Rotunde Mai - Juli 2015 - Pfalztheater

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Rotunde.
Theaterzeitung des Pfalztheaters Kaiserslautern
Spielzeit 2014|2015 | Ausgabe 5 | Mai | Juni | Juli
Viel Lärm um Nichts
Chopin
Halka
Nur noch kurz die Welt retten!
Fidelio
Junges Theater:
Das Tierreich
Aktuell im Spielplan:
Everyman (Jedermann)
A Rock Mystery
Spielplan
auf
Seite 6-8
Inhalt | Vorwort | Premieren 2015|16
Vorwort
Vor wenigen Wochen habe ich zusammen mit
dem Leitungsteam des Pfalztheaters den Spiel­
plan für die kommende Saison den politischen
Gremien, der Presse und der Öffentlichkeit vor­
gestellt. In einer großen Bandbreite von Unter­
haltendem und Nachdenklichem, Klassischem
und Aktuellem wollen wir uns unter dem
Motto „Liebe! Versuch Liebe“ dieses großen
Menschheitsthemas annehmen. Wir möchten
Sie herzlich einladen, mit uns diese theatrale
Erkundungsreise anzutreten – am besten mit
einem Abonnement. Dann ist Ihr Platz immer für
Sie reserviert!
nusz Kica bestens gesorgt sein.
Im Musiktheater möchte ich Sie insbeson­
dere auf die polnische Nationaloper „Halka“
von Stanisław Moniuszko hinweisen. Bei uns
nahezu unbekannt, ist diese Oper mit leiden­
schaftlichen Arien und Duetten, großen Chor­
szenen und temperamentvollen Tanzrhythmen
in unserem östlichen Nachbarland eine feste
Säule des Repertoires. Die Produktion entsteht
in Zusammenarbeit mit den Musikfestspielen
Saar, deren diesjähriges Festspielthema Polen
ist. Mit Beethovens grandioser Freiheitsoper
„Fidelio“ und der unterhaltsamen Europa-Revue
„Nur noch kurz die Welt retten!“ wird auch die
Auseinandersetzung mit unserem diesjährigen
Themenschwerpunkt „Europa“ zum Spielzeitfinale noch einmal aufgegriffen.
Mit besonderer Spannung und vielleicht auch
etwas Wehmut wird von vielen die Premiere des
Ballettabends „Chopin“ auf der Werkstattbühne,
die einstweilen letzte Arbeit des scheidenden
Ballettdirektors Stefano Giannetti, erwartet. An
dieser Stelle möchte ich ihm für die intensive
freundschaftlich-kollegiale Zusammenarbeit in
den letzten Jahren herzlich danken.
Aber noch stehen uns in der aktuellen Spielzeit
eine Reihe spannender Premieren bevor. Freuen
Sie sich etwa auf Shakespeares romantische
Komödie „Viel Lärm um Nichts“, für turbulente
Liebeswirren wird in der Inszenierung von Ja­
Auf viele anregende Begegnungen in Ihrem
Pfalztheater!
Herzlichst,
Ihr Urs Häberli,
Intendant
Urs
Häberli.
Sehr geehrte Damen und Herren!
Inhalt
Inhalt | Vorwort | Premieren 2015|16.................................................................
Premiere Viel Lärm um Nichts | Nachrichten...................................................
Premiere Halka | Ausstellung | Gastspiel Ubu Rex.........................................
Premiere Fidelio | Sonderprogramme..............................................................
Spielplan Mai | Juni | Juli..................................................................................
Spielplan Juli | Theaterpädagogik...................................................................
Premiere Chopin | Nur noch kurz die Welt retten! | Junges Theater..............
Konzerte............................................................................................................
Konzerte | Freunde des Pfalztheaters.............................................................
Personalien | Sonderveranstaltungen..............................................................
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Impressum.
Rotunde
Theaterzeitung des Pfalztheaters Kaiserslautern
Eine Beilage der Tageszeitung DIE RHEINPFALZ .
vom 25|04|2015.
Herausgeber: Pfalztheater Kaiserslautern
Intendant: Urs Häberli
Redaktion: Andreas Bronkalla (abr, verantwortlich), Katja
Bach (kb), Günther Fingerle (gf), Tanja Hermann (th),
Melanie Pollmann (mp), Andrea Wittstock (aw)
Konzeption und Design: kaundvau GmbH, .
Agentur für Kommunikation und Design, .
Weiherstr. 9, 75173 Pforzheim, www.kaundvau.de
Druck: Oggersheimer Druckzentrum GmbH,
Flomersheimer Straße 2-4, 67071 Ludwigshafen
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Die Premieren der
Spielzeit 2015 | 2016
Theaterfest am 12|09|2015
Großes Haus
Bartók/Zemlinsky Herzog Blaubarts Burg/Der Zwerg | Wedekind
Frühlings Erwachen | Loewe My
Fair Lady | Maar Eine Woche
voller Samstage | Albee Wer
hat Angst vor Virginia Woolf? |
Rossini Der Barbier von Sevilla
| Tschaikowski Eugen Onegin |
Sutherland/Prokofjew Romeo und
Julia | Handke Die Stunde da wir
nichts voneinander wussten |
Wagner Tristan und Isolde | Kleist
Der zerbrochne Krug | Menken
Der kleine Horrorladen | Churchill
Liebe und Information | Mozart
Idomeneo | Werno/Kuntz/Lill/Reit­
meier Everyman (Wiederaufnahme)
Werkstattbühne |
Externe Spielorte
Lepper Käthe Hermann | Kleist
Penthesilea | nach Lavie Der Bär,
der nicht da war | Köck Isabelle
H. (geopfert wird immer) (Ur­
aufführung) | Harrower Blackbird |
Gregoretti Flüchtling | LaBute Das
Maß der Dinge | Hall Ballett­
abend | Ein aktuelles Stück
(Uraufführung)
Mobiles Theater
Titel: in „Everyman“
Foto: Hans-Jürgen Brehm-Seufert
Fotos: Werner Brill, Sebastian Cwilka, Isabelle Girard
de Soucanton, Björn Hickmann, Marco Piecuch,
Stephan Walzl, privat
Unsere Medienpartner:
Das Tagebuch der Anne Frank
Das neue Spielzeitbuch mit ausführlichen Informationen zu den Stücken und
dem Konzertprogramm ist ab dem
23. Mai 2015 im Pfalztheater erhältlich.
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Ihren Abo-Platz!
Bei über 20 verschiedenen Abonne­
ments ist auch das richtige für Sie
dabei. Rosemarie Klug berät sie gerne.
Telefon: 0631 3675 207.
Spielzeit 2014 | 2015
Premiere | Nachrichten
Shakespeares „Viel Lärm um Nichts“:
Eine der geistreichsten Komödien der Weltliteratur.
„Ich ertrage eher, dass mein
Hund eine Krähe anbellt, als
wenn ein Mann mir Liebe
schwört.“ (Beatrice)
Im Reich der Komödie aber können dann doch
die wachsamen Amtsmänner Dogberry und
Verjus, die mit Fremdwörtern auf Kriegsfuß
stehen, den Beweis für die Intrige und damit
für die Unschuld der verfolgten Hero liefern.
Doch der Vorfall hat bei allem Schrecken einen
Für das Pfalztheater inszeniert Janusz Kica,
der erstmals am Pfalztheater tätig ist, diese
unsterbliche Liebeskomödie. Der gebürtige
Pole studierte in Krakau Theaterwissenschaft.
Anfang der achziger Jahre zog er in die BRD
und begann seine Regielaufbahn in Wupper­
tal. Neben eigenen Regiearbeiten arbeitete
er auch als Assistent von Andrzej Wajda und
als Produktionsleiter für Peter Stein bei den
Salzburger Festspielen. Janusz Kica inszeniert
vorwiegend in Deutschland, Slowenien und
Kroatien. | aw
„Sollte mich die Liebe jemals
bluten lassen, ohne dass es eine
Flasche Wein wieder gut macht,
nehmt einem Poeten die Feder
weg, stecht mir damit die Augen
aus und hängt mich über den
Eingang vom nächsten Puff, als
Warnung an alle von Blindheit
Geschlagenen.“ (Benedikt)
Der Krieg ist vorbei und Prinz Don Pedro kehrt
mit seinen Begleitern Benedikt und Claudio
siegreich aus der Schlacht zurück. Auf dem
Heimweg machen sie Station in Messina als
Gäste des Gouverneurs Leonato. Der junge
Claudio verliebt sich in Hero, die reizende
Tochter des Hausherrn. Die beiden beschlie­
ßen, so schnell wie möglich zu heiraten. Aber
Don John, der zwielichtige Bruder des Prinzen,
versucht aus purer Bosheit mit Hilfe eines
perfiden Plans und mit der Unterstützung sei­
nes Gefolgsmanns Borachio, das Paar wieder
auseinander zu bringen. Er spinnt eine Intrige,
die Claudio glauben lassen soll, seine Braut
sei ihm untreu gewesen. Während der Hoch­
zeitszeremonie wird Hero vor aller Augen und
Ohren der Lüge und der Untreue bezichtigt.
Der Versuch, das heitere Glück zu zerstören,
löst beinahe eine Tragödie aus.
positiven Nebeneffekt: Der Frauenfeind und
überzeugte Junggeselle Benedikt und die
Männerhasserin Beatrice, die sich bisher mit
ironischen Wort-Scharmützeln und virtuosem
Geplänkel begegnet sind, finden – nicht ganz
ohne fremde Hilfe – Gefallen aneinander. Und
Benedikt erweist sich als so integerer Charak­
ter, dass schließlich sogar Beatrice zugeben
muss, dass sie Benedikt liebt, wenn auch
„nicht übermäßig”, so wie er auch sie liebt,
aber „nicht übermäßig”!
