweisen ( Fensterlüftung ) mit allen Zwischenstufen berechnen.
o Durch die Definition und Berechnungsweise der Kühllast lassen sich Rückwirkungen zwischen den
Bilanzbereichen „Gebäude“ und „TGA“ berücksichtigen.
o Es wird sowohl die Raumlufttemperatur als auch die operative (empfundene) Temperatur betrachtet
und berechnet.
o Die Kühllast darf nicht mit der erforderlichen „Kälteleistung“ für eine RLT-Anlage verwechselt
werden, wie dies irrtümlich in der Vergangenheit häufig vorkam.
o Die Kühllast wird zwar erheblich von den Eigenschaften des Gebäudes beeinflusst. Die Kühllast ist
aber keine Gebäude-Eigenschaft.
16.4 „Fraunhofer-inHaus-Zentrum: Innovationswerkstatt für die Prozessoptimierung
durch integrierte Raum- und Gebäudesysteme“;
Dipl.-Ing. Klaus Scherer Fraunhofer-IMS Abteilung Intelligente Raum- und
Gebäudesysteme
Kurzfassung
Ein Auto ist genau wie ein Raum im Hotel, im Büro oder im Pflegeheim ein geschlossenes System, das den
Menschen bei seinen Anwendungsaktivitäten (fahren von A nach B) optimal unterstützen sollte. Es gibt
allerdings einen entscheidenden Unterschied zwischen Räumen, Gebäuden und Autos: Autos werden
ganzheitlich als Systemprodukt geplant, produziert und auch angewendet. Bei Räumen und Gebäuden ist dies
durch die horizontale Trennung in Fachgewerke und durch die vertikale Segmentierung der Handlungskette der
Beteiligten von Architekt bis Endnutzer meist nicht der Fall. Die Folge ist sehr oft ein suboptimales Ergebnis,
das den o.g. Anforderungen des Anwenders und Betreibers nicht gerecht wird.
Das Fraunhofer inHaus-Zentrum [1] ist nun angetreten, in Kooperation von Forschung und Praxis modellhaft
integrierte Gesamtlösungen für Räume, Gebäude-Infrastrukturen inkl. Anwendungs- und Betriebs-Services zu
entwickeln, zu testen, zu demonstrieren und als Pilotlösungen in den Markt zu tragen. Der Ausgangspunkt dabei
ist jeweils der Betriebs- und Anwendungsprozess, den es gilt durch integrierte und intelligente Systemlösungen
in Räumen und Gebäuden möglichst optimal zu unterstützen.
Abstract
A car is like a room in a hotel, in an office or in a nursery home a closed system, which should assist people in
relation to the diverse application activities. But there is a fundamental difference between rooms, buildings and
cars: cars are designed, produced and applied as an integrated system product. The design, the production and
the application process for rooms and buildings are segmented in diverse disciplines and many different people
with different thinking are envolved in the design, production and application process. The result is mostly not
an optimal system.
The Fraunhofer inHaus-Center has the goal to contribute to innovations for an integrated process of design,
construction and application for new room and building systems in diverse application areas.
This article gives an overview over the organisation, the facilities and the working process of the inHaus-Center.
After this, some examples for integrated systems solutions of intelligent room systems in different application
areas will be given.
1. inHaus: Innovationswerkstatt für integrierte Raum- und
Gebäudesysteme
Aufbau, Ausstattung und Organisation
Nach einem Vorlauf-Forschungsprojekt von 1995-1998, erfolgte am 3.4.2001 mit der Eröffnung der
Forschungsanlage inHaus1 (ca. 250 qm Nutzfläche inkl. Werkstatt und Wohnlabor) für den Bereich SmartHome
auch der Start des inHaus-Zentrums. Nach einer sehr erfolgreichen ersten Betriebsphase konnte am 5.11.2008
die wesentlich größere inHaus2-Forschungsanlage (5.200 qm Nutzfläche) für den Bereich SmartBuilding zur
Ergänzung des Geschäftsbereichs Wohnen durch die fünf weiteren Geschäftsbereiche Bauen, Gebäudebetrieb
und FM, Health&Care (Hospital und Pflegeheim), Hotel und Veranstaltungsräume, Office in Betrieb genommen
werden. Das inHaus-Zentrum ist damit das größte Innovationszentrum seiner Art zumindest in Europa.
