PowerPoint-Präsentation des Referats zur Semesterarbeit

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68er-Bewegung und
Konsumgesellschaft
Analyse einer symbiotischen
Verbindung im Angesicht
ideologischer Gegensätze
Inhalt
• Fragestellungen &
Hypothesen
• Abgrenzung des Themas
• Ergebnisse
• Folgen der „68er“ &
Gegenwartsrelevanz
• Literatur
© Philipp Pötz (0700465)
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Fragestellungen & Hypothesen
Fragestellungen
• In welcher Beziehung
standen „68er-Bewegung“
und Konsum zueinander?
• Inwiefern und aus welchem
Umfeld heraus änderte sich
das Konsumverhalten junger
Menschen im Rahmen jener
Bewegung?
• Inwieweit hatten die
Spezifika des
Konsumverhaltens der
„68er-Bewegung“
Auswirkungen auf die
Konsumgesellschaft als
Ganzes?
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Hypothesen
• Abkehr vom Massenkonsum &
Entwicklung eines
alternativen
Konsumverhaltens
–  jugendliche und
studentische Identität
– Abgrenzung von etablierten
Wertvorstellungen =
„Haupt-/Massenkultur“
• zunehmende
Kommerzialisierung der
„68er-Bewegung“
– Entideologisierung
– Modetrend
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Abgrenzung des Themas
Begriff „68er-Bewegung“
• „68er-Bewegung“ als
viel sagendes, aber
unscharfes Schlagwort
• nicht zeitlich in sich
geschlossen zu
betrachten
– Einfluss von
„Vorgängerbewegungen“
–  erstmaliges
Auftauchen später die
„68er“ prägender Ideen
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Fokus auf das Konsumthema
• Konsumaspekt
ist
separat analysierbar
nicht
• weitere für die Analyse zu
berücksichtigende
Ebenen
der „68er-Bewegung“:
•
•
•
•
ideologische
politische
soziale
(gegen-)kulturelle
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Geografische Eingrenzung
• Westdeutschland als
Zentrum der Analyse
• Anreißen der
ostdeutschen Situation
• Einfluss der
internationalen
Bewegung
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Ergebnisse
• Musik & Mode als
wesentliche
Elemente endogenen
Zusammenhalts
• Ablehnung der
Gesellschaft als
Induktor exogener
Bindekräfte
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• „68er“ als Abkehr von der
Konsumgesellschaft?
–  „Übersteigerung“ der
Konsumgesellschaft?
• Ablehnung „ewiger Werte“
–  Negierung etablierter
Interpretationen
• „Das Dingliche ist nur so
viel wert, wie der
Einzelne aus ihm macht“
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• ideologische Konsumkritik ≠
reale Verhältnisse
• Korrelation von
Konsumgesellschaft & „68erBewegung“
• Konsumgesellschaft als
Trägermedium für Vermarktung
– Gegenkultur wird Massenkultur
– Eskalationsspirale!
• unverzichtbar zur Ausbreitung
der Bewegung!
• Ansatzpunkt szeneinterner
Kritik
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• Gegenkultur wird Massenkultur
–  Verbreitung von Ideen &
Stil der „68er“
– Öffnung der Gesellschaft
gegenüber vormals Abgelehntem
– Abnehmen der Außenseiterrolle
• Ausdifferenzierung der Szene
–  Aufsplitterung in neue
Subkulturen
– langsames „Verschwinden“ der
ursprünglichen „68erBewegung“
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Folgen der „68er“
Gegenwartsrelevanz
• unnachgiebige Provokation &
Extravaganz der „68er“
–  Liberalisierung der
Gesellschaft!
• Grundstein für heute
selbstverständliche
Freiheiten
– weitgehender Fall rigider
Modenormen
– allgemeine Akzeptanz von
Musik abseits der
bürgerlichen Norm
– Aussehen & „Styling“ als im
individuellen Ermessen
liegend
•  „Jugendkultur“ als
selbstverständliches Element
der Identität junger Menschen
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Literatur
• Detlef Siegfried, Time is on my Side. Konsum und Politik in der
westdeutschen Jugendkultur der 60er Jahre, Göttingen 2006.
• Simon Kießling, Die antiautoritäre Revolte der 68er.
Postindustrielle Konsumgesellschaft und säkulare
Religionsgeschichte der Moderne, Köln 2006.
• Lorenz Durrer, Born to be wild. Rockmusik und Protestkultur in
den 1960er Jahren, in: Martin Klimke, Hg., 1968. Handbuch zur
Kultur- und Mediengeschichte der Studentenbewegung, Stuttgart
2007, 161-174.
• Sabine Weißler, Unklare Verhältnisse: 1968 und die Mode, in:
Martin Klimke, Hg., 1968. Handbuch zur Kultur- und
Mediengeschichte der Studentenbewegung, Stuttgart 2007, 305-310.
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• Detlef Siegfried, Gegenkultur in der Konsumgesellschaft um 1968,
in: Christine von Hodenberg, Hg., Wo >>1968<< liegt. Reform und
Revolte in der Geschichte der Bundesrepublik, Göttingen 2006, 4878.
• Kaspar Maase, Körper, Konsum, Genuss – Jugendkultur und mentaler
Wandel, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, B 45/2003, Bonn 2003,
b.45, 9-16.
• Uta Poiger, Amerikanisierung oder Internationalisierung?
Populärkultur in beiden den beiden deutschen Staaten, in: Aus
Politik und Zeitgeschichte. B 45/2003, Bonn 2003, b.45, 17-24.
• Jakob Tanner, „The Times they are changin’”. Zur subkulturellen
Dynamik der 68er-Bewegungen, in: Ingrid Gilcher-Holtey, Hg.,
1968. Vom Ereignis zum Gegenstand der Geschichtswissenschaft,
Göttingen 1998.
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