Shakespeare zeigt die Liebe als ein soziales
Konstrukt, das sehr zerbrechlich ist und schnell
an gesellschaftlichen Konventionen zerschellt –
oder eben durch gesellschaftliche Intervention
zustande kommt. Zum Glück gibt es trotz aller
Missverständnisse doch noch ein Happy End
und alles war nur „Viel Lärm um Nichts“.
Viel Lärm um Nichts
Komödie von William Shakespeare
Deutsch von Angela Schanelec
Inszenierung: Janusz Kica
Bühne und Kostüme: Karin Fritz
Mit: Hannelore Bähr, Elif Esmen, Natalie
Forester | Richard Erben, Günther Fingerle,
Rainer Furch, Reinhard Karow, Manuel
Klein, Henning Kohne, Jan Henning Kraus,
Martin Müller, Markus Penne.
Einführungsmatinée:
So 26|04|2015 | 11.00 Uhr | Foyer
Premiere:
Sa 02|05|2015 | 19.30 Uhr | Großes Haus
Nachrichten
Urs Häberli zu Gast am Tiroler Landestheater
Pfalztheater-Intendant Urs Häberli wurde als
Gastregisseur an das Tiroler Landestheater
Inns­bruck eingeladen. Er inszeniert dort im
Bühnenbild von Thomas Dörfler Charles
Gounods Oper „Faust“. Die Titelpartie singt der
kanadische Tenor Eric Laporte, der am Pfalztheater zuletzt einen großen Erfolg als Herzog in
Verdis „Rigoletto“ feiern konnte.
Spielzeit 2014 | 2015 Uwe Sandner an der Komischen Oper Berlin
Generalmusikdirektor Uwe Sandner leitet an
der Komischen Oper Berlin die Wiederaufnah­
meserie von Mozarts Buffo-Oper „Così fan
tutte“ (Inszenierung: Alvis Hermanis), die erste
Vorstellung ist am 1. Mai.
Rodrigo Tomillo
Kapellmeister Rodrigo Tomillo dirigierte im
Teatro de la Maestranza in Sevilla ein Konzert
des Orquesta Joven de Andalucía mit Mozarts
„Linzer“ Symphonie und Anton Bruckners 4.
Symphonie auf dem Programm.
Daniel Kim
Tenor Daniel Kim gastierte Mitte April erneut in
Seoul an der Nationaloper Korea. In einer Neu­
produktion verkörperte er Belmonte in Mozarts
Singspiel „Die Entführung aus dem Serail“. Nach
seiner Rückkehr nach Europa wirkt er im Bremer
Konzerthaus „Die Glocke“ in einem Konzert mit
Ausschnitten aus Verdis „Rigoletto“ mit.
3
Premiere
„Halka“: Opernleidenschaft aus Polen
In Polen eine feste Säule des Opernrepertoires – in Deutschland nahezu unbekannt: „Halka“ von Stanisław Moniuszko. Zeit für eine Entdeckung dieser leidenschaftlichen Oper aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Rodrigo Tomillo dirigiert, Michael Sturm inszeniert die polnische Nationaloper am Pfalztheater.
Blick in das Bühnenbildmodell von Stefan Rieckhoff
aktigen Fassung – wurde
Moniuszko Professor am
Warschauer Konserva­
torium und Direktor der
Nationaloper. „Halka“
gehört bis heute in Polen
zu den festen Säulen
des Opernrepertoires,
während diese Oper in
Deutschland – anders
als ihr tschechisches
Pendant „Die verkaufte
Braut“ – nur in vereinzel­
ten Aufführungen die ihr
gebührende Aufmerk­
samkeit gefunden hat.
Stanisław Moniuszko (1819-1872) gilt als
Begründer der polnischen Nationaloper. Seine
Lebensdaten fallen in die Zeit nach den drei
Teilungen des Landes zwischen Russland,
Preußen und Österreich, in der de facto kein
polnischer Nationalstaat bestand. In diesen
politisch schwierigen Zeiten griff Moniuszko in
seinen Kompositionen polnische Bräuche und
Traditionen auf, die in der Zeit des National­
kampfes bewusst patriotische Gefühle anspra­
chen und förderten. Hintergrund der Handlung
von „Halka“ war ein realer Bauernaufstand, so
dass die politische Relevanz für jeden ersicht­
lich war.
In „Halka“ bilden mitreißende, folkloristisch
geprägte Tänze und Chöre neben leidenschaft­
lichen Arien und Duetten das musikalische
Rückgrat dieser ersten „polnischen Oper“. Bei
allem Bemühen um eine polnische National­
oper war Moniuszko durchaus ein weltläufiger
Komponist. So stand er in Kontakt mit Liszt,
Smetana, Rossini und Auber. Nach dem Erfolg
von „Halka“ im Jahr 1858 – in der zweiten, vier­
Zum Inhalt
Der Gutsherr Janusz feiert seine Verlobung mit
der Adeligen Sophie. Während des ausgelas­
senen Festes hört er den traurigen Gesang einer
Frauenstimme. Es ist Halka, Magd auf seinem
Gut und seine heimliche Geliebte. Halka liebt
Janusz von ganzem Herzen und erwartet ein
Kind von ihm. Doch Janusz redet sich raus und
vertröstet Halka. Auch der Leibeigene Jontek,
der Halka aufrichtig liebt, kann ihr nicht die Au­
gen für das Offensichtliche öffnen, nämlich dass
Janusz sie nur für ein amouröses Abenteuer
benutzt hat. Als Halka schließlich in die Hoch­
zeitsfeierlichkeiten platzt, wird sie von Janusz
verleugnet. In ihrer Verzweiflung stürzt sich
Halka in den Tod.
Ausstellung „Erinnerung
bewahren“
Im Rahmen der Musikfestspiele Saar
Am 23. Mai 2015, dem Premierentag
von „Halka“, wird um 17.30 Uhr die
Ausstellung „Erinnerung bewahren“
der Stiftung Polnisch-Deutsche Aussöhnung im Foyer des Pfalztheaters
eröffnet.
Im Rahmen der Musikfestspiele Saar bringt
die Baltische Oper Danzig am Samstag, 27.
Juni, Beginn: 19:30 Uhr, im Großen Haus des
Pfalztheaters die Oper „Ubu Rex“ von Krzysztof
Penderecki zur Aufführung. Die absurd-grotes­
ke Handlung nach dem Schauspiel von Alfred
Jarry erzählt von der Ermordung des polnischen
Königs Wenzel und der Thronbesteigung durch
Ubu. Dieser erweist sich jedoch als vollkommen
unfähig, dekadent und korrupt. Die Aufführung
der 1991 in München uraufgeführten Oper ist in
Die Ausstellung wird bis zum Ende
der Spielzeit zu allen Aufführungen
zu besuchen sein. Der Eintritt ist frei!
4
„Halka“ am Pfalztheater
Sopranistin Arlette Meißner nimmt sich der
herausfordernden Titelpartie in Polens Natio­
naloper an. In der Rolle des von ihr geliebten
Gutsbesitzers Janusz gibt es ein Wiedersehen
mit Bariton Bernd Valentin, den Widerpart
„Ubu Rex“ als Gastspiel aus
Danzig
Halka
Oper von Stanisław Moniuszko
Libretto von Wladimir Wolski
Deutsch von Walter Zimmer
In Zusammenarbeit mit den
Musikfestspielen Saar.
Musikalische Leitung: Rodrigo Tomillo
Inszenierung: Michael Sturm
Bühne und Kostüme: Stefan Rieckhoff
Choreographie: Lillian Stillwell
Chor: Ulrich Nolte
Mit: Jennifer Feinstein, Arlette Meißner |
Daniel Böhm, Alexander Geller, Bernd Va­
lentin, Alexis Wagner
Orchester, Chor, Extrachor und Statisterie
des Pfalztheaters
Matinée:
So 10|05|2015 | 11.00 Uhr | Foyer
Premiere:
Sa 23|05|2015 | 19.30 Uhr | Großes Haus
des Leibeigenen Jontek verkörpert der Tenor
Alexander Geller, der in der letzten Spielzeit als
Einspringer in einigen Vorstellungen von „Der
Vetter aus Dingsda“ das Publikum begeisterte.
Regisseur Michael Sturm verbindet eine
besondere Beziehung zu unserem östlichen
Nachbarland Polen, seiner Kultur und Geschich­
te. Nicht zuletzt ist es ihm ein Anliegen, die
gesellschaftlichen Hintergründe der Handlung
herauszustellen. Bühnen- und Kostümbildner
Stefan Rieckhoff ist genauso wie Choreographin
Lillian Stillwell zum ersten Mal am Pfalztheater
tätig. Die musikalische Leitung von „Halka“ hat
Rodrigo Tomillo inne, der durch seine mehr­
jährige Zusammenarbeit mit der Polnischen
Kammerphilharmonie ebenfalls bestens mit dem
Musikland Polen vertraut ist. | abr
deutscher Originalsprache. Mit Solisten, Chor
und Orchester sind über 150 Mitwirkende an der
Aufführung beteiligt.
Karten für dieses einmalige Gastspiel sind
ausschließlich über die Musikfestspiele Saar
erhältlich: ProTicket-Hotline: 0231 / 9172290
Spielzeit 2014 | 2015
Premiere | Sonderprogramme
„Fidelio“: Vision der Menschlichkeit
Florestan wird vom machtbesessenen Don Pizarro
aus politischen Motiven gefangen gehalten. Seiner
Frau Leonore gelingt es, sich als Mann verkleidet
in das Gefängnis einzuschleichen. Als Gehilfe des
Kerkermeisters Rocco kann Leonore unter dem
Namen Fidelio die Ermordung des Gatten verhin­
dern und die Gerechtig­
keit wiederherstellen.
