konzertsaison - Hofer Symphoniker

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KONZERTSAISON
2014
2015
03
Impressum
Herausgeber
Hofer Symphoniker gGmbH
Klosterstraße 9-11
95028 Hof
Tel. 09281 7200-0
Fax 09281 7200-72
info@hofer-symphoniker.de
www.hofer-symphoniker.de
Geschäftsführerin
Ingrid Schrader, Intendantin
Programmplanung
Stefanie Müller-Lietzau
Redaktion
Susan Löschner-Döhler
Ulf-Martin Keller
Manuela Wagner
Gestaltung/Produktion
designhouse
Bildnachweis
S. 12: Markus C. Hurek
S. 16: Christian Ruvolo
S. 18, 24, 34: Felix Bröde
S. 22, 26: Uwe Arens
S. 26: Lukas Beck
S. 28: Credia
S. 30: Erol Gurian, Marie Staggat
S. 32: Regine Koerner
S. 41: Markus Esser, B. Aumüller,
JL del Castillo
Alle anderen Fotos:
Manfred Jahreiss,
Archiv Hofer Symphoniker,
Thomas Schrader
Akquise Werbepartner
Anja Grimm
Druck
Pauli Offsetdruck, Oberkotzau
Redaktionsschluss 02.06.2014,
Änderungen vorbehalten
02 Impressum/Inhalt
04 Grußwort der Intendantin
06 Das Kulturunternehmen
08 Das Orchester
10 Verwaltung
12 Ehrendirigent
15 Erster Gastdirigent Daniel Klajner
16 Symphoniekonzerte
38 Sonderkonzert
41 Neujahrskonzert
42 Kinderkonzert
43 Kammerkonzert
44 Gast- und Sonderkonzerte
48 Kartenpreise, Abonnements,
Sonderangebote
50 Bestuhlungspläne der Freiheitshalle
54 Kartenservice
55 Bestellformular
57 Geschäftsbedingungen
58 Die Musikschule
der Hofer Symphoniker
62 Danksagung
64 Die Stiftung
66 Spielplan Theater Hof
68 Unsere Inserenten
04
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VEREHRTES PUBLIKUM,
LIEBE FREUNDE
DER HOFER SYMPHONIKER,
eine aufregende und spannende Spielzeit liegt hinter uns, welche u.a. mit
dem erfolgreichen 5. Internationalen Violinwettbewerb Henri Marteau eine
wichtige Plattform für einen interkulturellen und musikalischen Austausch
bot. An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei allen
Unterstützern bedanken.
Die Hofer Symphoniker konnten einmal
mehr beweisen, dass sie nicht nur für erstklassige Konzerte, sondern auch für kulturelle Offenheit stehen und ihren Leitspruch
„Kultur und Bildung im Einklang“ leben.
Es gab viel Neues für Sie als treues Publikum, und auch die nächste Spielzeit wird an
dieses Konzept anschließen.
Die Musik ist der
vollkommenste Typus
der Kunst: Sie verrät nie
ihr letztes Geheimnis.
Oscar Wilde
Der Fokus wird einmal mehr auf Sie, liebe
Konzertbesucherinnen und Konzertbesucher,
gerichtet. Denn Ihr Empfinden rund um die
Konzerte der Hofer Symphoniker liegt uns
besonders am Herzen. Deshalb möchten
wir Sie zum Mitbestimmen einladen. Zum
4. Symphoniekonzert können Sie das Werk
der zweiten Konzerthälfte selbst wählen.
Dazu liegt dem Heft ein Kärtchen bei.
Doch nicht immer nur das Neue ist interessant, auch die Klassiker schenken Freude,
so beispielsweise einer unserer Höhepunkte,
das 9. Symphonie­konzert mit Ludwig van
Beethovens Symphonie Nr. 9 d-Moll op.
125, welches unser Ehrendirigent Enoch zu
Guttenberg dirigieren wird.
Die Hofer Symphoniker erwarten Sie mit
weiteren Glanzpunkten, wie mit einem
schönen Themenkonzert zu Pelléas und
Mélisande, und auch Schumann wird pur zu
genießen sein. Unser abwechslungsreiches
Konzertprogramm wird Sie durch Emotionen und besondere musikalische Erlebnisse
begleiten und hat traditionell den Anspruch,
Sie mitzureißen.
Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Studieren des Saisonheftes. Wir hoffen, Sie auch in
der neuen Spielzeit 2014/15 mit unserer musikalischen Auswahl begeistern zu können,
und freuen uns auf Ihren Besuch. Lassen
Sie uns den Zauber der Musik gemeinsam
genießen.
Ihre Hofer Symphoniker
Ingrid Schrader
Intendantin, Stadträtin
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KULTURGUT
WÖRTLICH
GENOMMEN
Wenn im Zusammenhang mit den
Hofer Symphonikern von Kulturgut
die Rede ist, dann könnte
die Schreib­weise durchaus auch
„Kultur. Gut“ lauten.
Denn spätestens seit der Verleihung des
ECHO-Awards 2010 für Nachwuchsförderung wurde deutlich, welch herausragende Rolle das Orchester in Deutschland
einnimmt.
Wo die Kultur
zur Kunst wird,
wird die Arbeit
oft zum Vergnügen.
Ob in der Hofer Freiheitshalle, bei renommierten Festspielen, wie z.B. bei den Thurn
und Taxis Schlossfestspielen Regensburg,
zur Eröffnung der Buchmesse in Leipzig,
Konzerten in der Alten Oper Frankfurt,
am Berliner Gendarmenmarkt oder in
ARD und ZDF – der Name Hofer Symphoniker ist längst ein Synonym für herausragende Spielkunst geworden. Als Begleitung
für Stars von Weltformat (Jonas Kaufmann,
Midori, Alice Sara Ott, Klaus Florian Vogt),
bei grenzüberschreitenden Projekten oder
bei den eigenen Konzerten, die seit der Saison 2010/2011 unter der Leitung des Ersten
Gastdirigenten Daniel Klajner stehen.
Nicht zu vergessen die Kooperation mit
dem renommierten Theater Hof, bei der
das Musik­theater und die Orchesterarbeit
eine wichtige Rolle spielen. Doch, wie
gesagt – Kultur. Gut!
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DAS ORCHESTER
I. Violinen
II. Violinen
Violoncelli
Flöten
Hörner
Harfe
Lorenzo Lucca
Ulrich Könner
Vasile Zaharia
Birgitta Kurbjuhn
Alan Korck
Ruth Rojahn-Leitz
Alex Köhn
Wolf-Dieter Zastrow
Ulrike Lawrence
John Manganaro
Maria Kusnezova
Hans Breidsprecher
Melanie Schönbichler
Oliver Redfearn
Tiberiu Kozak
Markus Jung
3. Konzertmeisterin
Kamelia Kuzmanova
Robert Lietzau
Juraj Chupac
Monika Mayrock
Tamara Melikian
Astrid Petzold
Alexey Shestiperov
Radu Topliceanu
Friederike Wilckens
1. Konzertmeister
Vladimir Stanušev
stv. Konzertmeister
Anna Kaczmarek
Aloys Cosacchi
András Dénes
Elena Gonashvili
Peter Vassilev
Christian Iacovescu
Violen
Andreas Krüger
Konstantin Valtchanov
Werner Nothstein
Petia Ivanova
Eugen Rabkov
Nikolay Katsarski
Vesela Stanuševa
Violeta Zaharia-Donici
Xiang Liu
Anton Bonev
Alexander Efimov
Hitoshi Honda
Jens Wilckens
Kontrabässe
Oboen
N.N.
Schlagwerk/Pauke
Johannes Potzel
Claus Bening
Pavel Kondakov
Trompeten
Giorgi Kalandarishvili
Peter Lawrence
Noriko Kitamura
Attila Szegedi
Orchesterwarte/
Technik
N.N.
Helmut Gräßel
Thomas Faltlhauser
Posaunen
Rainer Weiß
Howard Golden
Christy Belicki
Wolfgang Sauerwein
N.N.
Klarinetten
Fagotte
Willi Melzer
Hans-Jürgen Bohn
Felix Leibbrand
Tonko Huljev
Tuba
Emilian Tilev
Rainer Streit
Kentaro Masaoka
Stand: 10. Juni 2014
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DIE VERWALTUNG
Sie können uns gerne auch
per E-Mail kontaktieren:
nachname@hofer-symphoniker.de
Ingrid Schrader
Intendantin, Geschäftsführerin
Tel. 09281 7200-15
schrader@hofer-symphoniker.de
Marion Rauh
Musikschulassistentin
Helmut Gräßel
Rainer Weiß
Tel. 09281 7200-32
Stefanie Müller-Lietzau
Orchesterdirektorin
Tel. 09281 7200-16
Susan Löschner-Döhler
Intendanzsassistentin, Intern.
Violinwettbewerb Henri Marteau
Tel. 09281 7200-15
Carmen Eckert
Buchhaltung
Tel. 09281 7200-20
Oliver Geipel
Kaufmännischer Leiter
Gabriele Jahn
Tel. 09281 7200-21
Verwaltungsleiterin
der Musikschule
Volker Rösler
Ulf-Martin Keller
Organisationsleiter
Künstlerisches Betriebsbüro,
Konzerteinführungen
Manuela Wagner
Anja Grimm
Tel. 09281 7200-25
Orchesterwart
Tel. 09281 7200-31
Orchesterwart
Hans-Jürgen Bohn
Technik/Orchesterwart
Tel. 09281 7200-31
Tel. 09281 7200-26
Sekretariat
Alexandra Brauner
Sekretariat Musikschule
Tel. 09281 7200-14
Teamassistentin Intendanz,
Kartenservice
Tel. 09281 7200-29
Fachbereichsleitung der Musikschule
v.l. Benjamin Sebald (Bläser/Percussion/Schulkooperationen), Dietmar Ungerank
(Zupfinstrumente), Tomoko Cosacchi (Tasteninstrumente/Vokal/Theorie),
Stefanie Günther (Grundfächer/Malen/Tanz), Flora Gáll (Streicher inkl. Suzuki, Sprecherin)
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EHRENDIRIGENT
ENOCH ZU GUTTENBERG
Bequem hat er es sich nie gemacht. Enoch zu Guttenberg ist seinen
eigenen Überzeugungen gefolgt, ist nie einfach nur mit, sondern oft
genug gegen den Strom geschwommen. Als einer der herausragenden
Dirigenten unserer Zeit hat er sich mit der Musik auf eine Weise
auseinandergesetzt, die Publikum und Kritiker aufgerüttelt und ihm
zugleich internationale Achtung verschafft hat.
Enoch zu Guttenberg –
Ein musikalischer Vordenker,
der die Möglichkeiten
des Orchesters ausschöpft
und in neue Sphären hebt.
Sowohl als Symphoniker als auch als
Interpret der großen Sakralwerke setzten
seine Aufführungen wichtige Akzente in der
eigenen Laufbahn und auf den bedeutenden internationalen Bühnen: So dirigierte
Enoch zu Guttenberg u.a. die Staatskapelle
Berlin, die Bamberger Symphoniker, das
NDR Sinfonieorchester, die Deutsche Radio
Philharmonie Saarbrücken, das MDR Sinfonieorchester und das Nouvelle Orchestre
Philharmonique Paris.
Zwei Ensembles sind es im Besonderen,
die Guttenbergs künstlerische Idee und
musikphilosophische Ansätze als gemeinsame Anliegen umsetzen: die von ihm seit
1967 geleitete Chorgemeinschaft Neubeuern
und das Orchester KlangVerwaltung, dessen
künstlerischer Leiter er seit 1997 ist. Mit
dem Orchester KlangVerwaltung, das sich
aus Musikern führender Symphonie- und
Opernorchester, aber auch international
bekannten Solisten und Kammermusikern
zusammensetzt, ist Enoch zu Guttenberg
seit einigen Jahren weltweit unterwegs.
Für Enoch zu Guttenberg und seine ihm
verbundenen Ensembles sind die Symbiose
aus dem fundierten Wissen um die jeweilige
historische Aufführungspraxis, der unbedingten, zwingenden Inhaltsorientierung
und der hieraus erwachsenden Emotionalität Grundlage ihrer Interpretation. Dies
gilt für alle bedeutenden Werke des Barock,
der Wiener Klassik, aus Romantik und
Spätromantik sowie für Kompositionen
des 20. Jahrhunderts. Große gemeinsame
Erfolge feierte Guttenberg zusammen mit
der Chorgemeinschaft Neubeuern und der
KlangVerwaltung nicht nur bei allen bedeutenden nationalen Festivals, sondern auch
im Wiener Musikverein, im Concertgebouw
Amsterdam, 2009 in China bei Konzerten
im Rahmen des Hongkong Music Festivals
und des Beijing Music Festivals sowie 2012
in St. Martin in the Fields in London. Ein
Höhepunkt im Konzertjahr 2010 war die
Aufführung von Verdis „Messa da Requiem“
zu Ehren von Papst Benedikt XVI. im
Vatikan.
Seit dem Jahr 2000 ist Enoch zu Guttenberg
Intendant der Internationalen Herrenchiemsee Festspiele. Als künstlerischer Leiter kreierte Guttenberg zusammen mit dem
Dramaturgen Klaus J. Schönmetzler hier ein
singuläres Konzept, das nicht nur von seiner
Persönlichkeit und seinen Überzeugungen
geprägt ist, sondern zugleich die besondere
Historie der Lokalität einbezieht.