Bild 1: Hauptgebäude inHaus-Zentrum (inHaus2-SmartBuilding-Forschungsanlage)
inHaus-Alleinstellungsmerkmale
Die wichtigsten Alleinstellungsmerkmale des inHaus-Zentrums sind, neben der umfassenden Kapazität von
Anwendungslaboren für die o.g. Geschäftsbereiche, das weitgespannte, auf nachhaltige Innovationspartnerschaft
angelegte Partnernetzwerk mit ca. 80 Wirtschaftsunternehmen (mit inHaus-Rahmenvertrag), neun FraunhoferInstituten von Bauphysik bis Mikroelektronik und div. weiteren Forschungspartnern, auch europaweit. Eine
weitere Besonderheit ist, dass um ein ca. 30-köpfiges Kernteam inkl. der inHaus-Geschäftsstelle im inHausZentrum herum ca. 150 Entwickler, Designer, Marketing- und PR-Fachleute aus den div. Partnerfirmen und den
Fraunhofer-inHaus-Instituten an den inHaus-Innvoationsprojekten arbeiten, temporär auch mit einem Laboroder Büro-Arbeitsplatz im inHaus-Zentrum.
Bild 2: Organisationsschema Fraunhofer inHaus-Zentrum
Bild 2 zeigt ein grobes Organisationsschema des inHaus-Zentrums, wobei die Steuergruppen der div.
Geschäftsfelder die Ideengeber und Treiber für die mulitlateralen Innovationsprojekte sind. Einige Beispiele von
inHaus-Innvationsprojekten finden sich im nachfolgenden Kapitel.
Arbeitsweise im inHaus-Innovationsprozess
Das Fraunhofer inHaus-Zentrum geht mit einer top-down Sichtweise ausgehend von der Prozessmodellierung
der Betriebs- und Anwendungsprozesse, der Analyse der Probleme in den Prozessen und der anschließenden
Übersetzung der Analyseergebnisse in technische Systemlösungen vor. Es folgt die prototypischen Realisierung,
die Testung von Technik und die Testung der Nutzerakzeptanz der Systeme. Hierbei reicht die Spannweite der
Themen und Komponenten von Materialfragen bis zur Mikroelektronik, Software und zur Integration von
intelligenten Möbeln in das Gesamtsystem.
3. Beispiele integrierter inHaus-Systeme
Smart-Metering-System
Die Voraussetzung für die Konzeption und den erfolgreichen Einsatz von Energie-Effizienz-Systemen ist die
Herstellung von Energie-Transparanz. In Zusammenarbeit mit RWE hat Fraunhofer-IMS im inHaus1 ein
SmartMetering-System entwickelt und in 50 Haushalten in Wesel erfolgreich in der Praxis getestet. Das System
besteht aus einem elektronischen, vernetzbaren Stromzähler, einer PowerLine-Datenübertragungsbox, einem
Media-Center-TV-PC, einem WLAN-Hotspot und einem PDA/SmartPhone. Nachfolgendes Bild 3 zeigt die
TV- und Handy-Nutzerschnittstelle, auf denen neben der aktuellen Stromverbrauchsanzeige ein Ampelsystem
die Erreichung des Stromsparziels im Gebäude anzeigt und über eine Zahlenausgabe die aktuelle
Rechnungssumme und das CO2-Äquivalent des Verbrauchs zu sehen ist.
Bild 3: SmartMetering-Assistenzssystem mit TV- und Handy-Nutzerschnittstelle
Präventives Ausfall-Alarmsystem für TGA-Komponenten
Ein weiteres Beispiel ist ein mit HOCHTIEF-FM und einigen Fraunhofer-inHaus-Instituten in der Entwicklung
befindliches „innovatives Computer Aided Facility Management“ (iCAFM) System. Ein wichtiger Teil davon ist
die präventive TGA-Komponentenwartung (Bild 4). Ein Strom- und Vibrations-Sensor liefert dabei permanent
die aktuellen „EKG“-Kurven z.B. einer wichtigen Gebäudepumpe an das Server basierte iCAFM-System.
Dieses analysiert die Kurve und zeigt in einer 3D-Darstellung des Gebäudes an, welches Bauteil demnächst
wohl defekt sein wird. Nach einer automatischen Nachbestellung des Bauteils kann dieses sofort ausgetauscht
werden, um einen kostenträchtigen Ausfall im Betrieb zu vermeiden.
