Rotunde September - Oktober 2012 - Pfalztheater

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Rotunde.
Theaterzeitung des Pfalztheaters Kaiserslautern
Spielzeit 2012|2013 | Ausgabe 1 | September | Oktober
150 Jahre Pfalztheater
Kaiserslautern
125 Jahre
Orchester des
Pfalztheaters
Spielplan
auf
Seite 6+7
Vorwort | Inhalt
Vorwort
zur neuen Spielzeit
Liebes Publikum!
Die Zeit des Wartens geht zu Ende. Nach langen Vorplanungen laufen seit dem Ende der Sommerpause die Vorbereitungen zur neuen Spielzeit auf Hochtouren. Freuen Sie sich mit uns auf die ersten
Premieren, die direkt zu Beginn der Saison in allen Sparten spannende Höhepunkte versprechen.
Das Musiktheater eröffnet am 22. September mit Gioacchino Rossinis „Wilhelm Tell“, einer Oper von
Urs
großer musikalischer Brillanz und Wucht. Bereits am Tag darauf präsentiert Ballettdirektor Stefano
Häberli.
Giannetti mit seinen Tänzern eine Uraufführung: „Engelslieder“ zur Musik zweier junger Komponisten.
Das Schauspiel folgt mit einem Doppelschlag: Auf der Werkstattbühne inszeniert Reinhard Karow die
Sozialsatire „Kaspar Häuser Meer“ (Premiere: 11.10.) und Harald Demmer, der neue Schauspieldirektor,
bringt die Thomas-Mann-Dramatisierung „Buddenbrooks“ auf die Bühne des Großen Hauses (13.10.).
Das Orchester des Pfalztheaters konnte den ersten Erfolg der Saison mit den Orgelkonzerten in Pfälzer Kirchen bereits feiern. Nun folgen am 30. September das 1. Pfalztheaterkonzert mit einem Programm aus Werken von Verdi, Mozart und Mahler und am 20. Oktober zum 125-jährigen Jubiläum des
Pfalztheater-Orchesters die große Philharmonische Nacht mit einem Festkonzert im Großen Haus (u.a. „Eine Alpensinfonie“ von Richard Strauss) und
Kammermusik an verschiedenen Orten der Innenstadt. Sie sehen, wir haben uns viel für den Start vorgenommen. Wenn Sie unsere Arbeit beständig
begleiten möchten, darf ich Sie auf neue Angebote im Bereich der Abonnements hinweisen (vgl. auch S. 11).
Ich würde mich sehr freuen, Sie auf unserem Theaterfest, zu den Premieren oder den Aufführungen und Konzerten im Pfalztheater begrüßen zu dürfen.
Ihr Urs Häberli,
Intendant
Gipfelstürmer
Großes Theaterfest zur Spielzeiteröffnung am 15. September,
ab 14.00 Uhr im und ums Pfalztheater
Das erste Theaterfest unter der Intendanz von
Urs Häberli steht unter dem Motto „Gipfelstürmer“ – denn die ersten Premieren und die
Philharmonische Nacht im Oktober stehen
ganz im Zeichen alpenländischer Landschaften: die Eröffnungspremiere „Wilhelm Tell“,
die Operette der Saison „Im weißen Rössl“
und die „Alpensinfonie“ von Richard Strauss.
In der Saison 2012 I 2013 soll es also hoch
hinaus und hoch her gehen!
Genauso wie beim Theaterfest, zu dem Intendant Urs Häberli um 14.00 Uhr im Theater­
foyer den Startschuss gibt!
Also hereinspaziert - wir freuen uns auf Sie!
Inhalt
Vorwort | Inhalt | Theaterfest | Lounge............................................................. 2
Premiere Wilhelm Tell....................................................................................... 3
Premiere Buddenbrooks.................................................................................. 4
Premieren Engelslieder | Kaspar Häuser Meer............................................... 4 – 5
Spielplan September | Oktober
Premiere Der Messias | Wiederaufnahme Blutnacht...................................... 6 – 7
Konzerte............................................................................................................ 8 – 9
Freunde des Pfalztheaters | Begegnungen .................................................... 9
Premiere Teddy braucht ne Pause | Theaterpädagogik ................................ 10
Abonnements | Sonderprogramme ................................................................ 11
Impressum.
Rotunde
Theaterzeitung des Pfalztheaters Kaiserslautern
Fotos: Marco Piecuch, H.-J. Brehm-Seufert, Viktoria
Klawitter, Jörg Brombacher, fotolia und privat.
Eine Beilage der Tageszeitung DIE RHEINPFALZ .
vom 08|09|2012
Druck: Oggersheimer Druckzentrum GmbH,
Flomersheimer Straße 2-4, 67071 Ludwigshafen
Herausgeber: Pfalztheater Kaiserslautern
Intendant: Urs Häberli
Redaktion: Andreas Bronkalla (abr, verantwortlich),
Katja Bach (kb), Nadja Donauer (nd), Günther Fingerle
(gf), Tanja Hermann (th), Viktoria Klawitter (vk), Lena
Konermann (lk), Andrea Wittstock (aw)
Konzeption und Design: kaundvau GmbH, .
Agentur für Kommunikation und Design, .
Weiherstr. 13, 75173 Pforzheim, www.kaundvau.de
2
Unser Medienpartner:
Neu: Die Lounge
der Freunde des
Pfalztheaters
.
Um das Pfalztheater mehr denn je zu einem
Ort des Wohlfühlens, zu einem Treffpunkt
aller Generationen und zu einer lebendigen
Stätte gesellschaftlicher Zusammenkunft zu
machen, erfuhr ein Teil des Mittleren Foyers
mit Beginn der Spielzeit 2012 I 2013 eine
Umgestaltung. Mit einer attraktiven und
zeitgemäßen Einrichtung und Sitzmöglichkeiten zum Wohlfühlen und Verweilen wurde
ein Bereich geschaffen, der den Namen
unseres Freundeskreises tragen wird: die
„Lounge der Freunde des Pfalztheaters“.
Die neue Lounge bietet Platz für bis zu 80
Personen. Sie wird für Veranstaltungen des
Fördervereins „Freunde des Pfalztheaters“
genutzt, kann künftig aber auf Anfrage auch
von Privatpersonen und Unternehmen in
Kaiserslautern für exklusive Geburtstage,
Firmenfeiern, Präsentationen, Jubiläen und
andere Festlichkeiten angemietet werden.
An allen anderen Tagen steht sie selbstverständlich Theaterbesuchern zum Verweilen
vor Vorstellungsbeginn und während der
Pause zur Verfügung.
Zum ersten Mal offiziell geöffnet wird sie
am Abend der Eröffnungspremiere der Oper
„Wilhelm Tell“ am 22. September 2012 ab
18.30 Uhr. Die Realisierung dieser Lounge
war nur möglich durch die großzügige
finanzielle Unterstützung der Freunde des
Pfalztheaters, der Firma Getränke Koch, der
Kreissparkasse Kaiserslautern, der Stadtsparkasse Kaiserslautern, der Volksbank
Kaiserslautern und der Wachtenburg Winzer
sowie vielen weiteren Helfern und Beratern
im Hintergrund. Das Pfalztheater dankt allen
Beteiligten sehr herzlich!
Spielzeit 2012 | 2013
Premiere
Nach 39 Opern zwischen 1810 und 1829 verabschiedete sich Gioacchino Rossini im Alter von nur 37 Jahren von der Theaterbühne. Sein
letztes Bühnenwerk, die französische Grand Opéra „Wilhelm Tell“ nach dem Schauspiel von Friedrich Schiller, ist nun zum ersten Mal am
Pfalztheater zu erleben. Ein grandioses Meisterwerk über den Kampf um Freiheit und nationale Selbstbestimmung.