Obwohl die Musik immer im Zentrum
seiner Aktivität und Kreativität liegt, hat
Guttenberg seine Mitwelt niemals aus
den Augen verloren. Ob als beharrlicher
Mahner und Visionär in Sachen Umweltpolitik oder als erfolgreicher Förderer der
kulturellen Zusammenarbeit zwischen Ost
und West – geprägt durch sein Elternhaus
war die Verbindung von politischem und
künstlerischem Engagement für Enoch zu
Guttenberg stets Verpflichtung. Für seine
Arbeit wurde er über die Jahre mit etlichen
Auszeichnungen, darunter der Deutsche
Kulturpreis und das Bundesverdienstkreuz
1. Klasse, geehrt.
Enoch zu Guttenbergs musikalisches
Wirken wird mittlerweile durch zahlreiche
Funk- und Fernsehproduktionen sowie
CD-Einspielungen dokumentiert. Für die
Einspielung von Anton Bruckners Symphonie Nr. 4 Es-Dur „Romantische“ erhielt er
zusammen mit dem Orchester KlangVerwaltung den ECHO Klassik in der Kategorie
„Sinfonische Einspielung des Jahres“, Musik
des 19. Jahrhunderts.
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Seit 2010/2011
Erster Gastdirigent
der Hofer Symphoniker:
Daniel Klajner
ERSTER GASTDIRIGENT
DANIEL KLAJNER
Seit der Saison 2010/2011 ist der international renommierte Dirigent
Daniel Klajner Erster Gastdirigent bei den Hofer Symphonikern.
Die Konzerte unter seiner Leitung offenbaren eine starke künstlerische
Energie und begeistern das Publikum stets mit aufrüttelnden Interpretationen
und eindrucksvoller musikalischer Kraft.
Er weiß mit der Spielkultur und den
klanglichen Möglichkeiten der Hofer Symphoniker umzugehen und die Qualitäten des
Orchesters fortzuentwickeln.
Daniel Klajner kann eine vielseitige musikalische Laufbahn vorweisen. Der gebürtige
Schweizer studierte in Wien Dirigieren
und Komposition. Noch während seines
Studiums, das er mit Auszeichnung abschloss, vervollständigte er seine Ausbildung
bei Dirigenten wie Gary Bertini (Salzburg),
Moshe Atzmon (Assisi) und Leonard Bernstein (Tanglewood und Tel Aviv). Zudem
war er Assistent von Leonard Bernstein an
der Staatsoper in Wien und von Claudio
Abbado bei den Berliner Philharmonikern
und bei den Salzburger Festspielen.
Daniel Klajner ist Gewinner und Preisträger
zahlreicher anerkannter Wettbewerbe, wie
z.B. des Min-On Dirigentenwettbewerbs in
Tokio, des Dirigentenwettbewerbs des
Wiener Kammerorchesters, des Masterplayer
Dirigentenwettbewerbs in Lugano und des
Jecklin-Wettbewerbs in Zürich.
Regelmäßige Gastdirigate verbinden Daniel
Klajner mit bedeutenden Orchestern im
In- und Ausland. Von 2000 bis 2005 war
Klajner Generalmusikdirektor in Würzburg
und gleichzeitig Künstlerischer Leiter des
Würzburger Mozartfestes. 2005 bis 2012 war
Daniel Klajner 1. Gastdirigent an der Opéra
National du Rhin in Strasbourg. Von 2004 bis
2012 war er auch Chefdirigent und Intendant
beim Orchestre Symphonique de Mulhouse.
Seit seiner früheren Tätigkeit als Musikdirektor am Theater Hof kommt Daniel Klajner
immer wieder gern nach Hochfranken und
dirigierte bis heute viele beachtete Konzerte
bei den Hofer Symphonikern.
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01.
SYMPHONIEKONZERT
METAMORPHOSEN
Freitag, 26. September 2014
19.30 Uhr
Festsaal Freiheitshalle Hof
Dirigent
Arn Goerke
Klarinette
Annelien van Wauwe
Paul Hindemith
Symphonische Metamorphosen
nach Themen von Carl Maria
von Weber
Carl Maria von Weber
Konzert für Klarinette und Orchester
Nr. 1 f-Moll op. 73
Ludwig van Beethoven
Symphonie Nr. 4 B-Dur op. 60
Annelien van Wauwe, eine der Meister­
schülerinnen von Sabine Meyer, ist
mehrfache Preisträgerin internationaler
Wettbewerbe. Seit ihrem großen Erfolg
beim renommierten ARD-Wettbewerb 2012
gehört sie zur Topriege der Klarinettisten.
Solistisch war Annelien van Wauwe mit
dem Symphonieorchester des Bayerischen
Rundfunks, den Stuttgarter Philharmonikern,
dem Deutschen Symphonie­orchester Berlin,
dem Brussels Philharmonic Orchestra und
dem Münchener Kammerorchester
zu erleben.
Im Jahre 1940 emigrierte Paul Hindemith
in die USA, drei Jahre später komponierte
Hindemith seine Symphonischen Metamorphosen nach Themen von Carl Maria von
Weber. Grundlage dafür sind seine WeberBearbeitungen von 1940, die der Tänzer und
Choreograph Léonide Massine bei Hindemith für eine Ballettmusik in Auftrag gegeben hatte. Hierfür sollte Hindemith Klavierstücke von Carl Maria von Weber zu Tänzen
für großes Orchester umwandeln. Hindemith wollte jedoch eine Ballettsuite komponieren und auch die Werkauswahl Massines
gefiel ihm nicht, so dass der Auftrag an den
unvereinbaren Vorstellungen scheiterte. Erst
1943 griff Hindemith die Idee wieder auf
und vollendete das Werk zur Symphonischen
Metamorphose. Er verwendet Themen von
Webers vierhändigen Klavierstücken und
aus seiner Bühnenmusik zu Turandot und
führt eine wahre Umwandlung durch, so
dass der Titel Metamorphosen durchaus
angebracht erscheint. Er verändert die Ton­
arten, fügt Variationen, Wiederholungen
und sogar neue Stimmen ein und verschärft
die Rhythmik und Harmonik. Entstanden
ist ein meisterhaftes Orchesterwerk mit viel
Fantasie und Humor, das zu recht eines der
meistgespielten Werke Hindemiths ist.
Im Anschluss erklingt das brillante Klarinettenkonzert Nr. 1 von Carl Maria von
Weber, das er 1811 seinem Freund, dem
Klarinettengenie Heinrich Joseph Baermann, auf den Leib geschnitten hat. Weber
räumte Heinrich Baermann sogar ein zehn
Jahre gültiges, exklusives Aufführungsrecht
ein. Erst danach ging das Konzert in Druck
und stand damit allen Klarinettisten offen.
Bei aller verlangten Virtuosität geht es hier
nicht lediglich um technisches Können,
sondern auch um neue Möglichkeiten des
Ausdrucks, die unsere Solistin Annelien van
Wauwe mit Bravour meistern wird.
Vielfach wurde gerätselt, wie Ludwig van
Beethoven zwischen der „tragischen“ dritten Symphonie und der „titanischen“ fünften Symphonie eine (vierte) Symphonie mit
so himmlischer Heiterkeit schreiben konnte.
Robert Schumann ging noch weiter und
bezeichnete die vierte Symphonie als die
„romantischste“ aller Symphonien Beethovens und charakterisierte sie als „griechisch
schlanke Maid zwischen zwei Nordland­
riesen“. Dennoch ist sie immer noch die
unbekannteste Symphonie Beethovens.
Vielleicht liegt es daran, dass das Helle,
Spielerische und Klare der 4. Symphonie
nicht so recht zu dem sonst so pathetischen
und tiefsinnigen Beethoven passt.
Text: Stefanie Müller-Lietzau
Präsentiert von
Wir laden Sie herzlich
zu unserer Konzerteinführung ein.
Ort Oberes Festsaalfoyer Freiheitshalle Hof
Zeit Freitag, 26. September / 18.30 Uhr
Eintritt frei!
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02.
SYMPHONIEKONZERT
„MOZART‘S GARDEN“
Seit der Antike werden Musen als göttliche
Inspirationsquellen verehrt, die Künstler mit
ihren genialischen Eingebungen zu außer­
gewöhnlichen Leistungen anspornen. So
gesehen erscheint die in Hamburg geborene
Sopranistin Mojca Erdmann wie eine Figur
aus längst vergangener Zeit. Obwohl sie am
Anfang ihrer Karriere steht, hat sie bereits
die Kreativität zeitgenössischer Komponisten wie Aribert Reimann und Wolfgang
Rihm befruchtet. Rihm schrieb ihr sogar die
Hauptrolle seiner Opernfantasie Dionysos
auf den Leib, in der Mojca Erdmann bei den
Salzburger Festspielen 2010 einen triumphalen Erfolg feierte.
Freitag, 17. Oktober 2014
19.30 Uhr
Festsaal Freiheitshalle Hof
Dirigent
Daniel Klajner
Sopran
Mojca Erdmann
In diesem Symphoniekonzert
werden Sie neben ausgewählten
Arien auch Orchesterwerke von
Mozart und seinen Zeitgenossen
hören.
„Mojca Erdmann sang die Susanna
mit lieblicher, betörender Stimme und
unpräten­tiöser Ehrlichkeit.“
Opernrezension zu Le nozze di Figaro an der
Met, The New York Times, Oktober 2012
Die Star-Sopranistin Mojca Erdmann zählt
zu den bedeutendsten und vielseitigsten
Stars der internationalen Musikszene und
wird von Kritikern und Publikum gleichermaßen gefeiert. Mit ihrer lyrischen wie
auch glasklaren Stimme ist sie weltweit als
Mozart-Interpretin unterwegs und sehr gefragt bei der Interpretation zeitgenössischer
Musiktheaterwerke.
Auf ihrem Debüt für Deutsche Grammophon Mozart‘s Garden präsentierte sich
die junge Sopranistin allerdings mit einer
anderen Musik: mit Werken von Wolfgang
Amadeus Mozart und dessen Zeitgenossen.
„Mozart begleitet mich schon mein ganzes
Leben. Obwohl mein Vater Komponist ist,
zeitgenössische Musik bei uns also eine
große Rolle gespielt hat. Dennoch war es für
mich immer das Größte, Mozart zu singen,
obwohl ich mächtig Respekt vor ihm habe:
Man weiß genau, wie es klingen soll, es
ist aber wahnsinnig schwer, dort hinzu­
kommen.“
Ihrem Gesang sind solche Hürden nicht
anzumerken. Ideal passt ihre Stimme zu
den Kompositionen des Salzburger Genies.
Mojca Erdmann verfügt über einen klangschönen lyrischen Sopran, der sich durch
große Flexibilität und einen glockenklaren
Ton auszeichnet. Dabei verzaubert sie
den Hörer nicht allein mit ihrer Stimme,
sondern auch mit der unverstellten Emotionalität ihres Vortrags: „Mozart geht mir
direkt ins Herz. Das klingt jetzt vielleicht
ein bisschen pathetisch, es ist aber so. Er
rührt etwas ganz tief in mir, und manchmal schießen mir sofort die Tränen in die
Augen. Warum, kann ich gar nicht sagen.
Dieser Zauber ist vielleicht sein Geheimnis.“
Die größte Überraschung bleibt jedoch die
Stimme Mojca Erdmanns. In ihrer Verbindung von technischer Meisterschaft,
Klangschönheit und erfülltem Ausdruck
liefert sie eine eindrückliche Vorstellung,
was Mozart-Gesang heute sein kann.
(Text: Tristan Wagner/Deutsche Grammophon)
Freuen Sie sich auf einen glanzvollen Abend
mit der Star-Sopranistin Mojca Erdmann
und den Hofer Symphonikern unter
der Leitung von Daniel Klajner.
Präsentiert von
Wir laden Sie herzlich
zu unserer Konzerteinführung ein.
Ort Konferenzbereich Freiheitshalle Hof
Zeit Freitag, 17. Oktober / 18.30 Uhr
Eintritt frei!
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03.
SYMPHONIEKONZERT
Freitag, 14. November 2014
19.30 Uhr
Festsaal Freiheitshalle Hof
PELLÉAS UND
MÉLISANDE
Dirigent
Daniel Klajner
Jean Sibelius
Pelléas und Mélisande,
Suite für Orchester op. 46
Gabriel Fauré
Pelléas und Mélisande,
Suite für Orchester op. 80
Arnold Schönberg
Pelléas und Mélisande op. 5
Schon immer waren große Liebesdramen
Inspirationsquelle aller Künste. In einer
erstaunlich kurzen Zeitspanne von 1898 bis
1905 widmeten sich gleich vier Komponisten musikalisch dem Schauspiel von Maurice Maeterlinck aus dem Jahr 1893. Auf einer Reise verirrt sich Prinz Golaud in einem
Wald und trifft dort die schöne aber traurige
Mélisande. Er überredet sie, mit ihm auf
sein Schloss zu kommen, und nimmt sie zur
Frau. Doch kann er ihre Stimmung nicht
aufhellen. Da erscheint Golauds Bruder
Pelléas. Er bezaubert Mélisande und reißt
sie aus ihrer Melancholie – die Liebe
ent­brennt. Golaud, rasend vor Eifersucht,
erschlägt Pelléas. Mélisande ist so erschüttert, dass auch sie stirbt. Es entstehen
jeweils eine Orchestersuite von Gabriel
Fauré (1898) und Jean Sibelius (1905) und
eine Symphonische Dichtung von Arnold
Schönberg (1903), die wir im Konzert hören
werden. Die Oper Pelléas und Mélisande
von Claude Debussy wurde 1902 in Paris
uraufgeführt.
