Frühjahr 2013 - FernUniversität in Hagen

Werbung
LOT S E
Aufgabenteil
KLAUSUR:
TERMIN:
Theorie der Marktwirtschaft
Freitag, 22.03.2013, 18.00 – 20.00 Uhr
PRÜFER:
Prof. Dr. A. Endres
Dieser Aufgabenteil wird nicht eingesammelt.
FernUniversität in Hagen
Fakultät für Wirtschaftswissenschaft
Bearbeitungshinweise
Das Klausurexemplar besteht aus zwei Teilen: einem Aufgabenteil und einem LOTSE-Markierungsbogen. Der
Aufgabenteil besteht aus 20 Aufgaben, 3 Seiten Bearbeitungs- Erfassungs- und Bewertungshinweisen und 5
Konzeptbogen. Abzugeben ist nur der Markierungsbogen. Bitte kontrollieren Sie sofort, ob Sie ein vollständiges
Klausurexemplar erhalten haben, und tragen Sie auf dem Markierungsbogen Ihren Namen und Ihre
Matrikelnummer ein.
Die Klausur wird maschinell korrigiert. Bevor Sie mit dem Lösen der einzelnen Aufgaben beginnen, sollten Sie die
Beschreibung des maschinellen Korrektursystems der Fernuniversität gelesen haben. Sie haben das LOTSEInformationsheft automatisch zu Beginn Ihres Studiums erhalten. Zur Sicherheit sind im Anschluss an die
Aufgabenblätter die wichtigsten Punkte, die beim Ausfüllen des Markierungsbogen zu beachten sind, noch einmal
abgedruckt.
Lesen Sie zunächst jede Aufgabe vollständig durch. Lösen Sie dann die Aufgabe und kennzeichnen Sie Ihre
Antwort, indem Sie den oder die Buchstaben (A, B, C, D, E) im Aufgabenteil einkreisen. Beginnen Sie spätestens
15 Minuten vor dem Klausurende mit dem Ausfüllen des Markierungsbogens. Sie haben für diese Klausur 120
Minuten Zeit.
Bitte unterschreiben Sie Ihre Klausur auf dem Markierungsbogen.
Hilfsmittel
Zugelassen sind – neben Schreib- und Zeichengeräten – ausschließlich Taschenrechner, die nicht programmierbar
sind, keine Differentiation, Integration und Matrixoperationen ermöglichen, keine Texte oder Formeln speichern,
nicht drahtlos mit anderen Geräten kommunizieren können, über keine alphanumerische Tastatur verfügen und kein
graphisches Display (z. B. zur Darstellung von Funktionsgraphen) besitzen.
Hinweise zur Bewertung
Die Klausur setzt sich aus zwanzig Mehrfach-Wahlaufgaben (x aus n) mit jeweils fünf Teilaufgaben (n=5)
zusammen. Für jede Teilaufgabe müssen Sie sich entscheiden, ob die Aussage richtig oder falsch ist.
Richtige Aussagen sind auf dem Lotsebogen zu markieren Für jede zutreffende und markierte Aussage, sowie für
jede nicht zutreffende und nicht markierte Aussage, also für jede Übereinstimmung Ihrer Entscheidung mit der
korrekten Lösung, erhalten Sie einen Punkt. Besteht keine Übereinstimmung zwischen Ihrer Entscheidung und der
korrekten Lösung erhalten Sie einen Minuspunkt.
Falls die Zahl der Nichtübereinstimmungen bei einer Aufgabe höher ist als die Zahl der Übereinstimmungen, wird
die Gesamtpunktzahl für diese Aufgabe auf Null gesetzt.
Für eine Gesamtaufgabe können Sie somit entweder fünf (bei fünf Übereinstimmungen), drei (bei vier
Übereinstimmungen und einer Nichtübereinstimmung), einen (bei drei Übereinstimmungen und zwei
Nichtübereinstimmungen) oder null (bei weniger als drei Übereinstimmungen) Punkte erzielen.