Bild 4: Präventive Bauteilwartung mit iCAFM-System
Objekt-Suchsystem in Pflegeheim-Räumen
Bei diesem vom inHaus-Partner MAUSER-CARE und Fraunhofer-IMS entwickelten typischen RaumAssistenz-System ist die Zielsetzung, hochbetagten Senioren eine Hilfestellung im Alltag zu geben bzgl. der
Problematik „wo ist das gesuchte Objekt ?“. Es geht dabei um wichtige Medikamente, die Geldbörse, die
Schlüssel, die Kleidung, den Regenschirm, die Brille und die TV-Fernbedienung. Das System basiert auf einer
Vernetzung von TV/PC-Gerät, von mit LED-Leisten ausgestatteten Möbeln aller Art und div. DomotikKomponenten wie Lichtschaltern. Die zu suchenden Objekte müssen mit einem RFID-Kennzeichen ausgestattet
sein. Drückt der Patient auf ein Touch-Symbol, z.B. auf das Schlüsselzeichen, leuchtet die Schublade in der sich
der Schlüssel befindet auf. Das System wird z.Z. zu einem umfassenden Raum-Assistenz-System für
Pflegeräume weiterentwickelt.
Bild 5: Objekt-Suchsystem im inHaus2-CareLab
Badezimmer-Assistenz-System
Beim diesem System war das Ziel, Demenz-Kranken und speziell deren Pflegern eine Hilfestellung bei der
täglichen Körperpflege zu geben. Beim Betreten des Badezimmers stellen sich der Waschtisch und die Toilette
automatisch auf die für den Patienten notwendigen Höhen ein (Basis: RFID-Schlüsselanhänger-Erkennung im
Türrahmen). Nach Starten des Assistenzprozesses auf Touch-Badezimmer-Spiegel erfolgt duch einprägsame
Symbole eine Art Navigation durch den den Prozess der Medikamenteneinnahme und der div. Schritte der
Körper- und Zahnpflege.
Bild 6: Badezimmer-Assistenz-System im inHaus2-CareLab
Integriertes Hotel-Zimmer Raum-System
Das integrierte inHaus-Hotel-Raumsystem beinhaltet als Zukunftsstudie eine Fülle von Funktionen, die
insgesamt aber im Sinne des Ambient-Intelligence-Paradigmas ohne das Lesen von Handbücher oder ohne das
Durchsteppen von Bedienmenues zur Aktivieren sind. Ein Sensorteppich erfasst die Position des Bewohners und
steuert einen LED-Lichthimmel sozusagen zeit- und ortsgerecht passend. Ein elektronisch schaltbares Fenster
wird situationsgerecht undurchsichtig, oder es kann nach den Wünschen des Gastes ein Bild als „elektronischen
Tapete“ auf das Fenster projeziert werden. Sämtliche Funktionen des Raumes, auch die Domotik-Funktionen,
können über die TV-Fernbedienung oder über Sprachsteuerung gesteuert werden. Die farbliche Gestaltung des
Raumes lässt sich nach den Wünschen des Gastes beliebig über das LED-RGB-Deckensystem variieren.
Bild 7: Hotel-Zimmer-Raumsystem im inHaus2-HotelLab
5. Zusammenfassung und Ausblick
Integriert geplante, produzierte und betriebene Raum- und Gebäudesysteme können als neue Produktklasse
bisher nicht bekannte Funktionen und Nutzeffekte zur Assistenz der in ihnen handelnden Menschen und zur
Optimierung der in ihnen ablaufenden Betriebs- und Anwendungsprozesse realisieren. Die klassische TGA und
GA konzentriert sich bisher nur auf die Optimierung von Raum- und Gebäude-Betriebsprozessen, z.B. der
Automatisierung der Klimatisierung nach Sollwertvorgaben. Integrierte Raumsysteme gehen sehr stark auf die
Bedürfnisse der Anwendungen und des Anwenders ein und integrieren neben der klassischen Gebäudetechnik
auch z.B. die Multimedia-Technik und vernetzbare, intelligente Möbel mit ins System.
Wir denken, dass in der modernen Ausbildung von Architekten, Fachplanern und Handwerkern, aber auch der
Ingenieure der Baustoff-, TGA- und GA-Industrie diese Sicht – und Vorgehensweise die einzig
erfolgversprechende für die Zukunft der Branche sein wird.
4. Weitergehende Informationen
[1]
Internetportal des Fraunhofer inHaus-Zentrums www.inhaus.de
Hier findet sich eine Vielzahl von Informationen zum inHaus-Zentrum, aber auch zu den angesprochenen
Fachthemen zum Herunterladen.