Ein Apfelschuss für die Freiheit
der Menschen. Als
Wilhelm Tell sich weigert, sich vor dem auf
dem Marktplatz ausgestellten Hut Geslers
zu verbeugen, wird er
zu einer ungeheuren
Probe genötigt: Er soll
seinem Sohn Jemmy
einen Apfel vom Kopf
schießen. Verwoben
in den politischen
Konflikt ist die Liebesgeschichte von Arnold
Melcthal, dessen Vater
von Geslers Schergen
ermordet wurde, und
der Habsburger Prinzessin Mathilde, die
sich am Ende auf die
Seite der Schweizer
schlägt.
Eine Erfolgsoper
Mit seiner für Paris
komponierten Grand
Das Wilhelm-Tell-Denkmal in Altdorf aus dem Jahr 1895
Opéra stellte sich Rossini - für viele überraschend - in die Reihe
Eine Oper über die Freiheit
der Revolutions- und Tyrannenmordopern
wie Beethovens „Fidelio“ oder Aubers „Die
Stumme von Portici“. Für Rossini, der an dieDie Figur des Wilhelm Tell, der Rütli-Schwur
sem Werk ungewöhnlich lange arbeitete, war
und der berühmte Apfelschuss lassen sich
ein solches Sujet vielleicht
historisch nicht belegen,
nur im nachrevolutionären
doch all dies sind Symbole
„Auch in Rossinis Oper
Frankreich möglich.
für den Gründungsmythos
bleibt mit Blick auf Tell
Die Uraufführung von „Wilder Schweiz als freie Eidgedie zentrale Frage: Was
helm Tell“ fand am 3. August
nossenschaft. Bei seinem
1804 in Weimar uraufgemacht der Mensch aus 1829 an der Opéra in Paris
statt. Die Reaktionen waren
führten Schauspiel „Wilhelm
der Freiheit?“
gespalten, doch
Tell“ ging es dem deutschen
Urs Häberli zunächst
setzte sich die Oper schnell
Dichter Friedrich Schiller
durch und bereits fünf Jahre
weniger um den Schweizer
später konnte die 100. AufNationalhelden an sich als
führung gefeiert werden - ein Erfolg, der sich
um eine allgemeingültige Abhandlung über
schnell in ganz Europa verbreitete, wenn auch
die Bedingungen von Freiheit als politischem
aufgrund des brisanten politischen Stoffs vielIdeal. Diesen Stoff griff 1828 der gefeierte
fach nur mit drastischen Eingriffen der Zensur.
italienische Komponist Gioacchino Rossini
Die Partitur bewegt sich zwischen Darstellung
auf. In freier Anlehnung an Schillers Schauspiel steht auch in Rossinis letztem Bühnendes Naturgefühls in den Schweizer Bergen
werk der Freiheitskampf eines Volkes gegen
und der Proklamation der patriotischen Idee.
Fremdherrschaft im Zentrum der Handlung.
Nicht zuletzt ist der Chor als Stimme des
Die Schweizer leiden unter der UnterdrüVolkes ein wichtiger Protagonist der Oper. In
ckung durch die Habsburger, deren Macht
den Gesangspartien verzichtet Rossini auf
durch den tyrannischen Landvogt Gesler
allzu äußerliche Verzierungskunst zugunsten
repräsentiert wird. Politische Provokation und
einer bei ihm zuvor ungeahnten verinnerliwillkürliche Verfolgung bestimmen das Leben
chten Charakterzeichnung der Figuren – bei
3
ungebrochener Kraft der Melodien und vitaler
Rhythmik.
„Wilhelm Tell“ zum ersten Mal
am Pfalztheater
Urs Häberli, der neue Intendant des Pfalz­
theaters, setzt die Kaiserslauterer Erstaufführung dieses Meisterwerks in Szene. Die
musikalische Leitung der Eröffnungspremiere
hat Generalmusikdirektor Uwe Sandner. Für
Bühne und Kostüme zeichnet Marcel Zaba
verantwortlich, der nach verschiedenen
Kostümarbeiten wie für „L‘Orfeo“ oder „Die
Feenkönigin“ erstmals auch als Bühnenbildner am Pfalztheater tätig ist.
Für die äußerst anspruchsvollen Gesangspartien konnte ein Ensemble aus renommierten
Gästen wie Anton Keremidtchiev in der Titelpartie, John Zuckerman als Arnold, Walter
Donati als Walter Fürst und Katja Boost als
Hedwige, neu engagierten Hausmitgliedern
wie Wieland Satter (Gesler), Monika Hügel
(Jemmy) und Daniel Kim (Ruodi) sowie vertrauten Kräften wie der Sopranistin Adelheid
Fink als Prinzessin Mathilde, Alexis Wagner,
Peter Floch und Daniel Böhm zusammengestellt werden. Die fulminanten Chöre werden
von Chordirektor Ulrich Nolte einstudiert. | abr
Premiere
Wilhelm Tell (Guillaume Tell)
Oper von Gioacchino Rossini
Text von Étienne de Jouy und
Hippolyte Louis Florent Bis
In französischer Sprache mit deutschen
Übertiteln
Musikalische Leitung: Uwe Sandner
Inszenierung: Urs Häberli
Bühne und Kostüme: Marcel Zaba
Chor: Ulrich Nolte
Mit: Katja Boost, Adelheid Fink, Monika
Hügel - Peter Floch, Daniel Böhm, Walter Donati, Anton Keremidtchiev, Daniel
Kim, Wieland Satter, Alexis Wagner, John
Zuckerman
Chor, Extrachor und Statisterie
des Pfalz­theaters
Orchester des Pfalztheaters
Matinee:
So 16|09|2012 | 11 Uhr | Foyer
Premiere:
Sa 22|09|2012 | 19.30 Uhr | Großes Haus
Spielzeit 2012 | 2013
Premiere
Vor über 100 Jahren erschien Thomas Manns Roman „Buddenbrooks“, da war er gerade mal 25 Jahre alt. Der junge Autor hat damit einen
der bedeutendsten Romane geschrieben, für den er 1929 den Nobelpreis erhielt. Der Dramatiker John von Düffel hat den großen Roman für
die Bühne bearbeitet und lässt Thomas Manns Figuren im Theater lebendig werden.
Sind die „Buddenbrooks“ noch aktuell?
„Buddenbrooks“ - Bühnenbildmodell von Oliver Kostecka
Als im Jahr 1901 der Roman „Buddenbrooks“
im S.Fischer Verlag in zwei Bänden erscheint,
ist er noch kein Verkaufsschlager. Zu dem
wird er erst zwei Jahre später, als die Volksausgabe in einem Band veröffentlicht wird.
Der junge Thomas Mann erlangt über Nacht
Weltruhm mit seinem ersten und gleichzeitig
erfolgreichsten Roman.
lungsliste, in der alle fiktiven Figuren einer
realen Person zugeordnet werden. Er weiß,
wovon er in seinem Roman schreibt, er kennt
die Welt der reichen Kaufmannsfamilien aus
eigener Erfahrung.
Was kann uns aber heute eine Geschichte sagen, die vor über hundert Jahren entstanden
ist? Zudem eine Geschichte, die starke biografische
„Er wird wachsen mit der Zeit
Züge trägt? Was hat diese
und noch von vielen GeneraGeschichte mit uns heute zu
tionen gelesen werden: eines
tun? jener Kunstwerke, die wirklich
Sehr viel!
Die Geschichte der eigenen
Familie nimmt er sich zum
Vorbild für die „Buddenbrooks“: Eine Kaufmannsfamilie, die ganz oben
über den Tag und das Zeitist, zu den reichsten und
erfolgreichsten Familien
Thomas Mann beschreibt
alter erhaben sind, die nicht
Lübecks zählt. Der Untertitel im Sturm mit sich fortreißen,
aktuelle Themen, wie zum
des Romans „Verfall einer
Beispiel die große Angst
aber mit sanfter Überredung
Familie“ weist den weiteren
gesellschaftlich abzurutallmählich und unwiderstehlich schen, den Zusammenhang
Weg: Die nachfolgenden
Generationen können an die überwältigen.“
von privatem Glück und
Samuel Lublinski über den Roman „BuddenErfolge der Vorfahren nicht
wirtschaftlichem Erfolg und
brooks“ im Berliner Tageblatt vom 13|09|1902
anknüpfen und scheitern - in
Leistungsdruck.
der ökonomischen und auch
Die Kindergeneration mit
in der privaten Welt.