Hinweise zum Ausfüllen des Lotsebogens sind am Ende des Aufgabenheftes abgedruckt. Die bei den einzelnen
Aufgaben erreichbaren Rohpunkte sind jeweils angegeben. Der Gewichtungsfaktor beträgt für alle Aufgaben
einheitlich 1. Es können maximal 100 Rohpunkte erzielt werden. Die Klausur ist bestanden, wenn Sie mindestens
fünfzig Punkte erzielen.
Besondere Hinweise
Innerhalb von einem Monat nach Bekanntgabe des Klausurergebnisses kann ein formloser schriftlicher Antrag
auf Überprüfung der Korrektur (Nachkorrektur) oder auf Einsicht in die Klausur an:
FernUniversität in Hagen
Lehrstuhl für VWL, insb. Wirtschaftstheorie
PD Dr. Bianca Rundshagen
Profilstr. 8, D-58084 Hagen
oder per E-Mail an: [email protected]
gestellt werden. Geben Sie bitte Ihre Telefonnummer und möglichst auch Ihre E-mail-Adresse an. Es wird Ihnen
dann ein Termin mitgeteilt, zu dem Sie Ihre Klausur in Hagen einsehen können. Über das Ergebnis einer
Nachkorrektur werden Sie schriftlich vom Prüfungsamt unterrichtet.
Die Musterlösung der Klausur wird einige Tage nach der Klausur auf den Internetseiten des Lehrstuhls
veröffentlicht.
Aufgabenblatt 1
TEIL I: Theorie des Haushalts
Aufgabe 1
(5 RP)
Ein Konsument verfüge über ein Einkommen in Höhe von B = 1000 , welches er vollständig für den Kauf zweier
Güter ausgibt. Der Preis des ersten Gutes beträgt P1 = 4 , der des zweiten Gutes beträgt P2 = 25 . Welche der
folgenden Aussagen zur Budgetgeraden des Konsumenten sind zutreffend?
(x aus 5)
A
Die Budgetgerade des Konsumenten ist gegeben durch 1000
= 4 X 1 + 25 X 2 .
B
Die Steigung der Budgetgeraden beträgt
C
Verdoppelt sich ceteris paribus der Preis von Gut 1, so ist die Steigung der neuen
Budgetgeraden gegeben durch
Aufgabe 2
dX 2
4
= − .
dX 1
25
dX 2
8
= − .
dX 1
25
D
Halbiert sich ceteris paribus der Preis von Gut 2, so dreht sich die Budgetgerade um ihren
Schnittpunkt mit der X1-Achse und zwar zum Koordinatenursprung hin.
E
Werden ceteris paribus beide Güter mit einer Geldeinheit je Produkteinheit besteuert, so
wird die Budgetgerade parallel zum Koordinatenursprung hin verschoben.
(5 RP)
Betrachtet werden die Präferenzen eines Entscheiders (bzw. mehrerer Entscheider) bezüglich Güterbündeln der
Form ( X 1 , X 2 ) mit X 1 ≥ 0 und X 2 ≥ 0 . Welche der folgenden Aussagen zur Präferenzordnung sind zutreffend?
(x aus 5)
A
Erfüllt die Präferenzordnung die Axiome des Rationalverhaltens, so folgt daraus, dass der
Entscheider das Güterbündel (3,3) gegenüber dem Güterbündel (1,1) vorzieht, wenn er
auch das Güterbündel (2,2) gegenüber dem Güterbündel (1,1) vorzieht.
B
Die zur Nutzenfunktion U ( X 1 , X 2 ) = X 1 X 2 gehörenden Indifferenzkurven sind linear.
C
Die Nutzenfunktionen U ( X 1 , X 2 ) = X 1 X 2 und U ( X 1 , X 2 )= 5 + X 1 X 2 repräsentieren
unterschiedliche Präferenzordnungen.
D
Die zur Nutzenfunktion U ( X 1 , X 2=
) X 1 − X 2 gehörenden Indifferenzkurven sind streng
monoton fallend.
E
Die zur Nutzenfunktion U ( X 1 , X 2=
) X 1 − X 2 gehörenden Indifferenzkurven sind streng
monoton steigend.
Aufgabenblatt 2
Aufgabe 3
(5 RP)
Welche der folgenden Aussagen zu Entscheidungen unter Unsicherheit sind zutreffend?
