Europäischer Wirtschafts- und Sozialausschuss Direktion B – Beratende Arbeiten Fachgruppe Außenbeziehungen Bericht über die Tätigkeiten der Fachgruppe Außenbeziehungen in der Mandatsperiode 2013-2015 I. WICHTIGSTE ZIELE UND POLITISCHE PRIORITÄTEN Das allgemeine Ziel des EWSA im Bereich Außenbeziehungen besteht darin, die spezifischen Ziele der Zivilgesellschaft im Rahmen der Außen-, Handels-, Erweiterungs- und Entwicklungspolitik der EU zu unterstützen, indem er die Beziehungen der EU zur organisierten Zivilgesellschaft in Drittländern fördert. Die wichtigsten politischen Prioritäten der Fachgruppe REX in der Mandatsperiode 2013-2015 waren o die Einbettung der Ziele der Zivilgesellschaft in die Außenpolitik der EU und o die Aufnahme strukturierter Beziehungen zu den Organisationen der Zivilgesellschaft in Drittländern und anderen Regionen. Ihre Arbeitsschwerpunkte betrafen folgende geographische Gebiete und politische Bereiche: a) b) c) d) die Bewerberländer; die Nachbarländer der EU; die Entwicklungspolitik und den internationalen Handel. Allein im Zeitraum 2014-2015 hat die Fachgruppe REX elf neue ständige Arbeitsorgane eingerichtet: neun ständige Arbeitsorgane auf der Grundlage von Mandaten im Rahmen von Handels- oder Assoziierungsabkommen mit Zentralamerika, Kolumbien und Peru, der Ukraine, Moldau (zwei Arbeitsorgane), Georgien (zwei Arbeitsorgane), Chile und dem Cariforum; ein einseitiges Arbeitsorgan zur Überwachung der Verhandlungen mit den USA und ein Netz wirtschaftlicher und sozialer Interessenträger im Rahmen der strategischen Partnerschaft zwischen der EU und Afrika. Im Zuge ihrer Arbeiten hat die Fachgruppe REX ihre Beziehungen zu den parlamentarischen Versammlungen AKP-EU, Euromed, EuroLat, EWR und Euronest vertieft. Die Fachgruppe hat ihre Zusammenarbeit mit den zuständigen Generaldirektionen der Europäischen Kommission, dem Europäischen Parlament und dem EAD fortgeführt. Außerdem ist sie im Einklang mit dem Arbeitsprogramm der Kommission und den Prioritäten der verschiedenen Ratsvorsitze ihren EESC-2015-03644-00-02-TCD-TRA (ES) 1/12 DE institutionellen Verpflichtungen nachgekommen. In den meisten Ländern und Regionen arbeitete sie erfolgreich mit der ILO sowie mit weiteren Organisationen der Vereinten Nationen zusammen. Es ist darauf hinzuweisen, dass die UN-Arbeitsgruppe für Sozialwirtschaft nach einer Debatte zu diesem Thema in der Fachgruppe die Aufnahme eines EWSA-Mitglieds beantragt hat. II. TÄTIGKEITEN UND ERFOLGE a) Bewerberländer Hinsichtlich der Beziehungen mit der Zivilgesellschaft der Bewerberländer sind folgende Erfolge besonders hervorzuheben: Der Gemischte Beratende Ausschuss EU-Kroatien (GBA) hat seine Arbeit abgeschlossen, da Kroatien im Juli 2013 der EU beigetreten ist. Der GBA hat von Beginn an einen wertvollen Beitrag seitens der Zivilgesellschaft zu den meisten Verhandlungskapiteln geleistet, wobei der Schwerpunkt vor allem auf der Förderung des sozialen Dialogs und der Gewerkschaftsrechte lag. Der Ende 2012 eingerichtete Gemischte Beratende Ausschuss EU-Montenegro ist zweimal pro Jahr zusammengetreten, um die bei den Verhandlungen über den EU-Beitritt Montenegros erzielten Fortschritte zu überwachen und Fragen von gemeinsamem Interesse für die Vertreter der Zivilgesellschaft beider Seiten zu erörtern. Der Schwerpunkt lag besonders auf der Erörterung der Lage in Montenegro im Hinblick auf Verhandlungskapitel 23 und 24 – Menschenrechte, Korruptionsbekämpfung, Antidiskriminierungspolitik und Medienfreiheit. Die konstituierende Sitzung des GBA EU-Serbien fand am 21. Juli 2015 in Belgrad statt. Im Juli wurde eine Stellungnahme zur Rolle der Zivilgesellschaft in den Beziehungen EU-Serbien verabschiedet, und im Januar 2014 wurde ein Folgebesuch in Serbien organisiert. Die Arbeiten des GBA EU-ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien konzentrierten sich auf Fragen wie Minderheitenrechte, sozialer Dialog, Entwicklung des ländlichen Raums und Korruptionsbekämpfung. Die 8. und letzte Sitzung des GBA fand im Oktober 2013 statt. Da die Beitrittsverhandlungen auf Eis gelegt worden waren, wurde nach einer Reise nach