Kaum ein Werk der
Opernliteratur vermag
so unmittelbar an
Ungerechtigkeit, Unter­
drückung und politische
Willkür zu erinnern wie
Beethovens Oper „Fide­
lio“. Um auf die traurige
unverminderte Aktualität
hinzuweisen, bedarf es
angesichts tausender
illegal verschleppter, zu
Unrecht festgehaltener,
gefolterter und ermorde­
ter politischer Gefange­
ner keiner interpretatorischen Willkür.
An keinem anderen Werk hat Ludwig van Bee­
thoven (1770-1827) so lange gearbeitet wie an
seiner einzigen Oper, nämlich zwischen 1802 und
1814 insgesamt zwölf Jahre. Drei Fassungen und
vier Ouvertüren zeugen von seinem Ringen um
die richtige Werkgestalt seiner revolutionär-hu­
manistischen Oper. Erst die dritte Fassung, nun
unter dem Titel „Fidelio“, die 1814 unter Leitung
des Komponisten in Wien zur Aufführung kam,
fand den gebührenden Erfolg. Rein äußerlich folgt
„Fidelio“ der Dramaturgie einer
Nummernoper, doch hat das
sinfonisch behandelte Orchester
mehr als eine reine Begleitfunk­
tion, es ist vielfach Motor der
Handlung. Das große Chorfinale
in C-Dur, das in oratorienhaftem
Stil die Ideen von Befreiung,
Gerechtigkeit und Menschlichkeit
formuliert, korrespondiert mit
dem Schlusssatz von Beetho­
vens 5. Symphonie wie auch mit
dem Chorfinale seiner späteren 9.
Symphonie.
Das Publikum darf sich bei
„Fidelio“ auf ein Wiedersehen mit
alten Bekannten freuen. Neben
dem Regisseur Heinz Lukas-Kindermann, der am
Pfalztheater zuletzt einen spannenden „Mefisto­
fele“ inszeniert hat, kommt auch Steffen Schantz
wieder, der die Rolle des Florestan übernehmen
wird.
Das Pfalztheater beim
Rheinland-Pfalz-Tag
„Sprache hören – Staunen!“
Das Pfalztheater Kaiserslautern gastiert am
26. und 27. Juni auf dem Rheinland-Pfalz-Tag im
Haus des Bürgers in Ramstein-Miesenbach.
Die Geschwister Anne und Phillip haben im
Wald ein geheimnisvolles Baumhaus ent­
deckt, das sie quer durch Raum und Zeit
bringen kann. Mitglieder des Schauspiels
begeben sich mit allen kleinen und großen Zu­
schauern auf eine fantastische Reise zu „Willi“
an sein Theater im alten England.
Auf dem Programm steht Folgendes:
Freitag, 26. Juni 2015:
15.30 Uhr und 17.00 Uhr
„Farben“: Ballett für Kinder ab 3 Jahren (Auszüge)
Samstag, 27. Juni 2015:
12.00 – 12.30 Uhr:
Konzert des „Jungen Vokalensembles“
13.00 – 13.30 Uhr und 14.30 – 15.00 Uhr:
Chopin – Ballett von Stefano Giannetti, Musik von
Frédéric Chopin (Auszüge)
15.30 – 16.00 Uhr:
Daniel Böhm (Bariton): „Das waren Zeiten“ – Aus­
schnitte aus Operette, Musical und Film
17.00 – 17.30 Uhr:
„Merci, Chérie!“ – Günther Fingerle singt Udo
Jürgens
Außerdem an beiden Tagen:
Theater Aktiv – Ein spezielles Mitmachprogramm
für Jung und Alt mit der Theaterpädagogik.
Spielzeit 2014 | 2015 „Das magische Baumhaus“
für Kinder von 6 bis 9 Jahren
Szenische Einrichtung: Yvonne Bernhardt
So 24|05|2015 | 15.00 und 17.00 Uhr |
Werkstattbühne
„Auf der Suche nach Odysseus“
für Kinder von 10 bis 12 Jahren
Mit dem Stück des bekannten Kinder- und
Jugendtheaterautoren Charles Way (u.a.
„Verschwunden“) begeben sich Mitglieder
des Schauspielensembles zusammen mit
der Hauptfigur Telemach und dem Publikum
auf eine spannende Suche: die Suche des
Sohnes nach dem abwesenden Vater. Aktuell
wie selten entsteht dabei eine Verbindung
zwischen dem antiken Mythenstoff und der
heutigen Realität. Ein Abenteuer!
Fidelio
Oper von Ludwig van Beethoven
Text von Joseph Sonnleithner und Friedrich
Treitschke nach dem Drama „Leonore“ von
Jean Nicolas Bouilly
Mit freundlicher Unterstützung der
„Freunde des Pfalztheaters e. V.“
Musikalische Leitung: Uwe Sandner
Inszenierung: Heinz Lukas-Kindermann
Bühne: Heinz Hauser
Kostüme: Gera Graf
Chor: Ulrich Nolte
Mit: Adelheid Fink, Monika Hügel | Daniel
Böhm, Guido Jentjens, Daniel Kim, Wieland
Satter, Steffen Schantz
Orchester, Chor, Extrachor und Statisterie
des Pfalztheaters
Matinée:
So 14|06|2015 | 11.00 Uhr | Foyer
Premiere:
Sa 20|06|2015 | 19.30 Uhr | Großes Haus
Tag der Musik
Eine Reise durch die Welt der Musik
In dieser Spielzeit laden wir Schüler der Klassen­
stufen 5 bis 7 zu einem großen Tag der Musik ein
und bringen gemeinsam mit ihnen das Theater
zum Klingen. Mitglieder des Orchesters des Pfalztheaters und des Musiktheaterensembles zeigen
an vielen Stationen die Faszination von Musik
und Klang, stellen ihre Instrumente vor und reisen
mit den Schülern durch die spannende Welt von
Komponisten, musikalischen Entdeckungen und
Werken. Abschluss wird ein moderiertes Kon­
zert im Großen Haus sein, auf dessen Programm
Werke von Ludwig van Beethoven und Ney Rosau­
ro stehen.
Mi 01|07|2015 | 9.00 bis 13.00 Uhr | Anmeldung und Karten zum Preis von 5,00 € pro
Karte an der Theaterkasse unter Telefon 0631
3675 209. Begrenzte Platzkapazität.
Plan – Spiel – Europa I-III: III
So schmeckt Europa
Zusammen mit verschiedenen Gruppen aus
Kaiserslautern und Umgebung präsentiert sich im
Pfalztheater an diesem Abend Europa als vielge­
staltiger, lebendiger Kontinent, den wir gemeinsam
feiern wollen. Kommen Sie und feiern Sie mit uns!
Szenische Einrichtung: Monika Kosik
In Zusammenarbeit mit dem Mehrgenerationen­
So 21|06|2015 | 15.00 Uhr | Werkstattbühne haus Kaiserslautern.
Sa 27|06|2015 | 18.00 Uhr | Werkstattbühne |
Eintritt frei
5
Mai
Sa
02
So
17
Ich heiße Ben!
Jugendstück von Anna Panduro
Werkstattbühne | 16.00 Uhr | Kinderabo, Freier Verkauf
Viel Lärm um Nichts
Komödie von William Shakespeare
Großes Haus | 19.30 Uhr | Abo Premiere, Freier Verkauf
So
03
p
premiere
Di
Fr
Ich heiße Ben!
19
22
Everyman (Jedermann)
Sa
23
Theater After-Work
A Rock Mystery von Günter Werno, Andy Kuntz, Stephan Lill und
Johannes Reitmeier
Großes Haus | 19.30 - 22.00 Uhr | Freier Verkauf
Einführung in das Stück um 19.00 Uhr
Di
05
Everyman (Jedermann)
A Rock Mystery von Günter Werno, Andy Kuntz, Stephan Lill und
Johannes Reitmeier
Großes Haus | 18.00 - 20.30 Uhr | Abos D, DM, Freier Verkauf
Einführung in das Stück um 17.30 Uhr
Do
Sweet Home Europa
Fr
Irrelohe
06
07
08
Stück von Juli Zeh und Charlotte Roos
Großes Haus | 19.30 - 21.10 Uhr | Abo M1, Freier Verkauf
Einführung in das Stück um 19.00 Uhr
Stück von Davide Carnevali
Werkstattbühne | 20.00 - 21.30 Uhr | Freier Verkauf
zum letzten Mal!
Oper von Franz Schreker
Großes Haus | 19.30 - 22.00 Uhr | Abo F1, Freier Verkauf
Einführung in das Stück um 19.00 Uhr
Sweet Home Europa
Stück von Davide Carnevali
Werkstattbühne | 20.00 - 21.30 Uhr | Freier Verkauf
Sa
09
So
24
10
Fr
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26
Mi
27
Do
28
6
Programm für die ganze Familie
Gelände der Gartenschau, 14.00 - ca. 18.00 Uhr | Im Kauf einer Ein­
trittskarte für die Gartenschau ist das Programm enthalten.
Theater After-Work
Komödie von William Shakespeare
Großes Haus | 19.30 Uhr | Abos D, DS, Freier Verkauf
Halka
Oper von Stanislaw Moniuszko
Großes Haus | 19.30 - 22.00 Uhr | Abo M1, Freier Verkauf
Einführung in das Stück um 19.00 Uhr
Yellow Line
zum letzten Mal!
