Infos - Staatstheater Braunschweig

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Musiktheater | Premieren
Romeo und Julia (Giulietta e Romeo)
von Riccardo Zandonai
Premiere am 21. April um 19.30 Uhr im Großen Haus
Einführungsmatinee am 9. April um 11.15 Uhr im Kleinen Haus
»Romeo und Julia« gehört zu den berühmtesten Liebesgeschichten der
Weltliteratur und wurde mehrfach vertont. Die Version, die sich verschiedenster Vorlagen bediente, aus denen auch Shakespeare schöpfte,
ist dabei diejenige, die am seltensten auf der Opernbühne zu finden
ist: »Giulietta e Romeo« des Italieners Riccardo Zandonai. Das Werk
wurde bei seiner Uraufführung 1922 zu einem Sensationserfolg und
überzeugte durch musikdramatische Wucht und die für die Zeit typischen Lyrismen. Zugleich weist es aber auch den Weg in den musikalischen Expressionismus. Romeo und Giulietta verlieben sich, obwohl
ihre Familien in einander verhasst sind. Romeo ist zwar auf Frieden aus,
wird aber von Tebaldo herausgefordert und tötet diesen. Im Exil erfährt
er von Giuliettas Tod. Verzweifelt kehrt er zurück und nimmt sich neben
der Geliebten das Leben. Im Sterben aber erkennt er, dass Giulietta
ihren Tod nur vorgetäuscht hat.
Musikalische Leitung Florian Ludwig Inszenierung Philipp Kochheim
Bühne Thomas Gruber Kostüme Mathilde Grebot
Chor Georg Menskes, Johanna Motter Dramaturgie Sarah Grahneis
Mit Raymond Ayers, Krzysztof Gasz, Michael Ha, Ekaterina Kudryavtseva,
Tanja Christine Kuhn, Sebastian Matschoß, Janine Metzner, Michael Pflumm,
Matthias Stier, Selçuk Hakan Tiraşoğlu, Leszek Wos
Schauspiel | Premiere
Überzeugungstäter
von Auftrag : Lorey | Uraufführung | ein Kooperationsprojekt des
Instituts für Performative Künste und Bildung der HBK Braunschweig, des Studiengangs Schauspiel der HMTM Hannover und
des Staatstheaters Braunschweig
Premiere am 26. April um 20.00 Uhr auf der Probebühne
im Kleinen Haus
Natürlich sind »Überzeugungen« kein männliches Privileg: Jeanne d’Arc,
Bertha von Suttner, Ulrike Meinhof, Mutter Teresa, Marine Le Pen oder
Beate Zschäpe – beispielsweise – vertraten und vertreten ihre Sache
ebenso vehement wie männliche Aktivisten ihre jeweilige Weltanschauung. Dass »für seine Überzeugungen einzustehen« einerseits ein Ideal
oder einen moralischen Wert beschreibt, andererseits Hass und Gewalt
bedeuten kann, ist Teil der brisanten Mischung, die entsteht, wenn
»Überzeugungen« und »Taten« zusammenfinden. Und wovon ist man
»überzeugt«: von der Erklärung der Menschenrechte, vom politischen
Herrschaftssystem, einem religiösen Menschen- und Weltbild? Und
wo zwischen Held und Unhold, zwischen Geschichtsfigur und Heilige bleibt noch Platz für das »kleine Ich«? Es sind solche Fragen, die
die Akteure dieses interdisziplinären Pilotprojekts beschäftigen. »Wie«,
»Warum« und »Wofür« tut man, was man tut: in der Kunst, in der Gesellschaft und im Leben?
Inszenierung Björn Auftrag, Stephanie Lorey Bühne Marvin Ott*, Carla Maria
Ringleb* Kostüme Carlotta Oetter* Dramaturgie Charlotte Orti von Havranek
Mit Eva Geckeler, Lena Krüger, Eduard Lind, Roman Mucha, Misza Prakash,
Danny Ueberschär, Süheyla Ünlü
* Studierende der Studiengänge Szenografie – Kostüm –
Experimentelle Gestaltung der Hochschule Hannover
Tanztheater
Tanzgala
am 2. April um 18.00 Uhr im Großen Haus
Anliegen des Tanztheaters Braunschweig unter der künstlerischen Leitung von Gregor Zöllig ist es, neben den eigenen Arbeiten auch andere
choreografische Handschriften des zeitgenössischen Tanzes in Braunschweig vorzustellen. So präsentiert das Staatstheater Braunschweig
Ensembles aus dem In- und Ausland, welche die gegenwärtigen Tendenzen im Tanz sinnlich erfahrbar machen.
