Herbst-Landesversammlung tagt am 26. November 2004

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Nr. 42
München, 18. November 2004
Unsere Themen
Politik mitgestalten
Sonnleitner informiert bei der Kreisobmännertagung über die aktuelle
politische Arbeit
Finger weg von Sonderopfern!
Haushaltsbegleitgesetz gefährdet
Wirtschaftskraft und Arbeitsplätze
im ländlichen Raum
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Interview
Ställe mit hohem Komfort
EuroTier 2004: Zwei bayerische Landwirte für innovative Stallbauten
ausgezeichnet
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Presseterminhinweise
Rund um den Rohstoff fürs Bier
23. November: Einladung zum
Braugerstentag
Heuer gute Weißkrauternte
Preise sind jedoch unter
Vorjahresniveau
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Spannungsfeld Agrarreform
und globale Märkte
Herbst-Landesversammlung tagt am
26. November 2004
Kommentar
Nein zum Volksbegehren
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Herausgeber: Bayerischer Bauernverband, Generalsekretariat, Max-Joseph-Straße 9, 80333 München
Telefon: 089/55873-209/-210/-213; Telefax: 089/592311;
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Verantwortliche Redakteurin: Brigitte Scholz; Nachdruck honorarfrei, Beleg erbeten
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bbv-Pressedienst vom 18. November 2004
Politik mitgestalten
Sonnleitner informiert bei der Kreisobmännertagung
über die aktuelle politische Arbeit
Herrsching (bbv) - EU-Agrarreform, Zuckermarktordnung,
Haushaltsbegleitgesetz – die Schwerpunkte der Verbandsarbeit waren
umfangreich, die der Präsident des Deutschen und des Bayerischen
Bauernverbandes Gerd Sonnleitner bei der Kreisobmännertagung am
vergangenen Wochenende in Herrsching aufzeigte.
Vollen Einsatz zeige der Berufsstand bei der Umsetzung der EU-Agrarreform.
Wichtige Verbesserungen konnten für die Bauernfamilien erreicht werden.
„Die Korrekturen am deutschen Umsetzungsmodell wurden nur dadurch
möglich, weil auf unser Drängen hin der Bundesrat den Vermittlungsausschuss
angerufen hat“, erläuterte Sonnleitner den Kreisobmännern und nannte
Beispiele: die Flexibilisierung beim Grünlanderhaltungsgebot, die für die
Zukunft der KULAP-Grünlandprämie sehr wichtig ist, die Praxistauglichkeit
beim 10-Monats-Zeitraum durch individuelle Festlegung, wesentlich
vernünftigere Vorgaben bei Cross Compliance und die Lösung des KleegrasProblems. Hier bestätigte Bundesministerin Künast die Position des
Bauernverbandes: Kleegrasflächen können nun als das behandelt werden, was
sie sind, nämlich Ackerflächen.
Konstruktive Mitarbeit signalisiert
Massiv hat sich der Bayerische Bauernverband gegen die Reform-Vorschläge
der EU-Kommission zur Zuckermarktordnung ausgesprochen. Mit vielfältigen
Aktionen konnten die Folgen für den gesamten ländlichen Raum deutlich
gemacht werden.
Allein in Bayern wären rund 14 000 rübenanbauende Betriebe gefährdet. Hinzu
kämen 30 000 Arbeitsplätze in der Zuckerwirtschaft und in den vor- und
nachgelagerten Bereichen. Die Verbände hatten auch auf dem jüngst
stattgefundenen Zucker-Forum in Berlin ihre gemeinsame Position erneut
deutlich gemacht, konstruktiv an der Reform der Zuckermarktordnung
mitzuarbeiten. Hauptforderungen sind ausreichend lange Anpassungszeiten und
eine Kompensation, die den tatsächlichen Erlöseinbußen der Rübenbauern
gerecht würden.