Der Vergleich der musikalischen Umsetzung des Stoffes von Schönberg, Sibelius
und Fauré drängt sich auf.
Der erst 20-jährige Arnold Schönberg,
in seinem op. 5 noch weit von der Atonalität entfernt, die ihn später zum einflussreichsten Komponisten der musikalischen
Avantgarde werden lässt, schafft ein Werk
von ungeheuren Dimensionen. Inspiriert
von Franz Liszt und Richard Strauss,
entsteht eine Symphonische Dichtung, die
außerordentlich dicht und konzentriert bis
an die Grenze des Möglichen instrumentiert
ist. Alexander Zemlinsky schreibt im April
1903 an Schönberg: „Eines weiß ich heute
schon: es ist das Kunstvollste, das in unserer
Zeit geschrieben wurde. Ich glaube Richard
Strauss wird nicht lange dein Freund bleiben! Was ich von den Themen kenne, ist mit
wenigen Ausnahmen sehr originell. Etwas
weniger Strauss wäre mir lieber.“
und ganz klar definierten Themen. Ein
Werk mit einem ganz eigenen Reiz.
Gabriel Fauré erhält 1898 in London den
Auftrag, für die englische Erstaufführung
von Pelléas und Mélisande eine Bühnenmusik zu schreiben. Aus der Bühnenmusik
erstellt Fauré 1901 in neuer Orchestrierung
die Suite für Orchester, die zuerst aus drei
Sätzen besteht. Erst später fügt er einen
weiteren Satz hinzu, die bekannte Sicilienne.
1909 wird die nun viersätzige Suite als op. 80
veröffentlicht. Fauré sagt über sich selbst, er
sei ein Komponist der zarten, leisen Töne.
Wunderbar licht, duftend und bezaubernd
sind die Klangfarben seiner Suite.
Text: Stefanie Müller-Lietzau
Wir laden Sie herzlich
zu unserer Konzerteinführung ein.
Jean Sibelius geht das Thema anders an.
Er verzichtet auf eine große Orchesterbesetzung und erschafft eine Orchestersuite voller Reinheit und Transparenz. Seine Musik
entspringt dem funktionalen Klangbewusstsein, mit wunderbar weiten Melodiebögen
Ort Konferenzbereich Freiheitshalle Hof
Zeit Freitag, 14. November / 18.30 Uhr
Eintritt frei!
Gefördert von
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04.
SYMPHONIEKONZERT
WÜNSCHE ZU WEIHNACHTEN
Freitag, 05. Dezember 2014
19.30 Uhr
Großes Haus, Freiheitshalle Hof
Dirigent Daniel Klajner
Violoncello Daniel Müller-Schott
Felix Mendelssohn Bartholdy
Ouvertüre zu Ruy Blas c-Moll op. 95
Robert Schumann
Konzert für Violoncello und Orchester
a-Moll op. 129
Zur Auswahl stehen:
Anton Bruckner
Symphonie Nr. 4 Es-Dur „Romantische“
oder:
Ludwig van Beethoven
Symphonie Nr. 5 c-Moll op. 67
oder:
Edvard Grieg
Peer Gynt Suite 1 op. 46 und
Peer Gynt Suite 2 op. 55
„Umso üppiger jedoch blühte der Celloklang des Solisten Daniel Müller-Schott,
der mit großem, ungemein modulationsfähigem Ton spielte, musikalische Gestalten
spannungsvoll modellierte und überhaupt
ein bewundernswert souveräner Gestalter
war…“ Frankfurter Allgemeine Zeitung
Daniel Müller-Schott zählt heute zu den
weltbesten Cellisten und ist auf allen
wichtigen internationalen Konzertpodien
zu hören. Seit zwei Jahrzehnten begeistert
er sein Publikum mit kraftvollen Interpretationen und vereint kongenial technische
Brillanz mit großem intellektuellem und
emotionalem Verständnis.
In nur drei Tagen komponierte Felix
Mendelssohn Bartholdy seine Ouvertüre
Ruy Blas. Sie war eine Auftragskomposition für eine Aufführung von Victor Hugos
gleichnamigem Schauspiel Ruy Blas. Mendelssohns Begeisterung für die Schauspielvorlage hielt sich in Grenzen, er empfand
sie sogar als „abscheulich“ und „infam“.
Dennoch nahm er den Kompositionsauftrag an und schuf ein brillantes Werk mit
viel Schwung und Frische, oder wie Robert
Schumann gegenüber Richard Wagner
äußerte: ein „flottes Orchesterstück“.
Zur Auswahl stehen:
Im September 1850 erreichten Robert
Schumann und seine Frau Clara Düsseldorf, wo er den Posten des Städtischen
Musikdirektors übernahm. Hier wurden
sie begeistert empfangen, was Schumann
beflügelte. In seinem Tagebuch schreibt er
am 10. Oktober von „Komponiergelüsten“
und schon am 26. Oktober: „Das Cellokonzert beendet.“ Clara Schumann schwärmte,
Cello und Orchester seien auf geniale, ja
bezaubernde Weise miteinander verwoben,
und bewunderte den Wohlklang und das in
allen Melodien zum Ausdruck kommende
tiefe Gefühl. Es ist ein Werk, das ohne Zweifel zu den wichtigsten seines Genres, den
großen Cellokonzerten, gehört.
Auch heute noch zieht diese gewaltige,
titanische Schöpfung den Hörer geradezu
fesselnd in ihren Bann.
Weihnachten – Zeit der Wünsche! Das
Publikum hat bis zum 17.10.2014 Gelegenheit, auf Wahl-Postkarten abzustimmen.
Welches Werk wünschen Sie sich von den
Hofer Symphonikern in der zweiten Konzerthälfte des 4. Symphoniekonzertes?
Anton Bruckner
Symphonie Nr. 4 Es-Dur „Romantische“:
Eine Komposition voller Schönheit und
Naturstimmungen, von gewaltiger Kraft­
entfaltung bis zu atemraubender Stille.
oder:
Ludwig van Beethoven
Symphonie Nr. 5 c-Moll op. 67:
oder:
Edvard Grieg
Peer Gynt Suite 1 op. 46 und Peer Gynt
Suite 2 op. 55:
Ein Drama voll wildem Zauberspuk und
tiefem norwegischen Geist, mit wunder­
barer Musik erfüllt.
Text: Stefanie Müller-Lietzau
Präsentiert von
Wir laden Sie herzlich
zu unserer Konzerteinführung ein.
Ort Konferenzbereich Freiheitshalle Hof
Zeit Freitag, 05. Dezember / 18.30 Uhr
Eintritt frei!
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05.
SYMPHONIEKONZERT
AUSSERGEWÖHNLICH!
Das Concerto Grosso ist eine musikalische
Form, die im Barock sehr verbreitet war
und dann weitgehend wieder verschwand.
Søren Nils Eichberg zu Endorphin:
„Mit Endorphin war es mein Ziel, für mich
zu beleuchten, was von dieser traditionellen
Form für uns heute in einem zeitgenössischen Werk noch interessant ist und wo
man noch etwas aus dieser zeitweilig in
Vergessenheit geratenen Tradition in unsere
Zeit herüber retten kann. Im Gegensatz zu
dem Solokonzert tritt im Concerto Grosso nicht nur ein einzelner Solist, sondern
gleich eine kleine Gruppe – in diesem Fall
ein Streichquartett – aus dem Orchester
hervor. Mal führt das Orchester, mal das
Quartett. Mal spielt man gegeneinander, mal
zusammen. Ideen entstehen hier und werden dort aufgegriffen, verändert, erwidert
oder gar konterkariert – und umgekehrt.“
Freitag, 16. Januar 2015
19.30 Uhr
Festsaal Freiheitshalle Hof
Dirigent
Daniel Klajner
Armida Quartett
Martin Funda, Violine
Johanna Staemmler, Violine
Teresa Schwamm, Viola
Peter-Philipp Staemmler, Violoncello
Søren Nils Eichberg
Endorphin, Concerto Grosso
für Streichquartett und Orchester
Louis Spohr
Konzert für Streichquartett
und Orchester a-Moll op. 131
Franz Schubert
Symphonie Nr. 5 B-Dur D 485
Das Armida Quartett benannte sich nach
einer der erfolgreichsten Opern von Joseph
Haydn. Dieser Verweis auf den „Vater des
Streichquartetts“ kommt nicht von ungefähr,
hat der große Meister doch selbst einmal
gesagt: „Meine Sprache verstehe man
durch die ganze Welt.“ Die Sprache des
Streichquartetts verständlich zu machen, ist
dem Armida Quartett ein großes Anliegen.
Haydns Esprit und Schöpfergeist begleitet
die jungen Musiker auf ihrer Reise – ist Ansporn, Leitmotiv und Inspiration. Im September 2012 gewann das Armida Quartett den
1. Preis sowie den Publikumspreis beim 61.
Internationalen Musikwettbewerb der ARD,
bei dem es zusätzlich mit dem Preis für die
beste Interpretation des Auftragswerks Lost
Prayers von Erkki-Sven Tüür sowie fünf weiteren Sonderpreisen ausgezeichnet wurde.
Louis Spohr, ein echter Romantiker, Meister des Solokonzerts und einer der erfolgreichsten Violinvirtuosen und Komponisten
seiner Zeit. Er schrieb allein für die Violine
18 Konzerte. Die heimliche Krönung seines
Schaffens in der Gattung des Solokonzerts
ist das Konzert für Streichquartett und Orchester. Obwohl sich Spohr eingehend mit
der Alten Musik auseinandergesetzt hat, ist
sein Konzert für Streichquartett nicht vom
Concerto grosso beeinflusst. Vielmehr ergeben sich bei Spohr durch die ungewöhnliche
Besetzung für die damalige Zeit völlig neuartige, überraschende klangliche Aspekte,
die er meisterlich umsetzt, indem er den
konzertanten Dialog zwischen den je als
Einheit aufgefassten Quartett und Orchester
herausstellt. Auch für die heutige Zeit ist die
Besetzung nach wie vor sehr spannend und
in seiner Virtuosität wie geschaffen für das
preisgekrönte Armida-Quartett.
Franz Schuberts erste sechs Symphonien
entstehen in der Zeit von 1813 bis 1818.
Sie sind Ergebnis einer bemerkenswerten
Komponier- und Musizierlust des noch sehr
jungen Komponisten. Im Jahre 1816 entstehen gleich zwei seiner frühen Symphonien,
im Frühjahr die vierte „tragische“ Symphonie und im Herbst seine fünfte. Schubert ist
erst 19 Jahre alt, aber bereits ein unglaublich
reifer, genialer Komponist. Die fünfte Symphonie entsteht in sehr kurzer Zeit, was auch
Ausdruck der Schaffenslaune und des Ideenreichtums dieser Lebensphase sein mag. Die
Symphonie ist oft als „mozartnah“ bezeichnet
worden. An vielen Stellen wie im ersten und
vierten Satz ist Schuberts Komposition im
besten Sinne „klassisch“. Schubert schreibt
am 13. Juni 1816 in seinem Tagebuch:
„O Mozart, unsterblicher Mozart …“ Im
langsamen zweiten Satz variiert der Stil,
und der Liederkomponist Schubert erschafft
ein schlichtes Hauptthema von herrlicher
Kantabilität. Die fünfte Symphonie ist ein
Schubertsches Meisterwerk und ein wahres Schmuckstück der frühromantischen
Literatur.
Text: Stefanie Müller-Lietzau
Präsentiert von
Wir laden Sie herzlich
zu unserer Konzerteinführung ein.
Ort Oberes Festsaalfoyer Freiheitshalle Hof
Zeit Freitag, 16. Januar / 18.30 Uhr
Eintritt frei!
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06.
SYMPHONIEKONZERT
Alexander Krichel unterschrieb
2011 einen Exklusivvertrag bei
SONY Classical. 2013 wurde
er mit dem ECHO Klassik zum
„Nachwuchskünstler des Jahres“
ausgezeichnet. Der 24-Jährige
gilt als Star der neuen Pianisten­
generation und ist dazu ein
Multitalent. Neben einer Reihe von
Musikwettbewerben hat er auch
die Mathematik-Olympiade sowie
Wettbewerbe in Fremdsprachen
und Biologie gewonnen.
Freitag, 13. Februar 2015
19.30 Uhr
Festsaal Freiheitshalle Hof
RUSSISCHES
INTERMEZZO
Dirigent
Johannes Wildner
Klavier
Alexander Krichel
Sergej Rachmaninoff
Romanze und Scherzo
Konzert für Klavier und Orchester
Nr. 2 c-Moll op. 18
Dmitrij Schostakowitsch
Symphonie Nr. 15 A-Dur op. 141
Sergej Rachmaninoffs Romanze und
Scherzo ist ein Werk aus seiner Studienzeit,
ein leider sehr selten gespieltes Frühwerk,
hier in der Fassung für Streichorchester.
Unter der Anleitung von Anton Arenski beschäftigt sich Rachmaninoff Ende des Jahres
1889 mit einem Streichquartett. Die Sätze
Romanze und Scherzo werden am 24. Februar 1891 erstmals in einem Studentenkonzert mit einem Streichorchester aufgeführt.