16. 5 „Solare Klimatisierung“
Prof. Dr.-Ing. Uwe Franzke, Institut für Luft- und Kältetechnik Gemeinnützige
Gesellschaft mbH
Die Nutzung erneuerbarer Energien und insbesondere die Verwendung der Solarenergie für die Deckung des
Gebäudeenergiebedarfs stehen im Vordergrund der Bemühungen der Europäischen Union zur Verringerung der
CO2-Belastung der Umwelt.
Die Energieleistung der Sonne, die in weniger als einer Stunde auf der Erde eintrifft, würde ausreichen, den
Energiebedarf aller Menschen für ein Jahr zu decken
Angesichts dieses scheinbar unendlichen Angebots an Energie scheint die Nutzung der Sonnenenergie für die
Heizung und Kühlung von Gebäuden unverzichtbar. Der Anteil der Gebäude am Endenergieverbrauch der
Bundesrepublik Deutschland beträgt etwa 40 %. Davon werden etwa ein Drittel für die Beheizung und Kühlung
der Gebäude benötigt.
Der Tabelle 1 kann entnommen werden, dass der Energiebedarf zur technischen Erzeugung von Kälte für den
Bereich Gebäudeklimatisierung entsprechend [1] nach dem Bereich Nahrungsmittel an zweiter Stelle steht.
Tabelle 1: Energiebedarf zur technischen Erzeugung von Kälte in Deutschland [1]
Gesamtenergiebedarf
GWh/a
Primärenergiebedarf
Gesamtkältebedarf
GWh/a
GWh/a
elektrisch
nicht elektrisch
gesamt
Nahrungsmittel
48.050
3.071
51.121
153.909
108.058
Industriekälte
6.845
0
6.845
20.795
5.255
Klimatisierung
9.705
7.776
17.481
50.349
48.548
Sonstige
1.579
65
1.644
4.981
3.066
Gesamt
66.179
10.912
77.091
230.034
164.927
Der Abbildung 1 sind die möglichen Verfahren der Kälteerzeugung unter Nutzung der Solarstrahlung
dargestellt. Die gegenwärtig am häufigsten umgesetzten Varianten der Solaren Klimatisierung verwenden die
thermisch angetriebenen Ab- und Adsorptionskältemaschinen sowie die Sorptionsgestützte Klimatisierung.
Die Abbildung 2 zeigt beispielhaft die wichtigsten Komponenten der Solaren Kühlung; einen
Sorptionsregenerator und eine H2O-LiBr-Absorptionskälteanlage.
Solarstrahlung
Solarkollektor
Luft
Solarkollektor
Flüssigkeit
Photovoltaik
thermische Energie
thermische Energie
mechanische
Energie
mechanische
Energie
elektrische
Energie
Sorptionsgestützte
Klimatisierung
Ab- und AdsorptionsKältemaschine
DampfstrahlKältemaschine
KompressionsKältemaschine
PeltierKältemaschine
Kälte für Entfeuchtung, Temperaturabsenkung
Abbildung 1: Verfahren der Kälteerzeugung
Abbildung 2: Sorptionsregenerator (links) und Wasser-LiBr-Absorptionskälteanlage (rechts)
Tabelle 2: Ermittlung der benötigten Dachfläche
Gebäudetyp
Länge
Breite
Geschosshöhe
Anzahl Geschosse
BGF
Dachfläche
Fassadenfläche
Fensterfläche
spez. Kühllast
Gesamtkälte
Wärmeverhältnis
Wärmeleistung
Kollektorleistung
bei 1000 W/m²
60 %
max. Dachausnutzung zur
Vermeidung von
Verschattung
Notwendige Dachfläche
Rechteck N-S
m
m
m
Rechteck O-W
Würfel
Hochhaus
50
20
3.5
4
4000
1000
1960
640
47
187
0.6
311
50
20
3.5
4
4000
1000
1960
640
40
159
0.6
266
25
20
3.5
4
2000
500
1260
384
50
99
0.6
166
25
20
3.5
15
7500
500
4725
1440
50
373
0.6
621
0.6
0.6
0.6
0.6
%
50%
50%
50%
50%
m²
1036
886
552
2071
m²
m²
m²
m²
W/m²
kW
kW
kW/m²
Der Tabelle 2 kann für den Kühlfall eine beispielhafte Ermittlung der benötigten Dachfläche für die Aufstellung
von thermischen Solarkollektoren entnommen werden. Es zeigt sich, dass selbst unter idealen Annahmen die
notwendige Aufstellfläche für die Solarkollektoren in der Regel nicht zur Verfügung steht. Dabei wurde bei der
Ermittlung der Kälteleistung die notwendige Außenluftaufbereitung nicht berücksichtigt. Die daraus
resultierende Vergrößerung der Kälteleistung führt in Verbindung mit der notwendigen Vergrößerung der
Kollektorfläche für die thermische Speicherung zu einer weiteren Verschlechterung.