Mit Scapino Ballett Rotterdam, Hip-Hop-Theater-Kollektiv »Far from the
Norm« (London), Compagnie »Sun of Shade« (Marseille), Maciej Kuźmiński
(Polen), Ballett im Revier Gelsenkirchen, Paul Hess, Tanzensemble des
Staatstheaters Braunschweig
Movimentos Akademie
»Vom Tun und Lassen« Tanzstück von Daniel Martins | Uraufführung
Ein neues Tanzstück von Gregor Zöllig | Uraufführung
Premieren am 22. April um 17.00 Uhr im Theater Wolfsburg und
am 30. April um 19.00 Uhr im Großen Haus
2017 findet die erfolgreiche Kooperation mit der Autostadt Wolfsburg
bereits zum dritten Mal statt. In seinem neuen Tanzstück stellt Gregor
Zöllig die Frage, WOVON und WOFÜR man frei sein möchte. Ebenfalls zum Festivalthema »Freiheit« arbeiten Daniel Martins und Tanzpädagogin Sonja Böhme: »Vom Tun und Lassen« handelt davon, sich
selbst mit seinen individuellen Einschränkungen wahrzunehmen und
dabei authentisch im Umgang mit anderen zu sein.
Junges Staatstheater
Nadia
von Daniël van Klaveren | Deutschsprachige Erstaufführung | 12+
ein internationales Projekt in Zusammenarbeit mit der European
Theatre Convention (ETC)
Premiere am 1. April um 19.00 Uhr im Haus Drei
Nadia und Anna gehen zusammen in die Schule und sind beste Freundinnen. Wie alle Jugendlichen suchen sie nach Orientierung und Bestätigung. Im Internet lernt Nadia Brahim kennen, einen jungen Mann, mit
dem sie flirtet und der sie immer mehr für salafistische Gedanken öffnet. Anna hingegen tüftelt an einem eigenen Blog im Internet über
gesunde Ernährung und Mode, sie nennt ihn »Fannatisch« mit zwei N
wie in Anna. Als Nadia ein etwas freizügiges »Vorher-Nachher-Foto«
von Anna im Blog findet, entfacht darüber ein Streit. Anna wiederum
kann überhaupt nicht verstehen, warum ihre Freundin plötzlich ein Kopftuch trägt. Sie versucht Nadia auf ihrem Weg zu einer radikalen Haltung aufzuhalten. Wird sie sie überzeugen können?
Aus den besten Freundinnen werden zwei junge Frauen, die sich nicht
mehr verstehen, weil die Wege, auf denen sie ihre eigenen Lebensfragen zu klären versuchen, zu weit auseinander gehen.
Inszenierung Esther Jurkiewicz Bühne & Kostüme Henriette Hübschmann
Musik Francesco Wilking Dramaturgie Andreas Steudtner
Mit Anja Dreischmeier, Sinem Spielberg
Konzert
ENGELSKONZERT 8. Sinfoniekonzert
Werke von Ludwig van Beethoven und Paul Hindemith
am 23. April um 11.00 Uhr mit Kinderbetreuung (ab 3 Jahren)
und am 24. April um 20.00 Uhr in der Stadthalle
Im 8. Sinfoniekonzert stehen zwei bedeutende Werke auf dem Programm, die in kritischem Bezug zum jeweils aktuellen politischen
Geschehen standen. In seinem 5. Klavierkonzert (1808/09) wendete
sich Beethoven gegen Napoleon Bonaparte, nachdem dieser Europa
mit Krieg überzogen hatte. Musikalisch drückt sich dies durch einen
stark heroischen Tonfall aus sowie durch einen klanglichen Reichtum,
der patriotische Gefühle und Optimismus zum Ausdruck bringt. In der
Sinfonie »Mathis der Maler« (1934) nahm Paul Hindemith Bezug auf
den Maler Matthias Grünewald, der während der Bauerkriege im 16.