(x aus 5)
Aufgabe 4
A
Ein Entscheider mit der Nutzenfunktion U ( X ) =
Ertrag einer Investition ist, ist risikoscheu.
X , wobei X ≥ 0 der risikobehaftete
B
Mit Wahrscheinlichkeit 1/ 2 erwarte der Entscheider aus Teilaufgabe A einen Ertrag von
0 und ebenfalls mit Wahrscheinlichkeit 1/ 2 erwarte der Entscheider einen Ertrag von 16.
Das Sicherheitsäquivalent dieses Entscheiders lautet X S = 6 .
C
Das Sicherheitsäquivalent für den Entscheider aus Teilaufgabe B ist kleiner als der
erwartete Ertrag der Investition.
D
Für einen risikoscheuen Entscheider ist die Risikoprämie stets positiv.
E
Für einen risikofreudigen Entscheider ist die Risikoprämie stets negativ.
(5 RP)
Die Budgetbeschränkung eines Konsumenten sei gegeben durch P1 X 1 + P2 X 2 =
B , wobei in der Ausgangssituation
P1 = 1 , P2 = 2 und B = 100 gelte. Die Nutzenfunktion des Konsumenten sei gegeben durch
U ( X 1 , X 2=
) X 1 + X 2 . Welche der folgenden Aussagen zur Güternachfrage und den Auswirkungen einer
Preisänderung sind zutreffend?
A
In der Ausgangssituation fragt der Konsument das Güterbündel ( X 1* , X 2* ) = (50, 25)
nach.
B
Das nutzenmaximale Güterbündel des Konsumenten ist nicht eindeutig bestimmt.
C
Das nutzenmaximale Güterbündel des Konsumenten lautet ( X 1* , X 2* ) = (0, 50)
D
Eine Preiserhöhung für Gut 1 führt dazu, dass die Nachfrage nach Gut 1 sinkt.
E
Eine Preiserhöhung für Gut 1 führt nicht zwingend zu einem Anstieg der Nachfrage nach
Gut 2.
Aufgabenblatt 3
Aufgabe 5
Ein Haushalt besitze die Nutzenfunktion U = YF , wobei Y Einkommen und F Freizeit bedeuten. Das
Arbeitseinkommen sei gleich dem Produkt aus dem Lohnsatz  und der Arbeitszeit L. Über sonstige Einkommen
verfüge der Haushalt nicht. Es sei angenommen, dass pro Tag insgesamt 16 Stunden für Arbeit und Freizeit zur
Verfügung stehen.
Welche der folgenden Aussagen sind zutreffend?
(x aus 5)
A
Die Budgetbeschränkung des Konsumenten lässt sich schreiben als Y + F =
16 
B
Die Budgetbeschränkung des Konsumenten lässt sich schreiben als Y +  F =
16 .
C
Die Budgetbeschränkung des Konsumenten lässt sich schreiben als Y +  F =
16  .
D
Die Budgetbeschränkung des Konsumenten lässt sich schreiben als Y + F =
16 .
E
Die Budgetbeschränkung des Konsumenten lässt sich schreiben als Y =  .
TEIL II: Theorie der Firma
Aufgabe 6
(5 RP)
Welche der folgenden Aussagen zu Produktionsfunktionen sind zutreffend?
(x aus 5)
A
Produktionsfunktionen geben den optimalen Firmenoutput in Abhängigkeit von den
Preisen der Produktionsfunktionen an.
B
Unter einer substitutionalen Faktorvariation versteht man die gleichzeitige Erhöhung der
Einsatzmenge aller Produktionsfaktoren.
C
Die Ertragskurven einer linearen Produktionsfunktion sind streng monoton steigend.
D
Die Ertragskurven einer linear-limitationalen Produktionsfunktion sind nicht stetig,
sondern weisen eine Sprungstelle auf.
E
Die Grenzertragskurven einer neoklassischen Produktionsfunktion sind streng monoton
steigend.
Aufgabenblatt 4
Aufgabe 7
(5 RP)
Welche der folgenden Aussagen zu Isoquanten und zur Substitutionselastizität sind zutreffend?