Thomas, Christian und AnAuch Thomas Mann oder sein älterer Bruder
tonie (Tony) steht unter einem hohen ErwarHeinrich hätten eine erfolgreiche Familienfirtungsdruck. Ihr ganzes Aufwachsen ist darauf
ma weiterführen können. Beide entscheiden
ausgerichtet, die Kaufmannsfamilie weiterzusich jedoch gegen das Leben als Kaufmann
bringen, noch erfolgreicher zu machen. Das
und für die Kunst. Der Vater lässt in seinem
erwarten die Eltern, der Konsul Buddenbrook
Testament die Auflösung der Firma festlegen.
und die Konsulin, und die Gesellschaft um
Es gibt viele Parallelen zwischen der Familie
sie herum. Die Schritte der Familienmitglieder
Mann und den Buddenbrooks – in Thomas
werden beobachtet und begutachtet. Thomas, Christian und Tony müssen immer damit
Manns Heimatstadt Lübeck kursiert bis zum
rechnen, dass ihre Taten auf das Ansehen
heutigen Tag eine sogenannte Entschlüsse4
der Familie und der Firma – die hier ein und
dasselbe sind – zurückfallen. So kann Tony
nicht einfach jemanden heiraten, den sie
zwar liebt, der aber nicht dem richtigen Stand
angehört. Thomas nimmt sein Erbe an, hat
aber mit dem enormen Druck zu kämpfen.
Und Christian versucht zu leben, wie von ihm
erwartet wird, merkt aber, dass er nicht diese
Person sein kann. Mitgefühl hat in dieser von
der Ökonomie durchdrungenen Welt keinen
Platz. Auch nicht für Familienmitglieder.
Diesen Leistungs- und Erwartungsdruck
spüren wir heute genauso. Nicht umsonst
hört man immer mehr von Burnout. Auch
unser Freizeitverhalten ist ganz auf ein
leistungsstarkes Leben ausgerichtet. Wenn
die arbeitsfreie Zeit dazu genutzt wird, wieder
fit für die Arbeit zu werden, ist sie dann noch
Frei(e)Zeit?
Traditionen und das bürgerliche Leben werden von Thomas Mann entzaubert und offen
gelegt. Er lässt uns hinter die Kulissen sehen,
bietet uns einen Einblick in eine Existenz, die
sonst durch den äußeren Schein verdeckt ist.
Alle, die „Buddenbrooks“ schon einmal
gelesen haben, können so den bekannten
und beliebten Figuren wieder begegnen und
dabei an ihnen neue Dinge entdecken. Alle
anderen laden wir ein, über einen Theaterabend die Geschichte der Kaufmannsfamilie
Buddenbrook kennenzulernen! | vk
Buddenbrooks
Schauspiel von John von Düffel
Nach dem Roman von Thomas Mann
Inszenierung: Harald Demmer
Bühne und Kostüme: Oliver Kostecka
Mit: Elif Esmen, Annalena Loretta Müller,
Susanne Ruppik | Dominique Bals, Oliver
Burkia, Rainer Furch, Markus Kloster,
Jan Henning Kraus, Daniel Mutlu, Peter
Nassauer
Matinee:
So 07|10|2012 | 11 Uhr | Foyer
Premiere:
Sa 13|10|2012 | 19.30 Uhr | Großes Haus
Spielzeit 2012 | 2013
Premiere
Engelslieder
„Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir, dass sie dich behüten auf all deinen Wegen“
Mit dem vielbeachteten und faszinierenden
Phänomen „Engel“ beschäftigt sich der
diesjährige Ballettabend auf der Werkstattbühne. Dabei kommt Musik von zwei lebenden Komponisten zur Aufführung, die sich auf
ganz unterschiedliche Art und Weise mit dem
Thema Engel und der Verzauberung oder
auch der Verwirrung durch sie auseinandersetzen.
Im ersten Teil erklingt Alois Bröders „Îsôt
als blansche mains“ (Isolde mit den weißen
Händen). Bröders Komposition entstand in
den Jahren 1989/90 und war sein erstes Orchesterwerk. Vorlage für Bröders Werk ist die
Tristan-Erzählung des mittelalterlichen Dichters Gottfried von Straßburg, die um 1210 als
Versroman entstand und eine Bearbeitung
des Tristan und Isolde Stoffes darstellt.
Im Mittelpunkt der Geschichte und auch der
Komposition steht Tristan, der Neffe König
Markes. Er liebt – in gegenseitiger Zuneigung
- die seinem Onkel zur Gattin versprochene
Isolde und wird deshalb in die Normandie
verbannt. Dort lernt er eine andere Isolde
kennen, „die mit der weißen Hand“, die sich in
ihn verliebt. Tristan gerät in einen Konflikt mit
seinen Gefühlen und steht zwischen diesen
beiden Frauen.
Stefano Giannetti setzt dies in seiner
Choreographie reizvoll um und zeigt den
Konflikt des Mannes und der beiden Frauen,
die um Tristan kämpfen.
Im zweiten Teil des Abends werden die
Besucher Zeugen eines einzigartigen Experimentes. Jan Paul Werge, ehemaliges
Mitglied des weltberühmten Leipziger Thomanerchores, hat für diesen Abend selbst
komponiert sowie Werke großer Komponisten
neu interpretiert und neu arrangiert. Das
Besondere und Einzigartige daran ist, dass
Werge alle Stimmen der Partituren selbst
eingesungen hat und jeweils die letzte, noch
fehlende Stimme, am Abend live dazu singen
wird. Und dabei auch in die Choreographie
von Stefano Giannetti integriert ist. Den Zuschauer erwarten so ganz neue Höreindrücke
bekannter Werke und er wird Zeuge eines
außergewöhnlichen und beeindruckenden
Experimentes – einer Uraufführung im besten
Sinne. | th
„Engel“ - von Christine Lamade
Engelslieder Uraufführung
Ballett in zwei Teilen:
Alois Bröder: „Îsôt als blansche mains“
Jan Paul Werge: „Engelslieder“
Choreographie: Stefano Giannetti
Bühne: Martin Reszler
Kostüme: Julia Buckmiller und
Barbara Kloos
Mit dem Ballettensemble des Pfalzheaters
Kaiserslautern
Soiree:
Mo 17|09|2012 | 18.00 Uhr | Werkstattbühne
Premiere:
So 23|09|2012 | 20.00 Uhr | Werkstattbühne
Der alltägliche Wahnsinn im Jugendamt
Preisgekrönte Sozialsatire.
Mit dem Stück „Kaspar Häuser Meer“ der
Autorin Felicia Zeller eröffnet das Schauspiel
des Pfalztheaters seine Spielzeit auf der
Werkstattbühne.
„Kaspar Häuser Meer“ entstand als Auftragswerk für das Freiburger Theater,
nachdem im Herbst 2006 der „Fall Kevin“
in Bremen für Aufregung gesorgt hatte. Die
Frage ob, und wenn ja welche, Institutionen
für den Tod des Kindes eventuell mit verantwortlich waren, hat intensive Diskussionen über die Überlastung der betreuenden
Einrichtungen in der Kinder- und Jugendarbeit ausgelöst. Felicia Zeller hat daher drei
hoffnungslos überlastete Sozialarbeiterinnen
zu den Protagonistinnen ihres 2008 mit dem
Publikumspreis der Mülheimer Theatertage
ausgezeichneten Stückes gemacht.
Aus dem Bühnenbildmodell
5
Von einer verantwortungsvollen Bearbeitung
der Fälle von Kindesmisshandlung kann in
diesem Jugendamt nicht mehr die Rede
sein: Kollege Björn ist krank und hinterlässt
einen großen Stapel unbearbeiteter Akten,
um die sich die drei verbliebenen Sozialarbeiterinnen auch noch kümmern müssen.