Jahrhundert politisch scheiterte. Hindemith sah in dessen Schicksal
Parallelen zu seinem Konflikt mit den Nationalsozialisten in Deutschland nach 1933. »Alte Volkslieder, Streitgesänge aus der Reformationszeit und der Gregorianische Choral bilden den nährenden Boden«,
schrieb Hindemith, als er Grünewald bedeutendstes Werk, den dreiteiligen Isenheimer Altar, in drei sinfonischen Sätzen – »Engelskonzert«,
»Grablegung« und »Die Versuchung des heiligen Antonius« – formvollendet in Musik setzte.
Mit Staatsorchester Braunschweig
Solist Bernd Glemser Musikalische Leitung Gerd Schaller
Im Spielplan | Musiktheater
Aladin
Märchenoper von Kurt Atterberg
in deutscher Sprache mit Übertiteln
»Aladin« besitzt alles, was eine Märchenoper aus 1001 Nacht haben
muss: Einen jungen Helden, die Liebe zu einer schönen Prinzessin,
eine Höhle voller Schätze, eine Wunderlampe, ein Happy End. Und die
Musik Atterbergs tut das Übrige hinzu: Leuchtend-melodische Linien
und exotistischen Farbenreichtum.
Musikalische Leitung Jonas Alber Inszenierung, Bühne & Kostüme Andrej Woron
Künstlerische Mitarbeiterin Kostüm Hanna Sibilski
Choreografie Martin Stiefermann Chor Georg Menskes
Dramaturgie Christian Steinbock Mit Frank Blees, Michael Ha, Yuedong Guan,
Solen Mainguené, Justin Moore, Tadeusz Nowakowski, Oleksandr Pushniak,
Patrick Ruyters, Selçuk Hakan Tiraşoğlu
My Fair Lady
Musical in zwei Akten von Frederick Loewe
Text von Alan J. Lerner nach »Pygmalion«
von George Bernard Shaw | Deutsch von Robert Gilbert
Musikalische Leitung Christopher Hein / Georg Menskes
Inszenierung Philipp Kochheim Choreografie Sean Stephens
Bühne Thomas Gruber Kostüme Mathilde Grebot Chor Georg Menskes,
Johanna Motter Dramaturgie Katrin ­Breschke, Sarah Grahneis
Mit Tobias Beyer, Andreas Bißmeier, Moritz Dürr, Philipp Georgopoulos /
Mike Garling , Markus Schneider / Mike Garling , Matthias Stier, Martina Struppek / Sabine Brandt , Marianne Heinrich u. a.
Sweeney Todd
Musical von Stephen Sondheim
Buch von Hugh Wheeler | Deutsch von Wilfried Steiner
Musikalische Leitung Burkhard Bauche Inszenierung Philipp Kochheim
Bühne & Kostüme Anja Jungheinrich Chor Georg Menskes, Johanna Motter
Dramaturgie Christian Steinbock Mit Randy Diamond, Mike Garling,
Philipp Georgopoulos, Mirella Hagen / Johanna Zett, Maricel,
Andreas Sebastian Mulik, Markus Schneider, Matthias Stier, Milda Tubelytė
Alice im Wunderland
Junge
Oper
Oper für Erwachsene und Kinder | 6+
von Johannes Harneit
Als Alice einem weißen Kaninchen folgt, landet sie in einer verrückten
Welt, in der nichts den Gesetzen der Logik folgt. Mit Maus, Märzhase,
dem verrückten Hutmacher und der philosophierenden Raupe bahnt
sie sich ihren Weg durchs Wunderland und muss die Antwort auf eine
Frage finden: »Wer bist du?«
Musikalische Leitung Tobias Kruse Inszenierung Natalie Schramm
Bühne & Kostüme Christiane Kleiber Choreografie Markus Schneider
Dramaturgie Sarah Grahneis Mit Theresa Derksen-Bockermann, Mirella
Hagen, Maximilian Krummen, Ekaterina Kudryavtseva, Sebastian Matschoß,
Anne Schuldt, Matthias Stier, Kinderstatisterie des Staatstheaters
Braunschweig
Werther
Oper von Jules Massenet
»Christopher Hein am Pult des Staatsorchesters geht an diesem mitreißenden Premierenabend in die Vollen [...]. Starker Applaus und Bravos für eine sehenswerte Produktion des dramatischen Musiktheaters.«
Braunschweiger Zeitung
Musikalische Leitung Christopher Hein Inszenierung Benjamin Prins
Bühne Thomas Kurt Mörschbacher Kostüme Dritan Kosovrasti
