11 Wesentliche Regelungen des Kartellverfahrensrechts der VO 1

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2. Teil: Europäisches Kartellrecht
C Kartellverfahrensrecht
C Kartellverfahrensrecht
§ 11 Wesentliche Regelungen des Kartellverfahrensrechts
der VO 1/2003 im Überblick
I. Die Zuständigkeit der mit der Durchsetzung von Artt. 101
und 102 AEUV betrauten Behörden und Gerichte
1. Zuständigkeitsbereich der Kommission:
Art. 4 VO 1/2003
2. Die Zuständigkeit der Wettbewerbsbehörden der Mitgliedstaaten
(Art. 5 VO 1/2003)
a) Grundsatz
b) Zuständigkeit des BKartA und der Landeskartellbehörden
in Deutschland: § 50 GWB
c) Verlust der Zuständigkeit bei Ausübung des Evokationsrechts
der Kommission, Art. 11 Abs. 4, 6 VO 1/2003
3. Die Zuständigkeit der Gerichte der Mitgliedstaaten, Art. 6 VO 1/2003
II. Entscheidungsarten
1. Verpflichtungsentscheidungen, Art. 7 VO 1/2003
a) Verfahren: Einleitung von Amts wegen oder auf
Beschwerde einer interessierten Partei
b) Inhalt der Entscheidung
aa) Feststellung eines Verstoßes gegen Artt. 101, 102 AEUV
bb) Abstellung von Zuwiderhandlungen
c) Einstweilige Maßnahmen, Art. 8 VO 1/2003
2. Zusagenentscheidungen, Art. 9 VO 1/2003
3. Nichtanwendbarkeitsentscheidung nach Art. 10 VO 1/2003
a) Feststellungsentscheidung
b) Voraussetzungen
c) Lediglich deklaratorische, keine konstitutiven Wirkungen
4. Entzug des Rechtsvorteils einer GFVO, Art. 29 VO 1/2003
III. Ermittlungsbefugnisse
1. Auskunfts- und Nachprüfungsrechte
a) Auskunftsverlangen Art. 18 VO 1/2003
b) Nachprüfungsbefugnisse in Geschäftsräumen
c) Befragungsrecht Art. 19 VO 1/2003
d) Nachprüfungsauftrag und Nachprüfungsentscheidung
(Art. 20 Abs. 3 und Abs. 4 VO 1/2003)
e) Unterstützung der Mitgliedstaaten bei der Durchführung
von Nachprüfungen
f) Nachprüfungen in anderen als Geschäftsräumen
2. Untersuchung von Wirtschaftszweigen und von Vereinbarungen
IV. Zusammenarbeit zwischen Kommission und mitgliedstaatlichen
Wettbewerbsbehörden, Art. 11 ff. VO 1/2003
1. Grundsatz: enge Kooperation der Kommission mit den Wettbewerbsbehörden der Mitgliedstaaten
2. Berichtspflicht der mitgliedstaatlichen Wettbewerbsbehörden an die
Kommission (Art. 11 Abs. 3 und Abs. 4 VO 1/2003)
a) Vor oder bei Verfahrenseröffnung
b) Vor Erlaß einer Entscheidung
3. Evokationsrecht der Kommission
4. Informationsaustausch zwischen Kommission und Wettbewerbsbehörden der Mitgliedstaaten
5. Zusammenarbeit zwischen den Wettbewerbsbehörden der Mitgliedstaaten
a) Mitteilung von Informationen zur Anwendung von Artt. 101 und 102 AEUV
b) Aussetzung und Einstellung von Verfahren, Art.13 VO 1/2003
V. Kooperation zwischen Kommission und Gerichten der Mitgliedstaaten
1. Stellungnahmen der 5. Kommission und der Wettbewerbsbehörden der
betreffenden Mitgliedstaaten in Fällen der Anwendung von Artt. 101,
102 AEUV durch Gerichte der Mitgliedstaaten
2. Sicherstellung der einheitlichen Anwendung der Wettbewerbsregeln
durch die Gerichte der Mitgliedstaaten – Bindung der Gerichte an vorgängige Entscheidungen der Kommission
VI. Sanktionen für Verstöße von Unternehmen gegen Artt. 101 und 102
AEUV: Art. 23 VO 1/2003
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