Skopje im September 2014 beschlossen, die Arbeiten des GBA vorübergehend auszusetzen, bis die Lage geklärt ist. Im Juli 2015 wurde eine Informationsreise nach Skopje und Kumanovo organisiert, um sich für die Einbeziehung der Organisationen der Zivilgesellschaft in alle weiteren Gespräche über die Lösung der derzeitigen politischen Krise in der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien einzusetzen. Im September 2014 wurde ein Folgebesuch in das Kosovo organisiert, um die im Juli 2012 verabschiedete Sondierungsstellungnahme des EWSA über die Rolle der Zivilgesellschaft in den Beziehungen EU-Kosovo vorzustellen. EESC-2015-03644-00-02-TCD-TRA (ES) 2/12 Hinzuweisen ist auch auf die Erarbeitung von EWSA-Stellungnahmen zu Serbien, der Türkei, Albanien, zur Transparenz der Erweiterungsverhandlungen und zur Energiepolitik im Westbalkan. Türkei Der Gemischte Beratende Ausschuss EU-Türkei hielt in der letzten Mandatsperiode drei Sitzungen ab. Sie lieferten einen wirksamen Beitrag zu den Bemühungen der Türkei um Angleichung ihrer Rechtsvorschriften an den Besitzstand, insbesondere in den Bereichen Justiz und Grundrechte, Zollunion, Außenbeziehungen, Sozialpolitik und Beschäftigung, Unternehmensrecht und Freizügigkeit der Arbeitnehmer. Nach der Welle von Demonstrationen, die mit den Protesten im Gezi-Park im Mai 2013 ihren Anfang nahmen, unternahm die Fachgruppe zwei Informationsreisen in die Türkei, um sich ein Bild von der Lage der türkischen Zivilgesellschaft zu machen. Auf dieser Grundlage wurde auf der Plenartagung im Januar 2015 eine Stellungnahme zum Thema "Lage und Arbeitsbedingungen der zivilgesellschaftlichen Organisationen in der Türkei" verabschiedet. Die Stellungnahme wurde vom Berichterstatter in einer Sitzung des Gemischten Parlamentarischen Ausschusses EU-Türkei erläutert. Albanien Nach der offiziellen Anerkennung Albaniens als Bewerberland ersuchte die Europäische Kommission den EWSA gemäß Artikel 9 des Protokolls über die Zusammenarbeit um Erarbeitung einer Sondierungsstellungnahme zur Rolle der Zivilgesellschaft in den Beziehungen zwischen der EU und Albanien (2014). Vor diesem Hintergrund sandte der EWSA eine Delegation von drei Mitgliedern in das Land. Neben Sitzungen mit Beamten der EU und Albaniens veranstaltete die Fachgruppe in Tirana und Shkodra Anhörungen mit der Zivilgesellschaft. Die dabei gesammelten Informationen flossen entsprechend in die Stellungnahme ein, wobei besonders betont wird, wie wichtig eine transparentere und integrativere Haltung gegenüber den Organisationen der Zivilgesellschaft in allen Phasen des Beitrittsprozesses ist. Westbalkan-Foren Alle zwei Jahre organisiert die Fachgruppe REX dezentralisierte zivilgesellschaftliche Veranstaltungen, die die einzigartige Gelegenheit bieten, ein breites Spektrum von Vertretern der Zivilgesellschaft aus beiden Regionen zusammenzubringen. Diese Veranstaltungen finden in Form eines Forums statt, das Themen gewidmet ist, die im Einklang mit den Prioritäten des Begleitausschusses Westbalkan für den Zeitraum 2013-2015 stehen. Nach dem Forum in Zagreb im Jahr 2012 führte die Fachgruppe 2015 eine erfolgreiche Veranstaltung in Belgrad (Serbien) durch. Die Teilnehmer, die die Vielfalt der Zivilgesellschaft des Westbalkans und der EU widerspiegelten, erörterten die Transparenz und Aufgeschlossenheit gegenüber den Organisationen der Zivilgesellschaft während des Beitrittsprozesses, die Rolle der Zivilgesellschaft bei der EESC-2015-03644-00-02-TCD-TRA (ES) 3/12 Korruptionsbekämpfung und der Lösung beschäftigungspolitischer Probleme im Westbalkan und die Frage der Rechte von Minderheiten, darunter auch Roma, Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle. b) Nachbarländer der EU Im Hinblick auf die östlichen Nachbarn wurde durch die Unterzeichnung der Assoziierungsabkommen zwischen der EU und Georgien, Moldau und der Ukraine im Jahr 2014 ein neuer Rahmen für die Beziehungen mit den jeweiligen Zivilgesellschaften geschaffen. Am 16. April 2015 wurde in Kiew die zivilgesellschaftliche Plattform EU-Ukraine eingerichtet, die als Forum für den Meinungsaustausch zwischen den