Die dauernde Angst vor dem „Zu-Spät-Kommen“, die ständige Überforderung und das
Bemühen darum, schneller zu sein, prägen
den beruflichen Alltag. In einem wahnwitzigen Wortschwall liefern sich die drei
Damen vom Jugendamt einen Wettlauf mit
der Zeit.
Felicia Zeller hat eine bitter-grausame Satire
über den unlösbaren Widerspruch zwischen
Ideal und Wirklichkeit geschrieben. Die
Figuren reden sich um Kopf und Kragen
und versuchen vergebens, in ihrem Sprachrausch die Wirklichkeit hinter sich zu lassen.
Ihr Scheitern ist komisch und schrecklich
zugleich. Zwischen Lachen und Entsetzen
liegt hier nur ein Wimpernschlag. | aw
Kaspar Häuser Meer
Stück von Felicia Zeller
Inszenierung: Reinhard Karow
Bühne: Jörg Brombacher
Kostüme: Julia Buckmiller und
Barbara Kloos
Mit: Hannelore Bähr, Natalie Forester,
Barbara Seeliger
Premiere:
Do 11|10|2012 | 20.00 Uhr | Werkstattbühne
Spielzeit 2012 | 2013
Spielplan
September
Do
13
Teddy braucht ‘ne Pause
Klassenzimmerstück von Holger Schober
Mobil in Schulen
premiere
Sa
Theaterfest
So
Matinée
15
16
Mo
17
Sa
22
So
23
Mi
26
Einführung zum Ballettabend „Engelslieder“
Werkstattbühne, 18.00 – ca. 19.30 Uhr | Eintritt frei
Wilhelm Tell
Oper von Gioacchino Rossini
Gr. Haus, 19.30 – ca. 22.45 Uhr | Abo P, Fr. Verkauf
Engelslieder Uraufführung
Ballett von Stefano Giannetti
Musik von Alois Bröder und Jan Paul Werge
Werkstattbühne, 20.00 Uhr | Freier Verkauf
Do
11
Sa
p
premiere
u
So
14
Oper von Gioacchino Rossini
Großes Haus, 19.30 – ca. 22.45 Uhr | Abo TF1, TF2, Fr. Verkauf
Einführung in das Stück um 19.00 Uhr
Ballett von Stefano Giannetti
Musik von Alois Bröder und Jan Paul Werge
Werkstattbühne, 20.00 Uhr | Freier Verkauf
1. Pfalztheaterkonzert
Musik von Giuseppe Verdi, Wolfgang A. Mozart, Gustav Mahler
Großes Haus, 18.00 – ca. 20.30 Uhr | Abo K, Freier Verkauf
Einführung um 17.30 Uhr
Stück von Felicia Zeller
Werkstattbühne, 20.00 Uhr | Freier Verkauf
premiere
p
Buddenbrooks
John von Düffel nach dem Roman von Thomas Mann
Großes Haus, 19.30 Uhr | Abo P, Freier Verkauf
premiere
Kammerkonzert „Ouverture“ Ka‘elles-Quintett
Musik von Mozart, Nielsen, Hindemith und Ligeti
Werkstattbühne, 11.00 Uhr | Freier Verkauf
Klassenzimmerstück von Holger Schober
Werkstattbühne, 16.00 Uhr | Kinderabo
w
Die Chronik der Unsterblichen - Blutnacht
Rockoper von Wolfgang Hohlbein und Vanden Plas
Großes Haus, 18.00 – ca. 21.00 Uhr | Freier Verkauf
Einführung in das Stück um 17.30 Uhr
Oper von Gioacchino Rossini
Großes Haus, 19.30 – ca. 22.45 Uhr | Abo M1, JC, Fr. Verkauf
Einführung in das Stück um 19.00 Uhr
Markus Penne und Fabian Appelshäuser über Klaus Kinski
Casino der Volksbank, Fischerstr. 49
18.00 – 19.00 Uhr | Eintritt frei
p
Kaspar Häuser Meer
Teddy braucht ‘ne Pause
uraufführung
Engelslieder Uraufführung
30
13
Wilhelm Tell
Wilhelm Tell
Einführung zu „Buddenbrooks“
Foyer, 11.00 – ca. 12.30 Uhr | Eintritt frei
Klassenzimmerstück von Holger Schober
Werkstattbühne, 14.00 und 16.00 Uhr | Kinderabo
Soirée
Sa
So
07
Matinée
Teddy braucht ‘ne Pause
Einführung zu „Wilhelm Tell“
Foyer, 11.00 – ca. 12.30 Uhr | Eintritt frei
Blaue Stunde
29
So
Eröffnung der neuen Spielzeit 2012|2013
Theatergelände, ab 14.00 Uhr | Eintritt frei
Fr
28
p
Di
Kaspar Häuser Meer
Mi
Buddenbrooks
Do
Engelslieder Uraufführung
Fr
Blaue Stunde
16
17
18
19
wiederaufnahme
Stück von Felicia Zeller
Werkstattbühne, 20.00 Uhr | Freier Verkauf
John von Düffel nach dem Roman von Thomas Mann
Großes Haus, 19.30 Uhr | Abo M1 und JC, Freier Verkauf
Einführung in das Stück um 19.00 Uhr
Ballett von Stefano Giannetti
Musik von Alois Bröder und Jan Paul Werge
Werkstattbühne, 20.00 Uhr | Freier Verkauf
Natalie Forester und Annalena Müller lesen Lieblingstexte
Casino der Volksbank, Fischerstr. 49
18.00 – 19.00 Uhr | Eintritt frei
Wilhelm Tell
Oper von Gioacchino Rossini
Großes Haus, 19.30 – ca. 22.45 Uhr | Abo F1, Freier Verkauf
Einführung in das Stück um 19.00 Uhr
Oktober
Sa
Philharmonische Nacht
Di
So
Matinée
02
Wilhelm Tell
Oper von Gioacchino Rossini
Großes Haus, 19.30 – ca. 22.45 Uhr | Abo D, Freier Verkauf
Einführung in das Stück um 19.00 Uhr
20
21
Engelslieder Uraufführung
06
Wilhelm Tell
Oper von Gioacchino Rossini
Großes Haus, 19.30 – ca. 22.45 Uhr | Abo WE, Freier Verkauf
Einführung in das Stück um 19.00 Uhr
Engelslieder Uraufführung
Ballett von Stefano Giannetti
Musik von Alois Bröder und Jan Paul Werge
Werkstattbühne, 20.00 Uhr | Abo W2, Freier Verkauf
6
Einführung zu „Im weißen Rössl“
Foyer, 11.00 – ca. 12.30 Uhr | Eintritt frei
Die Chronik der Unsterblichen - Blutnacht
Ballett von Stefano Giannetti
Musik von Alois Bröder und Jan Paul Werge
Werkstattbühne, 20.00 Uhr | Abo W, Freier Verkauf
Sa
zum 125-jährigen Jubiläum des Orchesters des Pfalztheaters
19.00 – 1.00 Uhr | Abo K, Freier Verkauf
Großes Haus und weitere Orte in der Innenstadt Kaiserslauterns
Rockoper von Wolfgang Hohlbein und Vanden Plas
Großes Haus, 18.00 – ca. 21.00 Uhr | Freier Verkauf
Einführung in das Stück um 17.30 Uhr
Mi
Buddenbrooks
Do
Der Messias
24
25
John von Düffel nach dem Roman von Thomas Mann
Großes Haus, 19.30 Uhr | Abo M1 und JC, Freier Verkauf
Einführung in das Stück um 19.00 Uhr
Farce von Patrick Barlow
Kleine Kirche, 20.00 Uhr | Freier Verkauf
p
premiere
Spielzeit 2012 | 2013
Spielplan
Fr
26
Sa
27
So
28
Wilhelm Tell
Oper von Gioacchino Rossini
Großes Haus, 19.30 – ca. 22.45 Uhr | Abo F2, Freier Verkauf
Einführung in das Stück um 19.00 Uhr
John von Düffel nach dem Roman von Thomas Mann
Großes Haus, 19.30 Uhr | Abo R1, Freier Verkauf
Einführung in das Stück um 19.00 Uhr
Tag der Musik für Kinder und Familien
Engelslieder Uraufführung
Alle Vorstellungen sind
bereits im Vorverkauf!
