Nur Hunde laufen so, als wüssten sie wohin tanzwärts: That`s Life

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Schauspiel Premiere
Nur Hunde laufen so,
als wüssten sie wohin
ein Audiowalk durch die Braunschweiger Innenstadt
von Florian Fischer und Ludwig Berger | Uraufführung
Premiere am 4. Juni | Start alle 10 Minuten zwischen
18.30 & 21.00 Uhr ab Gaststätte »Hopfen Gärtchen«, Schild 4
»Ich bin. Aber ich habe mich nicht. Darum werden wir erst.« schreibt
der Philosoph Ernst Bloch in seinen »Spuren«. Aus »ich« wird »wir«;
aus »sich nicht haben« wird »werden«. Ist das ein Versprechen, dass
man ankommt, wenn man auf Reisen geht? Was heißt es, unterwegs
zu sich selbst zu sein? Und was ist es überhaupt, dieses »selbst«? Der
Spaziergang, die Wanderung, die Reise ins Unbekannte können Wege
zum Ich oder zum Anderen sein. Und manchmal läuft man nur, um nicht
anzukommen. Wie aber wandert man an einem bekannten Ort ins Un­
bekannte? Wie geht man verloren in einer Stadt, die man schon kennt?
Und was machen die Orte aus einem?
Regisseur Florian Fischer und Klangkünstler Ludwig Berger folgen der
Idee des Spaziergangs durch die Stadt als einer Momentaufnahme von
Raum und Zeit, durch die ein Wanderer seine Spur legt. Die Besucher/
innen werden einzeln mittels Kopfhörer, einer Stimme und einer akusti­
schen Landschaft im Ohr an verschiedene Orte geführt. Türen öffnen
und verschließen sich: Innen und Außen, Vorderseite und Rückseite,
Geheimnisse und Offenbarungen. »Wer wir sind und wann wir eigent­
lich leben, weiß bis heute niemand«, schrieb Bloch ein anderes Mal.
Text, Ton & Regie Florian Fischer und Ludwig Berger
Dramaturgie Charlotte Orti von Havranek Mit Kristof Van Boven
Tanztheater Premiere
tanzwärts: That’s Life
Tanzprojekt unter der künstlerischen Leitung von Gregor Zöllig
Uraufführung
Premiere am 22. Juni um 19.00 Uhr im Großen Haus
Erstmals bringen der Chefchoreograf Gregor Zöllig und sein Ensem­
ble 160 Tanzbegeisterte unter professioneller Anleitung auf die große
Bühne des Staatstheaters. Angelehnt an den Tanzabend »Ein Deut­
sches Requiem« beschäftigt sich »tanzwärts: That‘s Life« mit dem Zyk­
lus des Lebens und dem Thema der Vergänglichkeit. Zu Musik von As­
tor Piazzolla und Antonio Vivaldi entsteht mit den Teilnehmern/innen in
fünfwöchiger, intensiver Probenarbeit ein mitreißendes Tanzstück. Im
Vordergrund stehen der Umgang mit Bewegung und die Erarbeitung
einer eigenen Choreografie.
»tanzwärts: That’s Life« wird durch die Stiftung Braunschweigischer Kul­
turbesitz, die Braunschweigische Stiftung sowie die Erich Mundstock
Stiftung ermöglicht. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt von Stu­
dierenden der Hochschule für Bildende Künste (HBK) Braunschweig.
Künstlerische Gesamtleitung Gregor Zöllig Projektleitung Dominika Willinek
Kostüme Caroline Schwarz Choreografie Alice Baccile, Tillmann Becker,
Bettina Bölkow, Cecilia Castellari, Pauline De Laet, Brendon Feeney,
Yuri Fortini, Alice Gaspari, Joshua Haines, Tiago Manquinho, Ursina Mathéus,
Wessel Oostrum, Nao Tokuhashi, Brigitte Uray, Khai Vu Ngoc, Simon Wiersma
Mit Staatsorchester Braunschweig, Schüler/innen der IGS Querum und der
IGS Franzsches Feld sowie insgesamt 160 Beteiligten von 8 bis 78 Jahren
Konzert
10. Sinfoniekonzert »KLASSISCH«
Sergei Prokofjew Sinfonie Nr. 1 D-Dur op. 25 »Symphonie classique«
Søren Hyldgaard »Concerto Boralis« für Bassposaune und Orchester
Hector Berlioz »Symphonie fantastique« op. 14
am 5. Juni um 11.00 Uhr mit Kinderbetreuung (ab 3 Jahre)
am 6. Juni um 20.00 Uhr in der Stadthalle
Absolut klassisch beginnt das letzte Sinfoniekonzert dieser Spielzeit mit
Sergei Prokofjew Sinfonie Nr. 1, doch hochromantisch endet es mit der
»Symphonie fantastique« von Hector Berlioz. Und dazwischen: pures und
virtuoses Posaunenvergnügen mit dem »Concerto Borealis« für Bass­
posaune und Orchester des Dänen Søren Hyldgaard.