Vertretern der Zivilgesellschaften beider Seiten fungieren soll, um sie über die Umsetzung des Abkommens zu informieren und ihre Beiträge dazu einzuholen. Sie wird zweimal im Jahr zusammenkommen, um Themen von größter Bedeutung für beide Vertragsparteien zu erörtern, Berichte anzunehmen und Empfehlungen an den Assoziationsrat zu richten. Der EWSA wird auf dieser Plattform von neun Mitgliedern vertreten. Ähnliche zivilgesellschaftliche Plattformen werden derzeit gemeinsam mit Georgien und Moldau eingerichtet; auf diesen Plattformen werden neben den Ausschussmitgliedern auch andere zivilgesellschaftliche Netze der EU vertreten sein. Darüber hinaus wird der EWSA aktiv an den Arbeiten der Internen Beratungsgruppen mitwirken, die im Rahmen des Teils des Abkommens eingerichtet wurden, in dem es um die vertiefte und umfassende Freihandelszone (DCFTA) geht. Unter Hinweis auf die Bedeutung der jüngsten politischen Prozesse in der Östlichen Partnerschaft hat der Ausschuss Stellungnahmen zur Situation der ukrainischen Zivilgesellschaft im Zusammenhang mit dem Bestreben der Ukraine nach Annäherung an die EU, zur Überprüfung der Europäischen Nachbarschaftspolitik sowie zum Thema Landwirtschaft, ländliche Gebiete und nachhaltige Entwicklung in den Ländern der Östlichen Partnerschaft verabschiedet. In Bezug auf die südlichen Nachbarländer hat die Fachgruppe Bilanz über die jüngsten Veränderungen in der Region gezogen und ihre bilateralen Aktivitäten schwerpunktmäßig auf die Länder ausgerichtet, bei denen die größte Wirkung zu erwarten ist. Die verstärkte Einbindung der Zivilgesellschaft in den politischen Dialog stand dabei nach wie vor als Hauptziel im Mittelpunkt. Sie pflegte enge Beziehungen zum marokkanischen WSR, band ihn in mehrere Stellungnahmen ein und traf mehrmals mit seinem Präsidenten zusammen; außerdem unterhielt sie Kontakte zu den algerischen, israelischen, jordanischen und libanesischen WSR. Diese Akteure haben außerdem die Möglichkeit, anlässlich des von der Fachgruppe REX organisierten Europa-MittelmeerGipfeltreffens der Wirtschafts- und Sozialräte und vergleichbarer Einrichtungen jährlich zusammenzukommen. Dieses Treffen ist die wichtigste institutionelle Veranstaltung des EWSA in der Region. Auf regionaler Ebene hat der EWSA mit der Unterzeichnung einer Vereinbarung im Januar 2015 seine Zusammenarbeit mit der Union für den Mittelmeerraum (UfM) vertieft, wodurch die Fachgruppe die Möglichkeit erhält, sich stärker an den Tätigkeiten der UfM zu beteiligen. Nach Abschluss der Vereinbarung wurde der EWSA zur Mitwirkung am Beratungsgremium des EESC-2015-03644-00-02-TCD-TRA (ES) 4/12 Med4Jobs-Programms aufgefordert. Darüber hinaus ist der EWSA Beobachter in den Sitzungen der Minister und hohen Beamten der Union für den Mittelmeerraum. In diesem Zeitraum haben wir aktiv mit dem EAD und der GD NEAR zusammengearbeitet. Außerdem wirkt die Fachgruppe an der europäischen institutionellen Initiative zur Schaffung eines regionalen Mechanismus für den zivilgesellschaftlichen Dialog im Süden mit. Sie gehört dem interinstitutionellen Lenkungsausschuss an und setzt sich für eine integrative und von der Basis ausgehende Vision des Dialogs ein. Der EWSA richtete die beiden Foren der Zivilgesellschaft aus, die 2014 und 2015 im Rahmen dieses Dialogs in Brüssel stattfanden, und nahm an mehreren Vorbereitungssitzungen in Mittelmeerländern teil. In seiner beratenen Funktion veröffentlichte der EWSA mehrere Stellungnahmen in Bezug auf den Europa-Mittelmeer-Raum. Themenschwerpunkte waren dabei unter anderem die Ziele für eine nachhaltige Entwicklung in der Region, Einwanderung, Jugend, Wasserbewirtschaftung und die Überprüfung der Strategie der EU für diese Region. Außerdem hat er sich dazu verpflichtet, in Zusammenarbeit mit dem Sekretariat der Union für den Mittelmeerraum für die Region konkrete Projekte – wie etwa zum Thema Energie – zu entwickeln. c) Entwicklungspolitik Die Fachgruppe unterhielt regelmäßige Kontakte mit der Zivilgesellschaft in den AKP-Staaten. Darüber hinaus wurden das ganze Jahr 2015 hindurch spezielle Tätigkeiten im Rahmen des Europäischen Jahres für