Choreografie Tiago Manquinho Dramaturgie Christian Steinbock Mit Peter
Bording, Ekaterina Kudryavtseva, Anne Schuldt / Milda Tubelytė, Arthur Shen
Tosca
Oper von Giacomo Puccini | Libretto von Giuseppe Giacosa und
Luigi Illica nach dem Drama »La Tosca« von Victorien Sardou
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Musikalische Leitung Georg Menskes Inszenierung Roland Schwab
Bühne Piero Vinciguerra Kostüme Sabine Blickenstorfer Chor Johanna Motter
Kinderchor Tadeusz Nowakowski Dramaturgie Sarah Grahneis
Mit Bryan Boyce, Michael Ha / Matthias Stier, Mirella Hagen / Ekaterina
Kudryavtseva, Yannick-Muriel Noah, Tadeusz Nowakowski, Oleksandr
Pushniak, Patrick Ruyters, Arthur Shen, Selçuk Hakan Tiraşoğlu
Im Spielplan | Schauspiel
Gypsies
von werkgruppe2
ein Recherchetheater-Projekt zu Roma in Europa
in Kooperation mit dem Théâtre de la Manufacture Nancy (F)
und dem Nationaltheater Temeswar (RO)
Auf der Grundlage von Interviews mit Roma-Familien aus Rumänien,
Frankreich und Deutschland wurde ein Theaterprojekt entwickelt – über
Roma und über die hartnäckigen Vorurteile, denen sie bis heute begegnen.
Inszenierung Julia Roesler Recherche Julia Roesler, Silke Merzhäuser, Hamze
Bytyci Bühne und Kostüme Charlotte Pistorius Video Hamze Bytyci, Veronika
Patočkov Dramaturgie Silke Merzhäuser, Christine Besier
Mit Simon Bourgade, Gina Călinoiu, Ursula Hobmair, Dejan Jovanović
(Akkordeon), Dejan Jovanović (Violine), Flavius Retea
Alles Weitere kennen Sie aus dem Kino
von Martin Crimp | nach Euripides’ »Die Phönizierinnen«
Deutsch von Ulrike Syha
»Das tut gut am Abend dieses Tages, an dem Donald Trump Präsident der USA wurde. Mancher hofft ja noch immer, dass alles halb
so schlimm wird. Aber im Kleinen Haus des Staatstheaters bleibt kein
Platz für Augenwischerei. Die Machtzyniker und jene, die ihnen fasziniert zuschauen, werden herauspräpariert und vorgeführt in Martin
Crimps ›Alles Weitere kennen Sie aus dem Kino‹.« Braunschweiger Zeitung
Inszenierung Mina Salehpour Bühne Andrea Wagner Kostüme Maria Anderski
Dramaturgie Katrin Breschke Mit Tobias Beyer, Andreas Bißmeier, Philipp
Grimm, Hans-Werner Leupelt, Lisa Schwindling, Oliver Simon,
Martina Struppek, Alexander Wanat, Rika Weniger
Terror
von Ferdinand von Schirach
Inszenierung Nicolai Sykosch Bühne & Kostüme Stephan Prattes
Dramaturgie Charlotte Orti von Havranek
Mit Moritz Dürr, Philipp Grimm , Hans-Werner Leupelt, Mattias Schamberger,
Martina Struppek, Rika Weniger
Persona
sNachwuch
nach einem Drehbuch von Ingmar Bergman
studio
in der Übersetzung von Renate Bleibtreu
»Die Annäherung geschieht subtil tastend. Leest vermag ihrer stummen Rolle […] viel Ausdrucksnuancen zu verleihen. Kästner prallt mit
ihrer flatterhaften Gutwilligkeit immer wieder ab und erfährt dann doch
[...] winzige Momente der Annäherung. Unter der feinnervigen Regie
des jungen Timo-Hakim Djebrallah gelingt ein packendes Kammerspiel.« Braunschweiger Zeitung
Inszenierung Timo-Hakim Djebrallah Bühne & Kostüme Carla Maria Ringleb
Dramaturgie Charlotte Orti von Havranek
Mit Moritz Dürr, Pauline Kästner, Birte Leest
Hin und her
von Ödön von Horváth
Der pleite gegangene Drogeriebesitzer Ferdinand Havlicek wird als
Ausländer des Landes verwiesen. Doch weil er schon als Kleinkind
einreiste und sich seitdem nicht mehr beim Konsulat »seines« Landes
gemeldet hat, wird er jetzt auch dort nicht hineingelassen. Er hängt
zwischen den Grenzen fest. Aber zum Glück ist dort mit heimlichen
Politgipfeln und streunenden Schmugglern einiges los und Havlicek
kommt wieder ins Spiel.