11.00 – ca. 16.00 Uhr
Freier Verkauf
Tag der Musik für Schulen
Di
Buddenbrooks
Mi
Kaspar Häuser Meer
31
Wieder im Programm - Schnell Karten sichern!
14 | 10 | 2012
21 | 10 | 2012
04 | 11 | 2012
29 | 12 | 2012
Mo
30
Blutnacht
Buddenbrooks
Ballett von Stefano Giannetti
Musik von Alois Bröder und Jan Paul Werge
Werkstattbühne, 20.00 Uhr | Freier Verkauf
29
Die Chronik der Unsterblichen -
9.00 – ca. 13.00 Uhr
Schulvorstellung
John von Düffel nach dem Roman von Thomas Mann
Großes Haus, 19.30 Uhr | Abo D, Freier Verkauf
Einführung in das Stück um 19.00 Uhr
Stück von Felicia Zeller
Werkstattbühne, 20.00 Uhr | Abo W, Freier Verkauf
Andy Kuntz als Andrej Delãny
Die Weihnachtsgeschichte mal anders
Theaterspass in der Kleinen Kirche
Theo, Theaterdirektor und Schauspieler, will
gemeinsam mit seinem Kollegen Bernhard
und unterstützt von der befreundeten, aber
unbegabten Opernsängerin Frau Timm die
Weihnachtsgeschichte aufführen.
Mit großem Elan gehen die beiden Darsteller
an die Arbeit und übernehmen dabei alle
Improvisation zwingen und entzweien ...
„Der Messias“ zeigt mit Witz und komödiantischem Feuer, dass das alles mit zwei
Schauspielern funktionieren kann, warum
Frau Timm keine Karriere bei der Oper
machte, und wie eine Live-Geburt, gespielt
von zwei Männern, auf der Bühne aussieht.
Für den „Messias“ ist es gelungen, die Kleine Kirche am Unionsplatz als Spielstätte zu
gewinnen und damit die Reihe der Spielorte
außerhalb des Theaters um einen für diese
Produktion besonders attraktiven Raum zu
erweitern.
Hier werden in der Vorweihnachtszeit Stefan
Kiefer, der für dieses Stück ans Pfalztheater
zurückkehrt, als Theaterdirektor, Henning
Kohne als dessen eifriger Mitstreiter und
Geertje Nissen als verhinderter Opernstar
in der Inszenierung von Isabel Osthues zu
sehen sein. | aw
Pfalztheater extern | Kleine Kirche
Der Messias
“Restaurierung“ eines Freskos durch eine ambitionierte Hobbykünstlerin
Rollen selbst - den Erzengel Gabriel, den
brummeligen Zimmermann Josef, die frustrierte Hausfrau Maria, römische Tribunen,
tumbe Hirten und die Weisen aus dem
Morgenland. Natürlich kommt es dabei zu
Pannen, die die Schauspieler ungewollt zur
7
„Der Messias“ stammt aus der Feder des
Britischen Erfolgsautors Patrick Barlow, dessen Kriminalkomödie „Die 39 Stufen“ in den
letzten drei Jahren ein Publikumsrenner am
Pfalztheater war und über 50 Mal aufgeführt
wurde.
Farce von Patrick Barlow
Inszenierung und Ausstattung:
Isabel Osthues
Mit: Geertje Nissen |
Stefan Kiefer, Henning Kohne
Premiere:
Do 25|10|2012 | 20.00 Uhr | Kleine Kirche
Spielzeit 2012 | 2013
Konzerte
Auftakt zur Jubiläumsspielzeit
125 Jahre Orchester des Pfalztheaters
1. Pfalztheaterkonzert:
Das himmlische Leben
Philharmonische Nacht:
Ein musikalisches Fest zum Jubiläum
„La Traviata“ - Das Seelendrama um die Pariser Schönheit
Violetta Valéry, gehört heute zu den meistgespielten Opern
und zahlreiche Theaterbesucher sind den Tränen nahe, wenn
Violetta nach einem rührenden Abschied in den Armen des
geliebten Alfredo stirbt. Die Ouvertüre dieses Werkes eröffnet
das Programm des 1. Pfalztheaterkonzertes, gefolgt von
Wolfgang Amadeus Mozarts Doppelkonzert für Flöte, Harfe
und Orchester C-Dur, KV 299. Diese „Konzertante Sinfonie“
schrieb Mozart 1778 für zwei adlige Dilettanten – Vater und
Tochter – am Pariser Hof. Für ihn war es nicht mehr als eine
Pflichtübung, denn Flöte und Harfe gehörten nicht zu seinen Lieblingsinstrumenten. Das bedeutete aber bei Mozart
dennoch, dass er ein gewisses Maß an Qualität und Niveau
zu unterschreiten nicht bereit war und deshalb auch hier ein
geist- und in besonderem Maße reizvolles Werk komponierte,
das durch die Kombination dieser beiden Soloinstrumente Flöte und Harfe besticht. Als Solisten sind an diesem Abend zwei
Mitglieder des Orchesters des Pfalztheaters zu hören.
„Eigentlich (…) wollte ich nur eine symphonische Humoreske
schreiben, und da ist mir das normale Maß einer Symphonie
daraus geworden“, sagte Gustav Mahler über die Komposition
seiner Sinfonie Nr. 4, deren letzter Satz ein Solo für Sopran
enthält und mit „Das himmlische Leben“ übertitelt ist. Dieser
Satz beschreibt in kindlichem Ton das Schlaraffenland und
die Freuden des Paradieses gleich einer Vision für Elende
und Hungernde in dieser miserablen Welt, nachdem in den
vorangegangenen Sätzen Totentänze und Trauermärsche
angeklungen sind. Doch Mahler entschied sich bewusst nicht
für eine „große“ und kämpferische Lösung, sondern für die beschauliche und undramatische, indem er das oben erwähnte
volkstümliche Lied an das Ende seines Werkes setzt. | th
Zum 125. Geburtstag des Orchesters
schenken die Musikerinnen und Musiker ihrem Publikum am 20. Oktober
2012 eine ganz besondere Nacht der
Musik.
Auftakt ist ein festliches Konzert des
gesamten Orchesters im Großen
Haus des Pfalztheaters, Beginn 19.00
Uhr: Auf dem Programm stehen die
Ouvertüre zu Giuseppe Verdis Oper
„Luisa Miller“ und die klanggewaltige
„Alpensinfonie“ von Richard Strauss –
sicherlich ein besonderes Ereignis für
jeden Konzertliebhaber. Die Leitung
des Eröffnungskonzertes der Philharmonischen Nacht hat Generalmusikdirektor Uwe Sandner.
Im Anschluss strömen die Musikerinnen und Musiker des Orchesters
aus, um an verschiedenen Orten in der
Innenstadt von Kaiserslautern Kammermusik in unterschiedlichen Formationen und Solo-Recitals aufzuführen.
Bis in die Nacht hinein können die
Besucher aus einem zeitlich gestaffelten Angebot einzelne Programme
der verschiedenen Ensembles wählen
und sich so selbst einen individuellen
musikalischen Parcours durch Kaiserlautern zusammenstellen.
Programm:
Giuseppe Verdi: Ouvertüre zu „La Traviata“.
Wolfgang Amadeus Mozart: Doppelkonzert für Flöte, Harfe und
Orchester C-Dur, KV 299.
Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 4 G-Dur
Neben dem Großen Haus des Pfalz­
theaters sind im Verlauf der Philharmonischen Nacht folgende Spielorte
vorgesehen:
•
•
•
•
•
•
Stiftskirche
St. Martin-Kirche
Kleine Kirche
Museum Pfalzgalerie Kaisers­
lautern
Scheune des Theodor-Zink-Museums
Casimir-Saal
Zum Ausklang des Programms gibt es
zu später Stunde Jazz im Foyer des
Pfalztheaters.