Entwicklung organisiert und Stellungnahmen zu folgenden Themen erarbeitet: Entwicklungsfinanzierung, Entwicklungsrahmen für die Zeit nach den Millenniumsentwicklungszielen (mit gemeinsamen Debatten zusammen mit der Fachgruppe NAT und der Beobachtungsstelle für nachhaltige Entwicklung), zur Rolle der Privatwirtschaft in der Entwicklung und zu dem zum Europäischen Jahr für Entwicklung ausgerufenen Jahr 2015 erarbeitet. Darüber hinaus führte die Fachgruppe eine speziell der Entwicklungspolitik und der besseren internen Koordinierung ihrer verschiedenen Komponenten gewidmete Debatte. Die Beziehungen zu den AKP Staaten stützten sich auf fünf Säulen: 1. Sitzungen des Begleitausschusses AKP-EU: Es fanden vier Sitzungen zu einer breiten Palette von Themen statt, darunter die Entwicklungspolitik und die Rolle der Zivilgesellschaft, die Nachhaltigkeitsziele und der Rahmen für die Zeit nach 2015, Wirtschaftspartnerschaftsabkommen, landwirtschaftliche Familienbetriebe, Sozialschutz, Ernährungssicherheit, Entwicklungsfinanzierung, die Strategie EU-Afrika und der Rahmen für die Zeit nach dem Cotonou-Abkommen. 2. Teilnahme an den Sitzungen der Paritätischen Parlamentarischen Versammlung AKP-EU: Mitglieder des Begleitausschusses AKP-EU nahmen an sechs Sitzungen der Paritätischen Parlamentarischen Versammlung AKP-EU teil. Als Teil dieser Sitzungen organisierte die Fachgruppe Treffen mit Vertretern lokaler Organisationen der EESC-2015-03644-00-02-TCD-TRA (ES) 5/12 Zivilgesellschaft, um einen Dialog über Fragen im Zusammenhang mit den Beziehungen zwischen den AKP-Staaten und der EU einzuleiten. 3. Regionale Seminare der wirtschaftlichen und sozialen Interessengruppen der AKP-Staaten: Es wurden zwei regionale Seminare der wirtschaftlichen und sozialen Interessengruppen veranstaltet, eins im Senegal (Westafrika, 2013) und eins in Kamerun (Zentralafrika, 2015). Vertreter der wirtschaftlichen und sozialen Interessengruppen aus der Region wurden eingeladen, um Fragen von besonderer Bedeutung zu erörtern. Auf jedem der regionalen Seminare wurde von allen Teilnehmern eine Abschlusserklärung angenommen. 4. Konferenzen der wirtschaftlichen und sozialen Interessengruppen der AKP-Staaten: Im Oktober 2014 wurde in Brüssel die alle drei Jahre stattfindende Sitzung mit Delegierten aus den 78 AKP-Staaten organisiert, um über die neue Politik im Bereich nachhaltige Entwicklung gemäß den Rahmenvorgaben für die Zeit nach 2015 und die Zukunft der Handelsbeziehungen zwischen der EU und den AKP-Staaten aus Sicht der Zivilgesellschaft zu diskutieren. Eine Abschlusserklärung wurde angenommen und den politischen Instanzen des Cotonou-Abkommens und anderen relevanten Akteuren übermittelt. 5. Konferenzen der wirtschaftlichen und sozialen Interessenträger Afrika-EU: Im März 2014 fand eine erste Sitzung mit wirtschaftlichen und sozialen Akteuren aus afrikanischen Staaten in Brüssel statt. Sie ermöglichte die Einrichtung eines Netzes der wirtschaftlichen und sozialen Interessenträger EU-Afrika mit dem Ziel, die gemeinsame Strategie Afrika-Europa (von 2007) impulsgebend zu überwachen und eine Erklärung zu verfassen, die die sozialen und wirtschaftlichen Akteure dann auf dem 4. Gipfeltreffen Afrika-EU (April 2014) vorgelegt haben. Eine zweite Sitzung ist für Oktober 2015 geplant. In Bezug auf Afrika ist zu erwähnen, dass die Fachgruppe 2015 in einer Sitzung mit dem Präsidenten des ECOSOC in den Räumlichkeiten der Afrikanischen Union in Addis Abeba ihre Beziehungen zu dem neu eingesetzten Rat für Wirtschaft, Soziales und Kultur der Afrikanischen Union wieder aufgenommen hat. Europäisches Jahr für Entwicklung 2015 Als Initiator ist der EWSA ein zentraler Akteur bei der Umsetzung des Europäischen Jahrs für Entwicklung 2015 gewesen. Der EWSA trägt zu interinstitutionellen Tätigkeiten bei und hat außerdem eine Reihe eigener Aktivitäten auf lokaler, nationaler und europäischer Ebene geplant. Das Thema des Europäischen Jahres für Entwicklung 2015 stand bereits auf der Tagesordnung des 27. Treffens der wirtschaftlichen und sozialen Interessengruppen AKP-EU im Oktober 2014 in Brüssel. Am 9. Januar 2015 nahm