Inszenierung Babett Grube Bühne Demian Wohler Kostüme Hanne Lauch
Dramaturgie Katrin Schmitz Mit Tobias Beyer, Moritz Dürr, Sven Hönig,
Lisa Schwindling, Martina Struppek
Der Vorname
Komödie von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière
aus dem Französischen von Georg Holzer
Inszenierung Nicolai Sykosch Bühne Stephan Prattes Kostüme Britta Leonhardt
Dramaturgie Katrin Breschke Mit Tobias Beyer, Moritz Dürr, Pauline Kästner,
Hans-Werner Leupelt, Martina Struppek
Betrunkene
von Iwan Wyrypajew
»Ich verrate Ihnen ein Geheimnis. Ich liebe Sie.« sagt Martha zu Gustav.
Sie sind sich zufällig auf der Straße begegnet und jetzt: große Liebe!
Das gibt es nicht? Doch! Der russische Autor Iwan Wyrypajew versammelt in seiner Komödie 14 Menschen, die betrunken durch die Nacht
streifen und erstaunliche Erkenntnisse gewinnen. Hier wird die große
Liebe gefunden, dort die tote Mutter wieder lebendig, da verschwindet die Angst vor dem Tod und eigentlich sind wir sowieso alle Gott!
Inszenierung Stephan Rottkamp Bühne Robert Schweer Kostüme Justina
Klimczyk Dramaturgie Katrin Breschke
Mit Andreas Bißmeier, Philipp Grimm, Pauline Kästner, Birte Leest,
Hans-Werner Leupelt, Darja Mahotkin*, Götz van Ooyen,
Mattias Schamberger, Amelle Schwerk*, David Simon, Oliver Simon,
Alexander Wanat, Rika Weniger, Saskia von Winterfeld
* Studentinnen der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover
Comedian Harmonists in Concert
Hommage an die erste Boygroup der Welt
Musikalische Leitung Ralf Schurbohm Szenische Einrichtung Götz van Ooyen
und Ralf Schurbohm Choreografie Hans Henning Paar
Mit Ulrich Bildstein / Klaus Philipp, Stephan Clemens / Felix Steinhardt,
Dirk Mestmacher, Götz van Ooyen, Markus Schneider, Ralf Schurbohm
Raus aus dem Swimmingpool,
rein in mein Haifischbecken
von Laura Naumann
Inszenierung Anna Sina Fries Bühne & Kostüme Moïra Gilliéron
Dramaturgie Katrin Schmitz
Mit Philipp Grimm, Pauline Kästner, Martina Struppek, Christophe Vetter
Im Spielplan Tanztheater
Dein Herz ist meine Heimat
Tanzstück von Gregor Zöllig | Uraufführung
Die Liebe in all ihren Facetten ist das Thema in Gregor Zölligs neuem
Tanzabend »Dein Herz ist meine Heimat«. Inspirieren lässt sich der Choreograf von William Shakespeares Sonetten, die die reiche menschliche Gefühlswelt in ihrer ganzen Bandbreite poetisch erfahrbar machen.