Karten für die Philharmonische Nacht
(2. Pfalztheaterkonzert) - auch die
Karten der Konzertabonnenten gelten für die Gesamtveranstaltung
(Orchesterkonzert und Kammermusik).
In Kürze erscheint ein separater Flyer
mit dem genauen Programmablauf
der verschiedenen Ensembles an den
einzelnen Veranstaltungsorten.
Lassen Sie sich dieses besondere musikalische Fest nicht entgehen! | abr
Die Reihe der Pfalztheaterkonzerte wird gefördert von:
Solisten: Sophie Barili (Flöte) I Konstanze Licht (Harfe) I .
Adelheid Fink (Gesang).
Dirigent: Uwe Sandner I Moderation: Tanja Hermann
So 30|09|2012 | 18.00 Uhr | Großes Haus.
Einführung um 17.30 Uhr im Foyer
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Spielzeit 2012 | 2013
Konzerte | Begegnungen | Freunde des Pfalztheaters
1. Kammerkonzert: „Ouverture“ Ka´elles Quintett
In unserem ersten Kammerkonzert der Saison
2012 I 2013 widmet sich das neu gegründete
„Ka´elles Quintett“ vier ganz unterschiedlichen
Komponisten und damit einer Zeitspanne von
fast 250 Jahren. Beginnend mit einer Bearbeitung für Holzbläser der Ouvertüre zu Mozarts
„Zauberflöte“ spannt sich der Bogen über den
dänischen Komponisten Carl Nielsen bis hin zu
Paul Hindemith und Györgi Ligeti..
Carl Nielsens „Bläserquintett op. 43“ wurde
1922 komponiert und uraufgeführt und gehört
zu seinen meistbeachteten Werken. Ihn reizte
die Klangfarbe der Holzbläser, die er – jedes
Instrument für sich – mit seinen ganz eigenen
Farben und Ausdrucksmöglichkeiten vorstellt.
Paul Hindemiths Weltruhm begründete sich als
Ausgangs- und Schwerpunkt auf die Kammermusik. Als Geiger und Bratscher, der schon früh
vom Vater gedrillt wurde, war Hindemith in allen
Musikstilen und Gattungen zuhause, was sein
Wirken als Komponist wesentlich beeinflusste,
denn er komponierte stets aus der Praxis heraus und für die Menschen seiner Zeit. Und so
erkennt man in seiner „Kleinen Kammermusik
für fünf Bläser op. 24/2“ den „Spielmann“ Hin-
demith und seine musikantische Urwüchsigkeit.
Das Konzert schließt mit Györgi Ligetis „Sechs
Bagatellen für Bläserquintett“. In Ligetis kompositorischer Arbeit hatte stets die Gestaltung
des Klangs oberste Priorität. Unter Verzicht auf
traditionelle Rhythmik, Intervalle und Melodik
stehen in seinen Werken Klangfarbe und -dichte im Mittelpunkt. So auch in den „Bagatellen“,
die er 1953 komponierte. | th
Wolfgang Amadeus Mozart: Ouvertüre zur
Oper „Die Zauberflöte“
Carl Nielsen: Bläserquintett op. 43
Paul Hindemith: Kleine Kammermusik für fünf
Bläser op. 24/2
György Ligeti: Sechs Bagatellen für Bläserquintett
Mit: Laura Weiß (Flöte) I Alexandru Nicolescu
(Oboe) I Martin Knupp (Klarinette) I Ji-Myon
Cho (Fagott) I Eda Pacaci (Horn)
nenden Rundgang durch das Theater auf den
Grund. Und zum Abschluss gibt es ein spannendes Konzert des Orchesters des Pfalztheaters.
Eintrittskarten zum Tag der Musik sind ab
Dienstag, 29.09.2012 zum Preis von 7,- € (Kinder) und 10,- € (Erwachsene) an der Theaterkasse erhältlich. Telefon 0631 I 3675 209.
Der Tag der Musik wird am Montag, 29.10.2012
für Schulen der Klassenstufen 1 bis 4 wiederholt. Die Schulen werden über Ablauf und Anmeldeverfahren rechtzeitig in einem Schulbrief
informiert.| th
Den Schulbrief können Sie bei Tanja Hermann
anfordern: Telefon 0631 I 3675 221,
E-Mail [email protected]
Einmaliges Tanzprojekt zur Jubiläumsspielzeit
Unter der künstlerischen Leitung von Ballettdirektor Stefano Giannetti wird zunächst in kleinen Gruppen geprobt. Nach und nach werden
die Gruppen aufeinandertreffen und alles wird
zu einem großen Ganzen zusammengefügt.
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Michael
Krauss.
So 14|10|2012 | 11.00 Uhr | Werkstattbühne
Begegnungen!
Bei diesem Projekt werden verschiedene Generationen, behinderte und nicht behinderte.
Menschen aus der Stadt und der Region
gemeinsam mit dem Ballettensemble des
Pfalztheaters und Ballettdirektor Stefano Giannetti eine Choreographie erarbeiten und dabei
sowohl körperlich als auch geistig und seelisch
erfahren, wie inspirierend es sein kann, auf
andere zuzugehen, etwas zu tun, was man
nie für möglich gehalten hätte und zusammen
mit vielen anderen Großes zu schaffen und zu
erreichen. Das Projekt startet im Oktober 2012.
Freunde des Pfalztheaters
1. Kammerkonzert
Tag der Musik - Hier wird Hören zum Erlebnis
Zu einer spannenden musikalischen Schnitzel-.
jagd durch das Pfalztheater sind am Sonntag,.
dem 28. Oktober 2012 Kinder zwischen 6 und
12 Jahren und ihre Familien herzlich willkommen. Mitglieder des Orchesters und des
Ensembles des Pfalztheaters möchten den
Kindern an diesem Sonntag die faszinierende
Welt der Musik zeigen. Dabei gibt es viel zu
entdecken: Was kann welches Instrument, was
eine Stimme und wie bewegt man sich zu welcher Musik? Was macht ein Dirigent und wie
arbeiteten Komponisten und Musiker früher,
wie tun sie es heute? Was braucht ein Orchester um musizieren zu können und wie sieht der
Tagesablauf eines Musikers im Theater aus? .
All diesen und noch vielen weiteren Fragen
gehen wir beim Tag der Musik in einem span-
Kolumne
Höhepunkt der Arbeit sind zwei Aufführungen
im März 2013 im Großen Haus des Pfalztheaters..
Mitmachen kann jeder ab 6 Jahren, der Spaß
am Tanzen hat und bereit ist, Zeit in die Proben
zu investieren und voll mit dabei zu sein. Eine
tänzerische Vor- oder Ausbildung ist nicht vonnöten. Die Anmeldung kann einzeln erfolgen,
wir freuen uns auch über Anmeldungen von
Gruppen. | th
Informationen und Anmeldung bei:
Tanja Hermann, Telefon 0631 I 3675 221,
E-Mail [email protected].
.
Bitte bei Anmeldung oder Interesse unbedingt
angeben:.
Name, Adresse, Telefonnummer und E-Mail
sowie Geburtsdatum.
Es geht wieder los am Pfalztheater! Bald
öffnet sich der Vorhang zu einer besonderen
Spielzeit. Zum einen beginnt ein neuer Abschnitt für das Pfalztheater:
Wir begrüßen aufs Herzlichste Urs Häberli als
neuen Intendanten. Für den Start mit vielen
neuen Akzenten wünschen wir ihm, seinem
Leitungsteam, dem ganzen Ensemble und
allen Mitarbeitern ganz fest Toi Toi Toi und
viel Erfolg.