Sergei Prokofjew skizzierte seine 1. Sinfonie im Jahr 1917 und hatte da­
bei vor allem den unbeschwert heiteren Stil Joseph Haydns im Sinn, mit
dessen Musik er sich über eine gewisse Zeit beschäftigt hatte. Jedoch
kopierte Prokofjew das Modell der »Wiener Klassik« nicht einfach, son­
dern reicherte es mit den kompositorischen Mitteln des frühen 20. Jahr­
hunderts an. So entstand ein quicklebendiger sinfonischer Erstling, dem
Prokofjew zu Recht den Beinamen »Symphonie classique« gab.
Søren Hyldgaard zählt zu den herausragenden Talenten der skandina­
vischen Komponistenszene. Internationale Bekanntheit erlangte er vor
allem durch Filmmusiken und New-Age-Music, für die er mehrfach von
der Musikbranche ausgezeichnet wurde. Die Posaune zählt zweifellos
zu seinen Lieblingsinstrumenten. Nicht umsonst hat er sie immer wie­
der als Soloinstrument komponiert, u. a. sein »Concerto Borealis« in der
Fassung für Bassposaune (2013), das er aufgrund des lyrischen Haupt­
themas auch als »Lied des Nordens« bezeichnet hat.
Mit seiner »Symphony fantastique« schuf Hector Berlioz eine Symbiose
aus Musik, Drama und Literatur, was dem Werk etwas Visionäres und
Unbestimmtes verleiht. Auf den Zuhörer von damals wirkte diese Pro­
grammatik – wie auch der junge Komponist selbst – wie der freie Sturz
in das Chaos. Der Zuhörer von heute aber liebt und bewundert eben jene
kaum greifbare Phantastik, die dieser Sinfonie innewohnt.
Mit Staatsorchester Braunschweig Musikalische Leitung Gerd Schaller
Solist Stefan Schulz
Im Spielplan
Hexenjagd (The Crucible)
Oper von Robert Ward
Libretto von Bernard Stambler
nach dem gleichnamigen Schauspiel von Arthur Miller
in englischer Sprache mit deutschen Übertiteln
vierter Beitrag in der Reihe »American Way of Opera«
Für diese Oper wurde Komponist Robert Ward 1962 mit dem
­Pulitzerpreis ausgezeichnet: Als mehrere Mädchen bei einem ver­
botenen okkulten Ritual ertappt werden, täuschen sie vor, Opfer von
­Hexerei g
­ eworden zu sein, um einer Strafe zu entgehen. Schnell ­greifen
nun Lüge, Wahn und Denunziation um sich.