Stück von Juli Zeh und Charlotte Roos
Großes Haus | 19.30 - 21.10 Uhr | Abo R2, Freier Verkauf
Einführung in das Stück um 19.00 Uhr
Chopin
Ballett von Stefano Giannetti, Musik von Frédéric Chopin
Werkstattbühne | 20.00 Uhr | Abo W, Freier Verkauf
Fr
29
Blaue Stunde
„Krieg - Stell Dir vor, er wäre hier“
Klassenzimmerstück von Janne Teller - Aus dem Dänischen von Sigrid
C. Engeler | Mit Elif Esmen
Casino der Volksbank, Fischerstraße 49 | 18.00 - 19.00 Uhr | Eintritt frei
Rigoletto
mit Kinderbetreuung
Jugendstück von Anna Panduro
Werkstattbühne | 16.00 Uhr | Freier Verkauf
Oper von Giuseppe Verdi
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Großes Haus | 19.30 - 22.00 Uhr | Abo F1, Freier Verkauf
Einführung in das Stück um 19.00 Uhr
Viel Lärm um Nichts
Chopin
Viel Lärm um Nichts
Komödie von William Shakespeare
Großes Haus | 19.30 Uhr | Abo M2, Wplus, Freier Verkauf
Ballett von Stefano Giannetti, Musik von Frédéric Chopin
Werkstattbühne | 20.00 Uhr | Freier Verkauf
Sa
30
Everyman (Jedermann)
Viel Lärm um Nichts
Komödie von William Shakespeare
Großes Haus | 19.30 Uhr | TF2, Freier Verkauf
Prinzessin Anna
oder Wie man einen Helden findet
Kinderoper von Jakob Vinje und Wolfgang Adenberg
Werkstattbühne | 16.00 - 17.00 Uhr | Freier Verkauf
Viel Lärm um Nichts
A Rock Mystery von Günter Werno, Andy Kuntz, Stephan Lill und
Johannes Reitmeier
Großes Haus | 19.30 - 22.00 Uhr | Freier Verkauf
Einführung in das Stück um 19.00 Uhr
Jugendstück von Anna Panduro
Werkstattbühne | 20.00 Uhr | Freier Verkauf
16
„Das magische Baumhaus“ für Kinder von 6 bis 9 Jahren
Werkstattbühne | 15.00 Uhr und 17.00 Uhr | Kinderabo, Freier Verkauf
Viel Lärm um Nichts
Einführung zu „Halka“
Foyer | 11.00 Uhr | Freier Verkauf
Ich heiße Ben!
Sa
premiere
Sprache hören – Staunen!
Di
25
Komödie von William Shakespeare
Großes Haus | 18.00 Uhr | TF1, Freier Verkauf
13
Oper von Stanislaw Moniuszko
Großes Haus | 19.30 - 22.00 Uhr | Abo Premiere,
Freier Verkauf
Tag des Theaters auf der Gartenschau
Ich heiße Ben!
Mi
p
Halka
Mo
Werkstattbühne | 17.00 Uhr | Freier Verkauf
Matinée
uraufführung
A Rock Mystery von Günter Werno, Andy Kuntz, Stephan Lill und
Johannes Reitmeier
Großes Haus | 18.00 - 20.30 Uhr | Freier Verkauf
Einführung in das Stück um 17.30 Uhr
Everyman (Jedermann)
So
u
Everyman (Jedermann)
Kammerkonzert für Menschen mit Demenz und ihre
Angehörigen
A Rock Mystery von Günter Werno, Andy Kuntz, Stephan Lill und
Johannes Reitmeier
Großes Haus | 19.30 - 22.00 Uhr | Abo WE, Freier Verkauf
Einführung in das Stück um 19.00 Uhr
Komödie von William Shakespeare
Großes Haus | 19.30 Uhr | Abo F2, Freier Verkauf
Sweet Home Europa
Erzählung von Franz Kafka
Technische Universität Kaiserslautern, Gebäude 42, Hörsaal 105 |
20.00 - 20.50 Uhr | Freier Verkauf
Yellow Line
Viel Lärm um Nichts
Stück von Davide Carnevali
Werkstattbühne | 20.00 - 21.30 Uhr | Freier Verkauf
Ein Bericht für eine Akademie
Mi
Ein Bericht für eine Akademie
Erzählung von Franz Kafka
Technische Universität Kaiserslautern | 20.00 - 20.50 Uhr | Freier Verkauf
Ballett von Stefano Giannetti,
Musik von Frédéric Chopin
Werkstattbühne | 20.00 Uhr | Freier Verkauf
zu Gast in der Fruchthalle
„Romeo & Julia“
Fruchthalle | 17.00 Uhr | Freier Verkauf
Vorverkaufsstellen „Konzerte der Stadt Kaiserslautern“
mit Kinderbetreuung
Oper von Giuseppe Verdi
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Großes Haus | 15.00 - 17.30 Uhr | Abo R1, Freier Verkauf
Einführung in das Stück um 14.30 Uhr
Chopin
Jugendstück von Anna Panduro
Werkstattbühne | 16.00 Uhr | Kinderabo, Freier Verkauf
Sonntags um Fünf
Rigoletto
Komödie von William Shakespeare
Großes Haus | 19.30 Uhr | Abo WE, Freier Verkauf
So
31
3. Pfalztheaterkonzert
Werke von Ney Rosauro und Ludwig van Beethoven
Großes Haus | 18.00 Uhr | Abo K, Freier Verkauf
Konzerteinführung um 17.30 Uhr
Chopin
Ballett von Stefano Giannetti, Musik von Frédéric Chopin
Werkstattbühne | 20.00 Uhr | Abo W, Freier Verkauf
Spielzeit 2014 | 2015
Juni
Mo
Di
Sa
20
Talk unter Freunden
01
Die „Freunde des Pfalztheaters e. V.“ laden ein
„Theater zwischen Anspruch und Wirklichkeit“
Foyer | 19.00 Uhr | Eintritt frei
02
Erzählung von Franz Kafka
Technische Universität Kaiserslautern | 20.00 - 20.50 Uhr | Freier Verkauf
Mi
03
Sa
06
Ein Bericht für eine Akademie
So
21
Viel Lärm um Nichts
So
07
Lieder von Ludwig van Beethoven, Hugo Wolf, Robert Schumann
Scheune des Theodor-Zink-Museums | 18.00 Uhr | Freier Verkauf
Kooperation mit dem Referat Kultur der Stadt Kaiserslautern
Chopin
Ballett von Stefano Giannetti, Musik von Frédéric Chopin
Werkstattbühne | 20.00 Uhr | Freier Verkauf
Di
Everyman (Jedermann)
A Rock Mystery von Günter Werno, Andy Kuntz, Stephan Lill und
Johannes Reitmeier
Großes Haus | 19.30 - 22.00 Uhr | TF2, Freier Verkauf
Einführung in das Stück um 19.00 Uhr
Halka
23
Eine Europa-Revue von Katharina Ramser und Michael Erhard
Werkstattbühne | 20.00 Uhr | Abo Wplus, Freier Verkauf
Ballett von Stefano Giannetti, Musik von Maurice Ravel
Großes Haus | 15.00 - 16.30 Uhr | Abo So, SoR, Freier Verkauf
Ein Bericht für eine Akademie
12
25
Fr
p
26
premiere
Viel Lärm um Nichts
Komödie von William Shakespeare
Großes Haus | 19.30 Uhr | Abo R1, Freier Verkauf
Sa
27
So
28
Fr
19
Blaue Stunde
„Maria, ihm schmeckt‘s nicht“ - mit Melanie Pollmann und Oliver Burkia
Casino der Volksbank, Fischerstraße 49 | 18.00 - 19.00 Uhr | Eintritt frei
Chopin
Ballett von Stefano Giannetti, Musik von Frédéric Chopin
Werkstattbühne | 20.00 Uhr | Freier Verkauf
Theaterkasse 0631 3675 209
Spielzeit 2014 | 2015 Ubu Rex
Opera buffa von Krzysztof Penderecki
Großes Haus | 19.30 Uhr | Tickets nur über die Musikfestspiele Saar
Präsentiert von den Musikfestspielen Saar – Deutschlandpremiere!
Farben
Ballett für Kinder von Salvatore Nicolosi
Ballettsaal | 16.00 - 16.45 Uhr | Freier Verkauf
Oper von Stanislaw Moniuszko
Großes Haus | 18.00 - 20.30 Uhr | Abo WE, Freier Verkauf
Einführung in das Stück um 17.30 Uhr
Di
Viel Lärm um Nichts
Komödie von William Shakespeare
Großes Haus | 19.30 Uhr | Abo F1, Freier Verkauf
Gastspiel der OPERA BALTYCKA, Gdansk, Polen
Halka
Nur noch kurz die Welt retten!
Eine Europa-Revue von Katharina Ramser und Michael Erhard
Werkstattbühne | 20.00 Uhr | Abo W, Freier Verkauf
zu Gast in der Fruchthalle
III. „Wie schmeckt Europa?“ – Eine kulinarische Rundreise
Werkstattbühne | 18.00 Uhr | Eintritt frei
A Rock Mystery von Günter Werno, Andy Kuntz, Stephan Lill und
Johannes Reitmeier
Großes Haus | 18.00 - 20.30 Uhr | TF1, Freier Verkauf
Einführung in das Stück um 17.30 Uhr
18
Eine Europa-Revue von Katharina Ramser und Michael Erhard
Werkstattbühne | 20.00 Uhr | Abo Wplus, Freier Verkauf
Plan – Spiel – Europa I-III
Matinée
Einführung zu „Fidelio“
Foyer | 11.00 Uhr | Eintritt frei
Nur noch kurz die Welt retten!