(x aus 5)
A
Die Isoquanten der Produktionsfunktion Q = LC sind streng monoton fallend.
B
Die Steigung der Isoquanten der Produktionsfunktion Q = LC ist konstant.
C
Die Substitutionselastizität ist ein Maß für die Krümmung der Isoquanten einer
Produktionsfunktion.
D
Die Formel für die Substitutionselastizität einer Produktionsfunktion Q = f ( L, C ) lautet
ε Sub ( L, C ) = −( dL / dC )
E
Aufgabe 8
dQ =0
.
Für die Substitutionselastizität der Produktionsfunktion Q= L + 2C gilt ε sub = 1 / 2 .
(5 RP)
Gegeben sei die Produktionsfunktion Q = LC . Die Faktorpreise seien gegeben durch l = 8 für den Faktor Arbeit
und r = 2 für den Faktor Kapital. Welche der folgenden Aussagen zur (Herleitung der) langfristigen
Kostenfunktionen sind zutreffend?
(x aus 5)
A
Der
Lagrangeansatz
zur
Herleitung
der
Kostenfunktion
lautet: min Λ= lL + rC − λ Q + LC  .
L ,C


L 1
= .
C 4
B
Das kostenminimale Faktoreinsatzverhältnis ist gegeben durch
C
Im Kostenminimum
Faktorgrenzprodukte.
D
Die optimale Einsatzmenge des Faktors Arbeit ist für eine gegebene Produktionsmenge
Q gegeben durch L = Q / 2 .
E
Die langfristige Kostenfunktion lautet K = 4Q .
entspricht
das
Faktorpreisverhältnis
dem
Verhältnis
der
Aufgabenblatt 5
Aufgabe 9
(5 RP)
Gegeben sei die Produktionsfunktion
=
Q 8L2C 2 / ( L3 + C 3 ) . Welche der folgenden Aussagen zu dieser
Produktionsfunktion halten Sie für zutreffend?
(x aus 5)
A
Die Funktion ist linear-homogen.
B
Die Funktion ist inhomogen.
C
Die Funktion weist konstante Skalenerträge auf.
D
Die Funktion weist steigende Skalenerträge auf.
E
Die Funktion weist fallende Skalenerträge auf.
Aufgabe 10 (5 RP)
Gegeben sei eine Produktionsfunktion der Form Q = min {3 L, 6C} . Ferner gelte l = 3 und r = 6 . Welche der
folgenden Aussagen zu den zugehörigen lang- und kurzfristigen Kostenfunktion sind zutreffend?
(x aus 5)
A
Die langfristigen Kosten für die Produktion der Outputmenge Q betragen K = 45Q .
B
Die langfristige Durchschnittskostenfunktion und die langfristige Grenzkostenfunktion
stimmen überein.
C
Die Kurve der langfristigen Grenzkosten beginnt im Koordinatenursprung.
D
Der Einsatz des Faktors Kapital sei kurzfristig fix und gegeben durch C = 10 . Dann
beginnt die Kurve der kurzfristigen variablen Kosten im Koordinatenursprung.
E
Die Kurve der kurzfristigen Gesamtkosten beginnt im Koordinatenursprung.
Aufgabenblatt 6
TEIL III: Preisbildung auf Märkten unter vollständiger Konkurrenz
Aufgabe 11 (5 RP)
Die inverse Marktnachfragefunktion nach einem Gut X sei gegeben durch P = 200 / X . Das Gut X sei beliebig
teilbar. Welche der folgenden Aussagen zur Marktnachfrage sind zutreffend?
(x aus 5)
A
Zum Preis P = 20 werden 10 Einheiten des Gutes nachgefragt.
B
Zum Preis P = 200 wird das Gut nicht nachgefragt.
C
Steigt der Preis für das Gut X , so verringert sich die Marktnachfrage.
D
Die Preiselastizität der Nachfrage an der Stelle X = 10 lautet ε X , P = −1 .
E
Der Betrag der Preiselastizität der Nachfrage ist streng monoton fallend in X.