Drastische Steuererhöhung
Harsche Kritik übte Sonnleitner an der rot-grünen Bundespolitik. Mit dem
Haushaltsbegleitgesetz werde der deutschen Landwirtschaft ein neues
Sparpaket aufgehalst, das unfaire Belastungen im Sozialbereich und eklatante
Wettbewerbsverzerrungen beim Agrardiesel zur Folge habe. Während die
Steuersätze beispielsweise in Frankreich von 5,66 Cent pro Liter Agrardiesel
auf 1,66 Cent und auch in Schweden und Österreich stark gesenkt werden,
müssen deutsche Betriebe eine enorme Steuererhöhung verkraften. Der
momentane Steuersatz in Deutschland in Höhe von 25,6 Cent ist im EUVergleich bereits sehr hoch. Er wird ab 2005 für die deutschen Bauern
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bbv-Pressedienst vom 18. November 2004
umgerechnet auf 40 Cent je Liter Agrardiesel steigen. „Wir haben mit aller
Kraft gegen diese Sonderopfer gekämpft. Umso enttäuschender ist es, dass der
Vermittlungsausschuss zu keinem Ergebnis geführt hat. Wir werden aber
trotzdem den Druck auf die Politik aufrecht erhalten und gerade auch in den
allgemeinen Haushaltsberatungen eine Rücknahme dieser Sonderopfer
fordern“, zeigte sich der Bauernpräsident kämpferisch.
Über Forstverwaltungsreform sachlich aufklären
In Sachen „Forstverwaltungsreform“ unterstützt der Bauernverband die
Aktions-Bündnisse „Wir sind der Wald“ und „Zum Nutzen von Mensch und
Natur – Ja zur Landeskultur, Nein zur Bürokratie“.
Ziel sei es, die Bevölkerung über die Unwahrheiten des Volksbegehrens
aufzuklären und die Diskussion auf eine sachliche Basis zu stellen (s. auch
Kommentar S. 5). Bei der geplanten Reform konnte der Berufsstand
entscheidende Erfolge erzielen: Die flächendeckende, kostenlose staatliche
Beratung bleibt erhalten und die Forstzusammenschlüsse werden finanziell und
personell gestärkt.
Auch im Kampf um bessere Marktpreise wird der BBV nicht locker lassen.
„‚Lebensmittel sind mehr wert’ ist weiterhin unser Aktionsmotto“, sagte
Sonnleitner.
Abschließend machte er deutlich, dass angesichts politischer Reformen und
globaler Agrarmärkte sich jeder Betrieb „neu justieren“ müsse. Die Marktlage
und die Analyse der eigenen Situation spielten hierbei eine zentrale Rolle.
Finger weg von Sonderopfern!
Haushaltsbegleitgesetz gefährdet Wirtschaftskraft und
Arbeitsplätze
München (bbv) – Wenn die Bundestagsabgeordneten aus Bayern am
Wochenende ihre Koffer für die nächste Sitzungswoche in Berlin
packen, werden manche von ihnen von Landwirten aus ihrer
Heimatregion noch etwas ins Gepäck bekommen.
Zum Agrardiesel-Kanister wird den Abgeordneten auch eine Resolution des
Bayerischen Bauernverbandes mit auf den Weg gegeben. „Finger weg von
Sonderopfern“ lautet die Botschaft für die Beschlussfassung zum
Haushaltsbegleitgesetz am 26. November 2004 im Deutschen Bundestag.
„Bäuerinnen und Bauern sind Unternehmer und sind sich daher bewusst, dass
auch der Staat seine Finanzen im Griff haben muss. Sie waren und sind auch
bereit, ihren Beitrag zur Haushaltkonsolidierung zu leisten - in dem gleichen
Maß wie alle anderen Wirtschafts- und Gesellschaftsgruppen“, heißt es in der
Stellungnahme, die auf die Kürzungen bei der Pendlerpauschale und
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bbv-Pressedienst vom 18. November 2004
Eigenheimzulage verweist, von denen Bauernfamilien genauso wie alle
anderen Bürger betroffen seien.