Werke von Rachmaninow und Prokofjew
Fruchthalle | 20.00 Uhr | Freier Verkauf
Konzerteinführung um 19.15 Uhr im Roten Saal
Everyman (Jedermann)
Do
Komödie von William Shakespeare
Großes Haus | 18.00 Uhr | Freier Verkauf
3. Sinfoniekonzert
Werkstattbühne | 20.00 Uhr | Eintritt mit „Lange-Nacht-Bändchen“
14
Viel Lärm um Nichts
Ballett von Stefano Giannetti, Musik von Frédéric Chopin
Werkstattbühne | 20.00 Uhr | Freier Verkauf
Lange Nacht der Kultur in Kaiserslautern
So
Oper von Ludwig van Beethoven
Großes Haus | 19.30 Uhr | Abo M1, Freier Verkauf
Einführung in das Stück um 19.00 Uhr
Chopin
Halka
Eine Europa-Revue von Katharina Ramser
und Michael Erhard
Werkstattbühne | 20.00 Uhr | Freier Verkauf
13
24
Operette von Jacques Offenbach
Großes Haus | 19.30 - 22.30 Uhr | Abo M2, Freier Verkauf
Nur noch kurz die Welt retten!
Sa
Fidelio
Do
Pariser Leben
Oper von Stanislaw Moniuszko
Großes Haus | 19.30 - 22.00 Uhr | Abo F2, Freier Verkauf
Einführung in das Stück um 19.00 Uhr
zum letzten Mal!
Erzählung von Franz Kafka
Technische Universität Kaiserslautern | 20.00 - 20.50 Uhr | Freier Verkauf
Mi
Kinderoper von Jakob Vinje und Wolfgang Adenberg
Werkstattbühne | 17.00 - 18.00 Uhr | Freier Verkauf
Theater After-Work
Oper von Stanislaw Moniuszko
Großes Haus | 19.30 - 22.00 Uhr | Abos D, DM, Freier Verkauf
Einführung in das Stück um 19.00 Uhr
Nur noch kurz die Welt retten!
Kinderbetreuung!
Prinzessin Anna
oder Wie man einen Helden findet
Fr
„Auf der Suche nach Odysseus“ für Kinder von 10 bis 12 Jahren
Werkstattbühne | 15.00 Uhr | Kinderabo, Freier Verkauf
Liederabend: Daniel Böhm
„Quartetto palatino“
Werkstattbühne | 11.00 Uhr | Freier Verkauf
10
Sprache hören – Staunen!
A Rock Mystery von Günter Werno, Andy Kuntz, Stephan Lill und
Johannes Reitmeier
Großes Haus | 18.00 - 20.30 Uhr | Freier Verkauf
Einführung in das Stück um 17.30 Uhr
6. Kammerkonzert
Mi
premiere
Everyman (Jedermann) zum letzten Mal in dieser Spielzeit!
Komödie von William Shakespeare
Großes Haus | 19.30 Uhr | Jugendabo, Freier Verkauf
Boléro
p
Eine Europa-Revue von Katharina Ramser und Michael Erhard
Werkstattbühne | 20.00 Uhr | Abo W, Freier Verkauf
Ballett von Stefano Giannetti, Musik von Frédéric Chopin
Werkstattbühne | 20.00 Uhr | Freier Verkauf
05
Oper von Ludwig van Beethoven
Großes Haus | 19.30 Uhr | Abo Premiere, Freier Verkauf
Nur noch kurz die Welt retten!
Chopin
Fr
Fidelio
30
A Little Night Music
Eine Hommage an Stephen Sondheim
Foyer | 19.30 Uhr | Freier Verkauf
Juli
Mi
01
Fr
03
Tag der Musik
Alle Spielstätten | 10.00 - 13.00 Uhr | Freier Verkauf
Rigoletto
Oper von Giuseppe Verdi
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Großes Haus | 19.30 - 22.30 Uhr | Abo R1, Freier Verkauf
Einführung in das Stück um 19.00 Uhr
7
Fr
03
Sa
04
Nur noch kurz die Welt retten!
Nur noch kurz die Welt retten!
Boléro
zum letzten Mal!
Ballett von Stefano Giannetti, Musik von Maurice Ravel
Großes Haus | 19.30 - 21.10 Uhr | Abo R1, Freier Verkauf
Das Tierreich (Junges Theater)
Stück von Nolte Decar
Werkstattbühne | 20.00 Uhr | Freier Verkauf
So
05
Eine Europa-Revue von Katharina Ramser und Michael Erhard
Werkstattbühne | 20.00 Uhr | Freier Verkauf
Eine Europa-Revue von Katharina Ramser und Michael Erhard
Werkstattbühne | 20.00 Uhr | Freier Verkauf
Sa
11
p
premiere
Das Tierreich (Junges Theater)
Stück von Nolte Decar
Werkstattbühne | 20.00 Uhr | Freier Verkauf
So
12
3. Kinderkammerkonzert
„Den Tieren auf der Spur“
Foyer | 11.00 Uhr | Freier Verkauf
Chopin
Mo
Das Tierreich (Junges Theater)
Schultheatertreffen (Grundschulen)
Di
Fidelio
Ballett von Stefano Giannetti, Musik von Frédéric Chopin
Werkstattbühne | 20.00 Uhr | Freier Verkauf
Di
07
Werkstattbühne | 10.00 - 13.00 Uhr | Eintritt frei
13
14
Mi
15
Fidelio
08
09
zum letzten Mal!
Operette von Jacques Offenbach
Großes Haus | 19.30 - 22.30 Uhr | Abo R2, Freier Verkauf
Do
Chopin
Fr
Fidelio
zum letzten Mal!
Nur noch kurz die Welt retten!
zum letzten Mal!
Halka
zum letzten Mal!
Chopin
zum letzten Mal!
16
17
Das Tierreich (Junges Theater)
Stück von Nolte Decar
Werkstattbühne | 20.00 Uhr | Freier Verkauf
Fr
10
zum letzten Mal!
Komödie von William Shakespeare
Großes Haus | 19.30 Uhr | Abo M1, Freier Verkauf
Werkstattbühne | 17.00 Uhr | Freier Verkauf
Ballett von Stefano Giannetti, Musik von Frédéric Chopin
Werkstattbühne | 20.00 Uhr | Freier Verkauf
Pariser Leben
Viel Lärm um Nichts
Kammerkonzert für Menschen mit Demenz und ihre
Angehörigen
Oper von Ludwig van Beethoven
Großes Haus | 19.30 Uhr | Abo M2, Freier Verkauf
Einführung in das Stück um 19.00 Uhr
Chopin
Do
Theater After-Work
Oper von Ludwig van Beethoven
Großes Haus | 19.30 Uhr | Abos D, DM, Freier Verkauf
Einführung in das Stück um 19.00 Uhr
Eine Europa-Revue von Katharina Ramser und Michael Erhard
Werkstattbühne | 20.00 Uhr | Freier Verkauf
Werkstattbühne | 10.00 - 13.00 Uhr | Eintritt frei
Das Tierreich (Junges Theater)
zum letzten Mal!
Stück von Nolte Decar
Werkstattbühne | 20.00 Uhr | Freier Verkauf
Nur noch kurz die Welt retten!
Schultheatertreffen (weiterführende Schulen)
Stück von Nolte Decar
Werkstattbühne | 20.00 Uhr | Freier Verkauf
Mi
zum letzten Mal!
Oper von Giuseppe Verdi
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Großes Haus | 18.00 - 20.30 Uhr | Abo WE, Freier Verkauf
Einführung in das Stück um 17.30 Uhr
Ballett von Stefano Giannetti, Musik von Frédéric Chopin
Werkstattbühne | 20.00 Uhr | Freier Verkauf
Komödie von William Shakespeare
Großes Haus | 15.00 Uhr | Abos So, SoR, Freier Verkauf
06
Rigoletto
Chopin
Viel Lärm um Nichts
Mo
4. Pfalztheaterkonzert
Das Freiluftkonzert findet in diesem Jahr im Großen Haus statt.
Großes Haus | 19.00 Uhr | Abo K, Freier Verkauf
Blaue Stunde
„Lieblingstexte“
Casino der Volksbank, Fischerstraße 49 | 18.00 - 19.00 Uhr | Eintritt frei
Halka
Ballett von Stefano Giannetti, Musik von Frédéric Chopin
Werkstattbühne | 20.00 Uhr | Freier Verkauf
Oper von Ludwig van Beethoven
Großes Haus | 19.30 Uhr | Abo F3, Freier Verkauf
Einführung in das Stück um 19.00 Uhr
Eine Europa-Revue von Katharina Ramser und Michael Erhard
Werkstattbühne | 20.00 Uhr | Freier Verkauf
Sa
18
Oper von Stanislaw Moniuszko
Großes Haus | 19.30 - 22.00 Uhr | Abo F1, Freier Verkauf
Einführung in das Stück um 19.00 Uhr
Oper von Stanislaw Moniuszko
Großes Haus | 19.30 - 22.00 Uhr | TF1, TF2, Freier Verkauf
Einführung in das Stück um 19.00 Uhr
Ballett von Stefano Giannetti, Musik von Frédéric Chopin
Werkstattbühne | 20.00 Uhr | Freier Verkauf
Angebote der Theaterpädagogik
Theaternachmittag
Am Freitag, 8. Mai, findet von 15.00 bis 16.30 Uhr eine Backstage­
führung statt! Anmeldung bis spätestens 6. Mai bei Katja Bach unter
[email protected] Für diesen Theaternachmittag gibt
es keine Altersbeschränkung. Kosten: 3,00 € für Kinder, 5,00 € für
Erwachsene. Wir freuen uns auf Sie und Euch!
Präsentation „Castingshow im Märchenwald“
Seit Beginn des Jahres treffen sich Jugendliche im Alter von 12 bis
14 Jahren, die gemeinsam unter der Leitung von Christina Beeck ein
eigenes Stück erfunden und geprobt haben: Vier Prinzessinnen warten
auf ihren Traumprinzen, von dem alle immer sprechen. Da er einfach
nicht auftaucht, machen sie kurzerhand bei der Castingshow „Prinz
sucht Prinzessin“ mit. Zunächst ist alles glamourös, doch bald kommt
Eifersucht ins Spiel. Die Aufführung findet am 17. Mai um 15.00 Uhr
auf der Werkstattbühne statt.
