Preis- und Mengenanpassungen

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Universität Ulm | 89069 Ulm | Germany
Dipl.-Math. oec. Daniel Siepe
Fakultät für Mathematik und
Wirtschaftswissenschaften
Ludwig-Erhard-Stiftungsprofessur
Institut für Wirtschaftspolitik
Wintersemester 2010/11
Makroökonomik
Übung 5 - Preis- und Mengenanpassungen
5.1 Modellgrundlagen
Güternachfrage, Güterangebot, Gewinnmaximierung
5.2 Beispiel
Helmholtzstr. 20, Raum E 03
Tel. 0731 50-24264, Fax -24262
http://www.uni-ulm.de/wipo
Daniel.Siepe@uni-ulm.de
5.1 Modellgrundlagen
Güternachfrage
• Die Güternachfrage ist abhängig vom Preis p und einem Nachfrageniveauparameter Z:
Yd = pη · Z
• Preiselastizität
– Die Preiselastizität der Nachfrage misst das Verhältnis der relativen
Nachfrageveränderung und der sie auslösenden relativen Veränderung des Preises.
η=
δY
Y
δp
p
mit: η < −1
Dies bedeutet, dass aufgrund einer Preissenkung die Nachfrage steigt
bzw. eine Preissenkung die Nachfrage steigert.
• Marktmacht und Preiselastizität:
– Annahme monopolistischer Konkurrenz
(= unvollständige Konkurrenz)
– entsteht durch
∗
∗
∗
– führt bei einzelnen Unternehmen zu Marktmacht
⇒ Messung der Marktmacht durch Preiselastizität
2
Güterangebot
• Durch die Produktionsfunktion werden Input- und Outputgrößen funktional miteinander verknüpft.
• Das Güterangebot wird bestimmt durch eine kurzfristig
limitationale Produktionsfunktion:
–
–
–
3
Gewinnmaximierung
• Der Gewinn ergibt sich aus Erlös und Kosten:
–
–
–
• Welche Variablen kann das Unternehmen
kurzfristig bestimmen?
–
–
–
• Welche Variablen sind für das Unternehmen
kurzfristig exogen gegeben?
–
–
–
–
–
–
4
• Wann wird das Gewinnmaximum erreicht?
– Berechnung des Gewinnmaximums über 1. Ableitung:
– Diese Bedingung erster Ordnung stellt das
Gewinnmaximum dar, wenn die Nebenbedingungen
Y ≤ Yd ,
Y ≤ Y C,
Y ≤YL
erfüllt sind.
• Für das Gewinnmaximum müssen zwei Fälle unterschieden werden:
– Fall 1:
– Fall 2:
5
5.2 Beispiel
Annahmen:
-
1
Produktionsfunktion Y:
min( 15 · L, 40
· K)
Nachfrageniveauparameter Z: 2.000.000
Preiselastizität η:
-2
Kapazität YC:
100
Lohn w:
10
1
Kapitalnutzungskosten c:
4
1. Berechnen Sie das Gewinnmaximum!
2. Wie hoch ist das Gewinnmaximum, wenn der gesamte Gewinn dazu
verwendet wird um weitere Maschinen zu kaufen, die im Wert und in
der Produktivität der jetzigen Maschine entsprechen und Arbeitslosigkeit
vorhanden ist?
6
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