Es ist stets noble, innige und schöne Musik,
wie gemacht als Einstimmung zu seinem
großen Klavierkonzert.
Das 2. Klavierkonzert von Sergej Rachmaninoff hat einen festen Platz im Repertoire
der großen Klaviervirtuosen. Es war und ist
eines der Lieblingswerke des Konzertpublikums in den Konzertsälen, wodurch Rachmaninoff weltberühmt wurde. Er hatte seine
Komposition noch nicht vollendet, der erste
Satz war noch nicht komponiert, da stellte
Rachmaninoff als Solist den zweiten und
dritten Satz mit dem Dirigenten Siloti auf
einer Wohltätigkeitsveranstaltung vor. Das
Publikum und die Kritiker waren begeistert.
In der Russischen Musikzeitung schrieb
Kritiker Lipajew: „[…] Es ist sehr lange her,
dass ich in einem Konzert solch eine große
Zuhörerschafft gesehen habe – seit Rubinsteins historischen Konzerten… Dies Werk
ist sehr poetisch, voll Schönheit, Wärme,
reicher Orchestration, mit gesunder und
gespannter schöpferischer Macht.“ Wenige
Monate später vollendete Rachmaninoff
das Konzert. Er komponierte einen wunderbar romantischen ersten Satz, mit langen
Melodiebögen, viel Lyrik und virtuosen
Klavierpassagen.
phonie, fand am 8. Januar 1972 in Moskau
statt, und die Welt „hörte“ zu. Es erschienen
Presseberichte z.B. in der Washington Post
sowie der New York Times, und das mitten
im Kalten Krieg. Der Korrespondent der
Washington Post berichtete einen Tag nach
dem Konzert: „Die 15. Sinfonie erlebte eine
stürmische und gefühlsgeladene Premiere.
Das Publikum, das bei dieser Welturaufführung im Vergleich zu den üblichen
biederen Maßstäben elegant und aufge­
lockert wirkte, klatschte und schrie am Ende
der Aufführung fast zehn Minuten lang
begeistert Beifall…“ Die 15. Symphonie ist
ein rätselhaftes, aber zugleich faszinierendes
Werk. Die Symphonie hat kein Programm.
Der gesundheitlich schon schwer ange­
schla­gene Komponist zitiert in mehreren
Motiven aus seinen eigenen Werken. Aber
es tauchen auch unerwartet Motive aus Rossinis Wilhelm-Tell-Ouvertüre auf. Und an
mehreren Stellen der Symphonie erklingen
Wagner-Zitate, wie z.B. im zweiten Satz in
den Tuben und Posaunen ein Zitat aus der
Walküre. Schostakowitsch war kein Wagnerfan – wollte der Komponist mit den vielen
Zitaten eine Art Resümee ziehen? Auch
andere Deutungen sind möglich. Er hat sich
dazu nicht geäußert. Nach Beendigung der
Symphonie tritt er jedoch in eine fast zweijährige Schaffenspause ein.
Text: Stefanie Müller-Lietzau
Wir laden Sie herzlich
zu unserer Konzerteinführung ein.
Ort Konferenzbereich Freiheitshalle Hof
Um den ungeheuren Stellenwert, den
Dmitrij Schostakowitsch schon zu Leb­
zeiten besaß, zu ermessen, ist vielleicht
folgender Umstand bemerkenswert. Die
Uraufführung seiner letzten, der 15. Sym-
Zeit Freitag, 13. Februar / 18.30 Uhr
Eintritt frei!
Gefördert von
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07.
SYMPHONIEKONZERT
Stefan Jackiw, den die Washington
Post als „talent that’s off the scale“
bezeichnete, gilt als einer der herausragenden jungen Geiger seiner Generation
und ist regelmäßiger Solist bei den großen
Orchestern in den USA. 1999, im Alter von
14 Jahren, gelang Jackiw ein sensationelles
Debüt mit Mendelssohns Violinkonzert; für
die Washington Post kündigte sich da „ein
unvergleichliches Talent“ an.
Freitag, 20. März 2015
19.30 Uhr
Festsaal Freiheitshalle Hof
OPTIMISMUS
Dirigent
Hermann Bäumer
Violine
Stefan Jackiw
Sergej Prokofieff
Symphonie Nr. 1 D-Dur op. 25
„Symphonie Classique“
Felix Mendelssohn Bartholdy
Konzert für Violine und Orchester
e-Moll op. 64
Wolfgang Amadeus Mozart
Symphonie Nr. 38 D-Dur KV 504
„Prager“
Im Jahr 1917, mit gerade erst 25 Jahren, vollendet Sergej Prokofieff seine 1. Symphonie.
Er taufte sie „Symphonie Classique“. Seine
Intention schilderte uns der Komponist wie
folgt: „Ich trug mich mit der Absicht, ein
ganzes sinfonisches Werk ohne Klavier zu
komponieren. Dabei würden die Farbtöne
des Orchesters an Klarheit und Sauberkeit
gewinnen. So entstand der Plan einer
Sinfonie im Stile Haydns. [...] Es schien mir,
dass Haydn, wenn er jetzt noch lebte, seinen
Stil beibehalten und gleichzeitig mit Neuem
ergänzt hätte. Eine solche Sinfonie wollte
ich komponieren: im klassischen Stil.“ Dies
gelingt Prokofieff vortrefflich. Es entsteht
ein wunderbar heiteres Werk voller Leichtigkeit, Optimismus und edler Schönheit, in
das Prokofieff mit erstaunlichem Geschick
die für seine Musik so charakteristischen
Stilmittel einfließen lässt. Mit der Symphonie
komponiert er eines der ersten neoklassizistischen Werke Russlands.
Felix Mendelssohn Bartholdys Violinkonzert gehört ohne Zweifel zu den schönsten
Werken, die der Komponist geschrieben hat.
Nicht effekt­heischende Virtuosität steht im
Vordergrund, sondern thematische Verdich-
tung des Klangmaterials. Gleich mit Beginn
des Konzertes strahlt die Komposition
Optimismus, romantische Sehnsucht und
edle Eleganz aus. Mendelssohn arbeitet insgesamt sechs lange Jahre an dem Violinkonzert, das er für seinen Freund, den berühmten Geiger und Gewandhauskonzertmeister
Ferdinand David komponiert. Es wird am
13. März 1845 mit großem Erfolg in Leipzig
uraufgeführt. Mendelssohn gelingt mit dem
Violinkonzert eine Komposition, die den
Zuhörer mit einem beseelten Glücksempfinden und Lächeln aus dem Konzert entlässt,
ein Werk mit jugendlichem Charakter und
zugleich großer Reife, Stefan Jackiw, dem
jungen Solisten dieses Symphoniekonzertes,
wie auf den Leib geschneidert.
bekam Mozart die Entschädigung durch den
triumphalen Erfolg seines Figaros in Prag.
Im Dezember 1786 komponierte er seine
letzte D-Dur-Symphonie noch in Wien, die
am 19. Januar 1787 in Prag uraufgeführt
wurde. Sie bekam den Beinamen „Prager“
Symphonie. Bemerkenswert ist, dass die
Symphonie mit nur drei Sätzen auskommt
und Mozart kein Menuett komponiert. Sie
ist jedoch in ihrer Dreisätzigkeit stimmig
und in sich vollkommen. Erstaunlich ist außerdem, dass Mozart, trotz der Lebensumstände im Jahr 1786, offenbar den Glauben
an das Menschliche, den Optimismus nie
verloren hat. Dem melancholischen, dem
durchscheinenden Schmerz steht die „gött­
liche Heiterkeit“ gegenüber.
Wolfgang Amadeus Mozart ist das wohl
umfassendste musikalische Genie aller
Zeiten. Doch anders als man es sich oberflächlich vorstellen mag, waren die Zeiten
im Jahr 1786 auch für Mozart nicht gerade
rosig. Die Uraufführung des Figaro in Wien
am 1. Mai 1786 war nur ein mäßiger Erfolg.
Aussicht auf eine feste Anstellung bei Hofe
und gebührende Anerkennung, zumindest
in Wien, waren nicht in Sicht. Um sich ökonomisch über Wasser zu halten, musste
Mozart immer öfter die verhasste Tätigkeit
des Klavierlehrers ausführen. Doch dann
Text: Stefanie Müller-Lietzau
Präsentiert von
Wir laden Sie herzlich
zu unserer Konzerteinführung ein.
Ort Oberes Festsaalfoyer Freiheitshalle Hof
Zeit Freitag, 20. März / 18.30 Uhr
Eintritt frei!
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08.
SYMPHONIEKONZERT
SCHUMANN PUR
„Es affiziert mich alles, was in der Welt
vorgeht: Politik, Literatur, Menschen;
Über alles denke ich nach meiner Weise
nach, was sich dann durch die Musik Luft
macht, einen Ausweg suchen will.“
Freitag, 17. April 2015
19.30 Uhr
Robert Schumann
Großes Haus, Freiheitshalle Hof
Dirigent
Christoph Poppen
Klavier
Mona Asuka Ott
Robert Schumann
Ouvertüre, Scherzo und
Finale E-Dur op. 52
Konzert für Klavier und Orchester
a-Moll op. 54
Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 97
„Rheinische“
Die junge Ausnahmepianistin Mona Asuka
Ott trat bereits mit vier Jahren „außer Konkurrenz“ bei einem Wettbewerb auf, mit elf
Jahren spielte sie als Duopartnerin von
Marcello Viotti zusammen mit dem Münchener Rundfunkorchester bei einer Fernseh­
produktion über Ravels „Ma mère l‘oye“.
Mit 13 Jahren gab sie ihr Orchesterdebut
beim Internationalen Klavierfestival junger
Meister in Lindau und konzertiert seither u.a.
mit dem Mozarteum Orchester Salzburg, der
Südwestdeutschen Philharmonie und der
Staats­kapelle Weimar.
Robert Schumann versteht sich als romantischer Ton-Poet. Seine tiefsinnige und sensible Musik war jedoch nicht dazu geschaffen, die große Allgemeinheit zu begeistern.
Er steht wie kein anderer Komponist des
19. Jahrhunderts für ein bedingungsloses
romantisches Verständnis, dessen ästhetische Grundlagen sich von der Realität der
damaligen Gesellschaft, ihrer zukunftsorientierten Entwicklung und ihrem Kunstverständnis bewusst entfremdeten. Ähnlich
wie die Dichtung ist Schumann in der Lage,
in seinen Werken einen poetischen Gehalt
freizusetzen. Das zeigt sich auch an seinem
op. 52 Ouvertüre, Scherzo und Finale, das
Symphonie und Charakterstück vereint.
„Es unterscheidet sich von der Form der
Symphonie dadurch, daß man die einzelnen
Sätze auch getrennt spielen könnte; namentlich verspreche ich mir aber von dem
ersten Satz, der Ouvertüre, guten Erfolg.
Das Ganze hat einen leichten, freundlichen
Charakter; ich schrieb es in recht fröhlicher
Stimmung.“
Im Mai 1841, noch während der Arbeit
an Ouvertüre, Scherzo und Finale, begann
Schumann eine Fantasie a-Moll für Klavier
und Orchester zu komponieren. Eine Fantasie, über die seine Frau und Pianistin Clara
Schumann urteilte: „Das Klavier ist auf das
feinste mit dem Orchester verwebt – man
kann sich das Eine nicht denken ohne das
Andere.“ Vier Jahre später ergänzt Schumann zwei weitere Sätze zum Klavierkon-
zert op. 54, denn für die ursprüngliche
Fassung hatte er keinen Verleger gefunden.
Großer Ausdruck und intensive Klänge
kennzeichnen dieses Werk, das als eines
der beliebtesten Klavierkonzerte überhaupt
einen festen Platz auf den Konzertpodien
innehat.
Robert Schumanns 3. Symphonie Es-Dur
op. 97 entstand 1850 kurz nach seinem
Umzug von Dresden nach Düsseldorf, wo
er die Stelle des Städtischen Musikdirektors
übernommen hatte. Die Rheinische Musikzeitung berichtete zur Uraufführung am
5. Februar 1851: „Die neue Tondichtung unseres verehrten Componisten beabsichtigt
wohl nicht einen heroischen Charakter –
sie entrollt uns vielmehr – wenn man solche
immerhin subjektiv bleibende Ausmalung
gestatten will – ein Stück rheinischen Lebens in frischer Heiterkeit.“ Gewiss spricht
man in Verbindung mit ihr gerne von der
„Rheinromantik“. Die große künstlerische
Leistung Schumanns liegt jedoch darin, das
romantische Idyll in die Höhe des Symphonischen gehoben zu haben.
Text: Stefanie Müller-Lietzau
Präsentiert von
Wir laden Sie herzlich
zu unserer Konzerteinführung ein.
Ort Konferenzbereich Freiheitshalle Hof
Zeit Freitag, 17. April / 18.30 Uhr
Eintritt frei!
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09.