Die aktuellen Pläne der Bundesregierung sehen weitere einseitige Kürzungen
im landwirtschaftlichen Bereich in Höhe von rund 550 Mio. € vor. Für die
Bäuerinnen und Bauern würde dies beim Agrardiesel im Durchschnitt eine
Steuererhöhung von rund 56 Prozent und Beitragssteigerungen in der
landwirtschaftlichen Krankenversicherung von bis zu 40 Prozent mit sich
bringen.
„Die Pläne der Bundesregierung sind unfair und gefährden nicht nur
Zukunftsperspektiven für bäuerliche Betriebe, sondern auch Wirtschaftskraft
und Arbeitsplätze im gesamten ländlichen Raum. Jeder neunte Arbeitsplatz in
Bayern hängt direkt oder indirekt an der Landwirtschaft“, betont der Bayerische
Bauernverband.
Heuer gute Weißkrauternte
Preise sind jedoch unter Vorjahresniveau
München (bbv) - Die Spätgemüseernte in Bayern wurde dieses Jahr laut
Ernteberichterstattung des statistischen Landesamtes bereits im
Sommer deutlich besser eingeschätzt als im letzten Jahr. Insgesamt
dürfte heuer die Erntemenge in Bayern um rund 15 Prozent höher
ausfallen als im Vorjahr, teilt der Bayerische Bauernverband (BBV) mit.
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bbv-Pressedienst vom 18. November 2004
Zur Zeit stehen noch größere Mengen an Weißkraut auf den Feldern, wobei der
Bedarf der heimischen Industrie bereits jetzt weitgehend gedeckt ist. Wenn sich
nicht noch unerwartete Absatzmöglichkeiten ergeben, befürchten die
bayerischen Krautbauern, dass sie den Großteil der Ernte nicht mehr
vermarkten können.
Die Verbraucherpreise für dieses rundum gesunde Gemüse, das reich an
Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen ist, sind heuer bereits seit
Oktober sehr günstig. Dies dürfte angesichts der guten Versorgungslage bis ins
Frühjahr hinein auch so bleiben. Die Verbraucher haben daher noch lange die
Möglichkeit, frisches heimisches Weißkraut zu kaufen, das sich in kühlen
Kellerräumen hervorragend lagern lässt.
Kommentar
Nein zum Volksbegehren
Dass eine Demokratie von unterschiedlichen Meinungen lebt, ist nichts Neues
und auch wünschenswert. Dass die grundgesetzlich geschützte
Meinungsfreiheit ein unbezahlbares hohes Gut ist, auch dies ist unumstritten.
Dass allerdings zur Durchsetzung rein egoistisch motivierter Ziele bewusst
Unwahrheiten und Falschinformationen in Kauf genommen werden, zeugt von
einer neuen „Qualität“ der politischen Auseinandersetzungen, die äußerst
betroffen stimmt.
Wenn dies die neue Form der politischen Entscheidungsfindung darstellt,
brauchen wir uns wahrlich nicht mehr wundern, wenn unsere bayerische Landund Forstwirtschaft, der ländliche Raum, letztendlich die gesamte Wirtschaft
die großen Herausforderungen der Zukunft nicht mehr zu leisten vermag.
Genau hier setzt der Bund Naturschutz Bayern an. Mit rein ideologisch
verbrämten Unterstellungen versucht er, den Bürger in die Irre zu führen. So
gaukelt er der Gesellschaft wider besseren Wissens vor, sie müsse künftig Maut
bezahlen, wenn sie im Wald spazieren geht. Solche Horrorszenarien sind völlig
an den Haaren herbeigezogen.
Letztendlich geht es dem Bund Naturschutz, der in Sachen FFH Schattenlisten
nach Brüssel geschickt hat, ohne einmal mit den Grundstückseigentümer
gesprochen zu haben, um viel mehr. Er will eine Aushöhlung des Eigentums.
Er strebt eine flächendeckende Extensivierung der Wälder, Wiesen und Felder
an.
Das kann nicht im Sinne der Waldbauern und der bäuerlichen Familienbetriebe
sein. Wenn man dann noch weiß, dass das Volksbegehren und der
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bbv-Pressedienst vom 18. November 2004
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möglicherweise anschließend stattfindende Volksentscheid Kosten bis zu ca.