Musikalische Leitung Christopher Hein Inszenierung Hugh Hudson
Choreografie Denise Sayers Bühne Brian Clarke Kostüme Madeleine Boyd
Dramaturgie Sarah Grahneis, Christian Steinbock
Mit Moran Abouloff, Peter Bording, Anna-Doris Capitelli, Lona Culmer-Schellbach/
Milda Tubelytė, Theresa Derksen-Bockermann, Marlene Gaßner, Annegret
Glaser, Michael Ha, Mirella Hagen, Rossen Krastev, Ekaterina Kudryavtseva,
Janine Metzner, Andreas Sebastian Mulik, Sofiya Palamar, Oleksandr Pushniak,
Sophia Revilla, Anne Schuldt, Arthur Shen, Matthias Stier,
Selçuk Hakan Tiraşoğlu, Yajie Zhang
Pique Dame
Im Spielplan
Pique Dame
Oper in drei Akten von Peter I. Tschaikowsky
nach einer Erzählung von Alexander Puschkin
deutsche Textfassung von Bettina Bartz und Werner Hintze
»Wieder einmal ist Braunschweigs Operndirektor Philipp Kochheim
mit der Neuinszenierung von Tschaikowskys dramatischster Oper
eine insgesamt beeindruckende, spannende Musiktheater-­Produktion
­gelungen.« Der Opernfreund
Musikalische Leitung Adrian Müller Inszenierung Philipp Kochheim
Bühne Thomas Gruber Kostüme Gabriele Jaenecke Chor Georg Menskes,
Johanna Motter Dramaturgie Sarah Grahneis
Mit Kor-Jan Dusseljee / Zurab Zurabishvili, Michael Ha, Dame Gwyneth Jones,
Rossen Krastev, Jennifer Kreßmann, Oleksandr Pushniak,
Anne Schuldt / Sofiya Palamar, Nadja Stefanoff, Matthias Stier,
Selçuk Hakan Tiraşoğlu, Orhan Yildiz
La Falena
Oper von Antonio Smareglia
Libretto von Silvio Benco
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Komponist Antonio Smareglia bezeichnete dieses Werk als »Theater
der Poesie« und versah es mit einer tonmalerisch-romantischen Musik:
Die Falena ist eine »femme fatale«, die auf der Suche nach Liebe in die
Träume von Männern eindringt und sie dort zu grausamen Taten verleitet.
Musikalische Leitung Florian Ludwig Inszenierung Michael Schulz
Bühne Kathrin-Susann Brose Kostüme Renée Listerdal Chor Georg Menskes
Dramaturgie Christian Steinbock
Mit Michael Ha, Ekaterina Kudryavtseva, Arthur Shen, Nadja Stefanoff,
Selçuk Hakan Tiraşoğlu, Orhan Yildiz
Orlando
OpernOper in fünf Jahrhunderten von Peter Aderhold
preis
Libretto von Sharon L. Joyce
nach dem Roman von Virginia Woolf
in englischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Peter Aderhold nimmt in seiner Adaption von Virginia Woolfs RomanBiografie die Zuschauer/innen mit auf eine musikalische Reise durch
fünf Jahrhunderte, in denen Orlando nicht nur erlebt, wie die Zeiten sich
wandeln, sondern selbst enorme Veränderungen erfährt.
Musikalische Leitung Christopher Hein Inszenierung Roland Schwab
Bühne Alfred Peter Kostüme Gabriele Rupprecht Dramaturgie Sarah Grahneis
Mit Mirella Hagen, Rossen Krastev, Lydia Moellenhoff, Anne Schuldt,
Matthias Stier, Milda Tubelytė
Effi Briest
Im Spielplan
Effi Briest
nach dem Roman von Theodor Fontane
»Regisseurin Schirin Khodadadian zeigt in Braunschweig eine atem­
beraubende, quicklebendige, hochintelligente, ausgelassene, ernste
und ungemein berührende Version von Theodor Fontanes Roman ›Effi
Briest‹.« HAZ
Inszenierung Schirin Khodadadian Bühne Gabriela Neubauer
Kostüme Ulrike Obermüller Musik Johannes Winde Dramaturgie Katrin Breschke
Mit Tobias Beyer, Moritz Dürr, Pauline Kästner, Birte Leest, Götz van Ooyen,
Mattias Schamberger, Lisa Schwindling, Martina Struppek
OFFENER HIMMEL
Über das Konvertieren | von werkgruppe2 | Uraufführung
Was lässt uns glauben? Wie beten wir? Woran zweifeln und womit
hadern wir? Und wodurch verlieren wir unseren Glauben? Die werk­
gruppe2 hat hierzu Menschen interviewt, die konvertiert sind.
»Ein ­Varieté aus ungeschliffenen Gedanken, Zweifeln und Überzeu­
gungen ist so entstanden, aus dem man viel lernen kann über das Rin­
gen der Menschen um Halt, Trost und Orientierung.« Süddeutsche Zeitung
Inszenierung Julia Roesler Recherche & Stückfassung Silke Merzhäuser,
Julia Roesler Komposition & Musikalische Leitung Insa Rudolph
Bühne Thomas Rump Kostüme Julia Schiller Radio Sound Georg Werner
Dramaturgie Silke Merzhäuser, Katrin Schmitz
Mit Sven Hönig, Tilla Kratochwil, Franziska Roloff, Christophe Vetter,
Efrat Alony, Esra Dalfidan, Insa Rudolph
In Koopertion mit
Austerlitz
nach dem Roman von W. G. Sebald*
Über einen Zeitraum von dreißig Jahren treffen sich der Kunsthistoriker
Jacques Austerlitz und sein namenloser Chronist, manchmal verabre­
det, häufig zufällig. Ihr Reden über Architektur wird zunehmend zu ei­
nem Erforschen von Austerlitz‘ eigener Geschichte und so spannt die­
ser Abend einen Bogen aus dem Prag der 1930er Jahre bis ins London
der Jahrtausendwende.