Musikalische Leitung Samuel Emanuel Inszenierung Gregor Zöllig
Choreografie Gregor Zöllig in Zusammenarbeit mit dem Tanzensemble
Bühne & Kostüme Hank Irwin Kittel Dramaturgie Diether Schlicker
Choreografische Mitarbeit Susan McDonald, Christine Biedermann
Musikalische Mitarbeit Laurenz Gemmer
Mit Tanzensemble & Staatsorchester Braunschweig
Im Spielplan Junges Staatstheater
Tschick
von Wolfgang Herrndorf | Bühnenfassung von Robert Koall | 13+
Zwei Jungs und ein geklauter Lada. Maik und Tschick entdecken ihre
Freundschaft auf dem Weg in die Walachei. »Tschick« erzählt von der
Suche nach Identität, von Konflikten mit den Eltern, der Liebe und einer
großen Lust auf Abenteuer.
Inszenierung Martin Grünheit Bühne und Kostüme Imke Paulick
Musik Frieder Hepting Dramaturgie Carsten Weber
Mit Anton Andreew, Ravi Marcel Büttke, Nina El Karsheh, Ralph Kinkel
Hau’s um!
von Esther Jurkiewicz und Ensemble
Uraufführung. Stückentwicklung | Theater für die Allerkleinsten | 2+
Inszenierung Esther Jurkiewicz Bühne & Kostüme Henriette Hübschmann Dramaturgie Carsten Weber Mit Ravi Marcel Büttke, Anja Dreischmeier
Stadt-Theater
Freiheit Gleichheit Obergrenze
über einen neuen Gesellschaftsvertrag
Fühlst du dich frei? Wovor hast du am meisten Angst? Ob Richter oder
Rentnerin, politische Aktivistin oder Polizist, Asylbewerber oder Lehrerin – die Antworten der Projekt-Beteiligten fallen unterschiedlich aus.
Aber alle sind Nachbarn und leben unter dem Dach einer Staatsordnung. Doch die steht auf dem Prüfstand. Wenn sich die Welt durch
die Flucht- und Migrationsströme verändert, ist es dann nicht an der
Zeit, neue Regeln zu finden oder zumindest die bestehende Ordnung
zu überprüfen? Im neuen Stadt-Theater-Projekt machen wir uns auf
den Weg zu einer »Transnationalversammlung« – divers und kontrovers zusammengesetzt.
Inszenierung & Konzept Ulrike Hatzer Bühne & Kostüme Katharina Lackmann
Musik und Sound Claudia Sonntag Video Katharina Höffert, Wieland Hieker
Dramaturgie Christine Besier Mit Ahmad Almidani, Alaa Alsarakbi, Knud
Balandis, Daniel Bornhöfer, Mehmet Canbeyli, Sujin Choi, Arjen de Wit,
Tarig Ibrahim, Linlin Jia, David Jüngling, Ida Kortz, Jörn Memenga, Theodore
Ottinger, Marie Püffel, Janika Schmidt, Silvie Schönberg, Musaab Shamo,
Claudia Sonntag, Johanna Thiemecke
Zu Gast – Lesung
Katrin Bauerfeind liest
Medienpartner:
»Hinten sind Rezepte drin – Geschichten,
die Männern nie passieren würden«
am 28. April um 20.00 Uhr im Kleinen Haus
Im TV-Format »Bauerfeind assistiert …« porträtiert Katrin Bauerfeind
Prominente. Bei uns bringt sie ihr neues Buch auf die Bühne – mit
Geschichten über Playmobilfrisuren, schlechten Sex, gute Freunde und
Frauen im Allgemeinen. Nur Rezepte gibt’s leider keine.
Extra
Nachtlager #69
Talk‘n‘Play am 27. April um 20.00 Uhr im Haus Drei
Wissenschaft trifft auf Theater! Wir laden Gäste der TU Braunschweig
ein, um über unsere Produktion »METAPOLIS« und das gleichnamige
Forschungsprojekt der TU ins Gespräch zu kommen. Dafür steht das
rote Sofa auf der Bühne bereit, wir spielen mit dem Publikum und den
Gästen und öffnen die Bar.
POP MEETS CLASSIC
am 29. April um 20.00 Uhr in der Volkswagen Halle Braunschweig
POP MEETS CLASSIC ist bereits seit 2007 fester Bestandteil der
Braunschweiger Kulturlandschaft. Für das – von seinen Machern liebevoll inszenierte – Event in der Volkswagen Halle sind auch die Karten
in diesem Jahr wieder heiß begehrt. Mit dabei sind u. a. Anna Depenbusch, Ayke Witt, die Comedian Harmonists in Concert und natürlich
das Staatsorchester Braunschweig unter der Leitung von Helmut Imig.