spez. Kühlenergiebedarf kWh/m² a
Schwierig gestaltet sich die richtige Anlagenauslegung. Neben der Vielfalt der technischen Lösungen ist vor
allem die Wechselwirkung mit dem Gebäude entscheidend. Noch stärker als bei traditionellen Systemen ist das
Gebäude hinsichtlich der Vermeidung thermischer Lasten zu optimieren. Die Abbildung 3 zeigt den spezifischen
Kühlenergiebedarf für ein Bürogebäude (viergeschossig) mit einem quadratischen Grundriss, welcher mittels
VDI 2067 berechnet wurde. Die Berechnungen wurden mit dem TRY05 durchgeführt. Der
Gebäudeenergiebedarf wurde nur unter Berücksichtigung einer Infiltration mit n=0,2 1/h berechnet. Der äußere
Sonnenschutz (Jalousie) wurde ab einem Schwellwert von 200 W/m² aktiv. Die Raumlufttemperaturen bewegen
sich zwischen 20 und 24 °C. Der Kühlenergiebedarf wurde unabhängig von der Möglichkeit der Kühlung durch
Außenluft berechnet. Die Berücksichtigung von inneren Lasten in Höhe von 20 W/m² für PC, Personen und
Beleuchtung führt bereits zu einer Verdopplung des spezifischen Kühlenergiebedarfs gegenüber der Berechnung
ohne innere Lasten. Bereits die Berücksichtigung einer Person je 10 m² mit einem Laptop je Person führt zu den
genannten inneren Lasten. Diese Problematik verdeutlicht, dass innere Lasten weitgehend vermieden werden
müssen.
100
90
80
70
60
50
40
30
20
10
0
0.00
0.20
0.40
0.60
0.80
1.00
Fensterflächenanteil der Fassade
keine innere Last
20 W/m²
30 W/m²
Abbildung 3: Spezifischer Kühlenergiebedarf eines Bürogebäudes am Standort TRY05
Die Abbildung 4 zeigt einen theoretischen Vergleich im Jahresverlauf zwischen Kollektorertrag und
Gebäudeenergiebedarf für das Bürogebäude gemäß Abbildung 3. Der äußere Sonnenschutz (Jalousie) wurde ab
einem Schwellwert von 200 W/m² aktiv. Der Fensterflächenanteil bezogen auf die Fassade beträgt 29 %. Der
Kühlenergiebedarf des Gebäudes wurde unter der Annahme einer jährlichen Heizzahl der
Absorptionskälteanlage von 0,6 in einen spezifischen Heizenergiebedarf umgerechnet. Aufgrund der inneren
Lasten ergibt sich nahezu ganzjährig ein Heizenergiebedarf zum Betreiben der Absorptionskälteanlage. Die
Verwendung dieser Daten führt jedoch zu einer falschen Bewertung der Kälteanforderung, da bei
Außenlufttemperaturen unterhalb von 20 °C in der Regel eine Kühlung ohne Einsatz der Absorptionskälteanlage
möglich ist. Der korrigierte Heizenergiebedarf der Absorption ist daher in Abbildung 4 mit roten Markierungen
eingetragen.
Für die Berechnung des Kollektorertrages wurde eine Nutztemperatur von 80 °C vorausgesetzt. Die
Berechnungen wurden mit einem Vakuumröhrenkollektor folgender Spezifikation durchgeführt:
•
45 ° Neigung nach Süd orientiert
•
η0 = 0,84
Alle Energiewerte sind auf die zur Verfügung stehende Dachfläche bezogen.
Gemäß EN 15251 sind für Büroräume der Raumkategorie II bei sehr schadstoffarmen Gebäuden mindestens 3,6
m³/h m² Außenluft notwendig. Die Abbildung 5 zeigt den spezifischen Heizenergieaufwand für die
Außenluftaufbereitung bei einer angenommenen Rückwärmzahl von 70 % für die Wärmerückgewinnung. Dabei
wurde zunächst nur der sensible Anteil der Wärme berücksichtigt. In der Abbildung 6 ist die Summe von
Gebäudeenergiebedarf und Außenluftaufbereitung dargestellt. Für den Winter zeigt sich gegenüber dem
Gebäudeheizenergiebedarf in Abbildung 4 nahezu eine Verdopplung.