Inszenierung, Bühne & Kostüme Florian Hertweck Dramaturgie Katrin Schmitz
Mit Tobias Beyer
*Copyright © 2001, The Estate of W. G. Sebald All rights reserved
Ein Deutsches Requiem
Im Spielplan
Die Jungfrau von Orleans
von Friedrich Schiller
Frankreich, Anfang des 15. Jahrhunderts: Das Land droht den Krieg
gegen England zu verlieren. Da taucht wie aus dem Nichts eine junge
Gotteskriegerin auf. Ihr Glaube ist ungebrochen, ihr Kriegsziel absolut:
Sie kämpft die Schlachten des Königs siegreich und führt ihn zur Krö­
nung nach Reims. Nur sie selbst, Johanna, wird ihre eigene Erfolgsge­
schichte nicht überleben.
Inszenierung & Bühne Stephan Rottkamp Kostüme Justina Klimczyk
Dramaturgie Katrin Breschke
Mit Moritz Dürr, Philipp Grimm, Sven Hönig, Birte Leest,
Hans-Werner Leupelt, Mattias Schamberger, Lisa Schwindling,
Oliver Simon, Christophe Vetter, Andreas Vögler, Rika Weniger
Ein Deutsches Requiem
von Johannes Brahms
Tanzstück von Gregor Zöllig | Uraufführung
»Zur Musik von Johannes Brahms entspinnen sich zu den insgesamt
sieben Sätzen des Requiems ergreifende tänzerische Nummern. […]
Die Choreografie setzt sich in starken Bildern assoziativ mit dem Thema
des Requiems auseinander […]. Das Experiment ist gelungen: Zum
Schluss der Vorstellung brandet minutenlanger Applaus auf, und das
Publikum verlässt sichtlich berührt den Saal.« NDR.de
Musikalische Leitung Georg Menskes Inszenierung & Choreografie Gregor Zöllig
Bühne & Kostüme Hank Irwin Kittel Video Gregor Dobiaschowski
Chor Johanna Motter Dramaturgie Diether Schlicker
Mit Alice Baccile, Tillmann Becker, Bettina Bölkow, Cecilia Castellari,
Pauline De Laet, Brendon Feeney, Yuri Fortini, Alice Gaspari, Joshua Haines,
Tiago Manquinho, Ursina Mathéus, Wessel Oostrum, Nao Tokuhashi,
Brigitte Uray, Khai Vu Ngoc, Simon Wiersma Sopran Mirella Hagen/
Ekaterina Kudryavtseva Bariton Orhan Yildiz
Das Tierreich
von Nolte Decar
21 Jugendliche teilen mal mehr, mal weniger nebensächliche Ereig­
nisse miteinander, philosophieren über Grundsatzfragen und große
Gefühle. Das Autorenduo Nolte Decar wirft einen aberwitzigen Blick
auf die Lebenswelt fast Erwachsener – auf jene Zeit im Leben, in der
die Grenze zwischen Jugend und Erwachsensein nicht mehr eindeu­
tig zu erkennen ist.
Inszenierung & Bühne Juliane Kann Kostüme & Mitarbeit Bühne Josephin Thomas
Dramaturgie Kathrin Simshäuser Mit Ravi Marcel Büttke, Anja Dreischmeier,
Nikolaij Janocha, Ralph Kinkel, Sinem Spielberg
Extras
Jugendkonzert
»Revolution!« | 14+ | George Antheil: Sinfonie Nr. 6
»Nach dem Barrikaden-Gemälde von Eugène Delacroix«
am 2. Juni um 11.00 Uhr im Großen Haus
Das Jugendkonzert stellt in moderierter Form unterhaltsam Werke und
Komponisten in ihrem historischen Kontext, mit ihren kompositorischen
Finessen und ihren Bezügen zur Erlebniswelt von heute vor. Auf Anfrage
finden Vor- und Nachbereitungen der Jugendkonzerte statt.
