PM Nabucco 19. Juni - 5 September 2015

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Pressebüro
07/04/2017
NABUCCO
von Giuseppe Verdi
Arena von Verona
19. (Première), 25. Juni - 21.00 Uhr
3. 9. 15. 18. 23. Juli - 21.00 Uhr
13. 18. 22. 26. 29. August - 20.45 Uhr
1. 5. September - 20.45 Uhr
Freitag, 19. Juni um 21.00 Uhr wird das 93. Opernfestival 2015 mit Giuseppe Verdis Nabucco in
der Arena von Verona eröffnet.
Verdis Drama wird an 14 Abenden, vom 19. Juni
bis 5. September, in der historischen
Inszenierung aus dem Jahr 1991 unter der Regie
von Gianfranco de Bosio und mit dem
Bühnenbild von Rinaldo Olivieri dargestellt. Am
Pult steht Dirigent Riccardo Frizza (19. 25. Juni –
3. 9. 15. 18. 23. Juli) und Dirigent Julian
Kovatchev (13. 18. 22. 26. 29. August – 1. 5.
September).
Bekannte Interpreten treten in Verdis Drama auf: als Hauptdarsteller in der Rolle des Nabucco
singt anlässlich der Première und den drei darauf folgenden Darstellungen Luca Salsi (19. 25. Juni –
3. 9. Juli ), dann folgen in derselben Rolle Dalibor Jenis (15. 18. 23. Juli – 13. August), Ambrogio
Maestri (18. 22. August) und anlässlich der letzten Darstellungen debüttiert in der Arnea Sebastian
Catana (26. 29. August – 1. 5. September). In der Rolle der stolzen Abigaille kehren auf die Bühne
der Arena Martina Serafin (19. 25. Juni – 3. 9. Juli) und Susanna Branchini (15. 18. 23. Juli – 13.
18. 22. 26. August ), während Anna Pirozzi ihren Erstauftritt in der Arena am 29. August feiert
und dann auch am 1. und 5. September als Abigaille auftritt; Zaccaria sind Dmitry Beloselsky (19.
25. Juni – 18. 23. Juli), Raymond Aceto (3. 9. 15. Juli) und Vitalij Kowaljow (13. 18. 22. 26. 29.
August – 1. 5. September). In der Rolle von Nabuccos Tochter Fenena singen Nino Surguladze (19.
Juni – 13. 18. August), Sanja Anastasia (25. Juni – 3. 9. 15. 18. 23. Juli) sowie Anna Malavasi (22.
26. 29. August – 1. 5. September ); als Ismaele tritt zum ersten Mal in der Arena Piero Pretti (19.
25. Juni – 3. 9. 18. Juli) auf , der sich in der Rolle mit Cristian Ricci (15. 23. Juli – 22. August – 1. 5.
September), Alessandro Fantoni (13. 18. August) und Raffaele Abete (26. 29. August ) abwechselt;
die letzteren zwei sind bei ihrem Erstauftritt am Opernfestival 2015. In der Besetzung in der Rolle
des Hohepriesters des Baal Alessandro Guerzoni (19. 25. Juni – 3. 15. Juli), Gianluca Breda (9. 18.
23. Juli – 13. 18. 22. August) und Paolo Battaglia (26. 29. August – 1. 5. September ); in der Rolle
von Abdallo singen Francesco Pittari (19. 25. Juni), Paolo Antognetti (3. 9. Juli - 22. 26. 29. August
– 1. 5. September ) und Antonello Ceron (15. 18. 23. Juli – 13. 18. August); Anna ist Madina
Karbeli (19. 25. Juni) zum ersten Mal in der Arena, abwechselnd mit Maria Letizia Grosselli (3. 9.
15. Julim ), Francesca Micarelli (18. 23. Juli – 13. 18. August ) und Elena Borin (22. 26. 29. August
– 1. 5. September ). Es wirken mit das Orchester, der Chor unter der Leitung von M.o Salvo Sgrò,
die zahlreichen Statisten und die Techniker der Arena von Verona.
Wiederholungen : 25. Juni um 21.00 Uhr – 3. 9. 15. 18. 23. Juli um 21.00 Uhr – 13. 18. 22. 26.
29. August um 20.45 Uhr – 1. 5. September um 20.45 Uhr .
Nabucco ist eine vom Publikum der Arena heißgeliebte Oper, denn deren Geschichte ist an die
Stadt Verona gebunden. Das dritte Werk des
Komponisten von Busseto, nach dem Libretto von
Temistocle Solera, wurde zum ersten Mal 1844 in
Verona im Teatro Filarmonico aufgeführt, zwei
Jahre nach der Mailänder Uraufführung unter der
Oberleitung von Verdi selbst, der Orchesterleitung
von Carlo Sampietro und den Hauptdarstellern
Filippo Collini und Giuseppina Strepponi.
Anschließend wurde die Oper nach 1938 im
Rahmen von 20 Opernfestivals in der Arena in 10 unterschiedlichen Inszenierungen aufgeführt.
Aus diesem Grund wurde im Jahr der Weltausstellung Expo Milano 2015 zur Eröffnung des
Opernfestivals Nabucco gewählt und zwar in der geglückten Inszenierung von 1991 des Regisseurs
Gianfranco de Bosio mit der Zusammenarbeit des Veroneser Architekten und Bühnenbildners
Rinaldo Olivieri: «Eine moderne Metapher – erklärt de Bosio – des Konflikts zwischen der
monotheisten Idee, der Kultur des Individuums, des Geistes und der Formenstrenge und der
Religion der Götzenverherrlichung, der Kultur der Göttervielfalt, wo das Gesetz des Stärkeren
waltet, die Formenvielfalt, der Kult des Ästhetizismus». Dieses Konzept nimmt in der Arena Gestalt
an und zwar in der Gegenüberstellung des Tempels von Jerusalem und dem babylonischen
Königspalast, der von einem Turm zu Babel überragt wird, der am Ende des Dramas in Trümmer
fällt, «verwüstet durch die Kraft des Geistes»; die Zerstörung der heidnischen Götzen wirkt laut
Soleras Libretto um so feierlicher. Olivieri, der die riesigen Räume der Arena bestens kennt, stellt
in die Bühnenmitte einen imposanten hebräischen Tempel, der sich dann während des Exils des
verschleppten Volkes in den Turm zu Babel verwandelt. Gianfranco de Bosios Regie hebt den
Kontrast des Operngeschehens hervor: die rastlose Tatkraft des hebräischen Volks wird der Würde
des babylonischen gegenübergestellt, um den Konflikt zwischen Babylon und Jerusalem zu
vergegenwärtigen, den Konflikt zwischen unterschiedlichen Kulturen und Religionen, die aber auf
dem Höhepunkt des Unverständnisses eine gemeinsame Sprache finden und in der Pluralität eine
erneute Harmonie entdecken.
Dank dieser versöhnenden Weltanschauung, die zu tiefst dem Risorgimentogeist entspricht, der
die italienischen Patrioten in den Jahren kennzeichnet, in denen der noch nicht dreißigjährige
Verdi das Werk komponiert, wird Nabucco in der kollektiven Vorstellung zum patriotischen Werk
schlechthin mit dem Chor Va’, pensiero, der sich zur Hymne der nationalen Befreiung erhebt.
AUSKUNFT
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