Aufgabenblatt 7
Aufgabe 12 (5 RP)
In der nachstehenden Abbildung wird die Auswirkung der Einführung eines Höchstpreises Pmax auf die
Konsumenten- und Produzentenrente dargestellt. Welche der folgenden Aussagen sind zutreffend?
(x aus 5)
A
Vor Einführung des Höchstpreises wird die Produzentenrente durch die Summe der
Flächen a + b + e angegeben.
B
Nach Einführung des Höchstpreises wird die Produzentenrente durch die Fläche e
angegeben.
C
Nach Einführung des Höchstpreises besteht eine Überschussnachfrage. Die Höhe der
Konsumentenrente hängt daher davon ab, welche Konsumenten das Gut erhalten. Falls
diejenigen Konsumenten mit der niedrigsten Zahlungsbereitschaft das Gut erhalten, wird
die Konsumentenrente durch die Summe der Flächen b + c angegeben.
D
Der maximale Wohlfahrtsverlust in Folge der Einführung eines Höchstpreises wird durch
die Summe der Flächen d + e angegeben.
E
Die Einführung eines Höchstpreises hat lediglich Umverteilungseffekte zwischen
Produzenten und Konsumenten zur Folge, lässt die soziale Wohlfahrt jedoch unverändert.
Aufgabenblatt 8
Aufgabe 13 (5 RP)
Welche der folgenden Aussagen zur kurzen und sehr kurzen Frist sind zutreffend?
(x aus 5)
A
Die kurze Frist bezeichnet einen Zeitraum, innerhalb dessen die Einsatzmenge
mindestens eines Produktionsfaktors fix ist.
B
In der kurzen Frist wird die Produktion eingestellt, sobald die Fixkosten nicht mehr
gedeckt sind.
C
In der kurzen Frist verläuft die Angebotsfunktion einer Firma im Preis-MengenDiagramm parallel zur Preis-Achse, sofern das Gut nicht lagerfähig ist.
D
In der sehr kurzen Frist verläuft die Angebotsfunktion einer Firma im Preis-MengenDiagramm stets parallel zur Preis-Achse.
E
In der sehr kurzen Frist verläuft die Angebotsfunktion einer Firma im Preis-MengenDiagramm streng monoton fallend, falls das Gut lagerfähig ist.
Aufgabe 14 (5 RP)
Auf einem Konkurrenzmarkt werde die Nachfrage durch die Funktion =
X N 1500 − 16 P beschrieben. Die
langfristigen Kostenfunktionen der (identischen) Firmen seien gegeben durch K =
1 3
X − 5 X 2 + 100 X .
2
Welche der folgenden Aussagen zum langfristigen Gleichgewicht auf diesem Markt sind zutreffend?
(x aus 5)
A
Im langfristigen Gleichgewicht bietet jede Firma 5 Einheiten an.
B
Im langfristigen Gleichgewicht sind 20 Firmen auf dem Markt.
C
Der Gleichgewichtspreis lautet P* = 175 .
D
Die Gleichgewichtsmenge lautet X * = 50 .
E
Im langfristigen Gleichgewicht machen die Firmen Nullgewinne.
Aufgabenblatt 9
Aufgabe 15 (5 RP)
Die marginale Zahlungsbereitschaft für ein Gut X zweier Konsumenten 1, 2 sei gegeben durch
MZB=
20 − X für X ≤ 20
1
MZB=
20 − 2 X für X ≤ 10 .
2
Welche der folgenden Aussagen sind zutreffend?
(x aus 5)
A
Die inverse aggregierte Nachfragefunktion der Konsumenten 1 und 2 lautet:
P
= 40 − 3 X für X ≤ 10 .
B
Die inverse aggregierte Nachfragefunktion der Konsumenten 1 und 2 lautet:
P
= 40 − 3 X für X ≤ 40 / 3 .
C
Die inverse aggregierte Nachfragefunktion der Konsumenten 1 und 2 lautet:
P
= 20 −
2
X für X ≤ 30 .
3
D
Die inverse aggregierte Nachfragefunktion der Konsumenten 1 und 2 lautet:
P
= 20 − 3 X .
E
Zum Preis P = 25 fragen die beiden Konsumenten das Gut X nicht nach.