Musikalische Leitung Christopher Hein Moderation Martin Weller
Mit Staatsorchester Braunschweig
Notenkarussell
Die vier Elemente
am 20. & 21. Juni um 9.30 & 11.30 Uhr auf der Probebühne 1/2
Wie entstehen Kompositionen? Das zeigt uns ein Komponist, und
Musikerinnen und Musiker des Staatsorchesters Braunschweig
­
­musizieren. Taucht in die Welt der Klänge ein! Feuer, Wasser, Luft und
Erde – kann das zu Musik werden?
Nachtlager #62
Sommerfest & Die Theatersoap, Staffel 3, Folge 4
am 23. Juni um 20.00 Uhr im Haus Drei
Finale: Staffelfinale plus Spielzeitfinale. Es gibt die letzte Folge der
3. Staffel der Theatersoap zu sehen. Und wir gehen in die Sommer­
pause, was wir mit euch feiern wollen. Ein Feuer im Garten, Heißes vom
Grill und gute Laune im Haus Drei.
Theater und Schule | Theater für alle | Tanzvermittlung
Pädagogen.Plausch #4
am 15. Juni um 19.00 Uhr im Haus Drei
Beim vierten und letzten Pädagogen.Plausch in dieser Spielzeit möch­
ten wir gemeinsam das letzte Jahr Revue passieren lassen und uns
schon einmal auf die neue Saison einstimmen. Mit kühlen Getränken
und Gästen vom Theater treffen wir uns während des Festivals The­
aterformen. Ein anschließender Konzertbesuch im Festivalzentrum ist
nicht ausgeschlossen.
Anmeldung: [email protected]ter-braunschweig.de
»Inter-Kult-on-Tour«
Spoken Word – Musik – Begegnungen
am 11. Juni um 19.00 Uhr in der DRK-KaufBar | Eintritt frei
#LoewenMaul und Gäste gestalten einen Abend aus Musik und ­Poesie,
mit Geschichten und Begegnungen. Wir erzählen über das was uns
bewegt, über das was uns zusammenhält. Mehrsprachig, musikalisch
vertont, literarisch verpackt, interaktiv.
#LoewenMaul ist das junge Poetenkollektiv am Staatstheater, das sich
jede Woche trifft, um zu schreiben, zu diskutieren und zu performen.
47. Braunschweiger Schultheaterwoche
vom 31. Mai bis 3. Juni
Miterleben, mitreden, mitmachen: Zum 47. Mal zeigen ca. 900 Schü­
ler/innen aus der Region Braunschweig und Göttingen an vier Tagen
ihre erarbeiteten Theaterstücke – die Bandbreite des gezeigten Schul­
theaters ist groß!
Programm & Informationen: www.schultheaterwoche.de
Karten ab 2. Mai, wochentags 15.00 – 18.00 Uhr unter (0531) 1234 509
Miss Revolutionary Idol Berserker
Festival Theaterformen
vom 9. bis 19. Juni 2016
Mit experimentellen Performances und großem Spektakel, Dokumentar­
theater und Multimedia-Installationen machen die ­Theaterformen diesen
Sommer wieder in Braunschweig Station. Mehr als die Hälfte der Gast­
spiele kommen aus den Metropolen Ost- und Südostasiens: aus Bang­
kok, Kuala Lumpur, Seoul, Singapur und T
­ okio. Auch Theatermacher aus
Argentinien, Finnland, Frankreich, Syrien und der Ukraine sind mit ihren
Stücken zu Gast. Für sommerliches Festivalfeeling sorgen Open-AirKonzerte bei freiem Eintritt im Theaterpark.
www.theaterformen.de
Toshiki Okada | Japan
God Bless Baseball
Eine Leidenschaft, ein Kindheitstrauma, ein unschuldiges Spiel, ein
Hochleistungssport und ein Propagandawerkzeug der USA, um be­
setzte Länder kulturell zu assimilieren: All das ist Baseball. Mit feinsin­
nigem Humor und scharfem Blick für gesellschaftliche Verstrickungen
zeigt Toshiki Okada zum Festivalstart den Volkssport als Sinnbild für die
Beziehungen zwischen Japan, Südkorea und den USA.