SYMPHONIEKONZERT
Der Chor der KlangVerwaltung wurde im Jahr
2000 von Enoch zu Guttenberg gegründet und
setzt sich aus 20-30 professionellen, erfahrenen, jungen Sängerinnen und Sängern aus dem
süddeutschen Raum zusammen. Darunter Mitglieder des Philharmonischen Chors München,
des Chors des Bayerischen Rundfunks, des
CollegiumVocaleGent und anderer renommierter
Vokalensembles. Seit 2001 tritt der Kammerchor
regelmäßig unter der Leitung von Enoch zu
Guttenberg bei den Herrenchiemsee-Festspielen
auf. Dort reiht er Erfolg an Erfolg. Wie 2013 wird
der Kammerchor auch 2014 bei den Festspielen
mit Bach-Kantaten zu hören sein und im Jahres­
lauf mit Beethovens IX. auch in München, Wiesbaden und Bad Kissingen auftreten.
Samstag, 16. Mai 2015
19.30 Uhr
St. Michaeliskirche Hof
ODE AN DIE
FREUDE
Dirigent
Enoch zu Guttenberg
Chor der KlangVerwaltung
Solisten
N.N.
Ludwig van Beethoven
Symphonie Nr. 9 d-Moll op. 125
Im öffentlichen Bewusstsein gilt Ludwig
van Beethovens 9. Symphonie mit ihrem
berühm­ten Chorschluss als krönender
Kul­minationspunkt seiner letzten Schaffensjahre. Aber Friedrich von Schillers Ode
An die Freude hatte den Komponisten fast
ein ganzes Leben lang beschäftigt und
begleitet. 1786 war das Gedicht als Präambel
des zweiten Heftes der von Schiller herausgegebenen Zeitschrift Thalia veröffentlicht
worden, und der damals sechzehnjährige
Beethoven dürfte es fast unmittelbar nach
Erscheinen kennengelernt haben. Konkrete
Pläne für eine Vertonung verdichteten sich
spätestens 1792, also im Vorfeld der Übersiedelung von Bonn nach Wien. Jedenfalls
berichtet der junge Bonner Universitätsprofessor Bartholomäus Fischenich, seit seiner
Jenaer Studienzeit eng mit dem Dichter befreundet, in einem Brief vom 26. Januar 1793
an Charlotte von Schiller: „Ich lege Ihnen
eine Composition der Feuerfarbe bei und
wünsche Ihr Urtheil darüber zu vernehmen.
Sie ist von einem hiesigen jungen Mann,
dessen musikalische Talente allgemein angerühmt werden, und den nun der Kurfürst
nach Wien zu Haydn geschickt hat. Er wird
auch Schillers Freude und zwar jede Strophe
bearbeiten. Ich erwarte etwas Vollkommenes,
denn so viel ich ihn kenne, ist er ganz für das
Große und Erhabene.“ Ob dieser erste Kompositionsversuch je über Pläne und Ideen
hinausgedieh, ist ungewiss. Doch 1798 findet
sich eine Skizze zur Vertonung der Zeile
„Muss ein lieber Vater wohnen“, die zumindest beweist, dass Beethoven sich kontinuierlich mit dem Projekt beschäftigte.
Allein die Textauswahl belegt, wie intensiv
hier über das Wort-Ton-Verhältnis nachgedacht wurde. Statt des ursprünglichen
Vorhabens, Schillers Dichtung ungekürzt
zu vertonen, erlaubte sich Beethoven nun
souveräne Eingriffe in die Textur. Er strich
volle zehn der sechzehn Strophen und
arbeitete, wo es künstlerisch not tat, sogar
gegen den Duktus des Dichters. Vor allem
aber wurde Beethovens Musik zum Meilenstein in der künstlerischen Definition des
Verhältnisses von Individuum und Masse.
Ein Leben lang hatte der Komponist um diese
Frage gerungen; seine Konzerte und seine
Kammer­musik geben davon beredt Zeugnis. Nun er­möglichte es Schillers Text, diese
durch und durch demokratische Intention
auch verbal greifbar zu machen. So markierte
die denkwürdige Wiener Uraufführung vom
7. Mai 1824 auch keinen Endpunkt, sondern
einen Anfang. Die Rezeption des Werkes begann sich zu verselbständigen und führte zum
barbarischen Missbrauch durch die Nationalsozialisten ebenso wie zu seiner prägenden
Rolle als Freiheitsmusik beim Fall des Eisernen
Vorhangs 1989 oder – schon 1985 – zur Erhebung des Finalchors zur Europahymne. Das
scheinbar festliche Verbrüderungs-Werk war
von Beginn an ein Politi­kum und wird es auch
in Zukunft bleiben.
Text: Klaus Jörg Schönmetzler
Gefördert von
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10.
SYMPHONIEKONZERT
AUS UNGARN UND BÖHMEN
Béla Bartók ist nicht nur der berühmteste
ungarische Komponist des 20. Jahrhunderts, er war einer der wichtigsten Musik-­
ethnologen seiner Zeit. Er fasste die Ergebnisse seiner Volksliedstudien in seinem
1924 publizierten Werk Das ungarische
Volkslied zusammen. Darin geht Bartók von
folgenden Gedanken aus: „Charakteristisch
für den singenden, musizierenden ungarischen Bauern ist die Improvisation, so dass
jedes Erklingen eines ungarischen Bauernliedes etwas Einmaliges, nicht Wiederholbares ist. Die musikalische Bauernkunst
entsteht spontan und ist doch von höchster
künstlerischer und musikalischer Vollkommenheit.“ Die Ungarischen Skizzen aus
dem Jahre 1931 sind eine Sammlung der
in den Jahren 1908 bis 1911 entstandenen
Klavierkompositionen, die stark von seinen
umfangreichen Volksliedsammlungen
geprägt sind.
Freitag, 19. Juni 2015
19.30 Uhr
Festsaal Freiheitshalle Hof
Dirigent
Clemens Schuldt
Oboe
Albrecht Mayer
Béla Bartók
Ungarische Skizzen Sz 97
„5 Bilder aus Ungarn“
Frigyes Hidas
Konzert für Oboe und Orchester Nr. 1
ˇ
Antonín Dvorák
Symphonie Nr. 8 G-Dur op. 88
„Englische“
Wenn man an die Oboe denkt, darf er nicht
fehlen: Albrecht Mayer. Zuhörer und Kritiker
geraten gleichermaßen ins Schwärmen. Da
ist von „Götterfunken“ die Rede, von der
„wundersamen Oboe“ oder davon, dass
Mayer die Oboe „zum Verführungsinstrument
erhebt“. 2004, 2008 und 2010 wurde Albrecht
Mayer mit dem begehrten ECHO Klassik
ausgezeichnet, im Dezember 2006 erhielt
er den E.-T.-A.-Hoffmann-Kulturpreis seiner
Heimatstadt Bamberg.
Frigyes Hidas, geboren 1928 in Budapest,
war ein äußerst produktiver Komponist,
der mit seinem imposanten instrumentalen
Lebenswerk einen bedeutenden Beitrag zur
Bereicherung des zeitgenössischen ungarischen Instrumentalrepertoires leistete.
Besonders beachtenswert ist die Popularität
seiner Bläserkonzerte und Kompositionen
für Blasorchester. Sein im Jahr 1951 als Diplomarbeit entstandenes Oboenkonzert ist
ein frühes, aber reifes Werk, das in seiner
volksliedorientierten, divertimento­haften
Sprache stark von Bartók und Kodály
geprägt ist. Formal folgt das Oboenkonzert
dem klassischen dreisätzigen Instrumentalkonzert und ist im Stil sehr erfrischend
und schwungvoll.
„Sie wollen wissen, was ich tue? Ich habe
den Kopf voll, wenn der Mensch das nur
gleich aufschreiben könnte! Aber was nützt
es, ich muss langsam machen, soweit die
Hand will, und das übrige wird der Herrgott geben. Es geht über Erwartung leicht
und die Melodien fliegen mir nur so zu“,
schrieb Antonín Dvořák im Sommer 1889
aus Vysoká, dem geliebten Sommersitz des
Meisters, an seinen Freund Alois Göbl.
Hier verbrachte er „die herrlichsten Tage
beim schönsten Wetter“ und konnte seine
Liebe zur Natur in seinem Garten nach
Herzenslust ausleben. Seine 8. Symphonie
entstand in unglaublich kurzer Zeit, vom
6. bis 23. September skizzierte Dvořák, bis
am 8. November die Partitur vollendet war.
Die Musik ist ungeheuer gefühlsgetränkt,
böhmische Landschaften und Farben fließen dahin, und mit jedem Takt meint man
Natur zu atmen.
Text: Stefanie Müller-Lietzau
Wir laden Sie herzlich
zu unserer Konzerteinführung ein.
Ort Konferenzbereich Freiheitshalle Hof
Zeit Freitag, 19. Juni / 18.30 Uhr
Eintritt frei!
Gefördert von
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Wen Xiao Zheng ist 1. Preisträger beim National China
Violacompetition, errang den 1. Preis beim Wettbewerb
Ciudad de Xativa, wurde Preisträger beim Llanes Viola
Competition und erhielt einen Sonderpreis „Bester Kammermusiker“ beim Yuri Bashmet Viola Competition in Moskau.
11.
SYMPHONIEKONZERT
Bereits im Alter von fünf Jahren erhielt Yuki Manuela Janke
den 1. Preis beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“
in der jüngsten Altersgruppe. Zahlreiche internationale
Preise u.a. beim Louis-Spohr-Wettbewerb, Leopold-MozartWett­bewerb und beim Long-Thibaut-Wettbewerb folgten.
Freitag, 10. Juli 2015
19.30 Uhr
Festsaal Freiheitshalle Hof
VON MÄRCHEN
UND HELDEN
Dirigent
Daniel Klajner
Violine
Yuki Manuela Janke
Viola
Wen Xiao Zheng
Erich Wolfgang Korngold
Märchenbilder op. 3
Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonia concertante für Violine,
Viola und Orchester Es-Dur KV 364
Christoph Willibald Gluck
Auszüge aus Don Juan, Ballettmusik
Richard Strauss
Don Juan op. 20
Das Wunderkind Erich Wolfgang Korngold.
Kometenhaft ist seine Karriere im Wien der
Zwanziger Jahre. Seine Oper Die Tote Stadt
ist sein Durchbruch und inzwischen eine
der meistgespielten Opern dieser Zeit. Mit
nur 13 Jahren komponierte Korngold sieben
kleine Charakterstücke für Klavier, die er
nur ein Jahr später mit unglaublicher Begabung für Orchester bearbeitete. So bild­haft
und phantasievoll ist die Orchestrierung,
dass die verschiedenen Szenerien vor dem
Auge des Zuhörers entstehen.
sich, schwebt gleich Platos Eros zwischen
Himmel und Erde, zwischen sterblich und
unsterblich – befreit vom Willen – tiefstes
Eindringen der künstlerischen Phantasie,
des Unbewussten, in letzte Geheimnisse, ins
Reich der Urbilder.“ (Richard Strauss)
Wolfgang Amadeus Mozarts Sinfonia Concertante ist eine wunderbare Verschmelzung
aus Divertimento, Serenade, Solokonzert
und Symphonie. Sein Beitrag zur Gattung,
die Sinfonia Concertante für Violine, Viola
und Orchester stellt eine Meisterschaft dar.
Mozart lässt die Solobratsche einen Halbton
höher stimmen, was zu mehr Strahlkraft
und besserer Vermischung mit der Solo­
violine führt. Ein Strom herrlicher Musik!
Don Juan, ein genialer, kühner Wurf des erst
24-jährigen Richard Strauss. Nur ein Jahr nach
dem viel beachteten 100-jährigen Jubi­läum von
Mozarts Don Giovanni, mit Musteraufführungen in Wien, Salzburg, München und vielen
anderen Städten, wagt sich der junge Komponist an den Stoff. Durch­aus selbstbewusst, aber
auch von großer Verehrung gekennzeichnet,
wie das Zitat von Strauss beweist. Mozarts
Musik lässt sich seit seinem Don Giovanni nur
schwer von dem spanischen Verführer trennen.
Doch was dem Don Giovanni entgegensetzen?
Strauss nimmt für seinen Don Juan Nikolaus
Lenaus Gedicht als Ausgangspunkt und gestaltet ihn völlig neu. Bei Ihm steht die psychologische Innenschau Don Juans im Vordergrund,
nicht der Blickwinkel von außen auf Don Juan
in der Gesellschaft. Lenaus Don Juan leidet,
ist innerlich zerrissen. Richard Strauss hat ein
glanzvolles, mitreißendes Werk komponiert;
meisterlich in Form und Instrumentation.
„Die Mozartische Melodie ist – losgelöst
von jeder irdischen Gestalt – das Ding an
Christoph Willibald Gluck, eine beispiellose
Musikerkarriere im 18. Jahrhundert. Gluck,
aus einfachen Verhältnissen stammend,
avanciert Mitte des 18. Jahrhunderts zum
Erneuerer und Vordenker der sogenannten
Reformoper, zur modernen Bühnenmusik.
Angeregt durch den Tänzer, Choreographen
und Schriftsteller Gasparo Angiolini, von
dem der Entwurf zu Glucks Ballettmusik Don
Juan stammt, entsteht eine für die damalige
Zeit neuartige Form eines Tanzdramas. Sie ist
sehr charakteristisch, kernig und voller Tiefe.
So sind z.B. sich im Zweikampf kreuzende
Degen von Gluck unglaublich plastisch und
realistisch auskomponiert. Der Hörer „sieht“
den Kampf vor Augen.
Text: Stefanie Müller-Lietzau
Wir laden Sie herzlich
zu unserer Konzerteinführung ein.