Theater-Verkehrsschule
In Zusammenarbeit mit der Kinderunfallkommission Kaiserslautern
nähern sich jedes Jahr Schülerinnen und Schüler einer Grundschule in
8
der „Theater-Verkehrsschule“ dem Thema Straßenverkehr und entwi­
ckeln Szenen dazu. Diese präsentieren dieses Mal Kinder der Schiller­
schule am 28. Mai um 12.00 Uhr auf der Werkstattbühne. Interessierte
sind herzlich eingeladen, sich die Aufführungen anzusehen. Der Eintritt
ist frei, die Platzanzahl ist begrenzt!
Kinder und Jugendliche erobern das Pfalztheater!
Was monatelang in der Schultheater-AG einstudiert wurde, darf nun
am 6. und 7. Juli beim Schultheatertreffen vor Publikum gezeigt wer­
den – und zwar vor einem ganz besonderen: anderen Schülern! Ein
spannendes Workshopprogramm rundet den Tag ab. Geschlossene
Veranstaltung.
Tanzschulfest
Auch für Ballettschulen und Tanzgruppen öffnen wir unsere Tür und
rollen den Tanzteppich aus! Am 12. Juli zeigen Kinder und Jugendliche
beim Tanzschulfest was tänzerisch in Ihnen steckt. Die Eltern der klei­
nen und großen Tänzerinnen und Tänzer sind herzlich zum Zuschau­
en eingeladen. Platzreservierung bis 10. Juli per Mail unter [email protected]
pfalztheater.bv-pfalz.de. Der Eintritt ist frei, die Platzanzahl begrenzt.
Spielzeit 2014 | 2015
Premieren Werkstattbühne
Chopin
Tanz in seiner reinsten Form
Der diesjährige Tanzabend auf der Werk­
stattbühne trägt den Titel „Chopin“. Stefano
Giannetti widmet seinen Abend dem Kompo­
nisten und seiner ausgesprochen melodischen,
brillanten und stimmungsreichen Musik.
Chopins Kompositionen zeichnen sich durch
Klarheit und Noblesse aus und gehören bis
heute zum Virtuosesten, was je ein Komponist
geschrieben hat. Dabei gehört Chopins Werk
so gut wie ausschließlich dem Klavier. Seine
Préludes, Nocturnes, Polonaisen, Etüden,
Mazurken und Balladen stehen auf dem Gipfel
romantischer Klavierkunst, wobei das national­
polnische Kolorit, das in seinen Kompositionen
immer wieder durchscheint, für die Zeitgenos­
sen wie für die Nachwelt einen besonderen
Reiz ausmacht. Die Synthese von pianisti­
scher Virtuosität und expressiver Beseelung,
von rhythmischem Elan und klangpoetischer
Differenziertheit, die Chopins Kunst aus­
zeichnet, blieb ein einmaliges Erlebnis im 19.
Jahrhundert. Und genau diese Eigenschaften
der Chopinschen Musik will Stefano Giannetti
aufnehmen, um das Zusammenspiel zweier
starker Künste zu zeigen: das der Musik und
des Tanzes. Und so erzählt er seinen Zuschau­
ern denn auch keine Geschichte über das Le­
ben des Komponisten, die Besucher erwartet
kein Handlungsballett, sondern ein Abend, in
dem sich der musikalische Klang und seine
Visualisierung ergänzen und die Sinne aller
Betrachter berühren sollen. Besonders intensiv
wird dies durch die Begleitung der Tänzerinnen
und Tänzer durch ein live gespieltes Klavier.
Dieses Zusammenspiel zwischen dem Musiker
und den Tänzern wird dem Abend die ganz
besondere Note geben. | th
Chopin (UA)
Tanzabend von Stefano Giannetti
Inszenierung und Choreographie:
Stefano Giannetti
Bühne und Kostüme: Julia Buckmiller und
Barbara Kloos
Mit: Dafne Barbosa, Letizia Cirri, Laure
Courau, Anna Manja Larcher, Aurore
Nicolas, Eléonore Turri I Michal Dousa,
Jean-François Gabet, Chris Kobusch,
Riccardo Marchiori, Salvatore Nicolosi,
Kei Tanaka
Premiere:
Fr 22|05|2015 | 20.00 Uhr | Werkstattbühne
Nur noch kurz die Welt retten!
Zum Spielzeitfinale ein unterhaltsam-musikalisch-kritischer Blick auf 100 Jahre deutsche und europäische
Geschichte vom 1. Weltkrieg bis heute
Europa bei Nacht in einer Satellitenaufnahme
100 Jahre deutsche und europäische
Geschichte in einem musikalisch-kabarettis­
tisch-unterhaltsamen Bilderbogen, zu­
sammengestellt von Regisseurin Katharina
Ramser und dem Theatermusiker Michael
Erhard, einem Spezialisten für Chansons
und Bühnenmusik. In Schlagern, Kabarett­
songs oder Pophits wird die Zeitspanne
vom 1. Weltkrieg über die „wilden Zwanzi­
ger“, die Wirtschaftswunderjahre nach dem
2. Weltkrieg und die deutsche Teilung bis in
die Gegenwart nachgezeichnet. Die Lieder
sollen dabei für sich selbst sprechen und
die unterschiedlichen Stimmungen und Zeit­
strömungen einfangen, auf zusätzliche Texte
wird weitgehend verzichtet. Das musikali­
sche Spektrum reicht dabei von der „Euro­
pahymne“ Beethovens über die Comedian
Harmonists, Kurt Tucholsky, Wolf Biermann,
Udo Lindenberg bis zu Tim Bendzko. Für
das einer Revue entsprechende spiele­
risch-musikalische Temperament wird das
`´
Monke Ipsen,
Ensemble aus Adrienn Cunka,
Astrid Vosberg, Oliver Burkia, Günther Fin­
gerle und Jan Henning Kraus sorgen. | abr
Nur noch kurz die Welt
retten! (UA)
Eine Europa-Revue von Katharina Ramser
und Michael Erhard
Musikalische Leitung: Michael Erhard
Inszenierung: Katharina Ramser
Bühne und Kostüme: Stefanie Liniger
`´
Mit: Adrienn Cunka,
Monke Ipsen, Astrid
Vosberg | Oliver Burkia, Günther Fingerle,
Jan Henning Kraus
Premiere:
Fr 12|06|2015 | 20.00 Uhr | Werkstattbühne
„Es ist keine leichte Zeit“
Das Junge Theater spielt „Das Tierreich“ von Nolte Decar
Sommerferien. Die beste Zeit überhaupt. Die
Sonne scheint, du hast frei, deine Freunde sind
bei dir und neben dem Nebensächlichen findet
das Große, das Wichtige statt. Die Liebe, der
Spaß und die Nächte, die kein Ende haben,
die Eifersucht und dein gebrochenes Herz. In
aberwitzigem Tempo zeigen 21 Figuren den
Reigen, an den wir uns alle erinnern können.
Annäherungsversuche, Flirts, Flaschendrehen,
Freundschaften, Feindschaften, die Schulum­
benennungs-AG, den komischen Typen, die
blöde Zicke, die Theatergruppe... Bis eines
Tages diese beschauliche Welt gehörig ins
Wanken kommt. Zuerst verschwindet ein Chin­
chilla aus seinem Käfig(!). Dann fällt ein Leo­
Spielzeit 2014 | 2015 pard-II-Kampfpanzer in die Schule(!!). Dann der
Autounfall, der mindestens ein Leben für immer
verändert. Am Pfalztheater spielt das Junge
Theater (denn wer wäre besser geeignet?)
unter der Leitung von Yvonne Kespohl dieses
schräge Panoptikum einer Zeit, in der man nicht
mehr Kind und noch nicht ganz erwachsen ist.
Durch die witzigen und treffsicheren Dialoge
ist er plötzlich wieder da: der Sommer deines
Lebens. Die Autoren Jakob Nolte und Michel
Decar, beide Ende der 1980er aufgewachsen,
veröffentlichen nach ihrem Studium an der UdK
Theaterstücke und Romane. „Das Tierreich“
wurde 2013 mit dem Brüder-Grimm-Preis des
Landes Berlin ausgezeichnet. | mp
Das Tierreich
Stück von Nolte Decar
Inszenierung und Bühne: Yvonne Kespohl
Kostüme: Helen Maria Boomes
Mit: Viktoria Degen, Lisa Diehl, Elisabeth Ger­
hards, Alexandra Grün, Marie Radkiewicz, Anne
Scholz, Julia Schwamberger, Kristin Wasmuth |
Jonas Emanuel Galm, Kai Lorenz, Dimitri Kwal­
wasser, Ruben Müller
Premiere: Fr 04|07|2015 | 20.00 Uhr | Werk­
stattbühne
9
Konzerte
3. Pfalztheaterkonzert: Rosauro und Beethoven
Der brasilianische Komponist Ney Rosauro
komponierte sein Konzert für Marimba und
Orchester im Jahr 1986. Das Stück gilt als
das beliebteste und berühmteste Konzert
für dieses Instrument. Das
viersätzige Konzert wartet
mit typisch brasilianischen
Motiven und Jazzelementen
auf und besticht sowohl durch
seine starke Rhythmik als
auch einprägsame Melodik.
Dabei kostet Rosauro alle
Möglichkeiten der Technik
für das Spiel mit vier Mallets
aus. Eine Herausforderung für
jeden Solisten.