Themenwoche
I‫ﬨ‬terk‫ب‬lt‫ب‬r #6
Festival für Vielfalt und kulturelle Teilhabe
vom 1. bis 8. April 2017
Eröffnung am 1. April um 18.00 Uhr
im Kleinen Haus
Für acht Tage öffnet das Staatstheater seine Türen und lädt ein, die
Vielfalt des Hauses und der ganzen Stadt zu erleben. Bei Aufführungen und Gastspielen auf allen Bühnen des Theaters, in Workshops mit
Mitgliedern des Schauspielensembles, des Tanztheaters, des Orchesters, des Chores, der Theaterpädagogik und vielen Partnern aus der
Stadt teilen wir unterschiedliche Sprachen und Gesten, Bewegungen und Musikstile. Bei der interkulturellen Stadttour sieht man die
Stadt, in der man lebt, aus einer neuen Perspektive. In den Vorstellungen gibt es erstmals Übertitel in mehreren Sprachen und beim täglichen gemeinsamen Essen lernt man sich kennen und vernetzt sich.
Bei Partys, Diskussionen und Konzerten feiern wir die Vielfältigkeit der
Stadt, mit Händen und Füßen, mit Herz und Hirn.
Mehr Informationen zu allen Veranstaltungen gibt es auf Deutsch,
­English und Arabisch (in arabischen Schriftzeichen) ab 24. Februar
im Faltblatt der Themenwoche Interkultur #6 sowie im Netz unter
www.staatstheater-braunschweig.de/festivals
Festival of Cultural Diversity and Participation
For eight days, the Staatstheater Braunschweig invites you to witness
the cultural diversity to be found both on stage and all over the city.
We all want to share different languages, body movements and music
while watching performances on the various stages or participating in
workshops with professional actors, dancers, musicians, singers, theatre teachers as well as members of partner institutions in town.
Explore the city off the beaten tracks during our ‘Intercultural City Tour’
and see places you’ve never seen before to gain a different view on the
city you live in. All performances will be supertitled in different languages
and every day, we want you to sit down and eat together as an opportunity to meet and network with new people. And finally we want to celebrate the diversity of this city. At parties, in discussions and in concerts.
With body and soul, heart and mind. For further information on all events
in German, English and Arabic (from February 24th) see the program flyer
of the Themenwoche Interkultur #6 or check our homepage
www.staatstheater-braunschweig.de/festivals
Weitere Informationen More information ‫للمزيد من املعلومات‬
‫أسبوع نشاطات حول موضوع التنوع الثقايف‬
‫‪6#‬‬
‫مهرجان التنوع واملشاركة الثقافية‬
‫من ‪ 1‬حتى ‪ 8‬نيسان‪/‬أبريل‬
‫اإلفتتاح يوم السبت‪ 1 ،‬نيسان‪/‬أبريل‪،‬عىل الساعة ‪ 18.00‬يف بيت‬
‫املرسح الصغري‬
‫يفتح مرسح املدينة أبوابه ملدة ‪ 8‬أيام ويدعوكم للتعرف عىل التنوع املوجود مبرسحنا ويف‬
‫املدينة مبجملها‪ .‬من خالل عروض مرسحية يتم تقدميها عىل جميع منصات املرسح و ورش‬
‫عمل مع أعضاء فرقة التمثيل‪ ،‬فرقة الرقص املرسحي‪ ،‬االوركسرتا‪ ،‬الكورس الغنايئ‪ ،‬العاملني‬
‫الرتبويني يف املرسح ومع رشكاء كثريين من املدينة نبوح بلغات وإمياءات وحركات وأمناط‬
‫موسيقة متنوعة ومختلفة‪.‬‬
‫من خالل الجولة السياحية املتعددة الثقافات يف املدينة ميكن رؤية املدينة التي نعيش فيها‬