Ort Konferenzbereich Freiheitshalle Hof
Zeit Freitag, 10. Juli / 18.30 Uhr
Eintritt frei!
Gefördert von
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SONDERKONZERT
„AMADEUS
ROCKT“
Donnerstag, 30. Oktober
und Freitag, 31. Oktober 2014
Peter Lawrence, seit 1994 koordinierter
Solotrompeter der Hofer Symphoniker,
arbeitet auch als Komponist und Arrangeur.
Bekannte Blechbläserensembles wie German
Brass, die International Trumpet Guild und
der Bayerische Rundfunk beauftragten ihn als
Arrangeur. Dem Hofer Publikum sind seine
früheren Arrangements für AMADEUS ROCKT
bekannt sowie die Uraufführung seines eigenen Trompetenkonzerts 2007 mit den Hofer
Symphonikern.
19.30 Uhr
Großes Haus, Freiheitshalle Hof
Dirigent und Moderator
Roger Eric
Komponist
Peter Lawrence
Gesangssolisten
Christian Venzke,
Jennifer Riedel
AMADEUS-ROCKT-Band
Klaus Pfreundner, Frontmann,
Moderator
Ralf Wunschelmeier, Gitarre
Alfred Kallfass, Bassgitarre
Johannes Potzel, Drumset
Timo-Jan Deen, Percussion
N.N., Keyboard
NEU, SPANNEND,
ROCKSYMPHONISCH
Das Erfolgsprojekt AMADEUS ROCKT
kommt zurück auf die Bühne, die Hofer
Symphoniker präsentieren sich wieder als
groovendes Symphonieorchester, doch
diesmal mit neuem Konzept.
Rockband, deren Mitglieder sich gezielt für
das diesjährige Festival zusammengefunden
haben, auf der anderen Seite die Hofer Symphoniker. Wie immer spielen Rockband und
Symphonieorchester als gleichberechtigte
Partner neben- und miteinander. Lawrence,
der sich bei AMADEUS ROCKT schon
als Arrangeur einen Namen gemacht hat,
erschafft ein Werk, in dem erstmals Mozart
durchgehend eine Rolle spielt.
Für das bahnbrechende Crossover aus
Klassik und Rock wurden bislang große Hits
und Evergreens aus Rock, Pop und Klassik
arrangiert. Diesmal erlebt das Publikum
ganz neue Musik. Der Komponist und
Solotrompeter der Hofer Symphoniker Peter
Lawrence komponiert eigens für AMADEUS
ROCKT 2014 eine spektakuläre Rocksymphonie. Auf der einen Seite steht dabei eine
Christian Venzke wird als Sänger und gleichzeitig als Mozart höchstpersönlich auf­treten,
der über sein inzwischen 258-jähriges Leben
und seine Musik sinniert. Was ist Mozart
heute? Natürlich Rockmusiker! Unzufrieden
mit seinem alten Don Giovanni, entwirft
er spontan eine Rockmusical-Fassung der
weltberühmten Oper. Beinahe scheitert
er daran. Naturgewalten, Liebesballaden,
Spaß, Schicksal, kurz: In den sechs Teilen
der Rocksymphonie erklingt all das, was
ein leidenschaftliches Leben so ausmacht.
Neben Christian Venzke wird Jennifer
Riedel als Koloratursopran zu hören sein.
Lawrence‘ Komposition ist angereichert mit
berühmten Zitaten aus der Musikgeschichte
und wird mit viel Humor, Unterhaltung,
einer Lightshow und Filmsequenzen dargeboten. Für die Moderation sorgen Dirigent
Roger Eric und Radspitz-Frontmann Klaus
Pfreundner.
Text: Ulf-Martin Keller
Gefördert von
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designhouse ® building brands
NEUJAHRSKONZERT
Samstag, 03. Januar 2015
20 Uhr
Dr. Stammberger Halle
Kulmbach
Dienstag, 06. Januar 2015
17 Uhr
Freiheitshalle Hof,
Großes Haus
Wir machen Ihre Botschaften
wertvoll. Und schaffen einen
unverwechselbaren Eindruck
für Sie. In hervorragender
visueller Qualität und mit
kommunikativer Innovation.
Seit 1992.
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für das 21. Jahrhundert
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Mittwoch, 07. Januar 2015
19 Uhr
Heinrich-Lades-Halle
Erlangen
ALLES LIEBE
Wie könnte das neue Jahr anders begrüßt
werden als mit Liebe? Schon Richard Wagner sagte: „Die Musik spricht nicht die Leidenschaft, die Liebe, die Sehnsucht dieses
oder jenes Individuums in dieser oder jener
Lage aus, sondern die Leidenschaft, die Liebe, die Sehnsucht selbst.“ Mit Werken von
Richard Wagner über Johann Strauss bis
zu den Beatles wird der Dirigent Johannes
Klumpp, der zu den talentiertesten jungen
deutschen Dirigenten gehört, das Publikum
charmant und unterhaltsam in die Welt
der Liebe, Liebesschwüre und Intrigen entführen. Unterstützt wird er dabei von der
Sopranistin Adréana Kraschewski und dem
Bariton Richard Morrison, beide Meister
ihres Faches.
Donnerstag, 08. Januar 2015
19.30 Uhr
Rosenthal Theater Selb
Sonntag, 11. Januar 2015
18 Uhr
Fichtelgebirgshalle
Wunsiedel
Dirigent
Johannes Klumpp
Präsentiert von
Sopran
Adréana
Kraschewski
Bariton
Richard Morrison
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Bei unserem Kinderkonzert wird
neben einem spannenden Programm
für die ganze Familie eine musikalische Schnitzeljagd angeboten, bei
der die Musikinstrumente entdeckt
und spannende Rätsel rund um das
Thema Musik gelöst werden.
Dirigent
Howard Golden
Sprecher
Robert Eller
KINDERKONZERT
HELDEN AUF DEM
NOTENBLATT
KAMMERKONZERT
BAROCKSOIREE
Sonntag, 08. Februar 2015
Dienstag, 24. März 2015
11 Uhr
19.30 Uhr
Festsaal Freiheitshalle Hof
Festsaal Freiheitshalle Hof
Nach dem großen Erfolg der OuverTiere und
dem Lied Verschieden, aber zufrieden werden
wir in diesem Konzert ein weiteres Werk von
Franz Kanefzky aufführen: Helden auf dem
Notenblatt.
Arcangelo Corelli und Antonio Vivaldi
aus Italien, Heinrich Schütz, Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel
aus Deutschland, François Couperin und
Jean-Philippe Rameau aus Frankreich, John
Dowland und Henry Purcell aus England –
es wären noch viele Namen zu nennen. Die
Zeitalter von Renaissance und Barock sind
durch vielfältige Durchmischungen und
gegenseitige Anregungen europäischer Stile
und Schulen geprägt. Ohne diese musikalisch fruchtbaren Zeiten wäre die moderne
Musikgeschichte undenkbar.
„Einfach mal ein Held sein!“, denkt sich die
Terz und begibt sich auf eine Reise über das
Notenpapier. Sie findet in der Sekund eine
lustige Begleiterin, mit der sie sich in ein
Abenteuer stürzt. Jetzt kommt es darauf an,
Rätsel zu lösen, Zauberworte herauszufinden
und anderen zu helfen. Das muss können,
wer ein echter Held sein will! Mit „Ohrwurmmelodien“ stellen sich die Helden der
Geschichte vor und tauchen den Zuhörer in
die Welt der Klänge. Den Worten des Erzählers folgend, geht das Publikum mit Terz
und Sekund – den Helden der Geschichte –
auf Wanderschaft, stürzt sich ins Meer der
Triolen, besteht den Angriff wilder Sechzehntel und überlistet Tritonus! Am Ende
feiern Publikum, Orchester und Kinderchor
mit einem gemeinsamen Schlusslied das
bestandene Abenteuer.
Die musikalische Renaissance umfasst die Zeit von ca. 1430 bis 1600.
Die sich anschließende Epoche der
Barockmusik erstreckt sich bis
etwa 1750.
Renaissance- und Barockmusik gehören zusammen mit der Musik des
Mittelalters zur sogenannten Alten
Musik – ein positiver Begriff, der die
Musik dieser Zeiten als wertvolle
Bereicherung und als Kontrast zum
etablierten Konzertsaalrepertoire
versteht.
Tauchen Sie ein in die Zeit, in der William
Shakespeare und Andreas Gryphius wirkten
und Wissenschaftler wie Galileo Galilei und
Isaac Newton das Weltbild revolutionierten.
Lassen Sie sich entführen in die wunderbare
Welt der Musik der Renaissance und des
Barock.
Es spielen Musiker der Hofer Symphoniker.
Text: Ulf-Martin Keller
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GAST- UND
SONDERKONZERTE 2014
SEPTEMBER
2013
OKTOBER 2014
Chorkonzert
Bayreuth, Stadthalle
Sonntag, 12.10. / 19 Uhr
AntonÍn Dvořák
Stabat mater op. 58
Philharmonischer Chor Bayreuth
Solisten N.N.
Dirigent Arn Goerke
Sonderkonzert
Hof, Freiheitshalle, Großes Haus
Donnerstag, 30.10. / 19.30 Uhr
Freitag, 31.10. / 19.30 Uhr
AMADEUS ROCKT
Dirigent Roger Eric
NOVEMBER
2013
NOVEMBER 2014
SEPTEMBER 2013
Symphoniekonzert
Selb, Rosenthal-Theater
Donnerstag, 06.11. / 19.30 Uhr
Peter I. Tschaikowsky
Walzer und Polonaise aus der Oper
„Eugen Onegin“
Jean Sibelius
Konzert für Violine und Orchester
d-Moll op. 47
Ludwig van Beethoven
Symphonie Nr. 4 B-Dur op. 60
Violine Fédor Roudine
Dirigent Roland Vieweg
Symphoniekonzert
Münchberg, Mehrzweckhalle
Freitag, 07.11. / 20 Uhr
Peter I. Tschaikowsky
Walzer und Polonaise aus der Oper
„Eugen Onegin“
Jean Sibelius
Konzert für Violine und Orchester
d-Moll op. 47
Ludwig van Beethoven
Symphonie Nr. 4 B-Dur op. 60
Violine Fédor Roudine
Dirigent Roland Vieweg
Kirchenkonzert
Hof, St. Michaeliskirche
Sonntag, 23.11. / 17 Uhr
Johann Sebastian Bach
h-Moll-Messe BWV 232
Sopran I Daniela Haase
Sopran II Yvonne Berg
Alt Alexandra Hebart
Tenor Christian Rathgeber
Bass Michael Kranebitter
Continuo Michael Dorn
Stadtkirchenkantorei Bayreuth
St. Michaeliskantorei Hof
Leitung Georg Stanek
Stars von Morgen
Marktredwitz, Städtische Turnhalle
Sonntag, 30.11. / 17 Uhr
Mit oberfränkischen Preisträgern/innen
des Bundes- und Landeswettbewerbs
„Jugend musiziert“ 2014 unter der Schirmherrschaft des Bezirkstagspräsidenten von
Oberfranken, Herrn Dr. Günther Denzler.
Dirigent Howard Golden
DEZEMBER
2013
DEZEMBER 2014
Kirchenkonzert
Bayreuth, Ordenskirche St. Georgen
Samstag, 13.12. / 17 Uhr
Sonntag, 14.12. / 17 Uhr
Das Weihnachtsmusical – ein Spiel aus Licht
und Musik von Michael Lippert
Kantorei Bayreuth St. Georgen
Kinderchor St. Georgen
Solisten N.N.
Licht und Videos Matthias Lippert
Leitung Michael Lippert
Kirchenkonzert
Selb, Stadtkirche
Sonntag, 14.12. / 17 Uhr
Camille Saint-Saëns
Oratorio de Noël
Johann Christoph Pepusch
Magnificat
Solisten N.N.