Toco Nikaido | Tokio | Japan
Miss Revolutionary Idol Berserker
Miss Revolutionary Idol Berserker bringen japanische Fankultur mit
übersteigerter Hysterie auf die Bühne: Karaoke-Videos, Cosplay-Kos­
tüme, Knicklichter, Konfetti, Wasser, Tofu und Algen im Zuschauerbe­
reich garantieren maximale Reizüberflutung!
Vor Vorstellungsbeginn werden Gehörschutz und Regenponchos aus­
gegeben. Bitte tragen Sie unempfindliche Kleidung, und posten Sie Bil­
der und Videos von der Performance umgehend in den sozialen Medien.
Ten Thousand Tigers
Ho Tzu Nyen | Singapur
Ten Thousand Tigers
Schattentheater, Bildschirme, Radioapparate, Wasserbecken und von
Schauspielern bevölkerte Miniaturbühnen fügen sich zu einem giganti­
schen, belebten Klappaltar zusammen. Malaiische Mythen und Legen­
den, Wer-Tiger und Menschen, Vergangenheit und Zukunft verwebt Ho
Tzu Nyen im Großen Haus zu einer beunruhigenden multimedialen Geis­
terbeschwörung der Superlative.
Lola Arias | Buenos Aires | Argentinien
Minefield
Vor 34 Jahren kämpften sie an gegnerischen Fronten, heute kommen sie
auf der Bühne zusammen: argentinische und britische Veteranen des
Krieges um die Falkland/Malvinas-Inseln. Während einige von ihnen beim
Militär geblieben sind, haben andere ein neues Leben als Lehrer, Psy­
chologen oder Sicherheitskräfte begonnen. Lola Arias lotet aus, was es
bedeutet, an einem Krieg beteiligt gewesen zu sein.
Samuel Achache | Valence | Frankreich
Fuge
Faire une fugue – zu deutsch: Die Biege machen. Das tun sechs For­
scher. Ins ewige Eis. Doch selbst am Ende der Welt brechen sich im wil­
den Wodkarausch die unbewältigten Konflikte Bahn. In Samuel Achaches
antarktischer Expedition läuft das Ensemble zwischen barocken Musik­
einlagen zu komödiantischen Höchstleistungen auf. Und das, ohne den
leisen Melancholie-Faden zu kappen, der sich unweigerlich entspinnt,
wenn es um die Suche nach einem erfüllten Leben geht.
Thanapol Virulhakul | Democrazy Theatre | Bangkok | Thailand
Hipster the King
Ikonen des 20. und 21. Jahrhunderts bevölkern die Bühne: Che Gue­
vara, Mao Tse-tung, Frida Kahlo, Steve Jobs und Aung San Suu Kyi, die
Widerstandskämpferin aus Myanmar. Unterhaltsam und schelmisch wird
es, wenn das thailändische Democrazy Theatre zur Rebellion gegen die
Macht der Ikonen, Hipster und Könige einlädt.
Minefield
Kyung Sung Lee | Creative VaQi | Seoul | Südkorea
The Conversations
Eine Reismahlzeit und ein Gespräch teilen sich vier junge Schauspieler
und Ae Soon, die frühere Kinderfrau des Regisseurs, geboren 1941. Ein
dichtes, intimes Porträt der südkoreanischen Gesellschaft.
Mark Teh | Kuala Lumpur | Malaysia
Baling
Am 28. Dezember 1955 wird in einem Klassenzimmer in Baling mit den
Friedensverhandlungen zwischen Kommunisten und Kolonialherren Ge­
schichte geschrieben. Mark Teh lässt Geschichten um die Gründung
des Staates Malaysia lebendig werden.
Park Minhee | parkpark | Seoul | Südkorea
No Longer Gagok: Room 5
Der über Jahrhunderte und Kontinente hinweg bewegte koreanische ga­
gok-Gesang findet in diesem Wandelkonzert zu einer neuen Gegenwart.
Juha Valkeapää | Helsinki | Finnland
Executed Stories
Hinrichtungsarten aus der ganzen Welt, das Berufsbild des Henkers
gestern und heute: Dem widmet sich Juha Valkeapää mit Akribie, Hin­
gabe und, ja, Humor. Nicht zu vergessen: Die Henkersmahlzeit!