‫من منظور جديد‪ .‬يف العروض التي نقدمها توجد وألول مرة عناوين بلغات عديدة ومن‬
‫خالل تناول الطعام معا بشكل يومي نتعرف عىل بعضنا ونعقد الصالت فيام بيننا‪ .‬من خالل‬
‫االحتفاالت والحوارات والحفالت املوسيقية نحتفل بتنوع املدينة بايدينا وأرجلنا‪ ،‬بقلوبنا‬
‫وعقولنا‪.‬‬
‫معلومات أوفر عن جميع النشاطات متوفرة باللغات األملانية واالنجليزية والعربية إعتبارا‬
‫من ‪ 24‬شباط‪/‬فرباير يف نرشة أسبوع النشاطات حول موضوع التنوع الثقايف ‪ 6#‬وكذلك عىل‬
‫االنرتنينت عىل الرابط‪:‬‬
‫‪www.staatstheater-braunschweig.de/festivals‬‬
‫‪Die Themenwoche Interkultur #6 findet in Zusammenarbeit mit zahl‬‬‫‪reichen lokalen Partnern statt, mehr dazu erfahren Sie auf unserer‬‬
‫‪website und im Faltblatt.‬‬
‫‪In Zusammenarbeit mit‬‬
Service & Preise
Karten, Abonnements & Telefonischer Vorverkauf
Großes Haus, Am Theater, 38100 Braunschweig
Telefon 0531 1234 567 | Fax 0531 1234 570
[email protected]
Mo bis Sa 10.00 – 18.30 Uhr
Weitere Vorverkaufsstellen finden Sie auf
www.staatstheater-braunschweig.de
Online-Kartenverkauf www.staatstheater-braunschweig.de
Schriftliche Karten- & Abonnements-Bestellung
Staatstheater Braunschweig, Besucherservice
Postfach 4539, 38035 Braunschweig
Der Vorverkauf für einen Kalender­­monat beginnt jeweils am
1. des Vormonats. Für Abonnentinnen und Abonnenten beginnt
der Vorverkauf zwei Tage früher.
Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn in der jeweiligen
Spielstätte, im Haus Drei eine halbe Stunde vor Beginn der Vorstellung.
Bei Premieren wird ein Preisaufschlag von 2,50 Euro erhoben.
Informationen über Ermäßigungen erhalten Sie an der Theaterkasse
und auf unserer Internetseite.
Platzgruppen
I
Großes Haus
Musiktheater, Tanztheater (mit Orchester)
46,00 41,00 36,00 27,00 21,00 14,00
Schauspiel, Tanztheater (ohne Orchester)
34,00 31,00 25,00 18,00 13,00
Musical
51,00 46,00 41,00 32,00 26,00 19,00
Stadthalle
Sinfoniekonzerte
36,00 33,00 29,00 23,00 20,00 16,00
Kleines Haus
Musiktheater, Schauspiel, Tanztheater
30,00 27,00 24,00 19,00 14,00 10,00
Hausbar, U 22, tanzwärts
16,00 −
Sonderveranstaltungen, Gastspiele
Preise variieren je nach Veranstaltung
Großes Haus & Kleines Haus
Junges Staatsth., Weihnachtskonzert
Kinder
Erw.
Kinder- und Jugendkonzerte
Kinder
Erw.
Haus Drei
Junges Staatstheater
Kinder
Erw.
Theater für die Allerkleinsten
II
III
−
IV
−
V
−
VI
9,00
−
−
−
19,00 17,00 15,00 12,00 −
−
8,50
7,50
6,00
5,00
8,00 −
−
−
−
−
16,00 −
−
−
−
−
7,00 −
−
−
−
−
14,00 −
−
−
−
−
6,00 −
−
−
−
−
Gruppenbesuche
Für Firmen, Theaterreisen und Gruppenbuchungen wenden Sie sich bitte an:
[email protected]
Für Schul- und Kindergarten-Gruppenbuchungen wenden Sie sich bitte an:
[email protected]
Unsere Spielstätten
Großes Haus und Hausbar, Am Theater 1 | Kleines Haus und U22,
Magnitorwall 18 | Haus Drei, Hinter der Magnikirche 6 a
Stadthalle Braunschweig, Leonhardplatz | Husarenstraße 75
Dom St. Blasii, Domplatz 5
Eine Einrichtung des Landes Niedersachsen.
Das Staatstheater Braunschweig wird
gefördert von der Stadt Braunschweig.
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