TEIL IV: Preisbildung auf monopolistischen Märkten
Aufgabe 16 (5 RP)
Die Produktion eines Gutes verursache einem Monopolisten lediglich Fixkosten in Höhe von F = 10000 . Variable
Kosten hat er jedoch nicht. Die inverse Nachfragefunktion nach dem Gut sei gegeben durch=
P 200 − X . Welche
der folgenden Aussagen zu den Grundlagen der Preisbildung im Monopol sind in diesem Fall zutreffend?
(x aus 5)
A
Der betrachtete Monopolist wählt diejenige Angebotsmenge, für die der Grenzerlös null
ist.
B
Der Monopolist wählt die Angebotsmenge X = 100 .
C
Der Monopolist wählt die Angebotsmenge X = 200 .
D
Der Monopolist kann einen positiven Gewinn erzielen.
E
Für die gewinnmaximale Ausbringungsmenge des betrachteten Monopolisten nimmt die
Preiselastizität der Nachfrage den Wert -1 an.
Aufgabenblatt 10
Aufgabe 17 (5 RP)
Welche Aussagen zu den Grundlagen der Preisbildung im Monopol sind richtig?
(x aus 5)
A
Im Monopolgleichgewicht
Monopolisten stets überein.
stimmen
Grenzkosten
und
Durchschnittskosten
des
B
Im Monopolgleichgewicht entspricht der Preis stets dem Durchschnittserlös des
Monopolisten.
C
Im Monopolgleichgewicht ist der Grenzerlös des Monopolisten stets maximal.
D
Im Monopolgleichgewicht ist die Konsumentenrente stets minimal.
E
Im Monopolgleichgewicht ist der Grenzerlös stets gleich null.
Aufgabe 18 (5 RP)
Auf einem Monopolmarkt sei die Marktnachfrage durch X= 70 −
1
P gegeben. Die Kostenfunktion des
4
Monopolisten laute K =2 X 3 − 40 X 2 + 10 X . Das Gut sei beliebig teilbar. Welche der folgenden Aussagen sind
zutreffend?
(x aus 5)
A
Im Marktgleichgewicht beträgt der Preis P* = 110 .
B
Die Angebotsmenge des Monopolisten lautet X * = 42,5 .
C
Im Marktgleichgewicht beträgt der Preis P* = 220 .
D
Die Angebotsmenge des Monopolisten lautet X * = 15 .
E
Der Monopolist erzielt im Gleichgewicht einen positiven Gewinn.
Aufgabenblatt 11
Aufgabe 19 (5 RP)
Die inverse Marktnachfrage nach einem Gut X laute=
P 1000 − X . Das Gut X werde von zwei Firmen A, B mit
2
den Kostenfunktionen =
K A 3 X A + 10000 und =
K B 3 X B2 + 10000 angeboten. Die Firmen schließen einen
idealtypischen Kartellvertrag ab, der für die Firmen A und B jeweils diejenige Produktionsmenge festschreibt,
welche die Summe der Gewinne der Firmen A und B maximiert. Welche der folgenden Aussagen sind zutreffend?
A
Im Kartellgleichgewicht bietet jede Firma 10 Einheiten des Gutes an.
B
Im Kartellgleichgewicht bieten beide Firmen zusammen 100 Einheiten des Gutes an.
C
Im Kartellgleichgewicht wählen die Firmen den Preis Pkart = 800 .
D
Falls sich Firma A an die Kartellvereinbarung hält und Firma B den Kartellvertrag bricht,
wählt sie ein höheres Produktionsniveau als vereinbart, um ihren Gewinn zu steigern.
E
Falls sich Firma A an die Kartellvereinbarung hält und Firma B den Kartellvertrag bricht,
wählt sie das Produktionsniveau X B = 150 .
Aufgabe 20 (5 RP)
Welche der folgenden Aussagen zum natürlichen Monopol sind zutreffend?
(x aus 5)
A
Ein Monopolist, welcher über ein natürliches Monopol verfügt, macht stets Nullgewinne.
B
Steigt ausgehend von der Marktform eines natürlichen Monopols die Marktnachfrage, so
kann dies dazu führen, dass der (ehemalige) Monopolist sein natürliches Monopol
verliert., d.h., der Marktzutritt für Konkurrenten lohnenswert wird.