10 Mio. Euro für den Steuerzahler nach sich ziehen, so kann es nur eine
Antwort geben: Nein zum Volksbegehren.
Georg Wimmer
Stellv. Generalsekretär
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Interview
Ställe mit hohem Komfort
Euro Tier 2004: Zwei bayerische Landwirte für innovative
Stallbauten ausgezeichnet
München (bbv) – Das Bundesministerium für Verbraucherschutz,
Ernährung und Landwirtschaft hat auf der EuroTier 2004 einen Preis
für besonders gelungene Stallbauten verliehen. Zwei Landwirte aus
Bayern, Lorenz Fischer aus Kadelzhofen (Lkr. Pfaffenhofen/Neu-Ulm)
und Simon Sedlmair aus Puchschlagen (Lkr. Dachau) zählten zu den
vier Gewinnern. Am bundesweiten Wettbewerb beteiligten sich 140
Betriebe.
Lorenz Fischer hat einen Betrieb mit 60 Milchkühen und baute vor zwei
Jahren einen neuen Kälberstall, weil der alte Stall zu klein und auch nicht mehr
zeitgemäß war. Die Idee für einen Außenklimastall mit Leichtbauweise dazu
reifte lange und entstand auf seinen zahlreichen Auslandaufenthalten, vor allem
in Neuseeland, Australien und Kalifornien. Ausschlaggebend aber war
letztendlich seine Tochter, die bei einem Melkkurs an der Landwirtschaftlichen
Lehr- und Versuchsanstalt Triesdorf mit konkreten Plänen zurückkam.
Simon Sedlmair, der einen Betrieb mit 90 Milchkühen bewirtschaftet, würde
seine Tiere gerne auf der Weide halten. Da es die Lage seines Hofes aber nicht
zulässt, war es ihm beim Stallneubau vor drei Jahren besonders wichtig, dass
sich die „Tiere wie auf der Weide fühlen“.
Der BBV-Pressedienst sprach mit den bayerischen Gewinnern Lorenz Fischer
und Simon Sedlmair.
Was ist das Besondere an Ihrem neugebauten Stall?
Lorenz Fischer: „Das Besondere daran ist, und das war auch ein wichtiges
Kriterium des Wettbewerbes, dass die Ställe den Bedürfnissen der Kälber und
Jungtiere ideal entsprechen, das heißt, viel Licht und viel Luft hineinlassen. Im
Winter kann es dabei durchaus zu Temperaturen von minus 20 °C kommen,
was den Tieren aber gar nichts ausmacht, im Gegenteil. Wir haben bereits
einen Außenklimastall für unsere Milchkühe und damit sehr gute Erfahrungen
gemacht. Unser Außenklimastall unterscheidet sich in seiner ganzen Bauweise
deutlich von einem herkömmlichen Stall: Statt gemauerten Wänden gibt es
eine Stahlkonstruktion, die auf einer Seite offen ist und an den anderen drei
Seiten Windschutznetze hat, die bis zum Boden reichen.
Simon Sedlmair: „Mir war es wichtig, dass es unsere Tiere so gut wie möglich
haben und ihren Naturinstinkten nachgehen können. Sie haben Licht, Sonne
und auch Regen, wenn sie wollen. Den Bedürfnissen der Tiere wird damit
bestmöglichst entsprochen. Noch dazu werden die täglichen Arbeiten
vereinfacht, sodass auch ich als Bauer Vorteile habe. Außerdem war der Bau
wesentlich kostengünstiger als ein herkömmlicher Stall.
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bbv-Pressedienst vom 18. November 2004
Welche Vorteile hat die neue Bauweise für die Tiere?
Lorenz Fischer: „Die Vorteile liegen für mich eindeutig im gesundheitlichen
Bereich. Das Klima tut den Tieren einfach gut, Krankheiten sind viel seltener
geworden. Die Kälber können sich frei bewegen, haben einen Platz zum Liegen
und einen Futterplatz.