Mit seiner „Sinfonia eroica“,
wie sie im Erstdruck bezeich­
net ist, komponierte Beethoven im Jahre 1803
eines der wichtigsten und folgenreichsten
Schlüsselwerke der Musikgeschichte: Ein
völlig neuartiger, vehement emotionaler, pa­
thetisch beschwörender Ausdruck prägt das
Antlitz dieser Symphonie, die mit der alten
Ästhetik bricht, ohne alle vorgefundenen Prin­
zipien aufzugeben. Beethoven trifft mit diesem
Werk einen neuen, emphatischen und
hitzigen Tonfall, der mit der diskreten
Haltung seiner beiden Vorgänger-Sym­
phonien nichts mehr zu tun hat. | th
Ney Rosauro:
Konzert für Marimba und Orchester
Ludwig van Beethoven:
Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“
Solistin: Nora El-Ruheibany
Dirigent: Uwe Sandner
Orchester des Pfalztheaters
So 31|05|2015 | 18.00 Uhr | Großes Haus
Einführung in das Konzert um 17.30 Uhr
im Foyer
4. Pfalztheaterkonzert: Europa im Viervierteltakt
Beim letzten Konzert der Saison, das nicht wie
ursprünglich angekündigt am Bremerhof, son­
dern im Großen Haus des Pfalztheaters statt­
finden wird, laden wir unser Publikum herzlich
dazu ein, mit uns durch die Geschichte Europas
zu reisen, durch dessen Höhen und Tiefen und
seine historischen Entwicklungen. Generalmu­
sikdirektor Uwe Sandner hat für dieses Konzert
ein besonders spannendes und außergewöhn­
liches Konzertprogramm zusammengestellt,
das eine musikalische Vielfalt und Intensität
verspricht und Ohrwürmer mit Unbekanntem
mischt, so dass sich die Konzertbesucher auf
ein ganz besonderes Konzert freuen dürfen.
Auf dem Programm stehen u. a. Franz von
Suppés „Leichte Kavallerie“, Franz Schuberts
„Militärmarsch D-Dur“, Peter I. Tschaikows­
kis Ouverture solenelle „1812“, Ludwig van
Beethovens Werk „Wellingtons Sieg oder
die Schlacht bei Vittoria“ op. 91 und Hector
Berlioz´ „Rákóczi-Marsch“. | th
Dirigent: Uwe Sandner
Moderation: N. N.
Orchester des Pfalztheaters
Sa 11|07|2015 | 19.00 Uhr | Großes Haus
Einführung in das Konzert um 18.30 Uhr im
Foyer
3. Sinfoniekonzert: Rachmaninow und Prokojew
Er hatte die Partitur gerade fertiggestellt und
lernte seinen Solopart auf einer stummen
Übungsklaviatur während der Schiffspassage
nach New York. Hier kam sein 3. Klavierkonzert
im November 1909 auch zur Uraufführung – mit
ihm, dem Komponisten Sergej Rachmaninow,
als Pianisten. Doch freundete sich das Publi­
kum mit dem langen Stück nicht so recht an;
der Komponist kürzte hier und da – mit wenig
Fortune zu Lebzeiten. Heute erklingt es wieder
im Originalzustand und siehe da: Es hat seinen
Platz gefunden.Solche Probleme hatte Prokof­
jew mit seiner Fünften nicht. Nach der von ihm
dirigierten Uraufführung 1945 in Moskau er­
klang die effektvolle Symphonie, sein „Lied auf
den freien und glücklichen Menschen“, schon
bald in Boston und Paris.
Sergej Rachmaninow:
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 d-Moll
op. 30
Sergej Prokofjew:
Symphonie Nr. 5 B-Dur op. 100
Solistin: Martina Filjak (Klavier)
Dirigent: Uwe Sandner
Orchester des Pfalztheaters
Sonntags um fünf
Romeo und Julia
In unserem Konzert „Sonntags um fünf“ in
der Fruchthalle widmen wir uns dem be­
kanntesten und tragischsten Liebespaar aller
Zeiten: Romeo und Julia. Viele Komponisten
haben deren Geschichte vertont und so darf
sich unser Publikum u. a. auf die Ouvertüre
und die Romanze der Giulietta aus der Oper
„I Capuleti e i Montecchi“ von Vincenzo Belli­
ni, die Arie des Romeo aus Charles Gounods
Oper „Roméo et Juliette“, Peter I. Tschai­
kowskis Fantasie-Ouvertüre „Romeo und
Julia“ sowie Ausschnitte aus der Ballettmusik
„Romeo und Julia“ von Sergej Prokofiew
freuen. Und natürlich darf auch Leonard
Bernsteins „West Side Story“ nicht fehlen.
Solisten: Adelheid Fink (Sopran), Daniel
Kim (Tenor)
Dirigent: Rodrigo Tomillo
Moderation: Tanja Hermann
Orchester des Pfalztheaters
So 03|05|2015 | 17.00 Uhr | Fruchthalle
6. Kammerkonzert
Quartetto palatino
Das letzte Kammerkonzert dieser Spielzeit
bestreitet das Quartetto palatino. Auf dem
Programm stehen folgende Werke:
Béla Bartók
Streichquartett Nr. 2 op. 17
Johannes Brahms
Streichquartett a-Moll op. 51,2
Mit: Mari Kitamoto, Ekaterina Romantchouk
(Violine), Johannes Pardall (Viola), Caroline
Busser (Violoncello)
So 07|06|2015 | 11.00 Uhr | Werkstattbühne
Fr 26|06|2015 | 20.00 Uhr | Großes Haus
Einführung in das Konzert um 19.15 Uhr im
Roten Saal
3. Kinderkammerkonzert: Den Tieren auf der Spur
Wie hört sich eine Mücke auf einem Instrument an, wie ein Schwan, ein Frosch oder ein Kormo­
ran? Kann man einen Karpfen oder ein Schmetterlingspaar hören? Und wie klingt es, wenn eine
Ziege tanzt? Das entdecken wir an diesem Vormittag mit den Querflöten und ihren Freunden.
Mit: Katrin Lerchbacher, Laura Weiß (Flöte) I Benjamin Bruschke (Klarinette) I Markus Bieringer
(Klavier)
So 05|07|2015 | 11.00 Uhr | Foyer
10
Spielzeit 2014 | 2015
Sonderprogramme | | Freunde des Pfalztheaters
Kammerkonzerte für Menschen mit Demenz
Jazz und Gesang
Kolumne
Freunde des Pfalztheaters
Demenzkranke Menschen und ihre Angehörigen sind oft vom gesellschaftlichen Leben aus­
geschlossen und dadurch sehr einsam. Ein Konzert an einem besonderen Ort außerhalb des
Zuhauses oder des Pflegeheims kann für diese Menschen, ihre Angehörigen und Pflegekräfte ein
ganz besonderes Erlebnis sein und bedeutet, trotz der Erkrankung Freude zu haben und
Kraft zu tanken. Da Musik in besonderer Weise die Sprache der Gefühle und deshalb dazu prä­
destiniert ist, ein Schlüssel zur inneren Welt von Menschen zu sein, möchten wir Menschen mit
Demenz und ihre Wegbegleiter herzlich zu uns einladen, sich bei einem Kammerkonzert in der
geschützten Atmosphäre der Werkstattbühne zu entspannen und sich gemeinsam mit uns auf die
Schwingen der Musik zu begeben.
Sa 09|05|2015 | 17.00 Uhr | Werkstattbühne
Mit dem Sunny Side Jazz Ensemble
Mi 15|07|2015 | 17.00 Uhr | Werkstattbühne
Mit: Monika Hügel (Sopran), Daniel Böhm (Bariton), N. N. (Klavier)
Liederabend Daniel Böhm
Deutsches romantisches Kunstlied
Den Abschluss der Reihe der Liederabende in dieser Spielzeit macht Bariton Daniel Böhm. Er wid­
met sich in seinem Programm gemeinsam mit seinem Klavierbegleiter Peter Breunig Zyklen der deut­
schen Komponisten Wolf, Schumann und Beethoven. Vervollständigt wird der Abend durch Texte,
rezitiert von Tanja Hermann.
Ludwig van Beethoven: „An die ferne Geliebte“ op. 98
Hugo Wolf: „Michelangelo“-Lieder
Robert Schumann: „Dichterliebe“ op. 48
Mit: Daniel Böhm (Bariton), Peter Breunig (Klavier) und Tanja Hermann
(Rezitation)
So 14|06|2015 | 18.00 Uhr | Scheune Theodor-Zink-Museum
Kooperation mit dem Referat Kultur der Stadt Kaiserslautern
A Little Night Music
Eine Hommage an Stephen Sondheim von Astrid Vosberg
Anlässlich seines 85. Geburtstages und der aktuellen Verfilmung seines Musicals „Into the Woods“
laden Mitglieder des Pfalztheaters zu einem Nachtfoyer ein, um den Songtexter der „West Side
Story“ auch als außergewöhnlichen Komponisten zu präsentieren. Vielfach preisgekrönt gehört
Stephen Sondheim zu den kreativsten Komponisten und Songtextern unserer Zeit, der auf Erfolge,
wie z. B. „Sweeney Todd“, „A Little Night Music“ oder „A Funny Thing Happened on the Way to the
Forum“ verweisen kann. Das Pfalztheater hatte im Jahr 1989 die Rechte für die Deutschsprachige
Erstaufführung seines Stücks „Sunday in the Park with George“ erworben und bundesweit beach­
tet produziert.
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Mit: Adrienn Cunka,
Monika Hügel, Kerstin Hölzle, Astrid Vosberg, Daniel Böhm, Jan Henning
Kraus, Manuel Lothschütz sowie Markus Bieringer und Rodrigo Tomillo am Klavier
Di 30|06|2015 | 19.30 Uhr | Foyer
Tag des Theaters auf der Gartenschau
Theater-Blüten
Alle Jahre wieder erblühen nicht nur die Blumen auf der Lauterer Gartenschau, sondern auch die
Blüten, die das Pfalztheater-Ensemble auch abseits der Beete sprießen lässt. Aus allen Sparten
des Hauses sind Künstler mit von der Freiluftpartie: Lesungen, Mitmachaktionen, Musikalisches.