EWSA-Präsident Malosse an der offiziellen Eröffnungsveranstaltung in Riga teil. Seitdem hat der EWSA mit mehreren Anhörungen – insbesondere mit jener zur Rolle der im EWSA vertretenen wirtschaftlichen und sozialen Organisationen in der EU-Entwicklungspolitik – und Stellungnahmen zur Entwicklungsfinanzierung (vom EWSA im Juli 2015 auf der UN-Konferenz in Addis Abeba EESC-2015-03644-00-02-TCD-TRA (ES) 6/12 vorgelegt), zu den Nachhaltigkeitszielen, zum Thema menschenwürdiges Leben und zum Sozialschutz einen Beitrag geleistet. d) Welthandel Im Berichtszeitraum ist eine rasche Entwicklung bei den Aktivitäten der Fachgruppe im Bereich Handel zu verzeichnen gewesen. Die Fachgruppe hat acht auf den Handel bezogene Stellungnahmen zu folgenden Themen erarbeitet: Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP), TTIP und die Auswirkungen auf KMU, die Rolle der Zivilgesellschaft im Freihandelsabkommen zwischen der EU und Japan, die Beilegung von Streitigkeiten zwischen Investor und Staat, eigenständige Investitionsabkommen der EU mit Drittstaaten, die Handelsbeziehungen zu Marokko, wichtige Einfuhren und externe Aspekte des geistigen Eigentums. Am Ende dieser Mandatsperiode wird der EWSA eine Stellungnahme zur Überarbeitung der Handelspolitik der EU abgeben. Im Rahmen der TTIP-Verhandlungen erhielt der EWSA als Institution über drei Mitglieder der Fachgruppe erstmals Zugang zu den Verhandlungstexten der EU. Darüber hinaus haben Mitglieder des EWSA auch an einer Reihe von Veranstaltungen und anderen Aktivitäten im Zusammenhang mit den Verhandlungen über die TTIP und das Freihandelsabkommen EU-Japan mitgewirkt. Hinsichtlich der TTIP verfolgt die Fachgruppe einen projektorientierten Ansatz und hält gemeinsam mit der Europäischen Kommission und anderen Akteuren Veranstaltungen zur Förderung der zivilgesellschaftlichen Mitwirkung an den TTIP-Verhandlungen ab. Es wurde ein Begleitausschuss USA geschaffen, um die Tätigkeiten im Zusammenhang mit der TTIP und den Beziehungen zu den USA im Allgemeinen zu verfolgen. Außerdem hat die Fachgruppe Seminare zur Sensibilisierung der Zivilgesellschaft für die Verhandlungen zwischen der EU und Japan veranstaltet. Die Mitglieder der Fachgruppe haben Kontakte zu den marokkanischen, mexikanischen, amerikanischen und japanischen Organisationen der Zivilgesellschaft unterhalten und in diesem Zusammenhang mehrere Besuche in den betreffenden Ländern organisiert. Die Fachgruppe stellte drei Mitglieder und ein Sekretariat für die 2012 im Rahmen des Kapitels über Handel und nachhaltige Entwicklung des Freihandelsabkommens EU-Korea eingerichtete Interne Beratungsgruppe der EU. Im Berichtszeitraum hielt diese Beratungsgruppe drei gemeinsame Sitzungen mit ihren koreanischen Gesprächspartnern (zivilgesellschaftliches Forum EU-Korea im September 2013, Dezember 2014 und September 2015) ab und erörterte Fragen im Zusammenhang mit Arbeitsnormen, dem Klimawandel, der grünen Wirtschaft und dem Handel mit Umweltgütern. Die Fachgruppe setzte eine Interne Beratungsgruppe der EU für Handelsabkommen mit Kolumbien-Peru und Zentralamerika ein. Die ersten gemeinsamen Sitzungen fanden 2015 statt. Diese Beratungsgruppe wird die Kontakte zu ihren Partnerberatungsgruppen in Drittländern fortsetzen und Möglichkeiten sondieren, wie sich ihre Teilnahme an Sitzungen und ihre Mitwirkung an der gemeinsamen Überwachung der Umsetzung der Abkommen erleichtern lässt. EESC-2015-03644-00-02-TCD-TRA (ES) 7/12 Die Fachgruppe stellte jeweils drei Mitglieder für die im Rahmen der Assoziierungsabkommen mit Moldau und Georgien neu eingerichteten Internen Beratungsgruppen der EU. Im Berichtszeitraum richtete die Fachgruppe im Rahmen des Wirtschaftspartnerschaftsabkommens EU-Cariforum einen Gemischten Beratenden Ausschuss EU-Cariforum ein. Die erste Sitzung des GBA fand im November 2014 statt. Die Fachgruppe trug zum öffentlichen WTO-Forum 2014 bei, indem sie in Zusammenarbeit mit der ILO einen Workshop zum Thema "Handel und menschenwürdige Arbeit in der globalisierten Wirtschaft" veranstaltete, wodurch sie für eine gute Sichtbarkeit im institutionellen Gefüge sorgte und diesen