Vladyslav Troitskyi | DAKH-Theater | Kiew | Ukraine
Haus der Hunde
Zwölf Menschen eingeschlossen in einem Käfig. Wärter gängeln
­Insassen. Das Publikum schaut von oben zu, wird Teil der Gefängnis­
architektur. In drastischen Bildern und mit eigens komponierten
­Gesängen sucht Regisseur Troitskyi nach Auswegen aus einem physi­
schen und mentalen Gefängnis.
Omar Abusaada | Damaskus | Syrien
Während ich wartete
Ein Mann wird zusammengeschlagen, nachdem er eine der zahlreichen
Sicherheitskontrollen in Damaskus passiert hat. Er fällt ins Koma und be­
findet sich, wie seine Heimat, in einer Grauzone zwischen Leben und Tod.
Service & Preise
Karten & Abonnements Großes Haus, Am Theater, Mo bis Sa, 10.00 – 18.30
Universum, Neue Straße 8, Mo bis So 12.00 – 21.30
Telefonischer Vorverkauf & Kartenversandservice
Telefon +49 (0)531 1234 567, Mo bis Fr 8.00 – 18.00 & Sa 8.00 – 13.00
Online-Kartenverkauf www.staatstheater-braunschweig.de
Schriftliche Karten- & Abonnements-Bestellung Staatstheater Braunschweig
Besucherservice, Postfach 4539, 38035 Braunschweig, Fax +49 (0)531 1234 570
[email protected] | Der Vorverkauf für einen Kalender­­
monat beginnt jeweils am 1. des Vormonats. Für Abonnenten beginnt der Vorverkauf
zwei Tage früher. Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn in der
jeweiligen Spielstätte, im Haus Drei eine halbe Stunde vor Beginn der Vorstellung.
Ermäßigungs­berechtigte erhalten gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises K
­ arten mit einer Ermäßigung von 50 %. Premieren und Sonderveranstaltungen
sind ­ausgenommen. Das Last-Minute-Ticket für Ermäßigungsberechtigte kostet
6,00 (Schauspiel, Tanz) bzw. 8,00 (Musik­theater, Sinfoniekonzert). Gruppenermäßigung erfragen Sie bitte an den Theaterkassen. Bei Premieren wird ein Aufschlag
von 2,50 erhoben. Sinfonie­konzerte (Stadthalle Braunschweig) 14,00 – 34,00
Joker-Preis 7,00 Sonder­
veranstaltungen & Gastspiele Preise je nach Veran­
staltung Familienpreis Erwachsene erhalten 20 % Ermäßigung in der jeweiligen
­Preiskategorie. Schulgruppen 6,50 – 8,50 | Kinder-/Schüler- & Jugendkonzerte 6,00
Großes Haus | Musiktheater, Tanz mit Orchester
Preise A 42,00 (I) 38,00 (II) 33,00 (III) 24,00 (IV) 18,00 (V) 13,00 (VI)
Schauspiel, Tanz ohne Orchester
Preise B 31,00 (I) 28,00 (II) 23,00 (III) 17,00 (IV)
Kinder- / Jugendkonzerte
Preise Kinder 7,50
Erwachsene* 15,00
Kleines Haus | Schauspiel, Tanz
Preise 28,00 (I) 25,00 (II) 22,00 (III) 17,00 (IV) 12,00 (V) 9,00 (VI)
Junges Schauspiel
Preise Kinder 8,00 (I)
6,00 (II)
6,00 (III) 5,00 (IV) 5,00 (V)
Erwachsene*18,00 (I) 14,00 (II) 14,00 (III) 12,00 (IV) 12,00 (V)
Hausbar, U 22 & tanzwärts: That’s Life 15,00 / ermäßigt 7,50
Haus Drei Junges Staatstheater Theater für die Allerkleinsten
Kinder 6,50 | Erwachsene 13,00
Kindergartengruppenpreis pro Kind 4,00
Kinder & Erwachsene 6,00
Immer eine gute Idee!
Unsere neue Geschenkbox mit:
nettem Gruß
n
he ch!
lic
rz uns
e
H kw
üc
Gl
Bonbondose
nur
o*
4
5 Eur
Vergnügen
*gilt für Geschenkbox mit Gutschein für eine Vorstellung Ihrer Wahl für zwei Personen.
Ausgenommen Veranstaltungen mit Sonderpreisen und Gastspiele
Prost!
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