Leitung Constanze Schweizer-Elser
Schulkonzerte
Hof, Freiheitshalle, Festsaal
Mittwoch, 17.12. / 10 Uhr
Donnerstag, 18.12. / 10 Uhr
Sergej Prokofieff
Peter und der Wolf op. 67
Sprecher Robert Eller
Dirigent Howard Golden
Weitere Konzerte und
Veranstaltungen finden Sie
immer aktuell unter
www.hofer-symphoniker.de
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GAST- UND
SONDERKONZERTE 2015
JANUAR
2014
JANUAR 2015
Neujahrskonzert
Kulmbach, Dr. Stammberger Halle
Samstag, 03.01. / 20 Uhr
Neujahrskonzert „Alles Liebe“
Sopran Adréana Kraschewski
Bariton Richard Morrison
Dirigent Johannes Klumpp
Neujahrskonzert
Hof, Freiheitshalle, Großes Haus
Dienstag, 06.01. / 17 Uhr
Neujahrskonzert „Alles Liebe“
Sopran Adréana Kraschewski
Bariton Richard Morrison
Dirigent Johannes Klumpp
Neujahrskonzert
Erlangen, Heinrich-Lades-Halle
Mittwoch, 07.01. / 19 Uhr
Neujahrskonzert „Alles Liebe“
Sopran Adréana Kraschewski
Bariton Richard Morrison
Dirigent Johannes Klumpp
Neujahrskonzert
Selb, Rosenthal-Theater
Donnerstag, 08.01. / 19.30 Uhr
Neujahrskonzert „Alles Liebe“
Sopran Adréana Kraschewski
Bariton Richard Morrison
Dirigent Johannes Klumpp
Neujahrskonzert
Wunsiedel, Fichtelgebirgshalle
Sonntag, 11.01. / 18 Uhr
Neujahrskonzert „Alles Liebe“
Sopran Adréana Kraschewski
Bariton Richard Morrison
Dirigent Johannes Klumpp
FEBRUAR
2014
FEBRUAR 2015
Symphoniekonzert
Kulmbach, Dr. Stammberger Halle
Sonntag, 15.03. / 17 Uhr
„Schubert pur“
Dirigent Arn Goerke
Kammerkonzert
Hof, Festsaal Freiheitshalle
Dienstag, 24.03. / 19.30 Uhr
Barock-Soiree
Kinderkonzert
Hof, Freiheitshalle, Festsaal
Sonntag, 08.02. / 11 Uhr
Franz Kanefzky
Helden auf dem Notenblatt
Sprecher Robert Eller
Dirigent Howard Golden
Kirchenkonzert
Bayreuth, Ordenskirche St. Georgen
Freitag, 27.03. / 20 Uhr
Michael Lippert
Der Mönch am Meer
Leitung Michael Lippert
Symphoniekonzerte
Weißenbrunn, Leßbachtalhalle
Samstag, 28.02. / 19.30 Uhr
Sonntag, 01.03. / 19.30 Uhr
Symphoniekonzerte
(veranstaltet vom Kronacher Kreiskulturring)
Dirigent Johannes Klumpp
JUNI
2014
APRIL
2015
MÄRZ
MÄRZ 2014
2015
Symphoniekonzert
Selb, Rosenthal-Theater
Donnerstag, 12.03. / 19.30 Uhr
„Schubert pur“
Dirigent Arn Goerke
Kirchenkonzert
Hof, St. Michaeliskirche
Freitag, 03.04. / 17 Uhr
Friedrich Schneider
Gethsemane und Golgatha op. 96
Solisten N.N.
St. Michaeliskantorei Hof
Leitung Georg Stanek
FEBRUAR
MAI 2015 2014
Symphoniekonzert
Tirschenreuth, Kultur- und
Veranstaltungszentrum Kettelerhaus
Freitag, 08.05. / 19.30 Uhr
Dirigent und Moderator Bob Ross
Chorkonzert
Bayreuth, Stadthalle
Sonntag, 10.05. / 19 Uhr
Hector Berlioz
Te Deum op. 22
Solisten N.N.
Philharmonischer Chor Bayreuth
Tölzer Knabenchor
Dirigent Arn Goerke
JUNI 2015
FEBRUAR 2014
Kulturnacht
Hof, Theater Hof und Freiheitshalle
Samstag, 20.06. / ab 19 Uhr
Dirigent Arn Goerke
Symphoniekonzert
„Selber Promenadenkonzert“
Selb, Rosenthal-Theater
Donnerstag, 11.06. / 19.30 Uhr
Dirigent und Moderator Bob Ross
Kantatengottesdienst
Hof, St. Michaeliskirche
Sonntag, 28.06. / 9.30 Uhr
St. Michaeliskantorei Hof
Dirigent Geork Stanek
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PREISE,
ABONNEMENTS
UND SONDERANGEBOTE
ABONNEMENTBETREUUNG
Susan Löschner-Döhler
Telefon 09281 7200-15
Bitte beachten Sie die
Bestuhlungspläne ab Seite 50.
Unser Bestellformular finden Sie
auf Seite 55.
Bankverbindung
Sparkasse Hochfranken
IBAN: DE85 7805 0000 0380 0233 33
BIC: BYLADEM1HOF
Abonnements
Nutzen Sie eine Ersparnis von bis zu
20 % gegenüber dem Preis der Karten
im Freiverkauf.
3er/6er-Abonnements
PLATZGRUPPE I
Auch in dieser Spielzeit bieten wir
Ihnen nach Verfügbarkeit das 3er- bzw.
6er-Abonnement an. Sie können aus elf
Symphoniekonzerten entweder 3 oder
6 Konzerte frei wählen.
Einzelkarten Schüler- und
Studierendenermäßigung
Für Schüler und Studierende bieten
wir 15 % Ermäßigung für alle unsere
Symphoniekonzerte. Diese gilt nicht für
Sonder- und Kinderkonzerte.
Last-Minute-Tickets
Ab 15 Minuten vor Beginn eines Sym­
phoniekonzerts bieten wir für Schüler
und Studierende Restkarten der besten
noch verfügbaren Plätze mit 50 %
Ermäßigung an. Diese Ermäßigung gilt
nicht für Sonder- und Kinderkonzerte.
PLATZGRUPPE II
35,- Euro
Einzelkarten
PLATZGRUPPE III
32,- Euro
Einzelkarten
29,- Euro
Spielzeit-Abonnements
11 Symphoniekonzerte
3 Raten à 103,- Euro
309,- Euro
Spielzeit-Abonnements
11 Symphoniekonzerte
3 Raten à 96,- Euro
288,- Euro
Spielzeit-Abonnements
11 Symphoniekonzerte
3 Raten à 88,- Euro
264,- Euro
6er-Abonnement
6 Symphoniekonzerte
nach Wahl
186,- Euro
6er-Abonnement
6 Symphoniekonzerte
nach Wahl
168,- Euro
6er-Abonnement
6 Symphoniekonzerte
nach Wahl
156,- Euro
3er-Abonnement
3 Symphoniekonzerte
nach Wahl
99,- Euro
3er-Abonnement
3 Symphoniekonzerte
nach Wahl
90,- Euro
3er-Abonnement
3 Symphoniekonzerte
nach Wahl
84,- Euro
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DIE BESTUHLUNGSPLÄNE
DER FREIHEITSHALLE HOF
Diese Pläne dienen der Orientierung. Bitte beachten Sie, dass die Platzgruppen
und die Anzahl der Sitzplätze je nach Veranstaltung variieren können.
Festsaal – Parkett
Festsaal – Rang
R0
4
RA
RB
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34
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18
17
17
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R01
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3
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1
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20
1
R05
R06
20
1
R06
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20
1
R07
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1
R08
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R10
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20
1
R11
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R0
R02
1
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1
20
1
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R03
R1
0
10
1
1
R14
Parkett links
1
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R13
1
R12
1
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1
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1
R12
1
6
R1
1
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1
R03 R02 R01
1
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R0
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1
17
R0
8
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R0
7
1
R02
R0
5
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R0
1
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3
Rang rechts
Bühne
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1
R16
Parkett Mitte
Parkett rechts
Rang links
1
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Platzgruppe 1
Platzgruppe 2
Platzgruppe 3
Rang Mitte
Rang rechts
1
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1
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10
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1
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1
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1
1
RA
RB
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DIE BESTUHLUNGSPLÄNE
DER FREIHEITSHALLE HOF
Diese Pläne dienen der Orientierung. Bitte beachten Sie, dass die Platzgruppen
und die Anzahl der Sitzplätze je nach Veranstaltung variieren können.
Großes Haus – Parkett Reihen ebenerdig
Großes Haus – Tribüne Reihen ansteigend
Bühne
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4
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1
R01
1
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R01
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R05
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R05
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R06
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4
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1
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R08
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R09
20
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10
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R11
20
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10
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20
1
R12
10
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R10
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R10
1
8
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R12
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20
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R13
1
20
R13
1
8
8
1
R14
1
20
R14
1
8
R15
1
20
R15
R16
1
20
R16
B
Parkett B, links
C
Parkett C, Mitte
D
Parkett D, rechts
K
Tribüne K, links
Platzgruppe 1
L
Tribüne L, Mitte
Platzgruppe 2
Platzgruppe 3
M
Tribüne M, rechts
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KARTENSERVICE
KONZERTE IN HOF
ABONNEMENT-BESTELLFORMULAR
GASTKONZERTE
Ich bestelle nachfolgende Abonnements
für die Konzertsaison 2014 / 2015
Kartenbüro
Geschäftszeiten
Montag bis Freitag 9-17 Uhr
Kronach
Kreiskulturreferat des Landkreises Kronach
Güterstr. 18, 96317 Kronach, Tel. 09261 678300
Spielzeit-Abonnement
Ansprechpartnerin
Anja Grimm
Tel. 09281 7200-29
grimm@hofer-symphoniker.de
Kulmbach
Tourismus & Veranstaltungsservice
Sutte 2, 95326 Kulmbach, Tel. 09221 9588-0
3er-Abonnement
Die drei Symphoniekonzerte meiner Wahl
bitte Anzahl der Abonnements eintragen
bitte Konzert-Nr. angeben
6er-Abonnement
Die sechs Symphoniekonzerte meiner Wahl
bitte Anzahl der Abonnements eintragen
bitte Konzert-Nr. angeben
Hier erhalten Sie alle Karten
für unsere Konzerte
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auf höchstem Niveau!
Hofer Symphoniker
Geschäftszeiten
Montag bis Freitag 9-17 Uhr
Tel. 09281 7200-0
Fax 09281 7200-72
info@hofer-symphoniker.de
Musikschule
Geschäftszeiten
Montag, Dienstag, Mittwoch
12.30-17 Uhr
Donnerstag 12.30-18 Uhr
Freitag 9.30-13 Uhr
und nach Vereinbarung
Tel. 09281 7200-32 oder -31
Fax 09281 7200-72
musikschule@hofer-symphoniker.de
bitte Anzahl der Abonnements eintragen
Bayerische Rundschau Kulmbach
Kressenstein 2, 95326 Kulmbach
Tel. 09221 9492-98
Münchberg
Buch- und Schreibwarenhandlung Meister
Luisenstraße 2, 95213 Münchberg
Tel. 09251 870020
Verkehrsamt Wunsiedel
Fichtelgebirgshalle Wunsiedel
Jean-Paul-Straße 5, 95632 Wunsiedel
Tel. 09232 602162
Unverbindlicher Platzwunsch
Platzgruppe I
Parkett
Platzgruppe II
Platzgruppe III
Rang / Tribüne
Vorverkaufsstellen für Konzerte in Selb
Marktredwitz
Theaterkasse im FREY CENTRUM
Markt 34 – 38, 95615 Marktredwitz
Tel. 09231 508286
Selb
LEO´S TEE & MEHR
Poststraße 7, 95100 Selb
Tel. 09287 4524
Rehau
Johann Kätzel, Inh. Irmgard Mier,
Tabakwaren; Bahnhofstr. 2, 95111 Rehau
Tel. 09283 3759
Hinweise zu den Karten
Die Karten für die Symphoniekonzerte
werden Ihnen rechtzeitig an die auf der
Rückseite angegebene Adresse (SEPALastschriftmandat) zugesandt. Sie sind
übertragbar. Für nicht besuchte Konzerte kann
leider kein Ersatz gegeben werden. Einzelkarten
zu den Symphoniekonzerten bekommen Sie in
der Geschäftsstelle.
Ansprechpartnerin: Anja Grimm,
Tel. 09281 7200-29
Die Preise für die verschiedenen Abonnements
finden Sie auf Seite 48-49.
Bitte senden Sie diesen
Abschnitt ausgefüllt an die
Hofer Symphoniker gGmbH
Klosterstraße 9-11
95028 Hof
Fax 09281 7200-72
info@hofer-symphoniker.de
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57
SEPA-LASTSCHRIFTMANDAT
Daten des Zahlungsempfängers
Name
Hofer Symphoniker gGmbH
Anschrift
Klosterstr. 9-11, 95028 Hof, Deutschland
Gläubiger-IdentifikationsnummerDE03ZZZ00000013592
Zahlungsart
Wiederkehrende Zahlung
bei Spielzeit-Abonnement,
einmalige Zahlung bei 3er-/6er-Abonnement
Daten des Zahlungspflichtigen
Eindeutige Mandatsreferenz (vom Zahlungsempfänger auszufüllen)
Name, Vorname
Straße, Hausnummer
PLZ, Ort
Land
IBAN
SWIFT BIC
Ich ermächtige (Wir ermächtigen) die Hofer Symphoniker gGmbH, Zahlungen von meinem (unserem) Konto
mittels Lastschrift einzuziehen. Zugleich weise ich mein (weisen wir unser) Kreditinstitut an, die von der
Hofer Symphoniker gGmbH auf mein (unser) Konto gezogenen Lastschriften einzulösen. Hinweis: Ich kann
(Wir können) innerhalb von acht Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum, die Erstattung des belasteten
Betrages verlangen. Es gelten dabei die mit meinem (unserem) Kreditinstitut vereinbarten Bedingungen.
Ort, Datum, Unterschrift
GESCHÄFTSBEDINGUNGEN
FÜR SYMPHONIEKONZERTE
Die Anmeldung zum Abonnement und
die Entgegennahme der Konzertkarte(n)
bilden einen rechtskräftigen Vertrag
zwischen dem Abonnementinhaber und
der Hofer Symphoniker gGmbH.
Gleichzeitig mit der Anmeldung ist das
SEPA-Lastschriftmandat zur Abbuchung
der anfallenden Abonnementkosten
auszustellen. Die Kosten des SpielzeitAbonnements werden jeweils in drei
gleichen Raten am 1. Oktober 2014,
1. Dezember 2014 und am 1. März 2015
per SEPA-Lastschrift abgebucht.
Wenn Abonnementbesitzer bis zum
15. Juni 2015 nichts Gegenteiliges
mit­teilen, wird das Abonnement in die
folgende Spielzeit übernommen.