jährlichen Dialog der WTO mit verschiedenen Akteuren um eine neue Sichtweise bereicherte. Die Fachgruppe nimmt als Berater der Europäischen Kommission an den WTOMinisterkonferenzen teil und verfolgt in dieser Eigenschaft aufmerksam die Entwicklung der WTO wie die Umsetzung des Übereinkommens über Handelserleichterungen, die multilateralen Verhandlungen über Umweltgüter und das Abkommen über den Handel mit Dienstleistungen (TISA) sowie die Erarbeitung des WTO-Arbeitsprogramms für die Zeit nach Bali. e) Russland Im Berichtszeitraum wurden die Tätigkeiten der Fachgruppe REX im Zusammenhang mit der Gesellschaftskammer der Russischen Föderation stark von den Folgen der Annexion der Krim durch Russland, der Krise in der Ukraine und der schweren Krise in den Beziehungen zwischen der EU und Russland beeinflusst. Der EWSA setzte die regelmäßigen Seminare mit der Gesellschaftskammer der Russischen Föderation aus, nachdem diese bekundet hatte, dass sie die Annexion der Krim unterstütze. Angesichts der Verschlechterung der Medien- und Vereinigungsfreiheit in Russland hat der EWSA eine Stellungnahme über die Lage der Zivilgesellschaft in Russland abgegeben, später einen Informationsbericht erarbeitet und mit dem Forum der Zivilgesellschaft EU-Russland zusammengearbeitet. Zwei gemeinsame Sitzungen wurden im Berichtszeitraum mit dem Forum organisiert, eine 2014 und eine weitere 2015. f) Lateinamerika Der EWSA verfolgte speziell im Zusammenhang mit der Unterzeichnung neuer oder der Verlängerung bereits bestehender Handelsabkommen verschiedene Aktivitäten im Hinblick auf Lateinamerika und die Karibik. Er organisierte – wie bereits seit Beginn der Gipfeltreffen EULateinamerika und Karibik – ein Treffen mit der Zivilgesellschaft der Region, ein Treffen des Diskussionsforums der Zivilgesellschaft EU-Brasilien (das im Rahmen der strategischen Partnerschaft EU-Brasilien besteht), setzte zwei interne Beratergruppen (siehe Abschnitt "Handel" dieses Berichts) und einen Gemischten Beratenden Ausschuss ein, organisierte mehrere Reisen in Verbindung mit der Umsetzung dieser Abkommen und verfasste eine Stellungnahme. EESC-2015-03644-00-02-TCD-TRA (ES) 8/12 Die wichtigste Veranstaltung war das 8. Treffen der organisierten Zivilgesellschaft EULateinamerika/Karibik in Brüssel am 11. und 12. März 2015, die als Vorbereitungsveranstaltung für das Gipfeltreffen EU-CELAC diente. Auf dieser Veranstaltung, an der mehr als 130 Vertreter aus 25 CELAC-Staaten teilnahmen, wurden die drängenden Probleme Klimawandel, Ungleichheiten, informelle Wirtschaft und Entwicklung von beiderseitigem Nutzen in Angriff genommen. Erstmals wurde die Abschlusserklärung dieser Veranstaltung auf dem Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs vorgelegt. Am 15./16. September 2014 fand das 8. Diskussionsforum EU-Brasilien in Brasilia statt. Auf dieser Veranstaltung ging es um folgende Themen: Ziele für eine nachhaltige Entwicklung, Mobilität in der Stadt, Indikatoren über das BIP hinaus und Wissensmobilität. Die Abschlusserklärung wird auf dem nächsten Gipfeltreffen EU-Brasilien den politischen Instanzen vorgelegt. Ein weiteres wichtiges Ereignis war die Einrichtung eines Gemischten Beratenden Ausschusses EUChile infolge des im Rahmen des Assoziierungsabkommens EU-Chile erteilten Mandats; dieses Arbeitsorgan wurde in der Sitzung des Assoziationsrats im April 2015 offiziell anerkannt. Ebenso wurden neue Maßnahmen in die Wege geleitet wie beispielsweise eine bevorstehende Reise nach Kuba zur Aufnahme von Beziehungen zur Zivilgesellschaft dieses Landes mit dem Ziel, die derzeit laufenden Verhandlungen über ein Abkommen über den politischen Dialog und die Zusammenarbeit um die Sicht der Zivilgesellschaft zu ergänzen. Ein Arbeitsbereich, mit dem sich an das Seminar anknüpfen lässt, das die Fachgruppe gemeinsam mit der GD Beschäftigung im Anschluss an die Erarbeitung der EWSA-Stellungnahme zur internationalen Dimension der sozialen Sicherheit organisiert hat, ist die Förderung der Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit zwischen der EU und den lateinamerikanischen und karibischen Staaten. Ein Treffen