Zum anderen blicken wir mit Freude und Stolz
auf das doppelte Jubiläum: Vor 150 Jahren
wurde das erste Theater in Kaiserslautern
eröffnet, 25 Jahre später wurde mit dem
„Stadtorchester“ das heutige Orchester des
Pfalztheaters begründet. In der wechselvollen
Geschichte der Stadt ist es alles andere als
selbstverständlich, dass wir dieses Doppeljubiläum feiern können. Seit über 40 Jahren
leistet der Förderverein „Freunde des Pfalz­
theaters“ seinen Beitrag zum Fortbestand des
Pfalztheaters als kulturelles Herz von Stadt
und Region. Auch in Zukunft wollen wir in
unserem Engagement nicht nachlassen, denn
wir sind von der Notwendigkeit von Theater
und Musik im öffentlichen Leben überzeugt.
Um das Pfalztheater als Treffpunkt für Sie
noch attraktiver zu gestalten, haben die
„Freunde des Pfalztheaters“ die Einrichtung
einer neuen Lounge im rechten Seitenfoyer
tatkräftig unterstützt. Dies wird auch der Ort
sein für manche exklusive Veranstaltungen,
in deren Genuss Sie als Mitglied unseres
Fördervereins kommen können, z. B. beim
Theater-Talk am 1. Oktober, bei dem sich Daniel Herzog, neuer Künstlerischer Betriebsdirektor, und der neue 1. Kapellmeister Markus
Bieringer vorstellen.
Das diesjährige Theaterfest ist mit „Gipfelstürmer“ überschrieben. Wir „Freunde“
möchten uns gerne weiterhin an den künstlerischen Gipfelstürmen des Pfalztheaters
beteiligen.
Wenn Sie uns und unseren Förderverein
kennen lernen wollen, freuen wir uns, Sie am
Stand der „Freunde des Pfalztheaters“ auf
dem Theaterfest am 15. September persönlich zu begrüßen. Vielleicht möchten künftig
auch Sie das Pfalztheater aktiv unterstützen
und werden Mitglied bei den „Freunden“.
Herzlichst,
Ihr Michael Krauss
Spielzeit 2012 | 2013
Premiere und Theaterpädagogik
Lisa knuddelt ihren Teddy zu heftig
Klassenzimmerstück von Holger Schober wirft ungewöhnlichen Blick auf das Thema Trennung und Scheidung.
Warum denkt eigentlich keiner darüber nach,
was für Auswirkungen eine Trennung der
Eltern für das Lieblingskuscheltier des Kindes
hat? Jede Menge Ratgeber und Fachbücher
beschäftigen sich mit den Kindern und Eltern,
da wird es doch mal Zeit, die Forschung
auszubauen und über Kuscheltiere nachzudenken!
Bei uns im Pfalztheater gibt es nun den
ersten Erlebnisbericht eines Teddybären zu
hören und zu sehen.
Eigentlich hat Teddy bisher immer sehr viel
Spaß mit Lisa gehabt, seinem ersten Kind
- und das ist, wie ihm schon sein Teddyprofessor gesagt hat, etwas ganz besonderes.
Doch seit einiger Zeit drückt Lisa ihn zu doll,
ständig will sie ihn knuddeln und dann wieder
wirft sie ihn im Zimmer umher und sogar den
Kopf hat sie ihm schon einmal abgerissen!
Da ist es doch verständlich, dass er dringend
eine Pause von Lisa braucht.
Warum benimmt sie sich überhaupt so anders als sonst? Teddy weiß, dass ihre Eltern
sich oft streiten und vor kurzem ist ihr Vater
ausgezogen. Doch was kann Teddy dafür?
Gar nichts und trotzdem ist er es, dem sie
die vielen blauen Flecken durch das viel zu
heftige Kuscheln zufügt...
Der Dramatiker Holger Schober nimmt sich
in seinem Stück für Kinder ab 6 Jahren eines
schwierigen Themas an. Über eine Trennung
oder eine Scheidung zu sprechen ist nicht
einfach, doch in „Teddy braucht ne Pause“
wird es mit einer wunderbaren Leichtigkeit erzählt. Schober nutzt dazu einen Trick: Er lässt
ein Kuscheltier sprechen und verändert so
die Perspektive. Es geht in erster Linie um die
Leiden von ihm. Lisas Problem ist zwar wichtig, aber es geht Teddy darum, sein eigenes
Problem zu lösen. Dass er damit gleichzeitig
Lisa helfen kann, ist Nebensache.
Keine Angst also vor einem „schwierigen“
Nachmittag, sondern freuen Sie sich auf tolle
Slapstickmomente, absurden Wortwitz und
auf die aufregende Welt der lebendigen Kuscheltiere - da gibt es vieles, was Sie sicher
noch nicht über Spielzeug wussten! | vk
Teddy braucht ne Pause
Klassenzimmerstück von Holger Schober
Inszenierung: Yvonne Kespohl
Kostüm: Birgit Lüdtke
Mit: Markus Penne
Premiere:
Do 13|09|2012 | 11.00 Uhr | extern
Kinderabovorstellungen:
So 07|10|2012 | 14.00 Uhr | Werkstattbühne
| 16.00 Uhr | Werkstattbühne
So 14|10|2012 | 16.00 Uhr | Werkstattbühne
Für alle Spielwütigen: Es geht wieder los!
Herbstferienworkshops, Junges Theater und Spielclubs laden zum Kreativwerden ein.
Ich heiße Sie und
Euch herzlich Willkommen! Neben
vielen bekannten
und beliebten theaterpädagogischen
Angeboten, haben
wir auch ganz neue
Projekte in petto!
Alle spannenden
Angebote entnehmen Sie bitte unserer
Broschüre „Theaterpädagogik“ oder der neuen Internetseite.
Ich lade alle Neugierigen zum Kreativwerden
und Mitspielen ein! Ihre Katja Bach
spannende Geschichte liegt in der Luft.
Spielerisch wird aus Euren Ideen ein Theaterstück!
Leitung: Gabriele Bössl, Theaterpädagogin
wie Ihr Schauspiel, Gesang und Tanz verbinden könnt und wie man dabei den Überblick
auf der Bühne nicht verliert.
Leitung: Christina Beeck, Theaterpädagogin
9-11 Jahre: Wir würfeln uns eine
Geschichte zusammen!
Ihr fragt euch, wie das gehen soll? Der Zufall, die Würfel und Eure eigenen Ideen sind
Autor unserer Foto-Video-Bühnen-(Love?)Story! In Kooperation mit medien+bildung.
com entwickeln wir vor der Kamera und auf
der Bühne ein spannendes Theaterstück.
Lasst mit uns die Würfel fallen…
Leitung: Katja Bach und Christine Zinn, Medienpädagogin
Herbstferienworkshops
Vom 8. – 13. Oktober finden die Herbstferienworkshops statt. Anmeldungen nehmen
wir ab dem 24.09.2012 telefonisch ab 10.00
Uhr entgegen. Die Teilnahmegebühr beträgt
20,- €.
Kinder von 6 bis 11 Jahren melden sich bitte
bei Desirée Kohl, Tel. 0631 3675 220, und Jugendliche von 12 bis 18 Jahren melden sich
bei Katja Bach, Tel. 0631 3675 292.
12-14 Jahre: Was soll das werden?
Genau wie Ihr habe ich keine Ahnung, was
am Ende auf die Bühne kommen wird. Ein
Drama? Alle Klassiker in einem Paket? Die
Evolution in 30 Minuten? Eins ist auf jeden
Fall sicher: Ihr könnt Eure Ideen in einer
eigenen Geschichte auf die Bühne bringen
und wir werden eine Menge Spaß haben!
Leitung: Karoline Saal, Theaterpädagogin
Spielclubs
Die Teilnehmer entwickeln innerhalb von
15 Terminen ein eigenes Theaterstück und
führen es in der Werkstattbühne auf.
Ab dem 16. Oktober 2012 starten die 12- bis
14-Jährigen immer dienstags und an zwei
Freitagen von 16.30 – 18.00 Uhr unter der
Leitung von Viktoria Klawitter, Dramaturgin.
Katja Bach startet am 29. Januar 2013
mit Kindern im Alter von 8 bis 11 ebenfalls
dienstags und an zwei Freitagen von 15.3017.00 Uhr ein Stück.