C
Ist die Durchschnittskostenfunktion eines Monopolisten streng monoton fallend, so liegt
ein natürliches Monopol vor.
D
Ein Monopolist, der positive Gewinne erzielt, verfügt stets über ein natürliches Monopol.
E
Falls ein Monopolist positive Gewinne erzielt, kann die Marktform eines natürlichen
Monopols vorliegen.
Aufgabe 20 war die letzte Aufgabe.
Erfassung und Bewertung 1
Hinweise zum Ausfüllen des Lotse-Erfassungsbogens:
Erfassungsbogen
Der Erfassungsbogen gliedert sich in drei Teile: Das Identifikationsfeld, das AuswahlAntwortfeld und das Antwortfeld für numerische Antworten. Für die vorliegende Klausur sind nur
das Identifikationsfeld sowie das Auswahl-Antwortfeld (Aufgaben 1-20) auszufüllen
Matrikelnummer und Klausurkennzeichnung
Das Identifikationsfeld ordnet Ihre Angaben Ihrer Person und der Klausur zu. Die
klausurbezogenen Angaben sind in der Regel eingedruckt. Tragen Sie Ihren Namen und Ihre
Matrikelnummer auf dem Erfassungsbogen ein und unterschreiben Sie die Klausur in dem dafür
vorgesehenen Feld. Die Matrikelnummer wird maschinell ausgewertet.
Markierungen
Das Auswahl-Antwortfeld nimmt Ihre Antworten für die
Multiple choice-Aufgaben auf. Achten Sie darauf, dass Sie
die Antworten bei der richtigen Aufgabennummer und in der
richtigen Position (A - E) markieren. Im LotseInformationsheft wird empfohlen, die richtigen Antworten
durch einen waagerechten, nicht zu dünnen Strich zu
markieren. Diese Empfehlung war bei einer früher
verwendeten Technologie notwendig. Die aktuelle
Technologie erlaubt auch, dass Sie ihre Ergebnisse
ankreuzen.
Wichtig ist in jedem Fall,
• dass Sie einen nicht zu dünnen Strich oder nicht zu dünnes Kreuz machen.
Der Leser erkennt Ihre Antwort erst, wenn ein genügender Teil der interpretierten Fläche geschwärzt ist.
•
dass Ihre Markierungen nicht in Nachbarfelder hineinreichen. Bleiben Sie innerhalb der weißen
Flächen.
Der Leser erkennt sonst manchmal auch Nachbarfelder als markiert!
Erfassung und Bewertung 2
Korrekturen
Wir empfehlen, einen Stift zu verwenden, der sich sauber radieren lässt (Härtegrad 2 oder HB).
Wenn Ihre Radierung schmiert, können bei benachbarten Aufgaben Markierungen gelesen
werden, die Sie nicht vorgesehen haben.
Wenn Sie eine Markierung durchstreichen, ein Kreuz durch einen Strich oder ähnliches
machen, wird Sie dennoch gelesen. Letztlich lassen sich Korrekturen nicht in allen Fällen
vermeiden. Wir bemühen uns, das Leseergebnis zu kontrollieren und überprüfen korrigierte
Erfassungsbogen. Die Korrektur muss aber für uns eindeutig und klar sein, damit wir sie
anerkennen. Schreiben Sie z.B. am Rand "Durchgestrichen=falsch".
Wenn Sie an einer Stelle z.B. einen halb so dicken Strich haben wie üblich, weil Sie sich
vielleicht noch nicht sicher sind, und der Leser den Strich liest oder auch nicht liest, korrigieren
wir das nicht und akzeptieren auch keine spätere Reklamation.
Korrigierte Erfassungsbogen erfordern aufgrund der Nachbearbeitung eine längere
Auswertungszeit. Es kann also sein, dass Ergebnisse der nach zu korrigierenden
Erfassungsbogen bei der ersten Veröffentlichung noch nicht vorliegen.
Konzeptpapier 1
Konzeptpapier 2
Konzeptpapier 3
Konzeptpapier 4
Konzeptpapier 5
Herunterladen