mit der Generalsekretärin des iberoamerikanischen Generalsekretariats Rebecca Grynspan im Juni 2015 hatte ihre Zusage zur Folge, dieses Vorhaben künftig mit Unterstützung des EWSA fördern zu wollen. Im September 2015 steht eine Stellungnahme zur Überarbeitung des Assoziierungsabkommens EUMexiko zur Verabschiedung an. Eine der wichtigsten Forderungen in der Stellungnahme ist die Einrichtung eines ausgewogenen Gemischten Beratenden Ausschusses, damit die Zivilgesellschaft auf beiden Seiten die Umsetzung des überarbeiteten Abkommens überwachen kann. g) Europäischer Wirtschaftsraum Es fanden drei Sitzungen des Beratenden Ausschusses EWR und fünf Sitzungen seines Vorstandes statt. Die Sitzungen des Beratenden Ausschusses wurden 2013 in Finnland, 2014 in Norwegen und 2015 in Kroatien abgehalten. Zu den erörterten Themen, die Anlass zur Annahme gemeinsamer EESC-2015-03644-00-02-TCD-TRA (ES) 9/12 Entschließungen gaben, gehören: Chancen und Herausforderungen in der sich wandelnden Arktisregion, die Rolle der Sozialpartner beim Übergang junger Menschen von der Ausbildung zum Arbeitsmarkt, erneuerbare Energien und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit, die Gleichstellung der Geschlechter, Auswirkungen der TTIP auf das EWR-Abkommen und Investitionen in hochwertige Arbeitsplätze für ein nachhaltiges Wachstum. h) Asien Japan Der EWSA leistet einen wichtigen Beitrag zu den Beziehungen zwischen der EU und Japan, indem er Fragen in Bezug auf die bilaterale Zusammenarbeit, die Rolle der Zivilgesellschaft und die drei Säulen der nachhaltigen Entwicklung behandelt. Da Japan über kein institutionelles Äquivalent zum EWSA verfügt, hat unsere Institution über regelmäßige Reisen in das Land und Seminare in Brüssel Beziehungen zur Zivilgesellschaft in Japan aufgebaut. 2014 verabschiedete der Ausschuss eine Stellungnahme zur Rolle der Zivilgesellschaft im Freihandelsabkommen zwischen der EU und Japan. In dieser Stellungnahme begrüßt der EWSA die Verhandlungen über das Freihandelsabkommen und fordert die beiden Parteien auf, im Rahmen des Freihandelsabkommens ein gemeinsames zivilgesellschaftliches Beratungsgremium einzurichten, wie sie in ähnlicher Weise im Rahmen anderer in jüngster Zeit von der EU geschlossenen Abkommen eingesetzt wurden. China Zu China werden Beziehungen im Rahmen des 2007 eingerichteten Diskussionsforums EU-China unterhalten. Im Berichtszeitraum kamen Vertreter des EWSA und des chinesischen Wirtschafts- und Sozialrats in Brüssel zusammen, um die sozialen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der EU und China erörtern. Das anschließende Diskussionsforum, das in Chengdu (China) stattfand, war unter anderem den Menschenrechten gewidmet. Trotz aller Bemühungen kam es aufgrund des großen Unmuts des chinesischen WSR über den Besuch einer EWSA-Delegation unter Leitung des Präsidenten beim Dalai Lama und infolge einer falschen Auslegung der Haltung des EWSA gegenüber Tibet und der territorialen Unversehrtheit Chinas de facto zu einem Abbruch der Beziehungen zwischen dem EWSA und dem chinesischen WSR. Die Fachgruppe hat den diesbezüglichen Standpunkt des EWSA, der voll und ganz mit demjenigen der EU übereinstimmt, deutlich gemacht und den Wunsch bekundet, die Beziehungen wieder aufzunehmen, worum sie sich auch künftig weiterhin bemühen wird. Die Fachgruppe hat einen Beitrag zu den Urbanisierungsforen EU-China geleistet, die 2014 und 2015 parallel zu den bilateralen Gipfeltreffen zwischen der EU und China stattfanden. EESC-2015-03644-00-02-TCD-TRA (ES) 10/12 Zentralasien Im Jahr 2015 erarbeitete der Ausschuss eine Sondierungsstellungnahme zur Überarbeitung der EUStrategie für Zentralasien. i) Europäisches Instrument für Demokratie und Menschenrechte Mit ihrer Tätigkeit im Bereich der Menschenrechte hat die Fachgruppe die Position und Bedeutung sowie den Stellenwert der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte im breiteren Kontext der universellen Menschenrechte herausgestrichen. Die Fachgruppe hat sich insbesondere auf die wichtigen Themen Gleichstellung der Geschlechter und Stärkung der Rolle der Frau konzentriert. Im