Der Theater-Gartenschau-Strauß ist bunt gebunden: Spiel und Spaß für Kinder im Neumühlepark,
künstlerische Darbietungen drinnen und draußen. Erleben Sie Ihre Pfalztheater-Künstler mal im
Freien, in der Natur, an ungewöhnlichen Orten.
Auf den Eintritt der Gartenschau wird kein Zuschlag erhoben – Sie haben das Pfalztheater quasi
kostenfrei inklusive dabei. Lassen Sie sich also überraschen – für Alt und Jung ist wieder vieles ge­
boten! Und wir haben außerdem das druckfrisch erschienene Spielzeitheft der kommenden Saison
mit im Gepäck.
Pfingstmontag 25|05|2015 | 14.00 bis 18.00 Uhr
Spielzeit 2014 | 2015 Michael
Krauss.
Liebe Freundinnen und Freunde,
die großartige Premiere des „Everyman“ hat
uns alle tief beeindruckt und schon freuen wir
uns auf die nächste Produktion, die wir mit
Freuden unterstützen: „Fidelio“, die einzige
Oper des großen Komponisten Ludwig van
Beethoven. Wir sind gespannt, was sich das
Regieteam um Heinz Lukas-Kindermann
einfallen lässt, um diese Vision von Mensch­
lichkeit und Freiheit auf die Bühne zu bringen.
Und voller Spannung erwarten wir selbst­
verständlich die neue Spielzeit 2015I2016,
für die sich Intendant Urs Häberli mit seinem
Team wieder einmal viele Besonderheiten
ausgedacht hat. Ich freue mich sehr, dass wir
„Freunde“ im nächsten Jahr die Fortsetzung
der wunderbaren „Begegnungen!“ unterstüt­
zen können und dabei helfen, mit der Kinde­
roper „Flüchtling“ sowohl ein hochbrisantes
Thema auf die Werkstattbühne zu bringen als
auch die Zusammenarbeit zwischen Men­
schen aus unserer Stadt und den Profis des
Pfalztheaters fördern, denn bei dieser Oper
werden Opernsänger gemeinsam mit Kindern
und einem Jugendorchester auf der Bühne
stehen.
Für die Zukunft wünsche ich mir, dass unser
Kreis sich noch mehr erweitert, dass noch
mehr Menschen zu uns stoßen und dabei hel­
fen, unser Pfalztheater und dessen wertvolle
Arbeit zu unterstützen. Allen, die es bereits
tun, gilt mein großer Dank!
Herzlichst
Ihr Michael Krauss
Talk unter Freunden
„Theater zwischen Anspruch und Wirk­
lichkeit“ ist der Titel des nächsten „Talks“.
Wie lässt sich ein anspruchsvolles Thea­
terprogramm finanzieren, wie an den Mann
und die Frau bringen? Vertragen sich die
Zuschauerzahlen mit hehren künstlerischen
Ansprüchen? Wie ist der Spagat zwischen
zugkräftiger Unterhaltung und ambitioniertem
Experiment zu schaffen? Will der Zuschauer
überhaupt Experimente? Ist er bereit, sich auf
junge und unbekannte Autoren einzulassen,
die ihn fordern? Muss ein Theater neue Wege
beschreiten, auch wenn die Kassen nur wenig
klingeln? Gäste sind u. a. der Vorsitzende des
Bezirkstags Pfalz, Theo Wieder, Hauptfinan­
cier des Pfalztheaters, und Intendant Urs
Häberli.
Mo 01|06|2015 | 19.00 Uhr | Foyer
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Personalien | Sonerprogramme
Ciao bello!
Ballettdirektor und Publikumsliebling Stefano Giannetti verlässt das Pfalztheater zum Ende der Saison
Nach fast
10-jährigem
Engagement als
Ballettdirektor
und Chefcho­
reograph für das
Kaiserslauterer
Dreispartenhaus
wendet sich der
gebürtige Römer
bald neuen Projekten zu. Stefano Giannetti
studierte an der Accademia Nazionale di
Danza in Rom und am Conservatoire Nati­
onal in Paris, wo er 1982 den Prix du Con­
servatoire gewann. 1983 wurde er von John
Neumeier ans Hamburger Ballett engagiert
und schuf neben seiner Arbeit als Tänzer
auch eigene Ballette. Er tanzte ein Jahr bei
Heinz Spoerli in Basel, bevor er 1986 zum
London Festival Ballet unter Peter Schau­
fuss wechselte. Dieser holte ihn 1990 – nach
einem Jahr als Erster Solist beim Zürcher
Ballett – an die Deutsche Oper Berlin. Nach
Stationen u. a. in Dresden, Leeds, Rom,
Verona, Oslo und Helsinki kam er 2006 als
Ballettchef ans Pfalztheater, wo er die Nach­
folge von Eva Reinthaller antrat.
Zu seinen erfolgreichsten Arbeiten im Laufe
der Jahre, die das Lautrer Publikum und auch
die Fachpresse begeistern konnten, zählen
„Casanova“ (mit dem er 2006 im Großen
Haus startete), die drei Tschaikowski-Ballette
„Schwanensee“, „Dornröschen“ und „Nuss­
knacker“, „Engelslieder“, „Carmina Burana“,
„Feuervogel/Pulcinella“, „Die vier Jahreszei­
ten“, das große Tanzprojekt „Begegnungen!“
mit Menschen aller Altersgruppen und kör­
perlichen Fähigkeiten, das er in der Eröff­
nungsspielzeit der Intendanz Häberli 2012I13
zum Doppeljubiläum des Pfalztheaters mit
großem Erfolg zusammen mit Salvatore
Nicolosi choreographierte sowie zuletzt im
Großen Haus den hinreißenden Ravel-Abend
„Boléro“. Außerdem trug er mit seinen zahllo­
sen Musical- und Operettenchoreographien
maßgeblich zum Publikumserfolg der Pro­
duktionen bei. | gf
dienten Ruhestand.
Ulrich Nolte wurde in Lingen an der Ems ge­
boren. Sein erstes Dirigierstudium absolvierte
er an der Musikhochschule Frankfurt am
Main bei Helmut Rilling und K. M. Zwissler.
Es folgte ein Schulmusik- und Dirigierstu­
dium an der Musikhochschule Detmold bei
M. Stephani und G. König sowie an der HdK
Berlin bei H. M. Rabenstein. Erste Engage­
ments als Korrepetitor und Dirigent führten
ihn an die Theater in Kiel, Essen, München
und Osnabrück. Chordirektor und Dirigent
„Krieg – Stell dir vor, er wäre hier“
mit Elif Esmen
In dieser „Blauen Stunde“ sollen wieder alle
Interessierten die Möglichkeit erhalten, das
diesjährige Klassenzimmerstück zu sehen. In
„Krieg“ lässt Janne Teller ein Gedankenexperi­
ment stattfinden: In Europa herrscht Krieg und
die einzige Möglichkeit, diesem zu entkommen,
ist die Flucht in die arabische Welt. Themen
wie Asyl, Fremdheit, Heimat und Gerechtig­
keit werden auf diese Weise ganz nah an uns
herangeholt und dies ermöglicht einen anderen,
persönlichen Blick auf die Flüchtlingsdebatte.
„Casanova“
Am 29. Mai, 18.00 Uhr im Casino der Volksbank, Fischerstraße 49
(ehemals Landeszentralbank). Eintritt frei.
„Engelslieder“
„Maria, ihm schmeckt‘s nicht“
mit Melanie Pollmann und Oliver Burkia
Chordirektor Ulrich Nolte geht in den
Ruhestand
Nach vielen Jah­
ren erfolgreicher
Arbeit mit dem
Chor des Pfalzthe­
aters scheidet
Ulrich Nolte zum
Ende dieser Spiel­
zeit aus seinem
Engagement und
geht in den ver­
Blaue Stunde
war er jeweils in Detmold, Rostock, Bran­
denburg und Braunschweig. Seit 2000 ist er
als Chordirektor und Dirigent am Pfalztheater
engagiert. Er war lange Zeit Leiter des Kon­
zertchores des Musikvereins. Unter seinen
Fittichen gedieh der vielseitige Kinderchor
„Junges Vokalensemble Kaiserslautern“. Das
Ensemble zählt heute 40 junge Sängerinnen
und Sänger und errang 2012 beim Internatio­
nalen Chorwettbewerb in Frankfurt am Main
den fünften Platz. Darüber hinaus dirigiert er
die Rockchöre „Ulli & The Hot Tunes“ und
„Lautrer Mädels“. Als Dirigent leitete er zahl­
reiche Operetten- und Musical
vorstellungen, wie z. B. Offenbachs „Pariser
Leben“. Großen Erfolg feierte er zuletzt mit
der Musikalischen Leitung des Chorprojekts
„Begegnungen!_3“. Wir freuen uns, dass
Ulrich Nolte auch in Zukunft das musikalische
Leben unserer Stadt weiterhin beeinflussen
wird. Wir wünschen ihm eine schöne Ruhe­
stands-Zeit und sagen Danke. | gf
Die Urlaubszeit steht vor der Tür – und viele
wird es wieder nach Italien ziehen. Zur Ein­
stimmung auf die Ferien lesen Pfalztheaterdramaturgin Melanie Pollmann und
Schauspieler Oliver Burkia Ausschnitte aus
Jan Weilers Bestseller „Maria, ihm schmeckt’s
nicht“.
Am 19. Juni, 18.00 Uhr im Casino der Volksbank, Fischerstraße 49
(ehemals Landeszentralbank). Eintritt frei.
Ulrich Nolte mit Komponist Jan Paul Werge
bei „Begegnungen!_3“
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