Anmeldungen nimmt die Theaterpädagogin
Katja Bach unter Tel. 0631 3675 292 entgegen. Kosten: 35,- € pro Person.
6-8 Jahre: Bin ich noch wach oder
schlaf ich schon?
Es ist Abend. Ihr schlaft ein. Plötzlich seid
Ihr in einer anderen Welt. Einer Welt voller
Geheimnisse, in der alles möglich ist... Eine
10
15-18 Jahre: Musical, Musical!
Wolltest Du schon immer Theaterspielen,
singen und tanzen? Am liebsten alles auf
einmal und am besten noch auf der Bühne?
Dann seid Ihr bei diesem Musicalworkshop
genau richtig! Wir finden gemeinsam heraus
Junges Theater
Unter der Leitung der Regisseurin Iris Beyer
können alle Interessierten ab 15 Jahren im
Jungen Theater einen Theaterabend unter
professionellen Bedingungen gemeinsam
erarbeiten. Das erste Treffen findet im Oktober statt. Anmeldungen können ab sofort bei
Dramaturgin und Jugendreferentin Viktoria
Klawitter eingehen, Tel. 0631 3675 273 oder
E-Mail [email protected].
Spielzeit 2012 | 2013
Abonnements | Sonderprogramme
Abonnenten gehen am günstigsten
ins Theater
Blaue Stunden
Sie möchten bis zu 30 % des Theaterpreises sparen und gleichzeitig in den Genuss von
Exklusivitäten kommen? Wir haben für jeden Geschmack, jeden Geldbeutel und jeden Terminwunsch das passende Abonnement!
Pfalz-Abonnement
Lassen Sie sich von unserem Theaterbus abholen und lauschen Sie bereits auf der Fahrt ins
Theater einer Einführung durch den Produktionsdramaturgen. Unser Bus bringt Sie bei jedem
Wetter ins Theater und Sie müssen sich keine Gedanken über den Genuss eines Pausensektes oder einen plötzlichen Wintereinbruch machen.
Kinder-Abo
Klein, aber oho. Für Euch haben wir uns etwas Besonderes ausgedacht: Mal Musik, mal Tanz,
mal Schauspiel. Ihr könnt sechs Mal ins Theater gehen und dort Gleichaltrige treffen. Zudem
gibt es spezielle Veranstaltungen, die nur Ihr als Kinder-Abonnenten besuchen dürft!
Auch neu für Kinder ist unsere Sonntagnachmittagsbetreuung. Buchen Sie ein Sonntagsabo
und geschultes Personal kümmert sich kostenlos um Ihr Kind während Sie Oper und Theater
in Ruhe genießen können.
Jugend-Club
Günstiger kommt ihr nirgendwo ins Theater: Genießt die Tatsache, dass hier Menschen live
auf der Bühne stehen und für euch performen. Erst könnt ihr shoppen gehen, dann genießt ihr
mit der Clique das Theaterstück und hinterher könnt ihr noch in der Stadt etwas trinken!
Theater After-Work
Ab sofort machen wir es der arbeitenden Bevölkerung leicht, auch unter der Woche ins
Theater zu gehen: Die Vorstellungen unseres Theater After-Work beginnen um 19.30 Uhr. Bei
einer warmen Suppe bekommen Sie vorher bereits eine Einführung durch den Dramaturgen.
Zudem haben Sie die Chance unseren neuen Intendanten und Ensemblemitglieder persönlich
kennen zu lernen.
Klaus
Kinski.
Klaus Kinski Superstar
Der Schreihals des neuen deutschen Films!
Provokateur, Choleriker, ein genialer Irrer!
Einer der größten der deutschen Filmgeschichte! Er war ein Superstar!
Berühmt und berüchtigt geworden ist Kinski
vor allem als Darsteller von psychopathischen
Charakteren und durch diverse Eskapaden an
den Filmsets Europas.
Schauspieler Markus Penne und Regieassistent Fabian Appelshäuser suchen vor allem
nach den leisen Tönen Kinskis und entdecken
neben dem wütenden Getriebenen auch
einen empfindsamen Menschen, der die Natur und seine Kinder vergöttert. Einen
Ehemann, der an seiner großen Liebe zu
seiner Frau scheitert.
Am 28. September, 18 Uhr im Casino der
Volksbank, Fischerstraße 49
(ehemals Landeszentralbank). Eintritt frei.
Auch neu: Abos Dienstag Schauspiel und Dienstag Musik
Für diejenigen unter Ihnen, die Inszenierungen mit Sprache bevorzugen, gibt es das Angebot, alle Schauspielinszenierungen im Großen Haus zum Sparpreis zu sehen. Für Musikfans
haben wir die Besuche aller musikalischen Stücke im Großen Haus zu einem günstigen Paket
geschnürt.
Ob Sie sich auf eine Sparte festlegen möchten oder die bunte Mischung präferieren: Wir
bieten über Wochentags-, Sparten- und Altersspezifische Abonnements bis hin zum Exquisitesten aller Angebote - dem Premieren-Abo - alles an.
Natalie
Forester.
Sie möchten auch zu diesem exklusiven Kreis von Theaterbesuchern gehören? Weitere Informationen finden Sie in unserem Spielzeitheft ab Seite 159. Zudem berät Frau Rosemarie Klug
Sie telefonisch an der Abokasse unter 0631-3675 207. Auch zu unserem Theaterfest sind Sie
herzlich eingeladen. Wir stehen am 15. September ab 14 Uhr für persönliche Abo-Beratungen im Pfalztheater bereit. Dort können Sie auch direkt mit unseren Theaterpromis auf Ihr neues
Abonnement anstoßen!
Annalena
Müller.
„Alles Theater!“
Ausstellung zum Doppeljubiläum im Theodor-Zink-Museum - Ab 20. Oktober 2012
Theater ist ein flüchtiges Medium. Wenn der Vorhang am Ende einer Aufführung fällt, ist das
eigentliche Kunstereignis bereits unwiederbringlich Vergangenheit. Das doppelte Jubiläum
des 150jährigen Bestehens des Pfalztheaters und der Gründung des Pfalztheater-Orchesters
vor 125 Jahren ist jedoch Anlass genug, die äußerst wechselhafte Geschichte des Theaterund Musiklebens in Kaiserslautern nachzuzeichnen. In Kooperation mit dem Pfalztheater
entsteht im Theodor-Zink-Museum eine Ausstellung, die Dokumente zur Existenz von Theater
und Orchester, Werbeplakate, Szenenfotos, Bühnenbild- und Kostümentwürfe, Kritiken und
vieles mehr zusammenträgt, um die Entwicklung des Pfalztheaters und seines Orchesters
lebendig werden zu lassen.
Die Eröffnung der Ausstellung ist am 20. Oktober 2012, sie wird zu den Öffnungszeiten des
Theodor-Zink-Museums bis Anfang April zu sehen sein.
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Lieblingstexte
Bei der zweiten „Blauen Stunde“ stellen sich
die neu am Pfalztheater engagierten Schauspielerinnen Annalena Müller und Natalie
Forester mit einer Auswahl ihrer Lieblingstexte vor.
Am 19. Oktober um 18 Uhr im
Casino der Volksbank, Fischerstraße 49
(ehemals Landeszentralbank). Eintritt frei.
Spielzeit 2012 | 2013
Anzeige
100 Jahre
WIR MACHEN STROM AUS SONNE
VOR IHRER HAUSTÜR.
Dass man aus Sonnenlicht Strom erzeugen kann, weiß man. Aber dass wir in der Pfalz und im Saarpfalz-Kreis an
rund 60 Standorten Fotovoltaikanlagen betreiben, wissen die wenigsten. Bereits 20 % unseres Stroms stammen aus
regenerativen Energiequellen. Fotovoltaik macht uns unabhängig von Importen und erzeugt CO2-neutrale Energie.
Und das ist nur ein Beispiel, wie wir erneuerbare Energien für die Region nutzen. Mehr erfahren Sie unter:
www.pfalzwerke.de/erneuerbare-energien
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Spielzeit 2012 | 2013
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