Die bilanzmäßige Betrachtung kann der Tabelle 3 entnommen werden. Im besten Fall kann eine solare Deckung
von 55 % für den gesamten Jahresheizenergiebedarf (ohne Außenluftaufbereitung) erreicht werden. Dies
erfordert jedoch eine detaillierte Auslegung von Warmwasserspeichern. Die direkte Nutzung der Sonne
entsprechend der zeitlichen Verfügbarkeit ergibt für den Heizenergiebedarf der Absorptionskälteanlage ohne die
notwendige Außenluftaufbereitung eine solare Deckung von etwa 42 %.
0.3
0.3
spez. Energie kWh/h m²
0.25
0.25
0.2
0.2
0.15
0.15
0.1
0.1
0.05
0.05
0
0
0
2000
4000
6000
8000
Stunde
Kollektorertrag
Heizenergiebedarf
Heizenergie für Absorption
Heizenergie Absorption korr.
Abbildung 4: Theoretischer Vergleich zwischen Kollektorertrag und Gebäudeenergiebedarf
spez. Heizenergiebedarf Luftaufbereitung in kWh/m²
0.14
0.12
0.1
0.08
0.06
0.04
0.02
0
0
2000
4000
6000
8000
Stunde
Abbildung 5: spez. Heizenergiebedarf für die Luftaufbereitung
spez. Heizenergiebedarf kWh/m²
0.3
0.25
0.2
0.15
0.1
0.05
0
0
2000
4000
6000
8000
Stunde
Abbildung 6: spez. Heizenergiebedarf (Gebäude und Luftaufbereitung)
Tabelle 3: Jährliche Energiewerte bei 4 Geschossen bezogen auf die Dachfläche
Nur Infiltration
Spez. Volumenstrom 3,6 m³/h m²
n=0,2 1/h
und 70 % WRG
Spez. Kollektorertrag
133
133
kWh/m² Dachfläche
Nutzbarer Kollektorertrag 11
13
ohne Speicherung
kWh/m² Dachfläche
Spez.
74
224
Jahresheizenergiebedarf
kWh/m² Dachfläche
Spez. Heizenergiebedarf
26
32
nur Absorption
kWh/m² Dachfläche
Solarer Deckungsanteil
42
40
ohne Speicherung
%
Basierend auf diesen Ergebnissen lassen sich folgende Schlussfolgerungen ziehen:
Die Auslegung der solaren Klimatisierung direkt auf den Kühlenergiebedarf des Gebäudes (ohne
Berücksichtigung der Außenluftaufbereitung) führt zu einem etwas größeren Anteil der solaren Deckung.
Anlagenmäßig lässt sich das durch Kühlkonvektoren realisieren. Die Außenluftaufbereitung ist als eine Art
Grundlast anzusehen. Die dafür notwendige Energieerzeugung und –bereitstellung ist unabhängig von der
solaren Komponente zu betrachten.
Damit entsteht in gewisser Weise ein Spitzenlastkältesystem, welches die solar bedingten Lastspitzen in
Gebäuden abführen soll. Problematisch in diesem Zusammenhang sind allerdings die hohen Investitionskosten
der Absorptionskältetechnik.
Zur Darstellung wirtschaftlicher Verhältnisse für Absorptionskälteanlagen für den Einsatz in der
Gebäudeklimatisierung sind bereits bei Wärmekosten in der Größenordnung von 3 cent/kWh in der Regel mehr
als 1000 Vollbenutzungsstunden notwendig. Diese Vollbenutzungsstunden werden bei einer Spitzenlastkälte
nicht erreicht. Hinzu kommt, dass alle Erfahrungen für die Wärmegestehungskosten durch Solarkollektoren
gegenwärtig von ca. 20 cent/kWh ausgehen.
Günstiger schneiden daher die Verfahren der offenen Sorptionsgestützten Systeme (insbesondere mit flüssigen
Sorptionsmitteln) ab, da die Abstimmung mit der freien Kühlung und der Speicherung der latenten Energie in
Form der regenerierten Solelösung am einfachsten zu bewerkstelligen sind. Die Kosten für die RLT-Geräte sind
ohnehin in der Grundversorgung des Gebäudes enthalten.
Literatur
[1] Statusbericht des DKV Nr. 22: Energiebedarf für die technische Erzeugung von Kälte. Juni 2002
www.vdi.de/gbg
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