Berichtszeitraum trafen die Fachgruppenmitglieder mit Vertretern des EAD und der GD DEVCO sowie mit Mitgliedern des Europäischen Parlaments zusammen. Im November 2015 wurde eine Reise nach Tunis und Sfax (Tunesien) organisiert, was es der EWSADelegation ermöglichte, die Ansichten der tunesischen Zivilgesellschaft an die EU-Delegation weiterzuleiten. Die Fachgruppe erarbeitete auf der Grundlage dieser Reise einen Informationsbericht zu der Rolle des EIDHR im demokratischen Übergang – Fallstudie Tunesien. j) Internationale Organisationen Die Fachgruppe REX erarbeitete zwei Stellungnahmen in Bezug auf die Arbeit der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), insbesondere zur Bekämpfung von Zwangsarbeit (als Beitrag des EWSA zu der Internationalen Arbeitskonferenz 2014 und den Diskussionen über ein Protokoll zum ILOBasisübereinkommen Nr. 29) und zu geschlechtsspezifischer Gewalt am Arbeitsplatz (als Beitrag des EWSA zu den ILO-Diskussionen über die Notwendigkeit einer neuen Norm in diesem Bereich). k) Sonstige Tätigkeiten der Fachgruppe Im September 2014 verabschiedete der Ausschuss eine Stellungnahme zur EU-Strategie für die Sicherheit des Seeverkehrs und später, im März 2015, organisierten die Fachgruppen REX und TEN gemeinsam eine Konferenz zum Thema "Sicherheit im Seeverkehr: Kann eine Integration der Meeresüberwachung auf EU-Ebene erreicht werden?". Im Mittelpunkt der Debatte standen drei Bereiche: Umwandlung gemeinsamer maritimer Interessen in eine globale Sicherheitsverantwortung, Cyber-Sicherheit auf See und Meeresüberwachung. Der EWSA hat zwei von der Fachgruppe REX erarbeitete Stellungnahmen zu humanitären Fragen abgegeben, beispielsweise zum Europäischen Freiwilligenkorps für humanitäre Hilfe und zum Risikomanagement beim Folgerahmen für die Zeit nach dem Hyogo-Rahmenaktionsplan. EESC-2015-03644-00-02-TCD-TRA (ES) 11/12 III. AUSBLICK Die Fachgruppe wird in der kommenden Mandatsperiode ihre Tätigkeiten in den außenpolitischen Bereichen fortführen und dabei den Schwerpunkt auf folgende Hauptgebiete legen: 1. Wahrnehmung der im Rahmen internationaler Abkommen erteilten Mandate – Es wird davon ausgegangen, dass der EWSA aufgefordert wird, ab Januar 2016 in der Internen Beratungsgruppe EU-Ukraine an dem Handelskapitel des Assoziierungsabkommens EUUkraine mitzuwirken. Weitere Mandate in Handelsfragen könnten folgen, falls es zum erfolgreichen Abschluss von Freihandelsabkommen mit bestimmten Ländern der EuropaMittelmeer-Partnerschaft und asiatischen Ländern, angefangen bei Marokko und Japan, aber auch mit den USA und Kanada kommt. Es könnte das Mandat erteilt werden, jeweils einen Gemischten Beratenden Ausschuss im Rahmen des überarbeiteten Assoziierungsabkommens EU-Mexiko, des Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommens EU-Albanien sowie des Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommens EU-Bosnien und Herzegowina einzurichten. 2. Ausbau ihrer Maßnahmen im Hinblick auf die Stärkung des Dialogs mit der Zivilgesellschaft in Drittländern – Hierzu gehört die fortgesetzte Unterstützung des Netzes der wirtschaftlichen und sozialen Interessenträger EU-Afrika sowie die Unterhaltung sonstiger biregionaler Beziehungen mit dem Westbalkan, den Ländern der Europa-Mittelmeer-Partnerschaft, den AKP-Staaten, Lateinamerika und den EWR-Ländern. Die bilateralen Beziehungen zur Unterstützung von Organisationen der Zivilgesellschaft in bestimmten Ländern wie Russland, China oder die Türkei erfordern fortlaufende Bemühungen seitens der Fachgruppe. 3. Schwerpunkt auf spezifischen bereichsübergreifenden Themen wie irreguläre Migration und Asylpolitik, Energieunion, Bildung und Innovation, Sozialwirtschaft, nachhaltige Entwicklung und Ungleichheiten in Bezug auf die externe Dimension der internen EUPolitik. 4. Weitere Erfüllung ihrer beratenden Funktion durch Abgabe von Stellungnahmen zu den oben genannten Themenbereichen. 5. Fortsetzung und Verstärkung ihrer Zusammenarbeit mit anderen EU-Institutionen (Kommission, EAD, Parlament) und internationalen Organisationen (ILO, WTO, FAO, UNO). _____________ EESC-2015-03644-00-02-TCD-TRA (ES) 12/12