Der Besuch der Konzerte ist nur gegen
Vorlage der jeweiligen Konzertkarte(n)
beim Einlassdienst möglich. Für nicht
besuchte Konzerte oder bei Verlust der
Konzertkarte(n) kann kein Ersatz gegeben werden. Ein Tausch der Konzert­
karte(n) ist nur bis Donnerstag, 14 Uhr,
vor dem jeweiligen Konzert möglich.
Reservierte Karten müssen bis 15 Minuten vor Konzertbeginn an der Abend­
kasse abgeholt werden.
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DAMIT AUS
KLEINEN NOTEN
GROSSE KLÄNGE
WERDEN
Das „Hofer Modell“
ist seit mehr als drei Jahrzehnten
wegweisend für eine musische
Aus­bildung, die Maßstäbe
in ganz Deutschland setzt.
Die Musikschule der Hofer
Symphoniker ist längst zum bundesweiten Vorzeigemodell geworden
und unvergleichlich in Deutschland.
Die Hofer Symphoniker sind das einzige
Orchester Deutschlands, das eine Musikschule betreibt. Seit mehr als drei Jahrzehnten gibt es diese klangvolle Symbiose,
die längst als „Hofer Modell“ europaweit
Aufmerksamkeit und Beachtung erlangt
hat. Das Besondere dabei: Neben diplomierten Musiklehrern leiten aktive Orchestermusiker der Hofer Symphoniker den Unterricht.
Zusätzlich zu den klassischen Instrumenten
findet sich auch ein modernes Spektrum wie
z. B. Rockgitarre, E-Bass, Saxophon, Vokalmusik oder musikalische Früherziehung im
Angebot der Musikschule.
Im Oktober 2010 wurden die Hofer
Symphoniker für ihr erfolgreiches musikpädagogisches Engagement mit dem ECHO
Klassik – Sonderpreis der Jury für Nachwuchsförderung – ausgezeichnet.
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DAS ANGEBOT DER MUSIKSCHULE
Grund- und
Einstiegsfächer
Violoncello
Saxofon
Musikzwerge
Kontrabass
Horn
Suzuki-Methode
für Violine,Viola und
Violoncello
Trompete
Musikwichtel
Rhythmik für Mutter und Kind
Musikalische Früherziehung
Musikalische Grundausbildung
Suzuki-Methode für Violine,
Viola und Violoncello
Klavier
Klassische Gitarre
E-Gitarre
Jazz-Gitarre
Klavier ab vier
E-Bass
Mini-Akkordeon
Jazz-Bass
Harfe ab vier
Elektronische Orgel
Gambe
Instrumentalund Vokalfächer
im Einzel- und
Gruppen­unterricht möglich
Sologesang, Musical-Gesang
Violine
Viola
Harfe / Leier
Blockflöte
Querflöte
Oboe
Klarinette
Fagott
Posaune
Tuba
Euphonium
Akkordeon
Keyboard
Kirchenorgel
Schlagzeug
Percussion
Musiktheorie
Musiktheorie für Sänger
Vorbereitung zum
Musikstudium
(Förderklasse)
Ensemble- und
Ergänzungsfächer
Jugendsymphonie­­­orchester Hof
Schüler-, Jugend­
akkordeon­­orchester
Rhythmusgruppe
Kammermusik
Hobby-Akkordeonisten
Percussion-Ensemble
Blechbläserensemble
Jugendakkordeon­ensemble
Kinder- und Jugendchöre:
Kinderchor „Chorspatzen“,
Kinderchor „Hof-Lerchen“,
Jugendchor „Jugend Jammin‘ “,
A-cappella-Chor „Alleppaca“
Bläserklassen am
Schiller-Gymnasium Hof
Akkordeonquintette
Jugendblasorchester Hof
am Schiller-Gymnasium
Irish Folk
(Cooley‘s Company,
Kerryman‘s Daughters)
Pop- und Jazzchor
„Sing‘n Swing“
Frauenchor EUPHONIA
Gitarrenorchester
Suzuki-Gruppen
Rockbands (Standby,
Little Heroes)
Jazz-Ensemble
(New Real Band)
Kinderorchester
Kammerensemble
Symphonisches
Blasorchester Hof
am Schiller-Gymnasium
Big Band Jean-PaulGymnasium Hof/
Musikschule der Hofer
Symphoniker
Akkordeonduos
Kunstschule
Kinder-, Jugend- und
Erwachsenenkunstkurse
Saxofonensemble
Blockflötenspielkreis
für Kinder und
Erwachsene
Akkordeonorchester Hof
KONTAKTDATEN
Musikschule der Hofer Symphoniker
Klosterstraße 9-11
95028 Hof
Tel. 09281 7200-31 oder -32,
Fax 09281 7200-72
musikschule@hofer-symphoniker.de
www.hofer-symphoniker.de
Besuchen Sie uns auch
auf Facebook unter
www.facebook.com/
HoferSymphoniker.Musikschule
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63
DIE HOFER SYMPHONIKER
BEDANKEN SICH HERZLICH FÜR DIE
FREUNDLICHE UNTERSTÜTZUNG BEI
unserem Ehrendirigenten
unseren Stiftern
den Firmen
unserem Partner
Enoch zu Guttenberg
Dr. Hans Vießmann-Stiftung
Auto Müller GmbH & Co. KG
Theater Hof
Baugenossenschaft Hof eG
unserem Publikum
Freundeskreis der Musikbegegnungsstätte
Haus Marteau e.V.
Friedrich-Baur-GmbH
allen Medien
Geschwister Okon Stiftung
die den Belangen unseres Orchesters stets
aufgeschlossen gegenüberstehen
Günter und Rosemarie-Tolls Stiftung
unseren Zuschussgebern
Bayerisches Staatsministerium für Bildung
und Kultus, Wissenschaft und Kunst
Kulturfonds Bayern
Stadt Hof
Bezirk Oberfranken
Landkreis Hof
Landkreis Wunsiedel i.F.
Landkreis Bayreuth
Stadt Bayreuth
unserem Hauptsponsor
Sparkasse Hochfranken
Hermann und Bertl Müller Stiftung
Lions Club Hof
Oberfrankenstiftung
Pro Hof e.V.
Rotary Club Hof-Bayerisches Vogtland
Rotary Club Hof-Bayern
Soroptimist International Club LuisenburgBad Alexandersbad
Stiftung Bayerischer Musikfonds
Stiftung Persönlichkeit
BI-LOG Service Group GmbH
Confiserie Lauenstein
designhouse
Frankenpost Hof
HEW Hof
Lamilux Heinrich-Strunz-GmbH
Müller Maßmanufaktur GmbH
Rehau AG
Viessmann Kältetechnik AG
WILO SE
der Stiftung Hofer Symphoniker
den Spielorten
unseren Förderern
Aschaffenburg, Bamberg, Bayreuth, Erlangen,
Fulda, Hof, Kronach, Kulmbach, Marktredwitz,
Münchberg, Radebeul, Regensburg, Schweinfurt,
Selb, Tirschenreuth, Weißenburg, Wunsiedel
Justizbehörden Hof
Dekanat und Kirchenvorstand
der St. Michaeliskirche Hof
Gesellschaft der Freunde
und Förderer der
Hofer Symphoniker e.V.
Konzertgesellschaft Hof e.V.
Gartengesellschaft Hof e.V.
den Vorsitzenden der
Gesellschaft der Freunde
und Förderer der
Hofer Symphoniker e.V.:
Herrn Alexander König, MdL
und Herrn Thomas Figge
allen Spendern/-innen
Theodor-Rogler-Stiftung
Hochschule für angewandte
Wissenschaften Hof
den Mitgliedern der
unseren Ehrenmitgliedern
Karl F. Keller
Siegfried Weiske †
Anton Nake †
Wilfried Gräßel †
Klaus Kopka
den Kirchen
Dr. Hans Heun
in Hof: St. Michaeliskirche, Dreieinigkeits­kirche,
St. Johanneskirche, Marienkirche;
Ordenskirche St. Georgen Bayreuth,
Stadtkirche Selb
Kurt Hader †
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65
MEISTERWERKE
BRAUCHEN
GRUNDLAGEN
Die Stiftung der Hofer Symphoniker
unterstützt die existentiellen
Voraussetzungen für das
Kulturunternehmen.
STIFTUNG
HOFER SYMPHONIKER
Sparkasse Hochfranken
IBAN: DE10 7805 0000 0220 2602 51
BIC: BYLADEM1HOF
Im Dezember 1999 wurde die Stiftung Hofer
Symphoniker gegründet. Sie ist damit die
erste Stiftung Deutschlands, die ausschließlich zu Gunsten eines Orchesters arbeitet.
Frühzeitig reagierte damit das Kultur- und
Bildungsunternehmen Hofer Symphoniker
auf die zunehmend schwieriger werdende
Finanzlage der öffentlichen Hand. Die Stiftung Hofer Symphoniker ist ein neuer Weg,
langfristig die Existenz des Kulturunternehmens zu sichern. Sie bietet der Wirtschaft
und der Bürgerschaft die Möglichkeit, sich
verstärkt für eine große und wichtige Kultureinrichtung ihrer Heimatstadt und ihrer
Region einzusetzen.
Zustiftungen zum Grundstockvermögen
verbleiben im Gesamtstiftungskapital der
Stiftung und wirken somit nachhaltig.
Mit Spenden an die Stiftung werden
aktuelle Projekte unterstützt. Sie können
so selbst bestimmen, welchem bevorzugten
Schwerpunkt der kulturellen Arbeit Ihre
Spende zugute kommen soll.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
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THEATER HOF
JANUAR
2014 2014
MUSIKTHEATER
Turandot
Premiere am 19.09.2014 / Großes Haus
Oper von Giacomo Puccini
Zarah 47 – Das totale Lied
Premiere am 28.09.2014 / Studio
Musical von Peter Lund
Die Theater Hof GmbH und die
Hofer Symphoniker verbindet
seit 1948 eine enge künstlerische
Zusammenarbeit.
Das Tagebuch der Anne Frank
Premiere am 17.10.2014 / Studio
Oper von Grigori Frid
Diese hat sich seitdem als fester
Bestandteil der Kulturszene in
Nordbayern etabliert und findet
regen Zuspruch sowie respektvolle
Anerkennung bei der Bevölkerung
in Bayern und darüber hinaus.
In der partnerschaftlichen
Zusammenarbeit bündeln zwei
große kulturelle Einrichtungen der
Stadt Hof ihre Kräfte.
Der große Houdini (Uraufführung)
Premiere am 24.10.2014 / Großes Haus
Musical von Paul Graham Brown
So kann der Zuschauer auch in
den Opern-, Operetten-, Ballettund Musicalaufführungen des
Theaters die Hofer Symphoniker
erleben.
Schwanensee
Premiere am 23.01.2015 / Großes Haus
Ballett mit Musik von Pjotr Iljitsch
Tschaikowski
2010 wurde das Theater Hof
zusammen mit den anderen 23
Deutschen Landesbühnen mit
dem Theaterpreis „Der Faust“
ausgezeichnet.
www.theater-hof.de
Pariser Leben
Premiere am 19.12.2014 / Großes Haus
Operette von Jacques Offenbach
MUSIKTHEATER 2015
Der Zaubertrank (le vin herbé)
Premiere am 06.03.2015 / Studio
Weltliches Oratorium von Frank Martin
Der Untergang des Hauses Usher
Premiere am 13.03.2015 / Großes Haus
Oper von Philip Glass
Anatevka
Premiere am 23.04.2015 / Großes Haus
Musical von Jerry Bock, Joseph Stein und
Sheldon Harnick
Rosen der Liebe
Premiere am 24.04.2015
Ein Stück Operettenliebe von Rainer
Lewandowski
Der Ring an einem Abend
Premiere am 05.06.2015 / Großes Haus
Musik von Richard Wagner / Texte von
Loriot
SCHAUSPIEL 2014
Schmerzliche Heimat (Uraufführung)
Premiere am 03.10.2014 / Studio
Schauspiel nach dem Buch von Semiya
Simsek und Peter Schwarz
Novecento oder Die Legende
vom Ozeanpianisten
Premiere am 14.12.2014
Solo nach dem Roman von Alessandro
Baricco
Männerhort
Premiere am 18.12.2014 /
Vorbühne Großes Haus
Komödie von Kristof Magnusson
Maria Stuart
Premiere am 20.12.2014 / Studio
Schauspiel von Dacia Maraini
SCHAUSPIEL 2015
Hungerleider (Uraufführung)
Premiere am 13.02.2015 / Studio
Schauspiel von Roland Spranger
König Lear
Premiere am 04.10.2014 / Großes Haus
Tragödie von William Shakespeare
Richard O’Brien ’s
The Rocky Horror Show
Premiere am 14.02.2015 / Großes Haus
Das Kult-Musical
Schlusschor
Premiere am 15.11.2014 / Großes Haus
Drei Akte von Botho Strauß
Demut vor deinen Taten Baby
Premiere am 20.03.2015 / Studio
Stück von Laura Naumann
Der Zauberer von Oz
Premiere am 27.11.2014 / Großes Haus
Familienstück nach dem Roman von Lyman
Frank Baum
Des Teufels General
Premiere am 04.04.2015 / Großes Haus
Schauspiel von Carl Zuckmayer
Ich denke oft an Piroschka
Premiere am 15.05.2015 / Großes Haus
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