Simon Sedlmair: „Die Kälber sind bei uns von klein auf das Klima gewöhnt.
Sie kommen nach der Geburt in ein Kälber-Iglu mit Auslauf und nach rund
neun Wochen in den neuen Stall mit getrennten Bereichen zum Fressen und
zum Liegen. Mir war es dabei ganz wichtig, dass die Tiere viel Platz haben.
Deshalb sind wir bei der Größe der Liegeflächen weit über die gesetzlichen
Vorschriften hinausgegangen. In dem neuen Stall kann ich die Tiere besser
beobachten, was vor allem für die Nachzucht wichtig ist. Dass die Tiere sich
pudelwohl fühlen, das sehe ich an ihrem Verhalten.
Presseterminhinweise
Rund um den Rohstoff fürs Bier
23. November: Einladung zum Braugerstentag
München (bbv) – Über aktuelle Themen rund um die Braugerste
informieren verschiedene Experten aus Forschung, Politik und
Wirtschaft beim VI. Bayerischen Braugerstentag in München.
Leonhard Keller, Getreideexperte beim Bayerischen Bauernverband (BBV),
wird die Tagung eröffnen. Dr. Max Baumer vom Institut für Pflanzenbau und
Pflanzenzüchtung der Landesanstalt für Landwirtschaft in Freising nimmt zum
Thema Stellung „Sind pflanzenzüchterische Investitionen zur Verbesserung der
Malz- und Brauqualität bei Braugerste noch zeitgemäß?“.
Die EU-Agrarreform steht im Mittelpunkt des Referates von Dr. Peter Bohlen,
Vertreter des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und
Landwirtschaft, Bonn. Wie die Rückverfolgbarkeit aus der Sicht eines Mälzers
aussieht, wird das Thema von Dr. Herbert Graf, Ireks GmbH, Kulmbach, sein.
Veranstalter des Bayerischen Braugerstentages sind der Verein zur Förderung
des bayerischen Qualitätsgerstenbaues e.V. und der Bayerische Bauernverband
(BBV).
Die Tagung findet am Dienstag, 23. November 2004, um 10.00 Uhr im
Augustiner Keller, Arnulfstraße 52 in München statt.
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bbv-Pressedienst vom 18. November 2004
Spannungsfeld Agrarreform und
globale Märkte
Herbst-Landesversammlung tagt am 26. November 2004
Herrsching (bbv) – Der Bayerische Bauernverband veranstaltet am
Freitag, 26. November 2004, Beginn 8.30 Uhr, in der Bildungsstätte des
Bayerischen Bauernverbandes in Herrsching, Rieder Straße 70,
Tel. 0 81 52 / 938 000, seine Herbst-Landesversammlung.
Zentrale Themen in der politischen Debatte der Landesversammlung werden
die am 1. Januar 2005 beginnende EU-Agrarreform und die Globalisierung der
Agrarmärkte sein. Präsident Gerd Sonnleitner wird aber auch zu den
wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die besonders durch nationale Politik,
z.B. durch das Haushaltsbegleitgesetz bestimmt werden, Position beziehen.
In der Diskussion um die bayerische Agrarpolitik wird zuvor der Vorsitzende
des Ausschusses für Landwirtschaft und Forsten im Bayerischen Landtag,
Helmut Brunner, die Gestaltungsmöglichkeiten für die Zukunft aufzeigen.
Als weitere Gäste wird Bauernpräsident Gerd Sonnleitner den Amtschef des
Bayerischen Staatsministeriums für Landwirtschaft und Forsten,
Ministerialdirektor Anton Adelhardt, und Dr. Siegfried Naser,
Geschäftsführender Präsident des Sparkassenverbandes Bayern, begrüßen. Der
Sparkassenverband hatte das Ernährungsprojekt „Landfrauen machen Schule“
großzügig unterstützt.
Weitere Informationen zum Programm und Anmeldungen zur Herbst-Landesversammlung nimmt die BBV-Pressestelle entgegen, Tel. 089/55873-209,
[email protected] .
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